Jetzt Kabel-Internet vergleichen & neuen Tarif finden

Vorwahl
Geschwindigkeit
  • Schnelle Verbindung
  • Bis zu 300 € Cashback
  • Gratis Modem/Router
  • Bis zu 650 € sparen

Kabel-Internet-Vergleich 2020 – Jetzt online Kabelanbieter vergleichen und Internet über Kabel beantragen

Das Internet ist heutzutage ein fester Bestandteil im Leben vieler Menschen. Daher hat die Suche nach einem neuen Internetanschluss im Falle eines Umzugs oft oberste Priorität. Die vielen verschiedenen Provider und Angebote versprechen zwar einen optimalen Tarif für nahezu jeden Nutzer, können die Suche jedoch maßgeblich erschweren.

Damit Sie sich im Tarifdschungel der zahlreichen Kabel-Internet-Anbieter schnell zurechtfinden, möchten wir Ihnen im folgenden Beitrag die wichtigsten Informationen rund um das Kabel-Internet mit auf den Weg geben. Dabei erfahren Sie, was Kabel-Internet eigentlich ist, welche verschiedenen Arten es gibt und welche Vorteile es Ihnen bietet. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf es bei der Buchung eines solchen Tarifes zu achten gilt. Im Anschluss können Sie unseren Tarifvergleich nutzen, um schnell und unkompliziert einen passenden Kabelanschluss zu finden.

Was ist Kabel-Internet?

Für das sogenannte „Kabel-Internet“ kommt dieselbe Leitung zum Einsatz, die Sie auch für Ihren TV-Anschluss verwenden. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Koaxial- oder Glasfaserkabel. Bis vor wenigen Jahren war das Kabelnetz ausschließlich dafür gedacht, Informationen an den Endverbraucher weiterzuleiten – also Fernsehsignale zu empfangen. Mittlerweile haben die Kabelnetzbetreiber jedoch viel Geld in den Ausbau der Kabelnetze investiert, um dieses auch als Internetanschluss nutzbar zu machen. Heutzutage weist das Kabelnetz eine ähnlich gute Verfügbarkeit auf, wie es auch bei der häufig genutzten DSL-Verbindung der Fall ist.

Wie funktioniert das Kabel-Internet?

Da der Ausbau der Kabelnetze in Deutschland noch nicht zu 100 Prozent abgeschlossen ist, kann die Verbindungsmöglichkeit leider nicht an jedem Standort genutzt werden. Die Voraussetzung hierfür ist eine Modernisierung des Anschlusses, welche diesen rückkanalfähig macht. Das ermöglicht es wiederum, Daten vom Nutzer zurück ins Internet zu senden.

Bei der Nutzung eines modernisierten Kabelnetzes steht Ihnen für gewöhnlich eine maximale Bandbreite von 862 Megahertz zur Verfügung, was in etwa einer Übertragungsrate von 5 Gigabyte pro Sekunde entspricht. Für den Upload – also den Rückkanal – ist ein Frequenzbereich zwischen 5 und 65 Megahertz vorgesehen.

Kabel InternetEine weitere Voraussetzung für die Nutzung eines Kabel-Internet-Anschlusses ist eine verfügbare Multimediadose mit drei Anschlüssen – für Fernsehen, Radio und Internet. Kabel-Internet belegt nämlich grundsätzlich nur einen Teil des verfügbaren Frequenzspektrums, sodass gleichzeitig auch die Nutzung von Fernsehen oder Radio möglich ist.

Damit Ihr Computer die Internet-Signale auch empfangen kann, benötigen Sie außerdem ein entsprechendes Kabel-Modem. Bei der Buchung eines Kabel-Tarifes wird in der Regel direkt ein passendes Gerät mitgeliefert. Wenn Sie über Ihren Kabel-Anschluss auch telefonieren möchten, muss das Modem außerdem über einen MTA-Adapter verfügen.

