Systemkamera Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 10 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Systemkamera

Obwohl viele Menschen im Jahr 2020 vor allem auf ihr Smartphone zurückgreifen, um Schnappschüsse zu tätigen, lassen sich klassische Fotokameras nicht aus den Verkaufsregalen verdrängen. Dabei gibt es aber nicht nur die Kompaktkameras für die Hosentasche, sondern auch die professionellen Spiegelreflexkameras, die insbesondere Berufsfotografen nutzen. Zwischen diesen beiden Arten von Fotokameras positioniert sich die Systemkamera.

Diese spiegellosen Fotoapparate sind günstiger als die Spiegelreflexkameras, dafür bieten sie aber eine ähnlich gute Bildqualität. Auf der anderen Seite sind diese Modelle so klein und handlich wie Kompaktkameras. Von daher verwundert es nicht, dass so manch ein Hobbyfotograf auf eine Systemkamera zurückgreift.

Im nachfolgenden Systemkamera-Vergleich finden Sie 10 entsprechende Modelle, wobei insbesondere die Hersteller Sony, Canon und Olympus vertreten sind. Im Vergleich blicken wir auf die Ausstattungen und Funktionen der jeweiligen Geräte. Anschließend folgt ein Ratgeber mit den wichtigsten Kaufkriterien und Informationen rund um diese Kameraart – beispielsweise zur Funktionsweise und zu den unterschiedlichen Objektiven. Zu guter Letzt informieren wir Sie über die Ergebnisse der Systemkamera-Tests der Stiftung Warentest und des Verbraucherportals Öko Test. Somit sollten Sie in der Lage sein, die für Sie geeignete Systemkamera zu finden.

4 Systemkameras mit unterschiedlicher Auflösung im großen Vergleich

Sony ILCE-6300 Systemkamera
Fotoauflösung
24,2 Megapixel
Videoauflösung
Ultra HD
Speicher
Mehrfach-Steckplatz für Memory Stick Duo™/SD-Speicherkarte
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis 51.200
Display
3-Zoll-LCD
Serienaufnahme
Bis zu 11 Aufnahmen pro Sekunde
Gewicht
361 Gramm
Lieferumfang
Kamera, Akku NP-FW50, Schultergurt, Gehäusekappe, Zubehörschuhkappe, Okularkappe, Micro-USB-Kabel, Objektiv, Netzkabel, Netzteil
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
320,00€ 475,00€
Canon EOS M50 Systemkamera
Fotoauflösung
24,1 Megapixel
Videoauflösung
Ultra HD
Speicher
SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis 51.200
Display
Dreh- und schwenkbarer 3-Zoll-LCD-Touchscreen
Serienaufnahme
Bis zu 10 Aufnahmen pro Sekunde
Gewicht
351 Gramm
Lieferumfang
Kamera, Objektiv EF-M 15-45-Millimeter IS STM, Tragegurt, Akkuladegerät, Netzkabel, Akku, Anleitungen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
629,00€ 579,00€
Sony Alpha 6000 Systemkamera
Fotoauflösung
24,3 Megapixel
Videoauflösung
Full HD
Speicher
Mehrfach-Steckplatz für Memory Stick Duo™/SD-Speicherkarte
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis 51.200
Display
3-Zoll-LCD
Serienaufnahme
Bis zu 11 Aufnahmen pro Sekunde
Gewicht
285 Gramm
Lieferumfang
Kamera, SEL-P1650 Objektiv, Akku NP-FW50, Schultergurt, Gehäusekappe, Zubehörschuhkappe, Okularkappe, Micro-USB-Kabel, Netzkabel, Netzteil
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
323,00€ 464,00€
Panasonic LUMIX G DMC-G70KA Systemkamera
Fotoauflösung
16 Megapixel
Videoauflösung
Ultra HD
Speicher
SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte, SDXC-Speicherkarte
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis 25.600
Display
3-Zoll-LCD
Serienaufnahme
Bis zu 10 Aufnahmen pro Sekunde
Gewicht
360 Gramm
Lieferumfang
Kamera, Objektiv, Akku, Ladegerät, USB-Kabel, Blitzschuhabdeckung, Trageriemen, DVD-ROM, Gehäusedeckel
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
459,29€ 448,88€
Abbildung
Modell Sony ILCE-6300 Systemkamera Canon EOS M50 Systemkamera Sony Alpha 6000 Systemkamera Panasonic LUMIX G DMC-G70KA Systemkamera
Fotoauflösung
24,2 Megapixel 24,1 Megapixel 24,3 Megapixel 16 Megapixel
Videoauflösung
Ultra HD Ultra HD Full HD Ultra HD
Speicher
Mehrfach-Steckplatz für Memory Stick Duo™/SD-Speicherkarte SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarten Mehrfach-Steckplatz für Memory Stick Duo™/SD-Speicherkarte SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte, SDXC-Speicherkarte
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis 51.200 ISO 100 bis 51.200 ISO 100 bis 51.200 ISO 100 bis 25.600
Display
3-Zoll-LCD Dreh- und schwenkbarer 3-Zoll-LCD-Touchscreen 3-Zoll-LCD 3-Zoll-LCD
Serienaufnahme
Bis zu 11 Aufnahmen pro Sekunde Bis zu 10 Aufnahmen pro Sekunde Bis zu 11 Aufnahmen pro Sekunde Bis zu 10 Aufnahmen pro Sekunde
Gewicht
361 Gramm 351 Gramm 285 Gramm 360 Gramm
Lieferumfang
Kamera, Akku NP-FW50, Schultergurt, Gehäusekappe, Zubehörschuhkappe, Okularkappe, Micro-USB-Kabel, Objektiv, Netzkabel, Netzteil Kamera, Objektiv EF-M 15-45-Millimeter IS STM, Tragegurt, Akkuladegerät, Netzkabel, Akku, Anleitungen Kamera, SEL-P1650 Objektiv, Akku NP-FW50, Schultergurt, Gehäusekappe, Zubehörschuhkappe, Okularkappe, Micro-USB-Kabel, Netzkabel, Netzteil Kamera, Objektiv, Akku, Ladegerät, USB-Kabel, Blitzschuhabdeckung, Trageriemen, DVD-ROM, Gehäusedeckel
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
320,00€ 475,00€ 629,00€ 579,00€ 323,00€ 464,00€ 459,29€ 448,88€

Auch diese Vergleiche halten wichtige Kauftipps für Sie bereit

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1. Sony ILCE-6300 – 24,2-Megapixel-Systemkamera inklusive 16-50-Millimeter-Objektiv für schnelle Aufnahmen

Bei der Sony ILCE-6300 handelt es sich um eine Systemkamera, die einst die Bezeichnung Alpha 6300 trug. Mit diesem Modell können Sie dem japanischen Hersteller zufolge Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 24,2 Megapixeln erstellen. Die spiegellose APS-C-Kamera soll sich demnach vor allem durch die Geschwindigkeit des Autofokus und der Bildverarbeitung auszeichnen. Der Autofokus hat demnach eine Reaktionszeit von gerade einmal 0,05 Sekunden.

Dabei greift diese Funktion den Informationen zufolge auf 425 Phasendetektions-Autofokuspunkte zurück. Bei diesem High-Density-Autofokus setzt Sony demzufolge auf eine Technologie mit Objektverfolgung, die Autofokus-Punkte aktiviert, um den Bereich um das Objekt herum mit 7,5 Mal mehr Dichte als bei den Vorgängermodellen abzudecken.

Was ist ein APS-C-Sensor? Die Abkürzung APS-C steht für Advanced Photo System Classic. Diesen Standard für fotografische Filme brachte der Hersteller Kodak im Jahr 1996 auf den Markt. Inzwischen nutzen mehrere andere Hersteller wie Canon oder Sony diese Bezeichnung für ihre Sensorformate, während dies bei Nikon beispielsweise DX heißt. Der APS-C-Sensor von Sony hat eine Größe von 23,5 x 15,6 Millimetern. Bei Canon wiederum sind dies 22,3 x 14,9 Millimeter.

Bei dieser Systemkamera greifen Sie auf ein 3 Zoll großes Display zurück. Zudem sollen der Exmor-CMOS-Bildsensor und der BIONZ-X-Verarbeitungsalgorithmus zu hochwertigen Bildern tragen. Hierbei können Sie auf einen Lichtempfindlichkeitsbereich mit ISO-Werten von bis zu 51.200 zurückgreifen.

Mit der Serienbildaufnahme dieser Systemkamera können Sie den Angaben zufolge zudem pro Sekunde elf Aufnahmen erstellen. Somit sollten Sie die Kamera auch in der Sport- und Naturfotografie nutzen können. Darüber hinaus sind mit diesem Modell von Sony den Informationen zufolge Videoaufnahmen in Ultra HD im Super-35-Millimeter-Format mit voller Pixelauslesung möglich.

Was ist der ISO-Wert? Mit dem ISO-Wert geben die Hersteller in der digitalen Fotografie die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors wieder. Je höher der ISO-Wert ist, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Mit einem Wert von ISO 51.200 gehört dieses Modell zu den Systemkameras mit einer sehr hohen Empfindlichkeit. Welche Werte und Zahlen bei einer Digitalkamera noch wichtig sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den umfangreichen Produktvergleich.

Bei dieser Systemkamera ist zudem auch eine One-Touch-Fernbedienung vorhanden. Somit wird Ihr mobiles Gerät wie das Smartphone oder das Tablet zum Sucher und zur Fernbedienung. Sie können Ihr mobiles Gerät per NFC mit der Kamera verbinden. Außerdem erhalten Sie die Sony-Kamera zusammen mit einem 16-50-Millimeter-Objektiv. Dies ist ein Standard-Zoom-Objektiv des japanischen Herstellers mit einer Brennweite von 16 bis 50 Millimetern und einer Lichtstärke von F3,5-5,6.

Zusammenfassung

Die Sony ILCE-6300 ist eine Systemkamera mit einer hohen Auflösung von 24,2 Megapixeln und einem sehr schnellen Autofokus mit einer Reaktionszeit von 0,05 Sekunden. Die einst als Sony Alpha 6300 bekannte Kamera mit ihrem spiegellosen APS-C-Sensor schafft in der Serienaufnahme elf Bilder pro Sekunde. In diesem Angebot erhalten Sie die Kamera des japanischen Herstellers zusammen mit einem Standard-Zoom-Objektiv.

