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Kfz-Versicherung wechseln 2019 – Jetzt Angebote vergleichen und Autoversicherung wechseln

Es ist gerade die Kfz-Versicherung, die in Deutschland ganz besonders häufig gewechselt wird. Dies mag unter anderem daran liegen, dass es bei Autoversicherungen sehr große Unterschiede in Sachen Preise, Leistungen, Service und Qualität gibt. Es lohnt sich daher, jedes Jahr aufs Neue zu prüfen, ob die Autoversicherung zu wechseln eine geeignete Maßnahme für die Haushaltskasse ist. Falls Sie bisher noch keinen Kfz-Versicherungswechsel durchgeführt haben, können Sie davon ausgehen, dass Ihnen diese Aktion möglicherweise mehrere Hundert Euro Ersparnis einbringt.

Die Kündigungsfrist ist für diese Art der Verträge in der Regel bis zum 30. November eines jeden Jahres festgelegt. So nimmt es nicht wunder, dass viele Anbieter im Herbst mit Neukundenrabatten locken. Zuweilen bricht geradezu eine Preisschlacht unter den Anbietern der Kfz-Versicherungen aus, was Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Lasset uns die Spiele beginnen und die Kfz-Versicherung wechseln

Bis zum 30. November sollte die Kündigung Ihrer bisherigen Kfz-Versicherung unter Dach und Fach sein. Dabei ist darauf zu achten, dass sich der neue Tarif zeitlich nahtlos an den Altvertrag anschließt. Genauer gesagt: Ab dem 1. Januar des Folgejahres gilt dann die neue Versicherung. Falls Sie Ihr Fahrzeug wechseln, können Sie damit einhergehend gleichzeitig Ihre Autoversicherung wechseln, und zwar an jedem beliebigen Tag.

Der Kfz-Versicherungswechsel sollte stets mit einem vorhergehenden qualifizierten Vergleich der Kfz-Versicherungen verbunden werden. Einen Kfz-Versicherungsvergleich sollten Sie daher spätestens in jedem Herbst und zusätzlich aus Anlass eines Fahrzeugwechsels durchführen. Bedenken Sie dabei, dass die Kosten für die Kfz-Versicherung von Klasse und Typ des Fahrzeugs abhängen und insofern ein Kriterium für oder gegen Ihre Kaufentscheidung darstellen könnten.

Die meisten Autoversicherungen setzen sich aus einem Bündel verschiedener Versicherungsarten zusammen. Am wichtigsten ist natürlich die Kfz-Haftpflichtversicherung, weil diese für jeden Fahrzeughalter verpflichtend ist. Darüber hinaus können Sie Kaskoversicherungen oder Schutzbriefe abschließen. Insbesondere die Teil- und Vollkaskoversicherung deckt Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug ab, auch dann, wenn Sie einen Unfall schuldhaft verursacht haben.

Wie funktioniert der Kfz-Versicherungswechsel genau?

Kfz-Versicherung wechselnEs sind vor allem drei Schritte nötig, um die Autoversicherung zu wechseln:

  1. Vergleich: Die Ergebnisliste, die der Kfz-Versicherungsvergleich liefert, sollten Sie zunächst kritisch mit den Daten Ihres Altvertrages vergleichen. Wenn der neue Tarif keine besseren Leistungen zu einem geringeren Preis liefert, lohnt sich der Umstieg nicht.
  2. Bestätigung: Lassen Sie sich den neuen Vertragsabschluss von der Versicherungsgesellschaft bestätigen.
  3. Kündigung: Erst nach Erhalt der Bestätigung kündigen Sie Ihren Altvertrag.

Kündigung des alten Vertrages

Wie bereits weiter oben erwähnt, fällt die „Hauptfälligkeit“ der meisten Verträge von Kfz-Versicherungen auf das Jahresende. Da die ordentliche Kündigungsfrist normalerweise 1 Monat beträgt, ergibt sich eben der 30. November als eine Art Stichtag für die Kündigung, damit dann ab dem 1. Januar des Folgejahres der neue Versicherungsvertrag greifen kann.