Die Vor- und Nachteile von Kabel-Internet

Das Kabel-Internet steht in einem ständigen Konkurrenzkampf zur DSL-Verbindung. Denn beide Verbindungsmöglichkeiten haben interessante Vorzüge zu bieten. Ein wesentlicher Vorteil des Kabelanschlusses liegt darin, dass die Verbindungsqualität hier nicht so stark von der Leitungslänge abhängig ist – also der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle des jeweiligen Kabel-Anbieters. Darüber hinaus fallen die maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten im Kabel-Bereich für gewöhnlich etwas höher aus.

Sowohl über Kabel-, als auch über DSL-Anschlüsse haben Sie die Möglichkeit, Telefon- und Internet-Signale gleichzeitig zu empfangen.

Ein Vorteil der DSL-Verbindung besteht darin, dass Ihnen hier viele verschiedene Technologien zur Verfügung stehen, die es nahezu jedem Nutzer ermöglichen, einen optimalen Tarif zu finden. Außerdem sind die Telefonnetze, über die die DSL-Verbindung bereitgestellt wird, in Deutschland sehr gut ausgebaut, weshalb Sie hier auch von einer etwas besseren Verfügbarkeit profitieren. Darüber hinaus müssen Sie bei der Nutzung eines Kabel-Tarifes mit Schwankungen der Übertragungsgeschwindigkeit rechnen. Anders als bei DSL-Tarifen wirkt sich die Internet-Nutzung in Ihrer Nachbarschaft nämlich auch auf Ihre Surfgeschwindigkeit aus.

  • Internet-Qualität ist nicht so stark von der Leitungslänge abhängig
  • Maximale Übertragungsraten fallen meisten höher aus als bei DSL
  • Verfügbarkeit nicht ganz so gut wie bei DSL
  • Schwankungen der Übertragungsraten möglich

DSL oder Kabel – was eignet sich besser für mich?

Wenn Sie auf möglichst hohe Übertragungsgeschwindigkeiten aus sind, eignet sich ein Kabel-Tarif in Ihrem Fall wahrscheinlich am besten. Eine allgemeingültige Empfehlung können wir an dieser Stelle allerdings nicht aussprechen, da „der beste Internetanschluss“ auch immer von der Verfügbarkeit abhängig ist. Grundsätzlich sollten Sie sich also stets für den Tarif entscheiden, der an Ihrem Standort die beste Verfügbarkeit und damit auch höchsten Übertragungsraten bietet.

Falls an Ihrem Standort weder DSL-, noch Kabel-Internet verfügbar ist, können Sie sich auch einen LTE-Tarif anschaffen. Hierbei handelt es sich um eine kabellose Verbindungsmöglichkeit, die vor allem als mobiler Internetzugang für Smartphones, Tablets und Notebooks genutzt wird. In Kombination mit einem entsprechenden LTE-Modem können Sie diese Technologie jedoch auch für Ihre heimische Internetverbindung nutzen.

In unserem Vergleich finden Sie nicht nur Kabel-Tarife, sondern auch DSL- und LTE-Tarife.

Welche Arten von Kabel-Internet gibt es?

Internet KabelDerzeit werden für die Bereitstellung von Kabel-Internet-Anschlüssen zwei verschiedene Technologien genutzt – DOCSIS 2.0 und die Weiterentwicklung DOCSIS 3.0. Allgemein handelt es sich bei DOCSIS um einen weltweit einheitlichen Standard für die breitbandige Datenübertragung mithilfe von Kabelmodems im Fernseh-Kabelnetz. Einfach gesagt ermöglicht die Technologie also den Empfang und das Versenden von Internet-Signalen über den herkömmlichen Fernsehanschluss.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Technologie besteht darin, dass im Downstream alle Daten zu jedem verbundenen Teilnehmer gesendet werden. Diese sind allerdings individuell verschlüsselt und können nur vom korrekten Adressat entschlüsselt werden. Diese Tatsache ist verantwortlich für die möglichen Schwankungen der Übertragungsraten bei hoher Online-Aktivität in Ihrer Nachbarschaft.

DOCSIS 2.0

Die erste DOCSIS-Version 1.0 wurde in erster Linie für die Endnutzer entwickelt, wobei der Internetzugriff, bewährte Technik und günstige Konditionen im Vordergrund standen. Es wurden jedoch schnell Stimmen laut, die eine Nachfolge-Technologie mit Quality-of-Service für IP-Telefonie und Video-Übertragung forderten.

Es dauerte also nicht lange, bis mit DOCSIS 2.0 der erste Nachfolger auf den Markt kam. Dieser konnte mit beträchtlichen Neuerungen aufwarten und sollte vor allem die Bandbreite pro Teilnehmer verbessern. Außerdem ist mit dieser Technologie über jedes Modem die Nutzung einer der acht verfügbaren Kanäle möglich, was die Schwankungen der Übertragungsraten verringern sollte.

DOCSIS 3.0

Die größte Erneuerung von DOCSIS 3.0 besteht in der Möglichkeit, die Netzwerkkapazität umzuverteilen. Darüber hinaus sind mit dieser Technologie 16 Kanäle mit einer Bandbreite von jeweils 8 Megahertz nutzbar. Auf jedem dieser Kanäle sind maximale Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabits pro Sekunde möglich. Außerdem wird auch eine Bündelung von bis zu 4 Kanälen unterstützt. Da DOCSIS 3.0 auch abwärtskompatibel ist, können Geräte beider Versionen gleichzeitig in einem Netz betrieben werden.

Triple-Play-Pakete: Kabel-Internet, Fernsehen und Telefon – lohnt sich das?

Bei vielen Anbietern haben Sie die Möglichkeit, sogenannte Triple-Play-Pakete zu buchen. Hierbei handelt es sich um spezielle Tarife, die einen Internet-, Fernseh- und Telefonanschluss miteinander vereinen. Wenn Sie neben Ihrem Kabelanschluss ohnehin auch einen Fernseh- und Festnetz-Tarif benötigen, bieten Ihnen Triple-Play-Pakete teilweise großes Sparpotential.

In unserem Vergleich finden Sie nicht nur separate Kabel-Tarife, sondern auch Angebote mit Telefon und Fernsehen.

Für viele Nutzer wurde das Fernsehen bereits vollständig vom Internet abgelöst. Auch das Festnetztelefon ist auf einem absteigenden Ast und muss zunehmend Platz für unsere modernen Smartphones und die dazugehörigen Flatrate-Tarife machen. Falls das auch auf Sie zutrifft, kommen Sie mit einem separaten Kabel-Anschluss deutlich günstiger weg.

Internet vs. Fachgeschäft – wo lohnt sich der Abschluss eines neues Kabel-Tarifes?

Wichtige UnterschiedeNeben dem Online-Abschluss besteht auch die Möglichkeit, sich in den Service-Stellen verschiedener Anbieter oder örtlichen Elektronik-Fachgeschäften zu Kabel-Internet-Tarifen beraten zu lassen. Allerdings müssen Sie hier damit rechnen, dass der jeweilige Tarif-Berater auf Provisionsbasis vergütet wird, was eine wirklich individuelle Beratung natürlich enorm erschwert. Außerdem steht Ihnen im örtlichen Handel meistens nur eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Anbietern zur Verfügung. Unter Umständen kann es also passieren, dass Sie erst einige Geschäfte abklappern müssen, bevor Sie einen geeigneten Kabel-Tarif finden.

Eine gute Alternative zum örtlichen Handel bietet Ihnen das Internet, wo Ihnen die Tarife von nahezu allen derzeit verfügbaren Anbietern zur Auswahl stehen. Außerdem haben Sie online die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und die einzelnen Angebote präzise miteinander zu vergleichen. Sobald Sie einen geeigneten Tarif gefunden haben, tätigen Sie Ihre Bestellung bequem und zeitsparend von zu Hause aus. Letzten Endes überwiegen die Vorteile des Internets also deutlich. Das heißt aber nicht, dass Sie mit etwas mehr Aufwand nicht auch im örtlichen Handel einen geeigneten Tarif finden können.

Was gibt es beim Abschluss eines Kabeltarifes zu beachten?

Bitte merken!Bevor Sie sich für einen bestimmten Tarif entscheiden, sollten Sie unbedingt einige Faktoren beachten. Anderenfalls ist das Risiko hoch, dass Sie einen Tarif auswählen, der Ihren persönlichen Ansprüchen gar nicht gerecht wird. Da Kabel-Tarife für gewöhnlich mit einer 24-monatigen Mindestlaufzeit verbunden sind, wäre das natürlich sehr ärgerlich. Damit es Ihnen anders ergeht, möchten wir Ihnen die wichtigsten Faktoren im folgenden Abschnitt etwas näher erläutern. Dazu zählen:

  • Verfügbarkeit
  • Kosten
  • Surfgeschwindigkeit
  • Hardware
  • Mindestlaufzeit

Die Verfügbarkeit

Zuerst sollten Sie sich darüber informieren, wie es an Ihrem Standort überhaupt mit der Verfügbarkeit bestellt ist. Unser Tarif-Vergleich bietet Ihnen dazu eine gute Möglichkeit. Hier müssen Sie lediglich Ihre Postleitzahl und die gewünschte Übertragungsrate eintragen. Anschließend werden Ihnen alle Tarife angezeigt, die an Ihrem Standort verfügbar sind. Nun können Sie die Kosten und Leistungen der einzelnen Angebote ganz in Ruhe miteinander vergleichen.

Die Kosten

Wie bereits erwähnt, richten sich die Kosten Ihres neuen Kabel-Tarifes vor allem nach der gewählten Übertragungsrate und damit auch nach Ihren persönlichen Anforderungen. Wichtig ist es, dass Sie vor dem Vertragsabschluss bereits ungefähr einschätzen können, wie hoch Ihre Surfgeschwindigkeit ausfallen sollte. So können Sie vermeiden, dass Sie später zu viel bezahlen oder einen Tarif erhalten, mit dem Sie im Schneckentempo durch das Internet surfen.

Neben den festgelegten Monatsbeiträgen können beim Abschluss eines Kabel-Tarifes auch Anschlussgebühren und Bereitstellungsgebühren für das jeweilige Modem anfallen. Auch hier lohnt es sich, die Angebote der einzelnen Provider genau miteinander zu vergleichen.

Die Surfgeschwindigkeit

Internet über KbaelDie verfügbare Surfgeschwindigkeit spielt für die meisten Nutzer natürlich die wichtigste Rolle. Je nach Verfügbarkeit stehen Ihnen im Kabel-Bereich Übertragungsraten von bis zu einem Gigabyte pro Sekunde zur Verfügung. Da hierfür auch entsprechend hohe Kosten anfallen, sind derartig schnelle Tarife für den durchschnittlichen Nutzer allerdings keine Option.

Wenn Sie das Internet so nutzen, wie es der Großteil der Menschen tut – also zum Surfen, Mails verschicken oder um online Videos zu schauen – sollten Sie mit 16 Megabits pro Sekunde problemlos auskommen. Falls mehr als zwei Personen in Ihrem Haushalt leben und das Internet nutzen, sollten Sie zu einem Kabel-Tarif mit mindestens 25 Megabits pro Sekunde greifen. Noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sind normalerweise nur im gewerblichen Bereich oder für Streaming- oder Gaming-Ansprüche erforderlich.

Die Hardware

Wie bereits erwähnt, benötigen Sie für die Nutzung Ihres neuen Kabel-Tarifes auch ein entsprechendes Modem. Bei den meisten Anbietern wird jedoch gleich an passendes Gerät mitgeliefert. Falls Sie zu Hause am liebsten kabellos surfen, sollten Sie darauf achten, dass dieses auch ein WLAN-Model mitbringt. Um auch über das Modem telefonieren zu können, sollte es außerdem über einen sogenannten MTA-Adapter verfügen. Falls Sie bereits ein Kabel-Modem Ihr eigen nennen, können Sie jedoch auf die Bereitstellung eines neuen Gerätes verzichten und so einige Euro sparen.

