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Stromkosten Vergleich 2019 – Jetzt den Stromkostenvergleich nutzen und bis zu 720 € sparen

Vor allem ältere elektrische Haushaltsgeräte erweisen sich bei näherem Hinsehen schnell als Stromfresser, deren Austausch gegen energieeffiziente sich unter dem Strich schnell rechnen kann. Dabei können intelligente Stromkostenrechner durchaus helfen: Sie geben lediglich die vom Hersteller angegebene Leistung und die durchschnittliche Betriebsdauer ein, schon weist Ihnen das Tool die damit verbundenen Stromkosten aus. Sie werden überrascht sein, wie deutlich sich die stromintensiven älteren Geräte von den neuen Alternativen unterscheiden.

Allerdings sind es auch viele kleine Handgriffe, die im täglichen Leben zur Gewohnheit geworden sind. Eine kritische Analyse und geringe Änderungen können sich ebenfalls auszahlen. Und die Vielfalt der Möglichkeiten ist enorm: Ob Küche, Bad, Unterhaltung, Heizung oder Büro – kleine Änderungen in Ihrem Verhalten, technische Anpassungen oder auch der Austausch von Geräten können sich drastisch auswirken. Nutzen Sie die folgenden Stromspartipps als Anregung! Über die positiven Auswirkungen werden Sie sich schnell freuen können.

Zahlreiche Tipps, mit denen Sie im Handumdrehen Ihre Stromkosten reduzieren

Tipps rund ums Kochen

Wichtiger HinweisSchon beim Kochen können Sie Stromkosten sparen, denn auch die Abwärme von Elektroherdplatten und –backöfen lässt sich sinnvoll nutzen: Einfach einige Minuten früher abstellen, die Restwärme erledigt das Garen dann von allein. Hier noch weitere Empfehlungen:

  • Ein Vorheizen des Backofens ist in den seltensten Fällen notwendig. Schalten Sie den Ofen erst an, wenn Sie Kuchen, Auflauf oder Pizza hineinstellen. Vergessen Sie die Restwärme nicht und schalten Sie früh genug aus!
  • Verwenden Sie beim Kochen immer einen Topf mit Deckel und achten Sie darauf, dass der Durchmesser des Topfes zur Herdplatte passt oder etwas größer ist. So können Sie den Energieverbrauch deutlich reduzieren.
  • Wollen Sie Wasser aufkochen, nutzen Sie am besten einen Wasserkocher und füllen nur so viel Wasser ein, wie Sie tatsächlich benötigen. Im Vergleich zum Elektroherd ist ein Wasserkocher deutlich effizienter: Es wird nämlich weniger Abwärme erzeugt.
Achten Sie bei Ihren Wasserkocher darauf, wie schnell er nach dem Kochen abschaltet. Oft genug vergehen erst viele Sekunden. Sinnvoller ist es daher, bei Bedarf selbst auszuschalten und beim Neukauf auf die Reaktionszeit zu achten.

Tipps rund um den Kühlschrank

Sie sind heutzutage unverzichtbar und gehören in der Regel zur Grundausstattung einer Wohnung: Kühl- und Gefrierschränke erleichtern die Lagerung von Lebensmitteln. Sie sind aber im Extremfall auch für knapp ein Viertel Ihrer Stromkosten verantwortlich. Daraus ergibt sich wiederum das größte Einsparpotenzial: Wählen Sie ein neues Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++, können Sie den Stromverbrauch gegenüber einem älteren Modell durchaus um die Hälfte reduzieren.

