Kletterschuhe Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 9 Tipps & Tricks zu Ihren besten Kletterschuhen

Der Klettersport boomt und immer mehr Begeisterte wagen den Sprung in die Senkrechte. Die vielen Disziplinen wie Bouldern, Sport- oder Alpinklettern machen die Sportart attraktiv und bieten ein abwechslungsreiches Hobby. Wer seine Kräfte gut einsetzen und die Wand mit Leichtigkeit bezwingen will, braucht gute Kletterschuhe. Sie sind eng geschnitten, ermöglichen eine gute Fußspannung und stärken die Muskulatur. Dank einer rutschfesten Sohle und des einzigartigen Aufbaus reichen die kleinsten Tritte aus, um das gesamte Gewicht hochzustemmen. Mit guten Boulderschuhen müssen Einsteiger weniger mit den Armen arbeiten und Profis verbessern ihre Technik.

Die große Auswahl an unterschiedlichen Modellen für spezifische Kletterarten erschwert die Entscheidung. Wir stellen 9 Kletterschuhe vor und nennen die Eigenschaften und typischen Einsatzgebiete des jeweiligen Modells. Im anschließenden Ratgeber erfahren Sie mehr zu den Schuhen, wie beispielsweise die Arten oder was es mit der Vorspannung und der Symmetrie auf sich hat. Wir gehen auf die Modelle für Anfänger ein, zeigen bedeutende Kaufkriterien auf, beantworten wichtige Fragen zum Thema und einiges mehr. Abschließend haken wir bei der Stiftung Warentest und bei Öko Test nach, ob die Verbraucherportale einen Kletterschuhe-Test durchgeführt haben.

4 atmungsaktive Kletterschuhe im großen Vergleich

Alpidex 9759 Kletterschuhe
Geeignet zum
Allround-, Hallenklettern und Bouldern
Zielgruppe
Damen und Herren
Material
Leder
Verschluss
Schnürsenkel
Größen
36 bis 49
Atmungsaktiv
Anziehschlaufen
Gewicht
712 Gramm
Besonderheiten
Für Einsteiger, hoher Komfort durch geringe Vorspannung, fester Sitz im Zehenbereich, gefütterte Zunge, lange Haltbarkeit und symmetrische Leisten
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon56,99€ Ebay59,99€
La Sportiva Tarantula Kletterschuhe
Geeignet zum
Allroundklettern
Zielgruppe
Herren
Material
Leder
Verschluss
Klettverschluss
Größen
43 bis 45
Atmungsaktiv
Anziehschlaufen
Gewicht
480 Gramm
Besonderheiten
Schuhzunge aus schweißabweisendem Material mit zwei Schichten, angenehme Passform, keine Faltenbildung, gute Struktur durch überkreuzte Verschlüsse, lange Haltbarkeit der 4-Millimeter-Sohlen und asymmetrische Leiste
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon69,00€ Ebay58,45€
La Sportiva Tarantulace Kletterschuhe
Geeignet zum
Allround- und Hallenklettern
Zielgruppe
Damen und Herren
Material
Leder
Verschluss
Schnürsenkel
Größen
35 bis 48
Atmungsaktiv
Anziehschlaufen
Gewicht
490 Gramm
Besonderheiten
Neutrale Passform, Anti-Deformierungseinsätze, lange Haltbarkeit der Sohlen, für Neueinsteiger geeignet, schneller und funktioneller Verschluss
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon78,90€ Ebay66,40€
Millet MIG1372 Kletterschuhe
Geeignet zum
Outdoor- und Indoor-Klettern
Zielgruppe
Damen
Material
Polycotton und Hanfgewebe
Verschluss
Klettverschluss
Größen
36 bis 44 2/3
Atmungsaktiv
Anziehschlaufen
Gewicht
Keine Angaben
Besonderheiten
Sohlen aus 4-Points-Grip-Gummi, geeignet für Anfänger, schmale Passform, ergonomisch geformt, weiche Ferse und profilierte Spitzen
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon51,99€ EbayPreis prüfen
Abbildung
Modell Alpidex 9759 Kletterschuhe La Sportiva Tarantula Kletterschuhe La Sportiva Tarantulace Kletterschuhe Millet MIG1372 Kletterschuhe
Geeignet zum
Allround-, Hallenklettern und Bouldern Allroundklettern Allround- und Hallenklettern Outdoor- und Indoor-Klettern
Zielgruppe
Damen und Herren Herren Damen und Herren Damen
Material
Leder Leder Leder Polycotton und Hanfgewebe
Verschluss
Schnürsenkel Klettverschluss Schnürsenkel Klettverschluss
Größen
36 bis 49 43 bis 45 35 bis 48 36 bis 44 2/3
Atmungsaktiv
Anziehschlaufen
Gewicht
712 Gramm 480 Gramm 490 Gramm Keine Angaben
Besonderheiten
Für Einsteiger, hoher Komfort durch geringe Vorspannung, fester Sitz im Zehenbereich, gefütterte Zunge, lange Haltbarkeit und symmetrische Leisten Schuhzunge aus schweißabweisendem Material mit zwei Schichten, angenehme Passform, keine Faltenbildung, gute Struktur durch überkreuzte Verschlüsse, lange Haltbarkeit der 4-Millimeter-Sohlen und asymmetrische Leiste Neutrale Passform, Anti-Deformierungseinsätze, lange Haltbarkeit der Sohlen, für Neueinsteiger geeignet, schneller und funktioneller Verschluss Sohlen aus 4-Points-Grip-Gummi, geeignet für Anfänger, schmale Passform, ergonomisch geformt, weiche Ferse und profilierte Spitzen
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
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1. Kletterschuhe 9759 von Alpidex mit geringer Vorspannung – für Einsteiger

Die Alpidex 9759 Kletterschuhe eignen sich zum Allround-, Hallenklettern und Bouldern. Sie sind in den europäischen Größen von 36 bis 49 erhältlich und eignen sich für Damen- und Herrenfüße. Als Verschluss haben die Schuhe Schnürsenkel, sodass gemäß Hersteller ein hoher Komfort und ein fester Sitz im Zehenbereich vorhanden sind. Das Ein- und Aussteigen soll dank Anziehschlaufen schnell und einfach gelingen.

Einsteigerschuhe mit geringer Vorspannung: Die Schuhe verfügen nur über eine geringe Vorspannung, sodass ein leichter Downturn entsteht. Zusätzlich mit den symmetrischen Leisten sollen sich die Schuhe für Einsteiger im Klettersport eignen. Anfänger profitieren Alpidex zufolge von einem hohen Tragekomfort und einem guten Sitz für die gewünschte Stabilität.

Die Kletterschuhe bestehen aus Leder und erreichen nach Herstellerangaben eine lange Haltbarkeit. Das atmungsaktive Material ist demnach solide verarbeitet und strapazierfähig. Die gefütterten Zungen sollen die Bequemlichkeit erhöhen und den Fuß stabilisieren. Die Boulderschuhe sind 712 Gramm schwer und verfügen über eine Fersengummierung.

Was ist ein Downturn und was bedeutet Bouldern? Downturn heißt übersetzt Abschwung. Damit ist bei Kletterschuhen die Biegung der Sohle gemeint, die das Stehen auf kleinen Tritten vereinfacht. Einsteigermodelle verfügen über einen geringen Downturn, um den Komfort zu gewährleisten. Profi-Kletterschuhe sind stärker nach unten gebogen.

Bouldern kommt von dem englischen Wort Boulder, was Felsblock bedeutet. Mit Bouldern ist das Klettern an Felswänden oder Kletterwänden ohne Seil und ohne Gurt gemeint. Um Verletzungen zu verhindern, klettern die Sportler in Absprunghöhe von wenigen Metern. Weitere Begriffe rund ums Klettern erläutern wir im Glossar am Ende des Ratgebers.

Zusammenfassung

Die 9759-Kletterschuhe sind ein Schnürer-Modell, das sich aufgrund der geringen Vorspannung und des fehlenden Downturns für Einsteiger eignet. Der Hersteller verspricht einen hohen Komfort und einen stabilen Halt. Dafür sollen unter anderem die gefütterten Zungen und die Fersengummierung sorgen. Die atmungsaktiven Leder-Schuhe bieten Alpidex zufolge eine lange Haltbarkeit und gute Stabilität.

FAQ

Woraus bestehen die Alpidex-Kletterschuhe 9759?

Das Obermaterial ist Leder. Zur Fütterung oder zu den Sohlen macht der Hersteller keine Angaben.

Wie schwer sind die Kletterschuhe?

Die Schuhe haben ein Gewicht von 712 Gramm.

Wie passe ich die Boulderschuhe an?

Die Kletterschuhe 9759 von Alpidex sind mit Schnürsenkeln ausgestattet.

Kann ich die Schuhe zum Hallenklettern verwenden?

Ja, nach Herstellerangaben eignen sich die Kletterschuhe gut zum Allround-, Hallenklettern und Bouldern.

Welche Farbe hat das Modell?

Die Kletterschuhe sind in Schwarz gehalten.

2. La Sportiva Tarantula – Herren-Kletterschuhe mit überkreuztem Klettverschluss

Die Tarantula-Kletterschuhe von La Sportiva sind als Allrounder-Modell zum Alpinklettern, Bouldern und Sportklettern geeignet. Sie bestehen aus atmungsaktivem Leder und kommen im hinteren Bereich ohne Futter aus. An den Zehen sind Anti-Deformierungseinsätze verarbeitet, sodass sie dem Hersteller zufolge eine gute Formstabilität aufweisen. Die Schuhzungen sind aus einem schweißabweisenden Material gefertigt und dank der doppelten Schicht soll es zu keiner Faltenbildung kommen.

Herren-Schuhe in drei Größen mit überkreuzten Klettverschlüssen: Die Tarantula-Kletterschuhe eignen sich für Herren mit mittelbreitem Fuß. Mit den zwei überkreuzten Klettverschlüssen pro Schuh ist nach Herstellerangaben eine gute Anpassung für einen angenehmen Sitz möglich. Sie erhalten das Modell in den europäischen Größen 43 bis 45.

Die Kletterschuhe haben ein Gewicht von 480 Gramm. Mit den doppelten Einstiegshilfen soll das An- und Ausziehen in kurzer Zeit gelingen. Der Hersteller verspricht eine angenehme Passform und einen hohen Tragekomfort. Die Leisten sind asymmetrisch geformt und die 4 Millimeter dicken FriXion-Black-Sohlen sollen für eine lange Haltbarkeit der Schuhe sorgen.

Was sind FriXion-Black-Sohlen? La Sportiva entwickelte fünf spezielle Gummimischungen, die der Hersteller unter der FriXion-Serie vermarktet. Je nach Ausführung der Sohlen liegt der Fokus auf der Langlebigkeit oder der Rutschfestigkeit. Die FriXion-Black-Mischung ist für Anfänger geeignet und zeichnet sich dem Hersteller zufolge durch einen hohen Grip aus, ist allerdings aufgrund der weichen und bequemen Sohle weniger langlebig. Daneben gibt es eco, blaue, rote und weiße Varianten, die sich für spezifische Einsätze und Untergründe eignen.

Zusammenfassung

Die La Sportiva-Kletterschuhe sind zum Allroundklettern geeignet und verfügen über FriXion-Black-Sohlen für einen guten Grip. Aufgrund der normalen Fußbreite passen sich die Boulderschuhe breiten und schmalen Herrenfüßen an. Das Modell ist mit zwei überkreuzten Klettverschlüssen für eine gute Struktur und mit einer doppelschichtigen Schuhzunge für einen hohen Komfort ausgestattet.

FAQ

Kann ich mit den La Sportiva Tarantula Kletterschuhen wandern?

Nein, gemäß Amazon-Verkäufer sind die Schuhe zum Klettern in der Senkrechten konzipiert. Er empfiehlt zum Wandern ein anderes Modell des Herstellers.

Woraus bestehen die Schuhe?

Die Kletterschuhe Tarantula von La Sportiva sind aus Leder gefertigt.

