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Unfallversicherung Vergleich 2019 – Jetzt private Unfallversicherungen vergleichen und Tarif mit vielen Leistungen sichern

Die Deutschen lieben Sicherheit, die sie sich vom Abschluss besonders vieler unterschiedlicher Versicherungen versprechen. Das ist nicht nur ein erster oberflächlicher Eindruck, sondern das Ergebnis einer Studie des Europäischen Versicherungsverbandes. Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt geben die Deutschen für Versicherungen deutlich mehr Geld aus. Nahezu die Hälfte dieses schönen Geldes fließt in ihre Altersvorsorge ab, über 30 Prozent widmen wir der Absicherung von Unfallrisiken. So nimmt es nicht wunder, dass der Deutschen beliebtestes Kind die Unfallversicherung ist.

In der Folge ist in den letzten Jahren der Unfallversicherung-Vergleich auf besonderes Interesse gestoßen. Die private Unfallversicherung ist aber keine „eierlegende Wollmilchsau“, wie viele glauben, denn die Unfallversicherung zahlt nur unter bestimmten Voraussetzungen und dies soll hier genau erläutert werden. Für wen eine Unfallversicherung sinnvoll ist und worauf Sie beim Vergleich der Unfallversicherungen achten sollten, das sind die wichtigen Themen, um die sich die folgenden Ausführungen ranken.

Worum geht es bei einer Unfallversicherung?

Es geht im weiteren Sinne um eine wichtige Komponente im Gesundheitssystem, denn die Folgen eines Unfalls können sehr gravierend sein und genau hier setzt die Unfallversicherung an. Dabei geht es zum einen um den akuten medizinischen Notfall und zum anderen um die Folgekosten bei leichter, mittelschwerer oder auch schwerer Invalidität, wobei Letztere im Tod eines Menschen münden kann.

UnfallversicherungDie Unfallversicherung deckt nicht nur die Kosten für die Erstversorgung, Heilbehandlungen und Rehabilitation ab, sondern darüber hinaus auch sämtliche mit dem Unfall verbundenen Kosten zum Beispiel für den Krankentransport oder Schmerzensgeldforderungen, finanzielle Hilfestellungen wie Übergangsgeld in der Phase nach dem Unfall, Pflegegeld oder Kosten für eine Umschulung im Falle einer durch den Unfall resultierenden Berufsunfähigkeit, gegebenenfalls eine Versehrtenrente und nicht zuletzt das Sterbegeld für Hinterbliebene. Die exakte Ausgestaltung der Leistungen wird stets im Rahmen des Versicherungsvertrages festgelegt, dies gilt für öffentlich-rechtliche wie für rein private Unfallversicherungen.

Private Unfallversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Unfallversicherung

Die Unterschiede zwischen einer gesetzlichen und privaten Unfallversicherung sind schon immens. Erstere ist ein Bestandteil der Sozialversicherung, die innerhalb des Sozialgesetzbuches – SGB VII – geregelt ist. In diesem Rahmen werden Berufskrankheiten, Berufsunfälle sowie Unfälle auf dem Weg zum oder vom Arbeitsplatz beziehungsweise von der Ausbildungsstätte einer genauen Betrachtung unterzogen. Es gibt aber auch gesetzliche Unfallversicherungen speziell für Studenten, Schüler und Kindergartenkinder.

Sollte es tatsächlich mal zur Gewährung einer gesetzlichen Unfallrente kommen, ist diese in der Regel alles andere als üppig. Deshalb ist die zusätzliche private Unfallversicherung sinnvoll. Zudem deckt eine private Unfallversicherung die Kosten für Unfälle ab, die sich während der Freizeit ereignen, was das Ausland in keiner Weise ausschließt.

Schon gewusst?Bei gesundheitlicher Beeinträchtigung infolge eines Unfalls gewährt die Unfallversicherung ihrem Versicherten einen angemessenen finanziellen Ausgleich. Unser Bewegungsapparat ist wirklich sehr verletzlich und ein Unfall kann jedem jederzeit einen nachhaltigen körperlichen Schaden zufügen. Die Folge sind oft erforderliche bauliche Veränderungen am eigenen Haus oder in der Wohnung. Die gesetzlichen Krankenkassen haben zuweilen wenig Einsehen in das Erfordernis bestimmter Reha-Maßnahmen.

Wohl dem, der eine private Unfallversicherung abgeschlossen hat. Bei Invalidität leistet eine private Unfallversicherung einen einmaligen Festbetrag, dessen Höhe zuvor vertraglich festgelegt wird, oder es wird lebenslänglich eine Rente ausgezahlt. Falls der Versicherte bei einem Unfall zu Tode kommt, können die oben genannten Leistungen an die Hinterbliebenen ausgezahlt werden, je nach vertraglicher Vereinbarung. Gerade diese Flexibilität macht eine Unfallversicherung sinnvoll.

Das Gros aller Unfälle passiert während der Freizeit und eben auch zu Hause, wo Sie durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht geschützt sind. Dagegen sind Sie durch eine private Unfallversicherung rund um die Uhr abgesichert.

Braucht man eine Unfallversicherung?