Haushaltsgeräte müssen ein Energielabel ausweisen, das Angaben zur Energieeffizienz gibt. Ein Kühlschrank mit A+++ spart im Vergleich zu einem 15 Jahre alten Modell bis zu 240 Kilowattstunden pro Jahr ein. Das sind rund 70 Euro! Die Amortisation ist also schon nach wenigen Jahren zu erwarten, die Umweltbelastungen der Herstellung sind nach rund 5 Jahren kompensiert.
  • Der Kühlschrankkauf: Wählen Sie die beste Energieeffizienzklasse, die Sie beim Kauf eines Kühl- und/oder Gefriergerätes erhalten können. Die Klasse A ist heutzutage nicht mehr ausreichend. Ausschlaggebend sind jedoch die Verbrauchsangaben, über die der Hersteller informieren muss. Achten Sie bei der Auswahl aber auch auf die Dimension des Gerätes: Ein halbleerer Kühlschrank verursacht im Vergleich zu einem vollen höhere Stromkosten, einmal gekühlte Lebensmittel speichern die Kälte.
  • Folgende Faustformel können Sie zur Orientierung nutzen: Für einen Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt reichen 100 Liter, für jede weitere Person sollten Sie 50 Liter hinzurechnen.
  • Das Abtauen: Während der leichte Ansatz von Reif an den Innenwänden für Kühl- und/oder Gefriergeräte normal ist, steigern dicker Reif oder gar eine Eisschicht den Stromverbrauch. Dann wird es höchste Zeit, die Geräte abzutauen.
Ein Eispanzer von 5 Millimetern Dicke steigert Ihre Stromkosten um rund 30 Prozent. Selbst bei der Energieeffizienzklasse A+++ könnte dies rund 15 Euro jährlich ausmachen.

StromkostenSo tauen Sie Ihren Kühlschrank richtig ab: Achten Sie auf Regelmäßigkeit, denn so erreichen Sie den größten Effekt. Ältere Kühlschränke sollten im Durchschnitt zweimal jährlich abgetaut werden. Berücksichtigen Sie die Außentemperaturen, denn im Winter können Sie die Lebensmittel problemlos im Freien lagern, wie beispielsweise auf der Fensterbank oder dem Balkon.

Sie können das Vereisen Ihrer Kühl- und/oder Gefriergeräte hinauszögern, indem Sie:

  • Ihre Lebensmittel nur verschlossen lagern, unverpackt geben sie nämlich unnötig Feuchtigkeit ab, die das Entstehen einer Eisschicht fördern.
  • Ihren Kühlschrank nicht übermäßig kalt einstellen, denn die optimale Temperatur liegt bei 7 Grad Celsius, die Sie bei neuen Gräten schon mit der kleinsten Stufe erreichen. Ein Gefrierschrank braucht nicht weniger als minus 18 Grad Celsius. Messen Sie im Zweifelsfall nach.
  • Ihre Kühl- und Gefriergeräte nicht neben einer Wärmequelle platzieren. Diese Geräte können die unvermeidbare Abwärme in einer kühlen Umgebung besser abgeben, halten dadurch länger und verursachen somit weniger Stromkosten. Sie finden Hinweise auf dem Typenschild am Gerät.
Ein ganz lapidar anmutender Tipp hilft Ihnen ebenfalls, die Stromkosten für die Kühlung zu senken: Öffnen Sie den Kühlschrank so kurz wie möglich! Das Gerät braucht für die Kompensation des Kälteverlustes die meiste Energie.

Es kostet Sie also bares Geld, wenn Sie den Kühlschrank öffnen und sich in aller Ruhe darin umsehen: Öffnen Sie die Kühlschranktür, ähnelt der dadurch verursachte Stromverbrauch dem einer Energiesparlampe mit einer Leistung von 12 Watt bei einer Betriebsdauer von 50 Minuten. Etwas Konsequenz kann Ihre Stromkosten demnach drücken:

  • Bedenken Sie vorher, was Sie aus dem Kühlschrank benötigen, um möglichst schnell agieren zu können.
  • Schließen Sie so schnell wie möglich die Kühlschranktür, auch wenn Sie deswegen den Kühlschrank mehrfach öffnen müssen.
  • Lagern Sie auch Säfte im Kühlschrank, die Flaschen und Tetrapacks fungieren wie Kühl-Akkus, sie speichern die Kälte und sparen somit Strom.
Die weit verbreiteten Zweitgeräte, also Gefriertruhen und -schänke im Keller oder Vorratsraum, werden meist über das gesamte Jahr betrieben und fressen ordentlich Strom. Prüfen Sie daher, ob Sie diese zusätzliche Kapazität wirklich benötigen. Vor allem ältere oder viel zu große Geräte treiben Ihre Stromrechnung deutlich nach oben. Der Mehrverbrauch kann durchaus 600 Kilowattstunden pro Jahr betragen. Sie können also rund 170 Euro jährlich sparen.

