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Reisekreditkarte 2020 – Jetzt Ihre beste Kreditkarte für Reisen finden und online beantragen

Welche Dinge kommen Ihnen sofort ins Gedächtnis, wenn es darum geht, was auf einer langen Reise wichtig ist? Eine gute Vorbereitung im Vorfeld, damit Sie immer von Ort A zu Ort B kommen? Die ist natürlich extrem wichtig. Ein aktueller Reisepass, damit Sie überhaupt in das Land Ihrer Wünsche einreisen und den Urlaub genießen können? Der muss auf jeden Fall dabei sein. Mindestens genauso wichtig wie diese beiden Aspekte ist auf einer Reise aber die passende Kreditkarte. Wer gerne und oft ins Ausland reist, weiß die Vorteile einer guten Reisekreditkarte schon seit langem zu schätzen.

Das gilt umso mehr, wenn Sie häufig ins nicht-europäische Ausland unterwegs sind. Die kleinen, praktischen Plastikkarten bieten Ihnen als Reisender nicht nur Sicherheit und Komfort beim Bezahlen, sondern können Ihren Urlaub oder Ihre Geschäftsreise als Ganzes ein deutliches Stück billiger machen. Dabei sollten Sie immer beachten: Nicht jede Kreditkarte ist auch eine gute Reisekreditkarte. Es gibt manche Zahlungskarten, die sich vor allem für die Verwendung im Inland eignen und dort Ihre größten Vorteile ausspielen.

Das sieht bei einer guten Kreditkarte für Reisen komplett anders aus. Mit einer guten Reisekreditkarte sind Sie nicht nur im Ausland umfangreich versichert, sondern tanken günstiger, erhalten einen billigeren Mietwagen und profitieren auch sonst von einer Vielzahl an Dingen, die wir im folgenden Ratgeber aufgezählt haben. Bei den besten Reisekreditkarten aus unserem Kreditkartenvergleich ist es zudem selbstverständlich, dass Sie kostenlos an Automaten Bargeld abheben können.

Das ist ein wichtiger Aspekt, weiß doch jeder von uns, der bereits einmal mit einer EC-Karte im Nicht-EU-Ausland Geld abgehoben hat, welche Gebühren hier teilweise für eine einzelne Abhebungen anfallen können. Gerade bei einem längeren Aufenthalt können sich diese Kosten schnell zu einer relevanten Summe addieren. Doch welche Faktoren zeichnen die beste Reisekreditkarte noch aus? Wie verwenden Sie die Zahlungskarten optimal? Und wie gelingt Ihnen die Beantragung über unseren Kreditkartenrechner? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen im folgenden Ratgeber und in unseren verschiedenen FAQ-Bereichen.

Die Reisekreditkarte in Stichpunkten

  • ReisekreditkarteKreditkarten sind schon seit längerer Zeit nicht mehr ausschließlich privilegierten Gesellschaftsschichten vorenthalten. Mittlerweile kann jeder deutsche Verbraucher eine gute Reisekreditkarte beantragen, der über ein geregeltes monatliches Einkommen verfügt. Alternativ können auch Prepaid-Kreditkarten eine gute Lösung sein.
  • Unter einer Reisekreditkarte verstehen Banken keinesfalls eine spezielle Form einer Kreditkarte wie eine Charge-Karte oder Debitkarte. Der Begriff bezeichnet nur solche Karten, sie sich besonders für die Verwendung auf Reisen und im Ausland eignen. Es kann sich dabei um jeden Kreditkarten-Typ handeln. Wir haben Ihnen alle im folgenden Ratgeber einzeln vorgestellt.
  • Eines sollten Sie sich vorweg merken: Reisekreditkarte ist nicht gleich Reisekreditkarte. Es gibt zahlreiche Aspekte, auf die Sie bei der Beantragung einer guten Reise Kreditkarte achten sollten. Dazu zählen neben einer jährlichen Gebühr unter anderem zusätzliche Versicherungen, Buchungsrabatte oder auch ein echter Kreditrahmen, den Sie ausnutzen können.
  • Die beste Reisekreditkarte finden Sie nach Meinung zahlreicher Experten und Verbraucherschützer, indem Sie einen Kreditkartenvergleich im Internet durchführen. Dieser bietet Ihnen eine einzigartige Marktübersicht, weswegen Sie zu 99 Prozent die beste Kreditkarte für sich finden werden. Wie Sie dabei vorgehen, haben wir Ihnen in den folgenden Absätzen ausführlich erklärt.
  • Viele Verbraucher haben eine Großzahl an Fragen rund um das Thema Reisekreditkarte, die wir nicht alle ausführlich im Ratgeber behandeln konnten. Aus diesem Grund haben wir Ihnen aber gleich zwei verschiedene FAQ-Bereiche zur Hilfe gestellt. Schauen Sie am besten dort vorbei, wenn Sie eine Antwort auf eine dringende Frage benötigen.

Was ist eine Reisekreditkarte und was zeichnet sie aus?

Viele Verbraucher fragen sich immer wieder, weswegen sie überhaupt eine Reisekreditkarte brauchen und warum sie nicht einfach ihre aktuelle Kreditkarte ins Ausland mitnehmen sollen. Nun, die Gründe dafür sind vielseitig. Einerseits können Sie nicht einfach überall Ihre Maestro-Karte in einen Automaten stecken, um an Geld zu kommen. Oft funktioniert es gar nicht erst und in allen anderen Fällen sind damit sehr hohe Gebühren verbunden. Sie sollten daher immer genau die Konditionen Ihrer Kreditkarte vor einer Reise überprüfen, mit Ihrer Bank über die Reise sprechen und im Zweifelsfall zu einer guten Reisekreditkarte wechseln.

