Aktueller Renten­versicherung Vergleich

  • Individuelle Berechnung
  • Unverbindlich und kostenlos
  • Riester und Rürup möglich
  • Jetzt die Rente aufbessern

Rentenversicherung Vergleich 2019 – Jetzt private Rentenversicherungen vergleichen und Rente mit privater Altersvorsorge aufbessern

Im Grunde genommen weiß es heutzutage jedes Kind: Die gesetzliche Rente wird den meisten Menschen eines Tages nicht mehr ausreichen, um den bisherigen Lebensstandard auch im Ruhestand aufrechtzuerhalten. Wenn Sie also einen sorgenfreien Lebensabend haben möchten, sollten Sie sich unbedingt um eine zusätzliche private Rentenversicherung kümmern. Nur auf diese Weise schützen Sie sich vor der drohenden Versorgungslücke im Alter. Je eher Sie damit anfangen, desto mehr haben Sie davon und desto humaner sind die monatlich zu leistenden Beiträge.

Die private Altersvorsorge kennt verschiedene Varianten, von denen die fondsgebundene Rentenversicherung weit verbreitet ist. Im Alter erhalten Sie dann entweder eine lebenslange Rente oder eine Kapitalabfindung in vorab vereinbarter Höhe. Nutzen Sie unseren praktischen Private-Rentenversicherung-Rechner, um sich einen Überblick über die aktuell angebotenen Tarife der verschiedenen Gesellschaften zu verschaffen. Neben dem Rentenversicherung-Vergleich und dessen detaillierter Erläuterung finden Sie in diesem Artikel auch jede Menge Wissenswertes rund um das Thema Rentenversicherung. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe kurz und prägnant und verraten Ihnen, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Rentenversicherung-Test anbieten.

So einfach funktioniert unser Private-Rentenversicherung-Vergleich

Sie möchten selbstständig für Ihr Alter vorsorgen und haben den Entschluss gefasst, zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung eine Rentenversicherung privat abzuschließen? Dann sind Sie hier auf dieser Seite genau richtig. Verwenden Sie unseren einfach zu bedienenden Rentenversicherung-Rechner, um sich im Handumdrehen die aktuellen Konditionen der diversen Versicherer anzeigen zu lassen. Dieser Service ist für Sie komplett kostenfrei, bietet eine individuelle Berechnung und beinhaltet Riester wie Rürup. Legen Sie gleich los, es sind nur wenige Schritte bis zum Ziel:

  1. RentenversicherungAls erstes gehen Sie auf den Button mit der Aufschrift „Jetzt vergleichen“.
  2. Im nächsten Schritt müssen Sie einige Angaben zu den finanziellen Leistungen machen. So wird verlangt, dass Sie ein Datum für den gewünschten Beginn der Altersvorsorge eingeben, den monatlichen oder einmaligen Anlagebetrag beziffern sowie das geplante Renteneintrittsalter eintragen.
  3. Weiter unten im gleichen Reiter werden noch einige persönliche Daten abgefragt. Tragen Sie Ihr Geburtsdatum, Ihren Familienstand und die Anzahl Ihrer Kinder ein. Außerdem müssen Sie bei „Berufsstatus“ noch das Passende auswählen. Dann klicken Sie auf „weiter“.
  4. Geben Sie nun Ihre kompletten Kontaktdaten ein, um ein individuelles Angebot erhalten zu können. Sie haben hier die Möglichkeit, im Feld „Anmerkungen“ noch spezielle Wünsche zu hinterlassen. Klicken Sie dann wieder „weiter“.
  5. Im letzten Schritt werden Sie nun noch um die Angabe Ihrer Telefonnummer für kurze Rückfragen gebeten. Durch einen Klick auf „absenden“ werden Ihre gesammelten Angaben übermittelt.

Nur wenige Tage später wird Ihr individuelles Angebot in Ihrem Briefkasten auf Sie warten. Beachten Sie bitte, dass bei einem Rentenversicherung-Vergleich leider nicht direkt online Ergebnisse angezeigt werden können. Denn diese Versicherungsart ist deutlich komplexer als beispielsweise eine Kfz-Versicherung oder Haftpflichtversicherung. Deshalb ist ein reiner Online-Vergleich in diesem Falle nicht möglich.

