Aktueller Bauzinsen Vergleich mit Niedrig-Zins

Darlehensbetrag
Was wird finanziert?
  • 400 Banken im Vergleich
  • Persönliche Beratung vor Ort
  • Beste Konditionen am Markt
  • Auch mit KfW-Förderung

Bauzinsen Vergleich 2019 – Jetzt aktuelle Angebote vergleichen und niedrige Baukreditzinsen sichern

Die eigenen vier Wände sind ein Traum vieler Menschen in Deutschland. Oft steht ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten lange Zeit nur auf der Wunschliste. Doch auch, wenn der Zeitpunkt erreicht ist, zu dem Sie sich Ihr Traumhaus leisten können, reichen die Ersparnisse häufig nicht aus, um die gesamte Immobilie zu bezahlen.

Die Lösung ist in der Regel eine Bau- beziehungsweise Immobilienfinanzierung. So können Sie mithilfe eines Kredits Ihren Hausbau oder -kauf im Laufe der Zeit abbezahlen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bauzinsen. Denn von ihnen hängt maßgeblich ab, wie teuer oder aber auch günstig Ihre Baufinanzierung ausfällt.

In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen aufzeigen, wie es um die aktuelle Entwicklung der Bauzinsen steht und weshalb es sich derzeit lohnt, einen Baukredit aufzunehmen. Mit dem Bauzinsen-Vergleich aus unserem Bauzinsen-Rechner finden Sie passende Angebote für Ihre Baufinanzierung.

Wie funktioniert eine Baufinanzierung?

Um Ihnen zunächst einen allgemeinen Überblick über Baufinanzierungen zu geben, erklären wir im Folgenden die Funktionsweise eines Baukredits. Kennen Sie sich damit schon bestens aus? Dann springen Sie direkt zum nächsten Punkt über Bauzinsen. Haben Sie noch Fragen? Dann empfehlen wir Ihnen, sich diesen Abschnitt durchzulesen – bestimmt finden Sie hier einige Antworten.

Baufinanzierung vs. Immobilienkredit

BauzinsenViele benutzen Wörter wie Baufinanzierung, Immobilienkredit, Baudarlehen oder Immobilienfinanzierung synonym. Dies stellt im umgangssprachlichen Gebrauch zunächst auch kein Problem dar, ist im engeren Sinne jedoch nicht ganz richtig. Eigentlich ist es ganz einfach. Immobilienfinanzierung und Immobilienkredit beziehen sich auf eine bereits bestehende Immobilie, während die Begriffe Baufinanzierung und Baukredit die Bezahloption des Bauens einer Immobilie bezeichnen.

Unterschiede gibt es auch bei der Auszahlung der dazugehörigen Kredite. Einen Immobilienkredit zahlt Ihnen die Bank auf einen Schlag aus, damit Sie das Haus oder die Wohnung sofort bezahlen können. Anschließend zahlen Sie die entsprechenden Zinsen für die Gesamtsumme des Kredits beziehungsweise nach der ersten Rate für die jeweils noch bestehende Restschuld. Einen Baukredit erhalten Sie dagegen in der Regel in Teilzahlungen – immer nach der Fertigstellung eines bestimmten Bauabschnitts. Die Bauzinsen, die während des Bauens anfallen, beziehen sich lediglich auf den bereits ausgezahlten Teil, nicht auf die gesamte Darlehenssumme.

Da es beim Bau eines Hauses regelmäßig zu Verzögerungen kommt, hält die Bank die nächste Teilzahlung normalerweise für einen bestimmten Zeitraum, meist 6 bis 12 Monate, kostenlos für Sie bereit. Überschreiten Sie diesen Zeitraum jedoch, kann die Bank Bereitstellungszinsen verlangen.

Das Annuitätendarlehen

Beim klassischen Baukredit handelt es sich um ein streng zweckgebundenes, also für den Bau beziehungsweise Kauf einer Immobilie zu nutzendes, Annuitätendarlehen. Im Rahmen dieses Darlehens leihen Sie sich eine bestimmte Geldsumme von einem Kreditgeber, in der Regel einer Bank. Diesen Geldbetrag zahlen Sie anschließend in Form gleichbleibender monatlicher Raten zurück.

Dabei setzt sich eine Rate stets aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil zusammen. Der Zinsanteil berechnet sich jeweils aus dem zuvor für einen längeren Zeitraum festgelegten Zinssatz und der jeweiligen Restschuld. Der Tilgungsanteil ist dann die Differenz zur vereinbarten Höhe der monatlichen Rate. Daraus ergibt sich, dass der jeweils zu zahlende Zinsbetrag von Rate zu Rate sinkt, während die Tilgung stetig steigt. Die Zinsbindung erfolgt in der Regel über einen langen Zeitraum, wie etwa 10 oder 15 Jahre.

Das folgende stark vereinfachte Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise.