Unfallversicherung VergleichDass eine Unfallversicherung sinnvoll ist, haben wir schon angedeutet. Doch gibt es im Rahmen einer privaten Unfallversicherung recht viele Missverständnisse. Wer sich durch den Sturz mit dem Fahrrad den Ellenbogen verletzt oder beim Fußball das Kreuzband zerreißt, erfährt durch seine Unfallversicherung finanziellen Schutz, so die Meinung allerorten. Aber so einfach ist das nicht. Die Unfallversicherung steht nur dann in der Pflicht, wenn durch den Unfall ein bleibender körperlicher Schaden zu beklagen ist. Ein Beinbruch wegen Glatteis, der bald wieder vollständig verheilt ist, ist in finanzieller Hinsicht überhaupt nicht relevant. Daher ist dies auch nicht das Aktionsfeld der Unfallversicherung.

Eine Unfallversicherung zahlt nur unter bestimmten Voraussetzungen. Eine wesentliche Bedingung besteht darin, dass der Unfall eine dauerhafte Invalidität verursacht hat. Dauerhaft ist in diesem Kontext so definiert, dass die gesundheitliche Beeinträchtigung voraussichtlich über 3 Jahre anhalten wird, ohne dass eine signifikante Besserung erwartet werden kann.

Der Tatbestand eines Unfalls wird in der Versicherungsbranche so aufgefasst, dass ein plötzliches, äußeres Ereignis auf den Geschädigten unvermittelt eingewirkt hat. Wenn jemand ohne erkennbaren Grund zu Boden stürzt, erkennt eine Versicherung darin nicht unbedingt einen Unfall. Liegt aber eine nach oben gehobene Gehwegplatte oder Baumwurzel vor, so ist dies sehr wohl eine „Einwirkung von außen“.

In § 1 der meisten allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) wird ein Unfall in etwa so definiert: Ein Unfall liegt vor, wenn jemand durch ein plötzlich von außen auf ihn einwirkendes Ereignis ohne eigenes Zutun in seiner Gesundheit geschädigt wird. Eingeschlossen sind darin hohe Kraftanstrengungen, die zu Verletzungen an der Wirbelsäule, Gliedmaßen, Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken oder Gelenkkapseln führen. Nicht überlesen werden sollte hierbei das Wort „plötzlich“, denn körperliche Schäden, die sich jahrelang entwickeln, lösen keine Leistungsbereitschaft bei der privaten Unfallversicherung aus.

Jeder Einzelne von uns ist mit Blick auf seine individuelle Lebensführung völlig unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt. So braucht ein Hobby-Pilot gewiss recht dringlich eine private Unfallversicherung, während der Kleingärtner möglicherweise auch mal längere Zeit versicherungsfrei seinen Rasen mähen kann. Und ein selbstständiger Dachdecker mag vielleicht zuerst eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, bevor er über die Unfallversicherung überhaupt nachdenkt. In der Tat kann so eine Berufsunfähigkeitsversicherung einen noch umfangreicheren Schutz gewähren als eine private Unfallversicherung. Daher sollte die Frage „Braucht man eine Unfallversicherung?“ lieber mit einem anderen Schwerpunkt gestellt werden.

Für wen ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Bitte merken!Die private Unfallversicherung kann und sollte individuell auf die jeweils zu versichernde Person zugeschnitten sein. Diese Aussage wird vor dem Hintergrund plausibel, dass der eine einem möglichen Sportunfall vorbeugen möchte, der andere will lieber seine Familie absichern, falls ihm mal etwas passiert. Kinder und Jugendliche sind gesetzlich unfallversichert, wenn sie den Kindergarten beziehungsweise die Schule besuchen. Dies gilt so auch für den Weg zur und von der Uni. Doch sobald nur ein kleines Stück davon abgewichen wird, weil vielleicht der Bäcker in der Parallelstraße donnerstags immer so tolle Croissants hat, ist die gesetzliche Unfallversicherung aus dem Rennen.

Die private Unfallversicherung dagegen bietet rund um die Uhr und an jedem Ort Schutz, ja, auch im Ausland. Darüber hinaus ist eine private Unfallversicherung für das Kind sinnvoll, weil Kinder äußerst selten schon über eine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügen, was in der Natur der Sache liegt. Betrachten wir weitere Personengruppen und Situationen, für die eine private Unfallversicherung sinnvoll ist:

  • Menschen ohne gesetzliche Unfallversicherung wie Hausfrauen, erfahren durch die private Unfallversicherung eine wesentliche Schutzkomponente.
  • Hausfrauen, Kinder und Rentner können in der Regel keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Deshalb ist eine private Unfallversicherung für ein Kind, einen Auszubildenden oder einen Studenten empfehlenswert. Übrigens suchen Freiberufler oft nach einer gesetzlichen oder berufsständischen Absicherung, die sie eher selten finden können.
  • Nicht jedem ist es vergönnt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können, weil bestimmte Vorerkrankungen oder ein besonderes Berufsrisiko vorliegen. Eine private Unfallversicherung ist in all diesen Fällen eine wirklich gute Alternative.
  • Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung geht die private Unfallversicherung auch dann in Leistung, wenn Sie Ihren angestammten Beruf noch nach dem Unfall ausüben können.
  • Die private Unfallversicherung gilt als echte Ergänzung zur gesetzlichen Unfallversicherung, weil sie jeden Unfall zu jeder Zeit und weltweit abdeckt.

