Aktueller Tagesgeldkonto Vergleich mit hohen Zinsen

Anlagebetrag:
Anlagezeitraum:
  • Geringe Mindesteinlage
  • Geprüfte Einlagensicherung
  • Zinseszinseffekt nutzen
  • Mit Zinsgarantie

Tagesgeldkonto Vergleich 2019 – Jetzt Tagesgeldkonten vergleichen und das beste Tagesgeldkonto mit hohen Zinsen beantragen

Das Tagesgeldkonto ist eine Form der Geldanlage, die zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Nicht von ungefähr haben sich in den letzten Jahren viele Menschen genau für diese Variante entschieden und haben dem Tagesgeld beispielsweise den Vorzug gegenüber dem klassischen Sparbuch gegeben. Im Vergleich zum Festgeld sind Sie mit einem Tagesgeldkonto deutlich flexibler, da Sie problemlos jederzeit auf Ihr Geld zugreifen können. Trotzdem bekommen Sie recht vernünftige Zinsen geboten.

Ein Tagesgeldkonto kombiniert gewissermaßen die Sicherheit eines Sparbuchs mit der vollen Flexibilität eines Girokontos und der Rendite einer Festgeldanlage. Leider ist das allgemeine Zinsniveau zuletzt nicht sonderlich hoch gewesen, aber mit unserem kostenlosen und unverbindlichen Tagesgeldkonto-Vergleich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit wenigen Mausklicks ein für Ihre Situation bestes Tagesgeldkonto mit attraktiven Zinsen zu finden. Sie erfahren in unserem Ratgeber darüber hinaus jede Menge Wissenswertes rund um das Thema Tagesgeld und zudem verraten wir Ihnen, ob es bei der Stiftung Warentest oder bei Öko Test einen Tagesgeldkonto-Test gegeben hat, der zur zusätzlichen Orientierung dienen könnte.

Nur wenige Schritte: So funktioniert der Tagesgeldkonto-Vergleich

Unser Tagesgeldkonto-Vergleich ist die einfachste Möglichkeit für Sie, um die aktuellen Angebote der verschiedenen Banken abzurufen und die derzeit besten Zinsen zu finden. Mit nur wenigen Mausklicks bekommen Sie die tagesaktuellen Konditionen der Kreditinstitute angezeigt und können sich für das Tagesgeldkonto entscheiden, das Ihnen am meisten zusagt. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. TagesgeldkontoIm Feld „Anlagebetrag“ tragen Sie die Summe ein, welche Sie auf dem Tagesgeldkonto anlegen möchten. Sie haben hier die vollkommen freie Auswahl und müssen sich an keiner vorgegebenen Geldsumme orientieren.
  2. Als nächstes müssen Sie den gewünschten Anlagezeitraum angeben. Wählen Sie dazu aus dem Drop-Down-Menü einen Wert zwischen 1 Monat und 12 Monaten aus.
  3. Klicken Sie nun auf „Vergleich starten“, damit der Vergleichsrechner mit seiner Arbeit beginnen kann. Im Hintergrund werden die Konditionen der verschiedenen Tagesgeldkonten geladen.
  4. Finden Sie anhand der Ergebnisliste heraus, welche Bank das beste Tagesgeldkonto bietet – wobei Sie nicht ausschließlich auf die Höhe der Zinsen, sondern auch auf andere Dinge wie etwa einen guten Service und das Thema Einlagensicherung achten sollten.
  5. Sie haben sich entschieden? Dann gelangen Sie über die Schaltfläche „zur Bank“ zum jeweiligen Kreditinstitut und können dort im Folgenden Ihr neues Tagesgeldkonto beantragen.

In der Regel liegt die Mindesteinlage bei einem Tagesgeldkonto bei lediglich 1 Euro. Es kann jedoch sein, dass sie bei manch einem Konto höhere Zinsen erst ab einer Einlagesumme in einer gewissen Höhe erhalten. Manch ein Kreditinstitut bietet Ihnen die Möglichkeit an, einen monatlichen Sparplan anzulegen, um Ihr Tagesgeldkonto gezielt und mit System zu befüllen.

Wer hat die besten Zinsen für Tagesgeld? Gerade beim Tagesgeld schwanken die Zinssätze zum Teil erheblich. Da es keine festgelegten Zinssätze gibt, können sich die Konditionen quasi über Nacht verändern. Die Bank, welche heute noch das attraktivste Tagesgeldkonto im Portfolio hatte, kann morgen schon nur noch im unteren Bereich liegen. Umso wichtiger ist es, dass Sie regelmäßig einen Tagesgeldkonto-Vergleich durchführen.

Definition: Was ist ein Tagesgeldkonto?

