Wandfarbe Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 11 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Wandfarbe

Wandfarben geben einem Raum seinen speziellen Anstrich. Sie vermitteln eine bestimmte Atmosphäre, sorgen für ein gutes Raumklima und wirken nachhaltig gegen Schmutzrückstände. Es gilt, das geeignete Produkt für den jeweiligen Untergrund und den eigenen Geschmack zu finden. Um Sie dabei zu unterstützen, stellen wir im Vergleich 11 Wandfarben vor. Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Inhaltsstoffen, der Ergiebigkeit, der Klassifikation und der Anwendung. Es geht um die Bedeutung der Zertifikate und der Gütesiegel und um die Anwendung der Raumfarbe.

Welche Farbe passt am besten zum Innenraum und was ist bei der Auswahl zu beachten? Wie umweltverträglich sind die Dispersionsfarben und was sagen die Deckkraftklasse, der Glanzgrad und die Nassabriebklasse über die Qualität des Produktes aus? In unserem umfangreichen Ratgeber liefern wir Anhaltspunkte, die beim Kauf von Wandfarbe helfen. Wir beschreiben die einzelnen Schritte beim Anstrich sowie die Vor- und die Nachbehandlung. Abschließend informieren wir über die Wandfarben-Tests und deren Ergebnisse der Stiftung Warentest sowie von Öko-Test und selbst.de.

4 matte Wandfarben im großen Vergleich

McPaint Bunte Wandfarbe
Marke
McPaint
Inhalt
5 Liter
Farbe
Lichtgrau
Der Blaue Engel
Deckkraftklasse
Keine Angabe
Nassabrieb-beständigkeit
Klasse 3
Glanzgrad
Matt
Geeigneter Untergrund
Tapete, Vlies, Gipskarton, Putz, Vinyltapete, Beton
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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Herbol Profi DIN Weiß Wandfarbe
Marke
Herbol
Inhalt
12,5 Liter
Farbe
Weiß
Der Blaue Engel
Deckkraftklasse
Klasse 2
Nassabrieb-beständigkeit
Klasse 3
Glanzgrad
Matt
Geeigneter Untergrund
Beschichteter und unbeschichteter Putz, Kunststoffe, Eisen, Tapete
Häufige Fragen FAQ
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Alpina Innenfarbe universelle Wandfarbe
Marke
Alpina
Inhalt
10 Liter
Farbe
Weiß
Der Blaue Engel
Deckkraftklasse
Klasse 2
Nassabrieb-beständigkeit
Klasse 3
Glanzgrad
Matt
Geeigneter Untergrund
Struktur- und Raufasertapete, Glasfaser, Beton, Mauerwerk, Verputz und Deckenplatten
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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preismaxx PerfektWeiß Wandfarbe
Marke
Preismaxx
Inhalt
10 Liter
Farbe
Weiß
Der Blaue Engel
Deckkraftklasse
Klasse 1
Nassabrieb-beständigkeit
Klasse 2
Glanzgrad
Matt
Geeigneter Untergrund
Fester Putz und Mauerwerk, Glasgewebe, Rausfasertapete, Gipskarton, Altanstriche
Häufige Fragen FAQ
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Abbildung
Modell McPaint Bunte Wandfarbe Herbol Profi DIN Weiß Wandfarbe Alpina Innenfarbe universelle Wandfarbe preismaxx PerfektWeiß Wandfarbe
Marke
McPaint Herbol Alpina Preismaxx
Inhalt
5 Liter 12,5 Liter 10 Liter 10 Liter
Farbe
Lichtgrau Weiß Weiß Weiß
Der Blaue Engel
Deckkraftklasse
Keine Angabe Klasse 2 Klasse 2 Klasse 1
Nassabrieb-beständigkeit
Klasse 3 Klasse 3 Klasse 3 Klasse 2
Glanzgrad
Matt Matt Matt Matt
Geeigneter Untergrund
Tapete, Vlies, Gipskarton, Putz, Vinyltapete, Beton Beschichteter und unbeschichteter Putz, Kunststoffe, Eisen, Tapete Struktur- und Raufasertapete, Glasfaser, Beton, Mauerwerk, Verputz und Deckenplatten Fester Putz und Mauerwerk, Glasgewebe, Rausfasertapete, Gipskarton, Altanstriche
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
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Fassadenfarbe
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1. McPaint bunte Wandfarbe in Lichtgrau mit intensiven Pigmenten und blauem Engel

Laut McPaint bietet diese Wandfarbe in Lichtgrau intensive Farbpigmente und eine hohe Deckkraft. Die Farbe lässt sich demnach leicht auf der Wand verstreichen. Der Hersteller verwendet für seine Wandfarben nach eigenen Angaben hochwertige Bindemittel für einen sauberen, deckenden Anstrich.

Bei McPaint gibt es dem Hersteller zufolge eine breit gefächerte Farbauswahl mit allen Grundfarben wie Weiß, Blau, Grün und Rot. Das soll dezente oder auffällige Farbakzente in den Raum bringen. McPaint hat die Pigmente laut eigener Aussage zur Verbesserung von Intensität und Brillanz fein gemahlen. Die Farbkarte in der Produktbeschreibung bei Amazon soll bei der Auswahl der Wandfarben helfen.

Zertifiziert mit dem Blauen Engel: Die Wandfarbe ist mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Das Zertifikat verspricht eine geruchsneutrale, verdünnbare, atmungsaktive und umweltschonende Verarbeitung. Die Farbe beinhaltet keine Lösungsmittel oder Weichmacher und ist für Allergiker geeignet. Die Farbpigmente sind nur mit wenigen Lösungsmitteln angereichert und der Anteil an Weichmachern bleibt unter 0,1 Prozent. Es handelt sich um ein emissionsarmes Farbprodukt.

In einem Eimer sind 5 Liter lichtgraue Wandfarbe enthalten. Die Farbe lässt sich in sechs Stufen einfärben und an der Wand oder an der Decke verstreichen. Laut Hersteller reicht ein Liter für 10 Quadratmeter. Ausgehend von den Vorgaben der DIN 13300 handelt es sich um einen matten Glanzgrad. Das soll für stylische Akzente im Wohnraum und einen Anstrich in einem edlen matten Oberflächenglanz sorgen.

Was steckt hinter der DIN EN 13300? Diese Norm definiert die Qualität der Innenfarben. In standardisierten Prüfverfahren erfolgt die Prüfung des Deckvermögens, des Glanzgrads, der Korngröße und der Nassabriebbeständigkeit. Es lassen sich vier Glanzgrade unterscheiden. Das Reflektormeter ermittelt diese Werte nach festgelegten Kriterien. Neben matt bis glänzend gibt es einen mittleren und einen stumpf-matten Glanz. Der mittlere Glanz lässt sich als seidenmatt oder seidenglänzend bezeichnen. Lesen Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich mehr über die Kriterien, die eine Farbe beschreiben.

Zusammenfassung

Diese lichtgraue Wandfarbe von McPaint bietet laut Hersteller eine hohe Deckkraft, intensive Farbpigmente und ein mattes Finish. Die Farbe trägt das Zertifikat des Blauen Engels. Sie ist emissionsarm und lösungsmittelfrei. In einem Eimer sind 5 Liter Farbe enthalten. Ein Liter soll für 10 Quadratmeter reichen.

FAQ

Ist die bunte Wandfarbe von McPaint eine Latexfarbe?

Nein, es handelt sich bei der Wandfarbe um eine Innendispersionsfarbe.

Welche Nassabriebklasse hat diese Farbe?

Die bunte Wandfarbe von McPaint gehört zur Nassabriebklasse 3.

Kann ich diese Wandfarbe auf die Tapete streichen?

Ja, Amazon-Kundenangaben zufolge können Sie die Farbe auf Tapete streichen. Etliche Nutzer sprechen von einer guten Deckkraft.

Was ist der Unterschied zwischen Extramatt finish und Matt finish?

Nach Angaben des Herstellers hinterlässt das matte Finish einen leicht matten Glanz auf der Oberfläche. Extramatt wirkt stumpfmatt auf der Oberfläche.

2. Gut deckende Wandfarbe Profi DIN Weiß von Herbol mit sauberen Ergebnissen

Die weiße Wandfarbe Profi DIN von Herbol ist für den Innenraum geeignet. Ein Eimer enthält 12,5 Liter. Zu den empfohlenen Einsatzbereichen gehören die Innenwände und die Decke. Die Farbe erfüllt die Vorgaben der Nassabriebklasse 3 und ist wasserbeständig. Sie gehört zur Deckkraftklasse 2 und lässt sich laut Hersteller streichen, spritzen und rollen.

Gute Deckkraft und saubere Verarbeitung: Herbol bezeichnet die weiße Wandfarbe als gut deckende Innenfarbe für den Objektbereich. Der Hersteller verweist auf die saubere und einfache Verarbeitung dieser Innenfarbe.

Das Profiweiß ist nach den Vorgaben der VdL-RL01 lösungsmittelfrei und lässt sich mit Wasser verdünnen. Dem Hersteller zufolge können Sie die weiße Farbe mit den farbigen Voll- und Abtönfarben von Herbol einfärben. Wer diese Farbe mit einem Airless-Gerät auf die Wand spritzen möchte, sollte demnach die nasse Farboberfläche mit einer Farbwalze nachrollen. Für den Anstrich empfehlen sich außerdem Pinsel, Rolle und Farbplatte.

Die Inhaltsstoffe auf einen Blick:

  • Acryl-Copolymerisat
  • Calciumcarbonat
  • Titandioxid
  • Kreide
  • Wasser
  • Additive
  • Konservierungsmittel
Was bedeutet die Nassabriebklasse? Der Nassabrieb meint die Haftfähigkeit der getrockneten Farbe auf dem Untergrund beziehungsweise die Widerstandsfähigkeit des Anstrichs gegenüber feuchtem Abrieb. Es lassen sich fünf Klassen unterscheiden. Klasse 5 eignet sich für einen gar nicht oder wenig beanspruchten Raum. Die Klasse 1 beschreibt eine qualitativ hochwertige Farbe für beanspruchte Räume mit einer hohen Nassabriebbeständigkeit. Wir widmen uns im Ratgeber ausführlich den Kriterien und der Einteilung der Wandfarben.

150 bis 180 Milliliter der Farbe sollen für einen Quadratmeter reichen und in der Ergiebigkeit auf 6 Quadratmeter pro Liter kommen. Nach 5 bis 6 Stunden können Sie den Anstrich bei einer Raumtemperatur von 23 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte von 50 Prozent bei Bedarf überstreichen. Der Kunststoffeimer soll einen leichten und luftdicht verschließbaren Deckel und einen schmalen Henkel für den Transport haben. Das ungeöffnete Originalgebinde ist für ein Jahr haltbar. Die Lagerung sollte trocken, kühl und frostfrei erfolgen.

Zusammenfassung

Die Profi DIN Innenfarbe von Herbol erfüllt die Anforderungen der Deckkraftklasse 2 und Nassabriebklasse 3. Herbol verspricht eine hohe Deckkraft und liefert verschiedene Abtönfarben im Sortiment. Sie können die Wandfarbe mit Wasser verdünnen, mittels Farbspritzverfahren auf die Wand auftragen und sollen von einer hohen Ergiebigkeit profitieren.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Altweiß und Weiß?

Laut Händlerantwort bei Amazon sieht das Altweiß gelblich aus. Weiß oder Weißmatt ähneln dem Normalweiß.

Kann ich die Profi DIN Weiß Wandfarbe von Herbol auf alten Beton auftragen?

Gemäß eines Amazon-Verkäufers sollten Sie vorher eine Grundierung auftragen. Beton ist ein sehr saugfähiger Untergrund und würde die Farbe zu schnell aufsaugen.

Kann ich die Farbe mit einem Sprühsystem an die Wand bringen?

Ja, die Innenwandfarbe ist für Airless-Sprühgeräte geeignet.

Ist die Wandfarbe abwischbar?

Die Herbol-Wandfarbe Profi DIN Weiß gehört zur Nassabriebklasse 3 und ist bedingt abwischbar.

3. Alpina-Innenfarbe universelle Wandfarbe zum Spritzen, Rollen und Streichen

Die Innenfarbe von Alpina ist eine universelle Wandfarbe für Wände und Decken. In einem Kunststoffeimer sind 10 Liter weißmatte Farbe enthalten. Der Hersteller verspricht einen deckenden ersten Anstrich. Alpina hat nach eigenen Angaben eine Spritzschutz-Formel entwickelt, die für eine hohe Ergiebigkeit ohne Konservierungs- und Lösungsmittel sorgt. Der Hersteller gehört zu einer der bekannten Marken im Fachhandel.

