4. Dezember 2002

Scharping ist weg, Peter Struck übernimmt. Doch der neue Verteidigungsminister kann die Zusagen seines Vorgängers nicht einhalten. Die angespannte Haushaltslage lässt den Minister zum Rotstift greifen. Plötzlich will die Bundesrepublik nur noch 60 Militärtransporter kaufen.

Vorangegangen war ein monatelanger Streit im Bundestag. EADS reagiert angesäuert auf die Entscheidung. Eine Erhöhung des Stückpreises sei unvermeidlich. "Die Mehrkosten können und wollen wir nicht tragen", sagt Rainer Hertrich, einer der beiden Konzernchefs. Es wird neu gerechnet. Das Ergebnis: Der Preis eines A400M katapultiert von 116 Millionen auf fast 130 Millionen Euro.

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14. Januar 2010, 12:252010-01-14 12:25:00 © sueddeutsche.de