Aktueller Festgeldvergleich mit hohen Zinsen

Anlagebetrag:
Anlagezeitraum:
  • Geprüfte Einlagensicherung
  • Unbegrenzte Höchstanlage
  • Oft keine Mindesteinlage
  • Hohe Zinsen sichern

Festgeld Vergleich 2019 – Jetzt aktuelle Angebote vergleichen und das beste Festgeldkonto eröffnen

Wenn Sie auf der Suche nach einer langfristigen und vor allem sicheren Form der Geldanlage sind, stellt das Festgeld nach wie vor eine interessante Option dar. Der Vorteil beispielsweise gegenüber dem beliebten Tagesgeld ist, dass die oft vergleichsweise hohen Zinssätze über die gesamte Laufzeit garantiert sind und sich nicht ständig ändern können. Allerdings sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass Sie auf der anderen Seite auch nicht täglich auf Ihr Erspartes zugreifen können. Sollten diese Rahmenbedingungen für Sie so passen, dann spricht vieles dafür, ein Festgeldkonto zu beantragen.

Die Frage ist nur, bei welcher Bank sollten Sie das tun? An dieser Stelle kommt unser praktischer und unverbindlicher Festgeldvergleich ins Spiel. Mit Hilfe des Vergleichsrechners haben Sie im Nu ermittelt, bei welcher Bank gerade attraktive Zinsen geboten werden und können auf der Stelle handeln. Vielleicht möchten Sie sich aber auch noch ein wenig rund um das Thema einlesen, bevor Sie sich für diese Anlageform entscheiden. In diesem Fall legen wir Ihnen unseren ausführlichen Ratgeber ans Herz. Schließlich verraten wir Ihnen auch noch, ob die Stiftung Warentest oder das Magazin Öko Test einen Festgeld-Test durchgeführt haben.

So nutzen Sie unseren praktischen Festgeldkonto-Vergleich

Egal ob Sie Ihr Festgeld 1 Jahr lang oder länger anlegen möchten, mit Hilfe unseres Festgeldkonto-Vergleichs verschaffen Sie sich spielend leicht einen Überblick über die Konditionen der verschiedenen Banken. Tagesaktuell können Sie sehen, was Ihnen an Zinsen winkt, wenn Sie Ihr Geld bei diesem oder jenem Kreditinstitut anlegen. Und auf diese Weise gehen Sie konkret vor:

  1. FestgeldGeben Sie im Feld „Anlagebetrag“ die Geldsumme ein, die Sie gerne auf Ihrem zukünftigen Festgeldkonto anlegen wollen.
  2. Beim Punkt „Anlagezeitraum“ können Sie aus dem Drop-Down-Menü auswählen, wie lange Ihr gewünschter Betrag für Sie arbeiten soll. Möglich sind verschiedene Zeiträume zwischen 1 Monat und 120 Monaten.
  3. Mit einem Klick auf die Schaltfläche „Vergleich starten“ setzen Sie den Vergleichsrechner in Gang.
  4. Sie erhalten nun eine ausführliche Übersicht der Festgeldkonten verschiedener Banken, jeweils mit allen wichtigen Konditionen und weiteren relevanten Fakten. Schauen Sie sich diese Angebote genau an und entscheiden Sie sich dann für Ihr favorisiertes Festgeld.
  5. Jetzt müssen Sie nur noch auf „Zur Bank“ klicken und schon landen Sie beim von Ihnen ausgewählten Kreditinstitut und können die weiteren Schritte zur Beantragung des Festgeldkontos in Angriff nehmen.

Beachten Sie zum Beispiel die unterschiedlich hohen Einlagebeschränkungen, wobei es sowohl eine Mindestanlage wie eine Höchstanlage geben kann. Natürlich ist das Thema Zinsen bei einer solchen Geldanlage wie dem Festgeld ein entscheidender Faktor, aber auch noch einige andere Dinge sollten Sie beachten. Auf all das werden wir im Laufe dieses Artikels noch detaillierter eingehen.

Bei welcher Bank gibt es die besten Zinsen? Diese Frage ist eine der häufigsten, die Verbraucher beim Thema Festgeld in die Suchmaschinen eintippen. Logisch ist, dass es hierauf keine dauerhaft gültige Antwort geben kann. Denn die Konditionen ändern sich schließlich immer wieder. Hier auf dieser Seite können Sie mit unserem Festgeld-Vergleich aktuell herausfinden, welche Bank derzeit die besten Zinsen anzubieten hat.

Begriffserklärung: Was ist ein Festgeldkonto?

Schon gewusst?Bevor Sie darüber nachdenken, ein Festgeldkonto anzulegen, sollten Sie sich zunächst ausführlicher mit dieser Art der Geldanlage beschäftigen. Worum geht es dabei eigentlich und was genau ist ein Festgeldkonto? Das lässt sich letztendlich in wenigen Sätzen anschaulich erklären. Beim Festgeld überlassen Sie Ihr Erspartes einer Bank für eine vorbestimmte Laufzeit, verbunden mit einem für diese Zeitspanne festgelegten Zinssatz.

Sie sollten also sicher sein, dass Sie im Laufe dieser Zeit nicht auf das Geld zugreifen müssen – dies ist nämlich nicht möglich. Auf der anderen Seite erhalten Sie eben die fest garantierten Zinsen und müssen nicht, wie beim Tagesgeld, ständig Zinssenkungen befürchten. Es ist in diesem Kontext auch gerne die Rede von einer Zinsgarantie.

Festgeld anlegen können Sie bei vielen Banken sowohl im In- als auch im Ausland. Oftmals bieten ausländische Banken sogar besonders attraktive Konditionen an. Achten Sie hier jedoch auch darauf, inwieweit eine Einlagensicherung gewährleistet ist. Nach dem Ende der festgelegten Laufzeit wird Ihr Festgeld durch die Bank auf Ihr Referenzkonto überwiesen – mitsamt der Zinserträge. Wenn Sie möglichst flexibel bleiben möchten, sollten Sie auch über das sogenannte Flexgeld nachdenken, bei dem Sie eine Summe Ihrer Wahl nur für einige Wochen fest anlegen können.

Im Vergleich Festgeld mit attraktiven Neukundenangeboten finden

Für Neukunden halten diverse Banken beim Feldgeld oftmals besonders verlockende Konditionen bereit. Sofern entsprechende Neukundenangebote aktuell sind, finden Sie diese in einer eigenen Spalte bei den Suchergebnissen unseres Vergleichsrechners. Solche speziellen Festgeldangebote können zum Beispiel so aussehen, dass Sie eine bestimmte Summe als Bonus obendrauf erhalten, wenn Sie bei der entsprechenden Bank ein Festgeldkonto eröffnen.

Mitunter sind diese Boni auch gestaffelt. Das heißt, Sie bekommen eine Bonussumme, die je nach Anlagebetrag oder Länge der Laufzeit variiert. Je mehr Geld Sie anlegen beziehungsweise je länger Sie Ihr Erspartes der Bank anvertrauen, desto höher fällt der Neukundenbonus aus. Wichtig ist, dass Sie solche Boni immer in Relation zu den anderen Vorteilen eines Festgeldkontos setzen und sich nicht alleine dadurch dazu verführen lassen, einer bestimmten Bank den Zuschlag zu geben.

Für eine längere Anlagedauer können Sie oftmals einen höheren Bonus on top erhalten. Bedenken Sie jedoch, dass Sie dann auch für eine längere Zeit keinen Zugriff auf Ihr Geld haben.

Welche Vorteile und Nachteile hat Festgeld als Anlageform?

Ob nun Aktien, Tagesgeld oder Festgeld – jede Anlageform hat ihre typischen Vorteile, aber eben auch den einen oder anderen Nachteil. Für Ihren persönlichen Festgeldvergleich ist es wichtig, dass Sie sich dieser Aspekte bewusst sind und somit auch eine fundierte Entscheidung treffen können. Aus diesem Grund finden Sie an dieser Stelle eine Zusammenstellung der relevanten Pros und Contras zum Thema Festgeld.

  • Vergleichsweise hohe Zinsen
  • Zinssätze sind über die gesamte Laufzeit garantiert
  • Hohes Maß an Sicherheit dank Einlagensicherung
  • Einfache Kontoeröffnung
  • Im Regelfall keine Kontoführungsgebühren
  • Keine tägliche Verfügbarkeit
  • Eine Umschichtung der Geldanlagen ist während der Vertragslaufzeit nicht möglich

Bevor Sie sich für das Festgeld als Anlageform entscheiden, sollte Ihnen klar sein, dass das Geld dann für die Dauer der Vertragslaufzeit definitiv außerhalb Ihrer Reichweit liegt. Geht die Waschmaschine während dieser Zeit kaputt oder benötigen Sie aus einem anderen Grund dringend finanzielle Mittel, dann kann es zu problematischen Situationen kommen. Legen Sie daher immer nur Geldbeträge als Festgeld an, die Sie im Alltag sicher nicht benötigen. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall das hohe Maß an Sicherheit – und auch die garantierten Zinsen sind gerade in der heutigen Zeit sicherlich eher etwas, wofür wir einen Pluspunkt vergeben müssen.

Unser Tipp: Wenn Sie nicht zu lange Zeit auf Ihr Geld verzichten wollen oder können, entscheiden Sie sich für ein Festgeld mit einer eher kurzen Laufzeit. Schon ab wenigen Monaten Vertragslaufzeit gibt es durchaus attraktive Angebote.

Einige wichtige Fragen rund ums Festgeld

Für wen eignet sich Festgeld?

FestgeldvergleichFestgeld ist eine Anlageform, die im Grunde genommen fast für jeden in Frage kommen dürfte. Sollten Sie jedoch nur über wenig Erspartes verfügen und auch sonst eher mit knappem Budget unterwegs sein, dann sollten Sie schauen, dass Sie keine zu hohen Geldsummen fernab einer täglichen Zugriffsmöglichkeit anlegen. Besonders sinnvoll ist ein Festgeldkonto für alle fleißigen Sparer, die eine etwas größere Summe angespart haben und ihr Geld nun für sich arbeiten lassen möchten.

Wenn Sie keine Lust haben, etwa im Rahmen von Aktiengeschäften ein erhöhtes Risiko einzugehen, dann ist das Festgeld eine gute Idee. Denn hier steht der Faktor Sicherheit im Mittelpunkt. So müssen Sie sich nicht nur um Ihren Anlagebetrag keine Sorgen machen, sondern auch die Höhe der Zinsen ist für die mit der Bank vereinbarte Laufzeit garantiert. Je länger Sie Ihr Geld für sich arbeiten lassen, desto mehr Früchte wird es beim Festgeld tragen.

Was sind die wichtigsten Aspekte beim Festgeldvergleich?

Es gibt einige Faktoren, die Sie beim Festgeldvergleich in besonderem Maße beachten sollten. Gerade Anfänger machen hierbei häufig den Fehler, dass sie einzig und allein auf die Höhe der Zinsen achten. Es gibt aber auch noch ein paar andere Dinge, die bei der Auswahl von entscheidender Bedeutung sind. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengestellt:

  • Wichtig!Höhe des Zinssatzes: Klar ist, dass der Zinssatz eine wichtige Rolle spielt. Bei zu niedrigen Zinsen macht ein Festgeldkonto keinen Sinn. Es sollte also schon die bestmögliche Rendite dabei herausspringen. Achten Sie dabei jedoch nicht nur auf die Höhe des Zinssatzes, sondern auch auf die Art der Auszahlung. Bei manchen Konten erfolgt diese nur einmalig am Ende der Vertragslaufzeit, bei anderen ist beispielsweise eine jährliche Auszahlung üblich. Vorteilhafter ist für Sie die letztgenannte Option – Stichwort Zinseszinseffekt!
  • Mindestanlage: Außer Acht lassen sollten Sie niemals die sogenannte Mindestanlage. Das ist die Untergrenze für die Höhe Ihrer Einlagen. Das heißt, dass Sie unterhalb einer bestimmten Geldsumme kein Festgeldkonto eröffnen können. Häufig bewegt sich die Grenze in einem Bereich zwischen 500 und 1.000 Euro. In Einzelfällen liegt sie auch darunter.
  • Anlagedauer: Ein wichtiger Faktor für die Höhe der Zinsen ist allen voran die Anlagedauer, also die Zeitspanne, wie lange Sie Ihr Geld der Bank überlassen. Das sind normalerweise mindestens 30 Tage, in der Regel aber mindestens einige Monate oder sogar mehrere Jahre. Hier gilt es dann mit Bedacht abzuwägen, wie lange Sie wirklich problemlos auf welche Summe verzichten können, ohne in finanzielle Engpässe zu geraten.
  • Vorzeitige Kündigungsoption: Festgeld vorzeitig kündigen? Das ist im Normalfall gar nicht möglich und sicherlich auch keine gute Idee. Denn besser ist es, wenn Sie sich im Vorfeld Ihre Gedanken machen und dementsprechend das Geld nur so lange anlegen, wie Sie es auch entbehren können. Sollten Sie aber dennoch auf Nummer sicher gehen wollen, bietet sich Ihnen bei manchen Banken die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigungsoption an. Bedenken Sie jedoch, dass dann alle Ihre bis dahin angesparten Zinsen hinfällig sind.
Was ist der Zinseszinseffekt? Der Zinseszinseffekt kann beim Festgeld den entscheidenden Unterschied machen. So ist es von großer Relevanz, wie häufig die Bank Ihnen Ihre Zinsen auszahlt. Je kürzer die Abstände zwischen den Auszahlungen sind, desto besser ist es, da dann Ihre schon angesparten Zinsen nochmals verzinst werden. Unter dem Strich springt also spürbar mehr Rendite für Sie heraus.

Glossar zum Thema Festgeld

Festzins

Insbesondere der sogenannte Festzins ist es, der das Festgeld für Anleger so attraktiv erscheinen lässt. Es handelt sich dabei um einen Zinssatz, der keinen Schwankungen unterworfen ist. So gilt er garantiert über die gesamte Vertragslaufzeit und kann von der Bank nicht – wie etwa beim Tagesgeld – an aktuelle Entwicklungen des allgemeinen Zinsniveaus angepasst werden. Sie haben damit die volle Sicherheit und können schon im Voraus abschätzen, welche Rendite Sie mit Ihrer Geldanlage erzielen werden.

Einlagensicherung

Viele Sparer entscheiden sich auch deshalb für das Festgeld, weil diese Einlagen der Einlagensicherung unterliegen. Das bedeutet, dass Ihre Einlagen bis zu einer festgelegten Höhe abgesichert sind, auch wenn es während der Anlagedauer zu einer Insolvenz der Bank kommen sollte. Generell wird zwischen der gesetzlichen und der freiwilligen Einlagensicherung unterschieden. Die gesetzliche Variante ist Pflicht für die Kreditinstitute und deckt immerhin Guthaben bis zu einer Höhe von 100.000 Euro ab. Viele Banken sind darüber hinaus aber auch noch Mitglied in freiwilligen Einlagensicherungssystemen, sodass in der Regel sogar noch höhere Beträge abgesichert sind.

Laufzeit

Die Laufzeit spielt bei einem Festgeldkonto eine entscheidende Rolle. Denn sie legt den Zeitraum fest, über welchen Ihr Geld beim entsprechenden Kreditinstitut fest angelegt wird. Die Laufzeit wird bei der Eröffnung des Festgeldkontos vom Anleger mit der Bank zusammen festgelegt. Sie entscheidet mit über die Höhe der Zinsen und Rendite. Als Anleger sollten Sie sich dessen bewusst sein, dass Sie während der Laufzeit nur in extremen Ausnahmefällen eine Möglichkeit haben, die Anlage vorzeitig zu kündigen. Dazu gehören Situationen wie eine drohende Insolvenz der Bank oder der Tod des Kontoinhabers.

Mindesteinlage

Als Mindesteinlage wird der Geldbetrag bezeichnet, der für die Eröffnung eines Festgeldkontos mindestens benötigt wird. Wird als Mindesteinlage also beispielsweise ein Wert von 500 Euro genannt, dann können Sie das entsprechende Festgeldkonto nur eröffnen, wenn Sie dazu in der Lage sind, mindestens 500 Euro oder mehr anzulegen. Die Höhe der Mindesteinlage kann von Bank zu Bank stark variieren.

Maximaleinlage

Wo die Mindesteinlage den mindestens erforderlichen Betrag für eine Geldanlage bezeichnet, da steht die Maximaleinlage für den Höchstbetrag, den Sie auf einem Festgeldkonto anlegen können. Denn auch nach oben hin setzen die Banken Grenzen, die ebenfalls ganz unterschiedlich gestaltet werden. So ist bei manch einer Bank schon bei 500.000 Euro Spareinlage Schluss, bei anderen Kreditinstituten können Sie bis zu 1 Million auf ein Festgeldkonto einzahlen und für sich arbeiten lassen.

Termingeld

Termingeld ist gewissermaßen eine Art Oberbegriff für kurz- bis mittelfristige Geldanlagen. Darunter fällt zum einen das Festgeld, zum anderen aber auch das sogenannte Kündigungsgeld. Im Gegensatz zum Festgeld gibt es hier keine festgelegte Laufzeit, sondern das Ganze läuft grundsätzlich unbefristet. Weiterhin ist der Zinssatz beim Kündigungsgeld variabel.

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit legt fest, zu welchem Zeitpunkt Sie als Anleger wieder auf Ihr Geld Zugriff haben. Beim Festgeld ist das in aller Regel nach Ablauf der mit der Bank vereinbarten Anlagedauer. Je nach Bank ist es sogar nötig, die Anlage zu kündigen, damit Ihnen Ihr Geld mitsamt der erwirtschafteten Zinsen auf Ihr Referenzkonto beziehungsweise Verrechnungskonto zurücküberwiesen wird.

Verrechnungskonto

Um Ein- und Auszahlungen beim Festgeld abzuwickeln, ist in der Regel mindestens ein weiteres Konto nötig. Das kann häufig ein sogenanntes Referenzkonto in Form eines Girokontos sein. Teilweise wird aber auch ein spezielles Verrechnungskonto notwendig, das die Schnittstelle zwischen Ihrem Girokonto und dem Festgeldkonto darstellt. Solche Verrechnungskonten werden im Regelfall zusammen mit dem Festgeldkonto von der jeweiligen Bank eröffnet und dienen ausschließlich der Abwicklung dessen.

Zinseszinseffekt

Je höher Ihre Anlagesumme ist beziehungsweise je länger die Laufzeit, desto mehr können Sie vom sogenannten Zinseszinseffekt profitieren. Dieser kommt am allerbesten zum Tragen, wenn die Zinsen möglichst häufig ausgeschüttet werden. Denn durch die Zinsausschüttung wird ein ums andere Mal das Gesamtkapital erhöht, welches dann wiederum neu verzinst wird. Genau dieser Vorgang wird als Zinseszinseffekt bezeichnet.

Tagesgeld vs. Festgeld – welche Anlageform ist besser?

FestgeldkontoLieber Tagesgeld oder Festgeld? Vor dieser Entscheidung stehen Tag für Tag Millionen von Verbrauchern. Vielleicht sind auch Sie sich nicht ganz sicher, welche Anlageform in Ihrem Fall die bessere Lösung ist. Als kleine Entscheidungshilfe haben wir in der folgenden Übersicht zu beiden Varianten die jeweils wichtigsten Merkmale, Vorzüge und gegebenenfalls auch negative Aspekte zusammengetragen. So dürfte Ihnen Ihre Entscheidungsfindung leichter fallen.

  • Tagesgeld: Das Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, die sich durch einen variablen Zinssatz auszeichnet und an keine feste Laufzeit gekoppelt ist. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass Sie im Bedarfsfall täglich unkompliziert auf Ihr Geld zugreifen können. Dafür schwanken die Zinssätze und es kann sein, dass Sie sich schon bald wieder nach einer Alternative mit besseren Zinsen umsehen müssen. Dank der Einlagensicherung müssen Sie sich um Ihre Einlagen beim Tagesgeld keinerlei Sorgen machen. Diese Form der Geldanlage ist vor allem dann optimal, wenn Sie beispielsweise kurzfristig Geld „parken“ oder ganz einfach so flexibel wie möglich sein möchten.
  • Festgeld: Bei Festgeld handelt es sich um eine Geldanlage mit fester Vertragslaufzeit, die im Gegenzug auch einen festen, garantierten Zinssatz bietet. Kündigen können Sie Ihr Festgeldkonto im Normalfall erst nach dem Ende der vereinbarten Laufzeit. Tendenziell erwarten Sie beim Festgeld etwas höhere Zinsen als beim Tagesgeld, Sie können jedoch nicht einfach spontan auf Ihr Erspartes zugreifen. Es greift ebenfalls die Einlagensicherung, was für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt. Das Festgeld ist ideal für alle, die Ihr Geld längerfristig anlegen und „für sich arbeiten lassen“ wollen. Durch den Zinseszinseffekt sind nette Renditen möglich.

Warum sollte ich den Festgeldvergleich verwenden?

Bitte beachten!Wenn Sie die aktuellen Festgeld-Konditionen der verschiedenen Banken auf eine schnelle und effektive Weise miteinander vergleichen wollen, führt im Grunde genommen kein Weg an unserem praktischen Online-Festgeldkonto-Vergleich vorbei. Gerne wollen wir Ihnen an dieser Stelle die wichtigsten Argumente auflisten, weshalb Sie den Vergleichsrechner benutzen sollten:

  • Schnell und unverbindlich
  • Umfassende Übersicht aller relevanten Banken
  • Tagesaktuelle Konditionen der verschiedenen Konten
  • Detaillierte Informationen zu jedem Festgeldkonto
  • Attraktive Neukundenangebote und spezielle Boni bei Kontoeröffnung
  • Beantragung des Kontos online beim jeweiligen Kreditinstitut

Sichern auch Sie sich die besten Zinsen! Bei vielen Festgeldkonten, die Sie mit unserem Vergleich ermitteln können, ist noch nicht einmal eine Mindesteinlage erforderlich. Nach oben hin sind die Grenzen meist offen und so können Sie auch sehr große Geldbeträge Gewinn bringend anlegen.

Bei ausländischen Banken erwarten Sie häufig deutlich attraktivere Renditen als bei deutschen Kreditinstituten. Hierbei gilt es jedoch abzuwägen, was Ihnen wichtiger ist: möglichst hohe Zinsen oder ein Maximum an Sicherheit?.

Welche Alternativen zum Festgeld gibt es?