Welche Auswahloptionen bietet Ihnen die private Rentenversicherung? Zum einen können Sie sich für die sogenannte Riester-Rente entscheiden, welche es seit dem Jahr 2002 gibt. Hierbei können Sie eine staatliche Förderung bekommen. Alternativ dazu steht die Basisrente, auch als Rürüp-Rente bezeichnet, für Sie bereit. Diese wird steuerlich gefördert. Auf beide Varianten gehen wir im Laufe dieses Artikels näher ein.

Die gesetzliche Rente bleibt wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge

Auch wenn eine private Rentenversicherung ergänzend in den meisten Fällen Sinn macht, wird die wichtigste Säule der Altersvorsorge bis auf Weiteres die gesetzliche Rente bleiben. Jeder, der in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis steht, zahlt schließlich Monat für Monat Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Diese ist Teil unseres Sozialversicherungssystems. Geringfügig Beschäftigte sind von dieser Versicherungspflicht ausgenommen. Ähnlich sieht es bei den Freiberuflern und Selbstständigen aus, die sich allerdings freiwillig der gesetzlichen Rentenversicherung anschließen können. In einigen Berufen gibt es sogar eine Versicherungspflicht, wie etwa bei Hebammen.

Teil der gesetzlichen Rentenversicherung ist auch ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Im Falle Ihres Todes ist außerdem Ihre Familie durch eine Hinterbliebenenrente abgesichert.

Wann macht eine private Rentenversicherung Sinn?

Schon gewusst?Tatsächlich ist es so, dass die private Rentenversicherung nicht als das Allheilmittel für die Altersvorsorge betrachtet werden sollte. Denn längst nicht jedes Angebot auf dem Markt zahlt sich für Sie als Anleger wirklich aus. Die Versicherer versprechen Ihnen zwar nach wie vor das Blaue vom Himmel, jedoch sollten Sie in Zeiten niedriger Zinsen ganz besonders genau hinsehen. Denn oftmals ist es leider so, dass hohe Kosten auf eine geringe Rendite treffen und Sie somit im schlimmsten Falle mit einer neuerlichen Versorgungslücke im Alter konfrontiert werden.

Wirklich empfehlenswerte Produkte im Bereich private Rentenversicherung sind und bleiben die staatlich geförderten Modelle, landläufig unter den Bezeichnungen Riester und Rürup bekannt. Auch eine betriebliche Altersvorsorge kann für Sie Sinn machen, da diese entsprechend gefördert wird.

Private Rentenversicherung – Steuern zahlen oder nicht?

RenteGroße Unsicherheiten gibt es immer wieder beim Thema private Rentenversicherung und Steuer. Denn nichts ist ärgerlicher, als wenn Sie für die geleistete Rentenvorsorge am Ende auch noch kräftig an den Staat zahlen müssen. Bei der Riester-Rente ist es so, dass der Staat während der Ansparphase nicht nur eine Zulage hinzu gibt, sondern durch Steuervorteile zusätzliche Anreize schafft. Es greift hier das sogenannte Prinzip der nachgelagerten Besteuerung.

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass die spätere Rente im Alter ganz normal besteuert wird. Da der Steuersatz dann allerdings im Normalfall spürbar niedriger sein wird als vorher, als Sie noch ein volles Einkommen bezogen haben, lohnt es sich unter dem Strich dennoch. Bei der Basisrente ist es ganz ähnlich. Auch hier winkt eine steuerliche Förderung während der Zeit des Ansparens.

Diese beträgt im Jahr 2019 immerhin stolze 88 Prozent und erhöht sich Jahr für Jahr. So wird die Basisrente ab dem Jahr 2025 zu 100 Prozent steuerlich absetzbar sein. Umgekehrt gilt: Während des Rentenbezuges müssen Sie 2019 mit einer 78-prozentigen Versteuerung rechnen. Diese steigt stetig an, bis ab dem Jahr 2040 der Höchstsatz von 100 Prozent gilt.

