Leinöl Test bzw. Vergleich 2021: Mit unserer Kaufberatung sowie 9 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Leinöl

Leinöl gehört zu den gesunden Lebensmitteln, denn in diesem Speiseöl sind gesättigte und ungesättigte Fettsäuren enthalten. Der Körper ist nicht in der Lage, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu produzieren, benötigt diese Nährstoffe aber für zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Mit einem kalt gepressten, nativen Leinöl unterstützen Sie Ihren Nährstoffbedarf und setzen es in vielfältigen Rezepten ein. Damit Sie das passende Produkt für sich finden, stellen wir Ihnen 9 Leinöle in unserem Vergleich vor. Wir erklären unter anderem die Inhaltsstoffe und die Herstellerangaben.

Worauf gilt es, bei der Verwendung von Leinöl achten? Wie lange sind die Speiseöle haltbar? Wie sollte ich das Öl lagern? Worauf muss ich beim Kauf achten? Im anschließenden Ratgeber beantworten wir die häufigsten Fragen zum Leinöl und liefern Ihnen Kriterien, die bei der Auswahl des Speiseöls helfen. Außerdem erhalten Sie zahlreiche Informationen rund um Leinöl. Am Ende werfen wir einen Blick auf die anerkannten Testportale wie die Stiftung Warentest und Öko Test auf der Suche nach einem Leinöl-Test und einer Expertenmeinung.

4 Leinöle mit Bio-Siegel im großen Vergleich

manako BIO Leinöl
Marke
manako
Füllmenge
Zweimal 250 Milliliter
Geschmack
Röstig und nussig
Kaltgepresst
Bio-Siegel
Allergikergeeignet
Gefäß
Dunkelgrüne Glasflasche
Vorteile
Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Linolsäure und Omega-9-Ölsäure, erntefrische Leinsaat
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon12,80€ Ebay9,90€
BIOMOND Leinöl
Marke
BIOMOND
Füllmenge
Fünfmal 250 Milliliter
Geschmack
Nussig und Mild
Kaltgepresst
Bio-Siegel
Allergikergeeignet
Gefäß
Dunkelgrüne Glasflasche
Vorteile
Ohne Konservierungsstoffe oder Gentechnik, ohne Zusatz von Aromen, 100 Prozent reines, natives Öl, mehrfach gereinigte Speiseleinsaat
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
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Ölmühle Solling Leinöl
Marke
Ölmühle Solling
Füllmenge
250 Milliliter
Geschmack
Mild und Nussig
Kaltgepresst
Bio-Siegel
Allergikergeeignet
Gefäß
Dunkelgrüne Glasflasche
Vorteile
Leinsaat aus anerkannt ökologischem NATURLAND, täglich mühlenfrisch und kalt gepresst, rückstandskontrolliert, gluten- und laktosefrei
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon9,50€ EbayPreis prüfen
Premium BIO Leinöl von Steinberger
Marke
Steinberger
Füllmenge
250 Milliliter
Geschmack
Geschmacksneutral
Kaltgepresst
Bio-Siegel
Allergikergeeignet
Gefäß
Dunkelgrüne Glasflasche
Vorteile
Enthält 50 Prozent Alpha-Linolensäure, 22 Prozent Ölsäure und 16 Prozent Linolsäure, 30-tägige Geld-zurück-Garantie, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
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Abbildung
Modell manako BIO Leinöl BIOMOND Leinöl Ölmühle Solling Leinöl Premium BIO Leinöl von Steinberger
Marke
manako BIOMOND Ölmühle Solling Steinberger
Füllmenge
Zweimal 250 Milliliter Fünfmal 250 Milliliter 250 Milliliter 250 Milliliter
Geschmack
Röstig und nussig Nussig und Mild Mild und Nussig Geschmacksneutral
Kaltgepresst
Bio-Siegel
Allergikergeeignet
Gefäß
Dunkelgrüne Glasflasche Dunkelgrüne Glasflasche Dunkelgrüne Glasflasche Dunkelgrüne Glasflasche
Vorteile
Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Linolsäure und Omega-9-Ölsäure, erntefrische Leinsaat Ohne Konservierungsstoffe oder Gentechnik, ohne Zusatz von Aromen, 100 Prozent reines, natives Öl, mehrfach gereinigte Speiseleinsaat Leinsaat aus anerkannt ökologischem NATURLAND, täglich mühlenfrisch und kalt gepresst, rückstandskontrolliert, gluten- und laktosefrei Enthält 50 Prozent Alpha-Linolensäure, 22 Prozent Ölsäure und 16 Prozent Linolsäure, 30-tägige Geld-zurück-Garantie, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
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Auch diese Vergleiche beschäftigen sich mit einer gesunden Ernährung

RapsölOlivenöl
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1. manako BIO-Leinöl aus erster Kaltpressung mit hohem Fettsäure-Anteil

Der Hersteller presst dieses Leinöl nach eigenen Angaben in der firmeneigenen Ölmühle täglich frisch. Sie erhalten dieses Produkt in zwei dunklen 250-Milliliter-Glasflaschen. Die erste Kaltpressung der erntefrischen Leinsaat ergibt manako zufolge ein bekömmliches, goldenes und nussiges Speiseöl. Das demnach zu 100 Prozent reine Speiseöl ist frei von Gentechnik sowie Konservierungs- und Zusatzstoffen. Aus kontrolliertem, biologischem Anbau entspricht das Öl den Vorgaben der DE-ÖKO-007 für mehrfach gereinigte Speiseleinsaat.

Ausgehend von der Herstellerbeschreibung verströmt das BIO-Leinöl einen würzigen Geruch nach Heu und hat ein leicht röstiges Aroma. Sie verwenden es für die Zubereitung und Verfeinerung warmer Speisen und frischer Salat-Dressings sowie leichter Sommerdipps. Bitte erwärmen Sie das Leinöl nicht, denn das würde die Inhaltsstoffe zerstören.

Hoher Fettsäureanteil: Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehört die Linolensäure mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Linolsäure und Omega-9-Ölsäure. Der Körper kann diese Fettsäuren nicht produzieren und ist auf die Lebensmittel angewiesen. Dank des hohen Anteils decken Sie laut Hersteller mit dem Leinöl Ihren Tagesbedarf.

manako setzt nach eigenen Aussagen in der ersten Kaltpressung mäßigen Druck ein. Der Hersteller will damit eine nachträgliche Wärmeschädigung vermeiden, die zu physischen und chemischen Veränderungen führen könnte. Es handelt sich um ein Naturprodukt, das natürlichen Schwankungen unterliegt. Geschmackliche und farbliche Veränderungen wie Trübungen und Bodensatz sind nach Herstellerangaben nicht auszuschließen. Lagern Sie die Flaschen kühl und lichtgeschützt. 2019 hat manako für sein Leinöl den silbernen Preis der DLG-Qualitätsprüfung erhalten. DLG steht für Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft.

Was ist in Leinöl enthalten? Leinöl besteht zu 90 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Hinzu kommen verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wie die Zusammensetzung im Einzelnen aussieht, erfahren Sie im Ratgeber.

Der Hersteller weist darauf hin, dass sein Bio-Leinöl beim Kauf 1 bis 2 Wochen alt ist. Es ist bei der Lieferung luftdicht verschlossen. Um die Haltbarkeit auf 3 Monate zu verlängern, lagern Sie die Flasche in der Tiefkühltruhe. Bei Temperaturen unter 4 Grad Celsius kann es zu Flocken oder Eintrübungen kommen. Erst wenn das Öl Zimmertemperatur erreicht, wird es klar. Das stellt keine Qualitätsminderung dar, sondern einen Beweis, dass es sich um ein Naturprodukt handelt.

Zusammenfassung

Dieses Bio-Leinöl wird in den hauseigenen Ölpressen nach den Kriterien der DE-ÖKO-007 kalt gepresst. Es enthält dem Hersteller zufolge einen hohen Anteil ungesättigter und gesättigter Fettsäuren und ist zu 100 Prozent rein. Das Aroma wird mit röstig und nussig beschrieben und Sie erhalten insgesamt 500 Milliliter des Leinöls.

FAQ

Wie viel Leinöl ist in der Flasche enthalten?

Die grüne Glasflasche beinhaltet 250 Milliliter BIO-Leinöl von manako. In einem Paket sind zwei Flaschen enthalten.

Wie dosiere ich das BIO-Leinöl?

Laut Hersteller ist die Flasche mit einem Ausgießer versehen, der eine saubere Dosierung ermöglichen soll. Die Herstellerempfehlung liegt bei einer Tagesdosis von 10 bis 15 Millilitern.

Hat das manako-Leinöl das Bio-Zertifikat?

Ja, auf der Packung ist das Bio-Zertifikat zu sehen. Demnach erfüllt der Hersteller die Vorgaben der DE-ÖKO-007.

Wie lange ist das Öl in der geschlossenen Flasche haltbar?

Wenn Sie die unangebrochene Flasche bei Temperaturen von 5 bis 10 Grad Celsius lagern und direkten Lichteinfluss vermeiden, soll sich das Öl bis zu 2 Monate halten.

2. Fünfmal 250 Milliliter Leinöl von BIOMOND aus mehrfach gereinigter Leinsaat

In einer Flasche sind 250 Milliliter Leinsamenöl enthalten. Im Amazon-Angebot erhalten Sie drei Flaschen plus zwei Flaschen geschenkt. BIOMOND setzt auf eine Kaltpressung, die zu 100 Prozent auf eine natürliche Zusammensetzung zurückgeht. Nach dem Absetzen wird das Leinöl gemäß Hersteller eingefroren, um die Omega-3-Fettsäuren zu erhalten. Kurz vor dem Versand nimmt BIOMOND das tiefgefrorene Speiseöl aus der Kühlung. Dieses native Öl besteht zu 99,9 Prozent aus brauner Leinsaat, die auf biologischen Anbau zurückgeht. Das Öl entspricht den Vorgaben DE-037 der Öko-Kontrollstelle.

