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Airbnb:"Wo würden die Menschen sonst übernachten?"

DLD Konferenz München

Wohnt nie in einem Hotel: Airbnb-Mitgründer Nathan Blecharczyk.

(Foto: dpa)

Airbnb-Gründer Nathan Blecharczyk über das Oktoberfest, sein Investment in Lederhosen und die wachsende Kritik an seinem Geschäftsmodell.

Interview von Caspar Busse und Ulrich Schäfer

Es ist eine dieser Gründergeschichten: 2007 fand in San Francisco eine Designmesse statt und alle Hotels waren ausgebucht. Zwei junge Designer, Brian Chesky und Joe Gebbia, die später ihren Freund, den Programmierer Nathan Blecharczyk, dazuholten, boten im Internet Übernachtungsplätze an. Die Gäste schliefen auf Luftmatratzen, am Morgen gab es Frühstück. 2008 riefen die drei dann die Firma Airbed-and-breakfast ins Leben, die heute unter dem Namen Airbnb weltweit private Übernachtungsmöglichkeiten vermittelt. Gerade erst haben die Gründer erneut eine gute halbe Milliarde Dollar von Investoren erhalten, darunter auch von Google. Airbnb wird nun mit 30 Milliarden Dollar bewertet und ist damit nach dem Fahrdienstvermittler Uber das wertvollste nicht-börsennotierte Start-up im Silicon Valley. Blecharczyk, 33, der an diesem Montag auf der Münchner Start-up-Konferenz Bits & Pretzels über seine Erfahrungen als Gründer berichtet, erklärt im Interview die weiteren Pläne von Airbnb und nimmt zu der wachsenden Kritik an dem Geschäftsmodell Stellung.

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