Wenn Sie eine staatlich geförderte private Rentenversicherung als zusätzlichen Baustein Ihrer Altersvorsorge in Erwägung ziehen, sollten Sie nicht vergessen, dass Sie die Rente später auch entsprechend der Gesetze versteuern müssen.

Die wichtigsten Varianten der privaten Rentenversicherung

Mit Riester-Rente und Basisrente haben Sie die Wahl aus zwei verschiedenen, staatlich geförderten Modellen, die als private Altersvorsorge gelten. Wir stellen Ihnen beide Varianten im Folgenden im Detail vor und gehen auf die jeweiligen Eigenschaften und speziellen Vorzüge ein.

Riester-Rente – mit attraktiver staatlicher Förderung

Bitte genau hinschauenDie Riester-Rente wurde im Jahr 2002 eingeführt und bis heute von zahlreichen Bundesbürgern genutzt, um private Altersvorsorge zu betreiben. Das Grundprinzip der Riester-Rente, welche nach ihrem Begründer und einstigen Bundesarbeitsminister Walter Riester benannt wurde, sieht einen langfristigen Kapitalaufbau für das Rentenalter vor. Besonders attraktiv macht dieses Vorsorgemodell die staatliche Förderung, welche bis zu 175 Euro pro Jahr für Erwachsene und bis zu 300 Euro für Kinder beträgt. Je nach den individuellen Voraussetzungen können Sie sich sogar über weitere Steuerermäßigungen freuen.

Eine Riester-Rente macht für alle Menschen sind, die steuerpflichtig und rentenversicherungspflichtig sind. Es ist also egal, ob Sie zur Kategorie der Angestellten, der Beamten oder der in der Künstlersozialkasse versicherten Personen zählen. Auch Arbeitslose und Hartz-4-Empfänger können einen Riester-Vertrag abschließen. Beachten Sie nur, dass die später in monatlichen Beträgen lebenslang ausgezahlte Rente auch noch besteuert werden muss.

Basisrente – auch bekannt als Rürup-Rente

Verschiedene VariantenDie Alternative zur Riester-Rente ist die sogenannte Basisrente, auch als Rürup-Rente bekannt. Diese umgangssprachliche Bezeichnung rührt vom Ideengeber dieses Rentenmodells, Ökonom Hans-Adalbert Rürup, her. Es handelt sich um eine kapitalgedeckte private Rentenversicherung, die es seit 2005 in der Bundesrepublik Deutschland gibt. Ähnlich dem „Riestern“ sollen Sie auch hier durch regelmäßige Beiträge etwas für das Alter ansparen.

Da die Basisrente steuerlich gefördert wird, sollten Sie sich vor allem dann für diese Variante entscheiden, wenn Sie generell unter einer hohen Einkommenssteuerbelastung zu leiden haben. Denn je höher Ihr Einkommenssteuersatz ist, desto lohnenswerter ist die Rürup-Rente für Sie. Neben der als klassisch bezeichneten, eher auf Sicherheit basierenden Anlageform können Sie sich auch für eine aktienorientierte Anlageform entscheiden. Diese birgt gleichermaßen mehr Chancen als auch Risiken. Wie bei der Riester-Rente wird die Basisrente ab dem Erreichen des anvisierten Rentenalters in Form von monatlichen Beträgen an Sie ausgezahlt.

Wie funktioniert die private Rentenversicherung?

Private RentenversicherungBevor Sie unseren Altersvorsorge-Rechner anwerfen und nach passenden Angeboten suchen, interessieren Sie sich wahrscheinlich auch dafür, wie diese private Rentenversicherung überhaupt funktioniert. Da diese Versicherungen von privatwirtschaftlichen Unternehmen angeboten werden, ist zumindest schon mal klar, dass diese nicht als Wohltäter handeln. Es steht selbstverständlich immer eine Gewinnerzielungsabsicht dahinter, sonst würden diese Policen gar nicht erst angeboten werden. Die wichtigste Frage für Sie ist eben, ob es sich dabei um eine Win-Win-Situation handelt.