Mit einer Reisekreditkarte sind Sie im Ausland einfach viel flexibler. Sie ersparen es sich, viel Bargeld von zu Hause mitzunehmen und das Risiko immer bei sich in der Tasche herumzutragen. Wenn Ihr Bargeld erst einmal gestohlen ist, ist es weg. Dagegen können Sie nichts tun. Bei Missbrauch der Kreditkarte haben Sie dagegen eine sehr gute Chance auf eine Erstattung. Aber darauf wollen wir später im Ratgeber noch eingehen.

Eine Reisekreditkarte ist im Prinzip nichts anderes als eine normale Kreditkarte, die speziell für die Nutzung im Ausland konzipiert ist. Es handelt sich dabei aber nicht um einen eigenen Kreditkarten-Typ, wie etwa eine Debitkarte, eine Prepaid-Karte oder die bekannte Charge-Karte. So wie es Kreditkarten gibt, die sich vor allem für die Verwendung im Inland eignen, bieten sich gute Reisekreditkarten für die Nutzung im Ausland an. Oft kann es für Sie sogar Sinn ergeben, zwei verschiedene Kreditkarten zu nutzen – eine für das Inland, die andere für Reisen, Urlaube und Geschäftstrips.

Wer kann eine Reisekreditkarte bekommen?

Schon gewusst?Kreditkarten sind bereits seit längerer Zeit nicht mehr alleine privilegierten Gesellschaftsschichten vorenthalten, wie es vor einigen Jahrzehnten noch der Fall war. Damals galt eine Kreditkarte an sich schon als ein Statussymbol der Reichen und Wohlhabenden, heutzutage nehmen schwarze Kreditkarten vermehrt diese Rolle ein. Grundsätzlich kann also jeder eine gute Reisekreditkarte beantragen, der über ein geregeltes monatliches Einkommen verfügt. Sogar Studenten, die etwa aufgrund regelmäßiger Unterhaltszahlungen oder durch BAföG einen ständigen Geldfluss haben, können bei vielen Banken eine Reisekreditkarte beantragen.

Spielt die Höhe des Einkommens denn gar keine Rolle mehr? Nicht ganz. Wie viel Sie verdienen, hat einen wesentlichen Einfluss auf den von der Bank festgelegten Verfügungsrahmen bei Charge- und Revolving-Karten. In der Regel können Sie hier immer von der Summe eines dreifachen Monatsgehalts ausgehen, wobei sich das von Bank zu Bank in Deutschland teils stark unterscheiden kann und auch immer ein wenig von der Marktlage abhängt.

Dafür können Sie eine Reisekreditkarte verwenden

Aber wofür können Sie eine Reisekreditkarte denn jetzt nutzen? Für welche Zwecke bieten sich diese Zahlungskarten besonders an? Nun, die mit Abstand häufigste Verwendung ist das Abheben von Bargeld in einer fremden Landeswährung an Geldautomaten. Mit einer Reisekreditkarte profitieren Sie dabei von einem sicheren Wechsel-Vorgang zum aktuellen Kurs. Bei einer guten Reisekreditkarte sollten an dieser Stelle keinerlei Gebühren entstehen. Das ist bei „normalen“ Kreditkarten ganz anders, hier können pro Abhebung schnell Beträge bis zu 10 Euro anfallen. Das mag auf den ersten Blick nicht nach allzu viel klingen, doch über die Zeit summieren sich diese Kosten auf. Eine Kreditkarte für den Urlaub können Sie aber auch ganz anders verwenden, die Verwendungsoptionen sind vielfältig.

Wir wollen Ihnen einige kompakt vorstellen:

  • Bargeldloses Bezahlen etwa an Tankstellen, in Hotels, Restaurants, etc.
  • Mietwagenbuchungen am Urlaubsort
  • Online-Shopping, unabhängig vom Ort und auch während einer Reise
  • Kontaktloses Bezahlen dank NFC-Technologie möglich
Was ist die NFC-Technologie? Die „Near Field Communication“, kurz auch NFC genannt, ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten. Bisher kommt die Technik vor allem im Bereich Micropayment – also der kontaktlosen Zahlung kleinerer Beträge – zum Einsatz. In Deutschland bieten etwa die Sparkassen die Technik bei Zahlungen von weniger als 25 Euro an. Weitere Verwendungen sind beispielsweise die Übertragung von WLAN- und Bluetooth-Authentifizierungsdaten zum Aufbau einer Kommunikation.

Wesentliche Vor- und Nachteile der Reisekreditkarte im Überblick

Eine Reisekreditkarte ist also ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel, dass Ihnen im Urlaub und auf Geschäftstrips eine Menge Vorteile bringt. Die wesentlichen Vorteile und Nachteile wollen wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal übersichtlich aufzeigen:

  • Ein weltweit anerkanntes Zahlungsmittel
  • Bargeldabhebungen und bargeldloses Bezahlen im Ausland kostenlos möglich
  • Schlechte Wechselkurse werden vermieden
  • Attraktive Zusatzleistungen wie Rechtsschutz, Reiseversicherungen oder auch ein Krankenversicherungsschutz
  • Sichere Überweisungen von überall auf der ganzen Welt
  • Leicht und gut zu verstecken, also das Gegenteil von Bargeld
  • Eine Kreditkarte erleichtert es dem Besitzer, über seinen Verhältnissen zu leben
  • Sie müssen daher einen guten Umgang mit Geld besitzen
  • Es besteht die Möglichkeit eines Kartenverlusts und/oder eines Missbrauchs der Reisekreditkarte
  • Achten Sie immer auf die Vertragsbedingungen, da versteckte Gebühren möglich sind

Ein kurzer Überblick über bekannte Reisekreditkarten auf dem Markt

Ob Sie sich eine Reisekreditkarte von Visa oder Mastercard zulegen, ist letztlich egal. Beide Kartenausgeber haben gute Kreditkarten in ihrem Angebot. Auch hinsichtlich der Akzeptanz der Reisekreditkarten der großen Anbieter Visa, Mastercard und American Express gibt es nicht allzu große Unterschiede. Rund um den Globus gibt es derzeit etwa 35 Millionen Akzeptanzstellen für Visa und Mastercard. Daher können Sie mit Reisekreditkarten dieser Marken in nahezu allen Ländern auf der Welt bargeldlos bezahlen und kostenlos Geld an Geldautomaten abheben.

Visa und Mastercard zählen aus diesem Grund zu den beliebtesten Herausgebern von Kreditkarten in Deutschland. Alle Geldautomaten, die mit Mastercard und Visa vertraglich kooperieren, haben einen hohen technischen Standard und werden in regelmäßigen Abständen gewartet und gepflegt. Selbst in extrem abgelegenen Ländern wie Nepal finden Sie mittlerweile Akzeptanzstellen für Kreditkarten. Hinsichtlich der Gebühren dieser Karten können aber teilweise doch Unterschiede bestehen, weswegen Sie bei der Wahl der Reisekreditkarte immer auf die Konditionen achten sollten, die in den Vertragsdetails stehen.

Pfeil zum InhaltAn dieser Stelle wollen wir Ihnen eine kurze Übersicht über bekannte Kreditkarten auf dem Markt geben, die sich für den Auslandseinsatz eignen:

  • DKB-Cash: Eine Kreditkarte, die sich für den Auslandseinsatz sehr gut eignet, ist die DBK Visa-Karte. Sowohl der Karteneinsatz im ersten Jahr als auch das Geldabheben sind auf der ganzen Welt kostenlos möglich. Als DKB-Aktivkunde zahlen Sie sogar nach mehr als einem Jahr noch keine Gebühren für den Karteneinsatz. Aktivkunde der DKB können Sie werden, wenn Ihr DKB-Konto einen Geldeingang von mindestens 700 Euro im Monat aufweist. Die Karte an sich ist kostenlos, Sie zahlen also keine Jahresgebühr. Sie können die Reisekreditkarte der DKB aber nur in Kombination mit einem Girokonto erhalten, eine Kreditkarte ohne Girokonto ist leider nicht möglich.
  • Advanzia Mastercard Gold: Sie wollen eine Reisekreditkarte beantragen, aber nicht zusätzlich auch noch ein Girokonto eröffnen? Dann sollten Sie zur Advanzia Mastercard Gold greifen. Hier werden keine Auslandseinsatzgebühren fällig, aber es gibt sie ohne Girokonto  und Sie erhalten sogar noch Extraleistungen. Die Zinsen für eine verspätete Abrechnung am Monatsende sind allerdings sehr hoch. Und noch eine Sache müssen Sie beachten: Zwar gibt es keine Gebühren für den Einsatz im Ausland und das Geldabheben, dafür werden aber sofort Zinsen fällig, die teilweise höher sein können als eine reine Abhebegebühr, wie sie viele Banken verlangen.
  • Barclaycard Visa: Wir können Ihnen auch eine Barclaycard Visa-Karte empfehlen. Mit dieser Zahlungskarte können Sie weltweit kostenfrei Bargeld abheben und auch kostenlos bargeldlos zahlen. Es handelt sich um eine Kreditkarte ohne Girokonto, bei der Sie allerdings – ähnlich wie bei der Mastercard Gold der Advanzia-Bank – die hohen Zinsen im Auge behalten sollten. Letztlich müssen Sie selbst berechnen, ob Sie die Zinsen oder „normale“ Gebühren bei einer Reisekreditkarte teurer zu stehen kommen.
  • 1plus Visa-Card: Eine der beliebtesten Kreditkarten in Deutschland, bei der Jahresgebühr, Auslandseinsatzgebühr und Bargeldabhebungsgebühren weltweit entfallen. Das besondere Alleinstellungsmerkmal dieser Reisekreditkarte ist der Service, dass die Bank Gebühren von Automatenbetreibern ebenfalls erstattet. Weitere Vorteile sind Tank- und Reiserabatte, die Sie bei dieser Zahlungskarte erhalten. Die Bank bietet für die Kreditkarte aber nur Teilzahlungen an – auf die Raten kommt nun ein hoher Sollzins hinzu. Diese Zinsen können Sie nur umgehen, wenn Sie als Karteninhaber Umsätze stets per Überweisung in der Summe ausgleichen.

Beste Kreditkarte für Reisen finden – darauf kommt es an

Eine „kostenlose“ Kreditkarte muss nicht zwingend auch die beste Reisekreditkarte sein. Warum das so ist, haben wir Ihnen in den folgenden Absätzen erklärt.

Wenn Sie mehrmals im Jahr mit Ihrer Kreditkarte auf Reisen gehen, können Sie mit einer Reisekreditkarte von vielen Vorteilen profitieren. Bei Kreditkarten mit einer Grundgebühr überwiegen diese Vorteile teilweises sogar so stark, dass sich die Reisekreditkarte trotz einer Grundgebühr oder Jahresgebühr lohnt. Achten Sie daher auf jeden Fall immer auf die folgenden Faktoren und Aspekte, wenn Sie eine Reisekreditkarte beantragen:

  • Mit/ohne Grundgebühr: Wer oft und auch gerne länger verreist, bekommt für die Grundgebühr der Reisekreditkarte oftmals sehr viel geboten. Aufschlussreich ist ein Blick in die Details zu etwaigen Versicherungen oder Rabatten auf Buchungen. Für all diejenigen, die aber nur wenige Tage im Jahr verreisen, lohnt sich in der Regel eher eine Reisekreditkarte ohne jährliche Grundgebühr. Diese ist günstiger, verfügt aber auch über deutlich weniger Zusatzleistungen.
  • Reiseversicherung(en) inklusive: Wenn Sie Ihre Reise mit der Kreditkarte bezahlen, erhalten Sie bei einigen Anbietern auch immer eine Reiserücktrittsversicherung. Diese müssen Sie bei Reisen in der Regel für viel Geld zusätzlich kaufen. Kreditkarten, die den Service kostenlos anbieten, haben daher immer eine Grundgebühr. Für diese Gebühr erhalten Sie noch weitere Versicherungen, wie etwa eine Reisegepäckversicherung, eine Auslandskrankenversicherung für Reisen und eine Reise-Unfallversicherung.
  • Kartenzahlung im Ausland: Während in Deutschland für Kartenzahlungen keine Gebühren anfallen, erheben viele Kartenanbieter im Ausland ein Entgelt für Zahlungen in einer Fremdwährung. Auch bei Bargeldauszahlungen können Gebühren anfallen. Beides ist unnötig, da einige Kreditkartenanbieter beide Funktionen kostenlos anbieten – selbst bei Reisekreditkarten ohne Grundgebühr. Wichtig ist hier ein ausführlicher Vergleich, damit Sie diese Angebote auf dem Markt finden.
  • Buchungsrabatte: Bei der Buchung Ihres Urlaubs oder eines Mietwagens im Urlaub können Sie mit der richtigen Kreditkarte bis zu 15 oder gar 20 Prozent sparen. Das lohnt sich vor allem für preisbewusste Menschen und Viel-Reisende. Sie sollten allerdings darauf achten, ob Sie die Reise bei einem bestimmten Anbieter buchen oder Sie lediglich die Reisekreditkarte nutzen müssen, um mit dieser zu bezahlen. Das ist ein wesentlicher Unterschied, dem Sie große Bedeutung zukommen lassen sollten.
  • Kreditrahmen: Wenn Sie sich im Urlaub auch einmal etwas gönnen wollen, haben Sie zum Begleichen der Ausgaben ja nach Anbieter bis zu 8 Wochen Zeit. Im Regelfall beträgt der Abrechnungszeitrum aber nur 4 Wochen, meistens zum Monatsende. Einige Anbieter haben ihn aber ausgeweitet, auch hier ist ein ausführlicher Vergleich wichtig.
  • Sammel-Programme: Für Geschäftsleute, die häufig verreisen, ist eine Kreditkarte aus den Vielfliegerprogrammen der Airlines sehr interessant. Wenn Sie bereits bei Lufthansa, Eurowings oder anderen Anbietern Meilen sammeln, können Sie mit der zugehörigen Reisekreditkarte auf viele weitere Vorteile zurückgreifen. Dazu zählen etwa ein bevorzugter Check-in und „Priority-Boarding“ ganz ohne Warteschlange.
  • Kundensupport: Damit Ihnen bei Problemen mit der Reisekreditkarte auf der anderen Seite der Welt schnell geholfen werden kann, ist eine Hotline wichtig, die Sie zu 24 Stunden an 7 Tagen die Woche erreichen können. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur selten, kann sie das Kreditinstitut bei unerwartet hohen Bargeldauszahlungen im Ausland sicherheitshalber sperren. Erst durch die Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice können Sie die Karte dann wieder nutzen. Daher ergibt es auch Sinn, sich vor einer Reise mit der Bank in Verbindung zu setzen, um solche Situationen zu vermeiden.

Welche Karten-Typen eignen sich für das Reisen?

Reise KreditkarteDiese Frage können wir pauschal so nicht beantworten. Welche Kreditkarte sich für das Reisen eignet, hängt immer von der individuellen Situation und den Wünschen des zukünftigen Karteninhabers ab. Manche Karten wie klassische Charge-Karten mit echtem Kreditrahmen können viele Verbraucher gar nicht erst beantragen, da er oder sie früher schon einmal in Zahlungsschwierigkeiten gewesen ist und die Bonität dafür nicht aufbringen kann. Diese Verbraucher müssen sich zwangsweise mit einer Debitkarte oder Prepaid-Karte zufriedengeben.

Natürlich können Sie das nur herausfinden, wenn Sie versuchen, eine Reisekreditkarte über unseren Kreditkartenvergleich zu beantragen. Damit Sie aber alle Informationen haben, die Sie vor der Suche nach einer guten Reisekreditkarte benötigen, wollen wir Ihnen an dieser Stelle die verschiedenen Kreditkartentypen kurz vorstellen, welche Sie in den detaillierten Filtereinstellungen unseres Rechners als Voraussetzung für Ihre Reisekreditkarte angeben können.

Charge-Karten als Reisekreditkarten

Charge-Karten sind das, was der normale Verbraucher wohl unter einer Kreditkarte versteht. Die Banken in Deutschland geben Charge-Karten auch mit Abstand am häufigsten aus. Die Besonderheit dieser Karte ist, dass Sie einen Verfügungsrahmen erhalten, der je nach Bonität des Kreditkarteninhabers individuell festgelegt wird. Eine wesentliche Voraussetzung für eine Charge-Karte ist daher auch eine positive SCHUFA-Auskunft. Die Abrechnung aller Umsätze bei der Charge-Karte erfolgt einmal im Monat, wobei Sie das Kreditkartenkonto über Ihr Girokonto wieder vollständig ausgleichen müssen. Andernfalls fallen teils sehr hohe Sollzinsen an.

  • SCHUFA-Prüfung? Ja
  • Verfügungsrahmen? Individuell, abhängig von der Bonität
  • Ratenzahlung? Nicht möglich

Revolving-Karte für Urlaube und Geschäftstrips

Sie haben noch nie von einer Revolving-Karte gehört? Dann geht es Ihnen wie zahlreichen deutschen Verbrauchern, da diese Karten vor allem in den USA sehr weit verbreitet sind. In letzter Zeit kommen sie aber auch in der Bundesrepublik immer stärker in Mode. Die einzige Unterscheidung einer Revolving-Karte zu einer Charge-Karte liegt in der Art der Abrechnung. Diese erfolgt zwar ebenfalls monatlich, Sie haben als Karteninhaber aber die Option, eine Ratenzahlung mit festem Zahlungsziel mit der ausgebenden Bank zu vereinbaren. Ihr Vorteil dabei? Sie können die Umsätze noch flexibler und individueller zurückzahlen.

  • SCHUFA-Prüfung? Ja
  • Verfügungsrahmen? Individuell, abhängig von der Bonität
  • Ratenzahlung? Ist möglich

Debitkarten für die Reise

Bitte merken!Sie alle haben bereits eine Debitkarte genutzt, auch wenn Sie den Begriff an sich vielleicht noch nie gehört haben. Eine Debitkarte ist das, was der Volksmund auch als Girocard oder EC-Karte bezeichnet. Es handelt sich technisch gesehen nicht wirklich um eine Kreditkarte, da diese Karten das angeschlossene Girokonto direkt belasten. Daher wird Ihnen auch kein Kreditrahmen gewährt – eine Ausnahme bildet der Dispokredit. Eine SCHUFA-Auskunft ist dennoch immer notwendig. Diese Karten eignen sich eher weniger als Reisekreditkarten, da es gerade bei Buchungen von Hotels, Mietwagen und Flügen immer wieder zu Problemen kommen kann.

  • SCHUFA-Prüfung? Ja
  • Verfügungsrahmen? Guthabenbasis mit Ausnahme des Dispokredits
  • Ratenzahlung? Nicht möglich

Prepaid-Kreditkarte für unterwegs

Bei Prepaid-Kreditkarten können Sie nur so viel Geld abheben, wie vorher von Ihnen auf die Karte überwiesen wurde. Einen Kreditrahmen an sich gibt es also nicht, daher ist auch keine Bonitätsprüfung oder SCHUFA-Auskunft notwendig. Im Prinzip ist die Funktionsweise ähnlich wie bei einem Prepaid-Handy: Sie laden die Karte mit Guthaben auf und können sie anschließend wie eine normale Kreditkarte verwenden. Aufgrund des fehlenden Risikos einer Überschuldung eignen sich Prepaid-Kreditkarten vor allem für Studenten oder Arbeitslose, aber weniger für Viel-Reisende, da es oft Probleme bei der Buchung von Hotels oder Mietwagen gibt.

  • SCHUFA-Prüfung? Nein
  • Verfügungsrahmen? Guthabenbasis
  • Ratenzahlung? Nicht möglich

Kreditkarte für Urlaub in wenigen Schritten beantragen – so gehen Sie vor

Im Ausland muss der Einsatz der Kreditkarte wenig kosten. Da ist die Kreditkarte von der Hausbank selten die günstigste Wahl.Thomas Mai, Verbraucherzentrale Bremen

Nicht nur Herr Mai, sondern zahlreiche andere Experten und Verbraucherschützer sind der Meinung, das ein Kreditkartenvergleich der beste Weg ist, um eine passende Reisekreditkarte zu finden und zu beantragen. Das Angebot der eigenen Hausbank ist zwar schnell erhältlich, indem Sie einfach bei Ihrem Berater anrufen, doch können Sie die Konditionen dieser Karte nur über einen Marktvergleich mit der Konkurrenz abgleichen. Dafür können Sie unseren Kreditkartenrechner nutzen, über den Sie in nur wenigen Schritten Angebote vergleichen und online Reisekreditkarten beantragen können. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie in den folgenden Absätzen:

Schritt 1: Erste Einstellungen treffen

Beste Kreditkarte für ReisenDamit Sie passende Reisekreditkarten finden, sollten Sie zunächst einen Blick auf unseren Kreditkartenrechner werfen. Dieser ist ganz oben auf der Webseite verankert. Um erste Ergebnisse zu erhalten, müssen Sie zunächst zwei Angaben treffen:

  1. Der Kartentyp: Legen Sie hier fest, ob Sie nur Kreditkarten ohne Jahresgebühr, sogenannte „kostenlose“ Reisekreditkarten, oder Prepaid-Karten angezeigt bekommen wollen.
  2. Der Anbieter: Sie bevorzugen Visa über Mastercard oder American Express gar über beide anderen Hersteller? Dann können Sie das hier mit einem Haken festlegen.