Wie erfolgt die Herstellung von Leinöl? Das Speiseöl wird entweder heiß- oder kaltgepresst. Meist kommen dabei sogenannte Schneckenpressen zum Einsatz. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber.

Die mehrfach gereinigte Speiseleinsaat wurde ohne Pestizide oder Zusatzstoffe angebaut. Der Hersteller verspricht eine frische Ernte und Pressung. Dafür steht demnach eine eigene Ölmühle mit einer tagesfrischen Kaltpressung zur Verfügung. BIOMOND beschreibt den Geschmack als nussig und bekömmlich. Laut Hersteller eignet sich dieses Öl für die Zubereitung von Salaten und zur Verfeinerung warmer Speisen. Dennoch sollten Sie das Speiseöl wie die anderen Leinöle nicht erhitzen.

Das Leinsamenöl ist dem Hersteller zufolge weder mit chemischen Zusätzen versetzt noch hat es eine zusätzliche Bearbeitung erfahren. 100 Gramm enthalten 879 Kilokalorien, die Vitamine E, D, C, B1, B2 und Provitamin A sowie 98,5 Gramm Fett. Letzteres setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Gesättigte Fettsäuren: 9,1 Gramm – dazu zählen Palmitin- und Stearinsäure
  2. Ungesättigte Fettsäuren: 72,3 Gramm – davon Omega-6 mit 13,4 Gramm und Omega-3 mit 58,9 Gramm

Zusammenfassung

Sie erhalten im Lieferumfang drei Flaschen mit jeweils 250 Millilitern Bio-Leinsamenöl sowie zwei Flaschen als Gratis-Geschenk. Das Öl stammt gemäß Hersteller von mehrfach gereinigter Speiseleinsaat und aus tagesfrischer Kaltpressung. Es soll nussig schmecken, bekömmlich sein und keinerlei Zusätze enthalten.

FAQ

Schmeckt dieses Leinöl bitter?

Nein, Amazon-Kundenangaben zufolge hat dieses Leinöl einen mild-nussigen Geschmack. Wenn es bitter schmeckt, ist demnach etwas mit dem Öl nicht in Ordnung.

Ist das BIOMOND-Leinöl für Babynahrung geeignet?

Ja, Kunden bei Amazon empfehlen das Öl für die Zubereitung von Babynahrung. Sicherheitshalber sollten Sie Ihren Kinderarzt fragen.

Kann ich das Leinöl zum Braten und Kochen verwenden?

Nein, der Hersteller empfiehlt, das Leinöl von BIOMOND nicht zu erhitzen. Es ist für den Kaltverzehr geeignet, was für jedes Leinsamenöl gilt.

Ist dieses Speiseöl ungefiltert?

Ja, der Hersteller gibt sein Leinöl nach eigenen Angaben ungefiltert in die Glasflasche.

3. Mühlenfrisches Leinöl der Ölmühle Solling mit nussig-mildem Geschmack

Dieses Bio-Leinöl stammt laut Hersteller aus anerkanntem ökologischem Naturland. Demnach wird das Olivenöl täglich kalt gepresst. Aufgrund der Rohkostqualität verspricht Ihnen der Hersteller eine hohe Menge an Omega-3-Fettsäuren sowie einen milden und nussigen Geschmack. Demnach wird das Produkt durch akkreditierte Fachlabore in Deutschland rückstandskontrolliert. Das Öl ist vegan, gluten- und laktosefrei. Pro 100 Gramm sind 50 Gramm Alpha-Linolsäure enthalten.

Das Leinsamenöl der Ölmühle Solling wird aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen und gehört gemäß Hersteller zu den gesunden und naturbelassenen Speiseölen, die eine schonende Filtration durchlaufen. Ab der Herstellung ist dieses Öl demnach für 8 bis 10 Wochen haltbar, wenn Sie es an einem dunklen und kühlen Ort lagern. Sie sollten die Flasche nach dem Öffnen gut verschließen und in den Kühlschrank stellen. 100 Gramm enthalten 100 Gramm Fette und 0 Gramm Ballaststoffe sowie 0 Gramm Eiweiße.

Was ist der Unterschied zwischen Leinöl und Leindotteröl? Auf der Herstellerseite widmet sich die Ölmühle Solling den Qualitäten des Leinöls und erklärt die Unterschiede zum Leindotteröl. Es handelt sich um unterschiedliche Pflanzen. Die Leinpflanze gehört zu den Leingewächsen, während Leindotter zu der Familie der Kreuzblütengewächse gehört. Beide Samen enthalten eine hohe Menge an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Die Ölmühle beschreibt den Geschmack des Leinöls als nussig und mild, während die meisten Leindotteröle heuartig oder erbsig schmecken.

Der Hersteller betont eine sorgfältige Auslese der Rohstoffe und die schonende Ölgewinnung mithilfe kleiner Spindelpressen. Das Unternehmen stellt demnach kleine Chargen mühlenfrisch her, um eine hohe Qualität zu halten. Die wertvollen und sensiblen Öle werden kalt gepresst und nicht chemisch behandelt oder desodoriert. Das soll Ihnen den typischen Geschmack bieten.

Zusammenfassung

Das ökologische Leinsamenöl kommt aus den Spindelpressen der Ölmühle Solling und ist maximal 10 Wochen im Kühlschrank fest verschlossen haltbar. Sie erhalten eine Glasflasche mit 250 Millilitern Inhalt und einem gemäß Hersteller mild-nussig schmeckenden Öl. Dieses wird demnach mühlenfrisch hergestellt und von Fachlaboren nach Rückständen kontrolliert.

FAQ

Wie lange ist das Leinöl der Ölmühle Solling haltbar?

Auf seiner Website spricht der Hersteller von 8 bis 10 Wochen Haltbarkeit ab Herstellung, vorausgesetzt Sie lagern die Ölflaschen trocken, kühl und dunkel.

Woher stammt das Öl?

Gemäß Hersteller stammt das Produkt aus Naturland zertifizierten Betrieben in Deutschland, Indien, Rumänien und China. Er verspricht eine Kontrolle der landwirtschaftlichen Betriebe sowie beim Wareneingang der Saat.

Wie schmeckt das Leinöl?

Die Ölmühle Solling beschreibt den Geschmack als mild-nussig, aber auf keinen Fall als bitter.

Bei wie viel Grad erfolgt die Pressung?

Laut der Ölmühle Solling handelt es sich bei dem Leinöl um eine Kaltpressung bei circa 37 Grad Celsius, um die empfindlichen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

Kann ich das Leinöl einfrieren?

Ausgehend von der Herstellerseite verlängern Sie die Haltbarkeit, indem Sie das Öl einfrieren. Das Öl zieht sich bei Kälte zusammen. Die Flaschen platzen nicht in der Gefriertruhe. Lassen Sie das Öl vor dem Gebrauch vollständig auftauen. So erhält es seine physikalisch chemischen Eigenschaften zurück. Eine schadhafte Oxidation mit Luftsauerstoff soll in diesem Zeitraum aussetzen.

4. Premium-BIO-Leinöl von Steinberger aus Erstpressung und mit Ausgießer

Das Premium-Leinöl von Steinberger wird aus ökologischer Landwirtschaft gewonnen und gehört zu den zertifizierten Lebensmitteln, die dem Hersteller zufolge frei von Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen sind. Er beschreibt sein Leinöl als geschmacksneutral. Die Leinsaat wird in der Ukraine angebaut und in Deutschland schonend kalt gepresst und in Flaschen gefüllt. Es handelt sich um die Erstpressung, die gemäß Steinberger schnellstmöglich an Sie versandt wird.

Der Hersteller bezeichnet sein BIO-Leinöl als flüssiges Gold, was an dem hohen Anteil ungesättigter Omega-3-Fettsäuren liegen mag. Dieses Leinöl soll mindestens 9 Monate haltbar sein. Sobald Sie die Flasche geöffnet haben, sollten Sie das Leinöl innerhalb der nächsten 8 Wochen aufbrauchen. Achten Sie auf eine dunkle und kühle Lagerung bei bestenfalls 5 bis 10 Grad Celsius im Kühlschrank. Wenn Sie das Produkt in der Tiefkühlung aufbewahren, können Sie die Haltbarkeit der Amazon-Beschreibung zufolge um 3 Monate verlängern.

In 100 Gramm Leinöl sind 11 Gramm gesättigte, 18 Gramm einfach ungesättigte und 71 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Mit einem dezenten und wohlschmeckenden Aroma soll dieses Öl zu verschiedensten kalten Speisen passen. In einer Flasche sind 250 Milliliter Öl enthalten, das Sie sauber über den innenliegenden Kunststoff-Ausgießer dosieren sollen. Zugleich schützt die dunkelgrüne Glasflasche das Leinöl vor Lichteinfluss. In der Amazon-Beschreibung erhalten Sie eine Geld-zurück-Garantie innerhalb von 30 Tagen.

Wie sollte ich Leinöl lagern? Bei der Lagerung müssen Sie das Öl vor allem vor Licht und Wärme schützen. Der Kühlschrank ist dafür sehr gut geeignet.

Zusammenfassung

Das Bio-Leinöl entsteht nach den ökologischen Vorgaben der Bio-Zertifizierung. Es soll besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sein. Sie dosieren das Öl mithilfe des Ausgießers und nutzen es für verschiedenste Kaltspeisen. Der Hersteller verspricht ein geschmacksneutrales Leinöl, das nach der Erstpressung umgehend versandt wird.

FAQ

Darf ich das Leinöl erhitzen?

Der Hersteller rät davon ab, das Öl zu erhitzen, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

Welche Mengen an Linolensäure enthält das Produkt?

In der Amazon-Beschreibung sind 50 Prozent enthaltene Alpha-Linolensäure angegeben sowie 22 Prozent Ölsäure und 16 Prozent Linolsäure.

Wie viele Kalorien enthält das Öl?

Der Energiegehalt von 100 Gramm beträgt 900 Kilokalorien.

