DSL-Verfügbarkeit: Jetzt mit DSL-Check prüfen

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DSL Verfügbarkeit 2019 – Jetzt Anschluss durch DSL-Check prüfen und neuen Vertrag abschliessen

Die DSL-Verbindung war erstmals im Jahre 2001 nutzbar und konnte die mittlerweile veraltete ISDN-Technologie schnell fast vollständig ablösen. Heutzutage ist diese Übertragungsform hierzulande fast überall nutzbar. Falls Sie derzeit auf der Suche nach einem neuen DSL-Tarif sind, stehen Ihre Chancen gut, schnell ein geeignetes Angebot zu finden. Vorher empfiehlt es sich jedoch, die DSL-Verfügbarkeit zu prüfen und die einzelnen Angebote gründlich miteinander zu vergleichen.

Damit Sie genau wissen, worauf es hierbei ankommt, möchten wir Ihnen im folgenden Ratgeber die wichtigsten Informationen rund um DSL mit auf den Weg geben. Sie erfahren nicht nur, was DSL eigentlich ist und wie es funktioniert, sondern auch, wie Sie einen DSL-Check durchführen, welche Anbieter Ihnen zur Verfügung stehen und was Sie beachten sollten, bevor Sie einen bestimmten DSL-Tarif buchen. Mit Ihrem neu erworbenen Wissen können Sie anschließend unseren DSL-Vergleich nutzen, um schnell und unkompliziert ein geeignetes Angebot zu finden.

Was ist DSL?

Die Abkürzung DSL steht für „Digital-Subscriber-Line“ und meint eine digitale Übertagungsform über Telefonleitungen. DSL ist allerdings nicht gleich DSL. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten dieses Übertragungsverfahrens, die Ihnen jeweils individuelle Vor- und Nachteile versprechen.

Wie funktioniert DSL?

Die Grundlage der DSL-Verbindung bildet die sogenannte Breitbandmodem-Technologie. Diese nutzt die bislang nicht benötigten Kapazitäten der Kupferkabel Ihrer Telefonleitung mit einer sehr hohen Sendefrequenz, um die Internet-Signale an Ihren Computer zu übertragen. Anders als es bei der mittlerweile veralteten ISDN-Technik der Fall ist, können Sie mit einer DSL-Verbindung gleichzeitig telefonieren und im Internet surfen. Hierfür ist allerdings ein Breitbandmodem erforderlich, das über einen sogenannten Splitter mit Ihrer Telefonleitung verbunden ist und die Signale entsprechend aufteilt.

Heutzutage erhalten Sie beim Abschluss eines DSL-Tarifes meistens ein Kombi-Gerät aus Modem und Router. In diesem Fall ist normalerweise kein Splitter mehr erforderlich.

Welche Vorteile hat DSL?

Die Vorteile der DSL-Verbindung lassen sich am besten im direkten Vergleich zu ihrem größten Konkurrenten erläutern – dem Kabel-Internet. Der größte Vorteil liegt wohl darin, dass Sie sowohl Ihr Festnetz-Telefon, als auch Ihre Internetverbindung über nur einen Anschluss betreiben können. Für Kabel-Internet, das aus einem herkömmlichen Fernsehkabel kommt, benötigen Sie hingegen zwei Anschlüsse. Außerdem stehen Ihnen viele verschiedene DSL-Technologien und unzählige Angebote zur Verfügung, wodurch es für so gut wie jeden Nutzer möglich ist, schnell einen passenden Tarif zu finden. Nicht zu vernachlässigen ist an dieser Stelle auch die hohe DSL-Verfügbarkeit. Da das Telefonnetz mit seinen Kupferleitungen deutschlandweit sehr gut ausgebaut ist, ist DSL nahezu überall verfügbar.

Im Gegensatz zum Kabel-Internet hat jeder DSL-Nutzer seine eigene Leitung. Ihre Surfgeschwindigkeit wird also nicht von den Online-Aktivitäten Ihrer Nachbarn beeinträchtigt.

