Aktueller Festgeldanlage Vergleich mit hohen Zinsen

Anlagebetrag:
Anlagezeitraum:
  • Geprüfte Einlagensicherung
  • Unbegrenzte Höchstanlage
  • Oft keine Mindesteinlage
  • Hohe Zinsen sichern

Festgeldanlage Vergleich 2019 – Finden Sie jetzt Ihre beste Geldanlage in Festgeld

Die Möglichkeiten im Bereich der Geldanlage sind in der heutigen Zeit so vielfältig wie nie. So können Sie aus den verschiedensten Optionen wählen – je nachdem, wie wichtig Ihnen Faktoren wie Rendite, Flexibilität und Sicherheit sind. Als besonders sicher gilt eine Festgeldanlage. So verwundert es nicht, dass sich nach wie vor zahlreiche Sparer dafür entscheiden. Zwar können Sie hier nicht mit vergleichbaren Renditechancen rechnen wie beispielsweise an der Börse. Dafür aber können Sie sich beim Festgeld absolut sicher sein, dass Sie die Anlagesumme nebst Zinsen auf jeden Fall am Ende der Laufzeit ausgezahlt bekommen.

Natürlich gilt es auch bei dieser Anlageform die besten Konditionen zu finden, um maximal profitieren zu können. Ermitteln Sie mit unserem praktischen Festgeldanlage-Vergleich im Handumdrehen die Festgeldanlage mit den besten Zinsen und gelangen Sie per Mausklick direkt zur entsprechenden Bank, um dort Ihr Konto zu beantragen. In unserem Ratgeber geben wir Ihnen wertvolle Tipps und Tricks, wie Sie erfolgreich Festgeld anlegen und Ihre Rendite optimieren. Werfen Sie auch einen Blick in den FAQ-Bereich, in welchem häufig gestellte Fragen beantwortet werden. Zudem erfahren Sie, ob die Stiftung Warentest oder das Magazin Öko Test einen Festgeldanlage-Test durchgeführt haben.

Transparent und einfach: So nutzen Sie den Festgeldanlage-Vergleichsrechner

Festgeld anlegen als solches ist keine komplizierte Prozedur, die nur Fachleute beherrschen können, sondern diese Form der Geldanlage steht wirklich jedem offen. Sie müssen also kein Experte sein, um eine Festgeldanlage zu starten. Wichtig ist es dennoch, dass Sie nicht einfach das erstbeste Konto nehmen. Denn es gibt hinsichtlich der Konditionen doch bisweilen große Unterschiede. Nutzen Sie daher unseren praktischen Festgeldanlage-Vergleich, um das Maximum an Rendite für sich herauszuholen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie den Vergleichsrechner am effektivsten nutzen:

  1. FestgeldanlageAls erstes müssen Sie den gewünschten Anlagebetrag in Euro in die Suchmaske eingeben. Sie haben dabei völlig freie Wahl. Überlegen Sie sich also einfach, welche Summe Sie in Festgeld anlegen wollen beziehungsweise können.
  2. Im nächsten Schritt müssen Sie festlegen, welche Laufzeit Ihre Festgeldanlage haben soll. Wählen Sie hierzu aus dem Drop-Down-Menü beim Punkt „Anlagezeitraum“ den gewünschten Zeitraum aus. Von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren ist vieles möglich.
  3. Gehen Sie jetzt auf „Vergleich starten“, um sich die aktuellen Angebote im Bereich der Geldanlage in Festgeld berechnen zu lassen. Schon wenige Augenblicke später wird Ihnen eine Liste an Festgeldkonten verschiedener Banken angezeigt. Die Angebote mit den besten Zinsen stehen immer ganz oben.
  4. Vergleichen Sie nicht alleine die Höhe der Zinsen, sondern auch die anderen Konditionen sorgfältig miteinander. Achten Sie zum Beispiel auf Aspekte wie die Häufigkeit der Zinsausschüttungen, eine etwaige Mindestanlage oder Höchstanlage sowie die Einlagensicherung.
  5. Nachdem Sie die passende Festgeldanlage für Ihre Bedürfnisse ermittelt haben, klicken Sie einfach auf „Zur Bank“. Sie werden automatisch zum entsprechenden Kreditinstitut weitergeleitet und müssen jetzt nur noch auf der dortigen Seite Ihr neues Festgeldkonto beantragen.

Ein wichtiger Punkt bei einem Festgeldanlage-Vergleich ist auch die sogenannte Zinsstaffel. Denn es ist so, dass die Banken für höhere Einlagesummen tendenziell auch höhere Zinsen gewähren. Achten Sie also darauf, dass Sie auch wirklich den bestmöglichen Zinssatz erwischen. Auf der anderen Seite sollten Sie ein wenig vorsichtig sein und keine zu große Summe auf dem Festgeldkonto parken. Zumindest gehört hier kein Geld hin, das Sie im Alltag unter Umständen doch einmal spontan benötigen könnten. Welche Vergleichskriterien sonst noch eine Rolle spielen, erfahren Sie weiter unten in diesem Artikel in ausführlicher Form.

Welcher Anlagebetrag ist bei einer Festgeldanlage ideal? Es gibt nicht „den idealen Betrag“. Denn Sie alleine müssen entscheiden, wie viel Geld Sie für solch einen Zweck zur freien Verfügung haben. Auf gar keinen Fall sollten Sie zu knapp kalkulieren und Ihre finanzielle Notreserve auf ein Festgeldkonto einzahlen. Denn Sie müssen immer daran denken, dass Sie – im Gegensatz zum Tagesgeld – beim Festgeld während der Laufzeit keinen Zugriff auf Ihr Erspartes haben.

Was ist eine Festgeldanlage?

Wenn Sie eine Summe Ihrer Wahl auf ein Festgeldkonto einzahlen, wird dies als Festgeldanlage bezeichnet. Nach wie vor erfreut sich diese Form der Geldanlage bei vielen Menschen großer Beliebtheit, da sie sehr sicher ist und Sie dabei praktisch kein Risiko eingehen. Sie können sich absolut sicher sein, dass Sie die eingezahlte Summe am Ende der Laufzeit auch wieder zurückbekommen – mitsamt den während dieses Zeitraums erwirtschafteten Zinsen.

Zu den wichtigsten Merkmalen einer Festgeldanlage zählt, dass Sie hier eine Zinsgarantie erhalten. Der am Anfang der Laufzeit vereinbarte Zinssatz gilt also für die gesamte Dauer der Geldanlage und kann von der Bank nicht einfach wieder über Nacht verändert werden. Somit haben Sie ein hohes Maß an Sicherheit und müssen nicht, wie etwa beim Tagesgeld, mit täglich sinkenden Zinssätzen rechnen. Die Festgeldanlage wird von Fachleuten auch als Termineinlage bezeichnet. Das rührt daher her, dass Sie mit der Bank eben eine feste Laufzeit vereinbaren, für welche Sie dem Kreditinstitut Ihr Erspartes zur Verfügung stellen.

Das zweite entscheidende Merkmal der Festgeldanlage ist, dass während des Anlagezeitraums eine Kündigung nicht einfach so möglich ist. Auch hier bietet sich der Vergleich mit dem Tagesgeldkonto an, wo Sie eben über eine solche Flexibilität verfügen und jederzeit kündigen und Ihr Geld anderweitig anlegen können. Aus diesem Grund sollten Sie sich bei einer Festgeldanlage auch stets absolut sicher sein, dass Sie die angelegte Summe nicht doch kurzfristig brauchen. Sonst könnte es nämlich problematisch werden. Wenn Sie jedoch vorab gewissenhaft kalkulieren, sollten Sie auf der sicheren Seite sein.

Unter bestimmten Umständen lässt sich sogar eine Festgeldanlage kündigen. Sie sind hierbei jedoch auf das Wohlwollen der Bank angewiesen und müssen damit rechnen, das alle bis zum Zeitpunkt der Kündigung erzielten Zinserträge verloren gehen.

Geldanlage in Festgeld: Was sind die Vorteile und Nachteile?

Eine Festgeldanlage hat – wie auch jede andere Form der Geldanlage – nicht nur Vorteile, sondern auch gewisse Nachteile. Daher ist es wichtig herauszufinden, welche Aspekte für und welche eher gegen das Festgeld sprechen, damit Sie sich Ihr eigenes Bild machen und entsprechend abwägen können. Denn nicht für jeden ist es das Richtige, wobei viele auf die positiven Aspekte schwören. Schauen Sie sich einfach die folgende Übersicht an und treffen Sie Ihre persönliche Entscheidung.

  • Garantierter Zinssatz über den gesamten Anlagezeitraum
  • Transparent und unkompliziert auch für Laien
  • Im Idealfall deutlich höhere Zinsen als auf Tagesgeldkonten
  • Laufzeit der Festgeldanlage individuell auswählbar
  • In der Regel wird keine oder nur eine geringe Mindesteinlage gefordert
  • Kontoführung ist immer kostenlos
  • Einlagensicherung sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit
  • Zusätzlich profitieren von einem Bonus für Neukunden
  • Deutlich unflexibler als ein Tagesgeldkonto
  • Schwierigkeit, im Fall der Fälle an das Geld heranzukommen
  • Im Vergleich zum Handel mit Aktien und Wertpapieren geringe Rendite

Letztendlich müssen Sie sich also entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Maximale Sicherheit oder mehr Flexibilität? Denn wer es gerne möglichst flexibel haben möchte, der fährt zweifelsohne besser mit einem Tagesgeldkonto. Allerdings müssen Sie dabei dann berücksichtigen, dass sich die Zinssätze ständig ändern können und Sie schlimmstenfalls alle paar Monate die Bank wechseln müssen, um stets die besten Zinsen zu bekommen.

Klar ist auch, dass die Zinsen bei einer Festgeldanlage niemals mithalten können werden mit den Gewinnen, die Ihnen bestenfalls beispielsweise an der Börse winken. Sie müssen sich jedoch auch dessen im Klaren sein, dass bei Geschäften mit Aktien und Wertpapieren im schlimmsten Fall massive Verluste drohen können. Diese Gefahr gibt es beim Festgeld überhaupt nicht. Hier können Sie dank der gesetzlichen Einlagensicherung ruhig schlafen und müssen sich selbst bei höheren Summen keine Sorgen machen.

Einige Banken gehen mit einem besonderen Bonus auf Neukundenfang, den Sie erhalten, wenn Sie eine bestimmte Summe auf Ihr Festgeldkonto einzahlen. Solch ein Bonus kann überaus verlockend wirken. Sie sollten jedoch niemals ausschließlich deswegen zu einem bestimmten Kreditinstitut gehen, sondern ihn eher als Bonbon sehen, wenn sonst auch alles passt mit dem Konto.

Wie lange ist die Laufzeit bei einer Festgeldanlage?

Wenn Sie eine Festgeldanlage planen, werden Sie sich möglicherweise die Frage stellen, wie es eigentlich mit der Laufzeit aussieht. Wer legt sie fest und welchen Einfluss haben Sie selbst darauf? Hierzu ist ganz klar zu sagen, dass Sie als Kunde in diesem Fall selbstverständlich der ausschlaggebende Faktor sind. Sie alleine bestimmen letztendlich, wie lange Sie Ihr Erspartes auf dem Festgeldkonto Ihrer Wahl anlegen möchten. Dabei geben die Banken jedoch zumindest einen gewissen Rahmen vor.

So ist es zum Beispiel im Regelfall bei einer Festgeldanlage nicht möglich, das Geld nur für wenige Wochen anzulegen. Stattdessen wird die Bank normalerweise mindestens von einer Anlagedauer von einem Monat ausgehen. Üblich sind eher mehrere Monate als Minimum oder gar einige Jahre. Wenn Sie möchten, können Sie heutzutage durchaus auch ein Festgeldkonto mit einer Laufzeit von sechs oder sieben Jahren abschließen.

Je länger die Laufzeit Ihrer Festgeldanlage ist, desto höher sind auch Ihre Aussichten auf eine ordentliche Rendite. Denn oftmals staffeln die Banken die Zinssätze so, dass diese bei einem Vertrag mit einer langen Laufzeit besser sind als bei kurzen Laufzeiten. Unter Umständen können Sie sogar zusätzlich noch von einem Zinseszinseffekt profitieren.

Welche Vergleichskriterien sind bei einer Festgeldanlage entscheidend?

Festgeldanlage VergleichUm einen Festgeldanlage-Vergleich wirklich fundiert durchführen zu können, ist es wichtig, dass Sie wissen, was Sie da tun. Denn wenn Sie keine Ahnung haben, auf welche Vergleichskriterien Sie in erster Linie achten sollten, kann dies schnell zu einer falschen Entscheidung führen, die Sie später bereuen. Aus diesem Grund haben wir für Sie die folgende Checkliste zusammengestellt, die Sie am besten bei Ihrem persönlichen Vergleich Punkt für Punkt durchgehen und abhaken. Natürlich ist es am Ende Ihre Entscheidung, welche Vergleichskriterien für Sie in der Gewichtung ganz oben stehen.

  • Wo gibt es die besten Festgeldzinsen? Der Zinssatz spielt ohne Frage eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für eine Festgeldanlage. Selbstverständlich möchten Sie das Maximum an Rendite herausholen und da können selbst kleine Unterschiede beim Zinssatz auf Dauer einiges ausmachen. Je mehr Geld Sie anlegen wollen, desto größer wird hier auch die Differenz sein zwischen einem sehr guten und einem weniger guten Zinssatz.
  • Wie oft werden die Zinsen ausgeschüttet? Die allermeisten Angebote im Bereich der Festgeldanlage sind so konzipiert, dass Sie am Ende der vereinbarten Laufzeit eine einmalige Zinsausschüttung auf Ihr Konto gutgeschrieben bekommen. Es gibt jedoch auch das eine oder andere Festgeldkonto, bei dem schon während der Laufzeit regelmäßig Zinsen auf das Anlagekonto ausgezahlt werden. Das ist dann natürlich ideal für Sie, da Sie zusätzlich zu einem attraktiven Zinssatz von dem sogenannten Zinseszinseffekt profitieren werden. Auch hier gilt: Je größer die Anlagesumme, desto stärker macht sich der Effekt bemerkbar.
  • Ab welcher Einlagesumme gibt es den höchsten Zinssatz? Unbedingt wissen sollten Sie auch, dass die meisten Banken bei der Festgeldanlage auf eine sogenannte Zinsstaffel setzen. Das bedeutet, dass Sie bei einer sehr kurzen Anlagedauer mit einem eher niedrigen Zinssatz rechnen müssen. Je länger Sie Ihr Geld der Bank überlassen, desto höher wird der Zinssatz sein. Prüfen Sie also vorab, ab welcher Einlagesumme Sie den höchsten Zinssatz bekommen und überlegen Sie sich dann, ob Sie so lange auf Ihr Erspartes verzichten können.
  • Gibt es eine Mindestanlage? Nicht bei jeder Bank sind Sie, was die Höhe Ihrer Festgeldanlage angeht, komplett frei. Einige Kreditinstitute schreiben auch eine sogenannte Mindestanlage vor. Wenn diese zum Beispiel 1.000 Euro beträgt, müssen Sie mindestens diesen Betrag auf Ihr Festgeldkonto packen, um ein solches eröffnen zu können. Jedoch gibt es auch genügend Anbieter, bei denen diese Grenze spürbar niedriger liegt. Sie sollten nur bei Ihrem Festgeldanlage-Vergleich darauf achten, um keine unschöne Überraschung zu erleben.
  • Wie sieht es mit einer Höchstanlage aus? Ähnlich der Mindestanlage legen einige Banken auch eine Höchstanlage fest. In diesem Fall heißt das dann, dass Sie maximal eine bestimmte Summe auf dem entsprechenden Festgeldkonto anlegen können. Ein Beispiel für eine solche Höchstanlage sind etwa 100.000 Euro, wobei dies von Bank zu Bank stark variieren kann. Teilweise gibt es auch gar kein Maximum und Sie können so viel Geld wie Sie möchten auf dem Konto anlegen.
  • Welche Möglichkeiten der Legitimationsprüfung gibt es? Um ein Festgeldkonto eröffnen zu können, ist eine Legitimationsprüfung erforderlich. Diese wurde über viele Jahre hinweg quasi ausschließlich über das sogenannte Post-Ident-Verfahren durchgeführt. Dabei mussten Sie mit den Antragsunterlagen zu einer Postfiliale gehen, wo der Mitarbeiter Ihre Identität bestätigen musste. Auch heute noch wenden viele Banken dieses Verfahren an. Immer mehr Kreditinstitute bieten jedoch zumindest als Alternative das Video-Ident-Verfahren an. Dies können Sie von zu Hause aus durchführen und zum Beispiel im Rahmen eines Video-Chats mit einem Bankmitarbeiter Ihre Identität nachweisen. Wie Sie sich denken können, geht das wesentlich schneller als die klassische Methode.
  • Welche Einlagensicherung greift bei der Festgeldanlage meiner Wahl? Grundsätzlich müssen Sie sich bei Festgeldkonten innerhalb Europas nicht wirklich Sorgen um Ihr Geld machen. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, ein wenig genauer hinzusehen, in welchem Land die Bank Ihrer Wahl ihren Sitz hat. Denn während einige Länder von Ihrem Rating her sehr gut eingestuft sind, ist dies bei anderen weniger der Fall. Generell gilt: Ihre Festgeldanlage ist bei europäischen Banken bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Bei deutschen Banken sind es sogar noch größere Summen, die bei einer ohnehin eher unwahrscheinlichen Bankenpleite geschützt wären.
  • Sind Neukundenboni für Sie interessant? Manch eine Bank bietet für Neukunden einen speziellen Bonus an, wenn sie sich für eine Festgeldanlage beim jeweiligen Unternehmen entscheiden. Diese Boni erscheinen natürlich direkt attraktiv, allerdings sollten Sie auch hier stets genauer hinschauen. Studieren Sie aufmerksam die Bedingungen, unter denen der Bonus tatsächlich ausgezahlt wird, um sich eine etwaige Enttäuschung zu sparen. Teilweise wird nämlich eine bestimmte Mindestanlage verlangt, um die zusätzliche Bonuszahlung erhalten zu können.
Was ist der Habenzins? Der Habenzins unterscheidet sich von den sogenannten Sollzinsen, welche jedoch bei einer Festgeldanlage keine Rolle spielen. Denn sie können bei einem Festgeldkonto schlichtweg nicht anfallen, da diese Art von Konto dafür nicht konzipiert wurde. Sollzinsen fallen hingegen beispielsweise bei Ihrem Girokonto an, wenn Sie dies überziehen oder auch bei einem Kredit. Im Gegensatz dazu versteht man unter Habenzinsen die Zinsen, welche Ihnen von der Bank gutgeschrieben werden und auf die alle Sparer aus sind. Leider liegen die Zinssätze der Habenzinsen stets deutlich unter denen der Sollzinsen.

Glossar zum Thema Festgeldanlage

Festgeldkonto

Das Festgeldkonto stellt gewissermaßen die Basis bei jeder Festgeldanlage dar. Um Festgeld anlegen zu können, müssen Sie bei einer Bank Ihrer Wahl ein solches Konto eröffnen. Erst dann können Sie die gewünschte Summe dort einzahlen. Um sich die besten Zinsen zu sichern, sollten Sie vor der Kontobeantragung einen umfangreichen Festgeldanlage-Vergleich durchführen, wozu Sie den Vergleichsrechner hier auf der Seite nutzen können.

Laufzeit

Ein entscheidender Faktor bei jeder Festgeldanlage ist die Laufzeit. So müssen Sie vorab entscheiden, für welchen Zeitraum Sie der Bank Ihr Erspartes anvertrauen möchten. Dieser Zeitraum wird dann als Laufzeit bezeichnet. Von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren ist grundsätzlich alles möglich. Sie sollten jedoch bedenken, dass mittlere und längere Laufzeiten in aller Regel mit deutlich attraktiveren Zinssätzen einhergehen als sehr kurze Laufzeiten. Am besten ist es, wenn Sie einen gesunden Mittelweg finden zwischen hohen Zinsen und Flexibilität.

Zinssatz

Bei der Frage nach der besten Festgeldanlage spielen Sie stets eine mitentscheidende Rolle: Die Zinsen. In welcher Höhe Ihnen Zinsen ausgezahlt werden, bestimmt maßgeblich der Zinssatz. Je höher dieser ist, desto höher wird auch Ihre Rendite liegen. Daher werden Ihnen bei den Ergebnissen unseres Vergleichsrechners die Banken mit den höchsten Zinssätzen auch ganz oben angezeigt.

Anlagesumme

Die Anlagesumme kann auch als Anlagebetrag bezeichnet werden. Gemeint ist damit die Menge an Geld, die Sie als Festgeldanlage auf das entsprechende Konto einzahlen wollen. Zwar werden von manchen Kreditinstituten Mindestanlagen und Höchstanlagen vorgegeben, grundsätzlich sind Sie jedoch völlig frei in der Festlegung Ihrer Anlagesumme. Am besten legen Sie nur soviel Geld auf einem Festgeldkonto an, dass Sie unabhängig davon noch einen finanziellen Puffer für Notsituationen haben.

Anlagedauer

Der Begriff Anlagedauer ist im Prinzip identisch mit der Laufzeit. Es wird damit der Zeitraum Ihrer Festgeldanlage bezeichnet, von der Einzahlung auf Ihr Festgeldkonto bis zur finalen Auszahlung mitsamt der Zinsen. Sie können die Anlagedauer vom Grundsatz her frei wählen. Allerdings kann es sein, dass Sie je nach Bank gewisse Vorgaben gemacht bekommen, was mindestens verlangt wird und wie lange eine Festgeldanlage höchstens möglich ist.

Mindestanlage

Je nachdem, bei welcher Bank Sie Ihre Festgeldanlage tätigen möchten, könnte es sein, dass Sie mit dem Begriff der Mindestanlage konfrontiert werden. Damit wird der Geldbetrag bezeichnet, den Sie mindestens auf das Festgeldkonto einzahlen müssen, um eines eröffnen zu können. In der Regel sollte dies jedoch keine große Hürde darstellen, denn die Mindestanlage ist fast immer eher niedrig angesetzt, etwa bei 100 Euro oder wenigen hundert Euro.

Höchstanlage

Die Höchstanlage ist das Gegenstück zur Mindestanlage. So legen einige Banken fest, dass Sie nur maximal eine bestimmte Summe als Festgeldanlage einzahlen dürfen. Dieser Betrag liegt dann aber in der Regel in der Größenordnung von 100.000 Euro oder höher. Als gewöhnlicher Sparer werden Sie davon also eher weniger betroffen sein. Dennoch kann es nicht schaden, beim Festgeldanlage-Vergleich auch auf diesen Punkt zu achten.

Einlagensicherung

Wenn Sie sich für eine Festgeldanlage entscheiden, wählen Sie eine der sichersten Geldanlageformen, die es gibt. Denn ähnlich wie auch beim Tagesgeld greift beim Festgeld die gesetzliche Einlagensicherung, sollte es einmal dazu kommen, dass Ihre Bank pleite geht und nicht mehr zahlen kann. Bis zu Beträgen von 100.000 Euro sind alle Einlagen innerhalb Europas geschützt. Wenn Sie sich für eine deutsche Bank entscheiden, dann gibt es neben der gesetzlichen Einlagensicherung auch noch weitere Einlagensicherungssysteme der Kreditinstitute, dank derer sogar deutlich höhere Summen abgesichert sind.

Zinsgarantie

Eines der gewichtigsten Argumente für eine Festgeldanlage ist zweifellos die Zinsgarantie, welche Sie hierbei von der Bank bekommen. Das bedeutet: Ist der Vertrag einmal unterschrieben, dann kann sich während der vereinbarten Laufzeit nichts mehr am Zinssatz ändern. Er bleibt für den gesamten Zeitraum, über den Sie Ihr Geld bei der Bank anlegen, stabil. Somit können Sie ganz genau kalkulieren und wissen exakt, welche Rendite Sie am Ende zu erwarten haben.

Zinsstaffel

Einmal angenommen, zwei Kunden entscheiden sich für eine Festgeldanlage bei derselben Bank. Beide zahlen 10.000 Euro ein. Kunde A entscheidet sich jedoch nur für eine Laufzeit von fünf Monaten, während Kunde B einen Anlagezeitraum von drei Jahren auswählt. Nun kann es sehr gut sein, dass Kunde B von einem weitaus höheren Zinssatz profitiert als Kunde A. Das liegt darin begründet, dass die Banken beim Festgeld oftmals gestaffelte Zinssätze anbieten. So wird derjenige gewissermaßen belohnt, der dem Kreditinstitut sein Erspartes für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellt. Bei welchen Summen jeweils die Grenze für einen höheren Zinssatz liegt, entnehmen Sie der jeweiligen Zinsstaffel.

Zinseszinseffekt

Eine besonders effektive Methode, um unter dem Strich noch mehr Rendite zu generieren, ist das Ausnutzen des sogenannten Zinseszinseffekts. Dieser greift bei einer Festgeldanlage jedoch nur dann, wenn die Zinsen nicht erst komplett am Ende der Laufzeit ausgezahlt werden, sondern auch schon währenddessen eine Ausschüttung erfolgt und zwar auf das Anlagekonto. Somit wird nämlich die Gesamtsumme erhöht und bei der nächsten Zinsausschüttung bekommen Sie dann auf einen höheren Gesamtbetrag logischerweise auch noch mehr Zinsen.