Genau genommen können Sie die private Rentenversicherung als eine Art Variante der Lebensversicherung betrachten. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Lebensversicherung ist jedoch, dass keine Gesundheitsprüfung fällig wird. Warum dies so ist, wird Ihnen nach der nachfolgenden Erklärung einleuchten.

Denn bei der Lebensversicherung muss die Versicherung die vereinbarte Summe auszahlen, sobald der Versicherungsnehmer verstirbt. Somit hat das Versicherungsunternehmen ein großes Interesse daran, dass Sie möglichst gesund sind und lange leben. Bei der privaten Rentenversicherung hingegen ist es umgekehrt. Je eher Sie als versicherte Person sterben, desto günstiger ist es für die Versicherung, da die Rente dann nur kurze Zeit ausgezahlt werden muss.

Bedenken Sie, dass die private Rentenversicherung im Gegensatz zur Lebensversicherung nicht dazu dient, um Ihre Familie im Fall Ihres Todes abzusichern. Denn im Normalfall werden die Rentenzahlungen mit Ihrem Tod eingestellt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, eine sogenannte Rentengarantiezeit zu vereinbaren. In diesem Fall erfolgen auch weiterhin Zahlungen an Ihre Hinterbliebenen.

Aufgeschobene Rente oder Sofortrente – was ist die beste Altersvorsorge?

AltersvorsorgeGrundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen zwei Formen der privaten Rentenversicherung. Zum einen können Sie sich für die aufgeschobene Rente entscheiden – oder aber Sie wählen die Sofortrente. Was es damit auf sich hat und wodurch sich die beiden Arten der Altersversorgung auszeichnen, erläutern wir Ihnen hier:

  • Aufgeschobene Rente: Dies ist das mit Abstand verbreitetere Modell. Dabei zahlen Sie über viele Jahre hinweg in regelmäßigen Abständen – in der Regel monatlich – Beiträge in einer festgelegten Höhe ein. Somit wird Kapital angespart, das Ihnen ab dem vereinbarten Rentenbeginn in Form von monatlichen Zahlungen als Rente ausgezahlt wird. Idealerweise hat sich das Kapital bis dahin vermehrt, wobei dies stark damit zusammenhängt, für welche Vertragsart Sie sich entschieden haben. Zur Auswahl stehen neben der klassischen Rentenversicherung auch fondsgebundene Verträge sowie Verträge aus dem Bereich der sogenannten „neuen Klassik“.
  • Sofortrente: Dieses Modell ist eher selten, wird von manchen Verbrauchern jedoch präferiert. Dabei sparen Sie nicht über Jahre langsam Geld an, sondern zahlen einmalig eine entsprechend hohe Summe ein. Diese Summe ist als Einmaleinlage bekannt. Das Besondere dabei ist, dass die gestückelte Auszahlung in Form einer monatlichen Rente hier meist sofort beginnt. Sie können sich jedoch auch für einen Rentenbeginn entscheiden, der vom Zeitpunkt dieser Zahlung an noch ein paar Jahre in der Zukunft liegt.

Was sind die wichtigsten Vor- und Nachteile einer privaten Rentenversicherung?

Ohne hier auf die Besonderheiten der einzelnen Varianten einzugehen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen Überblick der wichtigsten Vorteile und Nachteile präsentieren, welche die private Rentenversicherung als solches mit sich bringt. So können Sie auf anschauliche Weise sehen, was für eine private Rente spricht und wo es gegebenenfalls kritische Punkte gibt.