Auch der neue Vertrag sollte möglichst wieder zur Jahresfrist kündbar sein. Auf diese Weise können Sie gegebenenfalls in den Folgejahren, wenn Sie die Kfz-Versicherung wechseln, von besonders günstigen Versicherungsprämien, die fast jedes Mal zur Wechselsaison auf den Markt gebracht werden, profitieren.

Bei Verträgen, die nicht bis zum jeweiligen Jahresende laufen, die es auch gibt, gilt dennoch regelmäßig die monatliche Kündigungsfrist, die in diesen Fällen entsprechend zu beachten ist. Alle Verträge, die ab dem letzten Quartal von 2016 abgeschlossen worden sind, lassen sich sehr einfach per E-Mail kündigen, allerdings sollte Ihre E-Mail-Adresse, die Sie verwenden, eindeutig mit Ihrer Person verknüpfbar sein. Wenn bei der Versicherungsgesellschaft etwas ohne genaue Absenderangaben mit Vertragsnummer ankommt, können die Mitarbeiter dort nicht viel machen. Ältere Verträge müssen Sie dagegen noch per Brief, am besten als Einschreiben oder Fax kündigen.

Ein gerichtsfestes Dokument ist Ihre abgesandte Kündigungs-E-Mail nur dann, wenn Sie gegebenenfalls nachweisen können, dass Ihre Kündigung rechtzeitig bei der Versicherungsgesellschaft eingegangen ist. Das geht zum Beispiel mit einer Lesebestätigung. Außerdem speichern Sie dazu diese E-Mail in Ihrem Postausgang und/oder drucken Sie am besten gleich vollständig aus. Wenn Sie keine Bestätigung Ihrer Kündigung erhalten, sollten Sie unbedingt nachfragen.

Falls Sie Ihr Fahrzeug verkaufen, ist es für alle Beteiligten hilfreich, im Zuge der Kündigung der Versicherung die Kontaktdaten des Käufers anzugeben, denn auf diesen geht die bestehende Kfz-Versicherung zunächst erst einmal über. Es hat sich oftmals bewährt, das Fahrzeug dann selbst bei der Zulassungsstelle abzumelden. Zwar ist es fast üblich, im Rahmen des Kaufvertrages zu vereinbaren, dass der Käufer so schnell wie möglich das Fahrzeug auf seinen Namen ummeldet, doch in der Praxis lässt diese Aktion oft lange auf sich warten. Geschäfte auf Vertrauen per Handschlag wurden leider abgeschafft. Ihre rechtliche Handhabe sollten Sie in diesem Fall nicht zu optimistisch einschätzen.

Wie oben bereits erwähnt, sollten Sie Ihre Kfz-Versicherung erst dann kündigen, wenn Ihnen der neue Versicherungsvertrag bestätigt wurde. Zwar besteht seitens der Anbieter eine Verpflichtung, Ihnen eine Kfz-Haftpflichtversicherung zu gewähren, sie sind aber nicht verpflichtet, Ihren Vertrag auf eine Teil- oder Vollkasko auszudehnen. Da Sie auch diese Zusage besser abwarten, bevor Sie den Altvertrag kündigen, ist es so wichtig, den Kfz-Versicherungswechsel zu dem anderen Unternehmen rechtzeitig, also definitiv nicht erst am 29. November, einzuleiten.