Festgeldanlage oder doch lieber ein Tagesgeldkonto?

Nicht wenige Verbraucher sind sich unschlüssig, ob die Festgeldanlage für Sie die beste Variante ist oder ob Sie nicht doch eher ein Tagesgeldkonto beantragen sollten. Tatsächlich gibt es für beide Optionen gute Argumente – und beide haben auch ihre Nachteile. Im Folgenden stellen wir Festgeld und Tagesgeld einander gegenüber und stellen jeweils kurz die wichtigsten Eigenschaften vor.

Festgeld – feste Laufzeit und feste Zinsen

Schon gewusst?Bei der Festgeldanlage haben Sie es mit einer festen Laufzeit zu tun. Eine Kündigung vor dem Ende dieser Laufzeit ist nicht so ohne weiteres möglich – zumindest nicht ohne finanzielle Einbußen. Ihre finanzielle Notreserve sollten Sie daher eher nicht auf einem Festgeldkonto parken. Positiv hingegen ist, dass Sie von der Bank einen festen Zinssatz über die gesamte Anlagedauer garantiert bekommen.

So müssen Sie das Konto nicht ständig im Auge behalten und befürchten, dass der Zinssatz gesenkt wird. Je nach Anlagedauer können Sie bei einer Festgeldanlage auch von etwas höheren Zinsen als beim Tagesgeld profitieren. Das Festgeldkonto gilt dank deutscher und europäischer Einlagensicherung als besonders sicher und solide.

Tagesgeld – täglich kündbar, variable Zinssätze

In puncto Sicherheit nehmen sich Festgeld- und Tagesgeldkonto nichts. Auch beim Tagesgeld greifen dieselben Einlagensicherungssysteme, sodass Sie sich keine Sorgen um Ihr Erspartes machen müssen. Im Gegensatz zu einer Festgeldanlage ist Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto jedoch täglich verfügbar. Sie können das Konto auch jederzeit kündigen, wenn Sie eine bessere Alternative gefunden haben. Allerdings sind die Zinssätze nicht selten etwas schlechter als beim Festgeld. Außerdem sind sie variabel. Das bedeutet, dass sie sich ständig ändern können – je nachdem, wie gerade die Entwicklung des von der EZB festgelegten Leitzinses ist.

Machen Sie niemals den Fehler, ein Tagesgeldkonto anzulegen und das Geld dann über Jahre hinweg dort liegenzulassen, ohne in regelmäßigen Abständen Alternativen zu prüfen. Denn gerade beim Tagesgeld bieten viele Banken für Neukunden besonders attraktive Zinssätze, die jedoch schon nach kurzer Zeit meist wieder spürbar gesenkt werden. Es ist also wichtig, dass Sie den Markt im Auge behalten und je nach Notwendigkeit auch wieder zu einem anderen Anbieter mit attraktiveren Konditionen wechseln.

Generell könnte es gar keine schlechte Idee sein, einen Teil Ihres Geldes auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen und einen anderen Teil im Rahmen einer Festgeldanlage anzulegen. So kombinieren Sie Sicherheit, Flexibilität und hohe Rendite.

Wovon hängt der Zinssatz bei einer Festgeldanlage ab?

Bitte merken!Der aktuelle Marktzins, welcher von der EZB vorgegeben wird, spielt eine wichtige Rolle bei der Kalkulation der Banken. Von ihm wird es abhängen, welche Konditionen Sie aktuell bei den Festgeldkonten vorfinden können. In einer Niedrigzinsphase müssen Sie also auch mit niedrigen Zinssätzen beim Festgeld rechnen. Doch gerade in einer solchen Phase kann es clever sein, sich für eine Festgeldanlage zu entscheiden.

Denn bei dieser Form der Geldanlage bleibt der einmal versprochene Zinssatz über die gesamte Laufzeit stabil. Sollte das allgemeine Zinsniveau während der folgenden Monate und gegebenenfalls Jahre also noch weiter sinken, profitieren Sie immer noch von vergleichsweise hohen Zinsen. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe: Sollte das Zinsniveau während der Anlagedauer allgemein wieder nach oben gehen, werden Sie keine Erhöhung der Zinsen erhalten. Aus diesem Grund gilt es immer sehr genau abzuwägen, welche Laufzeit die beste ist.

Wann greift die Einlagensicherung bei einer Festgeldanlage?

Festgeld anlegen ist unkompliziert und vor allem auch sicher. Doch wie genau sieht es eigentlich mit dem Thema Einlagensicherung aus, sollte Ihre Bank wider Erwarten doch einmal in eine finanzielle Schieflage geraten? Können Sie dann wirklich zu hundert Prozent sicher sein, dass Ihr Geld nicht verloren ist? Im Folgenden möchten wir Ihnen dazu die wichtigsten Fakten präsentieren.

So gibt es die gesetzliche Einlagensicherung, die auf europäischer Ebene greift. Diese wurde von Gesetzes wegen eingerichtet und besagt, dass Geldanlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Kunde und Bank komplett abgesichert sind. Sofern die Bank also tatsächlich pleite geht, bekommen Sie Ihr Erspartes aus dem entsprechenden Einlagensicherungsfonds zurück. In Deutschland gibt es darüber hinaus sogar noch freiwillige Einlagensicherungssysteme, sodass sogar Spareinlagen in Höhe von mehreren Millionen im Normalfall ersetzt werden.

Eine Festgeldanlage ist nicht nur aufgrund der Einlagensicherung besonders sicher. Hinzu kommt die Tatsache, dass Sie hier – im Gegensatz etwa zu Aktien- und Wertpapiergeschäften an der Börse – keinerlei Verlustrisiko eingehen. Außerdem bekommen Sie dank der Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit den gleichen, festen Zinssatz. So können Sie schon vorher ausrechnen, wie hoch Ihre Rendite sein wird.

Festgeld anlegen – welche Punkte sind besonders wichtig?

