Kostenloser Mobilfunktarife Vergleich

Mit Handy?
Inklusivminuten
Inklusivvolumen
  • Von Prepaid bis Allnet-Flat
  • Rufnummernmitnahme möglich
  • Datenautomatik (abwählbar)
  • LTE Tarife

Mobilfunktarife Vergleich 2020 – Jetzt online Mobilfunktarife vergleichen und günstigen Mobilfunktarif finden

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Mobilfunktarif sind, gibt es eine ganze Menge zu beachten. Anderenfalls droht schnell die Kostenfalle oder ein Tarif, der Ihre Anforderungen einfach nicht erfüllen kann.

Damit es Ihnen anders ergeht, möchten wir Sie im folgenden Ratgeber umfassend über Mobil-Tarife informieren und Ihnen alle wichtigen Faktoren an die Hand geben, die Sie vor dem Vertragsabschluss kennen sollten. Mit Ihrem neu gewonnenen Wissen können Sie anschließend unseren Mobilfunk-Vergleich nutzen und Ihren optimalen Tarif finden.

Welche Arten von Mobilfunktarifen gibt es?

Bevor Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Tarif machen, sollten Sie natürlich wissen, welche Arten von Mobiltarifen es eigentlich gibt. Grundsätzlich kennen wir drei verschiedene. Dazu zählen:

  • Allnet-Tarife
  • Paket-Tarife
  • Prepaid-Tarife

MobilfunktarifeJedes dieser Tarif-Modelle bietet Ihnen eigene Vor- und Nachteile. Diese möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt etwas näher erläutern.

Allnet-Tarife

Bei Smartphone Nutzern ist der Allnet-Tarif derzeit wohl mit Abstand die beliebteste Möglichkeit, mobil zu telefonieren und im Internet zu surfen. Der große Vorteil liegt darin, dass Sie mit einem solchen Mobilfunktarif in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze telefonieren und SMS verschicken können, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. Auch die Nutzung des mobilen Internets gestaltet sich hier als sehr komfortabel. Denn Allnet-Mobilfunktarife beinhalten nicht selten mehr als 10 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen pro Monat. Um diesen Leistungsumfang nutzen zu können, zahlen Sie einen monatlichen Festbetrag. An dieser Stelle sollte jedoch erwähnt werden, dass Allnet-Tarife mit Abstand die kostspieligsten Vertreter ihrer Art sind.

Mit einem Allnet-Tarif können Sie vollkommen unbegrenzt auf das mobile Internet zugreifen. Die maximale Download-Rate ist jedoch auf ein bestimmtes Highspeed-Datenvolumen begrenzt. Sobald dieses aufgebraucht ist, surfen Sie mit dem weitaus langsameren GPRS-Standard.
  • Gebührenfreies Telefonieren
  • Viel Datenvolumen
  • Kostspielig

Paket-Tarife

Verschiedene VariantenFrüher war es bei vertraglich geregelten Mobilfunktarifen üblich, über eine festgelegte Pauschale pro Minute zu telefonieren. Die monatlichen Kosten ergaben sich dabei aus der Grundgebühr und der Anzahl der Gesprächsminuten multipliziert mit dem Preis pro Gesprächsminute. So funktionieren auch die modernen Paket-Tarife. Diese bieten Ihnen allerdings zusätzlich die Möglichkeit, spezielle Pakete für die Telefon- und Internetnutzung zu buchen. Solche Pakete sind zu festen Monatspreisen erhältlich und stellen ihnen beispielsweise Freiminuten oder Highspeed-Datenvolumen bereit. In der Regel können Sie diese beliebig wechseln oder abbestellen.

Wenn Sie Ihr Handy nur selten benutzen, kann sich dadurch ein erheblicher Kostenvorteil ergeben. Falls Sie in einem gewissen Zeitraum stärker auf Ihr Handy angewiesen sind, können Sie einfach umfangreichere Pakete buchen. Damit verspricht Ihnen ein Paket-Vertrag überaus flexible Nutzungsmöglichkeiten. Nachteilig ist, dass nach dem Verbrauch der Pakete teilweise hohe Kosten für Gesprächsminuten oder heruntergeladene Daten anfallen können. Daher ist hier eine genaue Einschätzung Ihres persönlichen Nutzungsverhaltens notwendig.

