Aktueller Gemeinschaftskonto Vergleich

Monatlicher Geldeingang:
Durchschn. Kontostand:
  • Ohne Kontoführungsgebüren
  • Bis zu 300€ Bonus
  • Kostenlose Bargeldabhebung
  • Eröffnung mit Video-Ident

Gemeinschaftskonto Vergleich 2019 – Jetzt vergleichen und ein gemeinsames Konto eröffnen

Ein Gemeinschaftskonto ist für fest zusammenlebende Paare oder generell Personen, die in einem Haushalt zusammenleben, eine sinnvolle Sache. Denn auf diese Weise können beide Kontoinhaber gleichberechtigt das Konto nutzen, ob nun für Einkäufe mit der Girocard oder Kreditkarte oder auch zum Abheben von Bargeld. Grundsätzlich können Sie praktisch jedes Girokonto als gemeinsames Konto nutzen. Sie müssen eben nur beide Personen als Kontoinhaber entsprechend angeben. Ist alles eingerichtet, dann lässt sich die Haushaltskasse wesentlich unkomplizierter führen.

Um herauszufinden, welches Konto am besten für Ihre Zwecke infrage kommt, nutzen Sie einfach unseren praktischen und kostenlosen Gemeinschaftskonto-Vergleich. Wie auch bei einem gewöhnlichen Vergleich von Girokonten können Sie anhand der Suchergebnisse gemeinsam mit Ihrem Partner das für Sie passende Angebot heraussuchen. Worauf es sonst noch zu achten gilt, wenn Sie ein Gemeinschaftskonto eröffnen, welche Vorteile und Nachteile dadurch entstehen können und warum dennoch jeder auch ein eigenes Konto zusätzlich behalten sollte, erläutern wir Ihnen im Verlauf unseres Ratgebers. Erfahren Sie außerdem auch, ob es bei der Stiftung Warentest oder bei Öko Test einen Gemeinschaftskonto-Test zu finden gibt.

Gemeinschaftskonto eröffnen: Wie nutze ich den Vergleichsrechner?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, zusammen mit Ihrem Partner ein Gemeinschaftskonto zu eröffnen, oder auch ganz einfach sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchten, dann ist unser Vergleichsrechner wie geschaffen für Sie. Denn damit finden Sie im Nu heraus, welche Konten für Sie infrage kommen könnten. Treffen Sie eine engere Auswahl und entscheiden Sie schließlich nach sorgfältiger Prüfung, bei welcher Bank Sie Ihr gemeinsames Konto eröffnen werden. An dieser Stelle möchten wir Ihnen kurz zeigen, wie Sie den Gemeinschaftskonto-Vergleich am besten nutzen:

  1. GemeinschaftskontoGeben Sie im ersten Suchfeld ein, welcher Zahlungseingang in Euro monatlich auf dem Konto zu erwarten sein wird.
  2. Tragen Sie jetzt im Feld daneben den durchschnittlich zu erwartenden Kontostand ein.
  3. Nun können Sie durch einen Mausklick auf den Button „Jetzt vergleichen“ bereits den Vergleichsrechner in Gang setzen. Die Ergebnisübersicht wird innerhalb weniger Sekunden geladen.
  4. Wenn Sie möchten, können Sie nun noch präzisieren, ob Sie nur Konten mit einer Kreditkarte oder ohne angezeigt bekommen wollen oder ob Ihnen dieser Punkt egal ist.
  5. Vergleichen Sie jetzt in aller Ruhe die aufgelisteten Angebote und wählen Sie das Gemeinschaftskonto aus, das am meisten Ihren Vorstellungen entspricht.
  6. Sofern Sie sich mit Ihrer Entscheidung sicher sind, gelangen Sie im letzten Schritt über die Schaltfläche „zum Anbieter“ direkt zur Bank Ihrer Wahl und können dort Ihr neues Gemeinschaftskonto eröffnen.

Sie möchten auf jeden Fall ein kostenloses Gemeinschaftskonto haben, bei dem also keinerlei Kontoführungsgebühren anfallen? Dann achten Sie bei Ihrem persönlichen Vergleich in besonderem Maße auf diesen Punkt. Welche Aspekte hierbei noch eine wichtige Rolle spielen könnten und teilweise auch sollten, erklären wir Ihnen in ausführlicher Form im Laufe dieses Ratgebers. Nach der Beantragung Ihres Gemeinschaftskontos dürfte es im Regelfall nur wenige Werktage dauern, bis Sie von der Bank alle erforderlichen Unterlagen sowie die Girocard und gegebenenfalls auch Kreditkarte zugeschickt bekommen.

Warum sollte ich ein Gemeinschaftskonto eröffnen? Wenn Sie mit Ihrem Partner einen gemeinsamen Haushalt führen und in diesem Zusammenhang auch eine gemeinsame Haushaltskasse haben möchten, dann ist es nur sinnvoll, ein gemeinsames Konto zu eröffnen. Denn so kann jeder Partner unabhängig voneinander den Haushalt betreffende Ausgaben tätigen, ohne dass beispielsweise ständig eine Girocard ausgetauscht werden muss. Denn beim Gemeinschaftskonto erhält jeder selbstverständlich eine eigene, auf seinen Namen ausgestellte Karte.

Was ist ein Gemeinschaftskonto und was sollte ich dazu wissen?

Grundsätzlich gesehen handelt es sich bei einem Gemeinschaftskonto um nichts anderes als ein Girokonto, wie Sie es auch als einzelner Nutzer kennen. Der entscheidende Unterschied ist ganz einfach, dass es beim Gemeinschaftskonto zwei Kontoinhaber gibt, die beide auf das Konto zugreifen können. Mitunter wird dieses Art von Konto auch als Partnerkonto bezeichnet. Jeder Verfügungsberechtigte bekommt dabei von der Bank eine eigene Girocard und – sofern dies Bestandteil des entsprechenden Kontos ist – eine eigene Kreditkarte.

Fast alle Banken bieten mittlerweile ein solches Gemeinschaftskonto an. Es gibt jedoch zwei verschiedene Formen der Kontoführung, aus denen Sie wählen können. So kann ein gemeinsames Konto sowohl als Und-Konto wie auch als Oder-Konto geführt werden, wobei die zuletzt genannte Variante häufiger vorkommt. Was diese beiden Begriffe genau bedeuten, erläutern wir Ihnen in einem eigenen Absatz. Soviel sei kurz angedeutet: Bei einem Oder-Konto können beide Partner einzeln über das Konto verfügen, während dies beim Und-Konto nur gemeinsam möglich ist.

Ein Gemeinschaftskonto läuft stets auf die Namen beider Kontoinhaber. Beide haben einen gleichberechtigten Zugriff auf das auf dem Konto befindliche Guthaben. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihrem Partner in Bezug auf finanzielle Dinge wirklich vertrauen können.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Gemeinschaftskonto?

Das Anlegen eines Gemeinschaftskontos will in jedem Fall wohlüberlegt sein. Dabei sollten Sie sich nicht nur Gedanken darüber machen, bei welcher Bank es wohl das beste Konto gibt, sondern schon vorher sollten Sie überlegen, ob auch tatsächlich das nötige Vertrauen gegenüber Ihrem Partner da ist, um ein gemeinsames Konto zu eröffnen. Denn ein solches Gemeinschaftskonto bringt nicht nur Vorteile mit sich, sondern kann auch seine Schattenseiten haben. Beim aufmerksamen Studium unserer Pro- und Contra-Liste werden Sie schnell feststellen, dass vor allem die Zuverlässigkeit beider Kontoinhaber von essentieller Bedeutung ist.

