Kostenloser Allnet-Flat Vergleich

Mit Handy?
Inklusivvolumen
  • Von Prepaid bis Allnet-Flat
  • Rufnummernmitnahme möglich
  • Datenautomatik (abwählbar)
  • LTE Tarife

Allnet-Flat Vergleich 2019 – Jetzt Handy Flats vergleichen und Allnet-Flat mit guten Leistungen sichern

„Früher war alles besser“ – diese Redewendung trifft auf viele Bereiche zu, aber nicht auf den Mobilfunk-Bereich. Vor einigen Jahren haben wir noch zu hohen Minutenpreisen telefoniert und regelmäßig den Kiosk um die Ecke aufgesucht, um uns neues Prepaid-Guthaben zu besorgen. Flatrates gab es damals zwar auch, aber diese waren noch ziemlich teuer und vor allem für „Viel-Telefonierer“ oder Geschäftsleute interessant. Mit dem Voranschreiten des mobilen Internets hat sich jedoch viel an unseren Handytarifen verändert. Diese legen einen deutlich stärkeren Fokus auf mobiles Surfen und ermöglichen Ihnen vollkommen sorgenfreies Telefonieren. Auch preislich hat sich einiges getan. Denn heutzutage sind auch Allnet-Flats schon relativ günstig zu haben.

Damit Sie sich schnell im dichten Tarifdschungel zurechtfinden, möchten wir Ihnen im folgenden Ratgeber alle Informationen an die Hand geben, die Sie auf der Suche nach einer passenden Allnet-Flat benötigen. Dabei verraten wir Ihnen, was eine Allnet-Flat eigentlich ist, welche Vorteile sie Ihnen bietet und wie Sie den besten Tarif für sich finden. Anschließend können Sie unseren Allnet-Flat-Vergleich nutzen und Ihre neue Allnet-Flat entdecken.

Was ist eine Allnet-Flat?

Bei der Allnet-Flat handelt es sich um das derzeit wahrscheinlich am häufigsten genutzte Tarif-Modell – und zwar aus gutem Grund. Denn die modernen Smartphones sind für viele Menschen ein dauerhafter Begleiter und müssen ständig funktionieren. Wer dabei wirklich sorgenfrei sein möchte, greift zwangsläufig zur Allnet-Flat. Denn hier zahlen Sie monatlich einen festgelegten Betrag und können anschließend unbegrenzt surfen, kostenlos SMS verschicken und gebührenfrei in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze telefonieren.

Auch mit einer Allnet-Flat können Kosten durch Sonderrufnummern oder Auslandsgespräche entstehen.

Hier ein paar Fakten rund um die Allnet-Flat

Kann ich mit einer Allnet-Flatrate wirklich unbegrenzt surfen?

Ja, die Nutzung das mobilen Internets steht Ihnen mit einer Allnet-Flat dauerhaft zur Verfügung. Allerdings ist die Surfgeschwindigkeit auf ein bestimmtes Datenvolumen begrenzt, das je nach Tarif sehr unterschiedlich ausfallen kann. Während günstige Tarife oft nur 500 Megabyte Datenvolumen mitbringen, bieten Ihnen etwas kostspieligere Allnet-Falts nicht selten bis zu 20 Gigabyte im Monat.

Gibt es auch eine Allnet-Flat ohne Vertrag?

Bei Allnet-Flats handelt es sich grundsätzlich um vertraglich geregelte Tarife. Allerdings haben Sie bei vielen Prepaid-Anbietern die Möglichkeit, eine solche Flatrate für einen einmaligen Betrag zu buchen. Diese steht Ihnen jedoch nur für einen Monat zur Verfügung und muss immer wieder neu gebucht werden.

Gibt es auch Festnetz-Allnet-Flats?

Ja, viele Mobilfunkanbieter haben mittlerweile auch Allnet-Flats für den Festnetz-Bereich im Angebot.

Welche Vor- und Nachteile hat die Allnet-Flat?