Bitte merken!Das Tagesgeldkonto hat seinen Namen daher, weil Sie bei dieser Art Sparkonto wirklich täglich auf Ihr Erspartes zugreifen können. Dadurch ist ein solches Konto prima für all diejenigen geeignet, die gerne bessere Zinsen als bei einem Girokonto erhalten möchten, ohne jedoch für einen festgelegten Zeitraum komplett auf das Geld verzichten zu müssen wie etwa beim Festgeld. Das Tagesgeldkonto bietet Ihnen eine Kombination aus Flexibilität, Sicherheit und ordentlichen Zinsen.

Ein typisches Merkmal des Tagesgeldkontos ist, dass Sie hier keine Zahlungsfunktion nutzen können wie bei Ihrem Girokonto. Es ist also nicht möglich, vom Tagesgeldkonto direkt Geld abzuheben oder Überweisungen zu tätigen. Letzteres funktioniert ausschließlich vom oder zum Referenzkonto, das Sie mit dem Tagesgeldkonto verknüpft haben. In der Regel wird es sich dabei um Ihr Girokonto handeln. Dank der europäischen und deutschen Einlagensicherung ist Ihr Erspartes beim Tagesgeld besonders sicher. Ein kostenloses Tagesgeldkonto können Sie beispielsweise bei diversen Direktbanken beantragen.

Sie möchten kurzfristig Ihre Ersparnisse auf einem Konto parken und dafür – im Gegensatz zum Girokonto – auch noch nette Zinsen erhalten? Dann entscheiden Sie sich für ein Tagesgeldkonto.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Tagesgeldkonto?

Egal um welche Form der Geldanlage es geht, es finden sich immer Vorteile und Nachteile. Das ist auch beim Tagesgeldkonto nicht anders. Entscheidend ist am Ende, welche Aspekte Ihnen ganz persönlich am wichtigsten erscheinen und worauf Sie auf keinen Fall verzichten wollen. Schauen Sie sich unsere Zusammenstellung der wichtigsten Pro- und Contra-Argumente zum Thema Tagesgeldkonto einfach in Ruhe an und entscheiden Sie dann.

  • Flexibel, da täglich verfügbar und keine festen Vertragslaufzeiten
  • Vergleichsweise attraktive Zinsen
  • Sehr sicher, da die gesetzliche Einlagensicherung beim Tagesgeld greift
  • Leicht verständlich und unkompliziert
  • Die meisten Tagesgeldkonten sind kostenlos
  • Zinssätze können ständig wechseln
  • Hohe Zinsen oftmals nur speziell für Neukunden

Der wohl größte Pluspunkt für das Tagesgeldkonto ist die tägliche Verfügbarkeit. Wenn Not am Mann ist, müssen Sie keinerlei Kündigungsfristen beachten, sondern überweisen sich den benötigten Betrag einfach auf Ihr Girokonto. Auf der anderen Seite unterstützt Sie das Tagesgeldkonto beim Ansparen, da eine gewisse Hemmschwelle besteht, für Spontankäufe auf das Sparguthaben zuzugreifen. Hinzu kommen ordentliche Zinsen, sodass sich das Geld mit der Zeit automatisch vermehrt.

Ein Tagesgeldkonto funktioniert ganz einfach und unkompliziert, sodass Sie kein Finanzfachmann sein müssen, um alles zu verstehen. Ein kostenloses Tagesgeldkonto bekommen Sie heute bei fast jeder Direktbank. Klar ist, dass Sie den Markt ständig im Auge behalten müssen, denn die flexiblen Zinssätze können von einem auf den anderen Tag gesenkt werden. Besonders attraktive Zinsen gibt es oft nur für Neukunden und das lediglich für einen bestimmten Zeitraum. Sie sollten also bereit sein, auch schon nach wenigen Monaten erneut einen Tagesgeldkonto-Vergleich durchzuführen und gegebenenfalls wieder die Bank zu wechseln.

Unser Tipp: Profitieren Sie beim Tagesgeld vom Zinseszinseffekt. Hierzu ist es am besten, je häufiger Ihre Bank Ihnen Ihre Zinsen ausschüttet. Bei manch einem Tagesgeldkonto geschieht dies sogar alle 14 Tage.

Für wen eignet sich ein Tagesgeldkonto?

Das Tagesgeldkonto ist eine Anlageform, die grundsätzlich jedem offen steht. Es bietet sich in besonderem Maße für Sie an, wenn Sie keine Lust haben, sich mit der für Laien erst einmal sehr komplizierten Funktionsweise der Börse auseinanderzusetzen und Ihnen Aktien als Geldanlage möglicherweise zu riskant sind. Beim Tagesgeld genießen Sie eine nahezu hundertprozentige Sicherheit, dass Ihr Erspartes sicher ist. Zwar sind die Zinsen schon seit einigen Jahren nicht sonderlich hoch, aber dennoch wächst Ihr Guthaben auf dem Tagesgeldkonto langsam und stetig an – besser, als das Geld einfach auf dem Girokonto zu belassen, wo es praktisch gar keine Rendite erzielt.