Welche Farbe haben die Schuhe?

Das Modell ist in Blau oder in Kiwi-Grün erhältlich.

Kann ich die Schuhe in der Kletterhalle benutzen?

Ja, nach Herstellerangaben ist das Modell gut zum Hallenklettern, Bouldern oder Sportklettern geeignet.

3. Kletterschuhe Tarantulace von La Sportiva aus atmungsaktivem Leder

Die La Sportiva Tarantulace Kletterschuhe sind zum Allround- und Hallenklettern konzipiert. Das Modell passt Frauen und Männern, denn es ist für eine durchschnittliche Fußform entwickelt. Für eine gute Anpassung sind Schnürsenkel vorhanden, die sich für einen hohen Tragekomfort individuell schnüren lassen. Sie erhalten die Kletterschuhe in den EU-Größen von 35 bis 48.

Obermaterial aus Leder und stabile sowie rutschfeste Sohlen: Das Leder-Material ist gemäß La Sportiva atmungsaktiv und sorgt für einen hohen Komfort. Eine LaspoFlex-Zwischensohle von 1,8 Millimetern mit Anti-Deformierungseinsatz an den Zehen soll die Stabilität der Schuhe erhöhen. Die FriXion-Black-Sohlen von 4 Millimetern sind dem Hersteller zufolge rutschfest und bieten einen guten Halt auf kleinen Tritten.

Zum An- und Ausziehen stehen zwei Laschen pro Schuh zur Verfügung. Eine weitere Lasche befindet sich an der Zunge. Der Hersteller verspricht einen schnellen und funktionellen Verschluss. Aufgrund der geringen Vorspannung und Downturns ist das 490 Gramm schwere Modell für Einsteiger geeignet.

Wie sind Kletterschuhe aufgebaut? Die Modelle unterscheiden sich in einigen Aspekten wie Material oder Verschlussart voneinander. Gleichzeitig gibt es Bestandteile, mit denen alle Kletterschuhe ausgestattet sind. Dazu gehören rutschfeste Sohlen für einen guten Halt beim Klettern sowie ein schützender Gummirand, damit sich der Schuh nicht zu stark ausdehnt. Ein strapazierfähiger Schaft soll für einen guten Halt und eine einfachere Kraftübertragung sorgen. Die atmungsaktive Zunge soll verhindern, dass die Füße zu stark schwitzen. Mehr über die Bestandteile von Kletterschuhen erläutern wir im Ratgeber.

Zusammenfassung

Die Tarantulace-Kletterschuhe sind für Anfänger konzipiert, um sie beim Allrounder- oder Hallenklettern zu verwenden. Das atmungsaktive Leder und die Deformierungseinsätze sollen die Stabilität erhöhen und für einen hohen Tragekomfort sorgen. Das Modell mit Schnürsenkeln ist für Männer und Frauen geeignet. Laut Hersteller sind die Schuhe mit einem funktionellen Verschluss ausgestattet.

FAQ

Wie dick sind die Sohlen?

Die FriXion-Black-Sohlen sind 4 Millimeter dick, sodass nach Herstellerangaben eine lange Haltbarkeit gewährleistet ist.

Woraus bestehen die La Sportiva Tarantulace Kletterschuhe?

Das Obermaterial ist aus atmungsaktivem Leder gefertigt.

Wie breit sind die Boulderschuhe?

Die Kletterschuhe Tarantulace von La Sportiva sind nach Herstellerangaben für eine durchschnittliche Fußform konzipiert und fallen weder zu schmal noch zu breit aus.

Handelt es sich um einen Schnellverschluss?

Nein, es sind gewöhnliche Schnürsenkel zum Binden.

4. Millet-Kletterschuhe MIG1372 für Damen aus Polycotton mit ergonomischer Form

Die Kletterschuhe MIG1372 von Millet eignen sich für Anfänger zum Outdoor- und Indoor-Klettern. Das Modell ist schmal zulaufend konzipiert und für Frauen gedacht. Das Obermaterial ist aus Polycotton und das Innenfuttermaterial aus Hanfgewebe gefertigt. Die Sohlen bestehen aus dem von Millet entwickelten 4-Points-Grip-Gummi. Der Hersteller verspricht einen guten Kompromiss zwischen Haftung und Langlebigkeit. Die blau-schwarzen Boulderschuhe sind in EU-Größen zwischen 36 und 44 2/3 erhältlich.

Was ist Polycotton? Es handelt sich um ein Mischgewebe aus Polyester und Baumwolle. Das Material gilt als strapazierfähig, hautfreundlich und lässt sich einfach reinigen. Durch die gute Atmungsaktivität und Formbeständigkeit eignet sich der Stoff für Kletterschuhe. Temperaturschwankungen sollen dem Material nichts ausmachen. Je nach Verarbeitung, Qualität und Anteil der Baumwolle variieren die Preise für Polycotton, sodass hochwertige Schuhe teurer sind. Neben dem Material sind weitere Kriterien beim Kauf von Kletterschuhen zu beachten, über die wir im Ratgeber informieren.

Als Verschluss hat jeder Schuh zwei Kletthaftungen, die eine gute Anpassung ermöglichen sollen. Millet betont, dass das Modell schmal ausfällt und Sie es eine Nummer größer erwerben sollten. Die Kletterschuhe sind nicht wasserdicht und lassen sich von Hand waschen. Dem Hersteller zufolge handelt es sich um gut haftende, langlebige und strapazierfähige Schuhe, die gute Eigenschaften für die Bewegung in der Senkrechten aufweisen.

Mit ergonomischer und symmetrischer Form: Die Kletterschuhe sind ergonomisch geformt, was dem Hersteller zufolge den Tragekomfort verbessert. Die symmetrische Form mit der weichen Ferse und den profilierten Spitzen trägt demnach zu einem guten Klettergefühl bei.

Zusammenfassung

Die Kletterschuhe von Millet bestehen aus Polycotton, das als atmungsaktiv, strapazierfähig und formbeständig gilt. Die ergonomische, symmetrische und anpassungsfähige Form soll einen hohen Tragekomfort bieten. Die Boulderschuhe sind für Frauen entwickelt, die das Klettern neu entdeckt haben. Das Modell hat laut Hersteller für ein gutes Klettergefühl weiche Fersen und profilierte Spitzen.

FAQ

Wie fallen die Millet MIG1372 Kletterschuhe in der Größe aus?

Amazon-Kundenangaben zufolge fallen die Schuhe eng aus. So empfehlen die Käufer bei Amazon und der Hersteller, die Schuhe eine oder zwei Nummern größer zu erwerben.

Woraus bestehen die Kletterschuhe?

Das Obermaterial ist Polycotton und das Innenfutter besteht aus Hanf.

Darf ich die Schuhe in die Waschmaschine geben?

Nein, Sie sollten die Kletterschuhe MIG1372 von Millet mit der Hand waschen.

Wie dick sind die Sohlen?

Die Schuhsohlen sind 4,5 Millimeter dick und aus dem eigens vom Hersteller entwickelten 4-Points-Grip-Gummi hergestellt.

5. Garra Kamae Kletterschuhe mit Klettverschlüssen für eine einfache Handhabung

Die grün-schwarzen Garra-Kletterschuhe 3402-1v Kamae bestehen aus Leder, das sich dem Fuß anpassen soll. Im Inneren ist kein Futter vorhanden und die Zehenpartie bietet dem Hersteller zufolge ausreichend Platz, sodass es trotz schmaler Form zu keinen Druckstellen kommt. Das Modell ist für Frauen und Männer geeignet, die sich zu den Anfängern im Hallenklettern, Bouldern oder Felsklettern zählen. Für eine möglichst gute Passgenauigkeit erhalten Sie das Modell in den Größen 36 bis 50.

Ausgestattet mit je zwei Klettverschlüssen: Diese Verschlussart ermöglicht gemäß Hersteller ein schnelles An- und Ausziehen des Schuhs, sodass sich die Handhabung einfach gestaltet.

Die Zungen der Kletterschuhe bestehen aus einem atmungsaktiven Mesh-Material, das eine gute Passform bieten soll. Die 4,2 Millimeter dicken Gummisohlen erreichen laut Hersteller eine lange Haltbarkeit und eine gute Haftung. Mit einem Gewicht von 400 Gramm sollen die Kletterschuhe angenehm zu tragen sein. Garra bietet nach eigenen Angaben einen preiswerten Wartungs- und Reparaturservice, sollte es zu einem Defekt kommen.

Das Hausmittel Nummer eins – Backpulver – hilft auch bei Schuhgeruch. Einfach ein Päckchen Backpulver in die Schuhe streuen, über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen ausklopfen oder mit dem Staubsauger aussaugen. … Die Schale von frischen Zitronen oder Orangen über Nacht in die stinkenden Schuhe legen. Die ätherischen Öle wirken als natürliche Duftspender und vertreiben den schlechten Geruch. … Der [Baby]Puder trocknet feuchte Schuhe. Hilft bei Sportschuhen und vor allem bei Schuhen, die man ohne Socken trägt, wie zum Beispiel Gymnastikschlappen oder Kletterschuhe. Öko Test

Zusammenfassung

Die Kamae-Kletterschuhe sind nach Herstellerangaben atmungsaktiv und langlebig und vermeiden Druckstellen. Frauen und Männer sollen von dem Einsteigermodell profitieren, das sich demnach dank der Klettverschlüsse einfach an- und ausziehen lässt. Das Leder-Obermaterial und die Mesh-Zungen passen sich Garra zufolge dem Fuß an und die Gummisohle sorgt für die nötige Haftung beim Indoor- und Outdoor-Klettern.

FAQ

Muss ich die Kletterschuhe 3402-1v Kamae von Garra eine Nummer größer erwerben?

Der Hersteller empfiehlt, dieselbe Größe wie bei gewöhnlichen Schuhen zu kaufen. Die Kletterschuhe sollen enger ausfallen und wie eine zweite Haut sitzen.

Woraus bestehen die Kletterschuhe?

Die Zungen bestehen aus einem Mesh-Material und der Schaft ist aus Leder.

Wie schnell nutzen sich die Sohlen ab?

Die Garra 3402-1v Kamae Kletterschuhe sind mit einer 4,2 Millimeter dicken Gummisohle ausgestattet, die nach Herstellerangaben eine lange Haltbarkeit erreicht.

Wie schwer ist das Modell?

Das Paar wiegt 400 Gramm.

6. Profi-Kletterschuhe Booster S von Scarpa mit asymmetrischer Sohle

Die Scarpa 32605-200 Booster S Kletterschuhe sind zu einem Drittel mit einer XS-Grip2-Sohle von Vibram ausgestattet, die nach Herstellerangaben die Trittgenauigkeit erhöht und eine gute Haftung ermöglicht. Die Tri-Teilung der 3,5 Millimeter dicken Sohlen ermöglicht demnach eine gute Kraftübertragung von den Zehen zu den Fersen.

Für Profis und Fortgeschrittene: Beim Wettkampf oder bei überhängenden Kletterstrecken soll das Modell seine Stärken zeigen. Die Schuhe sind mit der asymmetrischen Sohle, dem Downturn und der starken Vorspannung für Fortgeschrittene und Profis ausgelegt.

Zur Fixierung sind pro Schuh zwei Klettverschlüsse angebracht. Die etwa 420 Gramm schweren Boulderschuhe sind normal geschnitten und verlaufen spitz. Zum An- und Ausziehen sind zwei Fersenschlaufen vorhanden. Die Booster S-Kletterschuhe sind für steiles Gelände konzipiert und eignen sich zum Bouldern und Sportklettern.

Was ist der Unterschied zwischen Vorspannung und Downturn? Zwischen den Begriffen Vorspannung und Downturn herrscht viel Verwirrung. Der Downturn bezieht sich auf die Sohlenbiegung nach unten, sodass der Schuh ähnlich wie eine Banane gekrümmt ist und die Zehen nach unten zeigen. Die Vorspannung meint die Spannung des Schuhs an der Ferse. Bei einer starken Vorspannung zeigt die Fersenpartie in Richtung der Schuhöffnung und ist gebogen. Was der Vorteil von Kletterschuhen mit ausgeprägter Vorspannung ist und ob Anfänger darauf angewiesen sind, erläutern wir in unserem Ratgeber.