Nachteilig an der DSL-Verbindung ist, dass die Übertragungsrate hier in engem Zusammenhang zur Leitungslänge steht. Das heißt: Je weiter Sie von der nächsten Vermittlungsstelle Ihres DSL-Anbieters entfernt wohnen, desto schlechter ist Ihre Internet-Qualität. Außerdem fallen die maximalen Übertragungsraten der DSL-Verbindung meistens nicht ganz so hoch aus, wie es beim Kabel Internet der Fall ist.

  • Viele verschiedene DSL-Tarife erhältlich
  • Hohe Übertragungsraten möglich
  • Eigene Leitung für jeden Nutzer
  • Gute Verfügbarkeit
  • Internet-Qualität hängt von der Leitungslänge ab
  • Niedrigere Maximalgeschwindigkeit als Kabel-Internet

Welche DSL-Arten gibt es?

DSL VerfügbarkeitMittlerweile unterscheiden wir eine Vielzahl an unterschiedlichen DSL-Technologien. Die vier am häufigsten genutzten möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt kurz vorstellen. Dazu zählen:

  • ADSL: Die Abkürzung ADSL steht für „Asymmetric-Digital-Subscriber-Line“ und meint die derzeit wohl am häufigsten genutzte DSL-Technologie. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die Geschwindigkeiten von Down- und Upload hier variieren können, was für den durchschnittlichen Nutzer sehr von Vorteil ist. Denn die meisten Nutzer laden deutlich mehr Daten aus dem Internet herunter, als welche hochzuladen. Seit März 2003 gibt es auch schon die ADSL-2-Technologie, die neben einer höheren Übertragungsrate auch über eine bessere Reichweite verfügt. Dadurch löst sich das größte Problem der ersten ADSL-Technologie – und zwar vermehrte Verbindungsprobleme bei einer großen Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle des DSL-Anbieters.
  • HDSL: Die Bezeichnung HDSL steht für “High-Data-Rate-Digital-Subscriber-Line“. Hierbei handelt es sich um ein Anfang der 90er Jahre entwickeltes Verfahren, das erstmals in der Lage war, die hohen Frequenzen der Telefon-Kupferleitungen zu nutzen. Dieses verfügt über symmetrische Up- und Download-Raten von etwa 2 Megabit pro Sekunde. Vorteilhaft ist vor allem die Tatsache, dass Ihnen HDSL eine vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit zur Übertragung von großen Datenmengen bietet. Damit stellt es eine gute Alternative für große Unternehmen oder Netzbetreiber dar.
  • SDSL: Die Weiterentwicklung des HDSL-Verfahrens wird auch als SDSL beziehungsweise „Symmetric-Digital-Subscriber-Line“ bezeichnet. Der wesentliche Unterschied liegt hier in einer höheren Reichweite zu den Verbindungsstellen Ihres DSL-Anbieters. Diese soll hier nämlich bei bis zu 3,6 Kilometern liegen. Dabei bietet Ihnen SDSL Übertragungsgeschwindigkeiten von etwa 2,3 Megabit pro Sekunde. Nachteilig ist jedoch, dass Sie beim SDSL-Verfahren keinen Splitter nutzen können, weshalb auch keine gleichzeitige Nutzung von Festnetz und Internet möglich ist.
  • VDSL: Die Abkürzung VDSL steht für „Very-High-Bitrate-Digital-Subscriber-Line“ und meint eine der derzeit schnellsten DSL-Technologien. Hier sollen Ihnen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 52 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Allerdings sinkt diese bei einer Entfernung von mehr als 900 Meter zur nächsten Verbindungsstelle bereits um etwa die Hälfte ab. In Großstädten, wo die Verfügbarkeit von DSL sehr gut ist, kann VDSL durchaus interessant sein. In ländlichen Regionen besteht allerdings ein hohes Risiko für Verbindungsabbrüche.
Nicht jede der aufgeführten DSL-Technologien ist auch in jeder Region verfügbar. Bevor Sie sich für eine dieser Übertragungsformen entscheiden, sollten Sie kurz einen DSL-Check durchführen und die Verfügbarkeit entsprechend prüfen.

