Agrar:Minister: Zu trockener Mai hat Dürre für Bauern verschärft

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Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, sitzt im Landtag. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa/mv) - Der deutlich zu trockene Mai hat den Wassermangel in den Böden im Nordosten weiter verschärft und bereits zu unumkehrbaren Schäden bei Getreide und Futterkulturen geführt. Diese Bilanz hat Mecklenburg-Vorpommerns Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) gezogen, nachdem sich die Arbeitsgemeinschaft Dürre am Mittwoch getroffen hatte. So wurde nach dem bisher schon trockenen Frühjahr auch im Mai nur an wenigen Messstellen wenigstens die Hälfte der durchschnittlichen Regenmenge gemessen, vielerorts war es noch weniger.

Vor allem die sandigen Standorte im Süden und Osten litten unter dem Wassermangel. In etlichen Agrarbetrieben - darunter auch bei Ökolandwirten - habe der erste Grünschnitt nur 30 bis 50 Prozent des normalen Futter-Ertrages gebracht. Faktisch alle Gräser aus dem Vorjahr zeigten "auffallend geringe Wuchshöhen." Im Wintergetreide und bei Raps seien Trockenschäden auf sandigen Standorten bereits deutlich sichtbar. Einige Landwirte rechnen mit einem Ausfall von bis zu einem Drittel der Anbaufläche bei Getreide und Raps.

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