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Agrar - Berlin:Jäger werden Wild wegen geschlossener Restaurants nicht los

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Über vierzig aufgebrochene Wildschweine sind nach einer Treibjagd als Strecke ausgelegt. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Foto: dpa)

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Parchim/Berlin (dpa) - Die Jäger in Deutschland stecken in der Klemme. Sie sollen Rehe und Hirsche schießen, damit in den Wäldern die jungen Bäume wachsen können, doch sie finden kaum noch einen Käufer für das Wildbret. "Die Gastronomie ist der Hauptabnehmer in Deutschland", sagte der Präsident des Deutschen Jagdverbands (DJV), Volker Böhning. Die Wildhändler nehmen bundesweit kaum noch etwas ab. Entweder sind ihre Kühlhäuser voll oder ihnen fehlt das Geld, um den Jägern das Wild zu bezahlen. Die Preise für Wild sind einem Händler zufolge auf die Hälfte bis ein Drittel des üblichen Niveaus gefallen. Je Kilogramm Reh oder Rotwild erhalte der Jäger einen statt drei Euro, für Wildschwein nur noch 50 Cent.

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