Kostenloser Hauskredit Rechner mit Niedrig-Zins

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  • Beste Konditionen am Markt
  • Auch mit KfW-Förderung

Hauskredit Vergleich 2019 – Jetzt Hausfinanzierung berechnen, Niedrig-Zins sichern und Haus finanzieren

Ein eigenes Haus! Für viele Verbraucher steht der Traum von den eigenen vier Wänden noch immer ganz oben auf der persönlichen Wunschliste. Denn eine eigene Immobilie ist nicht nur ein Lebenstraum, sondern in den Zeiten von dauerhaft niedrigen Zinsen auch eine finanzielle Absicherung zugleich. Damit es aber nicht beim Traum bleiben muss, bieten viele Banken spezielle Hauskredite zur Finanzierung eines Hauses, eines Grundstücks oder einer Wohnung an. Diese Kredite dürften vielen von Ihnen auch als Baufinanzierung bekannt sein. Es handelt sich dabei um ein spezielles Darlehen für den Hauskauf, dass sich in einer Vielzahl an Aspekten von einem herkömmlichen Ratenkredit unterscheidet. Da die wenigsten Verbraucher in Deutschland ein Haus mit Ihrem eigenen Ersparten erwerben können, benötigen Sie in 99 Prozent aller Fälle einen Hauskredit für die Finanzierung des Eigenheims. Als Käufer einer Immobilie oder eines Grundstücks nehmen Sie bei einer Bank ein solches Darlehen auf und bezahlen den Hauskredit anschließend über eine sehr lange Laufzeit in monatlichen Raten an das Kreditinstitut zurück.

Aufgrund der hohen Kreditsummen können bis zur endgültigen Rückzahlung eines Darlehens allerdings Jahrzehnte vergehen – entsprechend gründlich sollten Sie die Aufnahme eines Hauskredits also planen. Um Ihnen bei Ihrem Finanzierungsvorhaben zu helfen, haben wir Ihnen diesen Ratgeber an die Seite gestellt. Darin gehen wir ausführlich auf die verschiedenen Finanzierungsoptionen ein, die Sie in Deutschland derzeit haben und zeigen Vor- und Nachteile dieser auf. Zudem können Sie in nur wenigen Schritten direkt online die Konditionen von zahlreichen kreditgebenden Banken vergleichen. Sie werden dabei schnell feststellen, dass sich die Zinsen und weiteren Vertragsbedingungen teilweise stark unterscheiden können. Außerdem geben wir Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie nie den Überblick über Ihre Kosten bei einer Baufinanzierung verlieren. Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen finden Sie zudem auch in unserem FAQ-Bereich.

Der Hauskredit im Überblick

  • Der Begriff „Hauskredit“ ist lediglich eine andere Bezeichnung für eine Bau- oder Immobilienfinanzierung. Darunter verstehen wir langfristige Darlehen bei einer kreditgebenden Bank mit dem Ziel, ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück zu finanzieren.
  • Es gibt verschiedene Arten eines Hauskredits, die Sie alle in der Bundesrepublik aufnehmen können. Darunter fallen das beliebte Annuitätendarlehen und ein endfälliges Darlehen, aber auch Finanzierungsoptionen wie Förderdarlehen oder Kapitallebensversicherungen. Wir haben Ihnen alle Finanzierungsarten im Ratgeber ausführlich erklärt.
  • Dank der niedrigen Bauzinsen sind Baukredite derzeit sehr günstig zu bekommen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich auch jeder Verbraucher eine Hausfinanzierung leisten kann. Mehr dazu erfahren Sie in unserem informativen Ratgeber.
  • Damit Sie als Verbraucher einen Hauskredit erhalten, benötigen Sie in der Regel etwas Eigenkapital oder andere Sicherheiten. Wichtig ist: Bei Hauskrediten können Banken auch die Eigenleistung als Eigenkapital anrechnen.
  • Mit einem Hauskredit-Rechner können Sie berechnen, wie viel Kredit Sie sich leisten können, wie sich die Gesamtkosten Ihres Bauprojekts zusammensetzen oder welche monatlichen Raten Sie später zahlen müssen. Zudem sehen Sie auf einen Blick, welche Bank Ihnen die besten Zinskonditionen anbietet.
  • Wir empfehlen Ihnen daher immer einen Hauskredit-Vergleich, bevor Sie sich für eine bestimmte Offerte entscheiden. Achten Sie bei diesem Vergleich neben dem effektiven Jahreszins auch auf weitere Faktoren wie die Art der Zinsbindung oder eventuelle Zusatzleistungen.

