Kostenloser & unabhängiger Mietkautionskonto Vergleich

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Mietkautionskonto Vergleich 2019 – Jetzt Mietkautions-Anbieter vergleichen und online Kautionskonto eröffnen

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Das Thema Mietkaution dürfte jedem begegnen, der eine Wohnung oder ein Haus anmieten möchte. Denn es ist üblich, dass bei Abschluss des Mietvertrags eine Kaution hinterlegt werden muss, welche in der Regel zwei bis drei Kaltmieten beträgt. Wenn Sie zu gewerblichen Zwecken Räume anmieten wollen, sind sogar bis zu sechs Monatskaltmieten üblich. Durch diese Maßnahme wollen sich Vermieter ein Stück weit absichern, sollte es während der Mietdauer beispielsweise zu Beschädigungen an der Mietsache kommen. Auf welche Weise die Mietkaution realisiert wird, ist Sache von Mieter und Vermieter, die hier verschiedene Varianten vereinbaren können.

So ist es nach wie vor häufig der Fall, dass die Mietkaution in Form von Bargeld übergeben wird und der Vermieter dieses dann auf ein Mietkautionskonto im Namen des Mieters einzahlt. Dabei handelt es sich um ein spezielles Treuhandkonto. Alternativen sind etwa ein Mietkautionssparbuch, ein Bausparvertrag oder eine Bürgschaft für die Miete. Immer häufiger wird auch die Einrichtung einer Mietkautionsversicherung gewählt. All diese Begriffe werden wir Ihnen im Rahmen unseres ausführlichen Ratgebers noch ausführlicher erläutern. Nutzen Sie außerdem den praktischen Mietkautionskonto-Vergleich, um eine gute Lösung für Ihre Situation zu finden. Wir verraten Ihnen auch, ob es bei der Stiftung Warentest oder Öko Test einen Mietkaution-Test gibt.

Wie funktioniert der Mietkautionskonto-Vergleich?

Um sich einen Überblick über die Optionen zu verschaffen, wie Sie Ihre Mietkaution am besten hinterlegen können, sollten Sie unseren praktischen und unverbindlichen Mietkautionskonto-Vergleich benutzen. Hiermit verschaffen Sie sich im Handumdrehen einen Überblick über die Angebote, die der Markt aktuell hergibt. Gehen Sie bitte folgendermaßen vor, um den Vergleichsrechner effektiv zu verwenden:

  1. Als ersten Schritt geben Sie die Höhe der geforderten Mietkaution in das dafür vorgesehene Feld in der Suchmaske ein. Sie müssen dazu lediglich den entsprechenden Betrag in Euro angeben.
  2. Als nächstes wählen Sie die Laufzeit aus. Aus dem Drop-Down-Menü können Sie Zeiträume zwischen einem Jahr und zehn Jahren anklicken.
  3. Nun müssen Sie noch den Verwendungszweck auswählen. Sie haben hier die Wahl zwischen den Optionen „private Miete“, „“gewerbliche Miete (bestehendes Unternehmen)“ und „gewerbliche Miete (Existenzgründer)“.
  4. Über die Betätigung der Schaltfläche „Jetzt vergleichen“ starten Sie den Vergleichsrechner und die aktuellen Angebote verschiedener Unternehmen werden im Hintergrund geladen. Schon kurz darauf können Sie die komplette Liste der Suchergebnisse auf dem Bildschirm sehen.
  5. Schauen Sie sich ganz genau an, welche Leistungen die verschiedenen Lösungen in Sachen Mietkaution Ihnen bieten. Entscheidend ist zum Beispiel, ob ein Mieterschutz Teil des Gesamtpakets ist oder nicht. Auch die Kosten sollten Sie natürlich nicht außer Acht lassen, wenn es um Mietkautionsversicherungen geht.
  6. Sie haben Ihre Entscheidung getroffen? Dann gehen Sie nun einfach nur noch auf den Button „Zum Anbieter“, um zum weiteren Beantragungsvorgang zu gelangen. Sie werden direkt auf die Seite des jeweiligen Unternehmens weitergeleitet und können dort alle weiteren Angaben tätigen, die erforderlich sind.

Ob ein klassisches Kautionskonto, eine Mietbürgschaft oder eine Versicherung die beste Wahl für Sie ist, sollten Sie sich für sich selbst in aller Ruhe überlegen. Bei allen Varianten gibt es sicherlich Punkte, die dafür sprechen – und solche, die eher dagegen sprechen. Natürlich sollten Sie sich auch mit Ihrem Vermieter kurzschließen, in welcher Form dieser die Kaution zur Miete überhaupt akzeptiert. Die Mietkautionsbürgschaft beispielsweise ist eher üblich bei jungen Leuten, bei denen die Eltern dann gewissermaßen für Ihren Nachwuchs gerade stehen im Fall der Fälle. Lesen Sie in unserem Ratgeber-Teil viele wertvolle Tipps und Hinweise rund um das Thema Mietkaution.

Wann wird die Mietkaution fällig? Viele Mieter sind der Überzeugung, dass die Mietkaution in voller Höhe direkt beim Bezug der Wohnung beziehungsweise beim Unterschreiben des Mietvertrags fällig ist. Dies ist jedoch gar nicht der Fall. Denn wenn Sie eine Barkaution vereinbart haben, sind Sie als Mieter berechtigt dazu, diese in drei Monatsraten zu zahlen. Hierbei ist die erste Rate direkt zum Beginn des Mietverhältnisses fällig. Die weiteren Raten müssen Sie jeweils zum Beginn des zweiten und dritten Mietmonats an den Vermieter entrichten.

Was ist eine Mietkaution und wozu ist sie gedacht?

Mietkaution

Zwar ist in Deutschland laut dem Mietrecht die Einbehaltung einer Mietkaution keine gesetzliche Vorschrift. Schon seit vielen Jahren hat sich diese Praxis jedoch eingebürgert und ist im Wesentlichen sowohl von Vermietern als auch Mietern akzeptiert. Letztendlich ist es in der Praxis einfach so, dass Sie schlichtweg keine Wohnung finden werden, bei der überhaupt keine Mietkaution verlangt wird. Wichtig ist, dass die Höhe der Mietkaution und deren Zahlungsweise klar und deutlich im Mietvertrag festgehalten werden.

Weit verbreitet ist bis heute eine Barkaution. Das bedeutet, dass Sie als Mieter dem Vermieter üblicherweise zu Beginn des Mietverhältnisses den geforderten Betrag in bar überreichen. Die Mietkaution-Rückzahlung erfolgt, sofern alles in Ordnung ist, nach Beendigung des Mietverhältnisses. Doch wozu ist diese Kaution nun überhaupt gut? In erster Linie dient Sie der Absicherung des Vermieters bei etwaigen durch Sie verursachten Mietschäden und anderen Umständen. Das können zum Beispiel sein:

  • Vom Mieter verursachte Schäden in der angemieteten Wohnung oder im Haus
  • Noch zu erwartende Nachforderungen aus Nebenkostenabrechnungen
  • Noch ausstehende Mietzahlungen
  • Noch ausstehende Nebenkosten

Die Regelung ist also auf jeden Fall eine sinnvolle und vernünftige Sache, denn schließlich könnte ansonsten der Vermieter in finanzielle Probleme geraten, was schlimmstenfalls seine Existenz gefährden könnte. Wichtig ist es nur, dass die Mietkaution auch ordnungsgemäß abgewickelt wird. So ist hierbei auch Verhältnismäßigkeit zu wahren und so sollten Sie auf keinen Fall mehr als drei Kaltmieten als Mietkaution beim Vermieter hinterlegen.

