Jetzt passende Hunde-OP-Versicherung finden

  • Freie Tierarztwahl
  • 100% Kostenübernahme
  • Ohne Wartezeit
  • Bis 3-facher GOT-Satz

Hunde-OP-Versicherung Vergleich 2020 – Jetzt OP-Versicherungen für Hunde vergleichen und gegen teure Operationen absichern

In jedem vierten deutschen Haushalt lebt mindestens ein Hund und auch so ein Tier wird hin und wieder krank, manchmal sogar ernsthaft. Gerade nach einem Unfall kommt der Hund oftmals nicht um eine teure Operation herum. Für solche Fälle können Sie eine hilfreiche Hunde-OP-Versicherung abschließen.

Da es solche Krankenversicherungen für Hunde in Deutschland nicht sehr lange gibt, ist die Zahl der Anbieter noch recht überschaubar. Dennoch unterscheiden sich die Tarife und die darin festgelegten Leistungen ziemlich stark voneinander. So werden die Prämien in der Regel an der Hunderasse und der Größe des Tieres orientiert. Eine Ausnahme macht dabei die „Uelzener OP-Versicherung für Hunde“, während die „Agila“ lediglich große und kleine Hunde unterscheidet und nur bestimmte Rassen sonderbehandelt. Damit Sie in Sachen Hunde-OP-Versicherung einen echt guten Überblick erfahren, gibt es den Hunde-OP-Versicherung-Vergleich, den wir Ihnen wärmstens ans Herz legen möchten.

Was ist eine Hunde-OP-Versicherung?

Unser bester Freund, der Hund, braucht verdientermaßen viel Aufmerksamkeit und Fürsorge. Für den Hundebesitzer heißt das auch, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, die mit hohen Kosten verbunden sein kann. Da sind nicht nur das Körbchen und ein bisschen Spielzeug anzuschaffen, das Tier muss täglich ausreichend artgerechte Nahrung erhalten und wenn es mal krank wird, schießen die Kosten in die Höhe.

Krankheiten und besonders Unfälle geschehen unverhofft. Allein der nächste kurze Spaziergang kann zu einer üblen, eiternden Verletzung der Pfote führen. Zudem kommt es immer wieder zu Beißattacken durch andere aggressive Hunde oder eine belanglose Routine-Untersuchung gibt plötzliche Gewissheit über einen angeborenen Herzfehler. Die Behandlungskosten können sich in solchen Fällen zu mehreren Tausend Euro auftürmen. Möglicherweise verfügen Sie gar nicht über so viel Geld.

Aber wenigstens ist ja das Versicherungswesen auf den Hund gekommen, indem es heute jedem Hundebesitzer freisteht, eine OP-Versicherung für seinen Hund abzuschließen. Was uns als Mensch zumindest in Deutschland völlig selbstverständlich ist, nämlich eine Krankenversicherung zu haben, das gibt es nun auch für Hunde in der etwas abgespeckten Form der Hunde-OP-Versicherung.

Die Hunde-OP-Versicherung im Vergleich zur Hundekrankenversicherung

Hunde OP VersicherungZwischen einer Hundekrankenversicherung und einer Hunde-OP-Versicherung bestehen erhebliche Unterschiede. Das ist auch nicht verwunderlich, versichert Letztere, wie ihre Bezeichnung schon suggeriert, den Hund lediglich gegen notwendige Operationen, während die Hundekrankenversicherung für alle Arten medizinisch erforderlicher Behandlungen aufkommt und das ist verständlicherweise etwas teurer. Im Folgenden soll noch etwas näher auf die Unterschiede eingegangen werden.

Eine Hundekrankenversicherung stellt also grundsätzlich den umfangreicheren Schutz dar. Die Hunde-OP-Versicherung ist im Grunde genommen eine Untermenge der Hundekrankenversicherung. Sie ist aber durchaus für Hundebesitzer zu empfehlen, die mit einem Vollschutz finanziell überfordert wären. Eine OP-Versicherung für Hunde bezahlt immerhin jegliche Operation, die meistens mit einer hohen Rechnung verbunden ist. Darüber hinaus wird jegliche Behandlung unter Narkose bezahlt, auch dann, wenn es nur um einen Zahn geht, der gezogen werden muss. Hauptsache, es wird die Formalie einer OP erfüllt.

Die Hunde-OP-Versicherung ist außerdem für sämtliche erforderlichen Vor- und Nachuntersuchungen zuständig, so auch für die damit in Verbindung stehenden Medikamente und Verbandsmaterialien und nicht zuletzt für das Tierarzthonorar. Notfälle im Ausland sind dabei eingeschlossen, ganz egal, ob ein Eingriff stationär oder ambulant erfolgt, ob es in einer Tierarztpraxis oder in einer Tierklinik stattfindet.

