Motoröl Test bzw. Vergleich 2021: Mit unserer Kaufberatung sowie 11 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Motoröl

Der Motor eines Autos braucht als Brennstoff Benzin, Gas oder Diesel. Ein weiteres Zubehör ist das Motoröl, ohne das kein motorbetriebener Wagen fahren könnte. Der regelmäßige Wechsel des Schmieröls ist bei einem Fahrzeug genauso wichtig wie ein Reifenwechsel. Das Motoröl hilft, den Motor des Pkws zu schmieren und wichtige Einheiten zu kühlen. Darüber hinaus sorgt das Öl für eine gute Reinigung und schützt den Motor vor Korrosion. Bauteile wie beispielsweise Ventile, Kolben und Zylinder würden ohne Öl schnell verschleißen, denn das Motoröl minimiert die Reibung. Nicht jedes Motoröl ist für jedes Fahrzeug geeignet.

Bei den Schmierstoffen gibt es die sogenannten Einbereichsöle und die Mehrbereichsöle. Des Weiteren unterscheiden sich Öle in ihrer flüssigen Konsistenz sowie in weiteren Merkmalen. Deshalb ist es wichtig, das richtige Produkt zu wählen. Wir haben insgesamt 11 Motoröle miteinander verglichen, um die Kaufentscheidung zu erleichtern. Darüber hinaus erläutern wir im Ratgeber, worauf beim Kauf eines Motoröls zu achten ist, wie das Öl nachgefüllt wird und worin sich die einzelne Ölsorten unterscheiden. Außerdem haben wir recherchiert, ob die Stiftung Warentest und Öko-Test einen Motoröl-Test durchgeführt haben.

4 beliebte Motoröle im großen Vergleich

Castrol EDGE 5W-30 LL Motoröl
Füllmenge
1 und 5 Liter
Spezifikationen
SAE 5W-30, ACES C3, MB-Freigabe 229.31/229.51, PORSCHE C30, VW 504 00/507 00
SAE-Klasse
5W-30
ACEA-Klassen
C3
Produktabmessungen
11,7 x 26 x 30 Zentimeter
Für welche Motoren geeignet
Benzin- und Dieselmotoren
Hersteller
Castrol
Besonderheit
Mit Fluid Strength Technology
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon39,00€ Ebay38,88€
MANNOL DEFENDER SAE 10W-40 MN7507-5 Motoröl
Füllmenge
1, 4, 5 und 20 Liter
Spezifikationen
API SL/CF, Mercedes-Benz MB 229.1 und VW 501 01/505 00
SAE-Klasse
10W-40
ACEA-Klassen
A3/B4
Produktabmessungen
Keine Angaben
Für welche Motoren geeignet
Benzin- und Dieselmotoren mit und ohne Turbolader
Hersteller
MANNOL
Besonderheit
Hergestellt auf hydro-synthetischer Basis
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon11,99€ Ebay14,80€
LIQUI MOLY 1137 Longtime High Tech Motoröl
Füllmenge
1, 5 und 6 Liter
Spezifikationen
API SN/CF, BMW, Ford, Mercedes-Benz- und VW-Fahrzeuge, Herstellerfreigaben: BMW Longlife 04, Ford WSS M2C 917-A, MB 229.51, VW 505 01
SAE-Klasse
5W-30
ACEA-Klassen
C3
Produktabmessungen
21,9 x 16,44 x 20,67 Zentimeter
Für welche Motoren geeignet
Diesel- und Benzinmotoren
Hersteller
LIQUI MOLY
Besonderheit
Für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter geeignet
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon34,89€ Ebay32,09€
LIQUI MOLY 3707 Top Tec 4200 Motoröl
Füllmenge
5 Liter
Spezifikationen
ACEA C3, API SN, ACEA C2, BMW Longlife 01 (bis MJ 2018), BMW Longlife 01 FE (bis MJ 2018), BMW Longlife 04 (bis MJ 2018), Fiat 9.55535-S1, Fiat 9.55535-S3
SAE-Klasse
5W-30
ACEA-Klassen
C3/C2
Produktabmessungen
21,9 x 16,4 x 20,7 Zentimeter
Für welche Motoren geeignet
Benzin- und Dieselmotoren einschließlich FSI, Common-Rail, Pumpe-Düse-Technologie
Hersteller
LIQUI MOLY
Besonderheit
Für lange Ölwechselintervalle und hohen Ölverbrauch
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon39,99€ Ebay36,79€
Abbildung
Modell Castrol EDGE 5W-30 LL Motoröl MANNOL DEFENDER SAE 10W-40 MN7507-5 Motoröl LIQUI MOLY 1137 Longtime High Tech Motoröl LIQUI MOLY 3707 Top Tec 4200 Motoröl
Füllmenge
1 und 5 Liter 1, 4, 5 und 20 Liter 1, 5 und 6 Liter 5 Liter
Spezifikationen
SAE 5W-30, ACES C3, MB-Freigabe 229.31/229.51, PORSCHE C30, VW 504 00/507 00 API SL/CF, Mercedes-Benz MB 229.1 und VW 501 01/505 00 API SN/CF, BMW, Ford, Mercedes-Benz- und VW-Fahrzeuge, Herstellerfreigaben: BMW Longlife 04, Ford WSS M2C 917-A, MB 229.51, VW 505 01 ACEA C3, API SN, ACEA C2, BMW Longlife 01 (bis MJ 2018), BMW Longlife 01 FE (bis MJ 2018), BMW Longlife 04 (bis MJ 2018), Fiat 9.55535-S1, Fiat 9.55535-S3
SAE-Klasse
5W-30 10W-40 5W-30 5W-30
ACEA-Klassen
C3 A3/B4 C3 C3/C2
Produktabmessungen
11,7 x 26 x 30 Zentimeter Keine Angaben 21,9 x 16,44 x 20,67 Zentimeter 21,9 x 16,4 x 20,7 Zentimeter
Für welche Motoren geeignet
Benzin- und Dieselmotoren Benzin- und Dieselmotoren mit und ohne Turbolader Diesel- und Benzinmotoren Benzin- und Dieselmotoren einschließlich FSI, Common-Rail, Pumpe-Düse-Technologie
Hersteller
Castrol MANNOL LIQUI MOLY LIQUI MOLY
Besonderheit
Mit Fluid Strength Technology Hergestellt auf hydro-synthetischer Basis Für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter geeignet Für lange Ölwechselintervalle und hohen Ölverbrauch
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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1. Castrol EDGE 5W-30 LL Motoröl mit Fluid Strength Technology

Das Castrol-Motoröl EDGE 5W-30 LL hat eine Viskositätsklasse von 5W-30 und soll eine sehr gute Fließeigenschaft bei Kälte bieten. Das leistungsfähige Motoröl hat laut Hersteller eine lange Lebensdauer und einen niedrigen Metall- und Aschegehalt. Demnach entspricht es den neuesten Standards und die Additive sorgen für eine bessere Motorensauberkeit. Das Öl soll die schädlichen Emissionen reduzieren und selbst bei hohen Temperaturen eine gute Durchölung gewährleisten. Es soll die Funktionalität eines Diesel-Partikel-Filters und eines Benzin-Katalysators verlängern und erhalten.

Bei der Herstellung setzt Castrol auf die Fluid Strength Technology. Diese Technologie soll die verschleißfördernden Metall-zu-Metall-Kontakte drastisch verringern. Hinter Fluid Strength Technology = FST verbirgt sich dem Hersteller zufolge ein dynamisches System, das das Schmieröl aktiv stärkt und sich stets den unterschiedlichen Druck- und Temperaturbedingungen anpasst.

Das EDGE 5W-30 LL ist für Diesel- und Ottomotoren konzipiert, die einen Abgasfilter besitzen. Das Castrol-Motoröl ist ein Longlife-Öl und zählt zu den Leichtlaufölen. Bei Einsatz des Produktes sollen Verbraucher bis zu 6 Prozent Kraftstoff sparen. Die moderne Formel ermöglicht es gemäß Hersteller, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, denn das Motoröl reinigt und entfernt die Ablagerungen auf dem Einlassventil und den Düsen. Darüber hinaus verlängert sich demnach durch die Langlebigkeit des Motoröls der Zeitraum bis zum nächsten Ölwechsel.

Weitere vom Hersteller versprochene Eigenschaften im Überblick:

  • Verbessert die Motoreffizienz
  • Erhöht die Leistung des Motors
  • Minimiert die Abnutzung des Motors durch zu viel Reibung
  • Reduziert die Ablagerungen im Motor
Was bedeutet die Bezeichnung 5W-30? Es handelt sich um den Ölcode, der etwas über die Niedrig- und die Hochtemperatur-Viskosität des Öls aussagt. Vor dem W steht die Niedrigtemperaturviskosität und das W bedeutet Winter. Die zweite Zahl gibt die Ölviskosität gemessen bei 100 Grad Celsius an und sagt etwas über die Widerstandsfähigkeit des Öls bei hohen Temperaturen aus. Mehr über den Ölcode erläutern wir im Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Zusammenfassung

Das Motoröl von Castrol ist mit der Fluid Strength Technology hergestellt, die die verschleißfördernden Metall-zu-Metall-Kontakte verringern soll. Es hat die Viskositätsklasse 5W-30 und soll die Funktion von Diesel-Partikel-Filtern und Benzin-Katalysatoren verbessern, die Abnutzung des Motors reduzieren sowie die Motorleistung erhöhen.

FAQ

Für welche Fahrzeuge kann ich das Castrol EDGE 5W-30 LL Motoröl verwenden?

Ob das Fahrzeug dieses Öl verträgt, ist den Spezifikationen des Motoröls zu entnehmen. Der Hersteller empfiehlt dieses Öl für Diesel- und Ottomotoren.

Handelt es sich um ein Mineralöl oder ein synthetisches Öl?

Das Motoröl EDGE 5W-30 LL von Castrol ist ein rein synthetisches Schmieröl.

In welchen Behälter-Größen bekomme ich das Öl?

Der Hersteller bietet das Öl in einem 5- oder einem Ein-Liter-Kanister.

Hat das Produkt ein Verfallsdatum?

Nein, dieser Artikel hat kein Verfallsdatum. Das auf dem Produkt angegebene Datum ist das Herstellerdatum.

2. MANNOL-Motoröl DEFENDER SAE MN7507-5 auf hydrosynthetischer Basis

Bei dem Motoröl DEFENDER SAE 10W-40 MN7507-5 von MANNOL handelt es sich um ein Produkt für moderne Benzin- und Dieselmotoren mit und ohne Turbolader. Der Hersteller entwickelte das Schmieröl mithilfe einer neuen StahlSynt-Technologie. Auf diese Weise soll sich der Verschleiß der Motorteile reduzieren. Das Öl soll ein hohes Maß an Schutz für neue Autos und Fahrzeuge mit hoher Laufleistung bieten.

Dieses Motoröl ist auf hydro-synthetischer Basis hergestellt. Es ist teilsynthetisch und bietet dem Hersteller zufolge eine bessere Schmierleistung.

Dank der eingesetzten Technologie verlängert sich laut Hersteller das Ölwechselintervall. Das Öl sorgt demnach für einen zuverlässigen Betrieb des Motors bei hohen Belastungen und häufig wechselnden Temperaturen. Das Motoröl von MANNOL erfüllt die Spezifikationen API SL/CF, ACEA A3/B3, Mercedes-Benz MB 229.1 und VW 501 01/505 00. Sie erhalten das Öl in mehreren Gebinden: Ein Liter, 4 Liter, 5 Liter und 20 Liter.

Wie finde ich das passende Motoröl für mein Fahrzeug? In der Betriebsanleitung finden sich konkrete Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Dazu gehören eine oder mehrerer SAE-Viskositätsklassen wie zum Beispiel SAE 5W-40 sowie eine API- oder ACEA-Spezifikation wie zum Beispiel API SM/CF oder ACEA A3-04. Außerdem gibt es die Vorgabe einer eigenen Hersteller-Norm wie zum Beispiel VW 505 01 oder BMW Longlife 04. Wer keinen Zugriff auf die Bedienungsanleitung seines Fahrzeuges hat, kann über die Such-Funktion der Ölhersteller die geeigneten Produkte ausfindig machen. Über weitere Kaufkriterien informieren wir im Ratgeber.