Zusammenfassung

Die Booster S-Kletterschuhe sind aufgrund der Vorspannung und der asymmetrischen Sohle für Fortgeschrittene und Profis geeignet. Die zwei Klettverschlüsse und die zwei Anziehschlaufen pro Schuh sollen die Benutzung vereinfachen. Scarpa betont die speziell geteilte Gummisohle, die für eine starke Haftung im Zehenbereich sorgt und eine gute Kraftübertragung bis in die Zehen ermöglicht.

FAQ

In welchen Größen ist der Scarpa-Kletterschuh 32605-200 Booster S erhältlich?

Zur Auswahl stehen EU-Größen zwischen 35 und 44.

Wie fallen die Größen aus?

Nach Herstellerangaben sind die Kletterschuhe 32605-200 Booster S von Scarpa normal geschnitten.

Wie schwer ist das Modell?

In der Größe 40 ist der Schuh 210 Gramm schwer, sodass ein Paar 420 Gramm wiegt.

In welchen Farben erhalte ich das Modell?

Die Kletterschuhe sind in Gelb und Schwarz gehalten.

7. Alpidex 15220 – kantenstabile und strapazierfähige Kletterschuhe für Einsteiger

Die schwarzen Kletterschuhe 15220 von Alpidex sind für Damen und Herren konstruiert und eignen sich aufgrund der symmetrischen Form und der fehlenden Vorspannung für Anfänger. Zum An- und Ausziehen sind pro Schuh zwei Schlaufen vorhanden und mit den zwei Klettverschlüssen passen Sie das Modell den Füßen an.

Kantenstabil und strapazierfähig: Der Kletterschuh soll kantenstabil und strapazierfähig sein, sodass er sich zum Allround-, Hallenklettern und Bouldern eignet. Der Hersteller möchte nach seinen Angaben dem Träger einen hohen Tragekomfort und eine gute Flexibilität bieten.

Das Obermaterial besteht aus Leder, das Innenfutter aus textilen Materialien und die Sohlen sind mit einem laut Hersteller griffigen Gummi ausgestattet. Für ein angenehmes Tragegefühl empfiehlt Alpidex, die 530 Gramm schweren Boulderschuhe zwei Nummern größer zu bestellen. Das Modell ist in den Größen 36 bis 47 erhältlich.

Was bedeutet Allroundklettern? Allroundklettern ist ein Überbegriff für unterschiedliche Freikletterarten wie Sportklettern, Bouldern oder Hallenklettern. Ist ein Kletterschuh ein Allrounder-Modell, weist er gute Eigenschaften für unterschiedliche Wände auf. Das macht solche Modelle ideal für Anfänger, die sich in verschiedenen Gebieten ausprobieren möchten. In unserem Ratgeber erklären wir den Unterschied der Freikletterarten und stellen weitere Klettervarianten vor.

Zusammenfassung

Die Alpidex-Kletterschuhe sind in einem schlichten Schwarz gehalten und eignen sich für Frauen und Männer. Mit der symmetrischen Form und der fehlenden Vorspannung ist das Modell für Anfänger geeignet. Das strapazierfähige Leder und der rutschfeste Gummi bieten nach Herstellerangaben eine hohe Kantenstabilität und Strapazierfähigkeit beim Hallen-, Allroundklettern und Bouldern.

FAQ

In welcher Größe sollte ich die Alpidex 15220 Kletterschuhe kaufen?

Der Hersteller rät, das Modell eine bis zwei Nummern größer als die gewöhnlichen Straßenschuhe zu erwerben.

Woraus besteht das Modell?

Das Obermaterial der Kletterschuhe 15220 von Alpidex ist Leder.

Eignen sich die Boulderschuhe für einen Mann?

Ja, es handelt sich um ein Unisex-Modell.

Gibt es die Kletterschuhe in anderen Farben?

Nein, die Schuhe sind nur in Schwarz erhältlich.

8. Ocun-Kletterschuhe 02949 Crest LU mit Cat-Gummi-Sohle und Schnürsenkeln

Die Ocun 02949 Crest LU Kletterschuhe sind geringfügig asymmetrisch, weshalb das Modell für Anfänger geeignet ist. Die empfohlenen Einsatzgebiete sind Hallenklettern, Bouldern, Sportklettern oder Mehrseillängentouren. Der Hersteller verspricht einen komfortablen Fersenbereich und eine langlebige Cat-Gummi-Sohle von 4 Millimetern. Das Modell ist normal geschnitten und breit, sodass es Frauen und Männer tragen können.

Schnürer-Modell mit gutem Tragekomfort: Die Kletterschuhe sind mit Schnürsenkeln ausgestattet. Dank der individuellen Bindung soll eine gute Anpassung möglich sein. Ocun spricht von einer guten Passgenauigkeit und einem hohen Tragekomfort.

Die Spitzen der Boulderschuhe sind mit Gummi beschichtet, der einem vorzeitigen Verschleiß vorbeugen soll. Das Mikrofaser-Kunstleder des Schafts ist dem Hersteller zufolge strapazierfähig und das Polyester-Futter erhöht den Komfort. Die Zungen sind demnach luftdurchlässig, was stark schwitzende Füße verhindern soll. Jeder Schuh wiegt 184 Gramm und das Modell ist in Grün-Schwarz oder Orange-Schwarz erhältlich.

Was sind Mehrseillängentouren? Beim Mehrseillängenklettern überwinden die Kletterer mehrere Touren nacheinander, sodass sie häufig den gesamten Tag unterwegs sind. Im Vergleich zum Freiklettern mit einer Seillänge sind die Mehrseillängentouren anspruchsvoller, weil der Körper über einen längeren Zeitraum viel Kraft aufwenden muss. So ist die Klettertour eher für Fortgeschrittene und Profis gedacht.

Zusammenfassung

Die Crest LU-Kletterschuhe eignen sich für Frauen und Männer mit normalen oder breiten Füßen. Dank der Schnürung sind laut Hersteller eine Anpassung an die jeweilige Fußform und ein guter Halt beim Klettern möglich. Ocun betont die strapazierfähigen Materialien und die langlebigen Sohlen für eine gute Trittsicherheit. Die gummibeschichteten Spitzen sollen Verschleiß vorbeugen.

FAQ

Kann ich die Ocun-Kletterschuhe 02949 Crest LU als Anfänger nutzen?

Ja, die Kletterschuhe sind für Einsteiger entwickelt.

Kann ich die Schuhe zum Felsklettern verwenden?

Ja, gemäß Hersteller eignen sich die Kletterschuhe 02949 Crest LU von Ocun gut zum Hallen- und Felsklettern.

Wie fällt der Kletterschuh in der Größe aus?

Ocun rät, das Modell eine halbe oder eine ganze Nummer größer zu erwerben.

In welchen Farben bekomme ich die Boulderschuhe?

Sie haben die Wahl zwischen Grün-Schwarz und Orange-Schwarz.

9. Kinder-Kletterschuhe 11183 Ninja Junior von Boreal mit verstärkten Spitzen

Der Borael-Kletterschuh 11183 Ninja Junior ist für die kleinen Kletterer gedacht, die ihre Stärke an der Wand beweisen wollen. Zum Schließen des Kinder-Schuhs steht ein Klettverschluss zur Verfügung, der mit einem Lederdeckel geschützt ist. An den Fersen sind weitere Klettverschlüsse angebracht, sodass sich die Form individuell anpassen lässt. Außerdem befindet sich an jedem Schuh eine Anziehschlaufe.

Verstärkte Spitzen gegen Verschleiß: Die Spitzen sind zusätzlich verstärkt, um einen vorzeitigen Verschleiß bei grobem Umgang möglichst zu verhindern.

Das Modell besteht aus Spaltleder, das atmungsaktiv und widerstandsfähig sein soll. Die halbe Zwischensohle ist aus dem Vliesmaterial Texon gefertigt. Mit einer Sohlenstärke von 4 bis 4,6 Millimetern verspricht Boreal eine gute Haftung und einen langlebigen Schuh beim Bouldern und Sportklettern. Das Modell ist in den Größen 28 bis 36 und in den Farben Blau, Grün oder Rot erhältlich.

Was muss ich bei Kletterschuhen für Kinder beachten? Kinder stecken mitten in der Entwicklung und die Füße werden größer und stärker. Greifen Eltern zu den falschen Kletterschuhen, kann das eine spätere Fußfehlstellung begünstigen. So sollten die Schuhe für Kinder den Fuß nicht zu stark einengen und in erster Linie bequem sein. Eine gute Passform ist entscheidend und wichtiger als die Kraftübertragung. Weil die Kleinen ein geringes Körpergewicht aufweisen und kleinere Füße haben, kommen deren Kletterschuhe ohne Vorspannung oder Downturn aus.

Zusammenfassung

Die Boreal-Kletterschuhe Ninja Junior sind für Kinder konzipiert und eignen sich beispielsweise zum Sportklettern und Bouldern. Das Modell besteht aus Spaltleder und ist in drei Farben erhältlich. Dank des zusätzlichen Klettverschlusses an der Ferse und der Verstärkung am Schaft soll der Schuh langlebig, komfortabel und passgenau sein. Die verstärkte Spitze soll verhindern, dass die Schuhe zu schnell verschleißen.

FAQ

Wie fallen die Schuhe aus?

Amazon-Kundenangaben zufolge fällt der Schuh normal aus.

In welchen Farben kann ich die Kletterschuhe 11183 Ninja Junior von Boreal kaufen?

Das Modell ist in Rot, Blau oder Grün erhältlich.

Kann ich die Boreal-Kletterschuhe 11183 Ninja Junior gut anpassen?

Nach Herstellerangaben handelt es sich um einen elastischen Schuh, der sich dank der Klettverschlüsse gut anpassen lässt.

Woraus besteht der Schaft?

Das Obermaterial ist Spaltleder.

Was sind Kletterschuhe?

Kletter- oder Boulderschuhe sind spezielle Modelle, die sich wie eine zweite Haut an die Füße anpassen und für den nötigen Grip beim Klettern sorgen. Sie sind eng geschnitten und mit rutschfesten Gummisohlen ausgestattet. Die Sohlen sind nicht profiliert und dünn konzipiert, sodass die Füße den Untergrund besser spüren. Kletterschuhe sind leicht und verbessern die Kontrolle in steilen Felswänden oder auf herausfordernden Klettertouren. Aufgrund bestimmter Merkmale vereinfachen sie die Kraftübertragung und verbessern die Muskulatur.

Passgenauigkeit wichtig: Für eine hohe Stabilität und einen guten Halt beim Klettern müssen die Schuhe wie eine zweite Haut passen. Sind die Kletterschuhe zu groß, fehlt das nötige Feingefühl und ein Fehltritt ist schnell passiert. Bei zu kleinen Schuhen beginnen die Füße nach kurzer Zeit zu schmerzen. Einige Boulderschuhe fallen größer oder kleiner als die gewöhnliche Schuhnummer aus.

Wie sind Kletterschuhe aufgebaut?

Je nach Modell verfügen die Kletterschuhe über einen anderen Verschluss. Der Härtegrad der Sohle kann sich wie das Material unterscheiden. Einige Hersteller statten die Schuhe mit einzigartigen Zusätzen aus, die für einen höheren Komfort oder eine bessere Kraftübertragung sorgen sollen. Doch diese vier wichtigsten Bestandteile weisen alle Kletterschuhe auf:

  1. Kletterschuhe TestRutschfeste Sohlen: Die Sohlen von Kletterschuhen sind nicht profiliert und aus Gummi gefertigt, der für den nötigen Halt sorgt. Modelle für Anfänger verfügen häufig über harte Sohlen, die eine optimale Kraftübertragung ermöglichen sollen. Profis greifen zu weicheren Sohlen, die eine höhere Beweglichkeit zulassen und sich besser für Klettertechniken wie den Toehook eignen.
  2. Schützende Gummiränder: Der Gummirand von Kletterschuhen kann stark variieren, doch es ist immer einer vorhanden. Häufig verläuft er um den kompletten Schuh und verhindert, dass sich dieser zu stark ausdehnt. Durch die seitliche Gummierung ist ein guter Halt auf kleinen Tritten gewährleistet. Zusätzlich schützt der Rand den Schuh und sorgt für die nötige Spannung, um beispielsweise nur mit dem Zeh auf einem Felsvorsprung zu stehen.
  3. Strapazierfähiger Schaft: Der Schaft ist der Teil des Schuhs ohne Sohle und Gummirand. Bei Kletterschuhen besteht er oft aus Leder oder synthetischen Materialien und an ihm ist der Verschluss befestigt. Durch ein strapazierfähiges Obermaterial erreichen die Hersteller, dass der Fuß gut im Schuh sitzt und so die gewünschte Kraftübertragung einfacher erfolgt. Abgesehen von der Robustheit muss sich das Material dem Fuß anpassen, doch darf sich nicht zu stark ausdehnen.
  4. Atmungsaktive Zunge: Die Zunge oder Lasche der Kletterschuhe hat eine wichtige Aufgabe, denn sie soll den Komfort erhöhen und schwitzende Füße vermeiden. Aufgrund der großzügigen Gummierung bleibt ansonsten in Kletterschuhen wenig Platz, um die Wärme im Schuh abzuleiten. Durch eine dünne und atmungsaktive Zunge besteht ein guter Luftaustausch.

Kletterschuhe für den Winter verfügen häufig über eine spezielle Fütterung, die für die nötige Wärme im Schuh sorgen soll. Das Futter ist nicht mit richtigen Winterstiefeln vergleichbar, denn der Schuh muss nah am Fuß anliegen und eine zu dicke Schicht im Schuh würde störend wirken. Zusätzlich statten die Hersteller die Boulderschuhe mit Anziehschlaufen aus, die einen schnellen Einstieg in den knapp bemessenen Schuh ermöglichen sollen.

Eine Frage der Gewöhnung: Einsteiger im Klettersport haben beim Kauf von Schuhen oft das Gefühl, dass die Modelle zu klein sind und drücken. Kletterschuhe müssen eng anliegen und den Fuß gut umschließen. Der Schaft aus Leder oder synthetischen Materialien passt sich in der Regel nach kurzer Zeit an und verliert minimal an Spannung. Nach wenigen Kletterstunden sollten die Schuhe besser passen und Einsteiger gewöhnen sich an das beengte Gefühl.

VorteileWas zeichnet Kletterschuhe aus?

Damit Kletterschuhe die gewünschte Unterstützung bei der Bezwingung der Senkrechten bieten, müssen sie einige Eigenschaften aufweisen. Zwar können geübte Kletterer die Felswand barfuß oder mit Sportschuhen überwinden, doch Kletterschuhe sind für die anstrengende Sportart ausgelegt. Es gibt unterschiedliche Modelle für Anfänger und Profis, die auf die jeweiligen Bedingungen der Kletterart abgestimmt sind.

Die hohe Rutschfestigkeit der glatten Sohlen macht das Klettern sicherer und ermöglicht eine bessere Kraftübertragung. Die Spannung zwischen den Fersen und den Zehenspitzen ermöglicht es, das komplette Körpergewicht auf einem winzigen Punkt zu halten. Das stärkt und verbessert gleichzeitig die Fußmuskulatur.

In einem Kletterschuh stecken eine gehörige Portion Handarbeit und Erfahrung. Ein Beispiel dafür ist der Randgummi. Der wird von Hand aufgebracht. Dazu muss er vorgespannt und dann aufgeklebt werden. Etwas mehr oder weniger Zug auf diesen Gummi und schon hat man einen Schuh, der mit dem ursprünglichen Modell nicht mehr viel gemein hat. Alpin

Erfahrene und geübte Kletterer sind darauf angewiesen, dass der Halt eines kleinen Kontaktpunktes ausreicht. Häufig stemmen sie das gesamte Gewicht, indem nur die Spitze des großen Zehs den Körper auf einem kleinen Tritt hält. Sind größere Vorsprünge vorhanden, muss sich der Fuß der jeweiligen Form anpassen.

Deshalb sind Kletterschuhe flexibel und strapazierfähig. Um kein unnötiges Gewicht mit sich zu schleppen, müssen die Boulderschuhe leicht sein. Die Sohlen dürfen nur wenige Millimeter dick sein, sodass Sie den Untergrund gut spüren. Gleichzeitig sollte es sich um einen langlebigen Gummi handeln, der mehrere Klettertouren ohne Schäden überlebt.

Trotz aller Vorteile haben die Kletterschuhe einen großen Nachteil – den Komfort. Die Schuhe sind darauf ausgelegt, das Klettern zu vereinfachen und die Füße stärker einzusetzen. Das kann für Anfänger von Vorteil sein, denen häufig die Stärke in den Armen fehlt. Durch die Enge, die dünnen Sohlen und die anders platzierten Nähte sind viele Kletterschuhe unbequem. Je größer die Vorspannung, der Downturn und die Asymmetrie, desto stärker leidet der Komfort. Wer ein hochwertiges, langlebiges oder Marken-Modell wählt, muss zusätzlich mit einer höheren Investition rechnen als bei gewöhnlichen Sportschuhen.

Funktionalität wichtiger als Preis: Nicht alle Kletterschuhe sind teuer, es gibt viele preiswerte Modelle. Je nach Hersteller bleibt die Frage, wie funktional die Boulderschuhe sind. Sind sie minderwertig verarbeitet, halten sie meist nach kurzer Zeit den Anforderungen nicht mehr stand. Bei Kletterschuhen sind die Verarbeitung und die Materialien von hoher Wichtigkeit, um den Kletterer möglichst optimal zu unterstützen. Der Preis sollte erst an zweiter Stelle kommen.

Vor- und Nachteile von Kletterschuhen

  • Unterschiedliche Modelle für spezifische Kletterarten
  • Hohe Rutschfestigkeit
  • Verbesserung und Kräftigung der Fußmuskulatur
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Flexibilität
  • Gutes Gefühl für den Untergrund
  • Bessere Kraftübertragung
  • Hochpreisig
  • Geringer Komfort

Wann benötige ich Kletterschuhe?

Kletterschuhe VergleichSie benötigen Kletterschuhe zum Klettern. Je steiler und schwieriger die Wand ist, desto wichtiger ist ein guter Schuh. Der Begriff Klettern umfasst heute aber mehrere Bereiche, denn aus dem ursprünglichen Bergsteigen und dem notwendigen Überwinden von Erhöhungen entwickelte sich ein facettenreicher Sport.

Es geht längst nicht mehr darum, „nur“ eine Felswand zu erklimmen. Kletterhallenwände, Hochhäuser, Gletscher, gefrorene Wasserfälle oder Höhlen stellen neue Herausforderungen dar. Die Techniken, die Hilfsmittel und die Ziele einer Tour können von Kletterer zu Kletterer unterschiedlich sein. Anfänger im Sport sollten folgende fünf Kletterarten kennen:

  • Freiklettern: Das Freiklettern oder Free Climbing ist der Überbegriff für viele Kletterarten wie das Sportklettern oder das Bouldern. Entgegen dem Fehlglauben vieler Anfänger geht es nicht um Klettern ohne Sicherung, sondern das Fehlen von Hilfsmitteln. Es sind keine Griffe in der Wand, die zum Halten dienen. Strickleitern oder Seile zum Festhalten sind verboten. Freikletterer sind auf sich und ihren Körper gestellt, so müssen sie die Wand mit der eigenen Kraft bezwingen.
  • Bouldern: Bouldern bedeutet Felsbrocken und gehört zum Freiklettern. Die Sportler verwenden keine Hilfsmittel und sie sind nicht gesichert. Allerdings begeben sie sich nur in Absprunghöhe, sodass sie sich bei einem Sturz von wenigen Metern nicht verletzen. Zusätzlich befindet sich am Boden ein Crashpad, um Verletzungen beim Abspringen zu verhindern. Das Bouldern wird immer beliebter, denn jeder kleine Felsvorsprung kann so bezwungen werden. Die Disziplin ist ein Wettkampfsport und an Felswänden oder in der Kletterhalle durchführbar.
  • Hallenklettern: Das Hallenklettern bietet sich im Winter, bei Regen oder fehlenden Felsen an. Viele Kletterer bauen ihre Fähigkeiten in der Kletterhalle aus, wenn die Temperaturen oder das Wetter kein Klettern in der Natur erlauben. Der große Vorteil von Kletterhallen sind die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und Kletterarten. Freikletter- und Bouldermöglichkeiten oder überhängende Abschnitte sorgen für die nötige Abwechslung. Durch die Matten am Boden und die gute Sicherung können auf diese Weise auch die Kleinsten eine neue Sportart entdecken.
  • Alpinklettern: Neben dem großen Gebiet des Freikletterns gibt es das Alpinklettern. Es handelt sich um eine anspruchsvollere Art, denn es geht an große Felswände. Mehrseillängenrouten, steile Wände und eine kalte Umgebung fordern einige Kraft von den Kletterern. Ein typisches Beispiel für das Alpinklettern ist die Eiger-Nordwand in der Schweiz, die über 1.800 Meter hoch ist und Kletterrouten mit einer Gesamtlänge von 4 Kilometern bietet.
  • Free Solo: Viele verwechseln das Free Climbing und das Free Solo. Letztere ist das Erklettern von hohen Felswänden ohne Hilfs- und Sicherungsmittel. Die Kletterer sind auf sich gestellt und der kleinste Fehler führt zum Absturz. Immer wieder sterben Sportler bei der Ausübung von Free Solo, sodass es die gefährlichste Art darstellt. Eine mildere Form ist das Deep Water Soloing, bei dem die Kletterer einen Fels über tiefem Wasser aussuchen. Kommt es zu einem Fehltritt und einem Sturz, wird der Aufprall vom Wasser gedämpft.
Was ist ein Crashpad? Ein Crashpad ist eine Matte, die zum Dämpfen des Sturzes gedacht ist. Können Sie sich beim Bouldern nicht mehr halten oder fallen wegen eines Fehltritts herunter, sorgt die Matte für eine weiche Landung. Damit sie immer entsprechend ausgerichtet ist, kommt beim Bouldern ein Spotter zum Einsatz. Diese Hilfsperson ist dafür zuständig, dass das Crashpad passend ausgerichtet ist. Zusätzlich hilft der Spotter dem Kletterer, sollte beim Sturz ein Verletzungsrisiko aufgrund scharfer Kanten bestehen.

Für Anfänger bietet sich das Freiklettern in einer Halle oder das Sportklettern an. Zum Aufbau der Muskulatur lohnt sich der Gang in eine Kletterhalle oder in einen Kletterpark. Diverse Hilfsmittel und Profis unterstützen Sie beim Fortschritt und geben wertvolle Tipps. Wer geübter ist und die schweren Strecken in der Halle problemlos schafft, kann später zum Bouldern wechseln oder an die Felswand gehen.

Was muss ich über Form und Passgenauigkeit von Kletterschuhen wissen?

AchtungAnfänger im Klettersport geraten auf der Suche nach Kletterschuhen an diverse Begriffe wie Vorspannung, Downturn oder Asymmetrie. Aufgrund der fehlenden Erfahrung und des fehlenden Wissens über die Begrifflichkeiten greifen viele Einsteiger zu den falschen Modellen. Damit das nicht passiert, sollten Sie folgende vier Aspekte von Kletterschuhen kennen:

Die Fußform

Kletterschuhe müssen wie eine zweite Haut passen. Deshalb produzieren einige Hersteller spezifische Modelle für die jeweiligen Fußformen. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • Die meisten Menschen haben eine ägyptische Fußform, bei der die großen Zehen am längsten ist und jeder folgende Zeh kürzer als der zuvor ist.
  • Bei der germanischen Fußform ist der große Zeh der längste und alle anderen sind gleichlang.
  • Sind alle Zehen etwa gleichlang, handelt es sich um einen römischen Fuß.
  • Eine weitere Form ist der griechische Fuß, bei dem der zweite Zeh der längste ist.