Beispiel:

  • Darlehenssumme: 100.000 Euro
  • Monatliche Rate: 2.000 Euro
  • Zinssatz: 1 Prozent
  • Zinsanteil der ersten Rate: 1.000 Euro
  • Tilgungsanteil der ersten Rate: 1.000 Euro
  • Restschuld nach der ersten Rate: 100.000 Euro – 1.000 Euro = 99.000 Euro
  • Zinsanteil der zweiten Rate: 990 Euro
  • Tilgungsanteil der zweiten Rate: 1.010 Euro

Das sollten Sie im Rahmen Ihres Annuitätendarlehens unbedingt beachten:

  • Sondertilgungen und Tilgunssatzwechsel: Beziehen Sie die Möglichkeit von Sondertilgungen und Tilgungssatzwechseln in Ihrer Angebotswahl sowie in Vertragsverhandlungen mit ein. So können Sie dem normalerweise etwas starren Gerüst des Annuitätendarlehens einiges an Flexibilität verleihen. Mit Sondertilgungen können Sie Ihre Restschuld schneller begleichen.
    Seien Sie vorsichtig beim vorzeitigen Tilgen des Darlehens. Zahlen Sie Ihren Baukredit schon deutlich früher zurück als vereinbart, kann eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig werden. Auch die Höhe dieser Zahlungen vereinbaren Sie im Voraus mit Ihrer Bank. Nach 10 Jahren können Sie ein Annuitätendarlehen jedoch stets kündigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. So können Sie Ihren Baukredit in Zeiten niedriger Zinsen günstig umschulden.
    Mit Tilgungssatzwechseln haben Sie die Möglichkeit, auf eine veränderte finanzielle Situation Ihrerseits zu reagieren. Achten Sie aber darauf, dass flexiblere Vertragskonditionen mit erhöhten Bauzinsen einhergehen können. Wägen Sie also ab, was Ihnen wie viel Wert ist.
  • Anschlussfinanzierung: Beim Annuitätendarlehen kommt in der Regel am Ende der Darlehenslaufzeit eine nicht unbedingt geringe Restschuld auf Sie zu. Um diese begleichen zu können, sollten Sie schon möglichst frühzeitig über eine entsprechende Anschlussfinanzierung nachdenken. Gerade beim derzeit niedrigen Niveau der Bauzinsen ist es sicher sinnvoll, schon jetzt entsprechende Angebote für später einzuholen sowie gegebenenfalls einen passenden Vertrag abzuschließen. Optionen, die sich gut für eine im Voraus geplante Anschlussfinanzierung, sind beispielsweise das Forward-Darlehen, der Bausparvertrag oder die Lebensversicherung.

Weitere Darlehensarten und Finanzierungsoptionen

Durch die sinkende Restschuld und die dadurch sinkenden Zinszahlungen, ist der Gesamtbetrag an Bauzinsen, den Sie im Rahmen eines Annuitätendarlehens zahlen müssen, in der Regel geringer als beispielsweise beim endfälligen Darlehen. Damit Sie auch wissen, was mit einem endfälligen Darlehen gemeint ist, welche Finanzierungsoptionen es sonst noch gibt und warum die Bauzinsen mal niedriger und mal etwas höher ausfallen, haben wir das Wichtigste zu den einzelnen Möglichkeiten zur Baufinanzierung mit Bezug zu den Bauzinsen in der folgenden Tabelle für Sie zusammengefasst.

ArtBeschreibungBauzinsen
Endfälliges DarlehenDas endfällige Darlehen unterscheidet sich von den anderen Formen dadurch, dass während der Darlehenszeit nur Zinsen fällig werden. Die Tilgung erfolgt erst am Ende. Die Zinsen beziehen sich also stets auf die gesamte Darlehenssumme.Der im Laufe der Darlehenszeit insgesamt zu zahlende Zinsbetrag kann aufgrund der fehlenden Tilgung höher ausfallen als beispielsweise beim Annuitätendarlehen.
Forward-DarlehenDiese Darlehensart wird als Möglichkeit zur Anschlussfinanzierung schon einige Zeit im Voraus abgeschlossen. Manche Kreditgeber bieten sogar eine Vorlaufzeit von 5 Jahren an, bis zu 3 Jahre sind aber eher die Regel. In Zeiten niedriger Zinsen müssen Sie gegebenenfalls mit einem kleinen Zinsaufschlag rechnen. Trotzdem ist es in der Regel rentabel, sich die niedrigen Zinsen zu sichern.
TilgungsdarlehenWie beim Annuitätendarlehen sinkt beim Tilgungsdarlehen der jeweils zu zahlende Zinsbetrag von Rate zu Rate. Dabei bleibt der Tilgungsbetrag jedoch monatlich gleich. Somit sinkt auch die Höhe der monatlichen Rate stetig.Der insgesamt gezahlte Zinsbetrag fällt – da die Restschuld nicht ganz so schnell sinkt – gegebenenfalls etwas höher aus als beim Annuitätendarlehen, jedoch geringer als beispielsweise beim endfälligen Darlehen.
Variables DarlehenDas variable Darlehen zeichnet sich dadurch aus, dass Sie und Ihr Kreditgeber keinen langfristigen Festzins vereinbaren. Stattdessen verhandeln Sie in der Regel alle 3 Monate über den nächsten Zinssatz.Sie sind abhängig von der Marktentwicklung.
Volltilger-DarlehenDas Volltilger-Darlehen hat eine lange Laufzeit – 25 Jahre sind keine Seltenheit. Ein solches Darlehen wird bis zum Ende vollständig getilgt.In Zeiten niedriger Bauzinsen haben Sie mit einem Volltilger-Darlehen die Möglichkeit, sich für die gesamte Laufzeit einen günstigen Zinssatz zu sichern.
PrivatkreditKredite, die Privatpersonen vergeben, heißen Privatkredite. Ein derartiges Darlehen eignet sich – wie der Bausparvertrag – in der Regel nur als alleinige Baufinanzierung, wenn Sie einen eher geringen Geldbetrag benötigen. Neben Familie und Freunden können Sie auch Personen, die Sie nicht kennen, als Anbieter im Internet finden.Bei einem Privatkredit müssen Sie aufgrund des hohen Risikos für den Kreditgeber mit Zinsaufschlägen rechnen.
BausparvertragDer Bausparvertrag ist eine Mischung aus Sparbuch und Darlehen. Mehr zur Funktionsweise finden Sie in unserem Glossar. Der Bausparvertrag eignet sich als alleinige Baufinanzierung, wenn Sie viel Eigenkapital mitbringen und nur eine geringe Darlehenssumme benötigen. Außerdem können Sie einen Bausparvertrag gut als Anschlussfinanzierung für Ihren Baukredit verwenden.Sie können beim Bausparvertrag in der Regel mit eher niedrigen Zinsen rechnen. Dies war vor allem in Zeiten höherer Zinsen immer das Aushängeschild der Bausparkassen. Um auch beim derzeit niedrigen Niveau der Bauzinsen attraktiv zu bleiben, lockern viele Anbieter die Zweckbindung der Bausparverträge.

Die Konditionen, die wir hier bezüglich der Baukreditarten beschreiben, betreffen die Regelform. Sehen Sie sich die Angebote genau an. Vielleicht finden Sie zum Beispiel ein Forward-Darlehen mit besonders niedrigen Zinsen trotz der frühzeitigen Vertragsvereinbarung. Oder ein sehr flexibles Annuitätendarlehen mit einem gleichzeitig günstigeren Zinssatz als bei einem weniger flexiblen Angebot. Investieren Sie gerne etwas Zeit in das Studium der Angebote – diese Zeit ist sicherlich nicht verloren.

Bauzinsen aktuell: Das Wichtigste in Kürze

Die Bauzinsen nehmen in der Regel einen großen Teil der Überlegungen zu einer Baufinanzierung ein. Sie tragen in hohem Maße zur Höhe der Kreditkosten bei. Beschäftigen Sie sich also gerne ein wenig mit diesem Thema. So können Sie einschätzen, welche Konditionen für Ihren Baukredit realistisch sind.

Welche Rolle spielen die Bauzinsen bei einer Baufinanzierung?

Die Bauzinsen spielen für die Wahl einer passenden Baufinanzierung für Ihr Traumhaus eine große Rolle. Sie bestimmen zu einem großen Teil, wie günstig der Baukredit für Sie ausfällt. Da Sie über einen langen Zeitraum monatliche Zinsbeträge an Ihren Kreditgeber zahlen müssen, können schon scheinbar geringe Unterschiede beim Zinssatz als Gesamtsumme letztlich einen beträchtlichen Betrag ausmachen. In erster Linie bestimmt die Marktentwicklung das allgemeine Niveau der Bauzinsen. Das Zinsniveau ist derzeit niedrig – für Sie als Kreditnehmer also sehr günstig.

Wodurch werden meine Bauzinsen beeinflusst?

Bauzinsen aktuellWie hoch der Bauzins für Ihren Kredit im Speziellen ausfällt, hängt nicht nur von der Marktsituation, sondern noch von weiteren Faktoren ab.

  • Dazu gehört besonders der Zeitraum der Zinsbindung. Kurze Laufzeiten sind mit einem geringeren, lange Laufzeiten – und die damit verbundene höhere Planungssicherheit – mit einem höheren Zinssatz vergesellschaftet. Trotzdem rentiert sich in Zeiten niedriger Bauzinsen häufig eine längere Zinsbindung.
  • Doch nicht nur der vereinbarte Festzins, auch die Tilgung bestimmt, wie viele Bauzinsen Sie insgesamt zahlen. Umso mehr Sie nämlich monatlich tilgen, umso schneller sinkt Ihre Restschuld. Mit sinkender Restschuld verringert sich auch die Zinszahlung.
  • Außerdem spielen auch die Vertragskonditionen eine Rolle. Häufig zahlen Sie für erhöhte Flexibilität, wie beispielsweise die Möglichkeit von Sondertilgungen und Tilgungssatzwechseln, mit einem Zinsaufschlag. Das muss jedoch nicht der Fall sein! Vergleichen Sie mehrere Angebote, um das Beste aus Ihrem Baukredit herauszuholen.
  • Ein weiterer Faktor, der die Bauzinsen für Ihren Kredit bestimmt, ist das Eigenkapital. Je mehr Geld Sie selbst einbringen können, desto geringere Bauzinsen bietet eine Bank Ihnen in der Regel an. Grund dafür ist das geringere Risiko für den Kreditgeber.
  • Um dieses Risiko geht es auch beim letzten Punkt – der Bonität. Ihre Kreditwürdigkeit entscheidet ebenso darüber, ob die Bank Ihnen einen niedrigen Zinssatz anbietet. Über eine SCHUFA-Abfrage erhält die Bank kreditbezogene Daten über Sie und kann so entscheiden, von welchem Kreditausfallrisiko sie ausgehen muss.

Wie ist die aktuelle Entwicklung der Bauzinsen?

Die Bauzinsen sind aktuell auf einem sehr günstigen Stand für Sie als Kreditnehmer. Während 2011 ein Zinssatz von 4 Prozent noch als niedrig galt, liegt der Effektivzins momentan bei einer Laufzeit von 5 Jahren bei ca. 0,7 Prozent. Mit steigender Laufzeit erhöhen die Banken auch den Zinssatz, sodass der Effektivzins für 15 Jahre bei ca. 1 Prozent liegt. Trotzdem rentiert sich bei diesem Zinsniveau in der Regel eine langfristige Zinsbindung. Denn wer weiß, wie lange wir in diesem Tief bleiben? Sicher voraussagen kann das niemand.

Abhängig ist die Marktentwicklung der Bauzinsen unter anderem vom Leitzins der EZB, der derzeit bei 0 Prozent liegt, sowie von den Erwartungen der Marktteilnehmer.

