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Studienkredit 2019 – Jetzt Studentenkredite kostenlos vergleichen und den günstigsten Kredit für Studenten finden

Mit dem Studium beginnt in jedem Jahr für tausende junge Deutsche ein neuer Lebensabschnitt. Viele zieht es für das Traumstudium in eine andere Stadt oder gar in ein anderes Bundesland. Das bringt einige Kosten mit sich, die viele Jugendliche im ersten Moment nur schwer einschätzen können. Ob WG-Miete, Laptop, Bücher, Party oder einfach nur Fahrten in die Heimat – bei all diesen Ausgaben gerät der eine oder andere Student schon einmal ins Straucheln.

Damit Geldsorgen nicht am Lernen hindern und sich angehende Akademiker voll und ganz auf ihre Studien konzentrieren können, gibt es spezielle Finanzierungsmöglichkeiten extra für Studenten. Eine davon ist der Studienkredit, mit welchem wir uns in diesem Ratgeber genauer auseinandersetzen.

Wer sich heutzutage nach einem Studentenkredit erkundigt, kann schnell einmal den Überblick verlieren. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter solcher Studentendarlehen – privat, regional, staatlich oder gar fachgebunden. Bei diesem umfangreichen Angebot ist es für Sie als Student umso wichtiger, sich zunächst einen genauen Überblick über alle Optionen zu verschaffen, bevor Sie sich für eine Finanzierungsoption entscheiden. Wir geben Hochschülern und allen, die es noch werden wollen, das nötige Wissen an die Hand, damit die Wahl der passenden Studienfinanzierung spielend einfach gelingt.

Der Studienkredit auf einem Blick

  • Mit einem Studienkredit können Studierende ihre Lebenshaltungskosten während des Studiums finanzieren. Den Kredit zahlen sie in der Regel erst nach dem Studium über einen längeren Zeitraum zurück.
  • Viele Banken und Einrichtungen bieten heutzutage Studienkredite an. Manche Angebote gelten allerdings nur für spezielle Hochschulen oder Studiengänge. Bei anderen wiederum hängt die Rückzahlungssumme vom späteren Gehalt ab.
  • Eine der beliebtesten Optionen ist der KfW-Studienkredit, der für jeden Studenten zugänglich und vergleichsweise günstig verzinst ist.
  • Einen Studienkredit sollten Sie grundsätzlich erst dann aufnehmen, wenn Stipendien, Bafög, ein Nebenjob und die Unterstützung durch Eltern bzw. andere Familienangehörige nicht ausreichen.
  • Als Student können Sie ebenfalls einen klassischen Ratenkredit aufnehmen. Nutzen Sie dafür unbedingt unseren Kreditrechner, um stets die besten Konditionen für ihren Studentenkredit zu finden.

Glossar für den Studienkredit

Im folgenden Ratgeber könnten einige Begriffe auftauchen, die für den „Kredit-Laien“ unverständlich sein können. An dieser Stelle haben wir Ihnen in einem kleinen Glossar die wichtigsten Begriffe kurz und kompakt erklärt, damit Sie den Ausführungen im Ratgeber problemlos folgen können. Einige von Ihnen sind mit den Begriffen vielleicht bereits vertraut – Sie können einfach direkt zum nächsten Abschnitt springen.

Zinssatz

Wenn eine Bank einen Kredit vergibt – also Geld verleiht – verlangt sie für diesen Zinsen. Die Höhe der Zinsen gibt der Zinssatz an. Vergleichen Sie stets nur den effektiven Jahreszins, wenn Sie auf der Suche nach dem günstigsten Kredit sind, da nur im Effektivzins die tatsächlichen Kosten eines Darlehens enthalten sind. Der Zinssatz fällt immer pro Jahr an, daher steht auch die Abkürzung p.a. für 'per annum' dahinter.

Tilgungsraten

Die Tilgungsrate bezeichnet die monatliche Summe, mit welcher Sie den Studienkredit nach der Aufnahme tilgen. Überlegen Sie sich immer gut, welche Tilgungsraten für Sie realistisch sind. Je nach Finanzierungshöhe kommen Sie schnell auf Beträge von mehreren hundert Euro monatlich. Sie müssen die Tilgungsraten immer bequem mit Ihren monatlichen Einnahmen bezahlen können.

Karenzzeit

Nach der letzten Auszahlung gewähren Ihnen viele Anbieter von Studienkrediten eine Art Ruhephase, die auch als Karenzphase oder Karenzzeit bekannt ist. Diese kann bis zu 23 Monate betragen. In dieser Phase können Sie erst einmal Vermögen aufbauen. Planen Sie trotz teils verlockender Angebote lieber eine kurze Karenzzeit ein, um an den Zinskosten zu sparen.

Einkommensabhängige Rückzahlung

Bei einer einkommensabhängigen Rückzahlung können Sie erst nach der vollständigen Rückzahlung die tatsächliche Verzinsung berechnen. Das liegt daran, dass die Verzinsung direkt von Ihrem monatlichen Gehalt abhängig ist, welches bei Kreditaufnahme noch nicht feststand. Bei einer einkommensabhängigen Rückzahlung weist der Kreditgeber immer den Prozentsatz aus, welcher monatlich vom Gehalt zurückgeführt wird. Einen klassischen Zinssatz wie bei anderen Kreditangeboten finden Sie hier nicht.

KfW: Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist eine Staatsbank, die regionalen Banken Gelder für Studienkredite zur Verfügung stellt und auch die Konditionen für diese Darlehen zentral festlegt. Es sind allerdings dennoch die regionalen Hausbanken, welche KfW-Studienkredite vergeben. Hausbanken erhalten dafür Provisionen von der KfW, welche der Kreditnehmer tragen muss.

Für wen eignet sich ein Studienkredit?

StudentenkreditSie denken derzeit über einen Studienkredit nach? Dann prüfen Sie zunächst, ob Sie Ihr Studium mithilfe von Bafög, einem Nebenjob oder familiärer Unterstützung finanzieren können. Diese Optionen sind in jedem Fall günstiger als der beste Studentenkredit. Sie können Ihre zukünftige berufliche Entwicklung schließlich nur schwer vorhersehen. Sicher ist allerdings, dass Sie nach Ende der Laufzeit des Studiums dann einen Kredit zurückzahlen müssen.

