Aktueller Wohngebäude­versicherung Vergleich

Gebäudeart
  • Bis zu 75% pro Jahr Beitrag sparen
  • Erweiterter Schutz möglich
  • Über 800 Tarifvarianten
  • Gegen Feuer und Blitzschlag

Wohngebäude­versicherung Vergleich 2019 – Jetzt Kosten für Gebäude­versicherungen vergleichen und zum günstigen Anbieter aus dem Test wechseln

Die Eigentumswohnung oder das eigene Haus mit Garten ist ein Lebenstraum, den sich viele Menschen realisieren möchten. Doch die dazu notwendige Investition ist in der Regel immens und führt in den meisten Fällen zu einer jahrzehntelangen Verschuldung. Wenn das Haus dann durch einen Blitzeinschlag in Flammen aufgeht, verbrennt mit ihm ein Stück der Seele des Eigentümers, denn das Heim ist dahin, aber die Schulden bei der Bank bleiben bestehen. An einen Neuanfang ist nicht zu denken. Das muss nicht sein, denn auch dafür gibt es eine Solidargemeinschaft in Form der Wohngebäudeversicherung, die oftmals etwas verkürzt Gebäudeversicherung genannt wird.

Wenn Sie sich eine gute Versicherung ausgesucht haben, wird diese alle durch den Versicherungsfall entstandenen Schäden am Gebäude übernehmen und darüber hinaus gegebenenfalls Abriss- und Entsorgungskosten, Rechnungen von Sachverständigen oder auch nur die fachgerechte Beseitigung eines umgestürzten Baumes bezahlen. Was gerade in den letzten Jahren eine immer höhere Bedeutung gewonnen hat, das ist die Übernahme von sogenannten Elementarschäden durch die Gebäudeversicherung. Lawinen, Erdrutsche, Starkregen, Überschwemmungen, Erdbeben, all diese Erscheinungen einer „höheren Gewalt“ gehören in die Rubrik Elementarschaden und müssen extra versichert werden, was die Kosten für die Gebäudeversicherung ordentlich in die Höhe treiben kann.

Die im Angebot befindlichen Policen unterscheiden sich zum Teil erheblich hinsichtlich des Preis-Leistung-Verhältnisses, so ein wichtiges Ergebnis der häufig durchgeführten Wohngebäudeversicherung-Tests. Um die für Sie beste Wohngebäudeversicherung zu finden, verwenden Sie einfach unseren Gebäudeversicherung-Rechner, der Ihnen hier kostenlos und unverbindlich zur Verfügung gestellt wird. Wenn Sie dann eine günstige Gebäudeversicherung gefunden haben, klicken Sie auf den Link, der Sie direkt auf jene Webseite führt, wo Sie Ihren Versicherungsantrag online einreichen können. Es gibt ein paar Punkte, die Sie beim Vergleich der Wohngebäudeversicherungen beachten sollten, dazu mehr im Folgenden.

Die Versicherungsgesellschaften sind bereits gut darüber informiert, dass Elementarschäden als Folge des oft zitierten Klimawandels in Zukunft immer häufiger auftreten werden. Insofern ist fast jeder gut beraten, nach einer günstigen Wohngebäudeversicherung Ausschau zu halten, die überhaupt noch dazu bereit ist, alle Elementarschäden zu versichern. Viele Unternehmen haben diesbezüglich bestimmte Leistungen schon ausgeklammert. Mit einem Wohngebäudeversicherung-Vergleich haben Sie aber gute Chancen, genau den Tarif zu finden, den Sie wirklich brauchen.

Was ist überhaupt eine Wohngebäude­versicherung?

Eine Wohngebäudeversicherung ist prinzipiell eine Sachversicherung, die sich auf ein ganz bestimmtes Gebäude bezieht, das im Wesentlichen als Wohnhaus genutzt wird, teilweise auch gewerblich. Letzteres ist allerdings auf maximal 50 Prozent beschränkt, ein Wohnhaus mit einem Bäckerladen oder einer Bankfiliale im Parterre wäre so ein typisches Beispiel. Was durch die Gebäudeversicherung im Einzelnen versichert wird, das regelt der Versicherungsvertrag.

Die meisten Hausbesitzer schließen eine gleitende Neuwertversicherung ab. Im Falle eines Totalschadens bedeutet dies, dass das Versicherungsunternehmen den Neuwert des Gebäudes und nicht nur dessen Zeitwert ersetzen würde.

Was wird alles durch die Gebäudeversicherung abgedeckt?

Eine Wohngebäudeversicherung kommt für die Schäden am Gebäude auf. Dazu gehört auch fest installiertes Inventar wie die Heizungsanlage, die Einbauküche, der Parkett-Fußboden oder die Sauna. Darüber hinaus übernimmt die Gebäudeversicherung sogenanntes Gebäudezubehör wie die Terrasse, den Briefkasten, die Klingelanlagen, jegliche Einbaumöbel und Müllboxen.

Wer etwas Besonderes wie einen aufwendig eingebauten Tresor mitversichern möchte, sollte dies explizit mit seiner Versicherung vereinbaren. Entsprechende Anfragen beziehen sich öfter auf Carports, Hof- oder Gehwegbefestigungen, Garten- und Gewächshäuser, Hundehütten und so weiter. Ihr Mieter könnte im Laufe der Zeit seine Markise fest an der Hauswand installieren. Diese ist aber nicht durch Ihre Wohngebäudeversicherung mitversichert.