  • Erleichterung der gemeinsamen Haushaltsführung
  • Ausgaben wie Miete, Strom etc. können bequem abgebucht werden
  • Beide Partner können gleichberechtigt auf das Konto zugreifen
  • Jeder kann eine eigene Girocard und ggf. auch Kreditkarte erhalten
  • Gemeinschaftskonten sind sogar für mehr als zwei Personen möglich
  • Möglicherweise wird Schenkungssteuer fällig
  • Unter Umständen Probleme beim Tod eines der Kontoinhaber
  • Gefahr durch einen Pfändungsbeschluss
  • Interne Streitigkeiten hinsichtlich der Verwendung des gemeinsamen Guthabens

Grundsätzlich sorgt ein Gemeinschaftskonto also auf jeden Fall für eine spürbare Erleichterung der gemeinsamen Haushaltsführung, weil gemeinsame Ausgaben ganz einfach vom gemeinsamen Konto getätigt werden können. Jeder der Partner hat stets einen kompletten Überblick über das Konto und es herrscht somit ein Gleichgewicht. Praktisch für Wohngemeinschaften oder generell Haushalte, in denen mehrere Personen leben, ist die Möglichkeit, ein Gemeinschaftskonto auch für mehr als zwei Personen zu bekommen.

Auf der anderen Seite müssen Sie vor allem im Hinblick auf steuerliche Gesichtspunkte aufpassen. So kann unter bestimmten Umständen die Zahlung von Schenkungssteuer anfallen, wobei es hierbei jedoch zum Glück recht großzügige Freibeträge gibt. Auch beim Tod des anderen Kontoinhabers kommt zunächst einmal etwas mehr bürokratischer Aufwand auf Sie zu, was jedoch alles zu bewältigen sein dürfte. Gefährlich wird es, wenn gegen einen der Kontoinhaber ein Pfändungsbeschluss vorliegt. Dann kann es ebenso zu ernsthaften internen Spannungen kommen wie für den Fall, dass Ihr Partner einfach unabgesprochen das Konto überzieht oder mit dem gemeinsamen Guthaben Ausgaben tätigt, die nicht zusammen besprochen wurden.

Am besten fertigen Sie gleich bei der Eröffnung Ihres Gemeinschaftskontos eine schriftliche Vereinbarung an, wer wann welchen Betrag auf das Konto einzuzahlen hat. Noch besser ist es, wenn Sie im gleichen Atemzug auch festhalten, für welche Zwecke das Geld verwendet werden darf. So wird es im Idealfall erst gar nicht zu Streitigkeiten kommen – und wenn doch, dann haben Sie etwas Schriftliches in der Hand.

Oder-Konto vs. Und-Konto: Was ist die besser Wahl?

Gemeinsames KontoWie bereits weiter oben angesprochen, gibt es beim Gemeinschaftskonto zwei verschiedene Varianten. So können Sie sich entweder für ein sogenanntes Oder-Konto oder ein Und-Konto entscheiden. Damit Sie sich unter diesen Begriffen mehr vorstellen können, haben wir sie im Folgenden jeweils ein wenig genauer erklärt:

  • Oder-Konto: Bei der überwiegenden Mehrheit der Gemeinschaftskonten handelt es sich um ein Oder-Konto. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass beide Kontoinhaber einzeln über das Konto verfügen können. Sie benötigen im konkreten Fall also nicht das Einverständnis Ihres Partners, wenn Sie Bargeld abheben oder eine Überweisung tätigen wollen. Das ist im Alltag wesentlich praktischer und unkomplizierter als die gegenteilige Variante, birgt aber auch seine Gefahren, da jeder der Partner eigenmächtig beispielsweise das Konto überziehen kann. Nur bei der Einrichtung von Daueraufträgen oder einer Kündigung des Gemeinschaftskontos müssen beide zustimmen.
  • Und-Konto: Das Und-Konto ist wesentlich weniger verbreitet. Das liegt sicherlich in der Tatsache begründet, dass bei dieser Art von Gemeinschaftskonto immer alle Beteiligten Ihre Zustimmung geben müssen. Dies gilt selbst für einfache Dinge wie eine Überweisung. Dadurch haben die beteiligten Partner die maximale Kontrolle über das, was der andere tut, aber es ist eben auch sehr umständlich. Und-Konten werden dementsprechend auch nur von einzelnen Banken überhaupt erst angeboten.

Welche Variante ist nun besser? Hier kommt es wohl immer darauf an, wofür Sie das Gemeinschaftskonto nutzen wollen. Bei Ehepaaren und festen Lebenspartnern wird das Oder-Konto sicherlich fast immer die erste Wahl sein, weil hier ein entsprechendes gegenseitiges Vertrauen vorhanden ist. Und-Konten werden hingegen eher von Zweckgemeinschaften genutzt, wie zum Beispiel Erbengemeinschaften, bei denen die gegenseitige Kontrolle der Kontoaktivitäten an erster Stelle steht.

Wie nutzen Ehepartner am besten ein Gemeinschaftskonto? Bei Ehepartnern und Familien bietet es sich an, dass beide Partner zu gleichen Teilen jeden Monat Geld auf das Gemeinschaftskonto überweisen – oder je nach Abmachung übernimmt der eine Partner einen größeren Teil der festgelegten Gesamtsumme. Gemeinsame Ausgaben wie Miete, Strom oder Telefon können dann vom gemeinsamen Konto abgebucht werden. Umgekehrt bietet es sich an, zum Beispiel das Kindergeld auf das Gemeinschaftskonto überweisen zu lassen.

Warum sollten wir ein gemeinsames Konto eröffnen?

Ein gemeinsames Konto bietet sich naturgemäß allen voran für Ehepaare und feste Lebenspartnerschaften an, die ohnehin schon zusammen leben und einen großen Teil ihrer Ausgaben gemeinsam bestreiten. Natürlich können Sie es auch so regeln, dass die Miete beispielsweise vom Konto der Ehefrau abgebucht wird und der Mann jeden Monat seinen Anteil dazu einfach an die Frau überweist – oder umgekehrt. Genauso lässt sich auch mit den restlichen gemeinsamen Ausgaben wie etwa Strom, Telefon und Internet oder zusammen genutzten Streamingdiensten verfahren.

Viel einfacher und unkomplizierter wäre es aber doch, wenn Sie sich diese ständigen Überweisungen sparen könnten. Stattdessen würde einfach jeder Partner einen monatlichen Dauerauftrag einrichten, durch den eine gemeinsam beschlossene Gesamtsumme auf das Gemeinschaftskonto übertragen wird. Aus dem gemeinsamen Pool werden dann alle gemeinsamen Ausgaben bestritten.

Der wohl größte Pluspunkt eines Gemeinschaftskontos ist aber die Übersichtlichkeit. So haben beide Partner zu jeder Zeit den vollen Überblick über die gemeinsamen Finanzen. Und wenn mal wieder ein neues Sofa für das heimische Wohnzimmer gekauft werden soll, dann wird dies einfach vom Gemeinschaftskonto bezahlt. Sicherlich kann solch ein Konto auch ganz allgemein das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Partnerschaft noch weiter stärken.

Gibt es ein kostenloses Gemeinschaftskonto?

Schon gewusst?Kontoführungsgebühren muss bei einem Girokonto heutzutage niemand mehr bezahlen. Zwar sind solche Gebühren bei der einen oder anderen Filialbank noch immer gang und gäbe. Es gibt jedoch mittlerweile so viele Alternativen nicht nur im Bereich der Direktbanken, dass Sie sich auf alle Fälle ein kostenloses Girokonto einrichten sollten. Aber wie sieht es in dieser Hinsicht nun beim Gemeinschaftskonto aus? Gibt es auch ein kostenloses Gemeinschaftskonto?