Bauzinsen und Immobilienpreise beeinflussen sich gegenseitig. Sinken die Zinsen, nicht nur fürs Bauen, sondern allgemein, suchen viele nach anderen Anlagemöglichkeiten als das Sparbuch. Immobilien stellen in solchen Zeiten eine beliebte Geldanlage dar. Somit steigen die Immobilienpreise. Durch die niedrigen Zinsen können sich außerdem mehr Personen ein entsprechendes Darlehen leisten. Auch das erhöht die Nachfrage nach Immobilien. Kommt es zu einer Senkung der Zinsen, kehrt sich die Entwicklung dagegen um.

Wichtige Tipps für Ihren Baukredit beim aktuellen Stand der Bauzinsen

  • Pfeil zum InhaltBeachten Sie die Bauzinsen! Dieser Punkt klingt im ersten Moment vielleicht banal. Doch wir möchten ihn hier noch einmal hervorheben. Die Bauzinsen sind nämlich ein sehr wichtiger Punkt bei der Entscheidung für oder gegen ein Baukredit-Angebot. Die Zinszahlungen machen großen Teil der Kosten Ihres Baukredits aus. Unterschätzen Sie also auch kleine Unterschiede beim Sollzins nicht.
  • Denken Sie auch an die weiteren Konditionen! Trotzdem sei hier erwähnt, dass auch die restlichen Vertragskonditionen wichtig und mitunter entscheidend sind. Nehmen Sie nicht einfach das Angebot mit dem geringsten Sollzinssatz. Auch die Rahmenbedingungen, wie Bearbeitungsgebühren, Flexibilität in Form von Kündigungsmöglichkeiten und möglicher Tilgungsveränderungen sollten Sie miteinbeziehen.
  • Die Zinslage ist sehr gut! Das Niveau der Bauzinsen ist momentan sehr niedrig. Ein Baukredit kostet Sie also sehr viel weniger als noch vor einigen Jahren. Trotz der tendenziell steigenden Immobilienpreise ist der Hauskauf oder -bau deshalb für viele möglich – womöglich auch für Sie.
  • Erfragen Sie auch Angebote zu Anschlussfinanzierungen! Wenn Sie heute schon eine Anschlussfinanzierung für die Zukunft abschließen und sich somit niedrige Zinsen sichern, kann Ihnen das später viel Geld sparen. In der Regel können Sie eine Anschlussfinanzierung in Form eines Forward-Darlehens bis zu 3 Jahre vor Beginn der Laufzeit abschließen – je nach Bank sind jedoch möglicherweise sogar 5 Jahre im Voraus möglich.
  • Vergleichen Sie die Angebote! Trotz des niedrigen Niveaus der Bauzinsen sollten Sie unbedingt Angebote vergleichen. Dazu können Sie gerne unseren Bauzinsen-Rechner nutzen. Kleine Unterschiede beim Zinssatz können im Gesamtbetrag viel Geld ausmachen. Gehen Sie Angebote also sorgfältig durch, um entscheiden zu können welcher Baukredit am günstigsten für Sie ist und gleichzeitig am besten zu Ihnen und Ihrer Situation passt.

Aktuell günstige Bauzinsen sichern – Bauzinsen-Vergleich mit dem Bauzinsen-Rechner

In Zeiten niedriger Bauzinsen liegt es nahe, an den Bau eines eigenen Hauses oder einer neuen Wohnung zu denken. Schließlich lässt sich so eine Menge Geld sparen beziehungsweise das Traumobjekt überhaupt finanzieren. Doch seien Sie nicht zu vorschnell mit Ihrer Entscheidung für einen bestimmten Baukredit. Auch in Zeiten günstiger Bauzinsen lässt sich noch einiges an Geld sparen, sofern Sie sich für das Angebot mit den besten Konditionen entschließen. Demnach sollten Sie unbedingt einen umfassenden Bauzinsen-Vergleich durchführen. Hierbei hilft Ihnen unser Bauzinsen-Rechner, mit dem Sie ganz bequem von zu Hause aus und kostenlos Anfragen stellen können und Angebote erhalten.

Vorbereitung: Finanziellen Status erfassen

Bevor Sie einen Bauzinsen-Vergleich mithilfe des Bauzinsen-Rechners vornehmen können, müssen Sie zunächst Ihren finanziellen Status erfassen. So können Sie schnell feststellen, wie viel Kredit Sie sich überhaupt leisten können. Werfen Sie hierfür – wenn möglich – einen Blick auf Ihren Haushaltsplan. Sofern Sie über keinen Haushaltsplan verfügen, können Sie einfach ein Blatt Papier zur Hand nehmen und folgende zwei Schritte durchführen.

Schritt 1: Einnahmen und Ausgaben berechnen

Zunächst sollten Sie einen Kassensturz vornehmen. Tragen Sie hierfür alle Einnahmen und Ausgaben zusammen, die bei Ihnen monatlich durchschnittlich anfallen.

Bauzinsen VergleichMögliche Einnahmen:

  • Monatliches Gehalt
  • Geld aus Vermietung und Verpachtung
  • Einnahmen aus Nebenjobs
  • Staatliche Zuschüsse wie etwa Kindergeld

Mögliche Ausgaben:

  • Miete und Nebenkosten
  • Lebenshaltungskosten
  • Versicherungen
  • Ausgaben für die Freizeitgestaltung
  • Bildung von Rücklagen
Seien Sie hinsichtlich Ihres Budgets realistisch! Eine Baufinanzierung geht in der Regel mit erheblichen Kosten einher, die nicht selten eine enorme Belastung für den Bauherren darstellen. Rechnen Sie somit mögliche Ausgaben großzügig mit ein und bleiben Sie bezüglich Ihrer Einkünfte realistisch.