Zu welchen Speisen verwende ich das Premium-BIO-Leinöl von Steinberger?

Der Hersteller liefert auf der Webseite einige Rezeptvorschläge. So können Sie zum Beispiel eine Frühstücksbowl aus Joghurt, Müsli und Overnight Oats sowie frischen Früchten herstellen. Ansonsten wird das Öl zu kalten Speisen wie Salaten, Gemüse, Joghurt, Müslis sowie im Quark empfohlen.

Wie viel ist in einer Flasche enthalten?

Sie bekommen das Steigenberger-BIO-Leinöl Premium in einer 250 Milliliter-Glasflasche.

5. Byodo Natives Leinöl in einer licht- und luftgeschützten Dose – speziell gefiltert

Das native Leinöl von Byodo gehört laut Hersteller zu den Premiumölen mit einem ausgewogenen mild-nussigen Geschmack. Die enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 sollen das Immunsystem stärken und die Haut vor Schadstoffeinflüssen schützen. Es handelt sich nach Herstellerangaben um ein 100-prozentig reines Bio-Öl, das durch eine Kaltpressung unter Luft- und Lichtabschluss hergestellt wurde.

Spezielles Filtersystem: Dank der speziellen Filterung werden gemäß Hersteller unerwünschte Bitterstoffe entfernt, die wertvolle Fettsäuren-Zusammensetzung ist davon aber nicht berührt.

In der lichtgeschützten Dose ist das Speiseöl vor äußeren Einflüssen geschützt und soll seine volle Qualität lange bewahren. Das empfindliche Leinöl verträgt keinerlei Hitze und Sie sollten es im Kühlschrank aufbewahren. Es stammt dem Hersteller zufolge aus der ersten Pressung und hat den Zusatz „nativ“. Die sortenreinen Speiseöle werden mit Wasserdampf gewaschen. 100 Milliliter Speiseöl haben 830 Kilokalorien. Enthalten sind 92 Gramm Fett, davon

  • 8 Gramm gesättigte Fettsäuren
  • 18,4 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren
  • 65,9 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Byodo verspricht einen naturbelassenen Geschmack und 100 Prozent biologische Rohstoffe. Im Unternehmen finden demnach regelmäßige Produkttests und Verkostungen statt. Der Hersteller hat interne Sensorik- und Verbraucher-Panels entwickelt, mit deren Hilfe er die Speiseöle beurteilen lässt. Im Lieferumfang erhalten Sie zwei Öldosen mit jeweils 250 Millilitern.

Zusammenfassung

Byodo stellt dieses native Leinöl nach eigenen Angaben in Kaltpressung her und füllt es danach in luft- und lichtgeschützte Dosen ab. Laut Hersteller hat das Leinöl einen mild-nussigen Geschmack und ist reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Mithilfe eines speziellen Filtersystems sollen Bitterstoffe entfernt und gleichzeitig die Fettsäuren-Zusammensetzung erhalten werden.

FAQ

Wie wird das native Leinöl von Byodo hergestellt?

Es entsteht gemäß Hersteller in der Kaltpressung unter Luft- und Lichtabschluss. Direkt danach geht es demnach in die Blechdose und wird bis zum Versand gekühlt gelagert.

Woraus besteht die Leinöldose?

Auf der Herstellerwebsite ist von Weißblech die Rede. Byodo betont, dass nur die Dose das wertvolle native Öl nachhaltig schützen kann. Zudem hat Weißblech demnach die höchste Recyclingquote aller Materialien und kann beliebig oft wiederverwendet werden.

Wo finde ich das Verfallsdatum des Leinöls?

Ausgehend von den Produktfotos sollten Sie das Haltbarkeitsdatum auf der Rückseite der Leinöldose ablesen.

Kann ich die Dose einfrieren?

Weder in der Produktbeschreibung noch auf der Herstellerseite konnten wir Einschränkungen in Bezug auf die kühle Lagerung finden. Grundsätzlich können Sie Leinöl in die Gefriertruhe stellen, um es länger haltbar zu machen. Fragen Sie sicherheitshalber beim Hersteller nach, ob Sie die Dose einfrieren können.

6. Leinöl von biozentrale für Kaltes und Warmes aus hochwertigen Bio-Leinsamen

Das kaltgepresste Bio-Leinöl der biozentrale verwenden Sie laut Hersteller für die Verfeinerung warmer Gerichte und kalter Salate. Verfeinern Sie mit diesem Öl Kartoffeln mit Quark, Salate oder stellen Sie Rohkost sowie Smoothies her. Das Leinöl wurde demnach aus ausgewählten und hochwertigen Bio-Leinsamen in einer schonenden Kaltpressung gewonnen, um einen intensiven Geschmack zu erreichen. Durch die sorgfältige Herstellung möchte die biozentrale einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren sicherstellen. Dieses Speiseöl ist gluten- und laktosefrei sowie vegan.

Welche Vorteile bietet mir Leinöl? Dem Leinöl werden zahlreiche positive Wirkungen auf den menschlichen Körper nachgesagt. So soll es die Risikofaktoren für Übergewicht verringern, die Blutwerte positiv beeinflussen und den Fettabbau innerhalb der Muskulatur beschleunigen. Auch äußerlich können Sie Leinöl anwenden. In unserem Ratgeber informieren wir Sie ausführlich darüber.

Sie erhalten drei dunkelgrüne Glasflaschen mit jeweils 250 Millilitern Leinsamenöl. Achten Sie auf eine dunkle und kühle Lagerung. Naturgemäß kann es zu leichten Eintrübungen kommen, die aber nicht die Qualität des Leinöls mindern. Auf der Rückseite sehen Sie das anerkannte EU-Bio-Siegel. Das Öl kommt aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft. 100 Gramm bringen es auf einen Kaloriengehalt von 828 Kilokalorien. Die enthaltenen Fette teilen sich in ungesättigte und gesättigte Fettsäuren. Allein der Gehalt der Omega-3-Fettsäuren kommt auf 52 Gramm pro 100 Milliliter.

Zusammenfassung

Das Leinöl der biozentrale trägt das Bio-Zertifikat. Der Hersteller verwendet für das Produkt laut eigener Aussage hochwertige Bio-Leinsamen. Diese werden demnach schonend kalt gepresst und ergeben ein Leinöl mit intensivem Geschmack. Sie erhalten dreimal 250 Milliliter des Leinöls, das in 100 Millilitern 52 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthält.

FAQ

Wie lang ist das Bio-Leinöl der biozentrale haltbar?

Amazon-Kundenangaben zufolge können Sie das Leinöl über 8 Wochen dunkel und kühl lagern.

Kann ich das Öl bei Allergien verwenden?

Dazu fragen Sie am besten Ihren Hausarzt. Weder in der Produktbeschreibung noch auf der Herstellerseite konnten wir Allergene finden. Zusätzlich ist dieses Bio-Leinöl der biozentrale glutenfrei und laktosefrei und soll nicht zu Verdauungsbeschwerden führen.

Darf ich das Öl erhitzen?

Nein, bei kalt gepressten Leinölen wie dem Bio-Leinöl der biozentrale liegt der Rauchpunkt niedriger als bei den gewöhnlichen Speiseölen. Sie sollten das Leinöl lieber nicht erhitzen und nur bei warmen Mahlzeiten als Ergänzung verwenden.

Ist das Produkt Bio-zertifiziert?

Ja, in der Amazon-Beschreibung ist eine Zertifizierung nach EG-Öko-Verordnung angegeben .

7. Sechserpack Alnatura-Bio-Leinöl mit nussigem, leicht bitterem Geschmack

Das native Bio-Leinöl von Alnatura ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hat laut Hersteller einen nussigen und leicht bitteren Geschmack. Dieses Aroma können Sie demnach mit Quark oder Kartoffeln kombinieren und es bereichert Salate und kalte Speisen. Im Lieferumfang sind sechs Flaschen mit jeweils 250 Millilitern enthalten. Das Öl ist in eine dunkelgrüne Glasflasche mit einem festen Schraubverschluss abgefüllt. Schützen Sie es vor direktem, warmem Sonnenlicht. Das Öl wurde aus erster Kaltpressung gewonnen.

Was bedeutet nativ? Mit nativ beschreiben die Hersteller die Qualität des Leinöls. Demnach soll es einen typischen Geschmack haben und seine naturbelassene Farbe behalten. Die nativen Leinöle sind zumeist kalt gepresst. Es gelten europaweite Grenzwerte, an die sich die Hersteller halten müssen.

100 Milliliter des Leinöls enthalten 837 Kilokalorien. Die 93 Gramm Fette teilen sich auf 10 Gramm gesättigte, 20 Gramm einfach ungesättigte und 63 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren auf. In 100 Gramm des Produktes sind 48 Gramm Omega-3-Fettsäuren enthalten. Je nach Wunsch können Sie es mit anderen neutralen Speiseölen kombinieren. Da die enthaltenen Fettsäuren empfindlich sind, sollten Sie es nach Empfehlung des Herstellers nicht erhitzen.

Zusammenfassung

Alnatura bietet Ihnen nach eigenen Angaben ein Bio-Leinöl mit einem speziellen, nussigen und leicht bitteren Geschmack. In der 250-Milliliter-Flasche befindet sich demnach ein hochwertiges Speiseöl aus der ersten Kaltpressung, das besonders viel Omega-3-Fettsäuren enthält. Sie erhalten sechs dunkelgrüne Glasflaschen.

FAQ

Hat das Leinöl von Alnatura die Bio-Zertifizierung?

Ja, auf der Rückseite der Flasche befindet sich das EU-Siegel, das grüne Blatt, das für eine anerkannte Bio-Zertifizierung steht. Es sind nur naturbelassene Inhaltsstoffe in diesem Öl enthalten.

Ist das Öl kaltgepresst?

Ja, auf der Flasche findet sich der Vermerk Erste kalte Pressung.

Wie viel ist in der Flasche enthalten?