Diese Finanzierungsoptionen sind besser als ein Studienkredit:

  • Bafög: Vom Bafög sollten Sie unbedingt gehört haben, bevor Sie auch nur an Studienkredite denken. Mit Bafög fördert der deutsche Staat Studierende aus einkommensschwachen Elternhäusern mit bis zu 735 Euro im Monat. Die Hälfte davon ist staatliche Förderung, die andere Hälfte ist ein zinsloses Darlehen, von welchem Sie in jedem Fall nicht mehr als 10.000 Euro zurückzahlen müssen. Das Bafög ist immer besser als ein regulärer Studienkredit, um ein Studium zu finanzieren. Stellen Sie aus diesem Grund immer zunächst einen Antrag, auch wenn Sie sich selbst nur geringe Chancen auf eine Bewilligung ausrechnen. Denn was viele Leute falsch verstehen: Es spielen nicht nur das Einkommen der Eltern, sondern auch die Anzahl der Geschwister und das eigene Einkommen eine wichtige Rolle bei der Bafög-Vergabe.
  • Stipendium: Förderprogramme stehen grundsätzlich allen Studenten offen. Was viele nicht wissen: Es gibt weit mehr Stipendiengeber als nur die bekannte Studienstiftung des deutschen Volkes, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft oder politische Stiftungen. Viele dieser anderen Stiftungen honorieren etwa ehrenamtliches Engagement oder fokussieren sich so stark auf eine bestimmte Zielgruppe, dass sie kaum Stipendiaten finden. Wir können Ihnen in jedem Fall das Portal stipendienlotse.de ans Herz legen – ein Portal des Bildungsministeriums über die Programme unterschiedlicher Förderer. Auch über das Erasmus-Programm der EU können Sie finanzielle Unterstützung für Auslandssemester erhalten.
  • Nebenjob: Laut neuester Umfragen arbeiten knapp zwei Drittel aller Studenten neben dem Studium. Neben dem Geld kann ein Nebenjob auch wichtige Erfahrungen bringen und kann für viele Studierende ein für das Studium vorgeschriebenes Praktikum ersetzen. Wie finden Sie einen Nebenjob? Nun, erste Anlaufstationen sind oft die Jobbörsen der Universitäten und des Studentenwerks, aber auch Stellenportale im Internet oder die Agentur für Arbeit können gute Alternativen sein.
  • Familiäre Unterstützung: Eltern sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kinder in der ersten Ausbildung oder im Erststudium finanziell zu unterstützen, solange sie sich das leisten können. Wir sagen jetzt nicht, dass Sie gerichtlich gegen Ihre eigenen Eltern vorgehen sollten – Sie sollten das Argument nur im Falle einer Diskussion kennen. Zudem bekommen sie bis zum 25. Geburtstag Kindergeld, welches Sie verwenden können, um das Studium zu finanzieren. Sollten die finanziellen Möglichkeiten der Eltern aber wirklich nicht ausreichen, ist womöglich auch jemand aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis bereit, mit einem Privatkredit auszuhelfen.
Erst, wenn Sie all diese Optionen erfolglos versucht haben, sollten Sie sich dem Studienkredit zuwenden. Diesem haben wir die nächsten Absätze in unserem Studienkredit-Vergleich gewidmet.

Was ist ein Studentenkredit? Eine Begriffsklärung.

FrageWenn wir über Studienkredite sprechen, ist es erst einmal wichtig, den Begriff des Studentenkredits genau zu definieren. Denn nicht jede Bank und jedes Kreditinstitut meint leider exakt dasselbe, wenn es von einem Studienkredit spricht.

So ist es etwa für jeden Studenten möglich, einen normalen Kredit als Student aufzunehmen, um damit etwa ein Auto zu erstehen oder die erste eigene Wohnung am Studienort nett einzurichten. Dabei handelt es sich dann aber nicht um einen klassischen Studienkredit mit dem Ziel, ein Studium zu finanzieren, sondern um einen herkömmlichen Ratenkredit. Dieser kann als Autokredit oder Wohnkredit durchaus zweckgebunden sein. Sie müssen diese Kredite aber ganz klar von anderen Studienkrediten unterscheiden.

Der Ratenkredit für Studenten

Auch als Student können Sie einen Ratenkredit aufnehmen, um wichtige, unaufschiebbare Anschaffungen zu finanzieren. Da Studenten in der Regel allerdings nicht über ein festes, regelmäßiges Einkommen in ausreichender Höhe verfügen, verlangen die meisten Banken oft zusätzliche Sicherheiten in Form eines Bürgen. Oft springen hier die Eltern oder nur ein Elternteil als Bürge ein.

Diese haften dann mit ihrem eigenen Vermögen für den Kredit ihres Kindes. Einige Banken räumen Studenten allerdings zuweilen besondere Konditionen für einen solchen Ratenkredit ein, da sie zukünftige Akademiker schon frühzeitig an die Bank binden wollen. Meist sind die Konditionen aufgrund der schwachen Bonität von Studenten allerdings höher als bei einem Ratenkredit, den ein normaler Angestellter aufnimmt.

Sie dürfen Ratenkredite von Banken, die Sie als Student aufnehmen, allerdings keinesfalls mit einem speziellen Studienkredit verwechseln. Dieser unterscheidet sich in vielen Aspekten stark von einem klassischen Ratenkredit.

Studentenkredit oder Studiendarlehen: Das KfW-Darlehen

StudienkreditNehmen Sie einen Kredit speziell für ein Studium auf, handelt es sich um eine andere Form des Kredits als beispielsweise bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Die wesentlichen Unterschiede bestehen vor allem in den Voraussetzungen sowie der Gewährung des Darlehens als auch in der Art der Auszahlung und der Rückzahlung. Ein typisches Beispiel für einen Studienkredit ist etwa der KfW-Studienkredit, den Banken nicht – wie bei einem Ratenkredit – in einem Betrag, sondern in einer monatlichen Höhe von bis zu 650 Euro auszahlen.

Diese monatliche Auszahlung soll es dem Studenten ermöglichen, seine Lebenshaltungskosten während des Studiums zu begleichen. Die Zinsen für den Kredit zieht die Bank in der Regel direkt von der monatlichen Auszahlung ab. So steigt die Kreditsumme mit jeder Auszahlung an, wodurch im Laufe der Zeit auch die Zinszahlungen immer höher werden.

Dazu wollen wir Ihnen ein kurzes Beispiel geben: Nehmen wir eine monatliche Auszahlung von 300 Euro sowie einen Effektivzins von 4,16 Prozent p.a. an. Im ersten Monat zahlt die Bank also noch die vollen 300 Euro aus, nach 12 Monaten jedoch nur noch 288,87 Euro und nach 3 Jahren aufgrund der ansteigenden Zinsen nur noch 264,30 Euro. Der letzte Wert ergibt sich, da mittlerweile 35,70 Euro an Zinsen angefallen sind, welche wir von den 300 Euro Auszahlung abziehen müssen.

Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, mit der KfW-Bank einen Zinsaufschub zu vereinbaren, wenn sie jeden Monat den vollen Betrag auf Ihr Konto auszahlen soll. Dann müssen Sie die Zinsen erst zu einem späteren Zeitpunkt nachzahlen. In diesem Fall verlangt die KfW-Bank aber meistens Leistungsnachweise von den Studenten.

