Aktueller Handyversicherung Vergleich

  • Diebstahlschutz möglich
  • Auch ohne Selbstbeteiligung
  • Hohe Deckungssummen
  • Ohne Wartezeit

Handyversicherung Vergleich 2019 – Jetzt Smartphone Versicherungen vergleichen und iPhone & Co versichern

Das moderne Smartphone ist aus unserem täglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Wer online ist, ist mit der ganzen Welt verbunden, kann zu jeder Zeit an jedem Ort beliebige Nachrichten und Informationen abrufen oder seine Bankgeschäfte erledigen. Da moderne Smartphones überdies ihren Preis haben, wurden Smartphone-Versicherungen ins Leben gerufen, die oft auch etwas antiquierter als Handyversicherung bezeichnet werden. Es gibt inzwischen sehr viele unterschiedliche Tarife der Ausgestaltung der Versicherung für das Handy. Damit Sie diesbezüglich nicht in eine Kostenfalle tappen, gehen wir im Folgenden auch auf den Handyversicherungs-Vergleich näher ein.

Warum gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für Handyversicherungen?

Wenn bei dem einen Unternehmen von einer Handyversicherung die Rede ist, bei dem anderen von einer Smartphone-Versicherung und wieder bei einem weiteren Anbieter von einer iPhone-Versicherung, dann stehen nicht grundsätzlich unterschiedliche Versicherungsprodukte zum Angebot, obwohl sich die damit gemeinten elektronischen Geräte in technischer Hinsicht sehr wohl gravierend unterscheiden. Dies sei hier in aller Kürze erläutert:

HandyversicherungDas Handy ist ein noch relativ einfaches Gerät, das wichtige Grundfunktionen, zum Beispiel den SMS-Versand und das Telefonieren bereitstellt.

Beim Smartphone handelt es sich im Grunde schon um einen kleinen Laptop, das heißt, Sie können damit telefonieren, SMS empfangen, E-Mails lesen, schreiben und versenden, im Internet surfen sowie mit hoher Auflösung fotografieren. Darüber hinaus können Sie Apps herunterladen, also applications (= Anwendungen) im Sinne von zusätzlichen Software-Modulen nutzen. Auf diese Weise wird Ihr kleines Gerät beispielsweise zu einer Taschenlampe, zu einem Kompass, zu einem Navigationstool oder auch zu einem Beschleunigungsmesser, ähnlich einem Geofon. Und jeden Tag kommen noch weitere zuweilen witzige Apps auf den Markt, um die Sie Ihr Smartphone erweitern können.

Das iPhone ist absolut vergleichbar mit dem Smartphone. Hergestellt wird das Markenprodukt von dem US-Unternehmen Apple. Nicht jeder ist mit dieser Feinheit vertraut, daher sagen viele Menschen iPhone, wenn sie eigentlich ein Smartphone meinen und umgekehrt. Wenn Sie einen durchsichtigen Klebestreifen kaufen möchten, fragen Sie wahrscheinlich auch nach Tesafilm, obwohl dies ein ganz bestimmtes Markenprodukt dieser Kategorie ist.

Ergo: „Nicht jedes Smartphone ist ein iPhone, aber jedes iPhone ist ein Smartphone.“ Und mit Blick auf die Versicherungen gilt ganz ähnlich: Sowohl eine Smartphone-Versicherung als auch eine iPhone-Versicherung ist eine Handyversicherung.

Sollte ich gleich beim Kauf eine Versicherung für das Handy abschließen?

Das Smartphone stellt heute unumstritten ein Statussymbol dar, sodass das Gerät für manche gar nicht teuer genug sein kann. Spitzenklasseprodukte von Samsung oder Apple kosten zum Beispiel zuweilen über 1.000 Euro. Wem solche Beträge nicht ganz gleichgültig sind, schließt daher zu Recht eine Smartphone-Versicherung ab. Doch vor Vertragsabschluss sollte sich jeder gut darüber informieren, unter welchen Umständen die Versicherung für das Handy einspringt, und natürlich auch darüber, welche Kosten auf den Versicherten zukommen. Die dafür erforderliche Zeit und Muße fehlt Ihnen gewiss beim Kauf des Geräts. Daher raten Verbraucherschützer, eine Handyversicherung erst nach dem Kauf in Erwägung zu ziehen.

