Mountainbike Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 10 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Mountainbike

Ob bergige Landschaften, unebenes Gelände oder unbefestigte Straßen: Mountainbikes sind ideale Fahrräder für viele Einsatzgebiete. Sie sind auf die harten Anforderungen im Gelände abgestimmt und stehen laut dieser Erhebung von Statista bei den Deutschen seit Jahren hoch im Trend. Doch Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike: Es gibt Bikes, die eine komplette Federung haben und Fahrräder mit einer Teilfederung. Die Räder können sich bezüglich Ausstattung, Material und Größe unterscheiden. Als Laie können Sie auf dem Markt angesichts der zahlreichen Angebote schnell den Überblick verlieren.

Mit unserem Mountainbike-Vergleich möchten wir Ihnen unter die Arme greifen. Wir liefern Ihnen einen umfassenden Ratgeber rund um den Kauf, der Ihnen die verschiedenen Arten von Mountainbikes vorstellt und auf deren Eigenschaften eingeht. Zuvor vergleichen wir 10 Mountainbikes verschiedener Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen. Abschließend erfahren Sie, ob die Stiftung Warentest oder Öko Test einen Mountainbike-Test durchgeführt und wie die Bikes dort abgeschnitten haben.

4 unterschiedliche 26-Zoll-Mountainbikes im großen Vergleich

Bergsteiger Phoenix Mountainbike
Hersteller
Bergsteiger
Gewicht
15 Kilogramm
Radgröße
26 Zoll
Rahmenhöhe
48 Zentimeter
Rahmenmaterial
Hi-Ten-Stahl
Schaltung
Shimano 21 Gang
Federweg
160 Millimeter vorne, 70 Millimeter hinten
Bremssystem
Scheibenbremse vorne, V-Brake hinten
Vorteile
Ständer, Reflektoren, Vollfederung
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
AmazonPreis prüfen EbayPreis prüfen
Delta 26 Zoll Mountainbike
Hersteller
Delta
Gewicht
16 Kilogramm
Radgröße
26 Zoll
Rahmenhöhe
47 Zentimeter
Rahmenmaterial
Stahl
Schaltung
Shimano 18 Gang
Federweg
k. A.
Bremssystem
V-Brakes
Vorteile
StVZO-konforme Ausstattung, sportlicher Sattel
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike
Hersteller
KS Cycling
Gewicht
14,5 Kilogramm
Radgröße
26 Zoll
Rahmenhöhe
51 Zentimeter
Rahmenmaterial
Aluminium
Schaltung
Shimano 24 Gang
Federweg
160 Millimeter
Bremssystem
Mechanische Scheibenbremsen
Vorteile
Flaschenhalter, Oversized-Lenker
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike
Hersteller
Multibrand Distribution
Gewicht
15 Kilogramm
Radgröße
26 Zoll
Rahmenhöhe
46 Zentimeter
Rahmenmaterial
Stahl
Schaltung
Shimano 18 Gang
Federweg
k. A.
Bremssystem
V-Brakes
Vorteile
Damenfahrrad, verstellbare Sattelstütze
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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Abbildung
Modell Bergsteiger Phoenix Mountainbike Delta 26 Zoll Mountainbike KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike
Hersteller
Bergsteiger Delta KS Cycling Multibrand Distribution
Gewicht
15 Kilogramm 16 Kilogramm 14,5 Kilogramm 15 Kilogramm
Radgröße
26 Zoll 26 Zoll 26 Zoll 26 Zoll
Rahmenhöhe
48 Zentimeter 47 Zentimeter 51 Zentimeter 46 Zentimeter
Rahmenmaterial
Hi-Ten-Stahl Stahl Aluminium Stahl
Schaltung
Shimano 21 Gang Shimano 18 Gang Shimano 24 Gang Shimano 18 Gang
Federweg
160 Millimeter vorne, 70 Millimeter hinten k. A. 160 Millimeter k. A.
Bremssystem
Scheibenbremse vorne, V-Brake hinten V-Brakes Mechanische Scheibenbremsen V-Brakes
Vorteile
Ständer, Reflektoren, Vollfederung StVZO-konforme Ausstattung, sportlicher Sattel Flaschenhalter, Oversized-Lenker Damenfahrrad, verstellbare Sattelstütze
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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Interessantes Fahrradzubehör und mehr finden Sie in den nachfolgenden Vergleichen

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1. Bergsteiger Phoenix Mountainbike mit Vollfederung und Shimano-Schaltung

Das 26-Zoll-Mountainbike Phoenix des Herstellers Bergsteiger ist ein Herren-Mountainbike, das aufgrund der verfügbaren Rahmengröße von 48 Zentimetern Menschen ab einer Körpergröße von 160 Zentimetern fahren können. Das entspricht laut Hersteller einem Lebensalter ab circa 14 Jahren. Das Bremssystem besteht aus einer robusten Scheibenbremse am Vorderrad und einer V-Brake am Hinterrad, was die Vorteile beider Bremsarten kombiniert. Das Mountainbike verfügt über eine Shimano-Tourney-Schaltung mit 21 Gängen, die nach Angaben der Firma Bergsteiger eine feine Abstimmung auf Untergrund und Geländerelief ermöglicht. Bedienen können Sie die Schaltung über einen herkömmlichen Handdrehgriff.

Das Bergsteiger Phoenix Mountainbike hat eine Vollfederung, deren Wert Sie laut Hersteller vor allem bei anspruchsvollen Touren im Gelände feststellen werden. Die Federgabel soll starke Schläge gut absorbieren. Der Sattel des Bikes ist höhenverstellbar.

Der 19-Zoll-Rahmen des Mountainbikes ist aus stabilem Hi-Ten-Stahl. Der Lenker aus Aluminium verfügt über einen Ahead-Vorbau, was für einen sportlichen Eindruck sorgen soll. Optisch haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Farbdesigns. Bei den Felgen handelt es sich um Aluminium-Doppelwandfelgen, außerdem hat das Mountainbike eine Stollenbereifung des Herstellers Weißwand. Optional ist im Shop von Bergsteiger passendes Zubehör wie ein Fahrradlicht, ein Schutzblech-Set, eine Minipumpe oder ein Fahrradschloss verfügbar. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Mountainbike:

  • Zu 90 Prozent vormontierte Lieferung
  • Seitenständer und Reflektoren
  • Mehrfach ausgezeichneten Bergsteiger-Kundenservice
Was ist ein sogenanntes „Fully“? Ein „Fully“ oder Full Suspension Mountainbike ist ein Mountainbike, das über Federn an beiden Rädern verfügt. Viele Hersteller nennen diese Eigenschaft Vollfederung. Fullys verfügen über eine sehr gute Hinterradhaftung und bieten dem Fahrer eine bessere Traktion. Das Mountainbike bietet mehr Bewegungsfreiheit, außerdem erreichen Sie höhere Geschwindigkeiten. In der Regel sind Fullys ein wenig schwerer als vergleichbare Mountainbikes. Weitere Informationen zu dieser Bike-Variante erhalten Sie weiter unten in unserem ausführlichen Ratgeber.

Zusammenfassung

Das Bergsteiger Phoenix Mountainbike ist ein Mountainbike für Herren und Jungen ab einer Körpergröße von 160 Zentimetern. Dank einer Vollfederung eignet sich das Bike für das Fahren in unwegsamem Gelände und auf gepflasterten Straßen. Es verfügt über 26-Zoll-Laufräder, eine 21-Gang-Schaltung von Shimano und einen robusten Rahmen aus Hi-Ten-Stahl mit mechanischen Scheibenbremsen am Vorder- und V-Brakes am Hinterrad.

FAQ

Hat das Bergsteiger Phoenix Mountainbike hydraulische Bremsen?

Nein, es handelt sich um mechanische Scheibenbremsen, die am Vorderrad verbaut sind. Hinten verfügt das Bike über V-Brakes.

Welcher Dämpfer ist am Mountainbike verbaut?

Am Phoenix Mountainbike ist eine Zoom 386A EN Oversize-Gabel verbaut. Die Bezeichnung der Rahmenfederung lautet Direct Shock 140 mm.

Kann ich das Lenkrad in der Höhe verstellen?

Nein, das können Sie nicht. Im Handel finden Sie aber Lenkerverlängerungen, mit denen Sie die Höhe des Lenkers leicht verändern können.

Welche Luftpumpe benötige ich für das Fahrrad?

Am Bergsteiger Phoenix Mountainbike sind Schraderventile verbaut, die Sie mit nahezu jeder Pumpe und an jeder Tankstelle verwenden können. Den notwendigen Luftdruck finden Sie an der Seite des Reifens.

Bis zu welchem Gewicht ist das Mountainbike geeignet?

Die Maximalbelastung des Modells liegt bei einem Körpergewicht von circa 100 Kilogramm.

2. Delta 26-Zoll-Mountainbike – Jugendfahrrad mit 18-Gang-Schaltung und StVZO-Ausstattung

Beim Delta 26-Zoll-Mountainbike handelt es sich um ein Jugendfahrrad, das Sie nach Angaben des Herstellers ab einer Körpergröße von 150 Zentimetern bis maximal 170 Zentimetern nutzen können. Optisch erscheint das Bike in einem schwarz-grünen Design. Der Rahmen des Mountainbikes besteht aus Stahl und hat eine Höhe von knapp 47 Zentimetern. Das Mountainbike verfügt über eine 18-Gang-Schaltung des Hersteller Shimano, die Sie über einen Drehgriff bedienen können. Das Mountainbike hat vorne und hinten V-Brakes verbaut sowie an beiden Rädern eine Federung, die das Fahren in unwegsamem Gelände erleichtern soll. Das Gewicht des Fahrrads liegt bei knapp 16 Kilogramm.

Das Delta 26-Zoll-Mountainbike hat Hohlkammerfelgen aus Aluminium und verfügt über einen sportlichen Sattel in schwarzem Design. Die Bereifung besteht aus 26 x 1,95 Stollenreifen, die Größe der Laufräder beträgt 26 Zoll.

Eine Besonderheit des Mountainbikes ist die STVZO-konforme Ausstattung. Dazu zählen unter anderem vier Katzenaugen in den Speichen, Schutzbleche vorne und hinten, eine Klingel und eine starke, über einen Dynamo betriebene, Beleuchtung. Die Bremsgriffe des Fahrrads sind aus Aluminium gefertigt. Außerdem verfügt das Bike über einen integrierten Seitenständer. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Modell nach Angaben des Herstellers:

  • Vormontierte Lieferung zu 80 Prozent
  • Rückgaberecht von 30 Tagen
  • Empfohlene Körpergröße: 150 – 170 Zentimeter
Welche Rolle spielt die Rahmenhöhe beim Mountainbike? Der richtige Rahmen sorgt nicht nur für mehr Fahrkomfort, sondern nach neuesten Untersuchungen für mehr Sicherheit. Beim Fahren in unwegsamem Gelände sollten Sie auf ein Mountainbike mit kleinerem Rahmen setzen, während Experten bei langen und anspruchsvollen Touren zu größeren Rahmen raten. Ihre persönliche Rahmenhöhe können Sie mithilfe Ihrer Schrittlänge schnell ermitteln. Wie, erfahren Sie in unserem Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Zusammenfassung

Beim Delta 26-Zoll-Mountainbike handelt es sich um ein Fahrrad, das sich für Personen mit maximal 170 Zentimetern Körpergröße eignet und das speziell für Jugendliche entwickelt wurde. Es hat eine 18-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano, V-Brakes am Vorder- und Hinterrad und eine Vollfederung. Das Gewicht des Bikes liegt bei knapp 16 Kilogramm.