Spritzen, Rollen oder Streichen: Alpina zufolge müssen Sie nichts weiter tun, als die Farbe vor dem Streichen, Rollen oder Spritzen kräftig zu rühren. Für einen gleichmäßigen Anstrich kommen demnach 5 Prozent Wasser hinzu. Bei einem starken Farbkontrast empfiehlt der Hersteller einen Voranstrich. Es ist zu bedenken, dass die Verdünnung zu einer Erhöhung der Spritztendenz führen kann. Die Trocknung dauert 4 bis 6 Stunden pro Anstrich. Der Untergrund sollte sauber und frei von trennenden Substanzen sein. Um Flecken zu vermeiden, den Raum am besten in einem Zug streichen.

Bei sachgemäßer Anwendung entstehen Alpina zufolge keine Spritzer. Die Farbe gehört zur Deckkraftklasse 2. Ein Liter reicht für 4 bis 8 Quadratmeter Wand- und Deckenfläche. Nach den Angaben der DIN EN 13300 entspricht die Farbe der Nassabriebklasse 3 und ist scheuerbeständig. Sie hat einen matten Glanzgrad. Alpina verspricht eine gleichmäßige, streifenfreie Oberfläche. Die Farbe ist demnach geruchsneutral und emissionsarm.

Eingetrocknete Materialreste sind gemäß Hersteller im Hausmüll und größere Reste mit dem Baustellenabfall zu entsorgen. Flüssige Farbreste gehören demnach zur Entsorgung in den nächsten Wertstoffhof. Diese Wandfarbe trägt das Siegel des Blauen Engels und ist emissionsarm und ökologisch hergestellt. Die Produktdeklaration nach den Vorgaben der VdL-RL01 lautet:

  • Polyvinylacetat-Dispersion
  • Methylisothiazolinon
  • Benzisothiazolinon
  • Konservierungsmittel
  • Titandioxid
  • Calciumcarbonat
  • Wasser
  • Additive
Zu welchem Untergrund passt eine Wandfarbe? Im Allgemeinen sollte der Untergrund fest, trocken, tragfähig und sauber sein. Geeignet sind Mauerwerk, Verputz und Beton, Gipskarton, Deckenplatten sowie Glasfaserwandbelege, Strukturtapeten und Raufasertapeten. Bei sandigem und stark saugendem Untergrund ist die Vorbereitung mit Tiefengrund erforderlich. Im Ratgeber liefern wir weitere Tipps, die beim Anstrich helfen.

Zusammenfassung

Die weiße Wandfarbe hat laut Hersteller deckende und saubere Eigenschaften. Das Produkt bietet demnach eine innovative Spritzschutzformel, komfortable Streicheigenschaften, eine ökologisch bewusste Zusammensetzung und ist frei von Konservierungsmitteln. Sie haben die Möglichkeit, die Farbe auf den Untergrund zu spritzen, zu streichen oder zu rollen.

FAQ

Deckt die Innenfarbe von Alpina dunkle Wandfarben?

Die Nutzer bei Amazon sprechen überwiegend von guten deckenden Eigenschaften.

Muss ich die universelle Wandfarbe verdünnen?

Nein, Sie können die Alpina-Innenfarbe direkt unverdünnt auf der Wand verstreichen.

Kann ich die Farbe sprühen?

Ja, die universelle Wandfarbe ist für Airless-Sprühgeräte geeignet.

Für wie viel Quadratmeter reicht der Eimer?

In dem Eimer sind 10 Liter weiße Wandfarbe enthalten, die für circa 55 Quadratmeter reichen sollen.

4. Spritzarme und tropfgehemmte Wandfarbe PerfektWeiß von preismaxx

PerfektWeiß ist eine matte Dispersionsfarbe für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich. Das Produkt gehört zur Deckkraftklasse 1 und zur Nassabriebklasse 2. Dem Hersteller zufolge ist die preismaxx-Innenfarbe für den Erstanstrich geeignet und hat einen hohen Weißgrad. Die weiße Farbe erzielt demnach auf einem dunklen oder kontrastreichen Untergrund ein gutes Ergebnis. Sie sollen dank guter Deckkraft selbst intensive Farben überstreichen können.

Positive Eigenschaften: Der Hersteller verspricht für diese Farbe spritzarme und tropfgehemmte Eigenschaften. Außerdem ist die Farbe demnach umweltschonend und geruchsarm. Bei einem Anstrich sollen 10 Liter für bis zu 70 Quadratmeter reichen.

Wer hartnäckige Flecken überstreichen möchte, dem empfiehlt der Hersteller die Behandlung des Untergrunds mit einem Sperrgrund, damit Wasserschäden oder Nikotinflecken nicht durchscheinen. Er rät zu einem Isolierspray. Laut Hersteller eignet sich die Farbe im Innenbereich für alle Räume auf Vlies-, Raufaser- und Papiertapeten. Zu den geeigneten Untergründen gehören feste Putze, Gipskarton, Mauerwerk, Glasgewebe und tragfähige Altanstriche. Die 10 Liter Wandfarbe befinden sich in einem 15-Liter-Eimer, damit Sie ein Abstreifgitter einsetzen und sauber arbeiten können.

Was sollte ich beim Streichen beachten? Die solide Basis bildet eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds. Türrahmen, Wände und Steckdosen mit Malerkrepp abkleben. Die Farbe erst senkrecht, dann waagerecht und später noch einmal senkrecht mit der Farbrolle auf der Wand verteilen. Möglichst im gleichen Tempo arbeiten und eine Wand in einem Zug abschließen. Keine größeren Pausen machen. Verwenden Sie zum Auftragen der Farbe ein Spritzgerät, einen Pinsel oder einen Roller. Weitere Tipps finden sich in unserem umfassenden Ratgeber.

Zusammenfassung

PerfektWeiß von preismaxx ist eine weißmatte Innenwandfarbe der Deckkraftklasse 1 und Nassabriebklasse 2. Sie erzielt laut Hersteller beim Erstanstrich deckende Ergebnisse und hat spritzarme, tropfgehemmte sowie umweltschonende Eigenschaften. Mit 10 Litern sollen Sie eine Fläche von bis zu 70 Quadratmetern schaffen.

FAQ

Kann ich die PerfektWeiß Wandfarbe von preismaxx mit einer Druckluftpistole auftragen?

Laut Händler bei Amazon lassen sich die Dispersionsfarben mit Airless-Geräten an die Wand bringen. Bei anderen Verfahren wie dem Hochdruck oder Niederdruck kann Luft in die Farbe geraten, was sich auf den Farbauftrag auswirkt.

Gibt es ein kleineres Gebinde?

Nein, die kleinste Größe ist der 10-Liter-Farbeimer.

Muss ich die Farbe mit Wasser verdünnen?

In der Produktbeschreibung können wir keine Informationen dazu finden. Sie können die Wandfarbe PerfektWeiß von preismaxx direkt verstreichen.

Wie kann ich die Wandfarbe verändern?

Zum Mischen der gewünschten Farbe mit der weißen Wandfarbe eignet sich Abtönfarbe.

Welchem RAL-Farbton entspricht die Wandfarbe?

Die abgefüllten Wandfarben lassen sich gemäß Amazon-Verkäufer keinem konkreten RAL-Farbton zuordnen. Bei dem Extremweiß ist der höchste Weißgrad zu erwarten. Wer sich den RAL 9010 Reinweiß-Farbton wünscht, sollte demnach weitere Abtönfarbe einsetzen.

5. Lignocolor Wandfarbe auf Kreidebasis – ohne giftige Dämpfe und handgefertigt

Es handelt sich bei der Wandfarbe von Lignocolor um eine matte Wandfarbe auf Kreidebasis. Sie ist laut Hersteller hochdeckend, geruchsfrei und gibt keine giftigen Dämpfe ab. Deshalb eignet sich die Kreidefarbe beispielsweise sehr gut für das Kinderzimmer. In dem stabilen Eimer sind 2,5 Liter enthalten, die für 25 Quadratmeter ausreichen. Die Angaben zur Ergiebigkeit gelten für einen Anstrich. Pro Auftrag reicht ein Liter für etwa 10 Quadratmeter.

Handgefertigte Wandfarbe auf Kreidebasis: Laut Hersteller handelt es sich um eine geruchsarme und tropfgehemmte Farbe auf Kreidebasis. Diese Wandfarbe ist zu 100 Prozent handgefertigt und entsteht in der hauseigenen Farbenmanufaktur im Münsterland. Alle Lignocolor-Farben werden demnach im Unternehmen entwickelt und hergestellt.

Nach Angaben des Herstellers ist die matte Wandfarbe aufgrund der hohen Deckkraft ergiebig, besteht aus Naturpigmenten und besitzt einen hohen Anteil an Kreide. Das macht sich demnach in einer einfachen Handhabung und in flexiblen Eigenschaften bemerkbar. Die Farbe soll sich einfach auftragen und überstreichen lassen. Der Hersteller regt an, die Wände mit der Farbe im Shabby-Chic-Stil oder Ombré-Stil zu gestalten. Für letzteres lassen Sie demnach zwei ausgewählte Farben ineinander laufen.

Die Farbe passt auf alle Tapeten, auf Gipskarton und Innenputz. Sie soll schnell trocknen und für den sofortigen Einsatz geeignet sein. Bei einer Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius ist die Oberfläche nach etwa 3 bis 5 Stunden trocken und überstreichbar. Der Hersteller verspricht ein umweltfreundliches, lösungsmittel- und weichmacherfreies sowie emissionsarmes Produkt. Er empfiehlt, die Lignocolor-Wandfarbe vor Gebrauch gut aufzurühren und sie auf einem sauberen, tragfähigen sowie trockenen Untergrund anzuwenden.

Welche Wandfarben passen zueinander? Bei der Kombination der passenden Farben hilft der Farbkreis. Die Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen, sind Komplementärfarben. Sie erzeugen eine besondere Spannung. Ein gleichseitiges Dreieck im Farbkreis zeigt an den Spitzen die zueinander passenden Farben. In unserem Ratgeber beschreiben wir die besten Farbkombinationen ausführlicher.

Zusammenfassung

Die Kreidewandfarbe ist für den Innenbereich geeignet und entsteht zu 100 Prozent in Handfertigung in einer Manufaktur im Münsterland. Dank der Kreidebasis soll die Farbe für ein mattes Finish auf der Oberfläche, eine schnelle Trocknung und eine einfache Handhabung sorgen. Laut Lignocolor entwickelt das Produkt keine giftigen Dämpfe und ist geruchsarm sowie tropfgehemmt.

FAQ

Was ist Kreidefarbe?

Die Wandfarbe von Lignocolor ist mit Kreideanteilen versetzt. Das soll für einen matten Look und eine hohe Deckkraft sorgen.

Darf ich die Wandfarbe von Lignocolor auf Holz auftragen?

Ja, Amazon-Kundenangaben zufolge können Sie Holzdecken und Wände streichen. Ein spezieller Sperrgrund soll demnach verhindern, dass sich die Inhaltsstoffe aus dem Holz nach oben arbeiten. Möglicherweise sind mehrere Anstriche nötig.

Muss ich die Farbe mit Wasser verdünnen?

Nein, Sie verstreichen diese Wandfarbe unverdünnt.

Kann ich die Farbe mit der Farbrolle auftragen?

Ja, der Hersteller empfiehlt für das beste Anstrichergebnis, die Lignocolor-Wandfarbe mit einem Kurzflor-Roller aufzutragen.

6. Flexible Wandfarbe CapaDIN „Die Bewährte“ von Caparol mit hoher Flächenleistung

Die CapaDIN-Wandfarbe bezeichnet Caparol als „Die Bewährte“. Das Produkt hat gemäß der DIN EN 13300 eine stumpfmatte Färbung und entspricht den Vorgaben der Nassabriebklasse 3, was sie waschbeständig macht. Nach den Vorgaben der Klasse 2 zum Deckvermögen schaffen Sie mit einem Liter 6 Quadratmeter Wand- oder Deckenfläche. Der Hersteller beschreibt diese Innenraumfarbe als emissionsminimiert, geruchsarm und lösungsmittelfrei. In einem Eimer sind 12,5 Liter Farbe enthalten.