Glossar: Wichtige Begriffe rund um die Hausfinanzierung erklärt

Tilgung

Unter der Tilgung verstehen wir die Rückzahlung eines Hauskredits oder anderen Kredits durch regelmäßige Raten. Die Höhe der Tilgung, die Sie mit der Bank vereinbaren, bestimmt die Höhe der monatlichen Rate, aber auch die Gesamtlaufzeit des Hauskredits.

Eigenkapital

Unter dem Begriff Eigenkapital verstehen wir Vermögenswerte, die Sie selbst in die Immobilienfinanzierung einbringen können. Dabei kann es sich etwa um Erspartes, Bargeld und Wertpapiere, aber auch um Eigenleistungen handeln. Letztere sind jedoch durchaus kritisch zu sehen, da sie für Sie einen hohen Zeitaufwand und stets den Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen bedeuten.

Sollzins

Dafür, dass eine Bank Ihnen Geld leiht, verlangt sie Zinsen, den sogenannten Sollzins. Einigen von Ihnen ist er womöglich noch als Nominalzins bekannt. Banken berechnen den Sollzins immer auf den Nettodarlehensbetrag. Der Sollzins gibt an, wie viel Geld Sie für die Bereitstellung des Geldes zahlen müssen, rechnet aber weitere Kreditkosten durch Vermittlungsgebühren oder Ähnliches nicht mit ein. Verwechseln Sie den Sollzins daher nie mit dem effektiven Jahreszins.

Effektivzins

Der effektive Jahreszins gibt den tatsächlichen Preis eines Hauskredits an, da in ihm alle Kreditbestandteile und -kosten berücksichtigt sind. Daher eignet sich der Effektivzins auch optimal als Vergleichsparameter für den Zinsvergleich verschiedener Hauskredite. Wie eine Bank den Effektivzins eines Kunden genau berechnet, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und rechtlich in der Preisangabenverordnung festgelegt.

Sondertilgung

Neben der regelmäßigen, monatlichen Tilgung sind bei vielen Banken auch Sondertilgungen möglich, ohne dass eine Gebühr in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Haben Sie etwa spontan geerbt oder einen Gehaltsbonus erhalten, können Sie das Geld durch kostenlose Sondertilgungen in Ihren Hauskredit einfließen lassen. So verkürzen Sie die Laufzeit der Finanzierungen und sparen eine Menge Zinskosten.

Anschlussfinanzierung

Haben Sie am Ende der vereinbarten Zinsbindung noch eine Restschuld zu begleichen – ist Ihr Darlehen also noch nicht ganz abbezahlt – müssen Sie eine Anschlussfinanzierung abschließen. Eine solche Finanzierung nennen wir auch Prolongation oder Umschuldung.

Was ist ein Hauskredit? Eine Begriffsklärung

HauskreditGrundsätzlich bezeichnet ein Hauskredit umgangssprachlich nichts anders als eine Baufinanzierung, oft fällt hierfür auch die Bezeichnung Immobilienkredit. Doch wie Sie selbst dieses Darlehen auch nennen wollen, es zeichnet sich immer durch die gleichen Faktoren aus. Es handelt sich um ein durch die Immobilie selbst abgesichertes, sehr langfristiges Darlehen, dessen Laufzeit gut und gerne mehr als 20 Jahre betragen kann. Das ist immer von der finanziellen Leistung des Kreditnehmers und der Kaufsumme des zu finanzierenden Objekts – Haus, Grundstück oder Wohnung – abhängig.

Eine wichtige Unterscheidung beim Hauskredit ist die zwischen der Laufzeit und der Zinsfestschreibung. Während die Kreditlaufzeit bei Hauskrediten durchaus auch 30 Jahre betragen kann, schreibt die Bank den Zins für dieses Darlehen nur über einen kleineren Zeitraum – etwa 5 oder 10 Jahre – fest. Am Ende der Zinsbindung steht dann eine Anschlussfinanzierung, um auch noch die restliche Kreditsumme zu tilgen.

Eine zweite Zinsfestschreibung ist also nicht etwa ein Fall des persönlichen Versagens, wie es oft dargestellt wird, sondern ein normaler Vorgang, den vier von fünf Verbrauchern auch in Anspruch nehmen.