Unfallversicherung für die ganze Familie

Der gesetzliche Unfallschutz für Arbeitnehmer beziehungsweise Angestellte wurde für Unfälle am Arbeitsplatz und auf dem Weg von der oder zur Arbeitsstätte konzipiert. Die meisten Unfälle ereignen sich allerdings während der Freizeit und deshalb ist eine zusätzliche private Unfallversicherung so sinnvoll. Die Absicherung durch eine Privatunfallversicherung ist vor allem für Familien eine gute Entscheidung.

Unfallversicherung für die Familie bedeutet, dass neben dem eigentlichen Versicherungsnehmer auch dessen Ehe- oder Lebenspartner sowie alle im Haushalt lebenden Kinder, und zwar nicht nur die leiblichen, über den weitreichenden Versicherungsschutz verfügen. Die private Unfallversicherung gilt rund um die Uhr auf der ganzen Welt und kann ganz individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Eine private Unfallversicherung ist für jede Familie eine wichtige Ergänzung zur gesetzlichen Unfallversicherung. Dabei ist die private Unfallversicherung gleich durch ein ganzes Bündel verschiedener Tarife gekennzeichnet. Neben dem Basis-Schutz, der sogar Invaliditätsleistungen und eine Unfallrente beinhaltet, werden weitere Unfallversicherung-Leistungen wie Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld sowie notwendige kosmetische Operationen nach einem Unfall angeboten. Die Unfallversicherung für die Familie kann beispielsweise um die Option des Unfall-Assistenten ergänzt werden. Dieser gewährt Ihnen bei einer dauerhaften Beeinträchtigung wertvolle Unterstützung, indem beispielsweise die Haushaltsführung oder Kinderbetreuung völlig neu organisiert werden können.

Besonders tragisch wirkt sich in jeder Familie aus, wenn der Hauptverdiener durch einen Unfall auf Dauer ausfällt. In einem solchen Härtefall sind der Ehepartner und die Kinder durch die private Unfallversicherung finanziell abgesichert. Eine Erweiterung der Unfallversicherung für die Familie um die Optionen Unfallrente und Todesfallleistung gewährleistet schließlich die beste Absicherung für das schlechteste Szenario, das passieren kann. Etwas später gehen wir in diesem Zusammenhang noch auf die Progressionsvariante ein, die höhere Invaliditätsgrade mit zusätzlichen Leistungen abfedert.

Die Unfallversicherung für das Kind als Sonderfall

Unfallversicherung KindKinder sind nun mal sehr agil und das ist gut so. Doch allzu schnell ist etwas passiert, was sich im Ergebnis sogar als folgenschwerer Unfall herausstellen kann. Eine Kinderunfallversicherung kann natürlich kein schweres Schicksal wie Invalidität abwenden, doch sie kann die damit verbundenen finanziellen Lasten abfedern. Denken Sie also daran, die Versicherungssumme der Unfallversicherung für das Kind ausreichend hoch einzustellen, damit bei einem schlimmen Unfall so schwerwiegende Posten wie Umbaukosten des Hauses oder lebenslange Pflegekosten für eine nachhaltig geschädigte Person durch die Versicherung übernommen werden. Gerade die Unfallversicherung für das Kind sieht bewusst die Option der Unfallrente vor, die Sie in die Police aufnehmen können.

Die Prämie für die Unfallversicherung für die Familie wächst logischerweise mit der Anzahl der einbezogenen Personen. Allerdings trägt nicht jedes Familienmitglied gleichviel zur Steigerung der Prämie bei. Mitversicherten Partnern wird meistens ein ordentlicher Rabatt gewährt und für Kinder fällt der Nachlass noch deutlicher aus. Für das zweite oder dritte Kind bemerken Sie die Prämienerhöhung dann kaum noch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis einer Unfallversicherung ist daher für Familien ganz besonders günstig. Es gilt ganz allgemein: Je mehr Familienmitglieder mitversichert sind, desto günstiger sind die Pro-Kopf-Kosten.

Bitte merken!Es gibt Versicherungsgesellschaften, die verstanden haben, dass auch eine plötzlich und unerwartet auftretende Erkrankung von dem Betroffenen zu Recht als „Unfall“ empfunden wird. In der Konsequenz beziehen diese Versicherer Infektionen wie Borreliose oder FSME, die durch Zecken übertragen werden, in ihr Leistungsspektrum ein. Familien mit kleinen Kindern sind gut beraten, ihre Versicherungspolice auf derartige gefährliche Infektionskrankheiten zu erweitern. Weitere empfehlenswerte Zusatzbausteine sind das Krankenhaustage- und Genesungsgeld, die weiter oben bereits kurz angesprochen worden sind.

Bis zum 10. Lebensjahr gewähren die meisten Gesellschaften für Kinder Versicherungsschutz im Falle einer Vergiftung. Eine solche liegt dann vor, wenn Ihr Kind zum Beispiel Haushaltschemikalien wie Reinigungs- oder Putz¬mittel, Medikamente, giftige Beeren wie Eibe und Pilze oder Kosmetika verschluckt hat. Diesen „Kinderschutz“ können Sie bei einigen Versicherern sogar bis zum 14. Lebensjahr ausdehnen. Nahrungsmittelvergiftungen waren bislang oft ausgeschlossen, können aber inzwischen in den Versicherungsschutz explizit einbezogen werden.

Obwohl die Unfallversicherung für Kinder sinnvollen Schutz bietet, empfiehlt die Stiftung Warentest den Abschluss einer Kinderinvaliditätsversicherung, da hierin die Invalidität durch Krankheit eingeschlossen ist. Leider münden Krankheiten und Infektionen bei Kindern relativ häufig in einem schweren Behinderungsgrad. Im Rahmen eines Vergleichs für Unfallversicherungen können Sie diese Fragestellungen einfließen lassen.