Das außerordentliche Kündigungsrecht

Schon gewusst?Wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln möchten, müssen Sie nicht unbedingt bis zum 30. November warten, denn es gibt ja auch noch das außerordentliche Kündigungsrecht. Es greift in den folgenden Situationen:

  1. Beim Verkauf des Fahrzeugs: Selbstverständlich steht es Ihnen frei, sofern Sie mit Ihrer bisherigen Versicherung zufrieden waren, Ihr neues Auto wieder bei diesem Unternehmen zu versichern, doch ganz grundsätzlich bedeutet ein Fahrzeugwechsel, dass Sie damit auch sofort Ihre Autoversicherung wechseln können. Wird ein Fahrzeug abgemeldet, bestätigt die Zulassungsstelle dies automatisch der Kfz-Versicherung. Diese Handhabung ist sehr sinnvoll, denn ansonsten würde es gewiss etliche „Superschlaue“ geben, die ihre Kfz-Haftpflichtversicherung kündigen und einfach weiter unversichert Auto fahren, was nicht im Sinne der Gemeinschaft der Verkehrsteilnehmer wäre. Wenn Sie Ihr Auto verkaufen und es versäumen, Ihre Kfz-Versicherung zu kündigen, läuft diese erst mal weiter, bis der Käufer das Fahrzeug ummeldet, was dauern kann.
  2. Bei jedem Schadensfall: Ganz unabhängig davon, ob Sie mit der Regulierung eines Schadens zufrieden sind oder eben nicht, gilt 1 Monat lang nach Eintritt des Schadens ein Sonderkündigungsrecht, was bedeutet, dass Sie die Kfz-Versicherung wechseln können. Genauer gesagt beginnt die Frist mit dem Zeitpunkt, an welchem der Schaden bezahlt oder gegebenenfalls die Kostenübernahme abgelehnt wurde. Umgekehrt gilt das übrigens auch. Befindet die Versicherung, dass Sie mit Ihrer Vielzahl an Unfällen zum echten Kostenfaktor geworden sind, hat sie das Recht, den Schaden zum Anlass der Vertragskündigung zu nehmen.
  3. Bei manchen Beitragserhöhungen: Nach Ankündigung einer Beitragserhöhung besteht 4 Wochen lang das Sonderkündigungsrecht. Die entsprechenden Schreiben in Bezug auf das jeweilige Folgejahr versenden die Anbieter gern erst nach dem 30. November. Das ist aber für Sie kein Grund zu glauben, dass Sie nun nicht mehr kündigen können. Wenn das Schreiben von Ihrer Versicherung mit der Information über die Beitragserhöhung am 10. Dezember bei Ihnen eintrifft, können Sie den Jahreswechsel ganz in Ruhe für die Formulierung Ihrer Kündigung nutzen, die aber dann bis einschließlich zum 09. Januar des Folgejahres bei Ihrem Anbieter eingetroffen sein muss.
Bei einem Wohnortswechsel kann es Ihnen passieren, dass dadurch Ihre Kfz-Versicherung teurer wird. Dieser Umstand löst kein Sonderkündigungsrecht aus, Sie können deshalb also nicht Ihre Kfz-Versicherung wechseln.

Erst nach dem Vergleich der Tarife die Autoversicherung wechseln!

Autoversicherung wechselnUnser Kfz-Tarif-Vergleichsrechner bietet Ihnen die Möglichkeit, sowohl die Preise als auch die Leistungen verschiedener Tarife miteinander zu vergleichen. Durch bestimmte Filtereinstellungen können Sie die Ergebnislisten auf jene Tarife beschränken, die tatsächlich alle Leistungen enthalten, die Ihnen wichtig sind. Wenn Sie auf diese einfache, bequeme Weise einen Tarif gefunden haben, der Ihnen zusagt, können Sie sich per Mausklick direkt zur Antragstellung bei dem jeweiligen Anbieter weiterleiten lassen.

Wie bereits ausgeführt ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung in Deutschland eine Voraussetzung zur Zulassung eines Fahrzeugs für den öffentlichen Straßenverkehr. Auf diese Weise müssen Personenschäden mit mindestens 7,5 Millionen Euro abgesichert sein, bei Sachschäden müssen es mindestens 1,12 Millionen Euro sein und bei Vermögensschäden reicht nach Einschätzung des Gesetzgebers eine Versicherungsgrenze von 50.000 Euro aus.