Allnet-Flats sind grundsätzlich etwas kostspieliger als herkömmliche Mobilfunktarife. Wenn Sie Ihr Smartphone häufig nutzen, bieten sie Ihnen aber auch zahlreiche Vorteile. Besonders hervorzuheben ist, dass Sie Ihre Telefonkosten mit einer Allnet-Flat genau einkalkulieren können – Sie zahlen jeden Monat das Gleiche. Damals, als noch überwiegend zu pauschalen Minutenpreisen telefoniert wurde, konnten die Telefonkosten schnell durch die Decke schießen, wenn Nutzer den Überblick über ihre Gesprächsminuten verloren hatten. Mit einer modernen Allnet-Flat kann Ihnen so etwas nicht passieren.

Da Sie mit Ihrer Allnet-Flat dauerhaft gebührenfrei telefonieren, können Sie damit auch problemlos Ihren stationären Festnetzanschluss ersetzen und Ihre Telefonkosten insgesamt gewaltig reduzieren. Das funktioniert jedoch für gewöhnlich nur für Alleinstehende. In einem Mehrpersonenhaushalt ist ein Festnetzanschluss meistens Pflicht – außer, wenn jeder über eine Allnet-Flat verfügt.

Nachteilig ist nur, dass Allnet-Flats meist mit einer 24-monatigen Vertragslaufzeit verbunden und preislich oft etwas höher angesetzt sind. Wenn Sie auf große Mengen an Highspeed-Datenvolumen verzichten können, gibt es jedoch auch im Allnet-Flat-Bereich schon viele günstige Angebote. An der Vertragslaufzeit können Sie allerdings nichts ändern. Falls Sie sich nicht langfristig binden wollen, bleibt nur der Griff zum Prepaid-Tarif.

  • Guter Überblick über die Telefonkosten
  • Gebührenfreies Telefonieren in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze
  • Unter Umständen guter Ersatz für einen Festnetzanschluss
  • Kostspieliger als Tarife ohne Flatrates
  • Meist 24-monatige Vertragslaufzeit

Für wen lohnt sich eine Allnet-Flat?

Allnet FlatWenn Sie jeden Monat viel telefonieren und im mobilen Internet surfen, fallen Ihre Telefongebühren mit einem herkömmlichen Tarif-Modell wahrscheinlich deutlich höher aus, als die monatliche Gebühr für eine durchschnittliche Allnet-Flat. Daher lohnen sich Allnet-Tarife für jeden, der sein Smartphone stets und ständig in Benutzung hat.

Dazu ein kurzes Beispiel: Bei vielen Prepaid-Tarifen erhalten Sie 100 bis 150 Freiminuten und geringe Mengen an Datenvolumen für ungefähr 10 Euro im Monat. Wenn Sie Ihr Handy nur selten nutzen und täglich nicht mehr als 5 Minuten telefonieren, können Sie damit durchaus über den Monat kommen. Sobald Ihr Verbrauch nur leicht darüber hinaus geht, lohnt sich eher die Anschaffung einer Flatrate. Denn diese sind nicht selten schon ab 10 Euro zu haben.

Für etwas mehr als 10 Euro pro Monat finden Sie in unserem Handy-Flat-Vergleich verschiedene Tarife von Simply, Blau.de oder Maxxim. Hier telefonieren Sie völlig gebührenfrei, können unbegrenzt SMS verschicken und monatlich über 5 Gigabyte Highspeed-Datenvolumen verfügen.

Allnet-Flat – welcher Anbieter ist der richtige?

Auf der Suche nach einem neuen Handytarif fallen den Meisten sofort drei Namen ein – Telekom, Vodafone und O2. Neben den drei bekannten Mobilfunkanbietern gibt es jedoch auch ein Großaufgebot an Drittanbietern oder sogenannten Resellern. Hierbei kann es sich um unterschiedliche Unternehmen handeln, wie zum Beispiel E-Mail-Dienstleister oder Discounter-Ketten.