Die Mindestlaufzeit

Genau wie Handyverträge, sind auch Internet-Tarife in den meisten Fällen mit einer vertraglich festgelegten Mindestlaufzeit verbunden. Diese beläuft sich in der Regel auf 24 Monate. In diesem Zeitraum sind Sie verpflichtet, die monatlich anfallenden Vertragsgebühren fristgerecht zu begleichen. Anderenfalls hat Ihr Provider das Recht, seine Leistungen einzustellen und die gesamten Vertragskosten auf einmal einzufordern. Berücksichtigen Sie außerdem, dass die Mindestlaufzeit nicht mit der Kündigungsfrist gleichzusetzen ist. Denn die Frist für die Kündigung des Vertrages ist in der Regel schon auf ein Datum festgelegt, das drei Monate vor Ablauf der Mindestlaufzeit liegt. Wenn Sie dieses versäumen, verlängert sich Ihr Tarif automatisch um ein weiteres Jahr.

In unserem Tarifvergleich finden Sie auch Kabel-Internet-Angebote mit 12, 6 oder sogar nur einem Monat Mindestlaufzeit.

So nutzen Sie unseren Tarifvergleich

Wichtig!Da Sie nun mit den wichtigsten Kriterien für die Buchung eines Kabelanschlusses vertraut sind, können Sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Kabel-Internet-Anbieter und einem Tarif machen, der Ihren Anforderungen gerecht wird. Unser Tarifvergleich bietet Ihnen dazu eine gute Möglichkeit. Die Nutzung gestaltet sich als recht simpel:

  1. Zuerst tragen Sie die Postleitzahl Ihres Standortes ein
  2. Danach wählen Sie zwischen 16 und 200 Mbits pro Sekunde die gewünschte Surfgeschwindigkeit aus.
  3. Klicken Sie nun auf „vergleichen“.

Jetzt werden Ihnen alle verfügbaren Tarife angezeigt, die Ihren Anforderungen entsprechen. Dabei können Sie die Preise, Surfgeschwindigkeiten und Vertragslaufzeiten der einzelnen Tarife auf einen Blick vergleichen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Suche mit verschiedenen Filtern einzugrenzen. So können Sie sich beispielsweise ausschließlich Tarife inklusive Festnetz oder WLAN-Router anzeigen lassen. In unserem Tarifvergleich werden bestimmt auch Sie schnell fündig.

FAQ

Kann ich meinen Internetanschluss auch vor Ablauf der Mindestlaufzeit kündigen?

Ja, allerdings ist das nur unter gesonderten Umständen möglich. Dazu zählt beispielsweise ein berufsbedingter Umzug ins Ausland. Außerdem können Sie Ihren bestehenden Anschluss auch bei einem Umzug innerhalb von Deutschland kündigen – jedoch nur dann, wenn Ihnen Ihr Provider am neuen Standort nicht dieselben Leistungen bereitstellen kann.

Wie kündige ich meinen Internetanschluss?

Für die Kündigung eines Internetanschlusses reicht ein formloses Anschreiben. Dieses sollte Name und Anschrift, das aktuelle Datum, das Datum der Kündigung und Ihre Kundennummer beinhalten. Bitten Sie Ihren Anbieter im Kündigungsschreiben auch um eine schriftliche Bestätigung. So sind Sie zum Vertragsende gegen etwaige Schwierigkeiten abgesichert.

Sind Tarife ohne Vertragslaufzeit teurer?

Grundsätzlich gibt es keine Internetanschlüsse ohne Vertragslaufzeit. Vereinzelt finden sich jedoch monatlich kündbare Angebote, die für gewöhnlich auch etwas kostspieliger sind, als herkömmliche Tarife mit 24 Monaten Laufzeit. Wenn Sie Ihren neuen Internetanschluss jedoch nur für einen bestimmten Zeitraum benötigen, können Sie mit monatlich kündbaren Tarifes bares Geld sparen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Kabel-Internet

FragezeichenAbschließend möchten wir Ihnen noch einige Fragen beantworten, die im Zusammenhang mit Kabel-Internet immer wieder aufkommen. Wir hoffen, dass wir Ihnen die Auswahl und spätere Nutzung Ihres neuen Internetanschlusses dadurch etwas erleichtern können.

Wie viel kostet Kabel-Internet?