Abgesehen von der spezifischen Fußform spielt die Breite eine große Rolle bei der Passgenauigkeit. Damenfüße sind zumeist schmaler als Männerfüße. So gibt es Kletterschuhe, die speziell für Frauen oder Männer konzipiert und entweder breiter oder schmaler geschnitten sind. Bei Unisex-Modellen handelt es sich um eine normale Fußbreite, die sich für die meisten Füße eignet.

Der Downturn

Downturn heißt übersetzt Abwärtsdreh und bezieht sich auf den Bogen der Sohle. Es handelt sich einzig um den Knick im Zehenbereich. Indem die Zehen leicht nach unten zeigen und der Schuh einen Hohlfuß erzwingt, ist eine höhere Stabilität gewährleistet. Ähnlich wie bei einem Tunnel verteilt sich das Gewicht besser und bietet mehr Kraft. Zusätzlich vereinfacht ein starker Downturn das Klettern, indem sich mehr Kraft generieren lässt und Sie die Beine effektiver einsetzen können.

Die Vorspannung

Die Vorspannung geht häufig mit dem Downturn einher, bezieht sich aber auf einen anderen Bereich. Bei der Vorspannung geht es um die Fersenpartie, die bei Modellen mit hoher Spannung gebogen ist. Zum Anziehen sind die Schlaufen stark nach hinten zu ziehen, um überhaupt in den Schuh zu gelangen. Kletterschuhe mit einer starken Vorspannung sollen den Fuß nach vorne drücken. Das erhöht den Halt und ermöglicht es dem Kletterer, mit den Zehenspitzen auf kleinen Vorsprüngen zu stehen. Zusätzlich vereinfacht die Vorspannung das Toehooken.

Was ist Toehooken? Das Wort heißt übersetzt Zehenhaken und bezeichnet die Technik, wenn sich der Kletterer mit dem Zeh an einem Vorsprung einhakt. Das ist beispielsweise in Überhängen wichtig. Das Gegenteil vom Toehooken ist das Heelhooken, bei dem der Kletterer mit der Ferse einhängt.

Die Symmetrie

Viele Hersteller geben bei ihren Kletterschuhen an, ob sie symmetrisch oder asymmetrisch sind. Damit ist die Ausrichtung des Schuhs gemeint. Krümmt sich der Schuh von oben betrachtet nach innen, ist er asymmetrisch. Bei symmetrischen Kletterschuhen ist keine Biegung ersichtlich, sodass sie Straßenschuhen ähneln. Doch welche Variante ist besser?

Anfänger sollten zu einem symmetrischen oder leicht asymmetrischen Kletterschuh greifen, denn die Biegung ist Gewöhnungssache. Die Idee eines asymmetrischen Kletterschuhs ist es, den Fuß in eine gute Position für kleine Vorsprünge zu bringen. Indem die Zehen nach innen gebogen sind, reicht ein kleiner Tritt für den Kletterer aus. Dennoch bedarf es Übung, die Asymmetrie zu nutzen und eine gute Technik zu entwickeln. Einsteiger, die an weniger steilen Wänden klettern und sich zuerst an den Kletterschuh gewöhnen müssen, sollten zu einem symmetrischen Modell greifen.

Kompromisse erforderlich: Bei Kletterschuhen geht es immer um einen guten Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Nutzen. Speziell bei den Eigenschaften wie Asymmetrie, Downturn oder Vorspannung ist das erforderlich. Durch die verbogene Form und die hohe Spannung können die Füße von ungeübten Kletterern schnell schmerzen. So sollten Anfänger mit einem schlichten Modell ohne spezielle Verformungen beginnen und erst nach einer längeren Gewöhnungs- und Übungsphase zu den fortgeschrittenen Schuhen greifen.

Was muss ich bei der Benutzung von Kletterschuhen beachten?

Die Benutzung von Kletterschuhen ist nicht schwieriger als bei anderen Schuh-Modellen: Sie ziehen die Schuhe an und klettern los. Doch es gibt einige Faktoren, die für eine hohe Funktionalität entscheidend sind. Andernfalls passt der Boulderschuh nicht richtig oder unterstützt nur wenig beim Klettern. Folgende Aspekte sind bei der Nutzung von Kletterschuhen wichtig:

  • Die besten KletterschuheFür eine gute Kraftübertragung und einen hohen Nutzen muss der Kletterschuh perfekt passen. Er darf nicht zu groß sein, sodass Profis oft zu einem Modell greifen, das zwei Nummern zu klein ist. Im Idealfall kann es sinnvoll sein, die Füße vor dem Kauf auszumessen und die Umrisse der Zehen nachzuzeichnen, um die Größe und die Fußform zu ermitteln.
  • Passen die Kletterschuhe nicht richtig, das Modell besser umtauschen. Ein zu kleiner Schuh wird sich mit der Zeit anpassen, bei einem zu großen Modell funktioniert das nicht und Sie verlieren beim Klettern an Stabilität und Trittsicherheit. Bei vielen Boulderschuhen empfehlen die Hersteller, das Modell eine Nummer kleiner als die gewöhnliche Schuhnummer zu erwerben.
  • Je nach Platzverhältnissen und Vorlieben mit oder ohne Socken in den Kletterschuh steigen. Viele Profis bevorzugen die Barfuß-Variante, um ein noch besseres Gefühl zu erhalten und ein Rutschen zu verhindern. Anfänger sollten sich in dem Bereich ausprobieren und auf das eigene Empfinden achten.
  • Zum Anziehen sind die Kletterschuhe mit je einer oder zwei Schlaufen ausgestattet. Profi-Modelle mit großer Vorspannung verfügen häufig über zwei Schlaufen, die ein Einsteigen mit zwei Händen vereinfachen.
  • Anschließend geht es an die Wand, sodass Sie die Schuhe einklettern können. Je nach Vorspannung und Platzverhältnis können die ersten Minuten schmerzhaft sein. Doch nach kurzer Zeit passen sich die Materialien an und der Fuß gewöhnt sich an die neue Stellung.
  • Treten nach mehrmaligem Klettern starke Schmerzen oder Schwellungen auf, ist über einen Neukauf nachzudenken. Es kann sein, dass der Schuh aufgrund einer falschen Fußform oder Größe nicht passt.
  • Damit die Kletterschuhe eine gute Haftung an der Wand ermöglichen, müssen die Sohlen einwandfrei sein. Ab Werk fühlen sie sich häufig klebrig an, doch die Rutschfestigkeit nimmt mit der Zeit ab. Einerseits beeinflusst der an der Sohle haftende Schmutz den Halt, andererseits ist der Gummi irgendwann durch. Profis reiben die Sohlen vor dem Kletterstart an der Hose oder aneinander, so geht der gröbste Schmutz gut weg.
  • Sind die Sohlen noch ausreichend dick, haben jedoch an Haftung verloren, lohnt sich der Griff zur Feile oder zum Sandpapier. Beim Schleifen der Sohlen wird der Gummi aufgerieben und bietet wieder Grip. Für eine lange Haltbarkeit der Schuhe solche Mittel bitte nur selten anwenden und nur eine geringe Schicht abtragen.
  • Sobald die Sohlen nicht mehr zu gebrauchen sind, sind diese bei vielen Modellen ersetzbar. Entweder machen Sie das mit den beim Hersteller bestellten Sohlen selber oder senden den Kletterschuh ein. In den wenigsten Fällen ist ein kompletter Neukauf nötig.
Tipp: Einige Hersteller liefern zu den Kletterschuhen eine Bedienungsanleitung. Sie enthält wichtige Hinweise zur Benutzung und zur Reinigung. Es lohnt sich, einen Blick in die Anleitung zu werfen. Indem Sie die vom Hersteller angegebenen Ratschläge befolgen, erhöht sich die Lebensdauer der Kletterschuhe.

Wie pflege und reinige ich meine Kletterschuhe?

Wichtig!Bei Kletterschuhen besteht dasselbe Problem wie bei allen Schuhen – die schwitzenden Füße führen zu unangenehmen Gerüchen. Die ständige Nässe im Schuh beeinflusst die Haltbarkeit und mindert das Tragegefühl. Wer auf Gerüche verzichten und lange von den Kletterschuhen profitieren möchte, sollte folgende Pflege- und Reinigungstipps beachten:

  1. Die wenigsten Kletterschuhe sind wasserdicht und einen Waschmaschinengang überstehen sie nicht unbeschadet. Seife, Waschmittel oder aggressive Reinigungsmittel setzen den Materialien zu. Erwähnt der Hersteller nicht explizit, dass die Boulderschuhe in die Waschmaschine dürfen, sollten Sie davon absehen.
  2. Zur Reinigung der Schuhe ist eine Handwäsche empfehlenswert. Dazu mit einer Bürste die Oberfläche ohne Wasser säubern. Bei hartnäckigem Schmutz reicht es, die Bürste kurz ins Wasser zu tauchen. Anschließend den Schuh mit einem Tuch abwischen und an der frischen Luft ausgiebig trocknen lassen.
  3. Gehen Sie möglichst schonend mit den Kletterschuhen um und verwenden so wenig Wasser wie möglich. Ansonsten könnten sich die Sohlen lösen, was zu starken Einschränkungen beim Klettern führt.
  4. Riechen die Schuhe unangenehm, doch sind sie nicht schmutzig, ist ein ausgiebiges Lüften wichtig. Die Boulderschuhe unter keinen Umständen in die Nähe eines Heizgerätes oder direkt in der Sonne stellen, denn so wird das Material in Mitleidenschaft gezogen und die Gummisohlen werden spröde. Im Sommer eignet sich ein schattiges Plätzchen im Freien und im Winter reicht der Eingangsbereich.
  5. Wenn die Kletterschuhe trotz ausgiebigem Trocknen unangenehm riechen, gibt es spezielle Schuhsprays gegen den Geruch. Doch je nach Inhaltsstoff können solche Mittel das Material angreifen und so die Haltbarkeit der Schuhe verkürzen. Besser geeignet sind Hausmittel wie Babypuder, Schalen von Zitrusfrüchten oder Backpulver.
  6. Feuchtigkeit, Kälte oder Hitze setzen den Kletterschuhen stark zu. Zur Lagerung sollten Sie einen geschützten und trockenen Ort aussuchen. Im Schrank könnten die anderen Kleider den Geruch aufnehmen, sodass sich ein offenes Schuhregal besser eignet.
  7. Zum Transport sind eine Tasche oder ein Beutel empfehlenswert, die unterschiedliche Funktionen übernehmen. Einerseits schützen die Transportbehälter die Kletterschuhe, andererseits verhindern sie eine Übertragung des Geruchs auf andere Kletterutensilien.
Schäden schnell beseitigen: Ein Defekt, eine zu dünne Sohle oder eine offene Naht sind so schnell wie möglich zu beseitigen. Entweder hilft der Hersteller weiter oder ein Profi im Klettersport wie beispielsweise ein Sportartikelverkäufer oder ein Kletterhallenbetreiber wissen Rat. Bei vielen Kletterschuhen ist ein Austausch der Sohle oder des Randgummis problemlos möglich. Je länger Sie warten, desto stärker leidet die Qualität der Boulderschuhe darunter.

Welche Verschlüsse haben Kletterschuhe?

Kletterschuhe bestellenKletterschuhe sind als Slipper, Schnürer oder Velcro erhältlich. Beim Slipper handelt es sich um einen Schnellverschluss, der mit Schnürsenkeln funktioniert. Sie müssen ihn nicht binden, sondern können zur Erhöhung der Stabilität an einer Vorrichtung ziehen.