Vorteile und Nachteile einer Unfallversicherung im Überblick:

  • Sie erhalten einen angemessenen Schutz bereits gegen relativ geringe Jahresbeiträge
  • Sie sichern sich gegen Risiken aus der Invalidität ab
  • Sie können Leistungen, die von der Krankenkasse nicht beglichen werden selbst übernehmen
  • Beispielsweise Umbauarbeiten sind dank der gezahlten Leistungen möglich
  • Bereits ab geringen Invaliditätsgraden erhalten Sie die vereinbarten Leistungen
  • Sollte der Abschluss einer BU nicht möglich sein, bleibt die Unfallversicherung als Alternative
  • Durch Zusatzleistungen können Sie Ihren Tarif aufwerten
  • Die Progressionsmodelle bieten Ihnen eine noch bessere Absicherung
  • Eine Unfallversicherung schützt nur durch unfallbedingte Invalidität – kranksheitsbedingte Einschränkungen führen nicht zum Leistungsfall
  • Die Wahl eines falschen Tarifs kann zu einem unangemessenen Versicherungsschutz führen
  • Bei einmaliger Auszahlung der Versicherungsleistung reicht der Betrag eventuell nicht über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte – eine lebenslange Unfallrente wäre dafür die Lösung

Berufsunfähigkeitsversicherung versus Unfallversicherung

Um so wichtige Fragen wie „Braucht man eine Unfallversicherung?“ oder „Ist eine Unfallversicherung sinnvoll für mich?“ beantworten zu können, sollten Sie tatsächlich überlegen, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Ihrem individuellen Fall möglicherweise besser wäre. Zu diesem Zweck haben wir an dieser Stelle eine Gegenüberstellung der Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung für Sie zusammengefasst:

Das Analysehaus Morgen & Morgen stellte statistisch fest, dass die Wahrscheinlichkeit wegen einer Erkrankung den Beruf nicht mehr ausüben zu können, ungefähr neunmal größer ist, als durch einen Unfall arbeitsunfähig zu werden. Das Statistische Bundesamt fügt dem hinzu, dass nur 2 Prozent aller Schwerbehinderungen die Folge eines Unfalls sind. Die überwiegende Mehrzahl davon hat sich durch schwere Erkrankungen entwickelt. In diesen Fällen nützt eine private Unfallversicherung gar nichts.

Unfallversicherung sinnvollInsofern könnte es sehr wohl so sein, dass gerade in Ihrem Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung – BU – sinnvoller ist als eine private Unfallversicherung. Erstere geht in Leistung, wenn Sie Ihren Beruf, ungeachtet der Ursache, voraussichtlich länger als ein halbes Jahr nicht ausüben können. Es spielt also keine Rolle, ob dies durch einen Unfall oder eine körperliche beziehungsweise psychische Erkrankung verursacht ist. So gesehen ist der Schutz durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich umfangreicher als jener durch die Unfallversicherung.

Nun kann es Ihnen aber geschehen, dass Sie beim besten Willen gar keine BU abschließen können, weil die Versicherungsgesellschaft zum Beispiel das besondere Risiko in Ihrem Fall partout nicht tragen will. Dann ist die Unfallversicherung stets eine gute Alternative. Sogar, wenn Ihr Beruf mit einem erhöhten Unfallrisiko verbunden ist, ist eine private Unfallversicherung erstaunlich preisgünstig. In einem solchen Fall ist eine solche Absicherung geradezu notwendig. Im Übrigen werden im Vorfeld des Abschlusses eines Unfalltarifs kaum Gesundheitsfragen angeschnitten.

Daher ist auch für Extremsportler die private Unfallversicherung sinnvoll. Bei relativ gefährlichen Hobbys wie Tauchen, Kite-Surfen oder Fallschirmspringen wird die BU in aller Regel mit hohen Risikozuschlägen behaftet. Viele begegnen dem, indem sie ihren gefährlichen Sport aus der BU ausklammern und stattdessen noch zusätzlich die private Unfallversicherung abzuschließen. Falls Sie dazu gern konkrete Zahlen sehen möchten, wenden Sie einfach mal unseren Rechner für den Unfallversicherung-Vergleich an.

Wer einen Rennsport betreibt oder Hobby-Pilot ist, sollte gut mit seinem Versicherer kommunizieren, denn viele Anbieter haben großen Respekt vor gefährlichen Freizeitaktivitäten und klammern diese aus ihren Leistungen einfach aus.

Bitte beachten!Versicherungsunternehmen machen Gewinne, weil sie die Statistik bemühen. Weiter oben verwiesen wir bereits darauf, dass das Invaliditätsrisiko aufgrund eines Unfalls eher gering ist. Unter anderem aus diesem Grunde ist die private Unfallversicherung kostengünstiger als die BU, die die hohen Investitionskosten für behindertengerechte Türen und Rampen in ihre Kalkulation einfließen lassen muss. Übrigens müssen für Schwerbehinderte oftmals auch die Kraftfahrzeuge komplex umgerüstet werden.

