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Zahnzusatzversicherung Vergleich 2019 – Jetzt Zahnversicherungen vergleichen und Ihre beste Zahnzusatzversicherung finden

Möchten Sie schöne Zähne haben? Dann haben Sie als Versicherter bei einer gesetzlichen Krankenkasse – GKV – ganz schlechte Karten, denn diese verstecken sich hinter absoluten Minimalleistungen, die sie als „ausreichend und zweckmäßig“ definieren. Schade eigentlich, denn die moderne Zahnmedizin könnte recht viel für Sie tun. Doch es gibt einen einfachen Ausweg aus dem Dilemma: Sie schließen eine Zahnzusatzversicherung, kurz Zahnversicherung, ab.

Bei Interesse sollten Sie einen Zahnzusatzversicherung-Test beispielsweise der Stiftung Warentest lesen, denn dieser macht immer wieder deutlich, dass es zwar angenehm ist, wenn die Versicherungsprämien niedrig sind, aber viel wichtiger als das sind die Leistungen, die Sie zu erwarten haben, wenn Sie Ihre Versicherung tatsächlich in Anspruch nehmen wollen. Daher raten wir Ihnen gleich hier zu Beginn, die Spreu vom Weizen zu trennen, und das geht am besten mit einem Zahnzusatzversicherung-Vergleich. Mit diesem leicht zu bedienenden Online-Tool finden Sie schnell Ihre beste Zahnzusatzversicherung heraus.

Denken Sie aber daran: Beim Zahnversicherung-Vergleich schauen Sie sich in erster Linie die wirklich teuren Leistungskomponenten an, den vielen kleinen ablenkenden Schnickschnack drum herum beachten Sie besser gar nicht.

Ist eine Zahnzusatzversicherung überhaupt sinnvoll?

Jede GKV gibt vor, alle Kosten im Interesse der Versichertengemeinschaft minimieren zu müssen. Für Sie bedeutet dies konkret, dass Ihre Zahnlücke zwar „überbrückt“ wird, aber das teurere Implantat kommt nicht infrage. Dass für die Fixierung der Brücke gesunde benachbarte Zähne herunter geschliffen werden, ist der GKV egal. Zur Befestigung eines Implantats lässt man im Bereich der Zahnlücke einen Titanstift in den Kieferknochen einheilen. Dieser dient schließlich als fester Sockel für die Krone, die darüber angebracht wird. Die Nachbarzähne sind davon gänzlich unbeeindruckt, insofern wäre dies in der Tat eine „ausreichende und zweckmäßige“ Behandlung, die aber aus dem Leistungskatalog der GKV gestrichen wurde.

ZahnzusatzversicherungNun hat Ihre GKV aber schon gemerkt, dass Brücke nicht gleich Brücke ist. Daher bestimmt die Regelversorgung der GKV, dass ihr „befundorientierter Festzuschuss“ im Falle eines Backenzahns höchstens den halben Preis der Stahlvariante ausmachen darf. Falls Sie eine Keramikbrücke oder eine Brücke aus Gold bevorzugen, bezahlen Sie das, was über eine halbe Stahlbrücke hinausreicht, selbst. Um das Ganze für Sie etwas griffiger zu machen, möchten wir unter Einbeziehung einer Zahnversicherung ein Zahlenspiel vorstellen:

Wenn Sie einen neuen Backenzahn brauchen, würde Ihnen Ihre GKV eine Metallgusskrone gönnen. Die Rechnung des Zahnarztes weist dafür circa 235 Euro aus, wenn Ihre GKV einen großzügigen Tag hat, erstattet sie davon 140 Euro. Nun möchten Sie aber gern eine keramikverblendete Krone haben, weil diese viel natürlicher aussieht. Diese kostet um die 500 Euro, das heißt, für einen Backenzahn müssen Sie 360 Euro zuzahlen, es sei denn, Sie haben eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Sie sehen schon, die Formulierung „ausreichend und zweckmäßig“ werden Sie noch lieben lernen.

Der befundorientierte Festzuschuss wird jedem Mitglied einer GKV garantiert. Die Kostendifferenz einer Behandlung, die finanziell darüber hinausgeht, muss der Patient selbst bezahlen.