Im Durchschnitt gibt der Käufer in Deutschland gut 350 Euro für sein neues Handy der Mittelklasse aus, fand der „Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.“ heraus. Smartphones der gehobenen Klasse wie Phablets, die heute mit einem 7-Zoll-Display aufwarten können, und beliebte Modelle der Samsung-Galaxy-Serien liegen alle deutlich über der 600-Euro-Grenze im Einkauf.

Die Verkäufer in Großmärkten neigen ein wenig dazu, dem Kunden gleich beim Kauf eines Smartphones eine Handyversicherung unterzujubeln. Stiftung Warentest bemerkt dazu, dass diese Policen oftmals besonders teuer sind. Jede Smartphone-Versicherung ist voll gespickt mit klein gedruckten Regeln und kein Verkäufer kann das alles im Kopf behalten, so kompetent und extrovertiert er auch im ersten Eindruck wirken mag.

Schon gewusst?Ein günstiges Rundum-sorglos-Paket gibt es nicht, insbesondere dann nicht, wenn es so eindringlich und überzeugend angepriesen wird, denn wenn es tatsächlich mal zum Schaden kommt, ist ausgerechnet der Diebstahl oder eben der Wasserschaden nicht mit abgedeckt in der so tollkühnen Smartphone-Versicherung. Wahrhaftig sind es die nicht zu Ende gedachten Spontanabschlüsse der Handyversicherung, die einen großen Schaden dahingehend angerichtet haben, dass die Sinnhaftigkeit der Versicherung für das Handy immer wieder vom Grundsatz her ziemlich kritisch hinterfragt wird.

Vergleichen Sie die vielen unterschiedlichen Tarife der Handyversicherungen in Ruhe an Ihrem PC zu Hause, um dann die Versicherung für das neue Handy mit Überzeugung bequem online abzuschließen. Die im Internet angebotenen Tarife sind mitnichten alle besser als das, was Ihnen in einem Laden angeboten wird, dennoch gewährleistet der Handyversicherung-Vergleich eine fundierte eigene Entscheidung, mit der Sie sich am Ende besser fühlen. Was Ihnen unser Vergleichsportal aber nicht abnehmen kann, das ist das sorgfältige Lesen der formal-juristisch verklausulierten Versicherungsbedingungen.

Die Empfehlung durch Finanz- und Versicherungsexperten geht unisono in die Richtung, die Handyversicherung erst nach einem eingehenden Handyversicherungsvergleich ganz unabhängig vom Handyvertrag abzuschließen.

Zurzeit ist es allerdings noch so, dass die meisten Handyversicherungen gleich während der Anschaffung des Smartphones abgeschlossen werden, denn für die großen Elektronikfachmärkte und Mobilfunkprovider hat sich der Verkauf von Versicherungen für das Handy als lohnendes Zubrot erwiesen. Sogar der Online-Händler Amazon bietet gleich die Smartphone-Versicherung mit an. Doch im Schadenfall will kein Verkäufer angesprochen werden. Da müssen Sie sich ohnehin direkt an das jeweils dahinter stehende Unternehmen wie ACE, Allianz oder EWP wenden.

Die großen, bekannten Versicherungsunternehmen beschäftigen sich eher weniger mit der Versicherung für das Handy. Allerdings werden Hausrat-Tarife angeboten, in denen eine Smartphone-Versicherung integriert ist. Wer einen Handyvertrag online abschließt, tut dies meistens mit den Firmen „Friendsurance“ oder „Schutzklick“, wobei sich bei genauerer Betrachtung am Ende doch wieder ein großer Versicherungskonzern dahinter verbirgt.

Der beste Zeitpunkt, um eine günstige Handyversicherung abzuschließen

Handyversicherung VergleichJeder Verkäufer wird Ihnen gewiss gerne eine günstige Handyversicherung anbieten, doch wenn Sie im Schadenfall im Regen stehen gelassen werden, kann sich so eine Handyversicherung als ziemlich überflüssig erweisen. Wenn Sie, wie empfohlen, die Smartphone-Versicherung getrennt vom Einkauf erst später abschließen, werden Sie meistens mit einer Wartezeit konfrontiert, die bis zu 6 Wochen ausgehend vom Datum des Abschlusses der Handyversicherung dauern kann. Die Konsequenz wäre in einem Schadenfall innerhalb dieser Wartefrist, dass Sie keinerlei Leistung zu erwarten haben. Wer gleich beim Kauf des iPhones eine Handyversicherung abschließt, genießt sofort den Versicherungsschutz. Doch Vorsicht, bei manchen Anbietern tritt der Schutz erst innerhalb der ersten 2 Wochen nach Kauf ein.