Zusammenfassung

Das Defender-Motoröl von MANNOL ist auf hydro-synthetischer Basis hergestellt und eignet sich für Benzin- und Dieselmotoren mit und ohne Turbolader. Das Öl erfüllt verschiedene Spezifikationen und ist in Packungsgrößen zwischen einem und 20 Litern erhältlich. Es verspricht laut Hersteller eine bessere Schmierleistung und einen zuverlässigen Motorbetrieb.

FAQ

Ist das MANNOL DEFENDER SAE 10W-40 MN7507-5 ein synthetisches Öl?

Nein, es handelt sich um ein teilsynthetisches Motoröl.

Kann ich das Motoröl für ein Motorrad benutzen?

Schauen Sie sich dafür am besten die Bedienungsanleitung des Herstellers an.

Eignet sich dieses Produkt für Dieselmotoren?

Ja, laut Hersteller ist das Motoröl DEFENDER SAE 10W-40 MN7507-5 von MANNOL für Otto- und Dieselmotoren geeignet.

Was bringt die StahlSynt-Technologie?

Die eingesetzte Technologie soll den Motorverschleiß deutlich reduzieren.

3. LIQUI MOLY 1137 Longtime High Tech Motoröl für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter

Das Motoröl 1137 Longtime High Tech von LIQUI MOLY besitzt die Viskositätsklasse 5W-30 und ist für das ganze Jahr geeignet. Laut Hersteller hat das Öl eine hohe Schmiersicherheit bei hohen und niedrigen Temperaturen, was einen schnellen Start des Motors gewährleistet. Die bei der Herstellung eingesetzten Zusatzstoffe sorgen demnach für einen guten Verschleißschutz und eine lange Lebensdauer des Motors.

Das Motoröl soll den Motor sauber halten und ihn vor Ablagerungen bewahren. Dem Hersteller zufolge eignet sich dieses Motoröl für Diesel- und Benzinmotoren. Es hat die europäischen Spezifikationen ACEA C3, API SN/CF und ist für bestimmte BMW-, Ford-, Mercedes-Benz- und VW-Fahrzeuge geeignet. Die Herstellerfreigaben lauten: BMW Longlife 04, Ford WSS M2C 917-A, MB 229.51 sowie VW 505 01.

Laut Hersteller ist das Schmieröl gut für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter geeignet. Der Dieselpartikelfilter bleibt demnach länger erhalten und der Ölverbrauch des Fahrzeugs sinkt.

Nach Herstellerangaben bietet das Öl vielseitige Schutzfunktionen und einen geeigneten Öldruck, ohne den Motor zu verunreinigen. Der Ölverbrauch soll mit dem Longtime-High-Tech-Öl sinken und die Lautstärke des Motors abnehmen. Eine Umgebungstemperatur von unter -35 Grad Celsius soll für dieses Motoröl kein Problem sein. Bei einem Ölwechsel nach 15.000 Kilometern zeigen gemäß Hersteller mit diesem Öl versorgte Motoren lediglich geringe Verunreinigungen. Dieses Öl ist demnach ein Leichtlaufmotorenöl mit extrem hoher Leistungsreserve, was selbst bei langen Ölwechselintervallen von bis zu 30.000 Kilometern die gewünschte Performance ermöglicht.

Darf ich verschiedene Motoröle miteinander mischen? Ja, aber es ist nur möglich, Motoröle unterschiedlicher Hersteller mit der gleichen Spezifikation zu mischen, wie zum Beispiel ein 5W-30 mit einem 5W-30. Wer Motoröle unterschiedlicher Spezifikationen mischt, bekommt als Ergebnis ein Öl einer nicht definierten und meist schlechteren Qualität. Deshalb ist ein Vermischen nur im äußersten Notfall zu empfehlen, wenn zum Beispiel bei einem akuten Ölmangel die geeignete Ölsorte nicht zur Hand ist. Danach ist zur Sicherheit schnellstmöglich ein kompletter Öl- und Filterwechsel mit der korrekten Ölsorte durchzuführen. Ein höherwertiges als vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenes Öl ist zum Nachfüllen problemlos verwendbar.

Zusammenfassung

Das LIQUI MOLY-Motoröl bietet gemäß Hersteller einen guten Verschleißschutz und eine lange Lebensdauer des Motors. Darüber hinaus sorgt dieses Öl für den notwendigen Druck, unabhängig von der Drehzahl des Motors. Es ist außerdem geeignet für Autos mit Dieselpartikelfilter und soll bei langen Ölwechselintervallen die gewünschte Performance ermöglichen.

FAQ

Um was für ein Produkt handelt es sich bei dem LIQUI MOLY 1137 Longtime High Tech Motoröl?

Es handelt sich um ein Longtime-Motoröl, das die Wartungsintervalle verlängert. Bei neueren Fahrzeugen ist darauf zu achten, den Bordcomputer umzuprogrammieren.

Kann ich das Öl für einen Dieselmotor verwenden?

Das Motoröl 1137 Longtime High Tech von LIQUI MOLY ist sowohl für Diesel- als auch für Benzinmotoren geeignet.

In welchen Behältergrößen bietet der Hersteller dieses Öl an?

Dieses Produkt ist in Kanistern mit einem Liter, 5 und 6 Litern erhältlich.

Ist dieses Motoröl bei Hautkontakt gesundheitsschädlich?

Laut Hersteller enthält es Calciumalkylarylsulfonat, was zu allergischen Reaktionen führen kann. Weitere sensibilisierende Stoffe in diesem Öl können ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen.

4. Longlife-Motoröl 3707 Top Tec 4200 von LIQUI MOLY für lange Ölwechselintervalle

Das LIQUI MOLY 3707 Top Tec 4200 Motoröl hat die Viskositätsklasse 5W-30 und ist ein ganzjährig nutzbares Motoröl. Durch die bei der Herstellung eingesetzte Synthese-Technologie soll das Öl einen guten Verschleißschutz und eine sehr gute Motorsauberkeit bieten. Die Lebensdauer soll sich deshalb erheblich verlängern. Bei der Verwendung dieser Ölsorte bleibt nach Herstellerangaben der Öldruck in allen Drehzahlbereichen gleich und der Motor startet bei niedrigen Temperaturen schnell. Das Motorenöl lässt sich demnach in Fahrzeugen, die über moderne Motorentechnologien verfügen, problemlos anwenden.

Dieses Motoröl ist ein Longlife-Öl der dritten Generation. Der Hersteller empfiehlt es für Fahrzeuge mit langen Ölwechselintervallen und einem hohen Ölverbrauch.

Einige durchgeführten Tests ergaben gemäß Hersteller, dass sich der Kraftstoffverbrauch bei Benutzung dieses Motoröls reduziert. Es ist für Benzin- und Dieselmotoren der Marken Audi, BMW, Mercedes-Benz und VW geeignet. Die Spezifikationen lauten ACEA C3/C2 und die Herstellerfreigaben sind wie folgt: BMW Longlife 01 (bis Modelljahr 2018), BMW Longlife 01 FE (bis Modelljahr 2018), BMW Longlife 04 (bis Modelljahr 2018), Fiat 9.55535-S1 und Fiat 9.55535-S3.

Was ist ein Longlife-Motoröl? Es handelt sich um ein dünnflüssigeres Öl, das länger halten soll und dank verschiedener Zusätze eine hohe Schmierfähigkeit aufweist. Longlife-Öle haben eine Viskosität von 0W oder 5W. Für Autos mit Longlife-Service ist es notwendig, das entsprechende Longlife-Öl einzusetzen. Abhängig von der Fahrweise sind so Intervalle von bis zu 30.000 Kilometern bei Benzinern und bis zu 50.000 Kilometern bei Diesel-Motoren ohne Ölwechsel möglich.

Zusammenfassung

Das Motoröl Top Tec 4200 von LIQUI MOLY ist ein sogenanntes Longlife-Öl, das die Intervalle zwischen den Ölwechseln verlängern soll. Es eignet sich für Otto- und Dieselmotoren. Dank der Eigenschaften sollen der Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffausstoß sinken. Das Öl soll die Langlebigkeit des Motors verbessern und für einen schnellen Start sorgen.

FAQ

Wo kann ich nach einem Ölwechsel den leeren Ölkanister entsorgen?

Da ein Ölkanister niemals vollständig leer ist, sollten Sie diesen bei einer geeigneten Entsorgungsstelle abgeben.

Ist das LIQUI MOLY 3707 Top Tec 4200 Motoröl für gasbetriebene Fahrzeuge geeignet?

Ja, nach Herstellerangaben ist das Öl bei gasbetriebenen Autos nutzbar.

Für welche Automarken eignet sich dieses Öl?

Das LIQUI MOLY 3707 Top Tec 4200 Motoröl ist für die neuen Modelle von Audi, BMW, Mercedes und VW gut geeignet.

Welche Eigenschaften hat das Motoröl?

Dieses Öl soll die Verschleißerscheinungen des Fahrzeugmotors hinauszögern und die Wartungsintervalle verlängern.

5. Total-Motoröl 5W-40 Quartz 9000 Energy mit verschiedenen Technologien

Laut Hersteller vereint das Total 5W-40 Quartz 9000 Energy Motoröl die neusten Technologien und Innovationen. Das Produkt bietet demnach eine erstklassige Leistungsfähigkeit für die Fahrzeuge. Dieses Öl soll aufgrund der speziellen Zusammensetzung und Eigenschaften für die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sorgen und die strengen Anforderungen der neuesten Motoren erfüllen.

Darüber hinaus setzt der Hersteller bei diesem Motoröl die Age-Resistance- und die Clean-Shield-Technologie ein. So entstand nach Aussagen von Total ein Öl der nächsten Generation, das den Motor langfristig sauber hält und seine Lebensdauer verlängert. Der Motorinnenraum verschmutzt demnach weniger, es gibt weniger Ablagerungen wie Schlamm und Ruß.

Mit Eco-Science-Technologie: Diese bei dem Motoröl eingesetzte Technologie basiert auf neuartigen Molekülen, die sich schnell regenerieren und den chemischen und physikalischen Belastungen standhalten sollen. Diese Technologie bewirkt laut Hersteller, dass die Öloxidation auf ein Minimum reduziert sind bei gleichzeitiger Maximierung der Kraftstoffersparnis und der Motorleistung. Demnach sind eine langanhaltende Sauberkeit und ein beständiger Schutz des Motors die Auswirkungen der Eco-Science-Technologie.

Das Unternehmen entwickelte das 5W-40 Quartz 9000 Energy Motoröl auf Basis der Synthese-Technologie, um das Öl bei sportlicher Fahrweise unter allen Betriebsbedingungen nutzen zu können. Dieses Motoröl eignet sich dem Hersteller zufolge für den ganzjährigen Einsatz und ermöglicht längere Wechselintervalle.

Das sind demnach weitere Eigenschaften dieses Öls:

  • Gute Fließfähigkeit bei tiefsten Temperaturen
  • Stabiler Schmierfilm selbst bei hohen Betriebstemperaturen
  • Guter Verschleißschutz der mechanischen Einheiten
  • Sehr gute Reinigungseigenschaften
Was ist ein Leichtlauföl? Bei dieser Öl-Sorte handelt es sich um eine Untergruppe eines Motoröls mit der Klassifikation 0W oder 5W. Das Leichtlauföl soll wenig Reibungsverluste verursachen, es gilt als dünnflüssig und fließt leicht. Durch die reduzierte Reibung geht weniger Energie verloren. Jedes Mehrbereichsöl, das eine geringe Niedrigtemperatur-Viskosität aufweist, ist ein Leichtlauföl. Damit es dennoch ausreichende Schmierfähigkeiten besitzt, geben die Hersteller dem Öl verschiedene Additive zu, um die Schmiereigenschaften zu verbessern. Ein Leichtlauföl soll einen besseren Kaltstart und eine bessere Schmierung bereits beim kalten Motor ermöglichen.

Zusammenfassung

Das Energy-Motoröl Quartz 9000 von Total bietet verschiedene Technologien. Es pflegt und schont den Verbrennungsmotor nach Herstellerangaben effektiv, ist kraftsparend und verlängert die Lebensdauer des Motors. Das Öl bietet demnach eine gute Fließfähigkeit bei tiefsten Temperaturen und einen stabilen Schmierfilm bei hohen Betriebstemperaturen.