Wer jetzt immer noch daran zweifelt, dass eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist, sollte sich das nächste Beispiel auf der Zunge zergehen lassen:

Wer sich beim Zahnersatz doch für ein Implantat entscheidet, sieht sich mit einer Rechnung um die 2.000 Euro konfrontiert. Soll die Krone möglichst natürlich aussehen, wird sie aus Keramik gefertigt und schon erhöht sich der Rechnungsbetrag auf etwa 3.000 Euro. Sie können nun den befundorientierten Festzuschuss gern davon abziehen, aber das macht den Kohl nicht fett. Allein mit einer Zahnzusatzversicherung kommen Sie aus einer solchen Verpflichtung heraus. Wenn Sie keine Zahnarzt-Zusatzversicherung haben, tragen Sie als Kassenpatient den allergrößten Teil der Kosten.

Wenn gleich mehrere Zähne betroffen sind, sind Implantate schon aus technischer Sicht die bessere Lösung. Auf diese Weise ergeben sich feste Anker für längere Brücken oder Prothesenteile.

Da sich jeder Mensch früher oder später mit dem Thema Zahnersatz beschäftigen muss, ist die Frage, ob eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist, wohl falsch gestellt. Wir wandeln sie daher etwas ab und fragen lieber: Ab wann ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Wann sollte ich eine Zahnversicherung abschließen?

Bitte merken!Ihre private Zahnzusatzversicherung schließen Sie am besten schon dann ab, wenn Ihre Zähne noch weitgehend in Ordnung sind. Insofern kann niemand einen generellen optimalen Zeitpunkt für eine Zahnversicherung bezeichnen. Eines ist ja klar: Wer als junger Mensch eine Zahnzusatzversicherung abschließt, bezahlt gewiss viele Jahre relativ günstige Prämien, ohne die Versicherung in Anspruch zu nehmen. Wer diesen unausweichlichen Schritt aber zu lange vor sich her schiebt, findet möglicherweise gar keine Versicherung mehr, die noch dazu bereit ist, ein Uraltgebiss zu versichern.

Das liegt daran, dass Sie bei Antragstellung darüber Auskunft erteilen müssen, ob Sie Ihr Zahnarzt schon darauf hingewiesen hat, dass Ihr Gebiss bestimmte Maßnahmen verlangt. Diese Behandlungen werden zum Beispiel von der neu abgeschlossenen Zahnversicherung nicht bezahlt.

Es ist gar nicht so einfach, den optimalen Zeitpunkt für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung zu finden. Wir meinen, Sie sollten Ihre Zahnversicherung auf jeden Fall vor dem 40. Lebensjahr unter Dach und Fach bringen.

Kann jeder eine private Zahnzusatzversicherung bekommen?

Ablehnungen von Anträgen auf Zahnzusatzversicherungen gibt es viele. Das ist auch kein Wunder, da sich zu viele Leute viel zu spät für diese Versicherung entscheiden, dann nämlich, wenn sie fast nur noch Ruinen im Mund tragen. Wer nun bei den Fragen zum Zustand des Gebisses meint, dass die Wahrheit doch immer ein ziemlich dehnbarer Begriff ist, versteht nicht, dass die Versicherungsgesellschaften am längeren Hebel sitzen. Spätestens, wenn der Versicherer erstmalig leisten soll, wird er jede einzelne Ihrer Angaben genauestens überprüfen. Wenn er da auf Unstimmigkeiten stößt, ist das ganz schlecht für Sie.

Wer beim Abschluss der Zahnversicherung schummelt und beispielsweise Vorerkrankungen verschweigt, macht einen großen Fehler. Ihr Zahnarzt ist nämlich gegenüber den Versicherungen von seiner Schweigepflicht entbunden und muss ihnen gegenüber Rede und Antwort stehen. Daher unser Rat, die Zahnzusatzversicherung so frühzeitig abzuschließen, dass Sie es gar nicht nötig haben, beim Zustand Ihrer Zähne zu flunkern.