Viele Handyversicherungen stehen überhaupt nur für Neugeräte zur Verfügung. Für Handys, die erst 3 Monate alt sind, finden Sie kaum noch eine Smartphone-Versicherung. Nur wenige Anbieter erklären sich dazu bereit, ein halbjähriges Handy zu versichern. Welche Gesellschaft eine entsprechende Bereitschaft signalisiert, finden Sie ebenfalls beim Handyversicherung-Vergleich heraus. Indirekt erhalten Sie dabei auch Auskunft darüber, ob es noch sinnvoll ist, das Handy zu versichern.

Der Abschluss der Handyversicherung sollte innerhalb des ersten halben Jahres nach dem Neukauf erfolgen, weil der Zeitwert des Geräts danach quasi zusammenbricht. Für besonders exklusive, teure Smartphones ist der Abschluss einer Handyversicherung zu empfehlen.

Was die Smartphone-Versicherung im Schadenfall leistet

Bitte merken!Eine Handyversicherung sollte mindestens folgende Schäden abdecken:

  • Diebstahl
  • Bruch, zum Beispiel des Displays
  • Raub
  • Stoß-Schäden

Wenn die Handyversicherung gut ist, kommen weitere Leistungsgründe dazu, beispielsweise bei:

  • Schäden durch Flüssigkeiten
  • Überspannung
  • Bedienfehler

Auslandsschutz muss explizit in die Versicherung für das Handy eingetragen werden. Bei einem Handyschutzbrief ist genau festgelegt, wann die Handyversicherung Schäden übernimmt. Bei technischen Gerätefehlern greifen allerdings die Garantieleistungen des Herstellers. Auf jeden Fall braucht es einen Vergleich der Handyversicherungen, um eine gute Versicherung für das Handy zu finden.

Wird Ihr Handy von einer anderen Person beschädigt, ist deren Privathaftpflichtversicherung für die Schadensregulierung zuständig. Liegt keine private Haftpflicht vor, muss die Person, die den Schaden verursacht hat, selbst bezahlen. Ihre Handyversicherung ist in einem solchen Fall aus dem Rennen.

Worin liegt der Unterschied zwischen Raub und Diebstahl bei der Handyversicherung begründet?

Es sind die §§ 242 und 249 StGB im Strafgesetzbuch, an denen auch die Versicherungen die Unterscheidung von Raub und Diebstahl festmachen. Die damit verbundenen Leitsätze treffen folgende juristisch bindende Aussagen:

  1. Zwischen der Androhung und dem möglicherweise folgenden Einsatz von Gewalt muss es eine direkte Verbindung zur Entwendung von Gegenständen geben, damit ein Tatbestand des Raubes vorliegt. Eine solche eindeutige Verknüpfung besteht dann nicht, wenn die Handlung der Nötigung nicht den Zweck einer Entwendung verfolgt hat, der Täter seinen Entschluss zu einer Entwendung also erst nach Abschluss der Bedrohung oder der Gewalteinwirkung fasst.
  2. Ein Raub liegt dann vor, wenn der Angeklagte den Entschluss zu einer Entwendung schon vor der Gewaltanwendung gefasst hat. Wenn die Nötigung beim Opfer zu Wirkungen führt, die der Täter lediglich spontan für sich nutzt, ist die Tat nicht in die Rubrik Raub einzuordnen.

Handys sind für Diebe offenbar eine sehr lukrative Beute. Fünf Prozent der Schadensmeldungen hängen mit einem Diebstahl zusammen. Doch ist bei der Formulierung Vorsicht geboten, da viele Versicherungen nur im Fall eines Raubes oder bei Einbruchdiebstahl tätig werden. Sie werten es nämlich nicht als Diebstahl, wenn das Handy zum Beispiel im Gedränge in einem Bus unbemerkt aus der Tasche gezogen wird.

Smartphone VersicherungÄhnlich stur stellen sich manche Versicherungsgesellschaften an, wenn ein Handy aus einem verschlossenen Auto geklaut wird. Bestehen Sie bei dem Dieb unbedingt darauf, dass er sein Unwesen nicht in der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr treibt, weil die Smartphone-Versicherung a priori davon ausgeht, dass jeder Dieb dann schläft, also gar kein Diebstahl vorliegen kann. Ist ja logisch, denn beim Fahrraddiebstahl fahren die Versicherungen auf dem gleichen Reifen. Bei einer Handyversicherung wird jedenfalls zwischen drei Arten von Diebstahl unterschieden:

  1. Einfacher Diebstahl
    Dem Dieb stehen kaum Hürden im Wege. Das Gedränge im Bus ist hierfür wieder ein gutes Beispiel. Ein schneller, unbemerkter Griff in die Jackentasche und das Handy wechselt im Nu seinen Besitzer.
  2. Einbruch-Diebstahl
    In diesem Fall muss der Dieb fest entschlossen einen verschlossenen Raum wie ein Fahrzeug oder eine Wohnung überwinden. Als Beweismittel gelten hierbei die Einbruchspuren an Türen oder Fenster.
  3. Raub
    Raub ist eine schwere Form vorsätzlichen Diebstahls, da ihm eine Gewaltanwendung, zumindest deren Androhung, vorausgeht.

Legen Sie also bedacht jedes Wort auf die Goldwaage, wenn Sie der Versicherung den Diebstahl erklären. Die meisten Smartphone-Versicherungen verweigern jegliche Leistung, sollten sie Anhaltspunkte erkennen, die darauf hinweisen, dass das Handy nicht gut gesichert war. Falls Sie also in einer Kneipe zur Toilette gegangen sind und Ihre Jacke mit dem Handy auf dem Stuhl beließen, können Sie davon ausgehen, dass die Versicherung den Schaden nicht regulieren wird. Doch seien Sie gewahr, dass Ihre Versicherung den einfachen Handy-Diebstahl vielleicht auch bei einer überzeugenden Story nicht reguliert.

Ohne hoch offizielle Diebstahlanzeige bei der Polizei gibt es keine Regulierung durch eine Handyversicherung. Im Zuge der Anzeige schildern Sie schriftlich den Schadenshergang. Das ist ein unveränderliches Dokument, das Sie Ihrer Handyversicherung zusammen mit der Versicherungsnummer und der „IMEI-Nummer“ des Handys innerhalb von 3 bis 7 Tagen vorlegen müssen. Notieren Sie sich Letztere am besten gleich beim Einkauf des Handys.

Handy versichern – nur nach Studium der Versicherungsbedienungen

Verlust durch Vergesslichkeit oder einfachen Diebstahl ist für eine Handyversicherung, die etwas auf sich hält, kein Grund zum Regulieren. Einen Ausweg bietet der sogenannte Premium-Tarif, bei dem Sie nicht so ganz genau nach dem Grund des Verlustes gefragt werden. Doch normalerweise setzt der Versicherer voraus, dass sich Ihr Handy in Ihrem „Gewahrsam“ befindet und Sie dabei Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen.

Mal abgesehen von dem geklauten Smartphone entstehen Ihnen durch den Verlust weitere Folgekosten. Der Dieb könnte zum Beispiel Ihr Smartphone eine Zeit lang für verschiedene Anwendungen nutzen. Daher wurden einige Tarife konstruiert, die auch solche Folgeschäden bereitwillig ausgleichen. Die maximalen Schadenssummen sind dabei allerdings ziemlich unterschiedlich. Sofern Sie eine Prepaid-Karte verwenden, ist so ein Folgeschaden recht überschaubar und muss gewiss nicht in die Versicherung aufgenommen werden.

Bei manchen Tarifen wird die Ortung des gestohlenen oder verlorenen Handys angeboten. Dazu muss das Handy in eine Online-Datenbank eingetragen werden. Allerdings kann die Ortung nur solange klappen, wie die SIM-Karte im Gerät enthalten bleibt.

Wann verweigert die Handyversicherung eine Schadensregulierung?

Bitte merken!Genau dies können Sie in den Versicherungsbedingungen nachlesen. Vor allem bei vorsätzlichem oder fahrlässigen Verhalten, das den Verlust des Handys zur Folge hat, wird Ihre Smartphone-Versicherung keinen Scheck unterschreiben. Auch bei unsachgemäßem Gebrauch ist die Handyversicherung nicht amüsiert. Eine Ablehnung der Regulierung ist hier zu erwarten:

  • Bei einfachem Diebstahl
  • Bei Liegenlassen des Handys aus Vergesslichkeit
  • Bei Verlieren

Sie können also nur dann einen Schaden geltend machen, wenn das Handy in einer sicheren Art und Weise mitgeführt wurde und die Beweislast liegt bei Ihnen. Wenn Ihr Handy witterungsbedingt beschädigt ist oder bestimmte elektronische Komponenten aus Altersgründen funktionsuntüchtig wurden – Stichwort Sollbruchstelle, ist es kein Versicherungsfall. Als Beispiel sei hier die zuweilen zu schnell nachlassende Akku-Leistung genannt.

Außerdem ist es Ihr Job, darauf zu achten, dass Ihr Handy nicht von einem Virus attackiert wird. Die Handyversicherung springt bei Software-Fehlern, worunter auch Computer-Viren fallen, nicht ein. Reparaturen müssen nachweislich durch einen zertifizierten Fachbetrieb ausgeführt werden. Wer Laien an sein Gerät heranlässt, verliert den Versicherungsschutz.

Um die Enttäuschung über eine Versicherung in Grenzen zu halten, gibt es ja gerade den Handyversicherung-Vergleich, der unbedingt vor jedem Vertragsabschluss durchgeführt werden sollte. Achten Sie auch gezielt auf Leistungsausschlüsse, die in den Vertragsbedingungen explizit angezeigt werden müssen. Typisch dafür sind:

  • Diebstahl, dem Unachtsamkeit vorausgeht.
  • Feuchtigkeitsschäden durch Witterungseinflüsse.
  • Sturz- und Bruchschäden, welche durch andere Personen ausgelöst werden.
  • Unsachgemäße Benutzung und Bedienfehler.
Falls eine Reparatur des Schadens ansteht, warten Sie besser eine Erklärung der Kostenübernahme durch die Handyversicherung ab.

Durchführung des Handyversicherung-Vergleichs

Wenn Sie Ihr Handy oder Smartphone versichern wollen, sollten Sie sich vorab ausführlich über die Leistungen der Versicherungsgesellschaft informieren, denn so eine Handyversicherung ist ziemlich nutzlos, wenn wahrscheinliche Schadensfälle gar nicht reguliert werden. Was fast bei allen Tarifen anstandslos reguliert wird, das sind Sturzschäden, Schäden, die durch ein defektes Netzteil ausgelöst werden, Kurzschlüsse und Feuer sowie Diebstahl. Doch bei genauerer Betrachtung, also im konkreten Schadenfall, wird bei einem einfachen Diebstahl seitens der Versicherung viel lamentiert und auch der Bruch des Displays wird eher selten problemlos reguliert. Darüber hinaus gibt es große Unterschiede bei:

  • Der Art der Regulierung
  • Der Höhe der Selbstbeteiligung
  • Den Kosten
  • Der Mindestlaufzeit
  • Der Zahl der Schadensursachen

Wichtige UnterschiedeUnser Tipp zielt darauf ab, insbesondere die folgenden Aspekte im Zuge eines Handyversicherung-Vergleichs zu beachten:

  • Sturz- und Bruchschäden
    Über 75 Prozent der gemeldeten Handyschäden haben etwas mit dem Display zu tun, was nicht verwunderlich ist, fällt doch so ein Gerät schnell mal aus der Tasche auf den harten Steinboden. Dabei muss das Display nicht immer gleich brechen, aber einzelne Touchscreen-Einheiten können sehr wohl betroffen sein mit der Folge, dass das Handy eigentlich nicht mehr zu gebrauchen ist. Allein ein einziger Riss des Displays ist eine erhebliche Einschränkung in der Nutzung. Der Tausch des Displays kann durchaus 200 Euro kosten, daher sollte diese Leistung in der Handyversicherung enthalten sein.
  • Brand- und Flüssigkeitsschäden
    Das Samsung Galaxy Note 7 machte in der Vergangenheit Schlagzeilen wegen seines defekten Akkus. Viele Geräte hatten einfach so Feuer gefangen. Auch ein Kurzschluss in einem defekten Netzteil oder an einem Kabel kann einen Brand auslösen. Die Schadensstatistiken lassen zuweilen den Eindruck aufkommen, dass Handys „gern Kaffee trinken“ und sodann auch gleich noch „schwimmen gehen“. Dabei dringt stets Wasser durch das Gehäuse ins Innenleben der elektronischen Geräte und schon startet auf der Platine eine Elektrolyse. Zwar sind Wasserschäden in aller Regel mitversichert, aber es gibt in den Verträgen eine Reihe von Ausschlüssen. Als typischer Ausschlusskandidat sei hier der Wetterschaden beispielsweise durch einen Starkregen zu nennen. Bei einer umgekippten Kaffeetasse wird recht anstandslos reguliert, nicht so bei einer im Rucksack ausgelaufenen Trinkflasche.
  • Akkuschäden und Wackelkontakte
    Meistens ist es der Akku, der beim Smartphone zuerst den Geist aufgibt. Das wissen die Versicherungsunternehmen und lassen daher Akku-Schutz bei der Handyversicherung gern außen vor. Aber es gibt ein paar einsame Tarife, die sowohl den Akkuausfall als auch dessen sinkende Kapazität versichern. Bei mehr als 5 Prozent der gemeldeten Schadensfälle sind es Wackelkontakte, die die weitere Nutzung des Handys unmöglich machen. Oftmals ist aber nur das Ladekabel direkt am Stecker oder die Kopfhörerbuchse betroffen.
  • Bedienfehler
    Smartphones verfügen über zahlreiche komplexe Funktionen und fast täglich stehen uns weitere Apps zur Verfügung. All diese vielen Programme hundertprozentig richtig zu bedienen, wäre geradezu übermenschlich. Doch Bedienfehler können schwerwiegende technische Folgen haben, insbesondere dann, wenn eine App schon ausgeliefert wurde, bevor alle Details wirklich durchgetestet worden sind. Tatsächlich sind viele Software-Hersteller schon lange dazu übergegangen, die Anwender einfach als Beta-Tester zu nutzen. Achten Sie deshalb also darauf, dass die Regulierung bei Bedienfehlern explizit im Leistungsumfang enthalten ist.
Durch Studien ist es belegt, dass der Bruch des Displays mit Abstand der häufigste Schaden an einem Smartphone ist. Flüssigkeitsschäden rangieren an der zweiten Stelle und eine Beschädigung durch Dritte kommt erst danach, wobei die Fremdeinwirkung auch Tiere einbezieht. Das Salz des Meerwassers und der Zucker in Softdrinks führen sehr schnell zu besonders fatalen Beschädigungen am Handy. Auch für solche Fälle hat sich die Handyversicherung bewährt.

Handyversicherungen im Vergleich

  • iPhone VersicherungZunächst die Versicherungsbedingungen lesen, wobei Ihre Aufmerksamkeit besonders auf die Ausschlüsse gerichtet sein sollte.
  • Möglichst über die gesamte Vertragslaufzeit sollte der Neuwert-Ersatz vereinbart sein.
  • Dabei geht es nicht um das Handy-Modell und dessen technischen Leistungsumfang, sondern immer um den ursprünglichen Anschaffungspreis.
  • Lassen Sie sich nicht auf eine Selbstbeteiligung ein.
  • Wenn Sie den Diebstahlschutz einmal mit einbeziehen und beim nächsten Versuch ausklammern, bekommen Sie einen Überblick darüber, was dessen Integration bei der Prämie ausmacht.
  • Vergleichen Sie die Tarifmerkmale besonders günstiger und besonders teurer Versicherungen. Sie lernen daraus, auf welche Einzelleistungen Sie gut und gerne verzichten können.
  • Wählen Sie am besten eine 24-monatige Vertragslaufzeit aus.
  • Achten Sie darauf, ob es einen Rabatt auf Schadenfreiheit gibt.
  • Gilt der Versicherungsschutz weltweit oder nur in Deutschland?
  • Wie erfolgt die Schadensmeldung? Ausschließlich online oder ist das auch telefonisch möglich?

FAQ – weitere wichtige Fragen rund um die Versicherung für das Handy

Wie wird die Deckungssumme ermittelt?

Bedenken Sie unbedingt, dass der Brutto-Verkaufspreis des Handys die Deckungssumme bestimmt. Falls Sie mit einem Provider einen Vertrag abgeschlossen haben, der Ihr neues iPhone „subventioniert“ hat, wird Ihre Smartphone-Versicherung bei Verlust des Geräts tatsächlich nur den subventionierten Kaufpreis herausrücken, das sind dann vielleicht nur 50 Euro. Bei Abschluss der iPhone-Versicherung legen Sie die Laufzeit selbst fest. Bedenken Sie dabei: Ein älteres Handy zu versichern, lohnt sich eigentlich nicht, weil im Schadenfall lediglich der Listenwert erstattet wird.

Ihre Smartphone-Versicherung erstattet nur im ersten Jahr den Kaufpreis. Im 2. Jahr wird die Erstattung schon auf 80 Prozent zurückgefahren. Im 3. Jahr sind es dann nur noch 60 Prozent. Bedenken Sie dabei: Es wird Ihnen nicht frisches Geld überwiesen, sondern es werden entweder Reparaturkosten oder die Rechnung für das neue Smartphone übernommen.

Bei der Regulierung von Diebstahl oder Totalschaden schwanken die Erstattungen zwischen 60 und 100 Prozent bezogen auf den Neuwert oder auf den Zeitwert des Geräts. Das ist eine sehr weite Spanne, auf die Sie beim Handyversicherungsvergleich unbedingt achten sollten.

Die Handyversicherung ist keine Neuwertversicherung.

Was kostet die Handyversicherung monatlich?

Pro Monat bezahlen Sie für eine Smartphone-Versicherung zwischen 2 und 10 Euro. Was die Handyversicherung monatlich wirklich kostet, hängt natürlich vom Wert des Smartphones, von den vereinbarten Leistungen und gegebenenfalls von einer Selbstbeteiligung ab. Die Handyversicherung kostet monatlich eine Prämie, die sich in erster Linie am Wert des Geräts orientiert. Insofern können Sie davon ausgehen, dass beispielsweise ein iPhone X mehr als ein Nokia 3310 kostet. Ganz allgemein hat sich herausgestellt, dass eine iPhone-Versicherung etwas teurer ist als die Versicherung eines günstigeren Smartphones. Um eine ungefähre Vorstellung von den Kosten zu haben, gehen Sie bei der Jahresprämie einfach mal von circa 10 Prozent des Anschaffungswerts aus. Bei Einbeziehung von Diebstahl wird’s dann noch mal gut 30 Prozent teurer.

Ein Schadenfreiheitsrabatt findet sich bei Smartphone-Versicherungen eher selten. Bei Friendsurance werden Sie aber diesbezüglich fündig. Weitere Informationen dazu finden Sie im Zuge des Handyversicherungsvergleichs.

Wie überall gibt es auch unter Handyversicherern ausgesprochene Billig-Anbieter, was aber nicht heißt, dass diese eine wirklich günstige Handyversicherung anbieten, was mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gleichzusetzen ist. Wenn Ihnen Letzteres wichtig ist, machen Sie erst einmal den Handyversicherung-Vergleich. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass die Hersteller-Garantie bestimmte Schäden abdeckt. Doch eine zusätzliche Smartphone-Versicherung, die viele Schadensfälle übernimmt, die weit über die Garantie hinausgehen, hat nun mal ihre Kosten und diese sind an folgenden Parametern zu orientieren:

  • An der Versicherungsgesellschaft
  • Am Wert des Smartphones
  • Am Leistungsumfang der Handyversicherung
  • An der Höhe der Selbstbeteiligung
Die Jahresprämie einer Smartphone-Versicherung kann bis zu 20 Prozent des Neuwertes des Geräts betragen. Insofern kann die Versicherung für das Handy als relativ teuer aufgefasst werden. Umso dringlicher ist daher der Handyversicherungs-Vergleich geboten.

Sollte ich die Handyversicherung lieber ohne Selbstbeteiligung abschließen?

Wer sein Handy versichern möchte, sollte wissen, dass viele Anbieter a priori davon ausgehen, dass Sie mit einer Selbstbeteiligung einverstanden sind. Dabei handelt es sich um einen Festbetrag oder es ist ein auf den Zeitwert des Handys bezogener relativer Betrag. Praktisch bedeutet dies für Sie, dass Sie im Fall einer erforderlichen Reparatur oder auch bei einem Neukauf zwischen 20 und 150 Euro selbst beisteuern müssen. Wir sind der Meinung, dass Sie mit einer Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung grundsätzlich besser fahren.