Auch die Rückzahlung des KfW-Studienkredits unterscheidet sich stark von einem klassischen Ratenkredit. Nach Ablauf der Kreditlaufzeit und damit nach der letzten Auszahlung beginnt eine sogenannte Karenzzeit. Diese dauert meist um die 18 Monate. Während dieser Zeit bucht die Bank ausschließlich die Zinsen für die Kreditsumme monatlich ab, wenn Sie diese nicht bereits in der Auszahlungsphase gezahlt haben. Diese Regelung dient dazu, dass Absolventen nach dem Ende des Studiums ausreichend Zeit haben, eine feste Anstellung zu finden, um sich die Rückzahlung des Kredits leisten zu können. Haben Sie bereits schneller eine Stelle gefunden und wollen den Kredit abzahlen, können Sie die Karenzzeit auch verkürzen.

Nach dem Ablauf der Karenzzeit beginnt dann die Rückzahlung des aufgenommenen Studienkredits in monatlichen Raten. Die Höhe der Raten können Sie bis zu einem gewissen Grad selbst wählen, da sich die Laufzeit dementsprechend anpasst. Länger als 25 Jahre dürfen Sie für die Rückzahlung des Studienkredits aber nicht benötigen. Zweimal im Jahr zu festen Terminen können Sie außerdem die Kreditrate verändern, also entweder erhöhen oder verringern. Sondertilgungen sind beim KfW-Kredit zu jedem Zeitpunkt ohne zusätzliche Gebühren möglich.

Wie Sie die passende Höhe der Monatsrate berechnen, haben wir Ihnen weiter unten im Ratgeber noch ausführlich erklärt.

Kurz und knapp: Die drei Phasen des Studienkredits

Obigen Absatz bezeichnen Experten auf dem Kreditmarkt auch als die „drei Phasen“ des Studienkredits: Auszahlung, Karenzzeit und Rückzahlung. Wir wollen Ihnen jede Phase an dieser Stelle noch einmal kurz und kompakt zusammenfassen:

Phase 1: Auszahlungsphase

Die Auszahlungsphase kann bis zu 14 Semester lang andauern. Dabei erhalten Studierende monatlich einen Teil des Kredits auf ihr Konto ausgezahlt, von dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten. In der Regel können Sie die Höhe dieser Teilbeträge nach eigenem Bedarf festlegen. Beim KfW-Studienkredit sind etwa Auszahlungen zwischen 100 und 650 Euro im Monat möglich. Nur selten finden Sie Angebote, welche die maximal möglichen 650 Euro beim KfW-Studienkredit überschreiten.

Die Dauer der Auszahlungsphase muss nicht zwingend mit der Studiendauer übereinstimmen. Als Hochschüler können Sie Studienkredite auch nur für wenige Semester, etwa in der Abschlussphase, in Anspruch nehmen.

Phase 2: Karenzphase

Die Karenzphase kann bei den meisten Banken und Kreditinstituten maximal 23 Monate lang anhalten und beginnt direkt nach dem Abschluss des Studiums. In dieser Ruhephase müssen Sie als Absolvent noch nicht mit der Rückzahlung des Darlehens beginnen, sondern lediglich für die anfallenden Zinsen aufkommen. Sie haben also genug Zeit, um nach dem Studium zunächst einen passenden Job zu finden.

Wichtig: Die Karenzphase ist keinesfalls ein Muss! Wer direkt in das Berufsleben einsteigt, kann ebenso gleich mit der Rückzahlung des Studienkredits beginnen.

Phase 3: Rückzahlungsphase

Mit dem Ende der Ruhephase beginnt die Rückzahlungsphase des Studienkredits. Die Dauer dieser Phase ist wesentlich von der Höhe des Kreditbetrags sowie der monatlichen Rate abhängig, die Sie als Absolvent mit der Bank vereinbaren. Dabei gilt: Je geringer die Kreditsumme und je höher die Monatsrate, desto schneller sind Sie schuldenfrei, desto höher ist aber auch die monatliche Belastung.

Bei der Festlegung der Ratenhöhe haben Sie meist freie Hand, müssen aber einen Mindestbetrag einhalten, der bei der KfW bei 20 Euro pro Monat liegt. Zudem darf die Dauer der Rückzahlung auch nicht überhandnehmen, denn diese ist begrenzt: Bei einem KfW-Studienkredit müssen Sie das Darlehen in maximal 25 Jahren tilgen.

Bei anderen Anbietern ist dieses Fenster wesentlich kleiner. Hier fordern die Banken oft eine Rückzahlung in weniger als 10 Jahren.

Studium günstig finanzieren: Fragen zum KfW-Studienkredit

Der KfW-Studienkredit zählt zu den beliebtesten Studienkrediten von deutschen Studenten, da er vergleichsweise günstige Konditionen und angenehme Rückzahlungsmodalitäten bietet. Die wesentlichen Aspekte des Kredits haben wir Ihnen in den obigen Absätzen bereits ausführlich erklärt. An dieser Stelle wollen wir auf die wichtigsten Fragen, die Verbraucher bezüglich des Darlehens immer wieder stellen, kurze und kompakte Antworten geben.

Was fördert der KfW-Studienkredit?

Kfw StudienkreditDie KfW-Studienbank finanziert Ihre Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend studieren. Auch Fernstudiengänge unterstützt die KfW. Auslandssemester kann die KfW jedoch nur dann fördern, wenn Sie weiterhin in Deutschland immatrikuliert sind. Ihr Hochschule muss Ihren Sitz zudem in Deutschland haben und staatlich anerkannt sein. Unter anderem diese Studiengänge fördert die KfW-Studienbank:

  • Grundständiges Erststudium
  • Zweitstudium: Weiteres grundständiges Studium
  • Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudium: Postgraduales Studium
  • Master: Postgraduales Studium
  • Promotion

Sie können den KfW-Studienkredit zudem mit Bafög oder einem Bildungskredit kombinieren. Nicht infrage kommt das Förderprodukt dagegen für Studiengänge an Berufsakademien und vollständig im Ausland absolvierte Studiengänge.

Wen fördert der KfW-Studienkredit?

Die KfW fördert Sie unabhängig von Ihrem Einkommen oder dem Einkommen Ihrer Eltern, wenn Sie 18 bis 44 Jahre alt sind und die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Deutscher Staatsbürger mit inländischer Meldeadresse
  • Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers, halten sich mit ihm in Deutschland auf oder sind hier gemeldet. Die Staatsbürgerschaft spielt keine Rolle.
  • EU-Staatsbürger, die sich rechtmäßig seit mindestens 3 Jahren ständig in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind
  • Familienangehörige eines solchen EU-Staatsbürgers, die sich mit ihm in Deutschland aufhalten und hier gemeldet sind. Die Staatsangehörigkeit sowie die Dauer des bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielt keine Rolle.
  • Bildungsinländer und in Deutschland gemeldete. Bildungsinländer bezeichnet Studierende mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit, die ihre deutsche Hochschulzugangsberechtigung durch einen Schulabschluss in Deutschland oder an einer deutschen Schule im Ausland erworben haben.

Wo finde ich die wichtigsten Antragsformulare?