In einer Flasche sind 250 Milliliter Bio-Leinöl von Alnatura enthalten. Zum Lieferumfang gehören sechs Speiseölflaschen.

Wie bewahre ich die Flasche nach dem Öffnen auf?

Das Öl sollten Sie vor Wärme und direktem Sonnenlicht schützen. Die angebrochene Flasche bewahren Sie dem Hersteller zufolge im Kühlschrank auf.

8. Leinöl von Kunella mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren

Das Kunella-Leinöl ist dem Hersteller zufolge reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Er empfiehlt Ihnen die Verwendung des Speiseöls zum Beispiel für Quark und Pellkartoffeln, aber vor allen Dingen für viele Gerichte der kalten Küche. Erkennen Sie leichte Eintrübungen oder schwache Ablagerungen im Öl, ist demnach die Qualität nicht beeinträchtigt, sondern es ist ein Zeichen für die naturbelassene Zusammensetzung.

Worauf muss ich beim Kauf von Leinöl achten? Es gibt einige Kaufkriterien, die Sie beachten sollten. Dazu gehören das Herstellungsverfahren, das Aufbewahrungsgefäß und die Beschaffenheit des Öls. Im Ratgeber finden Sie dazu weitere Tipps.

Schützen Sie das Leinöl vor direkter Sonnenstrahlung und Wärme. Sobald Sie die 250-Milliliter-Flasche geöffnet haben, sollten Sie das Speiseöl schnellstmöglich aufbrauchen, da es eine Haltbarkeit von wenigen Wochen mitbringt. Das Datum der Mindesthaltbarkeit finden Sie auf dem Etikett. Ausgehend von den Nährwertangaben in der Produktbeschreibung bei Amazon enthalten 100 Milliliter Leinöl 837 Kilokalorien. Darin sind 93 Gramm Fette enthalten, wovon 8 Gramm gesättigte, 17 Gramm einfach ungesättigte und 68 mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind.

Zusammenfassung

Das Leinöl von Kunella enthält laut Hersteller einen hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie können dieses Öl den Herstellerangaben zufolge in kalten Speisen einsetzen. In der durchsichtigen Glasflasche sind 250 Milliliter Speiseöl enthalten, die Sie nach dem Öffnen zügig verbrauchen sollten.

FAQ

Wie schmeckt das Kunella-Leinöl?

Amazon-Kundenangaben zufolge ist das Aroma herb-nussig. Es sollte aber auf keinen Fall ranzig oder unangenehm schmecken, in dem Fall ist das Öl über dem Verfallsdatum.

Ist das Leinöl kaltgepresst?

Dazu sind keine Aussagen vom Hersteller zu finden und Amazon-Kunden liefern unterschiedliche Angaben. Bitte fragen Sie direkt bei Kunella Feinkost nach.

Wie viel Öl ist in einer Flasche enthalten?

Eine Glasflasche enthält 250 Milliliter Leinöl.

Erhalte ich das Produkt in einer dunklen Glasflasche?

Nein, es handelt sich um transparentes Glas. Sie sollten noch vorsichtiger bei der Lagerung vorgehen und das Leinöl am besten dunkel und kühl lagern – der Kühlschrank ist dafür sehr gut geeignet.

9. Rapunzel Leinöl aus Goldleinsaat – im OXYGUARD-Verfahren hergestellt

Das native Leinöl von Rapunzel wurde dem Hersteller zufolge in der hauseigenen Ölmühle im Allgäu gepresst, um sein fein nussiges Aroma und die typische Bitternote in kalten Gerichten zu erhalten. Dabei wird demnach das spezielle OXYGUARD-Verfahren genutzt, das schonend mit den Leinsamen umgeht und die wertvollen Inhaltsstoffe bewahrt. In 100 Gramm Leinöl sind 57 Gramm essenzielle ungesättigte Linolsäure enthalten.

Das Öl wird aus Goldleinsaat hergestellt. Im direkten Vergleich zu braunen Leinsamen sollen die Goldleinsamen mehr wertvolle Linolsäure enthalten, wozu die Omega-6-Fettsäuren gehört, und weniger alpha-Linolsäure, was der Omega-3-Fettsäure entspricht. Zugleich soll die Goldleinsaat ein höheres Quellvermögen besitzen.

Die Pressung erfolgt gemäß Hersteller unter Ausschluss von Wärme, Luft und Licht. Die abgedunkelte braune Flasche und der feste Drehverschluss sorgen demnach dafür, dass wenig Sauerstoff in das Innere gelangt. Das würde zu einer unnötigen Oxidation führen und die Haltbarkeit verkürzen.

Sie sollten die Flasche nach dem Öffnen dunkel und kühl lagern. Nur so erhalten Sie die wertvollen Inhaltsstoffe in der bestmöglichen Qualität. Ein guter Platz für das Leinöl ist im Kühlschrank. In dieser Flasche sind 500 Milliliter enthalten. 100 Milliliter kommen auf einen Energiegehalt von 900 Kilokalorien. Außerdem sind in 100 Gramm enthalten:

  • Vitamin E: 11 Milligramm
  • Gesättigte Fettsäuren: 8,4 Gramm
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 18,2 Gramm
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 73,4 Gramm

Zusammenfassung

Laut Rapunzel wird das kalt gepresste native Leinöl mithilfe des speziellen OXYGUARD-Verfahrens schonend hergestellt. Nach der Erstpressung in der firmeneigenen Ölmühle wird das Öl demnach sofort abgefüllt und gekühlt. Die Gewinnung erfolgt aus der Goldleinsaat und das Öl soll Ihnen ein nussiges Aroma mit typischer Bitternote bieten.

FAQ

Wurde das Leinöl von Rapunzel kalt gepresst?

Ja. Es handelt sich nach Herstellerangaben um ein natives Speiseöl, das schonend kalt gepresst wurde.

Hat Rapunzel eine Glas- oder eine Plastikflasche eingesetzt?

Das Olivenöl befindet sich in einer Glasflasche und soll die wertvollen Inhaltsstoffe lange behalten.

Woher stammt die Leinsaat?

Auf dem Etikett der Flasche ist Nicht EU-Landwirtschaft vermerkt. Die Leinsamen stammen demnach nicht aus Deutschland beziehungsweise Europa.

Wie viel Omega-3-Fettsäure enthält das Öl?

In 100 Gramm des Leinöls sind 57 Gramm Omega-3-Fettsäuren in Form der Alpha-Linolensäure enthalten.

Schon gewusst?Was ist Leinöl?

Dieses pflanzliche Öl entsteht durch Kaltpressung aus Leinsamen. Es hat einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Alternativ ist von Leinsamenöl die Rede. Dieses Speiseöl hat eine klare gelbe Farbe und hat häufig einen mild-nussigen, manchmal auch einen leicht bitteren Geschmack. Die Leinsamen stammen vom Gemeinen Lein, der als eine der ältesten Naturpflanzen gilt. Da seine Samen einen hohen Ölgehalt aufweisen, zählt der Lein zu den Ölpflanzen.

Für die Herstellung sollten die Leinsamen frisch sein und im Ganzen verarbeitet werden. Nur so bleiben die wertvollen Omega-3-Fettsäuren intakt. Zudem sollte die Herstellung durch Kaltpressung erfolgen, da dies als schonend gilt. Nach der Pressung der Leinsamen bleibt ein sogenannter Presskuchen übrig, aus dem sich pflanzliches Protein herstellen lässt. Verwechseln Sie das Leinsamenöl nicht mit dem Leindotteröl. Es ist zwar ebenfalls reich an Omega-3-Fettsäuren, ist im Gegenzug aber weniger verbreitet.

Der heutige Bekanntheitsgrad des Leinöls ist Dr. Johanna Budwig zu verdanken. Die Apothekerin und Biomechanikerin hat sich lange Jahre mit den gesundheitlichen Vorteilen des Öls auseinandergesetzt. Sie entwickelte klassische Kombinationen wie Quark und Leinöl oder empfahl die Einnahme eines Esslöffels Leinsamenöl auf nüchternen Magen.

Der Anteil der Inhaltsstoffe im Leinöl

Leinöl TestZu 90 Prozent besteht jedes Leinöl aus ungesättigten Fettsäuren. Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzenölen ist der Anteil an Omega-3-Fettsäuren höher. Ausgehend von 30 Gramm Leinöl, was zwei Esslöffeln entspricht, sind die folgenden Inhaltsstoffe enthalten:

  • 248 Kilokalorien
  • 29 Gramm Fett – davon 3,3 Gramm gesättigte Fettsäuren, 6,7 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren und 19 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • 15 Gramm Alpha-Linolsäure in 19 Gramm mehrfach ungesättigten Fettsäuren
  • 4,5 Milligramm Vitamin A

Aufgrund des hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren empfehlen viele Ernährungsexperten und Ärzte die Einnahme des Öls, wenn Sie zum Beispiel unter hohen Blutfettwerten, Cholesterin- und Blutzuckerwerten oder chronischen Erkrankungen leiden. Hinter letzteren steckt in vielen Fällen eine damit verbundene chronische Entzündung. Leinöl gilt als weniger entzündlich als Sonnenblumenöl und Rapsöl, was nicht zuletzt an dem Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren von 1:3 liegen soll.

Die Fettsäuren sollen einen hohen Blutzuckerspiegel und Blutdruck senken. Leinöl soll außerdem eine gefäß- und herzschützende Wirkung haben. Im Zusammenhang mit Omega-3-Fettsäuren lassen sich die pflanzliche Omega-3-Fettsäure ALA und die tierischen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA unterscheiden:

  1. ALA soll eine entzündungsverändernde Wirkung haben. Der Körper wandelt diese Fettsäure in Energie und nicht in Depotfett um.
  2. EPA und DHA werden weniger in Energie umgewandelt. Der Körper kann die beiden Fettsäuren als Baumaterial verwenden, zum Beispiel für das zentrale Nervensystem. Das menschliche Nervensystem besteht zum Großteil aus EPA und DHA. Die Bestandteile sollen für eine gute Beweglichkeit in der Zellmembran sorgen und sind in tierischen Lebensmitteln enthalten.

Wesentliche Bestandteile im Leinöl

Wichtig!Leinöl ist aus verschiedensten Fettsäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen zusammengesetzt. Die wichtigsten Bestandteile stellen wir Ihnen vor.

  • Arachidsäure: Eine chemische Verbindung der gesättigten Fettsäuren ist die Arachidsäure. Sie ist in tierischen und pflanzlichen Fetten enthalten. Der Bestandteil ist für Menschen nicht essenziell, da der Körper Arachidsäure selbst herstellen kann. Die Säure übernimmt eine wichtige Aufgabe bei bestimmten Abläufen im menschlichen Körper. Zugleich sagt man diesem Bestandteil eine hautpflegende Wirkung nach.
  • Alphalinolensäure: Es handelt sich um eine dreifach ungesättigte Fettsäure, die zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren gehört. Sie ist mit entzündungshemmenden Eigenschaften verbunden und wichtig für Körperfunktionen wie die Herzfrequenz und den Blutdruck. Außerdem soll sie einen ausgewogenen Cholesterinspiegel unterstützen. Neben den Leinölen ist die α-Linolensäure in hochwertigen Speiseölen wie zum Beispiel im Schwarzkümmelöl enthalten.
  • Gammalinolensäure: Die Gammalinolensäure soll eine bessere Durchblutung unterstützen und die Schleimhäute schützen. Der Inhaltsstoff sorgt in diesem Zusammenhang für eine optimale Reizweiterleitung.
  • Linolsäure: Linolsäure hat für den menschlichen Organismus essenzielle Eigenschaften. Neben dem Leinöl ist die Linolsäure in Wurst, Fisch und anderen Lebensmitteln enthalten. Ihr sagt man die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen nach. Sie gehört zu den Bestandteilen der menschlichen Haut und reduziert entzündliche Wirkungen wie Pickel, Altersflecken oder Lichtschädigungen.
  • Ölsäure: Der Vertreter der ungesättigten Fettsäuren aus der Omega-9-Gruppe ist in fast allen tierischen und pflanzlichen Ölen enthalten. Ölsäure findet Anwendung in Massageölen, Lotionen und Cremes. Die Säure soll eine sanfte Wirkung haben und die Haut befeuchten. Zugleich soll sie den Cholesterinspiegel regulieren.
  • Palmitinsäure: Die gesättigte Fettsäure befindet sich zu circa 20 Prozent in den menschlichen Fettablagerungen.
  • Stearinsäure: Diese essenzielle Fettsäure ist ein Zusatzstoff der Lebensmittelindustrie und kommt bei Arzneimitteln zum Einsatz.
  • Polyphenole: Der sekundäre Pflanzenstoff soll eine antioxidative Wirkung besitzen und die Körperzellen vor den freien Radikalen schützen.
  • Lignane: Es handelt sich um wasserlösliche pflanzliche Hormone, die mit antioxidativen Eigenschaften einhergehen. Sie sollen freie Radikale vernichten und den menschlichen Organismus positiv beeinflussen. Ihre Wirkung ähnelt dem weiblichen Östrogen und beeinflusst den Lebensalterungsprozess positiv.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente

Leinöl VergleichEin wichtiger Bestandteil der Leinöle sind Mineralstoffe und Spurenelemente wie zum Beispiel Phosphor, Eisen, Kupfer, Kalium, Magnesium, Natrium und Calcium. Magnesium ist mit positiven Wirkungen des Energiestoffwechsels, der Nerven und der Muskelfunktionen verbunden. Calcium ist ein essenzielles Mineral im menschlichen Körper, vor allen Dingen in den Knochen und in den Zähnen. Kalium reguliert den Blutdruck und kann laut Aussage der Wissenschaftler in Einzelfällen den Blutdruck senken und die Gefahren für Schlaganfälle eindämmen.

Natrium übernimmt die Regulierung des Wasserhaushaltes und die Weiterleitung der Nervenimpulse. Calcium und Kalium steuern die Muskeltätigkeit. Kupfer hat als Spurenelement eine wichtige Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen, der Förderung der Immunstärke und der Wundheilung. Über Kupfer ist der menschliche Organismus in der Lage, Eisen aufzunehmen. Phosphor soll im Zusammenhang mit Calcium für eine erhöhte Festigkeit von Zähnen und Knochen sorgen.

Die Vitamine

Im Leinöl finden sich verschiedenste Vitamine. Diese spielen eine wesentliche Rolle für einen gesunden Organismus. Das Provitamin A soll zum Beispiel eine Bedeutung für das Wachstum und das Immunsystem haben sowie die Zellen und das Gewebe schützen. Weitere Aufgaben übernimmt das Provitamin A für die Schleimhäute, die Atmung, die Verdauung und die Bindehaut der Augen.

Für eine gute Leistungsfähigkeit sollen die Vitamine B1 und B2 sorgen. Sie unterstützen die Grundfunktionen und den Stoffwechsel. Vitamin C fördert das Immunsystem und ist ein freier Radikalfänger, der für einen zusätzlichen Zellschutz sorgt. Es soll die Collagen-Bildung anregen und die Haut in der Regeneration unterstützen. Vitamin E soll die Fließeigenschaften des menschlichen Blutes unterstützen.

Im Leinöl sind Spuren von Vitamin D enthalten. Der Körper benötigt allerdings für die Bildung dieses Vitamins vor allem Sonnenlicht – etwa 90 Prozent stammen von der Bildung in der Haut durch UVB-Strahlung und 10 Prozent erhalten Sie über die Nahrung. Vitamin-D übernimmt die Regelung des Calciumspiegels und eine wichtige Rolle im Knochenaufbau.

Was sind die Vor- und Nachteile der Leinöle?

Die wesentlichen Vorteile der Leinöle liegen in den enthaltenen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Außerdem schätzen viele Nutzer das meist milde und nussige Aroma sowie die manchmal leicht bittere Geschmacksnuance. Im Vergleich zu anderen Speiseölen ist das Leinöl weitaus empfindlicher und nur bis zu 2 Monate haltbar.

Lagern Sie das Leinöl dunkel und kühl. Zugleich sollten Sie dieses empfindliche Öl nicht erhitzen. Der niedrige Rauchpunkt empfiehlt sich für kalte Gerichte, Salate und Dips. Wenn Sie sich an die Vorgaben der Hersteller halten, können Sie Ihrem Körper mit jeder Mahlzeit etwas Gutes tun.

Pro und Kontra

  • Mild-nussiger Geschmack
  • Je nach Hersteller leicht bittere Note
  • Vielseitig einsetzbar in der Küche
  • Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe
  • Hohe Konzentration an ungesättigten und gesättigten Fettsäuren
  • Oftmals sauberes Portionieren dank Flasche mit Ausgießer
  • Höherer Kaufpreis
  • Geringe Haltbarkeit nach dem Öffnen
  • Etwas aufwändig in der Lagerung
  • Nicht erhitzen

Was sind die Vor- und Nachteile von Bio-Leinöl?

Befindet sich auf der Flasche das Bio-Zertifikat, stammen alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein Hauptaugenmerk liegt zudem auf der sorgsamen Lagerung und Verpackung, die nach ökologisch kontrollierten Richtlinien erfolgen. Im Vergleich zu Ölen aus konventioneller Herstellung bieten Ihnen das Bio-Leinöl folgende Vor- und Nachteile:

  • Kontrollierter Anbau europaweit
  • Stetige Kontrollen der Herstellung und Qualität
  • Ohne chemische Zusatzstoffe, Düngemittel oder Schadstoffe
  • Keine Geschmacksverstärker
  • Naturbelassenes Leinöl mit intensivem Geschmack
  • Höhere Kosten
Kurz zusammengefasst: Bei einem Bio-Leinöl profitieren Sie im besten Falle von einem schadstoffarmen oder -freien Produkt und einem natürlicheren Geschmack. Im direkten Vergleich ist das Bio-Öl oftmals deutlich teurer als die meisten herkömmlichen Speiseöle.

Wie wird Leinöl gewonnen?

FragezeichenLeinöl gibt es heiß- und kaltgepresst. Bei der Kaltpressung kommen mechanische Verfahren zum Einsatz. Doch ganz so kalt läuft diese Pressung nicht ab, denn durch die enormen Kräfte bei der Pressung entstehen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Im Gegensatz zu den meisten raffinierten Speiseölen gibt es das Bio-Leinöl nur als kalt gepresstes Öl.

Im direkten Vergleich zur Heißpressung mit Raffination gilt die Kaltpressung als schonender. In dem naturbelassenen Öl sind alle natürlichen Bestandteile enthalten, die vorher nicht erhitzt und behandelt wurden. Zu diesen Inhaltsstoffen gehören Trübstoffe und feine Fasern, die Sie im Bodensatz in der Flasche sehen. Diese stellen keinen Makel dar, sondern sollen den Geschmack verbessern. Allerdings sorgen sie für eine relativ geringe Haltbarkeit.

Das Bio-Leinöl wird in Ölpressen gewonnen. Es handelt sich um eine Schneckenpresse, die unter Druck das Öl aus der Bio-Leinsaat befördert. Danach dekantieren die Hersteller das Öl vom Bodensatz. Sie gießen es ab und füllen es in meist dunkle Flaschen. Bis die Öle in den Verkauf beziehungsweise in den Versand gehen, sollte es bei niedrigen Temperaturen um die 14 Grad Celsius lagern.

Wo wird Lein angebaut? Der Anbau der Lein-Ölsaaten erfolgt fast ausschließlich in Kanada, China, in Argentinien und in den USA sowie in der früheren Sowjetunion. Einige Bio-Bauern in Deutschland bauen heute Bio-Leinsaat an. Wenn Ihnen das wichtig ist, achten Sie auf den Zusatz auf dem Etikett: Deutsche Landwirtschaft. Sie finden die Aufschrift direkt unter dem EU-Bio-Siegel.