Seriöse Smartphone-Versicherungen folgen dem Rat von Verbraucherschutzverbänden und sehen erst gar keine Selbstbeteiligung vor.

Worauf sollte ich bei der Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist achten?

In der Regel beträgt die Laufzeit der Handyversicherung bei einem neuen iPhone mindestens 24 Monate. Die Kündigungsfrist liegt dann bei 3 Monaten. Bei einigen Tarifen können Sie aber auch unmittelbar kündigen. Wer sein Handy versichern möchte, dem ist manchmal gerade dieser Aspekt wichtig.

Nach Ablauf der Vertragslaufzeit verlängert sich die Handyversicherung automatisch um ein weiteres Jahr. Bevor es soweit ist, bietet es sich an, den Handyversicherung-Vergleich erneut durchzuführen. Falls Sie in diesem Zuge eine deutlich günstigere Handyversicherung finden, sollten Sie den bestehenden Vertrag rechtzeitig aktiv kündigen. Auf der anderen Seite ist der zeitliche Wertverlust eines Handys so enorm, dass sich eine Fortsetzung der Versicherung oftmals gar nicht mehr lohnt.

Was ist bei minderjährigen Versicherungsnehmern zu beachten?

In diesen Fällen schließt ein Erziehungsberechtigter oder Vormund den Vertrag für die iPhone-Versicherung ab. Zumindest lässt sich ein Erwachsener als die „verantwortliche Person“ bei dem Versicherungsunternehmen eingetragen. Sobald der Jugendliche volljährig und damit geschäftsfähig ist, wird der Vertrag entsprechend übertragen.

Wie gehe ich im Schadensfall vor?

  • Wichtiger HinweisZunächst ist der Schaden schriftlich zu dokumentieren. Fotos beizufügen ist immer hilfreich. Unter Angabe der Versicherungsnummer senden Sie diese Informationen so schnell wie möglich an die zuständige Versicherungsgesellschaft.
  • Bei Diebstahl wird als erster Schritt die polizeiliche Anzeige vorausgesetzt, ansonsten wird der Versicherungsfall nicht bearbeitet.
  • Warten Sie die Antwort der Versicherung ab. Darin steht meistens genau, wie Sie weiter vorgehen können. Vielleicht sind ja auch noch Fragen offen. Da jeder Einzelfall individuell geprüft wird, kann die Bearbeitung durch die Versicherung etwas dauern, seien Sie geduldig.
  • Falls eine Reparatur erforderlich ist, warten Sie unbedingt die Freigabe der Versicherung ab. Manchmal verlangt eine Versicherung auch die Einsendung des Handys. Die Kosten dafür übernimmt dann die Gesellschaft.
Es kommt vor, dass die Handyversicherung die Schadensregulierung verweigert. In solch einem Fall können Sie als Streitschlichter einen unabhängigen Ombudsmann konsultieren. Seine Beurteilung des Falles ist allerdings juristisch für keine Partei bindend.

Fazit

Versicherung HandyDie Sinnhaftigkeit der Handyversicherung war und ist etwas umstritten. Das teure Handy zu versichern, mag für viele ein reizvoller Gedanke sein, eine gute Smartphone-Versicherung hat aber auch ihren Preis. Wer täglich so ein hochkomplexes Gerät privat und dienstlich einsetzt, ist wahrscheinlich gut beraten, eine Handyversicherung abzuschließen. Gerade bei hochwertigen Geräten ist die iPhone-Versicherung schon fast zum Standard geworden. Eine Versicherung für das Handy braucht derjenige eher weniger, der sein Smartphone nur gelegentlich nutzt und damit pfleglich umgeht.

Mithilfe des Handyversicherung-Vergleichs ist es leicht möglich, eine Smartphone-Versicherung zu finden, die auf einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis fußt. Weniger bewährt hat sich dabei eine zu hohe Selbstbeteiligung, was dem schnellen Wertverlust von Handys geschuldet ist. Wir raten daher grundsätzlich zu einer Handyversicherung ohne Selbstbeteiligung. Damit Sie die Smartphone-Versicherung gegebenenfalls noch mal wechseln können, sollte die Mindestvertragslaufzeit möglichst kurz bemessen sein. Eine günstige Handyversicherung ergibt sich immer aus attraktiven Leistungen zu einem angemessenen Preis. Und genau das finden Sie im Zuge eines Handyversicherungen-Vergleichs.