Flexibel einsetzbar mit hohen Flächenleistungen: Laut Caparol ist diese Wandfarbe für vielseitige Wand- und Deckenbeschichtungen geeignet. Sie kommt demnach aufgrund der leichten Verarbeitung für den Objektbereich infrage und erbringt hohe Flächenleistungen.

Die Farbe ist mit Wasser verdünnbar und wird vom Hersteller als diffusionsfähig und umweltschonend bezeichnet. Nach den Vorgaben der DIN 55945 handelt es sich um eine Kunststoffdispersion. Darunter ist ein Stoff für die Beschichtung des Untergrunds oder für den Anstrich zu verstehen.

Der Farbton das Produktes lautet Weiß oder Altweiß mit dem Farbcode RAL 9010. Je nach Wunsch können Sie mit den Abtön- oder Volltönfarben des Herstellers den eigenen Farbton mischen. Es empfiehlt sich, die benötigte Gesamtmenge auf einmal zu mischen, sodass es nicht zu Farbtonunterschieden kommt. Durch die Abtönung kann es zu Abweichungen in den technischen Kenndaten kommen.

Was bedeutet RAL? RAL ist die Abkürzung für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen, der 1925 in Berlin gegründet wurde. Er erstellte einen Farbenkatalog und normierte die Farben. Diese wurden im Laufe der Zeit stark erweitert und werden heute mithilfe einer Zahlenfolge und teilweise hinzugefügten Buchstaben aufgeteilt. Das soll die Auswahl einer bestimmten Farbe erleichtern und deren gleichbleibenden Farbton sicherstellen.

Zusammenfassung

„Die Bewährte“ von Caparol ist eine weiße Innenwandfarbe, die zur Nassabriebklasse 3 und Deckkraftklasse 2 gehört. Laut Hersteller ist diese Wandfarbe geruchsarm und lösungsmittelfrei. Er verspricht eine hohe Flächenleistung und eine flexible Anwendung auf Wand- und Deckenbeschichtungen. Die Wandfarbe ist mit Wasser verdünnbar oder mit Farbtönen des Herstellers mischbar.

FAQ

Trägt die CapaDIN Bewährte Wandfarbe von Caparol einen Farbcode?

Ja, der Produktcode M-DF01 gehört zu dieser Dispersionsfarbe. Der Code beschreibt die Eigenschaften der Farbe und nicht die Farbe selbst. Diese Wandfarbe ist frei von Lösungsmitteln.

Reicht ein Eimer für 45 Quadratmeter?

Ja, die bewährte Caparol-Wandfarbe CapaDIN soll mit 12,5 Litern für 75 Quadratmeter reichen.

Kann ich mit dieser Farbe einen Latexanstrich überstreichen?

Laut Amazon-Verkäufer müssen Sie vorher eine Grundierung auftragen und können danach die Wandfarbe verstreichen.

Eignet sich die Wandfarbe für Raucherwände?

Darüber entscheidet der Grad der Vergilbung. Ausgehend von einer Händlerangabe bei Amazon schlagen starke Vergilbungen und Flecken nach einiger Zeit durch. In diesem Fall ist ein Vorstrich erforderlich. Dafür eignet sich demnach AquaInn von Caparol.

7. Schulz-Wandfarbe Classic Weiss – waschbeständig und mit hoher Ergiebigkeit

Die Wandfarbe Classic Weiss von Schulz ist für den Innenbereich geeignet und wirkt laut Hersteller hochdeckend auf den Wänden und der Decke. Die Farbe haftet auf dem Innenputz sowie Prägetapeten, Gips, Gipskarton und Raufasertapeten. Sie können die Wandfarbe auf einen intakten matten Altanstrich auf Dispersionsbasis streichen.

Was ist eine Dispersionsfarbe? Es handelt sich um eine farbige oder weiße Wand- und Deckenfarbe. Die Wandfarbe basiert auf Wasser und ist atmungsaktiv. Die Herstellung erfolgt ohne Lösungsmittel oder Weichmacher. Viele Hersteller beschreiben Dispersionsfarbe als geruchsneutral. Zugleich bieten die Wandfarben meist eine hohe Deckkraft. Die Innenraumfarben sollen schnell trocknen und sich sauber verarbeiten lassen. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr über die verschiedenen Farbtypen.

In einem Eimer sind 10 Liter Farbe enthalten, die für 50 bis 70 Quadratmeter reichen. Das entspricht den Anforderungen der Deckkraftklasse 1 – mit einer Ergiebigkeit von 5 Quadratmetern pro Liter. Die Wandfarbe erfüllt die Voraussetzungen der Nassabriebbeständigkeit Klasse 3 und ist demnach waschbeständig.

Die Farbe ist mit bis zu 10 Prozent Wasser verdünnbar. Die Trocknungszeit kommt je nach Untergrund und Umgebungstemperatur auf bis zu 6 Stunden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt die Farbe über Nacht trocknen. Die Wandfarbe wird bei Temperaturen von 15 bis 25 Grad Celsius verstrichen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 80 Prozent liegen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen.

Zusammenfassung

Die weiße Wandfarbe von Schulz passt zu fast allen Untergründen im Innenraum. In einem Eimer sind 10 Liter für bis zu 70 Quadratmeter Fläche enthalten. Die Farbe ist laut Hersteller und Amazon-Nutzern ergiebig und hochdeckend. Sie erfüllt die Bedingungen der Deckkraftklasse 1 und der Nassabriebklasse 3, wodurch sie als waschbeständig gilt.

FAQ

Ist die Wandfarbe Classic Weiss von Schulz für Airless-Geräte geeignet?

Ja, nach Herstellerangaben können Sie diese Farbe sprühen oder spritzen. Schulz empfiehlt einen Kombifilter bei den Spritzarbeiten und eine Druckeinstellung von 207 Bar.

Wie viel Fläche schaffe ich mit der Wandfarbe?

10 Liter Schulz-Wandfarbe Classic Weiß reichen für 50 bis 70 Quadratmeter Wand- oder Deckenfläche.

Kann ich mit der Wandfarbe über Raufasertapete streichen?

Ja, die Innenfarbe ist für Raufasertapeten geeignet.

Wie viele Eimer Farbe brauche ich für eine Fläche von 80 Quadratmetern?

Ausgehend von der Ergiebigkeit der Farbe ist ein zweiter Eimer notwendig. Da die Farbe vermutlich nicht vollständig verbraucht wird, ist der Kunststoffeimer nach Gebrauch gut zu verschließen und die Farbe kühl und dunkel zu lagern.

8. Schnell trocknende Wandfarbe Schneeweiss von Derendo für hellen Untergrund

Die Derendo-Wandfarbe Schneeweiss erfüllt die Anforderungen der Deckkraftklasse 3 für eine extrahohe Deckkraft. Mit einem Eimer und 10 Litern Farbe schaffen Sie bis zu 65 Quadratmeter Wand oder Deckenfläche. Derendo bezeichnet die Farbe als tropfgehemmt und verspricht streifenfreie Oberflächen. Das Produkt ist demnach emissionsarm und atmungsaktiv. Die Trocknung dauert ungefähr 4 Stunden. Danach lässt sich die Farbe ein weiteres Mal überstreichen.

Für helle Untergründe geeignet: Es handelt sich um eine Dispersionsfarbe für Wände und Decken im Innenbereich zum Überstreichen von weißen Altanstrichen sowie für Erstanstriche auf hellem Putz und Trockenbau. Diese Farbe ist für den mineralischen Untergrund geeignet sowie für Tapeten, Altanstriche auf Dispersionsbasis und Gipskartonplatten.

Die weiße Innenfarbe basiert auf Acryl-Copolymerisat und soll für eine kräftige Beschichtung sorgen. Die Oberfläche sollte frei von Fetten, Ölen und Verunreinigungen sein. Betonflächen sind von Zementrückständen zu befreien und vor dem Anstrich ist mithilfe einer Probebeschichtung zu prüfen, ob der neue Anstrich hält oder abblättert. Tragen Sie die Beschichtung gleichmäßig mit der Rolle auf. Dafür empfehlen sich gemäß Hersteller kurzhaarige Lammfellrollen.

Was bedeutet Acryl-Copolymerisat-Basis? Acryl-Copolymer ist ein Kunststoff, der in Kosmetikprodukten und Farben zum Einsatz kommt. Dieser Stoff ist wasserlöslich und liegt nicht in Partikelform vor. Es handelt sich um ein Polymer-Gemisch, das aus Methacrylsäure, Ethylacrylat und Methylmethacrylat besteht.

Zum Spritzen der Farbe an die Wand empfiehlt der Hersteller einen Mindestdruck von 180 bis 240 Bar und eine Düse mit 0,33 bis 0,48 Millimetern. Mithilfe von Wasser soll die gewünschte Viskosität erreicht werden. Bei sachgemäßer Lagerung zwischen 5 und 25 Grad Celsius ist die Farbe verschlossen bis zu 12 Monate haltbar. Sie gehört zur Nassabrieblasse 4. Dank der cremigen Konsistenz soll sich die Farbe laut Derendo einfacher verarbeiten und streichen lassen.

Zusammenfassung

Derendo bietet mit Schneeweiss eine Wandfarbe vorwiegend für helle Überstriche und Neuanstriche. Die Farbe lässt sich rollen, pinseln und spritzen. In einem Farbeimer sind 10 Liter enthalten, die für bis zu 65 Quadratmeter reichen. Laut Hersteller trocknet das Produkt innerhalb von etwa 4 Stunden und hat tropfgehemmte sowie atmungsaktive Eigenschaften.

FAQ

Darf ich die Schneeweiss-Wandfarbe von Derendo mit Wasser verdünnen?

Ja, ausgehend von der Produktbeschreibung lässt sich die Wandfarbe mit Wasser verdünnen.

Riecht die Farbe unangenehm?

Derendo zufolge ist die weiße Innenfarbe geruchlos.

Kann ich mit der Wandfarbe einen Altanstrich auffrischen?

Ja, ist der Altanstrich noch tragfähig, können Sie die Derendo-Wandfarbe Schneeweiss für einen neuen Anstrich nutzen.

Wie viel Farbe ist in dem Eimer enthalten?

In dem Kunststoffeimer sind 10 Liter enthalten.

9. preismaxx ProfiWeiß-Wandfarbe mit hoher Ergiebigkeit – für alle Tapeten geeignet

ProfiWeiß ist eine Wandfarbe von preismaxx, die nach den Vorgaben der DIN 13300 zur Deckkraftklasse 2 und zur Nassabriebklasse 3 gehört. Die Farbe ist nach Herstellerangaben umweltschonend. In einem Kanister sind 10 Liter enthalten, die für einen matten Glanzgrad sorgen. Laut preismaxx ist diese weiße Farbe für den ersten Anstrich auf hellen Untergründen geeignet. Demnach lassen sich hellere Farben überstreichen. Hartnäckige Flecken sollten Sie gründlich entfernen und mit einem Isolierspray behandeln.

Gut deckendes und ergiebiges Mattweiß: Diese Wandfarbe soll sehr ergiebig sein, denn 10 Liter reichen für bis zu 65 Quadratmeter. Bei einem stark saugenden Untergrund ist eine entsprechende Vorbehandlung notwendig. Der Hersteller spricht von sehr gut deckenden Eigenschaften der mattweißen Wandfarbe.

Der große Kunststoffeimer lässt sich mit dem Deckel luftdicht verschließen und am Metallbügel zum Einsatzort tragen. Übrig gebliebene Farbreste lagern Sie im Farbeimer und verwenden sie später wieder. Die Innenfarbe ist laut Hersteller geruchsarm, sollte aber in gut durchlüfteten Räumen zum Einsatz kommen. Sie kann allergische Reaktionen hervorrufen, den Farbstaub oder die frische Farbe sollten Personen nicht einatmen.

Die ProfiWeiß-Wandfarbe lässt sich mit dem Flachpinsel oder der Rolle auftragen. Als Dispersionsfarbe bietet sie gemäß Hersteller eine leichte Verarbeitung und deckende Eigenschaften für Raufaser, Vlies- und Papiertapeten. Er füllt die Farbe in einen extragroßen Eimer. Darin soll das Abstreifgitter ausreichend Platz finden, was ein sauberes Arbeiten ermöglichen soll.

Warum sollte ich ein Abstreifgitter verwenden? Die meisten Abstreifgitter bestehen aus Metall oder Kunststoff. Sie werden in einen offenen Farbeimer gestellt oder eingehängt – das kommt darauf an, ob sich an dem Gitter ein zusätzlicher Bügel oder Haken befindet. Nach dem Eintauchen des Pinsels oder des Farbrollers entfernt das Gitter die überschüssige Farbe und soll dadurch Farbtropfen auf dem Boden verhindern. Zugleich hilft die Verwendung eines Abstreifgitters bei der Materialeinsparung, denn überschüssige Farbe landet wieder im Eimer.

