Diesel-SkandalGericht stoppt Verfahren gegen Ex-VW-Chef Winterkorn vorläufig

Lesezeit: 2 Min.

Einer von wenigen Auftritten vor Gericht: Martin Winterkorn beim Prozessauftakt in Braunschweig im September 2024.
Einer von wenigen Auftritten vor Gericht: Martin Winterkorn beim Prozessauftakt in Braunschweig im September 2024. Moritz Frankenberg/Moritz Frankenberg/dpa

Als bei VW der Diesel-Skandal aufflog, hieß der Konzernchef Martin Winterkorn. Doch der einstige Top-Manager ist gesundheitlich angeschlagen – ob sein Fall je vor Gericht aufgearbeitet wird, ist nun fraglicher denn je.

Von Christina Kunkel und Paulina Würminghausen, Hamburg/München

Martin Winterkorn, der langjährige Konzernchef von Volkswagen, muss sich in der Diesel-Affäre erst einmal nicht mehr vor Gericht verantworten. Das Strafverfahren gegen ihn wird vorläufig eingestellt, wie das Landgericht Braunschweig in einer Pressemitteilung am Dienstagnachmittag bekannt gegeben hat. Grund dafür sei die andauernde längerfristige Erkrankung von Winterkorn. Die 16. Strafkammer sieht darin ein vorübergehendes Verfahrenshindernis. Damit ist weiterhin völlig offen, ob der Prozess gegen den früheren VW-Topmanager überhaupt beendet werden kann.

Zur SZ-Startseite

Dieselskandal
:Frühere VW-Manager zu Haftstrafen verurteilt

Fast vier Jahre lang standen vier Ex-Führungskräfte von Volkswagen vor Gericht. Zwei von ihnen müssen ins Gefängnis, zwei erhalten Bewährungsstrafen.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: