Fahrradcomputer Test bzw. Vergleich 2019: Mit unserer Kaufberatung sowie 14 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Fahrradcomputer

Das Fahrradfahren gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen in ihrer Freizeit. Unabhängig von der Jahreszeit radeln unzählige Menschen regelmäßig zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen. Beliebt sind auch Ausflüge in die Berge oder das Erkunden der Gegend im Urlaub. Vom Sattel aus lässt sich die Landschaft genießen und Sie tun ganz nebenbei etwas für die Gesundheit: Bei einer Strecke von rund 10 Kilometern verbrennen Sie etwa 200 Kalorien.

Ob für ambitionierte Rennradler oder Freizeitradfahrer, ein Fahrradcomputer ist ein wichtiges Zubehör. Mit dessen Hilfe erfahren Sie, wie lange Sie schon unterwegs sind, welche Strecke Sie hinter sich gebracht haben und auch, wie viele Kalorien Sie verbrannt haben. Das Angebot an Fahrradtachos ist groß, und es ist gar nicht so einfach, einen passenden Fahrradcomputer für sich zu finden.

Wir haben deshalb für Sie 14 Fahrradcomputer verschiedener Hersteller ausgesucht und miteinander verglichen. Im Anschluss an den Vergleich erhalten Sie nützliche Tipps, was Sie beim Kauf eines Fahrradcomputers beachten sollten. Im Ratgeber finden Sie zudem die wichtigsten Informationen rund um diese Geräte. Wir blicken außerdem gemeinsam darauf, ob es Fahrradcomputer-Tests bei der Stiftung Warentest und bei Öko Test gibt und was die Verbraucherorganisationen bei den Tests womöglich entdeckt haben.

4 multifunktionale Fahrradcomputer im direkten Vergleich

West Biking Fahrradcomputer
Geschwindigkeits-messer
Kabellos
Wasserdicht
Farbe
Schwarz
Kalorienzähler
Anzahl der Funktionen
20
Datenübertragung via
Funk
Hintergrund-beleuchtung
GPS
Vorteile
Großer Bildschirm; verwendbar für zwei Fahrräder
Stromversorgung
2 x CR2032-Batterie
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
21,99€ 18,00€
Sigma Sport BC 5.16 Fahrradcomputer
Geschwindigkeits-messer
Kabellos
Wasserdicht
Farbe
Schwarz
Kalorienzähler
Anzahl der Funktionen
5
Datenübertragung via
Kabel
Hintergrund-beleuchtung
GPS
Vorteile
Vordefinierte Reifengrößen; automatischer Start/Stopp; wasserdicht nach IPX8
Stromversorgung
1 x Lithium-Metall-Batterie
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
12,65€ 12,00€
West Biking ICOCOPRO Fahrradcomputer
Geschwindigkeits-messer
Kabellos
Wasserdicht
Farbe
Schwarz
Kalorienzähler
Anzahl der Funktionen
22
Datenübertragung via
Funk
Hintergrund-beleuchtung
GPS
Vorteile
Mit Sonnenkollektor; 22 Funktionen; Hintergrundbeleuchtung
Stromversorgung
2 x Lithium-Ionen-Batterie
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
15,98€ Preis prüfen
Sigma Sport BC 9.16 Fahrradcomputer
Geschwindigkeits-messer
Kabellos
Wasserdicht
Farbe
Schwarz
Kalorienzähler
Anzahl der Funktionen
10
Datenübertragung via
Kabel
Hintergrund-beleuchtung
GPS
Vorteile
Messung der verbrauchten Kalorien durch Biodaten und gefahrene Strecke; vordefinierte Reifengrößen
Stromversorgung
1 x CR-2032-Batterie
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
17,90€ 19,90€
Abbildung
Modell West Biking Fahrradcomputer Sigma Sport BC 5.16 Fahrradcomputer West Biking ICOCOPRO Fahrradcomputer Sigma Sport BC 9.16 Fahrradcomputer
Geschwindigkeits-messer
Kabellos
Wasserdicht
Farbe
Schwarz Schwarz Schwarz Schwarz
Kalorienzähler
Anzahl der Funktionen
20 5 22 10
Datenübertragung via
Funk Kabel Funk Kabel
Hintergrund-beleuchtung
GPS
Vorteile
Großer Bildschirm; verwendbar für zwei Fahrräder Vordefinierte Reifengrößen; automatischer Start/Stopp; wasserdicht nach IPX8 Mit Sonnenkollektor; 22 Funktionen; Hintergrundbeleuchtung Messung der verbrauchten Kalorien durch Biodaten und gefahrene Strecke; vordefinierte Reifengrößen
Stromversorgung
2 x CR2032-Batterie 1 x Lithium-Metall-Batterie 2 x Lithium-Ionen-Batterie 1 x CR-2032-Batterie
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
21,99€ 18,00€ 12,65€ 12,00€ 15,98€ Preis prüfen 17,90€ 19,90€

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1. West Biking Fahrradcomputer – kabellos, wasserdicht und mit großer LCD-Hintergrundbeleuchtung

Auf dem ersten Platz in unserem Vergleich finden Sie den Fahrradcomputer des Herstellers West Biking. Das Display hat bei diesem Modell eine Größe von 2,8 Zoll, was eine gute Lesbarkeit verspricht. Darüber hinaus hat der Bildschirm eine Hintergrundbeleuchtung, was die Lesbarkeit, vor allem im Dunkeln, zusätzlich verbessert. Mit 20 Funktionen ist das Modell von West Biking sehr vielseitig. Sie erhalten neben der Anzeige der Geschwindigkeit unter anderem Informationen zur Distanz sowie die Angabe der Zeit und Temperatur. Der Hersteller empfiehlt diesen Fahrradcomputer für alle Bike-Arten, wie zum Beispiel Mountainbikes, Falträder und normale Fahrräder.

Die bereits erwähnte Hintergrundbeleuchtung hilft Ihnen, die Daten auf dem Display auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut zu erkennen. Sie können die Beleuchtung manuell einschalten, indem Sie die SET- und die MODE-Taste 1 Sekunde lang drücken. Das erneute Drücken deaktiviert diese Funktion. Wenn Sie nachts eine beliebige Taste drücken, leuchtet der Bildschirm für etwa 4 Sekunden auf.

Sie können den Radcomputer nicht nur an Ihrem Fahrrad nutzen, sondern auch zum Wandern oder Klettern mitnehmen. Eine automatische Stand-by- sowie eine Aufwach-Funktion gehören ebenso zum Funktionsumfang. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, den Computer bei zwei verschiedenen Fahrrädern zu nutzen. Drücken Sie dafür die Mode-Taste für rund 6 Sekunden, damit Sie zwischen Rad 1 und Rad 2 wählen können. Schlechtes Wetter und Regen sind für dieses Gerät keine Gefahr – es ist nach IPX6 wasserdicht und lässt sich somit auch bei Regen verwenden.

Was ist ein Fahrradnavi? Dabei handelt es sich um einen Fahrradcomputer, bei dem der Schwerpunkt auf der Ortung per GPS und auf der Navigation anhand digitaler Karten liegt. Im Prinzip arbeitet ein solches Gerät wie ein Navigationsgerät für Autos. Das Loggen der gefahrenen Strecke und die Erfassung des Höhenprofils gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Sie haben zudem die Möglichkeit, im Anschluss die gespeicherten Daten auf dem PC individuell zu verarbeiten und die vorbereiteten Routen auf dem Gerät zu speichern.

Zusammenfassung

Der Fahrradcomputer von West Biking überzeugt vor allem durch seine Multifunktionalität und ein großes und gut lesbares Display. Standardmäßig lässt er sich an einem beliebigen Fahrrad montieren. Sie können ihn zudem beim Klettern oder Wandern verwenden.

FAQ

Kann ich die Sprache von Englisch auf Deutsch umstellen?

Nein. Die Computersprache sowie die Bedienungsanleitung sind ausnahmslos in Englisch.

Ist eine Batterie im Lieferumfang enthalten?

Ja. Der Radtacho ist vom Werk aus mit einer Batterie ausgestattet.

Kann ich den Fahrradcomputer von West Biking auch für ein E-Bike nutzen?

Ja. Er ist für jeden Fahrradtyp verwendbar. Achten Sie bei der Montage darauf, dass der Durchmesser des Lenkers nicht zu klein ist und dass das Rad über normale Speichen verfügt, da Sie sonst Schwierigkeiten bekommen, den Sensor anzubringen.

Hat das LC-Display eine Hintergrundbeleuchtung?

Ja. Sie können die Hintergrundbeleuchtung bei dem Fahrradcomputer von West Biking einfach per Knopfdruck aktivieren.

2. Fahrradcomputer Sigma Sport BC 5.16 – detaillierte Auswertung Ihrer Fahrradtour

Aus dem Hause Sigma Sport kommt das Modell BC 5.16, das mit einem großen und übersichtlichen Display ausgestattet ist. Die fünf wichtigsten Daten bekommen Sie bei diesem Fahrradcomputers angezeigt, darunter die Geschwindigkeitsanzeige, die Angabe der Tages- und Gesamtkilometer sowie die Fahr- und Uhrzeit. Über die große Taste im unteren Bereich wechseln Sie einfach und schnell zwischen den Funktionen. Während der Fahrt sammelt das Gerät die wichtigsten Daten für Sie. Danach können Sie mit der Dockingstation eine detaillierte Datenauswertung auf Ihrem PC durchführen und die Daten analysieren.

Dank vordefinierten Reifengrößen erfolgt die Radgrößen-Einstellung umso einfacher. Die jeweilige Radgröße stellen Sie unkompliziert und schnell über vordefinierte Reifengrößen von 16 Zoll über 700C bis 29 Zoll ein. Sie können zudem eine manuelle Einstellung vornehmen, bei der die Eingabe der Radgröße in Millimetern erfolgen sollte.

Die Montage des Fahrradcomputers ist einfach und bedarf keiner Vorkenntnissen: Der kabelgebundene Reed-Sensor lässt sich mittels O-Ring oder Kabelbinder an der Federgabel leicht montieren. Im Scan-Modus können Sie einen automatischen Durchlauf der Funktionen auswählen. Die Aktivierung oder Deaktivierung des Modus wählen Sie im Einstellmenü aus.

Was bedeutet die Bezeichnung IPX8? Damit bekommen Sie die Informationen über die Schutzklasse, anhand derer ein Fahrradcomputer klassifiziert ist. Die Abkürzung IPX steht für die jeweilige Schutzart der elektrischen Bauteile. Der Buchstabe X bezeichnet die Klasse des Staubschutzes, die Ziffer die Klasse des Wasserschutzes, und zwar von 0 bis 9. In diesem Fall bedeutet 8 den Schutz gegen dauerndes Untertauchen. Sie können also den Fahrradcomputer Sigma Sport BC 5.16 auch im Regen nutzen.

Zusammenfassung

Der Sigma Sport BC 5.16 bietet Ihnen die wichtigsten Funktionen, die Sie während des Radfahrens benötigen. Neben der Anzeige der Geschwindigkeit gibt der Fahrradcomputer Informationen über die gefahrenen Tageskilometer, Gesamtkilometer, die Fahrzeit sowie die Uhrzeit. Das Gerät ist wasserdicht nach IPX8.

FAQ

Gibt es bei diesem Modell eine Hintergrundbeleuchtung des Displays?

Nein. Der Bildschirm hat keine Hintergrundbeleuchtung.

Welchen Wert zeigt der Fahrradcomputer standardmäßig neben der Geschwindigkeit an?

In der oberen Anzeige des Sigma Sport BC 5.16 bekommen Sie immer die Geschwindigkeit angezeigt und unten können Sie die gewünschte Funktion per Tastendruck auswählen.

Ist die Dockingstation im Lieferumfang enthalten?

Nein. Zum Lieferumfang gehört lediglich die Halterung für den Fahrradcomputer.

Unterstützt der Sigma Sport BC 5.16 auch eine Radgröße von 21 Zoll?

Ja. Die Größe lässt sich entweder manuell oder automatisch einstellen.

3. West Biking ICOCOPRO – Fahrradcomputer mit eingebauter Sonnenbatterie

Der Fahrradcomputer West Biking ICOCOPRO bietet 22 Funktionen, darunter die Messung der Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz, Fahrtzeit, Kalorienzähler und Temperaturanzeige. Erhält das Gerät für mehr als 5 Minuten kein Signal, wechselt das LCD-Display in den Standby-Schlafmodus. Drücken Sie eine beliebige Taste oder setzen Ihre Fahrt fort, „erwacht“ das Display und zeigt Ihnen die Daten an. Die Datenübertragung erfolgt kabellos, sodass Sie keinen lästigen Kabelsalat an Ihrem Fahrrad haben.

Eine Besonderheit bei diesem Modell ist der Sonnenkollektor, der die Energie bei Sonnenschein automatisch speichert. Somit erfolgt eine zusätzliche Versorgung des Fahrradcomputers mit Strom. Darüber hinaus schonen Sie die vorhandenen Batterien und sparen somit auch Geld.

Fahrten im Regen sind für diesen Fahrradcomputer kein Problem, da er wasserdicht ist. Die Navigation durch die einzelnen Funktionen ist leicht und geschieht mit nur zwei Tasten, mit denen Sie auf alle Funktionen zugreifen können. Im Lieferumfang bekommen Sie:

  • 1 x Fahrradcomputer
  • 1 x Halterung
  • 1 x Sensor
  • 2 x Gummiringe
  • 1 x Speichenmagnet
  • 2 x Kunststoffband
  • 2 x Batterien
Ist eine PC-Auswertung der Daten sinnvoll? Ja. Bei vielen hochwertigen Fahrradcomputern können Sie Messwerte Ihrer gerade absolvierten Tour nach der Fahrt analysieren. Dazu schließen Sie Ihr Gerät an den PC an und übertragen die vorhandenen Daten. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, die Trainings- und Streckendaten zu analysieren und für lange Zeit aufzubewahren. Die entsprechende Software für die Auswertung liefern die meisten Hersteller mit.

Zusammenfassung

Der West Biking ICOCOPRO zeichnet sich vor allem durch die integrierte Sonnenbatterie aus. Das verlängert die Lebensdauer der Wechselbatterien und ermöglicht eine stressfreie Nutzung des Computers – Sie brauchen sich unterwegs keine Sorgen zu machen, dass die Batterien während der Fahrt plötzlich den Geist aufgeben.

FAQ

Wie viel wiegt dieses Modell?

Laut Herstellerangaben beträgt das Gewicht 86,2 Gramm inklusive Verpackung.

Ist das Gerät wasserdicht?

Ja. Der West Biking ICOCOPRO ist wasserdicht, Sie können ihn also ohne Bedenken bei Regen verwenden.

Verfügt der Fahrradcomputer über eine Hintergrundbeleuchtung?

Ja. Dafür drücken Sie die beiden Tasten, um das Licht einschalten zu lassen.

Zählt der West Biking ICOCOPRO die verbrauchten Kalorien mit?

Ja. Ein Kalorienzähler ist eine der zahlreichen Funktionen dieses Fahrradcomputers.

4. Sigma Sport BC 9.16 Fahrradcomputer mit Messung der verbrauchten Kalorien

Als klein aber fein lässt sich der Sigma Sport BC 9.16 bezeichnen. Trotz einer kompakten Größe bietet der Fahrradcomputer alle wichtigen Funktionen, die Sie für Ihre Radtouren benötigen. Das Gerät liefert Ihnen Informationen zur Geschwindigkeit und ermöglicht die Einsicht in alle Tourdaten im sogenannten Data Center. Auf dem Display erscheinen die aktuelle Geschwindigkeit sowie die Maximalgeschwindigkeit. Durch Pfeile können Sie stets verfolgen, ob Ihre aktuelle Geschwindigkeit höher oder niedriger als die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt.

Wenn Sie wissen wollen, wie viele Kalorien Sie verbraucht haben, nutzen Sie die Kalorienmessfunktion. Der Sigma Sport BC 9.16 ermittelt die während einer Fahrt verbrauchten Kalorien auf Basis der Geschwindigkeit und Ihrer Biodaten.

Dank vordefinierter Reifengrößen ist die Einrichtung des Radcomputers kinderleicht. Des Weiteren bietet der Hersteller bei diesem Modell ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Fahrradcomputer erfasst und speichert bis zu 100 Stunden Daten. Das Kabel 90 Zentimetern lang, was eine gute Messgenauigkeit gewährleisten soll. Nach Herstellerempfehlungen sollten Sie den Sender maximal 5 Millimeter weit zum Magneten ausrichten, um unverfälschte Ergebnisse zu bekommen. Die Batterie soll bei einer täglichen Nutzung von 1 Stunde laut Sigma Sport 3 bis 4 Jahre halten.

Gehören verbrauchte Batterien in den Hausmüll? Nein. Denken Sie daran, dass Batterien oder Elektrogeräte kein Hausmüll sind und entsprechend entsorgt werden müssen. Nach der Verwendung sollten sie deshalb nicht im Hausmüll landen. Die gebrauchten Batterien geben Sie entweder bei Filialen der bekannten Elektromärkte, in Supermärkten, an Tankstellen oder auch auf dem Recyclinghof ab.

Zusammenfassung

Der Hersteller Sigma Sport bietet mit dem Modell BC 9.16 einen kompakten und vergleichsweise preisgünstigen Fahrradcomputer, der über alle wichtigen Funktionen verfügt und auch die Messung der Kalorien ermöglicht. Die Handhabung sowie die Montage sind leicht und die Batterien weisen eine lange Lebensdauer auf.

FAQ

Kann ich das Gerät für zwei verschiedene Fahrräder beziehungsweise Reifengrößen verwenden?

Nein. Dieses Modell ist lediglich in der Lage, die Werte für ein Fahrrad zu ermitteln.

Speichert der Fahrradcomputer bei einem Batteriewechsel die Einstellungen?

Nein. Der Sigma Sport BC 9.16 verfügt über keinen internen Speicher, daher gehen die Einstellungen verloren.

Kann ich mir auf dem Display neben der Geschwindigkeit gleichzeitig die Uhrzeit anzeigen lassen?

Nein, diese Möglichkeit besteht bei diesem Fahrradcomputer nicht.

Welche Dockingstation passt zu dem Sigma Sport BC 9.16 ?

Sie können dieses Modell mit der Dockingstation Topline verwenden.

5. Sigma Sport BC 14.12 ALTI Fahrradcomputer mit Temperaturanzeige

Mit dem Modell BC 14.12 ALTI stellen wir Ihnen einen weiteren Fahrradcomputer des Herstellers Sigma Sport vor, der Ihnen auf Ihren Fahrradtouren die wichtigsten Daten liefert. Der Fahrradtacho misst neben der Durchschnittsgeschwindigkeit die Tages- und Gesamtfahrzeit sowie die aktuelle Temperatur. Da er kabelgebunden ist, brauchen Sie sich keine Sorgen über Ungenauigkeiten bei der Messung zu machen. Die Montage erfolgt schnell und werkzeuglos.

Dieses Sigma-Sport-Modell hat insgesamt fünf Höhenmessfunktionen. Neben der aktuellen Höhe und der Starthöhe zeigt Ihnen das Gerät auch die Tages- und Gesamthöhenmeter sowie die maximale Tageshöhe an.

Mit einem Blick auf den Tacho haben Sie die Uhrzeit stets gut lesbar im Blick. Die vorhandene Backup-Funktion hilft Ihnen, die Sicherung der Daten durchzuführen. Ohne Hintergrundbeleuchtung im Dunkeln zu fahren, erschwert die Lesbarkeit enorm, deshalb hat Sigma Sport sein Modell mit einer Beleuchtungsfunktion ausgestattet, die nach Bedarf zuschaltbar ist. Die Anzeigen auf dem Display erfolgen in sieben frei wählbaren Sprachen, darunter auch in Deutsch. Für das Zeitstoppen steht Ihnen zusätzlich eine automatische Start- und Stoppfunktion zur Verfügung.

Gibt es extra Fahrradcomputer für Kinder? Nein. Derzeit gibt es auf dem Markt keine Fahrradcomputer, die speziell für Kinder vorgesehen sind. Falls Sie das Fahrrad Ihres Kindes mit einem Radcomputer ausstatten wollen, dann reicht dafür in der Regel ein einfacheres Modell. Die etwas hochwertigeren Geräte verfügen sogar über GPS-Empfang und ein Notrufsystem.

Zusammenfassung

Der Sigma Sport BC 14.12 ALTI ist durch die spezifischen Funktionen wie Höhenmessung insbesondere an Mountainbiker adressiert, die bei ihren Bergfahrten viele Höhenmeter zu bewältigen haben. Darüber hinaus verfügt das Modell über die klassischen Funktionen eines Radcomputers wie Geschwindigkeitsmessung sowie Tages- und Gesamtfahrzeit.

FAQ

Hat dieses Gerät eine Hintergrundbeleuchtung?

Ja. Den Lichtmanager aktivieren Sie durch gleichzeitiges Drücken der SET- und RESET-Taste. Der Stromverbrauch ist jedoch bei eingeschaltetem Licht relativ hoch.

Lässt sich der Sigma Sport BC 14.12 ALTI auch als Höhenmesser beim Wandern verwenden?

Im Prinzip ja, aber er funktioniert nicht sehr genau.

Ist die Dockingstation im Gesamtpaket enthalten?

Nein. Beim Fahrradcomputer Sigma Sport BC 14.12 ALTI ist die Dockingstation für PC oder Laptop nicht dabei.

Befindet sich bei diesem Fahrradcomputer die Halterung im Lieferumfang?

Ja, die Halterung ist Teil des Lieferumfangs.

6. Fahrradcomputer Sigma Sport BC 16.12 STS – optional mit Trittfrequenzmessung

Der Sigma Sport BC 16.12 STS hat die Standardfunktionen wie die meisten Radcomputer in unserem Vergleich. Dazu gehören die Anzeige der Temperatur sowie der aktuellen, durchschnittlichen und maximalen Geschwindigkeit. Für sportbegeisterte und ambitionierte Radler können die Informationen zur Gesamtfahrzeit und Geschwindigkeit sehr hilfreich bei der Trainingsplanerstellung und –steuerung sein. Dieses Modell von Sigma Sport hat zudem ein Funksystem mit drei Kanälen und arbeitet digital.

Vor allem für eingefleischte Radler unter Ihnen bringt die Trittfrequenzmessfunktion einen weiteren relevanten Wert bei der Trainingsplanung. Mithilfe der Trittfrequenzmessung können Sie nämlich Ihre Trainingseinheiten entsprechend steuern und detaillierter auswerten, damit Sie wissen, wie es um Ihre Fitness steht. Laut Hersteller brauchen Sie hierzu jedoch optionales Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist.

Zu den technischen Features gehören unter anderen:

  • Messung der aktuellen sowie der Durchschnitts- und Maximalgeschwindigkeit
  • Anzeige der Tages- und Gesamtfahrzeit
  • Temperaturanzeige
  • Digitales Drei-Kanal-Funksystem

Die Übertragung der Daten erfolgt bei diesem Fahrradtacho drahtlos, was seine Handhabung entsprechend erleichtert. Die Montage sowie Demontage erfolgen werkzeuglos und dürften sich problemlos gestalten. Sie müssen das Gerät lediglich leicht drehen und schon löst es sich aus der Halterung.

Was bringt GPS bei einem Fahrradcomputer? Anfänger, die immer die gleichen Routen fahren und lediglich die gefahrenen Kilometern und die Schnelligkeit messen wollen, benötigen kein GPS. Diejenigen, die mehrere Fahrräder besitzen und immer wieder zwischen diesen wechseln, sollten sich für einen Fahrradcomputer mit GPS entscheiden. Bei GPS-Geräten entfallen nämlich die Magnete an den Laufrädern und Sie müssen nicht mehr den Radumfang ändern. Auch wenn Sie gerne neue Strecken austesten, ist für Sie ein Fahrradcomputer mit GPS- und Navigations-Funktion unerlässlich.

Zusammenfassung

Der Sigma Sport BC 16.12 STS ist ein solides Gerät, das mit den herkömmlichen Funktionen eines Radcomputers ausgestattet ist. Er arbeitet kabellos über ein digitales Drei-Kanal-Funksystem. Optional können Sie das Zubehör für die Trittfrequenzmessung erwerben.

FAQ

Misst dieser Fahrradcomputer die verbrauchten Kalorien?

Nein. Der Fahrradtacho hat keine Kalorienzähler-Funktion.

Wie lange halten die Batterien?

Die Batterien beim Sigma Sport BC 16.12 STS sollen bis zu 3.000 Kilometer pro Jahr halten. Das ist allerdings davon abhängig, wie oft Sie den Radcomputer nutzen.

Zeigt der Sigma Sport BC 16.12 STS auch die Wattzahl an?

Nein. Dieses Modell verfügt über eine Trittfrequenzfunktion, allerdings über keine Watt-Messung.

Zeigt dieses Messgerät auch Tageshöhenmeter sowie Gesamthöhenmeter an?

Nein. Ein Höhenmesser ist in diesen Fahrradcomputer nicht integriert.

7. Vkaiy BKV-9100 Fahrradcomputer mit 20 Funktionen für eine bessere Trainingskontrolle

Der siebte Fahrradcomputer in unserem Vergleich ist das Modell BKV-9100 des Herstellers Vkaiy. Das Gerät funktioniert wireless, also kabellos, und seine Bedienung ist ganz einfach. Mittels zwei Tasten – Mode- und Set-Taste – ist ein schnelles und benutzerfreundliches Durchgehen der verschiedenen Funktionen möglich. Der Fahrradcomputer liefert Ihnen nicht nur Informationen über Ihre Geschwindigkeit, sondern Sie wissen auch, wie weit Sie bei Ihrer Fahrt gekommen sind.

Das Display ist wasserdicht, sodass Sie dieses Gerät problemlos beim jedem Wetter nutzen können. Laut Hersteller weist der Fahrradtacho die wasserfeste Schutzklasse IPX6 auf und kann an regnerischen Tagen problemlos genutzt werden.

Eine große Hilfe bei Fahrten nachts oder in der Dämmerung stellen die gut lesbaren, groß dargestellten Daten dar. Darüber hinaus verfügt dieser Fahrradcomputer über eine Hintergrundbeleuchtung, was die Lesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zusätzlich verbessert. Da der Abstand zwischen Sensor und Computer nicht mehr als 80 Zentimeter beträgt, sind die berechneten Daten nach Herstellerangaben besonders genau. Die Handhabung ist sehr leicht und auch die Montage dürfte keine Schwierigkeiten machen.

Das sind die weiteren Features des Vkaiy BKV-9100:

  • Mit drehbarem Kopf ausgestattet
  • Temperatur- sowie Uhr- und Stoppuhr-Funktion
  • Geschwindigkeitsmessung und Anzahl der gefahrenen Kilometer
Welche Lösung ist besser: Fahrradcomputer mit oder ohne Kabel? Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Die kabellosen Fahrradcomputer sind in der Regel etwas teurer als die Fahrradtachos mit Kabel. Die modernen Fahrradcomputer sind meist alle digital codiert, wodurch mehrere Biker einer Gruppe ihre Leistung mit dieser Art Radcomputer messen können. Die kabellosen Fahrradcomputer funktionieren jedoch schlecht in der Nähe von Hochspannungsmasten und Bahngleisen, weil diese das Signal stören können. Dann schwächelt die Geschwindigkeitsanzeige oder die Anzeige fällt sogar ganz aus.

Zusammenfassung

Bei dem BKV-9100 von Vkaiy handelt es sich um einen soliden Fahrradcomputer, der Ihnen während des Radfahrens die wichtigsten Daten wie Geschwindigkeit oder Entfernung liefert. Das Gerät ist zudem wasserdicht und verfügt über ein gut lesbares Display.

FAQ

Gibt es außer der englischen auch eine deutsche Variante der Bedienungsanleitung für den Fahrradcomputer?

Nein. Der Hersteller stellt Ihnen nur eine Anleitung auf Englisch zur Verfügung.

Zeigt der Fahrradcomputer die aktuelle Steigung an?

Nein. Der Vkaiy BKV-9100 zeigt Ihnen diesen Wert nicht an.

Wie kann ich das Gerät ausschalten?

Ein direktes Ausschalten ist nicht möglich, allerdings wechselt es nach rund 4 Minuten in den Stand-by-Modus.

Wie kann ich die Radgröße am Vkaiy BKV-9100 einstellen?

Schauen Sie dafür erst nach, was auf dem Reifen steht. Im Anschluss daran suchen Sie den richtigen Wert in der Tabelle und geben diesen in den Fahrradcomputer ein.

8. BIFY Wireless 546C Fahrradcomputer mit 16 Funktionen

Der Hersteller BIFY bietet Ihnen mit dem Wireless 546C einen klassischen Fahrradcomputer für die Messung der Geschwindigkeit, der zurückgelegten Strecke und der Fahrtzeit. Sein Display mit grüner Hintergrundbeleuchtung ermöglicht eine gute Sichtbarkeit der angezeigten Daten auch bei schlechten Lichtverhältnissen, zum Beispiel bei Nachtfahrten oder in einem langen Tunnel. Ihnen stehen insgesamt 16 Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Touren detailliert dokumentieren können. Wie die meisten Produkte in unserem Vergleich ist auch dieses Gerät wasserdicht, was eine längere Lebensdauer und Haltbarkeit verspricht.

Dieser Fahrradcomputer arbeitet kabellos. Das bedeutet, dass die Daten vom Rad drahtlos an den Computer übertragen werden. Obwohl die kabellosen Geräte nicht so präzise arbeiten wie jene Fahrradtachos mit Kabel, ist die drahtlose Lösung doch praktischer und bequemer.

Bleiben Sie für eine Weile stehen, schaltet sich der Computer aus. Auf diese Weise sparen Sie Energie und schonen die Batterien. Sobald Sie sich in Bewegung setzen, schaltet sich das Gerät automatisch ein. Durch einen eingebauten Scroll-Schalter ist beim Starten ein Ton hörbar, was kein Produktfehler ist.

Folgendes ist im Lieferumfang enthalten:

  • 1 x Fahrradcomputer
  • 1 x Sensor
  • 1 x Magnet
  • 1 x Montagehalterung
  • 1 x CR2032-Batterie
  • 4 x Kabelbinder
  • 1 x Gummiband
  • 1 x Bedienungsanleitung
Welche Schnittstellen kommen bei einem Fahrradcomputer infrage? Neben den Schnittstellen zum Aufladen der Akkus gibt es bei diesen Geräten Schnittstellen für die Anbindung der Sensoren wie Bluetooth oder Ant+ sowie für die Auswertung der Messdaten in Online-Diensten oder am Computer zu Hause. Beim Kauf eines Fahrradcomputers sollten Sie darauf achten, dass ein Gerät zu der angedachten Peripherie kompatibel ist

Zusammenfassung

Multifunktionalität und eine bequeme und einfache Bedienung verspricht der Hersteller BIFY bei seinem Fahrradcomputer Wireless 546C. Er punktet mit 16 Funktionen und einer Hintergrundbeleuchtung.

FAQ

Wie weit darf der Sensor von dem Fahrradcomputer entfernt sein?

Die Entfernung soll 60 Zentimetern nicht überschreiten.

Welcher Batterie-Typ ist für den BIFY Wireless 546C erforderlich?

Sie benötigen für den Fahrradcomputer CR2032-Batterien.

Auf welcher Höhe der Speichen soll ich den Magnetsensor anbringen?

Montieren Sie diesen im Bereich der Kreuzung der Speichen, also eher zur Achse hin.

Wie sind die Maße des Geräts?

Der BIFY Wireless 546C ist 11,1 x 7,4 x 4 Zentimeter groß.

9. BACKTURE-Fahrradcomputer mit Bewegungssensor für die exakte Berechnung der Fahrtzeit

BACKTURE bietet Ihnen mit diesem Fahrradcomputer eine preisgünstige Lösung für Ihre Radtouren. Er misst unter anderen die aktuelle und die Höchstgeschwindigkeit, die Entfernung, die Fahrzeit und speichert die Daten automatisch. Diesen Fahrradcomputer können Sie sogar an regnerischen Tagen nutzen, weil er wasserdicht ist. Er arbeitet kabellos und die Daten des Sensors werden digital an das Hauptgerät übertragen.

Erwähnenswert ist das große und gut lesbare LC-Display, das im Dunkeln beleuchtet ist. Bei schlechten Lichtverhältnissen können Sie die Hintergrundbeleuchtung manuell anschalten, damit Sie die Anzeige problemlos ablesen können.

Die Installation ist leicht durchzuführen und Sie können den Radcomputer auf allen Fahrradtypen nutzen. Mit 17 Funktionen dürften all Ihre Bedürfnisse während des Fahrradfahrens abgedeckt sein. Im Lieferumfang finden Sie neben dem Computer auch einen Magnet, einen drahtlosen Sensor, Kabelbinder und die Betriebsanleitung.

Wie lange hält im Schnitt eine Batterie oder ein Akku bei einem herkömmlichen Fahrradcomputer? Die meisten einfacheren Modelle kommen gut 2 bis 3 Jahre mit einer Knopfzelle aus. Die Energieversorgung steigt jedoch mit der Größe des Displays und mit dem Funktionsumfang des Radcomputers.

Deshalb stellen wiederaufladbare Akkus und eine komfortable Ladeschnittstelle eine sinnvolle Alternative zu den Standardbatterien dar. Im Alltag ist das Aufladen des Akkus meist kein Problem, allerdings spielt die Energieversorgung auf ausgedehnten Fahrradtouren oder auf Radreisen eine Schlüsselrolle. Das sollten Sie bei der Auswahl der Produkte im Auge behalten.

Zusammenfassung

Der BACKTURE-Fahrradcomputer ist ein weiteres Standardmodell, das mit den populärsten und gebräuchlichsten Funktionen ausgestattet ist. Das Gerät ist relativ preisgünstig, kompakt gebaut und laut Herstellerangaben wasserdicht, was eine längere Haltbarkeit verspricht.

FAQ

Gibt es einen farblichen Unterschied zwischen dem Tages- und Nachtmodus?

Ja. Der BACKTURE-Fahrradcomputer leuchtet im Dunkeln grün, am Tag sehen Sie dagegen einen weißen Display-Hintergrund.

Speichert der BACKTURE-Fahrradcomputer die Daten einer Radfahrt?

Ja. Sie können dann diese Daten an Ihren PC übertragen.

Sind Batterien im Lieferumfang enthalten?

Ja. Im Gesamtpaket finden Sie sechs CR2-Batterien.

Kann ich den Radcomputer auch für 28-Zoll-Räder einstellen?

Ja. Sie brauchen nur die Reifengröße im Fahrradcomputer einzugeben. Die genauen Schritte finden Sie in der Bedienungsanleitung.

10. AODOOR-Fahrradcomputer mit Temperatur- und Low-Batterie-Anzeige

Was den AODOOR-Fahrradcomputer von den anderen Modellen aus unserem Vergleich abhebt, ist die Anzahl der Funktionen, nämlich beachtliche 24. Dazu zählen beispielsweise die Geschwindigkeitsmessung, der Stromverbrauch, die Fahrzeit und die zurückgelegte Strecke sowie die Anzeige der verbrauchten Kalorien. Des Weiteren erfahren Sie die aktuelle Umgebungstemperatur. Die integrierte Stoppuhr ermöglicht die Aufnahme der Fahr- oder Rennzeit. Nach Herstellerangaben lässt sich dieser Fahrradcomputer auf allen gängigen Fahrrädern problemlos montieren.

Zu den weiteren wertvollen Features dieses Computers zählen das beleuchtete Display und das robuste und wasserdichte Gehäuse. Dank der Hintergrundbeleuchtung sollten Sie Ihre Fahrtdaten auch nachts problemlos ablesen können.

Für unverfälschte Daten achten Sie auf den optimalen Abstand zwischen dem Sensor und dem Magneten – dieser sollte nicht mehr als 3 Millimeter betragen. Ist die Entfernung größer, sendet der Sensor die Daten nur unvollständig oder gar nicht an die Computereinheit am Lenkrad.

Was bedeuten die Abkürzungen ATS, STS, CAD oder ALTI? Wenn Sie sich einen Fahrradcomputer zulegen möchten, werden Sie mit Abkürzungen wie ATS, STS CAD und anderen konfrontiert, die Sie in der Regel hinter den Modellbezeichnungen finden. Wir möchten Ihnen die Abkürzungen hier kurz erklären:

  • ALTI: Kommt aus dem Englischen und steht für Altitude, also Höhe. Fahrradcomputer mit dieser Bezeichnung bieten somit eine Höhenfunktion an.
  • ATS: ATS-Wireless-System bedeutet einen analog codierten Funk bis 70 Zentimeter Reichweite. Es handelt sich um kabellose Computer, bei denen der Geschwindigkeitssensor das Signal per Funk überträgt.
  • STS: Auch als STS-Wireless-System bekannt, steht für ein noch präziseres System der digitalen Funkverbindung, die störungsunanfälliger ist und eine längere Reichweite von bis zu 90 Zentimeter aufweist.
  • CAD: Steht für Cadence und bedeutet Trittfrequenz. Fahrradcomputern mit dieser Funktion sind in der Lage, die Trittfrequenz beim Fahren zu messen, um das Training zu optimieren.
  • NFC: Steht für Near Field Communication, Radcomputer mit dieser Funktion können Sie mit einem Smartphone koppeln.

Zusammenfassung

Der AODOOR-Fahrradcomputer gehört zu den multifunktionalen Modellen in unserem Vergleich, was die große Anzahl der einzelnen Funktionen – 24 – unterstreicht. Sie können den Radcomputer auf den meisten Fahrrädern installieren und bei jedem Wetter nutzen, da er wasserdicht ist.

FAQ

Ist dieser Fahrradtacho auch in anderen Farben als Rot erhältlich?

Nein. Dieses Gerät bekommen Sie nur in Rot.

Wie kann ich die Computereinheit am Lenker befestigen?

Gummibänder befinden sich im Lieferumfang. Damit lässt sich der Tacho befestigen.

Wie kann ich das Gerät ausschalten?

Der AODOOR-Fahrradcomputer schaltet sich automatisch aus. Ist der Sensor wieder aktiv, ist auch der Fahrradcomputer sofort in Betrieb.

Ist die Bedienungsanleitung für den AODOOR-Fahrradcomputer nur in englischer Sprache oder gibt es auch eine deutsche Version?

Nein, es liegt nur eine englische Anleitung vor.

11. VDO M1.1 WR Fahrradcomputer mit Datenspeicherung beim Batteriewechsel

Der VDO-Fahrradcomputer M1.1 WR bietet Ihnen die wesentlichen Funktionen, die Sie bei den meisten Radcomputern auch vorfinden. Zwei davon sind auf dem Display immer präsent. Per Tastendruck können Sie zwischen den einzelnen Funktionen bequem wechseln, sodass Sie alle wichtigen Daten stets im Blick haben. Aufgrund der Größe gibt es auf dem Display immer ausreichend Platz für zwei Werte mit besonders großen Ziffern. So lassen sie sich sehr schnell erfassen und Sie den Blick nahezu ununterbrochen auf die Strecke richten.

Eine Besonderheit bei diesem Gerät ist die Datenspeicherung beim Batteriewechsel. Anders als bei vielen anderen Fahrradcomputern in unserem Vergleich gehen Ihre Daten und Einstellungen sogar bei völlig leerer Batterie nicht verloren. Dieses VDO-Modell speichert die Daten schon vorher.

Die Funktionsvielfalt zeichnet dieses Gerät von VDO aus. Neben den Standard- gibt es einige spezielle Features, wie zum Beispiel die Batteriewarnung für das Basisgerät oder die Volltextanzeige. Das Anzeigefeld hat klar definierte Bereiche und genügend Raum für die Ausgabe der jeweiligen Funktionswerte inklusive Volltext. Das Menü ist einfach strukturiert und lässt sich intuitiv bedienen, selbst während der Fahrt können Sie sich problemlos durch das Menü arbeiten. Regen oder Unwetter machen dem Tacho nichts aus, da er spritzwassergeschützt ist.

Wie misst der Fahrradcomputer die Höhe? Mithilfe eines Höhenmessers können manche Modelle die aktuelle Höhe und die bei einer Fahrt bewältigte Gesamthöhe ermitteln. Wenn Sie öfters in unterschiedlichen Höhen Fahrrad fahren, dann kann für Sie eine Höhenmessung von Vorteil sein. Die Höhenmessung erfolgt mittels zwei Messmethoden. Die gefahrenen Höhenmeter können per Luftdrucksensor gemessen werden, der Ihnen exakte Daten liefert. Bei dieser Methode müssen Sie jedoch den aktuellen Höhenpunkt vor der Abfahrt angeben, was für manche etwas umständlich sein kann. Eine Alternative stellt die Höhenmessung mit GPS dar.

Zusammenfassung

VDO bietet mit seinem Modell M1.1 WR ein gutes Produkt für ambitionierte Fahrradfahrer. Neben den klassischen Funktionen verfügt dieser Fahrradcomputer über eine Höhenmessung, was vor allem bei Bergfahrten nützlich sein kann. Darüber hinaus brauchen Sie beim Batteriewechsel keine Angst zu haben – der Computer speichert die Daten auch bei Stromunterbrechung.

FAQ

Ist auch die Reifengröße vom Fatbike gespeichert?

Die Radgröße lässt sich manuell auf den Millimeter einstellen, und so ist jeder Abrollumfang als Eingabe möglich.

Wo verlässt das Kabel die Halterung, wenn ich den VDO M1.1 WR auf dem Vorbau montiere?

Unabhängig von der Montage – ob Vorbau oder Lenker – verlässt das Kabel die Halterung nach vorne, also in Fahrtrichtung.

Wie lange hält die Batterie des Fahrradcomputers aus?

Ungefähr einmal im Jahr müssen Sie die Batterie auswechseln. Das ist jedoch von der Benutzungshäufigkeit abhängig.

Wie kann ich die Tourdaten auslesen?

Sie können die gespeicherten Tourdaten über ein Micro-USB Kabel zum Smartphone oder zum PC übertragen. Über die VDO Converter App können Sie dann die Daten speichern und zum Beispiel auf Strava teilen. Durch ein langes Drücken der Taste rechts unten speichert der VDO M1.1 WR die Daten. Bei einer bestehenden Verbindung zum PC oder zum Handy lassen sich die Fahrtdaten auf dem Fahrradcomputer komplett löschen.

12. Sigma Sport Pure GPS Fahrradcomputer mit GPS-Messung und NFC Kommunikation via SIGMA LINK App

Der Sigma Sport Pure GPS ist das erste Modell in unserem Vergleich, das über die GPS-Funktion verfügt. Die wichtigsten Standardfunktionen können Sie auf dem Display gut ablesen. Als eine Besonderheit bezeichnet der Hersteller die grafische Darstellung des Höhenprofils auf dem Bildschirm. Da dieser Tacho GPS-fähig ist, haben Sie die Möglichkeit, die Streckendaten im Data Center oder in der zum Gerät gehörenden Sigma Link App auszuwerten. Nach Bedarf lassen sich die Daten in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram teilen. Durch den integrierten Luftdrucksensor ermittelt das Gerät die genauen Informationen zur Höhe.

Dank GPS-Funktion sind ein Magnet und ein Sensor am Rad überflüssig. Sämtliche Daten Ihrer Fahrten ermittelt das Gerät per GPS. Zu Hause angekommen, können Sie dann die gespeicherten Daten in aller Ruhe auswerten. Die A-GPS-Hilfsdaten ermöglichen zudem eine schnellere Positionsbestimmung und lassen sich über die SIGMA LINK App aktualisieren. Auf diese Weise sind Sie immer direkt startklar.

Die Kompass-Navigation ist eine weitere sinnvolle Funktion, die nicht bei jedem Fahrradcomputer zur Verfügung steht. Sie zeigt Ihnen mit einem Richtungspfeil und einer Luftlinienentfernung stets den kürzesten Weg zum Ziel. Das ist sehr hilfreich, damit Sie in unbekannter Umgebung nie die Orientierung verlieren. Den Zielpunkt geben Sie einfach in der Sigma Link App oder im Data Center ein und übertragen diesen auf das Gerät. Nach dem Erreichen des Ziels navigiert Sie der Computer dank der Back-to-Start-Funktion automatisch zurück zum Startpunkt.

Benötigen Freizeitfahrer eine GPS-Funktion? Es kommt immer darauf an, wofür Sie den Computer nutzen wollen. Auch im Freizeitbereich kann ein GPS-Fahrradcomputer in manchen Situationen nützlich sein, zum Beispiel, wenn Sie die Orientierung verlieren. In der Regel jedoch sind Fahrradcomputer mit GPS-Empfang vor allem bei semiprofessionellen Fahrern im Trend.

Diese Tachos sind meist zuverlässiger als günstige kabellose Fahrradcomputer, allerdings sind sie auch teurer. Als Alternative zum GPS-Fahrradcomputer können Sie etwa Smartphones mit entsprechender App nutzen. Diese Apps leisten ähnlich gute Dienste wie ein Fahrradtacho mit GPS-Empfang.

Zusammenfassung

Smart Connectivity, Kompass-Navigation oder Back to Start sind einige hilfreiche Funktionen, die auf dem Sigma Sport Pure GPS installiert sind. Das Modell ist ein gut ausgestatteter Fahrradcomputer für ambitionierte Radfahrer und verfügt über nützliche Features, die Sie auf langen Touren nicht missen möchten.

FAQ

Kann ich diesen Fahrradcomputer am Vorbau montieren?

Der Sigma Sport Pure GPS lässt sich zwar am Vorbau montieren, allerdings ist nicht jeder Vorbau dafür geeignet, da es verschiedene Größen gibt.

Ist die Tastensperre immer aktiv oder kann ich sie deaktivieren?

Nein. Es besteht keine Möglichkeit, die Tastensperre zu deaktivieren.

Ist die Hintergrundbeleuchtung des Geräts dauerhaft?

Nein. Das Licht des Displays lässt sich beliebig ein- und ausschalten.

Kann ich die Gesamtstrecke beim Sigma Sport Pure GPS editieren?

Ja. Die Gesamtstrecke und die Gesamthöhenmeter lassen sich am Gerät eingeben und editieren.

13. Ciclosport cm 4.4 A Fahrradcomputer mit LED-Display und drei Anzeigen

Bei dem Ciclosport-Fahrradcomputer cm 4.4 A fällt das Display zwar klein aus, allerdings können Sie aufgrund der Größe der Werte diese auf dem Display auch während der Fahrt schnell und unkompliziert ablesen. Es sind drei Werte gleichzeitig abrufbar, Sie können wählen, welche dies sein sollen. Sie können sich also das komplette Display individuell gestalten und selbst entscheiden, auf welche Werte Sie besonders großen Wert liegen. Neben der Durchschnittsgeschwindigkeit zeigt der Computer auch die aktuelle Geschwindigkeit an, was mittlerweile Standard ist. Darüber hinaus können Sie sich die Höhenmeter anzeigen lassen.

Der Ciclosport cm 4.4 A bietet Ihnen außerdem eine „Stromsparfunktion“. Diese können Sie aktivieren, falls der Akkustand niedrig sein sollte. Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, diesen Fahrradcomputer für die Herzfrequenzmessung zu nutzen. Mit einem entsprechenden Pulsgurt, der nicht im Lieferumfang enthalten ist, können Sie den Puls während der Fahrt messen und die Daten speichern. Dieses Ciclosport Gerät ist ein Einsteigermodell in das herzfrequenzbasierte Radsport-Training.

Falls Sie zwei Fahrräder besitzen, können Sie den Tacho so einstellen, dass der Radumfang für beide Räder auf dem Gerät gespeichert wird. Diese Funktion können Sie auch nutzen, wenn Sie beispielsweise zwei Laufradsätze an einem Rad benutzen. Sie müssen nur einen Speichenmagneten sowie eine Halterung für ein zweites Rad nachkaufen.

Das sind die wichtigsten Funktionen des Fahrradcomputers:

  • Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit
  • Maximalgeschwindigkeit bis 199 Stundenkilometer
  • Auto Start/Stopp
  • Gesamtkilometer – individuell einstellbar
  • Tageskilometer – ebenso einstellbar
  • Tagesfahrzeit
  • Gesamtfahrzeit
  • Extra Datenerfassung für zwei Fahrräder
  • Funkübertragung
  • Power-Down-Stromsparfunktion
  • Höhenmessfunktionen
  • Temperatur-Funktionen
  • Uhrfunktionen
  • Herzfrequenzfunktionen – optional, Pulsgurt und Herzkit zusätzlich erforderlich
  • Kalorienverbrauch
Kann ich ein Smartphone mit dem Fahrradcomputer kombinieren? Ja. Die modernen Fahrradcomputer lassen sich mithilfe von Bluetooth mit einem Smartphone problemlos koppeln. So können Sie sich die Informationen aus Ihrem Handy auf dem Tacho-Display anzeigen lassen. Wenn Sie ein günstigeres Modell mit wenigen Funktionen haben und nicht so viel Geld für einen neuen Fahrradrechner ausgeben möchten, dann können Sie Ihr Training zusätzlich durch Handy-Apps begleiten. Mit einem Smartphone in Kombination mit einem Fahrradcomputer können Sie zudem per Live-Tracking an virtuellen Wettkämpfen teilnehmen, was eine zusätzliche Trainingsmotivation liefert.

Zusammenfassung

Bei diesem Ciclosport-Modell können Sie Ihre Werte im Display beliebig zusammenstellen. Der Fahrradcomputer verfügt über das komplette Funktionspaket, das ein Radsportler bei seinem Training braucht. An dem großen und übersichtlichen Display können Sie sich drei Anzeigen in beliebiger Kombination einblenden lassen.

FAQ

Wie viel wiegt der Ciclosport cm 4.4 A ?

Das Gewicht beträgt 99,8 Gramm inklusive Verpackung.

Arbeitet der Höhenmesser präzise?

Nein. Bei Fahrten in den Bergen kann es zu Abweichungen kommen, in einer Ebene zeigt der Fahrradcomputert die Daten exakt an.

Bleiben die Einstellungen nach dem Batteriewechsel vorhanden?

Ja. Bei dem Ciclosport cm 4.4 A brauchen Sie nach einem Batteriewechsel die Einstellungen nicht neu einzugeben.

Verfügt der Fahrradcomputer über eine Herzfrequenzmessung?

Nicht direkt. Ein Herzfrequenzmesser gehört zwar nicht zu den Funktionen dieses Geräts, allerdings können Sie mit zusätzlichem Herzkit und Pulsgurt diese Funktion auf dem Tacho nutzen.

14. KASTEWILL-Fahrradcomputer – auch für zwei Fahrräder nutzbar

Das letzte Modell in unserem Vergleich ist der Fahrradcomputer von KASTEWILL. Mit insgesamt 19 Funktionen bietet er Ihnen eine gute Unterstützung auf Ihren Ausfahrten oder längeren Radtouren. Standardfunktionen wie die Geschwindigkeitsmessung, der Kilometerzähler sowie die Angabe der Durchschnittsgeschwindigkeit gehören zum Funktionsumfang. Diese Informationen erscheinen auf einem LCD-Bildschirm mit grüner Hintergrundbeleuchtung. Auf diese Weise sehen Sie die Daten auch nachts oder bei schlechten Lichtverhältnissen klar und deutlich.

Was dieses Gerät von den anderen Fahrradcomputern in diesem Vergleich abhebt, ist der Touchscreen. Wenn Sie den Bildschirm mit dem Finger antippen, aktivieren Sie ihn und beim Losfahren fängt er mit der Aufzeichnung der Streckendaten an. Obwohl ein Touchscreen die Bedienung und Handhabung erleichtert, funktioniert er bei Regen oder wenn Ihre Finger verschwitzt sind, nicht immer zuverlässig.

Der Hersteller bietet dieses Modell als wasserfest an. Allerdings ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen, denn wasserfest heißt mit anderen Worten „leichter Regen“. Bei Dauer- und Starkregen kann es unter Umständen zu Beschädigung kommen. Beim Batteriewechsel verlieren Sie Ihre aufgezeichneten Daten nicht – sie bleiben auch nach dem Wechsel und Neustart erhalten. Viele zusätzliche Funktionen finden Sie zudem in der mehrsprachigen Bedienungsanleitung, die sich im Lieferumfang befindet.

Sind Pulsmessung oder Trittfrequenz bei einem Fahrradcomputer wichtig? Sie sollten sich immer erst die Frage stellen, wofür Ihnen der Computer dienen soll. Für den Freizeitbereich sind diese Features nicht unbedingt notwendig, wenn Sie sich jedoch sportlich betätigen wollen, dann sollten Sie darüber nachdenken. Der Pulsmesser warnt Sie zum Beispiel, sobald Ihr Puls einen zu hohen Wert erreicht und so kommt es zu keiner Überlastung. Auf diese Weise können Sie sich Ihre Kräfte besser einteilen und das Training optimieren. Auch die Wahl der Trittfrequenzmessung hängt vom Level der Aktivität und dem persönlichen Ziel ab. Für ambitionierte Radler ist diese Funktion sehr empfehlenswert.

Zusammenfassung

Ein zuverlässiger und robuster Begleiter auf Fahrradtouren soll laut Hersteller KASTEWILL dieses Modell sein. Es ist wasserfest und verfügt über einen Touchscreen, was die Bedienung erleichtert. Mit 19 Funktionen gibt es vermutlich nichts, was ein Durchschnittsradfahrer vermissen würde.

FAQ

Kann ich mir die Gesamtstrecke und die einzelnen Strecken anzeigen lassen?

Nein. Diese Möglichkeit besteht bei diesem Fahrradcomputer nicht.

Brauche ich für die Montage des Computers spezielles Werkzeug?

Nein. Die Montage erfolgt bei dem KASTEWILL-Fahrradcomputer werkzeuglos.

Welche Batterien-Art passt zu diesem Gerät?

Sie benötigen die Batterie CR2032, die etwa 3 bis 6 Monate hält.

Schaltet sich der KASTEWILL-Fahrradcomputer beim Starten automatisch ein?

Nein. Das Tachometer können Sie jedoch leicht per Touchscreen einschalten.

Was ist ein Fahrradcomputer und wie ist seine Geschichte?

Fahrradcomputer TestFahrradcomputer, wie wir sie heute kennen, sind echte Allrounder in Sachen Messtechnik beim Fahrradfahren. Die kleinen Helfer messen alles, was sich beim Radfahren messen lässt.

Von der Geschwindigkeitsmessung über Kilometerzähler bis hin zu Höhenmeter und Trittfrequenzmessung lassen sich sämtliche Daten erfassen. So komfortabel war das natürlich nicht von Anfang an.

Frühere Radsportler mussten sich mit einem mechanischen Kilometerzähler zufriedengeben, was schon ein Riesenfortschritt war: Sie konnten erstmals noch während des Radrennens die bereits zurückgelegte Streckenlänge ablesen. Bevor sich jedoch die Zyklometer, wie Messgeräte im Radsport einst genannt wurden, im Radsport etablierten, hat das Militär sie genutzt: Schon 1885 montierten die Österreicher Zyklometer an Militärfahrräder.

Die Geschichte und Entwicklung der Fahrradcomputer begann jedoch noch früher. Amerikanischen Hobbykartografen nutzten Zyklometer für die Berechnung der zurückgelegten Distanzen. Dafür montierten sie ein Zyklometer an einem Hochrad und ermittelten so die Entfernungen auf den Wegen. Diese Informationen trugen sie zusammen mit Besonderheiten und Straßenzustand in ein Logbuch ein. Heutige hochmoderne GPS-Fahrradcomputer mit Bluetooth übertragen die Daten an das Smartphone und der Speicher dient dabei als eine Art Logbuch.

Im Laufe der Zeit kombinierten die Entwickler das Kilometerzählwerk mit einem Drehzahlmesser, und so entstand der erste Fahrradtacho. Anhand der Drehzahl pro Kilometer konnten die Radfahrer die Geschwindigkeit ausrechnen. Ein Meilenstein in der Entwicklung des Fahrradcomputers war die Entwicklung des elektronischen Tachometers. Ein Speichenmagnet übermittelte die Daten per Kabel an den Tacho, der am Lenker montiert war. Da in dem Tacho eine Uhr integriert war, konnte der Tachometer die genaue Geschwindigkeit ermitteln.