Was bewirkt das Leinöl im Körper?

Die guten Fette gehören zu den essenziellen Bausteinen im menschlichen Körper. Sie funktionieren wie kleine Motoren und kurbeln Stoffwechselprozesse an. Leinöl soll das Sättigungsgefühl regulieren und fettlösliche Vitamine wie Vitamin K, Vitamin D, Vitamin A, Vitamin E sowie Phytosterine liefern. Die gesunden Effekte des Leinöls lassen sich verstärken, wenn Sie es mit eiweißhaltigen Speisen zubereiten. Das sind die wichtigsten Eigenschaften, die den guten Fetten im Leinöl zugesprochen werden:

  • Herabsetzung der Risikofaktoren für Übergewicht durch Omega-3-Fettsäuren
  • Reduzierung der Entzündungsprozesse durch ungesättigte Fettsäuren
  • Stärkeres Immunsystem
  • Aufbau des zentralen Nervensystems wie des Rückenmarks und des Gehirns
  • Senkung des Insulinspiegels
  • Bildung von Gewebshormonen und Unterstützung der Blutgerinnung
  • Positive Wirkung auf Blutwerte
  • Beschleunigung des Fettabbaus innerhalb der Muskulatur
Das sollten Sie wissen: Voraussetzung für eine hohe Konzentration der hochwertigen Inhaltsstoffe ist der Kauf von einem kaltgepressten und ungefilterten Leinöl. Verschließen Sie die empfindlichen Leinöle direkt nach dem Gebrauch, damit sie keinen bitteren Geschmack annehmen und zunehmend ungenießbar werden. Sobald Sie eine Flasche Leinöl geöffnet haben, müssen Sie diese im Kühlschrank aufbewahren. Wenn Ihnen das Ganze zu aufwendig und unpraktisch erscheint, können Sie sich als Alternative zum Leinöl für Leinölkapseln entscheiden.

Äußere Anwendung von Leinöl in der Naturheilkunde

In der Naturheilkunde ist das Leinöl eines der anerkannten Hausmittel, das gegen Hautkrankheiten helfen soll. Einige Heilpraktiker setzen das Leinöl bei Schuppenflechte und Gürtelrose sowie bei oberflächlichen Verbrennungen ein. Experten empfehlen Leinöl zur Unterstützung der schulmedizinischen Behandlung und Therapie. Auch in der Kosmetik kommt das Leinöl zum Einsatz. Wir nennen Ihnen nachfolgend einige Beispiele für die äußerliche Anwendung.

Haare, Haut und Gesicht

Leinöl soll bei trockener Haut helfen und die Feuchtigkeit bis in die tiefen Poren hineinbringen. Naturheilpraktiker behandeln mit Leinöl entzündliche Hautstellen und Hautprobleme. Demnach soll das Leinöl die Selbstheilungsprozesse der Haut unterstützen.

Leiden Sie unter Hautrissen oder Hautschäden infolge von UV-Strahlen? Dann können Sie die betroffenen Stellen nach Rücksprache mit Ihrem Therapeuten unterstützend mit Leinöl behandeln. Bei Hautproblemen sollten Sie zudem auf eine ausgewogene Ernährung achten. Frei nach dem Motto, dass die Schönheit von innen kommt, kann Sie Leinöl von innen und außen unterstützen.

Das beste LeinölZur Haarpflege geben Sie etwa einen Teelöffel Leinöl in das handtuchtrockene, frisch gewaschene Haar und massieren es in die Haarstrukturen und in die Kopfhaut. Verteilen Sie das Leinöl auf die gesamte Haarlänge und lassen Sie keinen Bereich aus. Das versorgt das Haar mit Feuchtigkeit und lässt es glänzen. Danach kämmen Sie Ihre Haare gründlich durch. Leinöl können Sie außerdem nach dem Färben einsetzen. Lassen Sie das Öl 10 Minuten einwirken und spülen Sie es gründlich aus.

Akne und Pickel

Omega-3-Fettsäuren haben gesundheitsfördernde Eigenschaften. Nicht zuletzt durch seine entzündungshemmenden Effekte ist das Pflanzenöl für die Behandlung von Akne und Pickeln geeignet. Sie können es zudem bei Hautuntereinheiten anwenden.

Stellen Sie aus Leinöl eine Gesichtsmaske her. Das Öl soll die Haut regenerieren und straffen. Zugleich versprechen sie einen Schutz vor Austrocknung und Schuppen. Die Zutaten für die Leinöl-Gesichtsmaske sind:

  • Zitronensaft
  • Eigelb
  • Honig
  • Ein Teelöffel Leinöl

Tragen Sie die Maske gleichmäßig auf die Haut auf und lassen sie es für 2 bis 3 Stunden einwirken. Direkt nach der Gesichtsmaske sollten Sie ein weiches Hautgefühl feststellen. Bei der Anwendung der Leinöl-Masken handelt es sich um Erfahrungswerte. Diese fanden wir in den Kundenbewertungen bei Amazon oder bei den Herstellern. Wissenschaftliche Nachweise gibt es bis zum heutigen Tag nicht.

Eine andere Möglichkeit für das Leinöl in der Kosmetik bietet sich durch ein Peeling. Es handelt sich um eine Gesichtsmaske, die mit winzigen Schleifpartikeln die alten Hautschuppen beseitigt. Brauner Zucker, Quark, Zitronensaft und Leinöl bilden eine pflegende Verbindung. Anders als die meisten Hautmasken massieren und reiben Sie das Peeling auf der Haut ein. Waschen Sie das Leinöl-Peeling gründlich aus und vermeiden Sie Rückstände in den Poren. Diese Masken sollten Sie seltener einsetzen, um die Haut nicht überzustrapazieren.

Make-Up und Wimpern

Mit Leinöl können Sie Ihre Wimpern pflegen. Außerdem entfernen Sie mit einem Wattepad und einem Tropfen Leinöl Make-up. Dafür feuchten Sie die Haut an und bewegen das Pad in kreisenden Bewegungen über das Gesicht. Anschließend waschen Sie sich mit lauwarmem Wasser und trocknen das Gesicht mit einem Handtuch ab. Sie haben auf diese Weise die Haut gründlich sowie schonend und pflegend gereinigt.

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Leinöl in der Küche – gesunde Rezepte selber machen

Leinöl bestellenSie können Leinöl in die tägliche Ernährung einbauen. Halten Sie sich an die empfohlene Tagesdosis der Hersteller, die Sie auf den Ölflaschen beziehungsweise auf dem Etikett finden.

Leinöl-Smoothie mit Buttermilch zum Frühstück

Für dieses Rezept benötigen Sie 250 Milliliter Orangensaft und 250 Milliliter Buttermilch mit Johannisbeersaft, 100 Milliliter Karottensaft, eine Banane und einen Teelöffel Honig. Dazu geben Sie drei Esslöffel Leinsamenöl. Ein Mixer vermengt die Zutaten zu einem soften und leckeren Smoothie.

Leinöl mit Quark und frischen Früchten

Eines der klassischen Rezepte gelingt mit Leinöl und Quark. So bereiten Sterneköche wie Alfons Schuhbeck einen Frühstücksquark zu, den Sie mit Honig und zwei Teelöffeln Leinöl vermischen. Dazu geben Sie je nach Geschmack frische Früchte und trinken ein Glas frisch gepressten Orangensaft. Das soll die Fettverbrennung unterstützen und den Körper entgiften.

Müsli mit Leinsaat

Es gibt eine Reihe gesundheitsfördernder Müslis, die Sie mit Leinöl aufwerten. Kombinieren Sie das Müsli mit frischen Früchten, Quark oder Joghurt und sorgen Sie für ein vollwertiges Frühstück oder eine schmackhafte Zwischenmahlzeit.

Worauf müssen Allergiker achten? Es gibt zahlreiche Studien zur Wirkung von Leinöl, wie zur Vorbeugung von Diabetes oder bei Rheumabeschwerden. Auch für Allergiker soll das Leinöl geeignet sein. Darüber hinaus empfehlen Heilpraktiker die natürlichen Leinöle, um Patienten bei Allergieschüben zu helfen. Der Einsatz ist noch nicht verbreitet.

Zudem fehlen wissenschaftliche Belege. Bei einer Allergie laufen dieselben Reaktionsketten ab: Die Schleimhäute schwellen an und es kommt zu einer allergischen Reaktion. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren im Leinöl sollen die Schleimhäute stärken und ihre Widerstandskraft erhöhen.

Kaufkriterien – was sollte ich beim Kauf des Leinöls beachten?

BestellungDas Angebot an naturbelassenen nativen Speiseölen steigt. Werfen Sie einen Blick auf die wichtigsten Kriterien, die Ihnen bei der Auswahl des Leinöls helfen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf einer schonenden Zubereitung ohne chemische Zusätze, einer hohen Dosierung der Nährstoffe und einer einfachen, sauberen Entnahme sowie Lagerung.

Die Kaltpressung der Leinöl-Inhaltsstoffe 

Im Handel gibt es kalt- und heißgepresste Leinöle. Die Kaltpressung ist schonender und bewahrt den ursprünglichen Geschmack. So bleiben die empfindlichen Inhaltsstoffe erhalten. Bei der Heißpressung wirken Temperaturen von 100 Grad Celsius. Zusätzlich werden die Öle durch Zusatzstoffe gereinigt, raffiniert und ausgewaschen. Was bleibt, ist ein farbloses Öl, das lange haltbar ist, aber wenig seines natürlichen Charakters in sich trägt. Aus diesem Grund bewerten viele die Qualität der kalt gepressten Leinöle als höher.

Werfen Sie vor dem Kauf einen Blick auf die Inhaltsliste. Es sollten keinerlei künstliche oder chemische Zusatzstoffe enthalten sein. Die Hersteller sind dazu gezwungen, alle Zutaten zu veröffentlichen. Die Tester in den Laboren der Stiftung Warentest und Öko Test fanden dennoch Belastungen durch bedenkliche Schadstoffe. Diese liegen allerdings meist auf einem geringfügigen Level. Sie müssten sehr viel Leinöl zu sich nehmen, um die Grenzwerte zu überschreiten. Mehr Informationen zu den Tests erhalten Sie weiter unten.

