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Reden wir über Geld:"Ich benutze das Wort Abtreibung ungern"

"Sowohl bei Geburten wie auch bei ungeplanten Schwangerschaften wurde Frauen viel zu lange gesagt, was falsch und was richtig ist", sagt der Arzt Michael Adam.

(Foto: Cathrin Kahlweit)

Schwangerschaftsabbrüche sind immer noch mit einem Stigma belegt, Gynäkologen, die sie anbieten, dürfen in Deutschland nicht werben. Aus dem Alltag eines Wiener Arztes, der sich ungeplanter Schwangerschaften annimmt.

Interview von Cathrin Kahlweit

Michael Adam, 72, betreibt mit seiner Frau Gabi in Wien ein Frauengesundheitszentrum. Er war ein Pionier der sanften Geburt, hat sich aber zunehmend auf Schwangerschaftsabbrüche mit der Abtreibungspille spezialisiert. Eine Pflichtberatung wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Adam muss daher Lebensberater, Arzt und manchmal auch Sponsor sein, weil sich viele Frauen einen Abbruch nicht leisten können.

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