Wer vom Schicksal mit einer Behinderung hart getroffen wird, kann mithilfe der privaten Unfallversicherung zumindest die daraus resultierenden Folgekosten weitestgehend abfedern. Die Berufsunfähigkeitsversicherung sorgt dagegen lediglich für eine monatliche Rente, mit deren Höhe aber niemand große Sprünge machen kann. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Prämien für die private Unfallversicherung gestaffelt sind, sollten Sie unseren unverbindlichen, kostenlosen Rechner für den Unfallversicherung-Vergleich anwenden.

Wer über das nötige Kleingeld verfügt, schließt idealerweise eine BU und eine Unfallversicherung ab, weil diese sich gegenseitig gut ergänzen. In diesem Fall führen Sie den Vergleich für die Berufsunfähigkeitsversicherung und den Unfallversicherung-Vergleich getrennt voneinander durch. Berücksichtigen Sie dabei auch, dass unser Leben aus vielen verschiedenen Phasen besteht, große Veränderungen also inbegriffen. Daher kann die Zeit kommen, dass die Unfallversicherung für die Familie mehr Schutz bietet als eine BU.

Falls Sie zum Beispiel glauben, Sie könnten Ihre Familie mit einer Unfallversicherung gegen Ihren eigenen Todesfall gut abzusichern, sollten Sie sich alternativ dazu unbedingt über Risiko-Lebensversicherungen informieren. Ob eine Unfallversicherung notwendig ist, lässt sich nicht allgemein befürworten oder ablehnen. Diese Entscheidung muss jeder für sich unter Abwägung der individuell zugeschnittenen Unfallversicherung Leistungen treffen.

Worauf sollte ich beim Unfallversicherung-Vergleich achten?

Die Höhe der Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung hängt vom Invaliditätsgrad und natürlich von der Höhe der Versicherungssumme, die Sie im Vorfeld mit dem Versicherer vereinbart haben, ab. Außerdem wurde in der Versicherungspolice bereits hinterlegt, ob der verunfallten Person eine monatliche Rente oder eine größere Einmalzahlung gewährt wird. Auf die folgenden Punkte sollten Sie dabei achten:

  • Rentenzahlung erfordert einen Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent
  • Der Grad der Invalidität ist zugleich der Gradmesser für den Prozentsatz der Versicherungssumme, der im Falle der Einmalzahlung zur Anwendung kommt. Das heißt, Sie erhalten schon Leistungen von der privaten Unfallversicherung bei noch geringem Invaliditätsgrad wie einem abgesägten Finger.
Der Grad der Invalidität wird schon durch den Hausarzt beziehungsweise durch den erstbehandelnden Unfallarzt festgestellt. Dennoch verlangen viele Versicherungsgesellschaften die Expertise eines weiteren unabhängigen Gutachters. Sowohl der Versicherte als auch die Versicherungsgesellschaft haben gemäß GDV-Richtlinien das Recht auf Folgeuntersuchungen, die sogar jedes Jahr wiederholt werden können.

Weitere ergänzende Leistungen stehen bei vielen Versicherungsgesellschaften im Angebot

  • Todesfallleistung: Falls der Versicherte infolge eines Unfalls verstirbt, erhalten die Hinterbliebenen bei dieser Option eine zuvor vereinbarte Todesfallsumme. Aber Achtung, die Betonung liegt hier auf Unfalltod. Wer seine Hinterbliebenen grundsätzlich finanziell absichern möchte, sollte besser über eine Risikolebensversicherung, die im Übrigen meistens sehr günstig ist, nachdenken. Diese geht auch dann in die Leistung, wenn der Versicherte aufgrund einer Krankheit zu Tode kommt.
  • Private UnfallversicherungKrankenhaustagegeld: Für jeden Tag der stationären Behandlung in einem Krankenhaus gibt es einen bestimmten Betrag Krankenhaustagegeld. Dies ist eine angenehme Einrichtung, denn jeder Krankenhausaufenthalt ist mit gewissen Zusatzkosten verbunden, sei es nun die WLAN-Verbindung, der Fernseher oder eine Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.
  • Tagegeld beziehungsweise Krankentagegeld: Das Tagegeld mag in Einzelfällen noch viel wichtiger sein als das Krankenhaustagegeld, denn hierbei geht es darum, dem Verdienstausfall während der stationären Unterbringung entgegenzutreten. Wer diese Option in die Unfallversicherung integriert, erhält für die Zeit der unfallverursachten Arbeitsunfähigkeit das vereinbarte Krankentagegeld. Dieser Betrag wird in keiner Weise geschmälert, falls Sie zusätzlich noch ein Krankenhaustagegeld einschließlich eines Genesungsgeldes vereinbart haben. Letzteres wird höchstens für 100 Tage nach dem Krankenhausaufenthalt ausgezahlt. Normalerweise aber ebenso viele Tage wie Sie im Krankenhaus stationär verbracht haben.
  • Bergungs- und Rettungskosten: Bei Rettungsmaßnahmen entstehen sogenannte Bergungskosten, also in lebensbedrohlichen Situationen, aus denen Menschen umgehend befreit werden müssen. So ein typisches Beispiel wäre ein Lawinenabgang in einem Skigebiet, wodurch Menschen verschüttet worden sind. In einem solchen Fall werden zunächst Suchhunde eingesetzt, um die Unfallopfer überhaupt erst einmal ausfindig machen zu können. Der direkte Transport in die nächstgelegene Klinik erfolgt aus dem Gebirge meistens mit dem Rettungshubschrauber. Ohne eine dementsprechende Unfallversicherung bleiben Sie dann privat auf immensen Kosten sitzen. Viele Tarife sind mit Blick auf die Kosten für Rettungs- und Bergungsaktionen nach oben gedeckelt. Die genauen Konditionen erfahren Sie ebenfalls durch Anwendung unseres Vergleichsrechners.
  • Übergangs- und Sofortleistung: In vielen Fällen ist es nicht sofort klar, ob sich durch einen Unfall eine dauerhafte Invalidität einstellen wird. Wer Übergangsleistung mitversichert, bekommt nach einem halben Jahr die zuvor vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt, vorausgesetzt, es bestand ohne Unterbrechung eine mindestens 50-prozentige Beeinträchtigung. Dieser Fall ist übrigens nicht so ungewöhnlich, denn nach einem schweren Unfall befinden sich viele Menschen über sehr lange Zeit in stationärer Behandlung.
  • Kosmetische Operationen: Wer einen Unfall erleidet, kann auch in ästhetischer Hinsicht eine „Entstellung“ erfahren, die sich nicht selten, ja sogar fast zwingend, zu einer argen, nachhaltigen, psychischen Belastung ausweitet. Daher wird Unfallopfern der Anspruch auf rein kosmetische Operationen zugestanden, wenngleich nicht in jedem Fall. Einen entsprechenden Eingriff können Erwachsene binnen einer Dreijahresfrist vornehmen lassen. Minderjährige haben bis zum 21. Lebensjahr Zeit dazu.
Bei Betrachtung all dieser Sonderleistungen sollten Sie unbedingt genau überlegen, was Sie davon wirklich brauchen. Bei einigen Tarifen können derartige Komponenten bereits Bestandteile des Grundschutzes sein. Daher ist ein Vergleich der Unfallversicherungen so wichtig.