Die Kosten Ihres neuen Kabel-Tarifes richten sich in erster Linie nach der Übertragungsrate. Je schneller Ihr neuer Internet-Anschluss ist, desto höher fallen für gewöhnlich auch die Kosten aus. Die günstigsten Tarife sind beispielsweise schon ab 10 Euro pro Monat zu haben. Wenn Sie sich für einen Tarif mit Übertragungsraten von 100 Megabits pro Sekunde oder mehr entscheiden, können jedoch auch bis zu 50 Euro im Monat anfallen. Zusätzliche Leistungen haben natürlich auch einen Einfluss auf die monatlichen Gebühren.

Wie lange dauert die Freischaltung eines Kabelanschlusses?

Das ist grundsätzlich davon abhängig, ob das Kabelnetz an Ihrem Standort bereits internetfähig ist. Wenn das der Fall ist, können Sie Ihren Internet-Anschluss ab dem Tag nutzen, an dem die erforderliche Hardware bei Ihnen eintrifft. In der Regel dauert das etwa 5 bis 7 Werktage. Es kann allerdings auch sein, dass der Anschluss zuerst von einem Techniker installiert werden muss. Je nach Aufwand kann es in diesem Fall auch etwas länger dauern, bis Sie Ihren neuen Internet-Anschluss tatsächlich nutzen können.

Falls Sie Ihren neuen Kabel-Tarif jetzt buchen, jedoch erst in einigen Wochen nutzen möchten – beispielsweise im Rahmen eines Umzugs – können Sie mit Ihrem Provider eine individuelle Vereinbarung bezüglich des Vertragsbeginns treffen.

Ist die Installation durch einen Techniker mit zusätzlichen Kosten verbunden?

DSL KabelDas kommt ganz darauf an, aus welchem Grund der Techniker zu Ihnen kommt. Bei der Installation des Kabel-Anschlusses kommen für gewöhnlich keine weiteren Kosten auf Sie zu. Die Einrichtung der benötigten Hardware ist jedoch in den meisten Fällen mit einmaligen Gebühren verbunden.

Muss ich zu Hause sein, wenn mein neuer Kabelanschluss bereitgestellt wird?

Grundsätzlich müssen Sie am Anschlusstag nur dann zu Hause sein, wenn Ihr Provider Ihnen einen Techniker schickt. Das ist normalerweise ausschließlich bei einem Neuanschluss der Fall. Wenn Sie lediglich einen bestehenden Kabelanschluss übernehmen, ist kein Techniker-Termin erforderlich, weshalb Sie am Anschlusstag auch nicht zwangsläufig vor Ort sein müssen.

Kann ich auch mit negativem SCHUFA-Eintrag einen Kabel-Tarif buchen?

Das lässt sich pauschal leider nicht beantworten. Denn neben Ihrer Bonität ist das auch von der Höhe der Vertragskosten abhängig. Grundsätzlich gilt: Je kostspieliger ein Vertrag ist, desto besser muss auch die Kreditwürdigkeit ausfallen. In Deutschland gestaltet es sich meistens als schwierig, mit negativer Bonität einen Vertrag mit regelmäßigen Kosten zu bekommen. Wenn Sie jedoch bereits einen bestehenden Vertrag bei einem Kabel-Anbieter haben, beispielsweise für Festnetz oder Mobiltelefonie, ist meistens keine erneute Bonitätsprüfung nötig.

Alternativ haben Sie immer die Möglichkeit, die gesamten Vertragskosten auf einmal zu begleichen. In diesem Fall können Ihnen die Anbieter den Vertragsabschluss nicht verwehren.

Was sind Glasfaserleitungen?

Glasfaserleitungen stellen eine moderne Alternative zu den häufig genutzten Kupferleitungen dar. Diese können zwar auch für eine DSL-Verbindung genutzt werden, kommen jedoch vornehmlich für die Bereitstellung von Kabel-Internet zum Einsatz. Einfach gesagt handelt es sich hierbei um Lichtwellenleiter, mit denen Ihnen theoretisch Download-Raten von bis zu 1 Gigabyte pro Sekunde zur Verfügung stehen. Tatsächlich erreicht werden derartige Surfgeschwindigkeiten jedoch nur in den wenigsten Fällen.