GroßbritannienWie die Abnehmspritze das Land verändert

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Weil immer mehr Briten die Abnehmspritze nutzen, bleiben Fish and Chips häufig stehen.
Weil immer mehr Briten die Abnehmspritze nutzen, bleiben Fish and Chips häufig stehen. Filippo Carlot/IMAGO

Als wäre das Wetter nicht schon schlecht genug: Die Briten essen ihre Teller nicht mehr auf. Im Restaurant bestellen die Gäste nur noch Vorspeisen, auf Fish and Chips verzichten sie ganz.  Aber es gibt in dieser Lebensmittel-Krise auch Gewinner.

Von Martin Wittmann, London

Es ist schwer zu sagen, wie leicht die Briten mittlerweile sind. Exakte Zahlen, wie viele von ihnen on the pen sind, also durch Abnehmspritzen an Gewicht verloren haben, gibt es nicht. Schätzungen für das Vereinigte Königreich gehen von drei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung aus und damit von einer weitaus größeren Pro-Bauch-Nutzung der Medikamente als etwa in Deutschland. Wenn man die Beschwerden der britischen Gastronomie und Lebensmittelhersteller als Indikator nimmt, dann klingt es indes, als wäre das gesamte Land auf Diät – und damit in der Krise. Denn die Appetitzügler von Ozempic, Wegovy und Mounjaro sind in gewissen Branchen erstmal auch Konjunkturhemmer.

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