  • Variable Kosten
  • Möglicherweise hohe Kosten nach dem Verbrauch der Pakete

Prepaid-Tarife

Zu Beginn des Handy-Zeitalters erfreuten sich die Prepaid-Tarife noch größter Beliebtheit. Durch moderne Allnet- und Paket-Tarife sind sie allerdings nach und nach in der Versenkung verschwunden. Jedoch bieten sie auch heute noch eine gute Alternative für jeden, der zum Telefonieren keinen Vertrag abschließen möchten.

Für einen Prepaid-Tarif zahlen Sie vorerst nur einen einmaligen Betrag für die Anschaffung der SIM-Karte – in der Regel 5 bis 15 Euro. Danach können Sie jederzeit selbst bestimmten, wie viel Geld in Ihren Mobilfunktarif fließt. Um den Leistungsumfang eines Prepaid-Tarifes vollständig nutzen zu können, benötigen Sie sogenanntes „Prepaid-Guthaben“, dass separat gekauft und manuell aufgeladen werden muss. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, das Guthaben zu verbrauchen. Entweder vertelefonieren Sie es zu pauschalen Minutenpreisen, oder Sie buchen – ähnlich wie bei den Paket-Tarifen – spezielle Pakete für die Telefon- und Internetnutzung.

Wird es Zeit für das erste Handy Ihres Kindes? Dann bietet sich in jedem Fall ein Prepaid-Tarif an. Damit ist Ihr Kind jederzeit erreichbar und kann keine ungewollten Kosten verursachen – zumindest können diese das verfügbare Prepaid-Guthaben nicht überschreiten.

Der Vorteil eines Prepaid-Tarifes liegt in einer optimalen Kostenkontrolle. Wenn Sie Ihr Handy nicht nutzen, dann zahlen Sie auch nichts. Wenn Sie mal etwas mehr telefonieren müssen, können Sie jederzeit neues Guthaben auf Ihren Tarif laden. Nachteilig ist jedoch, dass der Prepaid-Tarif nicht unbedingt der zuverlässigste Vertreter seiner Art ist. Bei schlechter Planung kann es durchaus vorkommen, dass Sie ein wichtiges Telefonat führen wollen und dann feststellen müssen, dass Ihnen das Guthaben ausgegangen ist.

  • Optimale Kostenkontrolle
  • Unzuverlässiger als vertraglich geregelte Tarife

Fazit: Welcher Mobilfunktarif ist der richtige für mich?

Welche Art des Mobil-Tarifes sich in Ihrem Fall am besten eignet, sollten sie in erster Linie von Ihrem Nutzungsverhalten abhängig machen. Sie telefonieren viel mit dem Handy und benötigen das Gerät vielleicht sogar zu beruflichen Zwecken? Dann sind Sie mit einer Allnet-Flat wahrscheinlich am besten aufgestellt. Falls Ihr Nutzungsverhalten variiert oder Sie es nur schwer einschätzen können, bietet sich eher der Paket- oder Prepaid-Tarif an. Der Paket-Tarif ist dabei etwas komfortabler, während Ihnen der Prepaid-Tarif die bessere Kostenkontrolle ermöglicht.

Der Prepaid-Tarif kann auch eine gute Alternative für Personen mit negativer Bonität sein. Denn in diesem Fall ist es oft schwierig, vertraglich geregelte Tarife zu bekommen.

Die Wahl dies richtigen Anbieters

Nachdem Sie sich für eine Art des Mobilfunktarifes entschieden haben, sollten Sie sich Gedanken darüber machen, bei welchem Anbieter Sie diesen abschließen möchten. Neben den drei großen Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und O2 steht Ihnen dazu auch eine große Auswahl an Drittanbietern beziehungsweise „Resellern“ zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel bekannte Namen wie Base, Fonic oder Otelo.

Grundsätzlich gilt: Angebote der drei großen Anbieter sind meist etwas kostspieliger, bieten Ihnen dafür aber einen höheren Funktionsumfang. Bei Resellern ist es genau umgekehrt. Hier finden Sie oft sehr günstige Mobilfunktarife, müssen allerdings einen eingeschränkten Leistungsumfang in Kauf nehmen. Damit ist vor allem der Verzicht auf spezielle Zusatzfunktionen wie WiFi-Calling oder Multi-SIM gemeint.

VariantenGroße Unterschiede finden sich zwischen den Angeboten der verschiedenen Mobilfunkanbieter nur selten. Der weitaus wichtigere Aspekt, von dem Sie die Wahl des Anbieters in erster Linie abhängig machen sollten, ist die Abdeckung des jeweiligen Mobilfunknetzes. Eigene Netze besitzen nur die drei großen Anbieter. Dazu zählen:

  • D1-Netz: Deutsche Telekom
  • D2-Netz: Vodafone
  • E-Netz: O2

Die zahlreichen Drittanbieter verfügen über keine eigenen Mobilfunknetze, sondern mieten sich in eines der drei verfügbaren Netze ein, um anschließend eigene Tarife anbieten zu können.

Die Mobilfunknetze der Drittanbieter

Damit Sie unseren Mobilfunktarife-Vergleich auch wirklich effektiv nutzen können, müssen Sie natürlich wissen, über welche Netze Sie bei den vielen Drittanbietern telefonieren. Dazu haben wir die folgende Übersicht vorbereitet:

MobilfunknetzAnbieter
Telekom – D1Penny Mobile, Congstar
Vodafone – D2Otelo, Fyve, GMX, Web.de, Lidl Connect, Maxxim, ProSieben
O2 – E-NetzTchibo, Simply, AldiTalk, Maxxim, Netzclub, Web.de, GMX, WhatsApp, SimDisco, TelBlau.de, Fonic, Netto KomBase
Bei Angeboten von den Mobilfunkanbietern Maxxim, Web.de und GMX sollten Sie zweimal hinsehen. Diese sind nämlich sowohl im D2-Netz als auch im E-Netz erhältlich.

Welches Mobilfunknetz ist das Richtige?

Welches der drei Mobilfunknetze für Sie am besten geeignet ist, hängt von der Netzabdeckung in Ihrer jeweiligen Region ab. Die gute Nachricht ist, dass diese deutschlandweit bei allen Netzen auf einem guten Stand ist. Die schlechte Nachricht ist, dass wir Ihnen leider nicht sagen können, wie die Netzabdeckung in Ihrem Wohnort ausfällt. Allgemein gilt jedoch die Telekom als der Anbieter mit der besten Abdeckung. Dafür, dass das auch in Ihrer Region der Fall ist, gibt es allerdings keine Garantie. Daher sollten Sie sich zur Sicherheit direkt beim Anbieter Ihrer Wahl informieren. Alternativ können Sie in Ihrem Umfeld herumfragen, wie zufrieden die Leute mit Ihrem Handyempfang sind.

Beachten Sie, dass sich die Netzabdeckung nicht nur auf Ihren Handyempfang auswirkt, sondern auch auf Ihre Internetverbindung.

Die Netzqualität in Deutschland – das sagt die Stiftung Warentest

Mobilfunktarife VergleichUm ihren Nutzern die Auswahl des richtigen Netzanbieters zu erleichtern, hat die Stiftung Warentest im Juni 2017 einen umfangreichen Mobilfunknetz-Test durchgeführt. Dieser umfasst alle drei Anbieter und legt zwei Faktoren zugrunde, die mit einer prozentualen Gewichtung in die Gesamtwertung einfließen. Dazu zählen:

  • Internet: 60 Prozent
  • Telefon: 40 Prozent

Um wirklich relevante Testergebnisse zu erhalten, haben sich Mitarbeiter der Stiftung Warentest auf eine knapp 3.700 Kilometer lange Tour durch ganz Deutschland begeben. Dabei wurden mehrstündige Messfahrten in den drei Großstädten Berlin, München und Hamburg durchgeführt. Darüber hinaus wurden 60-minütige Testfahrten in den exemplarisch ausgewählten Städten Nürnberg, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Greifswald, Halle an der Saale, Kassel, Kiel, Münster und Dresden durchgeführt.

Erfreulich ist, dass die Testergebnisse bei allen drei Mobilfunkanbietern sehr positiv ausgefallen sind. Dabei betont die Stiftung Warentest auch, dass die Netzqualität seit der Einführung von LTE allgemein gestiegen sei. Wie zu erwarten war, konnte sich die Telekom aber trotzdem mit einem guten Ergebnis von 1,9 durchsetzen. Vodafone und O2 sind jedoch mit Bewertung von jeweils 2,2 und 2,6 nicht bedeutend schlechter aufgestellt. Falls Sie selbst einen Blick in den Mobilfunknetz-Test der Stiftung Warentest werfen möchten, finden Sie diesen hier

Leben Sie in einer der genannten Städte? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das D1-Netz der Telekom in Ihrem Fall am besten geeignet ist. Anderenfalls ist es durchaus möglich, dass Vodafone oder O2 in Ihrer Region die bessere Netzabdeckung bieten können.

Mobilfunktarife – so schnell surfen Sie im mobilen Internet

Schon gewusst?Wie schnell Sie sich durch das Internet bewegen, beziehungsweise wie hoch Ihre Download-Rate ist, hängt vom genutzten Mobilfunkstandard ab. Der Mobilfunkstandard ist die Technologie, die unseren Smartphones den Empfang des mobilen Internets ermöglicht – beispielsweise 2G, 3G oder LTE. Welche dieser Technologien Sie nutzen, können Sie in der Regel direkt auf Ihrem Smartphone ablesen. Die Surfgeschwindigkeit der einzelnen Mobilfunkstandards kann sich allerdings enorm voneinander unterscheiden. Dazu zeigt sich auch in der folgenden Übersicht:

  • 2,5G: GPRS – 54 Kilobyte pro Sekunde
  • 3G: UMTS – 384 Kilobyte Pro Sekunde
  • 4G: LTE – 300 Megabyte beziehungsweise 300.000 Kilobyte pro Sekunde
Dass Ihnen Ihr Mobilfunkvertrag die Nutzung von LTE ermöglicht, heißt noch lange nicht, dass Sie es auch überall nutzen können. Denn auch das mobile Internet ist abhängig von der Netzabdeckung.

Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihres neuen Mobilfunktarifes achten

Mobilfunk VergleichNeben der Art des Mobiltarifes und der Auswahl des richtigen Anbieters sollten Sie vor Vertragsabschluss einige grundlegende Dinge berücksichtigen. Damit Sie hier nicht im Dunkeln tappen, möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt die wichtigsten Beachtepunkte für die Auswahl Ihres neuen Mobilfunktarifes an die Hand geben. Dazu zählen:

  1. Grundgebühr
  2. Gesprächsvolumen
  3. Datenvolumen
  4. Vertragslaufzeit
  5. Smartphone

Die Grundgebühr

Wenn Sie sich für einen vertraglich geregelten Tarif entscheiden, sollten Sie immer auf die anfallenden Grundgebühren achten. Hiermit sind die Kosten gemeint, die monatlich ohne alle zusätzlichen Funktionen entstehen – insofern die Kosten dafür variabel sind. Die Grundgebühr ergibt sich also aus den Gesamtkosten ohne die Gebühren für verschiedene Flatrates oder mobiles Datenvolumen. Die Grundgebühr sollte in jedem Fall möglichst niedrig angesetzt sein, da Sie so in einem finanziellen Notfall die Möglichkeit haben, die monatlichen Kosten für Ihren Mobilfunktarif schnell zu reduzieren.

Das Gesprächsvolumen

Seit es Flatrates gibt, ist die Frage nach dem Gesprächsvolumen schnell beantwortet. Wer viel telefoniert, kommt mit einer Allnet-Flat meist am günstigsten weg. Diese lohnen sich oft schon ab 10 Minuten Gesprächszeit pro Tag. Wenn Sie Ihr Handy eher selten zum Telefonieren nutzen oder eher angerufen werden, als selbst jemanden anzurufen, lohnt sich wahrscheinlich ein günstiger Mobilfunkvertrag mit einer gewissen Menge an Freiminuten. Hierzu ist es jedoch wichtig, dass Sie Ihre Nutzungsgewohnheiten ungefähr einschätzen können.

