Brillenversicherung Vergleich 2020 – Jetzt Ihre beste Brillenzusatzversicherung ohne Wartezeit online finden

Ohne eine Sehhilfe wäre ein normales Leben für viele Menschen überhaupt nicht vorstellbar. Und dennoch ist es leider so, dass die Krankenkasse heutzutage nur noch sehr begrenzt oder gar nicht die Kosten dafür übernimmt. Es macht also auf jeden Fall Sinn, über eine Brillenversicherung nachzudenken, um sich privat abzusichern.

Insbesondere dann, wenn Sie Gläser mit sehr hohen Dioptriewerten benötigen, kann es im Nu sehr teuer werden. Schützen Sie sich vor dem Risiko, beispielsweise bei einer kaputten Brille vom einen auf den anderen Moment eine große Investition komplett alleine stemmen zu müssen. Je nach Brillenzusatzversicherung wird Ihre Zuzahlung um bis zu 100 Prozent gesenkt.

Für wen eine Zusatzversicherung für die Brille besonders anzuraten ist, erläutern wir Ihnen im Laufe unseres ausführlichen Ratgebers. Erfahren Sie außerdem, was es mit Begriffen wie Gesundheitsfragen und Risikozuschlag in diesem Kontext auf sich hat. Ein Brillenversicherung-Vergleich bietet sich immer an, um aus der Fülle an Anbietern den besten herauszufiltern.

Wir haben Ihnen in diesem Fall die Arbeit jedoch schon ein wenig abgenommen und präsentieren Ihnen einen unserer Ansicht nach empfehlenswerte Brillenversicherung. Außerdem sollten Sie einen Blick in das Glossar und den FAQ-Bereich werfen, um rundum informiert zu sein. Nicht zuletzt klären wir Sie auch noch darüber auf, ob die Stiftung Warentest und das Magazin Öko Test einen Brillenversicherung-Test durchgeführt haben.

Worauf sollte ich bei einem Brillenversicherung-Vergleich generell achten?

Um die für Ihre Bedürfnisse perfekte Brillenversicherung zu finden, ist es auf jeden Fall eine gute Idee, auf einige bestimmte Punkte zu achten und sich die eine oder andere Frage vorab zu stellen. Denn nicht jedes Angebot ist vom Leistungsumfang her gleich. Im Endeffekt sollte die Zusatzversicherung für die Brille aber so ausgestaltet sein, dass Sie Ihnen den bestmöglichen Nutzen bringt. Hier also ein paar Gedanken zu diesem Thema, die Sie sich vor dem Versicherungsabschluss machen sollten:

  1. BrillenversicherungIn welcher Höhe werden die monatlichen Versicherungsbeträge erhoben? Um herauszufinden, ob eine Brillenversicherung in Ihrem ganz konkreten Fall überhaupt Sinn ergibt, sollten Sie ruhig einmal die Gesamtsumme auf ein Jahr hochrechnen und überlegen, ob das Ganze unter dem Strich stimmig erscheint. Denn bei ganz normalen Gläsern und einer nur leichten Sehschwäche kostet eine gewöhnliche Brille schließlich auch nur ein paar hundert Euro oder sogar weniger.
  2. Bis zu welchem Anteil werden die Kosten für Brillengläser, Brillengestelle oder Kontaktlinsen erstattet? Im Idealfall sind bis zu 100 Prozent Kostenerstattung durch die Brillenversicherung drin, was jedoch längst nicht immer der Fall sein muss.
  3. Gibt es eine Deckelung der Kosten, die von der Versicherung erstattet werden? Wenn ja, bei bis zu welchem Betrag übernimmt die Brillenversicherung die Ihnen entstandenen Kosten?
  4. Innerhalb welches Zeitraums können Sie Ihren vollen Anspruch geltend machen? Hier sind die Regelungen von Versicherer zu Versicherer und von Tarif zu Tarif unterschiedlich.
  5. Werden auch die Kosten für eine Behandlung der Augen mit dem modernen Laserverfahren von der Versicherung übernommen?
  6. Ist die Kostenerstattung für Hörgerate ebenfalls Teil der Police? Auch ein solches Gerät kann erhebliche Kosten verursachen, weshalb es zu empfehlen ist, auf diesen Punkt zu achten, wenn Sie in dieser Hinsicht einen Bedarf haben. Entsprechende Kombitarife sind dann eine interessante Lösung.

Kombitarife sind ohnehin ein wichtiges Stichwort. So kann es bei manch einer Krankenzusatzversicherung der Fall sein, dass eine Brillenversicherung in die Police bereits inkludiert ist. Sollten Sie über eine solche Zusatzversicherung bereits verfügen, dann ist es also eine gute Idee, den Versicherungsvertrag nochmals aus der Schublade zu holen und nachzusehen.

Sollte das Thema Brille dort nicht mit aufgeführt werden, dann ist die Sache klar. In diesem Fall sollten Sie nur noch überlegen, ob für Sie die Brillenversicherung sinnvoll ist im Hinblick auf die Relation der monatlich zu zahlenden Beiträge und den Kosten, die Ihnen durch den einmaligen Kauf einer neuen Brille entstehen würden.

Was zahlt die Brillenversicherung? Da Sie auf die Krankenkassen beim Kauf einer neuen Brille im Regelfall nicht mehr zu setzen brauchen, gibt es Brillenversicherungen. Diese erstatten Ihnen im Idealfall bis zu 100 Prozent der nötigen Zuzahlung. Hierbei kommt es jedoch auch darauf an, was in den Konditionen des einzelnen Tarifs steht. Oftmals sind gewisse Höchstgrenzen festgeschrieben.

Meistens können Sie aber damit rechnen, dass die Brillenzusatzversicherung alle 1 bis 3 Jahre ungefähr 300 bis 400 Euro für eine neue Brille übernimmt. Das wird bei sehr teuren Brillen nicht immer ausreichen, aber Ihr Budget doch deutlich entlasten im Vergleich dazu, wenn Sie alles auf einen Schlag selber bezahlen müssten.

Wichtige Kriterien zur Brillenversicherung im Überblick

Was ist eine Brillenversicherung und warum gibt es sie?

Schon gewusst?Die etwas älteren Leser werden sich noch an Zeiten erinnern, in denen die Krankenkassen zumindest einen ordentlichen Teil zum Kauf einer neuen Brille beisteuerten. Leider wurden diese Leistungen auf ein absolutes Minimum zusammengekürzt und somit können Sie sich schon lange nicht mehr darauf verlassen, dass Sie in diesem Zusammenhang Unterstützung von Ihrer Krankenkasse bekommen. Für Menschen mit einer beträchtlichen Sehschwäche und einem eher knappen Budget kann das schnell zu einem großen Problem werden.

Dies haben auch mehrere Versicherungsgesellschaften erkannt und dementsprechend eine maßgeschneiderte Lösung für die Problematik entwickelt. Mit einer Brillenversicherung sichern Sie sich gegen den Worst Case ab, vom einen auf den anderen Tag mehrere hundert Euro für eine neue Brille auf den Tisch legen zu müssen.

Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn die Brille unvermittelt beschädigt wird. Natürlich muss dann umgehend Ersatz her. Die Brillenversicherung ist aber auch dafür gedacht, im regelmäßigen Abstand von einigen Jahren – je nach Police werden die Zeiträume unterschiedlich gehandhabt – ganz regulär den Kauf einer neuen Brille in der entsprechend angepassten Sehstärke zu ermöglichen.

Das Konzept der Brillenversicherung lässt sich kurz zusammenfassen: Sie zahlen dauerhaft einen monatlichen, sehr überschaubaren Versicherungsbeitrag. Dafür erhalten Sie in bestimmten Abständen die Kosten für eine neue Brille bis zu einer festgelegten Höhe von der Versicherungsgesellschaft erstattet und müssen nicht selbstständig in vollem Umfang in Vorleistung treten. Idealerweise deckt der von der Brillenversicherung gezahlte Betrag sogar den kompletten oder nahezu kompletten Kaufpreis der Brille ab.

Für wen ist eine Brillenversicherung sinnvoll?

Eines ist Fakt: Nicht für jeden Brillenträger ist eine Brillenversicherung sinnvoll. Daher sollten Sie sich vor einem Vertragsabschluss in aller Ruhe Ihre Gedanken machen. Überlegen Sie sich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Brillenversicherung üblicherweise etwa alle 2 bis 3 Jahre für den Kauf einer neuen Brille zahlt, allen voran, ob sich das unter dem Strich für Sie rechnet.

Auf welche Summe kommen Sie, wenn Sie die monatlichen Beiträge über den gesamten fraglichen Zeitraum zusammenrechnen? Und was würde Sie eine neue Brille in Ihrer Sehstärke in etwa kosten? Grob gesagt lohnt sich eine Brillenversicherung nur dann, wenn die zu erwartenden Kosten für den Brillenkauf spürbar höher liegen als die Versicherungsbeiträge. Sonst macht es mehr Sinn, das Geld anderweitig zu sparen und zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto anzulegen.

BrillenzusatzversicherungEine Rolle spielt auch die Frage, wie schnell sich Ihre Sehstärke verschlechtert. Vielleicht kann Ihr Augenarzt hierzu eine ungefähre Einschätzung abgeben. Gerade bei der Kurzsichtigkeit ist es häufig so, dass sich das Sehvermögen innerhalb bestimmter Perioden stark verschlechtert und dann wieder stabilisiert. Es könnte also sein, dass Sie nach ein paar Jahren noch gar keine neue Brille benötigen. Auf der anderen Seite besteht eben die Gefahr, dass durch ein Versehen oder einen Sportunfall die bisherige Brille beschädigt wird und sofortiger Ersatz her muss. Die meisten Brillenversicherungen springen in einem solchen Szenario ein.

Wer die Abwechslung mag und gerne häufiger mal die Brille wechselt, kann ebenso von einer Brillenversicherung profitieren wie jemand, der eine teure Gleitsichtbrille haben möchte. Schlussendlich bietet sich eine solche Versicherung für Sie an, wenn Sie sich ständig am Limit Ihres Dispos bewegen und sich selbst nicht zutrauen, die nötigen Summen diszipliniert auf die Seite zu legen. Bei den Beiträgen zur Brillenversicherung haben Sie gar keine Wahl, als diese zu zahlen. Zudem bewegen sich diese in einem überschaubaren Bereich. Im Ernstfall greift dann die Versicherung.

Bei wem macht eine Brillenversicherung eher keinen Sinn?

Wie bereits angedeutet wurde, ist die Brillenversicherung für viele Menschen zwar eine sinnvolle Sache, bei anderen macht es dagegen weniger Sinn. Dies wollen wir an dieser Stelle auch nicht verschweigen, denn Sie sollen ja am Ende selbstständig Ihre Entscheidung treffen können, ob Sie sich nun solch eine Versicherung zulegen oder nicht. Bei wem macht eine Brillenversicherung nun also eher keinen Sinn?

Hier sind allen voran Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren zu nennen. Bei diesen ist es so, dass die Krankenkasse immerhin die Kosten für die Anschaffung einer normalen Brille noch immer übernimmt. Soll es dann doch etwas Teureres sein oder haben die Kinder bereits eine solch hohe Sehstärke, das es beispielsweise Sinn macht, zu besonders dünn geschliffenen Gläsern zu greifen, dann stellt sich das Ganze schon wieder ein wenig anders dar. Im Regelfall müssen Sie für Kinder aber nicht zwingend eine Brillenversicherung abschließen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, über den Sie sich im Klaren sein sollten, ist folgender: Die meisten Brillenversicherungen übernehmen bei einem Verlust der Brille keinerlei Kosten für eine Neuanschaffung. Sollten Sie also häufiger mal Ihre Brille verlegen, dann dürfen Sie nicht damit rechnen, dass die Versicherung dafür aufkommt. Auch beim Kauf von Sonnenbrillen können Sie nicht automatisch mit einer Kostenerstattung durch die Brillenversicherung rechnen, wobei dies bei einigen Tarifen durchaus inkludiert sein kann.

Sie möchten eine Brillenversicherung abschließen, weil Sie zum Sehtest beim Augenarzt gehen möchten und Angst haben, dass die Krankenversicherung diese Kosten ebenfalls nicht übernimmt? Hier können wir Sie beruhigen, denn diese Kosten werden zumindest bei begründeten Sehtests nach wie vor von den Kassen übernommen. Sie brauchen einzig zu diesem Zweck also keine Brillenversicherung abzuschließen, die Sie zusätzlich Geld kostet.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Brillenversicherung?

Eine Brillenversicherung kann sich für den einen lohnen, während sie für den anderen sogar ein Verlustgeschäft darstellen kann. Soviel haben wir in den vorangegangenen Absätzen bereits herausgefunden. Bestimmt interessiert es Sie aber auch, welche ganz konkreten Vorteile und Nachteile eine solche Versicherung mit sich bringt. Eine Gegenüberstellung der wichtigsten Pro- und Contra-Argumente kann dabei helfen, sich ein eigenes Bild zu machen und einiges klarer zu sehen. Aus diesem Grund haben wir denn auch die folgende Übersicht für Sie angefertigt.

  • Alle paar Jahre eine neue Brille in der passenden Sehstärke bekommen
  • Bis zu 100 Prozent Erstattung
  • Vergleichsweise überschaubare monatliche Beiträge
  • Selbst Sonnenbrillen sind bei manchen Policen inkludiert
  • Bei einigen Tarifen sorgt die Versicherung bei Sportunfällen für Ersatz
  • Teilweise wird sogar das Laserverfahren bezahlt
  • Zusätzliche Kosten durch die monatlichen Versicherungsbeiträge
  • Im schlimmsten Fall sind die Beiträge höher als der Preis der Brille
  • Erstattung oftmals nur bis zu einer bestimmten Summe

Sie sollten sich also in jedem Fall darüber im Klaren sein, dass die Brillenversicherung mit ihren monatlichen Beiträgen langfristig gesehen unter dem Strich eine gewisse Belastung darstellt. Deshalb raten wir Ihnen auch dazu, vorab auszurechnen, wie viel Sie der Kauf einer neuen Brille ungefähr kosten dürfte und diese Kosten dann in Relation zu den Beiträgen zur Brillenversicherung zu setzen. Es versteht sich von selbst, dass das Verhältnis hier ganz einfach passen muss. Beachten sollten Sie auch noch, dass bei den meisten Policen nur eine Kostenerstattung bis zu einem bestimmten Betrag inkludiert ist.

Von diesen eher negativen Gesichtspunkten einmal abgesehen, gibt es aber auch eine ganze Menge an Argumenten, die für den Abschluss einer Brillenzusatzversicherung sprechen. So ist es grundsätzlich eine sehr bequeme Angelegenheit, dadurch alle paar Jahre eine neue Brille aussuchen zu können, ohne dass Sie dafür explizit noch eigenständig sparen müssten. Wenn Sie Glück haben, erhalten Sie sogar eine Kostenerstattung in Höhe von 100 Prozent.

Die Beiträge bewegen sich stets in einem für jedermann bezahlbaren Rahmen und teilweise gilt die Brillenversicherung sogar für die Anschaffung von Sonnenbrillen, wobei dies längst nicht Standard ist. Gleiches gilt auch für den Kauf einer neuen Brille, nachdem die alte bei einem Sportunfall beschädigt wurde, sowie das mittlerweile immer beliebtere Verfahren, sich die Augen lasern zu lassen.

Sie spielen mit dem Gedanken, Ihr Sehvermögen durch das Laserverfahren korrigieren zu lassen, so wie es von immer mehr Spezialisten angeboten wird? Dann sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass Sie einen mehr als ordentlichen Geldbetrag dafür ansparen müssen – oder aber Sie entscheiden sich für eine Brillenversicherung, in der das Verfahren Berücksichtigung findet und eine Kostenübernahme erfolgt.

Welche Brillenversicherung ist eine gute Wahl?

Im Bereich der Brillenzusatzversicherung gibt es mittlerweile Angebote von verschiedenen Versicherern, die sich von ihrer Ausgestaltung her zum Teil stark unterscheiden. Nicht jede Police ist uneingeschränkt empfehlenswert. Vielfach kommt es darauf an, was Sie sich persönlich von einer solchen Versicherung versprechen. Wir haben uns für Sie umgesehen und möchten Ihnen an dieser Stelle eine Brillenversicherung genauer vorstellen, da sie eine Menge an Vorteilen mit sich bringt, die Sie in dieser Form nicht überall geboten bekommen.

Brillenversicherung ohne Wartezeit bei der Nürnberger Versicherung

Bitte merken!Das Angebot, um welches es sich dreht, ist der Tarif „Sehen und Hören“ der Nürnberger Versicherung. Hier bekommen Sie zu einem fairen Preis eine Menge an Leistung geboten. Ein Beispiel auf der Seite des Versicherers zeigt anschaulich, wie Sie hier beim Kauf einer Brille entlastet werden. So müssten Sie bei einem angenommenen Kaufpreis in Höhe von 344 Euro lediglich einen Eigenanteil von 44 Euro tragen. Den Rest übernimmt Ihre Brillenversicherung – wohingegen die gesetzliche Krankenversicherung überhaupt nichts zahlt.

Ein gewichtiges Argument speziell für diesen Tarif der Nürnberger Versicherung ist die Tatsache, dass Sie hier eine Brillenversicherung ohne Wartezeit erhalten. Das bedeutet, dass Sie nach Abschluss des Versicherungsvertrags nicht erst einige Monate warten müssen, ehe die Versicherung überhaupt bereit ist, etwas zu zahlen. Das ist bei vielen Anbietern anders.

Der sofortige Versicherungsschutz gilt zudem nicht nur für Brillen, sondern auch für Kontaktlinsen und sogar Hörgeräte. So können Sie beim Kauf eines Hörgerätes immerhin mehr als 64 Prozent sparen. Sehr angenehm ist es, dass Sie keine Gesundheitsfragen beantworten müssen.

Sie planen, sich in nächster Zeit Ihre Augen lasern zu lassen? Auch dann ist diese Brillenzusatzversicherung eine sinnvolle Wahl. Denn die Kosten eines solchen Eingriffs werden bis zu einer Höhe von 750 Euro pro Auge übernommen. Sofern das Laserverfahren zum Beispiel 1.500 Euro kostet, müssen Sie nur noch die Hälfte als Eigenanteil tragen.

Schließlich wird noch darauf hingewiesen, dass im Tarif auch noch andere Leistungen wie Perücken oder Insulinpumpen inkludiert sind. Es ist also ein umfassender Gesundheitsschutz weit über die klassische Brillenversicherung hinaus. Laut Versicherungsgesellschaft bleibt der Preis dafür im Alter zwischen 20 und 61 Jahren stets gleich. Es soll keine dynamischen Beitragssteigerungen geben.

Wie teuer ist eine Brillenzusatzversicherung?

Für die Entscheidung, ob es sich überhaupt lohnt, über eine Brillenversicherung nachzudenken, ist ein Punkt von wesentlicher Bedeutung: die Kosten. Denn die Höhe der monatlichen Beiträge muss für Sie zum einen darstellbar sein, zum anderen müssen Sie auf dieser Grundlage eben auch abwägen, ob es Sinn macht, eine solche Versicherung abzuschließen.

Selbstverständlich kann es von Anbieter zu Anbieter zu spürbaren Unterschieden bezüglich der Beitraghöhe kommen, aber grob gesagt sollten Sie mit etwa 10 bis 15 Euro monatlichem Beitrag rechnen. Wenn Sie sich für eine Kombilösung entscheiden, bei der auch noch andere Leistungen wie eine Zahnzusatzversicherung oder eine Heilpraktikerversicherung inkludiert sind, kann der Monatsbeitrag auch schon mal auf um die 50 Euro steigen.

Müssen bei einer Brillenversicherung alle denselben Beitrag zahlen? Nein, tatsächlich machen es die Versicherer in der Regel vom Einstiegsalter abhängig. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass Sie von besonders günstigen Beiträgen profitieren, wenn Sie schon als sehr junger Mensch eine solche Versicherung abschließen. Umgekehrt müssen ältere Menschen mit tendenziell höheren Beiträgen rechnen.

Glossar zum Thema Brillenversicherung

Einstärkenbrille

Die Einstärkenbrille ist die am häufigsten verbreitete Brillenart. Dabei handelt es sich um eine Sehhilfe, die dazu da ist, lediglich eine Art der Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Wenn Sie also zum Beispiel kurzsichtig sind, sorgt eine Einstärkenbrille dafür, dass Sie weiter weg befindliche Dinge damit wieder gut sehen können. Die Wölbung ist komplett auf die entsprechende Sehstärke hin optimiert.

Eine Einstärkenbrille ist grundsätzlich wesentlich günstiger zu haben als die sogenannte Mehrstärkenbrille, die sich dadurch auszeichnet, dass dort verschiedene Bereiche des Brillenglases auf unterschiedliche Sehschwächen hin optimiert wurden. Einstärkenbrillen können Ihnen sowohl bei Kurzsichtigkeit als auch bei Weitsichtigkeit eine große Hilfe sein. Zudem werden Sie eingesetzt, um eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren.

Mehrstärkenbrille

Wenn bei Ihnen gleich mehrere Arten von Sehschwächen gleichzeitig auftreten, dann sind Sie ein typischer Kandidat für eine Mehrstärkenbrille. Das Besondere an diesen Brillen ist, dass in verschiedenen Zonen im Brillenglas die unterschiedlichen Sehschwächen korrigiert werden. Sofern Sie also sowohl kurzsichtig sind als auch eine Lesebrille für die Nahsicht benötigen, bietet es sich an, diese Kombilösung auszuwählen. Denn so ersparen Sie sich das ständige hin und her wechseln zwischen „normaler“ Brille und Lesebrille.

Allerdings sollten Sie wissen, dass Mehrstärkenbrillen grundsätzlich wesentlich teurer sind als Einstärkenbrillen. Das liegt nicht zuletzt an der aufwendigeren Herstellung. Insofern kann es sich hier umso mehr bezahlt machen, wenn Sie eine Brillenversicherung abgeschlossen haben. Bei den Mehrstärkenbrillen wird nochmals eine Unterteilung in Bifokalbrillen, Trifokalbrillen sowie Gleitsichtbrillen vorgenommen.

Gleitsichtbrille

Bei den Mehrstärkenbrillen können Sie sich zum einen für eine Bifokalbrille entscheiden, die gegen Kurzsichtigkeit hilft, aber gleichzeitig im unteren Bereich der Brille auch ein Feld für eine besser Nahsicht integriert hat. Bei einer Trifokalbrille wurden sogar drei Distanzen in das Brillenglas eingearbeitet: Fernsicht, mittlere Sicht sowie Nahsicht. Bei beiden Varianten sind die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen klar erkennbar.

Bei der Gleitsichtbrille ist genau das nicht der Fall, denn hier sind die Übergänge zwischen den verschiedenen Zonen fließend. Das ist, wie Sie sich vorstellen können, für Ihre Augen wesentlich angenehmer. Kein Wunder, dass Gleitsichtbrillen auch besonders teuer sind. So können Sie für eine solche Brille schnell ein Vielfaches des Kaufpreises einer gewöhnlichen Einstärkenbrille hinblättern. Eine Brillenversicherung kann dann schon für eine spürbare Entlastung sorgen.

Dioptrien

Wenn es um die Anschaffung einer neuen Brille geht, dann ist der Dioptrien-Wert von entscheidender Bedeutung. Er gibt die Stärke Ihrer Kurzsichtigkeit beziehungsweise Weitsichtigkeit an, wobei negative Dioptrien-Werte bei Kurzsichtigen relevant sind und positive Dioptrien-Werte bei Weitsichtigen.

Wenn Sie also wissen, wie viel Dioptrien die Brillengläser haben sollen, kann der Optiker Ihre Brillengläser dementsprechend anpassen. Der Begriff selbst bezeichnet die Brechkraft eines optischen Systems. Bei einer Brille heißt das ganz konkret, dass die Dioptrien-Zahl angibt, wie stark das Licht durch das optische System der Brille gebrochen werden muss, damit Ihre Fehlsichtigkeit korrigiert wird.

Wartezeit

Möglicherweise könnten Sie annehmen, dass eine Brillenversicherung sofort nach Abschluss des Versicherungsvertrags in der Pflicht ist, Leistungen für Sie zu erbringen – etwa, wenn die Brille bei einem Sportunfall zu Bruch geht und dringend ersetzt werden muss. Dies ist jedoch längst nicht bei allen Tarifen der Fall. Denn häufig behalten sich die Versicherer sogenannte Wartezeiten vor, ehe eine Leistungserbringung gewährt wird.

Durchaus üblich sind Wartezeiten von bis zu 3 Monaten. Wenn Sie auf so etwas keine Lust haben, dann müssen Sie gezielt nach Angeboten suchen, bei denen die Brillenversicherung direkt vom ersten Tag an zahlt und somit ein vollumfänglicher Versicherungsschutz gewährleistet ist. Angaben dazu finden Sie in den entsprechenden Produktbeschreibungen beziehungsweise in den AGB.

Gesundheitsfragen

Ein absolut heikles Thema ist die Beantwortung von sogenannten Gesundheitsfragen, die manche Versicherungsunternehmen zur Bedingung machen, um eine Brillenversicherung abschließen zu können. Solche Gesundheitsfragen kennen Sie möglicherweise bereits vom Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wo diese Praxis gang und gäbe ist. Hierbei versuchen die Versicherer herauszufinden, ob und wenn ja, welche Art von Vorerkrankungen bereits existieren – mit dem Ziel, entweder Sie gar nicht erst als Kunde anzunehmen oder nur zu entsprechend erhöhten Beiträgen.

Wenn Sie eine Brillenzusatzversicherung haben wollen, werden diese Gesundheitsfragen natürlich explizit auf die Gesundheit Ihrer Augen abzielen. Wer also bereits sehr schlechte Augen hat, dürfte mit Hindernissen konfrontiert werden. Dass es jedoch auch anders geht, zeigen einige Anbieter, bei denen eben keine Gesundheitsfragen vorab gestellt werden.

Laserverfahren

Eine gute Brillenversicherung greift Ihnen nicht nur beim Kauf einer neuen Brille finanziell unter die Arme, sondern bietet Ihnen auch die Möglichkeit einer Kostenbeteiligung, wenn Sie sich dazu entscheiden, sich die Augen lasern zu lassen. Hierbei gibt es allen voran die beiden Laserverfahren namens LASEK und LASIK, welche im Detail zu erklären hier zu weit führen würde.

Auf alle Fälle müssen Sie für solch ein Laserverfahren mit Kosten im vierstelligen Bereich rechnen. Diese aus eigenem Ersparten zu tragen, kann manch ein Budget schnell sprengen. Da ist es dann sehr entlastend, wenn die Brillenversicherung eine entsprechende Klausel enthält, die zumindest für eine anteilsmäßige Kostenerstattung des Eingriffs sorgt. Bis zu welchem Betrag sich die Versicherung beteiligt, können Sie in den detaillierten Versicherungsbedingungen nachlesen.

Summengrenze

Hierbei handelt es sich um einen typischen Begriff aus dem Versicherungswesen, der Ihnen auch im Falle der Brillenversicherung begegnen könnte. Damit gemeint ist die Deckelung der Versicherungsleistungen bei einem festgeschriebenen Betrag. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Brillenzusatzversicherung zwar generell vom ersten Tag an Leistungen erbringt, diese jedoch entsprechend bei einer gewissen Summe gedeckelt sind.