Schritt 2: Monatlichen Freibetrag ermitteln

Nachdem Sie all Ihre Ein- und Ausgaben zusammengetragen haben, ist es sinnvoll, Ihren monatlichen Freibetrag zu ermitteln. Dieser zeigt Ihnen letztlich, wie viel Geld monatlich übrig bleibt und somit zur Finanzierung Ihres Bauvorhabens zur Verfügung steht. Wenn Sie später den Bauzinsen-Rechner nutzen, gibt Ihnen der Freibetrag eine gute Orientierung, ob Sie sich den gewünschten Kreditbetrag zu den entsprechenden Konditionen leisten können. Stellen Sie folglich einfach allen Einnahmen Ihre Ausgaben gegenüber.

Bei monatlichen Nettoeinkünften in Höhe von 2000 Euro und Ausgaben in Höhe von 1000 Euro, ergibt sich beispielsweise ein Freibetrag von 1000 Euro.

Bauzinsen-Rechner nutzen und Angebote vergleichen

Aktueller BauzinsWie bereits erwähnt, können Sie von einem umfassenden Bauzinsen-Vergleich enorm profitieren, indem Sie das für Sie perfekte und günstigste Angebot finden. Unser Bauzinsen-Rechner hilft Ihnen dabei, dies ganz bequem und kostenlos von zu Hause aus zu erledigen.

  1. Zunächst müssen Sie den gewünschten Darlehensbetrag sowie die Art des Vorhabens – also eigenes Bauvorhaben oder Kauf eines Neubaus vom Bauträger – in das dafür vorgesehene Kästchen eingeben.
  2. Klicken Sie nun auf „Jetzt anfragen“ und Sie gelangen auf eine weiterführende Seite, die einige Eckdaten zu Ihrer Finanzierung – wie unter anderem das Haushaltsnettoeinkommen, den Eigenkapitaleinsatz sowie die Objektart – abfragt.
  3. Zudem werden Ihre Kontaktdaten – also etwa Name, Adresse und E-Mail-Adresse – benötigt.
  4. Wenn Sie damit fertig sind, haben Sie die Möglichkeit, der Anfrage weitere Anmerkungen hinzuzufügen und persönliche Wünsche darzulegen, um so Ihr Gesuch bereits zu spezifizieren.
  5. Abschließend liegt es in Ihrer Hand, ob Sie einen Berater an den entsprechenden Orten antreffen oder zunächst telefonisch kontaktiert werden möchten.
  6. Nachdem Sie Ihre Daten im letzten Schritt überprüft haben, können Sie die Anfrage absenden.

Mithilfe des Bauzinsen-Rechners erhalten Sie nun zahlreiche Angebote von verschiedenen Kreditinstituten. Gehen Sie die Angebote in Ruhe durch und schauen Sie, welcher Anbieter Ihnen die besten Bauzinsen verspricht. Wichtig ist jedoch auch, dass es sich bei den Baukreditzinsen lediglich um eine Kennzahl von vielen handelt. Damit Sie ein perfekt auf Sie abgestimmtes und günstiges Angebot finden, sollten Sie unbedingt alle Konditionen in Ihre Entscheidung miteinbeziehen. Macht für Sie etwa eine kürzere Laufzeit mit höheren Zinsen und somit einer stärkeren monatlichen Belastung Sinn? Oder ist für Sie eine längere Laufzeit mit dafür geringerer monatlicher Belastung das Richtige?

Vertrag abschließen und Baukreditzinsen sichern

Wenn Sie ein passendes Angebot gefunden haben, sollten Sie auch nicht länger warten. Profitieren Sie hingegen vom aktuell günstigen Bauzins. Um den Kredit zu erhalten, werden Sie ein persönliches Gespräch mit dem Berater der entsprechenden Bank vereinbaren. Dieser wird Ihnen dann einmal mehr erklären, zu welchen Konditionen und somit auch aktuellen Bauzinsen Sie das Darlehen angeboten bekommen.

Nicht zuletzt wird auch Ihre Bonität – meist in Anlehnung an Ihren SCHUFA-Score – geprüft. Schließlich muss der Kreditgeber in gewisser Weise sichergehen, dass Sie das Darlehen innerhalb der festgelegten Zeit sowie vollständig tilgen können. Zu Ihrem finanziellen Status müssen Sie zudem einige Nachweise vorzeigen – informieren Sie sich am besten schon im Vorfeld bei Ihrer Bank darüber, welche Belege Sie zwingend dabei haben sollten. Sofern schließlich beide Seiten einverstanden sind, fehlt im Grunde nur noch die Vertragsunterzeichnung.

Günstige Baukreditzinsen durch Eigenkapital

Bitte merken!Die Bauzinsen sind aktuell so niedrig wie noch nie. Gerade deshalb stellt die Aufnahme eines Kredits zur Finanzierung der lang ersehnten Immobilie für viele eine attraktive Möglichkeit dar. Was jedoch häufig vergessen wird, ist, dass die tatsächliche Höhe der zu leistenden Baukreditzinsen von einigen weiteren Faktoren abhängt. Eine wesentliche Rolle spielt dabei das Eigenkapital. Wie viel Eigenkapital Sie dementsprechend in Ihre Finanzierung einbringen sollten, um vom aktuell niedrigen Bauzins zu profitieren, und in welchem Maße sich viel beziehungsweise wenig Eigenkapital auf Ihren Kredit niederschlägt, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Wie viel Eigenkapital sollte ich in die Finanzierung einbringen?