Die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung ergänzen sich gegenseitig, indem die Gebäudeversicherung all die Dinge versichert, die mit dem Haus fest verbunden sind, während die Hausratversicherung alle beweglichen Güter wie Möbel, Elektrogeräte, Bilder, Gardinen oder die Kleidung einschließlich Schuhe umfasst.

Zu den fest installierten Gegenständen gehören unter anderem das Mauerwerk und das Dach, die Heizungsanlage, sämtliche Sanitär- und Elektroinstallationen sowie die Einbauküche. Um die Klarstellung gleich an dieser Stelle hinzuzufügen: Die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist für Schäden zuständig, die andere auf Ihrem Grundstück oder in Ihrem Haus erfahren. Als typischer Schaden dafür wäre wieder der Postbote zu nennen, der auf Ihrem Grundstück ausrutscht, weil Sie Ihrer Streupflicht nicht nachgekommen sind.

Die Bausteine der verbundenen Wohngebäudeversicherung

WohngebäudeversicherungDie Bezeichnung „verbundene Wohngebäudeversicherung“ geht darauf zurück, dass die Gebäudeversicherung im Prinzip aus drei Einzelversicherungen besteht: Das sind die Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung. Letztere Komponente bezieht Schäden durch Hagelschlag ein.

Basisleistungen der Gebäudeversicherung

Feuerversicherung: Durch die Feuerversicherung werden diese Schäden versichert:

  • Brand
  • Überspannung zum Beispiel durch einen nahen Blitzeinschlag
  • Im- oder Explosion
  • Aufprall eines Luftfahrzeuges oder von Teilen desselben

Leitungswasserversicherung: Wenn die Druckwasserleitung platzt, beispielsweise durch Frostsprengung, kommt diese Versicherungskomponente zum Zuge. So etwas geschieht immer mal wieder, wenn jemand aus dem Winterurlaub nach Hause kommt und möglicherweise die Heizung ausgefallen ist, was bei der heute sehr empfindlichen elektronischen Steuerung nicht selten passiert. In solchen Fällen schwillt dann der Wasserstrom schon unter der Eingangstür hervor. Leitungswasserschäden sind in der Regel umfänglich und stehen einem Brandschaden in nichts nach.

Wichtige UnterschiedeSturmversicherung: Ab Windstärke 8, das entspricht 63 km/h, geht es los, dass die Gebäudeversicherung für Sturmschäden eintritt. So ein ordentliches Sommergewitter lässt gern tennisballgroße Hagelkörner vom Himmel prasseln, die Dachfenster, Markisen und Rollläden mühelos durchlöchern. Das ist alles ebenfalls durch die Sturmversicherung abgedeckt. Wenn Teile des Daches abgehoben werden, müssen nicht nur die Dachschindeln ersetzt werden, sondern es sind erhebliche Folgeschäden durch die ins Haus eindringenden Niederschläge zu beklagen.

Damit jeder behaupten kann, dass sein Haus durch einen Hagelsturm in Mitleidenschaft gezogen wurde, stellen die Versicherer entsprechende Anfragen an den Deutschen Wetterdienst, der bereitwillig kompetente Auskunft über die Orte und Zeitpunkte des Auftretens solcher Wetterphänomene gibt.

Diese drei Versicherungskomponenten werden zu einem Paket zusammengeschnürt, woraus im Ergebnis die verbundene Wohngebäudeversicherung entsteht. Sie haben nun die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ganz individuell durch weitere Optionen, so zum Beispiel die Integration von Elementarschäden, auszuweiten.

Elementarschaden­versicherung – ein Sonderfall

Die Wohngebäudeversicherung in ihrem Standardtarif lehnt die Regulierung von Elementarschäden ab. Ein Erdbeben oder eine Überschwemmung im Auenbereich eines Flusses kann Ihr Haus erheblich beschädigen, sodass sogar eine baupolizeiliche Sperrung des Gebäudes erforderlich wird. Viele Hauseigentümer wünschen sich aber gerade hinsichtlich solcher Elementarschäden eine Absicherung. Selbstverständlich bedeutet so etwas höhere Kosten für die Gebäudeversicherung, sprich teurere Prämien. Doch die globalen Entwicklungen, gerade mit Blick auf unser Klima, zeigen einen eindeutigen Trend hin zu einer Zunahme und Intensivierung von Elementarschäden, sodass diese zusätzliche Option bald unverzichtbar ist.

GebäudeversicherungDie folgenden Ereignisse fallen unter die Rubrik Elementarschaden:

  • Lawinenabgänge
  • Überschwemmungen durch Hochwasser oder Starkregen
  • Erdbeben
  • Schneedruck
  • Grundwasseranstieg

Auch der letzte Punkt ist besonders tückisch. Bei sandigem oder kieshaltigem Untergrund können ergiebige Niederschläge problemlos in den tieferen Untergrund absickern, um den ersten Grundwasserspeicher aufzufüllen. Überall dort, wo Lehm, Ton oder Geschiebemergel eine stauende Schicht mit einem sehr geringen Durchlässigkeitsbeiwert ausbildet, können die Niederschläge nicht so schnell abgeleitet werden, wie sie manchmal vom Himmel prasseln.

