Debatte um BenzinpreisADAC-Vize wird Opfer eines Shitstorms

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Skandalerprobter Verkehrsklub: Zentrale des ADAC in München.
Skandalerprobter Verkehrsklub: Zentrale des ADAC in München. Peter Kneffel/dpa

Gerhard Hillebrand soll höhere Spritpreise gefordert haben. Hat er so zwar nicht, aber das hilft ihm jetzt auch nicht mehr. Die Empörungswelle wurde zu groß  – also trat er zurück.

Von Uwe Ritzer, München

Einer von sechs Vizepräsidenten des ADAC ist zurückgetreten. Unter normalen Umständen würde diese Personalie maximal die Szene der Automobilisten und Funktionäre des ADAC erreichen. Dass der Rückzug von Gerhard Hillebrand, 60, an diesem Montag jedoch nationale Aufmerksamkeit erfuhr, ist Aussagen des bis dato in der ADAC-Spitze für Verkehrsthemen zuständigen Schleswig-Holsteiners in einem Interview geschuldet. Besser gesagt dem Shitstorm, den diese (völlig aus dem Zusammenhang gerissenen) Aussagen in sozialen Netzwerken und Boulevardmedien ausgelöst haben, und der zum Selbstläufer wurde.

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