Bridgekamera Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 7 Tipps & Tricks zu Ihrer besten Bridgekamera

Obwohl die Smartphones und Tablets mit immer besseren Kameras ausgestattet sind, gibt es dennoch viele Menschen, die mit einer klassischen Kamera ihre Bilder machen wollen. Diejenigen, die sich ein wenig näher mit den Kameras beschäftigen, wissen um deren Vorzüge. Bei einer Bridgekamera handelt es sich um ein Gerät, das die Eigenschaften einer klassischen Spiegelreflexkamera und einer Kompaktkamera in einem Produkt vereint. Sie hat wie eine Kompaktkamera ein eingebautes Objektiv, entspricht aber von der Größe und der Bauform her einer Spiegelreflex- beziehungsweise einer Systemkamera. Eine Bridgekamera liegt Ihnen ruhiger in der Hand und sie hat mehr Platz für Tasten und Drehräder als eine Kompaktkamera, was eine bessere Bedienung ermöglicht.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen eine Auflistung von 7 Bridgekameras vor, die für viele Anwender infrage kommen könnten. Wir setzen uns mit den Funktionen und Leistungsmöglichkeiten der Produkte auseinander. Im anschließenden Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige rund um die Bridgekameras. Hier lesen Sie nach, was ein Bildsensor, eine Belichtung oder ein Fokus ist und wir geben Ihnen einige hilfreiche Tipps zum Umgang und zur Pflege einer Bridgekamera auf den Weg. Abschließend blicken wir darauf, ob die Stiftung Warentest oder Öko-Test einen Bridgekamera-Test durchgeführt haben.

4 Bridgekameras mit Bildstabilisator im großen Vergleich

Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera
Displaygröße
3 Zoll
Megapixel
12 Megapixel
Reihenaufnahmen
Bis zu 12 Bilder/Sekunde
Verbindungs-technologie
WiFi
Full-HD-Video
Bildschirm drehbar
Bildstabilisator
ISO-Empfindlichkeit bis
6.400
Abmessungen
13,2 x 9,2 x 11,7 Zentimeter
Gewicht
640 Gramm
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon369,45€ Ebay360,00€
Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera
Displaygröße
3 Zoll
Megapixel
20,2 Megapixel
Reihenaufnahmen
Bis zu 5 Bilder/Sekunde
Verbindungs-technologie
WiFi und NFC
Full-HD-Video
Bildschirm drehbar
Bildstabilisator
ISO-Empfindlichkeit bis
25.600
Abmessungen
10,2 x 12,9 x 8,8 Zentimeter
Gewicht
753 Gramm
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon642,39€ Ebay539,00€
Canon PowerShot G3 X Bridgekamera
Displaygröße
3,2 Zoll
Megapixel
20,2 Megapixel
Reihenaufnahmen
Bis zu 5,9 Bilder/Sekunde
Verbindungs-technologie
WiFi und NFC
Full-HD-Video
Bildschirm drehbar
Bildstabilisator
ISO-Empfindlichkeit bis
12.800
Abmessungen
10,5 x 12,3 x 7,6 Zentimeter
Gewicht
733 Gramm
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon756,90€ EbayPreis prüfen
Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera
Displaygröße
3 Zoll
Megapixel
20,1 Megapixel
Reihenaufnahmen
Bis zu 12 Bilder/Sekunde
Verbindungs-technologie
WiFi und NFC
Full-HD-Video
Bildschirm drehbar
Bildstabilisator
ISO-Empfindlichkeit bis
25.600
Abmessungen
13,6 x 9,8 x 13 Zentimeter
Gewicht
831 Gramm
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon519,00€ Ebay479,00€
Abbildung
Modell Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera Canon PowerShot G3 X Bridgekamera Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera
Displaygröße
3 Zoll 3 Zoll 3,2 Zoll 3 Zoll
Megapixel
12 Megapixel 20,2 Megapixel 20,2 Megapixel 20,1 Megapixel
Reihenaufnahmen
Bis zu 12 Bilder/Sekunde Bis zu 5 Bilder/Sekunde Bis zu 5,9 Bilder/Sekunde Bis zu 12 Bilder/Sekunde
Verbindungs-technologie
WiFi WiFi und NFC WiFi und NFC WiFi und NFC
Full-HD-Video
Bildschirm drehbar
Bildstabilisator
ISO-Empfindlichkeit bis
6.400 25.600 12.800 25.600
Abmessungen
13,2 x 9,2 x 11,7 Zentimeter 10,2 x 12,9 x 8,8 Zentimeter 10,5 x 12,3 x 7,6 Zentimeter 13,6 x 9,8 x 13 Zentimeter
Gewicht
640 Gramm 753 Gramm 733 Gramm 831 Gramm
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
Amazon369,45€ Ebay360,00€ Amazon642,39€ Ebay539,00€ Amazon756,90€ EbayPreis prüfen Amazon519,00€ Ebay479,00€

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1. Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera mit sehr schnellem Hybrid-Kontrast-Autofokus

Bei der Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera steht Ihnen nicht nur ein 24-fach optischer Zoom zur Verfügung, sondern im Übrigen ein 5-Achsenstabilisator. Durch diesen 5-Achsen-HYBRID-O.I.S.+ nehmen Sie laut Hersteller Videos ohne Verwackeln auf, selbst wenn Sie die Kamera nur mit einer Hand festhalten. Der Bildstabilisator der Bridgekamera gleicht die Kamerabewegungen entlang der drei Drehachsen, in horizontaler und in vertikaler Richtung aus.

Dank der Level-Shot-Funktion ist die Horizontallinie eines Motivs laut Herstellerangaben schnell erkannt. Die Funktion sorgt für den automatischen Ausgleich einer eventuellen Neigung der Kamera. Das zahlt sich insbesondere aus, wenn Sie Videos aus einem hohem Winkel aufnehmen. Bedenken Sie, dass der 5-Achsen-HYBRID-O.I.S. bei fast allen Videoaufnahmen funktioniert – ausgenommen bei 4K-Videoaufnahmen. Ihre Bilder zeichnen Sie mit dem Panasonic-Modell in einer 12-Megapixel-Auflösung auf, was hochwertige und detaillierte Bilder gewährleisten soll.

Dank der eingesetzten Panasonic DFD-Technologie – Depth From Defocus – arbeitet der Autofokus der Bridgekamera laut Hersteller besonders schnell. Die Kamera wertet zwei Bilder mit verschiedenen Schärfentiefen aus und errechnet anhand dessen den Abstand zum Motiv. Mit diesen Daten passt die Kamera laut Panasonic den Fokus schnell und kontinuierlich an. Diese Technik soll bei der Aufnahme von Videos für eine höhere Stabilität sorgen.

Panasonic setzt bei diesem Modell ein 25–600 Millimeter LEICA DC VARIO-ELMARIT-Objektiv ein, das im kompletten Bereich eine Lichtstärke von F2.8 bietet. Es spielt bei den Aufnahmen keine Rolle, wie rasch sich das Objekt bewegt oder wie groß die Entfernung zwischen der Kamera und dem Motiv ist. Das Objektiv soll sich an alle Gegebenheiten entsprechend anpassen. Eine konstante Lichtstärke von F2.8 ermöglicht laut Hersteller brillante Aufnahmen im gesamten Zoombereich, selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen.

Diese Bridgekamera weist eine spezifische Nano-Oberflächenbeschichtung auf, die nach Herstellerangaben für eine außergewöhnlich gute optische Leistung mit minimalen Lichtreflexionen sorgt. Im Lieferumfang finden Sie neben der Kamera einen Akku, ein passendes Ladegerät, ein Netzkabel als auch ein USB-Kabel, eine Gegenlichtblende und einen Objektivdeckel.

Damit Sie die Kamera bequem und sicher mitführen und transportieren, legt der Hersteller einen Schultergurt bei. Darüber hinaus ist dieses Modell nicht nur spritzwasser-, sondern zugleich staubgeschützt. Die vorhandenen Scharniere und Räder, die zum Einstellen verschiedener Funktionen dienen, sind zusätzlich abgedichtet.

Was ist ein RAW-Format? Mit dem sogenannten RAW-Bildformat erzielen Sie bessere Ergebnisse bei Ihren Fotoaufnahmen. Nachdem Sie Ihre aufgenommenen Fotos auf Ihren Computer heruntergeladen haben, können Sie die RAW-Dateien besser als die klassischen JPEG-Bilder bearbeiten. Die RAW-Datei eines Bildes ist sehr groß, weil sie alle Bildinformationen, die der Bildsensor aufgenommen hat, beinhaltet.

Im Vergleich zu JPEG ist RAW ein Rohdatenformat, das unbehandelte und nicht komprimierte Bilddaten enthält. Im JPEG-Speicherformat sind dagegen die Bilddaten bereits komprimiert. Nach dem Abspeichern auf dem PC haben Sie die Möglichkeit, jedes einzelne Pixel der RAW-Datei zu bearbeiten, was bei einer Abspeicherung als JPEG nicht möglich ist. RAW überlässt dem Fotografen viel mehr Spielraum bei der Gestaltung des Bildes.

Zusammenfassung

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK ist eine Bridgekamera mit einer 12-Megapixel-Auflösung und sie soll mit einem besonders schnellen Autofokus ausgestattet sein. Das Weitwinkelobjektiv der Kamera passt sich laut Hersteller dank der konstanten Blende von 2.8 allen möglichen Lichtverhältnissen flexibel an. Für eine gute Bildstabilisation sorgt ein 5-Achsenstabilisator.

FAQ

Kann ich mit dieser Kamera eine Speicherkarte mit der UHS II-Schnittstelle verarbeiten?

Nach Angaben eines Amazon-Käufers sei dies nicht möglich, da Panasonic bei diesem Modell ausschließlich Speicherkarten mit der UHS I-Schnittstelle unterstützt.

Eignet sich die Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera dafür, bei schwierigen Bedingungen Aufnahmen zu machen?

Einigen Erfahrungsberichten bei Amazon ist zu entnehmen, dass die Kamera selbst mit Regen und kälterem Wetter gut zurechtkommt. Vermeiden Sie jedoch, den Body dem Regen zu auszusetzen.

Kann ich das Display so umklappen, dass ich mich selbst aufnehmen kann?

Ja, mit der Panasonic LUMIX DMC-FZ300EGK Bridgekamera soll das möglich sein.

Ist das Objektiv wechselbar?

Da es sich um eine Bridgekamera handelt, ist das Objektiv fest verbaut und Sie können es nicht wechseln.

2. Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera mit 20,2 Megapixel Exmor R CMOS-Sensor

Die Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera verfügt über ein 3 Zoll großes Display und bietet eine Auflösung von über 20 Megapixeln. Ein kleiner Nachteil des Bildschirms – er ist nicht umklappbar, um zum Beispiel mit der Kamera Selfies zu machen. Durch die One-Touch-Fernbedienung haben Sie die Möglichkeit, ein Mobilgerät, wie Ihr Smartphone, als Fernbedienung und Sucher zu nutzen. Dank der One Touch-Sharing-Funktion können Sie die Fotos und Videos von Ihrer Kamera auf die Peripheriegeräte übertragen.