Da Sie im Bedarfsfall täglich über das auf Ihrem Tagesgeldkonto geparkte Ersparte verfügen können, eignet sich diese Art von Konto besonders für Menschen mit keinem ganz so großen finanziellen Polster. So können Sie sich ohne Risiko etwas aufbauen. Ein Tagesgeldkonto dürfte insbesondere für junge Leute, aber auch für ältere Menschen eine attraktive Form der Geldanlage sein.

Worauf achten beim Tagesgeldkonto-Vergleich?

Tagesgeldkonto VergleichDamit Sie das beste Tagesgeldkonto für Ihren Zweck finden, sollten Sie beim Vergleich der verschiedenen Konten auf einige Dinge achten. Denn nicht nur die Höhe der Zinsen alleine ist entscheidend. Nutzen Sie die folgende Auflistung am besten wie eine Checkliste, damit Sie bei Ihrem Tagesgeldkonto-Vergleich keinen wichtigen Aspekt vergessen.

  • Höhe des Zinssatzes: Selbstverständlich ist die Höhe der Zinsen bei einem Tagesgeldkonto ein wichtiges Merkmal. Die Zinsen pro Jahr werden in der Ergebnisübersicht unseres Vergleichsrechners in Prozent angezeigt. Außerdem können Sie direkt sehen, welcher Ertrag Sie bei Ihrem ausgewählten Anlagebetrag und dem gewünschten Anlagezeitraum erwartet.
  • Zinsgarantie: Viele Banken geben Neukunden eine Zinsgarantie für einige Monate. Das bedeutet, dass der Zinssatz während dieses Zeitraums garantiert unverändert bleibt. Je länger die Zinsgarantie Bestand hat, desto länger können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihr Geld für sich arbeiten lassen. Nach diesem Zeitraum ist es leider bei vielen Banken so, dass die Zinssätze direkt gesenkt werden und Sie sich neu umschauen sollten.
  • Ausschüttung der Zinsen: Von Tagesgeldkonto zu Tagesgeldkonto ist es durchaus unterschiedlich, wie häufig der Zinsertrag an Sie ausgeschüttet wird. Viele Banken erteilen Ihnen monatlich eine Zinsgutschrift, bei manchen erfolgt dies sogar alle 14 Tage. Um den Zinseszinseffekt bestmöglich nutzen zu können, sind möglichst kurze Zeitspannen zwischen den Ausschüttungen optimal.
  • Höhe der Mindestanlage: Vor allem beim Festgeld ist es oftmals so, dass Sie ein solches Konto erst ab einer Mindestanlage in vorgegebener Höhe eröffnen können. Ein Tagesgeldkonto hingegen können Sie bei den meisten Banken schon ab dem ersten Euro eröffnen.
  • Einlagensicherung: Überzeugen Sie sich davon, inwieweit bei Ihrem zukünftigen Tagesgeldkonto die deutsche beziehungsweise europäische Einlagensicherung greift. Ihre Spareinlagen sollten im Normalfall bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert sein.
  • Sparplan: Manche Banken bieten Ihnen die Möglichkeit, einen Sparplan anzulegen. Hier können Sie zum Beispiel individuell festlegen, dass monatlich eine bestimmte Summe automatisch von Ihrem Girokonto auf das Tagesgeldkonto wandert, um sich nach und nach ein finanzielles Polster anzusparen.
Was bringt mir ein Tagesgeldkonto? Im Idealfall bringt Ihnen ein solches Konto nette Zinsen und Sie können dabei vom Zinseszinseffekt profitieren – und das alles bei einem Höchstmaß an Sicherheit und einer sehr einfachen Handhabung..

Glossar zum Thema Tagesgeldkonto

Jahreszins

Der Jahreszins wird mitunter auch als Zins p.a. bezeichnet. Der Wert bezeichnet den nominalen Zinssatz, den Sie innerhalb eines Jahres von Ihrem Kreditinstitut bekommen. Wenn Sie Ihr Geld nur für einen kürzeren Zeitraum auf Ihrem Tagesgeldkonto parken, werden auch die Zinsen entsprechend niedriger ausfallen.

Zinsgarantie

Eine Zinsgarantie bedeutet, dass Ihnen die Bank auf Ihr Tagesgeldkonto für einen gewissen Zeitraum einen bestimmten Zinssatz garantiert. Solche Garantien werden vor allem eingesetzt, um Neukunden für die jeweilige Bank zu werben. Für Sie als Kunde ist es positiv, da Sie beispielsweise für 2 oder 3 Monate von vergleichsweise hohen Zinsen profitieren, die während dieser Zeit nicht plötzlich gesenkt werden können.

