Spiegelreflexkamera Test bzw. Vergleich 2019: Mit unserer Kaufberatung sowie 11 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Spiegelreflexkamera

Auch wenn Smartphones und Tablets heute mit immer besseren Kameras ausgestattet sind, gibt es dennoch viele Menschen, die auf eine zusätzliche Kamera setzen. Dabei spielen auch Spiegelreflexkameras eine wichtige Rolle. Gerade im Urlaub oder bei Sonntagsausflügen mit der Familie darf bei manchen Zeitgenossen der digitale Fotoapparat nicht fehlen. Darüber hinaus sind Spiegelreflexkameras für Berufsfotografen oder Journalisten von zentraler Bedeutung.

Nachfolgend blicken wir in einem umfangreichen Produktvergleich auf insgesamt 11 aktuelle Modelle aus diesem Bereich. Wir vergleichen Spiegelreflexkameras sowie auch einige Systemkameras und Bridgekameras hinsichtlich der Ausstattungen und Funktionen. Zudem nehmen wir besondere Vorzüge oder Nachteile der jeweiligen Apparate unter die Lupe. Im anschließenden Ratgeber informieren wir Sie über wichtige Details rund um die Kameras und die Fotografie im Allgemeinen. Zu guter Letzt folgt der Blick auf die Stiftung Warentest und Öko Test: Wir informieren Sie, ob es von der Verbraucherorganisation oder dem Verbraucherportal einen entsprechenden Spiegelreflexkamera-Test gibt und wer sich hier als Testsieger hervorgetan hat.

4 hochauflösende Spiegelreflexkameras in unserem umfangreichen Produktvergleich

Nikon D3400 Spiegelreflexkamera
Kameratyp
Spiegelreflexkamera
Bildsensor
DX, CMOS, 23,5 x 15,6 Millimeter
Auflösung
24,2 Megapixel
Videoauflösung
Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis ISO 25.600
Monitorgröße (in Zoll)
3
Anschlüsse
Hi-Speed-USB mit Micro-USB-Anschluss, HDMI-Ausgang, Bluetooth 4.1
Abmessungen
98 x 124 x 75,5 Millimeter
Gewicht
445 Gramm mit Akku und Speicherkarte
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
609,00€ 427,00€
Panasonic LUMIX DMC-FZ200 Bridgekamera
Kameratyp
Bridgekamera
Bildsensor
1/2,33-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor
Auflösung
12,1 Megapixel
Videoauflösung
Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis ISO 6.400
Monitorgröße (in Zoll)
3
Anschlüsse
USB, HDMI
Abmessungen
125,2 x 86,6 x 110,2 Millimeter
Gewicht
Keine Angabe
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
649,99€ Preis prüfen
Sony Alpha 77 II Spiegelreflexkamera
Kameratyp
Spiegelreflexkamera
Bildsensor
Exmor-APS-C-CMOS-Sensor
Auflösung
24,3 Megapixel
Videoauflösung
Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel
ISO-Empfindlichkeit
ISO 50 bis ISO 25.600
Monitorgröße (in Zoll)
3
Anschlüsse
USB, HDMI, Wi-Fi, NFC
Abmessungen
142,6 x 104,2 x 80,9 Millimeter
Gewicht
726 Gramm mit Akku und Speicherkarte
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
950,91€ 899,99€
Canon EOS 6D Spiegelreflexkamera
Kameratyp
Spiegelreflexkamera
Bildsensor
CMOS-Sensor, 36 x 24 Millimeter
Auflösung
20,2 Megapixel
Videoauflösung
Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis ISO 25.600
Monitorgröße (in Zoll)
3
Anschlüsse
USB Hi-Speed mit HDMI-mini-Ausgang, Videoausgang, externes Mikrofon
Abmessungen
144,5 x 110,5 x 71,2 Millimeter
Gewicht
755 Gramm mit Akku und Speicherkarte
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Preis prüfen 1589,00€
Abbildung
Modell Nikon D3400 Spiegelreflexkamera Panasonic LUMIX DMC-FZ200 Bridgekamera Sony Alpha 77 II Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D Spiegelreflexkamera
Kameratyp
Spiegelreflexkamera Bridgekamera Spiegelreflexkamera Spiegelreflexkamera
Bildsensor
DX, CMOS, 23,5 x 15,6 Millimeter 1/2,33-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor Exmor-APS-C-CMOS-Sensor CMOS-Sensor, 36 x 24 Millimeter
Auflösung
24,2 Megapixel 12,1 Megapixel 24,3 Megapixel 20,2 Megapixel
Videoauflösung
Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel Full HD, 1.920 x 1.080 Pixel
ISO-Empfindlichkeit
ISO 100 bis ISO 25.600 ISO 100 bis ISO 6.400 ISO 50 bis ISO 25.600 ISO 100 bis ISO 25.600
Monitorgröße (in Zoll)
3 3 3 3
Anschlüsse
Hi-Speed-USB mit Micro-USB-Anschluss, HDMI-Ausgang, Bluetooth 4.1 USB, HDMI USB, HDMI, Wi-Fi, NFC USB Hi-Speed mit HDMI-mini-Ausgang, Videoausgang, externes Mikrofon
Abmessungen
98 x 124 x 75,5 Millimeter 125,2 x 86,6 x 110,2 Millimeter 142,6 x 104,2 x 80,9 Millimeter 144,5 x 110,5 x 71,2 Millimeter
Gewicht
445 Gramm mit Akku und Speicherkarte Keine Angabe 726 Gramm mit Akku und Speicherkarte 755 Gramm mit Akku und Speicherkarte
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
609,00€ 427,00€ 649,99€ Preis prüfen 950,91€ 899,99€ Preis prüfen 1589,00€

Weitere praktische Vergleiche rund um verschiedene Kamera-Produkte

Digitalkamera
Gefällt Ihnen dieser Vergleich?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Bitte bewerten
Loading...

1. Nikon D3400 Spiegelreflexkamera im Set mit zwei Objektiven für Aufnahmen mit maximal 24,2 Megapixeln

Beim ersten Modell in unserem umfangreichen Produktvergleichs der Spiegelreflexkameras handelt es sich um die Nikon D3400. Bei diesem Set erhalten Sie das Gehäuse zusammen mit den beiden Objektiven Nikkor AF-P DX 1855 Millimeter und Nikkor AF-P DX 70300 Millimeter des japanischen Herstellers. Somit können Sie hier auf ein Objektiv für Nahaufnahmen und eines für Aufnahmen in größerer Entfernung zugreifen. Die 24,2-Megapixel-Spiegelreflexkamera siedelt sich im Paket mit den beiden Objektiven im mittleren Preisbereich unseres Vergleichs an.

Bluetooth-Verbindung für Koppelung mit Smartphone nutzen: Bei der Spiegelreflexkamera Nikon D3400 greifen Sie auf ein Modell zurück, das bereits eine Bluetooth-Funktion verbaut hat. Somit können Sie mit dieser Kamera SnapBridge von Nikon verwenden. Dieses Feature verbindet die D3400 per Bluetooth mit Ihrem Smartphone, Tablet oder auch Ihrem Smart-TV. Bei dieser Funktion setzt der Hersteller auf eine permanente Verbindung. Wenn Sie einmal das Smartgerät mit der Kamera verbunden haben, merkt sich das Feature dies. Sie müssen sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht erneut verbinden, um die aufgenommenen Fotos sofort mit Ihrem Smartgerät zu synchronisieren.

Dieses Modell von Nikon ist mit einem DX-Format-Sensor ausgestattet. Dieser 24,2-Megapixel-Sensor soll für sehr gute Aufnahmen auch bei schwachen Lichtverhältnissen sorgen. Darüber hinaus verbaut der japanische Hersteller einen leistungsstarken Expeed-4-Bildprozessor. So sollen hochwertige Aufnahmen mit Detailreichtum gelingen. Hierbei kann dieses Modell einen sehr großen Empfindlichkeitsspielraum von ISO 100 bis 25.800 anbieten. Damit sollten Ihnen auch abends im Freien oder aber bei Sportveranstaltungen in der Halle sehr gute Aufnahmen gelingen.

Mit dieser Spiegelreflexkamera von Nikon können Sie aber nicht nur Fotos erstellen, sondern auch Videos aufnehmen. Dies ist in Full HD mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln möglich. Mit den Objektiven aus dem Standard-Lieferumfang sollten Sie laut dem Hersteller in der Lage sein, Filme in Kinoqualität zu erstellen. Dazu trägt beispielsweise auch das beigefügte 1855-Millimeter-Objektiv bei, das eine nahezu geräuschlose Fokusverlagerung bieten soll. Zudem punktet dieses Modell mit zehn verschiedenen Kamera-internen Effekte. Sie können vor der Aufnahme einen der Effekte auswählen, den die Kamera-interne Bildbearbeitung dann nutzt.

Worum handelt es sich beim ISO-Wert? Der ISO-Wert gibt in der digitalen Fotografie die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors wieder. Ein niedriger Wert, wie bei dieser Kamera ISO 100, bedeutet eine niedrige Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Die maximale Zahl von 25.800 bedeutet wiederum eine hohe Empfindlichkeit. Damit können Sie auch noch bei schlechteren Lichtverhältnissen gute Aufnahmen erstellen.

Zusammenfassung

Bei der Spiegelreflexkamera Nikon D3400 handelt es sich um eine 24,2-Megapixel-Kamera aus dem mittleren Preisbereich. Sie erhalten die Kamera im Set mit den beiden Objektiven Nikkor AF-P DX 1855 Millimeter und Nikkor AF-P DX 70300 Millimeter. Die besonderen Vorzüge bei diesem Modell liegen nicht nur in der hohen Auflösung, sondern auch im Bluetooth-Feature, der Aufnahmemöglichkeit von Videos in Full HD und dem hohen ISO-Bereich von ISO 100 bis 25.800.

FAQ

Wie viele Aufnahmen kann ich mit einer Akkuladung erstellen?

Nach Angaben des Herstellers sind es bis zu 1.200 Aufnahmen.

Welche Größe hat der Monitor?

Der Monitor der Spiegelreflexkamera Nikon D3400 hat einen 3 Zoll großen Monitor. Somit ist das Display 7,5 Zentimeter groß.

Wie viele Bilder pro Sekunde kann die Spiegelreflexkamera Nikon D3400 erstellen?

Sie ist in der Lage, bis zu fünf Bilder pro Sekunde zu erstellen.

Kann ich die Kamera auch mit Wi-Fi nutzen?

Nein, dies ist nicht möglich. Damit stehen Ihnen einige Funktionen von SnapBridge nicht zur Verfügung. Dabei handelt es sich unter anderem um Übertragungen von Filmsequenzen sowie das Fotografieren per Fernauslöser mit einem Smartgerät.