FAQ

In welchem Dateiformat werden die Aufnahmen gespeichert?

Die Kamera speichert die Fotos laut Datenblatt in den Formaten RAW, RAW, JPEG, JPEG Extra Fine, JPEG Fine und JPEG Standard.

Gibt es bei der Sony-Systemkamera ILCE-6300 verschiedene Bildeffekte?

Ja, sie können bei diesem Modell auf insgesamt 13 Modi zugreifen. Dabei handelt es sich um Posterisation in Farbe und in Schwarz-Weiß, Pop Color, Retro, Teilfarbfilter in Rot, Grün, Blau und Gelb, Hochkontrast-Mono, Spielzeugkamera, Soft High Key, Weichzeichner, HDR-Painting, Rich-Tone-Mono, Miniatureffekt, Wasserfarben und Illustration.

Auf welchen Medien kann ich meine Fotos speichern?

Den Angaben zufolge stehen Ihnen hierfür Memory Stick PRO Duo, Memory Stick PRO-HG Duo, Memory Stick Micro, SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte, SDXC-Speicherkarte, microSD-Speicherkarte, microSDHC-Speicherkarte und microSDXC-Speicherkarte zur Verfügung.

Welche Lichtempfindlichkeit hat die Kamera?

Der Hersteller gibt den Bereich des ISO-Wertes von 100 bis 51.200 an.

Welches Messfeld hat der Autofokus?

Sony zufolge gibt es bei der Systemkamera ILCE-6300 bei der AF-Phasendetektion 425 Punkte und bei der AF-Kontrastdetektion 169 Punkte.

Wie schwer ist die Kamera?

Sony beziffert das Gewicht des Gehäuses auf 361 Gramm. Zusammen mit dem Akku und einem Memory Stick PRO Duo soll das Gerät 404 Gramm wiegen.

2. Systemkamera EOS M50 von Canon – mit dreh- und schwenkbarem Touchscreen und Ultra-HD-Videoaufnahmemöglichkeit

Die Canon EOS M50 zeichnet sich nach Angaben des Herstellers unter anderem durch ihren dreh- und schwenkbaren Touchscreen aus. Das soll Ihnen den Umgang mit dem 3-Zoll-LC-Display vereinfachen. Auf dem Bildschirm lassen sich demnach rund 1.040.000 Bildpunkte darstellen. Die Systemkamera ist den Angaben des japanischen Herstellers zufolge mit allen Canon-EF- und EF-S-Objektiven kompatibel. Die Auslieferung erfolgt bei diesem Angebot zusammen mit einem EF-M-15-45-Millimeter-Objektiv. Dies ist ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 15 bis 45 Millimetern und einer Sieben-Lamellen-Irisblende.

Was sind Systemkameras? Systemkameras werden zwischen den Kompaktkameras und den Spiegelreflexkameras eingestuft. Diese Modelle sind besser ausgestattet als Kompaktkameras und lassen einen Wechsel des Objektivs zu. Was diese Kameras weiterhin auszeichnet, erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an unseren umfangreichen Produktvergleich.

Ansonsten soll Ihnen die Canon EOS M50 ähnliche Werte wie zahlreiche weitere Modelle in unserem Systemkamera-Vergleich bieten. So hat der Hersteller bei diesem Modell einen APS-C-Sensor mit 24,1 Megapixel verbaut. Dieser verfügt über das APS-C-Format, das bei Canon 22,3 x 14,9 Millimeter beträgt. Zudem verbaut das japanische Unternehmen nach eigenen Angaben einen DIGIC-8-Bildprozessor. Ferner ist das Gerät mit einem Dual-Pixel-CMOS-Autofokus ausgestattet, der schnell und präzise sein soll. Allerdings gibt es keine genaue Angabe der Reaktionszeit vonseiten des japanischen Unternehmens.

Mit der Serienaufnahme gelingen Ihnen bei dieser Kamera laut Datenblatt bis zu zehn Aufnahmen in der Sekunde. Videos können Sie mit dieser Kamera in Ultra HD aufnehmen. Per WLAN oder Bluetooth können Sie Ihr Smartphone einfach mit der Kamera verbinden und so beispielsweise die komplette Kamerasteuerung mit der Canon-Foto-Companion-App bewerkstelligen. Die Lichtempfindlichkeit gibt der Hersteller mit ISO 100 bis 51.200 an.

Was ist eine Ultra-HD-Auflösung? Bei den Systemkameras können Sie im Jahr 2020 überwiegend auf zwei verschiedene Video-Auflösungen setzen: Full HD oder Ultra HD. Mit einer Full-HD-Auflösung lassen sich die Videos mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufnehmen. Andere Systemkameras wie die Canon EOS M50 wiederum zeichnen die Videos in Ultra HD auf. Dies ist eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Die höhere Anzahl an Pixeln sorgt für das Erkennen von mehr Bilddetails. Oft sprechen die Hersteller bei Ultra HD auch von 4K, was jedoch ganz genau betrachtet nicht korrekt ist. Denn 4K bezeichnet Auflösungen von mehr als 4.000 Pixeln. Sämtliche gängigen Auflösungen lernen Sie in unserem Ratgeber kennen.

Zusammenfassung

Bei der Canon EOS M50 handelt es sich um eine Systemkamera, die Sie zusammen mit einem 15-45-Millimeter-Zoomobjektiv erhalten. Dieses Modell hat einen dreh- und schwenkbaren 3-Zoll-LCD-Touchscreen. Fotos erstellen Sie mit dieser Kamera mit bis zu 24,1 Megapixeln, Videos in Ultra HD. Mit der Serienbildfunktion können Sie dem japanischen Hersteller zufolge bis zu zehn Aufnahmen in der Sekunde aufnehmen.

FAQ

Mit welchem Seitenverhältnis arbeitet der Bildsensor?

Das Seitenverhältnis beträgt dem Datenblatt zufolge 3:2.

Wie viele Messfelder hat der Autofokus?

Dem Hersteller zufolge gibt es maximal 143 Autofokus-Messfelder, wobei dies aber vom eingesetzten Objektiv abhängig ist.

Welchen Verschluss hat die Systemkamera EOS M50 von Canon?

Den Herstellerangaben zufolge handelt es sich um einen elektronisch gesteuerten Schlitzverschluss mit einer Verschlusszeit von 30-1/4.000 Sekunden. Dabei hängt der tatsächlich verfügbare Bereich demnach vom jeweiligen Aufnahmemodus ab.

Wie lange kann ich mit dieser Systemkamera Videoaufnahmen erstellen?

Laut Canon sind Videoaufzeichnungen mit einer Länge von bis zu 29 Minuten und 59 Sekunden möglich. Die maximale Dateigröße gibt das japanische Unternehmen für die Systemkamera EOS M50 mit 4 Gigabyte an.

3. Sony-Systemkamera Alpha 6000 Systemkamera – mit 24,3 Megapixeln, Full-HD-Videoaufnahmen sowie Profi-Sucher

Mit der Systemkamera Alpha 6000 von Sony können Sie nach Angaben des Herstellers Fotoaufnahmen mit einer Auflösung von maximal 24,3 Megapixeln erstellen. Videos nehmen Sie hingegen maximal mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln auf, also in Full HD. Bei diesem Modell verbaut das Unternehmen aus Japan seinen EXMOR®-APS-HD-CMOS-Sensor vom Typ APS-C mit 23,5 x 15,6 Millimetern. Die Lichtempfindlichkeit bei dieser Systemkamera liegt mit maximal ISO 51.200 in einem hohen Bereich der Systemkameras.

Sie können die Kamera über das 3 Zoll große TFT-LCD steuern. Oder aber Sie verbinden Ihr Smartphone oder Ihr Tablet per WLAN oder NFC damit und übernehmen die Kontrolle mit Ihrem mobilen Gerät. Bei dieser Systemkamera können Sie den Angaben des Herstellers zufolge auch auf einen sehr schnellen Autofokus setzen, der Aufnahmen in 0,06 Sekunden erstellen soll. Dabei handelt es sich den Informationen zufolge um einen Hybrid-Autofokus mit 179 Phasen-Autofokus-Punkten und Kontrastdetektion. So sollen Sie demnach selbst im Serienbildmodus mit bis zu elf Bildern in der Sekunde scharfe Aufnahmen erhalten.

Profi-Sucher verbaut: Den Angaben von Sony zufolge können Sie bei der Alpha 6000 auf einen Profi-Sucher zugreifen. Denn der elektronische Sucher OLED Tru-Finder™ soll ein Profielement mit detaillierter Echtzeitanzeige sein. Demnach erfolgt eine Kompensation von zu starker oder zu schwacher Belichtung. Zudem soll der Fokus-Zoom ein Detail mit hoher Präzision vergrößern.

Diese Sony-Systemkamera erhalten Sie zusammen mit einem 16-50-Millimeter-Objektiv. Dabei handelt es sich um ein Standard-Zoom-Objektiv von Sony. Dieses hat eine F3,5-5,6-Lichtstärke und eine Brennweite von 16 bis 50 Millimetern. Mit einem Gewicht von nur 285 Gramm gehört dieser Kamerakörper zu den leichteren Vertretern unter den Systemkameras. Inklusive Akku und Speichermedium wiegt das Modell 344 Gramm. Die Abmessungen betragen laut Hersteller 12 x 6,69 x 4,51 Zentimeter.

Was ist die Brennweite? Die Hersteller der Objektive geben mit dem Wert der Brennweite die Größe eines Bildausschnittes an. Dabei erfolgt die Angabe des Abstands zwischen der Linse und dem Punkt der Fokussierung der Lichtstrahlen der Linse. Den Wert der Brennweite wie 16-50-Millimeter finden Sie auf jedem Objektiv aufgedruckt. Die Unterschiede der wichtigsten Objektivarten erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Zusammenfassung

Die Sony Alpha 6000 ist eine Systemkamera mit einer maximalen Fotoauflösung von 24,3 Megapixeln und einer Full-HD-Videoauflösung. Mit dem von Sony angegebenen ISO-Wert von maximal 51.200 hat dieses Modell eine hohe Lichtempfindlichkeit. Der Autofokus reagiert den Angaben zufolge nach 0,06 Sekunden. Somit sollen Sie mit der Serienbildfunktion bis zu elf Bildern in der Sekunde erstellen können.