Wichtige UnterschiedePreislich sind die Tarife der drei großen Mobilfunkanbieter meist etwas höher angesiedelt, bieten Ihnen jedoch auch einen besseren Nutzungskomfort. Wirklich große Unterschiede gibt es in Sachen Preis und Leistung allerdings nicht. Die Auswahl des Mobilfunkanbieters sollten Sie daher vor allem von einem Faktor abhängig machen: Der Netzabdeckung. In Deutschland unterscheiden wir die Mobilfunknetze von der Telekom, Vodafone und O2:

  • D1-Netz – Deutsche Telekom
  • D2 – Netz Vodafone
  • E-Netz – O2

Positiv hervorzuheben ist, dass mittlerweile alle Mobilfunknetze landesweit gut aufgestellt sind. Allerdings kann es regionale Unterschiede geben, wovon vor allem der ländliche Raum betroffen ist. Welches Mobilfunknetz In Ihrer Region die beste Abdeckung bietet, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Falls Sie noch keine Erfahrung mit den verschiedenen Mobilfunknetzen haben, sollten Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis umhören, wie es um die Zufriedenheit mit den Mobilfunkanbietern bestellt ist. Anderenfalls können Sie sich direkt beim jeweiligen Anbieter über die Netzabdeckung in Ihrer Region informieren.

In welchem Mobilfunknetz telefoniere ich bei den Drittanbietern?

Wie bereits erwähnt, mieten sich die Drittanbieter in eines der Mobilfunknetze ein, um Ihre Leistungen anbieten zu können. Im E-Netz von O2 sind dabei mit Abstand die meisten Drittanbieter zu finden.

  • E-Netz: NettoKom, DiscoTl, WhatsAppSIM, Blau.de, Fonic, Base, GMX, Web.de, Maxxim, Netzclub, Aldi Talk, Simply und Tchibo
  • D2-Netz: Fyve, Otelo, Web.de, GMX, Lidl Connect, Maxxim und ProSieben
  • D1-Netz: Penny Mobile und congstar
Bei Tarifen vom GMX und Maxxim sollten Sie zweimal hinschauen. Diese sind nämlich sowohl in O2‘s E-Netz, als auch in Vodafones D2-Netz erhältlich.

Was sagt die Stiftung Warentest?

FragezeichenDie Stiftung Warentest hat die deutschen Mobilfunknetze schon mehrmals unter die Lupe genommen, wobei sich bisher immer das D1-Netz der Telekom behaupten konnte. Der letzte Test erfolgte im Juni 2017. Hierbei wurden mehrstündige Messfahrten in den drei Großstädten Hamburg, Berlin und München durchgeführt. Hinzu kamen einstündige Messfahrten in Kiel, Kassel, Dresden, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Greifswald, Halle an der Saale, Münster und Nürnberg. Insgesamt haben Mitarbeiter der Stiftung Warentest etwa 3.700 Kilometer zurückgelegt.

Erfreulich ist, dass das Ergebnis bei allen drei Mobilfunkanbietern sehr solide ausgefallen ist. An der Spitzenreiter-Position hat sich jedoch auch im Mobilfunknetz-Test 2017 nicht geändert – den ersten Platz sichert sich das D1-Netz mit einer guten Bewertung von 1,9. Vodafone und O2 sind mit Bewertungen von jeweils 2,2 und 2,6 jedoch nicht bedeutend schlechter aufgestellt. Die Stiftung Warentest betont auch, dass die Netzqualität seit der Einführung von LTE allgemein gestiegen sei. Falls Sie sich selbst ein Bild machen möchten, finden Sie den Testbericht der Stiftung Warentest hier.

Leben Sie in einer der genannten Städte? Was die Netzqualität betrifft, sind Sie dann mit einem Telekom-Tarif vermutlich am besten beraten. In anderen Regionen kann es aber durchaus sein, dass O2 oder Vodafone die bessere Netzabdeckung besitzen.

Allnet-Flats – die bekanntesten Anbieter im Überblick

Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Mobilfunkanbieter verschaffen und Ihnen kurz erklären, wodurch sich diese auszeichnen.

Die Deutsche Telekom

Allnet Flat VergleichDie Telekom war bis zum Jahre 2010 noch als T-Mobile bekannt und ist der deutsche Marktführer in Sachen Telekommunikation. Dabei konnte sich das Unternehmen besonders durch die Einführung von LTE hervortun. Die Telekom hat bereits seit 2010 LTE-Tarife im Angebot und stellte lange Zeit die einzige Alternative für Bewohner ländlicher Regionen dar, wo die DSL-Leitungen häufig sehr langsam sind.