  • Wichtige Säule der Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente
  • Entweder lebenslange Rente oder einmalige Kapitalauszahlung
  • Garantieleistungen werden auf jeden Fall ausgezahlt
  • Zusätzliche Erhöhung der Rente durch Überschussbeteiligungen möglich
  • Optionale Möglichkeit, eine Rentengarantiezeit oder Restkapitalabfindung zu vereinbaren
  • Sie bestimmen selbst aktiv die Höhe Ihrer Privatrente
  • Bei einem frühen Tod streicht die Rentenversicherung das Kapital ein, wenn Sie keine Rentengarantiezeit oder Restkapitalabfindung vereinbart haben
  • Die garantierte Rente ist oft niedriger, als Versicherungsvertreter es Ihnen verkaufen
  • Gefahr geringer Renditen, je nach Entwicklung des Kapitalmarkts

Es ist also auch bei diesem Thema nicht alles Gold, was glänzt, und vor dem Abschluss eines Vertrages sollten Sie sich die entsprechende Zusatzrentenversicherung sehr genau anschauen. Sämtliche Risiken lassen sich jedoch nie ausschließen. Dennoch fahren Sie insbesondere mit einer staatlich geförderten privaten Rentenversicherung auf jeden Fall besser, als wenn Sie Ihre Altersvorsorge komplett vernachlässigen oder dem Zufall überlassen. Unser Altersvorsorge-Vergleich hilft Ihnen dabei, aus der Fülle an Angeboten das Passende herauszufiltern.

Glossar zum Thema private Rentenversicherung

Klassische Rentenversicherung

Bei einer klassischen Rentenversicherung verspricht Ihnen das Versicherungsunternehmen einen bestimmten Garantiezins. Am Ende kommen zur Rendite meist noch Anteile aus Überschüssen hinzu, welche der Versicherer mit Ihrer Geldanlage erwirtschaftet hat. Diese Variante der privaten Rentenversicherung gilt zwar als sicherste Lösung, jedoch hat sie mit den niedrigen Zinsen zu kämpfen und wird dadurch leider zunehmend unattraktiv.

„Neue Klassik“

Während die klassische Rentenversicherung aufgrund der niedrigen Zinsen immer weniger angeboten und ausgewählt wird, setzen die Anbieter mittlerweile verstärkt auf die sogenannte „neue Klassik“. Diese Modelle zeichnen sich durch geringere Garantien aus, wodurch mehr Rendite ermöglicht werden soll. Bedenken Sie jedoch, dass dadurch auch das Risiko für Ihre Einlagen steigt. Da es im Bereich der „neuen Klassik“ sehr unterschiedliche Versicherungsprodukte gibt, fällt es hier recht schwer, allgemeingültige Aussagen zu treffen.

Index-Rentenversicherung

Die Index-Rentenversicherung gehört zum Gebiet der „neuen Klassik“. Hierbei wird Ihr Geld zum Teil in Aktienfonds investiert, wobei Ihnen der Erhalt Ihrer Beträge, jedoch nicht die Verzinsung garantiert wird. Während der mögliche Gewinn jedes Jahr begrenzt wird, müssen Sie Verluste des Fonds komplett tragen. Bei solchen Verträgen ist also eher Vorsicht geboten!

Fondsgebundene Rentenversicherung

Die fondsgebundene Rentenversicherung lockt mit möglicherweise hohen Gewinnen – allerdings sind genauso gut auch hohe Verluste möglich. Da es bei diesen Policen im Regelfall keine Garantien gibt, sollten Sie nur Geld, auf das Sie im Zweifelsfall auch verzichten können, in einen solchen Vertrag stecken. Je länger die fondsgebundene Rentenversicherung läuft, desto eher werden sich Verluste tendenziell im Lauf der Zeit wieder ausgleichen.

Sofortrente

Bei einer Sofortrente zahlen Sie dem entsprechenden Versicherungsunternehmen einmalig eine hohe Geldsumme. Die Versicherung garantiert Ihnen im Gegenzug eine lebenslange Rente in vereinbarter Höhe. Bei der Sofortrente findet jedoch nur eine geringe Verzinsung des Kapitals statt. Sie macht vor allem dann Sinn, wenn Sie davon ausgehen können, sehr alt zu werden und Ihnen die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenkasse nicht ausreichen.