In den 1980er Jahren gab es bereits Geräte, die zum damaligen Zeitpunkt noch recht einfach konstruiert waren und nur einige wenige Funktionen aufwiesen. Die Montage erfolgte allerdings seit dieser Zeit in der Regel am Lenkrad, damit der Fahrer den Fahrradcomputer auch während der Fahrt problemlos einstellen konnte. Funkgesteuerte Fahrradcomputer gab es damals noch nicht, sie funktionierten allesamt per Kabel. Die technische Weiterentwicklung schritt voran und so kamen in den 1990er Jahren neue Funktionen hinzu:

  • Kabellose Datenübermittlung
  • Trittfrequenzmessung
  • Integrierter Höhenmesser
  • Herzfrequenzmessung über einen Pulsgurt
  • Temperaturanzeige

Heutzutage sind solche Grundfunktionen bei modernen Fahrradcomputern fast schon Nebensache, weil sie mit vielen weiteren Features gespickt sind. Zu den neueren Erfindungen gehören beispielsweise die Nutzung des GPS-Signals und die Anzeige der Wetterverhältnisse.

Moderne Radcomputer sorgen sogar für die Sicherheit des Fahrers und sind in der Lage, einen Notruf auszusenden, wenn es zum Beispiel zu einem Unfall kommt. Rettungskräfte können Sie dann über GPS leicht orten. Damit das Gerät nicht beim jedem Schlagloch ein Notrufsignal versendet, erkennt der Computer den Ernst der Lage: Wenn sich das Fahrrad nach 30 Sekunden seit dem Schlag nicht wieder in Bewegung setzt, sendet der Computer das Signal automatisch an die Rettungskräfte.

Die Fahrradcomputer haben heutzutage einen festen Platz im Zubehör für Fahrräder. Auf dem Markt finden Sie unzählige Angebote von vielen verschiedenen Produzenten. Der Kauf eines Radcomputers ist somit keine leichte Aufgabe, die wir Ihnen jedoch mit unserem Ratgeber etwas leichter machen wollen.

Wie funktioniert ein Fahrradcomputer?

Fahrradcomputer VergleichNoch vor wenigen Jahren war ein spezieller Magnet an der Speiche des Rades für die Ermittlung der Geschwindigkeit und weiterer Daten nötig. Der Magnet übermittelte einen Spannungsimpuls an das Hauptgerät am Lenkrad und so zeichnete der Computer die Fortbewegung auf. Das Signal von dem Magneten kommt heutzutage per Funk und die Verarbeitung erfolgt digital. Die Kabelverbindungen setzen allerdings viele Hersteller bis heute ein, weil sie sich aufgrund ihrer Präzision lohnen.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt alleine von Ihnen ab. Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile. Ein verdrahteter Radcomputer verfügt über ein stets konstantes Signal, die Befestigung ist jedoch etwas kompliziert. Die Montage eines kabellosen Fahrradcomputers ist dagegen denkbar einfacher, allerdings kann das Signal aufgrund von schlechter Witterung oder Ähnlichem etwas geschwächt sein, was die Enddaten verfälschen kann.

Die modernen und hochwertigeren Produkte verfügen über die GPS-Technik und arbeiten ohne Kabel und ohne Magneten. Diese Lösung ist sehr bequem in der Benutzung und eröffnet viele weitere Messmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine Routenplanung oder die Return-to-home-Funktion, wenn Sie mal die Orientierung verlieren sollten. Manche Modelle lassen sich sogar für zwei oder noch mehr Fahrräder nutzen. Das Gerät erkennt dann das jeweilige Fahrrad automatisch an seiner Radgröße. Auf diese Weise können Sie die Daten von mehreren Fahrrädern zusammenfassen.

Kann ich einen Fahrradcomputer an jedem Fahrrad installieren? Es gibt eine Menge Fahrradcomputer im Handel, die universell einsetzbar sind und sich somit am jedem Fahrrad anbringen lassen. Sie finden jedoch auch Modelle, die für bestimmte Art von Fahrrädern vorgesehen sind. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, für welches Gerät Sie sich im Endeffekt entscheiden.

Welche Arten von Fahrradcomputern gibt es?

Verschiedene VariantenDie große Auswahl an Fahrradcomputern macht es einem potenziellen Käufer nicht leicht, ein passendes Gerät zu finden. Vor dem Kauf sollten Sie sich schon im Vorfeld Gedanken darüber machen, wofür Sie den Computer nutzen wollen und über welche Funktionen er verfügen soll.

Geräte der unteren und mittleren Preisklasse sind in der Regel nur mit den notwendigsten Grundfunktionen für Geschwindigkeiten und Strecken ausgestattet. Die etwas teureren Modelle verfügen dagegen über eine breite Auswahl an Funktionen. Sie können zwischen drei Varianten wählen, die wir Ihnen jetzt samt der jeweiligen Vor- und Nachteile vorstellen:

Kabelgebundene Fahrradcomputer

Die ersten klassischen Fahrradcomputer kamen mit einer Kabelverbindung auf den Markt und hatten bis etwa 1995 eine Alleinstellung auf dem Markt. Der Speichenmagnet löst bei diesen Modellen die Impulse am Sensor aus, welche über das Kabel an das Hauptgerät am Lenkrad gesendet werden. Der Computer ermittelt die Raddrehzahl in Relation zu der Zeit und errechnet dann anhand des Abrollumfanges die Geschwindigkeit. Um das Gerät vor Diebstahl zu schützen, lässt es sich leicht abnehmen.

Die kabelgebundenen Fahrradcomputer arbeiten sehr zuverlässig und fast störungsfrei. Die Datenübermittlung erfolgt über Kabel und somit sind die Daten durch die Kabelummantelung vor elektromagnetischen und anderen Störungen geschützt. Der weitere Vorteil liegt im Preis – diese Modelle sind meist günstiger als die kabellosen Geräte. Die Kabelverbindung wirkt sich jedoch auf die Optik, was einige Fahrer als Nachteil sehen. Auch die Montage solcher Modelle ist etwas komplizierter, weil das Kabel nicht stören soll und keinesfalls in die Speichen gelangen darf.

  • Günstig in der Anschaffung
  • Geringer Stromverbrauch
  • Liefert zuverlässige Messergebnisse in Echtzeit
  • Das Kabel kann stören
  • Montage ist aufgrund der Kabellänge nur am Vorderrad möglich
  • Mit der Zeit kann das Kabel überbeansprucht werden

Drahtlose Fahrradcomputer

Der beste FahrradcomputerMitte der 1990er Jahren erschienen die ersten kabellosen Fahrradcomputer. Solche Modelle wurden schnell populär, viele Radsportler ziehen die kabellose Version dem kabelgebundenen Fahrradcomputer vor.

Diese bringen einige nicht zu verachtende Vorteile mit. Schon die ansprechendere Optik ist für viele Radliebhaber Grund genug, sich für diese Alternative zu entscheiden. Darüber hinaus bieten kabellose Fahrradcomputer meist mehr Funktionen an als die kabelgebundenen Versionen. Ein wichtiger Vorteil ist zudem die leichtere Montage, da Sie hier kein Kabel zwischen Lenker und Rad installieren müssen.

Zu den Nachteilen zählt mit Sicherheit die Anfälligkeit für elektromagnetische Störungen, beispielsweise an Ampelkreuzungen – hier kann der Fahrradcomputer unter Umständen gänzlich falsche Angaben liefern. Auch das Terrain spielt für eine optimale Funkübertragung eine große Rolle. In dichten Waldstücken oder weit draußen in abgelegenen Gebieten kann das Gerät ab und zu den Kontakt zum Satelliten verlieren.

Die funkgesteuerten Modelle gibt es mit analoger sowie digitaler Übertragungstechnik. Bei der digitalen Übermittlungstechnik ist die Reichweite größer und sie weisen eine höhere Zuverlässigkeit auf. Geräte mit analoger Technik sind dagegen in der Nähe von Mobilfunk- und Hochspannungsmasten störungsanfälliger.
  • Schlichte und moderne Optik
  • Schnelle und problemlose Montage
  • Flexible Anbringung auch am Hinterrad möglich
  • Dank Funktechnik optionale Kombination mit weiteren Sendern für Puls- oder Trittfrequenzmessung möglich
  • Relativ hoher Stromverbrauch
  • Übertragungssignal anfällig für Störungen
  • Bei falscher Positionierung können eventuell Übertragungsprobleme auftreten

Fahrradcomputer mit GPS

Diese Art von Radcomputern benötigt keinen Geschwindigkeitssensor. Falls Sie längere Fahrradtouren planen oder ein Radsportler sind, empfiehlt sich der Kauf eines GPS-Fahrradcomputers. Solche Geräte mit Navigationsfunktion sind insbesondere für Entdecker interessant, die mit dem Rad neue Wege erkunden wollen. Diese Modelle gibt es in zahlreichen Ausführungen. Obwohl sie nicht ganz günstig sind, bieten sie einige Vorteile, die sie bei den anderen zwei Computertypen nicht finden. Sie können mit ihnen Ihre Wegstrecken aufzeichnen und diese danach zu Hause an dem Computer auswerten.

Des Weiteren ist eine Planung im Voraus möglich: Planen Sie Ihre künftigen Strecken vor der Fahrtantritt an den Haus-PC und übertragen Sie die Daten sowie einzelne Wegpunkte anschließend auf den Fahrradcomputer. Der Fahrradcomputer mit GPS-Funktion dient auch als mobiles Navigationsgerät. Die Bedienung ist einfach und erfolgt meist intuitiv. Allerdings sollten Sie sich vor dem Kauf erst mit dem jeweiligen Gerät vor Ort bekannt machen, um seine Benutzerfreundlichkeit zu prüfen.

  • Leichte und einfache Montage, da der Geschwindigkeitssensor am Rad entfällt
  • Keine Einstellung der Radgröße nötig
  • Aufzeichnung und anschließende Auswertung der Route auf dem PC möglich
  • Navigation und Tracking vorhanden
  • GPS misst Strecke und Geschwindigkeit manchmal ungenau, ein Radsensor für die präzise Messung ist daher empfehlenswert
  • Die GPS-Nutzung verringert die Akku-Laufzeit
  • Vergleichsweise hoher Anschaffungspreis
  • Zum Teil umständliche Handhabung

Wer braucht einen Fahrradcomputer?

Schon gewusst?Welche Variante für Sie die beste ist, hängt natürlich von dem Einsatzzweck ab. Ambitionierte Radsportler bevorzugen in der Regel Fahrradcomputer aus dem oberen Preissegment, um möglichst viele Funktionen zur Verfügung zu haben. Des Weiteren spielt die Messgenauigkeit eine große Rolle. Auch Profis entscheiden sich meist für die teureren Produkte.