Zusammenfassung

ProfiWeiß von preismaxx ist dem Hersteller zufolge eine gut deckende sowie ergiebige Wandfarbe. Mit einem Eimer schaffen Sie bis zu 65 Quadratmeter im ersten Anstrich. Bei den meisten Tapeten ist keine Vorbehandlung erforderlich. Die matte Dispersionsfarbe entspricht den Vorgaben der Nassabriebklasse 3 und der Deckkraftklasse 2.

FAQ

Kann ich die ProfiWeiß-Wandfarbe von preismaxx auf Glattputz streichen?

Die meisten Nutzer bei Amazon wollen diese Frage nicht pauschal beantworten. Vorher ist demnach zu prüfen, ob der Putz absandet oder tragfähig und fest ist. Die Farbe sollte eine feste Schicht bilden und der Putz die Farbe nicht aufsaugen. Das Ganze lässt sich an einer unauffälligen Stelle der Wand testen.

Darf ich die Innenfarbe unverdünnt mit einem Farbsprühsystem auftragen?

Ja, gemäß Hersteller ist es möglich, die unverdünnte Wandfarbe in ein Airless-Sprühgerät zu geben und auf der Wand zu verteilen.

Ist die Wandfarbe für das Schlafzimmer geeignet?

In der Produktbeschreibung bei Amazon spricht nichts dagegen. Laut Amazon-Verkäufer ist die Wandfarbe ProfiWeiß von preismaxx geruchsarm und unbedenklich für Innenräume einsetzbar. Die Farbe sollte nach dem Anstrich über Nacht trocknen.

Deckt die Wandfarbe auf farbigem Untergrund?

Das kommt auf die vorhandene Farbe an. Je dunkler die Wandfarbe ausfällt, desto häufiger wird ein Überstreichen notwendig. Amazon-Kundenangaben zufolge ist für ein gleichmäßiges Ergebnis das zwei- bis dreimalige Überstreichen sinnvoll.

10. Wandfarbe Alpinaweiß von Alpina – spritzfreier und gebrauchsfertiger Klassiker

Alpinaweiß ist das Original des Traditionsherstellers. Die matte Farbe ist laut Alpina mit einer speziellen Spritzschutz-Formel ausgestattet, sodass sich die Farbpigmente mit der Wand verbinden. Die hohe Deckkraft gehört demnach zu den Erfolgsrezepten des Herstellers, die der Wandfarbe bei Öko Test und bei der Stiftung Warentest eine gute bis sehr gute Bewertung einbrachte. Das Produkt ist tropfgehemmt, geruchsarm und soll die Raumluft nicht beeinträchtigen.

Keine Kleckerei und hohe Ergiebigkeit: Bei einem sachgemäßen Anstrich verspricht Alpina eine Farbe, die zu 100 Prozent spritzfrei ist. Das Produkt erfüllt die Anforderungen der höchsten Deckkraftklasse und bringt es demnach im Vergleich zu den anderen Wandfarben des Herstellers auf eine gute Ergiebigkeit.

Die Farbe ist gebrauchsfertig und wird unverdünnt auf die Wand oder die Decke aufgetragen. Laut Hersteller gehört sie zu Europas meistverkaufter Innenfarbe. Er verspricht ein scheuerbeständiges und langlebiges Produkt sowie eine gleichmäßige, streifenfreie Oberfläche. Alpinaweiß trägt das Umweltzeichen des Blauen Engels und ist frei von Lösungs- und Konservierungsmitteln. 10 Liter reichen für eine Fläche von bis zu 80 Quadratmetern.

Was bedeutet der Blaue Engel? Es handelt sich um ein Gütesiegel der Bundesregierung, das es seit mehr als 40 Jahren gibt. Es steht für die Einhaltung hoher Standards, um Umwelt und Gesundheit zu schützen. Das Zertifikat ist unabhängig und glaubwürdig. Das bestätigt die Bundesumweltministerin Svenja Schulze, deren Ministerium über die Kriterien entscheidet. Die Vergabe erfolgt durch eine unabhängige Jury, Verbraucher und Umweltverbände sowie Wissenschaftler und Vertreter aus dem Handwerk und dem Handel der Bundesländer.

Zusammenfassung

Alpinaweiß ist Alpinas Klassiker. Die Wandfarbe ist laut Hersteller dank einer speziellen Anti-Spritz-Formel spritzfrei und hat außerdem ergiebige, scheuerbeständige und tropfgehemmte Eigenschaften. Die matte Farbe ist frei von Lösungs- und Konservierungsmitteln. 10 Liter sind ausreichend für bis zu 80 Quadratmeter.

FAQ

Wie viel Farbe erhalte ich in einem Eimer?

In einem Eimer ist ein Liter Alpinaweiß-Wandfarbe von Alpina für 8 Quadratmeter enthalten.

Was bewirkt die Spritzschutz-Formel?

Dank der abgestimmten Inhaltsstoffe soll die Farbe beim ersten Anstrich haften und wenig Flecken auf dem Boden hinterlassen. Das setzt eine sachgemäße Verarbeitung voraus.

Welche Deckkraftklasse hat die Farbe?

Die Wandfarbe Alpinaweiß von Alpina entspricht den Anforderungen der höchsten Deckkraftklasse und sollte beim ersten Anstrich decken.

Welchen Nassabrieb hat das Produkt?

Auf der Herstellerwebsite wird ein Nassabrieb der Klasse 2 angegeben.

11. Nachhaltige Caparol-Wandfarbe Indeko-plus – für Allergiker geeignet

Die Innenfarbe Indeko-plus von Caparol ist für Wand- und Deckenanstriche geeignet. Laut Hersteller hat sie ein gutes Deckvermögen und ist doppeldeckend, sodass ein Anstrich ausreicht. Die Farbe verströmt demnach keine unangenehmen Gerüche und hat schnelle Trocknungseigenschaften. Caparol zufolge ist das Produkt neben dem Privatgebrauch für öffentliche Räume wie Altersheime, Krankenhäuser und Gaststätten sowie für feste und normal saugende Putze geeignet. In diesem Fall soll eine Vorbehandlung nicht notwendig sein.

Der Hersteller verzichtet auf Konservierungsmittel und schadhafte Substanzen. Er verspricht einen hohen Weißgrad und diffusionsfähige Eigenschaften seiner Farbe. Es handelt sich demnach um eine sehr ergiebige Premium-Innenfarbe für matte Oberflächen. Nach den Vorgaben der DIN 55945 erfüllt die Indeko-plus alle Voraussetzungen einer Kunststoffdispersion.

Nachhaltig, lösungsmittelfrei und geeignet für Allergiker: Die Wandfarbe trägt das Qualitätszeichen von natureplus. Das Umweltgütesiegel steht für nachhaltige und gesunde Bauprodukte. Laut TÜV eignen sich die Farben für Allergiker und auch die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. empfiehlt das Produkt. Nicht zuletzt handelt es sich dank E.L.F. plus um eine emissionsminimierte Farbe, die frei von Weichmachern und Lösungsmitteln ist.

Die Farbe ist laut Hersteller aufgrund der ColorExpress-Töntechnologie vielfältig im Wunschfarbton einsetzbar und eignet sich zum Auftragen mit dem Flachpinsel, dem Airless-Sprüher oder dem Roller. Sie ist demnach leicht füllend, nicht gilbend und sehr gut für Ausbesserungsarbeiten geeignet. Die Wandfarbe entspricht einem Deckvermögen der Klasse 1 und hat einen stumpfmatten Glanzgrad.

Wie bereite ich den Untergrund auf den Anstrich vor? Der Untergrund für eine Wandfarbe sollte frei von Verschmutzungen und trennenden Substanzen sein. Bestimmte Untergründe erfordern eine entsprechende Vorbehandlung. Außerdem sind Nägel zu entfernen, Löcher zu füllen und Unebenheiten zu glätten. Nicht tragfähige Schichten müssen entfernt und Türen, Fenster sowie Steckdosen mit Kreppband abgeklebt werden. Im Ratgeber informieren wir ausführlicher über die notwendigen Vorarbeiten.

Ein gleichmäßiger Anstrich mit Indeko-plus sollte maximal 5 Prozent Wasser enthalten. Bei einer kontrastreichen Fläche empfiehlt sich ein Voranstrich. Pro Quadratmeter kommt der Verbrauch auf 125 Milliliter Farbe und steigt auf raueren Flächen. Wer seinen individuellen Verbrauch ermitteln möchte, testet mit einer Probebeschichtung. Der Hersteller empfiehlt, die Farbe bei 20 Grad Celsius Außentemperatur und 65 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit aufzutragen. Danach benötigt sie demnach 4 bis 6 Stunden, um zu trocknen. Voll belastbar ist die Wand nach 3 Tagen.

Zusammenfassung

Caparol beschreibt die Farbe als nachhaltig, doppeldeckend und für Allergiker geeignet. Indeko-plus eignet sich für Wände und Decken im Innenbereich. Für einen Quadratmeter benötigen Sie 125 Milliliter Wandfarbe, die sich nach entsprechender Vorbereitung mit dem Flachpinsel, dem Airless-Sprüher oder der Rolle auftragen lässt. Die Wandfarbe hat mehrere Zertifikate und soll sich durch eine hohe Umweltfreundlichkeit auszeichnen.

FAQ

Wie gut deckt die Indeko-plus Wandfarbe von Caparol auf Raufasertapete?

Amazon-Kundenangaben zufolge ist diese Wandfarbe mit guten Deckeigenschaften ausgestattet. Raufasertapeten lassen sich überstreichen.

Welche Nassabriebklasse hat die Wandfarbe?

Die Caparol-Wandfarbe Indeko-plus erfüllt die Vorgaben der Nassabriebklasse 1.

Wie viel Farbe ist in einem Eimer enthalten?

Der Kunststoffeimer beinhaltet 12,5 Liter.

Bekomme ich farbige Innenfarbe des Herstellers?

Ja, Sie können andere Farben bei Caparol kaufen oder die weiße Wandfarbe abtönen, bis der Wunschton entsteht.

Kaufratgeber – was muss ich beim Kauf beachten?

Wandfarbe TestWände in Innenräumen verlangen nach einem Anstrich mit einer passenden Wandfarbe – einerseits zum Schutz des Untergrundes und andererseits für eine schönere Optik. Neben den mineralischen Innenfarben und den Silikatfarben sind Dispersionsfarben häufig im Einsatz. Wandfarben lassen sich oftmals mit einem Flächenpinsel oder anderen Malerutensilien ohne Kleckerei verstreichen und je nach Zusammensetzung überstreichen.

Viele Heimwerker stehen im Baumarkt vor dem Regal mit Farben und Lacken und wissen nicht, welche Farbe zu ihrer Wand passt. Der Unterschied zwischen einer teuren und einer günstigen Wandfarbe bezieht sich oftmals auf die Inhaltsstoffe. Für viele spielt auch der Umweltaspekt eine Rolle, der sich bei den verschiedenen Produkten unterscheidet.

Weitere Aspekte sind der Glanzgrad, die Deckkraft- und die Nassabriebklasse. Um diese Kriterien, die beim Kauf eine Rolle spielen, geht es in den folgenden Abschnitten. Im Anschluss daran geben wir zahlreiche Tipps zum Zubehör für Malerarbeiten sowie zur korrekten Anwendung der Wandfarben.

Welche Wandfarben gibt es im Handel? Bei Dispersionsfarbe handelt es sich um dünnflüssige bis zähflüssige Anstriche. Der Name führt auf die unterschiedlichen Inhaltsstoffe der Dispersion zurück, zu denen Bindemittel, Lösungsmittel, Pigmente und Füllstoffe gehören. Im Baumarkt gibt es diese Farben je nach Bindemittel auf Kunststoffbasis oder als Acrylfarbe.

Schon gewusst?Die Inhaltsstoffe der Wandfarben

Die enthaltenen Inhaltsstoffe der Farbe wirken sich unmittelbar auf die Qualität des Produktes aus. Bei den Dispersionsfarben gibt es wenige eindeutige Indikatoren, da kaum ein Kunde in der Lage ist, die Inhaltsstoffe folgerichtig einzuschätzen. Im Folgenden erläutern wir kurz die möglichen Hauptbestandteile von Wandfarbe:

  • Verdünner
  • Additive
  • Füllstoffe
  • Bindemittel
  • Pigmente
Schützende Wirkung der Inhaltsstoffe: Lacke und Wandfarben verschönern Wände und Decken nicht nur, sie versorgen die Wand auch mit einem Korrosionsschutz. Den Grundierungen und den Klarlacken fehlt das farbgebende Pigment.