Rechtzeitig den Zahnzusatzversicherung-Vergleich nutzen

Zahnzusatzversicherung VergleichWenn Sie schon ein paar ältere Zahnfüllungen mit sich herumtragen, dauert es bis zur Wurzelbehandlung und schließlich bis zum Verlust eines oder mehrerer Zähne nur wenige Jahre. In diesen vielen Fällen ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll, und zwar möglichst sogleich vor der nächsten Zahnbehandlung. Schauen Sie sich einfach unsere kleine Checkliste an und entscheiden dann selbst, ob Sie bereits ein guter Kandidat für eine Zahnversicherung sind:

  • Chronische Parodontitis führt in aller Regel zu einem verfrühten Zahnverlust. In diesem Fall ist eine Zahnzusatzversicherung unbedingt sinnvoll. In besonderen Fällen lohnt sich sogar die Zahnzusatzversicherung für Kinder.
  • „Stolze“ Besitzer mehrerer älterer Füllungen benötigen in nicht allzu ferner Zeit Kronen, Inlays oder Implantate.
  • Wurzelbehandelte Zähne werden praktisch nicht mehr versorgt. In der Folge ändert sich ihr Zahnschmelz auf molekularer Ebene und das Material wird brüchig. Wenn die verbliebene tote Zahnwurzel entfernt wird, bietet es sich an, in diesem Zuge ein Implantat setzen zu lassen.
  • Spätestens nach 20 Jahren ist eine Krone oder Brücke sanierungsbedürftig. Möglicherweise ist jetzt gerade höchste Zeit für Sie, eine private Zahnzusatzversicherung abzuschließen.

Wer befürchtet, dass irgendwann auch für ihn die Zeit kommt, dass er um Zahnersatz nicht herumkommt, sollte den Abschluss einer Zusatzversicherung für Zähne nicht mehr auf die lange Bank schieben. Am besten Sie beschäftigen sich gleich heute noch mit unserem Zahnzusatzversicherung-Vergleich, der Ihnen dabei hilft, einen Anbieter mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Zu diesem Zweck können Sie ganz unverbindlich unseren kostenlosen Zahnzusatzversicherung-Rechner verwenden.

Damit Sie die beste Zahnzusatzversicherung finden, können Sie einerseits den allgemeinen Test für Zahnzusatzversicherungen lesen und andererseits einen individuellen Zahnversicherung-Vergleich durchführen. Die günstige Zahnzusatzversicherung im Test muss nicht unbedingt das sein, was Sie wirklich brauchen. Dennoch tragen die Zahnzusatzversicherung-Erfahrungen, die in solchen Tests geschildert werden, dazu bei, dass Sie sich Ihr eigenes Bild über die jeweilige Versicherungsgesellschaft machen können.

Der Zahnversicherung-Vergleich und der Zahnversicherung-Test unterscheiden sich darin, dass Letzterer vor allem allgemeine Auskünfte über Versicherungsgesellschaften gibt. Ein wichtiges Ergebnis daraus ist beispielsweise, dass Ihnen eine günstige Zahnzusatzversicherung mitnichten garantiert, dass Sie am Ende auch wirklich guten Zahnersatz erhalten werden. Für den Zahnzusatzversicherung-Vergleich müssen Sie zunächst eine ganze Reihe persönlicher Daten eingeben, die aber unmittelbar nach den internen Berechnungen gleich wieder gelöscht werden. Dennoch basieren die ausgegebenen Ergebnisse auf Ihren persönlichen Belangen, haben also kaum einen Wert für andere Personen.

Der Zahnzusatzversicherung-Test der Stiftung Warentest

FragezeichenVor einem Zahnzusatzversicherung-Vergleich macht es Sinn, sich mit dem Zahnversicherung-Test der Stiftung Warentest zu beschäftigen, denn hier erfahren Sie viel Wissenswertes über Versicherungsgesellschaften, was eher von allgemeinem Interesse ist. Im Zuge des Zahnzusatzversicherung-Tests aus dem April 2019 wurden beispielsweise 234 Zahnzusatzversicherungen untersucht mit dem doch recht erfreulichen Ergebnis, dass immerhin 76 Tarife mit „Sehr gut“ bewertet werden konnten.