So, wie bei der Hundekrankenversicherung üblich, besteht auch bei der Hunde-OP-Versicherung die freie Tierarztwahl. Deckelungen, was die OP-Kosten oder den Wert des Tieres anbetrifft, sind bei einer Hunde-OP-Versicherung nicht vorgesehen. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften wird bei der Prämie kein Unterschied gemacht hinsichtlich der Hunderasse.

Weder die Hunde-OP-Versicherung noch die Hundekrankenversicherung hat das Geringste mit einer Hundehalterhaftpflicht, kurz Hundehaftpflicht, zu tun, bei der es um Schäden geht, die der Hund bei Dritten verursacht.

Ist eine OP-Versicherung für den Hund überhaupt sinnvoll?

Ein Hund braucht viel Bewegung. Manche Menschen schaffen sich gerade deshalb einen Hund an, weil sie durch das Tier dazu gezwungen sind, jeden Tag bei Wind und Wetter nach draußen zu gehen. Die langen Spaziergänge und die Abhärtung in der kalten Jahreszeit sind auf jeden Fall sehr gut für die Gesundheit. Doch lauern draußen auch Verletzungsgefahren. Um den nächsten Stadtpark zu erreichen, sind verkehrsreiche Straßen zu überqueren, was für Mensch und Tier stets mit einem Unfallrisiko behaftet ist. Wenn dann etwas passiert, ist das immer schlimm. Mit einer OP-Versicherung für Hunde erfahren Sie im Unglück zumindest eine finanzielle Entlastung.

Wer seinen Hund schon einmal operieren lassen musste, weiß, dass eine Operation gleich mehrere Hundert Euro kosten kann, in schweren Fällen werden sogar mehrere Tausend Euro in Rechnung gestellt. Die Gothaer Versicherung veröffentlichte dazu die folgenden Zahlen: Vier von zehn Hunden müssen in ihrem Leben mindestens einmal operiert werden. Bei der Hälfte der Fälle übersteigen die Rechnungen 500 Euro. Tierarztrechnungen von über 2.000 Euro sind nicht einmal selten. Da ist es verwunderlich, dass nur 15 Prozent der Hundehalter in Deutschland über eine Hunde-OP-Versicherung verfügen.

Die Wahrscheinlichkeit nachhaltiger Verletzungen steckt bei einigen Hunderassen in den Genen und daran sind wir selbst schuld, denn wir lieben entweder besonders lange Ohren oder Stummelbeinchen und eine Stretch-Wirbelsäule hat doch auch was, oder? Angesprochen werden soll damit die traurige Tatsache der Überzüchtung. Der Mops ist prominentes Beispiel für unseren extravaganten Geschmack. Wegen der künstlich verkürzten Nase leidet das Tier zu jedem Zeitpunkt unter Kurzatmigkeit. Sein charakteristisches Schnarchen ist nicht niedlich, sondern Ausdruck quälender Atemnot.

Schon gewusst?Derartig kurzköpfige Hunde müssen wegen akuter Atemnot immer wieder notoperiert werden. Typischerweise ist dies an der Tagesordnung bei diesen Rassen:

  • Mops
  • Französische Bulldogge
  • Englische Bulldogge
  • Boston Terrier
  • Pekinese
  • Shin-Tzu

Körperliche Belastung sollte bei diesen Tieren besser vermieden werden, denn Kollabieren ist eine Reaktion, mit der hier immerzu zu rechnen ist. Ein sehr warmer Tag und Aufregung verstärken die Symptome weiter. Was der Tierarzt dann oftmals empfiehlt, ist eine Gaumensegel-Operation, also eine chirurgische Korrektur der Engstellen im Nasen-Rachen-Raum. Kostenpunkt: bis zu 3.500 Euro.

Die größeren Rassen leiden ziemlich oft unter einer Hüftgelenksdysplasie, kurz Hüftdysplasie (HD), die eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks beschreibt. Erstmalig war eine HD beim Schäferhund diagnostiziert worden. Daher glauben noch immer viele, dass lediglich der Deutsche Schäferhund davon betroffen sein kann. Das ist aber nicht richtig. Bei der HD handelt es sich um eine zunehmend schmerzhafte Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit des Tieres. Parallel dazu bildet sich meisten noch eine massive Hüftgelenkarthrose aus.

Oftmals ist die HD schon bei noch jungen Hunden so fortgeschritten, dass das Einsetzen künstlicher Hüftgelenke dringend notwendig ist. Je nach Hunderasse kann die Prävalenz – Häufigkeit des Auftretens – über 50 Prozent betragen. Es sind dann rein finanzielle Gründe, die die Entscheidung zur Einschläferung erzwingen, es sei denn, der Hundehalter hat rechtzeitig eine OP-Versicherung für Hunde abgeschlossen.