FAQ

Kann ich bei diesem Mountainbike einen Gepäckträger nachrüsten?

Ja, das sollte laut Hersteller für alle gängigen Gepäckträger möglich sein.

Wie groß ist der Abstand vom Boden zur Sattelkante?

Der Abstand vom Boden zur Oberkante des Sattels beträgt beim Delta 26-Zoll-Mountainbike circa 80 Zentimeter.

Ist die Federung beim Delta 26-Zoll-Mountainbike einstellbar?

Ja, nach Angaben des Herstellers können Sie mit der Hand am Federelement drehen, um die Federkraft anzupassen.

Hat das Mountainbike eine Rücktrittbremse?

Nein, das Fahrrad hat eine Kettenschaltung und kann nur über zwei Bremshebel am Lenker abgebremst werden.

Gibt es einen Fahrradständer?

Ja, ein Seitenständer ist am Mountainbike verbaut.

3. KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike – Hardtail-MTB mit sportlichem Design aus leichtem Aluminium

Beim KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike handelt es sich um ein Hardtail-Mountainbike, das auf eine leistungsstarke Federung im Vorderrad setzt. Das Design ist sehr sportlich, was sich laut Hersteller an den einzigartig geformten Rahmenrohren zeigt. Der Rahmen ist aus Aluminium gefertigt und hat eine Höhe von 51 Zentimetern. Damit soll sich das Bike für Männer und Damen gleichermaßen eignen. Das GTZ 3850 Mountainbike verfügt über mechanische Scheibenbremsen am Vorder- und Hinterrad, die ein sicheres Abbremsen ermöglichen sollen. Das Bike ist mit einer 24-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano ausgestattet. Das Gewicht des Mountainbikes liegt bei knapp 14,5 Kilogramm.

Die technische Ausstattung des KS Cycling GTZ 3850 Mountainbikes umfasst neben Rahmen, Bremsen und Schaltung eine Federgabel, Hohlkammerfelgen des Herstellers Rock Rims, einen Ahead-Vorbau, einen Oversized-Lenker und einen Flaschenhalter am schrägen Rahmenrohr.

Der schmale Sattel, der große Lenker und die breiten, ergonomisch geformten Griffe sollen zusätzlichen Halt auf schwierigen Strecken geben. Die Größe der Laufräder beträgt die für Mountainbikes typischen 26 Zoll. Die Sattelstütze ist aus Aluminium gefertigt und hat einen Durchmesser von 27,2 Millimetern. Beim Sattel handelt es sich laut Hersteller um einen komfortablen Mountainbike-Sattel des Herstellers Vader. Die Bereifung besteht aus 26-Zoll-Stollenreifen des Herstellers Kenda. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Mountainbike:

  • Pedale mit Aluminiumkäfig
  • Schnellspannnabe aus Aluminium vorne und hinten
  • Zu 85 Prozent vormontierte Lieferung
Was ist ein Hardtail-Mountainbike? Ein Hardtail-Mountainbike hat im Gegensatz zu Full Suspension Bikes nur über eine Federung am Vorderrad. In der Regel ist es leichter als ein voll gefedertes Geländerad. Das Hardtail-MTB bleibt bei hohen Geschwindigkeiten spurstabil und überträgt die Energie des Fahrers effizient auf den Untergrund. Hersteller verwenden bei diesen Bikes meist Scheibenbremsen, die felgenschonend sind und bei feuchtem Untergrund eine solide Bremsleitung bieten.

Zusammenfassung

Das KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike eignet sich für Männer und Frauen und verfügt über einen Hardtail-Rahmen aus Aluminium. Es erscheint in einem sportlichen Design und hat eine 24-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano. Die Rahmenhöhe beträgt 51 Zentimeter, die Größe der Laufräder liegt bei für Mountainbikes typischen 26 Zoll.

FAQ

Mit wie viel Gewicht darf ich das KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike belasten?

Das Mountainbike ist bis zu einem Maximalgewicht von circa 120 Kilogramm belastbar.

Welche Größe haben die Laufräder?

Die Größe der Laufräder beim KS Cycling GTZ 3850 Mountainbike beträgt 26 Zoll.

Wie viele Kettenblätter hat das Fahrrad?

Es handelt sich um eine 24-Gang-Kettenschaltung mit drei Kettenblättern vorne und acht hinten.

Muss ich das Mountainbike selbst aufbauen?

Das Mountainbike wird zwar zu 85 Prozent vormontiert geliefert, für den restlichen Aufbau sollten Sie sich nach Angaben des Herstellers aber an einen Fachmann wenden.

Ist die Federung bei diesem Bike einstellbar?

Nein, die Federung ist bei diesem Hardtail-Mountainbike nicht einstellbar.

4. Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike für Damen mit 18-Gang-Schaltung von Shimano

Das Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike ist ein Fahrrad, das nach Angaben des Herstellers für Mädchen und Damen gedacht ist. Laut Multibrand kann es jede Person mit einer Körpergröße zwischen 150 und 175 Zentimetern fahren, die über 11 Jahre alt ist. Das Mountainbike hat einen Hardtail-Rahmen aus Stahl und eine Rahmenhöhe von 46 Zentimetern. Es ist mit einer Kettenschaltung von Shimano mit 18 Gängen ausgestattet und hat ein Zahngetriebe des Herstellers Power. Betreiben können Sie die Schaltung über einen drehbaren Handgriff am Lenker. Ein Gabelfederungssystem am Vorderrad sorgt nach Angaben der Firma Multibrand in Kombination mit V-Brakes aus Aluminium für ein komfortables Fahrerlebnis in nahezu jedem Gelände.

Sie haben beim Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike die Wahl zwischen vier verschiedenen Farbdesigns. Das Bike hat einen Sattel und eine silberne Stahl-Sattelstütze des Herstellers Saiguan. Die Sattelstütze können Sie in der Höhe verstellen, Ihnen steht ein Bereich von 84 bis 94 Zentimetern zur Verfügung.

Der hintere Umwerfer ermöglicht Ihnen laut Hersteller, die Gänge schnell zu wechseln und Ihre Fahrfähigkeiten zu verbessern. Das Reifenprofil soll speziell für eine bessere Griffigkeit und Stabilität ausgelegt sein. Das Mountainbike verfügt über schwarze Plastikpedale des Modells SP-872 N vom Hersteller Xerama. Die Unikrown-Gabel des Mountainbikes ist aus Stahl gefertigt und hat keine Federung. Der Abstand vom Lenker zum Sattel beträgt knapp 62 Zentimeter, vom Boden zum Lenker etwas über einen Meter. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Modell laut Hersteller:

  • Montageanleitung in fünf Sprachen
  • Herstellung nach den EU-Bestimmungen zur Fahrradsicherheit
  • Zertifizierung nach ISO 9001: 2008
Was sind sogenannte „V-Brakes“? V-Brakes sind eine besondere Form der Cantilever-Bremsen. Die Bremse besitzt keinen separaten Querzug und hat eine hohe Hebelwirkung. Der Bremszug kommt bei V-Brakes von der Seite statt wie üblich von der Mitte herunter. Im Gegensatz zu klassischen Cantilever-Bremsen benötigen V-Brakes spezielle Bremshebel, da die Bremskraft eher niedrig und der Bremszug vergleichsweise lang ist. Seit den 1990er-Jahren verwenden Hersteller auf einer Vielzahl von Mountainbikes V-Brakes.

Zusammenfassung

Das Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike hat einen Hardtail-Rahmen aus Stahl und ist für Mädchen und Damen gedacht. Es verfügt über eine 18-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano, die Sie über einen Drehgriff bedienen, und V-Brakes aus Aluminium. Die Sattelstütze besteht aus Stahl und ist in der Höhe verstellbar.

FAQ

Hat das Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike einen Seitenständer?

Nein, es ist kein Seitenständer am Mountainbike verbaut.

Hat das Mountainbike Vorder- und Rücklicht?

Nein, eine StVZO-konforme Beleuchtung ist nicht vorhanden, lässt sich aber laut Hersteller leicht montieren. Das Bike verfügt aber über vier Katzenaugen in den Speichen.

Kann ich den Sattel in der Höhe verstellen?

Ja, Sie können den Sattel beim Multibrand Probike 6th Sense Mountainbike in einem Bereich von 84 bis 94 Zentimetern verstellen.

Wie viele Gänge hat das Fahrrad?

Das Mountainbike verfügt über eine 18-Gang-Kettenschaltung des Herstellers Shimano.

Wie viel wiegt dieses Mountainbike?

Das Gewicht des Mountainbikes beträgt 15 Kilogramm.

5. Bikesport Live Active Adventure Mountainbike – 26-Zoll-Mädchenfahrrad bis 180 Zentimeter Körpergröße

Beim Bikesport Live Active Adventure Mountainbike handelt es sich um ein 26-Zoll-Mädchenfahrrad, das in einem betont femininen Design auf Farbakzente aus Rosa, Violett und Pink setzt. Ein weißer Rahmen rundet das Gesamtbild des Mountainbikes ab. Das Fahrrad ist in drei verschiedenen Rahmengrößen erhältlich und eignet sich für alle Personen mit einer Körpergröße zwischen 165 und knapp 180 Zentimetern. Das Mädchenfahrrad hat einen robusten Stahlrahmen, eine Stahlgabel und eine 18-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano. Diese soll die Überwindung von Unebenheiten und Fahrten in unebenem Gelände erleichtern. Wartungsfreundliche V-Brakes aus Aluminium runden die Ausstattung des Bikes ab.

Die Vormontage des Bikesport Live Active Adventure Mountainbikes erfolgt nach Angaben des Herstellers durch qualifizierte Spezialisten. Die Felgen sollen von Robotern geflochten werden. Der Lack verfügt laut Hersteller außerdem über eine hohe Qualität und kann mehrere Jahre widriger Wetterbedingungen widerstehen.