Dadurch verringert sich der Flurabstand ziemlich schnell und das Wasser wird von unten her in die Kellerräume eingepresst. Dabei müssen Sie völlig hilflos zusehen. Nur wenige sehr gut ausgeführte, spezielle Fundament-Wannen halten diesem Wasserdruck stand. Unser Tipp daher: Passen Sie die Ausführung Ihres Kellers den geologischen Gegebenheiten an.

Die Aufheizung unseres Planeten bedingt eine Zunahme des Energie-Inhalts in den Ozeanen und der Atmosphäre. Somit fallen sämtliche natürliche Ausgleichsprozesse heftiger aus, was sich zum Beispiel in höheren Windgeschwindigkeiten, stärkeren Gewittern oder häufigeren, größeren Tornados äußert. Davon bleibt auch das bislang eher beschauliche Mitteleuropa nicht verschont. Vor diesem Hintergrund wird der Gesetzgeber wohl nicht darum herumkommen, Elementarschäden verpflichtend als vierte Säule in die verbundene Wohngebäudeversicherung zu integrieren. Die Gebäudeversicherung-Kosten müssten dann völlig neu kalkuliert werden, was zu drastischen Prämienerhöhungen führen wird.

Schon gewusst?Versicherungsunternehmen sind darauf angewiesen, Gewinne zu machen, um beispielsweise ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bezahlen zu können. Es kann also niemand daran interessiert sein, dass eine Versicherung so oft zur Kasse gebeten wird, dass das Unternehmen dadurch in die Insolvenz gezwungen wird. In der Konsequenz schauen sich die Versicherungsgesellschaften sehr genau an, was sie überhaupt noch versichern wollen. Was vielerorts inzwischen dem Rotstift zum Opfer fiel, sind bebaute Gebiete, die immer wieder und in den letzten Jahren sogar verstärkt überflutet worden sind.

Gewiss wurden dort in der Vergangenheit Fehler gemacht, sei es nun die Flussbegradigung oder überhaupt die Erteilung von Baugenehmigungen in einer Auenlandschaft. Versicherungsgesellschaften haben jedenfalls ein hohes Maß an Sensibilität in der Sache entwickelt und sind dazu übergegangen, Anträge auf Versicherungsabschlüsse, die Elementarschäden einbeziehen, rigoros abzulehnen. Wer sich bei der Skizzierung dieses Szenarios angesprochen fühlt, sollte sofort versuchen, jetzt noch eine Wohngebäudeversicherung unter Einbeziehung von Elementarschäden mit einer möglichst langen Laufzeit abzuschließen, denn die Zeit wird kommen, dass dies gar nicht mehr möglich ist.

Gibt es wirklich in Deutschland Erdbeben?

Ja, auch in Deutschland gibt es Erdbeben. Typische Erdbebengebiete sind der Oberrheingraben, die Schwäbische Alp, der Nordalpenrand sowie die Niederrheinische Bucht. Die Beben können in diesen Gebieten Richter-Magnituden von über 5 erreichen. Das gibt nicht nur Risse in den Wänden. Das Vogtland nahe der Grenze von Tschechien ist für seine Schwarmbebenereignisse bekannt. Das sind Serien von kleinen Erdbeben, die kaum verspürt werden, aber auf Umlagerungen von Fluiden tief in der Erdkruste hinweisen.

Wohngebäudeversicherung VergleichNeben den tektonisch bedingten Ereignissen produzieren wir durch unsere eigenen Aktivitäten weitere, sogenannte induzierte Erdbeben. In den ehemaligen Kohlerevieren haben wir einst wie Maulwürfe die Erde untergraben, was zu massiven Spannungsumlagerungen im Gebirge geführt hat, die sich nach wie vor als kleine Erdbeben entladen.

Erdgas entnehmen wir seit vielen Jahren aus den ausgedehnten Erdgasfeldern südlich von Bremen. Dadurch reduzieren wir den Porendruck in den Sedimentgesteinen, die der hydrostatischen Auflast der hängenden Schichten immer wieder nachgeben. Die Folge sind Erdbeben, die durchaus mal eine Magnitude von mehr als 4 erreichen. Das gibt einen ordentlichen Schrecken während der Nacht, aber auch am Tage bleibt das nicht unbemerkt und so manche schicke Sammeltasse fällt dabei aus dem Schrank. Schäden an Schornsteinen sind nicht selten, weil sich die Schwingungen nach oben hin weiter aufschaukeln.

In der Gegend des Laacher Sees, gut 15 Kilometer westlich von Koblenz, schlummert in der Tiefe ein Supervulkan, der gerade in letzter Zeit ein ungewöhnliches Verhalten zeigte. Da hier stets viele Tausend Jahre zwischen den verschiedenen Ausbrüchen lagen, wagt sich kein Wissenschaftler mit einer Prognose vor. Rein statistisch würde aber ein baldiger Ausbruch durchaus ins Bild passen. Was dann passieren würde, wäre mehr als verheerend in dieser dicht besiedelten Region. Wahrscheinlich würden dies nicht einmal die großen Rückversicherer „überleben“.

Elementarschäden können Sie sowohl in die Hausrat- als auch in die Wohngebäudeversicherung einbinden. Machen Sie sich dabei aber auf eine Wartezeit gefasst, die bis zu einem halben Jahr umfassen kann. Dies liegt daran, dass die Wissenschaft heute in der Lage ist, Naturkatastrophen wie Flutwellen oder Orkane vorherzusagen, zumindest auf Sicht einiger Tage.

