Wärmebildkamera Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 9 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Wärmebildkamera

Früher kamen Wärmebildkameras überwiegend beim Militär zum Einsatz, finden aber inzwischen Einsatz für viele zivile Zwecke. Mit einer Wärmebildkamera lassen sich Leckagen beziehungsweise Undichtigkeiten an Gebäuden, an Rohren, Leitungen und elektrischen Schaltungen erkennen. Rettungskräfte nutzen Wärmebildkameras und sie kommen in der Solartechnik und in der Medizin zum Einsatz. Die Messung mit einer Wärmebildkamera erfolgt berührungslos und sie beugt größeren Schäden und damit verbundenen Kosten vor.

Im engeren Sinne ist eine Wärmebildkamera keine Kamera – sie erfasst den Infrarotbereich, statt die sichtbaren Frequenzbereiche des Lichts abzubilden. Jeder Körper strahlt Wärmeemissionen aus, die sich im Infrarotbereich befinden. Eine Wärmebildkamera macht diese Abstrahlungen sichtbar.

Wir stellen in unserem Vergleich 9 Wärmebildkameras vor und gehen auf die jeweiligen Funktionen und Anwendungsbereiche jedes Modells ein. Der anschließende Ratgeber informiert über das Thema Wärmebildkameras und enthält Informationen über die unterschiedlichen Einsatzgebiete, den Nutzen und die Grenzen der verschiedenen Arten von Wärmebildkameras. Zum Schluss verraten wir, ob die Stiftung Warentest und Öko-Test einen Wärmebildkamera-Test durchgeführt haben.

4 kompakte Wärmebildkameras im großen Vergleich

Akozon HT-18 Wärmebildkamera
Auflösung
160 x 220 Pixel
Tageslichtbild
Temperatur-messbereich
-20 bis +300 Grad Celsius
Maße
27 x 18 x 11 Zentimeter
Gewicht
900 Gramm
Stromversorgung
18650-Akku-Batterien
USB-Anschluss
Bluetooth
Für Smartphone
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon370,89€ EbayPreis prüfen
FLIR TG267 Wärmebildkamera
Auflösung
160 × 120 Pixel
Tageslichtbild
Temperatur-messbereich
-25 bis +380 Grad Celsius
Maße
21 × 6,4 × 8,1 Zentimeter
Gewicht
394 Gramm mit Akku
Stromversorgung
Li-Ion-Akku
USB-Anschluss
Bluetooth
Für Smartphone
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera
Auflösung
80 x 60 Pixel
Tageslichtbild
Temperatur-messbereich
-20 bis +120 Grad Celsius
Maße
6,8 x 3,4 x 1,4 Zentimeter
Gewicht
36,5 Gramm
Stromversorgung
Akku, integriert
USB-Anschluss
Bluetooth
Für Smartphone
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera
Auflösung
320 x 240 Pixel
Tageslichtbild
Temperatur-messbereich
-20 bis +300 Grad Celsius
Maße
9 x 10,5 x 22,3 Zentimeter
Gewicht
389 Gramm
Stromversorgung
Akku
USB-Anschluss
Bluetooth
Für Smartphone
Farbe
Schwarz
Häufige Fragen FAQ
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Abbildung
Modell Akozon HT-18 Wärmebildkamera FLIR TG267 Wärmebildkamera FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera
Auflösung
160 x 220 Pixel 160 × 120 Pixel 80 x 60 Pixel 320 x 240 Pixel
Tageslichtbild
Temperatur-messbereich
-20 bis +300 Grad Celsius -25 bis +380 Grad Celsius -20 bis +120 Grad Celsius -20 bis +300 Grad Celsius
Maße
27 x 18 x 11 Zentimeter 21 × 6,4 × 8,1 Zentimeter 6,8 x 3,4 x 1,4 Zentimeter 9 x 10,5 x 22,3 Zentimeter
Gewicht
900 Gramm 394 Gramm mit Akku 36,5 Gramm 389 Gramm
Stromversorgung
18650-Akku-Batterien Li-Ion-Akku Akku, integriert Akku
USB-Anschluss
Bluetooth
Für Smartphone
Farbe
Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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1. Akozon HT-18 Wärmebildkamera mit Image-Combining-Funktion

Die Akozon HT-18 Wärmebildkamera verbindet die Infrarot-Wärmebildtechnik mit Oberflächen-Temperaturmessung in Echtzeit. Diese Kamera soll die Temperaturunterschiede durch Schwachstellen oder Schäden in Sekundenschnelle erkennen und durch gleichzeitige Aufnahme von Digitalbild und Infrarotbild exakt lokalisieren und dokumentieren.

Laut Hersteller lässt sich dieses Modell leicht bedienen und es liefert dank eingebautem Sucher klare Ergebnisse. Die Messgenauigkeit der Kamera liegt bei 2,5 Grad Celsius bei einer Skala von -20 bis 300 Grad Celsius. Die eingebaute Sucherkamera soll die Erkennung deutlich verbessern, was eine blitzschnelle Temperaturmessung eines anvisierten Objektes gewährleistet soll.

Die Wärmebildkamera speichert Infrarotbilder mit einer Auflösung von 220 x 160 Pixeln, was einer Auflösung von mehr als 0,3 Millionen Pixeln entspricht. Damit eignet sich dieses Modell für den professionellen Einsatz für Elektro- oder Heizungsmonteure, Energieberater, für die Jagd oder die Feuerwehr.

Diese Kamera ist mit einem hochauflösenden 3,2-Zoll-TFT-Farbdisplay ausgestattet. Die Echtfarbbilder lassen sich in 25-Prozent-Schritten mit Infrarot-Darstellung überlagern, um die Temperaturverteilung genauer anzuzeigen. Das Gerät bietet eine Mischung von Echtfarbbild mit Infrarotbild und verfügt über einen großen internen Speicher. So lassen sich die Wärme- und Echtfarbfotos auf der 3 Gigabyte großen kamerainternen Speicherkarte ablegen und mit dem USB-2.0-Anschluss auf dem Rechner weiter bearbeiten.

Die wichtigsten Produktmerkmale im Überblick:

  • Hochauflösendes Farbdisplay
  • Mischung von Echtfarbbild mit Infrarotbild
  • Interne Speicherkapazität: 3 Gigabyte
  • Einstellbarer Strahlungsfaktor
  • Ausgleich der Hintergrundspiegelung
  • Auswahl der Farbpalette
  • Automatische Abschaltung nach 5 oder 20 Minuten
  • Betriebsdauer: 6 Stunden
Was ist die Image-Combining-Funktion? Image-Combining ist ein Oberbegriff in der digitalen Bildverarbeitung, der das Zusammenfügen mehrerer Bilder zu einem bezeichnet – es ist die Verschmelzung mehrerer Bilder zu einem Gesamtbild. Eine Wärmebildkamera verrechnet dabei eine Aufnahme im sichtbaren Spektrum mit dem Infrarotbild, was eine höhere Kontrasttiefe ergibt. Eine prozentuale Abschwächung der Deckkraft eines der Bilder ist bei dieser Funktion möglich. Dieses Feature lohnt sich bei Infrarotkameras mit sehr geringer Auflösung des Infrarotsensors. Eine relativ günstige Digitalkamera, eingebaut in der Wärmebildkamera, kann so zu deutlich aussagekräftigeren Wärmebildern beitragen.

Zusammenfassung

Die Akozon HT-18 Wärmebildkamera bietet eine Auflösung von über 0,3 Millionen Pixeln. Dieses Modell ist mit der Image-Combining-Funktion ausgestattet, mit der sich Objekte besser erkennen lassen. Die Betriebsdauer beträgt bei dieser Wärmebildkamera 6 Stunden.

FAQ

Wie groß ist die Reichweite beziehungsweise bis zu welchem Abstand funktioniert die Akozon HT-18 Wärmebildkamera?

Laut Aussage eines Amazon-Kunden beträgt die Reichweite circa 0,5 Meter.

Ist der Akku fest eingebaut oder lässt er sich ersetzen?

Der Akku befindet sich im Griff und ist wechselbar. Der Griff lässt sich durch Drücken und Ziehen vorne öffnen, dahinter befindet sich der Akku.

Wie sind die Produktabmessungen bei dieser Kamera?

Die Akozon HT-18 Wärmebildkamera ist 27 x 18 x 11 Zentimeter groß und wiegt circa 900 Gramm.

Wie ist die Arbeitstemperatur bei diesem Gerät?

Dieses Modell ist für den Einsatz bei Temperaturen zwischen 0 und 50 Grad Celsius geeignet.

2. FLIR TG267 Wärmebildkamera mit IP54-Gehäuse

Die FLIR TG267 Wärmebildkamera ist ein sogenanntes Mehrpunkt-IR-Pyrometer, mit dem sich heiße und kalte Stellen erkennen und bewerten lassen. Diese Wärmebildkamera ist laut Hersteller ideal für handelsübliche Elektrogeräte und Gebäudewartung. Dank eines 2,4-Zoll-Displays soll sich die Diagnosezeit reduzieren lassen und die Kamera soll gleichzeitig die Reparatur und Wartungsberichte vereinfachen. Dieses Modell verfügt über die patentierte FLIR MSX® Multispektrale Dynamische Bildgebung, die die Bildschärfe durch Übertragung von visuellen Details der Szenen auf komplette Wärmebilder verbessern soll.

Auf diese Weise bekommt der Anwender zusätzlichen Kontext, um potenzielle Defekte präzise aufspüren und effizienter beheben zu können. Nach Herstellerangaben bietet diese Wärmebildkamera eine benutzerfreundliche Bedienoberfläche. Sie verfügt außerdem über die Bluetooth®Verbindungsfunktion, einen Speicher für bis zu 50.000 Bilder und einen leistungsstarken Li-Ion-Akku.

Diese Kamera hat ein IP-54-Gehäuse. IP steht für International Protection Code und beschreibt die Schutzklasse elektronischer Geräte. Für die Bezeichnung IP54 gilt: Die Kennziffer 5 bedeutet, dass die eingesetzte Technik nicht komplett staubdicht, aber teilweise gegen Staub geschützt ist. Die Kennziffer 4 bedeutet, dass das Gehäuse gegen Spritzwasser aus jeder Richtung geschützt ist. Das IP54-Gehäuse der Kamera kann außerdem einem Sturz aus 2 Meter Höhe widerstehen.

Dank der FLIR Tools®-Software lassen sich die gespeicherten Vorher-/Nachher-Bilder vergleichen, um das bestehende Problem und dessen Behebung zu dokumentieren. Mit dieser Wärmebildkamera sind Temperaturbereiche von -25 bis 380 Grad Celsius mit einer scharfen 160 × 120-Pixel-Auflösung messbar. Dank der Allzweck-Thermoelement-Sonde vom Typ K lässt sich eine Vielzahl von Temperaturmessprozessen bewerkstelligen. Im Lieferumfang befinden sich die Kamera, eine Handgelenkschlaufe, ein USB-Kabel, eine Tasche und eine Bedienungsanleitung.

Was bedeutet IP-Schutzart? Elektrische Betriebsmittel wie Lampen, Elektrogeräte oder Installationsmaterial müssen jederzeit zuverlässig und unter den unterschiedlichsten Bedingungen funktionieren. Die Hersteller führten die IP-Schutzarten ein, damit Käufer leichter erkennen, gegen welche Einflüsse ein Produkt geschützt ist. Die jeweiligen Kategorien definieren exakt, inwieweit das unerwünschte Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit in das Geräteinnere unterbunden ist. Die nachfolgenden Kennziffern informieren darüber, gegen welche Einflüsse ein Produkt geschützt ist.

Die einzelnen Kombinationen sind in den nationalen und internationalen Normen DIN EN 60529 und ISO 20653 festgelegt und bezeichnen die Art des Schutzes in den unterschiedlichen IP-Klassen, wobei die möglichen Angaben von IP00 bis IP69 reichen. Die erste Kennziffer steht für den Schutzgrad des Gehäuses gegen Berührung und gibt Auskunft über den Schutz gegen Fremdkörper. Die Schutzklasse IP44 bedeutet zum Beispiel, dass das Produkt vor dem Eindringen von festen Fremdkörpern mit einer Größe über einem Millimeter und vor allseitigem Spritzwasser geschützt ist.

Zusammenfassung

Die FLIR TG267 Wärmebildkamera ist mit einem IP54-Gehäuse ausgestattet und so gegen Spritzwasser geschützt. Das Gerät bietet eine Auflösung von 160 x 120 Pixeln. Im Lieferumfang befinden sich eine Schutztasche und eine Bedienungsanleitung.

FAQ

Kann ich mit der FLIR TG267 Wärmebildkamera einen undichten Fußboden aufspüren?

Nach Aussagen eines Amazon-Kunden ist das bedingt möglich. Die Wärmestrahlung hängt von der Farbbeschaffenheit der Oberfläche ab. Aussagekräftige Messungen lassen sich in diesem Fall ausschließlich über Vergleichsmessungen ermitteln.