Schon gewusst?Alle Dokumente zum Förderungsprodukt finden Sie auf der Webseite der KfW-Studienbank unter diesem Link unter dem Punkt „Formulare & Downloads“. Dort finden Sie unter anderem:

  • Formulare zum Kreditantrag
  • Formulare für bestehende Kredite
  • Merkblätter und Richtlinien
  • Allgemeine Bestimmungen und Bedingungen
  • Datenschutzhinweise

Weitere Darlehensarten für Studenten erklärt

Neben dem Ratenkredit oder Konsumentenkredit für Studenten und dem klassischen Studienkredit, wie ihn beispielsweise die KfW-Studienbank anbietet, gibt es noch einige andere Kredite, die Studenten aufnehmen können. Dazu gehören etwa:

  • Dispositionskredite
  • Universitätskredite oder Stipendien
  • Bafög

Über Bafög und Stipendien haben wir bereits ausführlich gesprochen, daher wollen wir uns an dieser Stelle auf Dispokredite fokussieren. Ein Dispokredit ist kein spezieller Studienkredit, sondern kommt oft nur aus Geldmangel zustande, weil Sie das eigene Girokonto notgedrungen überziehen. Die Zinsen, die Sie bei einem solchen Darlehen zahlen müssen, liegen deutlich über denen für einen Studien- oder Ratenkredit und oft gar im zweistelligen Bereich. Wir können Ihnen daher nur davon abraten, den Dispo in Anspruch zu nehmen, wenn Sie es irgendwie vermeiden können.

Denn oft rutschen jene, die den Dispo regelmäßig nutzen, in die Schuldenfalle ab. Und aus dieser kommen Sie ohne fremde Hilfe nur noch schwer heraus. Bringen Sie sich nicht in diese Situation, wenn Sie es einfach vermeiden können.

Die Finanzierung über Bildungsfonds

Abgesehen von klassischen Krediten gibt es ein weiteres bekanntes Modell zur Studienfinanzierung, die sogenannten Bildungsfonds. Diese fördern ausgewählte Studenten mit dem Geld von Kapitalanlegern. Als Antragssteller müssen Sie zunächst ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Bei einer Zusage erhalten Sie ein individuelles Finanzierungsangebot. Bestehen Sie das Auswahlverfahren eines Bildungsfonds, sollten Sie allerdings auch immer darüber nachdenken, ob Sie nicht auch einen Stipendiengeber überzeugen können.

Doch wie funktioniert die Finanzierung über einen solchen Fonds? Sie beziehen in der Auszahlungsphase die vollen vereinbarten Raten und zahlen auch in der Karenzzeit nichts. Anders als bei einem herkömmlichen Studentenkredit orientiert sich die Rückzahlung hier am später zu erwartenden Bruttogehalt. Solche Finanzierungsmodelle haben wir weiter im oben im Ratgeber bereits einmal erwähnt und erklärt. In der Regel verlangen Bildungsfonds zwischen 2 und 10 Prozent des Gehalts.

Eine klassische Tilgung samt Zinszahlung existiert in diesem Sinne jedoch nicht, weswegen es sich streng genommen auch um keinen Kredit handelt.

Stellt sich nur noch die Frage, wer solche Finanzierungslösungen anbietet. Bundesweit sind das meist Unternehmen wie „Career Concept“, „Brain Capital“ oder „Deutsche Bildung“. Diese betonen, die einkommensabhängige Rückzahlung sei ein faires Konzept: Wer später mehr als gedacht verdient, zahlt eben auch mehr zurück. Wer dagegen weniger verdient als angenommen, zahlt weniger. Bei einem zu geringen Einkommen schieben viele Darlehensgeber die Rückzahlung auf oder sie entfällt sogar ganz.

Weitere Vorteile von Bildungsfonds sind:

  • Keine Begrenzung der monatlichen Ratenhöhe
  • Zusatzangebote wie Workshops oder Trainings
  • Kontakte, die den Einstieg in das Berufsleben erleichtern
  • Auch für Studenten möglich, die im Ausland studieren wollen, ohne an einer deutschen Hochschule eingeschrieben zu sein

Folgende Aspekte sollten Sie bei einem Bildungsfonds allerdings immer beachten:

  1. Bitte merken!Ein Bildungsfonds ist ein Anlageprodukt: Anstelle einer Bank verdient ein Fonds am Studenten. Das notwendige Geld stammt von privaten Anlegern, die sich entweder direkt am Fonds beteiligen oder Anteile erwerben. Dafür erhalten sie Renditen in Höhe von bis zu 6 Prozent. Diese plus Verwaltungskosten müssen Bildungsfonds also mindestens verdienen, um lukrativ für Anleger zu bleiben.
  2. Angebote sind schwer vergleichbar: Ein Bildungsfonds kalkuliert auf Grundlage verschiedener Datenbanken ein zu erwartendes Einkommen jedes Studenten. Das Ergebnis ist ein Prozentsatz vom Einkommen – nur diesen bekommen Sie als Student genannt. Wie hoch die jährliche Belastung dagegen in Prozent ausfällt – im Sinne eines effektiven Jahreszinses – weiß der Fonds nicht. Daher können Sie Bildungsfonds nur schwer mit herkömmlichen Studienkrediten vergleichen.
  3. Ein Bildungsfonds selektiert vor: Ein Fonds muss eine Mindestrendite für seine Anleger erzielen. Daher sortiert der Bildungsfonds „hohe Risiken“ von Anfang an aus. Ein Anbieter nimmt nur solche Studenten an, bei denen er sicher ist, dass diese das Studium schaffen und in Zukunft einen guten Job finden. Etwa 40 Prozent aller Bewerber macht der Fonds laut eigenen Aussagen sofort ein Angebot. Etwa zwei Drittel dieser Studenten studieren entweder Rechts-, Wirtschafts- oder Ingenieurswissenschaften.
Der Bildungsfonds ist ein absolutes Nischenprodukt. Laut CHE schlossen im Jahr 2017 über 23.000 Studenten einen KfW-Studienkredit ab, bei Bildungsfonds waren es dagegen nur einige Hundert.

Der Unterschied zwischen Bafög und klassischem Studentenkredit

Wenn die Rede von einem Studienkredit ist, denken viele Leute leider immer noch, dass es sich dabei um das Bafög handelt. Zwischen der Förderung durch Bafög, einem Studienkredit, wie Sie ihn etwa bei der KfW-Studienbank finden, oder einem klassischen Ratenkredit für Studenten gibt es jedoch teils gravierende Unterschiede. Einige davon haben wir Ihnen im bisherigen Text bereits näher gebracht, von anderen hören Sie womöglich gleich zum ersten Mal. Wesentliche Unterschiede zwischen den Finanzierungsarten gibt es etwa bei den Voraussetzungen, der Rückzahlung oder auch den zu zahlenden Zinsen.

In den folgenden Abschnitten wollen wir auf alle diese Merkmale einzeln eingehen und Ihnen zeigen, wie sich die verschiedenen Finanzierungsarten hier voneinander unterscheiden.

Die Voraussetzungen

Kredit für StudentenFür einen Studienkredit der KfW-Bank gelten andere Anforderungen als für einen Ratenkredit von der Sparkasse. Das Gleiche gilt für die Voraussetzungen, die Sie beim Bafög erfüllen müssen. Informieren Sie sich in jedem Fall rechtzeitig, um so unliebsame Überraschungen am Tag der Entscheidung zu vermeiden.