Ohne jegliche Wartezeit würden viele Menschen unmittelbar vor einem Katastrophenfall die konkret drohenden Elementarschäden versichern, was jedes Versicherungsunternehmen aushebeln würde. Im Rahmen des Wohngebäudeversicherung-Vergleichs finden Sie Informationen über die Wartezeiten sowie über Selbstbehalt-Regelungen der verschiedenen Anbieter.

Sind die Deutschen gegen Elementarschäden ausreichend versichert?

Wohngebäudeversicherung TestEtwas mehr als 40 Prozent der Gebäude in Deutschland sind ordentlich gegen Elementarschäden versichert. Interessant ist dabei der Vergleich der Bundesländer. In Baden-Württemberg möchte die überwiegende Mehrheit der Hauseigentümer auf der sicheren Seite stehen, denn dort sind 94 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden versichert. Die Bremer Bürger nehmen es da nicht so genau, nicht einmal ein Fünftel ihrer Häuser sind so umfassend versichert.

Dahinter steckt gewiss nicht unbedingt ein mentaler Unterschied zwischen nord- und süddeutschen Menschen, sondern die reale Erdbebengefahr im Süden. Und wer schon mal ein Gewitter im Schwarzwald erlebt hat, versteht, warum die Menschen dort möglicherweise etwas mehr Respekt vor den Naturgefahren haben.

Schauen wir auf die zeitliche Entwicklung, erkennen wir eine flächendeckende Zunahme der Gebäude mit Elementarschutz. Lediglich die Einwohner Baden-Württembergs haben schon früh begriffen, dass sie eine solche Versicherung brauchen, und hatten es nicht nötig, in dieser Sache nachzuholen. Tatsächlich bestand in Baden-Württemberg bis zum Jahre 1993 eine Versicherungspflicht gegen Elementarschäden, was die Zahlen noch plausibler macht.

Wer jetzt noch keine solche Elementarschaden-Versicherung hat, wird wohl in Zukunft von Naturkatastrophen mit voller Breitseite getroffen. Die damit verbundenen völlig unkalkulierbaren finanziellen Schäden sind höchstwahrscheinlich der Grund dafür, dass unter anderen auch das Bundesland Bayern seine Hilfsprogramme einstellen wird. Im Zeitraum von 2010 bis Anfang 2018 hat Bayern seine geschädigten, unversicherten Einwohner mit nahezu 900 Millionen Euro aus der Patsche geholfen. Doch jetzt ist Schluss damit, denn das bayerische Finanzministerium hat sich auf den Standpunkt gestellt, dass die Grundsätze der Eigenverantwortung nun auch gegenüber aller Elementargefahren gelten müsse, sprich: Wer keine entsprechende Versicherung abschließt, ist selber schuld.

Ab dem 1. Juli 2019 gewährt die Bayerische Staatsregierung im Falle von Naturkatastrophen keine finanziellen Hilfen mehr. Die im Jahre 2011 eingeführten „Richtlinien für Soforthilfen der Staatsregierung“ verlieren am 30. Juni 2019 ihre Gültigkeit.

Sowohl die Folgen der Erderwärmung, als auch die rigorosen Reaktionen darauf, wie wir sie gerade in Bayern sehen, werden sich fortsetzen und intensivieren. Daher sollten Sie beim Versicherungsvergleich für Wohngebäude explizit auf solche Zusatzleistungen wie den Elementarschutz achten. Sofern Sie jetzt überhaupt noch einen Versicherer finden, zögern Sie keine Stunde mehr, die Versicherung abzuschließen.

Tatsächlich gehören heute zu den besten Wohngebäudeversicherungen diejenigen, die nicht nur allgemein im Wohngebäudeversicherung-Test gut abschneiden, sondern zudem noch dazu bereit sind, Elementarschäden zu versichern. Zwar ist der Wunsch sehr verständlich, an den Kosten für die Gebäudeversicherung sparen zu wollen, aber dies gelingt Ihnen vor allem durch die richtige Anwendung des Wohngebäudeversicherung-Vergleichs.

Weitere wichtige Zusatzleistungen im Rahmen des Wohngebäude­versicherung-Vergleichs

Wichtig!Jeder aktuelle Test der Wohngebäudeversicherungen verrät aufs Neue, dass zum Teil Welten zwischen den Versicherungsprämien liegen, aber eben nicht nur diesbezüglich, sondern vor allem mit Blick auf die Leistungen. Klar wird dabei, dass eine teure Versicherung nicht zwingend die bessere ist. Dies spricht alles für die Anwendung unseres Gebäudeversicherung-Rechners, wobei Sie sich im Vorfeld genau überlegen sollten, welche Leistungen für Sie wirklich wichtig sind. Nur um die Gebäudeversicherung-Kosten so gering wie möglich zu halten, die Prämie als alleiniges Kriterium heranzuziehen, kann im Einzelfall fatal sein.

Denken Sie immer daran, die beste Wohngebäudeversicherung zeichnet sich durch ein besonders gutes Preis-Leistung-Verhältnis aus. Insofern kommen Sie um die Beachtung der Zusatzleistungen im Rahmen des Wohngebäudeversicherung-Vergleichs nicht herum. Jede Zusatzleistung verteuert die Gebäudeversicherung-Kosten allerdings meist nur marginal. Der Gebäudeversicherung-Rechner gibt Ihnen dazu genaue quantitative Auskünfte. Wer sich zum Beispiel an größeren, älteren Bäumen auf seinem Grundstück erfreut, sollte daran denken, dass die Aufräumkosten nach einem starken Sturm ziemlich hoch ausfallen können.