Lässt sich mit dem Gerät eine Hauswand auf Schwachstellen untersuchen?

Nach Aussage eines Amazon-Kunden ist dieses Modell nicht für thermografische Analysen am Haus ausgelegt, sondern eher für den Nahbereich, was durch die geringe Auflösung bedingt ist.

Wie groß ist der Messbereich dieser Kamera?

Die FLIR TG267 Wärmebildkamera bietet einen Messbereich zwischen -25 und 380 Grad Celsius.

Wie ist die minimale Entfernung zum Objekt bei diesem Modell?

Dieser Wert liegt bei circa 0,26 Metern.

3. FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera für iOS mit 4.800 Pixeln Auflösung

Die FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera verfügt über eine verbesserte Auflösung dank FLIR VividIR™-System. FLIR VividIR™ ist eine Bildverarbeitungstechnologie, die die Auflösung und Aufnahmegenauigkeit verbessert. Auf diese Weise erkennt der Nutzer potenzielle Probleme frühzeitig und kann diese zuverlässig diagnostizieren. Diese Kamera ist für den Anschluss an ein Smartphone mit iOS-Betriebssystem vorgesehen und verfügt über einen Apple Lightning-ONEFITTM-Stecker.

Der anpassbare Stecker lässt sich um bis zu 4 Millimeter ausfahren, um die Wärmebildkamera an das Mobilgerät anzuschließen, selbst wenn es sich in einer Schutzhülle befindet. Die passende App bietet mehrere Spotmessfunktionen, Ebenen-/Stützweitensteuerungen und Berichterstattung durch die mobile FLIR Tools-App.

Die iOS-kompatible Kamera hat eine Auflösung von 80 x 60 Pixeln. Das sollte für leichte thermische Messungen im privaten Bereich und für den Einstieg in das Gebiet der professionellen Thermografie ausreichen.

Die FLIR-Wärmebildkamera misst Temperaturen zwischen -20 und 120 Grad Celsius aus sicherer Entfernung. Dieses Modell soll sturzfest und langlebig sein – dem Hersteller zufolge ist die Kamera mit einer Sturzfestigkeit von 1,8 Metern auf Langlebigkeit ausgelegt. Die Wärmebildkamera lässt sich mit einem Clip an ein iOS-Gerät anschließen und ist dann sofort einsatzbereit.

Das Gerät ist mit Maßen von 6,8 × 3,4 × 1,4 Zentimetern und einem Gewicht von 36,5 Gramm kompakt. Für den Betrieb ist ein integrierter Akku zuständig. Als Zubehör bekommt der Käufer eine Tragetasche für das Gerät und ein USB-Ladekabel.

Sind Vorkenntnisse für den Umgang mit einer Wärmebildkamera nötig? In der Regel nicht, da die Bedienung einer Wärmebildkamera selbst für Laien leicht nachvollziehbar ist. Die modernen Wärmebildkameras verfügen über automatisierte Kalibrierungsprogramme und ein einfaches Benutzerinterface. Informieren Sie sich im Ratgeber über die Eigenschaften von Wärmebildkameras.

Zusammenfassung

Die FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera ist für die Zusammenarbeit mit einem iOS-Gerät ausgelegt und verfügt über einen entsprechenden Anschluss. Die Kamera bietet eine Auflösung von 80 x 60 Pixeln und ist eher für den privaten Gebrauch geeignet. Die hier eingesetzte FLIR VividIR™-Bildverarbeitungstechnologie soll die Auflösung und die Aufnahmegenauigkeit verbessern.

FAQ

Kann ich den Akku austauschen, wenn er defekt ist?

Nein, der Akku lässt sich nicht austauschen. Er ist innerhalb der Garantiezeit ausschließlich durch den Hersteller austauschbar.

Kann ich die Ober- beziehungsweise Untergrenze für die Temperaturen bei der FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera verändern?

Nein. Die Ober- und Untergrenzen für die Temperaturen sind für Wärmebildkameras immer automatisch festgelegt und lassen sich nicht manuell verstellen.

Finde ich bei dieser Kamera die Image-Combining-Funktion?

Nein, die FLIR One Pro LT 435-0012-03 Wärmebildkamera erstellt lediglich Wärmebilder und keine Tageslichtbilder.

Welche Farbe hat diese Wärmebildkamera?

Dieses Modell ist schwarz.

4. HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera mit wiederaufladbarem Akku für 2 bis 3 Stunden Arbeitszeit

Die HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera bietet nach Herstellerangaben viele Details und eine verbesserte Genauigkeit dank einer höheren Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Sie soll sich für professionelle Hausinspektionen, Brandbekämpfung, Landwirtschaft, Elektronikfertigung, Verkehrs- und Archäologiestudien eignen. Der Hersteller nutzt bei diesem Gerät fünf Farbskala-Paletten, um die Messwerte nützlicher zu machen und leichter visualisieren zu können.

Zur Auswahl stehen die Farbpaletten Regenbogen, Eisen-Rot, kalte Farbe, Schwarz/Weiß oder Weiß/Schwarz. Das 3,2-Zoll-Farbdisplay soll außerdem eine schnellere und präzisere Arbeit ermöglichen. Dank der guten Abstimmung zwischen Oberflächentemperatur und Echtzeit-Wärmebildverarbeitung sollen die Aufgaben in kürzerer Zeit erledigt sein.

Der integrierte Akku ist wiederaufladbar und reicht für 2 bis 3 Stunden ununterbrochene Arbeit. Per USB-Anschluss lässt sich die Wärmebildkamera an einem Computer laden.

Dieses Modell hat einen ergonomisch geformten Griff mit dem die Kamera gut in der Hand liegen soll. Darüber hinaus wiegt das Gerät lediglich 389 Gramm, was zusätzlich zur Ergonomie beiträgt. Für einen sicheren Transport gibt es eine Schutztasche. Die aufgenommenen Bilder lassen sich auf der vorhandenen Speicherkarte mit einem Speichervermögen von 3 Gigabyte speichern. Dank des Micro-USB-Anschlusses sind die Bilder auf einem Laptop, Fernsehgerät oder einem anderen mobilen Gerät einsehbar.

Die Bedienung soll leicht und ohne Vorkenntnisse problemlos möglich sein – mit der simplen Drucktastenbedienung lässt sich sofort mit der Arbeit beginnen.

Wärmebildkamera mit Akku oder mit Batterie – was ist besser? Das hängt vor allem von der Häufigkeit der Nutzung ab. Batterien können Sie in der Hosentasche mitführen und bei Bedarf sofort wechseln. Für Wärmebildkameras mit Akku sind eine Ladestation und ein Stromanschluss in der Nähe nötig. Ein Akku reicht je nach Ausführung für etwa 2 bis 5 Stunden. Bei einer regelmäßigen Anwendung ist ein integrierter Akku auf Dauer eine kostengünstigere Lösung als Batterien, die häufig zu wechseln sind.

Zusammenfassung

Die HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera bietet eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Das Modell ist mit einem aufladbaren Akku ausgestattet, der für bis zu 3 Stunden Betrieb ausreicht. Für eine gute Handlichkeit sollen das geringe Gewicht von lediglich 389 Gramm und der ergonomische Griff sorgen.

FAQ

Lässt sich die Temperatur in Grad Celsius anzeigen?

Ja, Sie können zwischen Celsius und Fahrenheit wählen.

Wie kann ich bei der HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera den Akku 18650 austauschen?

Dafür müssen Sie die Abdeckung des Griffs aufschieben, den Akku hochheben und den Stecker vorsichtig aus der Steckverbindung ziehen. Den Ersatz-Akku bauen Sie in umgekehrter Reihenfolge ein.

Wie viel Zentimeter beträgt der maximale Abstand zum gemessenen Objekt?

Laut Bedienungsanleitung beträgt der Mindestabstand 15 Zentimeter zum Objekt, über den maximalen Abstand steht nichts in der Anleitung.

Eignet sich das Gerät zur Messung der Körpertemperatur?

Die HTI-XINTAI HT-19 Wärmebildkamera ist für die Messung der Körpertemperatur bedingt geeignet, da das Wärmeabstrahlverhalten der menschlichen Haut unterschiedlich ist und von der Durchblutung der betroffenen Partien abhängt.

5. Bosch GTC 400 C Professional Wärmebildkamera mit schnellem Datenaustausch per Measuring Master-App

Mit der Bosch GTC 400 C Professional Wärmebildkamera lassen sich Temperaturunterschiede laut Hersteller in Sekundenschnelle messen, sichtbar machen und die Ergebnisse leicht dokumentieren. Der Hersteller setzt bei diesem Modell die intelligente Bild-in-Bild-Technologie ein, die eine Überlagerung von detaillierten Echt- und Wärmebildern mit 19.200 Bildpunkten ermöglicht. Daraus soll ein qualitativ hochwertiges Bild entstehen, um eine eindeutige Lokalisierung von Temperaturunterschieden möglich zu machen.

Für die Bild-in-Bild-Funktion steht eine Auswahl verschiedener Farbdarstellungen zur Verfügung, um feine Temperaturunterschiede oder Kontraste noch besser zu erkennen. Die Stromversorgung lässt sich dank des Dual Power Source-Systems sowohl mit einem 12-V-Li-Ion-Akku als mit Standard-Alkaline-Batterien realisieren. Das Gerät soll sich gut eignen zum Überprüfen von Isolierungen und Heizsystemen, zur Kontrolle des Wärmeflusses und zum Suchen nach überhitzten Teilen.

Dank der Bosch Measuring Master-App ist laut Hersteller eine Dokumentation und Übertragung der Messwerte ohne Verzögerung möglich.

Diese Wärmebildkamera bietet einen breiten Messbereich von -10 bis 400 Grad Celsius. Sie ist mit einem WLAN-Modul ausgestattet, über das sie einen eigenen Wi-Fi-Hotspot aufbaut. Dieses Feature ermöglicht eine direkte Verbindung mit einem Tablet oder Smartphone und die Messergebnisse lassen sich so an die Measuring Master-App schicken.

Von dort aus ist es möglich, die Daten weiterzuverarbeiten und zum Beispiel an den Kunden zu senden. Der Wert IP53 gibt bei diesem Gerät an, dass die Wärmebildkamera gut gegen Staub und Spritzwasser geschützt ist. Dieses Messwerkzeug ist nicht für humanmedizinische Anwendungen geeignet.

Was unterscheidet eine Wärmebildkamera von einer Thermografiekamera? Beide Gerätearten sind in der Lage, die Intensitätsverteilung von Infrarotstrahlung als sichtbares Bild darzustellen. Die Hauptaufgabe einer Wärmebildkamera besteht darin, die Erkennbarkeit von Personen oder Objekten bei Dunkelheit oder schlechten Sichtbedingungen zu verbessern. Bei einer Thermografiekamera ist der Funktionsbereich komplexer. Durch die Kalibrierung kann eine Thermografiekamera aus der Intensität der detektierten Infrarotstrahlung die Oberflächentemperatur ableiten.

Zusammenfassung

Die Bosch GTC 400 C Professional Wärmebildkamera verfügt über eine Wi-Fi-Funktion und ermöglicht so einen direkten Datenaustausch per Bosch Measuring Master-App. Dank des Dual Power Source-Systems ist eine Stromversorgung sowohl mit einem 12-V-Li-Ion-Akku als auch mit Standard-Alkaline-Batterien möglich.

FAQ

Wie groß ist das Display der Bosch GTC 400 C Professional Wärmebildkamera?

Das Display hat eine Größe von 3,5 Zoll.

Kann ich mit dem Gerät Eisen hinter einer Beton- oder Ziegelwand erkennen?

Nach Aussagen einiger Amazon-Kunden können Sie die ungefähre Position von Wärmeleitungen eventuell sehen – wie etwa von einer Fußbodenheizung. Darüber hinaus erkennen Sie eine verputzte Steckdose oder Warmwasserleitungen, wenn sie sich nur wenige Millimeter hinter der Wand befinden.

Aus welchen Materialien ist die Kamera hergestellt?

Die Bosch GTC 400 C Professional Wärmebildkamera besteht aus Metall und Plastik.

Lassen sich mit dem Gerät Wasseraustritte an Rohren erkennen?

Nach Bericht eines Amazon-Kunden funktioniert das nur, wenn das austretende Wasser heiß ist.

6. FLIR Standard C2 Wärmebildkamera mit integrierter LED-Arbeitsleuchte und Blitzlichtfunktion

Die FLIR Standard C2 Wärmebildkamera ist eine gut ausgestattete Wärmebildkamera im kompakten Taschenformat. Sie ist laut Hersteller geeignet für gebäudespezifische und elektrische beziehungsweise mechanische Anwendungen. Dank der kompakten Maße lässt sie sich überall hin mitnehmen, um jederzeit Hot-Spots, Energieverluste, Baumängel, zugesetzte Rohre, HLK-Probleme und andere Schwachstellen aufzuspüren.