Festgeldkonto VergleichIn Zeiten der Niedrigzinspolitik durch die Europäische Zentralbank hat auch das Festgeld etwas von seiner einstigen Strahlkraft eingebüßt. Wer eine seriöse und sichere Geldanlage haben möchte, der sollte es dennoch nach wie vor in seine Überlegungen mit einbeziehen. Doch gibt es auch noch Alternativen, die in Frage kommen könnten?

Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, statt eines Festgeldkontos eines der bereits erwähnten Tagesgeldkonten zu beantragen. Hier können die Zinsen in bestimmten Fällen sogar höher sein. Der Nachteil ist eben der, dass die Zinssätze variabel sind und sich sehr schnell auch wieder nach unten bewegen können, wenn Sie erst einmal Kunde der jeweiligen Bank sind.

Das klassische Sparbuch dürfte wohl für kaum noch jemanden eine ernstzunehmende Alternative darstellen. Auch auf dem Girokonto sollten Sie keine zu großen Summen parken, da es hier im Regelfall wirklich überhaupt keine Zinsen gibt. Sollten Sie ein wenig risikofreudiger sein, dann lohnt es sich durchaus, über Aktien und Wertpapiere nachzudenken.

An der Börse lassen sich auch heute noch mit einer cleveren Strategie attraktive Gewinne erzielen. Ein gewisses Restrisiko bleibt zweifellos immer bestehen. Noch gewagter sind Investments in moderne Blockchains wie etwa Bitcoin. Hier sollten Sie wirklich nur „Spielgeld“ einsetzen. Oder Sie investieren in Gold und andere Edelmetalle, die wohl immer einen gewissen Wert haben werden.

Zwar locken bei Wertpapiergeschäften teils unwiderstehlich hohe Gewinne, doch auch das Verlustrisiko ist dann entsprechend groß. Wenn Sie lieber eine sichere Geldanlage haben möchten, mit der Sie jede Nacht gut schlafen können, dann machen Sie mit dem Festgeld auch heute noch alles richtig.

Festgeldkonto beantragen: Nur wenige Schritte sind nötig

Bitte genau hinschauenMit unserem Festgeldvergleich trennen Sie nur noch wenige Schritte von Ihrem zukünftigen Festgeldkonto. Gerne wollen wir Ihnen Punkt für Punkt erläutern, wie Sie vorgehen müssen, um schnellstmöglich das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Beachten Sie einfach die folgende Kurzanleitung:

  1. Vergleichen Sie die Festgeld-Konditionen der unterschiedlichen Banken miteinander. Dazu nutzen Sie unseren kostenlosen Vergleichsrechner, der Ihnen im Handumdrehen eine Auswahl an Suchergebnissen liefert, aus denen Sie nur noch Ihr favorisiertes Angebot auswählen müssen.
  2. Als nächstes klicken Sie sich über den entsprechenden Button direkt zur Bank Ihrer Wahl, wo Sie Ihr Festgeldkonto eröffnen. Oftmals geht das heutzutage sogar komplett online, wenn nämlich die Legitimationsüberprüfung via VideoIdent-Verfahren von zu Hause aus möglich ist. Sollte beim Festgeld Ihrer Wahl noch das PostIdent-Verfahren angewendet werden, müssen Sie zu diesem Zweck mit Ihrem Personalausweis und dem Antrag ausgestattet eine Postfiliale in Ihrer Nähe aufsuchen, wo Ihre Identität durch einen Mitarbeiter bestätigt wird. Vergessen Sie nicht, im Antragsformular direkt Ihr Referenzkonto anzugeben.
  3. Nach der Prüfung der Antragsunterlagen durch die Bank bekommen Sie alle Vertragsunterlagen zugeschickt mitsamt Informationen zur Einlagensicherung und mehr. Nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie sich die Dokumente aufmerksam durch, um herauszufinden, dass auch alle Angaben stimmen und in Ihrem Sinne sind.
  4. Nun wird es ganz konkret und Sie können endlich Ihr Festgeld anlegen. Überweisen Sie dazu den gewünschten und mit der Bank vereinbarten Geldbetrag von Ihrem Referenzkonto auf das Festgeldkonto. Die Laufzeit startet im Normalfall mit dem Tag des Geldeingangs auf diesem Konto.

Jetzt können Sie sich im Prinzip zurücklehnen und Ihr Geld für sich arbeiten lassen. Sobald die Laufzeit zu Ende ist, stehen Ihnen zwei Vorgehensweisen offen. Entweder Sie lassen sich Ihre Einlage mitsamt der erwirtschafteten Zinsen auszahlen – oder Sie stellen einen Folgeantrag und legen das Geld weiter an.

Welche Banken bieten Festgeld an?