FAQ

Was gehört zum Lieferumfang bei der Alpha 6000 von Sony?

Sie erhalten mit der Standard-Lieferung neben der Systemkamera selbst ein Objektiv Sony SELP1650, einen Akkusatz NP-FW50, einen Schultergurt, eine Objektivkappe, eine Okularkappe, ein Micro-USB-Kabel, ein Netzteil und ein Netzkabel.

In welchem Dateiformat speichert die Kamera die Bilder?

Dem Hersteller zufolge speichert die Kamera die Fotos in den Formaten JPEG Fine, JPEG Standard und RAW.

Welche Abmessungen hat die Systemkamera?

Die Maße der Sony Alpha 6000 betragen 12 x 6,69 x 4,51 Zentimeter.

Welche Betriebssysteme am PC werden unterstützt?

Dem Hersteller zufolge sind dies Mac OS X in den Versionen 10.6 bis 10.8, Windows 7 SP1, Windows 8, Windows 8.1, Windows Vista SP2 – die Starter-Edition wird nicht unterstützt.

Wie groß ist der Sucher?

Sony gibt die Größe mit 0,39 Zoll an.

4. Panasonic-Systemkamera LUMIX G DMC-G70KA – mit Aufnahmemöglichkeit von Fotos und Videos in Ultra HD

Die Panasonic LUMIX G DMC-G70KA ist eine Systemkamera mit einer maximalen Auflösung von 16 Megapixeln. Dafür aber können Sie mit diesem Modell laut dem japanischen Hersteller sowohl Fotos als auch Videos in Ultra HD aufnehmen. Dieser sogenannte 4K-Fotomodus soll es ermöglichen, aus jeder Filmsequenz Bilder zu entnehmen. Somit können Sie demnach aus 30 Bildern pro Sekunde auswählen und eine Foto-Aufnahme von 8 Megapixeln erstellen. Laut Panasonic hat diese Kamera dabei drei Modi für Ultra-HD-Fotos zu bieten.

Auflösung nur bedingt Qualitätsmerkmal: Eine Kamera mit einer Auflösung von 16 Megapixeln muss nicht unbedingt schlechtere Fotos liefern als es bei einer 24-Megapixel-Kamera der Fall ist. Häufig nämlich führt der Fortschritt bei der Auflösung zu einem Rückschritt bei der Fotoqualität. Was für die Bildqualität entscheidend ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Eine weitere interessante Funktion bei dieser Panasonic-Systemkamera ist die Post-Focus-Simulation. Hiermit können Sie dem Hersteller zufolge beliebige Bereiche eines Bildes fokussieren. Dies kann demnach sogar geschehen, wenn die Aufnahme bereits erstellt ist. So ist es möglich, im Nachhinein eine oder sogar mehrere Fokusebenen zu erstellen. Zusammen mit der Kamera erhalten Sie zudem das Objektiv H-FS14042E von Panasonic. Dabei handelt es sich um ein Standard-Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 42 Millimetern und einer Lichtstärke F-3,5.

Was bedeutet das F-3,5 bei einem Objektiv? Das F sowie die Zahl dahinter gibt der Hersteller als Wert der Lichtstärke an, die in die Kamera eintritt. Der Wert ergibt sich aus Wölbung und Güte des Objektivs zusammen mit dem Durchmesser des Lochs im Kamera-Gehäuse, durch das das Licht eintritt – auch der Abstand zwischen Fokus und dieser Licht-Öffnung wird mit einbezogen.

Zusammenfassung

Diese Systemkamera von Panasonic schafft Fotos mit einer maximalen Auflösung von 16 Megapixeln. Videos wiederum lassen sich in Ultra HD aufnehmen. Auch für Bildaufnahmen gibt es laut des Herstellers einen 4K-Modus. Darüber hinaus zeichnen die Kamera, die zusammen mit einem Objektiv ausgeliefert wird, laut des Herstellers weitere Features wie die Post-Focus-Simulation aus.

FAQ

In welchem Dateiformat nimmt die Panasonic-Systemkamera LUMIX G DMC-G70KA auf?

Dem Hersteller zufolge erfolgen die Foto-Aufnahmen in JPEG, RAW und bei Verwendung eines 3D-Objektivs nach Micro-Four-Thirds-Systemstandard auch in MPO. Videos speichert die Kamera in AVCHD mit dem Audioformat Dolby Digital 2-Kanal sowie in MP4 mit dem Audioformat AAC 2-Kanal.

Hat die Kamera NFC?

Nein, bei dieser Systemkamera können Sie laut des Datenblattes nur auf Wi-Fi zugreifen.

Welche Autofokus-Modi kann dieses Panasonic-Modell vorweisen?

Sie greifen bei der Systemkamera LUMIX G DMC-G70KA von Panasonic auf die Autofokus-Modi Gesichtserkennung, Augenerkennung, Motivverfolgung, 49-Feld, Custom-Multi, 1-Feld und Pin-Point mit Full-Area-Touch-Möglichkeit zurück.

Wie viele Aufnahmen kann ich mit der Serienfunktion erstellen?

Laut Panasonic sind dies bis zu 10 Bildern pro Sekunde.

5. Systemkamera PEN E-PL9 von Olympus – mit 14-42-Millimeter-Pancake-Objektiv und langen Belichtungszeiten

Die Systemkamera Olympus PEN E-PL9 in der Farbe Braun/Silber erhalten Sie zusammen mit einem 14-42-Millimeter-Pancake-Objektiv. Hierbei handelt es sich um ein Standard-Zoom-Objektiv des Herstellers. Bei diesem Modell stehen Ihnen sowohl Wi-Fi als auch Bluetooth zur Verfügung. Somit können Sie mit dieser Systemkamera Fotos direkt mit Freunden oder Bekannten teilen oder im Internet auf Ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichen.

Erfolgreiche Aufnahmen in der Dunkelheit: Der Hersteller stellt bei diesem Modell die Funktion Advanced Photography in den Vordergrund. Damit sollen Ihnen Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten möglich sein. Zudem können Sie mit diesem Feature demnach auch bei Nacht Fotos in guter Qualität erstellen.

Der Hersteller verbaut nach eigenen Angaben einen 4/3-Zoll-Live-MOS-Sensor. Mit diesem Bildsensor sollen Sie Fotoaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 16,1 Megapixeln erstellen können. Dahingegen sind Videoaufnahmen demnach in einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln möglich, sodass Sie also Videos in Ultra HD aufnehmen. Diese dürfen maximal 29 Minuten lang sein. Insgesamt gibt es 23 Aufnahmemodi sowie eine automatische Gesichtserkennung. Durch diese Funktionen sollen Ihre Fotos stets korrekt belichtet werden. Der maximale ISO-Wert liegt bei 25.600.

Darüber hinaus hat diese Systemkamera den Informationen zufolge einen automatischen und einen manuellen Weißabgleich. Mit der Lieferung dieser 380 Gramm schweren Kamera – inklusive Akku und Speicherkarte – erhalten Sie einen Lithium-Ionen-Akku, der zum Lieferumfang gehört. Das Menü bei dieser Kamera ist in 25 Sprachen abrufbar, unter anderem auch in deutscher Sprache.

Zusammenfassung

Bei der Olympus PEN E-PL9 handelt es sich um eine Systemkamera, mit der Sie Fotoaufnahmen mit einer Auflösung von maximal 16,1 Megapixeln erstellen. Das Feature Advanced Photography der Kamera soll für gute Aufnahmen auch in dunklen Umgebungen sorgen. Die Lieferung erfolgt zusammen mit einem 14-42-Millimeter-Pancake-Objektiv.

FAQ

Kann ich bei der Systemkamera Olympus PEN E-PL9 auch eine Serienbildfunktion nutzen?

Ja, dieses Feature ist laut Hersteller vorhanden. Damit sollen Sie – je nach Aufnahmequalität – bis zu 8,6 Aufnahmen in der Sekunde erstellen können.

Hat die Kamera einen Blitz?

Olympus zufolge ist ein Blitz eingebaut.

Wie groß ist das Display?

Bei der Olympus-Systemkamera PEN E-PL9 verbaut der Hersteller den Informationen zufolge ein 3 Zoll großes LCD.

Welche Anschlussmöglichkeiten außer Wi-Fi und Bluetooth stehen mir zur Verfügung?

Sie können die Kamera per Micro-USB-Kabel oder per HDMI mit anderen Geräten verbinden.

6. Canon EOS M100 – Systemkamera mit 15-45-Millimeter-Objektiv sowie Bluetooth, WLAN und NFC

Bei der Canon EOS M100 handelt es sich um eine Systemkamera, die der Hersteller als Konkurrent zu den Smartphone-Kameras positioniert hat. Von daher finden Sie bei diesem Modell unter anderem Bluetooth, WLAN und NFC. Diese Funktionen sollen sicherstellen, dass Sie Ihre Schnappschüsse zu jeder Zeit an jedem Ort direkt auch auf Ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichen oder an Freunde und Familienmitglieder versenden können. Denn in der heutigen Zeit steht Ihnen mindestens eine der drei Übertragungsmöglichkeiten im Normalfall zur Verfügung.

Verwandeln Sie das Aussehen täglich: Mit der Canon EOS M100 haben Sie die Möglichkeit, jeden Tag auf eine andere Farbe zurückzugreifen. Denn passend zu dieser Kamera können Sie die Fronthülle EH31-FJ in vielen verschiedenen Farben und Mustern erwerben.

Die Canon-Systemkamera ist kompatibel zur Canon-Connect-App zum Übertragen der Fotos. Diese Aufnahmen erstellen Sie dem Hersteller zufolge mit einer maximalen Auflösung von 24,2 Megapixeln, sodass Sie auf eine hohe Auflösung zurückgreifen können. Videos hingegen werden lediglich in Full HD erstellt. Das Gerät hat zudem ein 3 Zoll großes Display, wobei es sich hier den Angaben zufolge um einen Touchscreen handelt, der sich um bis zu 180 Grad klappen lässt.