Wie viel Eigenkapital Sie in Ihre Finanzierung einbringen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Wichtig ist zunächst, festzustellen, über wie viel Eigenkapital Sie überhaupt verfügen – denn häufig lässt sich weitaus mehr Eigenkapital mobilisieren als auf den ersten Blick erkennbar. Beim Eigenkapital handelt es sich um alle finanziellen Mittel, die Sie in Ihre Finanzierung fließen lassen können und wollen.

Zum verfügbaren Eigenkapital gehören demnach mitunter:

  • Sparguthaben
  • Girokonten
  • Aktien und Investmentfonds
  • Festverzinsliche Wertpapieren
  • Bausparverträge
  • Verfügbares Bargeld
  • Schuldenfreie Immobilien, altes Grundstück
  • Möglicherweise Wert der Eigenleistung

Nachdem Sie die Höhe Ihres möglichen Eigenkapitals berechnet haben, bleibt dennoch die Frage, wie viel Sie nun bestenfalls für Ihre Finanzierung einplanen sollten. In Hinblick auf Ihren Kredit und die damit einhergehenden Konditionen, die Ihnen das entsprechende Kreditinstitut einräumen wird, gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser. Denn Banken dient das eingebrachte Vermögen des Kreditnehmers in gewisser Weise als Sicherheit, da das Risiko auf ausbleibende Zahlungen minimiert wird.

Bringen Sie also genügend Eigenkapital in die Finanzierung ein, wird Ihnen die Bank mit deutlich besseren Konditionen entgegenkommen. Lassen sich dagegen nur wenige finanzielle Mittel freimachen, sind trotz der aktuell günstigen Bauzinsen hohe Zinsaufschläge nicht unüblich. Verbraucherschützer sowie Finanzierungsexperten raten Bauherren somit, einen Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent der Kosten einzubringen.

Wie stark sich die Höhe des Eigenkapitals auf Ihre Bauzinsen und die Gesamtlast auswirken kann, zeigt Ihnen die folgende Tabelle:

Darlehenssumme200.000 EUR300.000 EUR400.000 EUR
Immobilienwert400.000 EUR400.000 EUR400.000 EUR
Anteil der Darlehenssumme am Kaufpreis50 Prozent75 Prozent100 Prozent
Sollzinsbindung20 Jahre20 Jahre20 Jahre
Gebundener Sollzins0,92 Prozent1,15 Prozent1,37 Prozent
Effektiver Jahreszins0,92 Prozent1,16 Prozent1,38 Prozent
Monatliche Rate 575 EUR883 EUR1225 EUR
Zinsaufschlag25 Prozent19,1 Prozent
Restschuld zum Ende der Zinsbindung132.558 EUR185.123 EUR253.649 EUR

Anm.: Bei den Angaben handelt es sich um durchschnittliche Werte, die hier exemplarisch zur Verdeutlichung gewählt wurden. Die Konditionen können sich von Bank zu Bank unterscheiden.

Abschließend können wir festhalten, dass Sie durch genügend Eigenkapital eine Menge Geld sparen können. Bereits ein Unterschied von 0,1 Prozent im Bauzins, können dabei mehrere tausend Euro bedeuten.

Zwei Dinge sollten Sie rund um das Eigenkapital jedoch unbedingt beachten:

  • Zum einen sollten Sie keinesfalls Ihr gesamtes Vermögen in den Bau der Immobilie als solche einplanen. Eine Baufinanzierung geht mit nicht unerheblichen Nebenkosten einher, die sich auch einmal aus unerwarteten Ausgaben zusammensetzen können. Planen Sie hierfür somit ausreichend Geld ein.
  • Zum anderen stellt das Eigenkapital lediglich einen – wenn auch nicht unwichtigen – Faktor von vielen dar. Wichtig ist in erster Linie, dass Sie die monatliche Belastung stemmen können. Beim aktuell günstigen Bauzins kann es durchaus gute Gründe geben, einen Kredit aufzunehmen, obwohl nicht viel Eigenkapital vorhanden ist. Wann eine Vollfinanzierung Sinn ergibt und wie sich diese gestaltet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Baukredit ohne Eigenkapital

AchtungEine Baufinanzierung mit reichlich eigenen Mitteln zu bewältigen, bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Gleichwohl ist es nicht überraschend, dass beim aktuellen Bauzins auch Interessenten mit wenig bis gar kein Eigenkapital eine attraktive Möglichkeit in der Finanzierung Ihrer Traumimmobilie erkennen. Wie sich eine Vollfinanzierung gestaltet und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringt, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

Bei einer Vollfinanzierung wird der Baukredit über die gesamten Kauf- oder Baukosten aufgenommen – der Beleihungsanteil beträgt also 100 Prozent. Können Sie zudem auch die Nebenkosten nicht selbst tragen und werden diese zusätzlich finanziert, spricht man häufig von der 110-Prozent-Finanzierung. Sofern Sie über ein wenig Eigenkapital verfügen, sollten Sie zumindest diesen kleinen Teil der Baukosten aus eigener Hand in die Finanzierung einfließen lassen. Einige Banken sehen das ohnehin häufig überhaupt als Kriterium zur Vergabe eines Kredits. Außerdem lassen sich bereits dadurch wesentlich bessere Konditionen vereinbaren und somit eine Menge Bauzinsen einsparen.

Nichtsdestotrotz kann es gute Gründe geben, warum für Sie eine Baufinanzierung trotz wenig eigener Mittel sinnvoll sein kann. Welche Vor- und Nachteile sich bei einer Vollfinanzierung konkret ausmachen lassen, haben wir Ihnen in folgender Tabelle zusammengefasst.