Tarife der Deutschen Telekom zeichnen sich besonders durch Ihre hohe Surfgeschwindigkeit von bis zu 300 Megabyte pro Sekunde aus. Auch das D1-Netz erweist sich als sehr zuverlässig und heimst in Tests immer wieder Bestnoten ein. Momentan legt die Telekom vor allem großen Wert auf den Ausbau ihres Datennetzes.

Vodafone Deutschland

Bei Vodafone Deutschland handelt es sich um ein Sub-Unternehmen der in Großbritannien ansässigen Vodafone-Gruppe, die neben Mobilfunk, Festnetz und Daten-Diensten auch Breitband-Internet im Angebot hat. Vodafone hat ein großes Angebot an unterschiedlichen Tarifen im Repertoire und kann sich ebenfalls durch ein gut ausgebautes LTE-Netz hervorheben. Mithilfe von stationären Routern ermöglicht mittlerweile auch Vodafone einen LTE-Zugang als Ersatz für eine DSL-Verbindung.

Vodafone Deutschland wurde früher unter dem Namen Mannesmann Mobilfunk GmbH als eigenständiges Unternehmen geführt. Im Jahre 2000 erfolgt jedoch die Übernahme durch Vodafone.

1&1

Auch 1&1 hat Allnet-Flats im Angebot und gilt allgemein als beliebter Anbieter für Privat- und Geschäftskunden. Bei 1&1 handelt es sich allerdings um keinen eigenständigen Mobilfunkanbieter, da die Tarife hier in Zusammenarbeit mit Vodafone angeboten werden. Neben Mobilfunktarifen bietet das Unternehmen verschiedene Serverlösungen sowie Hosting und DSL-Anschlüsse an.

O2 Telefónica

Bitte merken!Genau wie bei Vodafone, handelt es sich auch bei O2 um ein Sub-Unternehmen – und zwar von der spanischen Telefónica-Gruppe, die Mobilfunk-, Festnetz- und DSL-Tarife sowie mobile Daten-Dienste für Privat- und Geschäftskunden im Angebot hat. Seit O2 im Jahre 2013 den Mobilfunk-Giganten E-Plus übernommen hat, gilt das Unternehmen sogar als Mobilfunkanbieter mit den meisten Kunden. Eine Besonderheit im Angebot von O2 ist die sogenannte „Homezone“, wobei es sich um einen festgelegten Bereich handelt – zum Beispiel Ihr Büro oder Ihre Wohnung – in dem Sie zu besonders günstigen Konditionen telefonieren und surfen können. In Sachen Netzabdeckung ist O2 jedoch insgesamt etwas schlechter aufgestellt, als Vodafone und die Telekom.

Online oder Fachhandel – wo lohnt sich der Vertragsabschluss?

Wer mit dem Internet noch nicht so vertraut ist, neigt wahrscheinlich dazu, für den Abschluss einer neuen Allnet-Flat den örtlichen Handy-Shop aufzusuchen. Immerhin können Sie sich hier persönlich beraten lassen und müssen sich kaum mit der Thematik auseinandersetzen. Wie individuell die Beratung im örtlichen Handel tatsächlich ausfällt, ist allerdings fraglich. Denn nicht selten werden die dort tätigen Tarif-Berater auf Provisionsbasis bezahlt und haben ein gesteigertes Interesse daran, dass Sie sich für einen möglichst kostspieligen Tarif entscheiden. Ob Sie diesen überhaupt benötigen, spielt hier oft keine große Rolle.

Im örtlichen Handel stehen Ihnen für gewöhnlich nur Tarife von einem der drei großen Anbieter sowie von einigen Drittanbietern zur Verfügung. Im Internet hingegen, bekommen Sie Tarife von allen verfügbaren Mobilfunkanbietern.