DSL Verfügbarkeit prüfen – so erfahren Sie, welche Tarife für Ihre Adresse verfügbar sind

DSL CheckDie gute Nachricht zuerst: DSL ist in Deutschland fast überall verfügbar. Wie schnell Sie in Ihren eigenen vier Wänden surfen können, hängt jedoch stark von der Netzinfrastruktur vor Ort ab. Wie bereits erwähnt, ist die Qualität einer DSL-Verbindung immer von der Leitungslänge und damit von der Distanz zur nächsten Vermittlungsstelle Ihres Anbieters abhängig. Die Anbieter werben bei Ihren Tarifen grundsätzlich mit den maximalen Datenraten. Wenn Sie eine 16.000er DSL-Leitung buchen, heißt das also noch lange nicht, dass Sie diese Geschwindigkeit auch nutzen können. Ein DSL-Verfügbarkeitscheck gibt Ihnen Aufschluss über die zu erwartende Surfgeschwindigkeit.

Abgesehen von der nutzbaren Geschwindigkeit gibt es auch Unterschiede bezüglich der verfügbaren Anbieter. In Deutschland verfügt die Telekom beispielsweise über das größte DSL- und Telefonnetz. Es gibt jedoch noch eine Reihe an alternativen Anbietern, wie zum Beispiel Vodafone oder Kabel Deutschland, wobei die Verfügbarkeit je nach Standort variieren kann. Einige DSL-Anbieter – beispielsweise 1&1 oder O2 – nutzen neben den Netzen der Telekom auch alternative Netzanbieter. Daher sind Tarife dieser Anbieter häufig in Regionen verfügbar, in denen Ihnen die Telekom kein DSL bereitstellen kann.

Unter dem Strich erfahren Sie über einen DSL-Check also nicht nur, wie schnell Sie maximal surfen können, sondern auch, welche Anbieter für Ihre Region überhaupt verfügbar sind. Unser DSL-Vergleich bietet Ihnen dazu eine ausgezeichnete Möglichkeit. Hier müssen Sie lediglich Ihre Postleitzahl eintragen und können anschließend zwischen zahlreichen verfügbaren Tarifen stöbern.

Die Werte von online nutzbaren DSL-Verfügbarkeitschecks sollten Sie grundsätzlich nur als Richtwerte betrachten. Denn es gibt keine Garantie, dass die Angaben auch zu 100 Prozent zutreffen. Alternativ haben Sie jederzeit die Möglichkeit, direkt beim Anbieter nachzufragen oder sich in der Nachbarschaft umzuhören, wie es um die Surfgeschwindigkeit bestellt ist.

Welche DSL-Anbieter gibt es?

Allgemein unterscheiden wir in Deutschland zwischen vier großen DSL-Anbietern. Dies sind die Telekom, Vodafone, O2 und 1&1. Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Reihe an kleineren und nur regional verfügbaren Anbietern, wie zum Beispiel Kabel Deutschland, Congstar oder Unitymedia. Im folgenden Abschnitt möchten wir uns jedoch auf die vier großen Anbieter beschränken.

Die Deutsche Telekom

Schon gewusst?Wie bereits erwähnt, betreibt die Telekom das deutschlandweit am besten bestausgebaute Telefonnetz, weshalb hier auch mit der besten Verfügbarkeit zu rechnen ist. Laut eigenen Angaben kann die Telekom über 96 Prozent der deutschen Haushalte mit DSL-Internet versorgen. Durch den stetigen Netzausbau werden auch die Übertragungsraten immer besser. Die DSL-Verfügbarkeit der Telekom sieht in Deutschland folgendermaßen aus:

  • DSL – 96 Prozent
  • VDSL – 77 Prozent
  • Glasfaser – < 2 Prozent

Vodafone

In Deutschland betreibt Vodafone ein eigenes DSL-Netz. Dieses soll in rund 800 Ortsnetzen verfügbar sein und etwa 90 Prozent der deutschen Haushalte mit einer DSL-Verbindung versorgen können. Über das IP-Bitstrom-Verfahren nutzt Vodafone jedoch auch das Netz der Telekom, wodurch die DSL-Verfügbarkeit insgesamt ebenfalls bei 96 Prozent liegt – bei einer Geschwindigkeit von 16 Megabit pro Sekunde. Bei schnelleren Tarifen fällt die Netzabdeckung etwas geringer aus:

  • VDSL bis 50 Megabit pro Sekunde – 82 Prozent
  • VDSL bis 100 Megabit pro Sekunde – 73 Prozent
  • VDSL mit 250 Megabit pro Sekunde – 50 Prozent
Obwohl die allgemeine Verfügbarkeit sehr hoch ist, gibt es in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit große Unterschiede. Während in Städten oft Geschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde möglich sind, müssen sich die Bewohner von ländlichen Regionen nicht selten mit weniger als 2 Megabit pro Sekunde zufriedengeben.

O2

O2 bietet DSL-Komplettpakete an und greift dafür auf die Infrastruktur des Mutterkonzerns Telefónica zurück. Darüber hinaus nutzt O2 per IP-Bitstrom-Verfahren aber auch die Netze von QSC und der Telekom. In den meisten Regionen kann Ihnen der Anbieter Datenraten von 10 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stellen. Es gibt jedoch auch 50- oder 100-Megabit-Tarife von O2. Diese sind jedoch eher für Großstadtbewohner interessant. Allgemein sieht die Netzabdeckung von O2 wie folgt aus:

  • DSL – 96 Prozent
  • VDSL bis 50 Megabit pro Sekunde – 77 Prozent
  • VDSL bis 100 Megabit pro Sekunde 61 Prozent
  • VDSL mit 250 Megabit pro Sekunde – 44 Prozent

1&1

Auch die DSL-Tarife von 1&1 sind in Deutschland fast überall verfügbar. Allerdings kann die Geschwindigkeit von Region zu Region großen Schwankungen unterliegen. DSL 16.000 wird laut 1&1 am häufigsten bereitgestellt. In ländlichen Gebieten kann es aber auch sein, das lediglich DSL 6.000 verfügbar ist. Allgemein deckt 1&1 jedoch bis zu 98 Prozent der deutschen Haushalte ab. Für die Bereitstellung nutzt der Anbieter neben der Glasfaser-Infrastruktur des eigenen Schwesterunternehmens 1&1 Versatel auch die Netze von anderen Anbietern – vor allem das der Telekom.

Wie viel kostet DSL?

Bitte merken!Die Kosten für einen DSL-Tarif können sehr unterschiedlich ausfallen und sind in erster Linie von der verfügbaren Bandbreite abhängig. Außerdem sind reine DSL-Tarife natürlich günstiger als Kombi-Pakete mit Fernsehen und Festnetz. Allgemein können Sie für die Anschaffung Ihres neuen DSL-Tarifes mit folgenden Kosten rechnen:

  • DSL mit 50 Megabit pro Sekunde – ab 8 Euro pro Monat
  • DSL mit 250 Megabit pro Sekunde – ab 40 Euro pro Monat
  • DSL mit 1.000 Megabit pro Sekunde – 60 pro Monat

Online oder Fachhandel? – wo lohnt sich der Abschluss meines neuen DSL-Tarifes?

Offline finden Sie DSL-Tarife vor allem in Handy-Shops und größeren Elektronik-Fachgeschäften, wobei Sie in erster Linie von der persönlichen Beratung profitieren. Berücksichtigen Sie jedoch, dass viele Tarif-Berater heutzutage auf Provisionsbasis vergütet werden, was eine individuelle Beratung enorm erschwert. Zudem müssen Sie davon ausgehen, im örtlichen Handel nur eine begrenzte Auswahl an Tarifen und Anbietern vorzufinden. Im schlimmsten Fall kann es sogar passieren, dass Sie nicht auf Anhieb fündig werden und noch ein weiteres Geschäft aufsuchen müssen.

Im Internet haben Sie deutlich bessere Voraussetzungen für den Abschluss Ihres neuen DSL-Tarifes. Schließlich finden Sie hier die Tarife von nahezu allen derzeit verfügbaren Anbietern. Dabei können Sie sich ganz in Ruhe informieren und die einzelnen Angebote genau miteinander vergleichen. Sobald Sie einen passenden Tarif gefunden haben, buchen Sie diesen bequem und zeitsparend von zu Hause aus. Letzten Endes überwiegen also die Vorteile des Internets. Das heißt allerdings nicht, dass Sie nicht auch im örtlichen Handel einen geeigneten Tarif finden können.

Darauf sollten Sie beim Abschluss Ihres neuen DSL-Tarifes achten

Damit Sie einen DSL-Tarif finden, der voll und ganz Ihren persönlichen Anforderungen entspricht, möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt die wichtigsten Kriterien erläutern. Dazu zählen.