Tipps rund ums Waschen

Waschmaschinen und -trockner gehören selbstverständlich in einen modernen Haushalt und sind ebenso gefräßig in puncto Strom. Einige Tipps können die Kosten jedoch optimieren:

  • Bei Spül- und Waschmaschinen kann sich ein Warmwasseranschluss lohnen: Das gilt insbesondere bei einer energieeffizienten Warmwasseraufbereitung, wie beispielsweise mit Solarenergie. Nutzen Sie als Heizquelle Gas, reduziert sich zwar das Einsparpotenzial, ist aber immer noch interessant. Sollte an Ihrer Waschmaschine kein Warmwasseranschluss vorgesehen sein, lohnt sich die Rückfrage beim Hersteller: Vielleicht funktioniert die Maschine trotzdem gut mit warmem Wasser? Erfahrungsgemäß ist das der Fall. Eventuell kann ein Vorschaltgerät notwendig werden, welches die optimale Mischung von kaltem und warmem Wasser gewährleistet. Sinnvoll ist es, die Warmwasserleitung zu isolieren.
    Bereiten Sie Ihr warmes Wasser energieeffizient auf, entscheiden Sie sich beim Kauf einer neuen Waschmaschine unbedingt für ein Modell mit Warmwasseranschluss. Sie benötigen dann kein Vorschaltgerät. Ebenso können Sie mit Ihrer Spülmaschine vorgehen.
  • Verzichten Sie auf eine Vorwäsche: Textilien sind heutzutage meist nicht so stark verschmutzt, als dass sich ein solcher Aufwand lohnen könnte. Ihre Wäsche dürfte trotzdem sauber werden, Sie sparen jedoch kräftig Strom und Wasser.
  • Bitte beachten!30 Grad reichen als Waschtemperatur aus: Angesichts der modernen Waschmittel können Sie Ihre Wäsche getrost bei 30 Grad Celsius waschen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Im Vergleich zu den Waschgängen bei 60 Grad können Sie ordentlich an Stromkosten sparen.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche auf einem Wäscheständer: Sobald Sie auf den elektrischen Wäschetrockner verzichten, sparen Sie bares Geld. Haben Sie die Möglichkeit, bevorzugen Sie die Leine oder Wäschespinne. Sie werden nicht nur den Geruch der Wäsche mögen, sondern vor allem die günstigere Stromrechnung. Sollten Sie zwingend auf den Wäschetrockner angewiesen sein, dann verwenden Sie ein Gerät der Effizienzklasse A+++, schleudern die Wäsche zuvor und achten auf eine sachgemäße Beladung. Sie können rund die Hälfte des sonstigen Stromverbrauchs sparen.
  • Verwenden Sie Öko-Waschprogramme: Auch wenn es zunächst widersprüchlich klingt, dass die langen Waschzeiten bei den Öko-Programmen günstiger sein sollen als die herkömmlichen, ist es so. Die höchsten Stromkosten werden durch das Erhitzen des Wassers verursacht. Das gilt insbesondere bei kürzeren Programmen. Wird die Wäsche länger gewaschen, kann das Waschmittel besser wirken. Außerdem wird die Wäsche gründlicher gespült und geschleudert, was nicht nur das Ergebnis verbessert, sondern auch die Trockenkosten reduziert.
Um alle sich entwickelnden Keime in der Waschmaschine zuverlässig abzutöten, sollten Sie alle 3 Monate einen Durchlauf bei 90 Grad Celsius machen.