Gibt es einen Autofokus?

Ja, ein Autofokus ist vorhanden.

In welchem Format erfolgt die Aufnahme von Videos?

Videos nimmt diese Kamera im MOV-Format auf.

2. Panasonic LUMIX DMC-FZ200 Bridgekamera mit 24-fachem optischem Zoom

Beim zweiten Modell in unserem Vergleich handelt es sich um keine reine Spiegelreflexkamera. Denn die Panasonic LUMIX DMC-FZ200 ist eine Bridgekamera, die aber durchaus überzeugen aus. Denn Sie erhalten mit dieser Kamera auch ein f2,8-Weitwinkelobjektiv von LEICA inklusive einer Nano-Oberflächenvergütung. Dieses Objektiv hat eine Brennweite von 25 bis 600 Millimetern. Hiermit steht Ihnen ein 24-facher optischer Zoom zur Verfügung. Fotos erstellen Sie mit einer Auflösung von maximal 12,1 Megapixeln. Zudem können Sie Videos in Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln aufnehmen.

Was ist eine Bridgekamera? Bei einer Bridgekamera handelt es sich um einen Mix aus einer Kompaktkamera und einer Systemkamera. Hier gibt es ein fest verbautes Objektiv, das Sie im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera nicht wechseln können. Immerhin ist ein Bildstabilisator vorhanden. Alle weiteren Unterschiede zwischen Systemkamera, Kompaktkamera, Spiegelreflexkamera und Bridgekamera erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den umfangreichen Produktvergleich.

Bei dieser Bridgekamera steht Ihnen ein schneller Autofokus mit einer Reaktionszeit von 0,1 Sekunden zur Verfügung. Damit erstellen Sie nach Angaben des Herstellers bis zu 12 Bilder pro Sekunde. Die Fotos können Sie direkt auf dem 7,5 Zentimeter großen LCD-Monitor anschauen. Das schwenkbare Display bietet Ihnen hochauflösende 460.000 Bildpunkte. Verewigen Sie Ihre Aufnahmen bei Bedarf auf einer Panasonic-Speicherkarte; diese kann bis zu 32 Gigabyte groß sein.

Was bedeutet ein f2,8-Weitwinkelobjektiv? Mit dem f und der entsprechenden Zahl – in diesem Falle 2,8 – gibt der Hersteller den Wert der in die Kamera eintretenden Lichtstärke an. Bei der Bildqualität spielt die Lichtstärke eine wichtige Rolle. Dabei ergibt sich der Wert aus der Wölbung und der Güte des Objektivs, aus dem Durchmesser des Lochs des Kamera-Gehäuses, durch das das Licht eintritt, sowie dem Abstand zwischen Fokus und dieser Licht-Öffnung. Diese f-Werte liegen zwischen 1,4 und 3,5. Je kleiner der Wert ist, desto lichtstärker ist das Objektiv. Somit ist dieses LEICA-Objektiv der Bridgekamera nicht sonderlich lichtstark. Übrigens finden Sie die Werte anstelle von f 1/1,4 bis 1/3,5 auch als 1 : 1,4 bis 1 : 3,5 in manchen Beschreibungen und Bedienungsanleitungen.

Zusammenfassung

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ200 ist eine Bridgekamera und damit eines der günstigsten Modelle in diesem Produktvergleich. Als Objektiv hat der Hersteller ein LEICA-f2,8-Weitwinkelobjektiv verbaut. Sie erstellen damit Fotos mit einer Auflösung von maximal 12,1 Megapixeln. Videos können Sie maximal in Full HD mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln erstellen.

FAQ

Was gehört bei der Bridgekamera Panasonic LUMIX DMC-FZ200 zum Lieferumfang?

Sie erhalten neben der Bridgekamera Panasonic LUMIX DMC-FZ200 noch einen Lithium-Ionen-Akku, ein Ladegerät, ein AV-Kabel, ein USB-Kabel, einen Tragegurt, eine Sonnenblende, ein Objektivdeckel mit Halteband und eine Installations-CD.

Hat die Kamera einen HDMI-Ausgang?

Ja, Sie können dieses Modell per HDMI-Kabel beispielsweise mit einem TV-Gerät verbinden.

Gibt es auch einen Digitalzoom?

Ja, auch ein vierfacher Digitalzoom ist vorhanden.

Wie schwer ist die Kamera?

Sie wiegt 590 Gramm.

3. Sony Alpha 77 II Spiegelreflexkamera mit Exmor-CMOS-Sensor und sehr guter Serienbildfunktion

Beim dritten Produkt in unserem Vergleich handelt es sich um eine Spiegelreflexkamera aus dem oberen Preisbereich. Die Sony Alpha 77 II bietet Ihnen hierfür eine Reihe von sehr interessanten Ausstattungsmerkmalen und Features. Beispielsweise können Sie mit der zweiten Version dieser Kamera Fotos mit einer Auflösung von maximal 24,3 Megapixeln erstellen. Dabei greift sie auf einen Exmor-CMOS-Sensor zurück. Der APS-C-Sensor soll nach Angaben des Herstellers ein geringeres Bildrauschen haben.

Serienbildfunktion vielseitig nutzbar: Eine Besonderheit bei dieser Sony-Kamera ist die Serienbildfunktion. Nach Angaben des Herstellers können Sie bis zu 12 Aufnahmen in der Sekunde mit der Auflösung von 24,3 Megapixeln erstellen. Somit ist diese Kamera auch für Natur- und Sportfotografen geeignet, wenn es darum geht, schnelle Motive einzufangen.

Die Kamera aus dem Hause Sony hat einen 4D-Fokus. Somit können Sie auf sehr gute Autofokusleistungen in vier Ebenen zurückgreifen. Besonders erwähnenswert ist der Autofokus: Das Modell hat 79 Autofokuspunkte, wovon 15 im Fadenkreuz zu finden sind. Damit steht Ihnen ein zuverlässiger und guter Autofokus zur Verfügung. Zudem kommt ein BIONZ-X-Bildprozessor zum Einsatz, der nach Angaben des Herstellers für eine originalgetreue Wiedergabe von Texturen und Details sorgt.

Interessant ist auch der Spiegel selbst; denn anstelle des üblichen beweglichen DSLR-Spiegels hat der Hersteller hier einen festen, teildurchlässigen Spiegel verbaut. Dieser ermöglicht sehr schnelle Reaktionszeiten bei einer Dauernutzung eines präzisen Autofokus mit Phasendetektion. In Sachen Konnektivität hat dieses Modell sowohl Wi-Fi als auch NFC zu bieten. Fertige Aufnahmen können Sie also innerhalb eines WLAN-Netzes an Smartphones, Tablets und andere Geräte direkt von der Kamera versenden. Zudem lassen sich die Fotos per NFC aus kurzer Distanz an ein Android-Gerät übertragen.

Was ist der Exmor-CMOS-Sensor? Hierbei handelt es sich um eine spezielle Analog-/Digital-Wandlertechnologie von Sony. Diese soll Bilder ermöglichen, die sich durch eine sehr gute Detailgenauigkeit und ein geringes Bildrauschen auszeichnen. Den Angaben des japanischen Herstellers zufolge sorgt diese Technologie für eine Kombination des CMOS-Sensors mit den fortschrittlichen, hochwertigen Technologien, die Sony bei der Entwicklung der CCD-Sensoren bündelte. Das Ergebnis ist eine verbesserte Leistung bei der Geschwindigkeit und Auflösung.

Zusammenfassung

Die Sony Alpha 77 II aus der oberen Preisklasse hat einen Exmor-CMOS-Sensor, 79 Autofokuspunkte und einen BIONZ-X-Bildprozessor, sodass Sie von einer sehr guten Ausstattung profitieren. Fotos können Sie mit einer Auflösung von 24,3 Megapixeln aufnehmen, Videos wiederum zeichnen Sie in Full HD auf. Ein besonderes Feature ist die Serienbildfunktion, die Ihnen bei dieser Kamera 12 Aufnahmen pro Sekunde ermöglicht.

FAQ

Welche ISO-Empfindlichkeit gibt es bei dieser Kamera?

Sony hat für die Spiegelreflexkamera Alpha 77 II den ISO-Wert zwischen 100 und 25.600 eingegrenzt.

Wie groß ist das Display?

Der LCD-Monitor ist 3 Zoll groß. Dies entspricht einer Größe von 7,5 Zentimetern.

Wie viel wiegt diese Kamera?

Die Kamera alleine wiegt 647 Gramm, zusammen mit dem Akku und dem Speichermedium sind es 726 Gramm.

Welche drahtlose Verbindungen gibt es?

Sie können bei dieser Kamera auf Wi-Fi und auf NFC zurückgreifen.

Ist bei der Sony Alpha 77 II auch ein Objektiv enthalten?

Bei diesem Angebot erhalten Sie nur die Spiegelreflexkamera. Allerdings gibt es auch ein Set mit einem Objektiv zusammen.

4. Canon EOS 6D Spiegelreflexkamera im Set mit einem 24- bis 105-Millimeter-Objektiv

Auch beim vierten Produkt in unserem Vergleich der Spiegelreflexkameras handelt es sich um ein Modell aus der oberen Preisklasse. Dabei erhalten Sie die Canon EOS 6D im Set mit einem Objektiv. Hierbei handelt es sich um ein Objektiv mit einer Brennweite von 24 bis 105 Millimetern. Das Canon EF 24-105-Millimeter f/3,5-5,6 IS STM ist ein Standard-Zoomobjektiv, das sich sehr gut für den Einstieg in die Vollformat-Fotografie eignet, wobei Sie damit den Fokus insbesondere auf Porträtfotos und Landschaftsaufnahmen legen können.

Mit der HDR-Gegenlichtaufnahme greifen Sie auf ein besonderes Feature zurück. Mit dieser Funktion sorgen Sie für mehr Details in den sehr hellen wie auch in den ganz dunklen Bereichen eines Bildes. Der Apparat erstellt mehrere Aufnahmen mit einer jeweils unterschiedlichen Belichtung. Danach kombiniert die Canon-Kamera diese zu einem Bild.