Das Mädchenfahrrad hat robuste und verstärkte Felgen aus Aluminium. Die Verpackung des Mountainbikes ist bei der Lieferung nach Angaben des Herstellers zusätzlich verstärkt, damit das Produkt in einem guten Zustand beim Käufer ankommt. Der Hersteller liefert das Bike zu 85 Prozent vormontiert, Sie müssen laut Bikesport Live Active nur noch Vorderrad, Pedale, Sattel und Sattelstütze anbringen und einige Einstellungen, zum Beispiel am Lenker, vornehmen. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Mountainbike für Damen und Mädchen:

  • Ausführliche Bedienungsanleitung im Lieferumfang
  • Eignung für städtische Umgebungen und leichte Bergwege
  • Strenge Produktionsprüfungen des Herstellers
Welche Vorteile bietet eine Kettenschaltung? Am weitesten verbreitet sind bei Mountainbikes nach wie vor die Kettenschaltungen, die Sie zumeist über einen Drehgriffschalter bedienen können. Eine Kettenschaltung bietet den Vorteil, dass sie sehr leicht ist und Ersatzteile schnell verfügbar sind. Außerdem verbreitet sie ein einzigartiges, sportliches Flair. Kettenschaltungen sind aber mit einem hohen Reinigungs- und Wartungsaufwand verbunden, da in vielen Fällen kein Kettenschutz existiert oder angebracht werden kann.

Zusammenfassung

Das Bikesport Live Active Adventure Mountainbike ist ein Mountainbike speziell für Mädchen beziehungsweise Damen und setzt auf ein betont feminines, rosafarbenes Design. Das Fahrrad hat eine Gangschaltung von Shimano mit 18 Gängen und robuste V-Brakes aus Aluminium. Es eignet sich für alle Personen mit einer Körpergröße zwischen 165 und 180 Zentimetern.

FAQ

Hat das Bikesport Live Active Adventure Mountainbike eine Beleuchtung?

Nein, vorne am Fahrrad befindet sich lediglich ein Reflektor. Sie können ein Frontlicht laut Hersteller problemlos nachrüsten.

Muss ich das Fahrrad komplett zusammenbauen?

Nein, der Hersteller liefert das Mountainbike zu 85 Prozent vormontiert. Sie müssen nur Pedale, Sattel, Vorderrad und Sattelstütze anbringen und die Lenkereinstellungen feststellen.

Ich bin 1,75 Meter groß – passt das Bike zu mir?

Ja, das Bikesport Live Active Adventure Mountainbike eignet sich für Personen ab einer Größe von 165 Zentimetern bis 180 Zentimeter.

Wie viele Gänge hat das Mountainbike?

Das Mountainbike hat eine 18-Gang-Schaltung von Shimano.

6. Kron XC-100 Mountainbike – Hardtail-MTB aus Aluminium mit 21-Gang-Kettenschaltung für Kinder

Das Kron XC-100 Mountainbike ist ein Hardtail-Mountainbike mit einer Federung am Vorderrad, das speziell für Kinder konzipiert ist. Es hat einen sehr stabilen Rahmen aus Aluminium mit einer Rahmengröße von 13 Zoll und ist laut Hersteller für Jungen und Mädchen mit einer Körpergröße von 130 bis 150 Zentimetern geeignet. Die Größe der Laufräder am Mountainbike beträgt 24 Zoll und ist etwas kleiner als bei herkömmlichen Hardtail-Bikes. Das Kinderfahrrad hat eine 21-Gang-Kettenschaltung des Herstellers Shimano, die Sie über einen Shimano-Schalthebel per Daumenschaltung bedienen können. Das Gewicht des Hardtail-Mountainbikes für Kinder liegt bei knapp 13 Kilogramm.

Der Hersteller liefert das Kron XC-100 Mountainbike für Kinder nach eigenen Angaben zu fast 90 Prozent vormontiert aus. Sie müssen nur noch Sattel, Lenker und Sattelstütze anbringen. Laut Hersteller geht der Zusammenbau schnell und einfach von der Hand – bei Bedarf soll Ihnen der Kundenservice zur Verfügung stehen.

Das Mountainbike für Kinder hat eine griffige V-Brake am Vorder- und Hinterrad verbaut, die für die notwendige Kontrolle beim Fahren sorgen soll. Die Doppelwandfelgen des Herstellers Zozo bestehen aus Aluminium, die Kurbel ist ebenfalls von Zozo. Optisch spart das Mountainbike nicht an Farbakzenten und setzt auf Schwarz-, Gelb- und Blautöne. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Modell nach Angaben des Herstellers:

  • Federgabel am Vorderrad
  • Ein Katzenauge in den Speichen jedes Rads
  • Design passend für Mädchen und Jungen
Wie funktionieren hydraulische Scheibenbremsen? Der Trend geht bei vielen Mountainbikes im teureren Preissegment zu hydraulischen Scheibenbremsen. Es handelt sich um ein System, das geschlossen arbeitet und dessen Funktionalität ein spezielles Öl oder eine Hydraulikflüssigkeit gewährleistet. Die Bremskraft ist abhängig vom Durchmesser der Scheibe. Hydraulische Bremsen sind weniger wartungsintensiv als mechanische Scheibenbremsen oder V-Brakes. Sie können die Bremskraft exakt dosieren. Einzig das höhere Gewicht zählen viele Hersteller als Nachteil auf. Mehr Informationen rund um Bremsen bei Mountainbikes erhalten Sie im Ratgeber weiter unten.

Zusammenfassung

Das Kron XC-100 Mountainbike ist ein Hardtail-Mountainbike für Kinder mit einer Rahmengröße von 13 Zoll und einem Rahmen aus Aluminium. Es verfügt über eine 21-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano, die Sie per Daumenschaltung bedienen können, und V-Brakes an beiden Rädern. Das Gewicht liegt bei knapp 13 Kilogramm.

FAQ

Ist eine Halterung für Trinkflaschen enthalten?

Nein, aber Sie können laut Hersteller eine solche Halterung beim Kron XC-100 Mountainbike einfach nachrüsten.

Hat das Kron XC-100 Mountainbike einen Ständer?

Ja, ein Seitenständer ist bei diesem Mountainbike für Kinder verbaut.

Hat das Mountainbike für Kinder eine Beleuchtung?

Nein. Sie können eine Beleuchtung auf Wunsch aber problemlos nachrüsten, wie der Hersteller verspricht.

Wie schwer ist das Fahrrad?

Das Eigengewicht des Bikes liegt bei knapp 13 Kilogramm.

7. Galano 650 B+ Infinity Mountainbike – Fatbike mit Shimano-Schaltung und Scheibenbremsen

Beim Galano 650 B+ Infinity Mountainbike handelt es sich um ein Hardtail-Fatbike mit hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano und einem Altus-Schaltwerk. Am Mountainbike sind 27,5-Zoll-Doppelwall-Felgen verbaut, die dem Fatbike seinen typischen „überdimensionalen“ Look geben. Die 27,5 x 3,0 Zoll großen Reifen bieten nach Angaben des Herstellers eine hohe Traktion und Fahrsicherheit und kommen mit vergleichsweise wenig Luftdruck aus. Die Reifen bilden eine zusätzliche Federung, was dem Fahrkomfort zugutekommen soll. Das Bike verbindet laut Hersteller Galano die Vorteile eines typischen Fatbikes mit 26-Zoll-Laufrädern und eines klassischen 29-Zoll-Hardtail-Mountainbikes.

Der Rahmen des Galano 650 B+ Infinity Mountainbikes besteht aus Aluminium und ist nach Angaben des Herstellers leicht, sehr stabil und zugleich verwindungssteif. Das soll eine Hydroforming-Technologie ermöglichen, bei der jedes Rohr durch extremen Druck in die passende Form gebracht wird.

Das Altus-Schaltwerk des Herstellers Shimano bietet Ihnen insgesamt 24 Gänge, die Sie über einen Shimano-Schalthebel am Lenker bedienen können. Das Mountainbike hat einen Zoom-Ahead-Vorbau aus Aluminium und einen Neco-Steuersatz. Zum Zubehör des Bikes zählen ein praktischer Seitenständer und jeweils zwei Katzenaugen in den Speichen des vorderen und hinteren Laufrads. Das Gewicht des Fahrrads liegt bei knapp 16,9 Kilogramm. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Modell laut Hersteller:

  • Zu 85 Prozent vormontierte Lieferung – nur Lenker, Pedale, Vorderrad und Sattel müssen Sie noch montieren
  • Gutes Gleichgewicht zwischen Speed und Traktion
  • Leichte Wartung und optimale Kraftübertragung
Was ist ein Fatbike? Fatbikes haben ihren Namen von den riesigen Reifen, mit denen sie ausgestattet sind. Es handelt sich um ein Fahrrad, das seine Stärken vor allem im Gelände ausspielen und auf Untergründen wie Schnee und Sand überzeugen kann. Das große Reifenvolumen schluckt Schläge und Mikrovibrationen gut und sorgt für einen einzigartigen Fahrkomfort. Manche Mountainbike-Modelle verbinden die Vorteile von Fatbikes und herkömmlichen Hardtail-Mountainbikes mit 29 Zoll.

Zusammenfassung

Das Galano 650 B+ Infinity Mountainbike ist ein Hardtail-Fatbike, das mit seinen großen Laufrädern und Reifen die Vorteile eines 26-Zoll-Fatbikes und 29-Zoll-Mountainbikes verbindet und für optimale Traktion sorgen soll. Es hat einen Rahmen aus Aluminium und eine 24-Gang-Schaltung von Shimano. Das Gewicht liegt bei etwa 16,9 Kilogramm.

FAQ

Gibt es das Galano 650 B+ Infinity Mountainbike mit mechanischen Scheibenbremsen?

Nein, das Mountainbike ist nur mit hydraulischen Scheibenbremsen erhältlich.

Welche Rahmengröße hat das Fahrrad?

Das Galano 650 B+ Infinity Mountainbike hat eine Rahmengröße von 46 Zentimetern, die der Hersteller bei einer Körpergröße von 175 bis 180 Zentimetern empfiehlt.

Wie hoch ist das zulässige Gesamtgewicht?

Sie dürfen das Hardtail-Fatbike mit maximal 120 Kilogramm belasten.

Ist es möglich, die Griffe zu wechseln?

Ja, das ist laut Hersteller problemlos möglich. Achten Sie darauf, dass die neuen Griffe den gleichen Innendurchmesser haben wie das Original – beim Galano 650 B+ beträgt dieser 22,2 Millimeter.

8. Talson Mountainbike mit 21-Gang-Schaltung von Shimano und Beleuchtung

Das Talson Mountainbike hat einen Stahlrahmen, der für ein robustes Gestell des Bikes sorgt. Eine integrierte Gabelfederung ermöglicht laut Hersteller in unbequemem Terrain eine angenehme Fahrt. Ausgestattet ist das Mountainbike mit einer Kettenschaltung von Shimano mit 21 Gängen. Eine Drehgriffschaltung ermöglicht ein einfaches Wechseln der Gänge, wie der Hersteller angibt. Die empfohlene Körpergröße für das 26-Zoll-Mountainbike liegt nach Angaben des Herstellers bei 145 bis 170 Zentimetern. Die Rahmenhöhe beträgt 37 Zentimeter, während die niedrigste Sattelhöhe – vom Boden bis zur Satteloberkante – mit Beleuchtung bei circa 76 Zentimetern liegt.