So sollen sich versteckte Wärmemuster lokalisieren lassen, die auf Energieverschwendung, Konstruktionsmängel oder Leitungsprobleme hinweisen. Zu den Ausstattungsmerkmalen der FLIR-Kamera gehören MSX®-Echtzeit-Bildoptimierung, eine hohe Empfindlichkeit, ein breites Sichtfeld und eine vollständig radiometrische Bildgebung.

Diese Wärmebildkamera ist mit einer LED-Leuchte und einem Touchscreen ausgestattet. Die integrierte LED-Arbeitsleuchte mit Blitzlichtfunktion soll das Arbeiten deutlich erleichtern. Für eine unkomplizierte Bedienung soll der intuitive 7,62-Zentimeter-Touchscreen mit automatischer Bildausrichtung sorgen.

Der interne Speicher reicht für bis zu 500 Bildsätze und das Modell ist vollständig radiometrisch. Die radiometrischen Wärmebilder lassen sich direkt im JPEG-Format speichern und später mit FLIR-Tools bequem auswerten und analysieren. Diese Technik ermöglicht es, jedes Pixel einer Temperaturmessung zu isolieren und aussagekräftige Berichte zu erstellen. Die MSX-optimierten Wärmebilder zeigen laut Hersteller selbst kleinste Details und erleichtern das Ermitteln von Problembereichen.

Das sind die technischen Details der Kamera:

  • Temperaturmessbereich -10 bis 150 Grad Celsius
  • MSX-optimierte Wärmebilder
  • Integriertes LED-Licht
  • Kompakte Maße von 12,5 × 8 × 2,4 Zentimetern bei einem Gewicht von 132 Gramm
Wie groß ist die Tiefenwirkung der Infrarot-Temperaturmessung? Für die meisten Materialien gleicht die Tiefenwirkung fast dem Null-Wert, da die Messung direkt an der Objektoberfläche erfolgt. Bei einigen zum Teil durchlässigen Materialien, wie zum Beispiel Oxiden oder Silikaten, setzt sich der Messwert aus verschieden tief liegenden Schichten des Objektes zusammen.

Zusammenfassung

Die FLIR Standard C2 Wärmebildkamera hat kompakte Maße und wiegt lediglich 132 Gramm. Sie verfügt über ein integriertes LED-Licht mit Blitzlichtfunktion. Der Temperaturmessbereich liegt bei diesem Modell zwischen -10 und 150 Grad Celsius.

FAQ

Kann ich mit der FLIR Standard C2 Wärmebildkamera die Image-Combining-Funktion verwenden?

Nach Angaben eines Amazon-Käufers ist das möglich. Sie können zu jedem Wärmebild zusätzlich ein normales Bild in der Auflösung von 320 x 240 Pixeln aufnehmen.

Welche Kapazität hat der interne Speicher der Kamera?

Der integrierte Speicher reicht für die Aufnahme von bis zu 500 Bildern.

Ist es möglich, mit dieser Kamera Kupferrohre in der Wand ausfindig zu machen?

Nach Aussage eines Amazon-Käufers ist das möglich. Die Rohre müssen aber bei der Messung warm sein und während der Messung nicht die gleiche Temperatur haben wie die Wand.

Verfügt dieses Gerät über eine Videofunktion?

Nein. Die FLIR Standard C2 Wärmebildkamera nimmt keine Videos auf.

7. HTI-XINTAI HT-A1 Wärmebildkamera mit thermischer Empfindlichkeit von 0,07 Grad Celsius

Die HTI-XINTAI HT-A1 Wärmebildkamera ist kompakt gebaut und hat Abmessungen von 140 x 80 x 28 Millimetern bei einem Gewicht von 208 Gramm. Das Gerät bietet eine scharfe Infrarot-Auflösung von 220 x 160 Pixeln. Neben der Infrarot-Kamera verfügt dieses Modell über eine klassische Digitalkamera mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Die Bilder sind nach der Aufnahme auf dem 3,2 Zoll großen Farbdisplay zu sehen. Die Wärmebildkamera deckt einen Temperaturbereich zwischen -20 und 300 Grad Celsius ab.

Aufgrund der Symbole soll sich dieses Gerät intuitiv bedienen lassen. Die Kamera ist für viele Anwendungsgebiete flexibel einsetzbar, wie beispielsweise Gebäudeanalysen, die Untersuchung von Heizungen und Leitungen aller Art oder die Messung elektrischer Schaltungen und Geräte.

Die thermische Empfindlichkeit ist bei diesem Gerät vergleichsweise hoch und bewegt sich bei 0,07 Grad Celsius.

Das Modell verfügt über einen integrierten, aufladbaren Akku, der für einige Stunden Nutzung ausreichen soll, ohne zwischendurch Batterien einlegen zu müssen. Als Zubehör zur Kamera bekommt der Nutzer eine Handschlaufe, ein Ladegerät, ein USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung. Die Messgenauigkeit beträgt bei der Kamera ±2 Grad Celsius oder 2 Prozent. Das soll helfen, feine Temperaturunterschiede, die bei einer Messung üblich sind, zu erkennen. Diese Wärmebildkamera verfügt über fünf verschiedene Farbpaletten für eine detailliertere Darstellung des Objekts.

Die folgenden Hauptfunktionen erhöhen die Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit der Kamera:

  • Der Strahlungskoeffizient lässt sich anpassen, um die Messgenauigkeit von Objekten mit halber Reflexionsfläche zu erhöhen.
  • Der Cursor mit der höchsten Temperatur und der niedrigsten Temperatur führt die Nutzer zu den Bereichen mit der höchsten und niedrigsten Temperatur der Wärmebilder.
  • Die wählbare Farbpalette mit fünf Farbrichtungen erhöht die Aussagekraft der Bilder.
Bis zu welcher Temperatur-Untergrenze ist Wärmebildfotografie möglich? Das hängt vor allem von der Leistungsfähigkeit der verwendeten Wärmebildkamera ab. Moderne Kameras ermöglichen berührungslose Temperaturmessungen bis hinab zu -50 Grad Celsius. Bei niedrigeren Temperaturen fällt die Intensität der von den Objekten ausgesandten Infrarotstrahlung, sodass das Signal-Rausch-Verhältnis ebenso stark abfällt.

Zusammenfassung

Die HTI-XINTAI HT-A1 Wärmebildkamera verfügt sowohl über eine Infrarot- als auch über eine Digitalkamera. Die thermische Empfindlichkeit gibt der Hersteller bei diesem Modell mit 0,07 Grad Celsius an. Das Gerät misst 14 x 8 x 28 Zentimeter und wiegt 208 Gramm.

FAQ

Welche Reichweite ist mit der HTI-XINTAI HT-A1 Wärmebildkamera möglich?

Einigen Amazon-Kunden zufolge erhalten Sie Bilder von guter Qualität bis zu einem Abstand von 8 bis 10 Metern zum Objekt. Je größer der Abstand, desto unschärfer sind die Bilder.

Welche Farben umfasst die thermische Anzeige?

Zu der Farbpalette zählen die folgenden Varianten: Regenbogenfarbe, Eisenoxidrot, kalte Farbe, schwarze Hitze und weiße Hitze.

Sind eine App oder ein Treiber nötig, um die Bilder an den PC zu senden?

Laut Hersteller ist das nicht erforderlich. Die Bilder lassen sich über den USB-Anschluss auf den PC übertragen. Das Herunterladen einer App oder eines Treibers ist demnach nicht erforderlich.

Zeigt die Kamera das thermische Bild und das Tageslichtbild gleichzeitig an?

Ja. Bei entsprechend eingestellter Funktion nimmt die HTI-XINTAI HT-A1 Wärmebildkamera das Infrarotbild und das sichtbare Bild gleichzeitig auf und überlagert sie.

8. HTI-XINTAI HT-04D Wärmebildkamera mit einer Infrarot-Auflösung von 120 x 160 Pixeln

Bei der HTI-XINTAI HT-04D Wärmebildkamera sorgt ein Akku für die Stromversorgung. Der Akku lässt sich per USB-Kabel aufladen und danach ist die Kamera für 2 bis 3 Stunden ununterbrochener Arbeit betriebsbereit. Für eine bessere Beleuchtung während der Aufnahmen verfügt dieses Modell über ein LED-Licht.

Das Farbdisplay der Wärmebildkamera ist 2,8 Zoll groß. Der Bildsensor der Kamera reagiert auf Temperaturunterschiede im Bereich von 0,07 Grad Celsius. Die Messgenauigkeit dieses Geräts liegt bei einem Wert von ± 2 Grad Celsius. Diese Kamera speichert die aufgenommenen Bilder im JPG-Format. Dafür setzt der Hersteller einen internen Speicher von 3 Gigabyte ein.

Für eine gute Qualität der Aufnahmen soll bei diesem Gerät die hohe Auflösung der Bilder sorgen, die bei 35.200 Pixeln beziehungsweise 120 x 160 Pixeln liegt.

Das sind die weiteren Produktfeatures der Wärmebildkamera von HTI-XINTAI:

  • Displaygröße: 2,8 Zoll
  • Auflösung: 120 x 160 Pixel, Gesamtpixel: 35.200
  • FOV/kürzeste Brennweite: 35 x 26 Grad/15 Zentimeter
  • Wellenlängenbereich: 8 bis 14 Mikrometer
  • Bildfrequenz: 9 Hertz
  • Farbpalette: Regenbogen, Eisenoxidrot, kalte Farbe, Schwarz/Weiß, Weiß/Schwarz
  • Stromversorgung: Wiederaufladbarer Akku
  • Größe: 22,6 x 9,6 x 7,2 Zentimeter
  • Gewicht: 389 Gramm
Ist es mit einer Wärmebildkamera möglich, Gastemperaturen zu messen? Das ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Die meisten Gase sind im Infrarotbereich weitgehend durchsichtig, was eine Messung unmöglich macht. Einige Gase, wie zum Beispiel Kohlen- oder Stickoxide, emittieren aber selbst Infrarotstrahlung, wenn auch in schmalen spektralen Bereichen. Das sind die sogenannten Banden. Mithilfe eines passenden Spektralfilters in der Wärmebildkamera wäre so eine Aufnahme möglich. Dabei bleibt zu beachten, dass für ein Erfolgserlebnis eine Mindesttemperatur von einigen Hundert Grad Celsius und eine bestimmte Mindestdicke der zu messenden Gasschicht notwendig ist.

Zusammenfassung

Die HTI-XINTAI HT-04D Wärmebildkamera bietet dem Nutzer eine Auflösung von 35.200 Pixeln. Sie ist mit einem Akku ausgestattet, der eine bis zu 3 Stunden lange Arbeitszeit erlaubt. Eine integrierte LED-Beleuchtung soll für eine präzisere Arbeit bei den Aufnahmen sorgen.

FAQ

Gibt es die Bedienungsanleitung in Deutsch?

Ein Amazon-Verkäufer meint, dass es keine deutsche Version der Bedienungsanleitung gibt, aber die Kamerasprache ist auf Deutsch einstellbar.

Wie groß ist die Messtiefe zum Beispiel bei Holz oder Mauerwerk?

Laut Aussage eines Amazon-Käufers erkennt die HTI-XINTAI HT-04D Wärmebildkamera die von Hitze isolierten Steine oder Holz nicht.

Wie viel Zentimeter beträgt die maximale Entfernung vom zu messenden Objekt?

Ein Amazon-Käufer schreibt, dass die maximale Entfernung im Bereich von 50 bis 60 Zentimetern liegt.

Wie hoch ist das Gewicht bei der HTI-XINTAI HT-04D Wärmebildkamera?

Das Gewicht beträgt 389 Gramm.

9. FLIR One 435-0004-03-NA Version 3 Wärmebildkamera für iOS-Geräte mit MSX-Technologie

Die FLIR One 435-0004-03-NA Version 3 Wärmebildkamera ist dem Hersteller zufolge leichter, dünner und gleichzeitig robuster als die Vorgängerversion. Dank der kompakten Maße von 6,7 x 1,4 x 3,4 Zentimetern und einem Gewicht von lediglich 34,5 Gramm soll das Modell an einem Smartphone kaum auffallen. Diese Wärmebildkamera soll sich sowohl im privaten als auch im handwerklichen Bereich nutzen lassen. Dieses Gerät arbeitet zusammen mit der dazugehörigen kostenlosen App mit einem iPhone oder iPad.

Es lässt sich mithilfe des einstellbaren OneFit-Connectors leicht an ein iOS-Gerät anbringen und der Nutzer benötigt keine zusätzlichen Kabel, Cases, Geräte oder Displays. Die Wärmebildkamera soll die Unterschiede in der Wärmeenergie und winzige Temperaturänderungen zeigen. Dank einer integrierten Batterie hat der Betrieb der Kamera keine Auswirkung auf die Batterielaufzeit des iOS-Geräts.