Die Mietkaution ist lediglich einmalig zu hinterlegen und kann nicht später nochmals vom Vermieter eingefordert werden. Maßgeblich für ihre Festlegung ist die Höhe der Kaltmiete beim Einzug. Spätere Mieterhöhungen durch den Vermieter dürfen also in keiner Weise Einfluss auf die Mietkaution haben oder gar zu Nachforderungen seitens des Vermieters führen.

Auf welche Weise kann ich die Mietkaution stellen?

Weit verbreitet ist die Vorstellung, dass die Zahlung der Mietkaution vom Mieter an den Vermieter immer nur in Form einer Hinterlegung von Bargeld vonstatten zu gehen hat. Dies ist so jedoch nicht ganz richtig. Zwar ist diese Methode immer noch am weitesten verbreitet, aber es stehen doch verschiedenste Alternativen zur Auswahl. Im Folgenden möchten wir Ihnen die üblichsten Modelle kurz vorstellen und jeweils ein wenig genauer erläutern:

Mietkautionskonto: Der Klassiker beim Thema Mietkaution

Das klassische Mietkautionskonto ist nach wie vor die Nummer Eins, wenn es um die Abwicklung des Themas Mietkaution geht. Üblicherweise wird hierbei die sogenannte Barkaution überreicht, also der Mieter übergibt dem Vermieter den fälligen Betrag in Form von Bargeld, das dieser dann auf ein spezielles Treuhandkonto überweist. Gegebenenfalls ist aber auch eine direkte Überweisung des Mieters auf das entsprechende Konto möglich. Auf dem Mietkautionskonto verbleibt der Betrag bis zur Beendigung des Mietverhältnisses. Sofern es keine Schäden gibt, erfolgt anschließend die Rückzahlung an den Mieter – mitsamt der in der Zwischenzeit erwirtschafteten Zinsen, die dem Mieter zustehen.

Mietkautionssparbuch: Hier wird der Mieter aktiv

Schon gewusst?Eine Alternative zum herkömmlichen Mietkautionskonto ist das Mietkautionssparbuch. Dieses können Sie als Mieter selbst anlegen und die Mietkaution dort einzahlen. Nun ist es nur noch erforderlich, das Guthaben zugunsten Ihres Vermieters zu verpfänden. Wichtig ist, dass Sie einen Sperrvermerk nicht vergessen, damit der Zugriff des Vermieters auf das Sparbuch beschränkt wird.

Mietbürgschaft von Privatpersonen

Nicht jeder kann eine Mietkaution in Höhe von drei Monatskaltmieten einfach mal so aus dem Stehgreif stemmen. Wenn Sie dazu auch nicht in der Lage sind oder Ihre finanziellen Notreserven nicht zu diesem Zweck angreifen möchten, dann ist eine Kautionsbürgschaft von privater Seite eine mögliche Lösung. Hierbei übernimmt eine andere Person die Bürgschaft für etwaige Schäden an der Mietsache. Gerade bei jüngeren Menschen ist es nicht selten so, dass die Eltern diese Rolle übernehmen und dem Vermieter dadurch eine gewisse Mietsicherheit geben.

Bankbürgschaft für die Kaution

Alternativ zur Mietbürgschaft von Privatpersonen können Sie die Kaution für die Wohnung auch noch auf eine andere Art und Weise organisiert bekommen. Denn auch Banken geben unter bestimmten Voraussetzungen Mietbürgschaften aus. Am besten ist es in diesem Fall, wenn Sie bereits Kunde bei demjenigen Kreditinstitut sind. Sie müssen damit rechnen, dass die Bank eine Sperreinlage in Höhe der Mietkaution haben will. Außerdem müssen Sie für diese Leistung Gebühren zahlen.

Stellung der Mietkaution in Form eines Bausparvertrags

Sofern der Vermieter damit einverstanden ist, können Sie Ihre Mietkaution auch in Form eines Bausparvertrags stellen. Das hätte den großen Vorteil, dass das Geld Gewinn bringend angelegt bleibt und Sie unter dem Strich mehr davon haben, als wenn es beispielsweise auf einem kaum Zinsen bringenden Sparbuch liegt. Diese Variante ist jedoch nur möglich, wenn Ihre Bausparkasse in einem etwaigen Schadensfall an der Mietsache auch eine Teilauszahlung des benötigten Geldbetrages ermöglicht. Das sollten Sie im Voraus also abklären.

Einrichtung eines Mietkautionsdepots

Bitte merken!Wie wäre es, wenn Sie Ihre Mietkaution in Form eins Depots anlegen könnten und dabei auch noch die Aussicht auf eine nette Rendite hätten? Auch diese Option ist tatsächlich denkbar. Erwerben Sie mit der Kautionssumme auf Sicherheit ausgerichtete Fondsanteile und verwahren Sie diese in einem speziellen Mietkautionsdepot. Vergessen Sie bei der Auswahl dieser Variante jedoch nicht, sich mit dem Thema Steuern zu beschäftigen. Auch können für das Depot Gebühren fällig werden.

Tagesanleihen in Form eines Schuldbuchkontos

Sogar in Form von Tagesanleihen können Sie die Mietkaution stellen. Hierbei erwerben Sie auf Ihren Namen Tagesanleihen in Form eines Schuldbuchkontos. Diese müssen im nächsten Schritt zugunsten Ihres Vermieters verpfändet werden.

Mietkautionsversicherung: Eine Versicherung übernimmt die Haftung

Zu guter Letzt haben Sie auch noch die Möglichkeit, dass eine Versicherungsgesellschaft die Haftung für Ihre Mietkaution übernimmt. Solche speziellen Policen werden von verschiedenen Versicherern angeboten. Der Vorteil an ihnen ist, dass Sie als Mieter die Kaution nicht hinterlegen müssen, weil ja die Versicherung im Fall der Fälle für Sie einspringen würde. Allerdings erhalten Sie diese Leistung natürlich nicht umsonst, sondern die Versicherungsgesellschaft wird Ihnen dafür einen Jahresbeitrag berechnen, der maßgeblich von der Höhe der Kaution beeinflusst wird.

Sie haben die Wahl aus zwei Lösungswegen

Im Endeffekt lassen sich all diese verschiedenen Möglichkeiten in zwei große Bereiche einteilen. Auf der einen Seite stellen Sie die Mietkaution in voller Höhe aus der eigenen Tasche, die dann beispielsweise auf dem Mietkautionskonto, einem Sparbuch, Depot oder Bausparvertrag landet für die Dauer des Mietverhältnisses.

Der zweite Lösungsweg ist es, sich für eine Bürgschaft für die Miete zu entscheiden. Dabei übernehmen dann Dritte die Mietkaution beziehungsweise die Haftung und Sie müssen dafür eine gewisse Gebühr zahlen – so wie es beispielhaft etwa bei der Mietkautionsversicherung geschieht. Welche Optionen sich Ihnen in diesem Bereich anbieten, darüber gibt Ihnen unser Mietkaution-Rechner Auskunft. Die positive Nachricht für Sie ist: Da es immer mehr Angebote in diesem Segment gibt, bietet sich Ihnen eine vielfältige Auswahl.

Mietkaution in bar: Was sind die Vorteile und Nachteile?