Das Talson Mountainbike ist mit dem erforderlichen Zubehör ausgestattet und entspricht den Anforderungen der Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung, kurz StVZO. Dafür sorgen eine Beleuchtung, eine Klingel und zwei voneinander unabhängige Bremsen.

Das Mountainbike verfügt über V-Brakes aus Aluminium am Vorder- und Hinterrad und Bremsgriffe, ebenfalls aus Aluminium. Höhe und Neigung des Vorbaus sind nach Angaben des Herstellers mit Werkzeug verstellbar. An den Hohlkammerfelgen aus Aluminium können Sie die beigelegten Katzenaugen montieren. Weiterhin gibt es bei diesem Modell rutschsichere Pedale. Dank der mitgelieferten Schutzbleche können Sie das Mountainbike bei schlechtem Wetter laut Hersteller problemlos fahren. Das Gewicht des Mountainbikes liegt bei knapp 15,5 Kilogramm. Darüber hinaus bietet Ihnen der Hersteller:

  • Online-Kundensupport per WhatsApp oder FaceTime
  • Zu 75 Prozent vormontierte Lieferung
  • E-Mail mit Link zur Montageanleitung
Welche Radgrößen haben Mountainbikes? Die Reifengrößen bei Mountainbikes variieren zwischen 26 und maximal 29 Zoll. Größere Reifen laufen ruhiger als kleine, dafür sind Letztere wendiger. In Europa sind vor allem die sogenannten „Twentyniner“ – 29 Zoll Mountainbikes – sehr beliebt. Personen unter 1,75 Meter haben aber häufig Probleme mit diesen Varianten und können auf Alternativen mit 26 Zoll oder 27,5 Zoll zurückgreifen.

Zusammenfassung

Beim Talson Mountainbike handelt es sich um ein Fahrrad mit einem robusten Stahlrahmen, einer integrierten Gabelfederung und einer Kettenschaltung von Shimano mit 21 Gängen. Das Bike verfügt über V-Brakes am Vorder- und Hinterrad und liefert eine StVZO-konforme Ausstattung inklusive Beleuchtung und Schutzblechen. Es wiegt etwa 15,5 Kilogramm.

FAQ

Wird das Talson 26-Zoll-Mountainbike montiert versandt?

Das Fahrrad ist zu 75 Prozent vormontiert, einige Teile wie Vorderrad, Lenker und Sattel müssen Sie aber selbst anbringen.

Ist das Fahrrad wintertauglich?

Der Hersteller gibt an, dass Sie das Mountainbike bei entsprechender Pflege im Winter verwenden können, bei Schnee aber vorsichtig sein müssen.

Welche Rahmenhöhe hat das Mountainbike?

Die Rahmenhöhe des Talson 26-Zoll-Mountainbikes beträgt 37 Zentimeter.

Hat das Fahrrad eine Rücktrittbremse?

Nein, es ist keine Rücktrittbremse vorhanden, nur V-Brakes am Vorder- und Hinterrad.

9. Bikesport Live Active Mountainbike für Herren mit 18-Gang Shimano-Schaltung

Das Bikesport Live Active 26-Zoll-Mountainbike können Sie in drei verschiedenen Varianten erhalten – in der Rahmengröße S mit 40,5 Zentimetern, L mit 48 Zentimetern und XL mit 53 Zentimetern. Diese drei Varianten umfassen nach Angaben des Herstellers eine Größe des Radfahrers von 160 bis 185 Zentimetern. Konzipiert hat Bikesport Live Active das Bike ursprünglich für Männer, aber auch Jugendliche können es ab der genannten Größe nutzen. Das Mountainbike besteht aus einem robusten Stahlrahmen und hat eine Kettenschaltung des Herstellers Shimano mit 18 Gängen. Die Gabel des Bikes ist ebenfalls aus Stahl gefertigt. Das Gewicht des Fahrrads liegt bei knapp 15,5 Kilogramm.

Das Bikesport Live Active 26-Zoll-Mountainbike verfügt über V-Brakes aus Aluminium, die nach Angaben des Herstellers sehr wartungsfreundlich sind. Die Felgen des Bikes sind ebenfalls aus Aluminium und sollen aufgrund einer speziellen Verstärkung äußerst robust sein.

Die Produktion des Mountainbikes erfolgt nach Angaben des Herstellers nach höchsten Standards und auf modernster Produktionsbasis. Die Felgen werden auf Robotern geflochten, die matte Lackierung in den Farben Schwarz, Grün und Rot erfolgt in einer professionellen Lackerei. Das soll dafür sorgen, dass alle Teile des Fahrrads robust und langlebig sind. Die Verpackungen sind laut Bikesport Live Active zusätzlich verstärkt, damit das Fahrrad ohne Schaden beim Kunden ankommt. Darüber hinaus bietet Ihnen der Hersteller:

  • Zu 85 Prozent vormontierte Lieferung
  • Ausführliche Bedienungsanleitung für die restliche Montage
  • Neco-Steuersatz und Zoom Oversize-Gabel
Aus welchem Material sind Mountainbikes? Hersteller verwenden für die Produktion von modernen Mountainbikes vor allem Aluminium und Stahl, seltener Carbon. Rahmen aus Carbon – einem Kunststoff, der durch Kohlenstofffasern verstärkt ist – sind qualitativ hochwertig und sehr leicht. Sie finden Carbon häufig bei Rennrädern verbaut. Rahmen aus Aluminium sind relativ günstig und verfügen ebenfalls über ein niedriges Gewicht. Stahlrahmen sind sehr robust, wiegen aber deutlich mehr als die Konkurrenz.

Zusammenfassung

Beim Bikesport Live Active 26-Zoll-Mountainbike handelt es sich um ein Fahrrad mit einem robusten Stahlrahmen, das Sie in drei verschiedenen Rahmengrößen erhalten können. Die Felgen und V-Brakes des Mountainbikes sind aus Aluminium. Die Lieferung des Bikes erfolgt zu 85 Prozent vormontiert, das Gewicht des Rads liegt bei circa 15,5 Kilogramm.

FAQ

Ich bin 1,65 Meter groß – zu welcher Größe sollte ich greifen?

In diesem Fall rät der Hersteller zur Rahmengröße L. Ab einer Größe von etwa 176 Zentimetern sollten Sie ein XL-Rad bestellen.

Muss ich das Bikesport Live Active 26-Zoll-Mountainbike zusammenbauen?

Der Hersteller liefert das Mountainbike zwar zu 85 Prozent vormontiert, einige Teile müssen Sie aber selbst anbringen. Dafür steht Ihnen eine ausführliche Montageanleitung zur Verfügung.

Wie viele Gänge hat das Mountainbike?

Das Bikesport Live Active 26-Zoll-Mountainbike hat eine Kettenschaltung von Shimano mit 18 Gängen.

Hat das Fahrrad Scheibenbremsen?

Nein, das Mountainbike verfügt über V-Brakes aus Aluminium am Vorder- und Hinterrad.

10. KS Cycling Fully Bliss Mountainbike – vollgefedertes Bike in knallig gelbem Design

Das KS Cycling Fully Bliss Mountainbike besteht aus einem robusten Rahmen in Y-Form aus Hi-Ten-Stahl in 26 Zoll. Es handelt sich um ein Fully-Mountainbike, das auf eine Federung des Vorder- und Hinterrads setzt. Diese verbindet sich nach Angaben des Herstellers optimal mit den Hydroformed-Rahmenrohren des Mountainbikes. Die Felgen und Aufkleber des Bikes sind in einem knalligen Gelb gehalten. Das Rad ist mit einer 21-Gang-Schaltung von Shimano ausgestattet, die Sie über einen SRAM-Drehschaltgriff komfortabel und intuitiv bedienen können, wie die Firma KS Cycling verspricht. Die Rahmengröße des Fully-Mountainbikes beträgt 47 Zentimeter.

Für eine sichere Verzögerung in allen Situationen sollen beim KS Cycling Fully Bliss Mountainbike zwei mechanische Scheibenbremsen des Herstellers Clarks am Vorder- und Hinterrad sorgen. Der Bremshebel besteht aus Aluminium.

Beim Sattel des Mountainbikes handelt es sich um den gefederten Mountainbike-Sattel KS XTR des Bike-Herstellers KS Cycling. Das Fahrrad verfügt außerdem über Kunststoffpedale, Stollenreifen des Herstellers Kendra und eine Stahlkurbel mit drei Kettenblättern und einem Hosenring mit 42-34-24 Zähnen. Das Gewicht des Mountainbikes liegt bei knapp 18,4 Kilogramm, die Sattelstütze besteht aus Stahl und hat einen Durchmesser von 25,4 Millimetern. Darüber hinaus bietet Ihnen dieses Fully-Mountainbike:

  • Ahead-Vorbau aus Aluminium
  • Laut Hersteller geeignet für Herren
  • Zwei verschiedene Farbdesigns
Wie pflege ich ein Mountainbike richtig? Die pflegeintensiven Teile eines Mountainbikes sind die Schaltung, die Federungselemente und die Lager. Wie Sie diese Teile richtig reinigen und pflegen, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber weiter unten ausführlich. Den Rahmen des Bikes sollten Sie nach jeder Fahrt mit Wasser und einem entsprechenden Fahrradreiniger putzen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Mountainbike niemals mit einem Hochdruckreiniger oder einem Dampfstrahler reinigen, da Sie sonst womöglich den Dichtungen und Lagern schaden.

Zusammenfassung

Beim KS Cycling Fully Bliss Mountainbike handelt es sich um ein Fully-Mountainbike mit einer kompletten Federung. Das Bike hat eine 21-Gang-Schaltung des Herstellers Shimano, eine Radgröße von 26 Zoll und mechanische Scheibenbremsen am Vorder- und Hinterrad. Das Gewicht liegt bei knapp 18,4 Kilogramm.

FAQ

Kann ich den Lenker beim KS Cycling Fully Bliss Mountainbike verstellen?

Da es sich um einen Ahead-Vorbau handelt, der auf die Gabel geklemmt ist, können Sie den Lenker nicht in der Höhe verstellen.

Bis zu welcher Größe und welchem Gewicht kann ich das Bike fahren?

Das KS Cycling Fully Bliss Mountainbike ist bis maximal 130 Kilogramm belastbar und hat eine Rahmenhöhe von 47 Zentimetern, die sich für Personen zwischen 180 und 185 Zentimetern eignet.

Wie breit ist der Lenker des Bikes?