Festgeld bieten heutzutage zahlreiche Kreditinstitute aus dem In- und Ausland an. Als Beispiele für deutsche Anbieter seien zum Beispiel die Mercedes-Benz Bank oder auch die IKB – Deutsche Industriebank genannt. Es kann aber durchaus Sinn machen, einen Blick über den deutschen Tellerrand zu werfen, denn häufig haben ausländische Banken wesentliche lukrativere Zinsen im Portfolio. Bei welcher Bank tatsächlich gerade heute die beste Rendite auf Festgeld möglich ist, finden Sie zuverlässig mit unserem Festgeldvergleich heraus. Schließlich ändern sich Angebote und Konditionen häufig und daher macht es Sinn, den Vergleichsrechner häufiger zu nutzen – insbesondere kurz vor dem Auslaufen eines derzeitigen Festgeldvertrages.

Wie sicher ist Festgeld und was ist die Einlagensicherung?

FrageDas Thema Sicherheit wird beim Festgeld immer wieder in den Mittelpunkt gestellt. Fakt ist, es handelt sich hierbei um eine der sichersten Anlageformen überhaupt. Denn Sie bekommen nicht nur für die vereinbarte Laufzeit einen hohen Zinssatz garantiert, sondern auch für den unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite müssen Sie sich im Normalfall keine Sorgen machen.

Sollten Sie Ihr Festgeldkonto bei einer deutschen Bank haben, dann greift im Ernstfall ein Einlagensicherungsfonds für alle Beträge bis 100.000 Euro. Aber auch bei einer höheren Einlage greifen entsprechende Sicherungsfonds, in welche die verschiedenen Banken als Mitglieder regelmäßig einzahlen. Dadurch sind in Deutschland selbst Beträge in Millionenhöhe beim Festgeld normalerweise sicher.

Bei Banken innerhalb der EU sieht es grundsätzlich ähnlich aus, wobei die Regelungen von Land zu Land ein wenig abweichen können. Daher sollten Sie sich bei Banken aus dem Ausland immer besonders genau informieren, wie es mit der Einlagensicherung aussieht. Ein guter Hinweis ist es, auf die Bonität der entsprechenden Länder zu schauen. Hier sollte zumindest ein Rating von BB+ oder besser vorhanden sein, damit Sie Ihr Geld dort bedenkenlos anlegen können.

Gibt es einen Festgeld-Test bei der Stiftung Warentest und Öko Test?

FragezeichenWenn es um seriöse Testberichte und Bestenlisten geht, denen die Mehrheit der Verbraucher vertraut, dann spielt die renommierte Stiftung Warentest in einer besonderen Liga. Gerade auch, was Finanzthemen angeht, finden Sie hier jede Menge hilfreiche Informationen. So gibt es zum Beispiel eine extra Übersichtsseite, auf der sich alles um sichere Geldanlagen wie Festgeld, aber auch Tagesgeld und Sparbriefe dreht. Aber auch ein gesonderter Festgeldvergleich wird angeboten, der alle 14 Tage aktualisiert wird. Bestandteil des Tests sind mehr als 750 Festzinsanlagen mit Laufzeiten zwischen 1 Monat und 10 Jahren. Gegen eine geringe Gebühr können Sie sich den kompletten Festgeld-Test der Stiftung Warentest hier auf dieser Seite freischalten lassen.

Speziell mit dem Thema Festgeld hat sich das Verbrauchermagazin Öko Test bisher noch nicht auseinandergesetzt. So finden Sie auf der Website des Magazins aktuell auch keinen Festgeld-Test. Dafür lohnt es sich unter Umständen, den Artikel „34 Geldanlage-Angebote im Test“ durchzulesen, zu dem es hier entlang geht. Beachten Sie allerdings, dass auch hier eine Bezahlschranke vorgeschaltet ist und der Artikel mit einem Veröffentlichungsdatum vom Juli 2013 sicherlich nicht mehr die allerneuesten Informationen enthalten dürfte.

Die wichtigsten FAQs zum Thema Festgeld

Was wollten Sie schon die ganze Zeit zum Thema Festgeld wissen? Vielleicht taucht Ihre Frage auch hier in unserem FAQ-Bereich auf, in welchem wir populäre Sachverhalte auf kurze und prägnante Weise erläutern.

FAQ

Wo gibt es die besten Festgeld-Konditionen?

Wie bereits im Rahmen unseres Ratgebers angesprochen, finden Sie die besten Zinsen oftmals bei Banken im Ausland. Bedenken Sie hierbei allerdings, dass die Einlagensicherung nicht überall gleichermaßen greift wie in Deutschland. Welche Bank ganz aktuell die attraktivsten Konditionen bietet, ermitteln Sie am besten mit unserem unverbindlichen Festgeldvergleich.

Muss ich beim Festgeld Steuern zahlen?