Fotografieren bei Dunkelheit: Der Hersteller verweist in seinen Informationen darauf, dass sich mit dieser Kamera auch im Dunkeln gute Fotos schießen lassen. Allerdings liegt der maximale ISO-Wert bei 25.600. Dieser Wert wird von zahlreichen Systemkameras auf dem Markt übertroffen und selbst Smartphones liegen teilweise über diesem Wert.

Die EOS M100 wiegt den Angaben von Canon zufolge rund 302 Gramm inklusive des Akkus und der Speicherkarte. Die Abmessungen von 10,82 x 6,71 x 3,51 Zentimetern sorgen dafür, dass Sie die Systemkamera in jeder Tasche bequem verstauen können. Neben einem Weißabgleich ist auch ein USB-Anschluss vorhanden. Mit der Lieferung erhalten Sie zudem ein Standard-Zoom-Objektiv des japanischen Herstellers. Hierbei handelt es sich um das Canon EF-M 15-45 Millimeter IS STM.

In einem interessanten Video zeigt Canon auf, wie Sie diese Systemkamera beispielsweise beim Fashion-Shopping einsetzen können:

Zusammenfassung

Die Canon EOS M100 ist eine Systemkamera mit Bluetooth, WLAN und NFC. Fotos können Sie mit einer Auflösung von maximal 24,2 Megapixeln erstellen, Videos hingegen in Full HD. Dieses Modell hat einen 3-Zoll-Touchscreen verbaut, den Sie um bis zu 180 Grad klappen können. Die Lieferung erfolgt inklusive des Standard-Zoom-Objektivs Canon EF-M 15-45 Millimeter IS STM.

FAQ

Welcher Bildsensor ist bei der Canon EOS M100 verbaut?

Dieses Modell hat Canon zufolge einen CMOS-Sensor sowie einen DIGIC-7-Bildprozessor.

Kann ich mit dieser Systemkamera auch Serienaufnahmen erstellen?

Dies soll möglich sein, wobei der Hersteller als Maximalwert 6,1 Aufnahmen pro Sekunde angibt.

Welchen Autofokus hat die Kamera?

Bei der Systemkamera EOS M100 ist ein Dual-Pixel-CMOS-Autofokus verbaut. Dieser hat den Informationen zufolge maximal 49 Autofokus-Messpunkte.

Welchen Verschluss hat dieses Modell?

Dem Datenblatt zufolge handelt es sich um einen elektronisch gesteuerten Schlitzverschluss mit einer Verschlusszeit von 30-1/4.000 Sekunden in Drittelstufen.

Kann ich beim LCD die Helligkeit anpassen?

Ja, wobei Canon nach eigenen Angaben fünf Stufen der Anpassung verbaut hat.

In welchem Dateityp kann ich mit der Kamera die Aufnahmen speichern?

Fotos speichert die Kamera den Angaben zufolge in JPEG – Fein, Normal und DCF-Format 2.0 – sowie in RAW und sRAW. Videos hingegen werden in MP4 gespeichert.

7. Systemkamera Alpha 5100 von Sony – mit schnellem Hybrid-Autofokus sowie optimiertem Bildprozessor

Die Sony Alpha 5100 ist eine Systemkamera, mit der Sie Fotoaufnahmen mit maximal 24,3 Megapixeln erstellen können. Wie der japanische Hersteller zudem informiert, sind Videoaufnahmen in maximal Full HD möglich. Bei diesem Modell verbaut das Traditionsunternehmen nach eigenen Angaben einen Exmor-APS-C-Sensor.

Zudem hat Sony das Gerät den Informationen zufolge mit einem optimierten BIONZ-X™-Bildprozessor ausgestattet. Dieser soll für eine hervorragende Rauschunterdrückung bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Ferner können Sie so bei Ihren Aufnahmen sehr gute Farben und Details erhalten.

Schneller Hybrid-Autofokus: Dieses Modell von Sony zeichnet sich zudem durch einen schnellen Hybrid-Autofokus aus. Denn diese Systemkamera hat Sony zufolge einen Autofokus mit Phasendetektion und 179 Messpunkten. Wenn Sie auf den schnellen Hybrid-Autofokus zurückgreifen, sollen Sie demnach einen permanenten Autofokus in Kinoqualität erhalten.

Dass die Aufnahmen auch im Dunkeln gelingen, soll zudem die erhöhte Lichtempfindlichkeit sicherstellen. Den maximalen ISO-Wert der Alpha 5100 gibt Sony mit ISO 25.600 an. Zudem hat die Kamera WLAN und NFC, sodass Sie die erstellten Aufnahmen direkt online veröffentlichen oder teilen können. Die Lieferung erfolgt inklusive des Objektivs Sony SELP1650. Dies ist ein Standard-Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 16 bis 50 Millimetern.

RAW-Bildformat sorgt für bessere Ergebnisse! Bei den Systemkameras sollten Sie wie bei allen Digitalkameras auf das RAW-Format setzen. Hierbei handelt es sich um die herstellerspezifischen Rohdatenformate, in denen Sie die jeweiligen Fotos abspeichern. Dies gibt Ihnen nämlich die Chance, später jedes Pixel des Fotos zu bearbeiten. Im Gegensatz zum JPG-Format erfolgt bei einem RAW-Foto keine Verkleinerung der Bild-Informationen.

Zusammenfassung

Mit der Systemkamera Alpha 5100 von Sony können Sie Fotoaufnahmen mit maximal 24,3 Megapixeln und Videos in Full HD erstellen. Die maximale Lichtempfindlichkeit beziffert der Hersteller mit ISO 25.600. Sie erhalten die Kamera zusammen mit dem Standard-Zoom-Objektiv Sony SELP1650 mit einer Brennweite von 16 bis 50 Millimetern. Weitere Features sind laut den Angaben ein schneller Hybrid-Autofokus sowie ein optimierter Bildprozessor.

FAQ

Über welches Display verfügt die Systemkamera?

Hierbei handelt es sich den Angaben des Herstellers zufolge um ein 3 Zoll großes LCD, das sich um 180 Grad drehen lässt.

Was erhalte ich im Standard-Lieferumfang?

Sie erhalten die Sony-Systemkamera Alpha 5100, einen Akku NP-FW50, das Objektiv SELP1650, einen Schultergurt, ein Netzkabel, ein Netzteil AC-UB10, ein Micro-USB-Kabel und eine Objektivkappe.

Zwischen welchen Farben kann ich wählen?

Dieses Modell ist in den Farben Schwarz, Weiß und Braun im Handel erhältlich.

Welche Objektive kann ich mit der Alpha 5100 von Sony nutzen?

Sie können dieses Modell dem Datenblatt der Kamera zufolge mit allen E-Mount-Objektiven des japanischen Unternehmens nutzen.

Welcher Sensor kommt zum Einsatz?

Diese Systemkamera hat einen APS-C-Sensor mit 23,5 x 15,6 Millimetern.

Welche Speichermedien kann ich verwenden?

Den Sony-Angaben zufolge können Sie folgende Speichermedien einsetzen: Memory Stick PRO Duo™, Memory Stick PRO-HG Duo™, Memory Stick XC-HG Duo™, SD-Speicherkarte, sowie uHS-I-konforme SDHC-Speicherkarte oder SDXC-Speicherkarte.

Gibt es einen automatischen Weißabgleich?

Ja, dieser ist vorhanden.

8. Canon-Systemkamera EOS M6 Mark II – mit hoher Auflösung von 32,5 Megapixeln und Videos in Ultra HD

Die Canon EOS M6 Mark II zeichnet sich insbesondere durch die hohe Leistungsfähigkeit aus. Denn laut Hersteller können Sie mit dieser Systemkamera Fotos mit bis zu 32,5 Megapixeln erstellen. Zudem sind demnach Videoaufnahmen in einer Ultra-HD-Auflösung möglich. Trotz dieser Leistungsfähigkeit hat das japanische Unternehmen die Systemkamera kompakt gehalten mit Maßen von 11,96 x 7 x 4,92 Zentimetern und einem Gewicht von 408 Kilogramm, einschließlich Akku und Speicherkarte. Zudem können Sie den elektronischen Sucher gemäß den Angaben abnehmen, sodass Sie die Kamera bequem in die Tasche stecken können.

Serienbildfunktion noch leistungsfähiger! Bei dieser zweiten Version der EOS M6 hat Canon nach eigenen Angaben eine Reihe von Funktionen leistungsfähiger gestaltet. So können Sie beispielsweise mit der Serienbildfunktion bis zu 14 Aufnahmen in der Sekunde bewerkstelligen. Im RAW-Burst-Modus sind dies demzufolge sogar 30 Aufnahmen pro Sekunde. Diese Leistungsfähigkeit finden Sie im Jahr 2020 bei nicht vielen Digitalkameras im Handel vor. Bei der ersten Version dieses Modells waren dies beispielsweise noch maximal neun Aufnahmen pro Sekunde.

Den maximalen ISO-Wert gibt der Hersteller mit 25.600 an, sodass Ihnen auch in dunklen Umgebungen Fotos in guter Qualität möglich sein sollten. Denn diese Lichtempfindlichkeit ist auf bis zu ISO 51.200 erweiterbar. Die Aufnahmen können Sie direkt per WLAN oder Bluetooth mit Freunden, Familienmitgliedern oder in Ihren Social-Media-Kanälen teilen. Dafür steht Ihnen die Canon-Camera-Connect-App zur Verfügung. Für dieses Modell empfiehlt der Hersteller seine beiden Objektive EF-M 22 Millimeter f/2 STM und 32 Millimeter f/1.4 STM.

Kein Objektiv im Lieferumfang enthalten! Bei diesem Angebot erhalten Sie nur den Kamerabody. Ein Objektiv gehört nicht zum Lieferumfang. Dieses müssen separat bestellen.