Der Lenker ist circa 60 Zentimeter breit.

Ist das für die Montage nötige Werkzeug enthalten?

Nein, das Werkzeug für die Endmontage des vormontierten Mountainbikes ist nicht enthalten. Der Hersteller rät Ihnen dazu, diese Montage von einem Fachmann durchführen zu lassen.

Was ist ein Mountainbike?

Mountainbike TestDer Begriff Mountainbike kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Bergfahrrad“. Bei einem Mountainbike, das Sie teilweise unter der Bezeichnung All-Terrain-Bike oder kurz ATB finden, handelt es sich um ein Fahrrad, das vor allem auf den Einsatz abseits befestigter Straßen ausgerichtet ist. Von Wald- und Schotterwegen über lose und matschige Untergründe bis hin zu anspruchsvollen Terrains und extra angelegten Pisten beherrscht ein modernes Mountainbike jede Art von Gelände. Ursprünglich wurde das Mountainbike wie das Rennrad mehr als Sportgerät denn als Verkehrsmittel empfunden und besaß keine StVZO-konforme Ausstattung. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Freizeit-Mountainbikes hat sich dieser Fakt in den letzten Jahren geändert.

Sie finden eine Reihe von verschiedenen MTB-Typen im Handel. Es gibt Fahrräder für bergige Landschaften, für unbefestigte Straßen, für Touren, Rennen oder Abfahrten. Bei allen Mountainbikes gelten aber bestimmte Grundvoraussetzungen: Ein Mountainbike muss einen stabilen Rahmen haben und über eine zuverlässige Schaltung und leistungsfähige Bremsen verfügen. Zumindest die Vordergabel sollte eine einstellbare Feder besitzen, um den Federweg komplett auszunutzen und den Pedaltritt des Fahrers ideal auf die Strecke zu übertragen.

Dennoch verfügen viele Mountainbikes noch immer nicht über eine Ausstattung, die sie für den Straßenverkehr zulassen. Als Nutzer müssen Sie häufig separates Zubehör wie eine Klingel, Beleuchtung oder Reflektoren erwerben. Mehr Informationen zu diesem Punkt erhalten Sie später im Ratgeber.

Das Einsatzgebiet ist entscheidend! Der wichtigste Aspekt bei einem Vergleich von Mountainbikes ist, zu verstehen, dass Mountainbike nicht gleich Mountainbike ist. Ein Full Suspension Bike und ein Fatbike gehören zwar beide zur Kategorie der Mountainbikes, haben bezüglich Einsatzzweck, Ausstattung und Fahrgefühl aber sonst kaum Gemeinsamkeiten. Ein Blick in unsere Übersicht über Mountainbike-Typen kann Ihnen dabei helfen, sich über den Verwendungszweck Ihres Mountainbikes klar zu werden.

Die Geschichte des Mountainbikes

Das Mountainbike wie wir es heute kennen, ist noch nicht so alt, wie viele Radfahrer denken. Es hatte seinen Ursprung Mitte der 1970er-Jahre in Kalifornien, als eine Gruppe von Radfahrern um Gary Fischer, Joe Breeze und Charles Kelly neuartige Fahrräder benutzte, die vom Typ her den „Swinn Cruisern“ ähnelten. Modelle dieses Typs wurden ursprünglich für ein gemütliches Rollen entwickelten, sind aber vergleichsweise stabil, sodass sie für Bergabfahrten gut geeignet sind. Das Hauptaugenmerk bei den Swinn Cruisern lag auf stabilen Ballonreifen, die auf 26-Zoll-Felgen lagen, wie sie heute noch üblich sind.

Die Cruiser fuhren zu diesem Zeitpunkt deutlich sicherer als Rennräder, die schon länger auf dem Markt waren. Die ersten Mountainbiker setzten lieber auf die Cruise-Variante, die Experten heute als Downhill-Mountainbikes bezeichnen würden.

AchtungAuf Grundlage der Cruiser-Bikes entwarf Breeze im Jahr 1977 das erste Mountainbike – sein Kunde war mit Charles Kelly einer der Männer, die in den 1970er-Jahren in Kalifornien die ersten Geländebikes testeten. Das „Breeze-Bike“ gehörte zu den ersten Modellen mit einer speziellen Konstruktion, die nicht nur einen umgerüsteten Cruiser darstellten. Damit gab Breeze den Anstoß für Forscher, die in den folgenden Jahren weiter tüftelten. Schließlich war es der Amerikaner Tom Ritchey, der in Eigenregie einen neuen Rahmen erfand, mit dem Biker besser in die Berge fahren konnten.

Es ist überliefert, dass ein Kunde im Geschäft von Ritchey den Satz äußerte: „Hey, das ist ein Mountainbiker.“ Das führte dazu, dass Ritchey seine Bikes „Mountainbikes“ nannte und den Vorgänger für die zahlreichen Modelle schuf, die Sie im Handel erhalten. Die Bikes wurden in den letzten Jahren immer weiterentwickelt, eine technische Neuerung folgte auf die nächste. Schaltung, Bremsen, Rahmen und Lenker: Alle Aspekte des Mountainbikes haben sich über die vergangenen Jahrzehnte merklich verbessert – bis hin zu den Hightech-Modellen, die Marken wie Bergamont, KS Cycling und Bergsteiger heute in ihrem Sortiment haben.

Vor- und Nachteile eines Mountainbikes

Ein gutes Mountainbike muss einen stabilen Rahmen haben, über zuverlässige und leistungsstarke Bremsen verfügen und eine leicht zu bedienende Schaltung besitzen. Einen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile eines Mountainbikes finden Sie an dieser Stelle:

  • Starker Rahmen mit Federung
  • Einfaches Handling der Schaltung
  • Sicherer Halt dank breiter Reifen
  • Ergonomische Griffe
  • Für Damen und Herren, Erwachsene und Kinder geeignet
  • Moderne Designs und häufig mit Reflektoren
  • Im Straßenverkehr ohne zusätzliches Zubehör teilweise nicht zugelassen
  • Profi-Bikes sind vergleichsweise teuer
  • Höheres Gewicht als beispielsweise Rennräder

Die verschiedenen Typen von Mountainbikes

Wichtig!Mountainbikes unterscheiden sich nicht nur bezüglich des Designs, der Größe der Reifen oder der Höhe des Rahmens, sondern bezüglich der Federung des Bikes. Nahezu alle Mountainbikes auf dem Markt können Sie anhand der Federung in zwei Kategorien einordnen:

  • Halb gefederte Mountainbikes, bekannt als Hardtail-MTBs
  • Vollgefederte Mountainbikes, sogenannte Full Suspension Bikes oder „Fullys“

In den folgenden Absätzen finden Sie ausführliche Beschreibungen der beiden Mountainbike-Typen:

Das Hardtail-Mountainbike

Ein Hardtail-Mountainbike ist ein Fahrrad, das nur eine Federung des Vorderrads hat. Es handelt sich um die ursprünglichste Form unter den Mountainbikes. Im Gegensatz zu einem Full Suspension Bike gibt es keinen Hinterbaudämpfer, weswegen Hersteller den hinteren Teil des Fahrrads als „hart“ bezeichnen – daher stammt der Name des Hardtail-MTBs, das auf Deutsch so viel wie „hartes hinteres Teil“ bedeutet. Ein Hardtail-Mountainbike ist in der Regel leichter als ein komplett gefedertes Mountainbike, bleibt bei hoher Geschwindigkeit spurstabil und überträgt die Energie des Fahrers effizient auf den Untergrund.

Ein Hardtail-Bike ist im Vergleich zu einem „Fully“ günstiger in der Herstellung und zieht außerdem geringere Instandhaltungskosten nach sich.

Der Rahmen eines Hardtail-Mountainbikes ist in den meisten Fällen aus Aluminium oder Carbon gefertigt und kann mit einer guten Steifigkeit und einem niedrigen Gewicht überzeugen. Die meisten Hersteller verwenden für die Hardtail-Mountainbikes entweder V-Brakes oder Scheibenbremsen. Nach Ansicht vieler Experten eignen sich Scheibenbremsen eher, da sie felgenschonend sind und bei weichem oder feuchtem Terrain solide Bremsleistungen bieten. Der Trend geht in den vergangenen Jahren weg von den V-Brakes hin zu mechanischen oder hydraulischen Scheibenbremsen. Das Gewicht eines typischen Hardtail-Bikes liegt zwischen 8 und 13 Kilogramm.

Wofür ist ein Hardtail-MTB geeignet?

Wenn Sie ein Mountainbike hauptsächlich zum Fahren auf gut befestigten Straßen oder Feld- und Forstwegen nutzen und nur hin und wieder auf unebenem Terrain oder Downhill-Trails unterwegs sind, ist das Hardtail für Sie das richtige Mountainbike. Mit ihm haben Sie genügend Bodenhaftung und können die Kraft optimal auf den Asphalt übertragen. Hersteller raten Ihnen bei Hardtail-MTBs, die Gabel auf dem Weg nach oben zu sperren oder möglichst hart einzustellen – so soll es sich für lange Tagestouren eignen.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Hardtail-Mountainbikes:

  • Geringerer Preis
  • Niedrigeres Gewicht
  • Geringerer Pflegeaufwand
  • Optimale Kraftübertragung auf Asphalt
  • Weniger Kontrolle
  • Geringerer Komfort
  • Schlechtere Traktion

Das Full Suspension Mountainbike

Bitte genau hinschauenFull Suspension Mountainbikes finden Sie bei vielen Herstellern unter dem Kürzel „Fully“. Die Bezeichnung für dieses Mountainbike stammt aus dem Englischen und bedeutet auf Deutsch in etwa „vollgefedert“. Das zeigt sich am Bike: Die Full Suspension Fahrräder verfügen neben einer Federung des Vorderrads über eine Hinterbaufederung beziehungsweise -dämpfung. Damit kann das Fahrrad Stöße durch Unebenheiten größtenteils abfangen und ein sicheres Fahrverhalten gewährleisten. Neben der besseren Traktion können Sie mit einem Fully höhere Geschwindigkeiten erreichen und haben mehr Bewegungsfreiheit.

Der Rahmen eines Full Suspension Mountainbikes besteht in der Regel aus Aluminium oder Carbon, seltener aus Stahl. Aluminium ist in der Herstellung günstiger als Carbon, das sich durch ein sehr niedriges Gewicht auszeichnet. Anstiege können Sie mit einem Fully leichter bewältigen als mit einem Hardtail-Bike und bergab ist das vollgefederte Mountainbike sicherer als die halb gefederte Konkurrenz. Hersteller verwenden bei Fullys zumeist V-Brakes am Vorder- und Hinterrad, aber der Trend geht langfristig zu hydraulischen Scheibenbremsen. Das Gewicht eines Full Suspension Mountainbikes liegt zwischen 10 und 15 Kilogramm.