Die Bio-Zertifizierung der Leinöle

Das Bio-Zertifikat gehört bundesweit zu einem der wichtigsten Prüf- und Gütesiegel, das Erzeugnisse aus dem ökologischen Landbau bekommen. Der Herausgeber verlangt für die Ausgabe des Siegels die Einhaltung der Standards und Auflagen. Der Erzeuger ist in der Dokumentationspflicht, regelmäßig Proben zu entnehmen und diese auf die Kriterien testen lassen. Es handelt sich bei der Bio-Zertifizierung um einen geschützten Begriff durch die europaweite IG-Ökoverordnung.

Vorzüge von Bio: Im Juli 2010 wurde das Bio-Siegel europaweit für alle biologischen Lebensmittel eingeführt. Die Produkte enthalten weder Süßstoffe noch Stabilisatoren, synthetische Farbstoffe oder Konservierungsmittel sowie Geschmacksverstärker. Weitere Restriktionen entfallen auf den Anbau und die Produktion, die synthetische Pflanzenschutzmittel oder leicht lösliche mineralische Bestandteile verbietet.

Das Gefäß und der Ausguss der Ölflasche

Leinöl ist ergiebig. Sie benötigen eine geringe Menge, um den Tagesbedarf an essenziellen Fettsäuren zu decken. Aus diesem Grund verwenden viele Hersteller neben einem praktischen Drehverschluss einen Ausgießer, mit dem Sie das Öl exakt und sauber ausgießen. Achten Sie auf einen sauberen Durchfluss und vermeiden Sie Ablagerungen und Schmutzpartikel am Verschluss. Das wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit und den Geschmack aus.

Die Flaschen und Dosen mit einem luftgestützten Deckel sind im Vorteil. Verschließen Sie die Flasche fest, damit wenig Sauerstoff in das Innere gerät. Viele Hersteller füllen das empfindliche Öl in eine dunkle braune oder grüne Flasche oder in eine Weißblechdose. Dadurch soll kein Licht in Kontakt mit dem Leinöl kommen.

Die Beschaffenheit des Leinöls

Zu den wichtigsten Eigenschaften des Leinöls gehören nicht zuletzt der Geschmack und der Geruch. Experten können anhand des Mundgefühls feststellen, ob es sich um ein hochwertiges Leinöl handelt. Grundsätzlich lassen sich sechs Intensitätsstufen unterscheiden, die in Verbindung mit der Qualität und den Inhaltsstoffen stehen.

FrageHaltbarkeit und Lagerung von Leinöl

Die richtige Lagerung ist eine Voraussetzung, um die geschmackliche Qualität und die Inhaltsstoffe zu bewahren. Leinöl ist ein empfindliches Lebensmittel, das weder Licht noch Wärme oder Sauerstoff verträgt. Aus diesem Grund bringen die Hersteller die Speiseöle in dunklen oder abgedunkelten Glasflaschen unter. Sobald der Geschmack des Leinöls bitterer wird, ist es ungenießbar und Sie sollten es nicht mehr verwenden. Eine geöffnete Flasche ist meist nicht länger als 8 Wochen haltbar. Stellen Sie das Öl in den Kühlschrank und schütteln Sie die geöffnete Flasche nicht. So verhindern Sie eine zusätzliche Oxidation.

Wie verlängere ich die Haltbarkeit des Leinöls?

Sie können die Haltbarkeit der Öle nicht deutlich verlängern, aber Sie können verhindern, dass das Öl kippt. Stellen Sie die Flaschen in einen kühlen und dunklen Lagerraum oder in den Kühlschrank. Sinkt die Temperatur unter ein gewisses Level, bilden sich Ausflockungen, die sich nicht auf den Geschmack auswirken. Dunkel, lichtgeschützt, kühl und mit wenig Kontakt zu Sauerstoff holen Sie das Maximum aus der Haltbarkeit heraus. Einige Hersteller empfehlen, das Leinöl einzufrieren und so die Haltbarkeit um mehrere Wochen zu verlängern.

Wie erkenne ich, dass das Leinöl verdorben ist? Eines der deutlichsten Zeichen für verdorbenes Leinöl ist ein unangenehmer Geruch und ein ranziger Geschmack. Wenn Sie die Flasche öffnen und es steigt Ihnen ein ungewöhnliches Aroma entgegen, sollten Sie das Öl nicht mehr verwenden.

Gibt es Nebenwirkungen bei Leinöl?

Beachten Sie die Dosierungsempfehlungen der Hersteller auf der Leinölflasche. In der Regel sind keinerlei Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen zu erwarten. Vermeiden Sie die Verwendung von überlagertem oder ranzigem Öl. Ohnehin käme es nur zu Risiken für die Verdauung, wenn Sie die Tagesdosis von 100 Gramm überschreiten, was eher unwahrscheinlich ist. Eine zunehmend toxische Wirkung geht von Leinöl aus, das Sie stark erhitzen. Erwärmen Sie Leinöl niemals über den Rauchpunkt von 107 Grad Celsius und verwenden Sie es sicherheitshalber nur kalt.

Was kostet gutes Leinöl?

Im direkten Vergleich geben Sie für ein Bio-Leinöl aus der ersten Kaltpressung mehr aus als für industrielle Speiseöle. Der höhere Preis ist begründet durch die aufwendige und schonende Herstellung, die mehr Zeit und Mühe in Anspruch nimmt. Sie sollten beim Kauf nicht in erster Linie auf den Preis schauen. Ausgehend von den Ergebnissen der Stiftung Warentest und Öko Test gibt der Kaufpreis nur bedingt einen Hinweis auf die Qualität.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Kundenbewertungen bei Amazon. Hier äußern sich die Nutzer über den Geschmack, die Qualität, die Verpackung, die Farbe und den Geruch. Selbst wenn Sie eines der Leinöle noch nicht zuhause haben, verschaffen Sie sich so einen ersten Eindruck.

Wo kann ich Leinöl kaufen?

Sie bekommen Leinöl nicht nur im Feinkosthandel oder im Reformhaus. Die Bio-Läden und Supermärkte führen eine ausgesuchte Auswahl der beliebten Leinöle in Bio-Qualität. Noch einfacher ist der Einkauf im Netz. Sie profitieren von der breiten Auswahl aller verfügbaren Leinöle, die es zum Teil nicht im Einzelhandel gibt. In wenigen Klicks vergleichen Sie das Leinöl und bekommen oftmals Rabatte, wenn Sie mehr als eine Flasche kaufen. Beachten Sie die begrenzte Haltbarkeit und bestellen Sie nur so viel Leinöl, wie Sie in den nächsten 8 Wochen verbrauchen.

Welche Hersteller von Leinöl gibt es?

An dieser Stelle informieren wir Sie kurz über einige Hersteller, deren Produkte wir im Vergleich vorgestellt haben:

  • Leinöle Test und VergleichDie Ölmühle Solling ist eine Familien geführte Bio-Manufaktur aus dem Weserbergland. Die Gründerfamilie versammelt um sich ein Team aus 60 Mitarbeitern und verarbeitet im südniedersächsischen Familienbetrieb Nüsse und Ölsaaten aus ökologischem Landbau. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Devise „Qualität statt Masse“.
  • Steinberger ist ein Hersteller, der sich auf die Produktion von Naturprodukten aus Leinsamen, Schwarzkümmel, Kokos und Hanfsamen fokussiert. Der Standort befindet sich im deutschen Bruckberg. Dem Hersteller geht es nach eigenen Aussagen in erster Linie um den natürlichen Geschmack.
  • Das Unternehmen Byodo wurde 1985 durch Michael Mosbacher gegründet und stellt heute Bio-Produkte her. Zu dem Sortiment dieser Marke gehören 136 Lebensmittel. Zudem hat das Unternehmen den Bioladen „feinsinn“ in Mühldorf eröffnet. Regelmäßig liefert der Hersteller auf der eigenen Seite kreative und gesunde Rezepte, die Sie mit Leinöl anreichern.
  • Der Hersteller biozentrale setzt nach eigenen Angaben auf eine schonende Herstellung ausgesuchter Inhaltsstoffe mit einer gesicherten Herkunft. Diese Sortenpolitik setzt sich demnach nicht nur bei den Bio-Speiseölen, sondern bei allen Lebensmitteln im Sortiment durch.
  • Das Traditionsunternehmen Kunella Feinkost wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Ehepaar Ludwig und Hannah Kunnert als Buttergeschäft in Cottbus gegründet. Heute konzentriert sich Kunella auf Speiseöl und Spezialitätenöle sowie auf originale Spreewälder Spezialitäten. Auf Basis frischer Rohstoffe und Zutaten produziert das Unternehmen demnach hochwertige Lebensmittel, die im Geschmack und in der Qualität überzeugen sollen.

FAQ – häufige Fragen und Antworten zum Leinöl

Fragezeichen1. Wo kommt das Leinöl her?

Die sehr alte Kulturpflanze hat ihre Heimat im Nahen Osten, in Syrien, im Iran und in der östlichen Türkei. Seit dem 4. Jahrhundert nutzen die Afrikaner im Norden des Kontinents die Leinpflanze als eines der beliebtesten Materialien für die Kleiderproduktion. In Deutschland wird ebenfalls seit vielen Jahrtausenden Lein angebaut. Zu den bekanntesten Anbaugebieten gehört heute die Lausitz.

2. Was hat Lein mit Leinen zu tun?

Leinen beziehungsweise Flachs ist eine Gewebeart oder Faser, die vom Gemeinen Lein stammt. Diese alte Kulturpflanze wird außerdem zur Gewinnung von Leinöl und Leinsamen genutzt. Deutschland bekleidete zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert eine führende Rolle in der Produktion von Leinengewebe. Später verdrängten die günstigen Importe der Baumwolle den Flachs aus der Textilindustrie. Seit Ende des 20. Jahrhunderts gewinnt die Naturfaser wieder an Bedeutung.