FAQ

Kann ich das Motoröl 5W-40 Quartz 9000 Energy von Total für einen Diesel-Motor mit Partikelfilter verwenden?

Nein, nach Meinung einiger Amazon-Kunden ist dieses Öl für solche Motoren nicht geeignet.

Wie viele Kilometer kann ich mit einem Ölwechsel fahren?

Mit dem Total 5W-40 Quartz 9000 Energy Motoröl schaffen Sie Amazon-Kundenangaben zufolge zwischen 9.000 und 12.000 Kilometer.

Wie viel Liter beinhaltet der angebotene Kanister?

Der Hersteller bietet das Öl in einem Ein-Liter- und in einem 5-Liter-Kanister an.

Kann ich das Motoröl im Winter verwenden?

Ja, es besitzt die Spezifikation 5W und ist für den Winter gut geeignet.

6. Motoröl GTX ULTRACLEAN A3/B4 von Castrol mit HC-Synthese-Technologie

Nach Herstellerangaben verhindert das Castrol-Motoröl 15A4D5 GTX ULTRACLEAN A3/B4 die schädliche Schlammbildung, verringert die Ölablagerungen und bietet dem Motor Tag für Tag einen guten Schutz. Dieses Motoröl soll den Motor länger sauber halten und zu einer verlängerten Motorlebensdauer beitragen. Außerdem verspricht der Hersteller einen guten Schutz vor Viskositätsveränderung und thermischer Zersetzung sowie einen Schutz des Motors vor Rückstandsbildung bei hohen Temperaturen.

Mit HC-Synthese-Technologie für verlängerte Lebensdauer: Ungünstige Fahrbedingungen wie hohes Verkehrsaufkommen und überschrittene Intervalle beim Motorölwechsel führen häufig zur Bildung einer dickflüssigen, teerartigen Substanz – des Ölschlamms. Das beeinträchtigt auf Dauer die Motorleistung und verkürzt die Lebensdauer des Motors. Die bei der Herstellung dieses Castrol-Motoröls eingesetzte HC-Synthese-Technologie soll den Motor bis zu 50 Prozent sauberer halten und so seine Lebensdauer verlängern. Dank der HC-Synthese-Technologie zersetzt das Öl gemäß Hersteller die vorhandenen Ablagerungen und schützt den Motor vor neuer Verschmutzung.

Das Öl hat die SAE-Klasse 10W-40 und ist das gesamte Jahr über verwendbar. Die in diesem Produkt enthaltenen hochwertigen Grundöle und Verschleißschutzadditive sollen die Motorlebensdauer verlängern. Der Hersteller beschreibt zudem für das Öl die folgenden Spezifikationen: SAE 10W-40, ACEA A3/B3, A3/B4, API Sl/Cf und MB-Approval 229.1. Dieses Castrol-Motoröl ist für die Fahrzeugmarken Fiat, Hyundai/Kia, Mercedes-Benz, Seat, Skoda und Volkswagen vorgesehen. Beim Kauf besteht die Wahl zwischen einem Ein-Liter- oder einem 5-Liter-Kanister.

Haben Motoröle ein Verfallsdatum? Die meisten Motorenöle haben kein Verfallsdatum. Bei Lagerung unter optimalen Bedingungen eignet sich das Produkt über einen längeren Zeitraum für den Einsatz im Motor. Sie können es verwenden, solange die API/ACEA-Werte auf dem Etikett den Anforderungen der Betriebsanleitung des betroffenen Fahrzeugs entsprechen. Bei stets aktuellen Werten empfiehlt es sich, den Behälter nach einer längeren Lagerungszeit vor dem Gebrauch zu schütteln, damit sich die Additive verteilen, die sich mit der Zeit abgesetzt haben. Mehr zur Lagerung von Motorölen findet sich im Ratgeber.

Zusammenfassung

Das Castrol-Motoröl GTX ULTRACLEAN ist ein Ganzjahresöl und ist für Benzin- sowie Dieselmotoren geeignet. Dank der HC-Synthese-Technologie bleibt der Motor dem Hersteller zufolge um bis zu 50 Prozent sauberer und seine Lebensdauer verlängert sich. Dazu tragen demnach auch die enthaltenen hochwertigen Grundöle und Verschleißadditive bei.

FAQ

Eignet sich das Motoröl 15A4D5 GTX ULTRACLEAN A3/B4 von Castrol für Motorräder?

Ein Amazon-Kunde ist der Meinung, dass dieses Öl für Motorräder nicht geeignet ist.

Ist das ein synthetisches oder ein teilsynthetisches Motoröl?

Nach Herstellerangaben handelt es sich beim Castrol-Motoröl 15A4D5 GTX ULTRACLEAN A3/B4 um ein Mehrbereichs-Motorenöl mit HC-Synthese – einer Mischung aus HC-Synthese und Mineralöl.

Kann ich das Öl mit einem anderen 10W-40-Motoröl mischen?

Amazon-Kundenangaben zufolge ist das möglich und dieses Produkt mit jedem anderen Öl in SAE 10W-40 mischbar.

Eignet sich das Öl für Dieselmotoren?

Ja. Dieses Produkt ist für Otto- und Dieselmotoren geeignet.

7. LIQUI MOLY 3701 Top Tec 4100 Motoröl – für gasbetriebene Fahrzeuge geeignet

Das Motoröl 2330 3701 Top Tec 4100 von LIQUI MOLY hat die Viskositätsklasse 5W-40 und soll das gesamte Jahr über einen Schmierfilm bieten. Es ist ein sogenanntes Longlife-Öl, das bei niedrigen und hohen Temperaturen ohne Probleme fließen und aufgrund des Verschleißschutzes die Lebensdauer des Motors verlängern soll.

Gemäß Hersteller gewährleistet dieses Öl jederzeit eine gute Schmiersicherheit und erfüllt die europäischen Abgasnormen. Bei der Verwendung dieses Öls bleibt demnach außerdem der Öldruck konstant – unabhängig von der Drehzahl, mit der Sie fahren. Das Leichtlaufmotoröl soll nach einer umweltfreundlichen Rezeptur hergestellt und schwefelreduziert sein. Darüber hinaus soll es den Dieselpartikelfilter schützen.

Geeignet für gasbetriebene Fahrzeuge: Laut Spezifikationen ist dieses Öl neben Diesel- und Benzinmotoren zusätzlich für gasbetriebene Fahrzeuge CNG/LPG geeignet.

Das Produkt soll mit handelsüblichen Motorölen problemlos mischbar sein und den notwendigen Öldruck unter allen Betriebsbedingungen liefern. Wie der Hersteller informiert, senkt dieses Öl laut Umfragen unter Verbrauchern den Ölverbrauch nachweislich. Es ist demnach Turbo- und Kat-getestet. Das Schmieröl ist nach Herstellerangaben für die Automarken BMW Longlife 04, Ford WSS-M2C917A, MB 229.31 sowie VW 502 00/505 00/5055 01 geeignet und bietet folgende technische Eigenschaften:

  • Gute Motorsauberkeit
  • Hohe Scherstabilität und Schmiersicherheit
  • Lange Motorlebensdauer
  • Leichter Motorlauf
  • Schnelle Ölversorgung bei tiefen Temperaturen
Kann zu viel Motoröl dem Motor schaden? Ja, zu viel Öl in einem Motor ist für die Umwelt und für den Motor schädlich. Durch einen zu hohen Ölstand kann das Motoröl verschäumen, was eine optimale Schmierung des Motors verhindert. Es bildet sich verstärkt Ölnebel, der in die Brennräume gelangt und dort nur teilweise verbrennt. Der Ölverbrauch erhöht sich und die unverbrannten Ölbestandteile gelangen mit dem Abgasstrom in den Katalysator, was seine Wirkung auf Dauer beeinträchtigt. Damit stets die richtige Menge Öl vorhanden ist, ist der Ölstand im Motor regelmäßig zu kontrollieren. Wie das erfolgt und wie Motoröl korrekt nachgefüllt wird, erläutern wir im Ratgeber.

Zusammenfassung

Das LIQUI MOLY 3701 Top Tec 4100 Motoröl eignet sich für fast alle Motorensorten – von Benzin- über Diesel- bis hin zu gasbetriebenen Motoren. Mit der Viskositätsklasse von 5W-40 ist das Öl das ganze Jahr über nutzbar. Der Hersteller verspricht eine nachweisliche Senkung des Ölverbrauchs, eine gute Motorsauberkeit sowie eine lange Lebensdauer des Motors.

FAQ

Enthält das LIQUI MOLY 2330 3701 Top Tec 4100 Motoröl Stoffe, die Allergien auslösen können?

Ja, laut Herstellerspezifikation enthält es C14-16-18 Alkylphenol. Ein Hautkontakt kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Kann ich das Öl ganzjährig verwenden?

Ja, es ist ein 5W-40-Motoröl und das ganze Jahr über einsetzbar.

Wie viel Liter Motoröl erhalte ich bei diesem Angebot?

Der Hersteller bietet das Öl in einem 5-Liter-Kanister an.

Nach wie vielen Kilometern muss ich das Öl wechseln?

Nach Herstellerangaben lassen sich bei dem Motoröl 2330 3701 Top Tec 4100 von LIQUI MOLY Ölwechselintervalle von bis zu 30.000 Kilometern realisieren.

Eignet sich das Öl für Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter?

Ja, gemäß Hersteller ist dieses Schmieröl für Autos mit Dieselpartikelfilter = DPF geeignet.

8. Opel-Motoröl GM Dexos2 mit geringem Anteil von Sulfat-Asche & Co.

Bei dem Opel GM 1942003 Dexos2 Motoröl handelt es sich um ein vollsynthetisches Mehrbereichsöl. Dank der erforderlichen Spezifikationen GM-LL-A-025, GM-LL-B-025 und ACEA A3/B4, C3 soll es für fast alle modernen Otto- und Dieselmotoren geeignet sein. Laut Hersteller ermöglicht es eine Kraftstoffersparnis, einen guten Motorschutz und eine lange Haltbarkeit des Motors. Die Intervalle des Ölwechsels sollen sich bei der Verwendung dieser Ölsorte um mehrere Tausend Kilometer verlängern.

Mit geringem Anteil von ungewünschten Stoffen: Als ein Mid-SAPS klassifiziertes Motoröl soll dieses Öl über einen geringen Anteil von Sulfat-Asche, Phosphor und Schwefel verfügen. Das soll den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emission reduzieren.

Das GM-Öl von Opel soll gute Fließeigenschaften beim Kaltstart bieten und die Lebensdauer des Motors verlängern. Außerdem verspricht der Hersteller einen guten Schutz vor Verschleiß bei allen Bedingungen sowie maximale Performance über längere Ölwechselintervalle. Es ist demnach für viele Fahrzeugmodelle geeignet, in einem 5-Liter-Kanister erhältlich und bietet diese weiteren Vorteile:

  • Maximale Leistung unter extremer Belastung
  • Reduziert Ablagerungen im Motor
  • Reinigt Motor und schützt ihn vor Abnutzung
Wohin mit dem Altöl? Jeder Käufer verpflichtet sich für eine umweltgerechte Entsorgung des Altöls und deren Gebinde. 1987 trat die Altölverordnung in Kraft, die die Entsorgung regelt. Demnach sollen die Verkaufsstellen altes Öl bis zu der Menge zurücknehmen, die der Käufer bei ihnen erworben hat. Bei einem Ein-Liter-Kanister Motoröl muss der Händler einen Liter Altöl zurücknehmen. Unabhängig davon können Sie Altöl bei den örtlichen Wertstoffhöfen von Kommunen und Gemeinden entsorgen. Die städtischen Recyclinghöfe geben oft eine Maximalmenge an – in der Regel zwischen 5 und 7 Litern – die ein Kunde pro Anlieferung abgeben kann.