Die Testsieger ließen sich von einem 43-jährigen Versicherten circa 40 Euro pro Monat überweisen. Allerdings stiegen die Prämien mit der Zeit schrittweise bis auf 70 Euro an. Eine Gesellschaft machte sogar ein ziemlich erstaunliches Angebot: In diesem Fall startete die Prämie mit nur 11 Euro, um mit 32 Euro seinen Maximalwert zu erreichen. Parallel dazu wurden die Leistungen verglichen, zum Beispiel für Zahnersatz mit einem Fokus auf Inlays und Implantate, wobei ein besonderes Augenmerk auf jährliche Obergrenzen gelegt wurde. Gegen einen geringen Obolus können Sie den ganzen Testbericht hier nachlesen.

Worauf sollte ich beim Zahnversicherung-Vergleich achten?

Wir können gar nicht oft genug betonen, dass das Qualitätsspektrum der Zahnversicherungen breit gefächert ist. Ein besonders wichtiges Kriterium für Sie ist gewiss, dass sich die private Zahnzusatzversicherung bei der Kostenübernahme nicht zimperlich verhält. In der Tat erstatten einige Anbieter lediglich die Kosten für den Zahnersatz, bei zahnärztlichen Leistungen knicken sie sofort ein. Noch schlimmer ist der umgekehrte Fall, dem Sie auch ausgesetzt sein könnten.

Komponenten der Zahnarzt-Versicherung

ZahnversicherungWer einen Zahnversicherung-Vergleich mit Bedacht durchführt, hat eine gute Chance, für sich die beste Zahnzusatzversicherung zu finden. Damit dies auch gelingt, möchten wir an dieser Stelle ein paar wichtige Begriffsklärungen vornehmen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die richtige Unterscheidung von Zahnersatz und Zahnbehandlung.

Zahnbehandlungen: Maßnahmen gegen Zahnerkrankungen mit dem Ziel, dass die natürliche Zahnsubstanz so lange wie möglich erhalten bleibt. Als typisch sind hier Zahnfüllungen und Wurzelbehandlungen zu nennen. Das dabei verwendete Material kann die Kosten in die Höhe treiben. In der Folge definiert manche Zahnversicherung das Inlay als Zahnersatz, obwohl es sich eigentlich um eine Zahnbehandlung handelt.

  • Inlays: Diese ganz besonderen, hochpreisigen Füllungen werden passgenau aus Keramik, Gold, Titan oder Kunststoff vorgefertigt. Die GKV beteiligt sich daran mit dem Geld, was eine normale Amalgamfüllung kosten würde.
  • Zahnprophylaxe: Hierbei geht es in der Regel um die professionelle Zahnreinigung. Darüber hinaus sollten Sie weitere Vorsorgemaßnahmen gegen Parodontose und Karies wenigstens einmal jährlich in Anspruch nehmen. Ihre Zahnzusatzversicherung ist dann gut, wenn sie die Kosten dafür ohne Murren übernimmt. Es gibt tatsächlich gesetzliche Krankenversicherungen, die derartige Kosten zumindest teilweise übernehmen. Natürlich erfordert es eine gewisse Mindestintelligenz seitens der GKV, zu begreifen, dass Prophylaxe viel erheblichere Behandlungskosten ersparen kann.

Bitte merken!Zahnersatz: Diese Maßnahme erfolgt immer dann, wenn mindestens ein Zahn erneuert werden muss, zumindest teilweise. Um Zahnersatz handelt es sich typischerweise bei herausnehmbaren Zahnprothesen beziehungsweise von Teilen, Implantaten, Brücken oder Überkronungen. Da viele dieser Behandlungen ziemlich langwierig sind, können im Ergebnis Kosten von mehreren Tausend Euro anfallen. Damit hat sich die jahrelange Prämienzahlung für eine Zahnzusatzversicherung schon voll gelohnt.