Falls Sie sich für eine Telefon-Flatrate entscheiden, sollten Sie auf mögliche Kosten für ausgehende Anrufe in fremde Mobilfunknetze achten. Nur wenn ein Mobilfunktarif vom Anbieter klar und deutlich als „Allnet-Flat“ beworben wird, können Sie sich sicher sein, dass keine zusätzlichen Gebühren anfallen.

FAQ

Wie viel kostet es, wenn ich jemanden Anrufe, der sich im Ausland befindet?

Das kommt darauf an, in welchem Land sich derjenige befindet. Seit der Abschaffung der Roaming-Gebühren können Sie innerhalb der Europäischen Union vollkommen ohne Zusatzgebühren telefonieren. Für das EU-Ausland gelten allerdings andere Richtlinien. Hier können noch immer horrende Gebühren von bis zu 1,99 Euro pro Minute anfallen. Wie hoch diese genau ausfallen, ist jedoch von Anbieter zu Anbieter verschieden. Falls Sie im EU-Ausland nicht auf Ihr Smartphone verzichten möchten, können Sie bei den meisten Anbietern auch eine spezielle Auslands-Flatrate buchen.

Können Gebühren anfallen, wenn ich einen Anruf aus dem Ausland annehme?

Dank der EU-weiten Abschaffung aller Roaming-Gebühren gilt hier dasselbe wie bei ausgehenden Anrufen. Solange sich der Gesprächspartner im EU-Inland befindet, fallen keine zusätzlich Gebühren an. Außerhalb der EU können jedoch auch für denjenigen Gebühren entstehen, der den Anruf entgegennimmt. Darüber werden Sie jedoch in der Regel per Bandansage informiert, damit Sie die Möglichkeit haben, den Anruf abzulehnen.

Fallen Gebühren an, wenn ich SMS ins Ausland verschicke?

Auch wenn Sie eine SMS ins EU-Ausland versenden, können dabei zusätzliche Gebühren entstehen. Wie hoch diese ausfallen, ist bei jedem Anbieter verschieden. Base ist beispielsweise einer der teureren Kandidaten. Bei AldiTalk oder simyo zahlen Sie aktuell nur etwa ein Drittel davon.

Das Datenvolumen

Bitte merken!Für die meisten Smartphone-Nutzer spielt das Datenvolumen heutzutage eine weitaus bedeutendere Rolle als das Gesprächsvolumen. Immerhin wird die Surfgeschwindigkeit Ihres Tarifes nach dem Verbrauch Ihres Highspeed-Datenvolumens so stark gedrosselt, dass Sie höchstens noch Nachrichten empfangen oder einfache Webseiten aufrufen können. Dementsprechend groß ist die Panik, wenn sich das Datenvolumen tatsächlich mal dem Ende neigt.

Damit Ihnen so etwas nicht passiert, sollten Sie schon von Beginn an auf ausreichend Highspeed-Datenvolumen achten. Der durchschnittliche Smartphone-Nutzer verbraucht monatlich etwa 1,6 Gigabyte davon. Wenn Sie auch öfter mal ein Video auf Ihrem Smartphone schauen oder Musik streamen möchten, müssen Sie jedoch etwas höher ansetzen. Eine Menge von 3 Gigabyte sollte hier die untere Grenze darstellen. Mittlerweile gibt es jedoch auch Tarife, die Ihnen 20 Gigabyte Datenvolumen oder sogar noch mehr zur Verfügung stellen.

Wie viel Sie tatsächlich benötigen, ist abermals von Ihren eigenen Nutzungsgewohnheiten abhängig. Falls Sie das mobile Internet auf Ihrem Smartphone nur für gelegentliche Internetrecherchen oder das Empfangen und Versenden von Nachrichten benötigen, kommen Sie auch gut mit 300 Megabyte aus.

FAQ

Wie verbinde ich mein Smartphone mit dem mobilen Internet?