Der Zinssatz bei einem Hauskredit hängt immer von der Entwicklung des Leitzinses der europäischen Zentralbank ab, den diese in regelmäßigen Abständen anpasst. Genauere Informationen zur Entwicklung des Leitzinses der EZB finden Sie aber in unserem Ratgeber zum Thema „Kreditzinsen“ unter diesem Link. Gerade in Niedrigzinsphasen lohnt sich die Aufnahme einer Baufinanzierung, da Sie für das geliehene Geld nur geringe Zinskosten tragen.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Kredit und einem Hauskredit?

Der grundlegende Unterschied zwischen einem klassischen Ratenkredit und einem Hauskredit liegt darin, dass Sie bei einem Kredit frei wählen können, wofür Sie das geliehene Geld verwenden. Bei einem Hauskredit oder einer Baufinanzierung hingegen müssen Sie das Geld stets für den Kauf oder Bau einer Immobilie ausgeben. Das hat vor allem den Grund, dass der Bank beim Hauskredit die Immobile selbst als Sicherheit dient, so wie eine Bank etwa Lohn- oder Gehaltsabtretungen beim Ratenkredit als Sicherheit verlangt, oder bei einer Autofinanzierung den KfZ-Brief.

Eine solche Zweckbindung erscheint auf den ersten Blick immer wie ein großer Nachteil. Sie müssen aber bedenken, dass die Bank durch die Hinzunahme einer Sicherheit das Ausfallrisiko für den Kredit geringer einstuft und daher günstigere Konditionen anbieten kann. Während Sie also vielleicht ein wenig in Ihrer Flexibilität eingeschränkt sind, profitieren Sie von vergleichsweise sehr günstigen Zinsen.

Eintragung der Grundschuld dient als Sicherheit

Als Sicherheit für einen Hauskredit dient nicht etwa eine Gehaltsabtretung, wie es bei einem normalen Ratenkredit der Fall ist, sondern meist die Eintragung einer Grundschuld auf das Haus. In manchen Fällen kann auch eine Hypothek als Sicherheit dienen, doch ganz allgemein gesprochen ist die Grundschuldeintragung die bessere Wahl für Sie als Kreditnehmer. Ein häufiges Missverständnis ist: Die Bank akzeptiert nicht etwa den Kaufpreis der Immobilie als Sicherheit, sondern dessen Beleihungswert, den Sie selbst mit einem Hauskredit-Rechner ermitteln können.

Im Regelfall finanzieren Sie als Kunde nur etwa 80 Prozent des Kaufpreises, die anderen 20 Prozent macht dagegen das Eigenkapital aus, welches Sie für eine Baufinanzierung benötigen. Es gilt: Je höher der Anteil des Eigenkapitals ist, desto weniger Risiken trägt die Bank und einen umso günstigeren Zinssatz erhalten Sie. Ein Hauskredit komplett ohne Eigenkapital ist zwar möglich, wir raten Ihnen davon aber ab. Mehr dazu später im Ratgeber.

Hauskredit-Vergleich: Diese Arten von Baukrediten gibt es

Hauskredit VergleichIn Deutschland haben Sie verschiedene Optionen, einen Haus- oder Baukredit aufzunehmen, wir sprechen daher auch immer wieder von unterschiedlichen Hauskredit-Arten, die Sie finden können. Bevor Sie mit einem Hauskredit-Vergleich starten, sollten Sie sich über diese Finanzierungsarten informieren, um immer den Haus- oder Baukredit zu finden, der am besten zu Ihrem Kreditvorhaben und Ihren derzeitigen Lebensumständen passt. Wir haben Ihnen die bekanntesten Finanzierungsoptionen ausführlich vorgestellt:

Das Annuitätendarlehen

Das Annuitätendarlehen ist die gängigste Form eines Hauskredits, quasi die Standardform einer jeden Baufinanzierung. Bei einem Annuitätendarlehen zahlen Sie über eine vorher vereinbarte Laufzeit monatlich – oder auf Wunsch vierteljährlich – eine gleichbleibende Rate an die Bank zurück. Diese Rate bezeichnen wir im Fachbereich auch als „Annuität“. Die Annuität umfasst immer einen Tilgungs- und einen Zinsanteil, wobei sich die Zusammensetzung der Rate stetig verändert. Ist zu Beginn des Annuitätendarlehens der Zinsanteil noch deutlich höher, überwiegt in einer späteren Phase des Darlehens der Tilgungsanteil. Die Rate an sich bleibt dabei aber die gesamte Laufzeit immer gleich hoch.