Der Vertragsabschluss im Internet bietet Ihnen etwas bessere Voraussetzungen. Denn hier können Sie sich vor der Tarif-Auswahl umfassend informieren und die verschiedenen Angebote genau miteinander vergleichen. Wenn Ihre neue Allnet-Flat gefunden ist, erledigen Sie den Vertragsabschluss bequem vom Sofa aus.

Allnet-Flat – darauf sollten Sie beim Vertragsabschluss achten

Handy Flat VergleichUm eine Allnet-Flat zu finden, die auch wirklich zu Ihnen passt, sollten Sie vor dem Vertragsabschluss einige Kriterien berücksichtigen. Damit Sie bei Ihrer neuen Allnet-Flat genau wissen, worauf es ankommt, möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt die wichtigsten Beachtepunkte erläutern. Dazu zählen:

  • Die Grundgebühr
  • Die Vertragslaufzeit
  • Allnet-Flat mit oder ohne Handy
  • Datenvolumen
  • Netzabdeckung

Die Grundgebühr

Die Kosten von herkömmlichen Handytarifen schlüsseln sich aus einer festgelegten Grundgebühr sowie den Kosten von gewissen Zusatzfunktionen auf. Dazu zählen zum Beispiel das Gesprächs- und Datenvolumen. Da das Telefonieren und Versenden von SMS bei Allnet-Flats grundsätzlich gebührenfrei ist, fallen hier ausschließlich Zusatzkosten für das monatliche Datenvolumen an. Diese werden bereits bei Vertragsabschluss festgelegt und können anschließend nicht gebührenfrei geändert werden. Die Grundgebühr von Allnet-Flatrates liegt für gewöhnlich in einem Bereich von 10 bis 20 Euro. Durch große Mengen an Datenvolumen kann es jedoch auch deutlich teurer werden.

Die Vertragslaufzeit

Die meisten Allnet-Flats sind mit einer vertraglich geregelten Mindestlaufzeit von 24 Monaten verbunden. In diesem Zeitraum sind Sie gesetzlich verpflichtet, die monatlich anfallenden Gebühren für Ihren Tarif zu begleichen. Ansonsten hat Ihr Mobilfunkanbieter das Recht, die Kosten für die gesamte Vertragslaufzeit auf einmal einzufordern. Falls Sie sich nicht langfristig binden möchten, sollten Sie auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit achten.

In unserem Handy-Flatrate-Vergleich finden Sie auch Allnet-Flats mit Laufzeiten zwischen 1 und 6 Monaten.

Allnet-Flat mit oder ohne Handy?

Bitte genau hinschauenOb Sie ein neues Smartphone benötigen, legen Sie am besten schon fest, bevor Sie sich auf die Suche nach einer neuen Allnet-Flat begeben. Hierzu sollten Sie auch wissen, dass Allnet-Flats mit Smartphone finanziell betrachtet nicht immer lohnenswert sind. Allerdings sind sie sehr verlockend. Immerhin können Sie hier ein brandneues Smartphone für einen symbolischen Preis von 1 Euro bekommen, obwohl Sie dafür normalerweise hohe dreistellige Beträge auf den Tisch legen müssten. Die eigentlichen Kosten verstecken Sie jedoch in Ihren Vertragsgebühren, die den Neupreis des Smartphones auf die gesamte Vertragslaufzeit hochgerechnet oft bei weitem übersteigen.

Unter dem Strich kommen Sie mit einer Allnet-Flat ohne Handy wahrscheinlich günstiger weg. Falls Sie sich doch für eine Handy-Allnet-Flat entscheiden, sollten Sie darüber nachdenken, für das Gerät eine Anzahlung zu tätigen. So lassen sich die Vertragskosten häufig deutlich reduzieren. Falls möglich, ist es jedoch immer noch die beste Option, den Vertragsabschluss unabhängig vom Handy-Kauf zu tätigen.

Wenn Sie auch eine langfristige Vertragsbindung mit Ihrem Mobilfunkanbieter in Betracht ziehen, können sich Tarife inklusive Smartphone ab dem dritten Jahr durchaus lohnen. Denn zur Vertragsverlängerung können Sie sich häufig ein neues Smartphone zu besonders günstigen Konditionen aussuchen.