Die hier eingesetzte exklusive MSX-Technologie kombiniert thermisches und sichtbares Spektrum. Das bringt als Endergebnis laut Hersteller mehr Details und eine verbesserte Auflösung der Bilder. Die MSX-Technologie bietet außerdem eine Image-Combining-Funktion.

Damit das Erstellen, Betrachten und Auswerten der Bilder möglich ist, muss der Nutzer zuvor die kostenlose FLIR One-App im App Store herunterladen und installieren. Die kostenlose FLIR ONE-App liefert dem Nutzer hilfreiche Tipps in Echtzeit und es lassen sich Wärmebilder und Videos in sozialen Medien teilen. Mit der Image-Combining-Funktion stehen eine herkömmliche Kamera und eine Wärmebildkamera zur Verfügung.

Das sichtbare Bild lagert die Kamera über das Wärmebild, sodass gemäß Produktbeschreibung eine noch schärfere Aufnahme entsteht. Die Objekte sollen sich demnach leichter lokalisieren lassen. Im Lieferumfang befinden sich neben der Kamera eine Schutzhülle, ein USB-C-auf-USB-A-Ladekabel und eine Kurzanleitung.

Eignen sich Wärmebildkameras für Smartphones für den professionellen Einsatz? Das hängt von der Art der professionellen Anwendung ab. In der Regel sind Wärmebildkameras für Mobiltelefone nicht so leistungsstark und zuverlässig wie tragbare Wärmebildkameras. Sie reichen aber meist dafür aus, Leitungen und Geräte aus der Nähe zu lokalisieren oder zu prüfen. Darüber hinaus sind sie dazu geeignet, Tiere aus geringer Entfernung zu beobachten.

Zusammenfassung

Die FLIR One 435-0004-03-NA Version 3 Wärmebildkamera ist zusammen mit iOS-Geräten verwendbar. Das kompakte Gerät wiegt lediglich knapp 34,5 Gramm und fällt bei einem Smartphone wenig auf. Neben iOS gibt es Versionen für Android-Smartphones.

FAQ

Funktioniert die FLIR One 435-0004-03-NA Version 3 Wärmebildkamera mit den neuesten iPhones?

Nach Angaben einiger Amazon-Kunden funktioniert dieses Modell mit allen iPhones.

Kann ich diese Kamera an ein iPad Pro anschließen?

Ja, laut Hersteller funktioniert dieses Modell neben iPhones mit iPad-Geräten.

Wie hoch ist die thermische Auflösung und wie hoch die visuelle Auflösung?

Laut Berichten einiger Amazon-Nutzer liegt die thermische Auflösung bei 80 x 60 Pixeln und die visuelle Auflösung bei 1.440 x 1.080 Pixeln.

Kann ich mit dem Gerät Tiere im Wald beobachten?

Nach Aussagen einiger Amazon-Kunden ist es möglich, die FLIR One 435-0004-03-NA Version 3 Wärmebildkamera für die Tierbeobachtung einzusetzen.

Was ist eine Wärmebildkamera?

Wärmebildkamera TestEine Wärmebildkamera ist ein Gerät, das überwiegend im Dunkeln zum Einsatz kommt und für das menschliche Auge schwer erkennbare Objekte auf einem Bild sichtbar macht. Dabei gilt: Je wärmer ein Objekt ist, desto mehr Infrarotstrahlung sendet es aus. Eine Wärmebildkamera ist mit einem Infrarotsensor ausgestattet, der die Wärmestrahlung erfasst und sie bildlich darstellt. Das Verfahren zur Erstellung von Infrarotbildern heißt Thermografie.

Das vom menschlichen Auge erkennbare Licht bildet nur einen kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums. Trifft der Sensor einer Wärmebildkamera auf ein Objekt oder einen Bereich, so kann der Nutzer das ansonsten unsichtbare Infrarotspektrum mit Wellenlängen zwischen sichtbarem Licht und Mikrowellen erkennen.

Zu den Hauptbestandteilen einer Wärmebildkamera gehört ein Temperatursensor, der an einem speziellen Objektivtyp angebracht ist. Dieser Sensor ist an die üblichen Bildaufnahmetechnologien angepasst. Auf diese Weise können Nutzer die Bereiche mit übermäßiger Temperatur oder Quellen mit Wärmeüberschuss schnell finden.

Wärmebildkameras bieten Temperaturerkennungsfunktionen für eine Vielzahl von Wärmeempfindlichkeiten und die Geräte eignen sich gut für Notfalleinheiten, Mediziner, Techniker und Wartungspersonal. Ansonsten arbeitet eine solche Kamera wie eine normale Digitalkamera – sie erkennt ein Motiv und zeichnet es als Bild auf. Obwohl die Konturen originalgetreu bleiben, sind die Farben anders dargestellt als bei einer normalen Kamera. Die Wärmebildkamera zeigt die Farben innerhalb eines begrenzten Farbspektrums an. So sind warme Bereiche in einem dunklen Rot sichtbar und kalte Bereiche in einem dunklen Lila gehalten. Das Endergebnis ist ein Bild, das unterschiedliche Temperaturen grafisch darstellt.

Jeder Körper und jedes Objekt hat eine bestimmte Temperatur, die als Wärmestrahlung ausgesendet wird. Diese Wärmestrahlung wird durch den Emissionsgrad gemessen – der Normwert liegt bei 1,0. Dieser Wert steht für einen schwarzen Körper, der kein Licht reflektiert. Die realen Körper und Oberflächen bilden Wärme und weichen von diesem Wert mehr oder weniger ab. Die Temperaturunterschiede lassen sich durch Thermografie feststellen und bildlich erfassen.

Die Wärmebildkamera ist in der Lage, die Infrarotstrahlung zu erfassen, die in einem Wellenbereich zwischen 0,7 bis 1000 Mikrometern liegt. Mit den meisten Modellen lässt sich ein reales und natürliches Bild machen. Sie erfassen bildlich die Infrarotstrahlung und das normale Bild, um alle Strukturen sichtbar zu machen. Diese Funktionsweise erleichtert die Orientierung, wenn Sie zum Beispiel die Risse und Schäden in einem Mauerwerk erkennen wollen. Je nach Entfernung zum Objekt bekommt der Nutzer mehr oder weniger präzise Messergebnisse. Bei nah erfassten Objekten stört das künstliche Licht oder Sonneneinstrahlung die Aufnahmen nicht. Bei einer größeren Distanz kann sich der Messwert verfälschen.

Wärmebildkameras bieten gegenüber einem Pyrometer einen größeren Bereich der Temperaturerfassung, da ein Pyrometer lediglich eine einzige Temperatur anzeigen kann. Manche Wärmebildkameras erreichen eine hohe Auflösung von bis zu 320.000 Messstellen pro erfasstem Bild.

Schon gewusst?Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Das mit einer Wärmebildkamera aufgenommene Bild ist in Falschfarben dargestellt. Dabei ist das echte Objekt verschiedenfarbig dargestellt und in seinen Wärmebereichen ausgeleuchtet. Vom Aufbau her gibt es keine großen Unterschiede zu einer normalen Digitalkamera, lediglich die verbauten Sensoren und die Funktionsweise machen hier den Unterschied aus. Die mit einer Wärmebildkamera gemachten Bilder liegen zunächst als einfache Intensitätsinformation der Infrarotstrahlung vor.

Die Kamera verarbeitet diese und stellt sie in Graustufen dar. Das menschliche Auge hat Schwierigkeiten, die feinen Grauabstufungen zu unterscheiden, deshalb gestattet die Infrarottechnik die Darstellung der Graustufen in Falschfarben. So kann das Auge die angezeigte Farbe deuten und das Wärmebild einschätzen.

Im Vergleich zu einer digitalen Kamera ist die Auflösung bei Wärmebildkameras deutlich geringer. Sie liegt meist bei lediglich 160 x 120 Pixeln, bei hochwertigeren Modellen bei etwa 384 x 288 Pixeln. Geräte, die mit Micro-Scanning-Funktion ausgestattet sind, bieten eine Auflösung von 1.280 x 960 Pixeln. Die Auflösung einer Wärmebildkamera ist bestimmt durch das Zusammenspiel der eingesetzten Objekte und des Gesichtsfeldes.

Wärmekameras verfügen wie die normalen Kameras über ein Objektiv mit Linse, um das Bild auf einen Bildsensor zu projizieren. Durch die eingesetzte Technik bieten sie eine genauere Temperaturmessung als herkömmliche Sensoren. Wärmebildkameras erlauben den Einsatz in gefährlichen Situationen, zum Beispiel für die Messung einer Hochspannungsleitung, die berührungslos stattfinden muss.

Das Gesichtsfeld einer Wärmebildkamera heißt Field of View und kann als Teleobjektiv 6 Grad, als Standardoptik 23 Grad und als Weitwinkelobjektiv 48 Grad betragen. Je weiter sich die Kamera vom Messobjekt entfernt, desto größer ist der erfasste Bildbereich. So vergrößert sich gleichzeitig der Bildausschnitt, den ein einzelnes Pixel erfasst. Die Helligkeit ist in diesem Zusammenhang bei großen Flächen unabhängig von der Entfernung. Deshalb bleiben die Temperaturmessungen meist unbeeinflusst von der Distanz zum Messobjekt.

Die Wärmestrahlung lässt sich im mittleren Infrarotbereich ausschließlich durch Optiken aus Germanium, Germaniumlegierungen, Zinksalzen oder mit Oberflächenspiegeln fokussieren. Diese Optiken setzen die Hersteller in hochwertigeren Modellen ein und sie sind ein erheblicher Kostenfaktor bei Wärmebildkameras. Die Germanium-Optiken sind als sphärische 3-Linser oder asphärische 2-Linser ausgeführt. Vor allem bei Kameras mit Wechselobjektiven müssen sie für thermometrisch korrekte Messungen auf jedes Einzelpixel kalibriert werden.

Moderne Wärmebildkameras geben das Bild in der Regel farbig aus, was in manchen Fällen eine überladene visuelle Darstellung bedeutet. Aus diesem Grund sind bei manchen Vorhaben Kameras mit Schwarzweiß-Displays populärer. Darüber hinaus bieten solche Kameras eine höhere Detailgenauigkeit. Die hochwertigeren Modelle zeichnen sich außerdem durch ein breites Sichtfeld für das Einfangen der Größe und der Entfernung eines Objekts aus.

Darüber hinaus bieten sie eine spektrale Empfindlichkeit, die die Übertragung durch Oberflächen oder atmosphärische Störungen ausgleicht. Des Weiteren haben sie einen großen Temperaturbereich, eine schnelle Reaktionszeit und günstige Signalverarbeitungsoptionen.

Anwendungsbereiche einer Wärmebildkamera

Wärmebildkamera VergleichEine Wärmebildkamera ist vielseitig einsetzbar und lässt sich im Bauwesen, beim Militär, im Outdoor-Bereich und bei der Jagd anwenden. Darüber hinaus findet sie Anwendung im Hausgebrauch. Mit der Entwicklung neuer Technologien und Erweiterungen hat sich das Einsatzgebiet für Wärmebildkameras erheblich ausgedehnt. Die neuen Kameras haben verbesserte Linsen und Objektive und die Software für die Analyse und Berichterstellung bietet mehr Erweiterungen.

Im zivilen Bereich finden zum größten Teil Modelle mit ungekühlten Detektoren Einsatz, darunter stationäre Modelle oder praktische mobile Handgeräte, die einen Temperaturbereich zwischen -20 und 900 Grad Celsius abdecken. Mit diesen Geräten lassen sich verschiedene Objekte vermessen. Für eine direkte Datenübertragung verfügen viele Modelle über einen USB-Port oder Bluetooth.

Um die aufgenommenen Bilder zu speichern, haben Wärmebildkameras eine Speicherkarte, auf der Sie Daten zwischenlagern können. Dieses Feature macht die Modelle mit ungekühlten Detektoren für Künstler und Fotografen interessant – das Wärmebild kann ein ausdrucksvolles Medium sein. Bei den Detektoren gibt es die bereits erwähnten ungekühlten und die gekühlten Infrarotdetektoren:

  • Gekühlte Detektoren: Mit diesen Detektoren sind vor allem professionelle und teure Wärmebildkameras ausgestattet. Diese bestehen meist aus speziellen Halbleiter-Materialien. Sie funktionieren durch den inneren Fotoeffekt und bestehen aus einem Array aus mehreren Fotoempfängern. Diese Infrarotdetektoren sind in einem vakuumversiegelten Gehäuse untergebracht und werden dort durch Peletierelemente gekühlt. Auf diese Weise sind die Detektoren um einiges kälter als das erfasste Objekt und die thermische Empfindlichkeit liegt höher. Fällt die Detektorkühlung aus, so kommt das gesamte System zum Stehen. Diese Modelle bieten ein beinahe unverfälschtes Messergebnis und liefern eine herausragende Bildqualität im Vergleich zu ungekühlten Systemen.
  • Ungekühlte Detektoren: Diese Modelle verfügen über ein System mit Infrarotsensoren. Für eine konstant gehaltene Temperatur sorgen hier die Peletierelemente. Das verringert die Signalübertragung und ermöglicht eine genaue Messung, aber ausschließlich bei entsprechender Umgebungstemperatur und bei einer geringen Distanz. Die Infrarotstrahlung heizt den Detektor auf und ändert so die Spannung, die Stromstärke und den Widerstand. Der Detektor misst die Änderung und vergleicht den Wert mit der Betriebstemperatur. Daraus ergibt sich die aufgenommene Strahlungsmenge. Der Messwert lässt sich mit dem Abgleich durch den Emissionsfaktor errechnen. Wärmebildkameras mit ungekühlten Detektoren sind günstiger als die Modelle mit gekühlten Infrarotdetektoren, weil sie mit kleineren Thermografie-Systemen ausgestattet sind. Das führt zu einem weniger genauen Ergebnis. Im Privatbereich arbeiten die meisten Wärmebildkameras mit einer mittleren Infrarotstrahlung.