Damit Sie das Datenvolumen Ihres Mobilfunktarifes nutzen können, müssen Sie nach Erhalt der SIM-Karte spezifische Konfigurationen in den Interneteinstellungen Ihres Smartphones durchführen. Diese gestalten sich bei jedem Anbieter etwas anders. Auf den Webseiten der einzelnen Mobilfunkanbieter finden Sie jedoch meist genaue Anleitungen und können sich die Konfigurationen teilweise sogar per SMS auf Ihr Smartphone schicken lassen.

Ist WiFi das Gleiche wie WLAN?

WiFi ist immer WLAN. Allerdings ist WLAN nicht immer WiFi. Denn bei WiFi handelt es sich um einen verschlüsselten WLAN-Standard, der Ihnen bedingungslose Kompatibilität zu anderen WiFi-fähigen Geräten garantiert.

Ist die Internet-Nutzung im Ausland mit Kosten verbunden?

Innerhalb der EU fallen seit Abschaffung der Roaming-Gebühren meist keine zusätzlichen Kosten mehr an. Allerdings können die Mobilfunkanbieter unbegrenzte oder sehr günstige Daten-Flatrates einschränken und zusätzliche Gebühren berechnen, wenn Sie sich länger als 4 Monate im Ausland aufhalten. In diesem Fall liegt die Obergrenze für Roaming-Gebühren jedoch bei 60 Euro im Monat. Außer, Sie bestätigen Ihrem Anbieter, dass Sie trotz zusätzlicher Kosten weitersurfen wollen.

Die Vertragslaufzeit

Bei vertraglich geregelten Tarifen sollten Sie beachten, dass diese immer mit einer festgelegten Mindestlaufzeit verbunden sind. Bei den meisten Mobilfunktarifen beträgt diese 24 Monate – selten auch 12 oder 6 Monate. In diesem Zeitraum sind Sie verpflichtet, die monatlich anfallenden Gebühren für Ihren Tarif zu bezahlen. Anderenfalls hat Ihr Anbieter das Recht, die Vertragsleistungen einzustellen und die Kosten für die restliche Vertragslaufzeit auf einmal einzufordern. Falls Sie dieser Verpflichtung aus dem Weg gehen möchten, bleibt nur der Griff zum Prepaid-Tarif.

Bei der Vertragslaufzeit Ihres Mobilfunktarifes sollten Sie unbedingt beachten, dass dieser in der Regel spätestens 3 Monate vor Ablauf der vertraglich geregelten Mindestlaufzeit gekündet werden muss. Versäumen Sie diese Frist, verlängert sich der Vertrag für gewöhnlich automatisch um weitere 12 Monate.

Mobilfunktarife mit oder ohne Smartphone?

Bei vielen Mobilfunktarifen haben Sie die Möglichkeit, ein aktuelles Smartphone für eine feste Monatsgebühr mitzunehmen. Für Schüler und Studenten ist das oft die einzige Möglichkeit, an ein aktuelles und neuwertiges Modell zu kommen. Von der finanziellen Seite aus betrachtet, handelt es sich hierbei jedoch meistens um keine gute Entscheidung. Denn wenn Sie die Smartphone-Gebühren auf die gesamte Laufzeit hochrechnen, werden Sie feststellen, dass diese den Kaufpreis des Gerätes weit übersteigen.

Um die Gebühren für Ihr Smartphone zu reduzieren, können Sie bei Vertragsabschluss einen gewissen Anteil des Kaufpreises anzahlen. So kann es sich unter Umständen doch lohnen, zu einem Mobilfunktarif mit Smartphone zu greifen.

Denken Sie auch darüber nach, ob Sie wirklich eines der aktuellsten Smartphones benötigen. Denn was den Funktionsumfang betrifft, sind diese nicht deutlich besser aufgestellt, als es bei günstigeren Modellen aus früheren Generationen der Fall ist.

Darum lohnt sich unser Mobilfunkvertrag-Vergleich

Mobil TarifeWer mit dem Internet noch nicht so vertraut ist, neigt oft dazu, für die Anschaffung eines neuen Mobilfunktarifes den nächsten Handy-Shop aufzusuchen. Hier haben Sie jedoch den Nachteil, dass Ihnen meist nur einer der drei großen Mobilfunkanbieter sowie eine gewisse Anzahl an Drittanbietern zur Verfügung steht. Außerdem ist die vermeintliche Beratung oft darauf ausgelegt, dass Sie einen möglichst kostspieligen Tarif – am besten inklusive Smartphone – mit nach Hause nehmen. Denn die Tarif-Berater werden nicht selten auf Provisionsbasis vergütet.