Zusammenfassung

Mit der Canon EOS M6 Mark II können Sie Fotos in einer maximalen Auflösung von 32,5 Megapixeln erstellen. Videos wiederum zeichnen Sie in Ultra HD auf. Ein abnehmbarer elektronischer Sucher sowie geringe Abmessungen und ein leichtes Gewicht sollen dafür sorgen, dass Sie die Kamera jederzeit bequem mit sich führen können. Dank Bluetooth und WLAN lassen sich Fotos im Zusammenspiel mit der Canon-Camera-Connect-App direkt nach dem Erstellen teilen.

FAQ

Welchen Sensor hat diese Systemkamera?

Die Canon EOS M6 Mark II hat dem Datenblatt zufolge einen CMOS-Sensor mit 22,3 x 14,9 Millimetern.

Welchen Autofokus erhalte ich bei diesem Modell?

Bei dieser Systemkamera setzt der japanische Hersteller nach eigenen Angaben auf ein Dual-Pixel-CMOS-Autofokus-System mit maximal 143 Messfeldern. Die Anzahl hängt vom jeweiligen Objektiv ab.

Gibt es Informationen zum Verschluss bei der Canon EOS M6 Mark II?

Laut des Herstellers handelt es sich um einen in allen Geschwindigkeiten elektronisch gesteuerten, vertikalen Schlitzverschluss. Die Verschlusszeiten betragen demnach 30-1/4.000 Sekunden bei mechanischem Verschluss und 30-1/16.000 Sekunden bei elektronischem Verschluss.

Welches Display hat die Kamera?

Es handelt sich um ein 3 Zoll großes LCD mit rund 1.040.000 Bildpunkten. Der TFT-Touchscreen ist dabei um 180 Grad nach oben und 45 Grad nach unten klappbar.

9. Olympus PEN E-PL8 – Systemkamera mit Movie-Clip-Funktion, WLAN und zahlreichem Zubehör

Mit der Systemkamera PEN E-PL8 von Olympus können Sie dem Hersteller zufolge Fotos mit einer Auflösung von 16,1 Megapixeln erstellen. Mit der Serienbildfunktion lassen sich demnach bis zu 8,5 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Videos wiederum können Sie demzufolge in Full HD speichern. Dabei setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf einen 4/3-Zoll-Live-MOS-Sensor mit 17,3 x 13 Millimetern. Den maximalen ISO-Wert beziffert Olympus auf 25.600.

Nach Möglichkeit auf Fotomodi verzichten: Bei den Systemkameras sollten Sie genauso wie bei Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras auf die automatischen Fotomodi nach Möglichkeit verzichten. Mit den Modi wie Sport oder Landschaft können Sie Fotos nicht in einer so guten Qualität erstellen, wie Sie vielleicht zunächst denken. Denn diese Modi sind in den Einstellungen wie ISO-Wert oder Lichtstärke oft mit einer schlechteren Qualität versehen als beim manuellen Einstellen dieser Faktoren.

Beim Fokussiersystem kommt bei diesem Modell gemäß den Angaben ein Kontrast-Autofokus-System mit 81 Messpunkten zum Einsatz. Mit dem integrierten Wi-Fi und der Olympus-Image-Share-App können Sie Ihre Aufnahmen stets teilen und in Ihren Social-Merdia-Kanälen posten. Außerdem gibt es eine Movie-Clip-Funktion, um kurze Videos in der Kamera zum Teilen zu kombinieren. Hierzu müssen Sie den Angaben zufolge Clips von 2, 4 oder 6 Sekunden aufnehmen und diese eventuell mit Filter und Musik ergänzen, um sie dann hochzuladen. Im Standard-Lieferumfang finden Sie bei dieser Kamera:

  • Das Olympus E-PL8 Kamera-Gehäuse in Weiß
  • Ein 14-42-Millimeter-Pancake-Objektiv in Silber
  • Ein Ladegerät Olympus BCS-5
  • Einen Akku BLS-50
  • Einen Olympus-Blitz FL-LM1
  • Ein USB-Kabel
  • Ein Video-Kabel
  • Einen Ledergurt
  • Eine Garantiekarte
  • Eine CD-ROM mit Software
  • Eine Bedienungsanleitung

Zusammenfassung

Diese Olympus-Systemkamera erhalten Sie zusammen mit einem 14-42-Millimeter-Pancake-Objektiv. Die Kamera ermöglicht laut Hersteller Fotoaufnahmen mit bis zu 16,1 Megapixeln und Videoaufnahmen in Full HD. Neben WLAN und einem Kontrast-Autofokus-System steht Ihnen unter anderem eine Movie-Clip-Funktion zur Verfügung, um kurze Videos online zu veröffentlichen.

FAQ

Wie schwer ist diese Kamera von Olympus?

Der Kamerabody wiegt dem Hersteller zufolge 326 Gramm. Inklusive Akku und Speicherkarte beziffert der Hersteller das Gewicht auf 374 Gramm.

Welche Abmessungen hat die PEN E-PL8?

Olympus gibt die Maße mit 11,71 x 6,83 x 3,84 Zentimetern an.

Erhalte ich die Systemkamera auch in anderen Farben?

Ja, Sie können dieses Modell in Weiß, Braun oder Schwarz kaufen.

Welches Display hat dieses Modell?

Den Informationen zufolge hat die Systemkamera PEN E-PL8 ein schwenkbares LC-Display mit einer Größe von 3 Zoll.

10. Systemkamera Alpha 5000 von Sony mit schwenkbarem Display – für sehr gute Selbstporträts

Bei der Sony Alpha 5000 handelt es sich um eine Systemkamera, mit der Sie laut den Angaben Fotos in einer Auflösung von maximal 20,1 Megapixeln erstellen können. Videos wiederum nehmen Sie dem Hersteller zufolge in Full HD auf. Für die Aufnahmen sorgen dabei der Exmor-APS-C-HD-CMOS-Sensor sowie der Bildprozessor BIONZ X des japanischen Unternehmens. Die Auslieferung bei diesem Modell erfolgt inklusive des Standard-Zoom-Objektives SELP-1650, das Ihnen eine Brennweite von 16 bis 50 Millimetern bietet.

Eine Besonderheit dieses Modells stellt das Display dar. Denn dabei handelt es sich um ein schwenkbares LCD mit einer Größe von 3 Zoll. Zudem können Sie bei dieser Systemkamera laut Sony auf eine Reihe interessanter Funktionen bauen. Dazu gehört beispielsweise die PlayMemories-Kamera-App des japanischen Herstellers, die Ihnen das Feature Mehrfachbelichtung bietet. Dazu können Sie aus einem von sieben Themen wählen und schon sollen Sie die ideale Belichtung für Ihr Motiv erhalten. Außerdem soll es mit der App eine Funktion Zeitraffer geben, bei der eine Reihe von Bildern automatisch aufgenommen wird und diese zu einem Video kombiniert werden.

Sehr gute Selbstporträts im Mittelpunkt: Zudem setzt der Hersteller bei diesem Modell nach eigenen Angaben auf die Erstellung sehr guter Selbstporträts. Hierfür bietet Ihnen diese Systemkamera beispielsweise einen Soft-Skin-Effekt. Dieser soll demnach etwaige Fältchen oder Mattheit einfach wegretuschieren. Zudem gibt es die Features Gesichtserkennung und Smile Shutter, mit denen Ihnen klare Aufnahmen von Gesichtern gelingen und Sie ein Schmunzeln genau im richtigen Moment einfangen sollen.

Zusammenfassung

Die Sony Alpha 5000 ist eine Systemkamera, mit der Sie Fotos mit einer Auflösung von maximal 20,1 Megapixeln erstellen können. Videoaufnahmen sind in Full HD möglich. Die Lieferung erfolgt bei diesem Modell inklusive des Standard-Zoom-Objektivs Sony SELP-1650. Interessante Features dieses Modells sind beispielsweise die Mehrfachbelichtung, der Zeitraffer sowie die Gesichtserkennung.

FAQ

In welchen Farben erhalte ich die Alpha 5000 von Sony im Handel?

Sie können diese Systemkamera in den Farben Weiß, Silber und Schwarz erwerben.

Welche Objektive kann ich mit diesem Modell kombinieren?

Dem Hersteller zufolge können Sie sämtliche Sony E-Mount-Objektive nutzen.

Wie viele Bildeffekte hat die Systemkamera?

Sony zufolge können Sie die Bildeffekte Poster in Farbe und Schwarz-Weiß, Pop Color, Retro, Teilfarbfilter, Kontrastreich Mono, Spielzeugkamera, Soft High-key, Weichzeichner, HDR Painting, Rich-Tone-Mono, Miniatur, Wasserfarben und Illustration nutzen.

In welchem Format nimmt diese Kamera Videos auf?

Die Aufzeichnung erfolgt in AVCHD 2.0/MP4.

Welche Speichermedien kann ich zur Aufnahme nutzen?

Hierfür stehen Ihnen den Angaben zufolge Memory Stick PRO Duo™, Memory Stick PRO-HG Duo™, Memory Stick XC-HG Duo, und SD-, SDHC-, SDXC-Speicherkarte zur Auswahl.

Welche Lichtempfindlichkeit hat die Kamera?

Die Lichtempfindlichkeit gibt Sony mit ISO 100 bis ISO 16000 an. Somit liegt der ISO-Wert im unteren Bereich bei den Digitalkameras.

Was bekomme ich im Standard-Lieferumfang?

Sie erhalten neben der Sony Alpha 5000 und dem Standard-Zoom-Objektiv Sony SELP1650 ein AC-UB10-Netzladegerät, einen Schultergurt, eine Objektivkappe, eine Gehäusekappe und ein Micro-USB-Kabel.

Was ist eine Systemkamera?

Systemkamera TestBei einer Systemkamera handelt es sich um einen Fotoapparat, bei dem sich die Komponenten in dem komplett kompatiblen Kamerasystem austauschen lassen. Die zwei wichtigsten Komponenten sind das Kameragehäuse, das die Hersteller meist als Kamerabody bezeichnen, sowie das zur Kamera passende Objektiv. Da Gehäuse und Objektiv die wichtigsten Details einer Systemkamera sind, finden Sie diesen Kameratyp oft auch als Wechselobjektiv-Kamera im Handel.