Tipps rund ums warme Wasser

Bitte genau hinschauenErhitzen Sie Ihr Wasser elektrisch, sollten Sie den Warmwasserverbrauch optimieren. Das erreichen Sie beispielsweise mit Durchflussbegrenzern in Küche und Bad. Diese erhalten Sie in Form von Sparduschköpfen oder Perlatoren für die Wasserhähne, die Sie preisgünstig in Baumärkten erwerben können. Sie vermischen das Wasser im Wasserstrahl mit Luft, es läuft pro Minute also weniger Wasser durch. Die Wirkung ist erstaunlich. Sie können sowohl die Wasser- als auch die Stromkosten deutlich reduzieren. Alleine für Strom kann die Ersparnis bei einem Zwei-Personen-Haushalt bis zu 265 Euro im Jahr betragen.

  • Überdenken Sie den Warmwasserverbrauch: Nicht überall ist warmes Wasser wirklich notwendig, wie beispielsweise in der Gästetoilette, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage. Im Ernstfall kann ein Untertischgerät angebracht werden. Sollten Sie bestimmte Zeiträume ermitteln, in denen kein Warmwasserbedarf besteht, können Sie dies mit einer Zeitschaltuhr oder einem Thermo-Stopp lösen und kräftig Geld sparen.
  • Warmwasserspeicher gegen Durchlauferhitzer tauschen: Die höchsten Stromkosten bei der Warmwasseraufbereitung verursachen die gängigen Warmwasserspeicher. Das Wasserreservoir muss immer wieder auf die eingestellte Temperatur erwärmt werden, um jederzeit bereitzustehen. Wird tagsüber gar kein Warmwasser benötigt, verursachen Sie umsonst Stromkosten. Ein probates und auf Dauer sinnvolles Instrument sind elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer, die das Wasser nur dann erhitzen, wenn es benötigt wird.
  • Staatliche Förderung für moderne Durchlauferhitzer: Nutzen Sie bereits einen Durchlauferhitzer, der jedoch bereits in die Jahre gekommen ist und noch hydraulisch funktioniert, können Sie den Austausch staatlich fördern lassen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi – schießt 100 Euro zu, wenn Sie sich für ein vollektronisches Modell entscheiden. Außerdem reduzieren Sie den Stromverbrauch um rund 20 Prozent, ohne Ihr Verhalten zu ändern.
  • Auch bei der Wassertemperatur können Sie sparen: Im Prinzip reichen für Küche und Bad Vorlauftemperaturen von 60 Grad Celsius aus. Bedenken Sie dabei, dass Badewasser maximal 40 Grad Celsius warm sein sollte, um ein angenehmes Vollbad zu ermöglichen. Regeln Sie Ihre Warmwasseraufbereitung entsprechend herunter, können Sie damit verbundenen Stromkosten um 10 Prozent und darüber hinaus noch das Risiko der Verkalkung reduzieren.
    Senken Sie die Vorlauftemperatur auf Dauer nicht weiter ab, beispielsweise auf 40 Grad Celsius. Sie provozieren sonst den Befall mit Legionellen, die Ihre Gesundheit gefährden können. Bei 60 Grad Celsius vermeiden Sie das Risiko.
  • Die Zirkulation der Warmwasseraufbereitung drosseln: Zirkulationspumpen sorgen für die Wasserzirkulation zwischen Heizkessel und Wasserentnahmestellen. Sie können sofort heißes Wasser beim Duschen genießen. So logisch das in Bezug auf den Wasserverbrauch klingt, so stromintensiv ist der Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Nutzen Sie am besten eine Zeitschaltuhr, mit der Sie die Wasserzirkulation auf Ihren ganz persönlichen Tagesablauf abstimmen können.
    Selbst ein kompletter Verzicht auf die Zirkulation ist möglich, allerdings muss dann das Wasser etwas länger laufen, bis es heiß wird. Wägen Sie die Kostenersparnis am besten genau ab und beauftragen Sie einen Fachmann mit der Stilllegung der Zirkulationspumpe.
  • Zentralheizungen auf alte Heizungspumpen prüfen: Erfahrungsgemäß sind die Pumpen in Zentralheizungsanlagen veraltet, sodass sie unnötig hohe Stromkosten verursachen. Prüfen Sie also zunächst, ob sich bei Ihrer Umwälzpumpe die Leistung auf eine niedrige Stufe verändern lässt. Das reicht in der Regel nämlich aus. Sollte dem nicht so sein, nutzen Sie die nächste Stufe. Vor allem aber können Sie die Pumpe im Sommer ganz ausschalten. Das ist bei älteren Modellen nicht automatisch der Fall. Im Vergleich mit modernen Pumpen verbrauchen die alten bis zu 80 Prozent mehr Strom, sodass sich die Investition innerhalb weniger Jahre amortisiert.
    Auch für den Austausch von Heizungspumpen können Sie Fördergelder des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – BMWi – beanspruchen: Das Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ deckt 30 Prozent der Netto-Anschaffungskosten ab. Beantragen Sie diese Mittel jedoch vor dem Pumpenaustausch!