Machen wir uns nichts vor: Manche Hunderassen sind faktisch häufiger von Operationen betroffen als andere. Diese Erkenntnis wird von diversen Studien untermauert. Zu den üblichen Verdächtigen zählen der Labrador oder der Retriever, Terrier, Bulldoggen sowie Mischlinge. Gerade bei Mischlingshunden ist die Zahl der Operationen relativ hoch, wobei hier auch die kleineren Exemplare gleichermaßen involviert sind. Mischlinge sind also mitnichten die gesünderen Hunde.

Besonders häufige Beschwerden und Operationen

  • Kreuzbandriss und Bandscheibenvorfall
  • Tumor-Erkrankungen
  • Wundnähte
  • Zahn- und Kieferprobleme
  • Ellenbogen-Dysplasien
  • Gebärmutterentzündungen
  • Gaumensegel-Operationen

38 Prozent aller Operationen gehen auf Tumore zurück, weiß die Uelzener Versicherung zu berichten, und das gilt gleichermaßen für Hunde und Katzen. Besonders häufig sind Haut-Tumore, circa 25 Prozent davon sind bösartig. Daher ist auch bei den Tieren die Früherkennung so immens wichtig. Ohne Hunde-OP-Versicherung kostet Sie eine Tumor-Operation durchschnittlich 600 Euro.

OP Versicherung HundAuf Platz 2 der OP-Häufigkeiten stehen die Zahnfrakturen mit 15 Prozent. Das liegt unter anderem auch daran, dass Entzündungen im Hundegebiss meistens längere Zeit unentdeckt bleiben. Wenn es dann ohne Tierarztbesuch nicht mehr geht, liegen die Kosten in der Regel bei ungefähr 250 Euro.

Aufgerissene Haut ist die dritthäufigste Art der Verletzung beim Hund, denn dies ist beim Toben und Spielen mit anderen Hunden schnell geschehen. Die dabei auftretenden stark blutenden Wunden müssen oft genug vom Tierarzt genäht werden, ein Service, der mit ungefähr 350 Euro zu Buche schlägt und vielen erstaunlich teuer anmutet. An vierte Stelle der Verletzungshäufigkeiten steht mit circa 10 Prozent der besonders schwerwiegende Kreuzbandriss. In diesem Fall geht es meistens nicht ohne Operation, deren Kosten im Durchschnitt bei 1.500 Euro liegen.

Bei Hündinnen ist oft eine „Ovariohysterektomie“ erforderlich, was ihrem speziellen Hormonhaushalt geschuldet ist. Bei dieser Art der erweiterten Kastration werden die Gonaden, also die Keimdrüsen der Eierstöcke, und ein Teil der Gebärmutter chirurgisch entfernt. Der Sinn der Sache ist zu Recht umstritten, denn der Eingriff steht eindeutig im Widerstreit zum Interesse des Tieres, stattdessen wird völlig aus der Luft gegriffen die Hygiene als Argument angeführt, wobei aber einigen Hundehaltern vor allem die Läufigkeit ihrer Hündin ein Dorn im Auge ist. Tierschützer treten immer wieder dagegen auf den Plan, konnten in der Sache aber leider noch nicht viel bewirken. Es wird behauptet, dass jene Hundeweibchen, die auf diese Weise schon vor ihrer ersten Läufigkeit sterilisiert werden, seltener an Tumoren der Milchleiste erkranken.

Die häufigsten Behandlungen beim Tierarzt oder in der Tierklinik sind wie folgt:

  • Entfernungen von Tumoren
  • Behandlungen von Zahnfrakturen
  • Wundnähte nach Beißattacken
  • Blutohr-Operationen
  • Frakturversorgungen
  • Kreuzbandriss-Behandlungen
  • Amputation
  • Bauchhöhlenoperationen
  • Entfernungen der Gebärmutter
  • Gaumensegel-Operationen
  • Gelenk-Operationen

Auf was sollte ich beim Hunde-OP-Versicherung-Vergleich achten?

Wer eine Hunde-OP-Versicherung abschließen möchte, ist gut beraten, besonderes Augenmerk auf den Höchstbetrag zu legen, denn unter 2.000 Euro ist die Versicherung nur wenig sinnvoll. Lesen Sie sich außerdem die klein gedruckten Versicherungsbedingungen durch, auch, wenn das mühsam ist, denn für Tierärzte gilt die Gebührenordnung GOT mit festgelegten Sätzen. Bei schwierigeren Behandlungen und Eingriffen wird nicht der einfache, sondern der doppelte und manchmal sogar der dreifache Satz abgerechnet. Bei einer Versicherung, die nur den einfachen Satz akzeptiert, sind Sie ständig selbst der Zahlmeister.