Bafög-Förderung

  • Die gewählte Hochschule muss förderungsfähig sein.
  • Das Studium muss vor Ihrem 30. Lebensjahr beginnen.
  • Eltern dürfen nicht in der Lage sein, finanzielle Unterstützung zu leisten.
  • Sie müssen deutscher Staatsbürger sein.
  • Im besten Fall handelt es sich um eine Erstausbildung.
  • Das Studium findet in einer anderen Stadt statt.

Studienkredit, etwa KfW-Studienkredit

  • Sie sind zwischen 18 und 44 Jahren alt.
  • Die Förderung ist unabhängig vom Einkommen.
  • Sie studieren an einer staatlich anerkannten Hochschule.
  • Sie sind entweder ein Bildungsinländer, ein deutscher Staatsbürger, ein Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers, ein EU-Bürger oder alternativ ein Familienangehöriger eines EU-Bürgers, der seit mehr als 3 Jahren in der Bundesrepublik lebt.

Ratenkredit für Studenten

  • Sie müssen einen Studiennachweis erbringen.
  • Sie sind volljährig.
  • Sie können gute Sicherheiten vorlegen.
  • Oft ist ein Bürge notwendig, damit die Bank genügend Sicherheiten erhält. Hierfür bieten sich die Eltern oder zumindest ein Elternteil an, die mit ihrem Geld für Ihren Kredit bürgen.

Die folgende Tabelle geht auf die weiteren Merkmale ein, in denen sich ein Studienkredit vom Bafög oder dem klassischen Konsumentenkredit unterscheidet:

Merkmal Typischer Studienkredit, etwa KfW-Studienkredit Bafög-Förderung Ratenkredit für Studenten
Auszahlung und Verwendung Monatliche Auszahlung, um so die Lebenshaltungskosten während des Studiums zu decken. Monatliche Auszahlung, um so die Lebenshaltungskosten während des Studiums zu decken. Komplette Auszahlung auf einen Schlag, entweder zweckgebunden oder zur freien Verwendung.
RückzahlungDie Rückzahlung erfolgt nach Ablauf der Laufzeit und einer maximalen Karenzzeit von 18 Monaten. Sie zahlen das geliehene Geld spätestens 5 Jahre nach der letzten Kreditauszahlung zurück. Sie zahlen das Geld sofort in monatlich gleichbleibenden Raten zurück.
ZinsenVariabel ab etwa 3,5 % p.a. Zinsloses DarlehenAb knapp unter 1 % p.a. erhältlich, meistens aber teurer

Gerade die Unterschiede bei der Auszahlung und Rückzahlung machen deutlich, wie stark sich ein Studienkredit und eine Bafög-Förderung doch voneinander unterscheiden. Wollen Sie im Studium also einen Kredit aufnehmen, sollten Sie sorgfältig entscheiden, ob Sie einen kurzfristigen finanziellen Engpass mit einem Ratenkredit überbrücken wollen oder ob Sie einen langfristigen Kredit für Studenten ohne Einkommen beantragen wollen, um so das Studium finanzieren zu können. Werfen wir zudem einen Blick auf die Unterschiede bei der Verzinsung, wird schnell klar, dass Sie sich im Zweifelsfall lieber für eine Bafög-Förderung anstelle eines Studienkredits entscheiden sollten, wenn Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Die einzige Frage, die Sie dann noch klären müssen, ist: Reicht das Bafög zum Leben aus? Eine Antwort auf diese Frage können Sie nur selbst finden, da das doch stark von Ihren persönlichen Lebenshaltungskosten und Ihrem individuellen Lebensstandard abhängig ist.

Studienkredit aufnehmen: Klären Sie unbedingt diese Fragen!

Viele Studenten sind sich unsicher, für welche Finanzierungsform Sie sich entscheiden sollen. Die Entscheidung ist oft auch nicht ganz so einfach, es gibt jedoch einen einfachen Weg, wie Sie die richtige Antwort finden werden: Stellen Sie sich einfach einige zentrale Fragen und beantworten Sie diese so ehrlich wie möglich. Die Antworten verraten Ihnen, welche Finanzierung sich in Ihrem individuellen Fall eignet. Fangen wir damit also direkt an:

Frage 1: Wofür genau benötige ich die finanzielle Unterstützung?

FragezeichenÜberlegen Sie sich ganz genau, wofür Sie das Geld überhaupt benötigen. Sie wollen einen kurzfristigen, finanziellen Engpass überbrücken und das am besten so schnell wie irgendwie möglich? Dann bietet sich wohl der Ratenkredit für Studenten an, da Sie das Geld hier direkt in vollem Umfang erhalten. Wollen Sie aber eigentlich ein Darlehen aufnehmen, welches Ihnen mit der Finanzierung der wichtigsten Kosten während des Studiums hilft, sollten Sie sich zunächst nach einer Bafög-Förderung und anschließend nach einem Studienkredit erkundigen.

Frage 2: Habe ich wirklich bereits alle finanziellen Ressourcen ausgeschöpft?

Sie sollten immer bedenken, dass eine Finanzierung für ein Studium wie jedes andere Kreditgeschäft auch mit einer Pflicht zur Rückzahlung verbunden ist. Prüfen Sie also unbedingt noch einmal alle Alternativen, bevor Sie zum Darlehen greifen. Dazu zählt etwa familiäre Unterstützung, aber auch die Prüfung von etwaigen Stipendien. Das Gleiche gilt, wenn Sie planen, Ihr Studium über einen Bildungsfonds zu finanzieren.

Frage 3: Welchen Finanzierungsbedarf habe ich tatsächlich?

Diese Frage stellt sich nicht nur, wenn Sie einen Ratenkredit für Studenten aufnehmen und damit einen finanziellen Engpass überbrücken wollen. Hier ist es selbstverständlich notwendig, den genauen Kreditbedarf zu kennen, um so keinen zu hohen Kredit aufzunehmen, der auch immer mit höheren Zinsen einhergeht. Auch wenn Sie planen, einen Studienkredit aufzunehmen, sollten Sie wissen, welche Summe Sie jeden Monat zum Leben benötigen. Das finden Sie heraus, indem Sie einen Haushaltsplan erstellen. Mehr dazu haben wir Ihnen im nächsten großen Absatz erklärt.

Studienkredit-Vergleich: Schnell zum günstigen Studentenkredit

Studienkredit VergleichWenn Sie Bafög beantragen oder einen klassischen Studienkredit aufnehmen wollen, haben wir Ihnen weiter oben im Ratgeber bereits die passenden Websites verlinkt. Auf diesen finden Sie alle weiterführenden Informationen, wo Sie die Darlehen beantragen und aufnehmen können. Planen Sie stattdessen, einen Ratenkredit als Student aufzunehmen, können Sie das direkt mit unserem Kreditrechner erledigen. Gerade bei Ratenkrediten ist ein ausführlicher Vergleich von Kreditangeboten entscheidend, da Ihnen nicht jede Bank die gleichen Konditionen anbietet. In unserem Studienkredit-Vergleich erhalten Sie eine einzigartige Marktübersi cht und finden so stets das passende Darlehen für Ihre Bedürfnisse.