Viele Versicherungsgesellschaften sind inzwischen dazu übergegangen, bereits in ihrem Basistarif hohe Schadenssummen von bis zu 100 Millionen Euro anzubieten. Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Schäden am eigenen Auto durch Ihre so großmütig winkende Kfz-Haftpflichtversicherung mit keinem einzigen Cent vergütet werden. Um auch hierbei auf der sicheren Seite zu stehen, müssten Sie zusätzlich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen.

Wenn Sie ein sehr neues Auto haben, schließen Sie lieber eine Vollkaskoversicherung ab. Anbieter von Leasing-Fahrzeugen bestehen sogar meistens darauf. Doch mit den Jahren ist es in der Regel besser, die Vollkasko auf eine Teilkasko zu reduzieren. Es ist vor allem der schnell absinkende Zeitwert des Fahrzeugs, der die Vollkaskoversicherung irgendwann obsolet macht.

Auf folgende Leistungen sollten Sie beim Kfz-Versicherungswechsel achten

  • Bitte merken!Auf eine erhöhte Deckungssumme: Die Deckungssumme sollte mindestens 50 Millionen Euro, besser 100 Millionen Euro betragen, ansonsten lohnt es sich nicht, die Autoversicherung zu wechseln.
  • Auf die „Mallorca-Police“: Um auch im Urlaub ausreichend versichert zu sein, wird damit die Versicherungssumme für Mietwagen im europäischen Ausland auf das hohe Niveau angehoben, das wir in Deutschland gewöhnt sind.
  • Marderbisse und ihre Folgeschäden: Zwar sind Marder ganz niedliche Tiere, die übrigens bezogen auf ihr Körpergewicht mit der größten Muskelmasse aufwarten können, aber sie machen extreme Dummheiten an unseren Autos. Mit ihrem Extra-Sinn für elektrische Felder, die sie als „Aura“ ihrer Beutetiere interpretieren, fühlen sie sich von Zündkabeln magisch angezogen und müssen da unbedingt reinbeißen. Gerade in den begrünten Städten ist in den letzten Jahren eine signifikante Zunahme der Marderbissschäden zu verzeichnen. Die Schadensregulierung mit Blick auf Marderbisse ist bei vielen Tarifen auf ungefähr 3.000 Euro begrenzt. Bei den heute üblichen Hightech-Fahrzeugen ist das oft nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sie können diese Deckungsgrenze aber gezielt höher ansetzen lassen. Der damit verbundene Aufpreis bewegt sich bei den Beiträgen um 3 Prozent.
  • Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit: Eigentlich sollte es ja selbstverständlich sein, dass Sie darauf verzichten, grob fahrlässig zu handeln. Aber das ist mit diesem Passus so auch gar nicht gemeint. Es geht vielmehr darum, dass Ihnen bei einem Unfall Ihre Versicherung eine grobe Fahrlässigkeit vorwerfen könnte und unter diesem „Vorwand“ die Zahlung verweigert. Einfacher wird das Leben insbesondere für Sie, wenn von vorne herein vertraglich verabredet wird, dass der Versicherer auf die „Einrede der groben Fahrlässigkeit“ verzichtet. In diesem Fall ist nicht einmal eine Leistungskürzung möglich, wenn Sie wegen der Missachtung einer roten Ampel einen Unfall eindeutig verursachen und verschulden.

Wir möchten Ihnen nicht verschweigen, auf welche Zusatzleistungen Sie getrost verzichten können, wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln:

  • Auf die Fahrer-Unfallversicherung
  • Auf die Insassen-Unfallversicherung
  • Auf die freie Werkstattwahl

Optionale Leistungen bei der Kfz-Versicherung

Kfz VersicherungswechselZwar sind die folgenden Tarifmerkmale mit erheblichen Aufpreisen verbunden, dennoch könnten Erstere gerade in Ihrem Fall eine willkommene Ergänzung sein. Aus diesem Grunde legen wir Ihnen ans Herz, über diese Optionen nachzudenken. Bei einem Kfz-Versicherungswechsel bietet es sich vielleicht an, einen der folgenden Punkte gegebenenfalls in den Versicherungsvertrag aufzunehmen oder auch gezielt zu entfernen:

  • Autoschutzbrief: Bei einer Autopanne hilft der Autoschutzbrief. So ein Kfz-Schutzbrief kostet nicht viel, die Rede ist von nur gut 1 Euro pro Monat! Üppige Erstattungen dürfen Sie dafür allerdings nicht erwarten. Automobilklubs bieten wahrlich bessere Leistungen an, sind aber auch etwas teurer. Da Neuwagen meistens mit einer Hersteller-Mobilitätsgarantie verbunden sind, brauchen Sie unmittelbar nach dem Autokauf erst einmal keinen Schutzbrief und keine Mitgliedschaft im Automobilklub.
  • Erweiterter Elementarschaden: Falls Sie sich nicht ausschließlich auf dem ganz platten Land aufhalten, könnten Sie mit Ihrem Fahrzeug eines Tages das beeindruckende Erlebnis eines Lawinen- oder Muren-Abgangs haben. So etwas wird vom Versicherungswesen als Elementarschaden bewertet. Weitere Ereignisse dieser Art sind Erdbeben, Tsunamis, Vulkanausbrüche, Tornados oder Meteoriteneinschläge. Dieser Zusatzschutz ist allerdings für die Versicherungsgesellschaften etwas unkalkulierbar und wird daher eher selten angeboten. Insofern ist Ihre Chance, hierzu etwas Passendes zu finden, wenn Sie Ihre Autoversicherung wechseln möchten, eher etwas eingeschränkt.
  • Erweiterte Wildschäden: Es gehört zum üblichen Standard, dass die Teilkasko-Versicherung bei Unfällen mit Haarwild bezahlt. Unter Haarwild fallen vor allem Rehe und Wildschweine. Allerdings tummeln sich auf dem Land neben Rindern und Pferden noch ganz andere tierische Kandidaten. Wer da auch immer plötzlich vor Ihrem Auto auftaucht, mit der Option „Tiere aller Art“ können Sie etwas gelassener bleiben. Bei vielen Anbietern ist dieser Punkt schon im Standardvertrag enthalten. Falls dies nicht der Fall ist, wonach Sie fragen sollten, müssten Sie mit einem Aufpreis von etwa 2 Prozent rechnen. Mit Blick auf die Tiere, die Ihrem Auto zu nahekommen könnten, sind dies die häufigsten Leistungsvarianten: Zusammenstoß mit Haarwild, erweiterter Wildschaden und Zusammenstoß mit Tieren.
  • Fahrerschutzversicherung: Pendler und Berufskraftfahrer sind bekanntlich viel auf den Straßen unterwegs. Wer da nicht über eine Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt, ist möglicherweise gut beraten, die Fahrerschutzversicherung in sein Programm mit aufzunehmen, weil Sie aufgrund dieser Option einen Verdienstausfall ersetzt bekommen. Auch Schmerzensgeld können Sie hierüber beantragen, selbst dann, wenn Sie der Unfallverursacher sind.
  • Neuwert-Entschädigung: Im gesamten ersten Jahr gilt ein Fahrzeug versicherungstechnisch als Neuwagen. Falls Ihnen eine längere Neupreis-Entschädigung wichtig ist, sollten Sie beim Kfz-Versicherungsvergleich speziell auf diesen Punkt achten, denn einige Gesellschaften geben diesbezüglich schon standardmäßig längere Zeiten vor.
  • Bitte merken!Rabattschutz: Wenn Sie bei einem selbst verschuldeten Unfall gern Ihre mühsam erreichte Schadenfreiheitsklasse behalten möchten, wählen Sie diese Option. Falls Sie den Unfall dann sogleich zum Anlass nehmen möchten, Ihre Autoversicherung zu wechseln, könnte dies mit einem Pferdefuß verbunden sein. Das neue Versicherungsunternehmen interessiert sich nämlich nicht für den früher einmal vereinbarten Rabattschutz, wohl aber für Ihre real existierende Unfallvergangenheit und ordnet Sie nach eigenem Gutdünken in eine SF-Klasse ein.
  • Sonderausstattung: Moderne Fahrzeuge verfügen über viele teure Extras. Was da so alles unter Sonderausstattung fällt, versichern viele Anbieter freiwillig mit einem Deckel bis 5.000, manchmal auch 10.000 Euro. Falls Ihr ganz besonderes Auto darüber nur müde lächeln kann, sollten Sie den Punkt Sonderausstattung bei Ihrer Versicherung ansprechen.
  • Verzicht auf „neu für alt“: Hierbei stehen die Verschleißteile im Fokus, die natürlich auch für alte Autos neu angeschafft werden müssen. Wenn Sie gerade neue Reifen oder eine neue Auspuffanlage für Ihr 15 Jahre altes Auto gekauft haben beziehungsweise kaufen mussten, möchten Sie diese mit einem realistischen Preis bei einem Schaden ersetzt bekommen. Zwar ist der Gedanke bestechend logisch, doch nicht jede Versicherung verfügt über die Gabe logischen Denkens. Sie sollten daher im Zuge des Vertragsabschlusses ganz gezielt den „Verzicht auf Abzug“ wegen des Fahrzeugalters vereinbaren. Da macht übrigens nicht jede Versicherungsgesellschaft mit, weil über diese Schiene schon so mancher Betrug abgelaufen ist.