Wenn Sie nun auf den Button „Vergleich starten“ klicken, leitet Sie unser Rechner automatisch auf die Angebotsseite weiter. Dort können Sie nun die verschiedenen Reisekreditkarten untereinander vergleichen. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie in Schritt 2.

Schritt 2: Besonderheit „Reisekreditkarte“ festlegen

Damit Sie aber auch wirklich Reisekreditkarten mit inkludierter Reiseversicherung angezeigt bekommen, sollten Sie noch schnell einen Blick auf unsere Filtereinstellungen werfen. Dort können Sie unter dem Reiter „Besonderheiten“ eine Reisekreditkarte mit Reiseversicherung als Bedingung für Ihre individuelle Kreditkarte festlegen. Zudem haben Sie die Option, folgende beiden Faktoren anzupassen:

  • Gebühren: Hier können Sie festlegen, ob es für Sie wichtig ist, weltweit kostenlos Geld abheben und bargeldlos bezahlen zu können – gerade für Verbraucher, die an einer Reisekreditkarte interessiert sind, sind das wichtige Aspekte. Bestätigen Sie Ihre Angaben mit einem Klick in das entsprechende Feld.
  • Abrechnung: Wir haben Ihnen die verschiedenen Karten-Typen bereits nähergebracht. Hier können Sie wählen, ob Sie eine Charge-Karte, Revolving-Karte, Debitkarte oder Prepaid-Kreditkarte beantragen wollen.

Der Rechner filtert alle unpassenden Offerten heraus. Jetzt können Sie endgültig mit dem Vergleich loslegen.

Schritt 3: Reisekreditkarte online beantragen

Wenn Sie Ihren Wunschanbieter gefunden haben, können Sie online die Kreditkarte bei dieser Bank beantragen. Klicken Sie dafür einfach auf die Offerte des Anbieters, füllen Sie das Antragsformular aus und schicken Sie es online an die Bank weiter. Diese prüft, ob sie Ihren Antrag genehmigt und meldet sich anschließend wieder bei Ihnen.

Wenn Sie die Reisekreditkarte erhalten, müssen Sie Ihre Identität gegenüber der Bank bestätigen und anschließend noch Hürden wie die Bonitätsprüfung nehmen. Anschließend bekommen Sie Ihre Kreditkarte und die PIN in zwei separaten Briefen per Post. Das dauert meist einige Werktage.

Für eine genaue Anleitung zur Nutzung des Kreditkartenrechners schauen Sie bitte in unserem Artikel zu Thema Kreditkartenvergleich vorbei, den Sie unter diesem Link aufrufen können.

FAQ: Hier finden Sie wichtige Fragen rund um den Kreditkartenvergleich

Wie hoch soll der Kreditrahmen eine Reisekreditkarte sein?

Das lässt sich pauschal nur schwer sagen, Sie können sich aber merken: Im Zweifelsfall lieber zu niedrig als zu hoch. Wenn Sie eine Reise Kreditkarte beantragen, richtet Ihnen die Bank fast immer einen niedrigen Rahmen ein, was auch Sinn ergibt. Falls sie keine wesentlich höheren Ausgaben als 500 Euro im Monat haben, was oft die Startsumme darstellt, belassen Sie es einfach dabei. Warum? Nun, bei einem etwaigen Missbrauch der Reisekreditkarte nutzt der Betrüger den kompletten Verfügungsrahmen aus. Halten Sie die Schäden für einen solchen Fall, auch wenn er unrealistisch ist, möglichst gering.

Wie sicher ist eine Reisekreditkarte wirklich?

Bei dieser Frage können wir Ihnen Ihre Sorgen restlos nehmen. Reisekreditkarten zählen heutzutage zu den sichersten Zahlungsmitteln überhaupt. Gerade bei häufigen Aufenthalten im Ausland ist der Besitz einer Zahlungskarte quasi unumgänglich. Es wäre grob fahrlässig, wenn Sie immer große Beträge in bar mit sich herumtragen.

Auch Zahlungsmittel wie die EC-Karte oder Travellerschecks können nicht mit den Sicherheitsstandards einer Reisekreditkarte mithalten. Es gibt mittlerweile sogar einen internationalen Sperrnotruf für Kreditkarten. Wenn Sie dann noch auf allgemeine Sicherheitstipps achten, müssen Sie sich keine großen Sorgen mehr machen.

Bringt mir eine Reisekreditkarte auch im normalen Alltag Vorteile?

Ja, auf jeden Fall. Mit einer kostenlosen Reisekreditkarte können Sie im Normafall auch im Inland an Fremdbanken gebührenfrei Geld abheben. Auch an öffentlichen Kartenterminals, die Sie an Flughäfen und Bahnhöfen finden, können Sie mit dieser Art Kreditkarte kostenlos Bargeld beziehen, unabhängig davon, welche Bank das Terminal betreibt.