  • Sie können das möglicherweise nur momentan zur Verfügung stehende Angebot Ihrer Traumimmobilie sofort mit einer entsprechenden Finanzierung wahrnehmen.
  • Jüngere Partnerschaften und Familien mit Nachwuchs können sich schneller ein Eigenheim aufbauen.
  • Grundsätzlich fällt eine lange Zeit des Sparens und Wartens weg – insbesondere kann keiner genau vorhersagen, wie die Lage zur Baufinanzierung in der Zukunft aussehen wird.
  • Höhere Bauzinsen und schlechtere Kreditkonditionen im Allgemeinen führen für Sie zu einer höheren Gesamtlast mit größerer monatlicher Belastung.
  • Sollten Sie über keinerlei anderes finanzielles Polster verfügen, kann für Sie der unerwartete Wegfall einer Einkommensquelle schwere finanzielle Folgen haben. Die monatliche Tilgungsrate übersteigt dann schnell einmal die verfügbaren Mittel.
  • Sollte bei Ihnen eine Zwangsversteigerung wegen Zahlungsunfähigkeit durchgesetzt werden müssen, bleibt Ihnen die dabei häufig noch anfallende Restschuld.

Eine Vollfinanzierung kann somit einige Vorteile mit sich bringen. Gleichzeitig sollte sie jedoch gut überlegt sein, da sie mit nicht unerheblichen Risiken einhergeht. Schließlich wollen Sie vermutlich durch das neue Eigenheim unter anderem eine bessere Lebensqualität und nicht eine Belastung für die ganze Familie erfahren. Eine 100-Prozent-Finanzierung sollten Sie demnach bestenfalls nur in Erwägung ziehen, wenn Sie folgende drei Punkte sicher mit „ja“ beantworten können.

  • Verfügen Sie über ein gutes bis sehr gutes regelmäßiges Einkommen?
  • Können Sie für die Finanzierung trotz wenig Eigenkapital ein finanzielles Polster einplanen, welches Sie im Falle des Verlusts einer Einkommensquelle wirtschaftlich auffängt?
  • Der Bau einer Immobilie beziehungsweise der Kauf eines Neubaus bringt für Sie zahlreiche Vorteile mit sich, die möglicherweise in Zukunft nicht mehr gegeben wären?

Das sagt die Stiftung Warentest zu den Bauzinsen aktuell

Die Stiftung Warentest stellt einige Tests und Ratgeber zu den Themenbereichen Baufinanzierung und Immobilienkredit zur Verfügung. Unter diesem Link gelangen Sie zur Themenseite Baufinanzierung, mit diesem Link zur entsprechenden Seite zu Immobilienkrediten. Bezüglich der aktuellen Bauzinsen stellt die Stiftung Warentest fest, dass trotz des allgemein niedrigen Zinsniveaus deutliche Unterschiede zwischen den Angeboten bestehen.

Noch nie waren Hypothekendarlehen so günstig wie derzeit. Das macht den Bau oder Kauf der einigen vier Wände trotz gestiegener Immobilien­preise für viele erschwing­lich. Die Zins­unterschiede zwischen den Kredit­angeboten von Banken, Versicherungen und Bausparkassen sind allerdings enorm.Die Stiftung Warentest

Das Vergleichen der unterschiedlichen Angebote sei demnach sehr wichtig, um letztlich einen besonders günstigen Kredit zu erhalten. Laut Stiftung Warentest sind bereits bei kleinen Unterschieden im Zinssatz durchaus Einsparungen über 20.000 Euro möglich. Beim Vergleichen der Angebote sollten Sie vor allem den Effektivzins betrachten. Die Stiftung Warentest bietet in Bezug auf Bauzinsen und Baufinanzierungen noch viele weitere nützliche Informationen. Auch dieser Test von 2019 zeigt beispielsweise das Sparpotential der momentanen Zinslage auf. Schauen Sie sich ruhig ein wenig auf der Internetseite der Stiftung Warentest um. Sicher finden Sie hier noch interessante Tipps.

FAQs: Die häufigsten Fragen zu Bauzinsen

Gibt es einen Bauzinsen-Test von Öko Test?

Leider gibt es keinen Bauzinsen-Test von Öko Test. Mit dem Thema Baufinanzierung im Allgemeinen hat sich Öko Test jedoch durchaus schon befasst. Mit diesem Link gelangen Sie zu einem entsprechenden Ratgeber. Außerdem vergleicht Öko Test in diesem Test 61 Bausparverträge. Vielleicht finden Sie auch hier einige interessante Informationen.

FragezeichenSind bei der Wahl meines Darlehens nur die Bauzinsen entscheidend?
Nein. Sie sollten nicht nur auf die Bauzinsen achten. Diese sind mit Sicherheit ein wichtiger Punkt. Vor allem den Effektivzins können Sie als Vergleich zwischen den Angeboten heranziehen. Trotzdem sollten Sie nicht außer Acht lassen, dass auch dieser Zinssatz noch nicht alle Nebenkosten enthält. Hinzu kommen nämlich beispielsweise noch Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und weitere Zuschläge. Auch diese Kosten sollten Sie in Ihre Entscheidung einfließen lassen. Außerdem ist nicht unbedingt immer nur das Geld entscheidend. Manche zahlen zum Beispiel gerne etwas mehr, wenn Sie Ihren Vertrag dafür ein wenig flexibler gestalten können. Auch derartige Rahmenbedingungen können und sollten Ihre Entscheidung beeinflussen.