Die Alltagsfahrer und Freizeitsportler benötigen nicht zwingend einen preisintensiven Fahrradcomputer mit umfangreichem Funktionsumfang. Meistens reichen hier Geräte aus dem mittleren Preissegment, die ebenfalls eine solide Leistungen bringen. Für Hobbyradler reichen oft Informationen zur aktuellen Geschwindigkeit und über die zurückgelegten Kilometer aus. Für diese drei Gruppen käme ein Fahrradcomputer infrage:

  1. Der Pendler: Diese Gruppe der Fahrradfahrer fährt regelmäßig Kurzstrecken und nutzt das Fahrrad zweckorientiert. Für sie ist es einfach ein günstiges, flexibles und schnelles Verkehrsmittel. Oft nutzen sie ein Faltrad, ganz nach dem Motto „platzsparend, handlich und mobil“. Die Pendler fahren meist einfache und preisgünstige Fahrräder, der Drahtesel soll möglichst nicht teurer als der Unterhalt für einen Pkw sein. Für sie ist in der Regel ein günstiger Tacho von Interesse, der auf das Wesentliche reduzierte Grundfunktionen besitzt. Ein solches robustes, selbsterklärendes Gerät mit einer bequemen Handhabung finden Sie schon ab etwa 10 Euro.
  2. Der Vielfahrer: Die leidenschaftlichen Vielfahrer sitzen in ihrer Freizeit gern auf dem Rad für ausgiebige Touren und Radreisen. Diese Gruppe besitzt allerdings höhere Ansprüche an die Ausrüstung als die Pendler. Oft nennen sie nicht nur ein Rad ihr eigen, sondern besitzen ein solides, alltagstaugliches Zweitrad. Bei der Wahl der Ausrüstung nehmen sie sich Zeit und gönnen sich dabei etwas Luxus. Ein passender Fahrradcomputer darf deshalb schon mehr Funktionen haben und etwas teurer sein. Sie interessieren sich bei der Wahl oft für die Erfassung möglichst vieler Daten und für die Möglichkeit zur Auswertung derer auf dem heimischen PC. Sie entscheiden sich oft zusätzlich für die Erweiterung des Funktionsspektrums um die optionale Ermittlung von Herz- und Trittfrequenz.
  3. Der Halbprofi und ambitionierter Hobbyradler: Auf dem Fahrradsattel fühlen sie sich so gut wie auf dem Sofa. Sie fahren viel und das Radfahren ist ihr Lebensstil. Sie achten bei der Wahl der Fahrradkomponenten, dass diese vor allem leicht, hochwertig und multifunktional sind. Nur mit dem Besten geben sie sich zufrieden. Das betrifft auch die Wahl des passenden Fahrradcomputers. Es soll vor allem ein hochwertiges Multitalent sein, weil das Fahrrad ein Cockpit braucht. Zu den Standardfunktionen sollten Trainingsmodus sowie Höhenmesser gehören, ebenso wie Sensoren zur Erfassung von Puls und Trittfrequenz. Darüber hinaus soll sich der Radcomputer auf mindestens eine zweite Radgröße einstellen lassen, sodass das Gerät auf mehreren Fahrrädern nutzbar wäre.

Fahrradcomputer oder Smartphone-App – was ist besser?

Falls auch Sie sich die Frage stellen, ob Sie lieber einen Fahrradcomputer oder eine Smartphone-App wählen sollten, möchten wir Ihnen die Entscheidung ein wenig erleichtern. Fragen Sie sich zunächst, was Sie mit dem Fahrradcomputer messen wollen, wo Sie ihn einsetzen und welche Strecken Sie bewältigen wollen. Die nachfolgende Pro- und Contra-Liste gibt Ihnen einen Überblick:

Fahrradcomputer:

  • In der Regel längere Akku-Laufzeit
  • Liefert konkretere Messdaten
  • Displaydaten bei jedem Wetter besser ablesbar
  • Fahrradcomputer sind robuster und stabiler
  • Geringere Ablenkung im Straßenverkehr
  • Zusätzliche Kosten beim Erwerb
  • Eine extra Montage von Sensoren ist nötig
  • Die Navigation ist manchmal von geringer Qualität

Smartphone-App:

  • Apps meist kostengünstiger, da Smartphone schon vorhanden ist
  • Größeres und damit besser lesbares Display
  • Einfachere Bedienung
  • Nur wenige Smartphones sind wirklich wasserdicht
  • Bei Sonneneinstrahlung lassen sich die Daten schwer ablesen
  • Um einiges höhere Ablenkungsgefahr durch Nachrichten oder Anrufe

Worauf sollte ich beim Kauf eines Fahrradcomputers achten?

BestellungFahrradcomputer sind kleine, handliche Computer, die dem Fahrer alle relevanten Daten über Geschwindigkeiten, Strecken oder Zeiten liefern. Auf dem Markt finden Sie viele unterschiedliche Modelle in allen Preislagen, was die Entscheidung nicht leichter macht. Vor dem Kauf sollten Sie daher einige wichtige Punkte beachten:

Datenübertragung mit oder ohne Kabel:

Ob Sie sich für einen kabelgebundenen oder kabellosen Fahrradcomputer entscheiden, hängt von Ihren Ansprüchen und dem jeweiligen Einsatzziel ab. Für die Wahl eines kabelgebundenen Radcomputers sprechen vor allem seine geringe Störungsanfälligkeit, der meist günstigere Preis und eine große Palette an Funktionen. Von Nachteil sind die etwas aufwendigere Montage und die Optik, die sich durch die Anwendung des Kabels verändert. Drahtlose Fahrradcomputer verfügen meist über eine höhere Anzahl von Funktionen, Radcomputer der gehobenen Preisklasse sind sogar mit GPS ausgestattet.

Anzahl und Art der Funktionen:

Dieses Kaufkriterium ist höchst individuell, da jeder Radfahrer andere Ansprüche an das Gerät hat. Die meisten Funktionen eines Fahrradrechners haben Sie in unserem Vergleich bereits kennengelernt. Ein Fahrradcomputer soll zumindest die Standardfunktionen wie Geschwindigkeitsmessung, Kilometerzähler und eine Uhr bieten. Hier ist eine kleine Übersicht über die unterschiedlichen Funktionen, die Sie bei einem Fahrradcomputer finden können:

FUNKTIONMÖGLICHE MESSDATEN
GeschwindigkeitInformiert über die aktuelle Geschwindigkeit, durchschnittliche Geschwindigkeit, maximale Geschwindigkeit.
UhrStopp-Uhr, Fahrtzeit, Uhrzeit, Fahrtbeginn und Fahrtende.
KilometerzählerMessung der zurückgelegten Strecke.
GPSNavigation und Routenplanung dank vorinstallierter Karten, Streckenaufzeichnung und Tracking, Live Tracking, voraussichtliche Ankunftszeit, verbleibende Fahrzeit bis zum Ziel, Strecke bis zum Ziel.
HöhenMaximale Steigung bergab und bergauf, maximale Höhe, Gesamthöhe bergab beziehungsweise bergauf, Höhenprofil, Höhenmeter bergab/bergauf, aktuelle Höhe, Fahrzeit bergab und bergauf, durchschnittliche Entfaltung bergab/bergauf, durchschnittliche Geschwindigkeit bergab/bergauf, durchschnittliche Steigung bergab/bergauf, Strecke bergab/bergauf.
HerzfrequenzIntensitätszonen grafisch dargestellt, Prozent, Herzfrequenz-Profil, Zonenalarm, maximale und minimale Herzfrequenz, Zeitzonenbalken, durchschnittliche Herzfrequenz, Intensitätszonen, aktuelle Herzfrequenz.
TrittfrequenzMaximale und durchschnittliche Trittfrequenz, aktuelle Trittfrequenz, durchschnittliche und aktuelle Entfaltung.
Ein- und AbschaltfunktionAutomatische Start-/Stopp-Funktion, automatische Pause.

Display und Bedienung:

Achten Sie beim Kauf auf die Größe und die Lesbarkeit des Displays. Je nach Modell gibt es hier große Unterschiede. Die preisgünstigeren Modelle sind meist mit einem schwarz-weißen Display ausgestattet, wobei die etwas hochwertigeren Geräte ein Farbdisplay haben. Je nach Ausführung erfolgt die Bedienung über eine einzige Taste, was vor allem während der Fahrt eine unkomplizierte und bequeme Bedienung gewährleistet.

Je mehr Tasten der Computer hat, desto schwerer beziehungsweise gewöhnungsbedürftiger ist seine Handhabung. Es gibt zudem Geräte mit einem Touchscreen, was einerseits eine sehr leichte Bedienung ermöglicht, andererseits bei Regen zu Fehleingaben führen kann. Der Vorteil des Touchscreens: Solche Displays sind meistens größer und somit besser lesbar. Praktisch ist auch eine Hintergrundbeleuchtung, die sich bei Fahrten in der Nacht oder bei schlechten Lichtverhältnissen bezahlt macht.

Fahrradcomputer bestellenWasserfestigkeit:

Hier ist Vorsicht geboten, denn wasserfest heißt nicht gleich wasserdicht. Für die Ermittlung der Wasserfestigkeit gibt es bestimmte IPX-Kennziffern. In der Beschreibung vieler Fahrradcomputer preisen die Hersteller ihre Geräte als wasserdicht, was leider nicht immer stimmt. Ob ein Gerät tatsächlich wasserdicht ist oder nicht, erkennen Sie daran, mit welcher Kennziffer es gekennzeichnet ist.

Manche „wasserdichte“ Radcomputer können lediglich einem kleinen Regenschauer oder Spritzwasser standhalten und tragen die Kennzeichnung IPX4. Ist das Gerät dagegen mit dem Symbol IPX5/6 gekennzeichnet, dann kann es sogar starke Regenschauer überstehen. Wirklich wasserdichte Fahrradcomputer gibt es erst ab der Stufe IPX7 – diese lassen sich sogar ganz unter Wasser tauchen.

Lieferumfang:

Fahrradcomputer bekommen Sie in einem mehr oder weniger umfangreichen Paket, das neben dem Gerät auch weitere Zubehörteile beinhaltet. Im Lieferumfang finden Sie vor allem die Standardteile wie Sender und Magneten. Eine Lenkerhalterung für den Computer und weiteres Befestigungsmaterial sind in der Regel dabei. Je nachdem, für welches Modell Sie sich entscheiden, gehören zusätzliche Sensoren zum Lieferumfang. Vorsicht: Manche Hersteller werben zum Beispiel mit einem guten und preiswerten Computer, der viele Funktionen aufweist, die nötigen Sensoren müssen Sie jedoch extra erwerben.

Zudem kann es passieren, dass Sie ausschließlich Zubehörteile des Herstellers verwenden müssen, weil der Computer nicht mit Fremdteilen kompatibel ist. Im schlimmsten Fall können solche Zusatzkomponenten mehr kosten als der Fahrradcomputer selbst. Für die Auswertung der Daten auf dem PC benötigen Sie außerdem eine Dockingstation, die Sie meist separat erwerben müssen. Manche Geräte haben einen USB-Anschluss, so können Sie die Daten mithilfe eines USB-Kabels übertragen. Bei hochwertigeren Geräten lassen sich die Daten auch mittels NFC und gegebenenfalls mit einer passenden App auf Ihr Smartphone übertragen.

Informieren Sie sich vor dem Kauf darüber, was im Lieferumfang enthalten ist und was Sie noch zusätzlich kaufen müssen. Die Zubehörteile für die Verbindung mit dem Smartphone gehören in aller Regel nicht zum Lieferumfang.

Welche Hersteller sind führend bei Fahrradcomputern?