So können Sie beim Kfz-Versicherungswechsel sparen

Eine Autoversicherung betrachtet Ihr individuelles Schadensrisiko sehr genau. Daher müssen Sie bei Antragstellung nicht nur Angaben zur Person machen, sondern auch etwas über Ihre bisherige Karriere als Autofahrer „erzählen“. Daraus versucht dann die Versicherung Ihr Risikoprofil abzuleiten. Wenn Sie an dieser Stelle Ihre Fahrkünste beschönigen und selbst verschuldete Unfälle absichtlich vergessen aufzuführen, kann das eine Anzeige wegen Betrugsversuchs einbringen. Im Fachjargon heißt das dann „Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht“ und das ist mit einer empfindlichen Geldstrafe verbunden.

Wenn Ihnen so etwas zustößt, zwitschern das sozusagen die Spatzen von den Dächern, soll heißen, alle anderen Anbieter von Kfz-Versicherungen wissen auf wundersame Weise sofort darüber Bescheid und mit einem Betrüger wollen die natürlich nichts zu tun haben. Wenn Sie also Ihre Autoversicherung wechseln und besonders günstig abschließen möchten, bauen Sie das nicht auf Lügen auf, sondern nutzen Sie dafür die seriösen Möglichkeiten, die wir hier aufzeigen.