Wann muss ich die Abrechnung der Karte bezahlen?

Die Abrechnung Ihrer Reisekreditkarte wird in den allermeisten Fällen monatlich erstellt. Die Summe zieht die Bank entweder direkt von Ihrem Girokonto ein oder Sie können Sie in Raten begleichen – das ist aber nur bei Revolving-Karten möglich. Eine Prepaid-Kreditkarte müssen Sie hingegen erst mit Guthaben aufladen, bevor Sie sie im Ausland verwenden können. Meist dauert dieser Vorgang einige Werktage, eine gute Planung ist also entscheidend.

4 wichtige Reisekreditkarten-Tipps vor, während und nach der Reise

Unabhängig davon, für welche Reisekreditkarte Sie sich nun entscheiden oder bereits entschieden haben, gibt es ein paar Dinge, die Sie als Urlauber oder Reisender bei Ihrer Kreditkarte beachten sollten. Wir wollen Ihnen daher 4 wichtige Tipps mit auf den Weg geben, die Ihnen vor, während und nach Ihrer Auslandsreise helfen werden:

Tipp 1: Informieren Sie Ihre Bank

Kreditkarte ReisenSie sollten immer Ihre Bank informieren, wenn Sie verreisen. Der Grund dafür ist: Die Bank überprüft die Transaktionen mit Ihrer Kreditkarte und erstellt daraus ein Muster. Setzen Sie Ihre Karte auf einmal deutlich anders ein, als die Bank es gewohnt ist, geht die Bank womöglich davon aus, dass ein Missbrauch vorliegt und sperrt Ihre Karte. Das kann im Urlaub zu einer echten Stresssituation werden, die Sie mit einem einfachen Anruf verhindern können. Gerade, wenn Sie die Karte nur selten einsetzen und damit im Urlaub Kleinstbeträge bezahlen wollen, ist der Anruf bei der Bank essenziell.

Tipp 2: Halten Sie eine Alternative parat

Es ist am besten, nicht alles auf eine Reisekreditkarte zu setzen. Haben Sie am besten zwei Karten von unterschiedlichen Anbietern dabei, wenn Sie oft ins Ausland reisen – etwa eine von Visa und eine von Mastercard. So sind Sie auf der sicheren Seite, wenn eine Kreditkarte kaputtgeht, verloren wird oder in einem Land einfach nicht akzeptiert wird.

Tipp 3: Überprüfen Sie Ihr Kartenlimit

Jede Reisekreditkarte hat ein bestimmtes Limit, bis zu dem Sie sie einsetzen können. Ein Kreditrahmen, der Ihnen im Alltag womöglich locker ausreicht, kann im Urlaub viel zu gering sein. Dabei müssen Sie bedenken, dass eine Ausgabe noch nicht einmal erfolgt sein muss, um gegen das Limit zu wirken. Manche Hotels melden bereits bei der Reservierung einen Anspruch an, um hinterher nicht auf einer offenen Rechnung zu sitzen. Meist reicht ein kurzes Gespräch mit Ihrem Bankberater aus, um das Limit für die Reise anzupassen und anschließend wieder für Buchungen aus dem Ausland zu sperren, wenn Sie das wollen.

Tipp 4: Bezahlen Sie stets in Landeswährung

Sie sind oft außerhalb der Eurozone unterwegs? Dann stehen Sie häufig vor der Frage, ob Sie in Euro oder lieber in der Landeswährung bezahlen wollen. Das ist auch beim Abheben von Geld am Automaten der Fall. Wenn Sie hier „Euro“ auswählen, verlangt die Bank oft noch eine Extragebühr, wobei Sie auch die Fremdwährungsgebühr nicht umgehen. Das Bezahlen in der Landeswährung ist daher zu 99 Prozent wesentlich günstiger.

Video: Alles Wichtige rund um die Kreditkarte in Deutschland

In diesem Ratgeber soll es im Speziellen um Reisekreditkarten gehen, daher sind wir nicht noch einmal auf allgemeine Besonderheiten bei der Beantragung einer Kreditkarte eingegangen – diese finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Kreditkartenvergleich unter diesem Link. Oder Sie werfen einfach einen Blick in das informative Video von „Finanzfluss“, das Ihnen alles Wichtige rund um die kleinen, praktischen Zahlungskarten verrät.

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FAQ: Kompetente Antworten auf Ihre wichtigen Fragen zur Reisekreditkarte

Was mache ich, wenn meine Kreditkarte im Ausland verloren geht?

Wenn Sie Opfer eines Diebstahls geworden sind oder Ihre Kreditkarte verloren haben, müssen Sie diese umgehend sperren. Die Sperrung können Sie über den Anbieter oder bei den meisten Banken über den zentralen Sperrnotruf unter +49 116 116 abwickeln. Erreichen Sie diese Nummer aus einem ausländischen Netz nicht, können Sie alternativ auch die +49 30 4050 4050 wählen. Bei Anrufen aus dem Ausland können für einen Sperrnotruf Gebühren anfallen, wobei die genauen Kosten vom ausländischen Netzbetreiber abhängen.

Was ist ein TAN-Verfahren und wozu brauche ich es?