In unserem Mobil-Tarife-Vergleich hingegen, stehen Ihnen Angebote von den drei großen Anbietern sowie einer ganzen Reihe von Resellern zur Verfügung. Dabei können Sie selbst bestimmen, ob Sie ein neues Smartphone brauchen, wie viel Gesprächsvolumen Sie benötigen oder wie viel Datenvolumen es bei Ihrem neuen Tarif sein soll. Anschließend können Sie die Angebote präzise vergleichen und Ihre Bestellung bequem von Sofa aus tätigen.

Mobilfunktarife – so entgehen Sie der Kostenfalle

Wie in fast jedem Bereich, wo Verträge abgeschlossen werden, gibt es auch im Bereich der Mobiltarife zahlreiche Kostenfallen und Stolpersteine. Damit es später kein böses Erwachen gibt, möchten wir Ihnen die häufigsten Kostenfallen im folgenden Abschnitt etwas näher erläutern.

Die Datenautomatik

Bitte genau hinschauenViele Mobilfunkanbieter stellen Ihnen nach dem Verbrauch Ihres mobilen Datenvolumenes sogenannte „Daten-Snacks“ zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um geringe Menge an Datenvolumen, die bis zu dreimal im Monat für einen festen Pauschalpreis in Anspruch genommen werden kann. Dies geschieht in der Regel automatisch und kann langfristig betrachtet ganz schön ins Geld gehen. Glücklicherweise lässt sich die Datenautomatik auch ausschalten. Achten Sie lieber darauf, dass Sie von Beginn an ausreichend Datenvolumen haben und nutzen Sie die Daten-Snacks nur im Notfall.

Die Abo-Fallen

Früher konnten sich Abo-Fallen an jeder Ecke verstecken – auch in der Fernsehwerbung von Viva und MTV. Stichwort: Jamba-Spar-Abo. Bis heute funktioniert die Abzocke über ein ähnliches Prinzip. Häufig werden Kunden mit lustigen Bildern, Videos oder Spielen gelockt und gehen eine wöchentliche Zahlungsverpflichtung ein – ohne es zu wissen. Gerade im Internet lauern heutzutage viele Abo-Fallen. Bevor Sie etwas herunterladen, sollten Sie immer zuerst das Kleingedruckte lesen.

Mit einer Drittanbietersperre sind Sie vollkommen sicher vor Abo-Fallen oder anderen unerwünschten Kosten. Diese verhindert nämlich, dass jemand außer Ihrem Anbieter ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis zusätzliche Gebühren auf Ihren Mobilfunktarif erhebt.

Die Sonderrufnummern

Wenn Sie Vorwahlen wie 01805, 0900 oder 01377 in das Ziffernfeld Ihres Telefons tippen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken klingeln. Denn hierbei handelt es sich um die Vorwahlen sogenannter Sonderrufnummern, bei denen nicht selten Kosten von bis zu 30 Euro pro Gespräch anfallen. Meistens gehören diese Telefonnummern zu kostenpflichtigen Hotlines oder Gewinnspielen. Es gibt jedoch auch Mobilfunkanbieter, die ihren Kunden-Service über eine solche Sonderrufnummer betreiben. Falls Sie für Fragen zu Ihrem Tarif keine zusätzlichen Gebühren zahlen möchten, sollten Sie besser schon vor Vertragsabschluss darauf achten, dass Ihr neuer Anbieter einen kostenfreien Kunden-Service zur Verfügung stellt.

Häufig gestellte Fragen zu Mobilfunktarifen

FragezeichenIm folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen einige Fragen beantworten, die in Bezug auf Mobilfunktarife immer wieder gestellt werden. Wir freuen uns, das wir Ihnen die Auswahl und die Nutzung Ihres neuen Tarifes dadurch erleichtern können.