Riester-Rente

Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine private Rentenversicherung, die von staatlicher Seite gefördert wird. Vor allem diese Förderung macht Riester-Verträge interessant, da sie ansonsten leider nur eine eher geringe Verzinsung mit sich bringen. Welche Vorzüge Ihnen die Riester-Rente im Detail bringt, haben wir weiter oben in ausführlicher Form für Sie zusammengefasst.

Rürüp-Rente/Basisrente

Wie auch die Riester-Rente wird die Rürup-Rente oder Basisrente vom Staat gefördert, jedoch auf andere Art und Weise. Sie eignet sich besonders für Besserverdienende als zusätzliches Element der privaten Altersvorsorge, da sie mit steigendem Einkommenssteuersatz immer attraktiver wird. Auch zur Basisrente haben wir weiter oben detailliertere Informationen für Sie zusammengestellt.

Kapitalabfindung

Einige Varianten der privaten Rentenversicherungen lassen Ihnen die Wahl, ob Sie sich eine monatliche, lebenslange Rente auszahlen lassen möchten oder doch lieber eine einmalige Auszahlung zum Rentenbeginn bevorzugen. Die Kapitalabfindung beschert Ihnen also auf einen Schlag eine große Summe, was sowohl Vor- als auch Nachteile haben kann. In diesem Zusammenhang ist vom sogenannten Kapitalwahlrecht die Rede.

Rentengarantiezeit

Sollten Sie während der Auszahlungsphase Ihrer Rente versterben, behält im Normalfall die Versicherung das Ihnen eigentlich noch zustehende Geld. Dem können Sie nur entgegenwirken, indem Sie eine Rentengarantiezeit vereinbaren. Denn in diesem Fall muss der Versicherer die Zahlungen für einen vereinbarten Zeitraum auch nach Ihrem Ableben fortsetzen. So werden Ihre Hinterbliebenen abgesichert.

Überschussbeteiligung

Neben den sogenannten Garantieleistungen locken Sie die privaten Rentenversicherungen mit attraktiv erscheinenden Überschussbeteiligungen, durch welche sich Ihre garantierte Rente im Endeffekt noch spürbar erhöhen kann. Diese Überschüsse können aus erwirtschafteten Gewinnen entstehen. Wichtig ist, dass Sie solches Geld niemals sicher einkalkulieren sollten.

Wann sollte ich meine private Rentenversicherung kündigen?

Bitte beachten!Vielleicht haben Sie bereits eine solche Versicherung, geraten aber eines Tages an den Punkt, an dem Sie sich fragen: Ist meine private Rentenversicherung sinnvoll oder sollte ich sie besser kündigen? Hierauf gibt es eine klare Antwort: In den allermeisten Fällen ist die Kündigung eines solchen Vertrags keine gute Idee. Nur in Ausnahmen kann es gegebenenfalls Sinn machen. Zunächst einmal sollten Sie nach anderen Lösungen suchen.

Wenn die monatlich zu zahlenden Beiträge für Sie zu einer Belastung werden, etwa im Falle einer temporären Arbeitslosigkeit, dann gibt es die Möglichkeit der Beitragsfreistellung. Teilen Sie Ihrem Versicherer dazu in einem formlosen Schreiben mit, dass Sie Ihre private Rentenversicherung ab einem bestimmten Termin für einen zu definierenden Zeitraum gerne beitragsfrei stellen möchten. Somit bleibt die Versicherung als solche erhalten, nur müssen Sie für eine Weile keine Beiträge zahlen. Bedenken Sie jedoch, dass dies auch einen Einfluss auf die spätere Privatrente hat.

Bei Policen, die eine private Rentenversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung miteinander verknüpfen, führt die Beitragsfreistellung zum Ruhen jeglicher Versicherungsansprüche. Aus diesem Grund raten wir Ihnen dringend dazu, keine solche Kombilösung zu wählen. Besser ist es, für die private Rentenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung separate Verträge zu haben.