Direktbank

Ein kostenloses Tagesgeldkonto werden Sie vor allem bei den sogenannten Direktbanken finden, die bisweilen auch als Onlinebanken bezeichnet werden. Denn diese Kreditinstitute betreiben kein eigenes Filialnetz, wodurch eine Menge an Personalkosten eingespart werden kann. Diesen Vorteil geben die Direktbanken an Ihre Kunden unmittelbar weiter, etwa in Form kostenfreier Tagesgeldkonten. Bedenken Sie, dass Sie Ihre Bankgeschäfte hier entweder telefonisch oder per Onlinebanking erledigen müssen. Für viele Verbraucher stellt dieser Umstand heutzutage sogar ein Plus an Flexibilität dar, da Sie rund um die Uhr und von jedem Ort mit Internetverbindung aus auf Ihr Tagesgeldkonto zugreifen können.

Einlagensicherung

Die Einlagensicherung ist ein wichtiges Thema beim Tagesgeldkonto und ein entscheidendes Argument für viele sicherheitsbewusste Sparer, um sich gerade für diese Anlageform zu entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass die europäische Einlagensicherung Sparguthaben auf einem Tagesgeldkonto bis zu einer Summe von 100.000 Euro garantiert absichert. Zusätzliche Sicherungssysteme können dafür sorgen, dass auch höhere Beträge komplett sicher sind. Informieren Sie sich bitte vor dem Beantragen eines Tagesgeldkontos genau darüber, welche Einlagensicherung im Einzelfall greift.

Freistellungsauftrag für Kapitalerträge

Grundsätzlich sind in Deutschland alle Erträge aus Kapitalanlagen steuerpflichtig. Die Besteuerung erfolgt über die sogenannte Abgeltungssteuer. Allerdings haben Sie die Möglichkeit, einen gesetzlich festgelegten Freibetrag zu nutzen. Das bedeutet bei Alleinstehenden, dass Summen bis zu 801 Euro von der Steuerpflicht befreit sind. Bei Eheleuten liegt die Summe sogar bei 1.602 Euro. Damit dies läuft, müssen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge zusenden – andernfalls werden die anfallenden Steuern bei der Zinsausschüttung von der Bank direkt einbehalten. Sie können den Freistellungsauftrag auch auf mehrere Banken aufteilen.

Mindesteinlage

Eine Mindesteinlage ist beim Tagesgeld nicht üblich. Bei vielen Banken können Sie schon ab dem ersten Euro ein Tagesgeldkonto eröffnen. Es gibt jedoch auch Kreditinstitute, die dies erst ab einer Einzahlung einer bestimmten Summe anbieten. Diese Summe kann bei einigen hundert Euro liegen, im Einzelfall können es sogar mehrere tausend Euro sein.

Maximaleinlage

Wo die Mindesteinlage eine Grenze am unteren Ende zieht, tut dies die Maximaleinlage am oberen Ende. So legen einige Banken einen Höchstanlagebetrag fest. Das bedeutet, dass Sie nicht mehr als diesen Betrag auf Ihr Tagesgeldkonto einzahlen dürfen. Bei dem einen oder anderen Kreditinstitut wird der Begriff Maximaleinlage auch so gedeutet, dass Ihre Einlage ab diesem Betrag wesentlich schlechter verzinst wird und damit wenig lukrativ wird.

Onlinebanking

Um das Tagesgeldkonto bei Direktbanken nutzen zu können, sind Sie in der Regel auf Onlinebanking angewiesen. Aber auch die meisten Filialbanken bieten Ihnen diese flexible Form der Kontoführung inzwischen parallel zum Service am Bankschalter an. Um Onlinebanking betreiben zu können, benötigen Sie einen Zugang zum Internet. Die Authorisierung von Transaktionen erfolgt in der Regel mithilfe von TANs, was die Abkürzung für „Transaktionsnummer“ ist. Teilweise wird ergänzend Telefon-Banking angeboten.

Referenzkonto

Weil das Tagesgeldkonto nur ein reines Anlagekonto ist, benötigen Sie ergänzend dazu ein sogenanntes Referenzkonto. Dies dient dazu, um von dort Geld auf Ihr Tagesgeldkonto zu überweisen – und umgekehrt. Im Normalfall wird Ihr Girokonto als Referenzkonto dienen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass Tagesgeldkonto und Referenzkonto bei derselben Bank geführt werden. Um Umschichtungen auch sehr kurzfristig realisieren zu können, bietet sich diese Konstellation allerdings an.

Tagesgeld-Hopping

Um beim Tagesgeld über einen längeren Zeitraum hinweg die beste Rendite zu erzielen, kommen Sie nicht umhin, in regelmäßigen Abständen die Bank zu wechseln. Ermitteln Sie mit unserem Tagesgeldkonto-Vergleich, welches Kreditinstitut aktuell die besten Zinsen anbietet, und dann scheuen Sie sich nicht, auch umgehend dorthin zu gehen. Da immer mehr Banken Tagesgeldkonten anbieten, ist der Wettbewerb groß und die Unternehmen werben mit attraktiven für Neukunden um Ihre Gunst. Dies können Sie für sich nutzen, indem Sie das Tagesgeld-Hopping perfektionieren.