Die Unfallversicherung-Leistungen genauer betrachtet

Unfallversicherung LeistungenBeim Unfallversicherung-Vergleich geht es natürlich um die Prämienhöhen, aber noch wichtiger sind dabei die Unfallversicherung Leistungen. Der Tarif, den Sie auswählen, bestimmt schließlich, ob Ihnen Ihre private Unfallversicherung eine größere Einmalzahlung überweisen wird, oder ob Sie als Unfallopfer mit einem dauerhaften körperlichen Schaden eine monatliche Rente erhalten würden. Auf der Grundlage der „Gliedertaxe“ wird das Maß der Invalidität bestimmt, das sich wiederum direkt auf den auszuzahlenden Prozentsatz der Versicherungssumme abbildet.

Es mag dem einen oder anderen etwas makaber anmuten, wenn die sogenannte Gliedertaxe jedem Körperteil völlig emotionslos einen „Grad der Wichtigkeit“ zuordnet. Daraus ergibt sich dann der Invaliditätsgrad, wenn Sie eine bestimmte Gliedmaße verloren haben. Wer sich mal die Mühe macht und die Wertigkeiten aller Gliedmaßen zusammenzählt, würde bei einer Prozentzahl weit jenseits der Hundert landen. Das Versicherungswesen geht aber davon aus, dass ein Mensch maximal 100-prozentig invalide sein kann. Daher orientieren sich die Unfallversicherung-Leistungen an der „Gliedertaxe des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft“, aus der wir Ihnen hier ein paar Auszüge präsentieren:

  • Erblindung auf einem Auge = 50 Prozent Invalidität
  • Totale Erblindung – beide Augen = 100 Prozent
  • Verlust eines Beins oder eines Arms – Abtrennung über der Mitte des Oberarms beziehungsweise des Oberschenkelknochens = 70 Prozent
  • Handverlust ab Handgelenk = 55 Prozent
  • Fußverlust ab Fußgelenk = 40 Prozent
  • Fingerverlust ist gestaffelt nach Daumen = 20, Zeigefinger = 10, anderer Finger = 5 Prozent
  • Verlust des Geruchssinns = 10 Prozent
  • Verlust des kleinen Zehs = 2 Prozent
Einige Versicherer haben verstanden, dass der Verlust eines Fingers für einen Chirurgen oder einen Musiker einen besonderen Härtefall darstellt. Daher wurden für bestimmte Berufsgruppen Sonderkonditionen eingeführt.

In der Tat legt jede Versicherungsgesellschaft ihre eigene Gliedertaxe nach Gutdünken aus. Wenn Sie zum Beispiel als Radiomoderator oder Sänger vom Funktionieren Ihrer Stimme abhängig sind, sollten Sie sich die verschiedenen Gliedertaxen der Versicherungsgesellschaften genau ansehen oder gegebenenfalls eine „erweiterte Gliedertaxe“ aushandeln, die sich an Ihrer individuellen Lebenssituation ausrichtet.

Unfallversicherung-Vergleich unter dem Blickwinkel der Progression

Verschiedene VariantenDas Wort Progression gibt stets den Hinweis, dass keine einfache lineare Funktion hinter einem Vorgang steckt. Manche mögen es kompliziert. So, wie ein Besserverdienender mit einem insgesamt höheren Steuersatz konfrontiert wird, sieht auch die progressive Unfallversicherung vor, dass eine Versicherungsgesellschaft im Falle eines höheren Invaliditätsgrades überproportional in die Leistung gehen muss. Praktisch bedeutet dies, dass eine totale Invalidität mit bis zu 225 Prozent belegt wird. Wer eine solche Progression wünscht, bezahlt aber einen Zuschlag bei der Prämie von bis zu 40 Prozent.