  • Vertragskosten
  • Übertragungsrate
  • Datenvolumen
  • Zusätzliche Leistungen
  • Vertragslaufzeit

Die Kosten

Die Kosten für Ihren neuen DSL-Tarif sind in erster Linie von der maximalen Datenrate abhängig. Je schneller die Internet-Verbindung ist, mit desto höheren Kosten müssen Sie rechnen. Damit Sie nicht zu viel bezahlen, sollten Sie sich vor der Buchung gut überlegen, wie schnell Ihre Internetverbindung wirklich sein muss. Für den durchschnittlichen Nutzer ist eine 16.000er DSL-Leitung meistens vollkommen ausreichend. Wenn sie sich für eine schnellere Leitung entscheiden und die Geschwindigkeit gar nicht ausschöpfen, geben Sie nur unnötig Geld aus.

Für Neukunden haben viele Anbieter attraktive Bonifikationen parat. Das können zum Beispiel einmalige Gutschriften oder zeitlich begrenzte Rabatte sein.

Neben den monatlichen Vertragskosten können bei der Buchung eines DSL-Tarifes auch Einrichtungsgebühren und einmalige Bereitstellungsgebühren für das entsprechende Modem anfallen. Auch hier kann sich ein vergleichender Blick durchaus lohnen. Falls Sie bereits ein passendes Modem besitzen, lassen sich auch an dieser Stelle noch einige Euro sparen.

Die Übertragungsrate

DSL Verfügbarkeit prüfenDie Übertragungsrate Ihres neuen DSL-Tarifes ist ein sehr individueller Aspekt, bei dem es vor allem auf Ihre persönlichen Nutzungsgewohnheiten ankommt. Falls Sie nur einfache Online-Tätigkeiten ausführen möchten, wie zum Beispiel reines Surfen, Online-Banking oder gelegentliche Video-Streams, bedarf es keiner besonders schnellen DSL-Leitung. Hier sollte eine DSL-16.000-Leitung bereits ausreichen – also eine Download-Rate von 16 Megabit pro Sekunde. Im Online-Gaming-Bereich sollte die Datenrate für eine stabile Verbindung jedoch etwas höher angesetzt werden. Hier wären Sie mit einer 50.000er Leitung gut aufgestellt.
Deutlich höhere Übertragungsraten sind für gewöhnlich nur in Unternehmen oder Mehrpersonenhaushalten notwendig. Denn wenn mehrere Personen im Internet unterwegs sind und Musik hören, Videos schauen oder Spiele spielen, stößt auch eine 50.000er Leitung schnell an ihre Grenzen. In diesem Fall lohnt sich die Investition in eine schnelle 100.000er Leitung. Achten Sie außerdem auch auf die Differenz zwischen Down- und Upload-Rate. Wenn Sie nur selten etwas hochladen, kann sich ein Tarif mit geringer Upload-Rate zugunsten einer höheren Surfgeschwindigkeit durchaus lohnen.

Das Datenvolumen

Ähnlich wie es heutzutage bei Handytarifen der Fall ist, waren die meisten Internet-Tarife früher an ein festgelegtes Datenvolumen gekoppelt. Mittlerweile sind jedoch fast alle DSL-Tarife vollkommen unbegrenzt nutzbar. Vereinzelt sind aber immer noch Tarife mit Datenvolumen-Grenze erhältlich. Der Vorteil liegt hier vor allem in den überschaubaren Kosten. Wenn Sie Ihre heimische Internet-Verbindung nur selten nutzen, können Sie mit einem solchen Tarif langfristig eine Menge Geld sparen. Der große Nachteil kommt dann zum Tragen, wenn Sie doch mal etwas mehr surfen. Wenn Sie Ihr Datenvolumen verbraucht haben, wird Ihre Surfgeschwindigkeit nämlich drastisch reduziert.