Variabler Zinssatz

Ein variabler Zinssatz ist beim Tagesgeldkonto die Regel. Dies bedeutet, dass die Bank den Nominalzins jederzeit an die aktuellen Bedingungen auf dem Kapitalmarkt anpassen kann. Für Sie als Kunde hat das die Konsequenz, dass die Zinsen praktisch über Nacht sinken, aber natürlich auch steigen können. Die einzige Ausnahme stellt eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum dar, wie sie von den Banken meist nur Neukunden gegeben wird.

Zinseszinseffekt

Der Zinseszinseffekt ist eine schöne Möglichkeit, um das Guthaben auf Ihrem Tagesgeldkonto noch schneller zu vermehren. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Nach einer Zinsausschüttung erhöht sich das Gesamtkapital, welches bei der nächsten Ausschüttung erneut verzinst wird. Je häufiger Ihnen also eine Zinsgutschrift überwiesen wird, desto besser ist das, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

Tagesgeldkonto – 4 Tipps für mehr Rendite

Bitte genau hinschauenUm Ihre Ersparnisse mit einem Tagesgeldkonto bestmöglich zu vermehren, sollten Sie ein paar einfache Regeln befolgen und den einen oder anderen Trick anwenden. Wir haben für Sie hier vier goldene Tipps zusammengestellt, durch deren Beachtung Sie spürbar profitieren werden:

  1. Zinsgarantien nutzen: Als Neukunde haben Sie meist die Qual der Wahl zwischen verschiedenen attraktiven Angeboten. Schauen Sie jedoch nicht nur auf die Höhe der Zinsen, sondern auch auf etwaige Zinsgarantien, die Ihnen oftmals geboten werden. Je länger eine solche Garantie gilt, desto länger sind Sie gegen eine Absenkung der Zinsen abgesichert.
  2. Vom Zinseszinseffekt profitieren: Ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto vermehrt sich zusätzlich, nachdem Ihre Bank Ihnen Ihre Zinsen gutgeschrieben hat und diese beim nächsten Mal mitverzinst werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Zinsausschüttung so häufig wie möglich stattfindet. Am besten ist es monatlich oder sogar alle 2 Wochen.
  3. Das Tagesgeldkonto regelmäßig wechseln: Nur wer in regelmäßigen Abständen einen Tagesgeldkonto-Vergleich durchführt und dann konsequent das Konto wechselt, wird auf Dauer immer von den bestmöglichen Konditionen profitieren.
  4. Konditionen online vergleichen: Um sich schnell und einfach einen Überblick darüber zu verschaffen, welches Tagesgeldkonto aktuell am besten ist, nutzen Sie am besten einen Online-Vergleichsrechner wie hier. So wissen Sie schon mit wenigen Mausklicks Bescheid und können gegebenenfalls die erforderlichen Schritte einleiten.

Tagesgeld-Hopping oder Zins-Hopping – wie geht das?

Beim Tagesgeld sollten Sie niemals den Fehler machen, nur einmalig einen Tagesgeldkonto-Vergleich durchzuführen und dann über Jahre hinweg bei der gleichen Bank zu bleiben. Sie werden sich dadurch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bares Geld entgehen lassen. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Wo die verschiedenen Banken Neukunden mit attraktiven Konditionen, Boni oder Zinsgarantien umgarnen, müssen sich Bestandskunden dagegen auf immer niedrigere Zinsen einstellen. Die Lösung, um diese Umstände für sich selbst Gewinn bringend zu nutzen, heißt Tagesgeld-Hopping.

Auch als Zins-Hopping wird diese Strategie hin und wieder bezeichnet. Was dabei zu tun ist, das ist alles andere als ein Hexenwerk. Im Endeffekt geht es nur darum, dass Sie ständig den Markt im Auge behalten und sich informieren, welche Bank zum gegenwärtigen Zeitpunkt die besten Konditionen anbietet. Wichtig ist es natürlich, dass Sie nicht nur Informationen einholen beziehungsweise einen Vergleich durchführen, sondern dann auch wirklich aktiv werden und ein neues Tagesgeldkonto beantragen, sobald ihre aktuelle Wahl nicht mehr das lukrativste Angebot darstellt. Die ganze Prozedur ist weniger kompliziert, als Sie vielleicht befürchten. Wenn Sie dies ein paar Mal gemacht haben, werden Sie schnell eine Routine darin entwickeln.

Warum sollte ich den Tagesgeld-Vergleich benutzen?