  • Künstliche Kronen: Wenn der äußere Zahnschmelz eines Zahns ersetzt werden muss, bietet sich eine künstliche Krone an.
  • Brücken: Damit wird die Zahnlücke bei einem oder mehreren fehlenden Zähnen überbrückt. Um die Brücke zu befestigen, müssen die unmittelbar benachbarten Zähne weitgehend herunter geschliffen werden. Manchmal befindet sich genau an dieser Stelle der Stützpfeiler eines Implantats, der sich ebenfalls als Anker gut eignet.
  • Implantat: Mit einer Bohrung tief in den Kieferknochen fängt es an. In das Loch wird ein Gewindebolzen eingelassen, das Material ist in der Regel eine titanhaltige Legierung. Es dauert dann eine ganze Weile, bis dieser Stift durch Verheilung fest im Knochen sitzt. Wenn es endlich so weit ist, kann darauf eine Krone montiert werden. Dafür kommen verschiedene Materialien zu sehr unterschiedlichen Preisen infrage. Das funktioniert natürlich nur in einem einigermaßen gesunden Knochen. Ob Ihr Kieferknochen noch über eine ausreichende Substanz verfügt, um den Implantatstift schließlich zu halten, ermittelt Ihr Zahnarzt durch eine Knochendichtemessung. Bei Osteoporose-Patienten zum Beispiel kann ein „Umweg“ erforderlich sein, der auf einen vorherigen, langwierigen Knochenaufbau abzielt. Als Alternative kommen gerade im Bereich des Oberkiefers Zygoma-Implantate infrage, die aber auch in die hochpreisige Kategorie des Zahnersatzes gehören.

Osteoporose ist oftmals eine Folge des Fehlens bestimmter Sexualhormone. Bei Östrogenmangel zum Beispiel überwiegt der Knochenabbau gegenüber dem Knochenaufbau. Das ist der Grund dafür, dass gerade Frauen nach den Wechseljahren so oft von Osteoporose betroffen sind. Eigentlich ist der Kiefer in aller Regel weniger von Knochenschwund betroffen. Wenn seine Substanz schlecht ist, sind oftmals Medikamente gegen Osteoporose daran schuld. Bisphosphonate können zum Beispiel Nekrosen, also den Zerfall von Zellen, auslösen. Bei Männern nimmt im Alter der Testosteronspiegel im Blut ab. Auch dies kann ein Grund für Osteoporose sein.

Die moderne Medizin macht’s möglich. Sogar bei schlechter oder fehlender Knochensubstanz können heute Implantate realisiert werden, was aber seinen Preis hat. Nur wer eine Zahnarzt-Zusatzversicherung abgeschlossen hat, kann überhaupt darüber nachdenken, die Chancen, die die moderne Medizintechnik zu bieten hat, zu nutzen.

Der Zahnzusatzversicherung-Vergleich offenbart Ihnen übrigens auch, welcher Anbieter welche Maßnahme als Behandlung oder Zahnersatz einstuft. Etliche zahnärztliche Fachbegriffe werden nicht über alle Versicherungsgesellschaften hinweg eindeutig verwendet. Um hier für mehr Klarheit zu sorgen, ist der Blick ins Kleingedruckte des Vertrages noch vor Abschluss einer Zusatzversicherung für Zähne unerlässlich.

An besonders guten Vertragsbedingungen erkennen Sie die beste Zahnzusatzversicherung

Achten Sie beim Vergleich der Zahnzusatzversicherungen vor allem auf den Leistungsumfang bei Zahnersatz, so der eindringliche Rat der Stiftung Warentest. All die vielen Zusatzleistungen sind dagegen in der Bedeutung eher vernachlässigbar.

Einige Anbieter von Zahnzusatzversicherungen glauben noch immer an eine Werbewirksamkeit des Versprechens, die GKV-Leistungen zu verdoppeln. Ein kurzer, verstohlener Blick auf die tatsächlichen Leistungen der GKV mutiert diese Aussage sofort zu einer Drohung, um es mal ein wenig überspitzt auszudrücken.

Der Standard einer guten Zahnzusatzversicherung sollte sein, dass Zahnersatz, und dazu gehören auch Implantate, grundsätzlich übernommen wird. Keramik-Verblendungen von Kronen, Brücken und Inlays aus Keramik oder Gold gehören ebenso dazu. Als Kostenübernahme wird im Fachjargon allerdings schon eine Rückerstattung von mindestens 50 Prozent bezeichnet. Denken Sie dabei an den langwierigen Knochenaufbau, der dem Implantat vorangestellt ist und der ebenfalls mit enormen Kosten verbunden ist. Auch dafür muss Ihre Zahnversicherung bereit sein, Ihren Tresor zu öffnen.