Zusätzliche Leistungen
DSL-Tarife werden häufig im Paket mit Fernsehen und Festnetz angeboten. Diese sogenannten Triple-Play- oder Rundum-sorglos-Pakete sind zwar teurer als ein normaler DSL-Tarif, versprechen Ihnen aber eine beträchtliche Kostenersparnis, wenn Sie ohnehin auch Festnetz- und Fernseh-Tarife benötigen. Heutzutage wird jedoch vorwiegend mit dem Smartphone telefoniert und das Fernsehen steht in ständiger Konkurrenz mit den zahlreichen Streaming-Portalen im Internet. Das ist es nicht verwunderlich, dass derartige Kombi-Pakete immer mehr an Bedeutung verlieren.

Auch in unserem DSL-Vergleich finden Sie Triple-Play-Pakte mit DSL, Fernsehen und Festnetz.

Die Vertragslaufzeit

DSL-Tarife sind in fast jedem Fall mit einer vertraglich geregelten Mindestlaufzeit von 24 Monaten verbunden. Vor Ablauf dieses Zeitraums ist eine Kündigung nur unter gesonderten Umständen möglich. Berücksichtigen Sie außerdem, dass die Kündigungsfrist für gewöhnlich schon auf 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit angesetzt ist. Falls Sie diese versäumen, verlängert sich Ihr Tarif automatisch um ein weiteres Jahr.

FAQ – wichtige Fragen kurz beantwortet

Kann ich meinen DSL-Tarif vor Vertragsende kündigen, wenn ich umziehe?

- Bei einem Umzug können Sie vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Dieses besagt, dass Sie Ihren Tarif auch vor Vertragsende kündigen dürfen, falls Ihr Anbieter Ihnen am neuen Standort nicht dieselben Leistungen bereitstellen kann. Hierfür ist meistens eine Frist von 4 bis 6 Wochen angesetzt. Einen Umzug sollten Sie also möglichst frühzeitig bei Ihrem Anbieter melden.

Wann darf ich meinen DSL-Tarif vorzeitig kündigen?

Abgesehen von einem Umzug gibt es nur wenige Gründe für eine vorzeitige Kündigung. In der Regel ist das nur bei Todesfällen, einer Privatinsolvenz oder eine Preiserhöhung möglich.

Gibt es auch DSL-Tarife ohne Vertragslaufzeit?

Ja, in unserem DSL-Vergleich finden Sie auch Tarife ohne Vertragslaufzeit. Bei gleicher Geschwindigkeit ist hier allerdings mit deutlich höheren Kosten zu rechnen.

So kündigen Sie Ihren DSL-Tarif

DSL VerfügbarkeitscheckDie Kündigung eines bestehenden DSL-Tarifes geht in der Regel sehr einfach von der Hand. Wichtig ist nur, dass Sie die Kündigungsfrist Ihres Anbieters einhalten. Dann kommt es nur noch darauf an, dass Sie das Kündigungsschreiben korrekt aufsetzen. Überprüfen Sie zuerst, welche Kündigungsform Ihrer Anbieter festgelegt hat. Manche gestatten die Kündigung per E-Mail, während andere Anbieter auf ein Kündigungsschreiben im Briefform bestehen. Das Anschreiben an sich können Sie formlos gestalten. Wichtig ist nur, dass folgende Informationen enthalten sind:

  • Name und Anschrift
  • Lieferadresse
  • Kundennummer
  • Aktuelles Datum
  • Datum der Kündigung

Falls Sie sich kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist befinden, kann es sinnvoll sein, die Kündigung per Schnellpost zu versenden. Lassen Sie sich unbedingt eine Kündigungsbestätigung von Ihrem Anbieter ausstellen. So sind Sie auf der sicheren Seite, falls zum Kündigungszeitpunkt wider Erwarten Probleme auftreten sollten.

Egal ob Sie Ihren DSL-Tarif online oder im örtlichen Fachhandel abgeschlossen haben: Sie können bis zu 14 Tage nach der Buchung ohne Angabe von Gründen vom gesetzlich festgelegten Widerrufsrecht Gebrauch machen.

So nutzen Sie unseren DSL-Check

Mit unserem DSL-Check schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie überprüfen die Verfügbarkeit der DSL-Tarife in Ihrer Region und können diese umfassend vergleichen. Das bietet Ihnen optimale Voraussetzungen, um schnell einen geeigneten Tarif zu finden. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  1. Tragen Sie als Erstes die Postleitzahl Ihrer Wohnadresse ein.
  2. Wählen Sie nun Ihre gewünschte Surfgeschwindigkeit zwischen 15 und 200 Megabit aus.
  3. Klicken Sie jetzt auf „DSL vergleichen“.