Hierzu ist zu sagen, dass es bei den Gemeinschaftskonten im Prinzip nicht anders ist bei den ganz normalen Girokonten. Denn letztendlich bekommen Sie hier auch nur ein Girokonto, das eben von mehreren Personen gleichberechtigt genutzt werden kann. Insofern können Sie aus einem ebenso breiten Angebot an Alternativen auswählen. Ein kostenloses Gemeinschaftskonto zu finden sollte in der heutigen Zeit also niemandem mehr Probleme bereiten.

Was Sie tun sollten? Achten Sie bei Ihrem Gemeinschaftskonto-Vergleich von Anfang an darauf, dass Sie nur Konten in die engere Auswahl nehmen, bei denen die Bank auf Kontoführungsgebühren verzichtet. Schließlich können an anderer Stelle immer noch genügend Kosten auf Sie zukommen, denn „kostenlos“ bedeutet in diesem Kontext tatsächlich in erster Linie, dass keine Kontoführungsgebühren anfallen. Für die Partnerkarte beispielsweise können aber durchaus nochmal gesonderte Gebühren fällig werden, ebenso für etwaige Ersatzkarten. Dies ist jedoch von Bank zu Bank ganz unterschiedlich und mit etwas Glück sind auch die Karten alle gratis.

Vergleichskriterien: Worauf achten beim Gemeinschaftskonto-Vergleich?

Sie haben sich dazu entschlossen, zusammen mit Ihrem Partner ein Gemeinschaftskonto zu beantragen? Dann sollten Sie bei Ihrer Auswahl nach Möglichkeit das am besten passende Angebot auswählen – und zwar das Konto, das am besten zu Ihren persönlichen Lebensumständen und Nutzungsgewohnheiten passt. Um dieses zu ermitteln, reicht es nicht nur aus, einen Gemeinschaftskonto-Vergleich durchzuführen. Sie sollten auch genau wissen, auf welche Aspekte Sie dabei Ihr Augenmerk legen müssen. Unsere Liste der wichtigsten Vergleichskriterien hilft Ihnen mit Sicherheit weiter. Gehen Sie einfach alles Punkt für Punkt durch und treffen Sie dann Ihre Entscheidung.

  1. Gemeinschaftskonto VergleichMöchten Sie auch einzeln jederzeit auf das Gemeinschaftskonto zugreifen können? In diesem Fall ist ein sogenanntes Oder-Konto die richtige Wahl für Sie. Sollten Sie die bestmögliche Kontrolle über Ihren Partner bevorzugen, dann wählen Sie ein Und-Konto.
  2. Sollen beide Partner eine eigene Girocard beziehungsweise Kreditkarte erhalten? Dann echten Sie darauf, dass Partnerkarten von der Bank Ihrer Wahl kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
  3. Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie oder Ihr Partner einmal die Bankkarte verlegt oder verliert? Sollte die Gefahr bestehen, dann ist es umso wichtiger, dass etwaige Ersatzkarten vom Kreditinstitut kostenfrei ausgegeben werden.
  4. Wie wichtig ist Ihnen ein umfangreicher Service? Wenn Sie ohne den persönlichen Kontakt zum Bankberater am Schalter nicht leben können, dann führt kein Weg an einer klassischen Filialbank vorbei. Reichen Ihnen hingegen auch eine gute telefonische Erreichbarkeit und ein Online-Support, dann können Sie bei Direktbanken von meist deutlich günstigeren Konditionen profitieren.
  5. Wollen Sie auf alle Fälle ein kostenloses Gemeinschaftskonto oder macht es Ihnen nichts aus, für ein besonders gutes Leistungspaket im Zweifelsfall auch Kontoführungsgebühren zu zahlen?
  6. Reicht Ihnen eine Girocard oder wollen Sie auf jeden Fall auch die Vorzüge einer Kreditkarte genießen? Bei vielen Gemeinschaftskonten erhalten Sie eine Visa– oder Mastercard-Kreditkarte kostenlos dazu. Dies bietet sich insbesondere dann an, wenn Sie bei der Bargeldabhebung – vor allem auch international – so flexibel wie möglich sein wollen.
  7. Könnte es öfter mal vorkommen, dass Sie auf dem Gemeinschaftskonto „ins Minus gehen“? Sofern das denkbar ist, sollten Sie bei Ihrem Vergleich besonders aufmerksam auf den Dispozinssatz der infrage kommenden Banken achten. Denn hier gibt es teils erhebliche Unterschiede, die sich auf Dauer stark bemerkbar machen können.
  8. Möchten Sie durch einen Neukunden-Bonus bares Geld dazu geschenkt bekommen? Manch eine Bank bietet Ihnen im Rahmen einer Aktion beispielsweise 100 Euro Bonus oder gar mehr an, wenn Sie Ihr Gemeinschaftskonto dort eröffnen. Dieses Startkapital sollten Sie aber eher als Bonbon betrachten und davon nicht Ihre Entscheidung abhängig machen.

Wenn Sie diese Kriterien bei Ihrem Vergleich im Blick behalten, haben Sie auf jeden Fall schon einmal das Wichtigste abgedeckt. Klar ist, dass auch noch weitere Faktoren für Sie persönlich eine Rolle spielen könnten. Vielleicht ist es Ihnen ja besonders wichtig, dass Sie auf das Online-Banking auch über eine Banking-App zugreifen können? Für andere wiederum ist es von essentieller Bedeutung, dass es bei dem Konto möglich ist, Bargeld einzuzahlen. Wenn Ihnen noch weitere solcher Punkte einfallen, dann ergänzen Sie diese am besten auf einer eigenen Liste, damit Sie schlussendlich wirklich nichts Entscheidendes vergessen.

Überlegen Sie sich ganz genau, ob Sie wirklich unbedingt eine Bankfiliale in Ihrer Nähe benötigen. Denn wenn dies nicht der Fall ist, wird die Auswahl in Sachen Gemeinschaftskonto für Sie noch viel größer sein – und bei den Direktbanken erwarten Sie dazu meist die günstigsten Konditionen.

Glossar zum Thema Gemeinschaftskonto

Partnerkonto

Wenn Sie im Netz zum Thema Gemeinschaftskonto recherchieren, dann werden Sie früher oder später auch über den Begriff Partnerkonto stolpern. Nun könnten Sie ein wenig verwirrt sein. Gemeinschaftskonto und Partnerkonto – ist damit etwa dasselbe gemeint oder handelt es sich doch um zwei verschiedene Arten von Konten? Wir können Sie beruhigen: Sie haben es hier tatsächlich nur mit zwei verschiedenen Bezeichnungen für dieselbe Art von Konto zu tun. Ob es nun also als Gemeinschaftskonto oder Partnerkonto bezeichnet wird, spielt im Endeffekt keine Rolle. Von Bank zu Bank wird dies ganz einfach unterschiedlich gehandhabt.

Oder-Konto

Von einem Oder-Konto ist die Rede, wenn beide Partner auch komplett unabhängig voneinander das Gemeinschaftskonto nutzen und darauf zugreifen können. Gemeint ist damit zum Beispiel, dass Sie ohne eine Einverständniserklärung Ihres Partners Geld überweisen oder vom Konto abheben können. Nur für bestimmte Aktionen wie etwa eine Kündigung des gemeinsamen Kontos ist das Einverständnis beider Kontoinhaber vonnöten. Das Oder-Konto gilt im Vergleich zum Und-Konto als die wesentlich flexiblere Variante. Sie bringt für die einzelnen Partner jedoch auch ein höheres Risiko mit sich, da keine so große Kontrolle da ist. Der größte Anteil an Gemeinschaftskonten in Deutschland sind dennoch Oder-Konten.