Die Systemkameras gliedern sich zwischen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras ein. Sie sind besser ausgestattet als die kompakten Modelle. Denn Ihnen steht beispielsweise die Möglichkeit offen, aus verschiedenen Objektiven zu wählen, während Kompaktkameras über ein fest verbautes Objektiv verfügen. Beispielsweise können Sie auch eine Makro-Linse oder ein Fischauge nutzen. Zudem sind Bildsensor und Lichtempfindlichkeit besser als bei den kompakten Modellen. Dahingegen kosten die Systemkameras mehr.

Achten Sie auf Komplettsets der Hersteller: In der Regel hat jeder Hersteller von Systemkameras ein eigenes System, sodass Sie oftmals Objektiv und Gehäuse vom gleichen Produzenten finden. Die meisten Systemkameras können Sie zudem direkt mit einem passenden Objektiv im Set kaufen.

Der entscheidende Unterschied zwischen einer Systemkamera und einer Spiegelreflexkamera wiederum liegt insbesondere im Spiegel. Denn bei einer Systemkamera fehlt im Normalfall die mechanische Spiegelkonstruktion. Da der Systemkamera der Spiegel fehlt, ist sie auch kompakter und leichter als die Spiegelreflexkamera. Ansonsten können Sie bei einer Systemkamera die gleiche Flexibilität erwarten wie bei einer Spiegelreflexkamera. Denn Sie können:

  1. Ein Objektiv wechseln
  2. Die Lichtstärke wählen
  3. Die Bildschärfe einstellen
  4. Weitere Einstellungen vornehmen

Wie funktioniert eine Systemkamera?

Schon gewusst?Auch wenn es im Handel Kameras mit Spiegel gibt, die als Systemkamera angepriesen werden, blicken wir in diesem Vergleich auf die klassische Systemkamera ohne Spiegel. Dies ist insbesondere bei der Funktionsweise einer Systemkamera entscheidend. Denn bei einer spiegellosen Systemkamera fällt das Licht aus dem Objektiv direkt auf den Bildsensor. Damit die Fokussierung und Belichtung korrekt funktionieren, erfolgt die Nutzung des Bildsensor-Signals.

Bei einer Systemkamera fehlt aber nicht nur der Spiegel, sondern auch der optische Sucher. Auch deswegen fängt der Sensor das Bild direkt ein und überträgt es auf die Display-Rückseite. Sollte die Systemkamera jedoch einen elektronischen Sucher haben, erfolgt zudem die Weiterleitung des Bildes zum Sucher. Mitunter findet sich der elektronische Sucher auch als optionales Zubehör.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Systemkamera

Bei einer Systemkamera ergeben sich folgende wichtigen Vor- und Nachteile gegenüber Kompakt- bzw. Spiegelreflexkameras:

  • Verschiedene Objektive erhältlich
  • Bietet eine sehr gute Bildqualität
  • Wiegt im Vergleich zur Spiegelreflexkamera wesentlich weniger
  • Meist kompakter und somit besser zum mobilen Einsatz geeignet
  • Kein aufwändiges Reinigungssystem für den Spiegel notwendig
  • Wesentlich geringere Auswahl
  • Verarbeitung einer geringeren Bildanzahl in langsamerer Abfolge als Spiegelreflexkameras

Welche Alternativen gibt es zur Systemkamera?

VariantenNeben den Systemkameras gibt es auf dem Markt der Digitalkameras noch die Spiegelreflexkameras, die Kompaktkameras und die Bridgekameras. Nachfolgend blicken wir in aller Kürze auf die jeweiligen Kameratypen.

Kompaktkameras

Bei den Kompaktkameras handelt es sich um die kleinsten Vertreter der Digitalkameras. Diese Modelle sind nicht viel größer als der jeweilige integrierte Bildschirm. Die Kompaktkamera ist so klein und leicht, dass Sie sie bequem in jeder Hosentasche mitführen können. Sie visieren das zu fotografierende Motiv ausschließlich über das integrierte Display der Kompaktkamera an, da es keinen analogen Sucher gibt. Dieser Kameratyp, bei dem es keine wechselbaren Objektive gibt und auch die Bildqualität nicht an die der System- oder Spiegelreflexkameras heranreicht, sind die günstigsten Digitalkameras im Handel.

Bridgekameras

Ein weiterer Typ der Digitalkameras sind die Bridgekameras. Diese finden sich zwischen den Kompaktkameras und den Spiegelreflexkameras. Auch diese Modelle haben keinen Spiegel, verfügen aber über einen guten Zoom und einen leistungsstarken Bildstabilisator. Zudem gibt es ein fest verbautes Objektiv, das Sie nicht wechseln können. Die Ausstattung ähnelt somit eher einer Spiegelreflexkamera als einer Kompaktkamera.

Spiegelreflexkamera

Das entscheidende Merkmal der Spiegelreflexkamera ist der verbaute Spiegel. Dieser ist klappbar und sorgt dafür, dass das zu fotografierende Motiv auf die Linse geworfen wird. Die Hersteller verbauen diesen Spiegel zwischen Objektiv und Bildebene. Die Kamera bildet das abzulichtende Motiv seitenverkehrt auf die horizontal liegende Mattscheibe. Dies erfolgt vor der Aufnahme. Außerdem ist der Sensor einer Spiegelreflexkamera deutlich größer als bei den restlichen Kameratypen. Darüber hinaus können Sie aus einer großen Anzahl an Objektiven auswählen.

Welche Objektive gibt es für eine Systemkamera?

Wichtig!Bei den Systemkameras gibt es eine Reihe diverser Objektive, die Sie nutzen können. Der Einsatz eines Objektivs muss vorab auch genau geplant sein. Denn es ist das wichtigste Zubehör bei diesem Kameratyp. Sollten Sie ein Anfänger in der Fotografie sein, liefert Ihnen das meist mitgelieferte Kit-Objektiv einen guten Dienst. Dabei handelt es sich um das Objektiv, das der Kamera beim Kauf beiliegt. Meist ist dies ein Standard-Zoom-Objektiv. Darüber hinaus können Sie aber auch die folgenden Objektive mit Ihrer Systemkamera nutzen:

  • Normalobjektive
  • Weitwinkelobjektive
  • Teleobjektive
  • Makro-Objektive
  • Fisheye-Objektive
  • Pancake-Objektive

Das Normalobjektiv

In der Fotografie gelten Werte von 40 bis 60 Millimeter als der normale Brennweitenbereich. Generell entsprechen nämlich die Eigenschaften der Abbildung und die Verhältnisse in diesem Bereich am ehesten dem normalen Sehempfinden des Menschen. Deswegen finden Sie im Handel die meisten Normalobjektive mit einer Brennweite von 50 Millimetern. Da die Herstellung von Normalobjektiven ohne großen Aufwand möglich ist, gehören sie zu den preisgünstigen Objektiven.

Tipp für Einsteiger: Sollten Sie ein Anfänger in der Fotografie sein, empfiehlt sich der Einsatz eines Normalobjektivs besonders. Denn hier gibt es keine große Gefahr, dass Sie zu wenige oder zu viele Details auf das Foto bringen. Denn bei dieser Festbrennweite haben Sie – im Gegensatz zu Weitwinkelobjektiven – keine große Wahl, zwischen Motiven hin- und her zu zoomen. Sie konzentrieren sich stattdessen auf das Hauptmotiv.

Das Weitwinkelobjektiv

Bei Weitwinkelobjektiven handelt es sich um Objektive mit einer sehr kurzen Brennweite. In dieser Kategorie finden Sie demnach vor allem Modelle mit Brennweiten von 10 bis 35 Millimetern. Dies gilt sowohl für Festbrennweiten wie beispielsweise 10 Millimeter als auch für Zoomobjektive – zum Beispiel von 10 bis 35 Millimetern. Bei diesen Objektiven erhalten Sie einen Bildwinkel, der größer ist als der Eindruck des menschlichen Auges. Ihnen steht mit diesen Objektiven somit ein großer Ausschnitt zur Verfügung, mit denen Sie die Bilder gestalten können.

Die Weitwinkelobjektive kommen vor allem in der Architekturfotografie zum Einsatz. Denn wenn Sie direkt vor einem großen und breiten Gebäude stehen, benötigen Sie kurze Brennweiten, um diese Gebäude entsprechend komplett abzulichten. Zudem nutzen einige Fotografen die Weitwinkelobjektive auch in der Landschaftsfotografie, um eine faszinierende Landschaft komplett in Szene zu setzen.

Das Teleobjektiv

Mindestens ein Teleobjektiv gehört heutzutage zur Standardausrüstung von Hobby- und Profifotografen. Diese Objektive beginnen ab einer Brennweite von etwa 60 Millimetern und reichen bis über 1.000 Millimeter. Auch hier gibt es Objektive mit einer Festbrennweite, wie beispielsweise 400 Millimeter, oder aber Teleobjektive mit zum Beispiel 70 bis 300 Millimetern. Mit diesen Objektiven holen Sie – vereinfacht gesagt – weit entfernte Motive näher heran.

Dabei gilt es aber auch zu beachten, dass sich die Tiefenwirkung enorm verändert. Denn je weiter Sie in den Telebereich gehen, desto unschärfer wird der Hintergrund. Meist kommen die Teleobjektive in der Sport-, Natur und Porträtfotografie zum Einsatz.

Lichtstärke beim Teleobjektiv nicht vernachlässigen! Wenn Sie sich für ein Teleobjektiv entscheiden, vernachlässigen Sie die Lichtstärke nicht. Denn schon ab einer Brennweite von 200 Millimetern sorgt die kleinste Bewegung der Systemkamera für Verwacklungen. Deswegen benötigen Sie eine kurze Belichtungszeit. Zudem sollten Sie auch den Kauf eines Stativs bedenken, da Teleobjektive meist groß und schwer sind.

Systemkamera VergleichDas Makro-Objektiv

Bei einem Makro-Objektiv handelt es sich um ein spezielles Wechselobjektiv, mit dem Sie einen großen Abbildungsmaßstab erzielen können. Die gängigsten sind hierbei 1:1 und 1:2.