Nun werden Ihnen alle Tarife angezeigt, die für Sie interessant sein könnten. Wahlweise können Sie die Suchergebnisse auch auf Tarife mit Fernsehen und Fettnetz beschränken. Wenn Sie auf „weitere Suchkriterien“ klicken, steht Ihnen noch eine Vielzahl an weiteren Filter-Funktionen zur Verfügung. Hier können Sie beispielsweise die Laufzeit eingrenzen, sich ausschließlich Tarife inklusive WLAN-Router anzeigen lassen oder einzelne Anbieter von Ihrer Suche ausschließen.

Die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Tarifen erhalten Sie direkt in der Übersicht. Dazu zählen die Vertragskosten, die Laufzeit, die Up- und Download-Geschwindigkeiten sowie die Besonderheiten.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu DSL-Tarifen

FragezeichenAbschließend möchten wir Ihnen noch einige Fragen beantworten, die häufig im Zusammenhang mit DSL-Tarifen gestellt werden. Wir hoffen, dass wir Ihnen die Auswahl und Nutzung Ihres neuen Tarifes dadurch etwas erleichtern können.

Kann ich meine Surfgeschwindigkeit auch nachträglich erhöhen?

Sie haben nach Vertragsabschluss festgestellt, dass Sie doch gerne etwas schneller im Internet unterwegs wären? Kein Problem. Die meisten Anbieter ermöglichen Ihnen eine Aufstufung Ihres DSL-Tarifes häufig sogar kostenlos. Ob das technisch überhaupt möglich ist, hängt jedoch von der DSL-Verfügbarkeit in Ihrem Wohnort ab. Für eine Abstufung Ihres Tarifes fallen in der Regel einmalige Bearbeitungsgebühren an.

Was ist ISDN?

ISDN bedeutet „Integrated-Services-Digital-Network“ und beschreibt einen internationalen Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Einfach gesagt handelt es sich hierbei um eine digitale Übertragungsform für Telefon und Internet – also genau wie DSL. Die Übertragungsraten fallen hier allerdings deutlich niedriger aus. Früher war diese Übertragungsform sehr weit verbreitet. Mittlerweile wurde sich jedoch fast gänzlich von der DSL-Technologie abgelöst.

Was ist eine Glasfaserleitung?

Glasfaserleitungen bieten derzeit die modernste Möglichkeit zur Internet-Bereitstellung. Hierbei kommen sogenannte Lichtwellenleiter zum Einsatz, mit denen Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde möglich sind – auch mit DSL-Tarifen. Allerdings fällt die tatsächliche Geschwindigkeit beim Endverbraucher meistens etwas niedriger aus.

In Deutschland ist das Glasfasernetz mit einer Abdeckung von etwa 4,5 Prozent noch nicht besonders gut ausgebaut. Im Vergleich zu anderen EU-Ländern belegen wir einen der unteren Plätze.

Brauche ich für DSL unbedingt ein Modem?

Ja, leider ist ohne entsprechendes Modem keine DSL-Verbindung möglich. Falls Sie ein solches noch nicht besitzen, erhalten Sie dieses jedoch beim Abschluss der meisten Tarife mit dazu. Häufig handelt es sich dabei sogar um eine Kombination aus Modem und Router, wodurch Sie getrost auf einen zwischengeschalteten Splitter verzichten können.

Kann ich auch mit negativem SCHUFA-Eintrag einen DSL-Tarif abschließen

Wer negativ im Register der SCHUFA gelistet ist, hat häufig Schwierigkeiten bei Vertragsabschlüssen. Das ist auch bei DSL-Verträgen nicht anders. Wer bereits einen bestehenden Vertrag bei einem bestimmten Anbieter hat – zum Beispiel ein Handy- oder Festnetztarif – kommt häufig um die Bonitätsprüfung herum und bekommt auch mit negativem SCHUFA-Eintrag einen DSL-Tarif. Anderenfalls haben Sie häufig auch die Möglichkeit, die gesamten Vertragskosten auf einmal zu bezahlen.