Und-Konto

Wenn Sie ein Gemeinschaftskonto beantragen wollen, können Sie statt eines Oder-Kontos auch ein sogenanntes Und-Konto wählen. Diese Art von Konto wird zwar nur von wenigen Banken angeboten, allerdings bringt Sie durchaus ihre eigenen Vorteile mit sich. So stehen hier die Faktoren Sicherheit und Kontrolle ganz oben. Denn für jegliche Art von Transaktion ist hierbei die Zustimmung sämtlicher Kontoinhaber notwendig. Dadurch kann keiner der Partner eigenmächtig handeln und beispielsweise das Konto unbemerkt vom anderen leer räumen. In der Praxis bedeutet das Ganze jedoch einen extrem hohen Aufwand, weil immer beide alles absegnen müssen. Daher wird das Und-Konto meist nur von Zweckgemeinschaften wie etwa Erbengemeinschaften genutzt, wo Kontrolle höher gewichtet wird als gegenseitiges Vertrauen.

Partnerkarte

Wenn das Gemeinschaftskonto im Alltag seinen Zweck erfüllen soll, dann muss auch gewährleistet sein, dass beide Partner wirklich jederzeit und unabhängig voneinander auf das Konto zugreifen, bargeldlos bezahlen oder Geld abheben können. Damit dies der Fall ist, benötigt jeder zumindest eine eigene Girocard. Je nach Bank müssen Sie eine solche Partnerkarte zusätzlich zur Hauptkarte gesondert beantragen. Teilweise werden dafür auch extra Gebühren fällig. Dies können Sie jedoch von Anfang an vermeiden, indem Sie sich nach einem Kreditinstitut umschauen, bei denen Partnerkarten generell kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Girocard

Die Girocard ist heutzutage bei jedem Gemeinschaftskonto – wie auch bei gewöhnlichen Girokonten – fester Bestandteil des Leistungspakets. In früheren Jahren war diese Karte auch als EC-Karte bekannt. Sie dient dazu, um beispielsweise im Supermarkt oder Restaurant bargeldlos zu bezahlen. Aber genauso können Sie die Girocard einsetzen, um am Bankautomaten Bargeld abzuheben. In Deutschland wird diese Art von Karten auf vergleichsweise breiter Basis akzeptiert. Sollten Sie jedoch gerne und häufig ins Ausland verreisen, dann kann es nicht schaden, zusätzlich zu Ihrer Girocard auch noch eine Kreditkarte einstecken zu haben.

Zahlungseingang

Maßgeblich für die Konditionen Ihres zukünftigen Gemeinschaftskontos könnte unter anderem der zu erwartende monatliche Zahlungseingang sein. Denn bei manch einer Bank ist es so, dass zum Beispiel erst ab einem regelmäßigen Zahlungseingang in festgelegter Höhe die Kontoführungsgebühren wegfallen. Kommt weniger Geld rein, müssen Sie sich auf einmal doch über solche Extrakosten ärgern. Dies können Sie nur dadurch umgehen, indem Sie sich von Anfang an für ein kostenloses Gemeinschaftskonto entscheiden, das in dieser Form komplett unabhängig von jeglichen Zahlungseingängen angeboten wird. Wenn Sie ohnehin ein festes Gehalt in stattlicher Höhe Monat für Monat überwiesen bekommen, dann ist dieser Punkt sicherlich weniger wichtig, weil die Voraussetzungen ohnehin sicher erfüllt werden.

Dispozins

Ganz genauso wie bei jedem normalen Girokonto spielt der Dispozins auch beim Gemeinschaftskonto eine wichtige Rolle. Sollte es zu erwarten sein, dass Sie und Ihr Partner ihr gemeinsames Konto häufiger mal stark ausreizen und sogar ins Minus gehen werden, dann sollten Sie auf die Höhe des Dispozinssatzes besonders genau achten. Denn schon wenige Prozent können eine Menge ausmachen auf Dauer. Sie sollten daher nach Möglichkeit das Gemeinschaftskonto mit dem niedrigsten Dispozins auswählen, um nicht unnötig finanziell belastet zu werden beim Ausschöpfen des Dispokredits.

Schenkungssteuer

Ein besonders sensibles Thema bei einem Gemeinschaftskonto ist die möglicherweise fällig werdende Schenkungssteuer. Denn ein rechtlich gesehen könnten Sie bei einem Oder-Konto Probleme bekommen, wenn höhere Summen eingezahlt werden. Dies könnte schlimmstenfalls als Schenkung bewertet werden – mit der Folge, dass entsprechend Schenkungssteuer gezahlt werden müsste. Sie können sich allerdings einigermaßen bequem zurücklehnen, denn bei nicht verheirateten Kontoinhabern gibt es einen Freibetrag von jeweils 20.000 Euro. Verheiratete Paare dürfen pro Person innerhalb von zehn Jahren sogar bis zu 500.000 Euro einzahlen, ohne dass eine Steuer fällig wird.

Freistellungsauftrag

Grundsätzlich sind Erträge aus Kapitalanlagen in Deutschland steuerpflichtig. Dazu gehören auch mit einem Girokonto erwirtschaftete Zinsen. Handelt es sich um ein einzelnes privates Konto, dann können Sie einen sogenannten Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank einreichen, der einen Abzug der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge verhindert. Bis zu einem Betrag von 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete sind die Zinserträge steuerfrei. Bei einem Gemeinschaftskonto gibt es die Möglichkeit, einen Freistellungsauftrag einzureichen, jedoch nur für Verheiratete. Sollten Sie in einer anderen Form von Lebensgemeinschaft leben, können Sie sich zumindest damit trösten, dass es bei dieser Art von Konten ohnehin kaum noch Zinsen gibt.

Filialbank

Als Filialbank wird das bezeichnet, was über viele Jahrzehnte hinweg einfach eine ganz normale Bank war – eine Bank mit „richtigen“ Filialen vor Ort eben, wo Sie persönlich vorbeikommen und am Bankschalter Ihre Bankgeschäfte erledigen konnten. Auch heute noch gibt es solche Kreditinstitute selbstverständlich und diese bieten auch Gemeinschaftskonten an. Der Vorteil daran ist, dass Sie sich vom Bankberater persönlich beraten lassen können rund um die Kontoeröffnung. Allerdings ist es tendenziell eher so, dass Filialbanken teurer sind als die ausschließlich im Netz aktiven Direktbanken. Wenn Ihnen der Service vor Ort aber wichtig ist, dann spricht alles für eine Filialbank.

Direktbank

In den letzten Jahren sind sie geradezu wie Pilze aus dem Boden geschossen: die sogenannten Direktbanken. Ihren Namen haben sie wohl hauptsächlich dadurch, dass Sie jederzeit direkt über das Internet oder auch per Telefon Ihren Bankgeschäften nachgehen können. Dies ist rund um die Uhr möglich. Sie benötigen nur einen Computer oder ein Smartphone mit Internetzugang und gegebenenfalls die Banking-App des jeweiligen Kreditinstitutes. Ein Filialnetz unterhalten diese Banken überhaupt nicht, weshalb sie eine Menge an Personalkosten einsparen. Diese Ersparnis wird fast immer in Form besonders attraktiver Konditionen an die Kunden weitergegeben. Wenn Sie also für Ihr Gemeinschaftskonto mit telefonischem und Online-Support zufrieden sind, dann spricht einiges für eine Direktbank.

Gemeinsames Konto eröffnen – wie erfolgt die Legitimation?