Bevor Sie also größere Investitionen wie den Kauf einer teuren Brille in Angriff nehmen, sollten Sie sich unbedingt darüber informieren, ob es bei Ihrem Versicherer eine solche Summengrenze gibt und wenn ja, wie lange diese gilt und wie genau sie ausgestaltet ist.

Eintrittsalter

Das Eintrittsalter kann bei einer Brillenversicherung einen Einfluss darauf haben, wie hoch Ihre monatlich zu zahlenden Beiträge ausfallen werden. Gemeint ist mit dem Eintrittsalter Ihr tatsächliches Lebensalter am Tag des Versicherungsbeginns. So unterscheiden einige Versicherer hierbei vor allem zwischen sehr jungen Menschen, die mit Vergünstigungen rechnen können, und älteren Menschen, bei denen die Brillenversicherung entsprechend mehr kosten wird.

Dies hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern lediglich mit internen Erfahrungswerten, die besagen, dass Versicherungsleistungen von Älteren tendenziell wesentlich häufiger in Anspruch genommen werden als von Jüngeren. Auf diese Weise möchten sich die Versicherungsgesellschaften absichern, um nicht am Ende draufzahlen zu müssen, weil die Beiträge zu niedrig sind.

Dynamische Beitragssteigerung

Dynamische Beitragssteigerungen können für manch einen Versicherten zu einem Fallstrick werden. Denn gerade in der privaten Krankenversicherung beispielsweise wird häufig mit sehr niedrigen Beiträgen geworben, die jedoch nur für junge und gesunde Menschen gelten. Mit zunehmendem Lebensalter steigen die Beiträge hingegen an.

Dabei wird dann von sogenannten dynamischen Beitragssteigerungen gesprochen. Mit einem solchen Mechanismus können Sie auch bei der Brillenversicherung konfrontiert werden. Es gibt aber auch Versicherungen, die bei Ihren Tarifen darauf verzichten, sodass Sie über Jahre hinweg mit stabil bleibenden Beiträgen kalkulieren können und dadurch mehr Planungssicherheit haben.

Kombipaket

Die Brillenversicherung wird nicht nur als einzelne Versicherung angeboten, sondern teilweise ist sie auch einer von mehreren Bestandteilen eines Kombipakets. Zu weiteren Bausteinen einer solchen umfassenden Krankenzusatzversicherung können zum Beispiel Zahnzusatzversicherungen gehören oder auch die Erstattung von Behandlungen beim Heilpraktiker.

Auch Kostenerstattungen für den Kauf von Hörgeräten sind ein Beispiel für Leistungen, die in Kombination mit einer Brillenversicherung von einigen Versicherungsunternehmen angeboten werden. Hier muss jeder schauen, was für ihn in der ganz individuellen Situation am besten passt. Wichtig ist es nur, dass Sie nicht aus Versehen eine Versicherung abschließen, die Sie eigentlich gar nicht bräuchten, weil Sie denselben Schutz bereits im Rahmen eines anderen Pakets genießen.

Ab wann gilt der Versicherungsschutz meiner Brillenversicherung?

Bitte beachten!Wer eine Brillenversicherung abschließt, der tut dies in dem Vertrauen darauf, dass diese Versicherung auch zahlt, wenn sie in Anspruch genommen werden soll. Hierbei sollten Sie jedoch aufpassen. Denn nicht bei jedem Tarif profitieren Sie von einem sofortigen Versicherungsschutz. Teilweise müssen Sie mit einer Wartezeit von mehreren Monaten rechnen.

Das bedeutet konkret, dass Sie zum Beispiel 2 oder 3 Monate lang erst einmal keinen Anspruch auf Leistungen haben nach dem Datum, an welchem Sie den Versicherungsvertrag unterzeichnet haben. Warum handeln manche Versicherungen so? Die Unternehmen möchten sich allen voran dagegen absichern, dass manch einer von Versicherung zu Versicherung wechselt, Leistungen abgreift und dann wieder weg ist, ohne über einen längeren Zeitraum Beiträge gezahlt zu haben.

Was aus Sicht der Versicherer sicherlich verständlich erscheint, ist für Sie als Kunde weniger schön. Denn schließlich könnte es passieren, dass Ihre Brille auch schon innerhalb der ersten paar Monate kaputt geht und dringend Ersatz benötigt wird. Wenn Ihnen dieser Punkt wichtig erscheint, dann müssen Sie von Anfang an nach einem Anbieter Ausschau halten, bei dem es keine sogenannten Wartezeiten gibt.

Dort greift die Brillenversicherung dann wirklich vom ersten Tag an, was für ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit sorgen dürfte. Ideal ist es, wenn darüber hinaus keine Gesundheitsprüfung durchgeführt wird, Sie also keine Gesundheitsfragen beantworten müssen.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und vom ersten Tag an Ihre Brille gut versichert wissen wollen, dann führt kein Weg an einer Brillenversicherung vorbei, bei der es den sofortigen Versicherungsschutz ohne jede Wartezeit gibt.

Gilt die Brillenversicherung auch für Kontaktlinsen?

Wenn von einer Brillenversicherung die Rede ist, denkt jeder automatisch erst einmal an Brillengläser und das dazugehörige Brillengestell. Dass sich die Leistung der Versicherung auf den Kauf einer neuen Brille bezieht, ist absolut logisch. Aber wie sieht es eigentlich aus, wenn Sie sich statt einer Brille lieber für Kontaktlinsen entscheiden möchten? Übernimmt die Brillenversicherung dann ebenfalls den vertraglich vereinbarten Kostenanteil? Oder benötigen Sie für einen solchen Fall gar eine separate Kontaktlinsenversicherung?

Hier können wir Sie beruhigen. Bei den allermeisten Brillenversicherungen ist es selbstverständlich, dass sich die Leistungen nicht nur auf Brillen, sondern ganz genauso auf Kontaktlinsen beziehen. Es macht also keinen Unterschied, ob Sie den zugesicherten Betrag für eine neue Brille oder für neue Kontaktlinsen verwenden möchten. Wenn die Versicherung also beispielsweise 300 Euro zahlt, können Sie frei entscheiden, welche Variante Ihnen lieber ist. Eine gesonderte Kontaktlinsenversicherung hingegen ist uns nicht bekannt.

Sie möchten statt einer Brille lieber neue Kontaktlinsen haben? Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen vorab nochmals in den Vertragsbedingungen Ihrer Brillenversicherung nachzuschauen, ob eine solche Leistung ebenfalls inkludiert ist. Im Normalfall sollte es in dieser Hinsicht aber überhaupt keine Probleme geben.

Augen lasern lassen: Welche Verfahren gibt es?