3. Was sind Leinsamen?

Lein ist eine der ältesten Kultur- und Heilpflanzen auf der Welt. Schon im antiken Griechenland setzten die Menschen Leinöl als Heilmittel ein. In unseren Gefilden blühen die Leingewächse von Juni bis August. Sie haben fünfzählige, himmelblaue Blüten. Die Früchte sehen aus wie rundliche Kapseln, in denen die bräunlichen Samen stecken.

Die Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die im Darm aufquellen und die Verdauung anregen sollen. Die Samen sollten Sie für eine intensivere Wirkung zuvor aufbrechen – beispielsweise mahlen oder flocken. Der lateinische Name Linum usitatissimum steht für den Gemeinen Lein, der unter anderem zur Gewinnung von Leinsamen und Leinöl angebaut wird.

Vorsicht in der Schwangerschaft: In den Leinsamen sind Lignane enthalten, denen eine östrogene Wirkung nachgesagt wird. Demnach sollen sie die Kontraktionen der Gebärmutter fördern – dies ist in den ersten Wochen einer Schwangerschaft nicht erwünscht. Schwangere sollten aus diesem Grund in den ersten Wochen auf den Verzehr von Leinsamen verzichten, um keine Risiken einzugehen.

4. Was sind die Folgen von einem Mangel an ungesättigten Fettsäuren?

Experten sind sich einig, dass ein dauerhafter Mangel an Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zu Störungen im Stoffwechsel führen kann. Ein Omega-6-Mangel soll eine Anämie, Infekte und Hauterkrankungen begünstigen. Der Mangel an Omega-3-Fettsäuren soll unter anderem die Risiken für Sehstörungen und Muskelschwäche erhöhen.

5. Wie wirken sich das Leinöl und die ungesättigten Fettsäuren auf meine Gesundheit aus?

Im Vergleich zu anderen Ölen liefert Leinöl den höchsten Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, die wichtig für die Gesundheit sind. Vorausgesetzt Sie nehmen über einen längeren Zeitraum regelmäßig Leinöl in der empfohlenen Dosis zu sich, versprechen Homöopathen, Heilpraktiker und Ernährungswissenschaftler gesundheitsfördernde Wirkungen wie zum Beispiel die Stärkung des Immunsystems.

Das Leinöl soll die Haut in der Regeneration unterstützen, die Blutgerinnung fördern und den Blutdruck regulieren. Zugleich sollen Leinöle entzündungshemmend und stabilisierend für die Knochen und Gelenke wirken und zu einer verbesserten Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit führen. Sie können von den blutzuckerregulierenden Eigenschaften profitieren und Ihren Körper bei der Entgiftung und Verdauung der Mahlzeiten unterstützen, indem Sie ein paar Tropfen Leinöl in das Salatdressing geben oder Kräuterquark mit Leinöl zubereiten.

6. Welche Wirkung kann Leinöl auf die Gesundheit von Katzen, Hunden und Pferden haben?

Im Heimtierbedarf gibt es kaltgepresstes Leinöl für Hunde, Katzen und Pferde als Futterzusatz. Es soll das Immunsystem sowie die Gesundheit von Haut und Fell unterstützen. Bei Tieren soll Leinöl als ein Energielieferant wirken. Zugleich ist es für die meisten Tiere gut verträglich und förderlich für eine ausgewogene Ernährung. Werfen Sie beim Einsatz des Leinöls einen Blick auf die Fütterungsempfehlung und dosieren Sie das Öl korrekt, um keine Überdosierung zu riskieren.

Gibt es einen Leinöl-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum Inhalt2015 haben die Experten der Stiftung Warentest Gourmet-Öle untersucht und in diesem Zusammenhang einen Leinöl-Test durchgeführt. Auf dem Prüfstand standen sechs Leinöle, von denen nur das Bio-Leinöl eine gute Bewertung erhielt. Es war das einzige Produkt ohne Geschmacksfehler und mit wenigen Schadstoffen.

Bei allen anderen Produkten fanden die Tester einen zu hohen Gehalt an krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen – kurz PAK. Im Hinblick auf die Deklaration ergaben sich ebenfalls Fragen, sodass ein Hersteller zum Beispiel auf eine regionale Herkunft verwies, das Leinöl aber aus Kasachstan bezog. Bei anderen Ölen stellten die Tester einen untypischen und ungewöhnlichen Geruch und Geschmack fest, der vielmehr an die ätherischen Öle der Tanne erinnerte.

Expertentipp: Folgen Sie den Empfehlungen der Experten, sollte das kalt gepresste, frische Leinöl ein fein nussig-saatiges Aroma haben. Im ersten Moment sollten Sie beim Verkosten an den Geschmack von Brot denken.

Die Experten gingen nach verschiedenen Testkriterien vor, um die Öle analysieren und vergleichen zu können. Erfüllt ein Produkt die Anforderungen im Praxistest nicht, kommt es zu einer Abwertung. Nur die Produkte, die in allen Bereichen sehr gut abschneiden, erhalten am Ende eine entsprechende Bewertung. Die Testkriterien auf einem Blick:

  • Sensorische Beurteilung zu 45 Prozent – in diesem Punkt orientierte sich die Stiftung Warentest an der Methode C-ii 1 (14) der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft. Ausgehend davon haben sich vier Experten die Beschaffenheit, die Transparenz, die Farbe, das Mundgefühl, den Geschmack und den Geruch vorgenommen und die Ausprägungen in einer Sechs-Stufen-Intensitätsskala eingeordnet.
  • Chemische Qualität zu 15 Prozent – in Anlehnung an die Vorgaben der Gesellschaft für Fettwissenschaft geht es in dieser Prüfung um die Zusammensetzung und um den Gehalt an freien Fettsäuren, die Peroxidzahl, die Sterine und die Fettsäuren-Zusammensetzung.
  • Schadstoffe zu 20 Prozent – Schadstoffe haben in naturbelassenen Produkten nichts zu suchen. Doch ganz auszuschließen sind sie nicht, beispielsweise wenn es um die Verarbeitung in Fabriken oder um die Ernte von Pflanzen und Samen geht, die sich in einer schadstoffreichen Umgebung befinden. Mittlerweile verfügt die Stiftung Warentest über eine amtliche Sammlung an Untersuchungsverfahren, die nach Paragraph 64 LFGB die Leinöle auf Pestizide, Halogenwasserstoffe oder Lösungsmittel untersuchen.
  • Verpackung zu 5 Prozent – die optimale Verpackung ist zweckmäßig und schützt das sensible Leinöl vor Licht und Wärme. Aus Gründen der Qualitätssicherung sollten die Hersteller die Flaschen mit einem sauberen Ausguss versehen, der sich leicht öffnen und verschließen lässt. Zugleich sollte sich das Öl sauber dosieren lassen. Im Test ging es darum, dass die Flasche nicht mehr wiegt als ihr Inhalt.
  • Deklaration zu 15 Prozent – auf Basis der lebensmittelrechtlichen Vorschriften haben drei Experten die Empfehlungen der Hersteller zur Verwendung, Lagerung und zur Lesbarkeit der Kennzeichnung sowie zu den Nährwertangaben und den Herkunftsangaben überprüft.
Probieren Sie gutes Leinöl mit Quark zu Pellkartoffeln. Der Quark kann die Bitterkeit mildern. Sparsam eingesetzt passt Leinöl auch zu Salatsoßen, Dips, Müsli und süßem Quark. Für die heiße Küche ist es nicht geeignet.Redaktion, Stiftung Warentest

Am besten stellen Sie das Leinöl laut der Experten in den Kühlschrank und verbrauchen es zügig nach dem Öffnen. Es gehört zu den empfindlichen Lebensmitteln, die sehr schnell ranzig werden. Selbst die verschlossenen Flaschen sind nur wenige Monate haltbar. Weitere Testergebnisse zu den Gourmetölen, wie dem Sesamöl, dem Walnussöl, dem Traubenkernöl und dem Arganöl, finden Sie auf den folgenden Seiten.

Hat Öko Test einen Leinöl-Test durchgeführt?

Die Experten von Öko Test haben nicht nur einen Test von Leinölen durchgeführt, sondern grundsätzlich naturbelassene Speiseöle untersucht. Dafür hat die Redaktion 20 hochwertige Speiseöle eingekauft und auf den Prüfstand gestellt. Den Testern ging es in erster Linie um die Schadstoffe, die geschmacklichen Eigenschaften und die Qualität. Auf den folgenden Seiten widmet sich die Redaktion detailliert den Testergebnissen aus dem Speiseöl-Test.

Haben die Tester zum Beispiel Mineralöl, Weichmacher oder PAK im Labor gefunden, gab es Abzüge bei fast allen Ölen und eine mangelhafte oder eine ungenügende Bewertung. Bei zwei Bio-Traubenkernölen fand Öko Test derartig viele Pestizidrückstände, wie es selten bei den konventionellen industriellen Ölen der Fall ist. Nur vier getestete Produkte enthielten kein Mineralöl. Bei allen anderen kam es zum Teil zu erheblichen Belastungen. Zu einer weiteren Abstrafung kam es bei den Weichmachern – Bio-Produkte waren überdurchschnittlich häufig betroffen. Jedoch ist von geringen Verzehrmengen auszugehen, die laut Öko Test keine Gefahr darstellen sollten.

Die meisten Hersteller haben auf den Praxistest reagiert und ihre Ergebnisse zum Teil mit Belastungen aus der Luft und der Umgebung begründet. Teilweise gab es eine DLG-Auszeichnung in Gold und eine traditionelle Handpressung, sodass sich die Hersteller die kritischen Bewertungen nicht erklären konnten. Wenn es um den Geschmack und das Mundgefühl geht, müssen Sie im Grunde selbst testen, welches Leinöl Ihnen am besten schmeckt.

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