Weiter oben in unserem Ratgeber haben wir Ihnen bereits wichtige Vergleichskriterien genannt, die Sie beim Thema Festgeldanlage im Auge behalten sollten. An dieser Stelle hingegen soll es darum gehen, nochmal kurz und knackig zusammenzufassen, welche Punkte besonders wichtig sind, wenn Sie Festgeld anlegen wollen. Denn tatsächlich ist nicht nur beispielsweise der Zinssatz von entscheidender Bedeutung, sondern Sie sollten unbedingt auch die folgenden drei Aspekte bei Ihrem persönlichen Festgeldanlage-Vergleich auf dem Schirm haben:

  • Bitte merken!Laufzeit: Die Laufzeit oder auch Anlagedauer ist mitentscheidend dafür, welchen Zinssatz Sie erhalten. Grundsätzlich gilt: Je länger Sie den Anlagezeitraum wählen, desto größer sind Ihre Chancen auf attraktive Zinssätze. Vergessen Sie jedoch nie, dass Sie für die gesamte Laufzeit den ausgewählten Betrag komplett aus der Hand geben, und kalkulieren Sie dementsprechend.
  • Mindestanlage: Bedenken Sie auch, dass viele Banken bei einer Festgeldanlage eine sogenannte Mindestanlage voraussetzen. Diese bewegt sich häufig in einem Bereich zwischen 100 und 1.000 Euro. Bei einigen Kreditinstituten haben Sie auch Glück und es existiert keine solche Mindestgrenze für Ihre Geldeinlage.
  • Kündigungsmöglichkeiten: Natürlich geht niemand vorab davon aus, die Festgeldanlage vorzeitig zu kündigen. Doch das Leben spielt häufig anders, als Sie es planen. Insofern wäre es ideal, wenn Sie zumindest eine Kündigungsoption im Vertrag festschreiben lassen, in der für den Fall der Fälle alles klar geregelt ist. So vermeiden Sie später etwaige Streitigkeiten.

Wie ist es mit den Steuern bei einer Festgeldanlage?

Wenn Sie mit einem Festgeldkonto Rendite erzielen, dann müssen Sie diese Kapitalerträge genauso wie auch bei anderen Formen der Geldanlage selbstverständlich ordnungsgemäß versteuern. Es kommt in diesem Fall die sogenannte Abgeltungssteuer zum Tragen, bei der es sich um eine besondere Form der Einkommenssteuer handelt. Der aktuelle Prozentsatz dieser Steuer beträgt 26,38 Prozent (Stand 2019), wobei eine Besteuerung mit dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent erfolgt. Die Abgeltungssteuer ist grundsätzlich erst einmal für jegliche Kapitalerträge zu entrichten, die Sie in Deutschland erwirtschaften.

Allerdings gibt es eine Art Ausnahmeregelung für „kleine Sparer“. Denn der Gesetzgeber räumt gewisse Freibeträge ein. So können Sie als Alleinstehender bis zu 801 Euro an Zinsgewinnen erwirtschaften, ohne dass Sie darauf Steuern bezahlen müssen. Allerdings ist es erforderlich, dass Sie dazu einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei der Bank einreichen. Wenn Sie verheiratet sind, können Sie und Ihr Ehepartner insgesamt sogar 1.602 Euro an Zinserträgen erwirtschaften, ohne dass darauf Abgeltungssteuer fällig wird.

Wichtig: Um sich Ihre Steuerbefreiung zu sichern, müssen Sie den Freistellungsauftrag aktiv bei Ihrer Bank einreichen. Tun Sie dies nicht, wird die Abgeltungssteuer automatisch abgeführt werden. Die meisten Banken bieten fertige Formulare an, welche Sie häufig sogar online herunterladen können. Dann müssen Sie nur noch alles gewissenhaft ausfüllen und den Freistellungsauftrag unterschrieben an die Bank schicken.

Was sollte ich zum Thema Kündigung einer Festgeldanlage wissen?

Geldanlage FestgeldEine Kündigung Ihrer Festgeldanlage während der Laufzeit sollte normalerweise kein Thema für Sie werden. Doch unter bestimmten ungünstigen Umständen ist es eben doch möglich, dass Sie dringend an das Geld herankommen müssen. Dann stellt sich die Frage, geht das überhaupt? Und wenn ja, was gilt es zu beachten und mit welchen Einbußen ist gegebenenfalls zu rechnen?

Vom Grundprinzip her ist eine Kündigung während der Laufzeit bei Festgeldkonten nicht vorgesehen. So kann es auch passieren, dass sich Ihre Bank erst einmal querstellt, wenn Sie eine außerordentliche Kündigung während der Anlagedauer durchsetzen möchten. Lässt sich die Bank darauf ein, dann sind im Regelfall Ihre sämtlichen Zinsgewinne weg. Sie sollten sich also ganz genau überlegen, ob es wirklich erforderlich ist, das Festgeldkonto zu kündigen, oder ob nicht auch noch andere Lösungswege aus der finanziellen Krisensituation denkbar sind.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, für den Fall der Fälle schon bei der Beantragung Ihres Festgeldkontos darauf zu achten, dass das mögliche Szenario einer Kündigung während der Laufzeit im Vertrag klar geregelt ist. So wissen Sie zumindest von Vorneherein Bescheid, was zu erwarten ist. Am besten ist es natürlich, wenn Sie gar nicht erst in eine solche Situation hineingeraten, sondern von Anfang an nur eine solche Summe als Festgeldanlage weggeben, die Sie anderweitig nicht benötigen.

Kündigen Sie Ihre Festgeldanlage nur im äußersten Notfall während der Laufzeit. Prüfen Sie vorher andere Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht können Verwandte oder gute Freunde Ihnen zur Überbrückung etwas Geld leihen?

Wenn alles ganz normal abläuft, haben Sie es bei der Festgeldanlage dennoch mit zwei unterschiedlichen Arten von Konten zu tun. So gibt es zum einen das Festgeld ohne automatische Wiederanlage. Hier müssen Sie nicht aktiv kündigen, sondern nach dem Ablauf des Anlagezeitraums überweist die Bank Ihren Ihre Festgeldanlage zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen auf das von Ihnen angegebene Referenzkonto.

Ein wenig anders stellt es sich beim Festgeld mit automatischer Wiederanlage dar. Hier ist es erforderlich, dass Sie aktiv ein Kündigungsschreiben aufsetzen und dies an die Bank senden. Tun Sie dies nicht, wird die Bank Ihr Erspartes erneut anlegen zu den entsprechenden Konditionen. In diesem Fall wird häufig der Begriff „automatische Prolongation“ benutzt. Um Ihr Festgeldkonto mit automatischer Wiederanlage zu kündigen, sollten Sie rechtzeitig telefonisch, per Fax oder auf dem Postweg kündigen. Planen Sie dabei einen gewissen Puffer ein, denn die Zustellung des Briefes könnte unter Umständen mehrere Werktage dauern.