Zusatzversicherung BrilleZwar übernimmt es nicht jede Brillenversicherung, aber einige Tarife beinhalten tatsächlich auch die Möglichkeit, einen ordentlichen Zuschuss zu einer Laserbehandlung Ihrer Augen zu erhalten. Solch ein Verfahren eröffnet Ihnen die Chance, zukünftig auch ohne Brille wieder scharf sehen zu können. Insofern kann das einmalige Investment durchaus Sinn machen – zumal die Risiken mittlerweile so gering wie nie zuvor sind und wie angedeutet sogar einige Brillenversicherungen etwas dazu beisteuern. Wenn Sie Ihre Augen lasern lassen wollen, gibt es die Auswahl aus zwei Verfahren, die wir Ihnen hier gerne kurz vorstellen möchten:

  • LASIK: Bei dieser Methode erfolgt mit einem Laser ein Schnitt an der Oberfläche Ihrer Hornhaut. Dadurch entsteht eine Hornhautlamelle, die auch als Flap bezeichnet wird. Nachdem dieser zur Seite geklappt wurde, erfolgt die eigentliche Operation an der darunter befindlichen Hornhautschicht, wobei der Laser ebenfalls zum Einsatz kommt. Nach Abschluss des Eingriffs klappt der Facharzt den Flap wieder zu. Sie müssen bei einem Eingriff nach der LASIK-Methode etwa 1 bis 2 Tage mit Einschränkungen Ihres Sehvermögens rechnen.
  • LASEK: Wenn Ihre Hornhaut eher dünn ist, könnte das LASEK-Verfahren für Sie in Frage kommen. Auch wenn Ihre Hornhaut irregulär geformt ist, dürfte diese Methode die beste Wahl sein. Hierbei wird kein Flap erzeugt, sondern die Hornhautoberfläche wird direkt mit Hilfe des Lasers korrigiert. Rechnen Sie damit, dass der Heilungsvorgang etwa 1 Woche in Anspruch nehmen wird.

Ob Ihre Brillenversicherung die Laser-OP übernimmt beziehungsweise einen wie auch immer gearteten Teil der Kosten bezuschusst, sollten Sie im Vorfeld herausfinden. Ist dies der Fall, dann spricht vieles für diesen Eingriff, denn auf lange Sicht gesehen profitieren Sie schließlich definitiv davon, alleine schon, weil Sie zukünftig keine Brille mehr benötigen.

Wie kann ich die Kosten für meine neue Brille bei der Versicherung einreichen?

Bei aller Theorie ist es wichtig, auch den Blick für die Praxis nicht zu verlieren. So ist das Wesentliche bei einer Brillenversicherung natürlich, dass die ganz konkrete Abwicklung so schnell und einfach wie möglich über die Bühne geht. Denn die attraktivsten Leistungen nützen Ihnen im Endeffekt recht wenig, wenn ihre Beantragung mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist. Generell ist es einfach gut und beruhigend zu wissen, wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie die Leistungen Ihrer Brillenzusatzversicherung in Anspruch nehmen möchten.

In der Regel läuft die Prozedur folgendermaßen ab: Wenn Sie die Kosten für Ihre neue Brille bei der Versicherung einreichen möchten, benötigen Sie die Rechnung im Original. Diese dürfen Sie also auf gar keinen Fall verlegen. Packen Sie die Rechnung in einen Briefumschlag und senden Sie das Kuvert an die entsprechend gültige Postadresse Ihrer Brillenversicherung.

Damit alles komplikationsfrei vonstatten geht, ist es sinnvoll, das offizielle Erstattungsformular der Versicherung zu verwenden und komplett auszufüllen, wie es von den meisten Versicherern zum Download angeboten wird. Jetzt müssen Sie im Grunde genommen nur noch darauf warten, dass Sie Ihr Geld erhalten.

Als Laie wird Ihnen nicht unbedingt bewusst sein, welche Daten genau Ihre Brillenversicherung benötigt. Sollte etwas fehlen, kann sich die Bearbeitung unnötig in die Länge ziehen. Doch das alles ist vermeidbar, indem Sie einfach das offizielle Erstattungsformular Ihrer Versicherung benutzen. Je nachdem, wie fortschrittlich das Versicherungsunternehmen ist, können Sie das Formular unter Umständen sogar direkt online einreichen.

In nur 3 einfachen Schritten zur neuen Brillenversicherung

Wichtig!Sie interessieren sich für eine Zusatzversicherung für die Brille und möchten gerne einen solchen Schutz beantragen? Dann sollten Sie an dieser Stelle besonders aufmerksam weiterlesen. Denn so kompliziert, wie Sie es sich möglicherweise vorstellen mögen, ist die Beantragung gar nicht. Im Grunde genommen sind nur wenige Schritte nötig, um sich zunächst über die Konditionen zu erkundigen und dann schließlich Ihre neue Brillenversicherung abzuschließen. Wir haben alles Wesentliche für Sie in einer kurzen Guideline zusammengefasst:

  1. Lesen Sie sich die Informationen zur Brillenversicherung durch: Hier auf unserer Seite haben wir eine Menge an Informationen rund um das Thema Brillenversicherung zusammengestellt. Diese lohnt es sich aufmerksam zu studieren. Auch eine ganz konkrete Option haben wir für Sie recherchiert, die sich durch einen breiten Leistungsumfang und faire Konditionen auszeichnet. Vielleicht könnte das ja auch für Sie das Richtige sein?
  2. Starten Sie Ihre individuelle Beitragsberechnung: Klicken Sie nun auf die Seite des Versicherers, wo Sie direkt Ihre individuelle Beitragsberechnung starten können. Denn unter dem Strich ist es schließlich entscheidend, welche Kosten auf Sie zukommen. Um hierüber Klarheit zu erhalten, füllen Sie ganz einfach das entsprechende Online-Formular mit einigen wenigen Angaben zu Ihrer Person aus. Dabei wird zum Beispiel abgefragt, für wen genau der Versicherungsschutz sein soll, wann der gewünschte Versicherungsbeginn ist und wie Ihr Geburtsdatum lautet. Sie erhalten dann eine Auskunft darüber, welchen monatlichen Betrag Sie für Ihre Brillenversicherung zahlen müssten und welche Leistungen im Detail enthalten sind.
  3. Beantragen Sie Ihre neue Brillenversicherung: Wenn alles für Sie in Ordnung ist und das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, sind es jetzt nur noch wenige Klicks bis zur Beantragung Ihrer neuen Brillenversicherung. So sind noch einige persönliche Angaben erforderlich, ehe Sie das Onlineformular abschicken können. Jetzt gilt es nur noch ein wenig abzuwarten, bis die Versicherung Ihren Antrag bearbeitet hat, und dann dürfen Sie an der zusätzlichen Sicherheit erfreuen, die Ihnen eine solche Brillenzusatzversicherung bietet.
Wie kann ich bei der Brillenversicherung Kosten sparen? Es gibt einen simplen Trick, durch den Sie bei der Brillenversicherung unter dem Strich eine nette Summe sparen können. So wird zwar standardmäßig in der Regel die monatliche Beitragszahlung vorgegeben, doch bei den meisten Anbietern können Sie die Zahlweise selbstständig anpassen. Ob vierteljährlich, halbjährlich oder sogar einmal jährlich – je seltener abgebucht wird, desto mehr Nachlass wird Ihnen das Versicherungsunternehmen tendenziell gewähren. Informieren Sie sich unbedingt zu diesem Sachverhalt, es könnte sich für Sie in Form von einigen Prozenten an Ersparnis lohnen!

