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Vermieterrechtsschutz Vergleich 2020 – Jetzt Vermieterrechtsschutzversicherungen vergleichen und gegen hohe Kosten absichern

Rechtsschutzversicherungen gibt es viele. Speziell bei der Vermieter-Rechtsschutzversicherung, kurz Vermieterrechtsschutz, geht es darum, den Vermieter im Rechtsstreit mit seinen Mietern zu schützen. Genau dies ist zuweilen notwendig. Viele Mieter weigern sich, die vereinbarte Miete in voller Höhe zu zahlen, wodurch sich der Vermieter gezwungen sieht, seine finanziellen Forderungen einzuklagen.

Die daraus erwachsenden Gerichts- und Anwaltskosten sowie Honorare für Sachverständige übernimmt dann die Vermieterrechtsschutzversicherung. Zudem beklagen Vermieter immer wieder Schäden, die zum Teil absichtlich nach dem Auszug, der vielleicht eine Räumungsklage erforderlich gemacht hat, hinterlassen wurden. Auch in diesen Fällen greift der Vermieterrechtsschutz.

Die diesbezüglichen Angebote unterscheiden sich stark mit Blick auf die Prämien, Leistungen und gegebenenfalls Selbstbeteiligungen. Vor diesem Hintergrund ist jeder gut beraten, im Vorfeld des Vertragsabschlusses einen Vermieter-Rechtsschutzversicherungs-Vergleich durchführen.

Was ist eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung?

Zunächst einmal handelt es sich um einen privatrechtlichen Versicherungsvertrag, dergestalt, dass sich ein Versicherungsunternehmen gegen Zahlung von Prämien durch einen Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, bei Bedarf finanzielle Leistungen zur Wahrnehmung der rechtlichen Interessen seines Kunden in dem vereinbarten Umfang zu liefern.

Sich gegen die Kosten juristischer Auseinandersetzungen abzusichern, ist ein völlig normaler Vorgang, so gibt es zum Beispiel auch den Arbeitsrechtsschutz oder den Verkehrsrechtsschutz, die auf dem gleichen Prinzip basieren. Und für Vermieter gibt es eben den Vermieterrechtsschutz.

Die meisten Vermieter können ein lautes Klagelied über ihre „Lieblingsmieter“ singen. Da gibt es viel Streit und Lärm über Reparaturen, Mietzahlungen stehen über viele Monate aus, Mietminderung wird bei jeder lockeren Steckdose eingeklagt, die Kündigung des Mietvertrages wird prinzipiell nicht akzeptiert und so weiter. Doch mit dem Vermieterrechtsschutz kann Sie das alles kaltlassen. Im Streitfall, der alle Tage wieder hereinplatzen kann, deckt Ihre Versicherung sämtliche Kosten ab.

Der Rechtsschutz übernimmt Ihre Anwalts- und Gerichtskosten sowie die Auslagen für Sachverständige. Im Ausland können Kosten für Dolmetscher und natürlich Reisekosten anfallen, die ebenfalls von Ihrer Versicherung bezahlt werden. Sogar die Kosten der Gegenseite werden von Ihrem Vermieterrechtsschutz bei besonderer Sachlage übernommen.

Unterschied zum Immobilienrechtsschutz und Eigentümerrechtsschutz

Eigentümerrechtsschutz und Immobilienrechtsschutz meinen das Gleiche. Interessant ist diese Art des Rechtsschutzes für jeden Eigentümer einer Immobilie, ganz unabhängig davon, ob Sie die Immobilie selbst bewohnen oder vermieten.

Diese Art des Rechtsschutzes deckt in der Regel alle Kosten ab, die sich aus jeglicher Form der Auseinandersetzung um die Immobilie ergeben. An dieser Stelle schärft gewiss ein einfaches Beispiel das Verständnis: Wer in seiner Eigentumswohnung immer wieder mit einem Nachbarn darüber streitet, dass dieser immerzu auf dem Balkon grillt, kann das Rechtsverfahren via Eigentümerrechtsschutz finanzieren lassen.