Wer im Zuge der Antragstellung vorsätzlich falsche Angaben macht, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen. Dies geht so weit, dass Sie gut beraten sind, Ihrer Versicherung auch jede versicherungsrelevante Veränderung mitzuteilen, weil diese einen Einfluss auf Ihren Beitrag haben kann.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Fahrer Ihres Autos: Auch dazu gibt die Statistik Auskünfte, zum Beispiel diese: Fahrzeuge, die von besonders vielen Personen gelenkt werden, sind öfter in Unfälle verwickelt. Die Versicherung zieht daraus den Umkehrschluss und gewährt eine Ersparnis von bis zu 40 Prozent, wenn beispielsweise nur der Fahrzeughalter und sein Lebenspartner das versicherte Auto fahren.
  • Berufsrabatt: Es gibt einige wenige Berufsgruppen, dazu gehören zum Beispiel Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, denen von den Versicherungsgesellschaften ein unmittelbarer Vertrauensrabatt gewährt wird, der immerhin bis zu 15 Prozent betragen kann. Mitarbeiter von großen Unternehmen oder Stiftungen werden gegebenenfalls ebenfalls bevorzugt behandelt.
  • Garagenbesitzer: Die Statistiker behaupten, dass Autos, die potenziell in Garagen parken könnten, weniger Beschädigungen aufweisen. Im Tarif macht sich die Existenz einer Garage daher mit circa 7 Prozent Ersparnis bemerkbar.
  • Bitte genau hinschauenJährliche Beitragszahlungen: Bei monatlichen Überweisungen bezahlen Sie in der Summe fast 9 Prozent mehr an die Versicherung als bei jährlicher Zahlweise. Selbst bei vierteljährlicher Bezahlung macht der erhöhte Verwaltungsaufwand noch gut 7 Prozent zusätzliche Kosten aus, und wenn Sie zweimal pro Jahr überweisen möchten, zahlen Sie 3,6 Prozent zu viel. Übrigens lässt sich nicht einmal jeder Anbieter auf eine monatliche Zahlweise ein, das heißt, einige günstige Kfz-Versicherungen erscheinen dann nicht einmal in der Ergebnisliste beim Kfz-Versicherungsvergleich, wenn Sie eine solche Bedingung stellen.
  • Mit Selbstbeteiligung können Sie sparen: Selbstbeteiligung heißt, dass Sie kleine Schäden an Ihrem Fahrzeug selbst bezahlen. Was unter kleine Schäden fällt, wird zuvor als Kostengrenze festgelegt. Der sogenannte Selbstbehalt beträgt bei der Teilkaskoversicherung meistens 150 Euro, bei der Vollkasko 300. Auf diese Weise kann die Versicherungsgesellschaft wirklich viel Geld sparen und ihren bürokratischen Aufwand minimieren. Diesen Vorteil gibt sie durch einen deutlichen Nachlass bei der Prämie an ihre Kunden weiter.
  • Realistische Einschätzung der jährlichen Fahrleistung: Das Geschäft jedes Versicherungsunternehmens basiert auf statistischen Auswertungen. Übrigens werden Mathematiker bei Versicherungen sehr gut bezahlt. Diese sind nämlich zu der Erkenntnis gekommen, dass Autofahrer, die täglich sehr viel unterwegs sind, ein höheres Unfallrisiko tragen, als jene, die ihr Auto nur mal für eine Sonntagsausfahrt bewegen. Das mag im Einzelfall wegen der fehlenden Fahrpraxis nicht unbedingt stimmen. Dennoch sind die Kfz-Versicherungen fest entschlossen, die Prämien streng nach der Fahrleistung zu staffeln. Konkret heißt dies: Bezogen auf den Beitrag für nur 10.000 Kilometer ist die Prämie für 15.000 Kilometer jährliche Fahrleistung um ungefähr 7 Prozent höher, bei 25.000 Kilometern sind es schon 33 Prozent.
  • Spartipps für Senioren: Viele Senioren verfügen über eine sehr gute Fahrpraxis, was sich in ihrer Schadenfreiheitsklasse widerspiegelt. Doch ab 60 Jahre machen die Beiträge einen deutlichen Sprung nach oben. Auch dies eine Folge des Herumrechnens der Versicherungsstatistiker. Ein 75-jähriger Fahrer bezahlt daher gut 30 Prozent mehr, als ein jüngerer Fahrer für den gleichen Tarif berappen muss. Ab 80 Jahre geht es dann schon um den gedoppelten Betrag. Dabei würdigt die Versicherung Ihre persönliche gute Unfallstatistik nicht eines einzigen Blickes. Was kann da helfen? Sie schreiben zum Beispiel das Fahrzeug auf Ihre jüngere Partnerin um, die im gleichen Atemzug Ihren ordentlichen Schadenfreiheitsrabatt übernehmen kann. Und wer keinen jüngeren Partner hat, kann ja seine Kinder fragen, ob sie nicht vielleicht formal mit seinem Auto fahren möchten.