Im Vergleich zu Hardtail-Mountainbikes sind Fullys etwas schwerer und bei gleicher Ausstattung teurer. Aufgrund der zusätzlichen Federelemente und der beweglichen Teile für die Dämpfungsfunktion ist es wartungsintensiver.

Wofür ist ein Full Suspension Mountainbike geeignet?

Wenn sie vorwiegend auf schmalen, unbefestigten Wegen oder auf grobschottrigem Untergrund fahren, sollten Sie zu einem Fully greifen. Durch die Federgabel vorne und den Hinterbaudämpfer haben Sie eine bessere Bodenhaftung in unwegsamem Terrain. Bei einem gesperrten Dämpfer eignet sich das Full Suspension Mountainbike außerdem für das Fahren auf flachem und großteils glattem Terrain.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Fullys:

  • Bessere Traktion
  • Höhere Geschwindigkeit
  • Bessere Stabilität
  • Für unwegsames Gelände geeignet
  • Höherer Preis
  • Erhöhter Pflegeaufwand
  • Höheres Gewicht

Weitere MTB-Arten in der Übersicht

Mountainbike VergleichAbhängig von Ihren Vorlieben, Ihrem Komfortanspruch und Ihrem beabsichtigten Verwendungszweck können Sie zwischen verschiedenen Mountainbike-Arten wählen. Wir stellen sie Ihnen an dieser Stelle vor:

  • All-Mountain-Bikes: All-Mountain-Bikes sind Fullys und die Allrounder unter den Mountainbikes. Sie eignen sich für Fahrten auf ebenem Grund und in bergigem Gelände gleichermaßen, können aber in keinem der beiden Bereiche vollständig überzeugen. Bei Bedarf können Sie die Federung reduzieren und das Bike zu einem Hardtail-MTB umbauen. Mit einem Federweg zwischen 120 und 160 Millimetern federt das Bike Stöße und Schläge gut ab. Das Gewicht von 10 bis 14 Kilogramm ermöglicht den Bikes eine gute Stabilität und Wendigkeit.
  • Cross-Country-Mountainbike: Cross-Country-Mountainbikes eignen sich für unbefestigte Wege. Hersteller konstruieren diese Fahrräder für den Breitensport, nur selten stellen sie Bike-Varianten für Wettkampfrennen her. Breitensport-Bikes wiegen um die 12 Kilogramm, Wettkampfräder sind mit 10 Kilogramm Eigengewicht um einiges leichter. Bei Cross-Country-Bikes handelt es sich zumeist um Hardtails. Mit einem geringen Federweg von 80 bis 120 Millimetern sind sie für Fahrten in wildem Gelände eher ungeeignet.
  • Enduro-Mountainbike: Enduro bezeichnet nicht nur das Fahrrad, sondern die Mountainbiking-Disziplin, für die diese Bikes konzipiert sind – Abfahrtrennen um die beste Zeit. Um diese Disziplin zu meistern, ist eine gute Federung sehr wichtig. Enduro-Mountainbikes sind in der Regel vorne und hinten gefedert und besitzen einen großen Federweg von 150 bis 180 Millimetern. Die Sitzposition auf dem Fahrrad ist durch den gekröpften Lenker aufrecht. Aufgrund des hohen Gewichts von 12 bis 16 Kilogramm besitzen Enduros eine erhöhte Stabilität bei Downhill-Fahrten, sind aber leicht genug, um Uphill-Fahrten zu meistern.
  • Downhill-Mountainbike: Downhill-Mountainbikes, sogenannte Downhiller, eignen sich vorrangig für schnelle Abfahrten auf schwierigen Untergründen. Mit diesem Fahrrad können Sie im Gegensatz zu einem Enduro schlecht Berge hinauffahren. Das Gewicht von durchschnittlich knapp 18 Kilogramm, das aufgrund der stabilen Bauweise so hoch ist, würde einen zu hohen Kraftaufwand voraussetzen. Das Bike kann mit sehr hohen Federwegen von 180 bis 250 Millimetern starke Schläge gut abfangen. Beim Downhill sollten Sie nach Ansicht vieler Experten auf eine gute Schutzkleidung achten – dazu zählen ein Integralhelm, Fahrradhandschuhe, Knieschoner und Projektor-Jacken.
  • E-Mountainbike: E-Mountainbikes haben in den vergangenen Jahren bei Herstellern und Radfahrern an Popularität gewonnen. In diesen Bikes ist ein Elektromotor verbaut, der Ihnen hilft, schwierige Strecken, wie steile Steigungen und Berge, zu meistern, die Sie andernfalls nicht fahren könnten. Einsteiger können mit einem E-Mountainbike Strecken fahren, für die ein Mountainbiker lange trainiert hat. Von Hardtails über Fullys bis hin zu Downhillern oder Cross-Country-Bikes gibt es E-Bikes in jeder Ausführung. Der Motor befindet sich meistens im Tretlager, die Akkuleistung liegt zwischen 400 und 650 Watt. Die Höchstgeschwindigkeit eines E-Bikes liegt bei 25 Kilometern pro Stunde. Rechtliche Bestimmungen für die Nutzung von E-Bikes in Deutschland können Sie auf der Webseite des ADAC nachlesen.
  • Dirtbike / Fatbike / Racebike: „Dirt Jump“ ist eine Fun-Sportart, bei der der Radfahrer über Erdhügel springt und in der Luft Tricks ausführt. Dafür brauchen Sie ein kleines, stabiles und leichtes Bike. Hersteller haben mit dem Dirtbike die perfekte Lösung geschaffen. Fatbikes unterscheiden sich von anderen Mountainbikes durch ihre übergroßen Reifen, mit denen Sie problemlos auf Untergründen wie Schnee und Sand fahren können. Racebikes sind Hardtails, die bei Marathon-Wettbewerben und Cross-Country-Rennen zum Einsatz kommen.

Die Ausstattung von Mountainbikes

Das beste MountainbikeBeim Kauf eines Mountainbikes ist neben der Art des Fahrrads die Ausstattung des Bikes wichtig. Ein leichter Rahmen, die passende Größe der Laufräder und die richtige Gangschaltung sind Aspekte, auf die Sie im Mountainbike-Vergleich achten müssen. Vier wichtige Kaufkriterien finden Sie in den folgenden Absätzen ausführlich erklärt:

Der Rahmen und die Rahmenhöhe

Der Rahmen ist das Grundgerüst eines jeden Fahrrads. Er beeinflusst die Fahreigenschaften und die Einsatzmöglichkeiten maßgeblich. Ein guter Mountainbike-Rahmen muss einerseits stark belastbar sein und andererseits die Sicherheit des Fahrers garantieren. Vom Rahmen hängen Stabilität, Haltbarkeit und Gewicht des Mountainbikes ab. Bei der Produktion des Rahmens verwenden Hersteller meist Aluminium oder Carbon, seltener Stahl oder Titan. Die Wahl des passenden Materials hängt von den Vorlieben des Bikers, dem Einsatzgebiet des Fahrrads und nicht zuletzt Ihrem Budget ab:

  • Rahmen aus Titan sind so leicht wie Aluminium und so widerstandsfähig wie Stahl. Das Rohmaterial ist von allen Materialien am teuersten und die Verarbeitung ist extrem aufwendig, weswegen sich Titan schlecht für die Massenproduktion eignet.
  • Stahlrahmen haben den geringsten Preis, aber das höchste Gewicht. Ursprünglich waren Rahmen aus Stahl bei Mountainbikes typisch, mittlerweile wurde Stahl weitgehend durch Aluminium ersetzt.
  • Fahrräder aus Aluminium sind sehr leicht und preiswert. Das Material eignet sich außerdem ideal für die Massenproduktion.
  • Carbon ist das leichteste und nach Titan das zweitteuerste Material. Es verwindet sich sehr wenig und ist das perfekte Material für eine optimale Übertragung der Kräfte vom Pedal auf den Untergrund. Carbon-Rahmen sind gegenüber Stürzen, Unfällen und Schlägen sehr empfindlich.

Neben dem Material ist die Größe des Rahmens entscheidend, die Hersteller als „Rahmengröße“ oder „Rahmenhöhe“ bezeichnen. Full Suspension Mountainbikes bieten in der Regel vier verschiedene Größen an, bei Hardtail-Bikes finden Sie nicht selten bis zu sechs verschiedene Rahmenhöhen.

Sie können sich merken: Verwenden Sie bei einem Einsatz in unwegsamem Terrain ein Mountainbike mit kleinerem Rahmen und bei Rennfahrten und langen, anspruchsvollen Touren ein Modell mit größerem Rahmen.

Zur Ermittlung Ihrer persönlichen Rahmengröße müssen Sie zunächst Ihre Schrittlänge messen. Die Schrittlänge bezeichnet den Abstand der Innenseite Ihres Beines vom Schritt bis zum Boden. Die Länge in Zentimetern multiplizieren Sie anschließend mit dem Faktor 0,226. Das Ergebnis ist Ihre Rahmengröße in Zoll. Neben dieser Größe sind die Überstandhöhe und die Oberrohrlänge wichtig. Diese finden Sie bei einem Blick in die Produktbeschreibungen eines Mountainbikes oder indem Sie in einem Geschäft vor Ort einen Fachmann fragen.

Die folgende Tabelle soll Ihnen eine erste Orientierung geben, bei welcher Körpergröße Sie welche Rahmenhöhe in Zoll beziehungsweise in Zentimetern benötigen:

Körpergröße in ZentimeternRahmenhöhe in ZollRahmenhöhe in Zentimetern
155 - 165 cm14 - 15 Zoll35 - 38 cm
165 - 170 cm15 - 16 Zoll38 - 41 cm
170 - 175 cm16 - 17 Zoll41 - 43 cm
175 - 180 cm17 - 18 Zoll43 - 46 cm
180 - 185 cm18 - 19 Zoll46 - 48 cm
185 - 190 cm19 - 21 Zoll48 - 53 cm
190 - 195 cm21 - 22 Zoll53 - 56 cm
ab 195 cmab 22 Zollab 56 cm

Die Radgröße

Ein wichtiges Kriterium für das passende Mountainbike ist die Größe der Laufräder. Typische Mountainbikes haben eine Radgröße von 26 Zoll, in den letzten Jahren kommen aber immer mehr Modelle mit 27,5 Zoll oder 29 Zoll auf den Markt. 26-Zoll-Laufräder können mit ihrem geringen Gewicht, ihrer Wendigkeit und einer schnellen Beschleunigung überzeugen. Sie sind aber unruhig im Lauf und haben eine geringe Traktion. 29-Zoll-Räder bieten eine höhere Fahrsicherheit, eine bessere Traktion und Komfort beim Überfahren von Unebenheiten. Andererseits wiegen sie am meisten, lassen sich weniger agil wenden und sind schwerfälliger zu beschleunigen.