Nebengebäude wie Gartenhäuser oder Carports müssen meistens extra versichert werden. Teure Fotovoltaikanlagen können bei Bedarf in die Wohngebäudeversicherung integriert werden. Nicht selten muss ein Haus nach einem größeren Schaden grundlegend saniert werden. Gute Gebäudeversicherungen sehen dafür die Übernahme von Hotelkosten vor. Wenn Ihre Ölwanne unter den Heizöltanks defekt ist, kann es richtig teuer werden, da dann viele Kubikmeter verseuchter Bodenaushub fachgerecht entsorgt werden müssen. Auch diesen Fall können Sie als Zusatzleistung versichern.

Folgekosten ohne Ende

Der direkte Schaden kann zum Beispiel ein begrenzter Hausbrand sein. Die Feuerwehr leistet in aller Regel dankenswerterweise ganze Arbeit. Dazu gehören die Löscharbeiten, wobei Wasser und Schaum nicht jedem Paneel oder Bodenbelag gut bekommen. Die sich daraus ergebenden Folgekosten können immens sein, was aber nicht so schlimm ist, wenn Ihre Gebäudeversicherung diese übernimmt. Neben den Kosten für das Aufräumen sind oftmals ein Teilabbruch oder Abbruch und die Entsorgung umweltbelastender Materialien erforderlich, wobei die Sondermülldeponie arg zu Buche schlagen kann. Ohne behördliche Genehmigungen geht heute in Deutschland gar nichts, ganz geschweige von der Beachtung der EU-Richtlinien. Das alles kostet viel Geld, das die verschiedenen Versicherer mit unterschiedlichem Eifer ersetzen.

Wohngebäudeversicherungen sind schon lange eine angestammte Sparte namhafter, gut etablierter Versicherungskonzerne. Doch gibt es auch sogenannte Nischenanbieter, die sich zuweilen auf den Vertrieb ihrer Gebäudeversicherung spezialisiert haben. Vor- und Nachteile gibt es in beiden Fällen und Antworten auf Ihre Fragen liefert der Wohngebäudeversicherung-Vergleich.

Grobe Fahrlässigkeit

Bitte beachten!Dass Ihnen im Schadensfall ein grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen wird, passiert schnell. Die Wohngebäudeversicherung sieht auch dagegen die Möglichkeit der Versicherung vor. Falls Sie also wegen des Tatbestandes der groben Fahrlässigkeit in die Haftung genommen werden, leistet Ihre Gebäudeversicherung nach der juristischen Prüfung des Sachverhalts den verlangten Schadensersatz. Nun ist grobe Fahrlässigkeit ein ziemlich dehnbarer Begriff.

Daher soll an dieser Stelle zur Erläuterung nochmals das ewige Beispiel des Wohnungsbrandes aufgrund der brennenden Kerze, die Sie vor dem Schlafengehen nicht ausgemacht haben, angeführt werden. Diese grobe Fahrlässigkeit führt alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit zu ungefähr 12.000 Feuerwehreinsätzen allein in Deutschland. Das sind statistisch relevante Kosten für die Versicherer, die sie dazu motivieren, sich mit juristischen Winkelzügen aus der Verantwortung zu stehlen.

Der Gebäudeversicherung-Rechner – die Grundlage des Vergleichs

Gebäudeversicherung RechnerMit unserem Gebäudeversicherung-Rechner erstellen Sie online und ganz bequem von zu Hause aus einen Wohngebäudeversicherung-Preisvergleich. Folgende Daten sollten Sie dafür parat halten:

  • Wohngebäude oder Feuerrohbau?
  • Vertragsbeginn?
  • Postleitzahl beziehungsweise Risiko-Ort?
  • Art des Gebäudes, zum Beispiel Ein- oder Mehrfamilienhaus?
  • Die Bauartklasse?
  • Die Dachart?
  • Handelt es sich um ein selbst genutztes Gebäude?
  • Baujahr ?
  • Zustand der Sanierung?
  • Flächenangaben zum Gebäude
  • Art des Dachgeschosses?
  • Anzahl der Etagen?
  • Zahl und Größe der Wohneinheiten?
  • Wohnfläche im Dachgeschoss?
  • Summe aller Wohnflächen?
  • Kellerflächen (Längen und Breiten)?
  • Gegebenenfalls Wohnfläche im Kellergeschoss?
  • Gegebenenfalls Größe von Gewerbeflächen?
  • Gibt es noch Garagen außerhalb des Gebäudes?
  • Vorhandensein von Carports?
  • Gehören frei stehende, massiv gebaute Nebengebäude ohne wohnwirtschaftliche Nutzung wie Gartenhäuser dazu?
  • Berechnungsgrundlage
Bei der Berechnungsgrundlage geht es darum, ob der fiktive Hauswert von 1914 in D-Mark oder die Neubausumme in Euro als Ausgangsbasis gelten soll.

In den nächsten Schritten ermittelt der Gebäudeversicherung-Rechner die Arten der Fenster und Fußböden, die Heizungstechnik und die Qualität des Sanitärbereichs, um schließlich abzufragen, was versichert werden soll: Leitungswasser, Sturm und Hagel, Feuer, Elementarschäden, Glasbruch, grobe Fahrlässigkeit und so weiter. Die Ergebnisliste ist von vornherein so sortiert, dass die kostenmäßig günstigsten Angebote als erste ausgegeben werden. Unser kostenloser Gebäudeversicherung-Rechner ist einfach anzuwenden und völlig unverbindlich.