Wenn Sie die PlayMemories Mobile App auf Ihrem NFC-fähigen Android-Smartphone oder -Tablet installieren, können Sie die Bridgekamera kabellos mit dem Mobilgerät verbinden, indem Sie das Gerät berühren. Danach ist es möglich, die Bridgekamera mithilfe Ihres Mobilgeräts zu bedienen. Dadurch machen Sie zum Beispiel ein Foto von einem Ort, der vorher nicht in Reichweite lag, oder laden die aufgenommenen Fotos direkt auf ein soziales Netzwerk hoch.

In diesem Modell hat Sony den Exmor R CMOS Bildsensor des Typs 1,0 Zoll mit 20,2 Megapixeln verbaut. Dieser Bildsensor ermöglicht es, Fotos und Videos in Ultra High Definition aufzunehmen. Ein Sensor dieser Größenordnung nimmt automatisch eine größere Lichtmenge auf, sodass selbst bei schwachem Licht detailgetreue Fotos und weniger Bildrauschen entstehen.

Das F2.8 Carl Zeiss Vario-Sonnar T* Objektiv hat eine große Blendenöffnung, durch die es mehr Licht in die Kamera hineinlässt. Dank der Mehrfach-T*-Objektivbeschichtung gibt das Gerät die Fotos laut Angaben des Herstellers scharf, farbecht und ohne Geisereffekte oder Lichtreflexionen wieder. Eine große Blendenöffnung ermöglicht es, auf Unschärfe-Effekte im Vorder- und Hintergrund zurückzugreifen, was Ihrer Kreativität mehr Platz einräumt. Dieses Modell ist mit einem BIONZ X-Bildprozessor ausgestattet, durch den es die CMOS-Sensorinformationen nach Herstellerangaben rasch und hochpräzise verarbeitet.

Darüber hinaus erlaubt der Bildprozessor einen breiten ISO-Bereich bis zu ISO 25.600. Ein weiteres nützliches Feature dieser Bridgekamera ist die Direct-Drive-SSM-Funktion. Das Direct-Drive-SSM-System – Super Sonicwave Motor – reduziert beim Fokussieren die Entfernung zwischen der Kamera und dem Objektiv. Das sorgt für eine kürzere Fokussierzeit. Als Ergebnis erhalten Sie einen Autofokus, der dem Hersteller zufolge im ganzen Telebereich rasch und fließend ist.

Was ist die maximale Brennweite? Die maximale Brennweite einer Bridgekamera gibt Ihnen eine Auskunft über die Größe eines Bildausschnittes. Es handelt sich um den Abstand zwischen der Objektivlinse und dem Punkt, an dem die Fokussierung der parallelen Lichtstrahlen der Linse erfolgt. Eine detaillierte Angabe über die Brennweite in Millimetern befindet sich auf jedem Objektiv. Im Allgemeinen gilt: Je länger beziehungsweise größer die Brennweite eines Objektivs ist, desto weiter entfernt können Sie von einem Motiv stehen, um es bildfüllend auf den Sensor zu platzieren.

Zusammenfassung

Die Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera ist mit einem 20,2 Megapixel Exmor R CMOS-Sensor ausgestattet, der automatisch mehr Licht aufnimmt. Hierdurch soll weniger Bildrauschen entstehen. Das Display der Kamera ist 3 Zoll groß und das Gerät verfügt über ein Objektiv mit 24 bis 200 Millimetern Brennweite.

FAQ

Hat die Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera eine Bulb-Funktion mit Live-View?

Dieses Modell hat eine Bulb-Funktion, allerdings ohne Live-View.

Ist diese Kamera gegen Spritzwasser geschützt?

Der Hersteller integriert keinen Spritzwasserschutz in der Sony DSCRX10.CE3 Bridgekamera. Verwenden Sie das Gerät deshalb nicht bei Regen.

Kann ich mit diesem Modell im RAW-Format aufzeichnen?

Ja, dafür müssen Sie im Menü entsprechende Einstellungen vornehmen.

In der Produktbeschreibung steht, dass es sich bei diesem Gerät um eine SLR-Kamera handelt. Ist sie nun eine Spiegelreflex- oder eine Bridgekamera?

Es handelt sich um eine Bridgekamera mit einem fest verbauten Objektiv. Bei dem Modell gibt es kein Dachkantprisma, welches das Licht für den Sucher über einen Spiegel umleitet.

3. Canon PowerShot G3 X Bridgekamera mit WLAN- und NFC-Funktion

Der Hersteller Canon wirbt für sein Bridgekamera-Modell mit der Aussage, dass die Kamera dank eines vielseitigen 25-fach optischen Zooms und der Premium-Bildqualität des 1,0-Zoll-Typ-Sensors Fotos und Videos in beeindruckender Qualität aufnimmt. Bei der Erweiterung der kreativen Fähigkeiten sollen Ihnen viele Profi-Funktionen und Steuermöglichkeiten helfen.

Mit der Kamera können Sie nach Herstellerangaben beeindruckende Videos in Full-HD machen. Dies soll Ihnen dank MF-Peaking, eines HDMI-Live-Ausgangs, der manuellen Steuermöglichkeiten, der professionellen Funktionen und der Auswahl an Bildraten gelingen. Nehmen Sie Ihre Bilder ohne Verwacklungen auf – das soll der in der Kamera integrierte 5-achsige Dynamic Bildstabilisator ermöglichen. Durch die Kopfhörer– und Mikrofonbuchse haben Sie die Möglichkeit, Ihre Videos in einer guten Tonqualität aufzunehmen.

Dank der integrierten WLAN- und Dynamic-NFC-Funktion verbinden Sie Ihr Smartphone kabellos mit der Kamera und nutzen Ihr Mobilgerät als Fernbedienung. Durch die Image Sync-Funktion kann das Gerät automatisch ein Backup der aufgenommenen Fotos oder Videos auf Google Drive, Flickr oder einem anderen Cloud-Dienst erstellen.

Die Kamera verfügt über einen laut Hersteller großen und klappbaren LCD-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.620.000 Bildpunkten. Sie hat einen Touch-Autofokus, der Ihnen dem Hersteller zufolge bei der Aufnahme von Videos ein ruhiges und genaues Verschieben des Fokus ermöglicht. Der Autofokus ist laut Hersteller schnell und das Gerät erlaubt Ihnen die Erstellung von Reihenaufnahmen mit bis zu 5,9 Bildern pro Sekunde.

Mit dem Objektiv-Steuerring nehmen Sie direkt einige relevante Kameraeinstellungen vor. Canon hat das Gehäuse mit einer Spezialbeschichtung versehen, die das Innere der Kamera vor Staub und Feuchtigkeit schützt. Dadurch können Sie das Gerät den Herstellerangaben nach bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen verwenden.

Was ist die Bulb-Funktion bei einer Bridgekamera? Viele Kameras verfügen über einen eigenen Bulb-Modus. Es bedeutet, dass der Verschluss so lange offen bleibt, solange Sie auf den Auslöser drücken. Die Belichtungszeit müssen Sie dazu über das gängige Maximum von 30 Sekunden hochdrehen. Diese manuelle Langzeitbelichtung nutzen Fotografen meist für nächtliche Aufnahmen.

Zusammenfassung

Dank der WLAN- und NFC-Funktion verbinden Sie die Canon PowerShot G3 X Bridgekamera kabellos mit Ihrem Smartphone oder Tablet. Anschließend übertragen Sie die aufgenommenen Bilder drahtlos auf das Mobilgerät. Über den klappbaren Touchscreen können Sie die Kamera bedienen. Sie hat einen 25-fach optischen Zoom und einen 1,0-Zoll-Typ-Sensor.

FAQ

Kann ich mit der Canon PowerShot G3 X Bridgekamera Timelapse/Zeitrafferaufnahme-Videos erstellen?

Nein, mit der Kamera-Software können Sie laut eines Amazon-Kunden keine Timelapse-Videos erstellen. Dem Amazon-Kunden zufolge können Sie die Kamera allerdings mit einem Fernauslöser verbinden.

Kann ich die Geräusche der Auslösetöne deaktivieren?

Ja, dafür müssen Sie sich in die Einstell-Optionen begeben und die entsprechenden Einstellungen vornehmen.

Ist das Objektiv abnehmbar?

Nein, die Canon PowerShot G3 X ist eine Bridgekamera und wie bei allen Kameras dieser Bauart ist das Objektiv fest verbaut.

Bietet der Hersteller einen Ersatzdeckel an, um das Objektiv zu schützen?

Ja, dieses Zubehörteil erhalten Sie separat.

4. Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera mit 16x optischem Zoom

Der Hersteller Panasonic bezeichnet sein Modell LUMIX DMC-FZ1000EG als eine ultimative Hybrid-Bridgekamera und eine „All-in-One“-Lösung. Foto- und Videoaufnahmen in 4K-Auflösung sind einige der Grundmerkmale dieser Bridgekamera von Panasonic. Das Modell verfügt über ein LEICA DC VARIO-ELMARIT-Objektiv, das eine Brennweite von 25 bis 400 Millimeter und eine Lichtstärke von F2.8 bis 4.0 aufweist. Dem Hersteller zufolge entstehen dank dieser Lichtstärke selbst bei Aufnahmen im Telebereich keine unscharfen Stellen auf den Fotos.

Die Bridgekamera hat ein LEICA-Objektiv mit 16-fach optischem Zoom und einen 1-Zoll-Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor. Sie bietet Ihnen laut Hersteller beim näheren Heranholen des Motivs eine hervorragende Fotoqualität.

Durch die bei dieser Kamera eingesetzten Technologien von Panasonic fokussieren Sie die Motive scharf und gestalten Ihre Fotos mithilfe verschiedener Unschärfe-Effekte. Mit der Bridgekamera gelingen Ihnen die Fotos laut Hersteller auch bei einem ISO-Wert von 12.800 mit einem geringen Bildrauschen und ohne Unschärfe. Der Sensor ist dem Hersteller zufolge groß genug, um eine enorme Lichtmenge zu verarbeiten.

Daneben bietet die Bridgekamera von Panasonic eine optische Bildstabilisierung mit Neigungsausgleich. In der Kamera ist ein HYBRID O.I.S.+ Bildstabilisator mit 5-Achsen-Ausgleich integriert. Dank ihm nehmen Sie den Herstellerangaben nach Videos ohne Verwacklungen mit nur einer Hand auf. Der Stabilisator bemerkt und gleicht die Kamerabewegungen in fünf Richtungen aus: Er kompensiert die Bewegungen entlang der drei Drehachsen und in horizontaler und vertikaler Richtung.

Nützlich ist die Funktion „Waagerechte Aufnahme“. Dank ihr benötigen Sie keine zusätzliche Kamera-Wasserwaage, um eine eventuelle Neigung der Kamera auszugleichen. Gute Dienste kann Ihnen die vorhandene Verbindungsmöglichkeit per WiFi liefern. Wenn Sie die Panasonic Image App auf Ihrem Smartphone oder Tablet installieren, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Mobilgerät als Fernbedienung einzusetzen. Auf diese Weise können Sie zum Beispiel ein Foto aus der Ferne auslösen oder Ihr Smartphone zum Zoomen benutzen.

Was ist ein Live-View-Sucher? Mit dem Begriff ist bei Bridgekameras das eingesetzte System gemeint, das es ermöglicht, die Bildkomposition nicht über einen optischen Sucher, sondern über das eingebaute Display vorzunehmen. Die meisten Live-View-Sucher basieren auf der OLED-Technik und so bleibt für Sie das Sucherbild selbst bei einer starken Vergrößerung nach wie vor gut erkennbar. Für eine genaue Bildgestaltung ist dies von großer Bedeutung.

Zusammenfassung

In der Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera hat der Hersteller einen 1 Zoll großen Hochempfindlichkeits-MOS-Sensor verbaut, der zusammen mit dem 16-fach optischen Zoom die Flexibilität bei der Bildgestaltung erhöht. Für Bilder ohne Verwacklungen sorgt den Herstellerangaben nach ein HYBRID O.I.S.+ Bildstabilisator mit 5-Achsen-Ausgleich.

FAQ

Mit welchen Speicherkarten ist die Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera kompatibel?

Bei diesem Thema sind die Meinungen der Amazon-Käufer unterschiedlich und auf der Seite des Herstellers finden wir folgende Informationen bezüglich der Art der kompatiblen Speicherkarten: SD-Speicherkarte, SDHC-Speicherkarte, SDXC-Speicherkarte – kompatibel mit UHS-I-Standard. Laut Bedienungsanleitung ist es empfehlenswert, eine SDXC-Karte mit maximal 64 Gigabyte, eine SDHC-Karte mit maximal 32 Gigabyte oder eine SD-Karte mit maximal 2 Gigabyte einzusetzen.

Wie weit kann ich den digitalen Zoom dazu schalten, um noch eine gute Bildqualität zu erhalten?

Nach Meinung eines Amazon-Kunden hängt das von den individuellen Ansprüchen an die Bildqualität ab. Um große Qualitätseinbußen zu vermeiden, setzen Sie den optischen Zoom ein.

Ist das Gehäuse der Kamera spritzwassergeschützt?

Laut Bedienungsanleitung ist der Body der Panasonic LUMIX DMC-FZ1000EG Bridgekamera nicht staub-, tropfen- oder wasserdicht.

Wie groß ist der Filterdurchmesser der Kamera?

Dieses Panasonic-Modell hat einen Filterdurchmesser von 62 Millimetern.

5. Panasonic LUMIX DMC-FZ72EG-KFZ72 Bridgekamera mit großem 20 Millimeter Super-Weitwinkel-Objektiv

Der Hersteller Panasonic hebt bei seiner LUMIX DMC-FZ72EG-KFZ72 Bridgekamera vor allem den 60-fach optischen Zoom des Objektivs LUMIX DC Vario 2,8-5,9 hervor. Dieses Objektiv hat eine Brennweite zwischen 20 und 1.200 Millimetern. Laut Hersteller nutzen Sie die Kamera zum Fotografieren unterschiedlicher Motive, wie kleine Tiere und ausgedehnte Landschaften. Das Gerät verfügt über die Intelligent Zoom-Funktion, die Ihnen eine Verdopplung des Zoombereichs auf das 120-Fache ermöglicht.

Die Kamera verfügt laut Panasonic über einen Bildprozessor mit einer starken Leistung und einen hochempfindlichen 16,1-Megapixel-MOS-Sensor. Der Prozessor und der Sensor sorgen nach Herstellerangaben dafür, dass die Fotos eine bessere Qualität aufweisen und das Modell eine hohe Empfindlichkeit hat. Eine andere Besonderheit der Bridgekamera ist das Kontrast-Autofokus-System, das sehr schnell sein soll und durch das Sie Serienbilder mit maximal neun Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 16,1 Megapixeln aufnehmen.

Das 20-Millimeter-Super-Weitwinkel-Objektiv ermöglicht es Ihnen, einen größeren Bereich aus einer kürzeren Distanz zu fotografieren. Im Vergleich zu einem 24-Millimeter-Weitwinkel-Objektiv profitieren Sie durch die 20-Millimeter-Anfangsbrennweite von einem laut Hersteller circa 140 Prozent breiteren Bildwinkel.

Dieses Modell ist eine hybride Bridgekamera mit Foto- und Videofunktion. Neben Bildern zeichnet die Kamera nach Aussagen des Herstellers hochwertige Videos in einer Full-HD-Auflösung im AVCHD-Format auf. Im Gerät befindet sich ein Stereo-Mikrofon, das Ihnen eine Tonaufnahme ermöglicht. Damit der Klang sauber ist, hat das Mikrofon einen Windschutz.

Der Sucher und das LC-Display erlauben es Ihnen laut Hersteller, das Bild sicher zu kontrollieren. Durch den 0,2-Zoll-EVF – Electronic Viewfinder – erkennen Sie ein Bild mit einer Auflösung von 202.000 Bildpunkten. Das LC-Display ist 3 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 460.000 Bildpunkten. Es verfügt über eine automatische Regulierung der Helligkeit, einen breiten Einblickswinkel und eine Antireflex-Beschichtung. Verwacklungsfreie Fotos aufzunehmen, soll mit dieser Bridgekamera kein Problem sein. Das gelingt Ihnen dank des optischen Bildstabilisators Power OIS. Er kompensiert Erschütterungen des Geräts mithilfe einer beweglichen Linse. Laut Hersteller erfolgt der Ausgleich der Erschütterungen, ohne dass die Qualität darunter leidet.

Was ist der ISO-Wert? Der ISO-Wert beschreibt in der Fotografie die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Je niedriger der ISO-Wert ist, desto weniger lichtempfindlich ist der Bildsensor und umgekehrt – je größer der Wert, desto empfindlicher der Bildsensor. Bei größeren ISO-Werten sind Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen problemlos möglich. Unter Umständen müssen Sie dann mit Qualitätseinbußen bei den Bildern rechnen. Viele nützliche Tipps zum Thema Fotografieren und zur Pflege der Bridgekamera finden Sie im Ratgeber.

Zusammenfassung

Die Panasonic LUMIX DMC-FZ72EG-KFZ72 Bridgekamera verfügt über ein 20-Millimeter-Super-Weitwinkel-Objektiv, das Ihnen das Fotografieren eines größeren Bereichs aus einer kürzeren Entfernung ermöglicht. Des Weiteren verfügt die Kamera über die Intelligent Zoom-Funktion, durch die Sie den Zoombereich auf das 120-Fache verdoppeln.

FAQ

Kann ich mit der Panasonic LUMIX DMC-FZ72EG-KFZ72 Bridgekamera Panoramabilder machen?

Ja. Die Panoramafunktion befindet sich im Funktionsumfang dieses Modells.

Welchen Durchmesser hat das Objektiv-Gewinde, sprich welche Einschraub-Filtergröße benötige ich bei diesem Modell?

Sie brauchen für die Panasonic LUMIX DMC-FZ72EG-KFZ72 Bridgekamera eine Einschraub-Filtergröße von 55 Millimetern.

Gehört eine Sicherheitsschlaufe zum Lieferumfang, mit der ich die Kamera um meinen Hals hängen kann?

Ja. Eine entsprechende Schlaufe finden Sie im Gesamtpaket.

Kann ich mit der Kamera Makro-Aufnahmen machen?

Ja, auf der Rückseite des Geräts finden Sie einen Auswahlknopf. Hier wählen Sie die Funktion Macro oder Macro-Zoom aus.

6. Nikon Coolpix VNA951E1 B500 Bridgekamera mit optischem 40x Mega-Zoom mit Zoom-Back-Funktion

Der Hersteller Nikon ist auf dem Markt mit der Bridgekamera Coolpix VNA951E1 B500 vertreten. Zu ihrer Ausstattung gehört eine Überblick-Taste. Wenn Sie das Motiv heranzoomen und es währenddessen aus Ihrem Blickfeld gelangt, drücken Sie die Überblick-Taste. Dadurch sehen Sie wieder das vollständige Bild. Laut Nikon können Sie die Bridgekamera sicher mit Ihrer Hand festhalten und unkompliziert bedienen. Ihr Design ist nach Herstellerangaben ergonomisch.

In der Kamera hat Nikon einen 16-Megapixel-CMOS-Bildsensor verbaut, der auch bei schlechteren Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefern soll. Der TFT-LCD-Monitor hat eine 3-Zoll-Bilddiagonale. Ihn neigen Sie jeweils um etwa 90 Grad nach oben und unten. Demzufolge sind Bilder aus vielen Perspektiven problemlos möglich. Sie können zum Beispiel Fotos in der Froschperspektive oder Überkopf-Aufnahmen erstellen. Durch die laut Hersteller extragroße Bilddiagonale und die Monitor-Auflösung von 921.000 Pixeln soll das Gerät die Motive kontrastreich und hochauflösend anzeigen.

Dieses Nikon-Modell ist mit einem optischen 40-fach-Mega-Zoom mit Zoom-Back-Funktion ausgestattet. Den optischen Zoom des NIKKOR-Objektivs erhöhen Sie mithilfe des Dynamic Fine Zooms auf das 80-Fache. Dank des seitlichen Zoomschalters nehmen Sie laut Produktbeschreibung Fotos mit einer guten Stabilität auf.

Im Makro- und Telebereich bietet diese Kamera nach Herstelleraussagen viele Möglichkeiten zum kreativen Fotografieren. Dafür sorgen eine Naheinstellgrenze des Objektivs von nur einem Zentimeter und ein optischer 40-fach-Mega-Zoom mit einer Brennweite von 22,5 bis zu 900 Millimetern. Mit dem zuschaltbaren 80-fachen Dynamic Fine Zoom erhöhen Sie die Brennweite auf bis zu 1.800 Millimeter.

Diese Bridgekamera bietet Ihnen verschiedene Motivprogramme, durch die Sie den Vollmond oder andere Objektive laut Anbieter leichter aufnehmen. Ein Programm stellen Sie mithilfe des Funktionswählrads ein, das an der oberen Seite des Geräts angebracht ist. On Bord befindet sich ein laut Hersteller hochleistungsfähiger 4-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator, der unerwünschte Verwacklungen effektiv reduzieren soll.

Neben Fotos nehmen Sie mit der Kamera Videos in einer Full-HD-Auflösung und mit Stereo-Sound auf. Durch die Easy-Movie-Editing-Funktion haben Sie während der Wiedergabe eines Videos die Möglichkeit, Szenen zu löschen. Für die Stromversorgung der Kamera sorgen vier handelsübliche Mignon-Batterien der Größe AA, die laut Anbieter für bis zu 570 Aufnahmen genügen.

Was bedeutet der F-Wert beim Objektiv? In der Fotografie stehen das F und die entsprechende Zahl beim Objektiv für den Wert der Lichtstärke, die in die Kamera eintritt. Der F-Wert ist ein Ergebnis des Zusammenspiels von der Güte und der Wölbung des Objektivs, dem Durchmesser des Kamera-Gehäuse-Lochs, durch das das Licht eintritt, und dem Abstand dieser Licht-Öffnung zum Fokus. Die üblichen F-Werte bewegen sich zwischen 1,4 und 3,5. Die Hersteller geben diese Werte als 1 : 1,4 bis 1 : 3,5 oder als F 1/1,4 bis 1/3,5 an. Merken Sie sich bitte: Je kleiner der Wert ist, desto lichtstärker ist das Objektiv.