  • Typklasse: Die Versicherungsunternehmen haben ihre Mathematiker angewiesen, danach zu schauen, welche Autos es denn sind, die besonders häufig mit größeren Schäden in Berührung kommen. Auf diese Weise kam eine Liste mit 16 Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung zustande, bei der Teilkaskoversicherung sind es sogar 24 Typklassen und 25 bei der Vollkasko. Wenn ein bestimmtes Modell wie der VW-Golf unterschiedlich motorisiert sein kann, dann spiegelt sich auch das in der Einordnung der Typklasse wider, das heißt, das Fahrzeug mit 160 PS wird teurer versichert als jenes mit 60 PS.
  • Wichtiger HinweisWerkstattbindung: Die freiwillige Bindung an bestimmte Werkstätten macht die Kaskoversicherung billiger, im Durchschnitt fast 10 Prozent. Ob sich das am Ende wirklich lohnt, sollten Sie kritisch betrachten. Bedenken Sie, dass eine Herstellergarantie bei Neuwagen nur dann besteht, wenn bei Reparaturen Original-Ersatzteile verwendet werden. Bei Leasingfahrzeugen und Finanzierungsverträgen wird oftmals genauestens festgelegt, dass alle Reparaturen nur in bestimmten autorisierten Werkstätten erfolgen dürfen. Wir empfehlen, dies im Vorfeld zu berücksichtigen, wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln.
  • Wiederbelebung des Schadenfreiheitsrabatts: Wer sich nach längerer Fahrpause wieder ein Auto anschafft, könnte sogleich mit seinem früheren Schadenfreiheitsrabatt weitermachen. Die Versicherungsgesellschaften gehen mit den Fristen, die damit verbunden werden, zwar recht unterschiedlich um, dennoch kommen Sie ihrem Kunden auf höfliche Nachfrage durchaus entgegen.
  • So können Fahranfänger sparen: Erstens Ihre Eltern melden einen Zweitwagen an 
    Fahranfänger werden in die ziemlich ungünstige Schadenfreiheitsklasse SF 0 eingestuft. Im Vergleich dazu wird ein Zweitwagen der Eltern in aller Regel günstiger versichert. Später lässt sich dessen Schadenfreiheitsklasse unkompliziert auf die Tochter oder den Sohn übertragen. Dazu bestätigen die Eltern ihrem Kind lediglich dessen gute Fahrpraxis. Zweitens Telematik – mit einem speziellen Sensor werden alle Bewegungen, insbesondere die Beschleunigungen des Fahrzeugs, gemessen, gespeichert und an eine Zentrale der Versicherung übertragen. Im Ergebnis erfährt die Versicherung quantitativ Nachweisbares über Ihren Fahrstil und kann dann daraus ihre Konsequenzen ziehen.

Fazit

Vielleicht haben Sie ja vor einiger Zeit eine recht günstige Kfz-Versicherung abgeschlossen. Trotzdem lohnt es sich in fast jedem Fall, einen Kfz-Versicherungswechsel in Erwägung zu ziehen, weil sich die Versicherungsgesellschaften gerade zur alljährlichen Wechselsaison einen regelrechten Preiskampf liefern. Neben der Einsparmöglichkeit gibt es weitere Gründe, seine Kfz-Versicherung zu wechseln. Sie finden beispielsweise immerzu eine andere Versicherung, die zu geringerem Preis mehr Leistung oder einen besseren Service bietet.

Bevor Sie aber Ihre bestehende Autoversicherung wechseln, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Sie sich dadurch keine Einbußen bei den Leistungen einhandeln. Wenn Sie zum Beispiel einen „Rabattretter“ ausgemacht hatten, das ist eine Vereinbarung, den Schadensfall eben nicht zum Anlass einer Beitragserhöhung zu machen, verliert dieser seine Gültigkeit, wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf die Höhe der Prämie, sondern betrachten Sie parallel dazu immer auch die Leistungen.