Ohne groß nachzudenken, entscheiden sich auch heute noch die meisten Mieter und Vermieter dafür, die Kautionshinterlegung in Form von Bargeld abzuwickeln. Doch ist die am weitesten verbreitete Methode immer auch automatisch die beste? Es gibt zumindest gute Gründe, so etwas immer mal zu hinterfragen. Im Folgenden haben wir die wichtigen Pro- und Contra-Argumente zum Thema Barkaution für Sie zusammengefasst. So können Sie sich Ihr eigenes Urteil bilden, ob Sie es weiterhin auf diese Weise machen möchten oder vielleicht zukünftig doch einen anderen Weg in puncto Mietkaution in Erwägung ziehen.

  • Keine Überweisung notwendig
  • Der Vermieter muss das Mietkautionskonto anlegen
  • Es fallen für den Mieter keine zusätzlichen Kosten oder Gebühren an
  • Viele Vermieter präferieren noch immer diese Form der Kautionshinterlegung
  • Nach Beendigung des Mietverhältnisses bekommen Sie einen großen Geldbetrag zurück
  • Hohe finanzielle Belastung auf einen Schlag
  • Sie müssen bei der Übergabe viel Bargeld bei sich tragen
  • Großes Vertrauen in den Vermieter nötig
  • Möglicherweise Streitigkeiten bezüglich der Rückzahlung im Schadensfall

Wie so oft ist also auch die Hinterlegung der Mietkaution in Bargeld ein zweischneidiges Schwert. Einige Punkte sprechen absolut dafür, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Ihnen auf diese Weise keine zusätzlichen Kosten entstehen und dass Ihr Vermieter vermutlich direkt mit dieser Variante einverstanden sein wird. Zudem ist es sicherlich eine nette Sache, nach dem Auszug nochmal einen warmen Geldsegen zurückzuerhalten.

Auf der anderen Seite gilt es zu bedenken, dass Sie bei drei Monatskaltmieten an Mietkaution schon einen ordentlichen Betrag auf einen Schlag aufbringen müssen. Je teurer die Miete für die Wohnung oder das Haus ist, desto höher wird die einmalige finanzielle Belastung für Sie ausfallen. Außerdem müssen Sie dann auch einen ziemlich hohen Geldbetrag bei sich tragen, wenn die Übergabe der Mietkaution ansteht.

Und das Schlimmste ist sicherlich, dass es nach Beendigung des Mietverhältnisses möglicherweise Probleme mit der Rückzahlung geben könnte. Sofern ein Schaden eingetreten ist und dessen Entstehung nicht genau geklärt werden kann, wird der Vermieter versucht sein, die Kaution erstmal einzubehalten. Vielleicht ist er aber auch einfach unzuverlässig und vergisst die Rückzahlung immer wieder, was Sie selbst vor finanzielle Probleme stellen könnte.

Wenn Sie die Mietkaution aus eigener Tasche stemmen wollen, sollten Sie immer bedenken, dass Sie noch einen vernünftigen finanziellen Puffer haben. Denn Sie sollten nicht in Schwierigkeiten in puncto Liquidität geraten, wenn sich die Rückzahlung der Kaution nach Ihrem Auszug noch über einige Monate hinziehen sollte. Der Vermieter hat dafür maximal bis zu zwölf Monate Zeit.

Wie funktioniert eine Mietkautionsbürgschaft?

MietkautionskontoEine Mietbürgschaft können Sie zum einen von Privatpersonen erhalten, zum anderen können Sie aber auch eine Mietkautionsbürgschaft von einer Bank bekommen. An dieser Stelle möchten wir uns auf letztgenannte Variante konzentrieren und zum einen aufzeigen, wie es funktioniert, und zum anderen auf mögliche Fallstricke eingehen. Doch zunächst einmal hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie vorgehen müssen:

  1. Beantragen Sie bei Ihrer Bank eine Mietkautionsbürgschaft.
  2. Nun überprüft die Bank Ihre Bonität – ähnlich wie bei der Beantragung eines Kredits.
  3. Wenn alles passt, wird das Kreditinstitut Ihnen die Mietbürgschaft in der von Ihnen gewünschten Höhe ausstellen. Ihre Kreditwürdigkeit reduziert sich gleichzeitig um den entsprechenden Betrag. Alternativ dazu können Sie auch eine Sicherheitsleistung erbringen, welche auf einem Sperrkonto zu deponieren ist.
  4. Von der Bank bekommen Sie eine Bürgschaftsurkunde ausgehändigt, die für Sie als Nachweis gilt.
  5. Übergeben Sie die Urkunde Ihrem Vermieter, womit das Thema Mietkaution fürs Erste für Sie erledigt ist.

Vergessen sollten Sie jedoch nicht, dass die Bank Ihnen die Mietbürgschaft natürlich nicht nur aus purer Nächstenliebe ausstellen wird. Daher werden vorab festgelegte Gebühren fällig sowie eine sogenannte Avalprovision, die etwa in vergleichbarer Höhe liegen wird wie die Versicherungsbeiträge, welche Sie bei einer Mietkautionsversicherung entrichten müssten. Kalkulieren Sie diese zusätzlichen Kosten bitte von vorneherein mit ein, um keine böse Überraschung zu erleben.

Was tun bei einer negativen Bonität?

Sollten Sie aus irgendeinem Grund einen negativen Schufa-Eintrag haben, dann wird es äußerst schwierig werden, Ihre Mietkaution über eine Mietkautionsbürgschaft realisiert zu bekommen. Denn die Banken prüfen naturgemäß sehr genau, wem Sie eine solche Bürgschaft zukommen lassen und wem nicht. Dabei ist eine Schufa-Abfrage so gut wie immer Bestandteil der Prozedur. Wer dann über eine negative Bonität verfügt, hat ganz schlechte Karten.

Im Prinzip können Sie in einem solchen Fall nur noch zu einem Anbieter gehen, der keine Schufa-Abfrage durchführt. Hier gibt es zum Beispiel das Unternehmen Kautel, welches lediglich über das Inkassounternehmen Infoscore eine Bonitätsprüfung durchführt. Sollten Sie dort nicht auch auffällig geworden sein, haben Sie eine gewisse Chance, trotz negativer Schufa erfolgreich zu sein. Alternativ dazu wäre auch ein Kredit ohne Schufa denkbar, mit dessen Hilfe Sie sich die notwendigen liquiden Mittel beschaffen, um in diesem Fall dann eine Barkaution stellen zu können.

Was ist bei der Beantragung einer Mietbürgschaft zu beachten?

Bitte merken!Die Beantragung einer Bankbürgschaft für die Kaution ist definitiv kein Hexenwerk und auch nicht mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden. Als ersten Schritt sollten Sie sich immer einen Überblick über die Angebote auf dem Markt verschaffen, was am besten mit einem Vergleichsrechner geht, so wie Sie ihn hier auf der Seite zur Verfügung gestellt bekommen. Achten Sie darauf, dass der Anbieter außer den weiter oben angesprochenen Kosten nicht noch weitere Gebühren in Rechnung zu stellen versucht.

Wichtig ist, dass Sie bei der Beantragung einer Bürgschaft in Sachen Mietkaution volljährig sind, Ihren Wohnsitz in Deutschland haben und über eine deutsche Bankverbindung verfügen. Letztendlich ist die Prozedur vergleichbar mit der Beantragung anderer Bankdienstleistungen wie Konto oder Kredit. Höchstwahrscheinlich wird von Ihnen gefordert, ein regelmäßiges Einkommen nachzuweisen, wenn Sie Angestellte/r sind. Von Selbstständigen werden meist zusätzliche Sicherheiten verlangt, die Sie zum Beispiel in Form einer Lebensversicherung vorlegen können.

Bei Schadenfreiheit lässt sich eine Mietkautionsbürgschaft meist schon durch die Rücksendung Ihrer Bürgschaftsurkunde an den Anbieter kündigen. Sollte ein Schadensfall eingetreten sein, nimmt der Vermieter mit dem Anbieter direkt Kontakt auf und klärt alles mit diesem. Sofern für den Schaden aufgekommen werden muss, so müssen Sie als Mieter dem Bürgschaftsanbieter diese vorgelegten Kosten erstatten.

Mietkaution stellen durch Mietkautionsversicherung – wie geht das?

Bürgschaft MieteWie bereits erwähnt wurde, gibt es auch noch die Möglichkeit, Ihre Mietkaution in Form einer Mietkautionsversicherung zu stellen. Diese Vorgehensweise könnte sich bei der Wohnungssuche auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt aus einem bestimmten Grund sogar als besonders vorteilhaft für Sie erweisen. Denn eine solche Versicherung können Sie sogar schon im Voraus abschließen und dann bereits beim Besichtigungstermin dem Vermieter zeigen. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass das einen ausgesprochen guten Eindruck hinterlassen wird. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wie Sie dazu Schritt für Schritt vorgehen müssen:

  1. Beantragen Sie eine Mietkautionsversicherung bei einem Anbieter Ihrer Wahl. Dabei sollten Sie den Betrag angeben, der höchstwahrscheinlich für die Mietkaution fällig wird.
  2. Die Versicherungsgesellschaft wird nun als allererstes Ihre Bonität überprüfen, um sich selbst abzusichern.
  3. Sollte Ihre Bonität in Ordnung sein, bekommen Sie von der Versicherung eine Bescheinigung ausgestellt.
  4. Nehmen Sie diese Bescheinigung mit zum Wohnungsbesichtigungstermin. Ihr potenzieller Vermieter wird es positiv registrieren, dass bei Ihnen in Sachen Bonität alles stimmt.
  5. Idealerweise bekommen Sie vom Vermieter Bescheid, dass Sie den Zuschlag für die Wohnung erhalten haben.
  6. Nach Abschluss des Mietvertrags stellt Ihnen das Versicherungsunternehmen einen Versicherungsschein zu Ihrer Mietkautionsversicherung aus. Der Vermieter muss oder als Begünstigter im Schadensfall genannt werden.

Damit die Versicherung für Sie in Sachen Mietkaution in die Bresche springt, wird eine angemessene Jahresprämie fällig. Diese ist abhängig von der Höhe der Summe, für welche gehaftet werden soll. Gehen Sie von etwa vier Prozent der Versicherungssumme aus.

Was kostet mich eine Mietkautionsversicherung? Die Kosten für eine Mietkautionsversicherung liegen in einem vergleichsweise niedrigen Bereich. Wenn Sie zum Beispiel 900 Euro Mietkaution absichern möchten, müssen Sie durchschnittlich nur mit etwa 3 Euro monatlichen Kosten für diese spezielle Versicherung rechnen.

Was passiert bei der Versicherung im Schadensfall?

Sollte es zu einem Schadensfall kommen, dann kann sich Ihr Vermieter auf direktem Wege an Ihre Mietkautionsversicherung wenden und mit dieser den Sachverhalt abwickeln. Als Schadensfall gelten in diesem Kontext nicht nur konkrete Beschädigungen an der Mietsache, sondern auch offen gebliebene Schönheitsreparaturen sowie ausstehende Zahlungen von Miete und Nebenkosten sind ebenso gemeint.

Im Normalfall wird die Versicherung daraufhin als erstes Sie kontaktieren und zu einer Stellungnahme auffordern. Dazu haben Sie zwei Wochen Zeit – oder Sie beheben den Schaden sogleich selbstständig, wenn Sie die Forderung als rechtmäßig erachten. Sollten Sie dies nicht tun, wird die Versicherung sich darum kümmern und bis zur Höhe der festgeschriebenen Versicherungssumme in Vorleistung treten. Hinterher wird der Versicherer die vorgelegte Summe jedoch von Ihnen zurückfordern.

Wann kann ich meine Mietkautionsversicherung kündigen?

Grundsätzlich ist es jederzeit möglich, eine Mietkautionsversicherung zu kündigen. Denn an Mindestlaufzeiten sind Sie bei diesen Verträgen nicht gebunden. Sie sollten jedoch zunächst überlegen, welche Alternative sich als Ersatz anbietet, ehe Sie den Versicherungsvertrag kündigen. Schließlich wird der Vermieter auf jeden Fall darauf bestehen, auch weiterhin eine Mietsicherheit zu bekommen.

Glossar zum Thema Mietkaution

Mietkautionskonto

Das Mietkautionskonto ist ein Konto, welches eingerichtet wird, um dort Ihre Mietkaution einzuzahlen. Üblicherweise richtet der Vermieter dieses Konto ein, welches als eine Art Treuhandkonto geführt wird. Entweder Sie als Mieter überreichen dem Vermieter vorab die vereinbarte Summe in bar oder es kann auch eine Überweisung erfolgen. Fallen auf dem Mietkautionskonto Zinsen an, so stehen diese Ihnen zu und müssen im Rahmen de Auflösung des Mietverhältnisses mitsamt der gesamten Mietkaution vom Vermieter an Sie ausgezahlt werden.

Mietkautionsbürgschaft

Praktisch jeder Vermieter möchte von Ihnen eine Mietsicherheit haben, um Ihnen seine zu vermietende Wohnung zu überlassen. Diese können Sie jedoch nicht nur in Form einer Barkaution hinterlegen, sondern auch die Beantragung einer Mietkautionsbürgschaft ist möglich. Dies geht zum einen von privater Seite, dass also beispielsweise Eltern für Ihre Kinder haften. Aber auch eine Bankbürgschaft für die Kaution können Sie beantragen. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht auf einen Schlag eine große Summe Ihres Ersparten aus der Hand geben müssen. Es fallen jedoch zusätzliche Kosten in Form von Gebühren an.

Mietkautionssparbuch

Wenn Sie Ihre Mietkaution nicht in Form von Bargeld an den Vermieter übergeben möchten, kann auch ein sogenanntes Mietkautionssparbuch eine Option sein. Dabei handelt es sich um ein Sparbuch, das Sie als Mieter anlegen und führen. Die Besonderheit ist, dass Sie es im Rahmen einer Verpfändungserklärung als Mietsicherheit an den Vermieter abtreten. So kann dieser im Schadensfall auf das Sparbuch zugreifen.

Barkaution

Als Barkaution wird die nach wie vor am weitesten verbreitete Form der Mietkaution bezeichnet. Dabei überreichen Sie als Mieter Ihrem Vermieter den geforderten Betrag in Form von Bargeld. Dabei darf es sich maximal um drei Monatskaltmieten handeln. Der Vermieter zahlt die Summe auf ein Mietkautionskonto ein und ist dazu verpflichtet, nach Beendigung des Mietverhältnisses den Betrag nebst Zinsen und abzüglich etwaiger Ansprüche aus Schäden an Sie zurückzuzahlen. Dafür hat er bis zu höchstens einem Jahr Zeit.

Mietkautionsversicherung

Sie möchten weder die volle Mietkaution vorab an Ihren Vermieter überlegen noch eine Mietkautionsbürgschaft in Anspruch nehmen? Dann steht Ihnen noch die Möglichkeit offen, eine Mietkautionsversicherung abzuschließen. Die Versicherung verlangt für diesen Service zwar eine gewisse Prämie. Diese wird jedoch – abhängig von der Höhe der Mietkaution – nur wenige Euro im Monat betragen. Der Vorteil ist, dass Ihnen insgesamt ein größerer finanzieller Handlungsspielraum bleibt und bei etwaigen Schadensfällen der Sachverhalt zunächst zwischen Vermieter und Versicherung geklärt wird.

Mietsicherheit

Unter einer Mietsicherheit wird nichts anderes verstanden als eine Sicherheit, die der Mieter dem Vermieter zu Beginn eines Mietverhältnisses hinterlegt. Dabei kann es sich zum einen über einen Geldbetrag handeln, der vom Mieter bar übergeben oder überwiesen wird. Zum anderen wird von einigen Vermietern aber auch eine Kautionsbürgschaft akzeptiert. Die Mietsicherheit dient dazu, den Vermieter abzusichern, wenn der Mieter beispielsweise seiner Pflicht zu Schönheitsreparaturen nicht nachgekommen ist, noch Mietzahlungen oder Nebenkosten geschuldet werden oder es zu Beschädigungen gekommen ist, die der Mieter zu verantworten hat. Letztendlich ist Mietsicherheit nur eine andere Bezeichnung für die Mietkaution.

Nettokaltmiete

Per Gesetz geregelt ist, dass ein Vermieter in Deutschland von seinem Mieter niemals eine höhere Mietkaution verlangen darf als drei Nettokaltmieten. Es spielt also nicht die Warmmiete inklusive Heiz- und Nebenkosten eine Rolle bei der Berechnung der Kaution, sondern ausschließlich die Kaltmiete darf als Grundlage genommen werden. Aus diesem Grund ist die Nettokaltmiete vom Vermieter auch explizit im Mietvertrag aufzuführen. Somit ist ausgeschlossen, dass es zu Unstimmigkeiten kommt, was die Höhe der Mietkaution angeht.

Warmmiete

Die Warmmiete steht im Gegensatz zur Kaltmiete und in ihr sind auch schon die Heizkosten und Nebenkosten mit inbegriffen. Somit ist die Warmmiete denn auch mit der Gesamtmiete gleichzusetzen und ist genau der Betrag, welchen Sie als Mieter an Ihren Vermieter Monat für Monat überweisen müssen. Für die Berechnung der Mietkaution sollte jedoch die Nettokaltmiete herangezogen werden und eben nicht die Warmmiete.

Treuhandkonto

Der Begriff Treuhandkonto spielt im Zusammenhang mit der klassischen Barkaution eine wichtige Rolle und wird Ihnen hier möglicherweise auch begegnen. Denn als Treuhandkonto wird das Mietkautionskonto bezeichnet, das der Vermieter auf den Namen des Mieters anlegt und dort die in bar übergebene Kaution einzahlt. Das Geld bleibt auf diesem Konto, das auch Treuhandkonto genannt wird, bis zur Beendigung des Mietverhältnisses. Im Bedarfsfall kann der Vermieter vor der Rückzahlung des Betrages rechtmäßige Forderungen gelten machen und vom Auszahlungsbetrag abziehen.

Mietaval

Wenn Sie zum Thema Mietkaution recherchieren, werden Sie vermutlich auch dem Begriff Mietaval begegnen. Dieser Begriff ist nichts anderes als ein anderer Ausdruck für Mietbürgschaft oder Mietkautionsbürgschaft. Hierbei erhalten Sie entweder von privater Seite oder von einer Bank eine Bürgschaft, was nichts anderes bedeutet, als dass diese dritte Partei bei etwaigen Schadensfällen an der Mietsache die Haftung übernimmt. Für Sie als Mieter ist diese Variante reizvoll, da Sie dadurch keine hohe Barkaution auf einen Schlag bezahlen müssen.

Verpfändungserklärung

Sie möchten nicht das Risiko eingehen, Ihrem Vermieter die Kaution in bar zu übergeben, weil Sie befürchten, dass dieser unzuverlässig ist oder die Mietkaution unberechtigterweise länger als zulässig einbehalten könnte? In diesem Fall könnte eine Verpfändungserklärung die Lösung sein. Diese kann auf ein Mietkautionssparbuch abgegeben werden, welches Sie anlegen und dort die geforderte Mietkaution einzahlen. Bei der Schlüsselübergabe überreichen Sie dem Vermieter das Sparbuch als Mietsicherheit. Bei dieser Variante behalten Sie den vollen Überblick über Ihr Geld, denn sollte der Vermieter über das Guthaben verfügen wollen, wird Sie Ihre Bank oder Sparkasse darüber umgehend informieren.

Was passiert, wenn ich die Mietkaution nicht zahle?

Die Hinterlegung einer Mietkaution ist so gut wie bei jedem Mietverhältnis die Voraussetzung für dessen Begründung. Mit anderen Worten: Zahlen Sie keine Mietkaution an Ihren Vermieter, dann werden Sie auch die Wohnungsschlüssel nicht ausgehändigt bekommen. Wie also kann es überhaupt passieren, dass Sie zwar noch Mietkaution schuldig sind, aber dennoch schon in die Wohnung eingezogen sind? Dies kann passieren, wenn Sie mit dem Vermieter eine Ratenzahlung der Kaution vereinbart haben. Eine solche Verfahrensweise ist zulässig. So können bis zu drei monatliche Raten vereinbart werden, um Ihnen als Mieter die Zahlung der Kaution verträglicher zu gestalten.

Was passiert nun also, wenn Sie einmal angenommen die erste Zahlung bei Einzug zwar leisten, die zweite oder dritte Rate jedoch nicht oder nicht rechtzeitig zahlen? Paragraf 569 Absatz 2 a des BGB trifft hierzu eine eindeutige Aussage: Die Nichtzahlung der Mietkaution durch den Mieter berechtigt den Vermieter zur außerordentlichen fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses. Es ist unter diesen Umständen noch nicht einmal eine Abmahnung seitens des Vermieters nötig. Beachten Sie jedoch, dass diese explizite Regelung lediglich Mietverträge betrifft, welche nach 2013 abgeschlossen wurden. Bei älteren Verträgen stellt sich der Sachverhalt aus rechtlicher Sicht betrachtet als nicht eindeutig dar. Jedoch haben die Gerichte auch hier meist zugunsten des Vermieters geurteilt.

Achten Sie darauf, dass Sie mit der Zahlung Ihrer Mietkaution am besten niemals in Verzug geraten. Sie ersparen sich dadurch unnötigen Ärger bis hin zu einer fristlosen Kündigung der Wohnung durch den Vermieter. Doch auch wenn Sie bereits spät dran sind und eine Kündigung erhalten haben, sollten Sie nach Möglichkeit noch überweisen. Unter Umständen könnte das zu einer Rücknahme der Kündigung führen.

Was Sie noch wissen sollten zum Thema Kündigung des Mietverhältnisses wegen Nichtzahlung der Mietkaution: Um eine solche Kündigung rechtmäßig werden zu lassen, muss die Zahlung einer Mietkaution im Mietvertrag explizit aufgeführt werden. Außerdem müssen Sie zum Zeitpunkt der Kündigung mit der Zahlung der Mietkaution schon mindestens drei Monatskaltmieten im Verzug sein. Zu guter Letzt muss der Vermieter den Kündigungsgrund in seinem Kündigungsschreiben genau benennen.