Zusammenfassung

Das Opel-Motoröl GM Dexos2 ist ein vollsynthetisches Mehrbereichsöl, das ganzjährig einsetzbar ist. Es bietet nach Herstellerangaben gute Fließeigenschaften beim Kaltstart und verlängert die Lebensdauer des Motors. Das Produkt reduziert demnach dank geringer Anteile von Sulfat-Asche, Phosphor und Schwefel den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emission.

FAQ

Was bedeutet die Bezeichnung 5W-30 bei dem Opel GM 1942003 Dexos2 Motoröl?

Das bedeutet, dass Sie mit diesem Öl das ganze Jahr über fahren können. Dieser Wert steht für die Viskosität eines Motoröls.

Kann ich das Öl für ein BMW-Fahrzeug nutzen?

Ja, laut Spezifikationen lässt sich das Opel-Motoröl GM 1942003 Dexos2 bei BMW-Autos einsetzen.

Kann ich das Öl bei meinem Wagen mit Katalysator verwenden?

Ja, dieses Öl ist für Fahrzeuge mit Kat geeignet.

Handelt es sich bei dem aufgedruckten Datum um das Verfallsdatum?

Nein, Amazon-Kundenangaben zufolge ist auf dem Kanister das Abfülldatum angegeben.

9. Motoröl 181712 Quartz Ineo Longlife von Total mit gutem Verschleißschutz

Das Total 181712 Quartz Ineo Longlife Motoröl hat der Hersteller nach eigenen Angaben gezielt für die Anforderungen moderner Otto- und Dieselmotoren mit nachgeschalteten Abgassystemen entwickelt. Diese Motoren erfüllen allesamt die Emissionswerte nach EURO V. Das Öl ist dem Hersteller zufolge für jeden Fahrstil geeignet und ermöglicht den Einsatz bei verlängerten Wartungsintervallen. Es erhöht demnach die Leistung von Abgasnachbehandlungssystemen, vor allem von Partikelfiltern.

Das Motoröl von Total soll die Wirkung von Dieselpartikelfiltern verbessern und deren vorzeitige Verstopfung verhindern. Das verdankt das Öl laut Hersteller der dafür entwickelten Low-SAPS-Formel. Diese Formel soll eine Reduzierung der Emissionswerte über die gesamte Laufleistung ermöglichen und zum Umweltschutz beitragen. Außerdem soll das Öl Benzin- und Dieselmotoren über lange Zeit schützen.

Mit ausgezeichnetem Verschleißschutz: Dieses Öl soll den Motor effektiv vor Verschleiß schützen und die Sauberkeit des Motors gewährleisten. Durch diese Eigenschaften ist es gemäß Hersteller möglich, die Wartungsintervalle bis auf 50.000 Kilometer zu verlängern.

Die verschiedenen wirksamen Zusatzstoffe sollen den bestmöglichen Schutz für alle beweglichen Teile bieten. Das Motoröl enthält C14-16-18 Alkylphenol, das beim Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann. Außerdem sind weitere sensibilisierende Stoffe enthalten, die Allergien auslösen können. Das Longlife-Öl ist in einer 5- oder 6-Liter-Packung erhältlich und hat folgende Freigaben:

  • ACEA C3
  • API SN/CF
  • VW 504 00/507 00
  • MB 229.51
  • BMW LL-04
  • Porsche C30
Wofür steht die Abkürzung SAE bei einem Motoröl? Die Buchstaben SAE stehen im Deutschen für Vereinigung Amerikanischer Autoingenieure. Diese Vereinigung führt Prüfungen durch und legt Normen für die jeweiligen Öle fest. Der Wert hinter den Buchstaben gibt Auskunft über die Fließeigenschaften – die Viskosität – von Motorölen. So sind die Motoröle in unterschiedliche SAE-Klassen eingeteilt, wie zum Beispiel 10W, 15W, 40W oder 50W.

Zusammenfassung

Das Total-Motoröl Quartz Ineo Longlife bietet dem Hersteller zufolge einen Langzeitschutz für Diesel- und Benzinmotoren. Es sind demnach Wechselintervalle von bis zu 50.000 Kilometern möglich. Darüber hinaus soll das Öl die Leistung von Abgasnachbehandlungssystemen, wie zum Beispiel von Partikelfiltern, verbessern und Emissionswerte reduzieren.

FAQ

Kann ich das Total 181712 Quartz Ineo Longlife Motoröl für ältere Fahrzeuge verwenden?

Dieses dünnflüssige Öl ist nach Meinung eines Amazon-Käufers für ältere Autos nicht gut geeignet und könnte zu Motorschäden führen. Ältere Modelle vertragen demnach besser zähflüssigere Motoröle, wie zum Beispiel 10W-40 oder ein mineralölhaltiges 15W-40.

Kann ich dieses Öl bei einem Zweitaktmotor verwenden?

Das Motoröl 181712 Quartz Ineo Longlife von Total ist nach Angaben eines Amazon-Kunden nicht zum Beimengen bei Zweitaktern geeignet.

Bekomme ich das Motoröl im 5-Liter-Kanister oder als fünfmal einen Liter?

Dieses Öl ist in einem 5-Liter-Kanister erhältlich.

Wie umweltfreundlich ist das Öl?

Das Produkt wurde gemäß Hersteller mittels der Low-SAPS-Formel entwickelt, die eine Reduzierung der Emissionswerte über die gesamte Laufleistung verspricht.

10. LIQUI MOLY 3864 Leichtlauf-High-Tech-Motoröl für lange Wechselintervalle

Bei dem Motoröl 2332 3864 Leichtlauf High-Tech von LIQUI MOLY handelt es sich laut Hersteller um ein modernes Leichtlauf-Motorenöl für die ganzjährige Verwendung in Benzin- und Dieselmotoren ohne Dieselpartikelfilter. Durch eine Kombination unkonventioneller Grundöle auf Basis einer Synthesetechnologie mit der neuesten Additivtechnologie senkt dieses Motoröl demnach den Öl- und Kraftstoffverbrauch und sorgt für eine schnelle Durchölung des Motors. Seine Viskositätsklasse von 5W-40 soll eine gleichbleibende Schmierung und einen schnellen Start des Motors bei niedrigen wie hohen Temperaturen ermöglichen.

Lange Wechselintervalle: Nach Herstellerangaben lassen sich mit diesem Produkt Ölwechselintervalle von bis zu 40.000 Kilometern erreichen.

Für dieses Öl bestehen Freigaben für BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Renault. Im Detail sind das: BMW Longlife 01, MB-Freigabe 229.5, Porsche A40, Renault RN 0700, Renault RN 0710, API SN, ACEA B4, ACEA A3, API CF und VW 502 00/505 00.

Das sind gemäß Hersteller die wichtigsten Eigenschaften des Schmieröls von LIQUI MOLY:

  1. Reduzierung des Kraftstoffes und des Ölverbrauchs
  2. Scherstabil und verhindert Ablagerungen im Motorraum
  3. Gewährleistet eine lange Motorlebensdauer, auch bei älteren Fahrzeugen
  4. Schützt vor Motorschäden
  5. Ganzjähriger Einsatz möglich
Was sind Motoröl-Additive? Auf der Verpackung eines Motoröls findet sich meist der Hinweis auf Additive. Es handelt sich um Zusatzstoffe für Motoröl. Der Zusatz erfolgt in der Regel in geringen Mengen und soll die Eigenschaften des Öls verbessern. Ein solcher Zusatz soll beispielsweise die Fließfähigkeit eines Motoröls wesentlich verlängern. Das betrifft zum Beispiel das teilsynthetische Motoröl, das aus dem Grundöl und einem Additiv besteht. Die meisten modernen Motoröle bestehen zu einem bestimmten Anteil aus Additiven.

Zusammenfassung

Das Leichtlauf-High-Tech-Motoröl ist für Benzin- und Dieselmotoren ohne Dieselpartikelfilter konzipiert. Durch den Einsatz verschiedener Additive soll es den Öl- und Kraftstoffverbrauch senken. LIQUI MOLY gibt für dieses Öl Freigaben für BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Renault an. Es verlängert demnach die Motorlebensdauer und schützt vor Motorschäden.

FAQ

Ist das LIQUI MOLY 2332 3864 Leichtlauf High-Tech Motoröl teil- oder vollsynthetisch?

Es handelt sich um ein vollsynthetisches Motoröl.

In welchen Gebinden bekomme ich dieses Öl?

Sie können das Motoröl 2332 3864 Leichtlauf High-Tech von LIQUI MOLY in einem Ein- oder 5-Liter-Kanister kaufen.

Eignet sich dieses Öl für stark beanspruchte Fahrzeuge?

Ja, es soll bei hohen motorischen Anforderungen gut geeignet sein.

Wie viele Kilometer hält das Öl?

Der Hersteller empfiehlt, einen Ölwechsel einmal im Jahr durchzuführen oder das Öl nach spätestens 40.000 Kilometern zu wechseln.

11. Leichtlauf-Motoröl 1310 von LIQUI MOLY – Turbo- und Kat-getestet

Bei dem LIQUI MOLY 1310 Leichtlauf Motoröl handelt es sich um ein Ganzjahresöl für Benzin- und Dieselmotoren. Es ist außerdem für gasbetriebene Fahrzeuge – CNG/LPG – und für Fahrzeuge ohne Rußpartikelfilter geeignet. Dieses Öl enthält einige Additive, die die Leistungsfähigkeit des Motors verbessern und seine Lebensdauer verlängern sollen. Es soll reinigende Eigenschaften aufweisen und Ablagerungen im Motorraum verhindern. Darüber hinaus bezeichnet der Hersteller das Öl als spritsparend, da es mechanische Reibungsverluste vermindert.

Mit einer Viskosität von 10W-40 soll das Schmieröl eine gute Schmierfähigkeit bei niedrigen Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius und bei heißen, sommerlichen Temperaturen ermöglichen. Das Leichtlauf-Motoröl besitzt zahlreiche Freigaben von vielen Herstellern. Es ist für ältere Benzin- und Dieselmotoren ohne Rußfilter geeignet und universell einsetzbar.

Geeignet für Turbo- und Kat-Fahrzeuge: Nach Angaben des Herstellers ist dieses Motoröl Turbo- und Kat-getestet und für diese Fahrzeuge bedenkenlos einsetzbar. Bei Turboladern gewährleistet dieses Öl demnach eine schnelle Durchölung.

Die Spezifikationen sind ACEA A3/B4 und API SL/CF und die Freigaben lauten: MB-Freigabe 229.1 und VW 501 01/505 00. Außerdem empfiehlt der Hersteller dieses Motoröl für Peugeot mit der Spezifikation B712294 und für VW 500 00. Das Produkt bietet gemäß Hersteller eine hohe Schmiersicherheit bei Hitze und Kälte sowie eine hohe Scher- und Alterungsstabilität. Es soll helfen, den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Das Motoröl ist im Ein-Liter- oder 5-Liter-Kanister erhältlich und hat dem Hersteller zufolge diese Eigenschaften:

  • Konzipiert für lange Ölwechselintervalle und hohe motorische Anforderungen
  • Sorgt für guten Verschleißschutz
  • Problemlos mischbar und verträglich mit handelsüblichen Motorenölen
  • Mit modernster Additiv-Technologie und Synthesekomponenten
Ist ein Getriebeölwechsel sinnvoll? Ja, ein Getriebeölwechsel ist wie ein Motorölwechsel notwendig, um einen reibungslosen Betrieb der Getriebe zu gewährleisten. Das Getriebeöl hat die Aufgabe, die mechanische Reibung innerhalb des Getriebes zu reduzieren. Es agiert als Druckspeicher und unterstützt auf diese Weise die Schaltvorgänge. Wird das Getriebeöl zu alt, so wird es zu dünnflüssig. Es verliert nicht nur seine Schmiereigenschaften, sondern auch die Fähigkeit, die Wärme abzuführen und ausreichend viel Druck aufzubauen.

Zusammenfassung

Das Leichtlauf-Motoröl von LIQUI MOLY ist ein Hochleistungs-Leichtlauföl und laut Hersteller mit vielen Additiven versehen, die die Leistungsfähigkeit des Motors verbessern und die Lebensdauer des Motors verlängern. Es ist demnach für hohe motorische Anforderungen konzipiert. Das Öl eignet sich für Benzin- und Dieselmotoren und ist Turbo- und Kat-getestet.