So schnüren sich solche Modelle selbstständig. Der große Vorteil von Slippern zeigt sich beim An- und Ausziehen, das mit wenigen Handgriffen funktioniert. Abstriche gibt es bei der Passform, die sich kaum verändern lässt. So eignen sich solche Modelle eher für Profis, die einen engen Kletterschuh erwerben und trotz Platzmangel gut in den Schuh kommen.

Schnürer-Kletterschuhe sind mit Schnürsenkeln ausgestattet, die vor dem Einsatz gut zu binden sind. Vorteilhaft ist, dass eine gute Anpassung möglich ist. Sie entscheiden, wie eng oder locker der Kletterschuh sitzen sollte. So eignen sich solche Modelle für Anfänger, die sich noch ausprobieren und die ideale Enge finden müssen. Der Nachteil von Schnürern ist, dass das An- und Ausziehen einige Zeit in Anspruch nimmt. Schneller geht es mit Velcro-Kletterschuhen, die mit einem oder zwei Klettverschlüssen ausgestattet ist. Sie ermöglichen wie die Schnürer eine Anpassung, doch nicht in denselben Ausmaßen.

Welcher Verschluss für wen? Anfänger sollten zu Schnürer- oder Velcro-Modellen greifen, die eine gewisse Anpassung erlauben. Slipper sind eher für Profis konzipiert, denen ein eng anliegender und knapp bemessener Schuh nichts ausmacht. Wichtig bei jeder Art von Verschluss ist, dass er nicht stört. Stehen beispielsweise die Klettverschlüsse zu stark ab, wirkt sich das auf das Klettern aus. Je schlichter und kompakter die Kletterschuhe sind, desto einfacher gestaltet sich das Klettern.

Welche Arten von Kletterschuhen gibt es?

Verschiedene VariantenJeder Hersteller bringt eigene Kletterschuhe hervor, die über einzigartige Ausstattungen verfügen und im besten Falle aus hochwertigen Materialien bestehen. Die große Auswahl an unterschiedlichen Arten macht es schwierig, alle Modelle zu sortieren. Die Übergänge sind oft fließend, sodass Sie beim Kauf von Kletterschuhen den zukünftigen Einsatz beachten sollten:

  1. Die Einsteiger-Kletterschuhe: Kletterschuhe für Anfänger sind unauffällig und schlicht. Sie verfügen maximal über eine geringe Vorspannung und sind selten mit einem Downturn ausgestattet. Die symmetrische Form und die harten Sohlen erhöhen den Komfort. Im Gegensatz zu Profi-Modellen sind sie bequem und recht steif, was die Stabilität erhöht.
  2. Die Hallenkletterschuhe: Kletterschuhe für die Halle sind robust, denn die rauen Wände führen zu einer schnelleren Abnutzung. Die Modelle sind stabil gebaut und verfügen im Zehenbereich über einen festen Gummirand. Ein zusätzlicher Toepatch schont die Oberseite. Viele Hersteller gestalten ihn farbig, sodass die Abnutzung und der nötige Tausch schneller ersichtlich sind.
  3. Die Allroundkletterschuhe: Die Kletterschuhe sind – wie der Name erahnen lässt – für diverse Kletterarten geeignet. Sie sind eine Mischung aus unterschiedlichen Schuharten, sodass sie gut in der Halle, an Felsen oder an Mehrseillängen verwendbar sind. Da die Allroundkletterschuhe in diversen Kategorien überzeugen müssen, sind sie eng und haben eine mittelharte bis harte Sohle. Häufig sind sie mit Klettverschlüssen ausgestattet, die ein schnelles An- und Ausziehen auf Alpintouren ermöglichen.
  4. Die Sportkletterschuhe: Sportkletterschuhe sind für die Profis gedacht, die ein großes Repertoire an unterschiedlichen Techniken haben. Die Schuhe müssen eng anliegen, damit die Kletterer einen guten Halt auf den kleinsten Tritten erreichen. Dazu sind die Modelle oft stark vorgespannt, asymmetrisch und mit einem starken Downturn ausgestattet. Die Sohlen sind weicher und das Anziehen gestaltet sich schwieriger.
  5. Die Boulderkletterschuhe: Kletterschuhe zum Bouldern sind weich, um den Kletterer eine hohe Flexibilität zu bieten. Die Sohlen sind dünn und der Rahmengummi reicht bis über die Zehen. Der enge Schuh dient zur Stabilität und vereinfacht das Hooken. Die Boulderkletterschuhe sind häufig mit Klettverschlüssen oder mit Slippern erhältlich, um sie am Standplatz schnell an- und auszuziehen.
  6. Die Kinderkletterschuhe: Kletterschuhe für Kinder sind zumeist schlicht und preiswert. Dennoch bieten sie eine hohe Robustheit, denn die Kleinsten achten weniger auf einen schonenden Umgang mit Schuhen. Damit die jüngeren Kindern die Kletterschuhe anziehen können, sind solche Modelle oft mit Slippern oder Klettverschlüssen ausgestattet. Die Sohlen sind zur Stabilität dicker gestaltet. Eine Vorspannung, eine Asymmetrie oder ein Downturn kommt in den wenigsten Fällen vor, damit die im Wachstum befindlichen Kinderfüße keine unnatürliche Haltung einnehmen.

Daneben gibt es weitere Kletterschuhe, die sich beispielsweise für Alpintouren oder Gesteinsformationen mit Rissen eignen. Wettkampfschuhe für Profis sind mit weiteren Feinheiten ausgestattet, die eine höhere Stabilität bieten. Für die richtige Entscheidung und die passende Schuhart sollten Sie im Vorfeld die zu bewältigenden Strecken kennen. Wer sich unsicher ist, greift zu einem Allroundkletterschuh, der in jeder Disziplin eine gute Performance abliefert.

Was ist ein Toepatch? Es handelt sich um zusätzliche Verstärkungen, die Hersteller über den Zehen anbringen. Je nach Modell sind sie aus demselben Material wie der Schaft oder aus Gummi hergestellt. Ist der Kletterschuh vermehrt zum Bouldern und Hooken gedacht, muss der Toepatch für einen guten Halt aus Gummi bestehen. Bei Kinder- oder Anfängerschuhen handelt es sich eher um eine Verstärkung, die gegen einen vorzeitigen Verschleiß wirkt.

Welche Hersteller bieten gute Kletterschuhe an?

Kletterschuh Test und VergleichDer Klettersport erlebt einen regelrechten Boom und immer mehr Begeisterte wagen den Sprung an die Wand. Die spezifischen Schuhe müssen den Ansprüchen von Kletterern genügen und unterstützend wirken.

Einige Hersteller entwickeln seit Jahren Kletterschuhe und können so funktionale und stabilisierende Modelle bieten. Folgende Unternehmen beziehungsweise Marken erhalten viele positive Feedbacks von Kunden:

  • La Sportiva: La Sportiva ist ein Unternehmen, das sich auf Kletter- und Höhenbergschuhe spezialisiert hat. Es wurde 1928 vom Schuster Narciso Delladio gegründet und hat den Hauptsitz in Ziano die Fiemme – am Fuß der Dolomiten in Italien. Es handelt sich noch heute um einen Familienbetrieb, der von einer langen Erfahrung profitiert. Die Schuhe des Herstellers sollen einen hohen qualitativen Standard haben. Sie werden nach dessen Aussagen regelmäßig einer Überprüfung unterzogen und durch innovative Lösungen weiterentwickelt. Abgesehen von diversen Kletterschuhen für unterschiedliche Touren bietet der Hersteller Wander-, Mountain-Running- und Bergschuhe an. Mittlerweile wurde das Sortiment durch Sportbekleidung, Rucksäcke und Wintersportausrüstungen erweitert.
  • Alpidex: Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Töging am Inn hat sich auf die Herstellung von Kletterausrüstungen, Gesundheitsprodukten und Fallschutz spezialisiert. Mit dem Leitspruch „High Performance“ bietet das Unternehmen Kletterschuhe an, die Alpidex zufolge mit Leidenschaft und Fleiß hergestellt sind. Der Hersteller legt großen Wert auf eine hohe Qualität und Sicherheit. Neben den Schuhen produziert Alpidex Kletterausrüstungen wie Karabiner oder Sicherungsgeräte.
  • Garra: Garra ist ein spanisches Unternehmen, das seit 2001 Kletterschuhe verkauft. Der Hersteller verspricht hochwertige Modelle, die mit viel Erfahrung, Wissen und traditionellen Materialien gefertigt sind. Demnach will Garra einen vernünftigen Preis mit einem hohen Komfort, einzigartigen Eigenschaften und der gewünschten Qualität kombinieren. Die Schuhe sollen von Kletterern für Kletterer gefertigt sein und eine lange Haltbarkeit erreichen. Das Unternehmen hebt hervor, dass es alle Kletterschuhe in der kleinen Werkstatt am Stadtrand von Madrid herstellt.
  • Scarpa: Scapra ist ein italienischer Schuhhersteller, der seit 1938 existiert. In der Zwischenzeit hat sich das Unternehmen auf Outdoor-Modelle wie Wander- oder Kletterschuhe spezialisiert. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, jedem Kunden einen individuell passenden Schuh anzubieten. Das gelingt dem Hersteller nach eigenen Angaben mit einer großen Auswahl an vielseitigen Kletterschuhen, die hochwertig, langlebig und passgenau sind. Scarpa verkauft die Schuhe weltweit und wird von Profi- wie von Einsteiger-Kletterern geschätzt.

Worauf muss ich beim Kauf von Kletterschuhen achten?

BestellungProfis wissen zumeist sofort, welche Kletterschuhe sich eignen. Sie können sich untereinander besprechen und so langlebige oder nützliche Produkte weiterempfehlen. Für Einsteiger gestaltet sich die Wahl schwieriger, denn die Erfahrung fehlt. Häufig probieren Anfänger unterschiedliche Kletterdisziplinen aus, sodass spezifische Schuhe nicht das Richtige sind. Damit Sie sich für ein gutes Modell entscheiden, sind die Antworten auf folgende Fragen vor dem Kauf wichtig:

  1. Wo werde ich klettern?
  2. Für welche Kletterart interessiere ich mich?
  3. Wie lange und wie oft gehe ich klettern?
  4. Welche Fußform und Schuhgröße habe ich?
  5. Gehöre ich zu den Anfängern, den Fortgeschrittenen oder den Könnern?
  6. Müssen die zukünftigen Kletterschuhe eine Besonderheit aufweisen?

Ein Anfänger-Kletterschuh für die Halle muss andere Eigenschaften haben als ein Profi-Modell für das Alpinklettern. Je besser Sie sich über den zukünftigen Einsatz im Klaren sind, desto eher finden sich die richtigen Kletterschuhe. Sind die individuellen Vorgaben geklärt, sind auf der Suche nach passenden Boulderschuhen folgende Kriterien wichtig.

Das Einsatzgebiet und das Niveau

Jeder Kletterschuh ist ähnlich aufgebaut und die Unterschiede sind minimal. Doch die Abweichungen spielen eine große Rolle, wenn es um das jeweilige Einsatzgebiet geht. Hallenkletterschuhe sind robuster und härter als Boulderschuhe, die eine hohe Flexibilität gewährleisten müssen. Modelle für Einsteiger sind um einiges bequemer als Profi-Schuhe, denn die Füße müssen sich zuerst an die Enge und die Spannung gewöhnen. Wer geübter ist und beispielsweise auf Mehrseillängentouren geht, der sollte auf einen leicht auszuziehenden und stabilen Schuh achten. Das Einsatzgebiet ist entscheidend, um zur richtigen Art von Kletterschuhen zu greifen.

Tipp: Anfänger können sich nur schwer für ein Modell entscheiden, weil sie häufig in einer Phase des Ausprobierens sind und unterschiedliche Strecken versuchen. Wer Probleme bei der Wahl eines spezifischen Modells hat, sollte zu Allroundkletterschuhen greifen. Sie vereinen die Eigenschaften verschiedener Schuhtypen und bieten eine gute Unterstützung.