TagesgeldkontenUm Ihr bestes Tagesgeldkonto zu finden, gibt es im Grunde genommen keinen einfacheren Weg als einen Online-Vergleichsrechner. Denn nirgendwo sonst erhalten Sie binnen weniger Augenblicke eine umfassende Übersicht über die aktuellen Konditionen zahlreicher verschiedener Banken. Damit Sie sich von den Vorzügen, die Ihnen unser Tagesgeldkonto-Vergleich bietet, auf einen Blick überzeugen können, haben wir die folgende Übersicht für Sie erstellt:

  • Schneller und umfassender Überblick
  • Komplett unverbindlicher Vergleich
  • Tagesaktuelle Konditionen aller relevanten Banken
  • Details zu jedem einzelnen Tagesgeldkonto
  • Einfache Online-Beantragung des gewünschten Kontos

Wenn Sie sich die detaillierten Konditionen in unserer Ergebnisübersicht anzeigen lassen, können Sie zum Beispiel auch direkt sehen, ob die Bank eine Mindestanlage verlangt oder ob die Summe Ihrer Geldanlage nach oben hin beschränkt wird. Auch solche Aspekte könnten schließlich Ihre Entscheidung für oder gegen ein Tagesgeldkonto maßgeblich beeinflussen.

Bei einigen Banken gilt nur bis zu einem gewissen Geldbetrag der reguläre Zinssatz. Bei Anlagebeträgen, die über dieser Grenze liegen, werden nur noch deutlich niedrigere Zinsen ausgeschüttet.

Welche Alternativen zum Tagesgeldkonto bieten sich an?

Sollten Sie doch Ihre Zweifel haben, ob das Tagesgeldkonto die richtige Form der Geldanlage für Ihre Zwecke ist, dann lohnt sich die Beschäftigung mit den möglichen Alternativen. Zum einen gibt es da natürlich das klassische Sparbuch. Dieses dürfte jedoch für die meisten kaum noch in Frage kommen, da es von den Konditionen her einfach zu unattraktiv geworden ist. Gerade gegenüber dem Tagesgeldkonto weiß es in keinerlei Hinsicht wirklich zu punkten.

So bliebe als Alternative noch das Festgeld, sofern Sie bei Ihrer Geldanlage vor allem Wert auf den Faktor Sicherheit legen. Wie beim Tagesgeldkonto greift auch beim Festgeld das gleiche Einlagensicherungssystem, das Sie nachts gut schlafen lässt. Der Vorteil bei einer festen Geldanlage ist, dass die Zinsen hierbei für den mit der Bank vereinbarten Zeitraum garantiert sind. Nachteilig ist dagegen, dass bei kurzfristigen finanziellen Engpässen kein Zugriff auf Ihr Erspartes möglich ist. Es zeigt sich also auch hier, dass das Tagesgeldkonto eine ziemlich runde Sache ist. Denn die Zinsen sind häufig sogar vergleichbar mit Festgeldkonten – dafür genießen Sie beim Tagesgeld die volle Flexibilität.

In nur drei Schritten zu Ihrem neuen Tagesgeldkonto

Bestes TagesgeldkontoDer große Pluspunkt beim Tagesgeldkonto in der heutigen Zeit ist, dass Sie sich nicht mehr auf den Weg zur nächsten Bankfiliale machen müssen, um ein solches Konto zu eröffnen. Stattdessen können Sie fast alle Schritte per Mausklick durchführen. In nur drei einfachen Schritten gelangen Sie zu Ihrem neuen Tagesgeldkonto:

  1. Machen Sie sich Gedanken über Anlagebetrag und Anlagezeitraum. Nachdem Sie sich über die beiden Punkte klar geworden sind, tragen Sie die Werte einfach in die Suchmaske hier auf dieser Seite ein und starten dann den Tagesgeldkonto-Vergleich.
  2. Nehmen Sie sich als nächstes genügend Zeit für den eigentlichen Vergleich der Angebote. Hierbei sollten Sie nicht nur auf die Höhe der Zinsen achten, sondern auch Aspekte wie eine Zinsgarantie oder die Einlagensicherung im Auge behalten.
  3. Jetzt müssen Sie nur noch Ihr Tagesgeldkonto beantragen bei der Bank Ihrer Wahl. Durch einen Klick auf den Button „zur Bank“ gelangen Sie direkt auf die Website des jeweiligen Kreditinstituts und müssen dort nur noch dem weiteren Prozess folgen. Schon wenige Tage später erhalten Sie im Normalfall Ihre Vertrags- und Zugangsdaten per Post zugestellt.

Sollten Sie nach einer gewissen Zeit durch einen Tagesgeldkonto-Vergleich – beispielsweise mit unserem Online-Rechner – feststellen, dass es inzwischen ein Tagesgeldkonto mit besseren Konditionen gibt, dann schauen Sie den Wechsel nicht. Auch die Kündigung des bisherigen Kontos ist ganz fix erledigt.

Sie wollen keine Zeit verlieren bei der Beantragung Ihres neuen Tagesgeldkontos? In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass die gesamte Beantragung inklusive der Zustellung des Antragsformulars an die Bank online stattfinden kann.

Welche Banken bieten ein Tagesgeldkonto an?