Weitere Möglichkeiten, um die Rentenzusatzversicherung ohne Verluste wieder loszuwerden, sind der Verkauf und ein Beleihen dieser. Generell sollten Sie solch einen drastischen Schritt aber nur in Betracht ziehen, wenn es wirklich keinen anderen Ausweg mehr gibt. Vergleichsweise glimpflich kommen Sie davon, wenn Sie schon nach wenigen Monaten feststellen, dass Sie sich eine schlechte Rentenversicherung haben verkaufen lassen. Denn je früher Sie die Kündigung schreiben, desto weniger Verlust bedeutet dies für Sie.

Überblick: Was ist wichtig beim Private-Altersvorsorge-Rechner?

Private AltersvorsorgeWenn Sie Ihre private Rentenversicherung berechnen lassen, sollten Sie auf ein paar Punkte achten, damit es hinterher keine böse Überraschung gibt. Wir haben diese Dinge im Folgenden kurz und prägnant für Sie aufgelistet:

  • Wann genau möchten Sie mit der Vorsorge beginnen?
  • Welchen Betrag wollen Sie monatlich sparen oder bevorzugen Sie eine Einmalzahlung?
  • Wie hoch soll das Renteneintrittsalter sein?
  • Legen Sie Wert auf einen Hinterbliebenenschutz?
  • Wünschen Sie eine Abruf- und Aufschubfunktion, die Ihnen einen früheren oder späteren Einstieg in Ihre Altersvorsorge ermöglicht?
  • Ist Ihnen das Kapitalwahlrecht wichtig?
  • Soll eine Rentengarantiezeit Bestandteil des Vertrages sein?
  • Inwieweit wird eine Überschussbeteiligung in Aussicht gestellt?
  • Gibt es eine Flexibilitätsgarantie, die Ihnen im Bedarfsfall jederzeit einen Zugriff auf Ihr Kapital ermöglicht?
  • Möchten Sie eine Dynamikvereinbarung zum Ausgleich der Inflation haben?
  • Was ist Ihnen wichtiger – maximal mögliche Rendite oder ein hohes Maß an Sicherheit?

Wenn Ihnen der eine oder andere hier umrissene Begriff noch nicht geläufig ist, werfen Sie bitte einen Blick in unser Glossar etwas weiter oben. Dort werden die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Thema private Rentenversicherung anschaulich erklärt. Zudem weisen wir auf die FAQs weiter unten hin.

Gibt es einen Rentenversicherung-Test der Stiftung Warentest und von Öko Test?

FragezeichenSie können nicht nur unseren Rentenrechner privat nutzen, sondern zusätzlich unabhängige Expertenmeinungen hinzuziehen. Bei einem solch wichtigen Thema wie der Rentenversicherung kann das kein Fehler sein. Bei der renommierten Stiftung Warentest beispielsweise finden Sie zahlreiche seriöser Informationen rund um das Thema Altersvorsorge und Rente gebündelt auf dieser Übersichtsseite.

Auch speziell zur privaten Rentenversicherung gibt es dort eine eigene Plattform mit jeder Menge Wissenswertem. Und natürlich können Sie sich auch einen kompletten Vergleichstest herunterladen. Beachten Sie jedoch, dass dieser Rentenversicherung-Test, in dessen Rahmen Riester-Verträge unter die Lupe genommen wurden, hinter einer Paywall liegt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem unabhängigen Rentenversicherung-Test sind, werden Sie beim Magazin Öko Test ebenfalls fündig. Dort haben Sie die Auswahl aus einem Test von 231 Riester-Rentenversicherungen aus dem September 2012 und einem neueren Test von 36 Rentenversicherungen aus dem März 2016. Der aktuellste Rentenversicherung-Test bei Öko Test datiert aus dem November 2017 und befasst sich mit 113 fondsgebundenen Rentenversicherungen.

Die wichtigsten Fragen zum Thema private Rentenversicherung

Unser FAQ-Bereich ist dazu da, um häufig gestellte Fragen rund um das Thema Rentenversicherung aufzugreifen und dazu Antworten in verständlicher Sprache zu liefern. Vielleicht ist ja auch Ihre Frage Bestandteil der folgenden Auflistung?

FAQ

Was ist die private Rentenversicherung?