Wie sind die Einsatzbereiche einer Wärmebildkamera?

Bitte merken!Ursprünglich verrichteten die Wärmebildkameras ihre Dienste beim Militär, um feindliche Soldaten nachts im Gelände zu lokalisieren. Die meisten Wärmebildkameras sind heute beim Militär im Einsatz und jede neue technische Entwicklung soll vor allem einem besseren militärischen Nutzen dienen. Das Einsatzspektrum von Wärmebildkameras im zivilen Bereich ist breit gefächert und sie bringen einige Vorteile mit:

  • Schnelle und gezielte Lokalisierung von Bereichen mit hohen und niedrigen Temperaturen
  • Berührungsloses Messverfahren
  • Messung ohne Licht
  • Ermöglichen in Echtzeit eine zeitgleiche Überwachung der Temperaturverteilung von großen Flächen

In den folgenden Bereichen findet eine Wärmebildkamera ihre Anwendung:

  • Jagd: Die Wärmebildkamera ist ein hilfreiches Werkzeug für Förster, Jäger und Naturbeobachter, um Tiere in der Dunkelheit zu erkennen. Dafür gibt es spezielle Wildkameras mit entsprechenden Funktionen. Solche Kameras sind meist hochauflösend und mit einem breiten Bildwinkel und großer Sichttiefe ausgestattet. Als Wildbeobachter lässt sich außerdem eine normale Wärmebildkamera als Wildkamera einsetzen. Achten Sie bei der Nutzung darauf, dass Sie in Deutschland eine Wärmebildkamera nicht auf eine Schusswaffe montieren dürfen.
  • Rettungseinsätze: Feuerwehr und andere Rettungskräfte setzen die Wärmebildkamera oft bei ihren Einsätzen ein. Damit lassen sich Brandherde lokalisieren, um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Bei einem Brand oder bei starkem Rauch macht die Wärmebildkamera sichtbar, ob und wo sich Menschen im Haus aufhalten. Bei Löscharbeiten von Flächenbränden, bei denen es zu einer verstärkten Rauchentwicklung kommt, sehen die Feuerwehrleute, ob noch Glutherde vorhanden sind. Vom Hubschrauber aus lassen sich mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera vermisste Personen lokalisieren.
  • Baubranche: Wärmebildkameras finden ihre Anwendung in der Bauthermografie, um thermische Schwachstellen aufzudecken. Das sind Bereiche mit unzureichender Dämmung, was zu einem Wärmeverlust im Gebäude führt. Danach können Sie mit einem Energieberater einen Plan aufstellen, wie sich die entsprechenden Bereiche optimal dämmen lassen. Der Gesetzgeber schreibt eine Bauthermografie vor, wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen. Nach der Messung bekommen Sie einen Energieausweis, den Sie potenziellen Käufern vorzeigen müssen. Mit einer Wärmebildkamera lassen sich außerdem Risse in der Fassade, Feuchtigkeit und Schimmel und Lecks in Rohrleitungen aufspüren. Dank einer Wärmebildkamera finden Sie zudem den Leitungsverlauf von Wasserzuleitungen, Heizrohren und Fußbodenheizungen.
  • Solartechnik: Dank Infrarottechnik können Sie Defekte an Solaranlagen durch das Erfassen der Wärmeunterschiede erkennen und die Schwachstellen zeit- und kostensparend lokalisieren.
  • Qualitätssicherung und Instandhaltung: Eine Wärmebildkamera ermöglicht das Aufspüren von reparaturbedürftigen Stellen an elektrischen und mechanischen Systemen. Das ist wichtig, um die Kosten zu verringern. Durch die kalten Farben sind Verlustleistungen mit der Wärmebildkamera schnell erkannt. Ein Gasleck lässt sich schnell lokalisieren und so ein möglicher Unfall verhindern.
  • Forschung und Entwicklung: In diesen Bereichen setzen die Experten die Wärmebildkamera ein, um in der Materialanalytik und Werkstoffprüfung bestimmte Materialien auf deren Eigenschaften und verborgene Defekte zu untersuchen. Im Laufe der Untersuchung erhitzen die Prüfer die Materialien und analysieren die thermischen Ergebnisse mithilfe hochauflösender Infrarotkameras.
  • Medizin: Wärmebildkameras helfen im medizinischen Bereich, die Diagnosen effizient und gezielt zu stellen. Die Kameras erkennen zum Beispiel die Entzündungsherde im menschlichen Körper oder lokalisieren schnell Durchblutungsstörungen, die mit kalten Farben auf dem Bild dargestellt sind. Mit einer Wärmebildkamera lässt sich selbst Brustkrebs erkennen. Interessant ist die Verwendung der Wärmebildkameras im Kampf gegen Seuchen. Mithilfe von Wärmebildkameras lassen sich schnelle Reihenuntersuchungen durchführen, wie zum Beispiel auf einem Flughafen. Die Kameras zeigen durch die Wärmestrahlung eine erhöhte Körpertemperatur der Reisenden an.
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Welche Wärmebildkamera-Typen gibt es?

Verschiedene VariantenIm Bereich der Nachtsicht- und Wärmebildtechnik hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Über eine lange Zeit setzten die Hersteller Optiken mit Restlichtverstärker in den Nachtsichtgeräten ein. Nun erobern die Wärmebildkameras mit Infrarottechnik den Markt, die eine präzisere und effizientere Arbeit bieten und leichter zu bedienen sind. Günstigere Geräte detektieren Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich mit ungekühlter Wärmebildoptik. Für die Messung reicht ihnen die Wärmestrahlung der Objekte und sie liefern über den Wärmbilddetektor ein erkennbares Bild. Wie hell das Bild und das abgestrahlte Infrarotlicht sind, hängt stark von der Temperatur ab.

Die wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Wärmebildkamera sind die Anzahl der Infrarotsensoren und der Pixel, die Größe der Detektorzelle und ihre Empfindlichkeit. Darüber hinaus gehören zu den entscheidenden Qualitätsfaktoren die Bildwiederholungsfrequenz, der Objektivdurchmesser, die optische Vergütung der Linse und die entsprechende Software für die Bildoptimierung. Die Linsen der Wärmebildkamera sind nicht aus Glas, sondern aus Kristallen hergestellt, da Glas die langwelligen Infrarotstrahlen nicht hindurch lässt. Anders die Kristalle – sie dienen bei ungekühlten Detektoren für die Erfassung der Messdaten.

Mit den herkömmlichen optischen Linsen sind eine Nachtsicht oder Infrarotbilddarstellung nicht möglich. Auf dem Markt finden Sie verschiedene Modelle von Wärmebildkameras, die sich durch ihren Aufbau und die eingesetzte Technologie voneinander unterscheiden. Wir stellen die Haupttypen vor:

Wärmebildkamera als Smartphone-Zubehör: Die Wärmebildkameras fürs Smartphone sind meist kompakt gebaut und lassen sich problemlos an die Ladebuchse des Smartphones anschließen. Die entsprechenden Modelle gibt es jeweils in zwei Versionen: Android-Wärmebildkameras und iPhone-Modelle. Die Stecker sind fest verbaut, deshalb gibt es im Handel kein Gerät, das bei allen Smartphones funktioniert und die fest eingebauten Stecker bringen einige Probleme mit. Die iPhone-Buchse Lightning lässt sich beidseitig verwenden und demnach bleibt die Ausrichtung der Kamera variabel. Bei den Micro-USB-Buchsen sind dagegen mehrere Optionen nicht möglich.

Das führt dazu, dass bei einigen Herstellern lediglich eine einzige Ausrichtung der Kamera zum Nutzer hin möglich ist. Damit gestaltet sich aber die Nutzung um einiges schwerer. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass ein Smartphone OTG-fähig ist und einen direkten Datenaustausch zwischen den Geräten zulässt. Die Aufsteckmodule bestehen hauptsächlich aus einem Infrarotsensor. Manche Geräte haben zusätzlich ein zweites Objektiv mit einer VGA-Kamera, um die niedrigere optische Auflösung der Infrarot-Kamera mit VGA-Bildern zu unterlegen. Die Ansteckgeräte haben außerdem einen eigenen Akku, um die Batterie des Smartphones zu schonen.

Damit die Smartphone-Wärmebildkamera funktioniert müssen Sie eine kompatible App herunterladen. Dank der App ist es erst möglich, die gelieferten Bilddaten zu verarbeiten. 
  • Für den Heimgebrauch geeignet
  • Preiswert
  • Leichte Anwendung
  • Als Einstieg in die Thermografie geeignet
  • Mobil und handlich
  • Mit verschiedenen Geräten nutzbar
  • Vielfältige Einstellungsmöglichkeiten
  • Platzsparend
  • Schont den Smartphone-Akku
  • Qualität der Messungen und Bilder ist niedrig
  • Braucht zusätzlich ein Smartphone
  • Emissionsgrad nicht angezeigt
  • Ausschließlich mit neueren Geräten – meist ab Android 4.4 oder iOS 7 – nutzbar
  • Nicht eigenständig verwendbar
  • Bei einigen Marken ist die Registrierung zur Nutzung der Wärmebildkamera-App notwendig

Pyrometer: Diese Geräteart findet meist Anwendung im Baugewerbe. Pyrometer sind Geräte für die kontaktlose Temperaturmessung. Die meisten Modelle sind lediglich dazu in der Lage, die Temperatur auszugeben. Die Thermobild-Pyrometer dagegen können außerdem die untersuchten Oberflächen bildlich wiedergeben. Anders als bei anderen Geräten ist hier die Auflösung zwar gering, dennoch lassen sich die Wärmebrücken mithilfe der thermischen Empfindlichkeit aufspüren.

Pyrometer werden handgeführt und weisen meistens eine Auflösung von 80 x 60 Pixeln auf, bei einer Ansprechzeit von 150 Millisekunden. Die Bedienung ist nicht kompliziert: Sie richten das Gerät auf das Objekt und stellen das Bild im vergrößerten Verhältnis von Entfernung zum Messpunkt dar. Manche Pyrometer sind in der Lage, lediglich die Temperatur von Objekten zu messen, andere gestatten eine bildliche Darstellung. In der Regel ist die Auflösung solcher Geräte gering und die Darstellung ungenau.

Pyrometer mit Thermodetektorfunktion ermöglichen eine Übertragung der Daten, eine Auswertung der Messdaten, die Erfassung von Raumtemperaturen und der relativen Luftfeuchtigkeit. Sie sind mit einem sich schnell akklimatisierenden Sensor ausgestattet. Für die Stromversorgung sorgt ein Akku oder eine Batterie.
  • Bestimmen Wärmeverluste zuverlässig
  • Zusätzliche Messung von Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur möglich
  • Für Messungsarbeiten auf Baustellen geeignet
  • Meist preisintensiv
  • Schlechte Auflösung
  • Ungenau

Wärmebildkameras im Taschenformat: Diese klassischen Wärmebildkameras sind im Privatbereich beliebt. Sie kommen ohne zusätzliche Hardware aus und sind flexibel einsetzbar. Ist der Akku der Kamera geladen, können Sie sofort loslegen. Taschenkameras sind in der Regel kompakt gebaut und handlich. Sie verfügen über ein Display und sind leicht bedienbar. Der integrierte Akku lässt lange Einsatzzeiten zu.

Die Auswertung der Daten erfolgt über den USB-Anschluss am Computer. Die Speicherung von Aufnahmen funktioniert über die SD-Speicherkarte, die die Mobilität der Daten gewährleistet. Wärmebildkameras im Taschenformat sind meist wesentlich leichter und kompakter als die anderen Kamera-Arten und lassen sich wie herkömmliche Digitalkameras verwenden. Sie sind robust gebaut, stoßunempfindlich und kälte- und feuchtigkeitsresistent. Die meisten Geräte sind mit einer LED-Arbeitsleuchte mit Blitzlichtfunktion ausgestattet und verfügen über die MSX-Technologie für erweiterte Wärmebilder. Das erlaubt es, die detailgenauen Einzelheiten zu erkennen und zu identifizieren. Eine Nachanalyse erfolgt meistens mit einer dazugehörigen Software.