Was spricht für den Festgeldanlage-Vergleich?

Bitte beachten!Um herauszufinden, bei welcher Bank Sie gerade jetzt am besten Festgeld anlegen sollten, gibt es zwei mögliche Vorgehensweisen. Zum einen können Sie komplett eigenständig recherchieren und die Webseiten der diversen Banken, welche Ihnen gerade in den Sinn kommen, aufsuchen. Notieren Sie in einer Tabelle die jeweiligen Konditionen und vergleichen Sie die Angebote dann miteinander. Das erscheint Ihnen unnötig umständlich und zeitaufwändig? Dann haben wir eine gute Nachricht für Sie: Wesentlich schneller und unkomplizierter geht es mit unserem praktischen Festgeldanlage-Vergleich. Welche Vorteile dieser noch so für Sie bereithält, können Sie hier nachlesen:

  • Kostenloser Vergleichsrechner
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Hohes Maß an Transparenz
  • Unverbindlich und sicher
  • Tagesaktuelle Konditionen
  • Alle relevanten Banken im Bereich Festgeldanlage im Überblick
  • Vielfältige Details zu jedem Konto
  • Informationen zu Neukundenangeboten
  • Ein Mausklick zur Beantragung des Kontos beim Kreditinstitut Ihrer Wahl
Neben dem Zinssatz sollten Sie bei Ihrem Festgeldanlage-Vergleich auch auf andere Dinge wie etwa die Mindesteinlage achten. Denn unter Umständen verlangt eine Bank, die für Sie interessant erscheint, eine Mindesteinzahlung in einer Höhe, die Sie gar nicht leisten können oder wollen. Detaillierte Informationen zu diesem Punkt finden Sie in der Ergebnisübersicht unseres Vergleichsrechners.

Festgeld anlegen in nur drei einfachen Schritten

Festgeld anlegenFestgeld anlegen ist heutzutage vielleicht sogar noch einfacher, als Sie glauben, wenn Sie es noch nie gemacht haben. Im Folgenden möchten wir Ihnen demonstrieren, dass es wirklich nur drei leicht zu bewältigende Schritte sind, die Sie von einer erfolgreichen und ordentliche Rendite versprechenden Festgeldanlage trennen. Befolgen Sie einfach diese Anleitung:

  1. Festgeldanlage-Vergleich durchführen: Um sich überhaupt erst einen Überblick über die Angebote der verschiedenen Banken zu verschaffen, sollten Sie als allererstes unseren Vergleichsrechner benutzen. Geben Sie einfach in die Suchmaske Ihren geplanten Anlagebetrag und den Anlagezeitraum ein, den Sie für sich als sinnvoll erachten. Per Mausklick erhalten Sie nun eine Liste der aktuellen Konditionen aller relevanten Banken und Anbieter, wobei die besten Zinssätze stets oben aufgeführt werden.
  2. Festgeldkonto beantragen: Wenn Sie sich für eines der Angebote entschieden haben, gilt es als nächstes das entsprechende Festgeldkonto zu beantragen. Wechseln Sie dafür über den entsprechenden Button hinten in der Suchergebnisliste zur Bank Ihrer Wahl, wo Sie nun einfach den weiteren Hinweisen folgen müssen. Die Feststellung Ihrer Identität kann je nach Kreditinstitut entweder nur über das klassische Post-Ident-Verfahren oder auch über das moderne Video-Ident-Verfahren erfolgen.
  3. Festgeldanlage überweisen: Alles hat geklappt und die Bank hat Sie als Neukunde angenommen? Dann können Sie jetzt zum finalen Schritt übergehen. Sobald alle Unterlagen zu Ihrem Konto bei Ihnen eingetroffen sind, können Sie die Festgeldanlage in gewünschter Höhe von Ihrem Referenzkonto auf das Festgeldkonto überweisen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die vereinbarte Laufzeit.
Kann ich meine Festgeldanlage auch bar einzahlen? Diese Methode dürfte im Regelfall nicht möglich sein. Stattdessen ist es üblich, dass Sie das anzulegende Geld von Ihrem Referenzkonto, das normalerweise Ihr Girokonto ist, auf das Festgeldkonto überweisen.

Gibt es einen Festgeldanlage-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenBevor Sie Ihre Geldanlage in Festgeld in Stein meißeln beziehungsweise Ihr Erspartes auf ein Festgeldkonto einzahlen, möchten Sie sich vielleicht noch einmal zusätzlich absichern durch das Urteil anerkannter Experten. In diese Kategorie fallen auf alle Fälle die Tester der renommierten Stiftung Warentest, die auch auf dem Gebiet Finanzen über ein hohes Maß an Kompetenz verfügen. Tatsächlich findet sich auf der Seite der Stiftung ein ausführlicher Festgeldanlage-Test, in dem fast 760 Festzinsanlagen unter die Lupe genommen wurden, deren Laufzeit zwischen einem Monat und zehn Jahren beträgt.

Die alle zwei Wochen aktualisierten Testergebnisse können Sie sich jederzeit auf dieser Seite in detaillierter Form zu Gemüte führen. Sie müssen allerdings eine geringe Gebühr zahlen, um sich die Inhalte anzeigen lassen zu können. Zudem bietet Ihnen die Stiftung Warentest noch eine Übersichtsseite zum Thema Zinsen mit vielfältigen nützlichen Informationen an.

Das bei Verbrauchern ebenfalls hoch im Kurs stehende Magazin Öko Test bietet leider keinen eigenen Festgeldanlage-Test an. Alternativ dazu können Sie sich dort aber beispielsweise über Möglichkeiten der grünen Geldanlage informieren. Vielleicht entdecken Sie dabei ja ein Angebot, das nach Ihrem Geschmack ist?

Die wichtigsten FAQs zum Thema Festgeldanlage

Obwohl die Festgeldanlage eine recht einfach zu überblickende Form der Geldanlage ist, ergeben sich auch hier immer mal wieder Fragen, die sich nicht so ohne weiteres von alleine beantworten lassen. Daher haben wir hier auf dieser Seite einen FAQ-Bereich eingerichtet, um ebendiese Fragestellungen aufzugreifen und kurze und verständliche Antworten zu geben.

FAQ

Für wen ist eine Festgeldanlage sinnvoll?