Zusammenfassung

Die Nikon Coolpix VNA951E1 B500 Bridgekamera verfügt über einen 40-fach optischen Mega-Zoom mit Zoom-Back-Funktion und einer Objektiv-Brennweite von 22,5 bis 900 Millimeter. Für die Motivbetrachtung hat dieses Modell einen neigbaren TFT-LCD-Monitor mit einer 3-Zoll-Bilddiagonale. Den Monitor neigen Sie jeweils um etwa 90 Grad nach oben und unten. Die Kamera ist 9,5 x 11,4 x 7,8 Zentimeter groß und wiegt 540 Gramm.

FAQ

Was bekomme ich zusammen mit der Nikon Coolpix VNA951E1 B500 Bridgekamera?

Zum Lieferumfang gehören ein Trageriemen, vier Alkali-Batterien des Typs LR6/L40 und der Größe AA, der Objektivdeckel LC-CP31 mit Band und das USB-Kabel UC-E16.

Hat dieses Modell einen AUX-Anschluss für ein externes Mikrofon?

Nein. Laut Produktbeschreibung hat die Nikon Coolpix VNA951E1 B500 Bridgekamera keinen entsprechenden Anschluss. Dafür ist sie mit einem Stereo-Mikrofon ausgestattet.

Ist das LC-Display bei starker Sonneneinstrahlung gut zu erkennen?

Laut Bericht eines Amazon-Käufers sinkt die Lesbarkeit des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung rapide.

Hat die Kamera einen zusätzlichen Sucher?

Nein. Das Motiv wählen Sie mithilfe des Displays im Live-View-Modus aus.

7. Panasonic LUMIX DC-FZ82 Bridgekamera – 4K/30 Bits/Sekunde Videoaufnahme

Die Panasonic Bridgekamera LUMIX DC-FZ82 hat einen nach Herstellerangaben leistungsstarken 60-fachen-Zoom. Sie sollen das Gerät bequem bedienen können und von diversen manuellen Foto- und Videooptionen profitieren. Das Objektiv bietet Ihnen eine Brennweite von 20 bis 1.200 Millimeter. Mithilfe der Kamera nehmen Sie laut Hersteller beispielsweise wilde Tiere aus einer großen Entfernung auf oder erstellen dynamische Landschaftsfotos. Der Hersteller verspricht dank einem 18-Megapixel-MOS-Sensor und dem aktualisierten Bildprozessor Venus-Engine hochwertige Bilder.

Kurze Reaktionszeiten sollen bei diesem Modell durch den hochpräzisen Autofokus mit DFD-Technologie – Depth From Defocus – möglich sein. Im AFS-Modus nutzen Sie die Bridgekamera für Serienaufnahmen mit 10 Bildern pro Sekunde und im AFC-Modus für Serienaufnahmen mit 6 Bildern pro Sekunde. Dem Hersteller zufolge fokussiert das Gerät hierbei selbst die Motive solide, die sich rasch bewegen. Mit einem ergonomischen Griff ausgestattet liegt die Kamera nach Herstellerangaben sicher in Ihrer Hand. Sie hat einen Sucher, durch welchen Sie Ihre Umgebung laut Panasonic klar erkennen.

Die Kamera ermöglicht es Ihnen, Videos in einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln aufzunehmen. Sie hat eine 4K-Foto-Funktion und erlaubt Ihnen das Erstellen von bis zu 30 Bilden pro Sekunde. Danach speichern Sie Ihr gewünschtes Bild als JPEG-Datei und bearbeiten es gegebenenfalls. Durch die 8-Megapixel-Auflösung soll der Ausdruck der Fotos im DIN-A3-Format möglich sein.

Beim Fotografieren mit dieser Bridgekamera müssen Sie sich keine Sorgen um die Fokussierung machen. Das verdanken Sie der Post-Focus-Funktion. Dank ihr wählen Sie aus einer Bildserie mit unterschiedlicher Fokussierung das am besten fokussierte Foto aus. Durch die Focus-Stacking-Funktion haben Sie noch mehr Möglichkeiten: Aus einer Reihe von einzelnen Bildern erstellen Sie ein teilweise oder vollständig scharfes Bild.

Was ist die Belichtungszeit? Bei diesem Wert handelt es sich um die Zeit, in der ein Bildsensor auf das eintreffende Licht trifft. Bei einer zu kurzen Belichtungszeit erhalten Sie eine unterbelichtete Aufnahme. Wenn sie zu lang ist, ist Ihre Aufnahme überbelichtet. Die Belichtungszeit hängt außerdem von dem Motiv ab. Die Angabe der Belichtungszeit erfolgt in Sekunden. Die Belichtungszeit ist für folgende Merkmale von Bedeutung:

  • Sie regelt, wie lange das Licht auf den Bildsensor fällt. Das heißt, wie viel Licht für eine korrekt belichtete Aufnahme vorhanden ist.
  • Die Belichtungszeit beeinflusst die Bildschärfe: Je nach Belichtungszeit gelingt Ihnen eine Aufnahme aus der Hand scharf oder verwackelt. Je länger die Belichtungszeit ist, umso größer ist die Gefahr einer Verwacklung beziehungsweise der Unschärfe.
  • Die Belichtungszeit prägt die Aussage eines Motivs und beeinflusst zum Beispiel, ob das Bild bewegtes Wasser eingefroren oder fließend zeigt.

Zusammenfassung

Mit der Panasonic LUMIX DC-FZ82 Bridgekamera erstellen Sie Videos in einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Die Brennweite des Objektivs variiert zwischen 20 und 1.200 Millimetern. Die Kamera ist mit einem 18-Megapixel-MOS-Sensor und dem aktualisierten Bildprozessor Venus-Engine ausgestattet. Diese Features sollen für hochwertige Bilder sorgen.

FAQ

Hat die Panasonic LUMIX DC-FZ82 Bridgekamera ein schwenkbares Display?

Nein, das 3-Zoll-LC-Display können Sie nicht schwenken oder drehen.

Hat diese Kamera eine Foto-Wasserwaage im Sucher?

Nein, bei diesem Modell ist keine Foto-Wasserwaage vorhanden.

Ist ein Akku-Ladegerät im Lieferumfang enthalten?

Das Ladegerät befindet sich im Inneren der Panasonic LUMIX DC-FZ82 Bridgekamera.

Kann ich die aufgenommenen Fotos mithilfe der Panasonic App gut auf mein Smartphone übertragen?

Ja, laut Meinung einiger Amazon-Käufer funktioniert dies problemlos.

Was ist eine Bridgekamera?

Bridgekamera TestAus dem englischen übersetzt bedeutet „Bridge“ eine Brücke. Eine Bridgekamera stellt quasi eine Brücke zwischen einer herkömmlichen kompakten Digitalkamera und einer digitalen System- beziehungsweise Spiegelreflexkamera dar.

Bridgekameras vereinen die Vorteile der beiden Kameratypen miteinander. Daher tragen sie oft die Bezeichnung Prosumer-Kamera, die sich aus Consumer- und Professional-Kamera zusammensetzt. Zwischen den Kameratypen liegt der größte Unterschied darin, dass eine Bridgekamera anders als eine Spiegelreflexkamera ein fest verbautes Objektiv hat.

Das muss allerdings kein Nachteil sein – Bridgekameras haben meist ein hochwertiges Zoomobjektiv, das einen weiten Zoombereich bietet und einen guten Weitwinkel- bis zu einem großen Telebereich abdeckt. Die Objektive der Bridgekameras sind in der Regel sehr lichtstark. Demzufolge gelingen den Geräten selbst bei wenig Umgebungslicht gute Aufnahmen. Obwohl Bridgekameras mit ihrem festen Objektiv nicht die hohe Flexibilität wie die Spiegelreflexkameras bieten, verfügen sie neben einem ausreichenden Automatikmodus über viele Möglichkeiten für manuelle Einstellungen.

Zahlreiche hochwertige Bridgekameras verfügen über einen separaten Sucher, der in manchen Situationen besser ist als das LC-Display für die Motivbetrachtung. Neben dem Sucher befindet sich auf der Kamerarückseite ein schwenkbarer Monitor. Für genügend Licht sorgt ein Blitzschuh, der bei den meisten Modellen zur Verfügung steht. Auf ihm können Sie ein professionelles Blitzlicht aufstecken, das Sie anstelle des integrierten Aufklappblitzes benutzen können.

Von der Bauform her ähnelt die Bridgekamera einer klassischen Spiegelreflexkamera: Auf der rechten Kameraseite befindet sich ein ergonomischer Handgriff, der für einen sicheren Halt während der Aufnahmen sorgt. Die Anordnung der Bedienelemente ist dieselbe wie bei einer Spiegelreflexkamera – DSLR. Allerdings steuern Sie die Automatikprogramme und den manuellen Modus bei den Bridge-Modellen mit dem oberen Programmwählrad.

In den Fachzeitschriften oder auf den Fotografie-Portalen finden Sie für die Bridgekamera oft die Bezeichnung Superzoom-Kamera. Die Bedienung des Zoombereichs erfolgt dabei über einen gummierten Außenring am Objektiv sowohl manuell als auch über eine Wipptaste für den Weitwinkel- und Telebereich automatisch.

Auf der Unterseite einer Bridgekamera finden Sie ein Stativgewinde für ruckelfreie Aufnahmen bei einer längeren Belichtungszeit. Am Gehäuse befinden sich verschiedene Anschlüsse für eine Fernsteuerung, eine Datenübertragung per USB und ein Steckplatz für eine Speicherkarte. Für die Stromversorgung setzen die Hersteller meist leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus ein und das Ladegerät befindet sich im Lieferumfang.

Bei den meisten Modellen befindet sich auf der Außenseite des fest eingebauten Objektivs ein Filtergewinde. Auf das Gewinde montieren Sie verschiedene Filter, wie UV- oder Pol- und Graufilter. Obwohl die Bildsensoren bei den Bridgekameras im Vergleich zu den Spiegelreflexkameras meist kleiner sind, kommen sie mitunter auf eine Auflösung von mehr als 20 Megapixeln. Von der Ausstattung her verbirgt sich im Gehäuse der Bridgekameras die modernste Technik, wie ein leistungsstarker Autofokus, der das Motiv schnell scharfstellt. Bei den Bridgekameras müssen Sie selbst die Gesichtserkennung nicht missen.

Wie funktioniert eine Bridgekamera?

Bridgekamera VergleichBridgekameras fallen meist größer als Kompaktkameras aus. Hinsichtlich der Funktionsweise unterscheiden sie sich kaum von den Spiegelreflex- oder Kompaktkameras.

Jede Kamera hat ein Objektiv, durch das Licht in die Kamera einfällt. Allerdings können Sie das Objektiv einer Bridgekamera nicht wechseln. Das gewählte Motiv schauen Sie sich durch das Zoomobjektiv kleiner im Weitwinkelbereich oder größer im Telebereich an. Hinter dem Objektiv befindet sich ein Bildsensor, der die Bilddaten elektronisch umsetzt und auf der Speicherkarte ablegt. Über den integrierten Sucher oder einen rückwärtigen LCD-Bildschirm wählen Sie das Bildmotiv aus.