Bis wann ist die Mietkaution fällig?

Viele Mieter gehen davon aus, dass die Mietkaution zwingend bei der Unterzeichnung des Mietvertrags hinterlegt werden muss. Das ist so jedoch nur teilweise korrekt. Grundsätzlich ist es zwar so, dass die Kaution mit Beginn des Mietverhältnisses fällig wird. Konkret ist damit der Tag gemeint, welcher im Mietvertrag als erster Tag des Mietverhältnisses festgehalten ist. Wenn Sie sich jedoch für die Barkaution oder eine Zahlung per Überweisung entscheiden, haben Sie als Mieter die Möglichkeit, nicht sofort den kompletten Betrag zu bezahlen. Sie können die Gesamtsumme auch in drei gleich hohe Raten aufteilen. Wichtig ist dabei nur, dass diese Raten pünktlich beim Vermieter eingehen.

Der Vermieter hat nicht das Recht, Ihnen diese Ratenzahlung zu untersagen. Allerdings kann die Anfrage, die Mietkaution in Raten abzuzahlen, in der Praxis natürlich dennoch zu Nachteilen bei der Wohnungssuche führen. Denn viele Vermieter werden dann höchstwahrscheinlich bei genügend Auswahl einen Mitbewerber bevorzugen, der die Mietkaution sofort komplett bezahlen kann. Daher lohnt es sich in einer solchen Situation durchaus, beispielsweise über eine Mietkautionsbürgschaft als Alternative nachzudenken. Dabei müssen Sie erst einmal lediglich eine entsprechende Bürgschaftsurkunde dem Vermieter vorlegen, der damit dann zufrieden sein sollte.

Wenn Sie sich für eine Barzahlung der Mietkaution entscheiden, sollten Sie bei Ihrem Vermieter immer auf einer Quittung bestehen, die Ihnen die Übergabe des entsprechenden Geldbetrags bestätigt. Bewahren Sie diese bei Ihren Unterlagen sicher auf.

Wie wird die Mietkaution angelegt?

MietbürgschaftFür den Fall, dass Sie die Mietkaution direkt beim Vermieter hinterlegen, ist dieser dazu verpflichtet, das Geld korrekt anzulegen. Der Gesetzgeber hat dies in Paragraf 551 Absatz 3 BGB explizit geregelt. Die wichtigsten Punkte haben wir im Folgenden kurz und bündig für Sie zusammengefasst:

  • Der Vermieter muss die Mietkaution strikt getrennt von seinem sonstigen Vermögen insolvenzsicher anlegen – auf einem Mietkautionskonto oder Mietkautionssparbuch.
  • Die Mietkaution muss bei der Bank zum üblichen Zinssatz für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist angelegt werden.
  • Der Vermieter kann entscheiden, ob er die Spareinlage auf seinen oder Ihren Namen anlegt. Wird beispielsweise ein Mietkautionssparbuch auf Ihren Namen angelegt, dann erfolgt gleichzeitig eine Verpfändung an den Vermieter.

Entscheidend ist tatsächlich, dass der Vermieter die Mietkaution komplett getrennt von seinem eigenen Vermögen anlegt. Auf wessen Namen das Ganze läuft, ist vom Gesetzgeber nicht genauer geregelt worden und daher auch nachrangig. Meistens läuft es auf den Namen des Mieters, es kann jedoch auch anders gehandhabt werden. Allerdings haben Sie als Mieter das Recht, vom Vermieter einen Nachweis darüber zu fordern, dass er die Mietkaution entsprechend der gesetzlichen Vorgaben angelegt hat. Die Zinsgewinne stehen immer dem Mieter zu. Sie können jederzeit dazu Informationen anfordern. Sollte der Vermieter sich nicht an die Regelungen halten, kann er im Extremfall sogar wegen Untreue strafrechtlich belangt werden.

Wie kann ich die Mietkaution sonst noch aufbringen?

VariantenWir haben Ihnen weiter oben bereits einige Varianten genannt, wie Sie die Frage der Mietkaution lösen können – von der Übergabe der Kaution in Bar und Einzahlung auf ein Mietkautionskonto über die Mietbürgschaft bis hin zur Mietkautionsversicherung. Es gibt darüber hinaus aber auch noch ein paar andere Finanzierungsmöglichkeiten, wie Sie die Kaution für Ihre Wohnung aufbringen können. Wenn Sie die Mietkaution direkt in voller Höhe zahlen möchten, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Ihren Dispokredit in Anspruch nehmen: Wenn Sie auf Ihrem Girokonto einen ausreichenden Disporahmen zur Verfügung haben, dann können Sie ganz einfach „ins Minus gehen“ und den Dispositionskredit entsprechend in Anspruch nehmen. Das hat den Vorteil, dass es schnell und unkompliziert ist. Außerdem sind Sie, was die Rückzahlung der Summe angeht, komplett flexibel. So können Sie zum Beispiel Monat für Monat einen kleinen Betrag wieder ausgleichen – je nachdem, wie es Ihnen in Anbetracht sonstiger finanzieller Belastungen und Ausgaben eben möglich ist. Die Schattenseite bei der Nutzung Ihres Dispokredits sind die hohen Zinsen, die dabei anfallen. Dies fällt erst recht ins Gewicht, wenn Sie länger im Minus bleiben.
  • Einen Kleinkredit aufnehmen: Alternativ zum Dispo können Sie auch einen Kleinkredit bei einer Bank Ihres Vertrauens beantragen. Die Bewilligung sollte im Normalfall kein Problem darstellen, wenn Sie über ein regelmäßiges Einkommen verfügen und Ihre Bonität in Ordnung ist. Bei einem solchen Kredit sind die Zinssätze in der Regel wesentlich niedriger als beim Dispokredit. Nachteilig ist hingegen, dass Sie das Geld meist in festen monatlichen Raten zurückzahlen müssen und dadurch weniger flexibel sind. Möglicherweise müssen Sie bei der Bank auch noch weitere Sicherheiten hinterlegen, um den Kredit überhaupt zu bekommen.

Letztendlich müssen Sie selbst abwägen, ob diese beiden Wege für Sie infrage kommen oder Sie sich doch für eine der anderen Optionen entscheiden. So oder so macht es einen guten Eindruck beim Vermieter, wenn Sie die Mietkaution direkt in kompletter Form zahlen können und nicht über eine Ratenzahlung diskutieren müssen.

Mietkaution privat und gewerblich – was sind die Unterschiede?

Unter Umständen interessieren Sie sich für das Thema Mietkaution nicht nur aus der Perspektive eines Privatmieters, sondern möchten vielleicht auch gerne für Ihre Firma Räumlichkeiten anmieten. In diesem Fall sollten Sie Bescheid wissen über die entscheidenden Unterschiede, die im Hinblick auf die Mietkaution zwischen Privatmietern und Gewerbemietern gemacht werden. Wir haben dazu die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

So dürfen Vermieter bei privaten Mietverhältnissen maximal eine Mietkaution in Höhe von drei Nettokaltmieten verlangen. Geht es um die Vermietung von gewerblichen Räumen, gilt diese Beschränkung nicht. So darf der Vermieter hier grundsätzlich eine Mietsicherheit nach eigenem Ermessen verlangen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Mietkaution bei der Vermietung von Geschäftsräumen daher im Durchschnitt deutlich höher liegt als bei privaten Mietverhältnissen.