Was ist eine Full-HD-Auflösung? Nachdem Sie bei den ersten Produkten jeweils über eine Full-HD-Auflösung gelesen haben, blicken wir nun auf die verschiedenen Auflösungen, die eine Videoaufnahme haben kann. Bei einer Full-HD-Auflösung handelt es sich um eine Darstellung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Zudem gibt es Kameras, die auch Videos in Ultra HD erstellen können. Dabei handelt es sich um eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Die höhere Anzahl an Pixeln bedeutet, dass mehr Bilddetails zu erkennen sind. Die Details zu den Auflösungen erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Mit der Canon-Spiegelreflexkamera erstellen Sie Fotos mit einer Auflösung von maximal 20,2 Megapixeln. Zudem können Sie mit dieser Kamera Videos in Full HD aufnehmen. Da die maximale ISO-Empfindlichkeit bei 25.600 liegt, sind auch bei schwachen Lichtverhältnissen gute Aufnahmen realisierbar. Zudem können Sie diese Empfindlichkeit optional sogar bis zu ISO 102.400 erweitern. Ferner ist ein Elfpunkt-Autofokus-System verbaut, sodass Sie auf einen schnellen Autofokus zurückgreifen können. Ebenso hat die Kamera von Canon GPS zur Aufzeichnung der Standortdaten sowie WLAN für einen kabellosen Datentransfer und eine Steuerung.

Eine 20-Megapixel-Spiegelreflexkamera muss nicht unbedingt schlechtere Fotos liefern als eine 24-Megapixel-Kamera. Oft nämlich bedeutet ein Fortschritt bei der Auflösung der Kameras einen Rückschritt bei der Fotoqualität. In unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich erfahren Sie, worauf es bei der Bildqualität noch ankommt.

Zusammenfassung

Bei der Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D handelt es sich um ein Modell, mit dem Sie Fotos in einer Auflösung von maximal 20,2 Megapixeln und Videos in Full HD erstellen können. Im Set enthalten ist das Objektiv Canon EF 24105 Millimeter f/3,5-5,6 IS STM. Mit der Kamera und dem Standard-Zoomobjektiv können Sie vor allem Porträtfotos und Landschaftsaufnahmen erstellen. Bei einer ISO-Empfindlichkeit von maximal 25.600 – erweiterbar bis ISO 102.400 – erstellen Sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen.

FAQ

Welchen Weißabgleich gibt es bei der Kamera?

Die Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D hat einen automatischen Weißabgleich über den Bildsensor.

Welchen Monitor hat die Canon EOS 6D?

Diese Spiegelreflexkamera hat ein 3-Zoll-TFT-Display. Dies entspricht einer Größe von 7,7 Zentimetern. Das Display kann rund 1.040.000 Bildpunkte darstellen.

In welchem Format erfolgt die Aufnahme von Videos?

Die Videos speichert die Kamera im MOV-Format.

Welche Schnittstellen gibt es bei diesem Modell?

Sie können den PC oder ein Laptop per USB verbinden. Zudem stehen ein HDMI-Mini-Ausgang, ein Videoausgang und ein Mikrofonanschluss zur Verfügung.

5. Sony Alpha 6400 Systemkamera für Fotos mit 24 Megapixeln und Videos in Ultra HD inklusive M-Kit-18-135-Millimeter-Objektiv

Auch die Sony Alpha 6400 Systemkamera findet sich im oberen Preisbereich wieder. Dafür erhalten Sie ein Modell mit einem APS-C-Sensor, der Ihnen Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 24 Megapixeln ermöglicht. Dieser Sensor ist mit Kupferdrähten und einer optimierten Schaltungsverarbeitung ausgestattet. Diese sollen die Lichterfassung nach Angaben des Herstellers verbessern. Zudem ist die Kamera mit einer ISO-Empfindlichkeit von ISO 32.000 versehen. Diese können Sie bei Fotoaufnahmen sogar auf bis zu ISO 102.400 erhöhen. Somit sollten Sie auch im Dunkeln sehr gute und scharfe Bilder erstellen können.

Videoaufnahmen in Ultra HD: Ein entscheidender Vorteil dieser Kamera liegt in den Videoaufnahmen. Denn mit der Sony Alpha 6400 können Sie Videos mit bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln aufnehmen. Somit erstellen Sie mit dieser Kamera Videos in Ultra HD. Dabei machen Sie die Aufnahmen im Super-35-Millimeter-Format.

Darüber hinaus hat diese Systemkamera von Sony eine Autofokus-Abdeckung mit 425 Punkten. Dies deckt nach Angaben des japanischen Herstellers rund 84 Prozent des Bildbereichs ab. Somit sollten Ihnen schnelle und zuverlässige Aufnahmen auch bei sich bewegenden Motiven gelingen. Auch Serienaufnahmen mit bis zu elf Bildern pro Sekunde sind möglich. Hierbei lässt die Kamera bis zu 116 Aufnahmen hintereinander im JPEG-Format oder bis zu 46 komprimierte Aufnahmen im RAW-Format zu. Außerdem gibt es eine leise Serienaufnahme, bei der Sie geräuschlos bis zu acht Aufnahmen pro Sekunde anfertigen.

Als ein weiteres Highlight hat diese Kamera ein intelligentes Motiv-Tracking vorzuweisen. Dabei handelt es sich um einen Autofokus mit Augenerkennung und Tracking in Echtzeit. Der optimierte Autofokus erkennt den Angaben des Herstellers zufolge menschliche Gesichter in Echtzeit und stellt die Augen präzise scharf. Dies soll sogar bei bewegenden Motiven selbst dann möglich sein, wenn ein Teil des Gesichts verdeckt ist, die Person nach unten blickt oder im Gegenlicht steht. Diese Funktion ist nicht nur für Fotos von Menschen möglich, sondern auch die Augen von Tieren lassen sich in Echtzeit verfolgen und ablichten. Sie erhalten die Kamera bei diesem Set zusammen mit dem M-Kit-18-135-Millimeter-Objektiv.

Was ist das RAW-Format? Beim RAW-Format nehmen Sie die Fotos in herstellerspezifischen Rohdatenformaten auf. Damit lassen sich diese Fotos hinterher besser bearbeiten. Im Gegensatz zu Aufnahmen in JPG oder JPEG können Sie jedes Pixel des Fotos bearbeiten. Denn bei einem RAW-Foto nehmen Sie im Gegensatz zum JPG-Format keine Verkleinerung der Bild-Informationen vor.

Zusammenfassung

Mit der Sony-Systemkamera Alpha 6400 aus dem oberen Preisbereich können Sie Fotos mit einer Auflösung von maximal 24 Megapixeln aufnehmen. Videos erstellen Sie sogar im Ultra-HD-Format. Besondere Vorzüge sind die ISO-Empfindlichkeit von bis zu 102.400, die hohe Autofokus-Abdeckung und die hohe Anzahl an Serienaufnahmen in verschiedenen Modi. Bei diesem Angebot erhalten Sie die Kamera zusammen mit dem M-Kit-18-135-Millimeter-Objektiv, das sich vor allem für Zoomaufnahmen eignet.

FAQ

Welches Display hat diese Systemkamera?

Es handelt sich um ein hochauflösendes LCD mit Touchscreen-Funktionen. Das 3 Zoll große LC-Display können Sie um 180 Grad schwenken.

Welcher Sensor kommt bei der Sony Alpha 6400 zum Einsatz?

Hierbei handelt es sich um einen APS-C-Sensor. Der Exmor CMOS-Sensor ist 23,5 x 15,6 Millimeter groß.

Wie lange hält der Akku?

Nach Angaben des Herstellers können Sie den Akku für bis zu 360 Aufnahmen mit dem Sucher und für bis zu 410 Aufnahmen mit dem LC-Display nutzen.

Was gehört zum Lieferumfang?

Sie erhalten die Sony-Systemkamera Alpha 6400 und das Objektiv zusammen mit der Gehäusekappe, der hinteren Objektivkappe, einem Micro-USB-Kabel, einem Netzkabel, einem Netzteil, einer Objektivkappe, einer Okularkappe, einem Schultergurt, einer Streulichtblende und einer Zubehörschuhkappe.

Welche Zoom-Möglichkeiten gibt es?

Bei dieser Kamera steht Ihnen ein zweifacher optischer Zoom und ein achtfacher Digitalzoom zur Verfügung.

Gibt es einen Selbstauslöser für Selfies?

Ja, ein derartiges Feature ist vorhanden.

6. Nikon D5300 Spiegelreflexkamera mit AF-P-DX-NIKKOR-18-55-Millimeter-VR-Objektiv, Wi-Fi und GPS

Mit der Nikon D5300 können Sie auf eine Spiegelreflexkamera aus der mittleren Preisklasse zurückgreifen, die dafür eine gute Ausstattung vorweisen kann. Sie erhalten die Kamera zusammen mit einem AF-P-DX-NIKKOR-18-55-Millimeter-VR-Objektiv. Dabei handelt es sich um ein kompaktes und leichtes Zoomobjektiv für das DX-Format. Dieses Objektiv hat einen Zoombereich von Weitwinkel bis normal. Fotos erstellen Sie mit einer Auflösung von maximal 24,2 Megapixeln. Videos wiederum erstellen Sie in Full HD. Der maximale ISO-Wert liegt bei 25.600, sodass auch Aufnahmen bei schwachen Lichtverhältnissen noch gut gelingen sollten.

Darüber hinaus greifen Sie bei dieser Spiegelreflexkamera auf Wi-Fi und GPS zurück. So können Sie die schönsten Momente in Ihrem Leben nicht nur mit genauer Positionsbestimmung festhalten und über Online-Kartendienste teilen, sondern auch gleich über Smartphones, Tablets oder andere Geräte mit Freunden, Kollegen oder der Familie. Ebenso lassen sich die fertigen Aufnahmen auf dem neig- und drehbaren Monitor anschauen. Dieser ist 8,1 Zentimeter groß und übertrifft die meisten anderen Modelle damit. Der Autofokus hat 39 Messfelder, einschließlich neun Kreuzsensoren.

Bei dieser Spiegelreflexkamera können Sie ebenfalls auf eine Serienfunktion zurückgreifen, bei der Sie aber nur maximal fünf Bilder pro Sekunde aufnehmen können. Ferner können Sie bei der Nikon-Kamera auf einen HDMI-Ausgang zurückgreifen, um Fotos und Filme in HD-Qualität auf den Fernseher zu übertragen. Außerdem finden Sie ein integriertes Stereomikrofon vor. Nicht zuletzt wählen Sie aus 16 Motivprogrammen und einem Effektmodus aus.

Die Motivprogramme der Hersteller sollten Sie mit Sorgfalt nutzen, wenn Sie erstklassige Fotos auf einem hohen Niveau erstellen wollen. Denn anstelle auf diese Modi wie Landschaft, Sport oder Feuerwerk zu setzen, stellen Sie besser die wichtigsten Einstellungen wie Lichtstärke oder den ISO-Wert manuell ein. Tipps hierzu erhalten Sie in unserem Ratgeber.