Die Nachfrage nach Fahrradcomputern ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, sodass immer mehr Hersteller ihre Modelle auf den Markt einführen. Einige der bekanntesten Hersteller, die Sie auch in unserem Vergleich finden, möchten wir Ihnen jetzt in Kurzform vorstellen:

  • Sigma Sport: Das Unternehmen mit Sitz in Neustadt beschäftigt sich bereits seit über 30 Jahren mit Fahrradcomputern. Die Firma bemüht sich, immer neuere Technologien einzusetzen und ihre Produkte stets zu verbessern. Schon im Jahre 1982 brachte Sigma Sport den ersten Fahrradcomputer – den Cycle Coach – auf den Markt. Die Nachfolgeprodukte seit dem Jahr 1986 waren bereits mit Funktionen wie Trittfrequenz- und Pulsmessung ausgestattet. Ab 2006 folgten die ersten kabellosen, digitalisierten Übertragungssysteme. Seit 2008 gibt es die Möglichkeit, die Fahrtdaten mit der eigenen Auswertesoftware Data Center am PC auszuwerten.
  • Ciclosport: Das Unternehmen besteht bereits seit 1978 und hat seinen Sitz in Stockdorf in der Nähe von München. Dank innovativer Ideen, die sie in modernen Produkten umgesetzt hat, gehört die Firma heute zu einem der führenden Hersteller in der Kategorie Sportelektronik. Das Familienunternehmen legt nach eigenen Angaben größten Wert auf hochwertige Produkte, die mit nutzbarer und nachvollziehbarer Informationsvielfalt einhergehen.
  • VDO: Das Unternehmen VDO, kurz Vereinigte Deuta-Ota, entstand 1929 durch den Zusammenschluss zweier deutscher Tachometerwerke. Die Firma ist seit der Gründung als einer der größten deutschen Zulieferer für Automobilelektronik bekannt. Früher fuhren fast alle deutschen Automobilmarken mit VDO-Tachometern. 1999 verkaufte das Unternehmen die Sparte Fahrradcomputer an die Cycle Parts GmbH mit Sitz in Rohrbach/Landau.

Wie erfolgt die Montage eines Fahrradcomputers?

Wichtig!Die Montage eines kabelgebundenen Fahrradcomputers verläuft in drei Schritten:

  1. Als Erstes befestigen Sie den Magneten mit einem Schraubendreher mittig an einer Speiche. Mittels mitgelieferter Gummiringe bringen Sie nun den Sensor auf Höhe des Magneten oder Kabelbinder an der Gabel an. Beachten Sie dabei den optimalen Abstand zwischen Magnet und Sender – der sollte durchschnittlich 5 Millimeter betragen. Im Zweifelsfall richten Sie sich an die konkreten Herstellerangaben.
  2. Jetzt verlegen Sie das Kabel. Dafür wickeln Sie es spiralförmig von unten erst um die Gabel, dann um die Leitung der Vorderradbremse. Sie können es auch eng an der Gabel und der Bremsleitung entlang mit Kabelbindern fixieren.
  3. Befestigen Sie zum Schluss die Halterung oben auf dem Lenker oder Vorbau mittels der mitgelieferten Gummiringe oder Kabelbinder.
Die Installation drahtloser Fahrradcomputer ist einfacher: Sie brauchen nur den Magneten, den Sender und die Halterung anzubringen. Dabei benutzen Sie wahlweise das Vorder- oder Hinterrad, weil es keine Reichweitebeschränkung durch das Kabel mehr gibt.

So stellen Sie einen Fahrradcomputer ein

Nach der Montage des Radcomputers auf dem Fahrrad folgt die Einstellung. Als Erstes setzen Sie die Batterie wie in der Bedienungsanleitung steht in den Fahrradcomputer beziehungsweise entfernen Sie die Schutzfolie der Batterie. Nun können Sie das Datum sowie die Uhrzeit einstellen. Der nächste Schritt ist die Ermittlung der Reifengröße. An der Seite des Mantels finden Sie die Maße des Reifens. Geben Sie diese beziehungsweise den Radumfang im Tacho ein.

Diesen entnehmen Sie einer im Handbuch beigelegten Tabelle oder führen Sie die Ermittlung selbst durch (s. Video). Versuchen Sie die Maße möglichst präzise zu ermitteln, weil je exakter die Werte, desto realistischer das spätere Mess- und Rechenergebnis des Radcomputers. Bei dem Abrollumfang sollten Sie allerdings beachten, dass dieser sowohl von der Reifengröße als auch von der Reifenbreite abhängig ist. Das heißt im Klartext: Je breiter der Reifen, desto höher die Seitenwände, was im Endeffekt einen größeren Umfang bedeutet.

Beachten Sie, dass bei älteren Geräten ohne Speicherchip ein Batteriewechsel zur Rücksetzung des Tachos führt. Alle gespeicherten Daten gehen damit verloren. Danach müssen Sie die Grundeinstellungen zu Zeit und Radumfang erneut in den Computer einpflegen.

Manche hochwertigeren Geräte mit einem größeren Funktionsumfang benötigen womöglich die Eingabe weiterer Werte wie Körpergröße und Gewicht, damit sich der Kalorienverbrauch ermitteln lässt. Vor der Inbetriebnahme müssen Sie zudem eine Kalibrierung der optionalen Sender zur Herz- und Trittfrequenzmessung machen.

Gibt es passendes Zubehör für einen Fahrradcomputer?

Für die Fahrradcomputer finden Sie im Handel zahlreiches Zubehör. Dabei stehen Ihnen entweder markeneigene Produkte oder universell einsetzbare Zubehörteile zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen, was für einen Fahrradcomputer wichtig ist:

Die Batterien: Ohne Batterien laufen die Fahrradcomputer nicht. Für die meisten Computer gibt es kleine Knopfzellen-Batterien, die Sie im Online Shop oder beim Händler Ihres Vertrauens um die Ecke erhalten. In der Regel sind diese Produkte im Internet etwas günstiger als bei lokalen Geschäften.

Wichtig: Erkundigen Sie sich beim Erwerb des Fahrradcomputers, ob Sie zusätzlich noch passende Batterien kaufen müssen, oder ob diese beim Kauf inklusive sind.

Die Schutzhülle: Eine passende Schutzhülle verlängert das Leben eines Fahrradcomputers, indem sie das Eindringen von Staub, Dreck oder Wasser verhindert.

Die zusätzlichen Sensoren: Je nach Modell gibt es zusätzliche Sensoren, mithilfe derer Sie weitere Funktionen benutzen können. Besonders beliebt sind dabei die Sensoren für die Trittfrequenz oder Herzfrequenzmessung. Meist werden sie am Rad montiert und übermitteln die Daten über Funk oder Kabel an das Hauptgerät.

Die Halterung: Bei den meisten Fahrradcomputern befindet sich eine Halterung bereits im Lieferumfang. Sie können sich jedoch für eine alternative Lösung entscheiden. Wenn Sie nicht viel schrauben oder sich den Lenker nicht zerkratzen möchten, dann entscheiden Sie sich für ein Halterungssystem mit Magnet.

Häufige Fragen rund um Fahrradcomputer

  1. FragezeichenWie genau sind Fahrradcomputer? Für Hobbyradfahrer mag die Genauigkeit eines Radcomputers nicht so wichtig sein, für einen Radprofi spielt sie jedoch die Hauptrolle. Wie genau ein Fahrradtachometer ist, hängt im Allgemeinen von zwei Faktoren ab: Es sind die technische Umsetzung der Messung und die richtige Kalibrierung. Sie sollten die erste Kalibrierung gleich nach der ersten Montage durchführen und dabei die richtige Radgröße eingeben. Bei einer richtigen Einstellung des Computers hängt die Genauigkeit der Messung nur noch vom Sensor ab. Wenn die Werte für die Temperatur in jedem Fall meist genau sind, handelt es sich bei Angaben zum Kalorienverbrauch hingegen um einen errechneten Schätzwert, der von dem tatsächlichen Wert abweichen kann.
  2. Wo finde ich geeignete Strecken für eine schöne Radausfahrt? Meist brauchen Sie nicht weit zu suchen. Sehr schöne Routen verlaufen oft entlang der vielen großen und kleinen Flüsse, also vielleicht auch vor Ihrer Haustür. Das sind zum Beispiel die Strecken an der Elbe, am Main, an der Weser und an der Donau. Wunderschöne Fahrradrouten finden Sie zudem an der Ostseeküste. Anhand des Routenfinders des ADFC – Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. – lassen sich viele interessante Routen entdecken.
  3. Wie ist die richtige Ausrichtung des Sensors und des Magneten? Für den Magnet können Sie sich einige Montagepunkte am Laufrad aussuchen. Bevorzugt ist eine Stelle so nah wie möglich an der Nabe. Bedenken Sie, dass je weiter Innen im Laufrad Sie den Magneten montieren, desto langsamer passiert er den Sensor. Auf diese Weise hat der Magnetschalter im Sensor mehr Zeit zu reagieren und ein genaueres Signal zu erzeugen. Ist der Magnet zu weit außen montiert, so könnten als Ergebnis bei hohen Geschwindigkeiten sprunghafte Werte vorkommen. Der Sensor hat seinen Platz an der Gabel oder Strebe.
  4. Kann ich einen Fahrradcomputer auch an einem Motorrad oder Moped montieren? Von der technischen Seite her ist das möglich, Sie müssen nur die entsprechende Reifengröße in den Fahrradcomputer eintragen. Um die Vibrationen während der schnellen Fahrt zu reduzieren, empfiehlt es sich etwas Moosgummi oder Kunststoffpads am Lenker unterzulegen.
    Achtung: Bei einem drahtlosen Fahrradcomputer kann es zu Signalstörungen kommen, wenn dicke Metallteile zwischen Sender und Empfänger liegen. Darüber hinaus schreibt der Gesetzgeber vor, dass es bei Kraftfahrzeugen, die Teil des öffentlichen Straßenverkehrs sind, der Anzeigewert von Geschwindigkeitsmessern rund um die Uhr erkennbar sein muss. Sie benötigen also einen Fahrradcomputer, der über eine dauerhafte Hintergrundbeleuchtung verfügt.

Gibt es einen Fahrradcomputer-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Experten der Stiftung Warentest haben sich im Jahr 2010 mit Fahrradcomputern auseinandergesetzt und einen Test bezüglich der Qualität und Aufbereitung von Radcomputern durchgeführt. Die Tester überprüften 19 Geräte und nahmen dabei vor allem die Messgenauigkeit sowie die Übertragung und Auswertung der Daten unter die Lupe. Darüber hinaus haben sie unterschiedliche Übertragungsarten wie Fahrradcomputer mit Funk und Kabel direkt miteinander verglichen.

In den letzten 9 Jahren hat sich auch im Bereich Fahrradcomputer sehr viel getan und die Technik ist enorm vorangeschritten, weshalb der Test im Jahr [jahr] nicht mehr als aktuell anzusehen ist. Einige Modelle, die bei diesem Test ausgezeichnet abgeschnitten haben, sind heute kaum noch zu finden. Falls Sie sich dennoch für die Ergebnisse interessieren, klicken Sie hier.

Hat Öko Test bereits einen Fahrradcomputer-Test durchgeführt?

Nein, das Verbrauchermagazin hat sich bis heute nicht mit Fahrradcomputern beschäftigt. Sollte es künftig einen solchen Test von Öko Test geben, werden wir Sie darüber an dieser Stelle informieren. Schauen Sie also gelegentlich wieder vorbei.

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