Bei 1:1 wird das Objekt in Originalgröße auf dem Sensor abgebildet, bei 1:2 ist die Abbildung auf dem Sensor halb so groß wie das Objekt. Die Makro-Objektive finden sich aber auch in Abbildungsmaßstäben von bis zu 1:7 oder 1:9. Mit diesen Objektiven können Sie aus geringer Nähe fotografieren, wobei das Bild scharf bleibt.

Das Fisheye-Objektiv

Den Namen Fisheye-Objektiv hat dieses Objektiv aufgrund des weiten Bildwinkels. Denn dieser ähnelt der Fischaugenperspektive. Ursprünglich wurden Fisheye-Objektive für astronomische Anwendungen hergestellt, denn sie konnten den kompletten Himmel einfangen. Heute stehen Ihnen die Fisheye-Objektive für mehr künstlerischen Ausdruck und Drama zur Verfügung. Zudem können Sie bei sehr hoher Tiefenschärfe Motive aus sehr geringer Entfernung fokussieren. Alles weitere im Bild wird nach außen hin immer kleiner dargestellt.

Den Unterschied zwischen einem Ultraweitwinkel-Objektiv und einem Fisheye-Objektiv zeigt Ihnen das nachfolgende Video auf interessante Weise:

Das Pancake-Objektiv

Eine Besonderheit ist das Pancake-Objektiv. Der Name stammt vom englischen Wort für Pfannkuchen und zeigt auch schon die Besonderheit dieses Objektives: Die flache Bauweise. Diese Modelle erhalten Sie in der Regel als Festbrennweiten zwischen 10 und 40 Millimetern. Mitunter finden sich aber auch 14-42-Millimeter-Pancake-Objektive im Handel. Da diese Objektive klein, sehr leicht und handlich sind, eignen sie sich besonders für Reisen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Systemkamera achten?

BestellungNachfolgend blicken wir auf die wichtigsten Kaufmerkmale, die Sie beim Kauf einer Systemkamera beachten müssen. Hierbei stehen folgende Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften besonders im Mittelpunkt:

  • Sensor: Der Sensor einer Systemkamera ist eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale. Je größer dieser nämlich ist, desto besser ist die Bildqualität. Vor allem bei schlechteren Lichtverhältnissen wird dies deutlich. Allerdings: Größere Sensoren sind auch wesentlich teurer. Am häufigsten verbaut ist der APS-C-Sensor. Bei Canon hat dieser beispielsweise die Größe 22,3 x 14,9 Millimeter. Zudem gibt es noch das CX-Format von Nikon, das Four-Thirds-Format von Panasonic und Olympus, sowie das Mittel- und Vollformat. Im Vergleich zum Vollformat fängt der APS-C-Sensor nur die Hälfte des Lichts ein – ist aber dafür auch wesentlich günstiger.
  • Lichtempfindlichkeit und Bildrauschen: Die Lichtempfindlichkeit ist bei einer Systemkamera nur bedingt wichtig. Ein hoher ISO-Wert lässt Sie erkennen, dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine Aufnahme gelingt. Auf der anderen Seite aber führt ein hoher Wert auch zu Bildrauschen, sodass die Aufnahmen eine geringe Qualität aufweisen. So mag beispielsweise die Angabe des ISO-Wertes von 51.200 auf den ersten Blick einen hohen Wert darstellen, doch kommt es hier zu einem enormen Bildrauschen. Dabei handelt es sich um ein physikalisches Phänomen. Dieses macht sich auf den Aufnahmen in kleinen, dunklen Flecken bemerkbar. Eine höhere Lichtempfindlichkeit sorgt zudem für mehr Einschränkungen bei der Qualität des Bildes. Denn der ISO-Wert ist für die Steuerung der Kamerasensor-Lichtempfindlichkeit verantwortlich. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollten Sie somit eher auf einen integrierten Blitz achten oder die Möglichkeit, einen Aufsteckblitz zu verwenden.
Wie nutze ich ISO-Werte richtig? Beim ISO-Wert lohnt sich auch für Hobbyfotografen der Blick auf die Arbeitsweise von Profis. Diese arbeiten mit den nachfolgenden Richtwerten: Im Freien an einem sonnigen Tag setzen diese in der Regel auf den ISO-Wert 100. Ist der Himmel bedeckt oder handelt es sich um eine Sportveranstaltung in der Halle, sollte der ISO-Wert zwischen 400 und 800 liegen. Sind die Lichtverhältnisse noch schlechter, erfolgt eine schrittweise Erhöhung des ISO-Wertes über 800.
  • Autofokus: Wenn Sie gerne Personen-Porträts, Tieraufnahmen, Sportfotos oder Videos erstellen, spielt der Autofokus eine wichtige Rolle. Dieser sorgt für eine Fokussierung der Kamera vor allem auf das zu fotografierende Motiv. Der Hintergrund hingegen wird in einer geringeren Auflösung dargestellt. Die Hersteller bestücken ihre Kameras mit verschiedenen Autofokus-Technologien, wobei Sie immer die Anzahl der Messpunkte und Messfelder miteinander vergleichen sollten – sowie die Geschwindigkeiten.
  • Display: Insbesondere Anfänger unterschätzen das Display als Qualitätsmerkmal. Setzen Sie auf ein lichtstarkes LCD! Denn auch wenn die Sonne scheint, sollten Sie das Bild auf dem Kameramonitor erkennen können. Achten Sie auch darauf, dass das Display über mindestens 3 Zoll verfügt. Vorteilhaft ist zudem eine Full-HD-Auflösung. Je besser die Auflösung des Monitors ist, desto besser können Sie die Fotos auf dem Monitor sehen. Wenn Sie gerne Selfies mit Ihrer Systemkameras erstellen wollen, sollten Sie zudem auf ein schwenkbares Display setzen. Wenn Sie außerdem eine Systemkamera mit Touch-Display kaufen, steht Ihnen eine intuitive Bedienung zur Verfügung.
  • Fotoauflösung: Die meisten Hersteller stellen vor allem die Fotoauflösung in den Vordergrund. So finden Sie bei jeder Systemkamera auf den ersten Blick auf der Verpackung, ob Sie mit dem jeweiligen Modell Fotos mit 16, 20, 24 oder gar 32 Megapixel erstellen können. Mit der Auflösung geben die Hersteller die Wiedergabe der kleinsten Strukturen der Kamera an. Eine höhere Anzahl der Megapixel bedeutet somit, dass ein Bild genauer und schärfer ist. Hierbei müssen Sie aber beachten, dass die Auflösung allein kein Faktor für die Qualität der Aufnahmen ist. Viel wichtiger sind mitunter Bildsensor, Lichtempfindlichkeit und Bildrauschen oder aber die Lichtstärke.
  • Systemkameras Test und VergleichSerienbildfunktion: Wenn Sie Tier- oder Sportaufnahmen erstellen wollen oder es bei anderen Motiven auf die Geschwindigkeit ankommt, sollten Sie auch auf die Serienbildfunktion im Detail schauen, bevor Sie Ihre Systemkamera kaufen. Die Hersteller geben die Anzahl der Bilder, die Sie pro Sekunde aufnehmen können, in der Regel ausführlich an.
  • Akku: Wenn Sie eine Systemkamera kaufen, sollten Sie auch die Akkustärke berücksichtigen. Grundsätzlich lohnt es sich aber immer, einen zweiten Akku beim Kauf der Kamera mitzubestellen. Denn die Akku-Laufzeiten, die die Hersteller angeben, stammen aus einer Umgebung im Labor und weichen von der Realität etwas ab.
  • Speichermöglichkeit: Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Kamera auch darauf, auf welchen Speichermedien Sie Ihre Fotos und Videos speichern können. Zum einen müssen Sie nämlich entsprechende Speicherkarten mitbestellen. Darüber hinaus sollten auch Ihr Computer oder Tablet mit einem entsprechenden Kartenleser ausgestattet sein.
  • Konnektivität: Bei der Konnektivität haben Sie eine Reihe von Optionen. In der Regel können Sie die Kameras per USB-Kabel an einen Computer anschließen und die Fotos so übertragen. Darüber hinaus sind aber auch viele Systemkameras mit WLAN, Bluetooth oder NFC ausgestattet, sodass Sie noch mehr Möglichkeiten haben, Ihre Kamera zu verbinden.
Was zeichnet eine gute Outdoor-Systemkamera aus? Sollten Sie Ihre Systemkamera viel im Freien nutzen und sich eine Outdoor-Systemkamera zulegen, sollten Sie auf ein wasserdichtes Modell setzen. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem Kameratyp um ein Modell mit robusten Eigenschaften. Sie können hier sogar auf spezielle Wechselobjektive zurückgreifen, die wasserdicht sind.

Wie wichtig ist die Videoauflösung bei einer Systemkamera?

Systemkamera bestellenWenn Sie mit Ihrer Systemkamera viele Videos erstellen wollen, sollten Sie auch auf die Auflösung bei den Videos achten. Im Jahr 2020 finden Sie kaum noch eine Systemkamera, die weniger als Full HD schafft. Sollten Sie sich für eine Ultra-HD-Auflösung entscheiden, sollten Sie aber auch darauf achten, dass Endgeräte wie Ihr Fernseher dazu in der Lage sind, Ultra HD abzuspielen. Bei den Videoauflösungen gibt es folgende gängige Formate:

  1. SD-Auflösung: 720 x 576 Pixel
  2. HD-Auflösung: 1.280 x 720 Pixel
  3. Full-HD-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
  4. Ultra-HD-Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  5. 4K-Auflösung: Etwa 4.000 x 2.000 Pixel
  6. Full-Ultra-HD-Auflösung: 4.096 x 2.160 Pixel
Limitierte Sehkraft des menschlichen Auges: Beachten Sie bei den höheren Auflösungen, dass das menschliche Auge ein Limit im Sehbereich hat. So kann es nur einen begrenzten Bereich des Bildes scharf erfassen. Unterschiede zwischen Full HD und Ultra HD lassen sich von daher kaum erkennen.

Wer stellt Systemkameras her?