Nachdem Sie den Auslöser durchgedrückt haben, erstellt die Kamera das gewählte Bild und speichert es ab. Wenn Sie im Automatikmodus fotografieren, übernimmt die Kamera die richtige Belichtung und Verschlusszeit. Allerdings lernen Sie erst im manuellen Modus, wie Ihre Kamera funktioniert. Bei dem manuellen Modus müssen Sie einige Einstellungen eigenhändig vornehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Blende. Eine Bridgekamera verfügt beispielsweise über eine Blendenreihe von 2.8 – 3.2 – 3.6 – 4.0 – 4.5 – 5.0 – 5.6 – 6.3 – 7.1 – 8.0 – 9.0 – 10.0 und 11.0.

Die Blende setzt sich aus mehreren Lamellen im Objektiv zusammen, die für die einfallende Lichtmenge verantwortlich sind und diese regulieren. Hier gilt: Je kleiner die Blendenzahl ist, desto größer ist die Blendenöffnung. Falls Sie eine Blende von f2.8 auswählen, fällt viel Licht in das Objektiv hinein. Bei der Blende f11.0 fällt hingegen nur sehr wenig Licht in das Objektiv hinein.

Die Blendenzahl wirkt sich außerdem auf die Schärfentiefe aus. Stellen Sie eine große Blende, also eine kleine Blendenzahl, ein, wird nur das fotografierte Motiv scharf abgebildet. Der Hintergrund bleibt unscharf. Das kann, falls es gewünscht ist, ein interessanter Effekt sein. Bei der Landschaftsfotografie soll wiederum meist der Hintergrund scharf sein. Dafür setzen Sie eine kleine Blende, also eine große Blendenzahl, ein.

Ein weiterer relevanter Wert in der Fotografie ist die Verschlusszeit. Dieser Wert beschreibt die Zeit, in der die Blende geöffnet bleibt. Je größer die gewählte Verschlusszeit ist, desto länger fällt das voreingestellte Blendenlicht in das Objektiv. Bei bewegten Objekten wählen Sie eine möglichst kurze Verschlusszeit aus, um eine Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Diese Richtwerte helfen Ihnen, die richtige Verschlusszeit je nach Situation auszuwählen:

  • Verschlusszeit 1/60 Sekunde – meist für Blitzlichtaufnahmen in Räumen geeignet
  • Verschlusszeit 1/125 Sekunde – damit gelingen Ihnen Aufnahmen von Fußgängern mit geringer Laufgeschwindigkeit
  • Verschlusszeit 1/500 Sekunde – gut bei Sportaufnahmen
  • Verschlusszeit 1/1000 Sekunde – eignet sich gut für Vogel- oder Flugzeugaufnahmen

Des Weiteren ist die richtige ISO-Einstellung für qualitativ gute Aufnahmen wichtig. Um anfangs keine Fehler zu machen, überlassen Sie diesen Wert der Automatik. Im Kamera-Menü finden Sie die Einstellung Auto-ISO. Es gilt: Je niedriger der ISO-Wert ist, desto geringer ist das Bildrauschen. Werte wie ISO 100 oder 200 sind in den meisten Fällen richtig. Bei sehr schlechten Lichtverhältnissen schrauben Sie die ISO-Zahl etwas herauf. Sonst bleiben die Bilder zu dunkel.

Die Vor- und Nachteile einer Bridgekamera

Die Bridgekamera vereint alle wichtigen Eigenschaften der Spiegelreflex- und der Kompaktkamera. Sie ist meist sehr handlich und mit einem festen Objektiv mit großem Zoom versehen. Dank des großen Zooms können Sie Bilder in verschiedenen Brennweiten-Bereichen machen. Mit einer Bridgekamera können Sie nicht nur Fotos, sondern auch Videos aufnehmen. Das sind die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Bridgekamera:

  • Sie ist handlich, kompakt und leicht zu verstauen
  • Leichtgewichtig und einfach zu transportieren
  • Sie können sowohl Bilder als auch Videos aufnehmen
  • Kein Wechsel von Objektiven nötig
  • Mit großem Zoom versehen
  • Bridgekameras sind in der Regel günstiger als Spiegelreflexkameras
  • Mit automatischen Motivprogrammen ausgestattet
  • Je nach Bild- und Motiveigenschaften stärkeres Bildrauschen möglich
  • Weniger Blendenstufen, da Tiefenschärfe weniger beeinflussbar
  • Bei sehr großem Zoom weniger Lichtstärke

Gibt es verschiedene Arten von Bridgekameras?

Verschiedene VariantenUnter den Bridgekameras finden Sie unterschiedliche Modelle, die sich je nach Ausstattung für Einsteiger oder Profis eignen. Zu den wichtigsten Bridgekamera-Arten gehören:

Die Bridgekamera für Einsteiger: Eine Bridgekamera für Einsteiger bekommen Sie für vergleichsweise wenig Geld. In diesem Fall müssen Sie jedoch auf einige technische Features verzichten. Die meisten Einsteiger-Bridgekameras verfügen zum Beispiel über keinen separaten Sucher, sodass Sie das Motiv lediglich durch den rückwärtigen Monitor anvisieren können. Darüber hinaus bleibt das Display in vielen Fällen unbeweglich und ist nicht umklappbar.

Die Einsteigermodelle haben meist keinen separaten Blitzschuh und für die Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen bleibt Ihnen nur der integrierte Aufklappblitz, der eine Notlösung darstellt. Des Weiteren können Sie nicht jede Einsteiger-Kamera manuell einstellen. Bei den günstigeren Modellen sparen die Hersteller oft bei der Sensorauflösung: Die meisten Modelle verfügen über einen Sensor mit einer Auflösung von maximal 18 Megapixeln. Allerdings überzeugen die Standardmodelle mit einer sehr kompakten Bauweise und einem leichten Eigengewicht. Im Hinblick auf die Bildqualität können sie sich nicht wirklich mit den höherwertigen Modellen messen.

  • Sie sind leicht und kompakt
  • Mit einer soliden Bildqualität
  • In der Regel preisgünstig
  • Nur wenige Funktionen vorhanden
  • Ohne Sucher
  • Kein Blitzschuh
  • Monitor nicht umklappbar
  • Aufklappblitz meist schwach

Die Mittelklasse-Bridgekamera: In der mittleren Preisklasse weisen die Bridgekameras eine bessere Ausstattung aus. Sie haben einen separaten Sucher, ihr Display ist umklappbar und sie sind mit einem separaten Blitzschuh und etlichen manuellen Einstellmöglichkeiten versehen. Außer dem Automatikmodus räumen Ihnen diese Kameras einen größeren Spielraum bei Ihren kreativen Fotoprojekten ein. Das Zoomobjektiv ist mit einem Drehring versehen.

Sie wechseln über einen Wippschalter zwischen dem Weitwinkel- und dem Telebereich oder erledigen diese Einstellung manuell. Mit den Mittelklasse-Modellen können Sie qualitativ gute Bilder aufnehmen und der Sensor hat Auflösungen jenseits der 20-Megapixel-Grenze. Die Hersteller setzen bei den Mittelklasse-Geräten sehr lichtstarke Qualitätsobjektive ein.

  • Eine gute bis sehr gute Bildqualität
  • Mit separatem Sucher ausgestattet
  • Blitzschuh für ein externes Blitzlicht
  • Automatische und manuelle Funktionen vorhanden
  • Eine hohe Sensorauflösung von über 20 Megapixeln
  • Umklappbares Display
  • Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Etwas schwerer und größer als die Einsteiger-Modelle
  • Je nach Modell ein kleineres Display
  • Zum Teil keine Full-HD-Videofunktion

Bridgekameras der Profiklasse: Eine professionelle Bridgekamera hat alle Vorzüge eines Mittelklasse-Modells. Die Profi-Modelle verfügen über einen großen Funktionsumfang und Sie können die Geräte vollständig manuell steuern. Die Sensorauflösung befindet sich meist jenseits der 20-Megapixel-Marke und das Objektiv ist leistungsstark. Ein großer Vorteil dieser Bridgekamera-Klasse ist, dass Sie mit diesen Modellen Videofilme in Full-HD-Auflösung mit einem Stereo-Ton drehen können.

Diese Bridgekameras sind viel schneller in der Bildbearbeitung und die Serienbildgeschwindigkeit ist wesentlich schneller. Die aufgenommenen Bilder speichern Sie als JPEG- oder RAW-Dateien – oder beides gleichzeitig – ab. Bezüglich des Preises reichen die Top-Modelle der Bridgekameras an die Einsteiger-Spiegelreflexkameras heran.

  • Sehr gute bis exzellente Bildqualität
  • Eine schnelle Serienbildfunktion
  • Videos in Full-HD und 4K möglich
  • Viele automatische und manuelle Funktionen vorhanden
  • Hohe Sensorauflösung über 20 Megapixel
  • Umklappbares Display
  • Abspeichern im RAW-Format möglich
  • Teilweise so groß wie eine Spiegelreflexkamera
  • Im Vergleich preisintensiv

Die Geschichte der Bridgekamera

Im Jahre 1841 stellte Voigtländer, ein bedeutendes Traditionsunternehmen der Fotoindustrie mit Sitz in Braunschweig, sein erstes Kameramodell vor. Die ersten Kamerasysteme setzten auf das Prinzip der Camera Obscura und waren noch nicht mit einem Objektiv ausgestattet. Erst im Laufe der Zeit ging die Entwicklung in diesem Bereich weiter und die Kameras wurden nach und nach kompakter. Die 40er- und 50er-Jahre waren eine Ära der Kleinbildkameras. Lediglich für den professionellen Gebrauch gab es die ersten Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiv auf dem Markt.

Die ersten Bridgekameras erschienen in den 50er-Jahren – es waren Spiegelreflexkameras mit einem fest verbauten Objektiv. Der Vorreiter in dieser Sparte war die von Mamiya und Nikon gemeinsam entwickelte Bridgekamera Nikkorex 35, die heute als ein begehrtes Sammlerstück gilt. Dieses Modell verfügte über ein 50-Millimeter-Festbrennweiten-Objektiv. Der Nutzer konnte einen Weitwinkel- und Televorsatz dazu erwerben.

Bridgekameras Test und VergleichIm Jahre 1963 kam eine weitere Version mit einem f2.8 lichtstarken Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 36 bis 86 Millimetern auf den Markt. 1988 stellte das japanische Unternehmen das Modell Samurai X3.0 vor. Es war eine Spiegelreflexkamera mit festem Objektiv, die einen normalen Kleinbildfilm verwendete und daraus Fotos im Halbformat erstellte.

Das Zoomobjektiv bot eine Brennweite zwischen 35 und 85 Millimetern. Der Autofokus war mit einem Motor angetrieben und funktionierte sehr laut. Die damaligen Bridgekameras verfügten über einen kompakten Zentralverschluss, was ein Vorteil war. Die Weiterentwicklung waren Modelle mit einem Infrarot-Autofokus-System wie die Ricoh Mirai und die Chinon GS-9.

Die Marke Olympus setzte zu diesem Zeitpunkt auf die Bridgekameras und stellte 1997 die erste digitale Bridgekamera mit der Bezeichnung Camedia C-1000L vor. Pentax und Hewlett-Packard waren die weiteren Hersteller, die Bridgekameras anboten. Bei der weiteren Entwicklung löste der elektronische Sucher den Spiegelreflexsucher ab.