Gerade Tierkliniken rechnen immer wieder mit dem dreifachen Höchsterstattungssatz gemäß GOT ab. Die Hundeversicherung für OP Ihrer Wahl sollte dies hergeben.

Nicht jede Hundeversicherung für OP bietet ein gleichartig reichhaltiges Leistungsspektrum an. Doch einige Leistungen sind so wichtig, dass Sie im Zuge Ihres Hunde-OP-Versicherung-Vergleichs unbedingt darauf achten sollten, dass diese tatsächlich eingeschlossen sind:

  • Übernahme der OP-Kosten bis 100 Prozent.
  • Freie Auswahl bei der Tierklinik oder beim Tierarzt.
  • Keine Obergrenze bei mehreren Operationen innerhalb eines Jahres.
  • Keine oder eine sehr geringe Selbstbeteiligung.
  • Das Alter des Hundes ist egal.
  • Wegfall der Wartezeit bei Unfall.
Die Hunde-OP-Versicherung bietet Ihnen die finanzielle Freiheit, Ihren Hund zu hohen Kosten operieren zu lassen, wenn das mal notwendig ist. Dies kann für das Tier lebensrettend sein. Es gibt unzählige Spielarten von Versicherungskombinationen, sodass Sie zum Beispiel auch eine „integrierte Hundeversicherung für OPs“ zu sehr geringem Preis einkaufen können. Aber lassen Sie sich nicht blenden, schließen Sie nicht gleich die erstbeste Versicherung ab. Machen Sie stets erst mal einen Hunde-OP-Versicherung-Vergleich oder gegebenenfalls einen Hundekrankenversicherung-Vergleich sowie einen Hundehaftpflichtversicherung-Vergleich. Danach fällt Ihre Entscheidung ganz bestimmt anders aus.

Nach einer Operation ist eine qualifizierte Nachsorge wichtig

Der Nachbehandlung wird von den OP-Versicherungen für Hunde eine recht unterschiedliche Priorität eingeräumt. Nehmen wir dazu mal einen Kreuzbandriss. Gleich nach der Operation sollte der Hundehalter sein Tier ungefähr 14 Tage lang zur Nachuntersuchung und/oder Physiotherapie bringen. Während die OP bei 1.400 Euro lag, beträgt deren Nachbehandlung nochmals um die 900 Euro.

Die Anbieter einer Hunde-OP-Versicherung behaupten meistens steif und fest, dass die Nachbehandlung mitversichert ist, aber in welcher Höhe das dann wirklich gilt, darüber breitet sich meistens ein Tuch des Schweigens. Ein Lichtblick ist diesbezüglich die Agila-Versicherung mit ihrem Exklusivtarif. Dieser sieht die volle Übernahme aller Nachbehandlungskosten vor, wozu auch die Physiotherapie gehört, und zwar ohne jegliche Deckelung. Beim Hunde-OP-Versicherung-Vergleich sollten Sie diesen wichtigen Aspekt nicht außer Acht lassen.

Die Kostenübernahme der Hunde-OP-Versicherung ist im Ausland begrenzt

Was passiert eigentlich im Ausland, wenn das Tier dort plötzlich operiert werden muss? Zunächst einmal müssen Sie alle Rechnungen selbst bezahlen. Nach Rückkehr in die Heimat reichen Sie die Rechnungen bei Ihrer Hundeversicherung für OP ein, die Ihnen Ihre Auslagen zurückerstatten wird. Dabei wird allerdings der in Deutschland übliche GOT-Erstattungssatz angewendet. Es liegt in Ihrem Interesse, formal richtige Rechnungen vorzulegen, aus denen gegebenenfalls auch die Diagnose und Behandlung nachvollziehbar hervorgehen. Eine kleine handschriftliche Quittung, die vielleicht noch unleserlich in einer Fremdsprache ausgefüllt wurde, bewertet Ihre Versicherungsgesellschaft eher als plumpen Betrugsversuch.

Fragen Sie bei Ihrer Hunde-OP-Versicherung schon vor Reiseantritt nach, ob Sie grundsätzlich mit einer Kostenübernahme in dem vorgesehenen Reiseland rechnen können. Es kann übrigens nicht nur der örtliche Geltungsbereich, sondern auch die Geltungsdauer eingeschränkt sein. Ein paar Wochen Urlaub machen da sicher kein Problem, aber falls Sie beabsichtigen, mit Ihrem Hund als Freelancer oder Rentner ein ganzes Jahr in der Ferne zu verbringen, dann erkundigen Sie sich besser vorher bei Ihrer Versicherung nach den geltenden Konditionen.

Wer mit seinem Tier tatsächlich dauerhaft im Ausland leben möchte, ist gut beraten, sich die Tarifmerkmale von „Agila OP Kosten Schutz Exklusiv“ genauer anzusehen. Darin sind nämlich, vorausgesetzt Sie verfügen über ein deutsches Bankkonto und eine deutsche Wohnadresse, weltweit die Operationskosten ohne Deckelung abgesichert.