Zusammenfassung

Sie erhalten die Spiegelreflexkamera Nikon D5300 zusammen mit dem Zoomobjektiv AF-P-DX-NIKKOR-18-55-Millimeter-VR. Fotos erstellen Sie mit der Kamera aus dem mittleren Preissegment mit einer Auflösung von maximal 24,2 Megapixeln, Videos hingegen in Full HD. Ebenso stehen Ihnen bei dieser Digitalkamera Wi-Fi, GPS, ein 39-Messfelder-Autofokus, ein Effektmodus und 16 Motivprogramme sowie weitere Features zur Verfügung.

FAQ

Welchen Sensor hat diese Kamera?

Die Spiegelreflexkamera Nikon D5300 hat einen CMOS-Sensor mit 23,5 x 15,6 Millimetern.

Welche Speichermedien kann ich mit der Spiegelreflexkamera Nikon D5300 nutzen?

Hier ist der Einsatz von SD-Speicherkarten und UHS-I-kompatiblen SDHC- und SDXC-Speicherkarten möglich.

Gibt es einen Selbstauslöser?

Ja, mit diesem können Sie zwischen einer und neun Aufnahmen erstellen. Die Vorlaufzeit ist hierbei einstellbar zwischen 2, 5, 10 und 20 Sekunden.

Um welchen Akku handelt es sich bei dieser Spiegelreflexkamera?

Dies ist ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL14a.

7. Canon EOS 80D Spiegelreflexkamera mit Full HD, NFC, WLAN und 24,2 Megapixeln Auflösung im Set mit 18-135-Millimeter-Objektiv

Die Spiegelreflexkamera Canon EOS 80D reiht sich in den Vergleich der bisher vorgestellten Modelle mit ähnlichen Ausstattungsmerkmalen ein. Denn diese Kamera aus der oberen Preisklasse hat ebenfalls einen APS-C-CMOS-Sensor, mit dem Sie Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu 24,2 Megapixeln erstellen. Darüber hinaus fertigen Sie mit dieser Kamera Videos mit einer Full-HD-Auflösung an. Interessante Informationen, wie Ihnen gute Filmaufnahmen mit einer Canon-EOS-Kamera gelingen, zeigt Ihnen das nachfolgende Video von Canon:

Die fertigen Werke können Sie sich auf dem 7,7 Zentimeter großen Display anschauen, das dreh- und schwenkbar ist. Zudem lassen sich die Aufnahmen per WLAN direkt an Smartphones, Tablets, Laptops, Smart-TVs oder andere Geräte direkt übertragen. Darüber hinaus sind die Aufnahmen auch per NFC an Android-Smartphones übertragbar, die in unmittelbarer Nähe sind.

Ferner hat diese Kamera einen 45-Punkt-Autofokus und eine Serienbildfunktion. Damit erstellen Sie bis zu sieben Fotos pro Sekunde, sodass sich die Canon-Kamera hinsichtlich der Geschwindigkeit der Serienaufnahmen im mittleren Bereich einordnet. Nach unseren eigenen Erfahrungen allerdings ist die Serienfunktion durchaus ausreichend, um beispielsweise Aufnahmen bei Sportveranstaltungen anzufertigen. Selbst bei Hallensportarten wie Basketball ist dies möglich, können Sie die ISO-Lichtempfindlichkeit bei dieser Spiegelreflexkamera doch auf bis zu 25.600 einstellen.

Was ist ein APS-C-Sensor? APS-C steht für Advanced Photo System Classic. Dabei handelt es sich um einen Standard, den einst Kodak im Jahr 1996 für fotografische Filme eingeführt hat. Canon übernahm diese Bezeichnung für sein Sensorformat. Der Canon APS-C-Sensor hat eine Größe von 22,3 x 14,9 Millimetern. Mit Blick auf das Vollformat ergibt sich bei APS-C ein Cropfaktor von 1,6. Somit verlängert sich die Brennweite um das 1,6-fache. Andere Hersteller beschreiben dies übrigens anders, wie zum Beispiel Nikon. Bei diesem japanischen Hersteller nennt sich das Ganze DX.

Zusammenfassung

Mit der Canon EOS 80D steht Ihnen eine Spiegelreflexkamera aus der oberen Preisklasse zur Verfügung, mit der Sie Fotos bis zu einer Auflösung von 24,2 Megapixeln erstellen. Zudem können Sie Videos in Full HD anfertigen. Die Kamera hat WLAN, NFC und einen 45-Punkt-Autofokus. Mit der Serienbildfunktion erstellen Sie bis zu sieben Aufnahmen in der Sekunde.

FAQ

Welcher Spiegel kommt bei der Kamera zum Einsatz?

Es handelt sich um einen teilverspiegelten Schnellrücklaufspiegel.

Welche Schnittstellen hat die Kamera?

Sie können die Kamera per USB-Hi-Speed mit dem Computer verbinden. Zudem gibt es einen HDMI-Mini-Ausgang, ein externes Mikrofon und einen Kopfhörerausgang.

Gibt es einen Weißabgleich?

Ja, es ist ein automatischer Weißabgleich über den Bildsensor vorhanden.

Welche Speicherkarten kann ich bei dieser Kamera nutzen?

Sie können eine SD-Karte, eine SDHC-Karte oder aber eine SDXC-Karte nutzen.

Welches Display hat die Spiegelreflexkamera Canon EOS 80D?

Es handelt sich um einen dreh- und schwenkbaren TFT-Touchscreen. Dies ist 3 Zoll groß. Auf dem 7,7 Zentimeter großen Display gibt es Platz für etwa 1.040.000 Bildpunkte.

Wie viele Aufnahmen kann ich mit einer Akkuladung erstellen?

Nach Angaben des Herstellers sind dies bis zu 960 Aufnahmen.

Was gehört zum Lieferumfang?

Sie erhalten neben der Canon EOS 80D ein EF-S-18-135-Millimeter-Objektiv, eine Augenmuschel, einen Kamera-Gehäusedeckel, einen breiten Trageriemen, einen Akku inklusive Ladegerät, ein Netzkabel, einen Objektivdeckel und einen Objektivrückdeckel.

8. Canon EOS 200D Spiegelreflexkamera im Set mit einem 18-55-Millimeter-Objektiv

Auch das achte Produkt in unserem Vergleich der Spiegelreflexkameras ist ein Canon-Modell zusammen mit einem Objektiv des Herstellers. Die EOS 200D im Paket mit dem EF-S-18-55-Millimeter-Objektiv siedelt sich im unteren Preisbereich an. Sie erhalten dennoch eine Spiegelreflexkamera, die Aufnahmen mit einer Auflösung von 24,2 Megapixeln erstellt. Zudem können Sie mit diesem Modell Videos in Full HD anfertigen. Das Objektiv ist ein EF-S-18-55-Millimeter-Modell. Dieses 1:3,5-5,6-Zoomobjektiv ist vielseitig einsetzbar und hat kompakte Maße, sodass auch ein Transport kein Hindernis darstellt.

Leichteste Spiegelreflexkamera mit dreh- und schwenkbarem Display! Nach Angaben von Canon ist die EOS 200D die leichteste Spiegelreflexkamera der Welt mit einem APS-C-Sensor, die einen dreh- und schwenkbaren Monitor hat. Die Kamera wiegt nach Angaben des Herstellers rund 453 Gramm. Zum Zeitpunkt der Untersuchung von Canon im Juni 2017 gab es keine leichtere Spiegelreflexkamera mit einem dreh- und schwenkbaren Display.

Hervorzuheben ist bei dieser Kamera der 22,3 x 14,9 Millimeter große APS-C-Sensor, der Ihnen das Fotografieren mit einer geringen Schärfentiefe ermöglicht. Dank dieser Hintergrundschärfe ist die Kamera gut für Porträts geeignet, da Gesichter nach Angaben des Herstellers vor einem gezielt unscharfen Hintergrund besonders scharf wirken sollen. Zudem sollten auch Aufnahmen bei schwachen Lichtverhältnissen gut gelingen, denn die Kamera kann einen maximalen ISO-Wert von 51.200 leisten.

Versicherung der Spiegelreflexkamera lohnenswert! Wenn Sie eine Spiegelreflexkamera kaufen, die mehrere Hundert Euro oder noch mehr kostet, sollten Sie unbedingt an eine Versicherung denken. Versicherungen gibt es bereits ab einem Beitrag von wenigen Euro im Monat. Achten Sie aber genau darauf, wie die Konditionen aussehen und welche Selbstbeteiligung Sie im Ernstfall leisten müssen. Ebenso sollten Sie einen Blick in Ihre Hausrat- oder Reisegepäckversicherung werfen, sofern Sie eine haben. Denn manchmal ist die Spiegelreflexkamera bereits darüber versichert.

Zusammenfassung

Canon bewirbt die EOS 200D vor allem mit dem leichten Gewicht. Allerdings hat dieses Modell doch weitaus mehr zu bieten. Denn Sie erhalten aus der unteren Preisklasse unserer Vergleichsmodelle eine 24,2-Megapixel-Kamera, die auch Full-HD-Videos erstellen kann. Zudem ist ein EF-S-18-55-Millimeter-Objektiv im Set enthalten.

FAQ

Gibt es bei der Canon EOS 200D auch eine Serienbildfunktion?

Diese Spiegelreflexkamera hat eine Serienbildfunktion und erstellt bis zu fünf Bilder pro Sekunde.

Welche kabellose Verbindungsmöglichkeiten gibt es?

Sie können bei diesem Modell WLAN, Bluetooth oder bei Android-Geräten auch NFC nutzen.

Gibt es weitere Anschlussmöglichkeiten?

Ja, Sie können die Canon EOS 200D per USB mit einem Computer verbinden. Zudem gibt es einen Videoausgang, einen HDMI-Mini-Ausgang und ein externes Mikrofon.

Welche Speichermöglichkeiten gibt es?

Sie können die Aufnahmen auf einer SD-Karte, einer SDHC-Karte oder einer SDXC-Karte speichern.

9. Sony SLT-A58K Spiegelreflexkamera mit 20,1 Megapixeln im Set mit einem Objektiv

Sie erhalten die Sony-Digitalkamera SLT-A58K im Set mit dem SAL-18-55-Millimeter-Objektiv. Mit dieser Kamera können Sie Aufnahmen mit einer Auflösung von maximal 20,1 Megapixeln erstellen. Videos wiederum fertigen Sie in Full HD an. Hierfür hat die Kamera einen Exmor-APS-HD-CMOS-Sensor mit 23,2 x 15,4 Millimetern. Das Objektiv können Sie für Schnappschüsse und Gruppenaufnahmen genauso einsetzen wie für Landschafts- und Porträtaufnahmen.

Zum Betrachten der fertigen Werke steht Ihnen ein 2,7 Zoll großes LC-Display zur Verfügung. Mit 6,7 Zentimetern ist dieser Monitor etwas kleiner als bei den andere Kameras in unserem Vergleich. Sie können die Fotos aber auch mit einem USB-Kabel direkt auf Computer, Laptop oder andere Devices übertragen. Ebenso gibt es eine Serienbildfunktion, mit der Sie pro Sekunde bis zu acht Fotos erstellen können. Somit ist diese Kamera von Sony auch im Bereich der Sportfotografie und der Naturaufnahmen gut einsetzbar.