Eine Bridgekamera gekauft und was nun? So verläuft die richtige Installation.

Nach dem Kauf gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Überprüfen Sie als Erstes anhand der mitgelieferten Bedienungsanleitung den Lieferumfang. Neben der Kamera finden Sie für gewöhnlich eine Gegenlichtblende, eine Objektivabdeckung, einen Akku, ein Ladegerät, eine kleine SD-Speicherkarte und einen Tragegurt vor.
  • Laden Sie den Akku auf. Bevor Sie richtig loslegen, müssen Sie den Akku vollständig aufladen. Die LED-Leuchten des intelligenten Ladegeräts informieren Sie über den Ladezustand. Ist der Akku aufgeladen, setzen Sie ihn in den Aufnahmeschacht Ihrer Kamera ein.
  • Setzen Sie die Speicherkarte in den Einschub der Kamera ein. Manchmal befindet sich eine Speicherkarte im Set. Andernfalls müssen Sie eine passende Karte zusätzlich kaufen. Anhand der Anleitung erfahren Sie, welche maximale Speicherkartengröße Ihre Bridgekamera unterstützt. Meist handelt es sich um SD-Speicherkarten, die eine unterschiedliche Schreibgeschwindigkeit haben. Zur Sicherheit formatieren Sie die Speicherkarte vor dem ersten Einsatz.
  • Entfernen Sie vorhandene Schutzfolien. Beseitigen Sie die Abdeckungen beziehungsweise Schutzfolien von dem rückwärtigen Display, von dem hinteren Sucher und entfernen Sie die Objektivabdeckung.
  • Schalten Sie die Kamera ein. Die meisten Bridgekameras schalten Sie über einen kleinen Hebel ein. Auf dem rückwärtigen Display sehen Sie nun das Menü, über das Sie die notwendigen Voreinstellungen vornehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Datum- und Uhrzeiteinstellungen, die Art des Dateiformates und die Qualität, mit der Sie später Ihre Bilder abspeichern.
  • Die beste BridgekameraMachen Sie das erste Test-Foto. Für Ihr erstes Bild stellen Sie die Kameraautomatik ein, damit die Kamera sämtliche Funktionen, wie die automatische Fokussierung, die Belichtung und die Verschlusszeit, für Sie übernimmt. Schauen Sie sich das Motiv auf dem hinteren Display oder durch den Sucher an und drücken Sie vorsichtig auf den Auslöser. Die Schärfe stellt sich automatisch ein. Jetzt drücken Sie den Auslöser ganz durch und machen Ihr erstes Foto.
  • Betrachten Sie das soeben gemachte Bild. Auf dem LC-Display sehen Sie die erstellten Aufnahmen, indem Sie das Programmwählrad auf Wiedergabe stellen. Mithilfe eines Menükreuzes blättern Sie durch sämtliche Aufnahmen auf der Speicherkarte. Sind Sie mit einem Foto nicht zufrieden, können Sie es direkt löschen.
  • Verbinden Sie die Kamera zur Bildübertragung mit dem Rechner. Mit einem USB-Kabel verbinden Sie Ihre Kamera mit dem Computer. Danach schalten Sie die Bridgekamera ein. Damit der PC die Kamera als Laufwerk erkennt, stellen Sie das Programmwählrad auf Wiedergabe. Jetzt kopieren Sie die Aufnahmen wie gewöhnliche Dateien in einen Ordner auf Ihrer Festplatte.

Welche Bridgekamera ist für mich am besten geeignet?

Wichtig!Eine richtige Bridgekamera für sich zu finden, ist nicht leicht. Deshalb stellen wir Ihnen einige Zielgruppen vor, an denen sie sich bei Interesse orientieren.

1. Bridgekameras für Städtetrips: Falls Sie häufiger verreisen und gern Städtereisen mit einer Kamera im Gepäck machen, ist eine Bridgekamera mit einer minimalen Brennweite von 24 Millimetern eine gute Wahl für Sie. Bei Städtereisen und Kurzurlauben fotografieren die Nutzer häufig Motive und Architektur, was mit einem Zoom gut gelingen kann. Ein 20-facher oder höherer Zoombereich ist für diesen Verwendungszweck empfehlenswert. Im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera profitieren Sie gerade bei Städtereisen oder im Kurzurlaub von dem geringeren Gewicht und den kompakteren Abmessungen einer Bridgekamera.

2. Bridgekameras für längere Urlaubsaufenthalte: Für längere Urlaube ist eine Bridgekamera ebenfalls von Vorteil. Für diesen Verwendungszweck wählen Sie ein Modell aus, das einen größeren Zoombereich unterstützt. In anderen Funktionsbereichen sind keine allzu großen Differenzen festzustellen.

3. Bridgekameras für Videos: Viele Nutzer nehmen gern kurze Videos von ihren Urlaubsaufenthalten oder Freizeiterlebnissen auf. Möchten Sie Videos in einer möglichst guten Qualität aufnehmen, ist ein Gerät mit einem UHD-Aufnahmemodus empfehlenswert. Bridgekameras mit diesem Aufnahmemodus bieten eine gute Videoauflösung. Später können Sie das aufgezeichnete Material am Computer wunschgemäß weiterverarbeiten.

Als Videofan achten Sie bei der Wahl einer Bridgekamera außerdem auf das Mikrofon. Die meisten Modelle verfügen über ein integriertes Mikrofon, das aber nicht immer in Stereo aufzeichnet. Um hochwertige Tonaufnahmen zu erstellen, setzen Sie gegebenenfalls ein externes Mikrofon ein. Wenn die Bridgekamera über einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss verfügt, können Sie sie mit einem qualitativ guten Mikrofon verbinden.

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Was muss ich beim Kauf einer Bridgekamera beachten?

BestellungVor dem Kauf einer Bridgekamera sollten Sie sich mit den wichtigsten Merkmalen und Features eines solchen Geräts vertraut machen und eine Bridgekamera-Kaufberatung in Anspruch nehmen. In der nachfolgenden Kaufberatung informieren wir Sie über viele relevante Kauffaktoren, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern. Über diese Faktoren sollten Sie vor dem Kauf im Bilde sein:

Die Abmessungen: Die Größe und das Gewicht einer Kamera sind wichtige Kaufmerkmale, die Sie bei Ihrer Suche nach dem passenden Produkt berücksichtigen sollten. Im Vergleich zu Spiegelreflexkameras fallen Bridgekameras meist deutlich kompakter und leichter aus. Wenn Sie die Kamera auf Reisen einsetzen und nicht zu viel Gepäck mit sich herumtragen wollen, raten wir Ihnen zu einer leichten Bridgekamera.

Die Auflösung: Diesen Wert geben die Hersteller in Megapixeln an. Ein vernünftiger Wert, um saubere und scharfe Bilder aufzunehmen, ist mindestens 12 Megapixel. Damit können Sie Ihre Fotos später in einer soliden Qualität und ohne Unschärfe oder Bildrauschen auf mindestens 30 × 30 Zentimetern ausdrucken. Wenn Sie Ihre aufgezeichneten Bilder auf größeren Formaten ausdrucken möchten, raten wir Ihnen zu einer Bridgekamera, die eine noch höhere Auflösung bietet. Für Videoaufnahmen sind Kameras mit einer Full-HD-Auflösung eine gute Wahl. Manche Modelle verfügen ferner über eine 4K-Auflösung. Im Amateurbereich reicht die Full-HD-Auflösung aus.

Die Brennweite: Dieser Wert gibt an, wie flexibel Sie Ihre Bridgekamera in der Praxis einsetzen können.

Bedenken Sie, dass bei den Bridgekameras die Objektive fest verbaut und nicht auswechselbar sind. Deshalb ist die Brennweite ein wichtiger Faktor beim Kauf einer Bridgekamera. Wenn Sie sich für ein Modell entscheiden, das eine zu niedrige Brennweite aufweist, haben Sie in der Praxis einen zu kleinen Zoombereich.

In der Fotografie ergibt nur ein großer Zoombereich Sinn. Deshalb achten Sie, wie bereits angedeutet, auf den verfügbaren Zoombereich. Bei einer Bridgekamera mit einem fest eingebauten Objektiv ist es sehr wichtig, dass der Zoombereich möglichst groß ausfällt. Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrer Kamera Fotos verschiedener Art machen wollen, die unterschiedliche Winkel erfordern. Bei einem zu kleinen Zoombereich leidet die Bildqualität in entsprechenden Bereichen. Folgende Zoombereiche sind aus diesem Grund empfehlenswert: Weitwinkelbereich: 25 Millimeter, Supertelebereich: bis 600 Millimeter

Die Lichtstärke: Mit dem Wert „f“ bezeichnen die Hersteller die Lichtstärke der Kameras. Je kleiner dieser Wert ist, umso mehr Licht trifft auf den integrierten Bildsensor. Auf diese Weise ist die Bildqualität bei einer Bridgekamera selbst bei schlechten Lichtverhältnissen gut. Wenn Sie häufig Aufnahmen in der Dunkelheit oder in Räumen, in denen die Lichtquelle schwach ist, planen, entscheiden Sie sich für eine Bridgekamera, die über einen möglichst niedrigen f-Wert, wie 2.8, verfügt.

Die Programme und die Einstellmöglichkeiten: Je nach Modell verfügen Bridgekameras über verschiedene Modi. Überdies finden Sie auf dem Markt Produkte, die nur mit Automatikprogrammen versehen sind. Bei diesen Modellen können Sie keine individuellen Einstellungen vornehmen. Nehmen Sie nur gelegentlich Fotos bei Familienfeiern oder im Urlaub auf, reicht Ihnen der Automatik-Modus aus.

Falls Sie sich mit der Fotografie tiefer auseinandersetzen wollen und die Einstellungen selber vornehmen möchten, suchen Sie nach einer Bridgekamera, die sowohl über Automatikprogramme als auch über manuelle Einstellungsmöglichkeiten verfügt. Mit manuellen Einstellungen nehmen Sie Einfluss auf Werte wie die Blende und Zeit.

Kauf-Tipp: Im Handel finden Sie Modelle, die mit der HDR-Funktion ausgestattet sind. Beim Fotografieren in diesem Modus entstehen drei, fünf oder sieben unterschiedlich belichtete Bildaufnahmen direkt hintereinander. Diese Aufnahmen können Sie danach direkt über die Kamera oder anschließend auf dem Computer zusammenfügen und ein kontrastreiches HDR-Bild erzeugen.

Die Videofunktion: Bridgekameras unterstützen die Aufnahme von Videos. Die meisten Kameras bieten eine maximale Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln.

Die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten: Die hochwertigen Bridgekameras können Sie mit verschiedenen Endgeräten verbinden. Dazu gehören Fernseher, Computer, Tablets oder Smartphones. Vergewissern Sie sich im Vorfeld, ob Ihnen die vorhandenen Anschlussmöglichkeiten ausreichen. Es gibt Modelle, die weitere Anschlüsse wie einen Mikrofon-Anschluss haben. Wichtig ist ein vorhandener Mikrofon-Anschluss vor allem, wenn Sie Ihre Filme in einer guter Tonqualität aufnehmen wollen.