Tipps rund ums Büro

StromkostenvergleichSie haben wahrscheinlich einen PC zu Hause oder surfen mit einem Laptop im Internet, der in Bezug auf die Stromkosten günstiger ist. Ein Laptop verbraucht weniger Energie, um eine möglichst lange Akku-Laufzeit zu erreichen. Im Gegensatz zu den gängigen 30 Watt benötigt ein Multimedia-PC zwischen 120 und 200 Watt oder mehr. Steigen Sie auf einen Laptop oder ein Tablet um, das noch sparsamer ist, können Sie bis zu 65 Euro im Jahr sparen. Selbst ein iPad, das Sie alle 2 Tage aufladen müssen, kostet nur rund 2 Euro jährlich.

  • Sie können mit jedem Computer Strom sparen: Rufen Sie die Systemsteuerung auf und wählen Sie den Energiesparmodus aus. Der Bildschirm verdunkelt sich dann schneller und schaltet bereits nach wenigen Minuten Pause ab, der PC geht schneller in den Ruhemodus. Sie sparen bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs und der Akku hält länger.
  • Nutzungsdauer elektronischer Geräte ausschöpfen: Nutzen Sie Ihre Computer, Handys und Laptops so lange, wie es möglich ist, um die enormen Umweltbelastungen bei der Herstellung zu reduzieren. Bei diesen Geräten liegt der größte Einspareffekt in der Produktion, weniger in der Nutzung. Es wird sowohl sehr viel Energie verbraucht als auch Chemikalien und seltene Rohstoffe.
In einigen Fällen reicht auch die Erneuerung des Betriebssystems, um aus einem älteren Rechner wieder ein schnelles Gerät zu machen. Ein neues ist dann gar nicht notwendig.

Tipps rund um den Alltag

Es sind oft kleine Maßnahmen, die Ihre Stromkosten auf Dauer reduzieren können. Denken Sie nur an die komfortable Fernbedienung:

Schalten Sie elektrische und elektronische Geräte komplett aus: Auch wenn es bequem ist: Die im Haushalt befindlichen Geräte im Standby-Modus sind nicht ganz vom Stromnetz getrennt und verbrauchen weiter Strom. Im Durchschnitt macht dies rund 10 Prozent Ihres gesamten Stromverbrauchs aus. Prüfen Sie nicht nur Ihren Fernseher, sondern auch die Kaffeemaschine, den Drucker und jedes weitere Gerät, an dem noch ein kleines leuchtendes Lämpchen zu sehen ist.

Wie das Umweltbundesamt einschätzt, verursacht allein der bundesweite Standby-Betrieb von elektrischen und elektronischen Geräten Stromkosten von 4 Milliarden Euro pro Jahr. Das entspricht einem Einsparpotenzial von rund 115 Euro, das Sie sich mit dem kompletten Ausschalten eröffnen können.