Außerdem steht ein 15-Punkt-Autofokus zur Verfügung, wobei es drei Sensoren für eine präzise Fokussierung gibt. Die ISO-Empfindlichkeit liegt im Bereich zwischen ISO 100 und 16.000. Somit dürfte die Kamera aus dem unteren Preisbereich bei schwierigen Lichtverhältnissen noch ordentliche Aufnahmen liefern, wenngleich einige zuvor vorgestellten Modelle eine wesentlich höheren ISO-Wert aufweisen.

Zusammenfassung

Die Digitalkamera Sony SLT-A58K erhalten Sie zusammen mit einem SAL-18-55-Millimeter-Objektiv. Sie können Fotos mit einer Auflösung von maximal 20,1 Megapixeln sowie Videos in Full HD anfertigen. Die Kamera aus dem unteren Preisbereich hat zudem ein 2,7-Zoll-LCD, eine Serienbildfunktion, einen 15-Punkt-Autofokus und einen maximalen ISO-Wert von 16.000. Sie erhalten somit für den Preis eine ordentliche Ausstattung.

FAQ

Gibt es einen automatischen Weißabgleich?

Ja, dieser ist vorhanden.

Kann ich das Display neigen?

Ja, beim Display der Sony SLT-A58K handelt es sich um ein neigbares Display.

Gibt es einen Selbstauslöser bei dieser Spiegelreflexkamera?

Ein Selbstauslöser ist vorhanden, wobei Sie die Auslösezeit auf 2 oder 10 Sekunden einstellen können.

Hat die Kamera auch WLAN?

Nein, die Spiegelreflexkamera hat weder WLAN noch Bluetooth oder gar NFC.

10. Nikon Coolpix B500 Bridgekamera mit 40-fachem optischem Zoom

Die Nikon Coolpix B500 ist eine Bridgekamera, mit der Sie Fotos in einer Auflösung von 16 Megapixeln erstellen können. Dabei steht Ihnen ein optischer 40-fach-Zoom zur Verfügung. Diesen können Sie mit dem Feature Dynamic Fine Zoom sogar auf das 80-Fache erweitern. Außerdem können Sie mit der Snapbridge-Funktionalität dafür sorgen, dass die Kamera sämtliche Fotos direkt auf Ihr Smartphone oder Tablet überträgt. Ferner ist die Steuerung der wichtigen Kamerafunktionen über das Smartgerät möglich. Zudem können Sie mit der Bridgekamera Videos in Full HD erstellen.

Stets auf Austauschbatterien achten: Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen aus unserem Vergleich hat diese Kamera keinen eigenen Akku. Stattdessen benötigen Sie hierfür Mignon-Batterien in der Größe AA. Diese sind im Lieferumfang enthalten. Allerdings müssen Sie darauf achten, dass Sie stets Ersatzbatterien zur Hand haben.

Bei der Bridgekamera hat der Hersteller ein Zoom-Objektiv verbaut, das den Angaben von Nikon zufolge von Weitwinkel bis Supertele reicht. Dies entspricht demnach einem Brennweitenbereich von 22,5 bis 900 Millimetern analog zum Kleinbildformat. Ebenso gibt es einen Bildstabilisator, der selbst bei der 40-fachen Zoomstufe eine Verwacklungsunschärfe verhindern und für gelungene Bilder sorgen soll. Dabei ermöglicht die Bildstabilisierung mit einer beweglichen Linsengruppe laut dem Hersteller verwacklungsfreie Aufnahmen mit um 3,0 Lichtwertstufen längeren Belichtungszeiten.

Enorme Unterschiede zwischen Objektiven! Der Zoomfaktor bei einer Digitalkamera sagt grundsätzlich nichts über das Objektiv selbst aus. Denn es gibt Unterschiede, beispielsweise zwischen einem Weitwinkel-Objektiv und einem Tele-Objektiv. Im Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich erfahren Sie sämtliche Details zum Zoomfaktor.

Zusammenfassung

Bei der Nikon Coolpix B500 handelt es sich um eine Bridgekamera aus dem unteren Preisbereich in unserem Vergleich. Mit dieser Kamera steht Ihnen ein optischer 40-fach-Zoom zur Verfügung, den Sie sogar auf das bis zu 80-Fache erweitern können. Fotos erstellen Sie mit einer Auflösung von maximal 16 Megapixeln, Videos in Full HD.

FAQ

Um welchen Monitor handelt es sich?

Nikon verbaut einen 3 Zoll großen Monitor. Das 7,5 Zentimeter große Display ist dabei neigbar und stellt 921.000 Pixel dar.

Welche Abmessungen hat die Bridgekamera?

Die Nikon Coolpix B500 hat die Maße 78,3 x 113,5 x 94,9 Millimeter.

Wie schwer ist die Bridgekamera Nikon Coolpix B500?

Die Kamera wiegt einschließlich Akkus, Batterien und SD-Speicherkarte 542 Gramm.

Kann ich das Objektiv der Kamera wechseln?

Da es sich um eine Bridgekamera handelt, können Sie das Objektiv nicht wechseln.

11. Nikon D3300 Spiegelreflexkamera mit AF-P-18-55-VR-Objektiv und einer Auflösung von 24,2 Megapixeln

Die Spiegelreflexkamera Nikon D3300 bietet Ihnen eine maximale Auflösung von 24,2 Megapixeln. Zudem können Sie mit diesem Modell aus der unteren Preisklasse Videos in HD aufnehmen. Sie erhalten diese Kamera zusammen mit einem AF-P-18-55-VR-Objektiv. Dieses deckt einen Brennweitenbereich von 18 bis 55 Millimeter ab, sodass Sie dieses für Porträts genauso nutzen können wie auch für Landschaftsaufnahmen. Die Lichtstärke des Objektivs beträgt 1:3,5–5,6.

Der maximale ISO-Wert dieser Kamera liegt bei ISO 12.800. Somit sollten Sie bei schlechten Lichtverhältnissen noch ordentliche Aufnahmen erstellen können, wobei es aber Modelle gibt, die wesentlich höhere ISO-Werte ermöglichen. Die fertigen Werke können Sie auf dem 3 Zoll großen LCD-Monitor betrachten. Da dieses 7,5 Zentimeter großes LCD eine Live-View-Funktion hat, lässt sich das Display auch als Sucher für die Aufnahme von Fotos und Filmen nutzen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bilder per Wi-Fi mit Freunden, der Familie oder in sozialen Netzwerken zu teilen.

Bei dieser Spiegelreflexkamera können Sie zudem eine Serienbildfunktion nutzen. Damit erstellen Sie fünf Aufnahmen pro Sekunde. Dieser Wert liegt unter den Möglichkeiten einiger anderer Kameras aus unserem Vergleich. Hierbei müssen Sie aber beachten, dass dieses Nikon-Modell im unteren Preisbereich angesiedelt ist. Ferner gibt es ein Autofokus-System mit elf Messfeldern und einem Kreuzsensor.

Was ist die Brennweite? Mit der Brennweite einer Digitalkamera bestimmen die Hersteller die Größe eines Bildausschnittes. Dies nämlich benennt den Abstand zwischen der Linse sowie genau dem Punkt, an dem die Fokussierung der Lichtstrahlen durch die Linse erfolgt. Sie können die jeweilige Brennweite auf dem Objektiv in Millimetern ablesen.

Zusammenfassung

Mit der Spiegelreflexkamera Nikon D3300 aus dem unteren Preisbereich erstellen Sie Fotos in einer Auflösung von maximal 24,2 Megapixeln und Videos in Full HD. Mit diesem Set erhalten Sie die Kamera mit einem Objektiv des Herstellers, das einen Brennweitenbereich von 18 bis 55 Millimeter abdeckt. Darüber hinaus gibt es einen 3-Zoll-LCD-Monitor und eine Serienbildfunktion, die Ihnen fünf Aufnahmen pro Sekunde ermöglicht.

FAQ

Welchen Sensor hat die Kamera?

Hier verbaut Nikon einen CMOS-Sensor, der 23,5 x 15,6 Millimeter groß ist.

Welche Bildfeldabdeckung gibt es bei der Spiegelreflexkamera Nikon D3300?

Die Abdeckung beträgt horizontal circa 95 Prozent, während es vertikal 95 Prozent sind.

Welchen Spiegel verbaut Nikon bei der Spiegelreflexkamera?

Die D3300 hat einen Schnellrücklauf-Schwingspiegel.

Wie schwer ist die Kamera?

Diese Spiegelreflexkamera wiegt inklusive Akku und Speicherkarte nach Herstellerangaben rund 460 Gramm.

Was ist eine Spiegelreflexkamera genau?

Spiegelreflexkamera TestBei der Spiegelreflexkamera handelt es sich um eine Fotokamera, deren Name bereits verdeutlicht, dass hier ein Spiegel verbaut ist. Im Detail handelt es sich um einen klappbaren Spiegel, der das zu fotografierende Motiv auf die Linse wirft. Dieser Spiegel sitzt zwischen Objektiv und Bildebene. Das abzulichtende Motiv wird vor der Aufnahme seitenverkehrt auf eine normalerweise horizontal liegende Mattscheibe abgebildet.

Eine Besonderheit der Spiegelreflexkameras ist der deutlich größere Sensor im Vergleich zu anderen Arten der Kameras. Zudem können Sie mit diesen Kameras, die teurer als die weiteren Varianten sind, zahlreiche verschiedene Objektive nutzen. Die Spiegelreflexkameras stehen hinsichtlich Ausstattung und Möglichkeiten nicht nur preislich an der Spitze der Kameras, sondern auch in Sachen Qualität.

Die Vorteile und Nachteile von Spiegelreflexkameras

  • Auswechselbare Objektive sorgen für Flexibilität.
  • Zahlreiche manuelle Einstellungen möglich.
  • Direkte Bearbeitung von Aufnahmen am Bildschirm möglich.
  • Großer Bildsensor sorgt für ausgezeichnete Bildqualität.
  • Die meisten Modelle sind sehr robust.
  • Zahlreiche Features für Profifotografie vorhanden.
  • Geringe Hitzeentwicklung sorgt für geringes Bildrauschen.
  • Leistungsstarker Autofokus im Normalfall vorhanden.
  • Spiegelreflexkameras sind anfällig für Schmutz und Staub.
  • Anschaffung von Kamera und mehreren Objektiven ist mitunter teuer.
  • Spiegelreflexkameras und Objektive benötigen viel Platz.
  • Bedienung nicht immer einfach wegen zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten.