Mehr Leistung gibt es für höhere Prämien

Eine OP-Versicherung für Hunde übernimmt grundsätzlich nur medizinisch notwendige Eingriffe. Kosmetische Operationen gehören also per se nicht dazu. Ebenfalls nicht übernommen werden Kosten für bestimmte rassespezifische Erkrankungen wie zum Beispiel die Dackellähme.

Es ist leider immer wieder festzustellen, dass einige Hundehalter grob fahrlässig die Gesundheit oder das Leben ihres Hundes gefährden. In diesen Fällen neigen die Versicherungen mit Recht dazu, Leistungen deutlich zu kürzen oder sogar ganz zu verweigern. Übrigens kann Ihnen das auch bei höherer Gewalt, also bei einer Naturkatastrophe, passieren. Dennoch steht es Ihnen frei, unter Akzeptanz einer höheren Prämie bestimmte Risiken mitzuversichern. Das könnte zum Beispiel die Sterilisation ohne medizinische Notwendigkeit sein, ebenfalls die Anfertigung und Anpassung einer Prothese gehört in diese Rubrik.

„Sonderwünsche“ können und sollten Sie vor Vertragsabschluss mit dem Versicherungsunternehmen besprechen, es findet sich fast immer eine Lösung.

Bei welchen Unternehmen kann ich eine Hundeversicherung für OP abschließen?

Bitte merken!Während die OP-Versicherung für Hunde beispielsweise in England und Schweden gang und gäbe ist, führt sie in Deutschland fast nur ein Nischendasein. Doch dies ändert sich gerade, denn die Angebote werden auch hierzulande immer vielseitiger. Um es Ihnen zu erleichtern, den für Ihren Hund am besten passenden Tarif zu finden, geben wir Ihnen unseren Rechner für den Hunde-OP-Versicherung-Vergleich in die Hand. Versicherungsgesellschaften, die in Deutschland schon seit längerem eine Hundeversicherung für OPs anbieten, sind:

  • Uelzener
  • AGILA
  • Petplan
  • Helvetia
  • Allianz

Der Vergleich der Hunde-OP-Versicherungen bezieht sämtliche Tarife, die es heute auf diesem Feld gibt, mit ein. Um Ihnen einige wichtige Player der Branche etwas vorzustellen, versuchen wir uns an dieser Stelle an ein paar Kurzporträts:

  • Uelzener OP-Versicherung für Hunde
    Es ist eine der ältesten Tierkrankenversicherungen. Es begann im Jahre 1984 mit Katzen, Pferden und Hunden. Diese Versicherungsgruppe hat ihren Sitz, wie es ihr Name schon verrät, in Uelzen. Die Geschäftsidee von Heinz-Werner Lehmann, Vorstandsvorsitzender, stieß nicht sofort auf ungeteilte Zustimmung, doch bald zeigte eine hervorragende Wachstumsrate, dass das Geschäft ungeheures Potenzial in sich birgt. Es ist gerade die Uelzener OP-Versicherung für Hunde, die sich bewusst dazu entschlossen hat, für junge Hunde bis 5 Jahre auf eine Selbstbeteiligung zu verzichten und überdies die Kostenerstattung nicht zu begrenzen.
  • AGILA Haustierversicherung AG
    Diese Versicherung hat zwar ihren Hauptsitz in Hannover, hat sich aber auf dem deutsch-österreichischen Markt, insbesondere bei Katzen und Hunden, sehr gut etabliert. Gegründet wurde die der „Wertgarantie Group“ angehörenden Versicherung im Jahre 1994 und kann heute mit mehr als 200.000 laufenden Verträgen aufwarten. Rassespezifische Erkrankungen werden bei ihren Tarifen explizit nicht ausgeschlossen, allerdings unter der Voraussetzung, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung und darüber hinaus in der Wartezeit keine so zu interpretierenden Krankheitssymptome auftreten. Wer also einen Mops, einen Shih Tzu oder eine französische beziehungsweise englische Bulldogge sein eigen nennen kann, ist wahrscheinlich mit dem nicht ganz billigen Tarif „AGILA OP-Kostenschutz Exklusiv“ gut bedient.
  • Petplan Hunde-OP-Versicherung
    Es ist weltweit heute der größte Tierversicherer. Seit dem Jahre 2013 bietet er in Deutschland die Hunde-OP-Versicherungen an. Petplan ist ein Ableger der niederländischen „UVM Verzekeringsmaatschappij N.V.“ mit Sitz in Hoogeveen. In Deutschland ist in deren Auftrag die „Assekuradeur Tiergarant Versicherungsdienst GmbH“ aus Wunstorf, eben unter dem Namen „Petplan“, unterwegs. Diese Tierversicherung blickt auf eine 30-jährige Erfahrung zurück und hält über eine Million Tierversicherungen in ihrem Portfolio.
  • Helvetia Hunde-OP-Versicherung
    Das Schweizer Unternehmen hat auch eine deutsche Niederlassung, die hier schon seit etlichen Jahren eine Tierkrankenversicherung für Katzen und Hunde anbietet. Gerade das Produkt „Helvetia Petcare“ zielt auf Kunden ab, die speziell eine Hunde-OP-Versicherung suchen. Doch bei Hunden über 4 Jahre sind die Schweizer vorsichtig. In diesen Fällen gehen die Anträge auf Versicherung erst nach entsprechenden Befunden einer tierärztlichen Untersuchung durch. Darüber hinaus muss jeder Hund alle Impfungen entsprechend der geltenden Impfempfehlung vorweisen können. Konkret bedeutet dies, dass es für Operationen, die wegen einer unterlassenen Impfung notwendig werden, keine Leistung gibt. Die Höhe der Prämie orientiert sich in erster Linie am Alter des Hundes zu Versicherungsbeginn, wobei die Hunderasse nicht ins Gewicht fällt.
  • Allianz Hunde-OP-Versicherung
    Es ist allgemein bekannt, dass die Allianz zu den größten deutschen Versicherungsgesellschaften gehört. Mit einem Bezug auf Tiererkrankungen hält die Allianz seit 2009 ungefähr 30.000 Verträge in ihrem Bestand. Branchenkenner spekulieren darauf, dass die Allianz gerade in der Sparte Hunde-OP-Versicherung auf ein großes Wachstumspotenzial hoffen kann.
  • Barmenia Hunde-OP-Versicherung
    Die Wuppertaler Versicherung beschäftigt sich erst seit Sommer 2016 mit Hunden und kann damit punkten, dass sie keine Obergrenze bei der Kostenübernahme vorsieht, obwohl sogar der dreifache Höchstsatz der Gebührenordnung für Tierärzte übernommen wird. Entscheidend für die Prämie sind das Alter des Hundes bei Vertragsabschluss und auch die Hunderasse. Die Wartezeiten werden bezogen auf die unterschiedlichen Erkrankungen etwas kompliziert gestaffelt, dennoch gilt dieser Tarif als relativ leistungsstark.
  • R+V Hunde-OP-Versicherung
    Diese große Versicherungsgesellschaft gehört den „Genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken“ an, wobei es deren Hundeversicherung für OPs erst seit September 2017 gibt.
  • Gothaer Hunde-OP-Versicherung
    Der traditionsbehaftete Gothaer Versicherungsverein beschäftigt sich erst seit Anfang 2018 mit OP Versicherungen für Hunde, bietet aber gleich drei verschiedene Tarife der Hundeversicherung für OPs an.
  • Deutsche Familienversicherung AG
    Auch dieses Frankfurter Unternehmen führte in 2019 mit ihrem neuen „Petprotect“ eine eigene Hunde-OP-Versicherung ein.

FAQ – häufig gestellte Fragen über die Hunde-OP-Versicherung

Wann sollte ich eine OP-Versicherung für meinen Hund abschließen?

FragezeichenDie jährlichen Prämien von Hunde-OP-Versicherungen bewegen sich im Bereich zwischen 120 und 200 Euro. Sie bekommen dafür vor allem die Gewissheit, Ihr geliebtes Tier eines Tages nicht wegen einer zu teuren Operation einschläfern lassen zu müssen. Es gibt gute Gründe dafür, mit der Hundeversicherung für OPs bereits im Welpenalter zu starten. Wenn erst einmal eine Vorerkrankung in den Akten steht, kann es Ihnen passieren, dass Sie gar keine OP-Versicherung für Hunde mehr abschließen können. Zumindest werden die Leistungen bei stark anziehenden Prämien deutlich eingeschränkt.

Selbstverständlich wird älteren Hunden ein guter Versicherungsschutz nicht vorenthalten. Doch das hat seinen Preis. Hunde-OP-Versicherungen sind dann günstig, wenn Ihr Hund noch relativ jung ist. Die Uelzener OP-Versicherung für Hunde macht dies dadurch deutlich, dass sie alle Kosten zu 100 Prozent übernimmt, wenn das Tier bei Vertragsabschluss noch nicht 5 Jahre alt ist. Danach werden nur noch 80 Prozent der Rechnung bezahlt, bei Hunden über 8 Jahre sinkt die Kostenrückerstattung auf 60 Prozent.

Unter welchen Voraussetzungen wird mein Hund versichert?