Wenn Sie ein Gemeinschaftskonto eröffnen wollen, müssen sich alle Kontoinhaber selbstverständlich der Bank gegenüber legitimieren. Diese Identitätsüberprüfung ist hier genauso üblich wie bei der Beantragung eines Girokontos für eine Einzelperson, nur dass eben die Daten beider Partner benötigt werden. Doch auf welchem Wege kann diese Legitimationsüberprüfung nun eigentlich konkret stattfinden? Hierzu gibt es heutzutage zwei verschiedene Verfahren.

Bitte merken!PostIdent-Verfahren: Seit vielen Jahren bewährt

Schon seit vielen Jahren wird das sogenannte PostIdent-Verfahren von den Banken angewendet, um die Identität von potenziellen Kunden zu überprüfen. Hierbei müssen Sie als Kunde sich mitsamt Ihrer Antragsunterlagen auf den Weg zu einer Filiale der Post in Ihrer Umgebung machen. Hier gilt es, die Unterlagen einem Postmitarbeiter zu übergeben, der dazu befugt ist, Ihre Identität festzustellen. Nachdem dies erfolgt ist, werden die gesammelten Dokumente an die Bank geschickt. Wenn dort auch alles passt, erhalten Sie wiederum einige Tage später die Unterlagen zu Ihrem neuen Gemeinschaftskonto und natürlich auch die Girocard – wenn so beantragt, dann auch in doppelter Ausführung – zugestellt.

VideoIdent-Verfahren: Modern, schnell und komfortabel

Das PostIdent-Verfahren ist heute nicht mehr die einzige Methode, um eine Identitätsüberprüfung durchzuführen. Mehr und mehr Kreditinstitute stellen Ihnen zumindest alternativ zur bisherigen Variante das moderne VideoIdent-Verfahren zur Auswahl. Dies kann komplett über das Internet über die Bühne gehen. So benötigen Sie nur eine stabile Internetverbindung sowie die entsprechende Hardware und Software, um mit einem Bankmitarbeiter einen Video-Chat führen zu können. Innerhalb weniger Minuten ist bei dieser Vorgehensweise alles über die Bühne gebracht, was das gesamte Verfahren naturgemäß deutlich beschleunigt. Sie müssen hierbei noch nicht einmal vor die Tür gehen. Kein Wunder, dass immer mehr Verbraucher das VideoIdent-Verfahren bevorzugen.

Wie sieht es beim Gemeinschaftskonto mit den Steuern aus?

Das Thema Steuern sorgt unter Verbrauchern immer wieder für Unsicherheit und schlechte Laune. Auch bei einem Gemeinschaftskonto kommen Sie dennoch nicht darum herum. Daher ist es besser, wenn Sie sich direkt damit auseinandersetzen und wissen, was genau Sie erwartet. Denn nur so können Sie die richtigen Maßnahmen rechtzeitig in die Wege leiten und zumindest bei einigen Steuern eine Ersparnis herausholen.

Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge

Die Abgeltungssteuer wird in Deutschland grundsätzlich auf sämtliche Kapitalerträge fällig, also auch auf Zinsen, die bei Ihrem Gemeinschaftskonto entstehen. Zwar wird es solche Zinsen nur bei wenigen Girokonten überhaupt geben. Dennoch sollten Sie dem Staat nicht unnötig Geld zukommen lassen, das eigentlich Ihnen zusteht. Denn bei der Abgeltungssteuer gilt ein Freibetrag von 801 Euro für alle Ledigen und sogar 1.602 Euro für Verheiratete. Bis zu dieser Summe müssen keine Steuern gezahlt werden. Das gilt allerdings nur, wenn Sie der Bank einen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe erteilen. Bedenken Sie, dass dies bei einem Gemeinschaftskonto jedoch leider nur für Ehepaare möglich ist.

Da bei unverheirateten Partnern aus Sicht des Gesetzgebers die auf einem Gemeinschaftskonto erwirtschafteten Zinsen nicht klar zuzuordnen sind, ist es hier leider nicht möglich, einen Freistellungsauftrag zu erteilen.

Schenkungssteuer bei einseitigen Zahlungen

Neben der Abgeltungssteuer gibt es auch noch die Schenkungssteuer, mit der Sie sich vorab beschäftigen sollten. In dieser Hinsicht kann es allerdings nur unter bestimmten Umständen problematisch wären, etwa bei einem Szenario, bei dem nur einer der Partner einer festen Arbeit nachgeht und dazu noch stets größere Summen auf das Gemeinschaftskonto einzahlt. Dann kann das Finanzamt dies im schlimmsten Falle als Schenkung ansehen und vom zweiten Kontoinhaber die Zahlung von Schenkungssteuer verlangen. Allerdings gibt es auch hier Grenzen, unterhalb derer die Behörde Kulanz walten lässt. Als Summen werden hier bis zu 20.000 Euro innerhalb von zehn Jahren bei unverheirateten Paaren und immerhin 500.000 Euro bei verheirateten Paaren innerhalb desselben Zeitraums genannt.

Was kann mir bei einer Kontopfändung passieren?

AchtungEin gemeinsames Konto bringt nicht nur Vorzüge mit sich, sondern kann Sie im Extremfall sogar in richtig ernsthafte Schwierigkeiten stürzen – ohne, dass Sie selbst etwas dazu beigetragen hätten. Dies ist dann der Fall, wenn gegen den Mitinhaber des Gemeinschaftskontos aus welchen Gründen auch immer ein Pfändungsbeschluss festgelegt wurde. Was in solch einer Situation genau passieren kann, lesen Sie im Folgenden. Wieder einmal gibt es Unterschiede zwischen einem Und-Konto und einem Oder-Konto.

Bei einem Oder-Konto ist es möglich, dass das gesamte Guthaben auf dem Gemeinschaftskonto von den Gläubigern gepfändet wird. Dabei spielt es dann keine Rolle, ob der Pfändungsbeschluss lediglich gegen einen der Kontoinhaber vorliegt. Diese doch recht bizarre Situation liegt darin begründet, dass bei einem Gemeinschaftskonto der Variante Oder-Konto stets alle Verfügungsberechtigten gesamtschuldnerisch in die Haftung genommen werden. Schlimmstenfalls müssen Sie also für die Schulden Ihres Partners aufkommen. Dieser Fakt sollte Ihnen vor einer Kontoeröffnung auf jeden Fall bewusst sein.

Handelt es sich um ein Und-Konto, dann stellt sich der Sachverhalt schon wieder ganz anders dar. Hier ist es für einen Gläubiger wesentlich schwerer, eine Kontopfändung in die Wege zu leiten. Denn dies ist nur realisierbar, wenn gegen beide Kontoinhaber ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durchbekommen wurde. Dies wird nur in den seltensten Fällen so umsetzbar sein. Außerdem ist es so, dass die Kontoinhaber eine sogenannte Bruchteilgemeinschaft nachweisen können. Ist das der Fall, dann können Gläubiger lediglich anteilig pfänden – und zwar den Anteil, welcher dem Kontoinhaber zuzurechnen ist, welcher der Schuldner ist.

Sollten Sie tatsächlich einmal in eine solch missliche Lage geraten, dass eine Kontopfändung im Raum steht, dann raten wir Ihnen dringend dazu, den Rat eines fachkundigen Anwalts hinzuzuziehen, um bestmöglich aus der Situation herauszukommen.

Was geschieht mit einem Gemeinschaftskonto im Erbfall?