 

Welche Arten von Spiegelreflexkameras gibt es?

Die Spiegelreflexkamera können Sie in mehrere Arten unterteilen. Nachfolgend blicken wir auf die vier Versionen:

  1. Einäugige Spiegelreflexkameras, die auch als „single-lens-reflex“ – SLR – vorkommen
  2. Zweiäugige Spiegelreflexkameras, die auch als „twin-lens-reflex“ – TLR – zu finden sind
  3. Digitale Spiegelreflexkameras – DSLR
  4. Digitale Spiegelreflexkameras mit Videoaufnahmefunktion – VDSLR

Einäugige Spiegelreflexkamera – single-lens-reflex

Bei der einäugigen Spiegelreflexkamera sehen Sie über den Sucher im Detail, wie die Kamera das Foto später ablichtet. Hier nämlich überträgt der Spiegel das Bild nicht unmittelbar auf einen Sensor oder Film. Wenn Sie den Auslöser betätigen, klappt der Spiegel hoch, sodass die Kamera das Bild auf den Film wirft. Anschließend erfolgt die Belichtung des Bildes durch das Öffnen des dazugehörigen Verschlusses. Das Motiv ist aber während der Belichtung nicht mehr sichtbar. Die einäugigen Spiegelreflexkameras nutzen in der Regel einen herkömmlichen Rollfilm, was mehr Zeit und Kosten verursacht als die digitale Fotografie.

Erschütterungen beeinflussen Aufnahmen: Bei den einäugigen Spiegelreflexkameras kommt es beim Zurückklappen zu einer leichten Erschütterung. Dies kann im schlimmsten Falle sogar zu verwackelten Bildern führen.
  • Mit diesem Kameratyp können Sie sehr präzise Aufnahmen erstellen.
  • Diesen Kameratyp nutzen Sie in der Regel nur mit Rollfilm.
  • Beim Zurückklappen des Spiegels kommt es zu Vibrationen.
  • Das Motiv ist während der Zeit der Belichtung nicht sichtbar.

Zweiäugige Spiegelreflexkameras – twin-lens-reflex

Auch bei den zweiäugigen Spiegelreflexkameras benötigen Sie noch einen Rollfilm. Der entscheidende Unterschied zum einäugigen Modell liegt im Spiegel. Denn dieser steht hier fest und wirft das Bild direkt auf die Linse oder den Film. Ein zweites Objektiv sorgt hier dafür, dass Sie Ihre Motive auch durch den Sucher erblicken können. Somit sehen Sie das zu fotografierende Motiv auch während der Belichtungszeit. Da hier der Spiegel nicht zurückklappt, sind die Vibrationen und die Geräuschentwicklung geringer. Dafür sind die Kosten durch das zweite Objektiv höher.

  • Diese Kameras sind frei von Erschütterungen beim Betätigen des Auslösers.
  • Bei der Erstellung von Fotos arbeiten diese Kameras leise.
  • Sie benötigen zwei Objektive, was zu höheren Kosten führt.

Digitale Spiegelreflexkameras – DSLR

Bei der Digital-Single-Lense-Reflex – DSLR – handelt es sich um eine Spiegelreflexkamera, die mit einem digitalen Bildsensor ausgestattet ist. Ein klappbarer Spiegel wirft das zu fotografierende Motiv auf den Sucher. Wenn Sie den Auslöser der Kamera betätigen, erfolgt ein Zurückklappen des Spiegels. In diesem Moment erfolgt eine Spiegelung des Lichts auf die Kameralinse. Die Bilder fängt die Kamera auf einem Bildsensor ein, sodass Sie direkt über die Bilder verfügen können. Somit ist eine Bearbeitung des Bildes oder ein Speichern auf Speicherkarten direkt möglich. Ebenso haben Sie bei manchen Modellen die Möglichkeit, die Fotos per WLAN, Bluetooth oder NFC zu teilen oder in Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen.

Objektiv sollte vom Kamera-Hersteller stammen: Zudem können Sie bei einer Spiegelreflexkamera verschiedene Objektive nutzen. So beeinflussen Sie die Größe und Qualität Ihrer Aufnahmen. Die jeweiligen Objektive können Sie beliebig austauschen. Allerdings sind die Objektive meist an die Kamera des jeweiligen Herstellers gebunden, sodass Sie also mit einer Canon-Spiegelreflexkamera auch ein Canon-Objektiv nutzen müssen. Es gibt zwar Adapterringe, um auch Objektive anderer Hersteller zu nutzen, allerdings zeigen zahlreiche Erfahrungsberichte von Nutzern, dass diese oft nicht so funktionieren, wie sie sollten.
  • Die Fotos sind sofort verfügbar.
  • Sie können die Helligkeit leicht anpassen.
  • Sie speichern die Fotos auf Bildsensoren und nicht auf einem Rollfilm.
  • Der Energieverbrauch ist höher.
  • Höhere Empfindlichkeit für Staub und Schmutz wegen der Objektive.

Digitale Spiegelreflexkameras mit Videoaufnahmefunktion – VDSLR

Die letzte Variante sind die digitalen Spiegelreflexkameras mit einer Videofunktion. Davon finden Sie in unserem obigen Produktvergleich eine Reihe an Modellen. Grundsätzlich unterscheiden sich kaum von den DSLR-Kameras. Der einzige Unterschied: Sie können mit diesem Kamera-Typ hochauflösende Digital-Videos aufnehmen. Wenn Sie explizit auf der Suche nach einer derartigen Kamera sind, sollten Sie aber beachten, dass Ihnen hier meist nur eine gewisse Aufnahmezeit oder Datenmenge zur Verfügung steht.

  • Sie können auch Videos aufnehmen.
  • Diese Modelle sind teurer als herkömmliche digitale Spiegelreflexkameras.

Welche weiteren Kamera-Arten gibt es?

Wenn Sie den Produktvergleich im Detail durchgelesen haben, dann wissen Sie schon, dass es eine Reihe weiterer Kameras gibt. So kommen in unserem Vergleich auch Systemkameras und Bridgekameras vor. Darüber hinaus finden Sie im Handel noch die klassischen Kompaktkameras. Nachfolgend blicken wir im Detail auf die weiteren Arten der Kameras.

Systemkameras

Spiegelreflexkamera VergleichEine Systemkamera stellt eine interessante Alternative zur Spiegelreflexkamera dar. Deswegen finden Sie diese Variante der Kameras auch in unserem Produktvergleich. Diese Modelle sind in der Regel kompakter und leichter als Spiegelreflexkameras. Dafür gibt es aber keinen Spiegel und keinen optischen Sucher. Für den integrierten Sucher ist zudem kein Reinigungssystem, sodass diese Kameras kompakter sind und sich im Outdoor-Bereich besser einsetzen lassen. Eine Systemkamera ist günstiger als eine Spiegelreflexkamera, kann aber in der Regel nicht die Bildqualität vorweisen, die Spiegelreflexkameras bieten.

Kompaktkameras

Die Kompaktkameras sind die kleinsten Vertreter der Kameras auf dem Markt. Diese Modelle sind meist nicht viel größer als das jeweilige Display, das integriert ist. Da Sie diese Variante einer Kamera bequem in der Hosentasche verstauen können, eignet sich dieses Modell bestens für den mobilen Einsatz. Hier aber visieren Sie das abzulichtende Motiv lediglich über das integrierte Display der Kompaktkamera an. Denn bei den meisten Kompaktkameras gibt es keinen analogen Sucher. Kompaktkameras, die gerne auch als Digitalkameras verkauft werden, sind vor allem für den Einsatz im Urlaub interessiert.

Hier dürfen Sie aber keine Bildqualität wie bei Spiegelreflexkameras erwarten, die doch wesentliche bessere Technologien verbaut haben. Dafür sind die Kompaktkameras die günstigsten Vertreter auf dem Markt.

Smartphones oft mit besserer Qualität! Nachdem das Huawei P30 Pro bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2018 neue Maßstäbe gesetzt hat und andere Anbieter von Smartphones nachgezogen haben, sollten Sie den Kauf einer Kompaktkamera genau überdenken. Denn mit einigen Smartphones können Sie inzwischen bereits bessere Fotos erstellen als mit einigen Kompaktkameras.

Bridgekameras

Die Bridgekameras stehen in der Reihenfolge der Kameras zwischen den Kompaktkameras und den Spiegelreflexkameras. Auch von dieser Kamera-Art finden Sie einige Exemplare in unserem Vergleich. Die Bridgekameras haben keinen Spiegel, können aber einen ähnlich guten Zoom vorweisen wie eine Spiegelreflexkamera. Zudem haben diese Kameras einen guten Bildstabilisator eingebaut. Eine Bridgekamera bietet Ihnen eine ordentliche Ausstattung zu einem günstigeren Preis als die Spiegelreflexkamera, dafür aber auch eine niedrigere Qualität.

Zieht eine teurere Digitalkamera auch eine höhere Qualität nach sich?

Bitte merken!Bei vielen anderen Produkten gibt es oft den Grundsatz: Je teurer das Produkt, desto besser ist es. Trifft dies auch bei den Digitalkameras zu? Dies lässt sich nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Klar ist: Spiegelreflexkameras sind die teuersten Versionen unter den Digitalkameras. So bekommen Sie die günstigsten Modelle schon für rund 200 Euro. Dabei handelt es sich dann aber meist um ältere Kameras oder um Auslaufmodelle. Zudem ist in dieser Preisklasse meist kein Objektiv vorhanden.

In der Regel sollten Sie bei der Suche nach einer Kamera inklusive eines ordentlichen Objektivs im Bereich zwischen 500 und 1.000 Euro fündig werden. Profikameras hingegen gibt es auch im fünfstelligen Euro-Bereich. Je besser eine Kamera ausgestattet ist, desto mehr zahlen Sie natürlich. Zudem gibt es einige weitere Faktoren, die den Preis einer Kamera bestimmen. Beispielsweise kosten Kameras, die wasser- und staubgeschützt sind, mehr. Kompaktkameras sind wesentlich günstiger als Spiegelreflexkameras, da Sie hier Belichtungszeit, Brennweite oder Blende nicht einstellen können.

Grundsätzlich ist der Preis also nicht aussagekräftig. Stattdessen müssen Sie schauen, was eine Kamera alles hat und kann. Nehmen Sie also nicht den Preis als oberstes Kriterium beim Kamera-Kauf, sondern schauen Sie auf die jeweilige Ausstattung und Funktionen.

Wie wichtig ist der Zoomfaktor?