FAQ

Kann ich das LIQUI MOLY 1310 Leichtlauf-Motoröl für einen Stromgenerator verwenden?

Das kommt auf den Motor des Generators an. Wichtig ist, beim bisher verwendeten Mineralöl zu bleiben oder einen kompletten Ölwechsel durchzuführen.

Ist das ein synthetisches oder ein teilsynthetisches Motoröl?

Es handelt sich bei dem Motoröl 1310 von LIQUI MOLY um teilsynthetisches Öl. Es ist ein sogenanntes Leichtlauföl mit verbesserten Schmiereigenschaften und kein vollsynthetisches Schmieröl.

Kann ich dieses Öl im Winter benutzen?

Ja, es ist ein 10W-40-Öl. Das heißt, es ist sowohl im Winter als auch im Sommer verwendbar.

Welche Behältergrößen stehen zur Auswahl?

Der Hersteller bietet das Motoröl in einem Ein-Liter- und im 5-Liter-Kanister an.

Was ist Motoröl?

Motoröl TestBei Motorölen handelt es sich um Schmierstoffe, die zum Schmieren von Verbrennungsmotoren vorgesehen sind. Motoröle finden nicht nur in Autos Verwendung, sondern auch zum Beispiel in einem Rasenmäher oder in einem Motorrad. Das Öl ist in einem Motor wichtig, weil immer dort, wo Metall auf Metall trifft, eine mechanische Reibung entsteht. Eine solche Reibung ist für eine Maschine nicht förderlich, deshalb kommt Motoröl zum Einsatz. Diese Schmieröle sind eindeutig gekennzeichnet und weisen unterschiedliche Eigenschaften auf.

Es gibt Sommeröle, Winteröle und Mehrbereichsöle, die für den Einsatz über das ganze Jahr vorgesehen sind. Winteröle sind meist dünnflüssiger, damit sie bei tiefen Temperaturen einen ausreichenden Schmierfilm gewährleisten. Sommeröle sind dagegen dickflüssiger, da die sommerlichen Temperaturen für eine ausreichende Viskosität sorgen.

Motoröl ist ein Grundstoff auf Erdölbasis. Um eine bestimmte Viskosität zu erreichen, mischen die Hersteller dem Öl verschiedene Zusätze, sogenannte Additive, bei. Aus diesem Grund sind Motoröle in SAE-Viskositätsklassen unterteilt. Eine kleine SAE-Zahl besagt, dass das Motoröl umso dünnflüssiger und besser fließfähig ist.

Ölfilm muss konstant bleiben: Wichtig für den Motor ist, dass der Ölfilm nicht reißt, weil der Motor unter allen Bedingungen ausreichend geschmiert bleiben muss.

Zusammensetzung der Motoröle

Schon gewusst?Die modernen Motorenöle bestehen je nach Art und Leistungsfähigkeit aus unterschiedlichen Basisölen oder Basisölmischungen. Dazu kommen verschiedene Additive, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Eine ausbalancierte Formulierung bestehend aus Basisöl und Additivkomponenten ergibt ein leistungsstarkes Motoröl. Ein herkömmliches Motoröl besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • 78 Prozent Basisöl
  • 10 Prozent Viskositätsindex-Verbesserer – verbessern die Fließeigenschaften
  • 5 Prozent Dispersanten – sie halten Schmutzteile in der Schwebe
  • 3 Prozent Detergente – diese Substanzen sind waschaktiv und reinigen den Motor
  • 1 Prozent Verschleißschutz
  • 3 Prozent sonstige Bestandteile

Was sagt der Ölcode aus?

Mit dem Ölcode beziehungsweise mit der SAE-Klasse geben die Hersteller die Niedrig- und die Hochtemperatur-Viskosität des Öls an. Die Niedrigtemperaturviskosität steht vorne und sie ist am W für Winter erkennbar. Je kleiner die Zahl, desto kältebeständiger ist das Öl. Ein 5W-30 Motoröl ist damit weniger zähflüssig bei niedrigen Temperaturen als 10W-30 Motoröl.

Ein Fahrzeug in kalten Klimaverhältnissen braucht zum Beispiel ein 0W- oder 5W-Motoröl. In wärmeren Klimazonen benötigt ein Motor dagegen ein Motoröl mit höheren Zahlen vor dem W, damit das Motoröl nicht zu dünn wird. Die zweite Zahl hinter dem W steht für die Ölviskosität gemessen bei 100 Grad Celsius. Es ist die Widerstandsfähigkeit des Öls bei hohen Temperaturen. So ist ein Öl mit 10W-30 bei höheren Temperaturen dünner als das 10W-40-Schmieröl.

Welche Aufgaben erfüllen Motoröle?

Das Motoröl als wichtiger Schmierstoff bringt seine Eigenschaften überall dort zum Einsatz, wo metallene Teile einer Maschine aneinander reiben. Ohne dieses Schmiermittel würde der mechanische Abrieb die Maschine oder den Motor beschädigen. Das Öl reinigt außerdem den Motorraum, indem es Ablagerungen aufnimmt. Beim Einfüllen glänzt jedes Motoröl goldig und nach einigen Monaten im Betrieb wird es als Zeichen der aufgenommenen Verschmutzungen pechschwarz.

Des Weiteren hat das Motoröl eine kühlende Wirkung für den Motorraum und es dichtet die Zylinder und die Kolben ab. Dank seiner Eigenschaften verhindert das Öl die Bildung von Korrosion und verlängert so die Lebensdauer des Motors. Das sind die wichtigsten Aufgaben eines Motoröls zusammengefasst:

  • Motoröl VergleichDas Schmieren: Durch das Schmieren soll sich die Reibung zwischen den beweglichen Bauteilen reduzieren und der Verschleiß möglichst gering ausfallen. Wichtig ist die Bildung eines geschlossenen Schmierfilms, um möglichen Motorschäden aufgrund von Metall-Metall-Kontakt entgegenzuwirken.
  • Das Kühlen: Das Motoröl kühlt die Motorkomponenten effektiv und fördert die Wärmeabfuhr im Motor, damit dieser nicht überhitzt.
  • Das Reinigen: Motoröl reinigt den Motor und nimmt die Verbrennungsrückstände, den metallischen Abrieb und die Ablagerungen auf und transportiert diese Rückstände zum Ölfilter.
  • Das Abdichten: Es unterstützt das Abdichten der Kolbenringe zum Brennraum. So verhindert das Motoröl, dass Schadstoffe in den Motor gelangen.
  • Der Korrosionsschutz: Bei jedem Ölwechsel bildet sich ein neuer Schutzfilm über den Metalloberflächen. Das Öl schützt die metallenen Oberflächen vor der Einwirkung von Luft und den Motor vor den zum Teil aggressiven Produkten der Verbrennung.
  • Der Umweltschutz: Moderne Öle senken den Kraftstoffverbrauch und die damit verbundenen Schadstoffemissionen. Sie sind außerdem frei von Chlor und Schwermetallen und lassen sich problemlos aufbereiten und wiederverwenden.
  • Die Sicherheit: Eine gute Schmierung der Motorbauteile gewährleistet einen zuverlässigen Motorlauf und erhöht so die Sicherheit im Straßenverkehr.
Ölwechsel trotz Ölfilter: Der in einem Auto eingesetzte Ölfilter reinigt das Öl, aber den Ölwechsel müssen Sie trotzdem regelmäßig vornehmen.

Viskosität der Motoröle

Viskosität steht für die Fließfähigkeit einer Flüssigkeit, in dem Fall eines Motoröls. Als eine der wichtigsten Eigenschaften des Motoröls ist sie auf jedem Ölgebinde vermerkt. Innerhalb dieses Begriffs gibt es zwei Messgrößen:

  • Dynamische Viskosität: Dieser Wert beschreibt die Fließfähigkeit des Motoröls bei niedrigen Temperaturen. Es gibt die folgenden Winter-Viskositätsklassen: 0W, 5W, 10W, 15W, 20W, und 25W. Es gilt wie bereits erwähnt: Je kleiner die Zahl vor dem W, desto dünnflüssiger ist das Öl bei niedrigen Temperaturen. Die dynamische Viskosität beeinflusst unter anderem die Anlasserdrehzahl beim Kaltstart. Je niedriger die Kälteviskositätskennzahl, umso leichter ist der kalte Motor zu starten.
  • Kinematische Viskosität: Es geht um das Verhältnis zwischen der dynamischen Viskosität und der Dichte des Motoröls bei entsprechender Temperatur. Die Einteilung der Sommer-Viskositätsklassen erfolgt bei einer Prüftemperatur von 100 Grad Celsius. Die populärsten Viskositätsklassen sind 20, 30, 40, 50 und 60 und je größer die Zahl, umso dickflüssiger ist das Motoröl bei 100 Grad Celsius.

Welche Rolle spielen Additive bei einem Motoröl?

Bitte merken!Additive sind Zusätze, die die Hersteller im Laufe der Produktion dem Kraftstoff, dem Motoröl, dem Getriebeöl und dem Kühlschutzmittel zufügen. Additive tragen zur Betriebssicherheit eines Autos bei. Sie gewährleisten zum Beispiel, dass der Dieselkraftstoff bei extrem niedrigen Temperaturen stets fließflüssig bleibt. Je nach Art und abhängig von ihren Eigenschaften halten Additive den Motor von innen sauber und haben bei vorhandener Verschmutzung eine reinigende Wirkung. Sie verhindern, dass sich mit der Zeit verschiedene Ablagerungen im Einspritzsystem aufbauen.

Ohne Additive würde der Wagen schleichend und kaum bemerkbar an Leistung verlieren. Danach könnten Funktionsstörungen auftreten und der Wagen müsste in die Werkstatt. Im schlimmsten Fall kann es während der Fahrt zu einem Motorschaden kommen, der für einen Unfall verantwortlich sein könnte. Dank der Additive arbeitet der Motor zuverlässig, bleibt leistungsstark und betriebsbereit.

Ohne Additive könnte Motoröl den Belastungen in modernen Motoren nicht standhalten. Je nach Motorenkonzept und Anforderungen des Automobilherstellers passen die Hersteller die Additive extra an die jeweiligen Anforderungen an. Die Zusatzstoffe sind gut verträglich und lebenswichtig für das Auto. Additive erfüllen die folgenden Aufgaben:

  • Reinigende Wirkung
  • Pflegen die mechanischen Bauteile und schützen sie vor Verschleiß
  • Tragen zur Qualitätsverbesserung, zum Korrosionsschutz, zur Schaumminderung und Leistungssteigerung bei
Es gibt zwei Arten von Additiven: Bestimmte Additive kommen schon in der Raffinerie zum Einsatz, wo die Hersteller diese den Motorölen beimischen. Darauf haben die Autofahrer keinen Einfluss. Die zweite Gruppe sind Additive, die Sie im Fachhandel kaufen und nach Anweisung des Anbieters dem Motoröl beimischen können. Sie verleihen den Motorölen zusätzliche, für den Motorbetrieb nützliche Eigenschaften.

Die Vor- und Nachteile von Additiven

  • Senken den Kraftstoffverbrauch
  • Reinigen den Motorinnenraum
  • Erhöhen die Zuverlässigkeit des Autos und verhindern teure Reparaturen
  • Steigern die Lebensdauer des Fahrzeuges
  • Reduzieren den Verschleiß
  • Verbessern den Motorlauf
  • Erhöhen die Hafteigenschaften des Motoröls
  • Manche Additive, wie Schwefelverbindungen, wirken sich negativ auf den Kraftstoffverbrauch aus und schädigen die Katalysatoren

Was bringen die einzelnen Additive dem Motor?

Die Hersteller mischen zu den Basisölen Additive dazu, die öllöslich sind und die Basis chemisch und/oder physikalisch verändern. Die konkreten Auswirkungen erläutern wir nachfolgend.

Auswirkungen auf chemischer Ebene

  • Wichtig!Detergentien: Sie verbessern die Sauberkeit des Motors und neutralisieren saure Reaktionsprodukte aus dem Betrieb.
  • Dispersanten: Sie verhindern, dass sich im Motor Ablagerungen absetzen und halten diese fest.
  • Antioxidantien: Sie verlangsamen den Alterungsprozess des Motoröls.
  • Verschleißschutz: Diese Additive wirken dem Verschleiß entgegen und bilden einen Schutzfilm auf Gleitflächen, was das Einfressen von aggressiven Stoffen verhindern soll.
  • Korrosionsschutz: Diese Stoffe lagern sich an metallenen Oberflächen an und schützen sie vor Korrosion.