Die private Rentenversicherung dient – ergänzend zu der gesetzlichen Rentenversicherung als ihrem Pendant – Ihrer finanziellen Altersvorsorge. Da aus der gesetzlichen Rentenkasse immer geringere Beträge zu erwarten sind, ist es ratsam, diese Versorgungslücke mithilfe einer Privatrente zu schließen. Ein solcher Vertrag beruht jedoch auf Freiwilligkeit.

Was ist eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht?

Eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht lässt Ihnen am Ende der Laufzeit die freie Wahl, ob Sie eine monatlich fortlaufende Rente gezahlt bekommen möchten oder lieber eine einmalige Auszahlung des Ihnen zustehenden Geldes bevorzugen.

Was ist eine Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung?

Der Begriff „aufgeschobene Rentenzahlung“ bedeutet, dass Sie als Versicherter über Jahre hinweg Beiträge in vorab vereinbarter Höhe einzahlen und dafür dann ab dem Rentenbeginn eine monatliche Rentenzahlung zurückbekommen. Es handelt sich also um das typische und am weitesten verbreitete Modell einer privaten Rentenversicherung.

Wie wird eine private Rentenversicherung besteuert?

Dies ist eine solch komplexe Thematik, dass dazu keine kurzen und allgemeingültigen Antworten möglich sind. Soviel jedoch: Der Besteuerung etwa einer Riester-Rente liegen bestimmte Prozentsätze zu Grunde, die Sie entsprechenden Tabellen entnehmen können. Vieles hängt davon ab, in welchem Jahr Sie Ihren Rentenversicherungsvertrag abgeschlossen haben und wann der Rentenbeginn sein wird.

Wann ist eine Rentenversicherung steuerfrei?

Hierzu lässt sich sagen: Die Erträge aus einer privaten Rentenversicherung gelten nur dann als steuerfrei bei einem Rentenbeginn oder bei einer Kündigung, wenn die Ablauflaufleistung vollständig auf einmal ausbezahlt wird. Von entscheidender Bedeutung ist zusätzlich, dass der Vertrag bis spätestens zum 31. Dezember 2004 ausgestellt worden sein muss.

Kann ich mehrere Riester-Verträge abschließen?

Ja, grundsätzlich ist es möglich, dass Sie Ihre Zulagen auf bis zu zwei Riester-Verträge verteilen. Dies kann Sinn machen, wenn Kinderzulagen und Grundzulage in Ihrem Fall eine größere Summe darstellen.

Wann bekomme ich Riester-Zulagen?

Riester-Zulagen sind Teil der staatlichen Förderung dieser Art der privaten Altersvorsorge. So liegt die jährliche Grundzulage pro Person seit 2018 bei 175 Euro. Die Kinderzulage beträgt 185 Euro für alle bis Ende 2007 geborenen Kinder und sogar 300 Euro für ab dem Jahr 2008 geborene Kinder. Hinzu kommen Vorteile durch die Absetzbarkeit der Riester-Beiträge bei der Steuer.

Fazit: Private Vorsorge für das Alter ist wichtig und richtig

Eines steht fest und darin sind sich auch alle Experten einig: Die staatliche Rente wird in Zukunft nicht mehr ausreichend sein, um im Alter den bisherigen Lebensstandard zu bewahren. Aus diesem Grund kommen Sie gar nicht darum herum, private Vorsorge zu betreiben. Auf welche Weise Sie dies tun, bleibt Ihnen überlassen. Wir raten Ihnen, ganz genau hinzusehen, denn nicht jede private Rentenversicherung hält, was Sie verspricht.

Für Arbeitnehmer stellt die Riester-Rente nach wie vor eine solide Option dar, während Sie als Selbstständiger eher zur Rürup-Rente beziehungsweise Basisrente tendieren dürften. Vorsichtig sein sollten Sie überall, wo eine außergewöhnlich hohe Rendite versprochen wird. Denn dort lauert in aller Regel auch die Gefahr hoher Verluste. Letztendlich ist eine gesunde Balance aus Sicherheit und Risiko der Weg, mit dem Sie am besten fahren.