Wohngebäude­versicherung-Test der Stiftung Warentest

Gebäudeversicherung KostenAlle 3 Jahre erscheint in der Fachzeitschrift Finanztest ein Vergleich der Wohngebäudeversicherungen, die jeweils mit Schulnoten bewertet werden. Auf diese Weise nahm die Stiftung Warentest Ende 2018 insgesamt 108 Gebäudeversicherungen unter die Lupe. Das Ergebnis dieses Wohngebäudeversicherung-Tests sah folgendermaßen aus:

Die Note „Sehr gut“ bekamen 42 Versicherungen, während 51 Unternehmen ein „Mangelhaft“ zugesprochen bekamen. Dies lag daran, dass in vielen Tarifen ganz wichtige Leistungen völlig ausgeklammert waren. Der teuerste Vertrag brachte es auf den vierfachen Preis des günstigsten. Den vollständigen Test für Wohngebäudeversicherungen sowie den Wohngebäudeversicherung-Testsieger können Sie gegen ein geringes Entgelt hier einsehen.

Was Sie noch über die Wohngebäude­versicherung wissen sollten

Unfertige Gebäude

Die Gebäudeversicherung leistet nur für bereits fertiggestellte Häuser. Doch schon während der Bauarbeiten kann es zu gravierenden Brandunfällen kommen. Dafür gibt es extra die Feuerrohbauversicherung, die nach Fertigstellung des Hauses problemlos in die Wohngebäudeversicherung umgewandelt werden kann.

Info zu den Gebäudeversicherung-Kosten

Wichtiger HinweisDie Preise variieren bei den Gebäudeversicherungen erheblich. Der Hauptgrund liegt in den sehr unterschiedlichen Leistungen. Letztere sollten Sie vor Abschluss einer Wohngebäudeversicherung unbedingt genau vergleichen, wenn Ihnen ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis wichtig ist. Dazu zwei Beispiele:

  1. Freistehendes Einfamilienhaus: Die Jahresprämien der verschiedenen Anbieter liegen zwischen 256 Euro und 470 Euro. Wenn Sie die Elementarschadenversicherung dazu buchen, bewegen wir uns im Range 311 Euro bis 596 Euro. Das bedeutet: Sie finden eine Gebäudeversicherung für 400 Euro mit oder ohne Elementarschaden. Welche wäre Ihnen lieber?
  2. Doppelhaushälfte: Hierbei liegt die Standard-Versicherung bei günstigen 113 bis 150 Euro. Wer die Elementarschäden mit drin haben will, greift etwas tiefer in die Tasche und bezahlt 211 Euro bis 282 Euro. Sie sehen: Nicht allein die Kosten für die Gebäudeversicherung sind das Nonplusultra, der Wohngebäudeversicherung-Vergleich klärt über die Leistungen der Unternehmen auf.
Bei so manchem Schadensfall entsteht die Diskussion darüber, ob die Hausrat- oder doch die Wohngebäudeversicherung in die Regulierung treten muss. Bestehen beide Verträge bei demselben Versicherer, ist die Sache deutlich einfacher, als wenn sich verschiedene Unternehmen zunächst darüber austauschen müssen. Im Übrigen bieten viele Versicherungsunternehmen einen „Kombi-Rabatt“ von typischerweise 5 Prozent an.

Gleitender Neuwert – was ist das?

Der Wert eines Gebäudes ist nicht konstant. Freuen kann sich jener Hauseigentümer, dessen Gebäude im Wert steigt. Wird der gleitende Neuwert zugrunde gelegt, passt sich die Versicherungssumme der Gebäudeversicherung an diese Wertentwicklung dynamisch an. Grundlage all dessen ist der fiktive Hauswert des Jahres 1914. Um diesen zu bestimmen, wird der Neuwert des Gebäudes durch den Baupreisindex dividiert. Auf diese Weise wird die Versicherungssumme jedes Jahr neu angepasst. Anders ausgedrückt: Wenn Sie die Versicherungssumme am gleitenden Neuwert orientieren, brauchen Sie eine Unterversicherung nicht zu befürchten.

Aber ganz unabhängig davon ist bei Vertragsabschluss die Vereinbarung des sogenannten „Unterversicherungsverzichts“ sehr zu empfehlen, damit Ihre Versicherung im Schadensfall gar nicht erst auf die Idee kommt, eine Unterversicherung feststellen zu wollen.

Sonderfälle beim Versicherungsvergleich für Wohngebäude

  • Ferienhäuser: Ferienhäuser brauchen eine eigene Gebäudeversicherung. Die Prämien dafür liegen oft etwas höher, weil hierbei das Schadensrisiko grundsätzlich als höher eingestuft wird. In ihre Festlegung fließen Faktoren wie der Standort, das Baujahr, die Bauart und so weiter mit ein. Der Versicherer muss darüber informiert sein, wie oft Sie das Ferienhaus selbst nutzen und ob es auch vermietet wird.
  • Mehrfamilienhäuser: Bei dieser besonderen Ausgestaltung der Wohngebäudeversicherung spielt die Vermietung der Wohnungen eine wichtige Rolle. Außerdem muss oftmals ein gewerblich genutzter Flächenanteil berücksichtigt werden. Auch solche Konstellationen sind in unserem Gebäudeversicherung-Rechner vorgesehen.
  • Gebäudeversicherung für den Hausverwalter: Im Sinne eines Mengenrabatts erhalten Hausverwaltungen besonders attraktive Tarifbedingungen.