Auswirkungen auf physikalischer Ebene

  • VI-Verbesserer: Die sogenannten Viskositätsindex-Verbesserer = VI kommen bei der Herstellung von Mehrbereichsölen zum Einsatz. Sie gewährleisten eine gute Viskosität des Öls bei hohen und niedrigen Temperaturen, um den Motor nicht zu schädigen.
  • Antischaum: Diese Additive reduzieren das Schäumen des Motoröls. Bei der Schaumbildung kann die Temperatur des Motoröls steigen, was den Motorverschleiß beschleunigt und zu Schaden führen kann.
  • Pourpoint-Verbesserer: Der Stockpunkt (Pourpoint) zeigt an, bei welcher minimalen Temperatur das flüssige Motoröl gerade noch flüssig bleibt. Pourpoint-Verbesserer zögern diesen Punkt so weit wie möglich hinaus. Auf diese Weise fließt das damit versetzte Motorenöl im Vergleich zu herkömmlichen Ölen selbst bei niedrigen Temperaturen.
  • Friction Modifier: Dieser Zusatzstoff vermindert die Reibung, verlangsamt den Motorverschleiß und spart den Kraftstoff.
Wichtig: Darüber hinaus gibt es weitere Ölzusätze, die Sie nach dem Kauf dem Motoröl beimischen können. Allerdings besteht die Gefahr, dass mit dem Beimischen dazu gekaufter Additive in das Motoröl die Fahrzeug-Garantie verloren gehen kann. Die meisten Fahrzeughersteller lehnen diese Zusätze ab, weil diese Additive das Gleichgewicht des Motoröls durcheinander bringen und zu drastischen Verschlechterungen führen können.

Welche Arten von Motoröl gibt es?

Im Handel finden sich die sogenannten Einbereichs- und die Mehrbereichsöle. Bis in die 1970-er Jahre gab es in der Regel ausschließlich Einbereichsöle, die sich in Sommeröle und Winteröle aufteilten. Sommeröle liegen im SAE-Viskositätsbereich von 16 bis 60 und sind dickflüssiger. Ihre optimale Fließfähigkeit erreichen sie bei höheren Außentemperaturen. Anders die Winteröle – sie weisen eine Viskosität von SAE 0 bis 25 auf, sind dünnflüssiger und müssen selbst bei niedrigen Temperaturen flüssig bleiben. Erkennbar sind Winteröle an dem nachfolgenden Buchstaben W.

Einbereichsöle kommen heute vereinzelt im Motorsport zum Einsatz, um mit einer auf den Motor abgestimmten Ölmischung die höchste Leistung zu erzielen. Private Autobesitzer können problemlos auf Einbereichsöle zurückgreifen. Dabei bleibt jedoch zu beachten, diese Ölsorten im Sommer und Winter rechtzeitig zu wechseln. Eine einfachere Lösung ist das Mehrbereichsöl, das zu jeder Jahreszeit zum Einsatz kommen kann.

  • Auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt
  • Mit hohem Leistungspotenzial
  • Ein jahreszeitlicher Wechsel notwendig
  • Besitzen einen kleinen Viskositätsbereich

Die Mehrbereichsöle bestehen meist aus dünnflüssigen Grundölen, die eine gute Wintertauglichkeit gewährleisten. Sie sind außerdem mit zusätzlichen Additiven versehen, um eine ausreichende Viskosität bei höheren Temperaturen zu erreichen. Additive entsprechen einem Verdickungsmittel, sodass diese Mehrbereichsöle das ganze Jahr über zum Einsatz kommen können. Mehrbereichsöle verlieren über einen längeren Zeitraum ihre Viskosität, deshalb ist ein regelmäßiger Ölwechsel notwendig. Ihre Haltbarkeit ist dennoch länger als bei den Einbereichsölen.

  • Mit hohem Viskositätsbereich
  • Ganzjahresöle – sie können das gesamte Jahr über zum Einsatz kommen
  • Seltener zu wechseln als Einbereichsöle
  • Verlieren im Laufe der Nutzungsdauer an Viskosität
  • Meist teurer in der Anschaffung
Darüber hinaus gibt es eine Unterscheidung nach Herstellungsart. Das ursprüngliche Motoröl trägt die Bezeichnung Mineralöl und stammt aus einer Erdölraffinerie in Form einer Destillation. Neben dem Mineralöl gibt es das Teilsynthetik-Öl, das aus einer Mischung von mineralischen und synthetisch gewonnenen Grundölen besteht. Die Herstellung vom Synthetik-Öl erfolgt ausschließlich auf synthetischem Wege. Diese Öle sind hochwertig und kommen vornehmlich bei hochmotorisierten Fahrzeugen zum Einsatz.

Was sollte ich beim Kauf von Motoröl beachten?

BestellungIn der Betriebsanleitung des Autos finden sich meist die notwendigen Informationen zum richtigen Motoröl für den Wagen. Beim Kauf des Motoröls in einem Geschäft vor Ort, etwa in einem Autoteilegeschäft oder an einer Tankstelle, profitieren Sie oft von einer persönlichen Beratung. Allgemein sind diese Kaufkriterien zu beachten:

Die SAE-Klasse und der Anwendungsbereich

Wie bereits angedeutet, gibt die SAE-Klasse den Aufschluss über die Viskosität des Motoröls. Motoröle gehören zu den verschiedenen SAE-Klassen und die Einteilung erfolgt in Einbereichs- und Mehrbereichsöle. Im Bereich Einbereichsöle gibt es die Sommer- und Winteröle. Die Mehrbereichsöle lassen sich das gesamte Jahr über verwenden. Die geeignete SAE-Klasse richtet sich immer nach dem Fahrzeugbauer und sorgt dafür, dass der korrekte Öldruck in der Maschine entsteht.

Leichtlauf- oder Longlife-Öl

Die Verwendung eines Longlife-Öls erlaubt es Ihnen durch eine entsprechende Fahrweise, den nächsten Ölwechsel hinauszuzögern. Das spart Geld und schont die Umwelt. Longlife-Öle sind aber teurer in der Anschaffung. Die bei einem Longlife- oder Leichtlauf-Öl notwendigen Additive befinden sich ausschließlich in synthetischen und teilsynthetischen Motorölen. Leichtlaufeigenschaften weisen Schmieröle mit der Bezeichnung 0W-20, 0W-30, 0W-40 oder 5W-30 auf.

Ein Steuergerät des Fahrzeugs berechnet beim Einsatz eines Longlife- oder Leichtlauf-Öls anhand verschiedener Werte den nächsten Termin für einen Ölwechsel. Damit Sie diesen Service nutzen können, muss der Pkw einen Longlife-Service unterstützen. Darüber hinaus soll das Öl vom selben Kfz-Hersteller stammen. Falls ein anderes Öl zum Einsatz kommt, ist das Auto auf eine feste Inspektion umzuprogrammieren.

Die Inhaltsmenge und der Preis pro Liter

Die meisten Anbieter verkaufen das Motoröl in Kanistern mit einem Volumen von 5 Litern. Bei den Preisen von Motorölen gibt es je nach Hersteller und Art des Motoröls zum Teil große Unterschiede. Ein sinnvoller Preis eines Motoröls hängt unter anderem mit dem Alter des Fahrzeugs zusammen. Für ältere Autos sind keine teuren Hochleistungsöle erforderlich.

Die Wirkung und die Eigenschaften

Das Motoröl erfüllt mehrere Aufgaben. Es schmiert alle beweglichen Teile im Motor, um den Verschleiß zu minimieren, bindet den metallischen Abrieb und nimmt ihn auf. Ein gutes Motoröl soll außerdem eine kühlende Wirkung haben.

Das beste MotorölDie Funktionalität

Die Form des Kanisters ist ein bedeutendes Kriterium beim Kauf von Motoröl. Die preiswerteren Ölsorten sind meist in einfachen Kanistern erhältlich, die das Einfüllen umständlich gestalten. Hochwertige Motoröle bieten die Hersteller in vielen Fällen in handlichen Behältern an, die unter anderem mit Griffen versehen sind, um das Einfüllen zu erleichtern.

Die Qualität

Wichtig bei der Wahl eines Motoröls ist, dass dieses die kleinen Metallpartikel vollständig bindet und unschädlich macht. Das ist das Qualitätsmerkmal eines hochwertigen Motoröls – durch das Binden der Abriebpartikel verfärbt sich das Öl im Laufe der Zeit dunkel. Falls es aber nach einigen Monaten im Einsatz immer noch wie neu aussieht und goldig glänzt, ist es meist von minderer Qualität.

Die Nutzungsdauer

Beim Thema Haltbarkeit beziehungsweise Nutzungsdauer treten zum Teil größere Unterschiede auf. Die Longlife-Öle bilden bei diesem Merkmal die einsame Spitze bei den Motorölen. Sie sind häufig etwas teurer in der Anschaffung, dafür funktionieren sie deutlich länger und die Ölwechselintervalle liegen zudem weiter auseinander. Auf Dauer gesehen ist die Nutzung eines solchen Öls günstiger.

Wichtig: Befindet sich das Fahrzeug innerhalb der Garantiezeit, so empfiehlt es sich, das Motoröl des Fahrzeugherstellers zu verwenden. Bei einem Schadensfall riskiert der Fahrzeughalter auf diese Weise nicht die Garantieleistungen.

Was benötige ich für einen Ölwechsel in Eigenregie?

Jedes Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor braucht nach einem bestimmten Zeitintervall einen Ölwechsel. Je nach Fahrzeug- und Motoröl-Typ soll es früher oder später geschehen – die Intervallzeiten sind dem Datenblatt des Motoröls zu entnehmen. Wer einen Ölwechsel verpasst, riskiert einen höheren Motorverschleiß. Für einen Ölwechsel, vor allem bei älteren Autos, ist nicht zwingend der Gang in eine Werkstatt erforderlich.

Wie oft sollte ich das Öl wechseln? Im Durchschnitt ist ein Motorölwechsel alle 15.000 bis 30.000 Kilometer oder aber mindestens einmal im Jahr fällig. Die entsprechenden Informationen stehen in den Fahrzeugunterlagen (Serviceheft). Moderne Fahrzeuge weisen den Fahrer durch ein entsprechendes Zeichen auf dem Display des Kombi-Instruments auf einen fälligen Ölwechsel hin.

