TourismusAirbnbs neue Landlust

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Im ländlichen Deutschland gibt es mittlerweile mehr als fünfmal so viele Unterkünfte auf Airbnb wie in den drei größten deutschen Städten Berlin, Hamburg und München zusammen.
Im ländlichen Deutschland gibt es mittlerweile mehr als fünfmal so viele Unterkünfte auf Airbnb wie in den drei größten deutschen Städten Berlin, Hamburg und München zusammen. Steve Brookland, Imago Images / Westend61

Junge Menschen wollen Urlaub in der Provinz machen, behauptet Airbnb. Gibt es die Lust aufs Land tatsächlich oder doch nur, weil die Plattform in den Metropolen an ihre Grenzen gekommen ist?

Von Sonja Salzburger

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Inszenieren kann Airbnb: Auf der Internationalen Tourismusmesse im März in Berlin erinnerte der Stand des Reise‑Tech‑Unternehmens an einen Dschungel: Ranken, Farnbündel und hängende Blätter umrahmten das leuchtend rote Logo. Zwischen dunkelgrünen Wänden standen junge Mitarbeiter in hellen Teddyfleece‑Westen, als wären sie gerade von einer Regenwald‑Exkursion zurückgekehrt. Wer an dem Stand vorbeilief, der bekam eine Broschüre in die Hand gedrückt: „Generation Natur: Wie die Gen Z den Trend zu Reisen aufs Land vorantreibt“. Auf vier Seiten ruft Airbnb darin einen Wandel im Reiseverhalten aus: raus aus der Stadt, ab in die Natur – in die deutsche Provinz.

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