Das sorgt dafür, dass Sie als Verbraucher eine hohe Planungssicherheit genießen, da Sie die genauen Kosten des Darlehens schon kennen, bevor Sie es überhaupt abschließen. Das ist auch der Grund dafür, warum sich die meisten Deutschen bei einem Hauskredit für ein Annuitätendarlehen entscheiden.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Annuitätendarlehens im Vergleich zu den anderen Finanzierungsarten:

  • Gleichbleibende Belastung während der gesamten Hauskredit-Laufzeit
  • Dadurch haben Verbraucher eine hohe Planungssicherheit von Beginn an
  • In der Regel sind kostenlose Sondertilgungen bei unerwartetem Geldeingang möglich
  • Es handelt sich um eine gängige und bewährte Kreditart, die viele deutsche Verbraucher nutzen
  • Große Transparenz, da die Summe für eine etwaige Anschlussfinanzierung bereits feststeht
  • Nach Ende der Zinsbindung müssen Sie womöglich eine teure Anschlussfinanzierung aufnehmen
  • In der Regel können Sie das Darlehen zwar zusätzlich tilgen, aber nicht ohne Gebühr komplett vorzeitig zurückzahlen
  • Sie haben aufgrund der langen Zinsbindung kaum Flexibilität und können nur schwer auf einen besseren Zinssatz reagieren

Das Tilgungsdarlehen

Bei einem Tilgungsdarlehen vereinbaren Sie mit der Bank zu Beginn einen festen Tilgungssatz. Für jede Rate berechnet die Bank dann den jeweiligen Zins neu. Dies führt dazu, dass mit Fortschreiten der Laufzeit die Gesamtbelastung immer weiter sinkt. Diese Art von Hauskrediten bieten Banken häufiger für gewerbliche Immobilienfinanzierungen an, da Sie etwa als Selbstständiger oder Unternehmer gleichbleibende Tilgungsraten als Abschreibung nutzen und damit steuerlich geltend machen können. Im privaten Bereich eignet sich ein Tilgungsdarlehen zum Beispiel, wenn Sie nicht mehr viel Zeit bis zum Eintritt in die Rente haben. In diesem Fall profitieren Sie von der Reduzierung der Gesamtbelastung durch die lineare Tilgung und müssen am Ende der Kreditlaufzeit weniger zahlen.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Tilgungsdarlehens als Hauskredit übersichtlich aufzeigen:

  • Sie haben eine geringere Belastung zum Ende der Laufzeit
  • Im gewerblichen Bereich entsprechen die Tilgungsraten der Abschreibung
  • Daher können Selbstständige und Unternehmer die Raten steuerlich geltend machen
  • Meist deutlich längere Laufzeiten als bei Annuitätendarlehen
  • Gegebenenfalls eine Verteuerung des Hauskredits, wenn Sie nicht von oben genannten Faktoren profitieren.

Das endfällige Darlehen

Wenn Sie als Hauskredit oder Baufinanzierung ein endfälliges Darlehen wählen, zahlen Sie über die gesamte Laufzeit hinweg keine Tilgung. Sie begleichen stattdessen lediglich die anfallenden Zinsen. Die Tilgung an sich erfolgt dann erst am Ende der Laufzeit als einmalige Zahlung – daher nennen Banken diese Darlehen auch „endfällig“. Häufig dient bei endfälligen Darlehen ein Bausparvertrag als Absicherung, das heißt: Sie schließen ein endfälliges Darlehen bei der Bank direkt in Verbindung mit einem Bausparvertrag ab. Diesen besparen Sie als Kreditnehmer parallel, wodurch Sie damit am Ende der Zinsbindung die hohe Einmalzahlung tätigen können.

Der Abschluss eines endfälligen Darlehens ohne Bausparvertrag ist zwar auch möglich, wir raten Ihnen aber davon ab. Viele Verbraucher denken, dass Sie die benötigte Summe am Ende der Zinsbindung schon auf dem Konto haben werden, und fallen am Stichtag dann aus allen Wolken. Unser Tipp: Sorgen Sie lieber passend vor!

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die wesentlichen Vor- und Nachteile eines endfälligen Darlehens als Hauskredit vorstellen:

  • Sie haben eine hohe Flexibilität, da Sie den Hauskredit erst am Ende der Laufzeit ablösen.
  • Sie profitieren von einer geringen monatlichen Belastung.
  • Ihnen bietet sich die Möglichkeit eines Zinsgewinns, wenn die Verzinsung der gewählten Sparform – etwa des Bausparvertrags – über den Zinkosten für das Darlehen liegt.
  • Eine Kombination mit teilweise lukrativen Geldanlagen wie Lebensversicherungen und Bausparverträgen ist möglich.
  • Es besteht eine hohe Unsicherheit bei vielen Verbrauchern, da die Zinsentwicklung des Ersparten oft alles andere als sicher ist.
  • Sie tragen häufig höhere Gesamtkosten, da die Zinsen über die gesamte Laufzeit gleich hoch bleiben und nicht durch eine Tilgung der Restschuld sinken.