FrageHandwerklich geschickte Verbraucher können den Ölwechsel selber durchführen. Das spart Geld, denn das Motoröl kostet in einer Fachwerkstatt häufig mehr als im Laden. Manche Werkstätten lassen es zu, dass der Kunde sein eigenes Motoröl für den Wechsel mitbringt, aber es fallen immer noch die Kosten für die Arbeitszeit an. Das wird für einen Ölwechsel in Eigenregie benötigt:

  • Die Hebebühne oder eine Grube: Für den Ölwechsel müssen Sie an die Ölablassschraube herankommen. Diese befindet sich am tiefsten Punkt der Ölwanne. Mit einer Hebebühne, einer Grube oder einer Auffahrrampe gelingt es leichter, an diese Stelle zu gelangen. Es gibt Mietwerkstätten, die Hebebühnen und das zum Ölwechsel benötigte Werkzeug im Verleih anbieten. Manche Autoteile-Händler und Baumärkte haben im Sortiment kompakte Metall-Auffahrrampen.
  • Die Ölauffangwanne und der Kanister: Zum sauberen Auffangen des Altöls ist ein geeigneter Behälter erforderlich. Eine ölbeständige Auffangwanne mit Ausguss gibt es in Baumärkten zu kaufen. Nach dem Ölwechsel sollte das Altöl in einem verschließbaren Kanister zur Entsorgungsstelle transportiert werden. Als Altöl-Behälter eignet sich am besten ein nach dem Ölwechsel bereits geleerter Frischöl-Kanister.
  • Der richtige Schlüssel: Zum Lösen und zum Wiedereinsetzten der Ölablassschraube kommt ein Maul-, Ring- oder Innensechskant-Schlüssel zum Einsatz. Ungeübte sollten einen Drehmomentschlüssel verwenden, um die Ölablassschraube nicht zu fest anzuziehen. Der erforderliche Drehmoment-Wert ist der Betriebsanleitung oder dem Reparaturhandbuch zu entnehmen.
  • Die Arbeitshandschuhe: Falls das Öl noch heiß sein sollte, sorgen Arbeitshandschuhe dafür, Verbrennungen zu vermeiden.
  • Der Dichtring für die Ölablassschraube: In jedem Fall ist ein neuer Dichtring beim Wiedereinsetzen der Ölablassschraube erforderlich, damit es zu keinem Leck kommt.
  • Die Ölpumpe als Alternative: Wer sich nicht unter das Auto legen will oder kann, saugt das Öl aus dem Motor ab. Das gelingt mit einer mechanischen oder elektrischen Ölpumpe. Damit ist das Altöl bequem von oben abzupumpen. Durch die Öffnung des Ölpeilstabs erreichen Sie mit dem Absaugschlauch das Öl. Auf diese Weise lassen sich aber die Ablagerungen, die sich im Laufe der Zeit in der Ölwanne angesammelt haben, nicht entfernen.
  • Der Ölfilter: Bei jedem Ölwechsel empfiehlt sich ein gleichzeitiger Wechsel des Ölfilters samt Dichtung. Bei einem verstopften Filter läuft das verschmutzte Öl am Filter vorbei.
  • Das richtige Motoröl verwenden: Es ist wichtig, für den betreffenden Motor stets das richtige Öl zu verwenden. Die wichtigen Angaben zur Viskosität und zur Hersteller-Freigabe finden sich in der Betriebsanleitung.

Den Ölwechsel in neun Schritten selber durchführen

  1. Motoröl bestellenSchritt 1: Den Motor vor dem Ablassen des Öls für den Ölwechsel zuerst warm fahren. Auf diese Weise bekommt es eine dünnflüssige Konsistenz, sodass es leichter abfließen kann. Durch die Bewegung nimmt das Öl außerdem die Verunreinigungen im Motor auf. Danach Motor abstellen und den Deckel vom Öleinfüllstutzen herunternehmen.
  2. Schritt 2: Den Wagen mithilfe der Hebebühne anheben, um sicher und leicht an die Ölwanne heranzukommen.
  3. Schritt 3: Je nachdem kann die Unterbodenverkleidung den Zugang zur Ölablassschraube versperren. Diese abnehmen und anschließend die Ölauffangwanne unter der Ölablassschraube stellen.
  4. Schritt 4: Die Ölablassschraube aufdrehen und das Öl in die Auffangwanne abfließen lassen. Darauf achten, dass die Schraube nicht in die Wanne fällt.
  5. Schritt 5: Mit einem Schlüssel den Ölfilter abschrauben. Bedenken Sie, dass der Filter möglicherweise noch nicht ganz leergelaufen ist und deshalb tropfen kann. Vor dem Festschrauben der Gummidichtung des neuen Ölfilters diese mit Öl benetzen und mit Handkraft anziehen.
  6. Schritt 6: Nach dem Abfließen des Öls die Altölwanne entfernen. Danach die Ölablassschraube säubern und diese mit neuem Dichtring einsetzen. Die Schraube mit dem Drehmomentschlüssel festziehen. Falls der Dichtring aus Kupfer besteht, sollte die Naht auf der Fläche des Dichtrings zum Schraubenkopf zeigen, sonst dichtet er nicht richtig. Bei Motoren mit einer Ölablassschraube, die seitlich an der Ölwanne sitzt, ist eine Schraube mit Magnet nachrüstbar. Oft erfolgt dies ab Werk. Die Schraube nimmt den metallischen Abrieb aus dem Motor auf.
  7. Schritt 7: Sitzt die Ölablassschraube wieder fest, gegebenenfalls die Unterbodenverkleidung anbringen. Die Hebebühne ablassen und neues Öl in den Motor füllen. Es ist empfehlenswert, die in der Betriebsanleitung angegebene Ölmenge mit einem Messbecher zu dosieren. Danach den Einfüllstutzen mit dem Deckel verschließen.
  8. Schritt 8: Den Motor starten und die Ölkontrollleuchte beobachten, bis diese ausgeht. Falls sie wieder angeht, den Motor sofort abstellen und versuchen, den Fehler zu beheben. Im Zweifelsfall eine Werkstatt aufsuchen. Die Ursache könnte zum Beispiel an einer Undichtigkeit des Motors liegen, sodass sich der Öldruck nicht aufbauen kann. Ist alles in Ordnung, verteilt sich das Öl nach einer Weile im Motor und ist in den Ölfilter gelaufen. Noch einmal den Ölstand kontrollieren und gegebenenfalls das Motoröl nachfüllen.
  9. Schritt 9: Abschließend ist das Altöl richtig zu entsorgen. Gelangt das Altöl in die Umwelt, kann es große Schäden verursachen. Der Verursacher würde sich gemäß des Umwelt-Bußgeldkatalogs strafbar machen, was je nach Ölmenge und Bundesland eine Geldstrafe bis zu 100.000 Euro kosten könnte.
So funktioniert die Altölentsorgung: Privatpersonen können das Altöl in haushaltsüblichen Mengen nach einem Ölwechsel bei entsprechenden Annahmestellen abgeben. Alle Händler, die Motoröl verkaufen, müssen die gleiche Menge Altöl kostenlos entgegennehmen und vorschriftsmäßig recyceln. Für die Abgabe des Altöls reicht die Vorlage des Kassenbons. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Altöl bei den Entsorgungsstellen abzugeben, die von Kommunen zur Verfügung gestellt sind.

Die Vor- und Nachteile eines Ölwechsels in Eigenregie

  • Spart Werkstattkosten
  • Kosten für Öl und Filter liegen im eigenen Ermessen
  • Erfordert Geschick und handwerkliches Können
  • Es gibt keine Garantie – falls etwas falsch läuft, ist der Schaden nicht versichert
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Internet vs. Fachhandel – wo kaufe ich mein Motoröl am besten?

Für den Kauf von Motoröl gibt es mehrere Möglichkeiten. Motoröl ist bei einer Fachwerkstatt erhältlich sowie in einer gewissen Auswahl in Baumärkten, beim Discounter oder im Autoteile-Handel. Mitunter sind dafür längere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen. Zudem bieten viele Werkstätten und Fachgeschäfte nur ein begrenztes Angebot an Motorölsorten an. Beim Discounter ist es möglich, dass Sie keine fundierten Informationen zum gewünschten Öl bekommen.

Der Einkauf im Fachgeschäft

  • Motoröl sofort verfügbar
  • Je nach Geschäft ausführliche Beratung möglich
  • Meist eine begrenzte Auswahl
  • Es kann vorkommen, dass unkundige Verkäufer ein falsches Motoröl verkaufen
  • Häufig höhere Preise

Außerdem ist der Kauf von Motoröl im Internet möglich. Hier findet sich eine umfangreiche Produktpalette und der Käufer kann die Preise und Vorgaben vergleichen und auf Käufererfahrungen zurückgreifen. Den Einkauf erfolgt in aller Ruhe vom Sofa aus und ohne lange Anfahrtswege. Ein Online-Shop ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Die Lieferung des Motoröls erfolgt nach der Bestellung häufig in wenigen Tagen bis vor die Haustür. Darüber hinaus können Sie Ihr Altöl über angeschlossene Fachwerkstätten kostenlos abgeben. Der Kauf im Internet ist im Vergleich zum Kauf in einem Fachgeschäft um einiges günstiger.

Online das passende Motoröl finden: Viele Onlinehändler haben sich auf den Verkauf von Motoröl spezialisiert und bieten zu jedem Produkt umfangreiche Informationen an. Ein Online-Motoröl-Finder kann zusätzlich helfen, schnell und zuverlässig das passende Produkt zu finden.

Zwar kommen Onlinebestellungen in der Regel in wenigen Tagen nachhause, doch eine bestimmte Wartezeit ist dennoch nicht zu vermeiden. Zudem kann es manchmal zu Lieferengpässen kommen. Bei einigen Anbietern sind zum Preis Versandkosten zu zahlen.

Der Einkauf im Internet

  • Beinahe eine unbegrenzte Auswahl
  • Ausführliche Produktbeschreibungen
  • Günstigere Preise
  • Rückgabemöglichkeit des Altöls
  • 14 Tage Widerrufsrecht
  • Einige Tage Wartezeit, bis das bestellte Öl kommt
  • Längere Lieferzeiten möglich
  • Je nach Anbieter Versandkosten zu zahlen

Wie prüfe ich den Ölstand richtig?

Bei einem zu niedrigen Ölstand droht schnell der Motorkollaps, zu viel Öl kann dem Motor ebenfalls schaden. Deshalb ist eine regelmäßige Überprüfung des Ölstands wichtig. Bei der Messung ist wie folgt vorzugehen:

  1. Für eine korrekte Messung sollte der Motor warm sein. Nach dem Abstellen des Motors ein wenig warten, bis sich das Öl in der Ölwanne komplett angesammelt hat.
  2. Die meisten Autos sind mit einem Ölmessstab für die Ölstandsprüfung ausgestattet. Dafür die Haube öffnen und den Ölmessstab herausziehen.
  3. Nun den Ölmessstab mit einem fusselfreien Stoff- oder Papiertuch reinigen und ihn wieder komplett in die entsprechende Öffnung einführen.
  4. Nach kurzer Zeit erneut herausziehen.
  5. Mithilfe der Markierungen ablesen, ob der Ölstand richtig ist. Dafür auf dem Messstab die minimale und die maximale Markierung überprüfen. Der Ölfilm sollte mindestens bis zur Mitte zwischen den beiden Markierungen reichen, er darf aber nicht darunter oder darüber liegen.

Wann muss ich das Motoröl nachfüllen?

Falls der gemessene Ölfilm lediglich bis zur Minimal-Markierung reicht oder darunter liegt, ist so schnell wie möglich Öl nachzufüllen. Der Einfüllstutzen befindet sich meist oben auf dem Motor. Der genaue Ort steht in der Betriebsanleitung. Wie viel Öl einzufüllen ist, hängt vom Füllstand und der in der Betriebsanleitung angegebenen Füllmenge ab. Es gilt folgende Faustregel: Zwischen der Min- und Max-Markierung liegt ungefähr ein Liter Öl. Beim Einfüllen lieber langsam vorgehen, bevor zu viel in den Öltank gerät. Des Weiteren ist es sinnvoll, vor dem erneuten Messen immer ein paar Minuten abzuwarten, damit sich das Öl absetzt.

Vorsicht Totalschaden: Bei zu wenig Öl im Motor sind schwere Schäden möglich, wie zum Beispiel der sogenannte Kolbenfresser. Bekommt der Motor keine ausreichende Schmierung der Laufflächen von Kolben und Zylindern, so entstehen Reibung und Wärme. Das Innere des Zylinders wärmt sich dermaßen auf, dass der Kolben an der Zylinderwand „festgeschweißt“ wird. Der Motor kommt danach zum Stillstand, der Pleuel kann abreißen, die Kurbelwelle und das Wellenlager verformen sich. Solche Schäden bedeuten den totalen Motorschaden und sind in der Regel irreparabel.

Die wichtigsten Hersteller von Motoröl

Auf dem Markt finden sich unterschiedliche Motoröle von verschiedenen Herstellern. Wir stellen einige der bekanntesten Hersteller und Marken von Motorölen kurz vor:

  • Motoröle Test und VergleichCastrol: Es ist eine britische Marke für Industrie- und Fahrzeugschmierstoffe mit Sitz in Liverpool. Castrol ist Teil der BP-Gruppe und besteht seit 1899. Das Unternehmen stellt Motorenöle, Getriebeöle und Spezialprodukte für den Automobil-, Zweirad- und Nutzfahrzeugsektor und für Schifffahrt, Luftfahrt und Industrie her.
  • LIQUI MOLY: Das deutsche Unternehmen stammt aus Ulm und besteht seit 1957. In Deutschland gilt die Firma im Bereich der Motoröle als einer der Marktführer. LIQUI MOLY stellt darüber hinaus Getriebeöle, Kraftstoff- und Öl-Additive, Autopflegeprodukte, chemische Problemlöser, Serviceprodukte und Spezialschmierstoffe her.
  • Total: Die Total S.A. ist ein französisches Mineralölunternehmen aus der Nähe von Paris. Es ist das viertgrößte Mineralölunternehmen der Welt. Die Firma beschäftigt in 130 Ländern insgesamt 99.000 Angestellte. In Europa betreibt Total über 12.000 Tankstellen in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland und Großbritannien.
  • Mobil: Das Unternehmen ist bekannt aufgrund seines Engagements im Motorsport. Mobil-Produkte gelten als hochwertig und bieten einen hohen Nutzwert. Motoröle von Mobil eignen sich für fast alle Pkw mit Otto- oder Dieselmotoren.