Einen Mittelweg stellen Laufräder mit 27,5 Zoll dar. Wendigkeit, Traktion, Gewicht und Beschleunigung liegen im mittleren Bereich.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Eigenschaften der verschiedenen Laufräder übersichtlich:

Eigenschaften26 Zoll27,5 Zoll29 Zoll
Gewicht leichtmittelschwer
Laufruheunruhigruhigsehr ruhig
Traktionschlechtgutsehr gut
Wendigkeit sehr wendigwendigträge
Beschleunigungsehr gutgutschwer
Überrollverhaltenschlechtgutsehr gut

Mountainbikes TestWenn Sie sich auf Cross-Country, Touren oder Marathon spezialisieren wollen, sollten Sie 29-Zoll-Laufräder wählen. Hersteller empfehlen diese Räder außerdem Personen ab einer Körpergröße von 170 Zentimetern und raten kleineren Personen von ihnen ab. 27,5 Zoll sind das Maß für Abfahrt-orientierte Bikes wie All-Mountain-Bikes oder Enduro-Mountainbikes. Sollte Ihr Rad möglichst klein und wendig sein oder sind Sie selbst nicht groß, ist ein 26-Zoll-Laufrad die beste Lösung.

Die Gangschaltung

Die richtige Gangschaltung passt die Übersetzung der Räder an das Terrain an. Für gerade Strecken ist eine hohe Übersetzung sinnvoll, um hohe Geschwindigkeiten bei geringer Trittfrequenz zu erreichen. Bei Steigungen setzen Radfahrer auf eine niedrige Übersetzung und eine hohe Trittfrequenz, um schnell voranzukommen. Für ein Mountainbike, mit dem Sie in unterschiedlichem Gelände fahren wollen, ist eine hohe Anzahl einstellbarer Gänge essenziell. Eine Kettenschaltung mit mehr als 30 Gängen ist bei Premium-Modellen nicht ungewöhnlich, meistens haben Mountainbikes 18, 21 oder 24 Gänge.

Bei einer Kettenschaltung gibt es einfache, zweifache und dreifache Schaltungen. Die Angabe bezieht sich auf die Anzahl an Kettenblättern an der Kurbel. Dreifache Schaltungen haben die größte Bandbreite und sind bei Tourenbikern sehr beliebt. Mountainbiker im Bereich des Cross-Country und Enduro-Rennsports nutzen eine Einfach-Schaltung, da diese am leichtesten und verschleißärmsten ist. In allen anderen Bereichen ist die Zweifach-Schaltung am populärsten, da sie einen guten Kompromiss zwischen den anderen beiden Modellen darstellt.

Was passiert beim Schalten? Ein Schaltvorgang verursacht einen Zahnradwechsel nach oben oder unten. Bedienen können Sie eine Kettenschaltung bei den meisten Mountainbikes mit einem Drehgriffschalter am Lenker, sogenannte Daumen oder Fingertaster sind eher selten.

Die Bremsen

Schon gewusst?Kein Mountainbike darf auf leistungsstarke Bremsen verzichten, da diese im Notfall Stürze und lebensgefährliche Unfälle verhindern können. Bei Bergabfahrten und hohen Geschwindigkeiten sind die Anforderungen an die Bremsen Ihres Fahrrads enorm. Hersteller verwenden bei Mountainbikes vor allem V-Brakes, Felgenbremsen und Scheibenbremsen:

  • V-Brakes: Eine V-Brake ist eine Sonderform der Cantilever-Bremse – das sind Bremsen mit zwei separaten Bremsarmen auf jeweils einer Seite der Felge. V-Brakes haben einen separaten Querzug und eine hohe Hebelwirkung. Der Bremszug kommt bei V-Brakes von der Seite anstatt in der Mitte herunter, wie es bei Cantilever-Bremsen sonst üblich ist. V-Brakes benötigen spezielle Bremshebel, da sich diese Bremsen durch einen langen Bremszug mit eher niedriger Bremskraft auszeichnen. Seit den 1990er-Jahren sind V-Brakes der Standard bei den meisten Fahrrädern, im Bereich der Mountainbikes aber weniger stark verbreitet.
  • Felgenbremsen: Bei einer Felgenbremse befinden sich die Bremsbeläge seitlich auf der Radfelge und pressen im Bremsvorgang darauf. Felgenbremsen haben ein geringes Eigengewicht und sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Bei Nässe verringert sich die Bremsleitung, bei häufigem Radfahren verschließen nicht nur die Bremsbacken, sondern auf Dauer auch die Felgen. Achten Sie deshalb auf Verschleißmarkierungen an den Felgen, um Unfällen vorzubeugen.
  • Scheibenbremsen: Bei einer Scheibenbremse handelt es sich um eine Bremsscheibe, die an der Radnabe platziert ist. Beim Bremsen pressen die Bremsbeläge von beiden Seiten auf die Scheibe. Eine Scheibenbremse ist im Vergleich zur Felgenbremse nicht nur schwerer, sondern auch teurer. Nässe beeinflusst die Bremsleistung aber nicht, außerdem können Sie die Bremswirkung feiner dosieren als bei Felgenbremsen.

Der Trend geht bei Mountainbikes in den letzten Jahren klar zur hydraulischen Scheibenbremse, deren Funktionalität im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen über ein Öl oder eine Hydraulikflüssigkeit gewährleistet wird. Hydraulische Scheibenbremsen haben den Vorteil, dass sie weniger wartungsintensiv sind und Sie die Bremskraft exakt dosieren können. Die Bremskraft ist abhängig vom Durchmesser der Scheibe. Im Tourenbereich liegt der Durchmesser der Scheiben bei 140 bis 160 Millimetern, bei Mountainbikes verwenden Hersteller dagegen häufig 180er oder 200er Scheiben.

Weitere Kaufkriterien für Mountainbikes

Bitte merken!Weitere Kaufkriterien für Mountainbikes neben dem Rahmen, den Bremsen, der Schaltung und der Radgröße finden Sie in den folgenden Absätzen erklärt:

  • Federung: Lenker und Vorderrad sind an einer Federgabel befestigt und für die Balance und Lenkung wichtig. Bei Mountainbikes sind zwei Federungssysteme gebräuchlich: Stahlfedern und Federn mit Luftdruck. Stahlfedern reagieren sensibel auf kleine Schläge, lassen sich aber schlecht einstellen. Luftdruck-Federn sind leichter als Stahlfedern und lassen sich leicht einstellen, reagieren aber nur bedingt auf Schläge. Um die Qualität einer Federung einzuschätzen, können Sie sich am Federweg orientieren. Dieser gibt an, wie gut die Federgabel Schläge und Stöße abfängt. Je besser die Federung ist, desto stabiler bleibt das Bike auf unebenem Boden und je höher der Federweg ist, desto besser ist die Federung. Für glatte Straßen reicht ein Federweg von 75 Millimetern, Downhiller benötigen einen Federweg von bis zu 200 Millimetern, damit das Bike bei rasanten Abfahrten stabil bleibt.
  • Pedale: Bei den Pedalen haben Sie die Wahl zwischen Plattformpedalen, sogenannten „Flat Pedals“, und Klickpedalen. Bei Plattformpedalen liegt der Schuh ungesichert auf der Pedaloberfläche, während er bei Klickpedalen fest an das Pedal gebunden ist. Letztere geben Ihnen mehr Kontrolle auf dem Bike, sind aber für die meisten Fahrer zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Für Klickpedale benötigen Sie spezielle Fahrradschuhe mit Schuhplatten, die sich in das Pedal einklicken. Wie fest die Bindung ist, können Sie selbst einstellen.
  • Sattel: Der Sattel eines Mountainbikes muss sehr strapazierfähig sein, um der hohen Belastung bei Fahrten im Gelände standzuhalten. Die meisten Sättel sind aus Kunststoff, Kautschuk, Leder oder Carbon gefertigt. Erfahrene Mountainbiker legen Wert auf einen leichten Sattel und eine Sattelstütze aus Material wie Carbon. Ein Kunststoffsattel ist robust und langlebig, aber vergleichsweise schwer und eignet sich für Einsteiger. Die Härte der Polsterung sollte dem Einsatzgebiet entsprechen. Weiche Sättel sind zu Beginn bequem, bei längeren Fahrten sinkt das Becken aber ins Polster, was zu Druckschmerzen führt. Achten Sie auf die passende Breite des Sattels. Um diese herauszufinden, sollten Sie Ihren Sitzknochenabstand messen und abhängig von Ihrer Sitzposition bis zu 4 Zentimeter hinzufügen.

Wie mache ich mein Mountainbike verkehrssicher?

Mountainbikes VergleichBei einem Mountainbike handelt es sich in erster Linie um ein Sportgerät, das nicht für den Einsatz im normalen Straßenverkehr geeignet ist. Das bedeutet aber nicht, dass Sie es nicht entsprechend aufrüsten können, um damit am Verkehr teilzunehmen. Ausschlaggebend hierfür sind die Paragrafen 63 – 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung, kurz StVZO. Darin sind alle Regeln aufgelistet, wenn Sie diese selbst nachlesen wollen.

Sie benötigen eine funktionierende Beleuchtung, die bei Mountainbikes ab Werk nicht verbaut ist. Vorne brauchen Sie weiße Scheinwerfer mit einem Lichtkegel von mindestens 5 Metern Reichweite. Die Schlussleuchte sollte mindestens 25 Zentimeter in roter Farbe über dem Boden stehen. Eine Lichtmaschine bezeichnen Hersteller als Dynamo – diesen versorgen Sie über Tretbewegungen mit Strom. An den Speichen des Vorder- und Hinterrads benötigen Sie mindestens zwei gelbe, reflektierende Streifen, Reflektoren oder Katzenaugen genannt. Auch die Pedale müssen diese Beleuchtungselemente haben. Darüber hinaus müssen diese Dinge an einem StVZO-konformen Mountainbike angebracht oder verbaut sein:

  • Zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • Eine helltönige Klingel für die Schallzeichen
  • Schutzbleche vorne und hinten
  • Optional Gepäckträger für kleinere Lasten

So pflegen Sie Ihr Mountainbike richtig

Eine Fahrradtour mit einem Mountainbike stellt hohe Ansprüche an den Fahrer und die Ausrüstung. Nahezu alle Hersteller raten Ihnen dazu, ein Mountainbike nach der Rückkehr von einer Tour umgehend zu reinigen beziehungsweise zu warten. Das funktioniert im Fall des Rahmens mit Wasser und einem speziellen Fahrradreiniger. Pflegeintensive Elemente wie die Schaltung, die Federungselemente und die Lager müssen Sie vorsichtig reinigen, um sie nicht zu beschädigen. So gehen Sie bei einer kompletten Fahrradreinigung vor:

  1. Einweichen: Sprühen sie das Mountainbike zunächst mit einem Gartenschlauch ab, tragen Sie Fahrradreiniger auf und lassen Sie das Ganze einige Minuten lang einwirken. Entfernen Sie dann den Schmutz mit einem weichen Lappen.
  2. Antrieb: Reinigen Sie anschließend Kette, Zahnkranz und Schaltrollen mit dem Reiniger, einer Bürste und einem feuchten Lappen. Im nächsten Zug geben Sie etwas Fett in die Lager und Öl auf die Kette und entfernen überschüssiges Öl mit einem Tuch. Vergessen Sie nicht, die Schaltzüge mit einem Lappen zu reinigen.
  3. Federung: Um die Federelemente zu reinigen, spülen Sie zunächst den groben Schmutz ab und gehen anschließend mit einem weichen Tuch über die Flächen der Standrohre und der Dichtungen.
Gehen Sie niemals mit einem Hochdruckreiniger oder einem Dampfstrahler an die Reinigung heran. Sie könnten den Lagern und Dichtungen des Mountainbikes schaden.