Wer ein gemeinsames Konto mit einer zweiten Person zusammen führt, der muss logischerweise auch damit rechnen, dass diese Person eines Tages versterben könnte. Doch was passiert dann mit dem Gemeinschaftskonto und auch dem darauf befindlichen Guthaben? Auch in diesem Kontext stellt sich die Lage unterschiedlich dar – je nachdem, ob es sich um ein Oder-Konto oder ein Und-Konto handelt.

Beim Oder-Konto treten im Falle des Todes eines der Inhaber dessen Erben an seine Stelle. Ihnen steht nun auch jener Teil des Guthabens zu, welcher vorher dem Verstorbenen gehörte. Ist dies nicht mehr klar feststellbar, dann wird von Gesetzes wegen davon ausgegangen, dass die Hälfte des vorhandenen Guthabens an die Erben übergeht. Generell wirkt sich der Todesfall jedoch nicht auf das Gemeinschaftskonto aus, das weiterhin vom noch lebenden Kontoinhaber ganz normal geführt werden kann. Auch Daueraufträge laufen bis auf weiteres weiter. Jedoch wird die Bank ein waches Auge auf die nun folgenden Kontobewegungen haben. So ist der noch lebende Kontoinhaber beispielsweise nicht dazu berechtigt, das gesamte auf dem Konto vorhandene Guthaben abzuheben.

Wenn es um ein Und-Konto geht, ist sowohl den Erben des Verstorbenen als auch dem überlebenden Kontoinhaber ein Zugriff auf das Gemeinschaftskonto nur mit gegenseitiger Zustimmung erlaubt. So besteht eine maximale gegenseitige Kontrolle. Es kann vorkommen, dass Oder-Konten aus Gründen der Sicherheit nach dem Tod eines der Kontoinhaber in ein Und-Konto umgewandelt werden. Somit ist sichergestellt, dass keine der beiden Parteien mehr ohne das Wissen der anderen Partei auf das Gemeinschaftskonto zugreifen kann.

Sollte ich einen Bonus für ein neues Gemeinschaftskonto in Anspruch nehmen?

Gemeinschaftskonto eröffnenDer Markt für Girokonten und dementsprechend auch Gemeinschaftskonten ist heute härter umkämpft als jemals zuvor. Das hat zur Folge, dass sich die Banken verschiedene Anreize überlegen, um bei den potenziellen Kunden zu punkten und diese für sich zu gewinnen. Wie das konkret vonstattengehen kann? Neben der Bewerbung der Konten als „kostenloses Gemeinschaftskonto“ werden immer wieder auch gerne Boni versprochen, wenn Sie bei der entsprechenden Bank ein gemeinsames Konto eröffnen. Ob 50 Euro, 100 Euro, 150 Euro oder sogar noch größere Summen – das wird natürlich auch auf Sie erst einmal sehr verlockend wirken.

Warum also nicht mit einem solch netten „Startguthaben“ loslegen? Eines steht fest: Ein derartiges Extrageld ist sicherlich eine schöne Sache. Allerdings sollten Sie sich unbedingt die Mühe geben, auch das Kleingedruckte zu lesen. Denn oftmals ist eine „aktive Nutzung“ des Kontos Pflicht, um den versprochenen Bonus überhaupt zu bekommen. Darunter verstehen verschiedene Banken dann nochmal etwas Unterschiedliches. Oftmals ist von einer bestimmten Anzahl an eingehenden Überweisungen innerhalb eines festgelegten Zeitraums die Rede. Weiterhin sind die Aktionen praktisch immer zeitlich befristet und es kann sein, dass bestimmte Personengruppen von Vorneherein ausgeschlossen werden.

Um von einer Bonus-Aktion nicht am Ende enttäuscht zu sein, sollten Sie sich immer die Bedingungen ganz genau durchlesen. Nichts wäre ärgerlicher als hinterher festzustellen, dass Sie für den Bonus aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht berechtigt sind.

Gibt es Alternativen zu einem Gemeinschaftskonto?

Das klassische Gemeinschaftskonto in Form eines Oder-Kontos ist zweifellos eine praktische Sache. Doch nicht alle sind bereit, dem Partner so sehr zu vertrauen, dass ein solches Konto für sie infrage kommt. Vielleicht sind Sie ja auch noch am überlegen, ob dies die einzig wahre Lösung ist, oder ob nicht auch Alternativen infrage kommen könnten.

Es wird natürlich niemand dazu verpflichtet, als Paar oder Wohngemeinschaft ein gemeinsames Konto zu beantragen. Sie können die Sache auch anders regeln, indem zum Beispiel ein Einzelkonto eröffnet wird, dieses jedoch mit einer Vollmacht ausgestattet wird. Dabei stellen Sie als Kontoinhaber Ihrem Partner eine Vollmacht über das Konto aus, sodass dieser dieses ebenfalls nutzen kann. Der Unterschied zum Oder-Konto ist jedoch, dass Ihr Partner nicht mit Ihnen auf einer gleichberechtigten Stufe steht und Sie immer noch am längeren Hebel sitzen. Je nachdem, in welcher Position Sie sich nun befinden, kann dies praktisch oder auch bedenklich sein.

Gesetzt den Fall, Sie möchten mit Ihrem Partner zusammen ein Konto nutzen, dann kann dieser Ihnen anstelle eines Gemeinschaftskontos auch eine Vollmacht für die Nutzung seines bisherigen Girokontos erteilen. Die Gefahr bei dieser Methode besteht jedoch darin, dass Ihnen praktisch jederzeit die erteilte Vollmacht ohne Begründung wieder entzogen werden kann. Sollte es beispielsweise zu einer schwerwiegenden Beziehungskrise kommen und Ihr Partner möchte Ihnen eines auswischen, dann könnte dieser so handeln und Sie hätten erst einmal keinerlei Zugriff mehr auf Ihre vorher selbst eingezahlten Beträge.

Warum sollte ich meinen Gemeinschaftskonto-Vergleich durchführen?

Wichtige UnterschiedeDamit Sie sich für das am besten zu Ihrer Situation passende Gemeinschaftskonto entscheiden, sollten Sie schon ein wenig in der Materie drin sein und Bescheid wissen, worauf es bei einem solchen Vergleich zu achten gilt. Die wichtigsten Vergleichskriterien haben wir Ihnen bereits weiter oben in diesem Artikel im Detail präsentiert. Hier soll es nun jedoch um die Frage gehen, warum Sie gerade diesen Gemeinschaftskonto-Vergleich hier nutzen sollten. Hierfür gibt es jede Menge guter Argumente, die wir für Sie in der nachfolgenden Auflistung zusammengestellt haben:

  • Hohes Maß an Transparenz
  • Kostenloser und unverbindlicher Vergleichsrechner

Auch für weniger internetaffine Nutzer sehr leicht zu bedienen

  • 100 Prozent Sicherheit bei der Datenübertragung
  • Tagesaktuelle Konditionen für alle relevanten Gemeinschaftskonten
  • Ausführliche Detailinfos zu jedem Konto
  • Hinweise zu laufenden Bonus-Aktionen
  • Nur ein weiterer Mausklick zur Kontobeantragung

Vielleicht findet gerade zum Zeitpunkt Ihres Vergleichs eine attraktive Bonusaktion bei einer der gelisteten Banken statt, von der Sie dann direkt profitieren können. Sie sollten sich von derartigen Aktionen jedoch nicht dazu verleiten lassen, andere Vergleichskriterien zu vernachlässigen. Am Wichtigsten ist schließlich immer noch, dass das Konto an sich zu Ihnen passt und dies auch auf lange Sicht gesehen. Insofern sollten Sie einen Startbonus für das Gemeinschaftskonto lediglich als das betrachten, was er auch ist: ein nettes Extra.