Bekannt dafür, dass Sie ein Tagesgeldkonto anbieten, sind zum Beispiel Kreditinstitute wie die DKB, die ING und die comdirect. Es gibt jedoch noch eine Menge weiterer Banken aus dem In- und Ausland, die in diesem Bereich aktiv sind und Konten mit attraktiven Konditionen zu bieten haben. Letztendlich sollten Sie weniger auf Namen achten als auf Leistung, wobei eine renommierte Bank mit einem guten Ruf ohne Frage auch ein Stück weit ein Gefühl zusätzlicher Sicherheit gibt. Überlegen sollten Sie sich auch, ob Sie vor allem von lukrativen Neukunden-Angeboten profitieren möchten oder ob möglichst stabile Zinsen über einen längeren Zeitraum Ihnen wichtiger sind.

Wie wichtig ist das Thema Einlagensicherung?

Wichtiger HinweisFast noch wichtiger als die Höhe der Zinsen dürfte vielen Verbrauchern bei einem Tagesgeldkonto das Thema Sicherheit sein. Denn was nützt es Ihnen, wenn Ihnen zwar eine lukrative Rendite winkt, Sie aber nachts nicht mehr gut schlafen können, weil Ihr Geld bei einer wenig seriös erscheinenden Bank lagert? Eine Nachricht zur Beruhigung haben wir schon mal für Sie: Gemäß der europäischen Standards greift bis zu Einlagebeträgen in Höhe von 100.000 Euro eine gesetzliche Einlagensicherung. Alle Konten innerhalb der EU, also zum Beispiel auch beim Festgeld, sind bis zu dieser Summe geschützt. Im unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite erhalten Sie Ihr Geld von dem Einlagensicherungsfonds zurück.

Sofern Sie mehr als 100.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto anlegen wollen, sollten Sie noch etwas genauer hinsehen. Zum einen sind solche Einlagesummen gar nicht bei allen Banken möglich, zum anderen ist es eben wichtig, dass das Geld dann ebenfalls abgesichert ist. Bei deutschen Banken müssen Sie sich hier keine Sorgen machen. Ein wenig anders kann es da schon bei Kreditinstituten im Ausland aussehen. Hier sollten Sie besonders genau hinschauen, dass es sich um eine gut bewertete Bank handelt und diese Ihren Sitz in einem wirtschaftlich möglichst stabilen Land hat.

Gibt es einen Tagesgeldkonto-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenTagesgeldkonten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Um sich einen Überblick über all diese Angebote zu verschaffen, nutzen Sie am besten unseren praktischen Online-Tagesgeldkonto-Vergleich. Wenn Sie gerne zusätzlich noch Expertenurteile renommierter Fachleute zu Rate ziehen möchten, sind Sie bei der Stiftung Warentest richtig.

Die Verbraucherschutzorganisation ist seit vielen Jahren nicht nur für ihre akribischen Produkttests bekannt, sondern auch Dienstleistungen im Finanzsektor werden immer wieder auf die gewohnt penible Art und Weise unter die Lupe genommen. So finden Sie auch einen ausführlichen Tagesgeldkonto-Test bei der Stiftung Warentest. Dieser Test mit aktuell 88 Tagesgeldkonten wird alle 2 Wochen aktualisiert, sodass Sie jederzeit up to date bleiben. Nach einer gebührenpflichtigen Freischaltung können Sie sich den kompletten Testbericht hier auf dieser Seite zu Gemüte führen.

Einen gesonderten Tagesgeldkonto-Test werden Sie auf der Website des Verbrauchermagazins Öko Test leider vergeblich suchen. Doch auch die dortigen Redakteure haben sich mit Finanzthemen generell bereits auseinandergesetzt. So wäre es denkbar, dass der Artikel „34 Geldanlage-Angebote im Test“, den Sie auf dem Portal des Magazins gegen eine geringe Gebühr freischalten lassen können, Ihnen einen gewissen Mehrwert bietet.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Tagesgeldkonto

In diesem FAQ-Bereich haben wir versucht, die wichtigsten Fragestellungen rund um das Thema Tagesgeldkonto zusammenzustellen und verständliche Antworten auf die einzelnen Fragen zu geben. Wir hoffen, dass wir auch Ihnen damit eine Hilfestellung an die Hand geben können.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Tagesgeldkonto?

Der größte Unterschied zwischen diesen beiden Arten von Konten ist es, dass das Girokonto über eine Zahlungsfunktion verfügt. Das bedeutet, Sie können von diesem Konto aus Überweisungen tätigen und Daueraufträge einstellen. Auch ist es möglich, mithilfe Ihrer Girocard Geld am Automaten von Ihrem Girokonto abzuheben. All das ist beim Tagesgeldkonto nicht vorgesehen. Überweisungen sind lediglich von und zu Ihrem Girokonto, das als Referenzkonto läuft, möglich. Dafür wird Ihr Guthaben auf dem Tagesgeldkonto vergleichsweise attraktiv verzinst. Es dient also nicht nur dem reinen „Parken“ von Geldbeträgen, sondern trägt im Idealfall zur Vermehrung Ihres Vermögens bei.

Kann ich von einem Tagesgeldkonto Geld abheben?