Doch wie nutzen Sie den Studienkredit-Rechner und was gibt es dabei zu beachten? In einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung führen wir Sie in den folgenden Absätzen sicher durch die einzelnen Phasen einer Kreditbeantragung. Folgen Sie einfach den Anweisungen und erhalten Sie am Ende einen Ratenkredit zu den besten Konditionen.

Schritt 1: Haushaltsplan aufstellen

Bevor Sie auch nur einen ersten Gedanken an den Kreditrechner verschwenden, müssen Sie zunächst berechnen, wie hoch Ihr monatliches Budget überhaupt ist. Nur so können Sie dann eine passende Monatsrate wählen, mit welcher Sie das Darlehen tilgen und die Zinskosten bezahlen. Denn die Höhe des monatlichen Betrags will gut durchdacht sein: Wer sich zu viel Geld leiht, bezahlt unnötige Zinsen, doch wer zu wenig Geld erhält, gerät vielleicht trotz Kredit finanziell ins Straucheln und muss im schlimmsten Fall gleich noch ein Darlehen aufnehmen – nicht gerade die ideale Situation.

Doch wie viel Geld benötigen Sie eigentlich für Miete, Bücher, Lebensmittel und die eine oder andere Party, die im Studentenleben ja durchaus einmal ansteht? Pauschal können wir diese Frage nicht auf die Schnelle beantworten, da die Situation von Student zu Student verschieden ist. Es hilft jedoch weiter, zunächst einmal einen Haushaltsplan aufzustellen. Wer seine monatlichen Einnahmen und Ausgaben auf einem Blatt auflistet und gegenüberstellt, sieht auf einem Blick, wie viel Budget er oder sie Monat für Monat zur Verfügung hat. In diesem Rahmen darf dann die monatliche Rate liegen. Berechnen Sie bitte auch immer einen Puffer mit ein, falls einmal unerwartete Ausgaben auf Sie zukommen oder Sie sich einfach mal etwas Kleines gönnen wollen.

Als Hilfestellung finden Sie an dieser Stelle eine Auflistung mit typischen Einnahmen und Ausgaben, die jeder Student haben sollte oder in Zukunft vermutlich noch haben wird:

Typische EinnahmenTypische Ausgaben
UnterhaltMiete plus Nebenkosten
Bafög-FörderungLebensmittel
NebenjobKleidung
Kindergeld Versicherungen
Wohngeld Fahrtkosten
Stipendium Handy, Telefon, Internet
Studienkosten: Semesterbeitrag,
Studiengebühren, Arbeitsmaterialien

Schritt 2: Studienkredit-Rechner nutzen

Jetzt wissen Sie also, welche Summe Sie sich monatlich leisten können. Mit diesen Informationen können Sie sich nun mit dem Kreditrechner beschäftigen. Tragen Sie dafür zunächst die benötigte Kreditsumme, die Sie bereits berechnet haben, in den Studienkredit-Rechner ein. Wählen Sie anschließend die gewünschte Laufzeit aus und bedenken Sie dabei immer, dass der monatliche Raten-Betrag nicht zu hoch ausfällt. Spielen Sie gerne ein wenig mit Laufzeit und Kreditsumme herum, bis Sie eine Kreditrate gefunden haben, die Sie langfristig stemmen können!

Nehmen Sie in keinem Fall eine zu hohe Monatsrate auf! Womöglich können Sie diese von Ihrem Ersparten noch einige Monate lang stemmen, doch auf Dauer rutschen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Schuldenfalle. Vermeiden Sie das frühzeitig, wenn Sie können!

Wählen Sie nun noch einen Verwendungszweck. Die meisten Ratenkredite gibt es mit freier Verwendung, was bedeutet: Sie haben maximale Flexibilität dabei, wofür Sie das Geld nach der Kreditaufnahme ausgeben. Jedoch haben Ratenkredite mit Zweckbindung, etwa Autokredite, den Vorteil, dass Banken für diese oft deutlich geringere Zinsen vergeben. Sie dürfen das Geld dann allerdings ausschließlich für die im Kreditvertrag vereinbarte Verwendung nutzen und müssen die Verwendung meist mit Rechnungen oder Kaufbelegen nachweisen.

Schritt 3: Formular ausfüllen und Dokumente bereithalten

Haben Sie die obigen Angaben getätigt, klicken Sie anschließend auf den Button „Kredit berechnen“. Der Studienkredit-Rechner leitet Sie automatisch auf die Übersichtsseite weiter, wo Sie alle Angebote von Banken in unserem Studienkredit-Vergleich finden, die zu Ihren Anforderungen passen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, diese Angebote untereinander vergleichen. Achten Sie dabei vor allem auf die Höhe des effektiven Jahreszinses, welcher alleine dazu geeignet ist, die tatsächlichen Kosten eines Darlehens anzugeben.

Alles über die Bedeutung des Effektivzinses im Vergleich zum Sollzins sowie zur Bedeutung des repräsentativen Beispiels finden Sie übrigens in unserem Ratgeber zum Thema Kreditvergleich.

Nehmen Sie sich gerne ein paar Minuten Zeit, um alle Angebote durchzulesen und untereinander zu vergleichen. Lieber investieren Sie jetzt ein paar Minuten mehr und erhalten wirklich das beste Angebot anstatt aufgrund eines schludrigen Vergleichs später auf einem überteuerten Darlehen zu sitzen. Haben Sie Ihren Wunschanbieter gefunden, können Sie direkt online eine erste Kreditanfrage stellen. Diese Anfrage nennen wir auch „Anfrage Kreditkonditionen“ – sie hat keinen Einfluss auf ihren SCHUFA-Score, ist also zu 100 Prozent schufaneutral.

Füllen Sie dafür einfach das Formular aus, welches Sie nach einem Klick auf das Angebot Ihrer Wahl erhalten. Dort müssen Sie unter anderem Angaben zu Ihrer Person, Ihrer aktuellen Arbeitssituation sowie Ihrer derzeitigen finanziellen Situation tätigen. Sie können an dieser Stelle zudem einen zweiten Kreditnehmer als eine Art Bürgen in den Kreditvertrag aufnehmen. Gerade für Studenten ist es ohne einen zusätzlichen Bürgen oftmals nahezu unmöglich, einen normalen Ratenkredit gewährt zu bekommen.