FAQ – häufige Fragen rund ums Motoröl

FragezeichenWie lange kann ich Motoröl lagern?

Je nach Motoröl lässt sich das Öl in verschlossenen Originalbehältern relativ lange lagern. Nach der Empfehlung der meisten Hersteller sind Motoröle höchstens 3 bis maximal 5 Jahre aufzubewahren. Nach dieser Zeit kommt es zu einem Ausfall der im Öl gelösten chemischen Additive, die Zusätze sind danach nicht mehr gelöst, sondern in Klumpen zusammengebunden.

Jeder Behälter „atmet“ aufgrund wechselnder Umgebungstemperaturen und zieht so Außenluft und Feuchtigkeit ein. Durch chemisch-physikalische Reaktionen mit den Additiven verringert sich die Leistungsfähigkeit des Motoröls.

Der technische Fortschritt bei der Motorenentwicklung fordert außerdem die Verwendung von Ölen mit immer höherer Leistungsfähigkeit. Bei einer zu langen Lagerung wird ein solches Öl diesen Ansprüchen nicht mehr gerecht. In angebrochenen Gebinden sollte Sie ein Motoröl höchstens ein halbes Jahr aufbewahren.

Warum brauchen Benzin- und Diesel-Autos mit Partikelfilter ein spezielles Motoröl?

Partikelfilter filtern Staub und Ruß aus den Autoabgasen. In den Filter gelangen außerdem Motoröl-Rückstände aus dem Motor. Der Partikelfilter ist in regelmäßigen Zeit- oder Kilometerabständen freizubrennen, sonst droht er zu verstopfen. Einige Motoröl-Rückstände lassen sich aber nicht so gut verbrennen wie Ruß. Aus diesem Grund sollten Nutzer von Autos mit Partikelfilter ein Motoröl verwenden, das möglichst aschefrei verbrennt. Es handelt sich um die sogenannten Low-SAPS- oder Low-Ash-Motoröle.

Wie finde ich das Motoröl für meinen Fahrzeugtyp? Die Anforderungen an diese Motoröle sind in den ACEA-Spezifikationen C1 bis C5 festgeschrieben. Das C steht für Dieselmotoren mit Partikelfilter. Bei einigen Autoherstellern gibt es spezielle Anforderungen für die Autos mit Partikelfiltern. Bei BMW heißt dieses Motoröl Longlife 04, bei Mercedes-Benz MB 229.31 oder MB 229.51 und bei Volkswagen VW 507 00.

Hat das Motoröl einen Einfluss auf die Abgaswerte?

Das Motoröl beeinflusst die Abgaswerte des Motors zwar nicht direkt, aber es gibt einige preisgünstige Motoröle von minderwertiger Qualität, die sich negativ auf das Abgasreinigungssystem auswirken können. Die Rußpartikelfilter sind bei Dieselmotoren besonders gefährdet. Darüber hinaus kann ein minderwertiges Motoröl die Effizienz eines Katalysators beeinträchtigen. Deshalb sind diese Kriterien beim Kauf von Motoröl zu beachten, da ein günstiges Motoröl später zu hohen Kosten führen kann.

Ist das teuerste Öl immer das beste?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. In den höherpreisigen Motorölen sind meist verschiedene Additive enthalten. Sie tragen zur Verbesserung der Schmierung und des Korrosionsschutzes des Motors bei und sind vor allem für stark motorisierte Fahrzeuge geeignet. Die leistungsstarken Motoren benötigen eine perfekte Schmierung, da sie häufig in hohen Drehzahlbereichen arbeiten.

Welche Vorteile bieten spezielle Dieselmotorenöle?

Diese Motorenöle weisen einen höheren Anteil an Reinigungszusätzen auf. Die Zusätze verhindern die Ablagerungen und Zusammenballungen und umhüllen bei chemischen Stoffen die Schmutzteile. Sie können die Rußpartikel, die in den Kurbeltrieb gelangen, in der Schwebe halten, was die leistungsmindernden Ablagerungen verhindert.

Warum bildet sich ein hellbrauner Schlamm am Öleinfülldeckel?

Wenn Sie das Auto hauptsächlich auf Kurzstrecken benutzen, vermischt sich das Kondenswasser, das durch Temperaturunterschiede entsteht, mit dem Öl und verdampft nicht. Diese Mischung lagert sich als eine Öl-Wasser-Emulsion im gesamten Motor ab, was am hellbraunem Schlamm an der Öleinfüllöffnung sichtbar ist. Manche Hersteller bieten Öl-Schlamm-Spülungen an.

Woran lässt es sich feststellen, dass mein Wagen einen Ölwechsel braucht?

Wann ein Motoröl erforderlich ist, hängt von der fixen Laufleistung oder dem Alter des Fahrzeugs ab. Bei variablen Wechselintervallen zeigt das Auto an, wann ein Wechsel fällig ist. Die Laufleistung bis zum nächsten Wechsel fragen Sie im Fahrzeugmenü ab. Bei einem fest vorgeschriebenen Wechsel steht der Termin meist auf dem Ölzettel im Motorraum oder im Serviceheft des Fahrzeugs.

Gibt es einen Motoröl-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Stiftung Warentest hat bisher keinen Motoröl-Test durchgeführt. Sollte sich das aber künftig ändern, geben wir an dieser Stelle Bescheid und präsentieren die Testsieger. Das Verbrauchermagazin hat im August 2020 eine Meldung zum aktuellen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Alle Informationen dazu sind hier abrufbar.

Hat Öko Test das Motoröl getestet?

Die Experten von Öko Test haben bislang keinen entsprechenden Test von Motorölen auf den Markt gebracht. Sollte Öko Test einen entsprechenden Motoröl-Test durchführen, berichten wir darüber ausführlich. Im Jahr 2017 testete das Verbraucherportal knapp 100 Autoversicherungen und stellte fest, dass sich ein Wechsel fast immer lohnt. Mehr Informationen dazu finden sich hier.

Ein Motoröl-Test von GTÜ

Das GTÜ – Gesellschaft für Technische Überwachung – hat gemeinsam mit ACE einen Test günstiger Motoröle durchgeführt und festgestellt, dass die Billigprodukte oft besser sind als ihr Ruf. Die GTÜ-Experten waren nach dem Test der Meinung, dass die billigeren Motoröle häufig mit den teuren Markenprodukten mithalten können. Bei dem Test erhielten vier Produkte die Note „Sehr empfehlenswert“. Die teuren Markenöle mit Literpreisen von weit über 20 Euro erreichten im GTÜ-Urteil lediglich ein „Empfehlenswert“ oder „Bedingt empfehlenswert“. Die Testergebnisse sind hier einsehbar.

Glossar

Durchölung

Kaltstart und Kaltlaufphase erhöhen bei einem Motor das Verschleißrisiko, weil das kalte und zähflüssige Öl den Motor ungenügend durchölt. Hierbei liefert ein bei niedrigen Temperaturen niedrigviskoses Öl wie zum Beispiel 0W-40 deutliche Vorteile. Im Vergleich zu einem Motoröl 15W-40 zeigt sich, dass sich bei einem Kaltstart von -10 Grad Celsius bei einem 0W-40-Öl nach einer Sekunde der Öldruck konstant aufbaut und den Motor genügend durchölt. Das 15W-40-Öl benötigt dafür etwa 3 Sekunden. Die Vorteile sind außerdem bei der Startfreudigkeit sichtbar. Mit dem 0W-40-Öl braucht der Anlasser bei einer Temperatur von -10 Grad Celsius zwischen 11 und 24 Prozent weniger Leistungsaufnahme, was den Anlasser und die Autobatterie schont. Bei einer Temperatur von +20 Grad Celsius zeigen sich Verbesserungen zwischen 8 und 13 Prozent.

Gemischschmierung

Bei einem Zweitaktmotor ist für den einwandfreien Betrieb ein Kraftstoff-Ölgemisch nötig. Der Nutzer gibt in den Kraftstofftank das Zweitakt-Motoröl dazu und vermischt es in dem vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Verhältnis mit Kraftstoff, meist im Verhältnis 1:50.

Getrenntschmierung

Das Kraftstoff-Ölgemisch für den Zweitaktmotor bildet sich innerhalb des Ansaugtraktes des Motors. Bei diesem System gibt es zwei voneinander getrennte Tanks – einer mit Kraftstoff und einer mit Zweitakt-Motoröl. Die exakte Dosierung oder Vermischung des Öls mit dem Sprit erfolgt automatisch und ist unter anderem von den jeweiligen Lastbedingungen abhängig.

Herstellerfreigabe

Einige Autohersteller stellen zusätzliche Anforderungen an die Motoröle, unabhängig von den Anforderungen von ACEA. Dazu gehören unter anderem: Daimler Chrysler (MB-Blatt), Volkswagen, Audi, Seat und Skoda (VW-Norm), BMW und Porsche für Pkw, Daimler Chrysler, MAN, Scania und Volvo für Lkw.

Kaltstart

Je nach Motor und Öl kann beim Kaltstart in kurzer Zeit viel mehr Verschleiß entstehen als bei einer Vollgasfahrt. Der Grund dafür liegt daran, dass es an manchen Stellen im Motor wegen des kurzfristigen Mangels an kaltem und zähflüssigem Motoröl zu Mischreibung kommt. So ist eine ausreichende Fließfähigkeit des Motoröls bei tiefen Temperaturen von großer Bedeutung. Das ist zum Beispiel mit einem Tieftemperaturviskosität-Öl von 0W-40 zu erreichen. Der Einsatz dieses Öls verkürzt den Zeitraum bis zur vollen Durchölung des Motors, was außerdem den Verschleiß deutlich reduziert.

Mischreibung

Dazu kommt es in einem Motor häufig. Ausnahmen bilden das Gleitlager beim Anfahren und Auslaufen oder der obere und untere Totpunktbereich zwischen Kolbenringen und Zylinderlaufbahn. Darüber hinaus gibt es eine Mischreibung an Nocken und Stößeln, an Ventilführungen und anderen Teilen. Dank Additiven baut das Motoröl Schutzschichten auf und vermindert so weit wie möglich die Reibung und den Verschleiß.

Öltemperatur

Das Motoröl kühlt den Motor ab, indem es die Wärme aufnimmt. Bei erhöhten Dauerbelastungen entstehen in der Ölwanne Temperaturen von mehr als 130 Grad Celsius. Qualitativ gute Motoröle kommen mit solchen Temperaturen gut zurecht. Kurzzeitige Spitzentemperaturen von bis zu 150 Grad Celsius sind ebenfalls ungefährlich. Bei häufiger beziehungsweise starker Belastung des Motors, wie zum Beispiel bei Fahrten auf den Autobahnen oder im Gebirge, sind die Ölwechselintervalle im besten Falle zu verkürzen.

Schwarzschlamm

Es handelt sich um Ablagerungen, die als ölunlösliche Rückstände aus unerwünschten Reaktionen des Motoröls mit Verbrennungsprodukten entstehen können. Falls ein Wagen mit solch einem vorgeschädigten Öl mit Vollgas fährt, kann es zur Bildung eines dicken, fast teerartigen Breis kommen, der in kürzester Zeit Ölpumpe und Filter, Leitungen und Kanäle verstopfen kann. Bei der Verwendung von Markenölen mit API-Spezifikation SJ/CF und ACEA A2 oder A3 reduziert sich die Bildung des Schwarzschlamms im hohen Maße.

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