Wärmebildkameras im Taschenformat bieten eine Echtzeit-Bildoptimierung und hohe Empfindlichkeit. Sie sind aufgrund der kompakten Maße leicht zu transportieren. Darüber hinaus sind sie schnell einsatzbereit, um ein Wärmemuster aufzuspüren oder nachzuweisen. Die meisten Wärmebildkameras im Taschenformat sind mit der Bluetooth- und Wi-Fi-Technologie ausgestattet.
  • Klein, kompakt und mit einer Hand bedienbar
  • Robust und widerstandsfähig
  • Feuchtigkeitsresistent und kälteunempfindlich
  • Verfügen über viele nützliche Zusatzfunktionen
  • Flexibel und mobil in vielen Bereichen einsetzbar
  • Oft teuer in der Anschaffung
  • Für standardisierte Prozesse in Industrie und Forschung weniger geeignet

Worauf muss ich beim Kauf einer Wärmebildkamera achten?

Wärmebildkameras lassen sich nach dem Einsatzzweck aussuchen. Wir haben für Sie einige weitere wichtige Kaufkriterien zusammengestellt:

Das Gehäuse und der Aufbau: Da es bei den Wärmebildkameras verschiedene Modelle vom stationären bis zum tragbaren Gerät gibt, hängen die Kriterien meist von der Häufigkeit der Benutzung und dem Einsatzort der Kamera ab. Tragbare Modelle sind handgeführt und für verschiedene Anwendungsbereiche geeignet, wie zum Beispiel die Klimatechnik, Industrie, Bauwesen, Gebäudeinspektion, Elektrotechnik, Wärmedämmung oder Energieeffizienzprüfung. Die fest installierten Modelle oder Geräte mit einem Stativ sind besser für Einsätze, die dauerhaft an derselben Position stattfinden.

Daher ist die Bauweise ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Für den privaten Bereich sind die Smartphone-Kameras eine gute Lösung. Sie lassen sich mit einer Vielzahl von Smartphone-Typen verwenden, sowohl mit Android- als auch mit iOS-Betriebssystem. Die Applikationen zur Verwendung der aufsteckbaren Wärmebildkameras sind in der Regel intuitiv aufgebaut und bieten zahlreiche Funktionen wie Temperaturanzeige, Einstellungen des Falschfarben-Schemas oder verschiedene Fokuspunkte.

Eine Taschenkamera hat ein ähnliches Format wie ein Smartphone. Solche Kameras arbeiten aber unabhängig von Smartphones und sind zum Beispiel ein guter Begleiter bei der Jagd. Wärmebildkameras, die in der Bauweise einem Pyrometer ähnlich sind, finden häufig Anwendung im Baugewerbe.

Der Bild- oder Öffnungswinkel: Der Bildwinkel beziehungsweise Öffnungswinkel trägt bei einigen Herstellern die Bezeichnung FOV, was für den englischen Begriff „Field of View“ steht. Der Bildwinkel ist das Sichtfeld, das die Wärmebildkamera abbilden kann. Der Messwert wird in der Einheit Grad x Grad angegeben, wobei sich die erste Gradangabe auf den Winkel in der Horizontalen und die zweite Angabe auf den Winkel in der Vertikalen bezieht.

Die Wahl des Blickwinkels hängt vom Zweck der Anwendung ab. Bei der Untersuchung von Häusern sollte der Bildwinkel möglichst groß sein, bei kleineren Objekten reicht ein kleinerer Bildwinkel. Der Grund dafür liegt darin, dass ein zu untersuchendes Objekt das gesamte Sichtfeld der Wärmebildkamera ausfüllen sollte.

Die Detektorauflösung und die Bildqualität: Für einen vielseitigen Einsatz sollten Sie ein Modell wählen, das über eine hohe Detektorauflösung und eine damit verbundene gute Bildqualität verfügt. Die meisten Geräte sind mit weniger Bildpunkten ausgestattet als eine herkömmliche Digitalkamera. Bei einer Wärmebildkamera sollte die Auflösung möglichst hoch sein, damit Entfernungen kein Problem darstellen.

So können die Kameras leicht kleinere Ziele erfassen. Auf diese Weise entstehen schärfere Wärmebilder, was präzisere und verlässlichere Messergebnisse nach sich zieht. Die durchschnittlichen Auflösungswerte einer Wärmebildkamera liegen im Bereich zwischen 15 x 15 und 206 x 156 Pixeln. Je höher die Auflösung ist, desto exakter können Sie die Wärmeverläufe im Thermobild erkennen. Der zweite wichtige Auflösungswert ist die Auflösung des Detektors. Die Sensorauflösung ist für die exakte Darstellung des Bildes zuständig. Für kleinere Entfernungen zum Messobjekt ist keine hohe Auflösung nötig. Für größere Entfernungen ist eine hohe Auflösung des Sensors aber entscheidend – so lassen sich kleine Problemstellen aus größerer Entfernung besser lokalisieren.

Für die thermische Messung von Elektronik und für die Untersuchung von Gebäuden wählen Sie eine Wärmebildkamera mit einer hohen Auflösung. Dazu sollte eine Kamera für diese Zwecke über einen breiten Bildwinkel verfügen. Für zivile Zwecke bieten die meisten Wärmebildkameras eine Auflösung des Sensors von 220 x 160 oder 320 x 240 Pixeln. Wissenschaftler oder das Militär nutzen Geräte, die oft auf eine Auflösung von 464 x 348 oder 640 x 480 Pixeln kommen. Wenn Sie elektronische Komponenten in Schaltschränken untersuchen, reicht eine Wärmebildkamera mit 38 x 38 Pixeln aus.

Der Anwendungsbereich und die Handhabung: Haben Sie vor, die Wärmebildkamera an verschiedenen Orten flexibel einzusetzen, sollte diese leicht sein und gut in der Hand liegen. Bei der Nutzung im Outdoorbereich achten Sie darauf, dass die Kamera vor Staub und Spritzwasser geschützt ist. Darüber informiert die IP-Schutzart, die der Hersteller angibt. Die erste Zahl hinter IP gibt die Auskunft darüber, wie gut das Gerät gegen das Eindringen von Festkörpern wie etwa Staubpartikeln geschützt ist.

Bei 0 besteht kein Staubschutz und eine 6 bedeutet, dass die Kamera staubdicht ist. Die zweite Ziffer steht für den Schutz vor Feuchtigkeit und die Stoßfestigkeit. Eine 0 sagt aus, dass die Wärmebildkamera gegen Wasser ungeschützt ist und eine 9 steht für einen vollständigen Schutz vor Wasser. Darüber hinaus hat eine leichte Bedienung große Bedeutung im täglichen Umgang mit einer Wärmebildkamera. Für die private Nutzung benötigen Sie meist keine komplizierten Extra-Funktionen. Wichtig ist, dass Sie sich mit dem Gerät schnell vertraut machen können und dass die Bedienung möglichst intuitiv ist.

Die Bilddarstellung: Die meisten Wärmebildkameras bieten eine farbige Bilddarstellung. Außerdem gibt es Modelle, die Schwarz-Weiß-Bilder mit Grauabstufungen zeigen. Die farbige Variante eignet sich gut für die bildliche Darstellung von Temperaturunterschieden und Temperaturabstufungen, mit den Schwarz-Weiß-Bildern machen Sie dagegen einzelne bewegliche Objekte besser erkennbar. Schwarz-Weiß-Bilder finden Anwendung bei der Jagd, bei der Polizei, für Gebietsüberwachungen und für militärische Zwecke. Manche Modelle verfügen über die Image-Combining-Darstellung.

Das ist eine Kombination aus der Darstellung des sichtbaren Echtbildes einer Digitalkamera und des thermischen Bildes. Für manche Anwendungsbereiche bringt das Vorteile, denn so gleichen Sie die Details des Wärmebildes genauer mit der realistischen Ansicht ab. Das ermöglicht eine eindeutige Lokalisierung. In der Heizungstechnik und in der Elektroinstallation ist die Image-Combining-Darstellung beliebt, da der Nutzer die Schäden leicht und schnell diagnostizieren und anschaulich dokumentieren kann.

Der Temperaturbereich: Für die Kaufentscheidung sind die thermische Empfindlichkeit und der Temperaturbereich relevante Faktoren. Der Temperaturbereich zeigt die niedrigste und die höchste Temperatur an, die eine Wärmebildkamera erfassen kann. Typische Modelle sind in der Lage, den Bereich zwischen -20 und 200 Grad Celsius zu messen. Wärmebildkameras mit ungekühltem Sensor, die meist im Privatgebrauch Einsatz finden, können Temperaturen von -40 bis circa 330 Grad Celsius darstellen. Smartphone-Wärmebildkameras erkennen dagegen einen geringeren Temperaturbereich, aber für private Aufnahmen reicht dieser Bereich aus. Achten Sie auf einen Temperaturbereich, der zu Ihren Anforderungen passt.

Eine Wärmebildkamera, die einen hohen Temperaturbereich abdeckt, lässt sich zum Beispiel für Feuerwehreinsätze, militärische Zwecke und die Bereiche Heizungsbau, Maschinenbau oder Elektrotechnik einsetzen. In diesem Bereich gibt es Modelle, die eine Temperatur von bis zu 900 Grad Celsius und mehr messen können. Da diese Wärmebildkameras einen entsprechend hohen Preis haben, lohnt sich die Anschaffung meist nur für den Einsatz im gewerblichen Bereich.

Die beste WärmebildkameraDie Software: Dank einer entsprechenden Software können Sie mit einer Wärmebildkamera eine breite Palette an Anwendungen umsetzen, wie punktuelle Messungen oder benutzerdefinierte Kalibrierungen. Für die Wärmebildkameras gibt es im Handel verschiedene Hersteller-Software, die eine Verarbeitung der Bilder und Daten ermöglicht.

Die Reichweite: Dieser Wert sagt aus, in welcher Entfernung vom zu messenden Objekt sich der Nutzer für eine verlässliche Darstellung befinden darf. Die maximale Reichweite liegt modellabhängig zwischen 0,5 und 500 Metern. Da das ein großes Spektrum ist, sollten Sie bei den einzelnen Geräten auf die Angaben des Herstellers achten. Von der Reichweite hängt der Anwendungsbereich der Kamera ab. Was die Zuverlässigkeit der Reichweitenangabe betrifft, schafft eine Wärmebildkamera in der Realität häufig eine höhere Reichweite, als der Hersteller angibt.

Bei einer Überschreitung der Maximalreichweite fällt die bildliche Darstellung ungenauer aus, dennoch bekommen Sie immer noch brauchbare Messungen und Bilder. Es empfiehlt sich, selbst zu probieren, bis zu welcher Reichweite die Kamera zuverlässige Messungen durchführen kann und dabei gute Bildqualität liefert. Eine geringe Reichweite ist lediglich beim Messen kleinerer Objekte brauchbar. Das können zum Beispiel elektrische Schaltungen und Leiterplatten sein. Eine höhere Reichweite benötigen Sie dagegen bei der Hausdiagnostik. Häuser sind große Objekte, die ausschließlich aus einiger Entfernung ganz erfassbar sind, um eine verlässliche Messung durchzuführen.

Sonstige nützliche Funktionen: Die Anwendungsbereiche einer modernen Wärmebildkamera sind vielseitig. Eine interessante Funktion ist die Kontrastoptimierung, die noch vor Kurzem lediglich für militärische Zwecke eingesetzt war. Durch diese Funktion kann eine Wärmebildkamera die Einstellung von Kontrast und Helligkeit automatisch regulieren. So kann sie alle Details im Bild besser und deutlicher erzeugen. Des Weiteren ist die Bild-in-Bild-Funktion als sinnvoll zu bezeichnen. So lässt sich ein reales Bild mithilfe einer integrierten Digitalkamera erzeugen. Gleichzeitig kreiert die Wärmebildkamera ein größenverändertes und bewegliches zweites Wärmebild.

Hilfreich sind solche Aufnahmen bei der Baudiagnose, wenn Sie problematische Stellen in einem Gebäude anzeigen müssen. Das reale und das Wärmebild lassen sich so vergleichen, womit die zu betrachtende Stelle besser erkennbar bleibt. Moderne Geräte sind für eine drahtlose Übertragung mit Bluetooth oder WiFi ausgerüstet. Auf diese Weise lassen sich alle wichtigen Diagnosedaten und Messungen schnell und leicht übertragen und verarbeiten. Die Messdaten sind für eine Analyse notwendig und die Kamera fügt sie automatisch zu den jeweiligen Wärmebildern hinzu. Diese Daten lassen sich schnell per E-Mail verschicken.