Im Gegensatz zum privaten Bereich, wo eine Übergabe der Mietkaution in Form von Bargeld nach wie vor gang und gäbe ist, sieht es bei gewerblichen Mietverhältnissen auch in dieser Hinsicht ein wenig anders aus. Hier wird die Barkaution kaum genutzt, stattdessen müssen Sie als Mieter eine Einlagensicherheit über Ihre Hausbank vorlegen. Auch eine gewerbliche Mietkautionsversicherung kann eine Option sein.

Für gewerblich genutzte Räumlichkeiten sind nicht nur die Mieten in der Regel deutlich höher, sondern auch bei der Mietkaution gibt es keine festgeschriebene Grenze nach oben. Sie sollten also ganz gewissenhaft kalkulieren, damit Sie sich mit den Gesamtkosten nicht übernehmen und dadurch schlimmstenfalls den Bestand Ihres Unternehmens gefährden.

Was spricht für den Mietkaution-Vergleich?

Bitte genau hinschauenUm die beste Lösung zur Zahlung Ihrer Mietkaution zu finden, ist es zunächst einmal notwendig, dass Sie sich mit der nötigen Zeit und Ruhe mit dem Thema auseinandersetzen. Sind Sie bei diesen Überlegungen zu der Erkenntnis gekommen, dass eine Mietkautionsversicherung für Ihre Situation das Passende ist, dann legen wir Ihnen nahe, unseren praktischen Mietkaution-Vergleich zu benutzen. Denn damit verschaffen Sie sich im Nu einen Überblick über die Angebote, die der Markt gerade heute hergibt und können schauen, ob das Richtige für Sie dabei ist. Hier haben wir alle Vorzüge aufgelistet, die Ihnen unser Vergleichsrechner bietet:

  • Kostenlos, unverbindlich und einfach zu bedienen
  • Absolut transparent und sicher
  • Immer tagesaktuell
  • Übersichtliche Auflistung der entstehenden Kosten
  • Detaillierte Informationen zu jedem Angebot
  • Häufig Geld-zurück-Garantie und Mieterschutz inklusive
  • Per Mausklick direkt zum Anbieter gelangen und die Versicherung beantragen

Genau hinschauen bei Ihrem Mietkaution-Vergleich lohnt sich. Denn teilweise sind sogar zusätzliche Extras wie etwa ein gratis Transporter für Ihren Umzug und eine Lagerbox für einen bestimmten Zeitraum mit im Angebot inkludiert. Ein großes Plus ist es zudem, wenn auch ein Mieterschutz bereits mit dabei ist.

Wenn Sie eine Mietkautionsversicherung beantragen, sollten Sie unter anderem auch darauf achten, wie hoch die Kosten im ersten und in den weiteren Jahren sind. Bedenken Sie auch ganz genau, welche Laufzeit Sie wählen.

In wenigen Schritten zur perfekten Lösung in puncto Mietkaution

KautionskontoUm die perfekte Lösung für Ihre Situation zu finden, reicht ein reiner Mietkautionskonto-Vergleich vermutlich nicht aus. Besser ist es, die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten im Blick zu haben. Nutzen Sie daher unseren Mietkaution-Rechner, der sich nicht nur auf das Feld Bankbürgschaft für Kaution beschränkt, sondern auch diverse Versicherungsgesellschaften und deren Angebote berücksichtigt. In nur wenigen Schritten werden Sie auf diese Weise zum Ziel gelangen:

  1. Starten Sie unseren Vergleichsrechner: Der erste Schritt besteht darin, dass Sie unseren Vergleichsrechner mit Ihren Daten füttern. Tragen Sie dort neben der Höhe der Mietkaution auch die voraussichtliche Laufzeit sowie den Verwendungszweck ein. Jetzt ist nur noch ein Mausklick notwendig, um sich die Ergebnisübersicht mit allen passenden Angeboten anzeigen zu lassen.
  2. Vergleichen Sie die Suchergebnisse miteinander: Die angezeigten Angebote sollten Sie nun mit aller gebotenen Ruhe und Sorgfalt miteinander vergleichen. Die Tabelle liefert Ihnen alle nötigen Informationen, die Sie dafür benötigen. Zum Beispiel erwartet Sie bei manchen Angeboten ein inkludierter Mieterschutz oder Sie bekommen anderweitige Extras geboten. Natürlich dürfte auch die finanzielle Komponente bei Ihrer Entscheidungsfindung spielen – sprich: Welches ist das günstigste Angebot und wo stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
  3. Treffen Sie Ihre Entscheidung: Wenn Sie Ihre Entscheidung unter Abwägung aller relevanten Gesichtspunkte getroffen haben, gelangen Sie per Mausklick direkt aus unserer Ergebnisübersicht auf die Seite des jeweiligen Anbieters. Hier müssen Sie nun nur noch der weiteren Prozedur folgen und die geforderten Angaben machen, ehe es zum Vertragsabschluss kommen kann.
Wie lange hat der Vermieter Zeit die Kaution zurückzuzahlen? Grundsätzlich gilt, dass sich der Vermieter die nötige Zeit nehmen darf, um zu prüfen, ob noch Ansprüche gegenüber dem Mieter geltend gemacht werden können. Gerichtsurteile besagen, dass ein Zeitraum von sechs Monaten hierfür angemessen ist. Es ist aber teilweise auch von bis zu zwölf Monaten die Rede. Entscheidend ist, dass im Falle einer ordnungsgemäßen Wohnungsübergabe die Mietkaution dem Mieter so schnell wie möglich wieder zurückgezahlt wird.

Gibt es einen Mietkaution-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenMehr und mehr Menschen beschäftigen sich mittlerweile mit Alternativen zum herkömmlichen Mietkautionskonto. Das hat auch die Experten der Stiftung Warentest auf den Plan gerufen, die sich mit den Angeboten diverser Versicherungen eingehender beschäftigt hat. Im Fokus stehen bei diesem Mietkaution-Test insgesamt 13 für jedermann erhältliche Mietbürgschaften. Die Fachleute haben die Konditionen ermittelt und vergleichen Sie im Detail miteinander.

Wenn Sie möchten, können Sie sich die Ergebnisse hier auf dieser Seite ansehen. Außerdem werden weitere wichtige Fragen rund um das Thema Mietkaution besprochen. Sie möchten sich gerne noch tiefgehender informieren? Dann können wir Ihnen darüber hinaus diese Übersichtsseite bei der Stiftung Warentest ans Herz legen.

Beim Verbrauchermagazin Öko Test werden Sie einen Mietkaution-Test leider vergeblich suchen. Doch wir haben noch eine andere Informationsquelle für Sie in petto, die sich für Sie als ertragreich erweisen könnte. So behandelt der Deutsche Mieterbund als Interessenvertretung aller Mieter das Thema Mietkaution auf seiner Website in ausführlicher Form. Auch zu anderen Themenbereichen rund um Mieten und Mietverhältnisse finden Sie dort hilfreiche Artikel.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Mietkaution

Bei Angelegenheiten im Bereich des Mietrechts tun sich für Menschen, die nicht täglich damit zu tun haben, unzählige Fragen auf. Da stellt das Thema Mietkaution keine Ausnahme dar. Zwar können wir in unserem FAQ-Bereich längst nicht alle Fragestellungen aufgreifen, die Mietern unter den Nägeln brennen. Wir haben uns aber Mühe gegeben, einige der am häufigsten gestellten Fragen aufzugreifen und beantworten diese kurz und in verständlicher Form.