Verdünnungsmittel

Sobald die Farbe auf der Wand ist, verdunsten die Verdünnungsmittel in der Wandfarbe. Sie versetzen die Pigmentteile und Bindemittel in einen verarbeitbaren Zustand. Bei einigen Wandfarben kommt Wasser als Lösungsmittel zum Einsatz.

Additive

Sie sollen für eine bessere Verarbeitung sorgen. Additive beeinflussen die Trocknung, die Haltbarkeit, den Farbverlauf und den Glanz einer Wandfarbe.

Füllstoffe

Diese Inhaltsstoffe geben der Farbe ihr Volumen. Talg, Kalk und Kreide gehören zu den Füllstoffen in günstigeren Wandfarben. Sie erkennen eine günstige Wandfarbe an einem hohen Anteil an Füllstoffen im Verhältnis zu den Pigmenten und Bindemitteln.

Bindemittel

Zu den Bindemitteln gehören Harze, die den Untergrund mit der Farbe oder dem Lack verbinden. Der Anteil der Bindemittel kommt auf 10 bis 30 Prozent. Steigt der Bindemittelgehalt, sollte sich das positiv auf die Hafteigenschaften auswirken. In diesem Fall ist es möglich, die Wand nach dem Anstrich nass abzuwischen. Bindemittel gehören zu den kostspieligen Inhaltsstoffen. Eine Wandfarbe mit einem hohen Bindemittelanteil ist unter den teureren Anstrichmitteln zu finden.

Farbgebende Pigmente

Die Pigmente dienen der Deckkraft einer Wandfarbe. Sie basieren meist auf einem natürlichen Ursprung. Spart der Hersteller an den Pigmenten, sind mehr Anstriche erforderlich, um ein deckendes Ergebnis zu erreichen. In diesem Zusammenhang steigt der Zeitaufwand für den Anstrich. Außerdem sinkt mit jedem Anstrich die Atmungsaktivität der Wände.

Billig nicht immer sparsamer: Wer sich für eine teurere Wandfarbe mit einem hohen Pigmentanteil entscheidet, spart Anstriche. Das relativiert den Kaufpreis für einen Eimer Farbe. Denn was nützt eine günstige Farbe, wenn diese für das gewünschte Ergebnis mehrfach auf der Wand aufzutragen ist?

Wie steht es um die Umweltverträglichkeit der Wandfarbe?

AchtungAusgehend von den Werbeversprechen strotzen die Wandfarben vor ökologisch nachhaltigen Inhaltsstoffen. Leider verschleiern die Angaben auf dem Etikett oftmals, was in der Farbe steckt.

Es wäre allerdings übertrieben, in jedem Tropfen Farbe eine „Chemiekeule“ zu vermuten. Die Heimwerker können nichts weiter tun, als sich gründlich über die einzelnen Klassen zu informieren und mehr über ihre Eigenschaften herauszufinden.

Kunstharz-Dispersionsfarben gehören zum größten Teil der Wandfarben im Handel. Der Großteil der Inhaltsstoffe geht auf das Kunstharz zurück. Die Hersteller verarbeiten ein Acryl oder ein Acryl-Styrol-Polymerisat. Dieser Inhaltsstoff fungiert als Bindemittel, der den Untergrund verklebt, sobald das enthaltene Wasser in der Wandfarbe verdunstet. In der Fachsprache ist von der physikalischen Filmbildung, der Dispersion, die Rede. Es handelt sich um ein fein verteiltes Bindemittel. Grundsätzlich gibt es wenig zu beachten, wenn Dispersionsfarbe auf der Wand zum Einsatz kommt. Sie haftet auf fast jedem Untergrund.

Weitere Nachteile von Kunstharz-Farben: Angesichts der knapper werdenden Rohstofferdöle ist das Ende der Kunstharze vorprogrammiert. Aus diesem Grund gilt eine Wandfarbe auf Kunstharzbasis als nicht ökologisch. Es gibt einige Kunstharz-Dispersionsfarben, die im Handel als Anti-Schimmelfarben im Regal stehen. Das enthaltene Biozid soll Stockflecken in einem wenig belüfteten Bad unterbinden. In dem Fall kommen chemische Inhaltsstoffe zum Einsatz.

Naturholz-Dispersionsfarben

Ein natürliches Pedant zur Kunstharz-Dispersionsfarbe bildet die Naturharz-Dispersionsfarbe. In diesen Anstrichen sind in Wasser emulgierte, pflanzliche Harze und Öle enthalten. Die Produkte müssen den Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft Naturfarben – AGN – entsprechen und mineralische und pflanzliche Rohstoffe beinhalten. Synthetische Konservierungsmittel, Weichmacher und petrochemische Lösungsmittel tauchen nicht in der Inhaltsliste auf. Die pflanzlichen Rohstoffe sind regenerierbar und kompostierbar.

Die Hersteller versprechen ein hohes Deckvermögen und gute Gebrauchseigenschaften sowie eine saubere Verarbeitung. Die Naturholz-Dispersionsfarben gehören zu den filmbildenden Farben. Dafür setzen sie ein organisches Bindemittel ein. Die Naturfarben sind für Papiertapete, Gips und Leichtbauelemente geeignet.

Kasein-Dispersionsfarben

Es handelt sich um spezielle Naturholz-Dispersionsfarben, die als Bindemittel Milchkasein nutzen. Dieser Bestandteil wird aus Magermilch gewonnen. Im Vergleich zu Naturharz ist der Anstrich offenporiger und weniger strapazierfähig. Diese Produkte eignen sich für eine Behandlung mit einer anschließenden getönten Wachslasur.

Leimfarben

Wandfarbe VergleichDas ist der einfachste Farbtypus, der auf Kreide und einem Bindemittel basiert. Das soll das Deckvermögen und die Füllkraft der Farbe verbessern. Der Leim bleibt wasserlöslich und eignet sich nur für unbeanspruchte Flächen, wie beispielsweise Zimmerdecken. Leimfarben können Sie später nicht überstreichen.

Kalkkaseinfarben

Kalkkaseinfarben verwenden organische und mineralische Bindemittel. Darunter ist modifizierte Kalkfarbe zu verstehen. Das enthaltene Kasein sorgt für eine bessere Haftung auf dem Untergrund und reduziert die kalktypische Kreidung der Farbe. Einige der Fabrikate gibt es in Pulverform. In diesem Aggregatzustand sollen sie eine sehr gute technische Güte besitzen. In den Farben tauchen weder Weichmacher noch Konservierungs- und Lösungsmittel auf. Sie sind für Allergiker geeignet und kommen häufig in der Denkmalpflege zum Einsatz.

Kalkfarben

Es handelt sich um die klassischen mineralischen Farben, die als Bindemittel Kalkhydrat einsetzen. Aus baubiologischer Sicht überzeugen die Kalkfarben, obwohl die technische Güte hinter den Silikatfarben zurückbleibt. Im Stall oder in einem Gewölbekeller ist reine Kalkfarbe sinnvoll. Ihre natürliche Qualität soll die Entwicklung von Schimmelpilzen reduzieren. Ungeeignet für die Kalkfarben sind gipshaltige Untergründe, Papiertapeten und Leichtbauwände.

Welche Rolle spielt der pH-Wert? Der pH-Wert macht einen Kalkputz oder eine Kalkfarbe zu einem wirksamen Mittel gegen Schimmel. Kalk nimmt die Feuchtigkeit auf und verringert die Luftfeuchtigkeit. Zudem ist er alkalisch, sodass der pH-Wert dieser Farben zwischen 11 und 13 liegt. Bakterien und Schimmelsporen überleben in diesem Milieu nicht. Der pH-Wert bestimmt den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen Lösung. So gibt dieser Wert an, wie sauer oder alkalisch beziehungsweise basisch eine wässrige Lösung ist.

Silikatfarben

Darin enthalten ist das Bindemittel Kaliwasserglas. Silikatfarben reagieren durch Verkieselung mit dem mineralischen Untergrund. Das erhöht die Haltbarkeit der Farbe an stark verwitternden Fassaden. Silikatfarben kommen bei vielen denkmalgeschützten Gebäuden zum Einsatz. Sie erreichen eine Haltbarkeit, die keine andere Farbe oder ein organisches System erzielt. Die Wandfläche sollte saugfähig und porös sein. Diese Wandfarben sind diffusionsoffen und frei von organischen Emissionen. Sie können aufgrund ihrer guten Wasserdampfdurchlässigkeit für ein angenehmes Wohnklima sorgen. Die Wirkung ist mit der von Kalkfarbe vergleichbar.

Für den Innenbereich sind reine Silikatfarben bedingt geeignet. Sie lassen sich nur schlecht reinigen und stellen höhere Anforderungen, was den Untergrund anbelangt. Die Dispersions-Silikatfarben gehören nicht zu den reinen Silikatfarben. Ihr organischer Anteil kommt auf maximal 5 Prozent. In der Regel geht dieser organische Anteil auf die Kunstharz-Dispersion zurück.

Aus technischer Sicht lassen sich Dispersions-Silikatfarben einfacher aufarbeiten. Sie sind auf die Ansprüche der Innenwandfarbe eingestellt. Im Handel ist es nicht einfach, eine eindeutige Klassifizierung für jedes Fabrikat und jede Farbe vorzunehmen. Zum Teil fehlen die Deklarationen oder die Werbeaussagen sind wenig verständlich. Beispielsweise macht die Zugabe von 2 Prozent Leinöl eine Acrylfarbe nicht umweltfreundlicher oder ökologischer. Die Vor- und Nachteile von Silikat-Farben im Überblick:

  • Witterungsbeständig und langlebig
  • Schaffen gutes Wohnklima
  • Können Schimmelbildung verhindern
  • Umweltfreundlich
  • Als Dispersions-Silikatfarbe einfacher aufzuarbeiten
  • Reine Silikat-Farben nur bedingt in Innenräumen geeignet
  • Stellen teilweise höhere Anforderungen an den Untergrund
  • Klassifizierung oft schwer einzuordnen
Gut zu wissen: Leinöl, ätherische Öle und Kaseine sind an der unverwechselbaren Duftnote erkennbar. Einige Hersteller setzen diese Inhaltsstoffe geruchsüberdeckend ein. Sind die Farben geruchsfrei oder geruchsarm, bedeutet das nicht in jedem Fall, dass ihre Inhaltsstoffe emissionsfrei sind. Für traditionelle Bauweisen empfehlen sich Naturfarben. Diese Farben kommen der historischen Bausubstanz am nächsten. Abstand sollten Sie von den Farben nehmen, die nach Ammoniak oder stechend riechen.

EU-Norm zu Qualität, Glanzgrad und Korngröße der Wandfarben

Die EN-Norm 13300 beschreibt die qualitative Einteilung der Decken- und Wandfarben. Sie ersetzt die alte DIN 53778. Je nach Anwendung und Bindemitteltyp lassen sich die Farben einteilen. Es geht um das Deckungsvermögen beziehungsweise das Kontrastverhältnis, das wir in einem der nächsten Abschnitte erklären. Ausgehend von den Angaben der Hersteller erfahren Sie mehr über die Ergiebigkeit der Farbe in Quadratmetern pro Liter. Gemäß des Kontrastverhältnisses ist ab 7 Quadratmetern pro Liter von der Klasse 1 die Rede und ab 5 bis 7 Quadratmetern pro Liter von der Klasse 2.

Ergiebigkeit und Menge der Wandfarbe: In der Produktbeschreibung beschreibt der Hersteller den Inhalt der Kanister oder Eimer. Ein alleiniges Flächenversprechen reicht nicht aus. Die Angabe zur Ergiebigkeit pro Liter in Quadratmetern ist verpflichtend. Eine Wandfarbe kann für 7 Quadratmeter pro Liter reichen. Passen die Werte für die Gesamtfläche und die Ergiebigkeit pro Quadratmeter zusammen, handelt es sich bei dieser Angabe in der Regel um eine ergiebige und ökonomische Wandfarbe.