Nachfolgend finden Sie Informationen zu drei verschiedenen Herstellern von Systemkameras:

HerstellerBeschreibung
SonyBei Sony handelt es sich um ein japanisches Unternehmen, dessen Gründung im Mai 1946 erfolgte. Damals schlossen sich die Gründungsväter Akio Morita und Masaru Ibuka in Tokio zusammen. Bereits zur Gründungszeit widmete sich Sony der Entwicklung und Herstellung von Produkten der Unterhaltungselektronik. Dies hat sich bis zum heutigen Tage nicht geändert. Der internationale Durchbruch erfolgte einst mit dem ersten Transistorradio. Heutzutage gehört Sony zusammen mit Canon und Nikon zu den Marktführern bei den Digitalkameras. Insbesondere auf dem Markt der Systemkameras ist Sony dabei besonders aktiv. Im Geschäftsjahr 2018/2019 sorgten die 114.400 Mitarbeiter für einen weltweiten Umsatz von umgerechnet fast 74 Milliarden Euro.
CanonBei Canon handelt es sich ebenfalls um einen wichtigen Hersteller von Systemkameras. Dieses Unternehmen kennen Anwender vor allem aus den Bereichen Drucker und Digitalkameras, wo es jeweils zu den Marktführern gehört. Die Gründung von Canon erfolgte bereits vor dem Zweiten Weltkrieg im Juni 1935. Der Name des Unternehmens leitet sich vermutlich von der Bezeichnung des ersten Prototyps einer Kamera ab, die sich Kwanon nannte – in Erinnerung an Kannon, den buddhistischen Bodhisattva der Barmherzigkeit. Weltweit waren Ende 2019 insgesamt rund 190.000 Menschen bei Canon beschäftigt.
OlympusAuch bei Olympus handelt es sich um einen japanischen Hersteller. Dieses Unternehmen wurde sogar schon im Oktober 1919 gegründet. Damals schlossen sich der Anwalt Takeshi Yamashita und Shintaro Terada zusammen. Sie gründeten die Firma Takachiho Seisakusho, wobei der erste Teil des Namens für einen Berg in Japan steht. Der japanischen Mythologie zufolge wohnen auf dessen Gipfel die Götter. Auch den späteren – und heute noch bestehenden – Namen Olympus wählten die Verantwortlichen in Anlehnung an den griechischen Götterberg. Anfangs drehte sich bei Olympus alles um Thermometer und Mikroskope. Doch schon 1935 eröffnete das Mizuho Optical Research Center zur Erforschung von Kameraobjektiven. Weltweit beschäftigt Olympus mehr als 30.000 Mitarbeiter.

Wo kann ich eine Systemkamera kaufen und was kosten Systemkameras?

Für den Kauf einer Systemkamera eignet sich insbesondere das Internet. Denn bei Internet-Händlern wie Amazon finden Sie für diesen Kameratyp eine Reihe von sofort verfügbaren Modellen. Dies ist im Fachhandel vor Ort eher weniger der Fall. Denn dort setzen die Verantwortlichen vor allem auf Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras und vernachlässigen die Systemkameras mitunter.

Zwar finden Sie bei manch einem Händler durchaus auch entsprechende Modelle, jedoch nicht in der Menge wie bei Online-Anbietern. Ebenso sollten Sie im Internet auf niedrigere Preise stoßen als es beim Händler um die Ecke der Fall ist.

Gibt es Systemkameras auch beim Discounter? Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras oder Kompaktkameras finden Sie die klassischen Systemkameras in Elektroabteilungen von Supermärkten oder gar beim Discounter um die Ecke sehr selten. Aufgrund der wenigen auf dem Markt vorhandenen Modelle sehen diese Geschäfte meist davon ab, Systemkameras ins Sortiment aufzunehmen.

Das Preisniveau der Systemkameras lässt sich kaum pauschalisieren. Denn hier hängt es zunächst einmal von der Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kamera ab. Mehr Megapixel, eine höhere Lichtempfindlichkeit oder das Vorhandensein eines elektronischen Suchers kosten beispielsweise auch mehr. Zudem ist eine Kamera mit Ultra-HD-Videoauflösung teurer als ein Modell mit Full-HD-Videoauflösung.

Darüber hinaus kostet eine Systemkamera inklusive eines oder gar zwei Objektiven mehr als nur der Kamerabody allein. So finden Sie Systemkameras im Handel zwischen rund 300 Euro und weit über 1.000 Euro. Allerdings müssen Sie bei einem Preisvergleich immer auch die jeweiligen Ausstattungsmerkmale und die beiliegenden Objektive berücksichtigen.

Die beste SystemkameraWelches Zubehör gibt es für meine Systemkamera?

Bei den Systemkameras können Sie auf eine Reihe von interessantem Zubehör zurückgreifen. Wenn Sie beispielsweise auf verwacklungsfreie Bilder setzen, sollten Sie sich ein Stativ kaufen. Insbesondere bei Porträt-, Tier- und Sportaufnahmen erweist Ihnen ein Stativ einen wichtigen Dienst.

Darüber hinaus sollten Sie auch den Kauf einer speziellen Fototasche erwägen. Schließlich sollten Systemkamera, Ihre Objektive und das weitere Zubehör gut geschützt sein. Insbesondere die Objektive sind sehr empfindlich. Alternativ hierzu gibt es auch bequeme Fotorucksäcke. Achten Sie hierbei auf ausreichend Platz, um die Kamera und sämtliches Zubehör zu verstauen. Sollte Ihre Systemkamera keinen Blitz haben, können Sie zudem einen Aufsteckblitz nachkaufen. Wenn Ihre Kamera ohne Trageriemen ausgeliefert wird, sollten Sie auch den Kauf dieses Zubehörs erwägen.

Gibt es einen Systemkamera-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Stiftung Warentest widmet sich regelmäßig den Digitalkameras. Denn die Tester der Verbraucherorganisation nehmen regelmäßig Kompaktkameras, Bridgekameras, Spiegelreflexkameras und auch Systemkameras unter die Lupe und fassen dies in ihrem Digitalkamera-Test zusammen. Seit der letzten Aktualisierung im Januar 2020 befinden sich insgesamt 585 Kameras in der Testdatenbank der Stiftung Warentest, von denen aktuell 272 lieferbar sein sollen.

Bei der letzten Aktualisierung im Winter 2020 handelt es sich sogar um eine Art Systemkamera-Test. Denn die Tester nahmen sich acht Systemkameras für höhere Ansprüche vor. Diese lagen dabei im Preisbereich zwischen 600 und 2.500 Euro. Neben Modellen von Nikon und Fujifilm finden Sie im Test unter anderem auch die Canon EOS M6 Mark II sowie weitere Kameras von Canon und Sony. Die ausführlichen Testergebnisse können Sie an dieser Stelle einsehen. Bitte bedenken Sie aber, dass die Stiftung Warentest diesen Test hinter einer Bezahlschranke versteckt.

Hat auch Öko Test Systemkameras einem Test unterzogen?

Das Thema Digitalkameras wird bei Öko Test eher stiefmütterlich behandelt. Deswegen finden Sie bei dem Verbraucherportal auch keinen Systemkamera-Test. Sollte sich dies in der Zukunft ändern, werden wir an dieser Stelle ausführlich darüber berichten.

Glossar

Was ist RAW?

Bei RAW handelt es sich um ein Dateiformat, in dem Kameras die Fotos speichern. Raw ist das englische Wort für roh. In der Fotografie bedeutet dies, dass die Kamera das Bild im Rohformat speichert. Im Gegensatz zum JPG- oder PNG-Format erfolgt dabei keine technische Bearbeitung des Bildes. Somit können Sie Fotos im RAW-Format hinterher am Computer umfangreich bearbeiten. Dabei müssen Sie aber beachten, dass dieses Format wesentlich mehr Speicherplatz benötigt als die bearbeiteten JPG-Fotos.

Gibt es einen Unterschied zwischen WLAN und Wi-Fi?

Oft finden sich die Begriffe Wi-Fi und WLAN als Synonyme. Bei genauer Betrachtung jedoch bedeuten die beiden Begriffe nicht genau das Gleiche. Bei Wi-Fi handelt es sich um einen Markenbegriff für das gleichnamige Firmenkonsortium, das kabellose Geräte mit den entsprechenden Funkschnittstellen nach dem Funknetz-Standard IEEE-802.11 zertifiziert. Dagegen steht WLAN als Abkürzung für Wireless Local Area Network (LAN). Dies ist ein lokales Funknetz. Dies bedeutet also, WLAN bezeichnet lediglich das Funknetz, Wi-Fi definiert das Funknetz genau.

Was ist NFC?

NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard für den drahtlosen Austausch von Daten über kurze Distanzen von bis zu 20 Zentimetern. Um NFC zu nutzen, halten Sie das NFC-fähige Smartphone an einen vorprogrammierten NFC-Tag. Daraufhin können Sie einen bestimmten Vorgang aktivieren, wie zum Beispiel die Steuerung Ihrer Systemkamera.

Was ist ein LCD?

LCD ist die Abkürzung für Liquid Crystal Display. Bei diesen Bildschirmen sind Flüssigkristalle das entscheidende Element. Bei den LC-Displays sorgen elektrische Impulse dafür, wie diese Kristalle ausgerichtet werden. Je nach Position lassen sie dann entsprechend Licht durchscheinen. Dies sorgt für die Farbdarstellung.

Gibt es einen Unterschied zwischen JPEG Fine und JPEG Standard?

Ja. Beide JPEG-Dateiformate unterscheidet das Komprimierungsverhältnis. Das JPEG-Fine-Format hat ein niedrigeres Komprimierungsverhältnis. Die Fine-Variante speichert die Bilder in einer besseren Qualität, benötigt dafür aber auch mehr Speicherplatz.

Wofür steht die Abkürzung HDMI?

HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. Per HDMI-Kabel können Sie mit nur einem Kabel Ton und Bild gleichzeitig an das Empfängergerät übertragen, also beispielsweise von der Systemkamera an das Smart-TV. Eine Übertragung des Tons ist dabei an bis zu 32 Kanäle möglich. Videos können Sie ab der Version HDMI 2.0 aufwärts auch in Ultra HD übertragen.

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