Oft können Sie bei den Spiegelreflexkameras und vor allem bei den Objektiven Informationen zum Zoomfaktor lesen. Beim Zoomfaktor handelt es sich um die maximale Vergrößerung, die ein Objektiv leistet. Dabei errechnet sich der Wert aus der Anfangsbrennweite und der Endbrennweite. Wenn Sie beispielsweise eine Kamera oder ein Objektiv mit einer Anfangsbrennweite von 50 Millimetern und eine Endbrennweite von 300 Millimetern haben, dann ergibt sich ein Zoomfaktor von 6. Denn Sie rechnen 300 geteilt durch 50.

Oft geben die Hersteller auch den sogenannten digitalen Zoom an. Allerdings erfolgt hier nur eine Vergrößerung des Ausschnitts bei der Aufnahme. Somit vergrößert die Kamera selbst nicht. Hier erscheint zwar das Motiv größer, doch auf dem Bild selbst wiederum sind diese Informationen nicht mehr vorhanden. Aus diesem Grund sind Bilder, die Sie mit einem digitalen Zoom anfertigen, oft auch unscharf. In der Regel ergibt es einen größeren Sinn, einen Ausschnitt hinterher auf dem Computer oder Laptop aus der kompletten Aufnahme zu vergrößern. Viele Fotografen schalten den digitalen Zoom sogar komplett ab.

Wo kann ich eine Spiegelreflexkamera kaufen?

Die beste SpiegelreflexkameraWenn Sie sich für den kauf einer Spiegelreflexkamera entschieden haben, gibt es mehrere Bezugsquellen. So können Sie beispielsweise in Fotoläden oder in Elektronikgeschäften das gewünschte Modell finden. Hier profitieren Sie von einer umgehenden Beratung durch den Verkäufer. Zudem können Sie mitunter das eine oder andere Modell auch einmal in die Hand nehmen und testen. Ebenso finden sich in manchen großen Warenhäusern in den Elektronikabteilungen entsprechende Kameras. Allerdings fällt hier die Beratung schon dürftiger aus.

Wenn für Sie aber nicht die Beratung im Mittelpunkt steht, dann dürften Sie vor allem das Internet als Bezugsquelle bevorzugen. Denn hier finden Sie bei Online-Versandhändlern wie Amazon eine große Auswahl an Kameras, die sofort verfügbar sind. Zudem profitieren Sie im Online-Handel in der Regel von niedrigeren Preisen. Darüber hinaus haben Sie im Internet die Möglichkeit, Preise über Vergleichsseiten mit nur wenigen Klicks zu vergleichen. Ebenso gibt es Vergleiche, wie zum Beispiel bei uns.

Spielt bei einer Spiegelreflexkamera nur die Auflösung eine Rolle?

Wie Sie in unserem Vergleich im oberen Part gesehen haben, bieten Ihnen die meisten Modelle eine Auflösung von 24 Megapixeln. Zudem gibt es Modelle mit 16 oder 20 Megapixeln. Die Auflösung gibt die Wiedergabe der kleinsten Strukturen der Kamera an. Dies bedeutet, dass eine höhere Anzahl der Megapixel angibt, dass ein Bild genauer und schärfer ist.

Allerdings ist die Auflösung allein kein Faktor für die Qualität der Aufnahmen. Auch weitere Komponenten spielen hier eine Rolle. Denn eine hohe Anzahl an Megapixeln gibt Ihnen keine Sicherheit, dass Sie auch detaillierte Bilder erhalten. Die Megapixel sind nur dann wichtig, wenn Sie bestimmte Bildausschnitte benötigen. Auch beim Ausdruck Ihrer Fotos in Poster-Größe könnte dies von Bedeutung sein. Bei den herkömmlichen Fotoausdrucken von 10 x 15 Zentimetern oder 13 x 18 Zentimetern ist das nicht relevant, ist hier doch kein Unterschied zu erkennen.

Welche Größe benötige ich mindestens bei einer Spiegelreflexkamera? Entgegen dem Klischee spielt die Anzahl der Megapixel keine wirkliche Rolle beim Kamera-Kauf. Denn bereits mit einer 10-Megapixel-Kamera erhalten Sie eine sehr ordentliche Qualität. Eine Kamera mit 24 Megapixeln können Sie als Hobbyfotograf kaum voll nutzen. Selbst im professionellen Bereich ist dies so. Denn die meisten professionellen Sportfotografen beispielsweise greifen auf die Canon EOS 1D X zurück, die eine Auflösung von 20,2 Megapixeln bietet.

Nachfolgend blicken wir auf die weiteren Faktoren, die die Qualität der Fotos einer Digitalkamera beeinflussen:

  • Bildsensor
  • Bildrauschen
  • Lichtstärke
  • Monitor

Bildsensor

Beim Bildsensor spielt vor allem die Größe eine Rolle. Je größer der Sensor ist, desto besser ist die Qualität der Aufnahmen. Die Pixel auf dem Sensor, die sich dort schachbrettförmig befinden, messen elektronisch die Lichtfarbe und Lichtmenge. Einen idealen Sensor wählen Sie aus, wenn dieser möglichst große Pixel aufweist, die dicht nebeneinander liegen. Die beste Qualität erhalten Sie mit Vollformat-Sensoren, die allerdings auch die teuerste Variante darstellt. Mit einem Vollformat-Sensor können Sie Ihre Aufnahmen auch ohne Schärfeverlust ausdrucken.

Beim Kauf einer Spiegelreflexkamera sollten Sie also unbedingt auf die Größe des Sensors achten. Allerdings finden Sie diesen mitunter nicht sofort in Produktbeschreibungen und Werbungen. Dabei kann beispielsweise eine Kamera mit 20 Megapixeln und einem großen Sensor eine bessere Bildqualität bieten als eine 24-Megapixel-Kamera mit einem kleineren Sensor.

Bildrauschen

Das Bildrauschen ist ein physikalisches Phänomen. Sie erhalten dieses beim elektronischen Auslesen der belichteten Sensorzellen. Dies zeigt sich auf den Bildern in kleinen, dunklen Flecken. Hierdurch ist das Foto weniger ansehnlich. Mit einer höheren ISO-Empfindlichkeit müssen Sie in der Qualität des Bildes höhere Einschränkungen vornehmen. Schließlich ist der ISO-Wert für die Steuerung der Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors verantwortlich.

Wie Sie im Produktvergleich gesehen haben, verfügen moderne Kameras über Werte von bis zu ISO 32.000 und noch höher. Bei diesen Werten sind auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen möglich. Jedoch sollten Sie darauf achten, dass Sie bei einem höheren ISO-Wert auch mehr Bildrauschen erhalten. Somit erhalten Sie eine bessere Qualität der Aufnahmen in der Nacht mit einem niedrigeren ISO-Wert. Sie sollten bei schwierigen Lichtverhältnissen stets für eine leichte Erhöhung des ISO-Werts sorgen und dann austesten, welches der geeignete ISO-Wert für Ihre Fotos ist.

ISO-Werte der Profi-Fotografen nutzen: Profi-Fotografen arbeiten nach den nachfolgenden Richtwerten. Draußen an einem sonnigen Tag mit viel Licht gilt in der Regel der ISO-Wert 100. Bei bedecktem Himmel, bei Sportveranstaltungen in der Halle oder auch bei Aufnahmen im Wald sollte der ISO-Wert zwischen 400 und 800 liegen. Bei noch schlechteren Lichtverhältnissen erfolgt eine Erhöhung des ISO-Wertes über 800.

Lichtstärke

Auch die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft, ist sehr wichtig. Dabei spielt aber nicht die Kamera selbst eine wichtige Rolle, sondern das Objektiv. Die Angabe des Lichtstärken-Werts erfolgt mit dem Buchstaben f und einer Zahl. Dabei setzt sich der Wert aus der Güte und Wölbung des Objektivs zusammen, sowie aus dem Durchmesser Gehäuse-Lochs der Kamera, das das Licht einlässt, und dem Abstand dieser Öffnung zum Fokus. Die Werte liegen hierbei zwischen 1,4 und 3,5. Je kleiner der Wert ist, desto lichtstärker ist es.

Monitor

Wichtiger HinweisDer Monitor als Qualitätsmerkmal bei den Kameras ist wichtiger, als gerade manche Anfänger denken. Sie sollten auf ein lichtstarkes LC-Display setzen beim Kauf einer Spiegelreflexkamera. Selbst bei Sonnenlicht nämlich sollte auf dem Monitor der Kamera noch das Bild mit einer hohen Auflösung zu sehen sein. Denn meist nutzen Sie vermutlich eher das Display als den Sucher. Ebenso sollte das Display nicht zu klein sein. 2,5 Zoll ist das Mindestmaß, wobei die meisten Produkte aus unserem Vergleich mit 3-Zoll-Displays ausgestattet sind.

Ebenso sollten Sie darauf achten, dass das Display eine Full-HD-Auflösung hat. Denn je besser die Auflösung des Monitors, desto besser können Sie die Fotos auf dem Monitor sehen und müssen die Kamera nicht noch an einen Computer anschließen. Dies hat aber natürlich auf die Qualität der Fotos keinen Einfluss, sollte an dieser Stelle aber nicht unberücksichtigt bleiben.

Weitere wichtige Kauf-Faktoren bei Spiegelreflexkameras

Neben den schon aufgeführten Faktoren, die vor allem in Sachen Bildqualität wichtig sind, sollten Sie noch auf weitere wichtige Dinge beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten. Dabei handelt es sich um:

  • Abmessungen und Gewicht
  • Akku
  • Autofokus
  • Gehäuse-Material
  • Konnektivität
  • Objektive
  • Sucher
  • Video-Auflösung

Abmessungen und Gewicht

Achten Sie darauf, dass Sie sich für eine kompakte, leichte und handliche Spiegelreflexkamera entscheiden. Gerade, wenn Sie viel im Freien oder unterwegs fotografieren, ist ein kompaktes Maß sowie ein Gewicht von möglichst maximal einem Kilogramm von großer Bedeutung. Allerdings sollten Sie auch bedenken, dass ein kleineres Gehäuse weniger Platz für die Technik bietet.

Akku

Bei einer Spiegelreflexkamera sollten Sie auch auf die Akku-Laufzeit achten. Insbesondere, wenn Sie viele Videofilme erstellen, ist dies ein wichtiger Punkt. Denn Videoaufnahmen belasten den Akku stärker als das Erstellen von Fotos. Deswegen sollten Sie gerade auf einen leistungsstarken Akku achten, wenn Sie viel filmen. Oft empfiehlt sich auch die Anschaffung eines Zweit-Akkus, den Sie bereits für 50 bis 100 Euro in der Regel erhalten sollten.