Welchen Sinn hat der Mieterrechtsschutz?

VermieterrechtsschutzDer Mieterrechtsschutz setzt den Hebel genau von der anderen Seite her an, denn hiermit schützt sich der Mieter gegen die Willkür seines Vermieters, aber auch gegen seine ungehobelten Nachbarn oder den ständig nervenden Hausverwalter. Je nach tariflicher Ausgestaltung werden hierin ebenfalls die Streitigkeiten mit den Handwerkern abgedeckt, soll ja vorkommen.

Wie sinnvoll ist der Vermieterschutz überhaupt?

Es ist wohl inzwischen eine Binsenweisheit, dass gerade die Juristen im Bereich Miet- und Immobilienrecht alle Hände voll zu tun haben. Falls Sie als junger Mensch zufällig nicht wissen, welchen Berufsweg Sie einschlagen sollten, hier geht’s lang, denn die Klientel ist unerschöpflich.

Vermieter, Besitzer von Eigenheimen, die ihre Häuser vermieten, Haus- und Wohnungseigentümer zanken und streiten unentwegt mit ihren Mietern beispielsweise um Nebenkostenabrechnungen oder um völlig überzogene Handwerkerrechnungen, nicht zu vergessen die lebensfernen Auflagen von Ämtern, weil mal wieder in der EU etwas Merkwürdiges beschlossen wurde, oder das Finanzamt, das so gar nicht verstanden hat, das Ihr Gewinn in diesem Jahr in die roten Zahlen eingetaucht ist.

Gütliche Einigungen gab es früher, heute ist weit und breit keine Einzige davon zu finden. Allein die komplexen Brandschutzauflagen lassen sich mit keinem Angestellten eines Ordnungsamtes diskutieren. Wegen mangelnder Fach- sowie Entscheidungskompetenz geht es meistens gar nicht anders, als seinen Fall über mehrere gerichtliche Instanzen zu schleppen.

Ohne Vermieterrechtsschutz ist Immobilienbesitz heute ein unkalkulierbares Risiko geworden. Ein Beispiel hierzu: Ein Streitwert von nur 5.000 Euro kann Gerichts- und Anwaltskosten in Höhe von bis zu 2.500 Euro generieren.

Wer sollte eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung abschließen?

Für jede professionelle Immobilienverwaltung ist die Vermieter-Rechtsschutzversicherung eine obligatorische Selbstverständlichkeit. Warum sollte dies eigentlich bei einem Eigenheimbesitzer, der sein Häuschen vermietet, anders sein? Gerade für diesen können die exorbitanten Kosten eines Rechtsstreits mit seinen Mietern geradezu existenzbedrohend sein, also lieber nicht am falschen Ende sparen.

Was sollte ein guter Vermieterrechtsschutz beinhalten?

Bitte merken!Der Vermieterrechtsschutz sollte so allumfassend sein wie möglich, da niemand im Vorfeld erahnen kann, in welche Richtung ein Streit führt. Daher empfehlen wir, auf die folgenden Inhalte zu achten:

  • Ordnungswidrigkeiten
  • Rechtliche Konflikte im Zuge des Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes
  • Schadenersatzforderungen
  • Steuerstreit mit dem Finanzamt
  • Vertragsrechtsschutz beim Streit mit Handwerkern
  • Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz

Zusätzliche wünschenswerte Leistungen sind noch:

  • Bonitätscheck potenzieller Handwerker und Mieter
  • Bonitätsselbstauskunft
  • Mietausfallentschädigung für 12 oder 24 Monate
  • Online-Forderungsmanagement
  • Vorsorgerechtsschutz

Ein guter Tarif zeichnet sich dadurch aus, dass neben den oben genannten Leistungen der Service großgeschrieben wird. Gerade für Vermieter, die zum ersten Mal in ihrem Leben in die Situation kommen, eine Immobilie vermieten zu wollen, tut sich ein Berg von Fragen auf.