  • Ich habe meine SIM-Karte per Post erhalten, aber der PIN-Code fehlt noch. Warum? Als Sicherheitsmaßnahme vermeiden es die Mobilfunkanbieter, Ihre SIM-Karte und die dazugehörigen Vertragsunterlagen in einem Brief zu versenden. So sind Sie vor einem unerwünschten Zugriff auf Ihren Tarif sicher. Heutzutage bekommen Sie den PIN-Code auch oft vor dem Erhalt der SIM-Karte – und zwar per E-Mail. Anderenfalls erhalten Sie den PIN vermutlich in einem separaten Brief.
  • Kann ich meine alte Telefonnummer in den neuen Tarif mitnehmen? Das ist bei fast jedem Anbieter problemlos möglich. In der Regel können Sie beim Bestellvorgang Ihre alte Rufnummer angeben und diese vollkommen kostenfrei in Ihren neuen Tarif mitnehmen. Nach Vertragsabschluss in ein Wechsel der Rufnummer allerdings meistens mit einer einmaligen Wechselgebühr verbunden.
  • Kann ich meinen Mobilfunktarif auch widerrufen? Wie bei jedem anderen Vertrag, haben Sie auch beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages die Möglichkeit, von Ihrem gesetzlich vorgeschriebenen Widerrufsrecht von 14 Tagen Gebrauch zu machen. Dies kann völlig ohne Angabe von Gründen geschehen. Bis zum Zeitpunkt des Widerrufs entstandene Gebühren müssen Sie allerdings begleichen.
  • Was ist eine Nano-SIM? Bei einer Nano-SIM handelt es sich um eine besonders kleine SIM-Karte, die in der Regel nur Platz in aktuellen Smartphone-Modellen findet. Meist werden SIM-Karten heutzutage mit einer Sollbruchstelle ausgeliefert. So können Sie aus einer herkömmlichen SIM-Karte in kürzester Zeit eine Nano-SIM machen.
  • Wo gibt es günstige Mobilfunkverträge? Die günstigsten Mobilfunkverträge finden Sie oft bei Discountern wie Aldi, Penny oder Lidl. Bedenken Sie jedoch, dass Ihnen diese oft nur einen abgespeckten Leistungsumfang bieten. Falls Sie Ihr Smartphone sehr viel benutzen, ist ein Discounter-Tarif vielleicht nicht die optimale Wahl. Alternativ finden sie jedoch in unseren Vergleich für Mobilfunktarife viele günstige Angebote.
  • Kann ich meinen Mobilfunktarif auch vorzeitig kündigen? Ein vorzeitiger Austritt aus der vertraglich geregelten Mindestlaufzeit ist für gewöhnlich nur unter besonderen Umständen möglich. Dazu zählt beispielsweise ein berufsbedingter Umzug ins Ausland. Feste Richtlinien gibt es hierzu allerdings nicht. Schildern Sie Ihr Anliegen einfach dem jeweiligen Mobilfunkanbieter und hoffen Sie, dass Ihnen dieser entgegenkommt.
    Falls Sie Ihren Tarif nicht kündigen können, diesen aber auch nicht behalten wollen, lohnt sich unter Umständen eine Überarbeitung Ihrer Vertragsleistungen. Hierfür wird zwar meist eine einmalige Bearbeitungsgebühr fällig, aber dafür können Sie die monatlichen Kosten Ihres Tarifes auf ein absolutes Minimum reduzieren.
  • Was bedeutet WiFi-Calling? WiFi-Calling bezeichnet eine spezielle Technologie für die Internet-Telefonie, die ausschließlich bei den drei großen Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und O2 nutzbar ist. So können Sie beispielsweise horrende Gebühren für Telefongespräche ins EU-Ausland vermeiden.
  • Was ist Multi-SIM? Multi-SIM ist ebenfalls eine Funktion, die es nur bei den drei großen Mobilfunkanbietern gibt. Hier bekommen Sie eine zweite SIM-Karte bereitgestellt, die in den Mobilfunknetzen unter derselben Telefonnummer registriert ist, wie auch Ihre erste SIM-Karte. So können Sie das mobile Internet Ihres Mobilfunktarifes beispielsweise auch auf Ihrem Laptop oder Tablet nutzen.