Sie möchten von Ihrem Gemeinschaftskonto häufiger Bargeld am Automaten abheben? Dann achten Sie bei Ihrem Vergleich insbesondere darauf, an wie vielen Geldautomaten in Deutschland die Bargeldabhebung kostenlos ist. Hierbei gibt es teils erhebliche Unterschiede von Konto zu Konto.

In nur drei Schritten zu Ihrem Gemeinschaftskonto

VariantenSie sind sich mittlerweile vollkommen sicher und möchten für sich und Ihren Partner auf jeden Fall ein Gemeinschaftskonto eröffnen? Unter Umständen sind Sie aber noch ein wenig skeptisch, dass das Ganze eine ziemlich aufwändige Prozedur werden könnte? In diesem Fall können wir Sie beruhigen. Denn im Endeffekt sind es nicht mehr als drei einfache Schritte, die Sie jetzt noch von dem neuen, gemeinsamen Konto trennen. Welche dies sind, zeigen wir Ihnen hier:

  1. Führen Sie einen Gemeinschaftskonto-Vergleich durch: Der erste Schritt ist schon mal kein Hexenwerk. Denn beispielsweise hier auf dieser Seite finden Sie einen kostenlosen und leicht verständlichen Vergleichsrechner, den wir Ihnen denn auch ans Herz legen möchten, um sich einen Überblick über die Konditionen der diversen Banken zu verschaffen. Sie müssen nur ein paar wenige wichtige Angaben machen, dann können Sie den Vergleich auch schon per Mausklick starten und bekommen schon kurz darauf alle infrage kommenden Angebote auf Ihrem Bildschirm angezeigt.
  2. Wählen Sie das passende Konto aus: Nachdem Schritt 1 vielleicht sogar überraschend schnell über die Bühne ging, sollten Sie sich für den nächsten Schritt umso mehr Zeit nehmen. Jetzt sind Sie nämlich gefordert, aus der Vielfalt an Angeboten das für Sie und Ihren Partner am besten passende Gemeinschaftskonto auszusuchen. Hierbei kann es von Vorteil sein, dass Sie sich untereinander austauschen können und vier Augen sehen ja bekanntlich auch stets mehr als nur zwei. Wichtig ist es, dass Sie sich die Mühe machen, immer auch das Kleingedruckte zu studieren und auf Details Wert zu legen. Welche Vergleichskriterien von Bedeutung sind, haben wir Ihnen weiter oben in diesem Ratgeber erläutert.
  3. Beantragen Sie Ihr gewünschtes Gemeinschaftskonto: Sie haben ein Konto gefunden, das genau Ihren Anforderungen entspricht oder Ihrer Idealvorstellung von den vorhandenen Angeboten doch zumindest am nächsten kommt? Sehr schön. Dann müssen Sie das ausgewählte Gemeinschaftskonto jetzt nur noch beantragen beziehungsweise eröffnen. Im Normalfall sollte es zumindest keine Hürden geben, wenn Ihre Bonität in Ordnung ist. Klicken Sie also einfach auf den Button „zur Bank“, um Ihr zukünftiges Gemeinschaftskonto zu eröffnen.

Beide Kontoinhaber werden sich auf jeden Fall noch der Bank gegenüber legitimieren müssen, was entweder über das klassische PostIdent-Verfahren oder auch über das moderne und schnellere VideoIdent-Verfahren erfolgen kann. Nachdem all diese Schritte erledigt wurden, wird das Kreditinstitut Ihnen Ihre Kontounterlagen und Ihre Girocard auf dem Postweg zukommen lassen. Sollte eine Kreditkarte mit zum Leistungsumfang gehören, dann wird diese selbstverständlich ebenfalls geliefert.

Kann ich mein bereits bestehendes Girokonto in ein Gemeinschaftskonto umwandeln? Bei den meisten Banken sollte dies kein Problem darstellen. Fragen Sie aber am besten einmal direkt bei Ihrem Kreditinstitut nach, ob eine solche Umstellung möglich ist und welche Formulare dafür gegebenenfalls ausgefüllt und welche Dokumente vorgelegt werden müssen. Selbstverständlich ist auch eine Umwandlung eines Gemeinschaftskontos in ein Einzelkonto im Normalfall problemlos möglich.

Gibt es einen Gemeinschaftskonto-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenGerade bei Finanzthemen sind viele Verbraucher besonders kritisch und ziehen gerne noch eine weitere Meinung hinzu, ehe sie sich entscheiden. Wenn es Ihnen ähnlich geht, dann werden Sie sich sicherlich dafür interessieren, was eigentlich die renommierte Stiftung Warentest zum Thema Gemeinschaftskonto sagt. Vielleicht gibt es dort ja sogar einen speziellen Gemeinschaftskonto-Test? Dies ist in dieser Form zwar nicht der Fall, allerdings haben sich die Fachleute der Stiftung durchaus mit dem Thema auseinandergesetzt. Informationen rund um das Gemeinschaftskonto wurden auf einer eigens dafür eingerichteten Seite für Sie zusammengetragen.

Wenn Sie es dann doch gerne noch etwas konkreter haben möchten, legen wir Ihnen gerne den Girokonto- und Onlinebanking-Test der Stiftung Warentest ans Herz. Dieser große Vergleich enthält Details über insgesamt 294 Kontomodelle von 127 Banken. Vielleicht ist hier ja auch ein Konto dabei, welches für Sie und Ihren Partner als Gemeinschaftskonto infrage kommen könnte? Die Testergebnisse können sie sich gegen eine kleine Gebühr freischalten lassen und dann als PDF-Datei herunterladen.

Einen expliziten Gemeinschaftskonto-Test werden Sie auch beim Magazin Öko Test nicht geboten bekommen. Die Experten der Zeitschrift haben jedoch beispielsweise 265 Giro- und pfändungssichere Konten auf Herz und Nieren getestet. Wenn Sie dieses Thema interessiert, dann können Sie dazu
über diesen Link mehr erfahren. Zudem bieten sich die gängigen Videoportale als Informationsquelle an, wobei Sie hier genau schauen sollten, welchen Inhalten Sie Vertrauen schenken.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Gemeinschaftskonto

Die unterschiedlichsten Fragen zum Thema Gemeinschaftskonto kursieren im Netz in diversen Foren. Damit Sie nicht erst umständlich recherchieren müssen, haben wir an dieser Stelle einen eigenen kleinen FAQ-Bereich für Sie eingerichtet, in dem zumindest einige der am häufigsten gestellten Fragen rund um das Gemeinschaftskonto kurz und prägnant beantwortet werden.

FAQ

Warum sollte ich überhaupt ein Gemeinschaftskonto eröffnen?

Wenn Sie mit Ihrem Partner schon länger zusammenleben oder gar miteinander verheiratet sind, dann wird es zwangsläufig immer mehr Ausgaben geben, die Sie gemeinsam tätigen möchten. Angefangen bei der Zahlung der Miete über Kosten für Telefon und Internet bis hin zu Mitgliedschaften bei Streamingdiensten – über ein Gemeinschaftskonto lassen sich all diese Dinge komfortabel abbuchen und beide Partner behalten stets einen Überblick über die Ausgaben. Wenn beide Partner regelmäßig einen gemeinsam beschlossenen Anteil auf das gemeinsame Konto überweisen, ist das Ganze auch eine sehr faire und gerechte Sache.

Welche Arten von Gemeinschaftskonten gibt es?