Für welche Disziplin ein Kletterschuh geeignet ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine Eigenschaft von Profi-Modellen ist die Vorspannung mit einem starken Downturn. Je stärker der Schuh gespannt ist, desto mehr wird der Fuß im Schuh nach vorne gedrückt. Das ist für Könner entscheidend, denn so erhalten sie eine bessere Kraftübertragung auf den Großzehen. Anfängern fehlt es an der nötigen Muskulatur, sodass der Fuß mit der starken Belastung auf den Zehen nicht umgehen kann. Die Folgen sind starke Schmerzen und ein unangenehmes Tragegefühl. Das ist der Grund, weshalb Anfänger auf eine Vorspannung oder einen Downturn verzichten sollten.

Geübtere Kletterer mit einer starken Fußmuskulatur können sich dem Thema Vorspannung und Downturn zuwenden. Eine langsame Steigerung der Spannung ist empfehlenswert, damit sich die Füße fortlaufend an die unnatürliche Haltung gewöhnen. Dasselbe trifft auf die Asymmetrie zu, die beispielsweise beim Bouldern oder Felsklettern auf kleinen Vorsprüngen nützlich ist. Indem der Fuß leicht nach innen gebogen wird, steht der Sportler besser auf den Zehen.

Ein typisches Einsatzprofil sieht in etwa so aus: den alten, runtergekletterten oder wiederbesohlten Schuh nimmt man für die Halle. Für längere Routen wählt man den gut eingetragenen und daher vielleicht etwas weiteren Schuh. Und für die schwere, kurze Sportkletterroute kommt die „Waffe“, also der relativ neue Schuh, der noch sehr eng ist, zum Einsatz.Alpin

Die Größe und die Form

Ein Kletterschuh muss für die notwendige Kraftübertragung eng anliegen. Nur so ist eine unterstützende und stabilisierende Wirkung gegeben. Damit die Boulderschuhe gut passen, spielen die Schuhgröße, die Fußbreite und die Fußform eine wichtige Rolle. Profis kaufen einen neuen Kletterschuh häufig eine bis zwei Nummern kleiner als die Straßenschuhe. Der knapp bemessene Platz hilft beim Klettern und weil sich das Material anpasst, sitzen die Schuhe nach wenigen Klettertagen ideal. Gibt der Hersteller keine Empfehlung ab, sollten Anfänger zu maximal einer Nummer kleiner greifen.

Die meisten Hersteller von Kletterschuhen geben an, für welche Fußbreiten das Modell geeignet ist. Es gibt Schuhe, die für extra breite oder extra schmale Füße konzipiert sind. Einige Hersteller entwickeln Boulderschuhe für Frauen und Männer, um eine gute Passform zu ermöglichen. Damit die Zehen ausreichend Platz haben und keine Verkrümmungen nötig sind, ist die Fußform entscheidend. Häufig reicht eine Betrachtung des Modells aus, um die ungefähre Form und die Platzverhältnisse zu erkennen. Seltener ist zu erfahren, für welche Fußform das Modell geeignet ist. Die einzelnen Fußform-Varianten haben wir weiter oben beschrieben.

Die passende Größe ist bei Kletterschuhen das wichtigste Kriterium. Ist das Modell zu groß, kann es nicht den gewünschten Halt bieten. Bei einem zu kleinen Schuh haben die Zehen zu wenig Platz, um die Kraft richtig umzusetzen. Für die richtige Größe sind zwei Aspekte zu berücksichtigen. Einerseits machen viele Hersteller darauf aufmerksam, ob die Kletterschuhe zu groß oder zu klein ausfallen und welche Größe geeignet ist. Andererseits spielt es eine Rolle, ob Sie barfuß oder mit Socken in die Schuhe steigen. Es ist sinnvoll, beide Aspekte zu bedenken und die Füße auszumessen, um die Werte mit den Angaben des Herstellers zu vergleichen.

Der Verschluss

Kletterschuhe sind mit Klettverschlüssen, Schnürsenkeln oder Schnellverschlüssen ausgestattet. Bei der Wahl des richtigen Verschlusses kommt es zu einem Kompromiss zwischen Schnelligkeit beim Anziehen und Anpassungsfähigkeit. Anfänger sollten zu einem Velcro- oder Schnürer-Modell greifen. Sie bieten einen gewissen Spielraum in der Form und erhöhen durch eine gute Einstellung den Tragekomfort. Einzig das Ein- und Ausziehen dauert bei den Schnürern länger. Profis wählen oft enge Slipper, die für Anfänger kaum Platz zum Einsteigen bieten.

Das Material

Kletterschuhe weisen zwei bis drei unterschiedliche Materialien auf. Das Obermaterial besteht bei den meisten Modellen aus Leder, Kunstleder oder aus einem synthetischen Gewebe. Die Sohlen sind zwar immer aus Gummi, doch je nach Hersteller und Modell hat ein Kletterschuh diesbezüglich andere Eigenschaften. Einige Boulderschuhe sind mit einem zusätzlichen Futter oder Einlagen ausgestattet, die den Komfort erhöhen sollen.

Anfänger stellen sich zu Beginn die Frage, welches Obermaterial passender ist. Profis wählen meist Leder, denn die Tierhaut passt sich dem Fuß ohne zu starke Dehnung an. Es leiert nicht aus und bietet eine hohe Stabilität. Leder ist luftdurchlässig, kann gut mit schwitzenden Füßen umgehen und weist Wasser wie die menschliche Haut bis zu einem gewissen Grad ab. Ein Nachteil von Leder ist der große Pflegeaufwand, denn das Material wird schnell steif und brüchig.

Bei synthetischem Gewebe gestalten sich die Reinigung und die Pflege einfacher als bei Leder. Der Stoff ist weich und bietet einen hohen Komfort und ein gutes Tragegefühl. Es passt sich dem Fuß an und ist strapazierfähig. Im Vergleich zu Leder erreicht synthetisches Gewebe eine kürzere Lebensdauer, weil es sich schneller abnutzt. Daneben besteht bei dem Material das Problem, dass es nur schlecht mit Schweiß umgehen kann. Zwar sind die meisten Kletterschuhe atmungsaktiv, doch riechen sie nach kurzer Zeit streng.

Welche Sohlen sind die besten? Die Sohlen und der Rand von Kletterschuhen bestehen immer aus Gummi, doch jeder Hersteller hat sein eigenes Konzept. Bei der Sohle muss jeder Kletterer einen Kompromiss zwischen Haltbarkeit und Flexibilität eingehen. Anfänger sollten eine dickere und harte Sohle wählen, die sich nicht schnell abnutzt und eine gute Stabilität gewährleistet. Profis greifen zu dünneren und weicheren Sohlen. Abgesehen vom Können spielt bei der Wahl der richtigen Sohle das Einsatzgebiet eine wichtige Rolle. So sollten Alpinkletterschuhe robuster als Boulderschuhe gebaut sein.

Kletterschuhe kaufenDie Verarbeitung

Kletterschuhe müssen viel aushalten, denn beim Klettern werden die Materialien stark strapaziert. Gleichzeitig müssen sie flexibel sein und eine hohe Stabilität bieten. Das schaffen nur hochwertige Modelle, die gut verarbeitet sind.

Bei solchen Varianten erhalten Sie häufig eine Garantie oder der Hersteller bietet einen günstigen Reparaturservice an. So tauschen einige Unternehmen die Sohlen für einen geringen Betrag. Doch was bedeutet eine gute Verarbeitung?

Die zwei größten Schwachstellen sind die Nähte und die Sohlen. Aufgrund der starken Spannung der Schuhe lösen sich schlechte Verbindungen schnell. Die Nähte halten den kompletten Schuh zusammen, sodass offene Stellen das gesamte Tragegefühl und die Funktion beeinträchtigen. Sind beim Kauf lose Fäden oder offene Nähte sichtbar, halten die Schuhe wahrscheinlich nicht lange. Dasselbe trifft zu, sollte der Gummi nicht fest mit dem Schaft verbunden sein.

Die Handhabung und der Komfort

Bei Kletterschuhen stehen die Handhabung und der Komfort im Hintergrund. Wichtiger sind die Funktionalität, die Rutschfestigkeit und die Stabilität. Doch es gibt drei Aspekte, die zu einem besseren Tragegefühl und einem einfachen Handling beitragen. Eine Ausstattung ist der Verschluss. Ob Slipper-, Velcro- oder Schnürer-Modell, ist dem Kletterer selbst überlassen. Jeder bevorzugt andere Verschlüsse und sollte für sich überlegen, ob ein schnelles Ein- und Ausziehen oder eine gute Anpassungsfähigkeit entscheidender sind. Wer sich nicht entscheiden kann, greift zu einem praktischen Klettverschluss-Schuh.

Eine weitere Ausstattung, die die Handhabung vereinfacht, sind Anziehschlaufen. An jedem Kletterschuh sollte mindestens eine Schlaufe vorhanden sein. Andernfalls wird das Anziehen der knapp bemessenen Schuhe schwierig. Bei Profi-Modellen mit einer starken Vorspannung sind häufig zwei Schlaufen pro Schuh vorhanden. Zuletzt sollten Sie das Augenmerk auf die Zungen richten, denn sie tragen zu einem hohen Komfort bei. Oftmals bestehen sie aus einem atmungsaktiven Material, sodass die Wärme der Füße entweichen kann. Die Schuhzungen dürfen nicht zu dick sein, um den Füßen genug Platz zu lassen.

Das Gewicht

Das letzte Kriterium stellt das Gewicht dar. Die Kletterschuhe dürfen nicht zu schwer sein, denn das bedeutet eine größere Anstrengung. Je leichter die Schuhe sind, desto weniger fallen sie auf und beeinträchtigen das Klettern. Sind sie dagegen zu leicht, kann das ein Indiz auf minderwertige Materialien oder eine schlechte Verarbeitung sein. Kletterschuhe wiegen durchschnittlich zwischen 400 und 800 Gramm.

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FAQ – häufig gestellte Fragen rund um Kletterschuhe

Wann wurden Kletterschuhe erfunden?

FragezeichenDer Kletterschuh entstand aus dem Bergschuh, so ist dessen Geschichte für die Entwicklung der Kletterschuhe essenziell. Die ersten Anzeichen für eine Art Bergschuh reichen bis in die Steinzeit zurück. Das bekannteste Beispiel ist Ötzi, bei dessen Bergung eine Abdeckung der Füße aus Leder gefunden wurde.

Mit der Zeit entwickelten sich Schuhe, die besser für die Bedingungen auf den Bergen geeignet waren. Weil das Bergsteigen oder Klettern damals eine Notwendigkeit war, um einen Berg zu überwinden oder eine bessere Verteidigungshöhe zu haben, waren sie wenig entwickelt. Die Bergschuhe waren steif, robust und bestanden aus Leder, doch waren wenig funktional.

Bis zur Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert war die Produktion von hochwertigen Bergschuhen aufwendig, denn alles erfolgte in Handarbeit. Die hohen Preise hielten die allgemeine Bevölkerung davon ab, spezifische Schuhe zum Bergsteigern oder Klettern zu erwerben. Das änderte sich durch die Entwicklung neuer Maschinen, die eine Massenproduktion ermöglichten.

Damals entstanden in der Nähe der Alpen diverse Produktionsstätten, die sich auf Schuhe zum Klettern und Bergsteigen spezialisierten. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts kamen zum Leder synthetische Materialien dazu, sodass sich neue Möglichkeiten offenbarten.

Dank der einfacheren Herstellungsmethoden und der günstigeren Materialien begann der Bergsport zu boomen. Immer mehr Leute wollten die massigen Felsen bezwingen. Zur selben Zeit entstand das Interesse am Felsklettern, bei dem vorerst gewöhnliche Bergschuhe herhalten mussten. Aus den klobigen und profilierten Bergschuhen gingen die ersten Kletterschuhe hervor. Sie waren deutlich filigraner und besaßen eine flexiblere Sohle. Mit der Zeit entwickelten die Hersteller spezifische Modelle, die sich für unterschiedliche Einsätze eigneten.

Wie fallen Kletterschuhe in der Größe aus?