Wie kann ich meine Brillenversicherung kündigen?

Brillenversicherung VergleichNun wissen Sie, wie Sie Ihre Brillenversicherung beantragen. Doch wie sieht es eigentlich aus, wenn Sie nach ein paar Jahren feststellen, dass es doch keine gute Entscheidung war beziehungsweise es sich unter dem Strich für Sie nicht rentiert? Oder aus anderen Gründen den Vertrag kündigen möchten? Es kann nie schaden, sich auch über solche Dinge schon frühzeitig Gedanken zu machen und sich entsprechend zu informieren.

Um Ihre Brillenversicherung zu kündigen, genügt ein Anruf bei der Versicherung nicht. Sie sollten stattdessen ein Kündigungsschreiben aufsetzen – alleine schon, weil Sie dann auch selbst im Zweifelsfall etwas Schriftliches in der Hand haben. Am besten schicken Sie dieses Schreiben per Einschreiben mit Rückschein an die Postadresse Ihrer Versicherung.

Recherchieren Sie vorab, an welche Anschrift die Kündigung geschickt werden soll. Wichtig ist außerdem, dass Sie die Kündigungsfristen Ihrer Brillenversicherung beachten. Nichts wäre schließlich ärgerlicher, als wenn Sie im Nachhinein feststellen würden, dass Sie eine entscheidende Frist um wenige Tage verpasst haben. Schließlich geht es bei einer Kündigung immer auch um bares Geld.

Gibt es einen Brillenversicherung-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenIst die Brillenversicherung nun wirklich eine gute und sinnvolle Sache oder vielleicht sogar doch eher kritisch zu hinterfragen? Wenn Sie sich noch immer nicht ganz sicher sind, kann es zielführend sein, sich einmal durchzulesen, was die renommierte Stiftung Warentest zu diesem Thema zu sagen hat. Schließlich verfügen die Verbraucherschützer über eine jahrzehntelange Expertise, gerade auch in Bezug auf Finanz- und Versicherungsthemen. Vielleicht ist dort ja sogar ein spezieller Brillenversicherung-Test zu finden?

Um es kurz zu machen: Einen gesonderten Brillenversicherung-Test, in welchem verschiedene Produkte aus diesem Bereich einander gegenübergestellt würden, haben wir bei unserer Recherche leider nicht finden können. Allerdings beschäftigt sich die Stiftung Warentest auf einer extra Seite mit privaten Zusatzversicherungen. Dazu zählen unter anderem die Krankenhaustagegeldversicherung, die Zahnzusatzversicherung und eben auch die Brillenversicherung.

Das Urteil der Stiftung Warentest ist recht eindeutig. Laut der Warentester lohnt es sich nicht wirklich, eine solche Versicherung abzuschließen. Stattdessen raten Sie dazu, lieber das Geld für die neue Brille selber anzusparen. Wenn Sie sich allerdings kennen und wissen, dass Sie sich leicht dazu hinreißen lassen, das Geld zwischenzeitlich anderweitig auszugeben, dann erscheint die Brillenversicherung schon wieder in einem anderen Licht. Letztendlich ist es einfach eine persönliche Abwägungssache.

Eine weitere fachkundige Meinung wäre in diesem Fall sicherlich nicht verkehrt, doch leider haben wir auch beim Verbrauchermagazin Öko Test vergeblich nach einem Brillenversicherung-Test Ausschau gehalten. Die dortigen Redakteure haben sich bisher augenscheinlich überhaupt noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Sollte dies in Zukunft doch einmal der Fall sein, dann werden wir einen entsprechenden Link selbstverständlich hier an dieser Stelle ergänzen.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Brillenversicherung

Sind bei Ihnen noch Fragen offen geblieben, was das Thema Brillenversicherung angeht? Dann lohnt es sich, in diesem FAQ-Bereich etwas zu stöbern. Mit etwas Glück greifen wir hier auch die Sachverhalte auf, welche Sie beschäftigen. Wir haben darauf geachtet, dass die Antworten möglichst leicht verständlich und auf den Punkt gebracht sind.

FAQ

Zahlt die Brillenversicherung meine neue Brille komplett?

Hier kommt es ganz darauf an, wie teuer die neue Brille ist und in welcher Höhe die Brillenversicherung Leistungen auszahlt. So kann es an dieser Stelle leicht zu dem Missverständnis kommen, dass die Versicherung den kompletten Kaufpreis der Brille erstattet – ganz egal, wie hoch dieser ist. Das ist allerdings nicht der Fall. Es wird lediglich eine festgelegte Summe gezahlt.

Wie hoch diese liegt, ist in jedem Versicherungsvertrag entsprechend festgeschrieben. So könnte es zum Beispiel sein, dass die Kostenerstattung seitens der Brillenversicherung 300 Euro beträgt, Ihre neue Brille aber 350 Euro kostet. In diesem Fall wären es dann 50 Euro Eigenanteil, die noch aus Ihrer privaten Schatulle zu tragen wären, was natürlich immer noch wesentlich weniger ist, als wenn die gesamten Kosten auf einen Schlag Ihr Konto belasten würden.

Werden Brillengläser von der Krankenversicherung übernommen?

In früheren Zeiten war es üblich, dass sich die Krankenkasse durchaus an den Kosten für eine Brille beteiligt beziehungsweise diese sogar übernommen hat. Ab 2003 sieht es jedoch anders aus und gesetzlich Versicherte können sich in dieser Hinsicht leider nicht mehr auf die Kasse verlassen. Die Anschaffung von Sehhilfen wird von den Krankenkassen nur noch bei Kindern und Jugendlichen finanziell unterstützt und unter besonders schwerwiegenden Umständen, wenn Sie nur noch über höchstens 30 Prozent Sehvermögen verfügen. Alle anderen gehen in der Praxis leer aus und müssen ihre Brillengläser seither selbst bezahlen. Als Alternative bietet sich der Abschluss einer Brillenversicherung an.

Sind Brillen versichert?

Wenn Ihre Brille kaputt geht, dann ist das nicht nur in diesem Moment extrem ärgerlich und schränkt Sie im wahrsten Sinne des Wortes in Ihrer Sicht ein, sondern auch die finanziellen Folgen, die durch die Beschaffung eines Ersatzes entstehen, können enorm sein. Da stellt sich die Frage, ob Brillen eigentlich versichert sind. Dabei muss unterschieden werden, unter welchen Umständen die Brille zu Bruch ging.