Banken wollen wissen, ob die Angaben, die Sie im Antragsformular getätigt haben, auch der Wahrheit entsprechen. Daher müssen Sie Dokumente wie Gehaltsnachweise, Steuerbescheide, etc. einreichen, um die Aussagen zu bestätigen. Zwei Dinge sind an dieser Stelle wichtig:

  1. Geben Sie im Antragsformular immer die Wahrheit an, spätestens bei der Überprüfung fliegt jede noch so kleine Lüge sowieso auf. Und für das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und der Bank ist jede noch so winzige Lüge nicht wirklich förderlich.
  2. Halten Sie die wichtigsten Dokumente – siehe FAQ-Bereich – bereits vor der Antragsstellung bereit, um sie direkt einreichen zu können, wenn die Bank sie verlangt. Denn je schneller Sie alle Unterlagen abgeben, desto schneller kann die Bank den Antrag auch bewilligen und den Kredit auszahlen.

Schritt 4: Kreditzusage und Bestätigung der Identität

Bitte beachten!Anschließend findet bei der Bank eine erste Prüfung statt, bei der das Kreditinstitut auch eine Abfrage bei der SCHUFA, der größten deutschen Wirtschafts-Auskunftei, vornimmt. Verläuft diese Prüfung positiv, gibt Ihnen die Bank eine vorläufige Kreditzusage und unterbreitet Ihnen einen individuellen und verbindlichen Kreditvorschlag. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Ihre Schritte absolut unverbindlich, jetzt ist aber der endgültige Entscheidungspunkt gekommen. Nehmen Sie das Angebot an und unterschreiben Sie den Vertrag, gehen Sie eine vertragliche Verpflichtung ein und müssen das Geld zurückzahlen.

Sind Sie mit den angebotenen Kreditkonditionen einverstanden, füllen Sie den Kreditvertrag aus und schicken Sie ihn unterschrieben an die Bank zurück. Bei vielen Banken, gerade Direktbanken, können Sie alle diese Schritte direkt online erledigen. Jetzt müssen Sie nur noch Ihre Identität gegenüber der Bank bestätigen. Schließlich will die Bank wissen, ob es auch wirklich Sie waren, der oder die den Online-Kreditantrag gestellt hat. Dafür stehen Ihnen heutzutage zwei Optionen zur Verfügung:

  • PostIdent: Beim mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen PostIdent-Verfahren nehmen Sie alle von der Bank zugeschickten Vertragsunterlagen und gehen mit diesen in die nächstgelegene Filiale der Deutschen Post. Achten Sie darauf, dass in jedem Fall der unterschriebene Kreditvertrag darunter ist. Halten Sie bitte auch Ihren Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument bereit. Ein Post-Mitarbeiter übernimmt nun als Stellvertreter der Bank die Legitimierung.
  • VideoIdent: Beim moderneren VideoIdent-Verfahren führen Sie einen Video-Call mit einem Mitarbeiter der Bank, der Sie durch die einzelnen Schritte führt. Sie benötigen dafür lediglich einen Laptop oder PC mit Webcam sowie eine stabile Internetverbindung. Halten Sie auch hier Ihren Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument bereit.

Schritt 5: Auszahlung und Kreditabschluss

Im letzten Schritt zahlt die Bank das Geld nun innerhalb weniger Werktage in einer Summe auf das von Ihnen angegebene Konto aus. Gleichzeitig beginnt jetzt auch die Rückzahlung des Darlehens in gleichbleibenden, monatlichen Raten. Damit haben Sie alle Schritte erfolgreich hinter sich gebracht.

Studium finanzieren: Das sind Ihre Vorteile

Studium finanzierenViele unter Ihnen stellen sich an dieser Stelle womöglich die Frage, warum Sie einen Online-Vergleich nutzen sollten, wenn Sie einen normalen Ratenkredit doch ganz einfach über Ihre Hausbank aufnehmen können. Die Frage ist absolut berechtigt und wir wollen Sie Ihnen auch beantworten. Nehmen wir einmal an, Sie sind auf der Suche nach einem neuen Smartphone, das möglichst günstig sein soll. Sie gehen also in den Elektromarkt um die Ecke und sehen dort ein brandneues Modell für 600 Euro. Gehen Sie in den Laden und schlagen direkt zu? Vermutlich nicht, da Sie noch andere Angebote einholen wollen, um auch wirklich das meiste Geld zu sparen.

Ähnlich verhält es sich mit Ratenkrediten für Studenten. Das Angebot Ihrer Hausbank mag durchaus das beste sein, doch sicher wissen Sie das erst, wenn Sie einen Kreditvergleich durchgeführt haben. Und hier hat der Online-Vergleich große Vorteile: Anstatt nach der Arbeit von einer Bank in die nächste zu hetzen, um sich möglichst viele Angebote anzuhören, erhalten Sie online mit nur wenigen Klicks eine einzigartige Marktübersicht, die Sie nirgendwo anders finden werden.

Wir wollen Ihnen an dieser Stelle die größten Vorteile und Nachteile des Online-Kreditvergleichs noch einmal übersichtlich zusammenfassen:

  • Kostenlos und unverbindlich: Der Vergleich von Studienkrediten ist absolut kostenlos und unverbindlich. Erst, wenn Sie einen Kreditvertrag unterschreiben, gehen Sie eine vertragliche Verpflichtung ein.
  • Rund um die Uhr verfügbar: Ob montags um 10 Uhr oder samstags um 21 Uhr – der Online-Kreditvergleich ist immer verfügbar. Und das Beste: Sie können es sich auf der heimischen Couch gemütlich machen, während Sie Angebote vergleichen.
  • Einzigartige Marktübersicht: Dank unseres Studienkredit-Rechners erhalten Sie eine einzigartige Marktübersicht.
  • Die besten Konditionen: Dank eines ausführlichen Angebotsvergleichs erhalten Sie bei uns stets die Kredite mit den besten Konditionen auf dem Markt.
  • Absolut schufaneutral: Sie können bei uns Studienkredite miteinander vergleichen, ohne dass sich das auf Ihren SCHUFA-Score auswirkt. Auch hier gilt: Erst, wenn Sie einen Kreditantrag für ein bestimmtes Angebot – nicht mehr für Kreditkonditionen – stellen, kann das Ihren Score bei der SCHUFA beeinflussen.
  • Keine persönliche Beratung: Während Sie bei einer Filialbank vor Ort stets eine persönliche Beratung erhalten, fällt dieser Vorteil beim Online-Antrag flach. Mit unserem ausführlichen Ratgeber sind Sie jedoch trotzdem bestens informiert.
  • Hemmschwelle für Kreditaufnahme sinkt: Online-Anträge senken nachweislich die Hemmschwelle für Kunden, einen Kredit aufzunehmen.
  • Abrutsch in die Schuldenfalle möglich: Das gilt zwar im Endeffekt für jeden Kredit, den Sie überteuert aufnehmen, aber online ist die Gefahr höher, da Sie keine persönliche Beratung bekommen.

FAQ: Ihre wichtigsten Fragen kurz und kompakt beantwortet

Was passiert bei einem Studienabbruch?

Fast jeder dritte Bachelorstudent bricht sein Studium ab. Falls Sie selbst zu dieser Gruppe gehören und einen Studienkredit beziehen, kann das je nach Darlehen starke finanzielle Folgen haben. Fast alle Anbieter von Ratenkrediten für Studenten stoppen in einem solchen Fall sofort die Auszahlung.