Da ist es gut, wenn Sie hinsichtlich einer professionellen Beratung auf Ihre Versicherung zählen können. Ein guter Versicherer wird Ihnen zum Beispiel ohne Aufpreis einen persönlichen Account auf seinem Online-Portal mit wertvollen Hinweisen und Dokumenten rund um das große Thema Vermietung einrichten.

Bevor Sie Ihre Immobilie vermieten, sollten Sie über den zukünftigen Mieter eine Bonitätsselbstauskunft einholen, vorausgesetzt, dieser gibt Ihnen dazu seine Einwilligung. Falls Mieter deutlich im Rückstand sind, können Sie sich eines praktischen Online-Forderungsmanagements bedienen. Dazu laden Sie die entsprechenden Informationen hoch und dann veranlasst der Versicherer alles Weitere, sofern Ihre Forderungen berechtigt sind.

Ein guter Vermieterrechtsschutz stellt seinen Kunden ein professionelles Forderungsmanagement zur Verfügung. Dabei werden die noch offenen Mietforderungen in ein Online-Portal eingestellt. Daraufhin erhält der Mieter automatisch eine rechtssichere Mahnung.

Gemäß Empfehlung durch den Bund der Versicherten sollten Sie eine Deckungssumme von wenigstens 500.000 Euro vereinbaren. Viele Anbieter begrenzen die Deckungssumme aber gar nicht mehr. Dennoch ist es wichtig, dass grundsätzlich auch Folgekosten mit abgedeckt sind. Gemeint sind hier:

  • Anwaltsgebühren
  • Gerichtskosten
  • Gutachter- und Sachverständigenhonorare
  • Kosten, die Sie vom Streitgegner übernehmen müssen
  • Mediationen zur außergerichtlichen Streitschlichtung
  • Notarhonorare
  • Zeugengelder

Der Horror aller Vermieter

Bitte genau hinschauenMietnomaden ist eine eher umgangssprachliche Bezeichnung für Menschen, die immer wieder in andere Wohnungen oder Häuser einziehen mit dem Vorsatz, gar keine Miete zu zahlen, um nach erfolgter Räumungsklage den Ort der Handlung häufig mit erheblichen mutwilligen Zerstörungen zu verlassen. Um Zeit zu schinden, werden oftmals Mängel an der Wohnung konstruiert, die der Vermieter zunächst zu beheben hat. Der meistens üppig hinterlassene Unrat, Müll oder gar Fäkalien stellen dabei noch den geringsten Schaden dar.

Das Thema Mietnomaden treibt permanent die angsterfüllten Gemüter der Vermieter um. Das muss aber nicht so sein, wenn Sie rechtzeitig eine gute Vermieter-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. In diesem Fall werden die Kosten für Ihren eigenen Rechtsanwalt übernommen, aber auch die vom Gericht bestellten Gutachter, die Gerichtskosten selbst, eventuelle Zeugengelder und sogar die Kosten der Gegenseite bezahlt, sollte das Gericht so befinden.

Wenn der Mietnomade außerstande ist, Gerichtskosten zu bezahlen, was fast die Regel ist, erledigt Ihre Rechtsschutzversicherung auch noch diese Rechnung.

Diese Ungerechtigkeit sieht unsere Rechtsprechung leider so vor. Als Vermieter betreiben Sie in einem solchen Fall wahrscheinlich eine Räumungsklage, wobei der sich als mittellos ausgebende Mieter finanziell kaum belangt werden kann. Doch kein Gericht der Welt will umsonst arbeiten. Also hält es sich mit seinen Forderungen an Sie. Hinzu kommen meistens noch die Kosten für den Gerichtsvollzieher und die Einlagerung von Möbeln sowie die Vollstreckungskosten. Ein solches Verfahren produziert schnell fünfstellige Summen.