Als zufriedenstellend erachten viele Versicherte folgendes Progressionsmodell:

  • Invaliditätsgrad 25 Prozent = 25 Prozent der Versicherungssumme
  • Invaliditätsgrad 50 Prozent = 100 Prozent Versicherungssumme
  • Invaliditätsgrad 100 Prozent = 3,5-fache Versicherungssumme

Wahl der Versicherungssumme

Als grobe Hausnummer können Sie hierfür das Zwei- bis Dreifache Ihres Jahresgehalts ansetzen. Wer noch am Anfang seiner beruflichen Karriere steht, geht hoffentlich davon aus, dass er später mehr verdienen wird. Dies sollte gleich bei der Wahl der Versicherungssumme eingerechnet werden. Wenn Sie eine Versicherungssumme von 200.000 Euro festlegen, würde Ihnen der Verlust Ihres kleinen Fingers 10.000 Euro einbringen. Wenn Sie der Meinung sind, dass der kleine Finger eigentlich wertvoller ist, müssen Sie das auf die Versicherungssumme spiegeln. Falls Ihr Invaliditätsgrad eines Tages höher ausfallen sollte, werden Sie froh sein, sich für eine hohe Progression entschieden zu haben.

Was ist überhaupt ein Unfall?

Wichtig!Unser Rechtswesen verlangt es, dass Begriffe eindeutig definiert sind. Beim Unfall treffen wir bei den Versicherungsgesellschaften auf recht unterschiedliche Auffassungen. Bekannt ist, dass viele Unfälle die unmittelbare Folge temporärer Bewusstseinsstörungen sind, die zum Beispiel durch Medikamente oder Alkohol, Drogen, eine plötzliche Ohnmacht oder einen Schlaganfall beziehungsweise Herzinfarkt ausgelöst werden. Fragen Sie Ihre Unfallversicherung, ob sie in derartigen Fällen zur Leistung bereit ist.

Darüber hinaus können Infektionen, Impfungen oder Nahrungsmittelvergiftungen ursächlich an Unfällen beteiligt sein. Weitere Gründe sind Insektenstiche oder Zeckenbisse und Erfrierungen führen zur Taubheit von Gliedmaßen. Achten Sie darauf, dass diese Ursachen nicht explizit aus dem Leistungsspektrum ausgeschlossen sind.

Beim Unfallversicherung-Vergleich sollten Sie noch auf die folgenden Gesichtspunkte achten:

  • Eine gesundheitliche Vorschädigung kann sich sehr negativ auf die Prämie auswirken. Dennoch sind Sie gut beraten, beim Ausfüllen des Antrages auf eine Unfallversicherung wahrheitsgemäße Angaben über Vorerkrankungen zu machen. Im Schadensfall schauen sich die Versicherer Ihre Angaben sehr genau an. Wenn dann gewisse Zweifel aufkommen, kann die Leistung zur Gänze versagt werden.
  • Die Versicherungsgesellschaft sollte unbedingt sofort über den Unfall informiert werden, denn viele Unternehmen setzen relativ enge Meldefristen, nach denen der Versicherungsschutz erlischt. Das kann zuweilen sehr unfair sein, falls die verunfallte Person keine Möglichkeit hat, sich darum zu kümmern. Insofern spiegelt dies auch den Geist eines Unternehmens wider.
  • Sie können in den meisten Fällen davon ausgehen, dass das Modell „Unfallversicherung Familie“ ein günstiges Angebot darstellt.

Wann die Unfallversicherung nicht zahlt

In nicht wenigen Fällen lehnt die Unfallversicherung eine Leistung ab. Solche Ausschlüsse sind auf den folgenden Feldern immer wieder zu verzeichnen:

  • Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen der versicherten Person.
  • Unfälle durch Krampfanfälle beziehungsweise epileptische Anfälle.
  • Unfälle, die sich aus einer – vorsätzlichen – Straftat ergeben haben.
  • Unfälle aufgrund von Kriegs- oder Bürgerkriegsgeschehen.
  • Unfälle, die in einem Zusammenhang mit Kernenergie stehen.
  • Unfälle durch die Benutzung von Fluggeräten ohne Motor wie Segelflugzeuge, aber auch Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge oder Raketen. Fallschirmspringen ist normalerweise ebenfalls ausgeschlossen.
  • Unfälle durch die aktive Teilnahme an motorisierten Rennveranstaltungen.

Was bringt der Unfallversicherung-Test?

Unfallversicherung TestViele verwechseln den Unfallversicherung-Vergleich mit einem Unfallversicherung Test. In der Folge entscheiden sie sich sogleich für die erstbeste Unfallversicherung, die im Test positiv bewertet wurde. Doch der Unfallversicherung-Test basiert auf eher künstlich konstruierten Pauschalfällen, die in ihrer ziemlich allgemeinen Form die Statistik bedienen sollen. Der Unfallversicherung-Vergleich dagegen baut ganz individuell auf Ihren realen Eingabedaten auf.

Im Ergebnis finden Sie nur auf dieser Schiene das beste Preis-Leistungs-Verhältnis einer privaten Unfallversicherung mit Blick auf Ihre ganz persönliche Lebenssituation. Trotzdem kann der Unfallversicherung-Test hilfreich sein bei der Entscheidung, weil Sie hier einige allgemeine Informationen unter anderem zur Kundenzufriedenheit bei dem jeweiligen Unternehmen erfahren. Auf jeden Fall aber nicht vergessen, das Kleingedruckte zu lesen, auch dann, wenn das Unternehmen im Unfallversicherung Test gut abgeschnitten hat.