Das sogenannte TAN-Verfahren wird beim Online-Banking angewendet. Die TAN steht kurz für Transaktionsnummer und ist ein willkürlicher Code aus Zahlen und Buchstaben, der bei jeder Transaktion mit der Bank – etwa einer Überweisung auf Ihre Reisekreditkarte – benötigt wird. Wenn Sie so wollen, handelt es sich bei der TAN um eine PIN für Online-Tätigkeiten. Der Unterschied ist allerdings, dass die TAN nach einmaliger Nutzung verfällt und Sie immer wieder eine neue TAN für jede Transaktion benötigen.

Welche Unterlagen benötige ich zur Beantragung einer Kreditkarte?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, da das von Bank zu Bank stark unterschiedlich ist. Bei den meisten Banken und Herausgebern müssen Sie allerdings einen vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Kreditkartenantrag sowie ein gültiges Legitimationsdokument einreichen, wir sprechen hier vom PostIdent- oder VideoIdent-Verfahren. In Einzelfällen kann eine Bank zudem die 3 letzten Gehaltsnachweise bzw. die letzten Rentenbescheide oder auch eine Meldebescheinigung verlangen.

Kann ich als Minderjähriger eine Kreditkarte beantragen?

Nein, das ist in der Regel nicht möglich. Antragsteller auf eine Reisekreditkarte in Deutschland müssen bei allen seriösen Anbietern mindestens 18 Jahre alt und voll geschäftsfähig sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass beispielsweise 16-Jährige keine eigene Kreditkarte haben können. Bei vielen Anbietern wie etwa der Santander Bank können Sie als erwachsener Elternteil eine Zweitkarte für Ihren Sohn oder Ihre Tochter beantragen, für welche Sie aber eine Gebühr entrichten müssen. Zudem muss das Kind in diesem Fall mindestens 16 Jahre alt sein.

Haben die Stiftung Warentest bzw. Öko Test bereits einen Reisekreditkarten-Test durchgeführt?

Welche Empfehlungen gibt Ihnen die Stiftung Warentest bei einer Reisekreditkarte?

FragezeichenDie Stiftung Warentest ist eine der größten Verbraucherorganisationen in Deutschland und hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Tests, Ratgeber und Vergleiche rund um das Thema Kreditkarte und andere Zahlungsmittel geschrieben. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob eine Kreditkarte wirklich das beste Reisezahlungsmittel für Sie ist, kann Ihnen die Stiftung Warentest bei Ihrer Entscheidungsfindung weiterhelfen. Im Ratgeber unter diesem Link gehen die Experten der Stiftung auf die beliebtesten Zahlungsmittel für die Reise ein – Kreditkarten kommen hier genauso vor wie EC-Karten oder das gute alte Bargeld.

Auch sonst hat sich die Organisation oft mit Kreditkarten und deren Vorteilen beschäftigt. Eine Übersicht über alle Artikel zur Thematik bei der Stiftung Warentest finden Sie unter diesem Link. Besonders interessant dürfte für Sie aber dieser Kreditkartenvergleich sein, in welchem die Experten der Stiftung 34 verschiedene Kreditkarten unter die Lupe genommen haben. Dabei unterscheidet der Artikel zwischen Standardkarten für den Inlandsgebrauch und Reisekreditkarten für die Nutzung im Ausland.

Hat sich Öko Test bereits mit Kreditkarten für die Reise beschäftigt?

Das Verbrauchermagazin Öko Test hat sich vor allem auf Bereiche fokussiert, die das Thema Umwelt oder Ökologie im Namen haben. Da es sich bei Kreditkarten weder um das eine, noch um das andere handelt, ist es nicht verwunderlich, dass Sie bei Öko Test nicht auf allzu viele hilfreiche Artikel stoßen werden. Dennoch könnte für jeden Nutzer einer Kreditkarte in Deutschland ein Ratgeber interessant sein, wie Sie sich beim Datenleck eines großen Kartenausgebers verhalten – unter diesem Link finden Sie die Hinweise am Beispiel eines Datenlecks bei Mastercard.

Wer gerne verreist, braucht zudem gute Reiseversicherungen und einen soliden Schutz im Ausland. Mit diesem Thema hat sich Öko Test erst vor kurzem ausführlich beschäftigt. Im Ratgeber, den Sie unter diesem Link aufrufen können, warnt das Verbrauchermagazin davor, dass ein guter Krankenschutz bei Auslandsreisen unverzichtbar ist. Schließlich wollen Sie ja nicht mit einer schweren Verletzung ohne Doktor dastehen, wenn Sie auswärtig unterwegs sind.

Fazit: Eine Reisekreditkarte ist für Viel-Reiser ein absolutes Muss!

Wer gerne und häufig ins Ausland reist, weiß die Vorteile einer guten Kreditkarte sehr schnell zu schätzen. Das gilt insbesondere, wenn Sie öfter außerhalb von Europa unterwegs sind. Reisekreditkarten bieten Ihnen nicht nur Sicherheit beim Bezahlen, sondern können durch verschiedene Versicherungsleistungen und Extras den Urlaub als Ganzes zu einem finanziellen Erfolg machen. Geschäftsinhaber oder Unternehmer, die aufgrund ihres Berufes oft im Ausland sind, reisen mit einer Kreditkarte für den Urlaub zudem deutlich angenehmer und profitieren von einer Vielzahl an Vorteilen. Für Viel-Reisende ist die Reisekreditkarte daher ein absolutes Muss!