Für welchen Zeitraum soll ich die Zinsbindung vereinbaren?

Darauf gibt es keine richtige oder falsche Antwort. Das müssen Sie letztlich selbst entscheiden. Die Bauzinsen sind aktuell sehr niedrig. Möchten Sie sich länger binden, müssen Sie deshalb gegebenenfalls mit einem gegenüber des Durchschnitts leicht erhöhten Zinssatz rechnen. Doch in der Regel rentiert sich bei derart niedrigen Zinsen eine lange Bindung trotz dieses kleinen Zinsaufschlags!

Lohnt es sich, jetzt schon eine Anschlussfinanzierung für später abzuschließen?

In der Regel ja. Die Bauzinsen sind aktuell sehr niedrig. Vereinbaren Sie also jetzt schon eine Anschlussfinanzierung für später, können Sie womöglich viel Geld sparen. Sie sichern sich den besonders niedrigen Zinssatz, sind gegen Zinserhöhungen abgesichert und können zudem gut für die Zukunft planen. Erkundigen Sie sich doch einfach mal bei Ihrer Bank oder schauen Sie sich auf dem Markt nach Angeboten um. Forward-Darlehen oder Bausparverträge können eine sinnvolle Option sein.

Lohnt es sich derzeit, meinen alten Baukredit umzuschulden?

Diese Frage können wir nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Jedoch lohnt es sich mit Sicherheit, sich einmal damit zu beschäftigen. Vor einigen Jahren war das Niveau der Bauzinsen noch deutlich höher als jetzt. Haben Sie Ihren Baukredit also schon damals abgeschlossen, können Sie damit rechnen, dass Sie bei einer Umschuldung heute einen deutlich niedrigeren Zinssatz erhalten könnten. Doch eine Umschuldung darf nicht alleine am neuen Zinssatz festgemacht werden. Viele weitere Faktoren spielen dabei eine Rolle. Wenn Sie sich dafür interessieren, lesen Sie gerne unseren Ratgeber zur Umschuldung.

Glossar

Sollzins

Sollzins bezeichnet den Zinssatz, den Sie mit Ihrem Kreditgeber vereinbaren. In der Regel legen Sie diesen Sollzins für einen bestimmten Zeitraum bindend fest. Weitere Kosten, wie Bearbeitungsgebühren oder Ähnliches, sind darin nicht enthalten.

Effektivzins

Der Effektivzins – oder auch effektiver Jahreszins – ist der Zinssatz, der Sich insgesamt ergibt, wenn Sie alle Kosten zusammenrechnen. Der Effektivzins enthält also neben den reinen Zinszahlungen beispielsweise auch Bearbeitungsgebühren und ist somit etwas höher als der Sollzins. Beim Vergleichen von Angeboten sollten Sie vor allem auf den Effektivzins achten, da dieser noch mehr darüber aussagt, wie günstig das Darlehen in Wirklichkeit ist. Seien Sie aber vorsichtig, denn auch der Effektivzins enthält noch nicht alle Nebenkosten.

Hypothekenzinsen

Mit Hypothekenzinsen sind in der Regel die Bauzinsen gemeint. Zunächst bezeichnen diese beiden Wörter die allgemeine Lage der Bauzinsen, können aber auch für die Beschreibung des Zinssatzes eines bestimmten Darlehens im Speziellen genutzt werden.

Bauzeitzinsen

Der Begriff Bauzeitzinsen bezieht sich auf die Summe aller Zinsbeträge, die Sie während der Bauzeit Ihrer Immobilie zahlen müssen.

Baugeld

Das Baugeld ist – wie der Name schon sagt – das Geld, das Sie für den Bau Ihrer Traumimmobilie benötigen. Da die meisten zur Bezahlung in der Regel ein Baudarlehen nutzen, wird auch das Geld eines solchen Darlehens Baugeld genannt. Auch wenn Sie eine bereits bestehende Immobilie kaufen möchten, können Sie die dafür benötigte Geldsumme als Baugeld bezeichnen – wenngleich dieser Begriff im engeren Sinne nicht ganz korrekt ist.

SCHUFA

Die Abkürzung SCHUFA steht für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Es handelt sich dabei um ein Unternehmen, das kreditbezogene Daten über Personen sammelt und Geschäftspartner auf Nachfrage darüber informiert. Auf diese Weise gibt die SCHUFA Auskunft über die Bonität einer Person. Für Sie bedeutet dies im Rahmen einer Baufinanzierung, dass Ihr Wunsch-Kreditgeber bei der SCHUFA eine Auskunft über Sie anfragen wird, bevor Sie den Kredit bekommen. So kann die Bank das Kreditausfallrisiko einschätzen. Ist Ihre Bonität sehr gut, können Sie in der Regel mit günstigen Kreditkonditionen rechnen. Sie wissen gar nicht, wie es um Ihren eigenen SCHUFA-Score steht? Dann fragen Sie doch einfach bequem online nach einer Auskunft über Sie selbst. Besuchen Sie dazu einfach die Internetseite der SCHUFA. Dort finden Sie auch Antworten zu weiteren Fragen.

Bonität

Bonität ist ein anderes Wort für Kreditwürdigkeit. Sie beschreibt, wie vertrauenswürdig Sie als Kreditnehmer sind und wie hoch somit im Rahmen eines Darlehens das Risiko für Ihre Bank ist. Ihre Kreditwürdigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Haben Sie beispielsweise viele kleine Kredite gleichzeitig, schätzen Banken Ihre Kreditwürdigkeit schlechter ein als bei einem einzelnen großen Kredit.