Wichtig!Der Glanzgrad

Weitere Angaben finden sich zum Glanz. Bei einem mittleren Glanz darf laut EU-Norm die Wandfarbe als seidenmatt oder seidenglänzend beschrieben werden. Diese Angaben gibt es zum Reflexionswert der Wandfarbe:

  • Glänzend 60 – mit einem Messwinkel von 60 Grad
  • Mittlerer Grad – bei einem Messwinkel von unter 60 Grad
  • Mittlerer Glanz 10 – mit einem Messwinkel von 85 Grad
  • Matt größer als 10 – mit einem Messwinkel von 85 Grad
  • Stumpfmatt kleiner als 5 – mit einem Messwinkel von 85 Grad

Die Korngrößen

Ein Kriterium zur Unterscheidung bilden wasserhaltige Beschichtungsstoffe. Die Hersteller geben die Korngröße in Mikrometern an. In der EU-Norm liegt der Fokus auf der maximalen Korngröße der Wandfarbe. Anhand dieser Angaben können Sie die Einteilung aus der Produktbeschreibung entnehmen:

  1. Fein bis 100 Mikrometer – Innendispersionsfarben
  2. Mittel bis 300 Mikrometer – Streichputze
  3. Grob bei über 1.500 Mikrometern – bei feinen Strukturputzen
  4. Sehr grobe Strukturputze – bei über 1.500 Mikrometern

Die Deckkraftklassen einfach erklärt

Wer die Deckkraft einer Wandfarbe testen möchte, sollte die Farbe auf eine schwarz-weiß gemusterte Karte beziehungsweise auf einem Schachbrettmuster auftragen. Wichtig ist eine vordefinierte Dicke und ein gleichmäßiger Anstrich. Je nachdem, wie stark die Farbe das Muster überdeckt, gehört sie zu den unterschiedlichen Deckkraftklassen. Die Unterschiede sind mit bloßem Auge nicht leicht auszumachen. Die offizielle Einteilung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Klasse 1: Deckkraft von mindestens 99,5 Prozent
  • Klasse 2: Deckkraft von mindestens 98 Prozent
  • Klasse 3: Deckkraft von mindestens 95 Prozent
  • Klasse 4: Deckkraft von unter 95 Prozent

Welche Nassabriebklassen gibt es?

Der Nassabrieb beschreibt, wie widerstandsfähig die Anstriche gegenüber feuchtem Abrieb sind. In intensiv genutzten Räumen wie im Kinderzimmer oder in der Küche sollte eine Farbe mit einer hohen Nassabriebklasse zum Einsatz kommen. Die Nassabriebklasse ist durch die EN 13300 eindeutig definiert. Früher bezeichnete die DIN 53778 die Klasse 2 als „scheuerbeständig“, während die Klasse 3 als „waschbeständig“ galt. Heute lassen sich diese fünf Klassen unterscheiden:

  1. Klasse 1 ist die höchste Stufe, auf der ein Anstrich nicht abfärbt. Später ist es möglich, den Anstrich mit Wasser oder mit einer sanften Bürste zu reinigen.
  2. Klasse 2 ist scheuerbeständig und strapazierfähig. Diese Farben sind geeignet für beanspruchte Wände im Kinderzimmer, in der Küche und im Flur.
  3. Klasse 3 bezeichnet die waschbeständigen Farben für normal beanspruchte Wände.
  4. Klasse 4 und Klasse 5 gehen mit einem deutlichen Abrieb beim Wischen einher. Die meisten Wandfarben übersteigen diese Klasse, die eher für Kellerräume und Schuppen geeignet sind.
Entscheidend beim Kauf sind die Angaben zum Nassabrieb und zum Deckungsvermögen. Gibt es zu diesen Kategorien keine Angaben, sind Zweifel angebracht, was die Qualität und die Ergiebigkeit der Wandfarbe anbelangt.

Das passende Zubehör zur Wandfarbe

Wer sein Zimmer streichen möchte, benötigt neben der Wandfarbe verschiedenes Streichzubehör. Diese Utensilien gehören zum Zubehör:

  • Abdeckmaterial – Kreppband und Abdeckfolie
  • Flacher Pinsel oder Eckenroller
  • Farbroller je nach Untergrund
  • Holzrührstab
  • Abstreifgitter
  • Teleskopstange für hohe Wände
  • Tüte für die Farbrolle
  • Saubere Einmachgläser für die Farbreste
  • Bürste oder Schwamm
  • Tritt oder Leiter
Oft ist es schon optisch erkennbar, ob ein Pinsel von guter Qualität ist. Die Besteckung darf nicht dünn und ausgefranst sein, sondern muss auf die Anforderungen der Farbe und des zu streichenden Gegenstand angepasst sein.Thomas Holland-Letz vom Verband der deutschen Pinsel- und Bürstenhersteller e.V.

Die beliebtesten Pinselarten auf einen Blick

Das wichtigste Malerwerkzeug für die Wandfarbe sind Pinsel. Denn die beste Farbe ist nur halb so viel wert, wenn sie mit einem falschen Pinsel aufgetragen wird. Legen Sie beim Kauf Wert auf die „Besteckung“. Damit meinen Profis die Einfassung der Borsten im Pinsel. Die guten Pinselhersteller geben schon auf der Verpackung an, für welche Farben die Werkzeuge geeignet sind. Mit einem lackierten und fein geschliffenen Holzstiel sollte der Pinsel gut in der Hand liegen. Die nachfolgende Übersicht fasst verschiedene Pinselarten und deren Anwendung zusammen:

PinselartAnwendung
QuastZum Einkleistern von Wänden und zur Grundierung
FensterpinselFür Türrahmen und Fensterrahmen
HeizkörperpinselZwischen, an und hinter den Heizungen
PlattpinselFür die kleinen und verwinkelten Ecken
AbbeizpinselZum Beizen von Holzoberflächen
FeinhaarpinselFür feine Arbeiten, wie zum Beispiel das Vergolden
FassadenpinselZum Anstrich von Fassaden
WischerZum Glattziehen und Anbringen der Tapete
LasurpinselFür weiche Übergänge
WinkelpinselFür schwer zugängliche Nischen
KleinpinselFür Ausbesserungsarbeiten
StreichbürsteFür das Streichen von Beschichtungen und Ölen

Wandfarbe – welche Farbtöne passen zusammen?

Wandfarben Test und VergleichWer farblichen Schwung in die eigenen vier Wände bringen möchte, sollte die richtigen Wandfarben miteinander kombinieren. Die Farben sind in einem Farbkreis angeordnet, der immer den gleichen Verlauf hat. Darin enthalten sind die Primärfarben Rot, Blau und Gelb. Daraus ergeben sich die mischbaren Sekundärfarben Grün, Orange und Violett. Dazwischen liegen die Spektralfarben.

Wer sich unsicher bei der Kombination der Farben ist, sollte sich diesen Farbkreis anschauen. Farben, die im Kreis gegenüber liegen, sind Komplementärfarben, wie zum Beispiel Rot und Grün oder Violett und Gelb. Bei der Kombination von zwei dieser komplementären Wandfarben entsteht eine gewisse Spannung im Raum. Es ist empfehlenswert, mit den Komplementärfarben nur Akzente zu setzen, damit die Wirkung der Farben nicht so intensiv ausfällt. Beispielsweise kombinieren Sie neutrales Weiß oder Creme mit den Komplementärfarben.

Harmonische Wandfarben liegen im Farbkreis zwischen zwei Grundfarben. Das ist zum Beispiel bei der Verbindung von unterschiedlichen Rot und Orangetönen der Fall. Bei den Abstufungen auf der Farbpalette wird es edler, wenn Hell- bis Dunkelgrau für die Wandgestaltung zum Einsatz kommen. Die Farben wirken umso lebendiger, je kontrastreicher sie aufeinander treffen.

Wie finde ich die passenden Farben? Beim Drehen eines gleichseitigen Dreiecks im Farbkreis zeigen die Farben an den Eckpunkten des Dreiecks an, welche Farben gut zueinander passen. Eine sehr gute Kombination entsteht aus Magenta, Cyan und Gelb. Sie sollten diese Farben in der gleichen Intensität verwenden, um den Eindruck nicht zu brechen.

Anleitung – die richtige Anwendung der Wandfarbe

Bitte beachten!Die beste Farbe ist nur halb so viel wert, wenn sie nicht richtig verarbeitet wird. Die Wandfarbe muss zum Material und zum Innenraum passen. Mit dem passenden Werkzeug und ausreichend Zeit sollte ein gleichmäßiger Anstrich gelingen.

Die korrekte Vorbehandlung der Wände vor dem Anstrich

Vor dem Anstrich erfolgt eine gründliche Vorbehandlung und Untergrundprüfung. Der Untergrund sollte trocken, tragfähig und sauber sein. Zudem benötigen einige Untergründe eine spezielle Vorbereitung, damit die Farbe gut aussieht und lange hält:

  • Ist der Untergrund stark saugend oder sandig, die Wand mit Tiefengrund unter Verwendung eines hochwertigen Pinsels streichen. Der durchsichtige Tiefengrund zieht in die obere Schicht ein und unterstützt eine gleichmäßige Farbaufnahme. Auf dem Kanister hinterlassen die Hersteller Hinweise zu den Wandmaterialien. Im Baumarkt gibt es für jede Wand den richtigen Tiefengrund.
  • Gipsputze vorab schleifen und entstauben. Ein Putzfestiger sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis. Gipsplatten vor dem Streichen ebenfalls abschleifen.
  • Handelt es sich um Platten mit färbenden und wasserlöslichen Inhaltsstoffen, empfiehlt sich ein Grundanstrich mit Sperrgrund. Danach die gesamte Fläche entstauben.
  • Leimfarben lassen sich abwaschen und mit einem Putzfestiger behandeln. Die Nassreinigung beseitigt Pilz- und Schimmelbefall von der Wand und sorgt für eine passende Beschaffenheit des Untergrunds.
Wie kann ich die Wandfarbe verdünnen? Die meisten Wandfarben sind verarbeitungsfertig und eine Verdünnung ist nicht mehr notwendig. Sie können nach dem Öffnen und Rühren sofort anfangen, die Farbe auf der Wand zu verstreichen. Dispersionsfarben lassen sich zudem dezent mit einem 5- bis 10-prozentigen Anteil Wasser verdünnen. Das soll die Streichfähigkeit verbessern und die Deckkraft geringfügig beeinflussen. Beim Vermischen der Wandfarbe mit Wasser sind die Angaben des Herstellers zu beachten.

Zügig streichen, gut reinigen und Flecken sofort beseitigen

Das Streichen großer Räume und Flächen sollte in einem Durchgang erfolgen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Ist eine Wand fertig, ist eine Pause möglich. Sollte es länger dauern, lagern Sie Abstreifgitter, Pinsel und Farbrolle luftdicht in einer Kunststofftüte. Nach der Arbeit sind alle Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge zu reinigen. Trocknen die Farbreste, ist der Pinsel unbrauchbar. Im Baumarkt und im Fachhandel gibt es spezielle Lösungsmittel für verschmutzte Pinsel.

Gleiches gilt für die Kleckse, die nicht auf dem Malervlies, sondern auf dem Boden landen. Diese sollten sofort entfernt werden, wenn sie noch feucht sind. Im angetrockneten Zustand ist die Reinigung schwieriger. Landen die Farbkleckse auf dem Teppich, kann es sinnvoll sein, die Oberfläche der Fasern vorsichtig abzuschneiden. Denn durch das Reiben verteilt sich die Farbe noch mehr auf dem Teppich.

Die beste WandfarbeWelche Trocknungszeit haben Wandfarben?

Die Trocknungszeit des Wandanstriches ist nicht nur von der Farbe, sondern auch von der Umgebung abhängig. In einem warmen und beheizten Raum trocknet die Farbe schneller als in kühler Umgebung.

Noch besser wirkt sich eine gute Belüftung auf den Trocknungsprozess aus. Es ist empfehlenswert, die Türen zu öffnen und einmal kräftig durchzulüften. Bei einer dicken Farbschicht und einem weniger gut saugenden Untergrund verlängert sich die Trocknungszeit.

Bei den meisten Wandfarben ist von einer Trocknungszeit von maximal 5 Stunden auszugehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt seine Wände über Nacht vollständig austrocknen. Detaillierte Informationen zur Trocknungszeit finden sich auf dem Gebinde und in der Anleitung der Farbenhersteller.

Vorsicht Risse: Einen Föhn zur Trocknung sollten Sie nur im Notfall einsetzen. Wenn die Farbe zu schnell trocknet, können Risse entstehen.

Wie mische ich Wandfarbe richtig?