Sollte eine andere Person den Schaden verursacht haben, dann greift im Normalfall die private Haftpflichtversicherung des Schadensverursachers. Hierbei müssen Sie darauf hoffen, dass derjenige eine solche Versicherung abgeschlossen hat, über welche die Schadensregulierung dann im Normalfall recht unkompliziert ablaufen sollte. Bedenken Sie jedoch auch, dass immer nur der Zeitwert und nicht der Neuwert von der Haftpflichtversicherung erstattet wird. Ein anderes Szenario ist es, dass Sie den Schaden selbst zu verantworten haben. In diesem Falle kann Ihre Brillenversicherung ins Spiel kommen – je nachdem, was in den Vertragsbedingungen zu einer solchen Situation festgehalten wurde.

Wie teuer ist eine gute Gleitsichtbrille?

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Einstärkenbrille kann eine hochwertige Gleitsichtbrille richtig ins Geld gehen. Obwohl es einfache Gleitsichtgläser bereits ab etwa 100 Euro pro Stück zu haben gibt, können die Preise für individuell angepasste Gleitsichtgläser ganz schnell wesentlich in die Höhe schnellen. Wenn Sie dann 400 Euro pro Glas bezahlen müssen, liegen Sie sogar noch in einem günstigen Bereich.

Zudem müssen Sie zusätzlich noch die Kosten für die Brillenfassung mit einkalkulieren, sodass im Nu eine vierstellige Summe erreicht wird. Wer das nicht auf einen Schlag von seinem Ersparten stemmen kann, der sollte durchaus über den Abschluss einer Brillenversicherung nachdenken, die dann zumindest einen ordentlichen Teil der entstandenen Kosten übernimmt.

Wie häufig erhalte ich Leistungen von der Brillenversicherung?

Was wichtig ist: Sie sollten nicht dem Irrglauben verfallen und denken, dass Ihnen die Brillenversicherung alle paar Monate eine neue Brille finanziert, wenn Sie mal wieder Lust auf eine Typveränderung haben. Dies wird definitiv nicht der Fall sein, sondern die Kostenerstattung ist immer an bestimmte Bedingungen geknüpft.

In der Regel werden Sie etwa alle 2 oder 3 Jahre entsprechende finanzielle Mittel für den Kauf einer neuen Brille durch die Versicherungsgesellschaft bereitgestellt bekommen. In welcher Höhe genau dies erfolgt und in welchen exakten Abständen, ist individuell verschieden von Tarif zu Tarif. Um es also im Detail zu erfahren, sollten Sie sich über die expliziten Vertragsbedingungen Ihrer Brillenversicherung informieren.

Wie hoch sind die Beiträge zu einer Brillenversicherung?

Die Brillenversicherung gehört zu jenen Versicherungen, bei denen schon eine vergleichsweise kleine Summe im Monat für einen ordentlichen Schutz sorgt. So müssen Sie für eine von den Leistungen her überzeugende Brillenzusatzversicherung selten mehr als 10 bis 20 Euro monatlich bezahlen. Ein wenig kommt es jedoch auch auf Ihr Lebensalter zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses an. So werden Sie als junger Mensch möglicherweise von speziell vergünstigten Konditionen profitieren können, wohingegen Ältere tendenziell eher einen höheren Versicherungsbeitrag zahlen müssen. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die Beiträge stabil bleiben und es nicht etwa zu einer dynamischen Beitragssteigerung kommt.

Werden Kontaktlinsen von der Kasse bezahlt?

Bei Kontaktlinsen sieht es im Grunde genommen ganz ähnlich aus wie bei Brillen. Mit einer Kostenerstattung seitens Ihrer gesetzlichen Krankenkasse können Sie hier leider nicht mehr rechnen. Lediglich Kinder und Jugendliche, die das Alter von 18 Jahren noch nicht erreicht haben, können unter Umständen mit Zuzahlungen von Seiten der Kasse rechnen – dies jedoch auch nur, wenn die Kontaktlinsen erwiesenermaßen aus medizinischer Hinsicht notwendig sind.

Ansonsten müssen Sie sich leider darauf einstellen, die Kosten für Kontaktlinsen komplett selber zu tragen. Eine Möglichkeit, an einmaligen hohen Ausgaben herumzukommen, ist der Abschluss einer Brillenversicherung. Denn die Kostenerstattung, die Sie von einer solchen erhalten, können Sie im Regelfall nicht nur für den Kauf einer Brille, sondern auch für die Anschaffung von Kontaktlinsen einsetzen.

Fazit: Eine Brillenversicherung kann, aber muss sich nicht lohnen

Wichtiger HinweisDie Brillenversicherung ist im Endeffekt ein ganz typischer Fall von „kann, muss aber nicht“. So gibt es ja einige Versicherungen wie etwa die private Haftpflicht, an denen generell kein Weg vorbei führt. Dort wäre es geradezu fahrlässig, sie nicht abzuschließen. Ein wenig anders sieht es bei der Brillenzusatzversicherung aus. Von einigen Experten besonders kritisch beäugt und gar als überflüssig angesehen, kann sie in bestimmten Fällen durchaus Sinn machen und sich auszahlen. Sie müssen hier eben ganz genau abwägen, ob das in Ihrem Fall so ist oder nicht.

Vor allem ist es empfehlenswert, vor der Beantragung einer Brillenversicherung hochzurechnen, wie viel Geld Sie innerhalb des fraglichen Zeitraums effektiv an Versicherungsbeiträgen zahlen würden – und in welcher Höhe Sie dann Leistungen von der Versicherung erhalten, wenn Sie eine neue Brille anschaffen möchten. Überlegen Sie, wie teuer Ihre Brille sein wird, und dann können Sie schon durch eine einfache Gegenüberstellung der Zahlen selbst sehen, ob die Brillenversicherung für Sie überhaupt in Frage kommt oder ob Sie lieber das nötige Geld selbst beiseite legen.

Der große Vorteil bei der Brillenversicherung ist zweifellos, dass die gezahlten Beiträge bei der Versicherung praktisch „sicher“ sind vor Ihrem eigenen Zugriff. Sollten Sie sich also kennen und eher dazu tendieren, ständig knapp bei Kasse zu sein, dann dürfte dies ein Argument für den Abschluss einer solchen Versicherung sein. Denn auf diese Weise sichern Sie sich ab, dass im Fall der Fälle das nötige Geld für den Kauf Ihrer neuen Brille zur Verfügung steht.

Wann ist eine Brillenversicherung noch sinnvoll? Auf jeden Fall dann, wenn auch die Beschaffung einer als Ersatz benötigten Brille nach einer Beschädigung durch einen Sportunfall zum Leistungsumfang des Tarifs gehört. Achten Sie zudem darauf, dass Sie sich für eine Brillenversicherung ohne Wartezeit entscheiden, damit Sie wirklich ab sofort von dem Versicherungsschutz profitieren. Für den einen oder anderen könnte eine Brillenversicherung, die Zuschüsse zum Augenlasern bezahlt, ebenfalls von Interesse sein.