Datenvolumen

Wichtiger HinweisDas Datenvolumen stellt den Faktor dar, der den größten Einfluss auf die Kosten Ihrer neuen Allnet-Flat hat. Hier ist es wichtig, dass Sie Ihr eigenes Nutzungsverhalten ungefähr einschätzen können, damit Sie später weder zu viel bezahlen, noch vor Monatsende ohne Datenvolumen dastehen. Grundsätzlich gilt: Lieber etwas mehr, als zu wenig. Denn nach Verbrauch Ihres Highspeed-Datenvolumens wird Ihre Surfgeschwindigkeit so stark gedrosselt, dass selbst einfache Webseiten nur noch langsam geladen werden.

Sie surfen nur selten im mobilen Internet und benötigen Ihr Smartphone nur zum empfangen von Nachrichten oder gelegentlichen Web-Recherchen? Dann kommen Sie mit vergleichsweise geringen Mengen zwischen 500 Megabyte bis 1,5 Gigabyte gut über den Monat. Falls Sie jedoch auch Musik oder Videos mit Ihrem Smartphone streamen, Video-Konferenzen führen oder Online-Games spielen möchten, sollten Sie Ihr Datenvolumen deutlich höher ansetzen. Als untere Grenze gilt die 3-Gigabyte-Marke. Um wirklich sorgenfrei zu surfen, sind Sie jedoch mit 5 bis 10 Gigabyte deutlich besser aufgestellt.

Wie schnell Sie im mobilen Internet unterwegs sind, hängt vom genutzten Mobilfunkstandard ab. Dieser wird für gewöhnlich in der oberen rechten Ecke Ihres Smartphones angezeigt – zum Beispiel H, 3G oder LTE.

FAQ

Was ist der Mobilfunkstandard

Der Mobilfunkstandard beschreibt die Technologie, die uns die Nutzung des mobilen Internets ermöglicht. Der aktuelle Mobilfunkstandard ist 4G beziehungsweise LTE, der Ihnen eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 300 Megabyte pro Sekunde ermöglicht. Der Nachfolger „5G“ soll bereits im Jahre 2020 verfügbar sein und deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten bieten.

Verfügen alle Allnet-Flats über LTE?

Bei den drei großen Mobilfunkanbietern Telekom, Vodafone und O2 können Sie sich ziemlich sicher sein, dass Sie mit LTE-Geschwindigkeit surfen. Bei vielen Drittanbieter-Tarifen ist die Surfgeschwindigkeit jedoch auf den mittlerweile etwas veralteten 3G-Standard beschränkt.

Wie schnell surfe ich ohne Highspeed-Datenvolumen?

Sobald Sie das verfügbare Datenvolumen Ihrer Allnet-Flat verbraucht haben, wird Ihre Surfgeschwindigkeit auf GPRS-Niveau reduziert, was gerade einmal 54 Kilobyte pro Sekunde entspricht.

Die Netzabdeckung

Die Netzabdeckung zählt ebenfalls zu den wichtigsten Faktoren, auf die es beim Abschluss einer neuen Allnet-Flat zu achten gilt. Denn was bringt Ihnen die beste Allnet-Falt, wenn Sie damit ständig keinen Empfang haben? Welches Mobilfunknetz in Ihrer Region am besten aufgestellt ist, können wir Ihnen leider auch nicht sagen. Denn das ist von Region zu Region sehr verschieden. Informieren Sie sich dazu am besten direkt bei Ihrem jeweiligen Anbieter oder informieren Sie sich in Ihrem Umfeld.

Mit einer Prepaid-Karte des jeweiligen Anbieters haben Sie eine kostengünstige Möglichkeit, die Netzabdeckung in Ihrer Region selbst zu testen. Vielleicht haben Sie anschließend sogar noch Verwendung für die Prepaid-SIM.

Sicher vor der Kostenfalle – so vermeiden Sie zusätzliche Kosten

Handy Internet FlatÜberall, wo Verträge abgeschlossen werden, lauern auch gewisse Kostenfallen. Das gilt leider auch für Allnet-Flats und alle anderen Arten von Handyverträgen. Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen die wichtigsten Kostenfallen aufzeigen, damit Sie selbst niemals dort hineintappen.