Rettungshunden, Schutz- und Blindenhunden werden attraktive Rabatte eingeräumt. Aber auch in diesen Fällen erwartet die Versicherungsgesellschaft ehrliche Auskünfte darüber, ob ein Tier Vorerkrankungen hat, die zum Beispiel genetisch begründet sein können. Wenn der Hund eine Tätowierung oder ein Chip trägt, hat dies einen Einfluss auf die Prämie. Beginnen kann die Vertragslaufzeit einer Hunde-OP-Versicherung ab der 8. Lebenswoche. Ist der Hund schon 7 Jahre alt, wird es sehr schwer, noch einen Anbieter zu finden, der bereit ist, das Versicherungsrisiko zu tragen. Petplan versichert übrigens sogar Hunde bis zu einem Alter von 10 Jahren.

Uelzener OP Versicherung HundFolgende Informationen über den Hund müssen Sie auf jeden Fall bereithalten:

  • Die Rasse
  • Das Geburtsdatum beziehungsweise sein Alter
  • Das zu erwartende Gewicht des erwachsenen Tieres
  • Trägt der Hund einen Chip oder eine Tätowierung?

Die Versicherungsgesellschaften sind ihren Kunden gegenüber ziemlich vertrauensselig, denn eine medizinische Voruntersuchung des Hundes wird in der Regel nicht verlangt. Die Prämie für die OP-Versicherung für den Hund orientiert sich hauptsächlich am Alter und an der Rasse.

Eine Hunde-OP-Versicherung kostet jeden Monat zwischen 13 und 35 Euro. Der Unterschied ergibt sich aus den angebotenen Leistungen und aus der maximalen Deckung, die pro Jahr auf einen Wert zwischen 2.000 und 3.000 Euro festgelegt ist. Agila zum Beispiel sieht keine Leistungsgrenze bei den höherwertigen Tarifen vor. Wer eine Selbstbeteiligung nicht ablehnt, senkt damit die Prämie deutlich.

Wie steht es um die Wartezeit bei der Hunde-OP-Versicherung?

Jede Hundekrankenversicherung, so auch die Hunde-OP-Versicherung, ist mit einer Wartezeit verbunden. Dies gilt für die allermeisten Tarife so. Die Wartezeit bedeutet, dass der Versicherungsschutz nicht sofort mit dem Datum des Vertragsabschlusses beginnt, sondern meistens erst Monate danach. Diese Handhabung liegt im Interesse der Versichertengemeinschaft. Würde es nicht so sein, würde jeder Hundehalter, dessen Hund gerade schwer erkrankt ist, sofort eine Hundeversicherung für OP abschließen, was die Kosten für das Unternehmen in nicht mehr zu stemmende Höhen treiben würde. Die Folge wäre entweder eine massive Prämienerhöhung für alle oder die Insolvenz des Unternehmens.

Es sollte sich also jeder darüber im Klaren sein, dass sogleich nach dem Vertragsabschluss noch keine OP-Kosten von der Versicherung bezahlt werden. Es gibt prinzipiell keine Hunde-OP-Versicherungen ohne Wartezeit. In den meisten Fällen beträgt die Wartezeit 3 Monate. Doch keine Bange: Wenn Ihr Hund noch innerhalb der Wartefrist ganz unerwartet einen plötzlichen Unfall erleidet, springt der Motor der Hunde-OP-Versicherung an und lässt seine Kunden nicht im Regen stehen.

Die Versicherungsbedingungen der verschiedenen Hundeversicherungen für OPs sind in weiten Teilen sehr ähnlich. Trotzdem ist jeder gut beraten, vor einem Vertragsabschluss den Hunde-OP-Versicherungsvergleich durchzuführen. Die feinen, kleinen Unterschiede im Kleingedruckten können tatsächlich enorme Auswirkungen entfalten. Die Unterschiede betreffen zum Beispiel den Geltungsbereich, die Wartezeit sowie die Höhe der Selbstbeteiligung im Notfall. Vielleicht suchen Sie ja gerade ganz gezielt einen Tarif, bei dem die Wartezeit auf 30 Tage beschränkt ist, und sind bereit, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

30 Tage bis zur Leistungsgewährung warten Sie bei:

  • Petplan
  • Uelzener
  • Barmenia
  • R+V

Eine dreimonatige Wartezeit ist bei den folgenden OP-Versicherungen für Hunde festgelegt:

  • Agila
  • Helvetia
  • Allianz
  • Gothaer
Neben der Wartezeit sind es bei der Hunde-OP-Versicherung die Höhe der Selbstbeteiligung und die Vertragslaufzeit, die sich entscheidend auf die Prämie auswirken. Es dürfte dem Leser ein gewisses Verständnis entlocken, dass Verträge mit einer kurzen Wartezeit meistens zum Risikoausgleich mit einer hohen Selbstbeteiligung verknüpft sind. Die Höhe der Prämie wird also eher am Alter des Hundes und an der Rasse festgemacht. Die überzüchtete Hunderasse ist sozusagen am Preis für die Hunde-OP-Versicherung zu erkennen.

