SportartikelindustrieDrei Streifen, viel Bauchgefühl und wenig Strategie

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„Er ist ein brutaler Einzelkämpfer“: Adidas-Vorstandschef Bjørn Gulden bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmens Anfang März.
„Er ist ein brutaler Einzelkämpfer“: Adidas-Vorstandschef Bjørn Gulden bei der Jahrespressekonferenz des Unternehmens Anfang März. KARL-JOSEF HILDENBRAND/AFP

Unruhe bei Adidas: Der Chef inszeniert sich als One-Man-Show, und mit Springer-Chef Döpfner kommt jemand in den Aufsichtsrat, der beim Unternehmen einst eine Imagekrise auslöste. Und trotz hervorragender Geschäfte dümpelt die Aktie vor sich hin.

Von Uwe Ritzer, Herzogenaurach

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Als Adidas Anfang März bekannt gab, dass Mathias Döpfner, 63, Vorstandschef und Großaktionär des Medienriesen Springer, neues Mitglied im Aufsichtsrat des Sportartikelherstellers werden soll, löste dies unter einigen Beschäftigten in der Herzogenauracher Konzernzentrale fassungsloses Kopfschütteln aus. Zumindest bei solchen, die schon während der Corona-Pandemie für die Drei-Streifen-Marke arbeiteten. Damals geriet Adidas unter öffentlichen Dauerbeschuss und stürzte in eine der größten Imagekrisen der Firmengeschichte.

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