Kampfjet-Projekt FCAS„Für die deutsche Luftfahrt wäre das Harakiri“

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Dieses Modell eines Kampfjets, der im Rahmen des FCAS-Projekts entwickelt werden sollte, wurde 2019 bei der Paris Air Show vorgestellt.
Dieses Modell eines Kampfjets, der im Rahmen des FCAS-Projekts entwickelt werden sollte, wurde 2019 bei der Paris Air Show vorgestellt. ERIC PIERMONT/AFP

Der Streit um FCAS spitzt sich weiter zu: Dassault-Chef Trappier droht mit dem Scheitern des gesamten deutsch-französischen Rüstungsprojekts, sollte Airbus zwei Kampfjets separat entwickeln wollen.

Von Alexandra Föderl-Schmid und Anna Lea Jakobs

„Airbus ist kein Juniorpartner“, sagt Michael Schöllhorn, Chef von Airbus Defence and Space. Er steht auf einer Bühne, der ganze Platz auf dem Airbus-Gelände im bayerischen Manching ist voll mit Mitarbeitern von Airbus. Knapp 4000 Beschäftigte stehen zwischen historischen Flugzeugen, mit Fahnen, Ratschen und Schals der Gewerkschaft IG Metall. „Was wir nicht und niemals akzeptieren werden, ist, dass Airbus reiner Zulieferer werden soll“, sagt Schöllhorn vor versammeltem Publikum.

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Dassault-Chef Éric Trappier
:Der Manager, vor dem Frankreich strammsteht

Wie kein anderer verkörpert er Frankreichs Stolz und Frankreichs Anspruch auf Größe. Nun soll er etwas ganz Ungewohntes tun: Partner sein – und mit Deutschen und Spaniern das Kampfflugzeug der Zukunft bauen. Könnte schiefgehen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

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