  1. Die Datenautomatik: Sobald Sie Ihr vertraglich festgelegtes Highspeed-Datenvolumen verbucht haben, stellen Ihnen viele Anbieter automatisch sogenannte „Daten-Snacks“ zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um kleine Mengen an Datenvolumen, die Sie für wenige Euro bis zu dreimal im Monat erhalten können – beispielsweise 200 Megabyte für 1,99 Euro. In einem Notfall, wo Sie tatsächlich auf Ihr mobiles Internet angewiesen sind, kann sich diese Funktion als sehr nützlich erweisen. Langfristig betrachtet gehen drei Daten-Snacks pro Monat jedoch ziemlich ins Geld. Daher ist es ratsam, schon bei Vertragsabschluss auf ausreichend Datenvolumen zu achten und die Datenautomatik von Ihrem Anbieter einfach deaktivieren zu lassen.
  2. Telefongespräche ins Ausland: Seit die Roaming-Gebühren EU-weit vollständig abgeschafft wurden, fallen innerhalb der Europäischen Union glücklicherweise keine Zusatzgebühren für Auslandsgespräche an. Außerhalb der EU können allerdings weiterhin Gebühren von bis zu 1,99 Euro pro Minute anfallen. Für einen Aufenthalt im EU-Ausland lohnt sich daher eine entsprechende Auslands-Flat.
    Auch das mobile surfen ist innerhalb der EU weitestgehend gebührenfrei – allerdings nur bis zu einer bestimmten Daten-Obergrenze. Danach greift die sogenannte „Fair-Use-Regelung“, die es den Mobilfunkanbietern erlaubt, zusätzliche Gebühren zu erheben. Wie hoch die besagte Daten-Obergrenze ausfällt, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden.
  3. Sonderrufnummern: Auch bei Telefongesprächen innerhalb von Deutschland können zusätzliche Gebühren entstehen – und zwar für Telefongespräche mit sogenannten Sonderrufnummern. Diese erkennen Sie an Vorwahlen wie 01805, 01377 oder 0900. Solche Telefonnummern gehören häufig zu kostenpflichtigen Hotlines. Grundsätzlich ist es ein Leichtes, zusätzliche Gebühren durch Sonderrufnummern zu vermeiden. Das gilt allerdings nur, wenn der Kundenservice Ihres Mobilfunkanbieters nicht auch über eine Sonderrufnummer betrieben wird. Das ist nämlich nicht selten der Fall.
  4. Abonnements: Eine besonders heimtückische Kostenfalle sind die Abonnements, die sich vor allem in den zwielichtigen Ecken des Internets verstecken. Nicht selten gehen nichtsahnende Nutzer wöchentliche Zahlungsvereinbarungen ein, ohne es überhaupt zu wissen. Diesem Problem können Sie jedoch leicht mit einer sogenannten „Drittanbietersperre“ entgegenwirken. Diese können Sie in der Regel vollkommen kostenfrei von Ihrem Anbieter einrichten lassen und damit verhindern, dass ein Dritter ohne Ihr Einverständnis Gebühren auf Ihren Handytarif erhebt.

So nutzen Sie unseren Allnet-Flat-Vergleich

Allnet Flat ohne HandySind Sie sich nun sicher, dass Allnet-Flat-Tarife genau das Richtige für Sie sind? Dann bietet Ihnen unser Allnet-Flat-Vergleich eine gute Möglichkeit, die Angebote der einzelnen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Die Vorgehensweise ist ganz einfach. Wählen Sie aus:

  1. Ob Sie ein neues Smartphone zu Ihrem Tarif brauchen
  2. Wie viele Inklusivminuten Sie benötigen
  3. Wie viel Datenvolumen Sie benötigen
  4. Ob Sie Ihre alte Telefonnummer in den neuen Tarif mitnehmen möchten

Anschließend werden Ihnen zahlreiche Allnet-Flats angezeigt, die Ihren Ansprüchen gerecht werden könnten. Dabei sehen Sie die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Tarife auf einen Blick, was Ihnen den Vergleich maßgeblich erleichtern wird.