Wer bezahlt die Gebäudeversicherung: Mieter oder Vermieter?

FrageMeistens handelt es sich beim Vermieter um den Eigentümer des Gebäudes, der auch die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen hat. Dennoch ist es üblich, dass die Kosten der Gebäudeversicherung im Rahmen der Nebenkostenabrechnung anteilig bezogen auf die Wohnflächen durch die Mieter zu bezahlen sind. Falls der Vermieter beziehungsweise Eigentümer selbst in dem Haus wohnt, trägt er entsprechend seiner Wohnfläche ebenfalls Anteile der Gebäudeversicherung.

Jeder Vermieter und jede Wohnungsbaugesellschaft sind gesetzlich dazu verpflichtet, dem Gebot der Wirtschaftlichkeit Folge zu leisten. In diesem Sinne ist der Vermieter daran gehalten, für seine Mieter eine günstige Wohngebäudeversicherung auszuwählen, denn die Mieter haben ein Recht darauf, mit angemessenen Nebenkosten konfrontiert zu werden.

Muss ich der Versicherung bauliche Maßnahmen anzeigen?

Die Berechnung der Entschädigung orientiert sich klar am Versicherungswert, also dem Richtwert für die Versicherungssumme. Wenn beide Zahlen in etwa übereinstimmen, was grundsätzlich anzustreben ist, ist alles gut, weil dann weder eine Über- noch Unterversicherung vorliegt. Aber die Zeit bringt Veränderung in unser Leben. Die meisten baulichen Maßnahmen werten ein Gebäude auf, sonst würden wir sie kaum durchführen. Es ist sehr wohl sinnvoll, die Versicherungssumme dem anpassen. Wertsteigernde Veränderungen können und sollen dem Versicherer unverzüglich angezeigt werden. Nur so lässt sich die schleichende Unterversicherung Ihres Gebäudes vermeiden.

Pflichten des Versicherungsnehmers

Wohngebäudeversicherung TestsiegerWenn Sie zum Beispiel aus beruflichen Gründen zusammen mit Ihrer Familie einen längeren Auslandsaufenthalt planen und Ihr Haus deshalb längere Zeit leer steht, zeigen Sie dies lieber Ihrem Versicherer an, da damit für Ihr Haus eine gewisse zusätzliche Gefährdung verbunden ist. Die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs oder eines Wasserrohrbruchs steigt dadurch möglicherweise etwas an. Was nun genau unter der längeren Zeit zu verstehen ist, das legen die verschiedenen Versicherungsgesellschaften recht unterschiedlich aus. Um auf der sicheren Seite zu stehen, geben Sie solche Informationen einfach an den Versicherer weiter.

Es ist übrigens Ihre Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass Ihr Haus bei längerem Leerstand keinen Substanzverlust erfährt. Die Gefahr, dass eine Druckwasserleitung platzen könnte, wenn das Haus im Winter nicht beheizt wird, nannten wir bereits. Darüber hinaus könnten sich Schimmelpilze wegen zunehmender Feuchtigkeit und fehlender Belüftung ausbreiten. Der Versicherer verlangt von Ihnen, dass Sie eine regelmäßige Kontrolle des Hauses geregelt haben.

Was ist in einem Schadensfall zu tun?

AchtungIn einem Schadensfall kommt es wegen der Höhe der zugestandenen Regulierung nicht selten zum Streit mit der Wohngebäudeversicherung. Es liegt daher in Ihrem eigenen Interesse, die Schäden so genau wie möglich zu dokumentieren, sowohl in Form einer schriftlichen Darlegung als auch mit Fotos. An dieser Stelle möchten wir anmerken, dass ältere Fotos, die vor dem Schaden vielleicht eher zufällig an derselben Stelle aufgenommen worden sind, zuweilen sehr hilfreich sein können.

Meistens reagiert die Versicherungsgesellschaft damit, einen Gutachter zu beauftragen. Betrachten Sie dies nicht nur als Ausdruck von Misstrauen, sondern begreifen Sie diesen Besucher als Chance, die wahren Schäden festzustellen, denn der Gutachter kann Folgeschäden erkennen, an die Sie vielleicht noch gar nicht gedacht haben. Empfangen Sie ihn also im Geiste eines Partners.

In sehr vielen Schadensfällen ist es dringend erforderlich, unmittelbar selbst Notmaßnahmen einzuleiten, um die Ausweitung des Schadens zu unterbinden, dazu sind Sie per se verpflichtet. Typischerweise werden Sie also sofort den Haupt-Absperrhahn der Wasserzuführung zudrehen, wenn es um ein geplatztes Druckwasserrohr geht. Das durch einen Orkan abgedeckte Dach müssen Sie, so schnell das möglich ist, zumindest provisorisch durch eine Plane abdecken lassen. Die Rechnung dafür wird Ihnen Ihre Versicherung völlig problemlos ersetzen. Ansonsten gilt aber, dass jede Maßnahme zunächst mit dem Versicherer abgestimmt werden muss.