Das folgende Video von „Fahrrad-XXL“ zeigt Ihnen in nur 5 Minuten wertvolle Tipps, wie Sie ein Mountainbike richtig reinigen und von grobem Schmutz befreien können:

Welches Zubehör ist bei Mountainbikes sinnvoll?

Die besten MountainbikesIn der Regel haben Mountainbikes eine komplette Ausstattung, wenn Sie sie bei einem Hersteller ordern. Ausnahmen bilden StVZO-konforme Zusatzteile, die Sie separat erwerben und anbauen müssen. Das restliche Zubehör bezieht sich vor allem auf den Sport. Das schließt einen Helm zum Schutz vor Stürzen und einen Fahrradcomputer zum Messen der Sportdaten ein. Die folgenden Dinge sind wichtiges Zubehör für ein Mountainbike:

  • Fahrradhelm: Ein Helm kann im Notfall Leben retten! Noch immer unterschätzen viele Radfahrer die Gefahren einer Kopfverletzung bei einem Sturz, den Sie nicht einmal selbst verursachen müssen. Ein guter Fahrradhelm ist bei Fahrten im Gelände und auf asphaltierten Straßen ein Muss.
  • Radkleidung: Die richtige Radkleidung flattert nicht im Fahrtwind und wirft keine Falten. Spezielle Radhosen und T-Shirts sind atmungsaktiv und für das Fahren auf einem Mountainbike konzipiert.
  • Fahrradcomputer: Wenn Sie Ihre Daten auf einer Radtour messen wollen, bietet sich ein Fahrradcomputer an. Diesen können Sie am Lenker befestigen, wo er Ihre Daten misst und aufzeichnet.
  • Werkzeug fürs Rad: Ein platter Reifen auf einer Mountainbike-Tour kann das Abenteuer schnell zum Albtraum machen. Führen Sie immer Werkzeug mit sich, mit dem Sie solche Situationen vor Ort lösen können und ohne fremde Hilfe nach Hause kommen.
  • Fahrradschloss: Gute Schlösser finden Sie im Handel bereits ab wenigen Euro. Meist haben Sie die Wahl zwischen Schlössern mit Zahlenkombination und solchen mit einem Schlüsselsystem.

Bekannte Hersteller und Marken in der Übersicht

Mountainbike kaufenDer Radsport hat in den vergangenen Jahren als Teil des Gesundheits-Booms in Deutschland an Popularität gewonnen. Das hat dazu geführt, dass immer mehr Hersteller und Marken auf den Markt drängen. Einige der bekannteren Hersteller stellen wir Ihnen an dieser Stelle kurz vor:

  • KS Cycling: KS Cycling ist eine Fahrrad-Marke des deutschen Unternehmens Schalow & Kroh GmbH mit Sitz in Wuppertal. Das Unternehmen besteht seit mehr als 15 Jahren und hat sich vor allem auf Mountainbikes und Rennräder spezialisiert. Geschäftsführer ist der Namensgeber des Unternehmens, Thomas Kroh.
  • Bergamont: Das Hamburger Unternehmen Bergamont arbeitet eng mit der Technischen Universität in Hamburg zusammen und ist vor allem für seine Mountainbikes bekannt. Die Fahrräder zeichnen sich laut Hersteller durch ein hochwertiges Rahmendesign und eine lange Haltbarkeit aus. Die Dachorganisation der Mountainbike-Marke ist der Schweizer Sportartikelhersteller Scott Sports.
  • Bergsteiger: Die Bergsteiger Produkte GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Diepholz in Niedersachsen, das sich auf die Produktion von Mountainbikes aller Art spezialisiert hat. Die Räder überzeugen nach Angaben des Unternehmens durch eine qualitativ hochwertige Ausstattung und eine Produktion „Made in Germany“.
  • Cannondale: Cannondale ist eine amerikanische Marke aus dem Bundesstaat Pennsylvania. Das erste Aluminiumrad stammte dem Hersteller zufolge aus der Produktion von Cannondale. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung gehört das Unternehmen heute zu den Weltmarktführern im Bereich der Mountainbikes. Eine der bekannten Erfindungen der Marke ist die Einbeinfederung „Lefty“, die bis heute die MTB-Welt polarisiert.
  • KTM: KTM ist ein österreichisches Unternehmen, das sich zunächst auf die Herstellung von Motorrädern spezialisiert hat. Seit den 1960er-Jahren widmet es sich darüber hinaus der Produktion von Fahrrädern. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt heute in der Produktion von Mountainbikes. KTM schickt verschiedene Teams im Mountainbike-Weltcup und bei Welt- und Europameisterschaften im Marathon ins Rennen.

Weitere Hersteller und Marken von und rund um Mountainbikes finden Sie in dieser Liste:

  • Bikesport Live Active
  • Chrisson
  • Delta
  • Fischer
  • Ghost
  • KCP
  • Sprint
  • Univega
  • Votec
  • Winora

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Mountainbike

FrageIn den folgenden Absätzen beantworten wir Ihnen häufige Fragen rund ums Thema Mountainbike:

Was ist das beste Mountainbike?

Welches Mountainbike für Sie das beste ist, hängt davon ab, wofür Sie das Fahrrad verwenden wollen und welche Anforderungen Sie an wichtige Elemente wie Bremsen, Schaltung und den Rahmen haben. Um das geeignete Mountainbike zu finden, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, was Sie von Ihrem Fahrrad erwarten. Anschließend können Sie mit diesen Bedürfnissen in den Mountainbike-Vergleich weiter oben auf der Webseite gehen und die Modelle nach Ihrem Nutzen für Sie vergleichen.

Wo kann ich ein Mountainbike kaufen?

Ein Mountainbike können Sie entweder im Internet über einen Online-Händler oder in einem Sportgeschäft vor Ort erwerben. Der Kauf vor Ort bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie eine persönliche Beratung genießen und das Bike ausprobieren können – Sie können zum Beispiel zwei verschiedene Rahmenhöhen testen. Der Händler vor Ort kann mit der Auswahl an Modellen eines Online-Händlers aber nicht mithalten. Ein Online-Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, die Modelle nahezu aller Hersteller und Marken auf dem Markt zu vergleichen und auf Grundlage dieser Daten Ihre Kaufentscheidung zu treffen. Ratgeber und FAQ-Bereiche helfen Ihnen dabei, Antworten auf häufige Fragen rund um Mountainbikes zu finden.

Was kostet ein Mountainbike?

Wie viel Sie für ein Mountainbike ausgeben sollten, hängt davon ab, wofür Sie es verwenden wollen. Als fortgeschrittener Biker müssen Sie bei den meisten Herstellern zwischen 400 und 800 Euro in die Hand nehmen, um ein gutes Modell zu erhalten. Nach oben hin sind Ihnen bezüglich Ausstattung, Material und Preis kaum Grenzen gesetzt. Eine einfache Faustregel, die Sie auf den Preis eines Mountainbikes anwenden können, ist: Für jede wichtige Eigenschaft Ihres Fahrrads zahlen Sie circa 100 Euro.

Wie lange halten die Bremsbeläge bei einem MTB?

Je nachdem, wie oft und wie lange Sie Touren mit Ihrem Mountainbike fahren, nutzen sich die Bremsbeläge schneller oder langsamer ab. Das richtige Einfahren eines Mountainbikes kann eine schnelle Abnutzung verhindern. Grundsätzlich nutzen sich die Bremsbeläge am Hinterrad schneller ab als beim Vorderrad. Als Faustregel gilt: Je nach Qualität und Benutzung sollten Sie die Bremsbeläge nach 1.500 bis 1.900 Kilometern erneuern.

Gibt es einen Mountainbike-Test von der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltEinen speziellen Mountainbike-Test hat die Stiftung Warentest noch nicht durchgeführt. Auf der Webseite der Verbraucherorganisationen finden Sie eine Vielzahl an Artikeln, die mit Mountainbikes zu tun haben. Im Juni 2018 hat die Stiftung Warentest einen umfassenden Artikel veröffentlicht. Dieser enthält unter anderem Tipps zum Fahrradkauf, die sich für die Auswahl eines Mountainbikes eignen. Laut Stiftung Warentest ist der wichtigste Aspekt die Größe des Rahmens, die zum Fahrer passen muss.

Einen richtigen Test hat die Stiftung Warentest im Mai 2017 zu Trekkingrädern durchgeführt. Darin untersuchten die Experten der Stiftung die Gründe für den boomenden Radmarkt und nahmen 20 Trekkingräder genauer unter die Lupe. Die Ergebnisse des Tests und weitere Informationen rund um Trekkingräder können Sie unter diesem Link nachlesen.

Hat Öko Test einen Mountainbike-Test durchgeführt?

Das Verbrauchermagazin Öko Test hat eine Vielzahl an Tests durchgeführt, die sich um Mountainbikes, Trekkingräder, Falträder und Zubehör zum Biken drehen. Ein interessanter Mountainbike-Test beschäftigt sich mit Elektro-Mountainbikes, die einen zusätzlich elektrischen Antrieb mit sich bringen. Sie sind in der Lage, Leistungsunterschiede auszugleichen, sodass Profis und Anfänger gemeinsam auf Touren gehen können. Der Ratgeber geht außerdem auf die verschiedenen Stufen der Bikes ein, die entsprechend schwach oder stark den Fahrer unterstützen. Den kompletten Test können Sie nach einer Paywall unter diesem Link lesen.

Ein weiterer Text beschäftigt sich mit der Bedeutung von Fahrradhelmen bei Mountainbikes und anderen Fahrrädern. Öko Test hat in seinem Fahrradhelm-Test 11 Helme unter die Lupe genommen und Modelle von bekannten Herstellern wie Uvex oder Abus verglichen. Die Resultate dieses Tests können Sie ebenfalls nach einer Paywall unter diesem Link abrufen.

Interessante weiterführende Links:

Mountainbikes Vergleich 2020: Finden Sie Ihr bestes Mountainbike

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