Gebührenordnung der Tierärzte – GOT

Hundeversicherung OPAuch Veterinärmediziner und Tierkliniken müssen ihre Rechnungsstellungen an einer Gebührenordnung orientieren. Die Gebührenordnung für Tierärzte – GOT – gibt es seit Sommer 1999. Darin sind die Sätze für Diagnostik, Behandlung und Operation klar geregelt. Ihre letzte Anpassung erfolgte im Juli 2017, in deren Zuge die Vergütungen um circa 12 Prozent im Durchschnitt angestiegen sind.

Der Sinn der Gebührenordnung liegt darin begründet, dass die Verbraucher auf diese Weise gegen völlig überzogene Rechnungsstellungen geschützt sind. Auf der anderen Seite wird auch ein aggressiver Preiskampf unter den Tierärzten und Kliniken ausgehebelt, der auf keinen Fall im Sinne des kranken Tieres sein kann. Trotzdem gibt es Spielräume bei der Preisgestaltung, denn die GOT-Sätze können einfach, doppelt oder dreifach angesetzt werden. Üblich ist heute der doppelte Satz, doch bei einer schweren Operation sowie auch im Notdienst wird immer häufiger der dreifache Satz berechnet. Die GOT gliedert sich strukturell in drei Bereiche:

  1. Grundleistungen
  2. Besondere Leistungen
  3. Organsysteme
Wir empfehlen, vor Abschluss der Hunde-OP-Versicherung den Tierarzt nach seinem Abrechnungssatz zu befragen, denn dies könnte ja Einfluss nehmen auf Ihre Tarifwahl. Aber ganz unabhängig davon gilt bei einer komplexeren Operation in einer Tierklinik ohnehin der dreifache Satz. Medikamente, Laborleistungen und Hilfsmittel werden ohne GOT-Bezug abgerechnet. Versicherungstarife, die lediglich den einfachen GOT-Satz übernehmen, sind heutzutage eher unbrauchbar, weil der Hundehalter dann bei nahezu jeder Rechnung zur Kasse gebeten wird.

Vorteile und Nachteile einer OP-Versicherung für den Hund

  • Finanzielle Sorgenfreiheit.
  • Die Kosten bei einem Unfall werden unmittelbar übernommen.
  • Freie Auswahl der Tierklinik oder des Tierarztes.
  • Stationäre und ambulante Behandlungen werden gleichermaßen übernommen.
  • Die Vor- und Nachsorge im Zusammenhang mit einer OP werden übernommen.
  • Kostenzuschüsse bei nicht akut notwendigen Behandlungen werden oftmals gewährt.
  • Unfallschutz im Ausland.
  • Wartezeiten von 30 Tagen bis 3 Monate sind unumgänglich, außer bei einem plötzlichen Unfall.
  • Mit zunehmendem Alter des Hundes werden die Beiträge „angepasst“.
  • Einige Anbieter machen große Unterschiede bei den Hunderassen.
  • Der Versicherungsschutz ist im Ausland zeitlich begrenzt.
  • Die Leistungen umfassen nur einen Teil des Vollschutzes einer Hundekrankenversicherung.

Unser Fazit zur Hunde-OP-Versicherung

Wichtiger HinweisDass ein Hund operiert werden muss, kommt meistens unverhofft und plötzlich. Wer in diesem Moment über eine Hundeversicherung für OPs verfügt, kann in einem solchen Fall zumindest in finanzieller Hinsicht ganz gelassen bleiben. Besteht eine derartige Versicherung aber nicht, kann eine teure Operation bedeuten, dass sich der Hundehalter von seinem Tier für immer verabschieden muss. Bedenken Sie dabei, dass die Hunde-OP-Versicherung nicht nur die Kosten der Operation übernimmt, sondern auch den stationären Aufenthalt in der Tierklinik bezahlt.

Mithilfe des Hunde-OP-Versicherung-Vergleichs können Sie sich über alle Bedingungen und Konditionen der Versicherungsunternehmen, die überhaupt eine OP-Versicherung für Hunde anbieten, informieren. Neben dem „Urgestein“, der Uelzener OP-Versicherung für Hunde, sind heute auch viele Tarife der neueren Anbieter auf diesem Markt sehr interessant für jeden Hundebesitzer. Grundsätzlich gilt aber: Es gibt nicht die eine beste OP-Versicherung für alle Hunde, sondern es gibt für jeden Einzelfall stets eine optimale Hunde-OP-Versicherung, welche die individuelle Situation am besten abbildet und zugleich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet ist.