Kündigung der Wohngebäude­versicherung

Eine Kündigung muss mindestens 3 Monate vor Ende des jeweiligen Versicherungsjahres erfolgen. Viele Verträge werden gleich auf mehrere Jahre abgeschlossen, in diesen Fällen muss das Ende der Vertragslaufzeit abgewartet werden. Ist ein Versicherungsfall eingetreten, besteht einen Monat lang das außerordentliche Kündigungsrecht. Wenn der Versicherer die Prämien erhöht, ist ebenfalls eine außerordentliche Kündigung möglich. Prämienanpassungen wegen gleitenden Neuwerts sind davon aber ausgenommen. Falls Sie das Leistungsspektrum erweitern möchten und sich daraus eine Verteuerung der Prämie ergibt, löst auch dies nicht den Rechtsfall der außerordentlichen Kündigung aus.

Eine bestehende Gebäudeversicherung wird bei Wechsel des Eigentümers automatisch auf diesen übertragen, wobei aber der neue Hausbesitzer den Vertrag innerhalb eines Monats bezogen auf den Grundbucheintrag kündigen kann.

Um noch einmal auf den Schadensfall zurückzukommen: Auch für die Versicherungsgesellschaft besteht in diesem Fall das außerordentliche Kündigungsrecht. Für den gekündigten Versicherungsnehmer erweist sich diese Situation oftmals als Stigma, denn anderen Gesellschaften treibt so etwas zuweilen den Angstschweiß auf die Stirn, soll heißen, der Versicherungsnehmer hat es nun schwer, einen anderen günstigen Vertrag abschließen zu können.

Verschweigen lässt sich diesbezüglich gar nichts, denn Sie müssen bei Antragstellung Angaben zur Vorversicherung machen und die Unternehmen pflegen in dieser Sache den kurzen Draht. Alle Daten über die Versicherungsnehmer werden langfristig im Hinweis- und Informationssystem (HIS), auf das alle Versicherungsgesellschaften Zugriff haben, gespeichert. Gerade in einer solchen Situation einigen Sie sich am besten auf einen Selbstbehalt mit dem Versicherer. Ihre Bereitschaft, kleine Schäden zum Beispiel bis zu 250 Euro selbst zu tragen, wird in der Branche als „vertrauensbildende Maßnahme“ anerkannt.

Im Übrigen gibt es die sogenannte Kündigungsumkehr. Ist Ihr Versicherer fest entschlossen, Ihnen den Vertrag zu kündigen, können Sie ihn höflich um eine Kündigungsumkehr bitten. Geht er darauf ein, überlässt er es vertrauensvoll Ihnen, die Kündigung auf den Weg zu bringen und legt Ihnen dadurch keine Stolpersteine auf Ihren zukünftigen Versicherungsweg.

Wenn Sie selbst den Versicherungsvertrag kündigen, verwenden Sie dazu am besten ein Einschreiben mit Rückschein. Vergessen Sie dabei nicht, Ihre Versicherungsnummer zu nennen. Denken Sie daran, dass sich der Vertrag automatisch ein ganzes Jahr verlängert, wenn Sie die vereinbarte Kündigungsfrist verpassen. Der Beginn der neuen Vertragslaufzeit sollte möglichst nahtlos mit dem Ende des Altvertrages abgestimmt sein.

Fazit:

FragezeichenEine Wohngebäudeversicherung gehört gewiss zu den wichtigsten Absicherungen, denn in einem Haus steckt stets der größte Teil des Kapitals einer Familie. Der Wohngebäudeversicherung-Vergleich hat sich bewährt, um die Gebäudeversicherung-Kosten so gering wie möglich zu halten. Indem Sie individuell jene Leistungen versichern, die für Sie und Ihre Familie relevant sind, entscheiden Sie sich möglicherweise für ein Versicherungsunternehmen, das eben nicht dem Wohngebäudeversicherung-Testsieger entspricht. Aber das ist kein Grund zur Verunsicherung.

Wenden Sie einfach unseren praktischen Gebäudeversicherung-Rechner an und lassen Sie sich durch die Software führen, um zu einem kompetenten Wohngebäudeversicherung-Preisvergleich zu kommen. Wenn Sie auf diese Weise eine günstige Wohngebäudeversicherung gefunden haben, können Sie den Antrag auf Versicherung direkt online stellen. Das ist in wenigen Minuten gemacht.

Wer meint, dass die Basisleistungen seiner Gebäudeversicherung absolut ausreichenden Schutz bieten, ist gut beraten, dennoch den Vergleich für Wohngebäudeversicherungen durchführen. In allen Bereichen ändern sich heute die Verhältnisse rasend schnell, so auch im Versicherungswesen. Deutschland wird diesbezüglich in verschiedene Gefahrenzonen eingeteilt und dies unterliegt einer ständigen Dynamik.

Bei der Festlegung der Prämien für die Wohngebäudeversicherungen orientieren sich die Versicherungsunternehmen an Risikobewertungen der einzelnen Regionen auf der Grundlage von Schadensstatistiken. Je nachdem, welche Gewichtungen dabei temporär vorgenommen werden, ergeben sich bei gleichen Leistungen hohe oder relativ niedrige Preise für die Tarife. Die Unterschiede können jährlich mehrere Hundert Euro ausmachen. Unseren umfänglichen Hinweis auf die zunehmende Wichtigkeit, Elementarschäden abzusichern, nehmen Sie bitte in Ihrem eigenen Interesse ernst.