FAQ

Wie funktioniert das mit der Mietkaution?

Der Vermieter erhält beim Abschluss eines Mietvertrages in aller Regel vom Mieter eine Mietkaution, die maximal drei Monatskaltmieten betragen darf. Diese Zahlung gilt als Mietsicherheit, falls zu einem späteren Zeitpunkt etwa aufgrund von Beschädigungen an der Wohnung oder ausstehenden Mietzahlungen Forderungen seitens des Vermieters aufkommen sollten. Die Mietkaution kann entweder in bar übergeben werden und wird dann vom Vermieter auf ein Mietkautionskonto eingezahlt – oder es wird auf eine andere Lösung wie eine Bürgschaft für die Miete oder eine Versicherung zurückgegriffen. Bei der Zahlung einer klassischen Mietkaution erhalten Sie als Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses das Geld zuzüglich etwaiger Zinsen vom Vermieter zurück.

Wie hoch ist die Mietkaution?

Wenn es um die Vermietung von Privaträumen geht, gibt es keine pauschal festgeschriebene Höhe der Mietkaution. Diese ist hingegen abhängig von der Höhe der monatlichen Kaltmiete. So darf der Vermieter maximal eine Kaution in Höhe von drei Nettokaltmieten vom Mieter als Sicherheit verlangen. In den meisten Fällen wird dies auch voll ausgenutzt, wobei einige wenige Vermieter auch heute noch nur zwei Nettokaltmieten als Mietkaution haben wollen. Je höher die Monatsmiete ist, desto höher wird also auch die Kautionszahlung sein, die von Ihnen erwartet wird.

Bis wann muss die Nebenkostenabrechnung nach Auszug vorliegen?

In unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückzahlung der Mietkaution steht die durch den Vermieter zu erstellende letzte Nebenkostenabrechnung. Hierfür hat dieser bis zu maximal 12 Monate Zeit. Im schlimmsten Fall kann es also sein, dass Sie bis zu ein Jahr lang auf die Rückzahlung Ihrer Kaution warten müssen. Es liegt auf der Hand, dass es aus diesem Grund nicht selten zu Auseinandersetzungen zwischen Vermietern und Mietern kommt, die auf eine schnellere Abwicklung drängen.

Wie funktioniert das mit der Bürgschaft?

Wenn Sie sich anstelle der Barkaution für eine Mietbürgschaft entscheiden, dann funktioniert dies vom Grundprinzip her nicht anders als eine gewöhnliche Bürgschaft. Das bedeutet, dass im Fall der Fälle der Bürge für Sie einspringt und entstandene Kosten übernimmt. Eine Mietkautionsbürgschaft kann von privater Seite erfolgen oder aber in Form einer Bankbürgschaft für die Kaution. Klar ist, dass Sie dem Vermieter darüber dann auch entsprechende Nachweise vorlegen müssen.

Wie ist die Mietkaution zu zahlen?

Bei der Zahlung Ihrer Mietkaution sind Sie nicht auf eine einzige Methode festgelegt, obgleich bei einem Großteil der Mietverhältnisse in Deutschland noch immer die Übergabe der Gesamtsumme als Bargeld erfolgt. Sie müssen jedoch nicht zwangsläufig das gesamte Geld auf einmal übergeben, sondern auch eine Ratenzahlung in bis zu drei Monatsraten ist möglich. Dies gilt nicht nur für die Barkaution, sondern auch dann, wenn Sie die Mietkaution lieber überweisen möchten. Ein Mietkautionssparbuch, das Sie an den Vermieter verpfänden, kann eine weitere Lösungsvariante sein. Darüber hinaus stehen Ihnen noch die Varianten Mietbürgschaft und Mietkautionsversicherung zur Auswahl, um nur die wichtigsten Optionen zu nennen.

Kann der Vermieter mehr als die Kaution verlangen?

Nein. Der Vermieter ist lediglich dazu berechtigt, die Mietkaution in der im Mietvertrag festgeschriebenen Höhe zu verlangen. Diese darf insgesamt maximal drei monatliche Nettokaltmieten betragen. Alles, was darüber hinausgeht, ist von Gesetzes wegen nicht erlaubt. Sollte Ihr Vermieter also derartige Forderungen stellen, dann sollten Sie hellhörig werden und sich gegebenenfalls einen Rechtsbeistand suchen, um den Sachverhalt prüfen zu lassen. Suchen Sie jedoch am besten erst einmal das Gespräch mit dem Vermieter selbst. Unter Umständen handelt es sich um ein Missverständnis, das sich schnell und unbürokratisch aus der Welt schaffen lässt.

Wie wird die Kaution verzinst?

Fakt ist, dass der Vermieter Ihre Mietkaution so anlegen muss, dass diese auch verzinst wird. In welcher Höhe dabei Zinsen erwirtschaftet werden, hängt immer davon ab, wie hoch der jeweilige Zinssatz auf dem Mietkautionskonto ist. Einen Einfluss auf die Höhe der Zinsausschüttung hat selbstverständlich auch die Höhe der Mietkaution. Je größer dieser Betrag ist, desto mehr Zinsen werden Sie am Ende des Mietverhältnisses auch erwarten. Bei dem schon seit Jahren niedrigen Zinsniveau sollten Sie hier allerdings keine Wunderdinge erwarten.

Fazit: Zahlreiche Optionen beim Thema Mietkaution

Wichtiger HinweisJeder, der in Deutschland schon einmal zur Miete gewohnt hat oder dies beabsichtigt, wird zwangsläufig mit dem Thema Mietkaution in Berührung kommen. Denn obwohl die Zahlung einer solchen Kaution grundsätzlich vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben ist, wird sich wohl kaum ein Vermieter finden lassen, der sie nicht verlangt. Was jedoch viele nicht wissen: Beim Thema Mietkaution bieten sich zahlreiche Optionen, wie das Ganze abgewickelt werden kann.

Noch immer ist die Zahlung einer Barkaution üblich, obwohl dies für den Mieter längst nicht immer die beste Vorgehensweise ist. Denn auf einen Schlag müssen Sie hier einen ziemlich hohen Geldbetrag verfügbar haben – und das, wo Ihr vorheriger Vermieter Ihnen die alte Kaution höchstwahrscheinlich noch gar nicht zurückgezahlt hat. Wenn Sie ohnehin schon über keinen allzu großen finanziellen Spielraum verfügen, dann lohnt es sich, über Alternativen zur Barkaution nachzudenken.

Haben Sie schon einmal von der Möglichkeit einer Mietkautionsbürgschaft gehört? Diese kann zum einen von privater Seite erfolgen, etwa durch Eltern oder andere Familienangehörige. Aber auch bei verschiedenen Kreditinstituten können Sie eine Bankbürgschaft für die Kaution beantragen. Darüber hinaus bieten diverse Versicherungsgesellschaften Mietkautionsversicherungen an. Der Vorteil davon liegt auf der Hand: Sie müssen nicht auf einen Schlag die Mietkaution stemmen, sondern zahlen lediglich einen humanen jährlichen Betrag für diesen Service. Finden Sie am besten gleich mal mithilfe unseres Vergleichsrechners heraus, welche Angebote sich aktuell für Sie anbieten.