Unser Allnet-Flat-Vergleich bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Vertragslaufzeiten zu entscheiden. Neben monatlich kündbaren Tarifen finden Sie hier auch Allnet-Flats mit 3, 6 oder 12 Monaten Mindestlaufzeit.

Allnet-Flat – die häufigsten Fragen

FrageIm folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen die Antworten auf die häufigsten Fragen zu Allnet-Flats an die Hand geben. Wir hoffen, dass wir Ihnen die Auswahl und die spätere Nutzung Ihrer neuen Allnet-Flat dadurch etwas erleichtern können.

  • Seit wann gibt es Allnet-Flats? Die ersten Tarife, die gebührenfreies Telefonieren ermöglichten, sind im Jahre 2007 auf dem Markt erschienen. Allerdings war die gebührenfreie Telefonie damals noch auf bestimmte Mobilfunknetze beschränkt und erst ab etwa 100 Euro pro Monat zu haben.
  • Welche ist die beste Allnet-Flat? Das kommt ganz darauf an. Wenn es Ihnen nur um den Preis geht, finden Sie in unserem Allnet-Vergleich Tarife vom Simply, PermiumSIM oder sim.de, die für weniger als 10 Euro im Monat zu haben sind. Die meisten Nutzer haben jedoch auch gewisse Anforderungen an Ihren Tarif und vor allem an das monatliche Datenvolumen. Die beste Allnet-Flat muss also nicht nur günstig sein, sondern auch Ihre Anforderungen erfüllen können.
  • Warum bekomme ich keine Allnet-Flat? Für den Abschluss vertraglich geregelter Tarife setzen die Mobilfunkanbieter eine gewisse Bonität voraus. Menschen, die mit einem negativen Eintrag in der SCHUFA gelistet sind oder nur ein geringes Einkommen vorweisen können, werden häufig vom Vertragsabschluss ausgeschlossen. Als Alternative bleiben sehr günstige Allnet-Flats ohne Handy oder Prepaid-Tarife, für die keine Bonität vorausgesetzt wird.
  • Gibt es auch mobile Flatrates mit Festnetznummer? Ja bei den großen Anbietern Telekom, Vodafone und O2 gibt es auch mobil nutzbare Tarife, die im Mobilfunknetz mit einer Festnetznummer registriert sind. Diese sind zwar meist etwas kostspieliger, ersetzen dafür aber auch Ihren stationären Festnetzanschluss.
  • Was ist eine Nano-SIM? Moderne Smartphones nutzen schon lange keine herkömmlichen SIM-Karten mehr, sondern die deutlich kompakteren Nano-SIM‘s. Der verwendete Chip ist jedoch derselbe, sodass Sie die kleine SIM-Karte mit einem passenden Aufsatz auch in einem älteren Gerät verwenden können.
    In den meisten Fällen werden die SIM-Karten in der herkömmlichen Größe ausgeliefert, verfügen aber über eine Sollbruchstelle, sodass Sie die kompakte Nano-SIM einfach herausbrechen können.
  • Kann ich meine Allnet-Flat vorzeitig kündigen? Eine Kündigung vor Ablauf der vertraglich geregelten Mindestlaufzeit ist für gewöhnlich nur unter besonderen Umständen möglich, die Ihnen die weitere Nutzung Ihrer Allnet-Flat unmöglich machen. Allerdings gibt es hierzu keine genauen Richtlinien. Sie können Ihrem Anbieter das jeweilige Problem nur schildern und auf sein Entgegenkommen hoffen. Dazu reicht in der Regel ein formloses Anschreiben.
  • Kann ich meine Allnet-Flat innerhalb der Vertragslaufzeit wechseln? Solange das Vertragsverhältnis schon länger als 3 Monate besteht, können Sie in der Regel problemlos in einen anderen Tarif desselben Anbieters wechseln. Bei einem teureren Tarif fallen dafür meistens auch keine Kosten an. Falls Sie in einen günstigeren Tarif wechseln möchten, müssen Sie allerdings mit hohen Wechselgebühren rechnen.