Auf die Frage gibt es keine pauschale Antwort. Wie ein Kletterschuh ausfällt, hängt immer von dem Modell und der Verarbeitung ab. Profis raten häufig, die Schuhe zum Klettern zwei Nummern kleiner zu tragen. Mittlerweile haben einige Hersteller das Problem gelöst, indem sie die Schuhe enger zuschneiden und sie so den gewöhnlichen Schuhnummern entsprechen. Zusätzlich spielt es eine große Rolle, ob Sie barfuß oder mit Socken in den Schuh steigen.

Tipp: Wer sich bei der Größe unsicher ist, sollte sich an die Angaben des Herstellers halten. Fällt der Kletterschuh größer aus, weist der Hersteller darauf hin. Zusätzlich bieten viele Unternehmen eine Größentabelle an, sodass Sie die gemessene Länge des Fußes mit den Werten abgleichen können. Kundenrezensionen helfen zusätzlich, die Größe richtig einzuschätzen. Die letzte Möglichkeit für die Wahl der richtigen Schuhgröße ist, direkt beim Hersteller nachzufragen.

Wie muss ein Kletterschuh am Fuß sitzen?

Die Kletterschuhe sollten möglichst eng sitzen, sodass der Fuß nicht verrutscht. Indem der Fersenteil stark auf den Fuß drückt, wird er nach vorne geschoben. Das erhöht die Stabilität und ermöglicht es Profis, das gesamte Gewicht auf den Zehen zu stützen. Anfänger sollten des Komforts wegen zu einem weniger knapp sitzenden Modell greifen. Dennoch darf keine Luft vorhanden sein, was in den ersten Kletterstunden gewöhnungsbedürftig ist.

Was kann ich gegen einen unangenehmen Geruch der Kletterschuhe tun?

Beim Klettern beginnen die Füße schnell zu schwitzen. Der Schweiß wird von dem Material aufgesaugt und kann zu einem unangenehmen Geruch führen. Verantwortlich dafür sind Bakterien, die im Schweiß vorkommen. Wenn frische Luft auf die Bakterien trifft, riecht der gesamte Schuh danach. Synthetische Materialien riechen schneller als Leder, was Sie bei der Kaufentscheidung berücksichtigen können. Riechen die Kletterschuhe stark, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Sprays und Fußdeos: Solche Duftmittel sind nicht empfehlenswert. Fußdeos enthalten oft Aluminiumchlorid, das die Haut reizen kann. Abgesehen davon besteht bei Duftsprays für Schuhe das Problem, dass die Inhaltsstoffe die Materialien der Kletterschuhe beeinflussen können. Von solchen chemischen Mittel sollten Sie deshalb Abstand nehmen und besser zu Hausmitteln greifen.
  • Backpulver: Backpulver ist das Hausmittel schlechthin und kann bei übelriechenden Kletterschuhen helfen. Am Abend ein Päckchen in die Schuhe geben, das Pulver verteilen und am nächsten Tag die Kletterschuhe ausklopfen oder -saugen.
  • Zitrusfrüchte: Eine andere Methode zur Beseitigung schlechter Gerüche ist, diese mit frischen Düften zu überdecken. Die Schale von Zitrusfrüchten wie Orange oder Zitrone kann helfen. Die ätherischen Öle sollen über Nacht in den Schuh einziehen und die Gerüche beseitigen, ohne die Füße beim nächsten Tragen zu reizen.
  • Babypuder: Es schont die Füße und beseitigt die Feuchtigkeit. Ein netter Nebeneffekt ist, dass barfuß in den Schuhen ein besserer Grip entsteht.
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Wie lange halten Kletterschuhe?

Die Lebensdauer von Kletterschuhen hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Einerseits kommt es auf die Verarbeitung und Stabilität an, andererseits spielt das Kletterverhalten eine große Rolle. Wer zu einem minderwertigen Modell greift und fast täglich klettern geht, muss früher ein neues Paar kaufen. Bei wenigen Klettertouren im Jahr können die Boulderschuhe über mehrere Jahre dienen. Von Vorteil ist, dass bei vielen Modellen ein Sohlenwechsel möglich ist. So verlängert sich die Haltbarkeit des gesamten Schuhs.

Wo erhalte ich Kletterschuhe?

Kletterschuhe sind auf Verkaufsplattformen im Internet, in spezialisierten Schuhgeschäften oder auf Herstellerseiten erhältlich. Im Internet ist es möglich, zahlreiche Modelle in ihren Eigenschaften und im Preis zu vergleichen. Häufig stehen Kundenrezensionen zur Verfügung, die über Schwachstellen oder positive Eigenschaften aufklären. Wer seine zukünftigen Kletterschuhe anprobieren möchten, kauft sie im Geschäft. Viele Sportgeschäfte vertreiben die Schuhe von namhaften Herstellern. Alternativ suchen Sie eine Filiale des gewünschten Unternehmens auf.

Wie viel kosten Kletterschuhe?

Der Preis eines Kletterschuhs hängt von den verwendeten Materialien, der Verarbeitung und der Spezialisierung ab. Allroundschuhe für Anfänger gehören zu den günstigeren Modellen, weil sie keine Vorspannung oder zusätzliche Ausstattungen wie Toepatches aufweisen. Wer einen hochwertigen Sportkletterschuh sucht, muss mit einem höheren Preis rechnen. Daneben kann ein bekannter Hersteller ein Grund für eine höhere Investition sein. Weil es beim Kletterschuhe auf robuste Materialien und eine hohe Funktionalität ankommt, ist das günstigste Modell nicht empfehlenswert.

Welche Alternative zu Kletterschuhen gibt es?

Wer einmalig die Kletterhalle aufsucht, muss keine Kletterschuhe erwerben. Häufig stellen die Hallen passende Schuhe zum Ausleihen zur Verfügung. Eine Alternative sind gewöhnliche Sportschuhe, die gut sitzen sollten. Zum Bouldern verwendeten die Profis früher Ballettschuhe ohne Spitzen, die eng sitzen und einen ähnlichen Effekt wie Kletterschuhe haben. Die große Schwachstelle bei Ballettschuhen ist die geringe Rutschfestigkeit. Einige Könner klettern barfuß, was für einen Einsteiger nicht empfehlenswert ist. Die nackten Füße bieten zwar ein gutes Gefühl für den Untergrund, doch zugleich fehlt der Schutz.

Gibt es einen Kletterschuhe-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltNein, die Stiftung Warentest hat noch keinen Kletterschuhe-Test durchgeführt. Stattdessen hat das Verbraucherportal im September 2004 einige Kletterhallen unter die Lupe genommen. Zwar ist die Überprüfung älter, doch das Verbraucherportal gibt wertvolle Tipps für Einsteiger und zur Auswahl einer guten Kletterhalle. So erfahren Sie, welche Sicherheitsvorkehrungen die Kletterhalle erfüllen muss und weshalb die Sportart gut für Kinder ist. Bei Interesse finden sich hier der Ratgeber und die Ergebnisse zu den Kletterhallen.

Hat Öko Test einen Kletterschuhe-Test durchgeführt?

Öko Test hat die Kletterschuhe noch nicht getestet, sodass keine Ergebnisse vorliegen. Im September 2019 teste das Verbraucherportal dagegen Funktionsshirts, die sich zum Wandern, Laufen und Klettern eignen. Die Kleider bestehen aus Plastikmüll oder nachwachsenden Rohstoffen und sollen umweltfreundlich sein.

Das Ergebnis von Öko Test zeigte jedoch, dass viele Modelle Schadstoffe enthalten oder nur schlecht mit Schweiß umgehen können. Daneben verwendeten die Hersteller bei einigen Shirts die Wolle von Merinoschafen, denen für ein gutes Wollwachstum ganze Hautstücke herausgeschnitten werden. So konnten im Test nur drei Produkte überzeugen. Die kostenpflichtigen Test-Ergebnisse zu den Funktionsshirts sind hier erhältlich.

Glossar

Alpinklettern

Das Alpinklettern ist eine Kletterart in den Bergen, bei der das Ziel das Erreichen des Gipfels darstellt. Die Kletterer müssen zumeist mehrere Seillängen und steile Felsen überwinden, sodass es sich beim Alpinklettern um einen Fortgeschrittenensport handelt.

Asymmetrie

Die Asymmetrie eines Kletterschuhs bezieht sich auf die Biegung nach innen. Zeigen die Schuhe von oben betrachtet leicht zueinander, handelt es sich um ein asymmetrisches Modell.

Barfußschuhe

Barfußschuhe sind natürlich geformte, flexible und orthopädische Schuhe. Sie verfügen über dünne Sohlen, die das Gefühl des Barfußgehens nachahmen.

Bouldern

Boulder bedeutet Felsbrocken. Beim Bouldern oder Boulderklettern handelt es sich um eine spezielle Kletterart, bei der die Sportler nicht gesichert sind. Sie klettern in Absprunghöhe von wenigen Zentimetern oder Metern, sodass ein Sturz keine Verletzungen verursachen sollte.

Crashpad

Crashpads sind Matten, die beim Bouldern zum Einsatz kommen. Sie verhindern Verletzungen, sollte der Kletterer abstürzen und nicht auf den Füßen landen.

Deep Water Soloing

Beim Deep Water Soloing handelt es sich um eine Kletterart, bei der die Sportler ohne Sicherung unterwegs sind. Im Gegensatz zum Free Solo klettern sie über tiefem Wasser um zu vermeiden, dass sich die Kletterer bei einem Sturz verletzen.

Downturn

Der Downturn am Kletterschuh ist die Biegung der Sohle nach unten. Er ist beim Zehenbereich ausgeprägt und kommt aufgrund der großen Vorspannung zustande.

Free Climbing

Free Climbing oder Freiklettern ist eine Kletterart, bei der die Sportler ohne Hilfsmittel wie Strickleitern in die Senkrechte gehen. Entgegen der Meinung vieler sind die Kletterer beim Free Climbing gesichert. Das Wort Free beziehungsweise Frei bezieht sich nicht auf die fehlende Sicherung, sondern auf die nicht vorhandenen Hilfsmittel.

Free Solo

Beim Free Solo klettern die Sportler ohne Hilfsmittel oder Sicherungen, was häufig tödliche Folgen hat.

Heelhook

Beim Heelhook handelt es sich um eine Klettertechnik, die mit dem Toehook unter dem Begriff Hooken bekannt ist. Bei der Technik haken sich die Kletterer mit der Ferse ein und ziehen sich empor.

Hooken

Hooken bedeutet Haken und bezeichnet die Technik, bei der sich die Kletterer mit der Ferse oder mit dem Zeh einhaken und hochziehen. Beim Bouldern oder bei überhängenden Strecken kommt die Methode häufig zum Einsatz.

Mehrseillängentouren

Mehrseillängentouren kommen oft beim Alpinklettern vor. Bei solchen Strecken müssen die Kletterer mehrere Seile überwinden, um zum Gipfel zu gelangen. Solche Touren sind anstrengend und zumeist schwierig.

Schnürer

Schnürer sind Kletterschuhe, die Schnürsenkel als Verschluss aufweisen.

Slipper

Slipper sind Kletterschuhe, die einen Schnellverschluss haben.

Spotter

Der Spotter ist die Hilfsperson beim Bouldern. Er stützt den Kletterer leicht und richtet das Crashpad passend aus. Kommt es zu einem Fall des Sportlers, sorgt der Spotter dafür, dass der Kletterer möglichst weich auf der Matte landet.

Toehook

Beim Toehook handelt es sich um eine Klettertechnik, die mit dem Heelhook unter dem Begriff Hooken bekannt ist. Bei der Technik haken sich die Kletterer mit dem Zeh ein und ziehen sich empor.

Toepatch

Das Toepatch ist ein zusätzlich angebrachter Gummi auf dem Zehenbereich des Kletterschuhs, der die Rutschfestigkeit beim Toehooken erhöhen soll.

Velcro

Velcro sind Kletterschuhe mit Klettverschlüssen.

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