Folgende Spartipps können Sie nutzen:

  1. VorteileSchalten Sie alle Geräte richtig aus oder nutzen Sie eine ausschaltbare Steckerleiste.
  2. Ziehen Sie Ladegeräte nach Ende des Ladevorgangs aus der Steckdose, da sonst noch Strom fließt.
  3. Kaufen Sie neue Geräte, wählen Sie komplett abschaltbare oder zumindest die mit einem Energiesparmodus.
  4. Ermitteln Sie den Stromverbrauch eines Gerätes anhand der Leistungsparameter mit einem Stromrechner oder nutzen Sie ein Messgerät.
  5. Protokollieren Sie den Stromverbrauch beispielsweise während Ihres Urlaubs. Sie ermitteln die echten Stromfresser mit dem Abgleich der Zählerstände.
  6. Ist der Tagesverbrauch höher als eine Kilowattstunde, sollten Sie auf die Suche nach dem Gerät mit dem unnötigen Verbrauch gehen.

Weitere Tipps rund um den Alltag

  • Pfeil zum InhaltKlimaanlagen vermeiden: Sie können zwar für Erleichterung an heißen Tagen sorgen, verbrauchen aber sehr viel Strom. Außerdem vergrößern Sie das Risiko einer Erkältung, wenn die Unterschiede zwischen Außen- und Innentemperatur zu groß wird und die Schleimhäute ausgetrocknet werden. Schließen Sie tagsüber Ihre Fenster und Jalousien, um keine heiße Luft in Ihre Räume einzulassen. Dafür können Sie die Nacht- und frühen Morgenstunden nutzen, um ausgiebig zu lüften. Ein Ventilator unterstützt Sie dabei, einen kühlen Kopf zu behalten.
  • LED- und Energiesparlampen einsetzen: Steigen Sie von Glühbirnen und Halogen-Leuchten auf LED- und Energiesparlampen um, können Sie drastisch Energie sparen. Die Glühbirne hat einen schlechten Wirkungsgrad, ganze 5 Prozent des Stroms werden in Licht umgewandelt und 95 Prozent bleiben als Abwärme ungenutzt. Im Vergleich dazu können Sie mit Halogenlampen rund 30 Prozent Strom sparen, mit LEDs immerhin 90 Prozent. Auch wenn viele Glühbirnen schon seit Jahren und Halogen-Lampen seit 2018 nicht mehr in der EU hergestellt werden dürfen, werden sie immer noch genutzt. Für viele Menschen ist das relative kühle, grelle Licht der ersten Energiesparlampen immer noch abschreckend, dabei gibt es heute die unterschiedlichsten Varianten – von Neutral- und Tageslicht- bis Warmweiß. Sie erkennen das anhand der Herstellerangaben in Kelvin: Je niedriger, desto wärmer die Lichtfarbe. Warmweiße Varianten weisen zwischen 1.000 und 3.000 Kelvin auf, der gängige Wert ist 2.700 Kelvin.
    LEDs kosten in der Anschaffung zwar mehr als die herkömmlichen Alternativen, dafür verursachen Sie deutlich weniger Stromkosten und halten obendrein sehr viel länger: Während eine Glühbirne 1.000 Betriebsstunden schafft, sind es bei einer Energiesparlampe schon un die 8.000 Betriebsstunden und bei LEDs wenigstens 15.000!
Beachten Sie, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Sie müssen wie Sondermüll behandelt und entsorgt werden. In der Regel übernehmen das die Bau- und Supermärkte und das kostenlos. LEDs sind diesbezüglich unbedenklich.

Stromkosten intelligent senken – günstigen Anbieter wählen und Verbrauch reduzieren

Ihnen stehen also mehrere Wege offen, Ihre Stromkosten zu optimieren: Einerseits können Sie im Stromkostenrechner einen neuen Stromversorger auswählen und in wenigen Schritten den Anbieterwechsel einleiten. Andererseits erreichen Sie mit wenig Aufwand eine Verbrauchssenkung in Ihrem Haushalt, wie Sie unseren Tipps entnehmen können.

Schon die Umstellung Ihrer Beleuchtung auf LEDs kann sich sehr schnell rechnen, zumal diese Leuchtmittel eine im Vergleich zu den herkömmlichen Alternativen deutlich längere Lebensdauer aufweisen. Es sind oft Kleinigkeiten, die sich aber in ihrer Wirkung durchaus summieren. Schöpfen Sie dieses Potenzial intelligent aus. Sie werden es an Ihrer Stromrechnung merken.