Wie sämtliche anderen Kapitalerträge auch sind Zinsgewinne beim Festgeld ebenfalls grundsätzlich steuerpflichtig. Sie müssen in den meisten Fällen jedoch wenig befürchten, denn für Sparer wurde ein Freibetrag eingerichtet, dank dem Sie bis zu einer Höhe von 801 Euro pro Person von der Steuer befreit sind. Alles, was darüber geht, wird allerdings ganz normal besteuert.

Was ist ein Freistellungsauftrag?

Damit Ihnen auf Ihre Kapitalerträge, die bis zu einem Betrag von 801 Euro im Jahr steuerfrei sind, tatsächlich keine Steuern berechnet werden, müssen Sie Ihrer Bank vorab einen sogenannten Freistellungsauftrag erteilen. Das ist schnell erledigt, aber Sie sollten es nicht vergessen, da sonst die Kapitalertragssteuern erstmal automatisch einbehalten werden. Sie haben jedoch die Möglichkeit, das Geld über die Steuererklärung wieder zurückzuholen.

Wer darf ein Festgeldkonto eröffnen?

Grundsätzlich steht es jedem frei, bei einer Bank seiner Wahl ein Festgeldkonto zu eröffnen. Ein paar wenige Eckpunkte sind jedoch zu beachten. So sollten Sie volljährig sein, im eigenen Namen handeln und in Deutschland gemeldet sein. Auch ein Girokonto bei einer deutschen Bank wird in der Regel als Referenzkonto vorausgesetzt. Sofern Sie ein Festgeldkonto bei einer Direktbank eröffnen wollen, sollten Sie auch über eine gültige E-Mail-Adresse, ein Handy mit SIM-Karte sowie einen Zugang zum Internet verfügen.

Wie viel Geld sollte ich auf einem Festgeldkonto anlegen?

Welchen Betrag genau Sie anlegen wollen, entscheiden alleine Sie. Allerdings sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass Sie das Festgeld für einen bestimmten, mit der Bank vereinbarten Zeitraum komplett aus der Hand geben und auch nicht in Notsituationen darauf Zugriff haben. Sie sollten also zusätzlich zu der anzulegenden Summe bestenfalls immer noch einen kleinen Puffer haben.

Muss ich das Festgeldkonto kündigen?

Hierbei kommt es darauf an, was mit der Bank vereinbart wurde. Sollten Sie eine sogenannte automatische Prolongation vereinbart haben, dann müssen Sie das Konto in der Tat aktiv kündigen, damit Ihnen das Kreditinstitut nach dem Ende der Laufzeit das Guthaben auszahlen kann. Sollte dies nicht geschehen, wird Ihr Geld automatisch neu angelegt.

Welche Anlagestrategie ist die beste?

Hinsichtlich der besten Anlagestrategie gibt es naturgemäß unterschiedliche Auffassungen. Eine sinnvoll erscheinende Variante dürfte es sein, Ihr Geld zeitgleich auf mehreren verschiedenen Festgeldkonten anzulegen. Hierbei sollten Sie unterschiedliche Laufzeiten wählen. Das hat den Vorteil, dass Sie sich zwar hohe Zinsen sichern, auf der anderen Seite aber auch möglichst flexibel bleiben. Sobald das eine Festgeld wieder frei wird, können Sie es beispielsweise bei der Bank mit den aktuell besten Konditionen wieder neu anlegen.

Fazit: Wer es sicher mag, fährt mit dem Festgeld nach wie vor gut

Wichtiger HinweisEines ist klar: Wenn Sie auf die bestmögliche Rendite aus sind, sollten Sie etwas mehr wagen und sich zum Beispiel an der Börse umsehen. Wenn Ihnen jedoch zu viel Risiko eher suspekt ist und Sie dieses nachts nicht mehr ruhig schlafen lässt, ist ein Festgeldkonto nach wie vor eine gute Wahl für Sie. Wer es möglichst sicher mag, der macht mit dem Festgeld vieles richtig. Um dennoch im Hinblick auf die Rendite das Maximale herauszuholen, sollten Sie einen Festgeldvergleich hier auf unserer Seite durchführen und herausfinden, wo es die höchsten Zinsen gibt.

Bedenken Sie jedoch, dass hohe Zinsen nicht alles sind. Denn auch auf die Häufigkeit der Zinsauszahlungen kommt es an, um bestmöglich vom Zinseszinseffekt profitieren zu können. Außerdem verlangen manche Banken eine Mindestanlage in einer bestimmten Höhe, auch Höchstanlagen werden oftmals vorgegeben. Schließlich ist es wichtig, dass auch in puncto Einlagensicherung alles wasserdicht ist.