Um den individuellen Farbton für die Wände zu erhalten, ist es notwendig, Wandfarben zu mischen. Zum einen übernimmt dies ein automatischer computergesteuerter Farbmischer im Baumarkt oder in der Fachabteilung der Malermeister. Mithilfe von Abtönfarben kann jeder Heimwerker aber selbst zuhause den gewünschten Farbton herstellen. Dafür sind handelsübliche weiße Dispersionsfarbe sowie eine Volltönfarbe oder Abtönfarbe notwendig.

Zunächst ist mithilfe einer Farbkarte festzustellen, in welchem Verhältnis die weiße Wandfarbe mit der Abtönfarbe zu mischen ist und wie intensiv die Wandfarbe aussehen soll. Auf der Verpackung finden sich die Mischverhältnisse von helleren über pastellige bis hin zu kräftigen Farbtönen.

Weiter geht es mit folgender Vorgehensweise: Mit einem Stab oder einem Bohrmaschinenrührer die weiße Basisfarbe verrühren. Die Abtönfarbe im entsprechenden Mischverhältnis in die weiße Wandfarbe geben und alles verrühren, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Intensiv und gleichmäßig mischen, damit keine Farbschlieren entstehen.

Was ist ein Bohrmaschinenrührer? Es handelt sich um einen Aufsatz zum Aufstecken auf die Bohrmaschine, um die Farben ohne Kraftaufwand zu vermischen. 

Haltbarkeit – wann sollte ich die Wandfarbe nicht mehr benutzen?

Die meisten Farben sind nach dem Öffnen ein bis 2 Jahre haltbar. Nach dem Öffnen ist die Haltbarkeit zu überprüfen. Spätestens bei einem unangenehm starken Geruch sollten Sie stutzig werden. Mit der Zeit kann sich Schimmel in der Farbe festsetzen. Verklumpte oder eingetrocknete Farbe ist nicht mehr für den Anstrich geeignet. Basieren die Dispersionsfarben auf Wasser und enthalten weder Konservierungsstoffe noch Lösungsmittel, sind sie anfälliger für Keime und Schimmel.

Die Farbe lagert am besten fest verschlossen an einem kühlen, frost- und lichtgeschützten Ort. Der Lagerungsort ist entscheidend, wenn die Farbe schon offen war. In einigen Fällen lässt sich die Farbe nach dem Öffnen und dem ersten Anstrich für die nächsten 12 Monate verwenden.

Wo kann ich Wandfarben kaufen?

Wandfarben gibt es in jedem Baumarkt oder in Malereifachgeschäften. Die Baumarktketten führen die bekannten Marken sowie Hausmarken und Discounterfarben. Nicht immer ist der Preis ein Zeichen für Qualität und eine hohe Deckkraft. Anhand der oberen Kriterien wissen Sie, dass es auf die Inhaltsstoffe, die Deckkraft und Nassabriebklassen sowie weitere Kriterien ankommt.

Bequemer Einkaufen im Internet: Noch einfacher ist der Einkauf im Internet. Der Heimwerker kann von zuhause aus bequem eine große Auswahl an Wandfarben vergleichen und nach persönlichen Gesichtspunkten entscheiden. In Kundenbewertungen bei Amazon äußern sich die Anwender über die Streichfähigkeit und die Benutzerfreundlichkeit der Wandfarben. Nach dem Kauf kommt das Produkt meist innerhalb weniger Tage nachhause.

Wie sollte ich Wandfarbe entsorgen?

Der Farbeimer sollte nach getaner Arbeit gut verschlossen und die Farbreste nicht voreilig entsorgt werden. Später lassen sich damit fehlerhaft gestrichene Stellen oder Flecken ausbessern. Die Lagerung der Farbe muss fest verschlossen, frostfrei und kühl erfolgen. Sind die Farbreste angetrocknet, gehört der Farbeimer in den Hausmüll.

Leere und saubere Farbeimer gehören in die gelbe Tonne oder in den gelben Sack. Sind größere Farbreste angefallen, ist die Problemstoffsammelstelle in der Umgebung der richtige Ansprechpartner. Die Farbe darf niemals in den Ausguss gelangen, denn das könnte die Rohre verstopfen und beschädigen.

10 praktische Tipps für einen gelungenen Anstrich

Mit der Auswahl einer passenden Wandfarbe ist es nicht getan. Denn entgegen der Vorstellung, dass sich Putzschäden und Löcher mit einer neuen Farbe glätten lassen, fallen sie danach mehr ins Auge. Deshalb ist für die Vorbereitung genauso viel Zeit einzuplanen wie für den Anstrich selbst. Um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie einen Blick auf die folgenden Tipps der Experten der Stiftung Warentest werfen:

  1. Wandfarbe bestellenAlte Nägel entfernen, Risse und Löcher mit Spachtelmasse füllen und Unebenheiten mit einer Kelle glätten. Abschließend die Wand absaugen und den Staub entfernen.
  2. Ragen alte Dübel aus der Wand, diese vorher mit der Zange entfernen oder in der Wand versenken. Nach dem Entfernen das Loch mit Spachtelmasse füllen.
  3. Altlasten wie abblätternde Farbreste und alte Leimfarben entfernen. Andernfalls kann die neue Wandfarbe nicht haften. Farbkrümel verschmutzen die Farbrolle, deshalb die Wand gründlich putzen. Fingerspuren sowie Kritzeleien beseitigen, das spart später beim Anstrich Farbe. Für die Reinigung reicht ein feuchter Schwamm.
  4. Sie können die Wandfarbe auf die Decke oder die Wände auftragen. Zu den häufigsten Untergründen gehören Vlies- und Raufasertapeten. Vorher die Tapeten und die Ränder der Bahnen sorgfältig ankleben. Fehlt Kleber unter der Tapete, können die Wandfarben diese Hafteigenschaften nicht ersetzen.
  5. Fenster und Türrahmen mit Malerkrepp abkleben und die Fußleisten abschrauben. Das Kreppband auf dem Untergrund verreiben, damit keine Farbe dahinter läuft. Nach dem Malern die Kreppbänder zügig entfernen. Ist die Farbe angetrocknet, könnte das Klebeband ungleichmäßig abreißen und eine ungerade Kante zurückbleiben.
  6. Anstatt die Flächen abzukleben, ist das Nachstreichen mit einem Schwedenblech oder einer Glättkelle möglich. Dazu das Werkzeug fest auf den Untergrund drücken, eine schnurgerade Grenze ziehen und daran entlang streichen.
  7. Um die Steckdosen herum mit Kreppband abkleben. Alternativ das Oberteil abschrauben und die Steckdose vor Farbspuren schützen. Vorsicht, das Innenleben der Steckdose steht unter Spannung: Nur bei ausgeschalteter Sicherung arbeiten.
  8. Den gesamten Fußboden mit einem Malervlies abdecken, damit keine Reste oder Kleckereien zurückbleiben.
  9. Bei einem sandigen und unterschiedlich saugfähigen Untergrund mit Tiefengrund vorstreichen. Das sorgt für eine gleichmäßige Anstrichoberfläche. Für einen kontrastreichen und saugenden Untergrund empfehlen einige Hersteller einen Vorstrich mit einer verdünnten Wandfarbe. Lesen Sie sicherheitshalber die Gebrauchsanleitung der Farbhersteller.
  10. An einem frischen Anstrich können sich erste Flecken zeigen. Bleiben diese nach dem Überstreichen zu sehen, ist ein rostiger Metalluntergrund oder ein versotteter Schornstein häufig die Ursache. In dem Fall eine dünne Alufolie über den Fleck kleben und diese mit der Wandfarbe streichen. Wasser-, Nikotin- und Fettflecken mit einer Isolierfarbe überstreichen.
  11. Zeigen sich auf dem Untergrund Schimmelpilzflecken, nicht einfach darüber streichen. Vielmehr ist die Ursache für den Schimmelpilzbefall zu klären und die Pilze sind abzutöten.
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FAQ – häufige Fragen und Antworten zur Wandfarbe

FragezeichenWarum schimmelt die Wandfarbe?

Wenn die Wandfarbe mit Leitungswasser verdünnt ist, steigt die Gefahr für die Schimmelbildung im Farbeimer. Im Wasser befinden sich Mikroorganismen und Bakterien. Sie sollten den Eimer nach dem Anstrich verschließen und kühl sowie frostfrei lagern. Ein gekühlter Lagerraum oder ein dunkler Keller sind der perfekte Ort für die Aufbewahrung. Ist die Wandfarbe bereits beim erstmaligen Öffnen verschimmelt, besteht das Recht auf Reklamation.

Warum stinkt Wandfarbe?

Einige Wandfarben riechen chemisch und unangenehm. Dispersionsfarben sollen keinen störenden Geruch verströmen, denn darin sind keine chemischen Lösungsmittel enthalten. Wenn die Wandfarbe vorher normal gerochen hat und nach der Lagerung stinkt, ist sie mit Keimen besiedelt. Wer die stinkende Farbe mit der Hoffnung auf der Wand verteilt, dass der Geruch nachlässt, verteilt die Bakterien und die Pilzsporen im Raum. Übel riechende Farben gehören in den Müll.

Warum wird die Wandfarbe fleckig?

Sehr anfällig für Streifen sind große Flächen wie Decken und großflächige Wände. Direkt nach dem Anstrich sind die Spuren der Farbroller zu sehen. Bleiben sichtbare Streifen zurück, haben Sie vielleicht zu langsam gestrichen oder die Farbe ist zu schnell getrocknet. Von daher streichen am besten zwei Personen große Flächen. Dies führt zu einem gleichmäßigen Ergebnis. Wichtig ist ein gleichmäßiges Tempo und das verstreichen der Farbe in der gleichen Menge.

Weitere Tipps: Das Streichen mit Überlappungen sorgt dafür, dass eine Bahn in die andere übergeht. Dennoch sollte die Farbe niemals nass in nass überlaufen. Fenster und Türen sollten bei der Arbeit geschlossen bleiben. Durchzug würde dafür sorgen, dass die Wand unregelmäßig trocknet.

Warum deckt die Wandfarbe nicht?

Nach dem Anstrich sollte nichts mehr vom Untergrund durchschimmern. Sind Schattierungen der alten Oberfläche durch die Wandfarbe zu sehen, könnte eine ungenügende Deckkraft dafür verantwortlich sein. Durchschlagende Flecken sind eine weitere Ursache, die das beste Anstrichmittel nicht unsichtbar machen kann.

Diese Flecken bestehen aus aggressiven Stoffen, die sich durch frisch aufgetragene Beschichtungen durcharbeiten. Dazu gehören Rußrückstände, Wasserflecken, Rost, Harz, Nikotinflecken und Pflanzenrückstände. Es bleibt Ihnen nichts weiter übrig, als die Verschmutzungen vollständig zu entfernen und den betroffenen Bereich mit einer speziellen Isolierschicht zu versehen. Die Isoliermittel gibt es im Fachhandel als Spray und sollten zur Wandfarbe passen.

Gibt es einen Wandfarben-Test bei der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Stiftung Warentest hat sich 2017 mit Wandfarben im Test auseinandergesetzt. Die Experten fordern von einer weißen Wandfarbe eine gute Deckung, eine hohe Ergiebigkeit und saubere Streicheigenschaften. Geht der Blick auf die Werbeversprechen der Hersteller, beschreiben diese ihre Farben mit der höchsten Deckkraft. Die Verbraucherorganisation hat im Praxistest 33 Wandfarben überprüft und festgestellt, dass nicht alle Fabrikate ihr Versprechen halten.

Auf dem Prüfstand standen Discounterfarben und Marken-Wandfarben. Den Testern fiel auf, dass es bei einigen Produkten eine geringe Spritzneigung gab, während andere Wandfarben sichtbare Spuren auf dem Untergrund hinterließen. Eine Farbe wird unter verschiedenen Markennamen verkauft, obwohl dasselbe im Eimer enthalten ist. Mehr über den Praxistest ist auf der folgenden Seite zu lesen.

Wollen Sie beim ersten Anstrich gute Ergebnisse erreichen, rät die Stiftung Warentest zu einer Farbe mit hoher Deckkraft. Mitunter reicht ein Anstrich für eine volle Deckung. So kann die Entscheidung für eine passende Wandfarbe Geld und Zeit sparen. Viele Hersteller verzichten bei der Produktion auf Konservierungsmittel. Die Chemikalien können für den Menschen ungesund sein. Stattdessen verwenden die Anbieter laut der Stiftung Warentest organische Verbindungen namens Isothiazolinone. Diese Biozide können ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen.