Beim KfW-Studienkredit müssen Sie dagegen ganz normal nach der Karenzphase mit der geplanten Rückzahlung beginnen. Andere Anbieter von Studienkrediten geben lediglich an, in solchen Fällen einen individuellen Tilgungsplan mit dem Kunden auszuarbeiten – welche Konditionen hier im Spiel sind, ist leider unbekannt.

Bleiben noch die Bildungsfonds. Hier müssen Sie in jedem Fall beachten, dass der Anbieter den Vertrag bei einem Studienabbruch kündigen und in einen normalen Ratenkredit überführen kann. Haben Sie also bereits ernsthafte Zweifel daran, ob Sie Ihr Studium beenden werden, dann nehmen Sie am besten erst gar keinen Studentenkredit auf.

Wie nutze ich den Studienkredit für wenige Semester?

Viele Studenten benötigen nur in der Abschlussphase des Studiums oder im Falle eines Auslandssemesters finanzielle Unterstützung. Gerade, wenn die Bachelorarbeit ansteht, haben Studenten oft keine Zeit mehr für einen Nebenjob. An dieser Stelle bietet sich ein Überbrückungskredit mit einer begrenzten Kreditsumme und einer kurzen Laufzeit an.

Ein Beispiel hierfür ist etwa der Bildungskredit der Bundesregierung, den Sie beim Bundesverwaltungsamt beantragen können. Als Studierender erhalten Sie dabei über maximal 2 Jahre jeden Monat 300 Euro. Auch eine einmalige Auszahlung in Höhe von 3.600 Euro ist eine Option. Der Zinssatz ist wie beim KfW-Studienkredit variabel. Weitere Informationen finden Sie beim Bundesverwaltungsamt.

Welche Voraussetzungen gelten für einen Ratenkredit für Studenten?

Wer sich für einen Ratenkredit bei der Studienfinanzierung entscheidet, muss dafür einige Voraussetzungen erfüllen, die für jede Kreditaufnahme in Deutschland gelten. Verlangt eine Bank einen der folgenden Punkte – gerade die SCHUFA-Abfrage! – nicht, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen, denn oft stecken dann Betrüger oder Abzocker hinter solchen Angeboten:

  • Volljährigkeit
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • Konto bei einer deutschen Bank
  • Regelmäßiges Einkommen
  • Ausreichende Bonität
  • Beim Studienkredit: Oft ein Bürge bzw. zweiter Kreditnehmer

Welche Unterlagen müssen Sie im Kreditvergleich einreichen?

Zu den wesentlichen Unterlagen und Dokumenten, die Sie bereithalten sollen, zählen Gehaltsnachweise, Einkommensbescheide und dergleichen. Da die meisten Studenten noch über kein geregeltes Einkommen verfügen, müssen Sie meist einen Bürgen in den Kreditvertrag aufnehmen. In diesem Fall muss dieser Bürge – meist ein Elternteil – seine Gehaltsnachweise, Einkommensbescheide oder Steuerbescheide offen legen.

Was ist eine Restschuldversicherung?

Mit einer Restschuldversicherung können Sie sich bei einem klassischen Ratenkredit vor einem plötzlichen Zahlungsausfall schützen. Sind Sie aufgrund unerwarteter Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder gar im Todesfall nicht in der Lage, die monatlichen Raten zu zahlen, springt die Restschuldversicherung für Sie ein und übernimmt die Raten. Meist sind solche Versicherungen aber nicht wirklich lukrativ und lohnen sich nur bei Krediten mit sehr hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten – also etwa Baufinanzierungen, aber sicher nicht bei Studentenkrediten.

Wie positionieren sich die Stiftung Warentest und Öko Test zu Studienkrediten?

Was sagt die Stiftung Warentest zu Studienkrediten?

Viele Studenten haben mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das Thema der Studienfinanzierung betrifft eine Menge Leute, daher ist es wenig überraschend, dass sich auch die Experten der Stiftung Warentest mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Die Tester der Stiftung Warentest genießen beim deutschen Verbraucher ein sehr hohes Ansehen, da Sie über langjährige Vergleichs- und Testerfahrungen verfügen. Der letzte Studienkredit-Test der Stiftung Warentest ist zwar leider ein wenig älter, doch da sich der Studienkredit der KfW seitdem wenig geändert hat, ist der Text noch immer aktuell. Den kompletten Ratgeber finden Sie unter diesem Link.

Wie auch wir in unserem Ratgeber legt die Stiftung Warentest in ihrem Studienkredit-Test ein besonderes Augenmerk auf den KfW-Studienkredit, da dieser meist die lukrativste Option für Studenten ist. Dabei warnen die Experten der Stiftung allerdings vor allem vor den variablen Zinssätzen, die sich alle 6 Monate ändern können. Der Tipp der Stiftung: Ab der Auszahlungsphase können Sie einen festen Zinssatz mit der Studienbank vereinbaren und diesen in den nächsten Jahren fest abzahlen. Damit können Sie abends auch wieder ruhiger schlafen.

Hat sich Öko Test mit Studentenkrediten beschäftigt?

Wichtiger HinweisAuch Öko Test setzt sich immer mehr mit den Themen „Finanzen“ und „Kredite“ auseinander, hat aber leider keinen eigenen Studienkredit-Test auf ihrer Webseite. Dennoch können Sie eine Menge wichtiger Informationen bei Öko Test finden, wenn Sie planen, einen Ratenkredit für Studenten aufzunehmen. Bezüglich Ratenkrediten oder auch Baufinanzierungen hat Öko Test einige Ratgeber zu bieten, welche wir Ihnen auf jeden Fall empfehlen können.

Einer dieser Artikel beschäftigt sich etwa mit dem heiklen Thema der Restschuldversicherungen. Dabei warnt Öko Test vor der Aufnahme solcher auf den ersten Blick lukrativen Zusatzversicherungen, da diese meist nicht den gewünschten Effekt haben. Öko Test selbst spricht im Ratgeber gar davon, dass Restschuldversicherungen in den meisten Fällen nur eine „trügerische Sicherheit“ versprechen.

Fazit: Überprüfen Sie immer eine Antragsstellung!

Ob als Ratenkredit oder als Studienfinanzierung: Studenten sollten nicht grundsätzlich vor der Beantragung eines Studienkredits zurückschrecken. Nicht alle Banken sehen in Studenten direkt eine Risikogruppe, sondern vielmehr die Möglichkeit, junge Akademiker frühzeitig an die eigene Filiale zu binden. Daher bieten einige Banken, solange ein Elternteil als Bürge eingesprungen ist, günstige Konditionen an – schließlich sind die Studenten von heute oftmals die Besserverdiener von morgen.

Bekommen Sie also kein Bafög, weil Sie die strengen Auflagen nicht erfüllen können, sollten Sie die Beantragung eines Studienkredits zumindest immer prüfen. Gerade der Studienkredit der KfW-Bank ist für viele Studenten eine gelungene Option, auch während des Studiums einen gewissen Lebensstandard zu wahren.