Darüber hinaus gibt es Bridgekameras, die eine Verbindung per WiFi unterstützen. Hierdurch übertragen Sie Ihre Bilder kabellos auf Ihren PC, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone. Das gilt ferner für einen Drucker: Per WLAN senden Sie die aufgenommenen Fotos zum Ausdrucken direkt an den Drucker.

Weitere nützliche Funktionen: Darunter verstehen wir Funktionen, die für einige Nutzer wichtig und für andere Anwender nicht unbedingt erforderlich sind. Das ist zum Beispiel eine GPS-Funktion. Bei einigen Bridgekameras haben Sie die Möglichkeit, den Standort zusammen mit den jeweils aufgezeichneten Fotos abzuspeichern. Wenn Sie darauf einen Wert legen, ist dieses Feature eine nützliche Bereicherung des Funktionsumfangs.

Außerdem verfügen manche Modelle über die Panoramafunktion. Diese Kameras setzen zahlreiche Aufnahmen zu einem großen Panoramabild zusammen. Dazu bieten manche Hersteller eine Gesichtserkennung-Funktion an. Falls Sie häufig Menschen fotografieren, ist dies ein gutes Feature für Sie. Die Kamera aktiviert dabei einen Modus, in dem das Gerät die Gesichter fokussiert.

Wie pflege ich meine Bridgekamera richtig?

Bitte beachten!Damit Ihnen die Bridgekamera möglichst lange gute Dienste erweist, pflegen Sie das Gerät entsprechend. Wir haben einige nützliche Pflegetipps für Sie zusammengestellt:

1. Den Body der Kamera reinigen: Eine Bridgekamera ist bei der Nutzung verschiedenen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Das Gehäuse der Kamera nimmt oft Wasserspritzer, Staub oder Sand auf. Wenn Sie den Kamerabody und die Bedienelemente nicht regelmäßig mit einem feinen Pinsel vom Schmutz befreien, führt das auf lange Sicht zu schnellen Abnutzungserscheinungen oder Kontaktproblemen. Reinigen Sie das Gehäuse mit einem feuchten Lappen und trocknen Sie es danach gründlich.

2. Die Pflege des Objektivs: Das Objektiv ist ebenfalls Schmutz ausgesetzt. Wenn Sie merken, dass das Objektiv beim Drehen des Zoomrings quietscht und knackt, befinden sich kleine Sandkörner im Drehgewinde des Zoomobjektivs. Diese Drehbereiche sind leicht eingeölt. Aus diesem Grund verbleiben die Sandkörner länger darin. Um das Objektiv zu reinigen, säubern Sie die Stellen gründlich bei voll aufgedrehtem Zoomobjektiv mit einer Bürste oder einem Pinsel.

3. Die Linse vom Schmutz befreien: Befreien Sie die Frontlinse in regelmäßigen Zeitabständen mit einem Pinsel oder Reinigungstuch von Verschmutzungen und Fingerabdrücken. Für diesen Zweck gibt es überdies gesonderte Radierstifte.

4. Verwenden Sie bei Ihren Aufnahmen Filter: Nach der Reinigung schrauben Sie auf die Linse einen UV-Skylight-Filter oder einen Pol-Filter auf. Mit dieser Maßnahme schützen Sie die empfindliche Linse des Objektivs vor Stößen und Beschädigungen.

5. Die Reinigung des Suchers: Den kleinen Sucher auf der Rückseite der Kamera reinigen Sie mit einem Pinsel oder Radierstift, um immer den besten Durchblick zu haben.

6. Das LC-Display säubern: Abhängig von dem Modell können Sie das hintere Display nach unten oder zur Seite wegklappen, was das Fotografieren über den Köpfen oder in niedriger Höhe erleichtert. Das Display ersetzt ansonsten den Sucher und dient als Bildwiedergabe. Sie säubern die Touchscreen-Oberfläche vorsichtig mit einem fusselfreien Tuch. Verzichten Sie dabei auf scharfe Reinigungsmittel.

7. Setzen Sie nach Bedarf eine Displayschutzfolie ein: Die sensible Displayoberfläche schützen Sie mit einer Displayschutzfolie vor Verunreinigungen und Kratzer. Wichtig ist, dass trotz Folie die Touchscreen-Funktionalität erhalten bleibt. Sie können die Folie jederzeit rückstandslos abziehen.

8. Laden Sie den Akku richtig: Bei den meisten Bridgekameras kommen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Diese besitzen keinen Memory-Effekt, sodass Sie einen solchen Akku zu jeder Zeit wieder aufladen können. Verwenden Sie dafür ausschließlich das vom Hersteller zur Verfügung gestellte Ladegerät. Ansonsten könnte der Akku Schaden nehmen und nicht mehr einsetzbar sein.

9. Den Blitzschuh reinigen: Manche Bridgekameras haben einen extra Kunststoffschutz für den Blitzschuh. Belassen Sie ihn immer auf der Kamera, wenn Sie kein Blitzlicht verwenden. Ab und zu säubern Sie den Blitzschuh mit einem kleinen Pinsel, weil sich in den Rillen oft Schmutzpartikel festsetzen.

10. Benutzen Sie eine Kameratasche: Damit Ihre Bridgekamera immer gut geschützt ist, transportieren Sie diese in einer dazu vorgesehenen Kameratasche. Solche Taschen sind meist gut gepolstert und mit einigen Innenfächern ausgestattet, sodass Sie neben der Kamera weitere Utensilien in der Tasche verstauen können.

Gibt es nützliches Zubehör für eine Bridgekamera?

Für Ihre Bridgekamera können wir Ihnen die folgenden Zubehörteile empfehlen:

  • Ein Stativ: Bei Langzeitaufnahmen muss die Kamera möglichst unbewegt bleiben, damit das Bild scharf und ohne Verwacklungen erscheint. Nachtfotos lassen sich kaum „aus der Hand“ machen. Sie brauchen deshalb ein Stativ. Durch ein Stativ bekommen Sie außerdem bei Gruppenaufnahmen die Chance, mit auf dem Foto zu sein. Achten Sie bei der Wahl des Stativs darauf, dass es möglichst robust und in der Lage ist, auch eine schwere Spiegelreflexkamera sicher zu tragen. Auf dem Markt finden Sie verschiedene Reise- und Studiostative für eine Bridgekamera.
  • Ein Blitzlichtgerät: Der bei den meisten Bridgekameras integrierte Blitz ist verhältnismäßig schwach und nicht individuell einstellbar. Wenn Sie das volle Leistungsspektrum Ihrer Bridgekamera bei Blitzlichtaufnahmen ausschöpfen wollen, benötigen Sie einen modernen Aufsteck-Blitz. Wichtig bei der Wahl ist eine hohe Leitzahl, die die vorhandene Blitzstärke beschreibt. Darüber hinaus sollten Sie den Blitzkopf nach oben und zur Seite drehen können, damit Sie je nach Situation indirekt blitzen können.
  • Die Vorsatzlinsen: Dabei handelt es sich um Filter, wie den UV-, den Pol- oder den Grau-Filter. Neben den Standard-Filtern gibt es noch eine Vielzahl an Effektfiltern. Einerseits schützen die Filter die Frontlinse, andererseits erfüllen sie jeweils eine bestimmte fotografische Aufgabe. Mit einem Pol-Filter wirken der Himmel und das Meer wesentlich blauer und kräftiger. Setzen Sie einen Graufilter ein, können Sie fließendes Wasser in einen weißen Nebel verwandeln. Achten Sie darauf, dass der Vorsatzfilter einen für Ihr Objektiv passenden Durchmesser hat.

Verschiedene Hersteller von Bildkameras im Überblick

PanasonicDas Gründungsjahr von Panasonic ist 1918. Das japanische Unternehmen mit Sitz in Kadoma ist ein Technologiekonzern, der sich auf Haushaltsgeräte, Leuchtmittel, Motoren, Akkus, Multimedia- und Audio-Systeme und Kameras spezialisiert hat. Die bekanntesten Modelle aus der Kamera-Sparte sind die Lumix-Geräte. Neben den Lumix-Bridgekameras stellt Panasonic gemeinsam mit Olympus hochwertige Systemkameras mit dem Micro Four Thirds Anschluss her.
SonyDas japanische Unternehmen Sony Corporation entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1946 in Tokio. Bekannt ist die Firma für ihre hochwertigen Audio-, Video- und Fernsehgeräte. Neben Kameras produziert Sony Smartphones und Spielkonsolen. Die Playstation gehört zu den Marktführern. Im Jahr 2006 übernahm Sony den bekannten Kamerahersteller Konica Minolta und stellt seitdem außer Spiegelreflex- und Systemkameras erstklassige Bridgekameras her. Sony-Bridgekameras sind für eine hochwertige Verarbeitung und einen großen Funktionsumfang weltweit bekannt.
CanonSeit der Firmengründung im Jahr 1937 gehört das japanische Canon Inc. mit Stammsitz in Ota bei Tokio zu den weltgrößten Kameraherstellern und produziert darüber hinaus hochwertige Drucksysteme. Schon zu Zeiten der analogen Fotografie gehörten die Canon-Modelle zu den besten Kameras auf dem Markt. Heute stellt die Firma erstklassige digitale Spiegelreflexkameras, Bridgekameras und Kleinbild-Modelle her. Canon-Bridgekameras sind für ihre gute Verarbeitungsqualität und einen großen Funktionsumfang bekannt.
OlympusSeit der Firmengründung im Jahr 1919 gehört das japanische Unternehmen Olympus K. K. mit Sitz in Shinjuku bei Tokio zu den bekanntesten Produzenten von Kameras jeder Art. Olympus ist ein traditioneller Fotohersteller, der sich auf Kleinbildkameras, Spiegelreflex- und Systemkameras sowie Bridgekameras spezialisiert hat. Gemeinsam mit Panasonic entwickelte Olympus das neue Anschluss-System Micro Four Thirds. Olympus-Bridgekameras überzeugen vor allem durch eine solide Verarbeitungsqualität.

Internet versus Fachhandel: Wo kaufe ich eine Bridgekamera am besten?

Die Fachgeschäfte bieten in der Regel eine große Auswahl an verschiedenen Kameratypen an. Darunter befinden sich die Bridgekameras. Die Auswahl vor Ort ist allerdings aufgrund der vorhandenen Lagerkapazitäten meist begrenzt. Darüber hinaus sind die Preise der angebotenen Kameras im Fachgeschäft häufig höher als bei einem Kauf im Internet. Nicht selten versuchen die Verkäufer Ihnen nur die Kameras zu verkaufen, die sich aktuell im Angebot befinden.

Ein Vorteil des Kaufs im Fachgeschäft ist die Möglichkeit, eine Kamera vor Ort zu begutachten und gegebenenfalls zu testen. Sollten Sie nach ein paar Tagen mit der Kamera doch nicht zufrieden sein, kann es mitunter schwer sein, das Produkt zurückzugeben. Anstelle einer Kaufpreiserstattung bieten die Händler häufig nur einen Einkaufsgutschein.