Im Wesentlich gibt es zwei verschiedene Arten von Gemeinschaftskonten: das sogenannte Oder-Konto sowie das Und-Konto. Bei den meisten Gemeinschaftskonten handelt es sich um ein Oder-Konto, bei dem beide Partner auch unabhängig voneinander Überweisungen tätigen oder Geld abheben können. Bei einem Und-Konto ist bei jeder Aktion die Zustimmung beider Kontoinhaber vonnöten. Das sorgt für jeden Einzelnen zwar für noch mehr Sicherheit und Kontrolle. In der Praxis gestaltet es vieles aber auch wesentlich aufwändiger und komplizierter, weswegen die meisten dann doch auf ein Oder-Konto zurückgreifen und diese Variante bevorzugen.

Was kostet ein Gemeinschaftskonto?

Was die möglicherweise anfallenden Kosten angeht, kommt es ganz darauf an, bei welcher Bank Sie Ihr Gemeinschaftskonto eröffnen. Letztendlich ist es hier nicht anders als bei ganz normalen Girokonten auch. Es gibt Angebote, bei denen Sie recht hohe Kontoführungsgebühren zahlen müssen und es gibt wiederum andere Konten, bei denen die Kontoführung komplett kostenlos ist. Natürlich können noch andere Kosten anfallen, wenn Sie beispielsweise den Dispokredit in Anspruch nehmen oder eine Ersatzkarte benötigen. Auch die Zusendung einer solchen Karte kostet bei manchen Banken nichts und ist Teil des Leistungsumfangs. Achten Sie ganz einfach bei Ihrem Gemeinschaftskonto-Vergleich auf alle wesentlichen Details.

Gibt es ein Gemeinschaftskonto mit Kreditkarte?

Manch einem Verbraucher mag eine Girocard für das Gemeinschaftskonto genügen, um damit Geld abzuheben und bargeldlos zu bezahlen. Noch eine Spur flexibler, gerade bei Reisen ins Ausland, sind Sie jedoch mit einer Kreditkarte unterwegs. Insofern kann es keine schlechte Idee sein, sich für ein Gemeinschaftskonto mit Kreditkarte zu entscheiden. Wie bei den Girokonten für Einzelnutzer gibt es hier mittlerweile ein breites Angebot an Auswahlmöglichkeiten. So bieten viele Banken ein Gemeinschaftskonto an, bei dem die Kreditkarte kostenlos mit dabei ist. Wenn Sie gerne unbedingt eine Visa Card oder eine Mastercard haben wollen, achten Sie auf diesen Punkt in den Produktbeschreibungen.

Muss ich beim Gemeinschaftskonto Steuern zahlen?

Grundsätzlich ist es in der Bundesrepublik Deutschland so, dass Sie auf jegliche Art von Einkünften aus Kapitalerträgen Steuern zahlen müssen. Die Steuer nennt sich in diesem Fall Abgeltungssteuer. Zwar ist es generell so, dass Ledige durch die Erteilung eines Freistellungsauftrags einen Freibetrag in Höhe von 801 Euro geltend machen können – bei Verheirateten liegt die Summe sogar bei 1.602 Euro insgesamt –, allerdings stellt sich der Sachverhalt bei einem Gemeinschaftskonto nochmal etwas anders dar als bei einem Einzelkonto. Denn bei einem gemeinsamen Konto ist es tatsächlich nur Ehepartnern erlaubt, einen Freistellungsauftrag zur Steuerbefreiung einzureichen. Unverheiratete bleiben außen vor. Wobei festzuhalten ist, dass bei dieser Art von Konten die Zinsgewinne ohnehin in einem marginalen Bereich bleiben dürften – sofern die Bank denn überhaupt Habenzinsen ausschüttet.

Erhält jeder Kontoinhaber eine eigene Girocard?

Wenn schon ein gemeinsames Konto eingerichtet wird, dann sollten beide Kontoinhaber dies auch wirklich komplett unabhängig voneinander nutzen können. Dies wird dadurch gewährleistet, dass jeder eine eigene Girocard besitzt und diese im Alltag einsetzen kann. Doch gibt es neben der Hauptkarte die Partnerkarte bei einem Gemeinschaftskonto immer automatisch dazu? Dies wird von Bank zu Bank unterschiedlich gehandhabt. Nicht selten müssen Sie die Partnerkarte selbst aktiv beantragen, teilweise wird sogar eine gesonderte Gebühr dafür fällig. Die Möglichkeit, eine zu bekommen, sollte aber immer gegeben sein.

Was passiert, wenn ein Kontoinhaber stirbt?

Der Tod eines Partners ist immer eine traurige Angelegenheit. Zusätzliche Konsequenzen entstehen für Sie, wenn Sie ein gemeinsames Konto haben. Im Normalfall ist es so, dass nach einem Todesfall die rechtmäßigen Erben an die Stelle des Kontoinhabers treten. Es kann gut sein, dass diesen dann auch die Hälfte des Guthabens auf dem Gemeinschaftskonto zugesprochen wird – selbst wenn Ihr Partner weniger eingezahlt haben sollte. Am besten halten Sie derartige Dinge bereits vorab in schriftlicher Form fest, damit es im Ernstfall nicht noch Unstimmigkeiten mit den Erben gibt. Bei einem Und-Konto ergibt sich darüber hinaus die Problematik, dass Sie als Kontoinhaber nun nur noch gemeinsam mit den Erben auf das Gemeinschaftskonto zugreifen können.

Fazit: Die Wahl des richtigen Gemeinschaftskontos will wohlüberlegt sein

Wichtiger HinweisIn einem Punkt werden sich alle einig sein: Ein Gemeinschaftskonto als solches ist für Ehepaare oder feste Lebenspartner eine überaus praktische Sache, die im Alltag in puncto Finanzen einiges erleichtern kann. Gleiches gilt auch beispielsweise für Wohngemeinschaften, die über ein solches Konto gemeinsame Ausgaben abwickeln können, ohne dass das Geld alleine einer einzigen Person anvertraut werden muss. Beim Gemeinschaftskonto sind alle Kontoinhaber gleichberechtigt involviert – ganz im Gegensatz zu einem Modell, bei dem ein Kontoinhaber anderen lediglich eine Vollmacht erteilt.

Welches Gemeinschaftskonto nun aber beantragen? Hier sollten Sie sich vor allem mit der Frage beschäftigen, ob es ein sogenanntes Oder-Konto oder ein Und-Konto werden soll. Hierbei kommt es maßgeblich auf den konkreten Verwendungszweck an. Bei Erbengemeinschaften etwa, die in vielen Fällen eher Zweckgemeinschaften sind, wird gerne auf ein Und-Konto gesetzt, weil hier jeder eine bessere Kontrolle über die anderen hat. In Partnerschaften, in denen sich die Partner vertrauen, ist hingegen das Oder-Konto die bevorzugte Wahl, weil hier jeder der Kontoinhaber unabhängig vom anderen handeln und beispielsweise Aktionen wie Überweisungen durchführen kann.

Wie bei einem herkömmlichen Girokonto für Einzelpersonen sollten Sie auch beim Gemeinschaftskonto überlegen, welche Art von Gebühren Sie bereits sind zu zahlen und welche Sie sich auf alle Fälle sparen möchten. Kontoführungsgebühren zum Beispiel muss in der heutigen Zeit an sich niemand mehr zahlen. Um die tagesaktuellen Konditionen aller relevanten Banken in Erfahrung zu bringen, nutzen Sie einfach unseren unverbindlichen Gemeinschaftskonto-Vergleich. Hierbei können Sie auch aussuchen, ob Sie zum Beispiel eine kostenlose Kreditkarte zum Konto dazu erhalten möchten oder ob Ihnen niedrige Dispozinsen besonders wichtig sind. Wir wünschen Ihnen ein gutes Händchen beim Auswählen.