Die Geschichte der Wärmebildkamera und der Thermografie

Die Geschichte der Wärmebildkamera ist fest verbunden mit der Geschichte der Thermografie. Dieses Wisenschaftsgebiet entwickelt Verfahren für die Anzeige der Oberflächentemperatur von Körpern und Objekten als Bild. Dank der Thermografie wandelt die Wärmebildkamera Infrarotstrahlung, die das menschliche Auge nicht erfassen kann, in elektrische Signale um und erzeugt ein Falschfarbenbild.

Wilhelm Herschel, ein Musiker und Astronom, hatte die Wärmestrahlung im Jahr 1800 entdeckt. Dafür setzte er ein Prisma ein und lenkte das Sonnenlicht, um den Bereich des sichtbaren Spektrums als roter Punkt mit dem Thermometer zu untersuchen. Die Temperatur stieg an. Das ließ den Astronomen zu dem Schluss kommen, dass dort eine nicht sichtbare Energie wirksam war. Heute ist die Wärmestrahlung als Infrarotstrahlung bekannt.

Die Sichtbarmachung der Verteilung der Oberflächentemperatur war zum damaligen Zeitpunkt mit verschiedenen Verdampfungsraten möglich und erfolgte über einen Ölfilm. Später kam für die Ermittlung der Temperatur Thermopapier zum Einsatz, das sich im Laufe der Messung verfärbte. Die Möglichkeiten dieser Verfahren waren begrenzt und die Ergebnisse meist unpräzise.

Der Durchbruch kam 1880 mit der Erfindung des Bolometers von Samuel Pierpont Langley. Mithilfe dieses Geräts ließen sich zum Beispiel Eisberge aufspüren oder verborgene Personen sichtbar machen. Damals dienten die Geräte ausschließlich zu militärischen Zwecken und erst ab dem Jahr 1960 erschienen die ersten Bolometer für den privaten Gebrauch.

Die Technologie der Bildgebung durchlief im Laufe der Jahre zahlreichen Entwicklungen. So kam im Jahr 1958 die erste Wärmebildkamera auf den Markt, die vom schwedischen Unternehmen AGA für das Militär entwickelt wurde. Die Kamera basierte damals auf dem heute als FLIR-Technik bekannten System. Im Jahr 1964 erschien die erste Wärmebildkamera für den zivilen Bereich im Handel. Unternehmen setzten diese Kamera primär für die Untersuchung von Hochspannungsleitungen ein.

1973 war die erste batteriebetriebene tragbare Wärmebildkamera für jeden im Handel erhältlich. Die damaligen Modelle waren unhandlicher als die heutigen tragbaren Geräte. Für die Abkühlung der Detektoren setzten die Hersteller damals flüssigen Stickstoff ein.

Im Jahr 1985 schaffte es der Hersteller FLIR, dass zur Abkühlung der Infrarotdetektoren kein Stickstoff mehr notwendig war. Ab diesem Zeitpunkt nutzten alle Wärmebildkameras ein kryogenisches Kühlsystem für die Kühlung und ab 1995 war auch dieses Kühlsystem nicht mehr nötig. Im Laufe der Jahre fielen kontinuierlich die Kosten für den Erwerb einer Wärmebildkamera. Die Modelle von heute sind zudem weniger störanfällig und viel praktikabler in der Anwendung.

Die serienmäßige Fertigung von Wärmebildkameras verdankt der private Anwender dem Konzern BMW. Das Unternehmen setzte diese Technik ein, um die eingeschränkte Sicht bei Nachtfahrten zu verbessern. Das Militär sah das Potenzial dieser Technologie und nutzte den Vorteil für den Einsatz in unbemannten Aufklärungsflugzeugen.

Bitte beachten!Wie benutze ich eine Wärmebildkamera richtig?

Die Handhabung und Benutzung einer Wärmebildkamera gestaltet sich in der Regel einfach:

  • Die Kamera einschalten und die Linsenabdeckung öffnen. Ziehen Sie den Aufnahmeknopf nach vorne, um ein Testbild zu machen.
  • Kombinieren der Aufnahme mit den Messoptionen: Durch das Drücken des Menüknopfes rufen Sie das Hauptmenü auf. Die Menüpunkte sind übersichtlich dargestellt und einzeln wählbar. Jede Auswahl bestätigen Sie mit dem Drücken des Menüknopfes. Um das Menü danach auszuschalten, drücken Sie den Knopf mit dem Pfeil.
  • Das Bildformat wählen: Dafür bietet sich am besten eine Funktion an, die das Wärmebild mit Konturlinien darstellt. Auf diese Weise lässt sich das Sichtfeld besser zuordnen. Dazu können Sie ein reales Bild machen, das sich zusätzlich anzeigen lässt.
  • Das Wärmebild mit der Anpassung der Farbe und der Temperatur beeinflussen: Diese Funktion verfeinert die Darstellung. Das Gerät zeigt die Farbauswahl als Spektrum an und bietet viele Farbabstufungen. In der Bildmitte legt die Kamera die Temperatur fest. Dabei kann das Gerät die kalten und heißen Punkte eines Objekts automatisch messen.
  • Viele Modelle verfügen über einen USB-Slot und lassen sich durch ein USB-Kabel mit dem PC verbinden. Die Kamera erscheint so als externer Wechseldatenträger auf der Computeroberfläche und die Übertragung der Daten kann beginnen. Auf dem PC können Sie außerdem die dazugehörige Software installieren, um die Bilder nachzubearbeiten oder zu sortieren.

Bekannte Hersteller von Wärmebildkameras

  1. Wärmebildkamera bestellenTesto: Das Unternehmen besteht seit 1957 und fing zum damaligen Zeitpunkt mit der Herstellung von elektrischen Fieberthermometern an. Im Jahr 1974 brachte die Firma das weltweit erste digitale Sekundenthermometer auf den Markt. 2008 präsentiert Testo seine erste Wärmebildkamera.
  2. Bosch: Im Jahr 1886 gründete Robert Bosch die Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik in Stuttgart. Heute ist Bosch ein weltweit agierendes Unternehmen, das durch Innovationskraft und soziales Engagement geprägt ist. Die Firma ist in den unterschiedlichsten Bereichen tätig, unter anderen stellt sie hochwertige Wärmebildkameras her.
  3. FLIR: Das Unternehmen besteht seit 1978 und entwickelt sehr leistungsfähige und gleichzeitig kostengünstige Wärmebildsysteme für Luftaufnahmen. Ende der 1980-er Jahre begann FLIR Wärmebildsysteme als Handgeräte und Labormessgeräte zu entwickeln. Zusammen mit der Firma Inframetrics stellte das Unternehmen 1975 das erste TV-kompatible Infrarotsystem vor. 1995 kam die erste Infrarotkamera im Camcorder-Stil und mit Focal Plane Array ausgestattet in den Handel. Im Jahr 1997 stellte FLIR die erste ungekühlte Infrarotkamera vor. FLIR betreibt inzwischen viele Niederlassungen rund um die Welt und beschäftigt insgesamt mehr als 3.000 Mitarbeiter.
  4. Infra Tec: Im Angebot des Unternehmens Infra Tec befinden sich verschiedene hochwertige Wärmebildkameras. Darunter sind sowohl stationäre als auch mobile Profimodelle zu finden. Die breite Produktpalette beinhaltet Wärmebildkameras, die höheren Ansprüchen genügen und ein hohes thermisches Auflöseverfahren bieten.

Internet oder Fachhandel: Wo kann ich eine Wärmebildkamera kaufen?

Sie können eine Wärmebildkamera entweder im Internet erwerben oder im Handel vor Ort kaufen. Die Onlinebestellung fällt häufig kostengünstiger aus, was in erster Linie an der Vielseitigkeit der Angebote und an der hohen Nachfrage liegt. Im Fachgeschäft finden Sie meistens eine kleine Auswahl an Markenmodellen, im Internet stehen dagegen verschiedenste Modell zur Auswahl. Das Testen einer Wärmebildkamera ist online nicht möglich, dafür stehen meist zahlreiche Kundenrezensionen zur Verfügung.

Der Onlinekauf gestattet einen guten Überblick über die technischen Daten. Eine Onlinebestellung ist bequemer und mit 14-tägigen Rückgaberechts- und Garantieansprüchen verbunden.

So nehmen Sie ein Wärmebild auf – einige hilfreiche Tipps

Die Qualität der Aufnahme hängt zum größten Teil von der Qualität der Wärmebildkamera ab. Dafür sind vor allem das Objektiv, die Linse, das Sichtfeld, die Bildwiederholungsrate und die Funktionen verantwortlich. Die Bildqualität hängt von weiteren Faktoren ab. Die Qualität einer Aufnahme können Sie durch Anwendungstipps beeinflussen. Auf diese Weise lassen sich interessante Bereiche ausleuchten und in der Darstellung verbessern.

Die Voraussetzung für eine qualitativ gute Optik eines Wärmebildes sind eine hochwertige und genaue Fokussierung, eine gute Optik und eine klare räumliche Auflösung.

Die Fokussierung verbessert die Qualität in Sachen Schärfe und Genauigkeit, was ein präziseres Auswerten der Temperaturmessdaten ermöglicht. Ist das Bild unscharf und nicht gut fokussiert, sind Ungenauigkeiten das Ergebnis. Dabei ist eine direkte Analyse nicht möglich. Die Fokussierung erfolgt durch manuelle Scharfstellung oder den Autofokus.

Die Optik und deren Materialien sind entscheidend. Sie lässt eine effiziente Darstellung und Übertragung der Infrarotstrahlungsenergie über den Detektor zu. Das beeinflusst die Bildqualität, weil es so zu einem Ausgleich der Energieverluste kommen kann. Ein Detailverlust des Bildes wird so verhindert. Germanium eignet sich gut für die Energieübertragung an den Detektoren. Dieses Material setzen die Hersteller als Beschichtung bei teuren Wärmebildkameras ein. Die Detektorauflösung erfolgt in Pixel und hat eine Schlüsselfunktion für die Bildqualität.

Die einzelnen Bildpunkte sind für die Darstellung der Temperatur in einem bestimmten Bereich des Bildes zuständig. Je mehr Pixel ein Bild aufweist, desto mehr Details lassen sich erschließen und einfangen und desto genauer sind die Messung und die abschließende Analyse.

Das Gesichtsfeld ist neben der Detektorauflösung ein weiterer Faktor, der für die Bildqualität verantwortlich ist. Dieser Wert definiert sich durch den sichtbaren Bereich der Wärmebildkamera und lässt sich exakt festlegen. Eine Nahaufnahme ist mit den meisten Kameras möglich, bei großen Entfernungen eignen sich kleinere Objektive mit engem Gesichtsfeld besser.

Die räumliche Auflösung hängt mit der Detektorauflösung und dem Gesichtsfeld zusammen. Mit der räumlichen Auflösung lassen sich die kleinsten erkennbaren Größen der Objekte messen und definieren. Je kleiner die räumliche Auflösung, desto besser sind die Details erkennbar.

Diese fünf Irrtümer kommen bei der Nutzung einer Wärmebildkamera am häufigsten vor

  1. Wichtig!Die Farbe des Objekts beeinflusst das Wärmebild – falsch. Das menschliche Auge ist in der Lage, alle Farben eines Objekts wahrzunehmen und diese durch die unterschiedliche Lichtwellenlänge zu differenzieren. Der Mensch sieht im Wellenlängenbereich zwischen 0,4 bis 0,7 Mikrometer. Die Wärmebildkamera erfasst dagegen ein Spektrum von 5 bis 14 Mikrometer, weit über den Wellenlängenbereich des Auges hinaus, über einen thermischen Sensor. Verschiedene Farben oder Lackierungen beeinflussen das Wärmebild nicht, wenn das Licht von einer externen Lichtquelle nicht reflektiert. Objekte sind nicht in der Lage, eigenes Licht zu erzeugen.
  2. Die Anschaffung einer Wärmekamera lohnt sich nicht – falsch. Nicht nur die Aufnahme von Outdooraktivitäten oder ein Militäreinsatz sind mit einer Wärmebildkamera möglich. Die Wärmebildkamera hat vielseitige Einsatzgebiete und gehört in der Gebäudediagnostik zu den unverzichtbaren Geräten. Damit sind Wärmelecks, schadhafte Rohre, kalte Mauerstellen und eine schlechte Dämmung schnell erfasst, ohne die Wand aufreißen zu müssen. Das spart vor allem Kosten und Zeit.
  3. Die Wärmekamera ist ausschließlich nachts verwendbar – falsch. Eine Wärmebildkamera erfasst über einen thermischen Sensor jeden Wellenlängenbereich, der außerhalb des sichtbaren Spektrums liegt. Aus diesem Grund lässt sich ein solches Gerät problemlos am Tag verwenden.
  4. Eine Wärmebildkamera kann hinter Wände schauen – falsch. Die Wärmekamera ist lediglich in der Lage, das Infrarotlicht eines Objekts, das von der Oberfläche ausgeht, zu messen. Das einfallende Licht setzt sich aus dem emittierten, transmittierten und reflektierten Licht zusammen. Das Bild hinter der Wand ist ausschließlich dann erfassbar, wenn sich die transmittierten Wärmestrahlen erfassen lassen. Da aber die Wärmeausstrahlung eines Objekts oder einer Person von der Wand zum größten Teil absorbiert wird, ist dies bedingt machbar. Die Wärmebildkamera erfasst in diesem Fall vor allem die gleichmäßige Temperaturverteilung der Wand.
  5. Die Nutzung einer Wärmebildkamera ist lediglich den Profis vorbehalten – falsch. Obwohl vor einigen Jahren die Wärmebildkameras teuer waren und die Bedienung kompliziert war, gibt es mittlerweile für Laien erschwingliche Einsteigermodelle. Sie verfügen über automatisierte Programme für die Kalibrierung, eine gute und leicht verständliche Software und ein unkompliziertes Benutzer-Interface. Des Weiteren finden Sie auf dem Markt Wärmekameras, die über wenige notwendige Funktionen verfügen und sehr leicht in der Handhabung sind.