Autofokus

Der Autofokus spielt vor allem bei Personen-Porträts, in der Sportfotografie und bei Videoaufnahmen eine wichtige Rolle. Denn der Autofokus sorgt dafür, dass sich die Kamera vor allem auf das zu fotografierende Motiv fokussiert. Dahingegen erfolgt eine Darstellung des Hintergrunds in einer geringeren Auflösung. Dadurch rücken die jeweilige Person oder die Aktion auf dem Spielfeld in den Vordergrund. Die Hersteller rüsten den Autofokus jeweils mit verschiedenen Technologien aus.

Gehäuse-Material

Die Spiegelreflexkameras erhalten Sie aus verschiedenen Materialien. In der Regel jedoch handelt es sich um ein Modell aus herkömmlichem Kunststoff. Ferner finden Sie im Handel Kameras aus Magnesium, Karbon oder aber einer Mischung aus Kunststoff und Magnesium oder Karbon. Sollte das Gewicht wichtig für Sie sein, sollten Sie eine Kamera mit einem Kunststoffgehäuse kaufen. Allerdings ist hier die Gefahr einer Beschädigung größer. Wenn Sie auf der Suche nach einem robusten Gehäuse sind, sollten Sie eher eines aus Karbon oder Magnesium auswählen.

Konnektivität

In Sachen Konnektivität haben Sie mehrere Optionen. Sämtliche Spiegelreflexkameras können Sie per USB-Kabel an einen Computer oder ein Laptop anschließen. Zudem können Sie die Fotos auch an den Rechner übertragen, in dem Sie die Speicherkarte der Kamera mit dem Rechner auslesen. Allerdings haben viele neuen Kameras auch eine Wi-Fi-Funktion. Mit dieser können Sie die Fotos kabellos an einen Rechner, an ein Smart-TV, an ein Tablet oder ein Smartphone übertragen oder in den Sozialen Netzwerken posten. Die Übertragung kann bei manchen Modellen auch per Bluetooth erfolgen. Darüber hinaus gibt es einige Kameras, die auch über NFC verfügen. Damit können Sie die Aufnahmen direkt an ein Android-Gerät übertragen, in dem Sie die Kamera nahe an das Gerät halten.

WLAN-Funktion genau betrachten! Betrachten Sie vor dem Kauf einer Kamera genau die WLAN-Funktion des Modells. Denn mit Kameras, die schon einige Jahre auf dem Markt sind, können Sie per WLAN nur die Fotos über ein Smartphone oder Tablet anschauen. Bei neueren Modellen hingegen können Sie in Verbindung mit einer Hersteller-App per WLAN die komplette Steuerung der Kamera übernehmen.

Objektive

In der Regel erhalten Sie die Spiegelreflexkameras im Set mit einem oder mehreren Objektiven. Hierbei handelt es sich meist für Objektive, die für Anfänger bestens geeignet sind. So aber können Sie direkt mit dem Fotografieren loslegen und müssen sich nicht noch informieren, welches Objektiv Sie kaufen müssen. Zudem stellen Sie beim Kauf einer Kamera mit einem Objektiv sicher, dass die beiden Komponenten auch zusammenpassen.

Sucher

Beim Sucher handelt es sich um ein kleines Sichtfenster, das die meisten – aber nicht alle – Kameras haben. Wenn Sie sich für eine hochwertige Spiegelreflexkamera entscheiden, sollten Sie sogar Informationen zur Dioptrien-Zahl des Suchers erhalten. Dies ist vor allem von Bedeutung, wenn Sie Brillenträger sind.

Video-Auflösung

Spiegelreflexkamera kaufen
Wenn Sie viele Videos mit Ihrer Spiegelreflexkamera aufnehmen wollen, spielt auch die Video-Auflösung eine wichtige Rolle. Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie mindestens auf eine Full-HD-Auflösung setzen. Wenn Sie sich für eine Ultra-HD-Auflösung entscheiden, dann sollten Sie darauf achten, dass Sie mit Ihren Endgeräten auch Videoaufnahmen in Ultra HD wiedergeben können. Grundsätzlich gibt es die folgenden gängigen Auflösungen bei den Videos:

  • SD-Auflösung: 720 x 576 Pixel
  • HD-Auflösung: 1.280 x 720 Pixel
  • Full-HD-Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel
  • 4K-Ultra-HD-Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel
  • 8K-Full-Ultra-HD-Auflösung: 4.096 x 2.160 Pixel

Je höher die Pixelanzahl ist, desto mehr Bilddetails können Sie darstellen lassen. Bei einem Video in Ultra HD können Sie also wesentlich mehr Bilddetails erkennen als bei einer SD-Aufnahme.

Limit des menschlichen Auges beachten: Bei den höheren Auflösungen müssen Sie immer den Sehbereich des menschlichen Auges im Hinterkopf behalten. Denn das menschliche Auge kann nur einen sehr begrenzten Bereich des Bildes scharf erfassen. Somit erkennen Sie die Unterschiede zwischen Full HD und Ultra HD beispielsweise nur sehr schwer.

Wie kann ich meine Spiegelreflexkamera reinigen?

Spiegelreflexkamera Test & Vergleich
Gerade, wenn Sie viel im Freien fotografieren oder Ihre Kamera monatelang ungenutzt bleibt, ist sie für Schmutz und Staub anfällig. Insbesondere Verschmutzungen des Sensors können sich dabei negativ auf die Qualität Ihrer Fotos auswirken. Deswegen müssen Sie Ihre Kamera regelmäßig reinigen. Am einfachsten gestaltet sich dabei die Reinigung des Gehäuses. Hier genügt ein weiches Mikrofasertuch, um grobe Verschmutzungen zu entfernen.

Bei der Reinigung des Objektivs wiederum sollten Sie auf Tücher verzichten, da Sie damit Kratzer auf der empfindlichen Linse hinterlassen können. Stattdessen entfernen Sie den Staub hier mit einem Blasebalg. Sollten jedoch Fingerabdrücke auf dem Objektiv sein, benötigen Sie ein Mikrofasertuch. Allerdings müssen Sie dann sicherstellen, dass die Linse frei von Staubkörnern ist. Sollten Sie ein Objektiv mit einem UV-Filter besitzen, ist die Reinigung hingegen einfacher. Denn dies ist eine zweite Schicht, die weniger anfällig für Kratzer ist.

Objektivwechsel sicher vollziehen: Damit kein Schmutz in das Innere der Kamera eindringt, sollten Sie das jeweilige Objektiv an möglichst windstillen und staubfreien Orten abnehmen. Denn ansonsten droht Ihnen das Eindringen von Schmutz und Staub in das Innere der Kamera. Ein Entfernen ist dann nur noch sehr schwer möglich.

Sollte Ihr Bildsensor verschmutzt sein, können Sie das interne Reinigungsprogramm der Kamera nutzen. Sollte Ihr Kamera über keine solche Funktion verfügen, können Sie wiederum den Blasebalg zum Reinigen nutzen. Wenn Ihnen die Reinigung zu heikel ist, können Sie bei Nikon, Canon und Co. auch die Reinigung beauftragen, die aber mit Kosten verbunden ist.

Die bekanntesten Hersteller von Spiegelreflexkameras

Bei den Spiegelreflexkameras sind vor allem Canon, Nikon und Sony die führenden Firmen. Mit Ausnahme einer Panasonic-Kamera finden Sie in unserem Vergleich auch nur Modelle dieser drei Hersteller. Nachfolgend blicken wir auf die drei führenden Hersteller.

Canon

Die Gründung von Canon erfolgte im Jahr 1937 in Tokio. Das Unternehmen, das unter anderem auch aus dem Bereich der Tintenstrahldrucker bestens bekannt ist, gilt als einer der Marktführer in der Herstellung von Fotokameras und Objektiven. Hierbei bietet Canon von der Einsteiger-Kamera bis hin zum High-Tech-Modell sämtliche Varianten an.

Nikon

Auch Nikon stammt aus Japan und hat seinen Firmensitz in Tokio. Die Gründung dieses Herstellers erfolgte zehn Jahre vor Canon. Nikon positioniert sich vor allem bei den Kameras und Objektiven führend, als auch im Bereich der Ferngläser und Mikroskope. Auch hier finden Sie vom Einsteigermodell bis hin zur Profikamera ein breites Spektrum.

Sony

Schon gewusst?Auch der dritte große Hersteller der Spiegelreflexkameras stammt aus Japan. Sony ist mit seinem Gründungsjahr 1946 der jüngste der drei Anbieter und gilt auch als Nummer drei nach den beiden Marktführern. Der japanische Hersteller allerdings hat von diesen drei Firmen auch das breiteste Produktsortiment, bietet das japanische Unternehmen doch zahlreiche weitere Produkte aus dem Elektronikbereich wie Fernseher, Tablets, Smartphones oder Spielkonsolen an. Sony hat eine kleinere Palette an Spiegelreflexkameras zu bieten, die aber qualitativ mit Canon und Nikon nahezu mithalten können.

Gibt es einen Spiegelreflexkamera-Test der Stiftung Warentest?

Einen speziellen Spiegelreflexkamera-Test hat die Stiftung Warentest bislang nicht durchgeführt. Dafür hat die Verbraucherorganisation einen generellen Test für Digitalkameras im Angebot. Dieser erfährt regelmäßig eine Aktualisierung – zuletzt im September 2019. Hier sind insgesamt 577 Digitalkameras zu finden. Davon sollen den Angaben der Stiftung Warentest zufolge 272 aktuell lieferbar sein. Dabei handelt es sich um Kompaktkameras, Bridgekameras und Systemkameras mit Wechselobjektiven. Den Preisbereich dieser Kameras gibt die Verbraucherorganisation mit 85 bis 4.900 Euro an. Den kostenpflichtigen Artikel finden Sie hier.

Hat Öko Test einen Spiegelreflexkamera-Test ausgeführt?

Bei Öko Test gibt es bislang keinen Test zu Spiegelreflexkameras. Sollte sich dies in der Zukunft ändern, berichten wir an dieser Stelle darüber.

Weiterführende interessante Links

Spiegelreflexkameras Vergleich 2019: Finden Sie Ihre beste Spiegelreflexkamera

RangProduktMonat/JahrPreis 
1. Nikon D3400 Spiegelreflexkamera 09/2019 609,00€ Zum Angebot
2. Panasonic LUMIX DMC-FZ200 Bridgekamera 09/2019 649,99€ Zum Angebot
3. Sony Alpha 77 II Spiegelreflexkamera 09/2019 950,91€ Zum Angebot
4. Canon EOS 6D Spiegelreflexkamera 09/2019 Preis prüfen Zum Angebot
5. Sony Alpha 6400 Systemkamera 09/2019 1260,71€ Zum Angebot
6. Nikon D5300 Spiegelreflexkamera 09/2019 529,00€ Zum Angebot
Unser Tipp:

Unser Tipp:

  • Nikon D3400 Spiegelreflexkamera