  • Sie können die Bridgekamera begutachten und testen
  • Sie bekommen eine Verkaufsberatung vor Ort
  • Sie können die Bridgekamera sofort mitnehmen
  • Die Auswahl ist meist begrenzt
  • Vielfach höhere Preise als im Netz
  • Zum Teil Schwierigkeiten bei der Rückgabe

Sie können eine Bridgekamera im Internet rund um die Uhr an 7 Tagen der Woche bestellen. Die Auswahl ist fast unbegrenzt. Im Internet finden Sie alle Modelle, die derzeit zum Verkauf stehen. Immer öfter übernehmen die Händler die Versandkosten, sodass Sie nur den Einkaufspreis entrichten müssen. Auf Wunsch bekommen Sie die Kamera innerhalb von 24 Stunden. Gefällt Ihnen die gewählte Bridgekamera nicht, schicken Sie diese innerhalb von 14 Tagen ohne Grund zurück. Nach der Rücksendung erhalten Sie den Kaufpreis vom Händler erstattet.

  • Viel größere Produktauswahl
  • Die Preise sind meist günstiger als im Fachgeschäft
  • Bestellen rund um die Uhr möglich
  • Häufig entfallen die Versandkosten
  • Lieferung innerhalb von 24 Stunden möglich
  • Sie haben das Widerrufsrecht
  • Keine persönliche Verkaufsberatung möglich
  • Sie können die Kamera nicht sofort mitnehmen
  • Keine Begutachtung vor Ort möglich

FAQ – die wichtigsten Fragen rund um Bridgekameras

FragezeichenWas für eine Speicherkarte brauche ich für meine Bridgekamera? Als Erstes setzen Sie sich mit der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera auseinander und lesen darin nach, mit welchen Speicherkarten Ihre Bridgekamera kompatibel ist. Bei den SD-Speicherkarten gibt es je nach Modell Größenbeschränkungen. Viele Geräte unterstützen mindestens die 32-Gigabyte-Karten. Einen großen Geschwindigkeitsschub beim Speichern gewährleisten die modernen SDHC-Karten.

Was für eine Bridgekamera eignet sich für die Makrofotografie? Viele Modelle kommen mit Aufnahmen im Nahbereich gut zurecht. Sehr gut geeignet sind dafür Bridgekameras mit kurzer Auslöseverzögerung und der Möglichkeit, RAW-Dateien zu speichern. Hilfreich bei den Makroaufnahmen ist außerdem ein umklappbares Display.

Welche Bridgekamera eignet sich optimal zum Filmen? Eine Videofunktion befindet sich bei nahezu jeder Bridgekamera im Funktionsumfang. Entscheiden Sie sich in diesem Zusammenhang für eine Kamera, die Videos in Full-HD oder 4K aufnimmt. Darüber hinaus achten Sie darauf, dass Sie den Ton in Stereo-Qualität aufnehmen können.

Brauche ich noch einen Camcorder, wenn ich eine Bridgekamera habe? Die modernen Bridgekameras können in puncto Videoqualität weitestgehend mit den soliden Camcordern mithalten. Manche Bridgekameras haben sogar einen Mikrofon-Eingang, durch den Sie das Gerät mit einem externen Mikrofon verbinden und den Ton in einer guter Qualität aufnehmen können.

Bridgekamera bestellenGibt es eine geeignete Bridgekamera für Anfänger? Für Anfänger eignet sich eine Bridgekamera mit Automatikprogrammen am besten. Bei Automatikprogrammen muss der Nutzer über keine besonderen Kenntnisse der Fotografie verfügen, um gute Fotoaufnahmen zu machen. Zu empfehlen sind Modelle, die sowohl über Automatikprogramme verfügen als auch individuelle Einstellungsmöglichkeiten ermöglichen.

Gibt es Alternativen zu einer Bridgekamera? Zu einer Bridgekamera gibt es zahlreiche Kamera-Alternativen, wie die Spiegelreflexkamera oder die Kompaktkamera. Bei diesen Geräten müssen Sie hinsichtlich einiger Aspekte, wie dem Gewicht oder der Bildqualität, Abstriche machen. Dafür bieten Ihnen die alternativen Kameras andere Vorteile. Beispielsweise profiteren Sie bei einer Spiegelreflexkamera von der Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln.

Wie viele Achsen benötigt ein Bildstabilisator bei einer Bridgekamera? Durch die Verschiebung der Bilder in horizontaler und vertikaler Richtung können bei Aufnahmen unschöne Verwacklungen entstehen. Diese gleicht ein Bildstabilisator aus, entweder am Objektiv oder am Bildsensor. Die Bildstabilisierung ist vorwiegend bei langen Brennweiten und längeren Belichtungszeiten nützlich.

Manche Modelle gleichen die Bewegungen in mehrere Richtungen aus. Neben den Verschiebungen in horizontaler und vertikaler Richtung kompensiert der Bildstabilisator eines solchen Geräts das Verkippen in zwei Achsen. Die moderne hochwertige 5-Achsen-Technik gleicht zusätzlich die Drehbewegungen aus, was Ihnen noch schärfere Aufnahmen bei einer unruhigen Hand ermöglicht.

Hat die Stiftung Warentest einen Bridgekamera-Test durchgeführt?

Pfeil zum InhaltIm Juli 2020 haben die Experten der Stiftung Warentest mehrere Kameras getestet, darunter befanden sich auch Bridgekameras. Das Update beinhaltet unter anderem sechs neue Kameras in verschiedenen Preisklassen. In dem Test finden Sie Hinweise zu vielen weiteren Testergebnissen, die sich mit Kameras auseinandersetzen. Das aktuelle Update des allgemeinen Digitalkamera-Tests erfolgte im Oktober 2020. Seither finden sich insgesamt 611 Modelle in der Test-Datenbank der Verbraucherorganisation, darunter auch einige Bridgekameras.

Vor dem Kauf stellen Sie sich möglicherweise die Frage: Welchen Typ einer Kamera suche ich überhaupt? Soll es eher eine kleine Kompaktkamera oder eine größere Bridgekamera mit Superzoom sein? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie unter diesem Link. Falls es künftig einen gesonderten Bridgekamera-Test der Stiftung Warentest gibt, werden wir Sie hier darüber informieren.

Gibt es einen Bridgekamera-Test von Öko Test?

Das Verbrauchermagazin Öko Test hat bis jetzt keine Bridgekameras getestet. Zusätzlich fehlt bislang ein allgemeiner Digitalkamera-Test. Wenn es künftig einen Bridgekamera-Test gibt, werden wir Ihnen diesbezüglich an dieser Stelle Bescheid geben.

Glossar

Weißabgleich

In der Fotografie dient diese Funktion der automatischen Überprüfung der Farbtemperatur, um sie möglichst so natürlich wiederzugeben, so wie unser Auge es sieht. Jede Kamera ist mit unterschiedlichen Farbtemperaturen konfrontiert und von der jeweiligen Lichtquelle in Innenräumen oder den Lichtverhältnissen draußen abhängig.

Anders als ein menschliches Auge passt sich eine Bridgekamera nicht automatisch an die verschiedenen Lichtsituationen an. Unsere Augen nehmen Weiß immer als Weiß wahr. Die Kamera muss mit einer intelligenten Weißabgleichfunktion ausgestattet sein, um Weiß stets als Weiß darzustellen. Im Amateurbereich führen die Bridgekameras den Weißabgleich automatisch durch. Die höherwertigen Kameras verfügen über eine Weißabgleich-Funktion mit einer Auswahl zwischen verschiedenen Kunstlichtverhältnissen, wie Tages-, Kunst- oder Neonlicht.

Bildrauschen

Dieser Begriff steht für die Verschlechterung des digitalen Bildes durch Störungen, die keinen Bezug zum tatsächlichen Bildinhalt haben. Bei Fotos mit Bildrauschen weichen die störenden Pixel in Farbe und Helligkeit von denen des eigentlichen Bildes ab. Wie stark oder schwach das Bildrauschen ist, hängt vor allem von der Qualität der jeweiligen Kamera ab.

Entscheidend ist die Größe der einzelnen Pixel auf dem Bildsensor. Ein kleiner Sensor hat bei gleicher Bildauflösung ein höheres Rauschen als ein großer Sensor mit größeren Pixeln. Den größten Einfluss auf das Bildrauschen hat die eingestellte ISO-Empfindlichkeit. Wenn Sie einen höheren ISO-Wert auswählen, vermindert sich die Bildqualität durch das Bildrauschen rapide. Dies liegt daran, dass der Bildsensor empfindlicher eingestellt ist.

Belichtungsreihe

Bei einer Belichtungsreihe nimmt eine Digitalkamera eine ungerade Anzahl – meist drei, fünf oder sieben – Fotos aus der exakt gleichen Position mit jeweils unterschiedlichen Belichtungseinstellungen auf. Die entstandenen Aufnahmen weisen unterschiedliche Blenden-, Belichtungszeit- und ISO-Einstellungen auf. Mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms, wie Lightroom, verrechnen Sie die Bilder miteinander. Das Resultat ist ein optimal belichtetes Bild. Auf diese Weise gelingen Ihnen auch an Tagen oder zu Tageszeiten mit schlechten Lichtverhältnissen Fotos, die weder unter- noch überbelichtet sind.

Dynamikumfang

Anders als das menschliche Auge hat der Bildsensor einer Digitalkamera einen beschränkten Dynamikbereich. Aus diesem Grund passt er sich nur begrenzt an unterschiedliche Umgebungshelligkeiten an. Große Probleme bekommt der Sensor vor allem bei einem schnellen Wechsel zwischen hellen und dunklen Orten.

Der Dynamikumfang steht für die Reichweite zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Bereich eines Motives. Die Reichweite erstreckt sich über maximal 23 Blendenstufen, während das menschliche Auge lediglich 20 Blendenstufen erfassen kann. Die hochwertigen modernen Digitalkameras sind in der Lage, zwischen neun und 14 Blendenstufen zu erfassen. Falls während einer Aufnahme der Dynamikumfang der Bridgekamera überschritten wird, ist das entstandene Bild über- oder unterbelichtet. In der Fachsprache benutzen die Fotografen den Begriff „ausgebrannt“.

EXIF-Daten

Die Abkürzung EXIF kommt aus dem englischen und bedeutet„Exchangeable Image File Format“, auf Deutsch „Austauschbares Bilddateiformat“. Die Kamera fügt den digitalen Bildern automatisch weitere Informationen hinzu. Das können zum Beispiel das Aufnahmedatum, die Blende, die Belichtungszeit, der Kameratyp oder die Brennweite sein.

Zoom

Durch die Zoom-Funktion verkleinern oder vergrößern Sie das Motiv, ohne selbst den Standort zu wechseln. Es gibt einen digitalen und einen optischen Zoom. Der digitale Zoom vergrößert nur einen Bildausschnitt, was Verluste der Bildqualität mit sich bringt. Smartphones und Kompaktkameras arbeiten meist lediglich mit einem digitalen Zoom. Bei dem optischen Zoom handelt es sich um eine echte Veränderung der Brennweite. Bewegt sich die Linse eines Zoomobjektivs weiter vom Sensor weg, vergrößert sich automatisch die Brennweite. Der Bildausschnitt wird kleiner und das Motiv wird herangezoomt. In umgekehrter Weise verläuft der Vorgang, wenn Sie ein Motiv verkleinern wollen.

Weiterführende Links

Bridgekameras Vergleich 2020: Finden Sie Ihre beste Bridgekamera

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