Ein interessantes Produkt ist die Mietnomadenversicherung. Zwar leistet eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung in dieser Sache schon eine Menge, aber auf Ihren fehlenden Mieteinnahmen, die bei monatelanger Prozessdauer erheblich sein können, bleiben Sie trotzdem sitzen. Nicht so bei der Mietnomadenversicherung.

Was ist das Besondere an der Leistungsart Rechtsschutz im Rahmen des Vertrags- und Sachenrechts?

Vermieter RechtsschutzversicherungRechtsschutz im Vertragsrecht kommt unter anderem dann zur Anwendung, wenn es beispielsweise zum Streit über einen Mietvertrag oder eine nicht fachgerechte Renovierung eines Handwerkers geht. Beim Sachenrecht geht es um die Nutzung beziehungsweise Behinderung der Nutzung einer versicherten Sache. Mieter, die ihrer Mietzahlung nicht nachkommen, erfüllen ihre Leistung aus dem schuldrechtlichen Vertrag nicht. Nur durch die Räumung der Wohnung können Sie als Vermieter und Eigentümer Ihr angestammtes Nutzungsrecht ausüben.

Etwas kompliziert mit dem Nutzungsrecht wird es zuweilen auch bei Eigentümergemeinschaften. Nehmen wir als Beispiel eine Eigentümerversammlung, auf der umfängliche Modernisierungsmaßnahmen beschlossen werden, die Sie weder brauchen noch wollen. In diesem Fall möchten Sie den Beschluss anfechten.

Was bedeutet die Leistungsart Bauherrenrechtsschutz?

Um dies zu erklären, soll ein Beispiel angeführt werden, das so oder so ähnlich relativ häufig im realen Leben eintritt. Angenommen, Sie sind der Eigentümer einer Wohnung innerhalb eines größeren Wohnkomplexes, die Sie vermietet haben. Das Dach des Hauses ist Gemeinschaftseigentum und muss erneuert werden.

Doch bald nach Abschluss der Arbeiten treten Schäden durch Nässe auf. Die beauftragte Firma kommt auch nach einer Fristsetzung ihrer Nachbesserungspflicht nicht nach. In diesem Fall wird die Hausverwaltung einen externen Rechtsanwalt konsultieren müssen. Alle daraus entstehenden Kosten übernimmt der Bauherrenrechtsschutz.

Gibt es den Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit?

Bitte beachten!Falls Sie zum ersten Mal eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung abschließen, wird es ohne Wartezeit nicht gehen. Dennoch gibt es einige Versicherer, die unter bestimmten Bedingungen den Vermieterrechtsschutz auch ohne Wartezeit anbieten. Sinnvoll ist dies beispielsweise, wenn lediglich ein neues Mietverhältnis ansteht, denn Streitigkeiten um die Auslegung des Mietvertrages mit einem neuen Mieter können gerade innerhalb der ersten drei Monate aufflackern, wenn normalerweise noch die Wartezeit der Rechtsschutzversicherung zu berücksichtigen ist.

Wenn für das Objekt eine Vermieter-Rechtsschutzversicherung bestanden hat und Sie lediglich einen gleichartigen Vertrag mit einem anderen Versicherungsunternehmen lückenlos fortsetzen möchten, entfällt eine Wartezeit. Diese Situation entsteht typischerweise dann, wenn eine Immobilie verkauft wird und der neue Eigentümer diese weiterhin vermieten möchte, sich aber für einen anderen Anbieter des Vermieterrechtsschutzes entscheidet.

Ein anderer Fall wäre ein schon bestehender Vermieterrechtsschutz, den Sie nur um eine zusätzliche Wohnung erweitern möchten. Die Wartezeit entfällt aber nur dann, wenn Sie sich ganz am Anfang für einen Tarif mit Vorsorgeversicherung entschieden haben. Beachten Sie diesen Punkt unbedingt, falls Sie vorhaben, im Laufe der Zeit mehrere Immobilien zu kaufen und zu vermieten.

Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung spielt fast immer eine Wartezeit eine Rolle. Diese kann in Einzelfällen bis zu 6 Monate währen. Dahinter verbirgt sich der Vorsorgegedanke: Es kann nicht sein, dass jemand, der gerade mit einem kostenaufwendigen Rechtsstreit konfrontiert wird, mal eben eine Versicherung abschließt, um sich das alles bezahlen zu lassen.

Was kostet der Vermieterrechtsschutz?

Billig ist die Vermieterrechtsschutzversicherung wahrlich nicht. Die Prämie wird vor allem an der Anzahl der zu versichernden Wohneinheiten und an der Größe der Grundflächen orientiert. Bei mehr als drei Wohneinheiten können Sie sich durch die meisten Versicherer beraten lassen, um gegebenenfalls günstige Sonderkonditionen auszuhandeln.

Dabei können auch Ihr Alter, Ihre Ausbildung, Ihre ausgeübte Tätigkeit und die Lage des oder der Mietobjekte eine Rolle spielen. Gerade wegen der nicht unerheblichen Prämienzahlungen, die in die Tausende gehen können, sollten Sie vor dem Abschluss der Versicherung unbedingt einen Vermieterrechtsschutz-Vergleich anstellen.

Für die Festlegung der Prämie werden im Wesentlichen zwei Modelle herangezogen.

  1. Der Stückzuschlag ist ein fester Betrag pro Wohneinheit.
  2. Der prozentuale Betrag bezieht sich auf die Bruttojahresmiete.

Wer bei den erforderlichen Angaben dazu schummelt, tut sich selbst keinen Gefallen. In der Regel werden Sie von Ihrem Versicherer einmal pro Jahr angeschrieben, um den aktuellen Stand zu ermitteln. Falls Sie von Mietern Nachzahlungen erhalten haben, sollten Sie auch diese angeben. Es ist klar, dass in einem Streitfall alle Belege offengelegt werden müssen. Falls Sie in einem Wohngebäude mehrere Wohnungen besitzen, versichern Sie natürlich alle, auch jene, die Sie vielleicht selbst bewohnen. Der Beitrag für Letztere ist allerdings deutlich günstiger.

Durch Selbstbeteiligung Kosten senken

Vermieterrechtsschutz VergleichFür die Versicherungsunternehmen ist das Risiko, das dem Vermieterrechtsschutz anhaftet, durchaus groß, und das wissen sie auch. Daher bietet nicht jedes Unternehmen diese Form der Versicherung an. Die relativ hohen Prämienzahlungen können Sie deutlich reduzieren, wenn Sie sich bei Vertragsabschluss auf eine Selbstbeteiligung einlassen.

Bereits ab 500 Euro Selbstbeteiligung macht sich dies in Ihrem Portemonnaie ordentlich bemerkbar. Auf diese Weise muss sich die Versicherung nicht mit so vielen Bagatellfällen herumschlagen und diese Entlastung gibt sie teilweise an ihre Kunden weiter. Doch gegen die wirklich genickbrechenden Verfahren sind Sie dann immer noch gut versichert.

Mediation – das sollten Sie beachten

In einigen Bundesländern ist die Mediation im Zuge rechtlicher Auseinandersetzungen mit einem Bezug auf das Nachbarschaftsrecht vorgeschrieben. Dies wird so bereits in sehr vielen Tarifen von Rechtsschutzversicherern berücksichtigt. Es geht dabei um die professionell moderierte Suche nach einer gütlichen Einigung im Sinne eines Kompromisses, mit dem alle Beteiligten leben können, und zwar bevor ein Rechtsanwalt konsultiert wird.

Was aber schon störend sein kann, ist der Zwang zur vorhergehenden Mediation, den manche Tarife tatsächlich so ausweisen. Bei besonders günstigen Tarifen ist dies oft so der Fall, also lesen Sie sich die Versicherungsbedingungen lieber mit Bedacht durch.

Wo der Vermieterrechtsschutz nicht greift

Wichtiger HinweisDiese Versicherungsart ist keine Eier legende Wollmilchsau. Etliche Sonderleistungen müssten Sie gezielt extra versichern. Daher hier eine Leistungsübersicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die jene Fälle zeigt, die die Vermieterrechtsschutzversicherung in der Regel NICHT übernimmt.