Hier lautet die Antwort ganz klar „nein“. Direkt von Ihrem Tagesgeldkonto werden Sie bei keiner Bank Geld abheben können. Wenn Sie also das dort befindliche Ersparte benötigen, müssen Sie die gewünschte Summe zunächst auf Ihr als Referenzkonto angegebenes Girokonto überweisen, um darüber dann Zugriff darauf zu bekommen.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld?

Während Sie beim Tagesgeld vollkommen flexibel und jederzeit auf Ihre Einlage zurückgreifen können, ist dies beim Festgeld nicht so ohne weiteres möglich. Denn hier haben Sie mit der Bank einen bestimmten Anlagezeitraum vereinbart, während dem das Geld nicht verfügbar ist. Im Gegenzug garantiert Ihnen die Bank beim Festgeld einen festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit, wohingegen sich der variable Zinssatz beim Tagesgeldkonto jederzeit ändern und verschlechtern kann.

Was ist das Referenzkonto?

Ähnlich wie bei der Eröffnung eines Wertpapierdepots ist auch bei der Beantragung eines Tagesgeldkontos ein sogenanntes Referenzkonto vonnöten. Doch keine Sorge, Sie müssen deswegen jetzt nicht extra noch ein neues Konto beantragen, denn im Normalfall nutzen Sie ganz einfach Ihr bereits bestehendes Girokonto als Referenzkonto und verknüpfen dieses entsprechend mit dem Tagesgeldkonto. Nun können Sie nach Lust und Laune Ein- und Auszahlungen auf Ihr Tagesgeldkonto vornehmen.

Kann man mehrere Tagesgeldkonten bei einer Bank haben?

Ja, das ist problemlos möglich. Egal ob mehrere Tagesgeldkonten bei einer Bank, um zum Beispiel selber einen Überblick über verschiedene Sparziele zu behalten, oder mehrere Konten bei verschiedenen Banken – es gibt diesbezüglich keine Beschränkungen seitens des Gesetzgebers. Sie können also selbst entscheiden, auf welche Weise Sie Ihr Erspartes am liebsten aufteilen möchten.

Wie viel Geld kann ich auf das Tagesgeldkonto einzahlen?

Während es beim Festgeld häufig eine Mindestgeldeinlage gibt, ist dies beim Tagesgeld eher nicht üblich. So können Sie bei den meisten Banken bereits ab 1 Euro ein Tagesgeldkonto eröffnen. Eher schon sollten Sie die sogenannte Maximaleinlage im Blick behalten, die eine Art Höchstgrenze darstellt. Bei vielen Banken liegt diese Grenze jedoch in einer Größenordnung von 100.000 Euro oder auch 50.000 Euro, sodass Sie als Normalbürger nicht allzu schnell damit zu tun bekommen dürften.

Zahle ich Steuern auf das Tagesgeld?

Vom Grundsatz her ist es so, dass Sie auf alle Einkünfte aus Kapitalanlagen Steuern zahlen müssen. Das gilt auch für das Tagesgeldkonto. Jedoch gibt es für Sparer einen Freibetrag, der bei 801 Euro für Alleinstehende und 1.602 Euro für Ehepaare liegt. Bis zu dieser Summe werden also keine Steuern fällig. Bedenken Sie jedoch, dass die Bank für diesen Zweck einen Freistellungsauftrag von Ihnen benötigt. Bei allen Zinserträgen, die die genannte Summe übersteigen, fällt dann ohnehin die ganz normale Abgeltungssteuer an.

Fazit: Ein Tagesgeldkonto ist flexibel, sicher und vergleichsweise lukrativ

Wichtig!Wer sich schon mal ein wenig mit dem Thema Geldanlage beschäftigt hat, der weiß: Maximale Sicherheit und höchstmögliche Rendite schließen einander gewissermaßen aus. Daher gilt es, einen Kompromiss zwischen diesen beiden Extremen zu finden, der zu einem selber passt. Wenn Ihnen der Faktor Sicherheit wichtig ist, Sie aber dennoch nicht auf halbwegs attraktive Zinsen verzichten wollen, dann ist ein Tagesgeldkonto genau das Richtige für Sie. Hinzu kommt noch, dass Sie aufgrund der täglichen Verfügbarkeit hier deutlich flexibler unterwegs sind als etwa beim Festgeld.

Ein kostenloses Tagesgeldkonto können Sie heutzutage zum Beispiel bei einer der vielen Direktbanken beantragen, aber auch einige Filialbanken haben hier mittlerweile konkurrenzfähige Angebote im Portfolio. Wichtig ist, dass Sie sich nach einem einmaligen Tagesgeldkonto-Vergleich nicht darauf ausruhen, sondern weiter in regelmäßigen Abständen Tagesgeldkonten und deren aktuelle Konditionen im Auge behalten. Wer stets das beste Tagesgeldkonto haben möchte, der muss bereit sein, im Zweifelsfall auch schnell wieder die Bank zu wechseln.