Sie finden kaum eine Zahnversicherung, die die Gesamtkosten für den Zahnersatz übernimmt. Selbst bei der besten Zahnzusatzversicherung müssen Sie noch mit 20 Prozent der Kosten in Eigenleistung gehen.

Die zwei Varianten der Zahnarzt-Zusatzversicherung

Zahnzusatzversicherungen haben entweder den Charakter einer Lebensversicherung oder jenen einer Schadenversicherung, was enormen Einfluss auf die Höhe der Beiträge hat. Bei letzteren Varianten steigen die Prämien mit dem Alter des Versicherungsnehmers in Stufen an. Umgekehrt beim „Lebensversicherungsmodus“, bei dem die Beiträge am Anfang höher liegen, weil erst einmal Altersrückstellungen aufgebaut werden sollen. In diesem Fall binden Sie sich aber an die Versicherungsgesellschaft. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter bedeutet, dass alle Beiträge der Altersrückstellung weg sind.

Kann ich meine Zahnzusatzversicherung sofort in Anspruch nehmen?

Zahnzusatzversicherung TestWenn sich Versicherungsnehmer verärgert über ihre Zahnversicherung an eine Verbraucherzentrale wenden, geht es meistens um die Verweigerung von Leistungen, die in der Regel sogar rechtmäßig ist. Aber warum ist das so? Zahnbehandlungen, die schon vor dem Abschluss des Zahnversicherungsvertrages angefangen wurden, oder Maßnahmen, die zu diesem Zeitpunkt bereits erkennbar notwendig waren, werden durch die Versicherungsgesellschaft nicht erstattet.

Vor diesem Hintergrund sind die sogenannten Wartezeiten zu verstehen. Sind diese erst einmal verstrichen, wird Ihre Zahnzusatzversicherung jede aktuelle Behandlung bezahlen. Je nach Anbieter betragen solche Wartezeiten ungefähr um die 8 Monate. Die Versicherungsgesellschaften möchten unbedingt auf der sicheren Seite stehen, also mehr einnehmen als ausgeben, das ist eine ihrer Basiseigenschaften.

Damit dies gelingt, haben sie zusätzlich zeitlich gestaffelte Leistungshöchstsätze eingeführt, das heißt, nur derjenige, der schon viele Jahre dabei ist, bekommt tatsächlich den Höchstsatz. Dass das nicht allen Kunden schmeckt, haben die Versicherer gemerkt und reagierten darauf mit speziellen Tarifen der Zahnversicherung ohne Wartezeit. Nun lässt sich gewiss nicht behaupten, dass diese Tarife zu den günstigen Zahnzusatzversicherungen gehören.

In der Praxis sieht es also so aus, dass Sie während der ersten 3 Monate nach dem Versicherungsabschluss erst einmal gar keinen Leistungsanspruch haben und innerhalb der ersten 8 Monate wird Zahnersatz grundsätzlich nicht bezahlt. Es dauert dann noch bis zu 5 Jahren, bis sie auf die volle Leistung hoffen können, denn bis dahin sind sämtliche Leistungen gedeckelt. So soll verhindert werden, dass jemand nur deshalb eine Zahnzusatzversicherung abschließt, um endlich sein völlig marodes Gebiss auf Kosten der Gemeinschaft zu sanieren. Die zeitlich abhängige Lockerung der Leistungsbereitschaft der Versicherungen wird liebevoll als „Zahnstaffel“ bezeichnet.

Bitte beachten!Diese fühlt sich so an:

  • Im ersten Jahr maximal 500 Euro
  • Bis zum Ende des 2. Jahres maximal 1.000 Euro
  • Bis Ende des 3. Jahres maximal. 1.500 Euro
  • Bis Ende des 4. Jahres maximal 2.000 Euro
  • Bis Ende des 5. Jahres maximal. 2.500 Euro

Es ist uns nicht verborgen geblieben, dass viele eine günstige Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung suchen. Ob zum Beispiel eine Zahnzusatzversicherung sofort Kosten übernimmt beziehungsweise wie lange die Wartezeiten im konkreten Fall wirklich dauern, erfahren Sie ebenfalls durch einen Zahnzusatzversicherung-Vergleich.

Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung

Bei vielen Tarifen für die Zahnzusatzversicherung mit Sofortleistung entpuppt sich eine ganz erhebliche Einschränkung: Sie verdoppeln „großzügig“ den Festzuschuss, den eine GKV leistet. Als Notlösung im Einzelfall mag dies diskutabel sein. Besser und lohnender ist aber immer der rechtzeitige Abschluss einer Zahnversicherung. Als Beispiel für eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen sei an dieser Stelle der „ERGO Direkt Zahn-Ersatz-Sofort“ Tarif genannt: Hier wird versprochen, weder Gesundheitsfragen zu stellen, noch Wartezeiten geltend zu machen.

Wer gern den diversen Zahnzusatzversicherung-Tests Glauben schenken mag, stößt immer wieder auf den Hinweis, dass Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen beziehungsweise Zahnversicherungen ohne Wartezeiten auf keinen Fall zu den günstigen Zahnzusatzversicherungen gehören und daher äußerst selten empfohlen werden. Die beste Zahnzusatzversicherung finden Sie durch einen Zahnversicherung-Vergleich, mit dem Sie sich bitte nicht erst dann beschäftigen, wenn Ihre Zahnschmerzen schon unerträglich sind.

Gibt es auch eine Zahnzusatzversicherung für Kinder?

Ja, allerdings spielt der Zahnersatz bei der Zahnzusatzversicherung für Kinder keine große Rolle. Dafür ist die Prophylaxe ein großes Thema, Zahnbehandlungen sowieso und es werden viele kieferorthopädische Operationen durchgeführt. Gerade bei Letzteren entstehen hohe Kosten, die die Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll erscheinen lässt.

Damit wir uns nicht dem Vorwurf der Ungerechtigkeit oder Parteinahme aussetzen, sei hier noch erwähnt, dass die GKV zwei Prophylaxe-Behandlungen für Kinder bis 18 Jahre bezahlt. Angebote für Zahnzusatzversicherungen für Kinder gibt es inzwischen wie Sand am Meer, wobei sich die Tarife in ihren Leistungen zum Teil extrem unterscheiden. Im Hinblick darauf lohnt sich einmal mehr ein aufmerksamer Zahnversicherung-Vergleich.

Mehr als 50 Prozent der Kinder in Deutschland bekommen eine Zahnspange. Nicht in jedem Fall mag die Maßnahme aus Sicht eines Kieferorthopäden sinnvoll sein. Seit der Jahrtausendwende haben die Kosten für die Spangen stark angezogen, die GKV gibt dafür heute ungefähr 1.850 Euro frei. Die Eltern zahlen einen in etwa gleich hohen Betrag dazu, wenn sie zuvor keine Zahnzusatzversicherung für ihr Kind abgeschlossen haben.

Fast zwei Drittel unserer Kinder laufen mit einer Zahnfehlstellung herum. Gerade in der Wachstumsphase ist so manche Kieferregulierung unumgänglich. Je nach Grad der Zahnfehlstellung kommt eine von fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen zur Anwendung. Doch die GKV übernimmt nur Behandlungskosten für Standardbehandlungen ab Schweregrad „KIG 3“. Im Ergebnis bedeutet dies, dass viele Eltern mit Kosten von über 5.000 Euro konfrontiert werden. Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder wird davon aber 80 bis 100 Prozent übernehmen.

Ist ein Wechsel der Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Viele Zahnzusatzversicherungen können überhaupt erst nach 2 Jahren gekündigt werden. Falls Sie lediglich innerhalb derselben Versicherungsgesellschaft von einem auf einen anderen Tarif umsteigen möchten, ist das meistens relativ einfach und kulant machbar. Dabei wird dann sogar Abstand von einer erneuten Wartezeit genommen.