Nicht in die Rubrik Vermieterrechtsschutz gehören Rechtsstreitigkeiten über den Hausbau und die Baufinanzierung, den Grundstückskauf und den Verkauf sowie Auseinandersetzungen im Erbfall. Alle Streitigkeiten, die ihren Ursprung schon vor Abschluss der Versicherung haben, sind von der Regulierung ausgeschlossen.

Die Versicherungsgesellschaft prüft in jedem Fall im Vorfeld die Erfolgsaussichten eines Gerichtsprozesses. Sind diese nicht gegeben, wird die Kostenübernahme abgelehnt. Insbesondere dann, wenn schuldhaftes Verhalten des Versicherten erkennbar ist, wird eine Kostenübernahme verweigert.

Was sollte ich bei einer Kündigung oder einem Wechsel der Vermieter-Rechtsschutzversicherung beachten?

Die Vermieterrechtsschutz-Versicherung wird in der Regel mit einer einjährigen Laufzeit und einer dreimonatigen Kündigungsfrist abgeschlossen. Einige Gesellschaften legen durchaus einen gesteigerten Wert auf längerfristige Verträge, was sich in einer etwas günstigeren Prämie bemerkbar macht. Doch Sie geben damit Ihre Flexibilität, den Anbieter gegebenenfalls schnell wechseln zu können, auf.

FrageEine Kündigung des Vermieterrechtsschutzes kann ordentlicher oder außerordentlicher Natur sein. Letztere ist immer dann leicht möglich, wenn eine Situation eingetreten ist, in der das Sonderkündigungsrecht greift. Beispiele dafür sind:

  • Beitragserhöhungen
  • Eintritt eines Versicherungsfalls
  • Veränderungen der Risikoumstände
  • Der sogenannte Risikowegfall

Für den Fall eines Wechsels der Versicherung bieten die meisten Gesellschaften eine Karenzzeit an, damit Sie auf einen lückenlosen Versicherungsschutz zurückgreifen können. Wir empfehlen, dass Sie sich schon vor Vertragsabschluss nach diesem Punkt erkundigen, damit Sie später keine böse Überraschung erleben.

Steuerliche Behandlung der Vermieter-Rechtsschutzversicherung

Ihre Prämienbeiträge zum Vermieterrechtsschutz sind steuerlich absetzbar. Reichen Sie dazu beim Finanzamt eine Versicherungsbescheinigung, die Ihnen die Gesellschaft auf Anfrage ausstellt, ein oder legen Sie Ihrer Einkommensteuererklärung eine Beitragsaufstellung bei.

Schwieriger gestaltet sich die Sache, falls Ihre Vermieter-Rechtsschutzversicherung Teil eines Gesamtpakets zum Beispiel in Kombination mit Verkehrs- oder Privatrechtsschutz ist, weil daraus oftmals nicht der genaue Anteil des Vermieterrechtsschutzes hervorgeht.

Die Versicherungsgesellschaften sehen sich oft außerstande, die verschiedenen Risikobereiche für die Finanzämter ihrer Kunden genau aufzuschlüsseln, was aber nötig wäre, um die Beiträge steuerlich geltend zu machen. Daher möchten wir an dieser Stelle den Sinn der Trennung der Risikobereiche im Rechtsschutz betonen.

Aus steuerlichen Gesichtspunkten ist der Abschluss einer separaten Vermieter-Rechtsschutzversicherung anzuraten. Finanzielle Nachteile ergeben sich daraus kaum.

Fazit

Es gibt viele ernste Gründe, sich um einen Vermieterrechtsschutz zu kümmern, denn das Immobilien- und Mietrecht ist permanent gespickt von gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die damit verbundenen Gutachter-, Anwalts- und Gerichtskosten türmen sich dabei schnell auf fünfstellige Summen auf.