Die Festgeldanlage steht vor allem bei eher konservativ orientierten Sparern nach wie vor hoch im Kurs. Aber letztendlich sollte sie für jeden eine interessante Option darstellen, der beim Thema Geldanlage vor allem auf Sicherheit bedacht ist. Denn bei einem Festgeldkonto müssen Sie dank der Einlagensicherung selbst bei einer Bankenpleite keinen Totalverlust befürchten. Im Gegensatz zu Aktiengeschäften können Sie sich sicher sein, dass Sie die Einlagesumme nebst der erwirtschafteten Zinsen auf jeden Fall ausgezahlt bekommen und können ganz genau kalkulieren. Auf ein Festgeldkonto sollten Sie jedoch nur Beträge packen, die Sie im Alltag nicht kurzfristig brauchen.

Gibt es bei der Festgeldanlage Kontoführungsgebühren?

Diese Frage ist mit einem eindeutigen „nein“ zu beantworten. Denn Kontoführungsgebühren fallen bei Festgeldkonten grundsätzlich nicht an. Auch mit sonstigen Gebühren oder Extrakosten müssen Sie hier nicht rechnen. Weil eine Überziehung des Kontos gar nicht erst möglich ist, müssen Sie zum Beispiel keine Dispozinsen fürchten. Die Festgeldanlage ist daher nicht zuletzt auch eine sehr transparente Form der Geldanlage.

Bei welcher Bank gibt es die besten Zinsen aufs Festgeld?

Da sich die Konditionen der Banken häufig ändern, können wir auf diese Frage leider keine allgemeingültige Antwort geben. Benutzen Sie stattdessen bitte den Vergleichsrechner hier auf dieser Seite, um sich einen Überblick über die tagesaktuellen Konditionen zu verschaffen. Sie benötigen nur wenige Mausklicks, um sämtliche Informationen angezeigt zu bekommen. Aus der Liste an Suchergebnissen können Sie dann Ihr favorisiertes Festgeldkonto auswählen und direkt online beantragen.

Bekomme ich bei der Festgeldanlage eine Zinsgarantie?

Ja, bei jeder Festgeldanlage erhalten Sie von der Bank eine sogenannte Zinsgarantie. Das bedeutet konkret, dass der eingangs vereinbarte Zinssatz garantiert für die gesamte Dauer Ihrer Geldanlage Gültigkeit hat. Die Bank darf ihn weder nach oben noch nach unten korrigieren. Das gibt Ihnen ein hohes Maß an Planungssicherheit, weil Sie schon vorab in etwa wissen, was am Ende des Anlagezeitraums an Rendite für Sie herausspringen wird.

Wie sicher ist eine Festgeldanlage?

Die Festgeldanlage ist eine sehr sichere, wenn nicht gar mit die sicherste Form der Geldanlage. Das liegt nicht zuletzt daran, dass innerhalb Europas Beträge bis zu einer Höhe von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert sind. Das bedeutet, dass selbst im sehr unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite Ihr Geld nicht verloren ist. Sie bekommen die Einlagesumme dann aus einem Einlagensicherungsfonds ausgezahlt. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihr Geld möglichst nur Banken anvertrauen, die aus einem stabilen EU-Land kommen. Ein besonderes Maß an Sicherheit bietet Ihnen eine Festgeldanlage bei einer deutschen Bank. Denn hier haben sich die meisten Banken zum Bundesverband deutscher Banken (kurz BdB) zusammengeschlossen. Diese Kreditinstitute zahlen zusätzlich in einen Einlagensicherungsfonds ein, sodass auch höhere Beträge sicher sind.

Muss ich meine Festgeldanlage kündigen?

Ob Sie Ihre Festgeldanlage selbstständig kündigen müssen oder nicht, kommt auf die Art des Kontos an, das Sie abgeschlossen haben. So müssen Sie bei einem Festgeldkonto mit automatischer Wiederanlage fristgerecht kündigen, wenn Sie keine erneute Anlage des Geldes wünschen. Handelt es sich hingegen um ein Festgeldkonto ohne automatische Wiederanlage, dann müssen Sie nichts tun, sondern erhalten den Anlagebetrag zuzüglich der Festgeldzinsen am Ende der Laufzeit auf Ihr Referenzkonto ausgezahlt. Nun können Sie selbst überlegen, was Sie weiterhin anfangen mit der Summe.

Welche Rolle spielt der Zinseszinseffekt bei einer Festgeldanlage?

Je höher Ihr Anlagebetrag ist, desto mehr lohnt sich eine Beschäftigung mit dem sogenannten Zinseszinseffekt. Denn durch diesen können Sie Ihre Rendite noch ein wenig optimieren. Achten Sie daher bei Ihrem Festgeldanlage-Vergleich nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes, sondern auch auf die Frequenz der Zinsausschüttungen. Denn je häufiger die Bank Ihnen die erwirtschafteten Zinsen auf das Anlagekonto auszahlt, desto mehr steigt die Gesamtsumme und bei der nächsten Zinsausschüttung wird dieser neue Gesamtbetrag dann auch schon mitverzinst.

Fazit: Eine Festgeldanlage ist nicht nur sicher, sondern kann auch lukrativ sein

Eine häufige Meinung ist es, dass eine Festgeldanlage sich in der heutigen Zeit nicht mehr wirklich lohnt. Dieser Aussage sollten Sie jedoch nicht vertrauen, ohne es selbst überprüft zu haben. Denn logischerweise winken Ihnen bei einem Festgeldkonto keine vergleichbaren Renditechancen wie etwa an der Börse. Doch so schlecht sind die Chancen auf ordentliche Zinsen gar nicht, wenn Sie ein paar Faktoren bedenken. So sollten Sie genau prüfen, ab welcher Anlagedauer es die besten Zinssätze gibt und wie häufig eine Zinsausschüttung erfolgt. Nicht zu vergessen ist die hohe Sicherheit, die Ihnen ein Festgeldkonto bietet.

Um das beste Angebot für Ihre Zwecke zu ermitteln, legen wir Ihnen die Nutzung unseres praktischen Vergleichsrechners ans Herz. Damit erhalten Sie im Nu einen umfassenden Überblick und können sich die besten Suchergebnisse dann nochmal im Detail ansehen, um Ihren persönlichen Favoriten zu finden. Sie werden sehen, dass eine Festgeldanlage auch in der heutigen Zeit sinnvoll sein kann und unter gewissen Umständen auch das allseits beliebte Tagesgeld schlagen kann. Es kommt letztendlich immer darauf an, was Sie sich von einer Geldanlage erwarten. Beim Festgeld erhalten Sie eine Kombination aus Sicherheit und ordentlichen Zinsen und müssen lediglich in puncto Flexibilität ein paar Abstriche machen.