Führten die Stiftung Warentest und Öko Test bereits einen Unfallversicherung-Test durch?

Auch die Fachleute der Stiftung Warentest haben bereits einen Unfallversicherung-Test durchgeführt und dabei 117 Tarife für Berufstägige und Kinder geprüft. Elf Tarife konnten sich über die Note „Sehr Gut“ freuen, während 69 Tarife mit „Gut“ bewertet wurden. Weitere 37 Tarife erhielten die Note „Befriedigend“. Den günstigsten Tarif konnten Sie im September 2018 bei der Durchführung des Tests für Unfallversicherungen schon für 69 Euro Jahresbeitrag abschließen. Allerdings verweisen die Tester darauf, dass der Tarif des Testsieger mit 354 Euro pro Jahr zu Buche schlägt, dafür aber einen umfassenden Versicherungsschutz bietet. Den entsprechenden Test können Sie gegen ein geringes Entgelt freischalten.

Auch Öko Test führte einen solchen Test von Unfallversicherungen durch. Dieser stammt allerdings aus dem Jahre 2010 und dürfte aus aktueller Sicht kaum noch aufschlussreich sein. Allerdings prüften die Verbraucherschützer annähernd 500 Versicherungen dieser Art. Interessieren Sie sich tendenziell dafür, welche Gesellschaften positiv abschnitten, könnte sich ein Blick auf die Testergebnisse auch heute noch lohnen.

Wechsel oder Kündigung der Unfallversicherung?

FragezeichenUnter Beachtung der dreimonatigen Kündigungsfrist kann eine Unfallversicherung stets zum Ende eines Jahres beziehungsweise Versicherungsjahres gekündigt werden. Falls Sie beispielsweise beim Unfallversicherung Vergleich auf ein anderes „unschlagbares“ Angebot stoßen, könnte so eine Kündigung sinnvoll sein, auch dann, wenn sich Ihre Lebenssituation nachhaltig verändert hat, denn die Prämie orientiert sich unter anderem an Ihren persönlichen Risiken.

Falls Sie also ganz plötzlich Ihre neue Liebe zum Drachenfliegen, Fallschirmspringen oder Bergsteigen entdeckt haben, ist dies der Unfallversicherung unverzüglich mitzuteilen, die unter den veränderten Voraussetzungen die Prämie neu festsetzen wird. Da in einem solchen Fall dringend mit einer steigenden Prämie zu rechnen ist, bietet es sich an, erneut einen Unfallversicherung-Vergleich durchzuführen. Wir empfehlen Ihnen, die Auswirkungen auf die Prämie durch Ein- oder Ausschalten der folgenden Optionen mit unserem Rechner einmal auszutesten:

  • Änderungen der Versicherungssumme in beide Richtungen
  • Unterschiedliche Varianten der Progression
  • Einmalige Kapitalauszahlung oder Unfallrente
  • Beitragszahlungen jährlich oder monatlich

Ein paar abschließende Worte:

Wichtiger HinweisKeine Versicherung kann einen Unfall verhindern. Doch mithilfe der Unfallversicherung Leistungen können zumindest die sich daraus ergebenden finanziellen Folgen weitgehend abgefedert werden. Die Angebote der vielen Unfallversicherer sind komplex und für einen Laien kaum zu überschauen. Eine private Unfallversicherung kann aber im Hinblick auf ihre Leistungen an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst werden, indem Sie aus dem großen Bündel an Zusatzoptionen jene herauspicken, die mit Ihrer Lebenssituation gut vereinbar sind. Mit anderen Worten: Überlegen Sie sehr genau, welche Leistungen Sie davon wirklich brauchen.

Die oft gestellte Frage danach, inwieweit die Unfallversicherung notwendig oder sinnvoll ist, beantwortet sich zuweilen von selbst, wenn Sie den Unfallversicherung-Vergleich zum ersten Mal durchführen. Wer beim Vergleich der Unfallversicherung nicht zu einem befriedigenden Ergebnis kommen kann, sollte dies als Hinweis werten, dass in seinem speziellen Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglicherweise die bessere Alternative sein könnte. Auf der anderen Seite könnte eine Unfallversicherung für Ihr Kind sinnvoll sein. Beispielsweise beinhaltet die Kinderunfallversicherung den erweiterten Schutz gegen die Folgen eines Zeckenbisses.

Da niemand die vielen Aspekte und Bedingungen, die mit den Unfallversicherungen der verschiedenen Anbieter verknüpft sind, überblicken kann, gilt nach wie vor die Empfehlung, den überaus hilfreichen Rechner, der extra für den Unfallversicherung-Vergleich entwickelt wurde, zu verwenden. Auf diese Weise erfahren Sie zum Beispiel wichtige Details über die besonders günstige Unfallversicherung für die Familie.

Der Vergleich der Unfallversicherungen führt Sie früher oder später zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis eines bestimmten Anbieters, zu dem Sie sich sogleich direkt verlinken lassen können, um Ihren Antrag auf eine Unfallversicherung online einzureichen. Sobald sich Ihre Lebenssituation mehr oder weniger gravierend geändert hat, lohnt es sich, den Unfallversicherung Vergleich zu wiederholen.