Doch wenn dies mit einem Wechsel der Gesellschaft verbunden ist, werden Sie als neuer Kunde behandelt, der erstmalig im Leben seine Zahnversicherung abschließt. Das bedeutet: Falls in Ihrem Fall eine Zahnbehandlung ansteht, sollten Sie nicht gerade einen Versicherungswechsel anstreben. Im Zuge des Zahnzusatzversicherung-Vergleichs werden Sie übrigens auch über die jeweiligen Kündigungsvoraussetzungen informiert.

Jede außerplanmäßige Beitragserhöhung oder sogenannte Anpassung ist grundsätzlich mit einem kurzfristigen Sonderkündigungsrecht verbunden. Wenn Sie einen Tarif mit Altersrückstellungen haben, gehen Ihnen diese durch eine Kündigung verloren.

Vor- und Nachteile der Zahnzusatzversicherung

  • Die Regelversorgung der GKV bedeutet eine maximale Rückerstattung von 60 Prozent bezogen auf die billigste Variante des Zahnersatzes. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt, abhängig vom Tarif, sogar den gesamten Rest der Kosten.
  • Die private Zahnzusatzversicherung ermöglicht gesetzlich versicherten Personen die Vorzüge, die Privatversicherte genießen.
  • Zahnersatz und Zahnbehandlungen sind in der Regel mit Kosten von einigen Tausend Euro verbunden, die sich durch eine Zahnversicherung einsparen lassen.
  • Wer Wert legt auf hochwertigen Zahnersatz, ist gut beraten, eine Zahnzusatzversicherung zu haben. Sie ermöglicht die Inanspruchnahme einer Versorgung nach dem Stand der modernen Medizin unter Einbeziehung bester Materialien.
  • Die Zahnzusatzversicherung für Kinder fängt nicht nur die hohen Kosten kieferorthopädischer Korrekturen auf, sondern gibt auch die Möglichkeit, die volle Palette aller Präventionsmaßnahmen für Ihr Kind auszuschöpfen.
  • Eine komplette Kostenübernahme gibt es nicht. Selbst bei der besten Zahnzusatzversicherung müssen Sie noch bis zu 15 Prozent zuzahlen. Zwar gibt es inzwischen ein paar Tarife mit 100-Prozent-Abdeckung, die aber kaum bezahlbar sind.
  • Die Wartezeit, innerhalb derer keine oder nur eine sehr eingeschränkte Kostenübernahme erfolgt, kann bis zu 5 Jahren währen.
  • Ältere Menschen mit einem bereits schlechten Gebiss stellen für die Versicherungsgesellschaften nur einen Risikofaktor dar und werden nicht mehr versichert.

Fazit

Beste ZahnzusatzversicherungSeit Anfang 2005 übernehmen gesetzliche Krankenkassen relativ geringe, festgelegte Zuschüsse für Zahnarztbehandlungen. Kosten, die über diese Regelversorgung hinausgehen und ganz erheblich ausfallen können, müssen Kassenpatienten selbst tragen, wenn sie keine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben. Einfach ausgedrückt: Die „Zahnzusatz“ brauchen Sie für einen guten Zahnersatz. Allgemein lässt sich nach Auswertung vieler Studien sagen, dass mit ungefähr 40 Jahren der Abschluss der Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist.

Wer unbedingt Leistungen seiner neu abgeschlossenen Zahnzusatzversicherung sofort in Anspruch nehmen will, also gegebenenfalls „lästige“ Gesundheitsfragen umgehen möchte, kann heute auch einen solchen Tarif finden, muss dafür aber sehr tief in die Tasche greifen. Wir empfehlen stattdessen, die Zahnarzt-Versicherung lieber rechtzeitig abzuschließen, also zu einem Zeitpunkt, wenn ehrliche Antworten auf Gesundheitsfragen kein Grund zur Sorge um den monatlichen Beitrag sind.

Die beste Zahnzusatzversicherung mit Blick auf Ihre individuellen Bedürfnisse finden Sie unter Anwendung des Zahnversicherung-Vergleichs. Im Vorfeld des Zahnzusatzversicherung-Vergleichs empfehlen wir einen Blick auf einen Zahnzusatzversicherung-Test, der zum Beispiel von der Stiftung Warentest herausgegeben wird.