Gibt es Alternativen zu einer Wärmebildkamera?

Obwohl die modernen Wärmebildkameras vielseitig und flexibel nutzbar sind und es zum Teil preisgünstige Einsteigermodell gibt, kosten sie dennoch ähnlich viel wie eine klassische Digitalkamera. Als Alternative bieten sich andere Messgeräte an, zum Beispiel verschiedene Thermo-Apps für das Smartphone. Sie sind zwar eine spielerische Alternative zu einer Qualitätswärmekamera, bieten aber die Darstellung der Infrarotstrahlung und ein Wärmebild. Darüber hinaus gibt es folgende Alternativen zu einer Wärmebildkamera:

  • Das IF-Sensor-Array: Diese Geräte erlauben durch den Einsatz neuer Sensortechnologie eine exakte Temperaturmessung. Das Gerät lässt sich zudem in raueren Umgebungen und bei schlechten Lichtverhältnissen und bei der Gebäudeanalyse einsetzen. Sie können diese Modelle in Verbindung mit IP-Überwachungskameras oder zur Fahrzeugsitz-Belegungserkennung verwenden.
  • Das Nachtsichtgerät: Es macht Objekte bei völliger Dunkelheit sichtbar, ist aber für die farbige Spektraldarstellung nicht geeignet. Ein Nachtsichtgerät verstärkt das Restlicht und kann mit zugeschalteter IR-Beleuchtung Gegenstände in einer Entfernung von bis zu 500 Metern erkennen. Das Bild ist in einem flackernden Grünton dargestellt. Die Genauigkeit der Darstellung hängt von der Art des Modells und den entsprechenden Ausstattungsmerkmalen an.
  • Das Infrarot-Thermometer: Diese Messgeräte sind kostengünstiger als eine Wärmebildkamera und erlauben eine energieeffiziente thermische Messung. Sie lassen sich bei der Gebäudesanierung und beim Aufspüren von Wärmebrücken gut einsetzen. Die Messung erfolgt durch eine Darstellung des Messwerts in Zahlen und nicht durch ein Wärmebild. Das Infrarot-Thermometer erfasst die Temperatur im normalen Bereich und im Problembereich.
  • Die Überwachungskamera: Diese Geräte verfügen oft über die Infrarottechnik und erfassen Bewegungen und nächtliche Aktivitäten rund um das Haus. Die eingesetzten Wärmesensoren reagieren auf Wärme und Bewegung in einem großen Erfassungsbereich. Es gibt Überwachungskameras mit Infrarot und Nachtsichtfunktion mit Darstellung von Schwarz/Weiß- und Farbaufnahmen.
  • Die Nachtsichtbrille: Eine Nachtsichtbrille lässt sich mit einem Helm oder Kopfgurt tragen und verfügt über hochempfindliche Halbleitersensoren. Die Sensoren geben das aufgenommene Bild in Realzeit wieder und verbessern dieses durch Bilddatenverarbeitung. Über ein Miniaturdisplay visualisiert die Brille die Daten. Dank des Einsatzes bestimmter Okulare und Objekte erlaubt die Nachtsichtbrille die Zuschaltung externer Quellen, wie zum Beispiel einer thermischen Wärmebildkamera. Eine Nachtsichtbrille kann bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei völliger Dunkelheit Objekte ausfindig machen. Hier muss der Nutzer eine Infrarot-Beleuchtung hinzuschalten. Diese Geräte sind als Alternative zu Wärmebildkamera gut geeignet, sie sind handlich, bieten einen hohen Tragekomfort und sind für Brillenträger geeignet.

FAQ

  1. Wärmebildkameras Test und VergleichWie wichtig sind die Auflösung und das Sichtfeld bei einer Wärmebildkamera? Wie gut oder schlecht ein Bild ist, hängt von der Auflösung der Wärmebildkamera ab. Je höher die Auflösung, desto leichter lassen sich kleinere Problemstellen oder Objekte in einer größeren Entfernung ausmachen. Ein Gerät mit geringer Auflösung ist nicht in der Lage, alle Bereiche zu erfassen oder es kann das Bild verzerren. Das Sichtfeld beschreibt den Sichtwinkel, in dem die Wärmebildkamera arbeitet.
  2. Lässt sich das Wärmebild einer Wärmebildkamera beeinflussen? Obwohl es sich als schwierig erweist, ist das möglich. Die Kamera misst die Wärme, die von Menschen und Objekten ausgeht. Falls irgendetwas diese beeinflusst, stört es die Wahrnehmung durch die Wärmebildkamera. Diese Situation kann zum Beispiel bei der Einnahme von fiebersenkenden Medikamenten auftreten. Für die Beeinflussung der Wärmebildkamera sind Materialien nötig, die einen geringen Emissionsgrad bieten. Die Wärmestrahlung eines Körpers lässt sich aber nie ganz unterdrücken.
  3. Gibt es Unterschiede zwischen einer Wärmebildkamera und einer Thermografiekamera? Beide Gerätearten sind in der Lage, eine Intensitätsverteilung verschiedener Infrarotstrahlen zu erfassen, zu bündeln und in ein sichtbares Bild auszugeben. Die Wärmebildkamera verfügt zudem über die Fähigkeiten eines passiven Nachtsichtgeräts. Sie kann Objekte und Personen in der Dunkelheit oder bei schlechteren Sichtverhältnissen erkennen, die Darstellung verbessern und scharf wiedergeben. Eine Thermografiekamera kann darüber hinaus durch Kalibrierung die Intensität der Infrarotstrahlung im Vergleich zur Oberflächentemperatur der Objekte messen.
  4. Was kann eine Wärmebildkamera sichtbar machen? Profi- und Einsteigermodelle können Strukturen mit Wärmeverlust, Bereiche mit Energieverlust, Schimmelpilzbildung, Wasserschäden, schlecht isolierte Heizungsrohre oder eine fehlende Dämmung problemlos sichtbar machen. Daneben ist es möglich, mit einer Wärmebildkamera bei der Jagd den lebendigen Körper des Tieres abzubilden. Zwischen verborgenen Pflanzen und Bäumen lassen sich Lebewesen schneller ausmachen. Im Nachtsicht-Bereich ermöglicht die Wärmebildkamera eine klare und besser definierte Darstellung der eingefangenen Bild-Szenen. Statt einer Grünsicht wie bei Nachtsichtgeräten gibt eine Wärmebildkamera bei entsprechender Umgebungstemperatur eine relativ gute Bilddarstellung aus und lässt die deutliche Unterscheidung der Objekte in der Dunkelheit zu.
  5. Welche Temperaturen lassen sich mit einer Wärmebildkamera messen? Eine Wärmebildkamera kann bei sehr niedrigen Temperaturen eine Messung ausschließlich dann durchführen, wenn die Materialien oder Objekte einen bestimmten Emissionsgrad aufweisen und die Umgebungstemperatur konstant ist. In dem Fall hängt die Messung zusätzlich von der Leistung der Wärmebildkamera ab. Manche Modelle bieten berührungslose Temperaturmessungen bei Temperaturen zwischen minus 20 Grad und plus 50 Grad Celsius. Die ausgesendete Infrarotstrahlung des erfassten Objekts beeinflusst die Messung. Reflektierende Oberflächen lassen sich schwer erfassen, selbst wenn sie wärmer sind.
  6. Funktionieren Wärmebildkameras unter Wasser? Wasser ist keine gute Arbeitsumgebung für eine Wärmebildkamera. Es blockiert viele Infrarotwellenlängen, vor allem im tiefen Wasser. Des Weiteren weist Wasser eine viel höhere Wärmekapazität als Luft auf, was sich auf die Wärmeleitfähigkeit und die spezifische Wärme auswirkt und ein Hindernis für IR-Kameras darstellt. Wärmebildkameras können Objekte im Wasser schwieriger als in der Luft unterscheiden.

Gibt es einen Wärmebildkamera-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Verbraucherorganisation Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Wärmebildkamera-Test durchgeführt. Die Experten der Stiftung Warentest haben sich im Jahr 2016 mit der Aufsteck-Kamera FLIR One beschäftigt, die wir im Vergleich bereits vorgestellt haben. Laut Testergebnisse lässt sich dieses Modell nicht auf die Umgebungstemperatur und nur grob auf den Emissionsgrad des zu messenden Objekts einstellen. Diese Kamera sei demnach nützlich, aber nicht so genau wie Profigeräte.

Nach Meinung der Experten ist dieses Modell selbsterklärend und solange das Umgebungslicht ausreicht, bietet sie eine ansprechende Bildqualität mit ausreichend Details. Ihre Temperaturangaben stimmen mit den tatsächlichen Werten zum größten Teil überein. Die Kamera eignet sich gut zur Tierbeobachtung und zum Erkennen von Problemen wie undichten Fenstern. Eine genaue Messung ist aber mithilfe dieses Geräts nicht möglich, da hierfür die manuellen Einstellungsmöglichkeiten und Ausstattungsmerkmale der professionellen Geräte fehlen. Den ganzen Bericht können Sie hier abrufen. Erscheint künftig ein Wärmebildkamera-Test der Stiftung Warentest, so informieren wir Sie darüber an dieser Stelle.

Hat Öko-Test die Wärmebildkameras getestet?

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat bisher keinen Test der Wärmebildkameras durchgeführt. Wir werden darüber berichten, wenn Öko-Test künftig einen solchen Test durchführt.

Glossar

Bildwiederholfrequenz

Das ist die Angabe in Hertz, die aussagt, wie oft pro Sekunde das angezeigte Bild aufgefrischt wird, zum Beispiel 9 Hertz/33 Hertz/60 Hertz. Eine Bildwiederholfrequenz von 9 Hertz sagt dem Nutzer, dass die Wärmebildkamera das Wärmebild im Display neunmal pro Sekunde erneuert.

Detektor

Ein Detektor empfängt die Infrarot-Strahlung und wandelt sie in ein elektrisches Signal um. Die geometrische Auflösung des Detektors erfolgt in Pixeln.

FOV

Die Abkürzung Field of View steht für das Sichtfeld der Wärmebildkamera. Die Angabe erfolgt im Winkelmaß, zum Beispiel 32 Grad, und das Sichtfeld umfasst die mit der Wärmebildkamera sichtbare Fläche. Das Sichtfeld hängt in erster Linie vom Detektor der Wärmebildkamera und vom verwendeten Objektiv ab. Bei gleichem Detektor sind die Weitwinkelobjektive mit einem großen und Teleobjektive mit einem kleinen Sichtfeld ausgestattet.

Infrarot-Strahlung

Das ist die elektromagnetische Strahlung. Jedes Objekt mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt – 0 Kelvin = -273,15 Grad Celsius – sendet infrarote Strahlung aus. Diese erstreckt sich im Wellenlängenbereich von 0,78 bis 1.000 Mikrometern und grenzt an den Wellenlängenbereich für Licht an. Wärmebildkameras messen meist die langwellige Infrarot-Strahlung im Bereich von 8 bis 14 Mikrometern, weil die Atmosphäre in diesem Wellenlängenbereich durchlässig für Infrarot-Strahlung ist.

NETD

Das ist die Noise Equivalent Temperature Difference oder wörtlich übersetzt rauschäquivalente Temperaturdifferenz. Dieser Wert spiegelt die Fähigkeit eines Wärmebilddetektors wider, kleine Unterschiede in der Wärmestrahlung zu erkennen. NETD steht für eine Temperaturdifferenz, die dem Rauschen entspricht.

Reflexionsgrad

Damit ist die Fähigkeit eines Materials gemeint, die Infrarot-Strahlung zu reflektieren. Dieser Wert hängt von der Oberflächenbeschaffenheit, der Temperatur und der Art des Materials ab. Glatte, polierte Oberflächen reflektieren meist stärker als raue, matte Oberflächen desselben Materials.

Weiterführende Links

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