Ob mit Konservierungsmitteln oder Isothiazolinonen: Wenn sensible Menschen mit den Farben in Kontakt kommen, können Hautreaktionen und Ausschläge die Folge sein. Je nach Grad der Sensibilität kann es ausreichen, sich in einem frisch gestrichenen Zimmer aufzuhalten.

Hat Öko Test einen Wandfarben-Test durchgeführt?

Die Experten von Öko Test haben 2020 einen Wandfarben-Test durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag auf Farben für Allergiker. Zehn Farben standen auf dem Prüfstand. Zum Teil untersuchten die Tester die Hinweise „ohne Konservierungsmittel“ und „für Allergiker geeignet“. Erfreulicherweise erhielten neun von zehn Farben eine sehr gute Beurteilung. Allergiker können demnach die meisten Wandfarben verwenden.

Bei der Überprüfung durch Öko Test haben die Wandfarben zum Großteil gut abgeschnitten. Weder krebsverdächtiges Formaldehyd, noch umstrittene Konservierungsmittel oder allergene Isothiazolinone tauchten in den Inhaltsstoffen auf. Keine der zehn Testfarben hat im Trocknungsprozess die Raumluft durch austretende Gase beeinflusst. Nur eine getestete weiße Farbe fiel durch den Test. Auf der folgenden Seite ist mehr über die Ergebnisse zu lesen.

Farbhersteller hatten bislang laut Öko Test Isothiazolinone als Konservierungsmittel eingesetzt. Nicht zuletzt durch die Zunahme der allergischen Reaktionen führte die Industrie Grenzwerte für diese Mittel ein. Der Gesetzgeber hat seine Vorschriften verschärft. Diese beziehen sich auf die Gemische von Lacken und Farben.

Wenn zum Beispiel Rezepturen über 50 Milligramm pro Kilogramm Benzisothiazolinon in der Wandfarbe enthalten, muss auf der Verpackung vermerkt sein: „Kann allergische Reaktion hervorrufen“. Ab Mai 2020 müssen die Farben bei über 1,5 Milligramm pro Kilogramm potenten allergenen Methylisothiazolinon mit diesem Satz gekennzeichnet werden.

Was sagen die Tester von selbst.de über die beste Wandfarbe?

Die Experten von selbst.de haben sich mit den Kriterien bei der Auswahl der Wandfarbe auseinandergesetzt. Sie überprüften mit dem TÜV weiße Wandfarben der besten Deckkraftklasse. Die Prüfung fand im Labor und an einer tapezierten Wand statt. Im Praxistest der Wandfarben traten überraschende Unterschiede zutage. Verlierer gab es im Nassabrieb. Die Tester benoteten in die Wandfarbe nach vier Kategorien:

  • Etikettenangaben der Hersteller
  • Ergebnisse im Labor
  • Deckkraft oder Kontrastverhältnis
  • Weißgrad und Nassabrieb

Sechs männliche und weibliche Probanden haben die Einzelkategorien getestet. Die Farben wurden von der Redaktion vorher anonymisiert. Der Untergrund war eine Raufasertapete mit schwarzen Kontraststreifen. Damit wurden die Unterschiede in der Deckkraft noch deutlicher. Positive Ergebnisse erzielten die Farben, als es um das Tropfen und Spritzen, den Preis und die Deckkraft sowie die Verarbeitung ging.

Die Tester stellten fest, dass die flüssigeren Wandfarben eine höhere Ergiebigkeit haben. Drei Farben im Test wurden der angegebenen Nassabriebklasse nicht gerecht. Bei einigen Farben kam es zu einem deutlichen Kalkabrieb nach der Trocknung. Außerdem setzte sich Wasser im Eimer ab.

Der Redaktion von selbst.de ist eine unterschiedliche pastöse Einstellung aufgefallen. So waren die Wandfarben dünn bis zähflüssig. Eine dünne Konsistenz ist aber demnach nicht mit einer minderwertigen Qualität gleichzusetzen. Im Gegenteil kann eine dickflüssige Konsistenz feineren Tapetenstrukturen zusetzen. Zugleich ist beim Streichen mehr Kraft notwendig, um die Farbe zu verteilen. Bei einer dickeren Farbe kann es beim Auftragen schneller zu Streifen kommen. Dafür überzeugt diese Konsistenz mit einer höheren Deckkraft. Wer mehr über den Test der Wandfarben erfahren möchte, wirft einen Blick auf die folgende Seite und den ausführlichen Testbericht von selbst.de.

Glossar

Abtönfarbe

Diese Farbe ist für das Vermengen mit der weißen Wandfarbe vorgesehen. Es handelt sich um eine normale Farbe mit einem hohen Pigmentanteil.

Airless

Airless bedeutet luftlos und ist ein Farbspritzverfahren. Ohne Luftzufuhr zerstäuben die Geräte unter hohem Druck das Spritzmaterial und bringen es zügig auf die Oberfläche. Das umgeht ein ungleichmäßiges Oberflächenbild.

Allergiefreundliche Wandfarbe

Diese Farbe setzt auf eine Volldeklaration der Inhaltsstoffe und ist frei von Konservierungsstoffen und Lösungsmitteln. Ob das Produkt allergische Reaktionen auslöst, hängt teilweise von der Zusammensetzung ab. Allergiefreundliche Wandfarben gehen mit einem hohen pH-Wert einher, mit dem sie Bakterien und Schimmelsporen abtöten.

Bindemittel

Sie sollen die Wandfarbe mit dem Untergrund verankern. Dafür sorgen die enthaltenen Pigmentteilchen. Die Bindemittel gehen mit Wetterbeständigkeit, Haftfestigkeit und Wasserdampfdurchlässigkeit einher, sind allerdings weniger für Allergiker geeignet. Organische Bindemittel gelten als schimmelanfällig.

Dispersionsfarbe

Hinter der Bezeichnung Dispersion steht fein verteilt. Es bezeichnet den Zustand der Farbe. Zum Beispiel wird eine pulverförmige Trockenfarbe mit Wasser zu einer Dispersion angerührt. Die Dispersionsfarben sind für zähflüssige Anstriche innen geeignet und lassen sich mit Wasser verdünnen.

Elektrosmogfarbe

Das ist ein Grundanstrich, der mit Carbonfasern ausgestattet ist. Diese Farbe soll die elektromagnetische Strahlung dämpfen. Das Auftragen der Farbe erfolgt wie bei einer gewöhnlichen Wandfarbe, die Fläche wird aber mit einem 30 Zentimeter langen Kupferband an der Steckdose geerdet. Durch die Carbonfasern ist die Farbe meist nur in Schwarz verfügbar und geht mit hoch deckenden Eigenschaften einher.

Kalkfarbe

Diese Farbe ist für die Altbausanierung geeignet und kommt in Feuchträumen zum Einsatz. Kalkfarben gelten als spannungsarm und führen weniger häufig zu Rissen beim Anstrich. Sie hemmen die Schimmelbildung und sind diffusionsoffen.

Kaseinfarbe

Das ist eine Wandfarbe für ungeübte Maler. Sie lässt sich einfach verarbeiten und führt schnell zum gewünschten Ergebnis. Häufig sind nicht mehr als zwei Anstriche notwendig. Die Farbe besteht zu einem Großteil aus Milcheiweiß und besitzt eine hohe Bindekraft.

Konservierungsstoffe

Bakterien und Schimmelpilze können in die Farben gelangen. Bei wässrigen Verbindungen sind Konservierungsstoffe notwendig, wenn die Dispersionsfarbe über einen längeren Zeitraum gelagert wird, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Eine Ausnahme bilden die Naturfarben in Pulverform. Hier sind keine Konservierungsstoffe notwendig. Dispersionsfarben ohne Konservierungsstoffe sind bis zu 24 Monate haltbar, wenn sie kühl und trocken lagern.

Kunstharzfarben

Latex und Dispersionsfarben bestehen aus synthetisch hergestellten Bindemitteln. Deshalb tragen sie den Namen Kunstharzfarben. Diese besitzen eine hohe Deckkraft, trocknen schneller, haben gute Haftungseigenschaften sowie eine hohe Elastizität und Abriebfestigkeit.

Lasur

Dieser Sammelbegriff fasst alle Farben und Lacke zusammen, bei denen nur ein Mindestmaß an farbgebenden Pigmenten zum Einsatz kommen. Beim ersten Anstrich soll die Farbe nicht decken, sondern die Wand tönen. Die Oberflächenstruktur des Untergrunds scheint hindurch. Beim Lasieren entstehen dünne und weniger schützende Schichten.

Latexfarbe

In echten Latexfarben wird das Latex, der Milchsaft des Kautschukbaum, als natürliches Bindemittel eingesetzt. Aus Kostengründen sind diese Farben nur selten in den Baumärkten zu finden. Häufiger tauchen Pseudo-Latexfarben mit synthetisch hergestelltem Latex auf. Sie orientieren sich an den Vorteilen des natürlichen Originals.

Lehmfarbe

Charakteristisch für eine Lehmfarbe ist die feinraue Struktur. Lehm ist das natürliche Bindemittel und durch die eingefärbten Tonanteile ein Farbgeber. Als Füllstoff erhöht Lehm den Festkörper-Anteil in der Farbe. Dazu können weitere pflanzliche und organische Stoffe auftauchen.

Leimfarbe

Als die gebräuchlichste Form der Innenraumfarbe und Spezialfarbe für Stuckanstriche gilt die Leimfarbe. Sie ist nur wenige Male überstreichbar und das Auftragen sollte nicht in zu vielen Schichten erfolgen.

Lösungsmittel

Diese sorgen bei der Farbe für die notwendige Verarbeitungskonsistenz. Durch die Lösungsmittel lassen sich die Pigmente leichter in die Ölfarbe einrühren. Bedenklich ist die Verwendung von Lösungsmitteln aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht. Deshalb fehlt es vielen Farben an Lösungsmitteln und es kommen wasserlösliche Farben zum Einsatz.

Pflanzenfarbstoffe

Es handelt sich um Extrakte aus Färberpflanzen, die beim Lasieren von Innenwänden zum Einsatz kommen. Pflanzenfarbstoffe gelten als wasserlöslich. Sie sind bedingt lichtecht und nicht kalkbeständig.

Photokatalytische Farbe

Sie geht auf die Nanotechnologie zurück, durch die Anteile der Farbe aufbereitet werden. Dazu gehört das Pigment Titandioxid. Diese Wandfarben können organische Bestandteile auf der Oberfläche abbauen, wie beispielsweise Fettsäuren, Bakterien, Pilze und Schadstoffe.

Pigmente

Sie verleihen der Farbe ihre Tönung und erhöhen zugleich deren Deckfähigkeit. Pigmente sind nicht wasserlöslich. Sie treten als kleine Kristalle auf. Je kleiner die Kristalle ausfallen, desto farbstärker ist das Pigment. Pigmente können natürlichen Ursprungs oder synthetisch aufbereitet sein. Ultramarineblau ist solch ein Kunstprodukt. Zu den häufigsten Pigmenten gehört das synthetische Titandioxyd-Weiß.

Silikatfarbe

Diese Farben basieren auf Kaliwasserglas beziehungsweise Kieselsäure. Die Farbe ist waschbeständig und für den Innen- und den Außenanstrich geeignet. Sie gilt als gut dampfdurchlässig. Am besten haftet Silikatfarbe auf Kalkputz im Innenbereich und auf Lasurfarben.

Tadelakt

Es handelt sich um einen Kalkputz aus der Region um Marrakesch in Marokko. Der mineralische Glanzputz ist für wasserfeste Oberflächen geeignet. Die spezielle Form der Verarbeitung erzeugt eine lebendige und wellige Oberfläche, die sich mit unterschiedlichen Farben abtönen lässt. Die hohe Wasserdichtigkeit sorgt dafür, dass diese Farbe im Nassbereich anstelle von Fliesen verwendet werden kann.

VdL

Der VdL ist der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie, der die Beschichtungen und die Technologien der Farben und Lacke dokumentiert.

Zusatzstoffe

Sie tragen den Namen Additive und werden den Wandfarben hinzugefügt. Über diese Zusatzstoffe sollen sich das Erscheinungsbild, die Verarbeitung und die technischen Eigenschaften der Wandfarbe verbessern. Die Zusatzstoffe können die Haptik der Oberfläche beeinflussen. Je nach Art der Farbe finden die Hilfsstoffe wie Konservierungsmittel oder Füllstoffe Einsatz. Ein gewisses allergisches Risiko ist nicht auszuschließen.

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