Das Forward-Darlehen

Der Abschluss eines Forward-Darlehens lohnt sich gerade in Niedrigzinsphasen, da Sie sich bei diesem Hauskredit die niedrigen Zinsen von heute für eine Immobilienfinanzierung in naher Zukunft sichern können. Verbraucher nutzen ein Forward-Darlehen besonders häufig, um sich dieselben Zinsen der ersten Zinsfestschreibung für die nächste Festschreibung in 5 bis 10 Jahren zu sichern. Schließlich funktionieren knapp vier von fünf Hauskrediten nur mit einer zweiten Zinsfestschreibung. Mit einer Bank vereinbaren Sie bei einem Forward-Darlehen einen Zeitraum von maximal 60 Monaten, in dem die Bank die vereinbarte Summe zu einem festen Zinssatz bereithält.

Für ein Forward-Darlehen erhebt die Bank je nach Dauer der Zeit, in der sie die Zinsen für Sie „sichert“, eine Gebühr. Zusätzliche Bereitstellungszinsen müssen Sie in der sogenannten Forward-Periode aber nicht zahlen.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Forward-Darlehens als Hauskredit:

  • Sie können sich die günstigen Zinsen von heute für Ihre Finanzierung der Zukunft sichern, etwa für eine Anschlussfinanzierung nach dem Ende der ersten Zinsbindung.
  • Sie genießen eine hohe Zinssicherheit über einen sehr langen Zeitraum.
  • Sie zahlen keine Bereitstellungszinsen während der Forward-Periode.
  • Gerade in Niedrigzinsphasen eine sehr lukrative Option für Verbraucher
  • Sie zahlen Gebühren in Form eines Zinsaufschlags.
  • Es besteht eine Abnahmepflicht zum Ende der Laufzeit.

Das Bauspardarlehen

HausfinanzierungEine etwas andere Art eines Hauskredits ist ein Bauspardarlehen, da Sie bei jeder seriösen deutschen Bank abschließen können. Dieses Darlehen bietet Ihnen eine langfristig kalkulierbare Finanzierung. Ein Bauspardarlehen können wir ganz allgemein in drei Phasen unterteilen:

  1. Die Sparphase: Während dieses Zeitraums sparen Sie einen zuvor festgelegten Betrag an, der in der Regel zwischen 40 und 50 Prozent der Bausparsumme ausmacht. Die Höhe und die Fälligkeit der Sparraten können Sie selbst bestimmen, genießen also eine hohe Flexibilität.
  2. Die Zuteilungsphase: Anschließend warten Sie, bis Sie den genannten Betrag angespart haben. Sobald das der Fall ist und Sie einige bankspezifische Voraussetzungen erfüllt haben, gilt der Bausparvertrag als „zuteilungsreif“. Neben Ihrem Ersparten erhalten Sie nun zusätzlich ein zinsgünstiges Darlehen, welches den Rest der Bausparsumme ausmacht.
  3. Die Kreditphase: In dieser letzten Phase tilgen Sie nun das Darlehen, bei welchem es sich um ein typisches Annuitätendarlehen handelt – mehr dazu finden Sie weiter oben im Ratgeber. Sie erhalten dabei die Zinskonditionen des ursprünglichen geschlossenen Bausparvertrags. Eine Besonderheit des Bauspardarlehens ist jedoch, dass Sie zu jedem Zeitpunkt Sondertilgungen vornehmen können.

Zusammengefasst wollen wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal die wesentlichen Vor- und Nachteile eines Bauspardarlehens vorstellen:

  • Sie können sich sehr niedrige Zinsen für das Darlehen sichern.
  • Sie genießen eine hohe Flexibilität bei der Darlehensaufnahme, den monatlichen Ratenzahlungen und der Tilgungshöhe.
  • Sie können zudem auch etwas ganz anderes als eine Immobilie mit dem ursprünglich Ersparten finanzieren.
  • Ein Bauspardarlehen ist mit staatlichen Fördermitteln und -maßnahmen kombinierbar.
  • Sie zahlen teilweise hohe Gebühren.
  • Teilweise sind zudem auch hohe Tilgungsraten erforderlich, die mit einer hohen finanziellen Belastung einhergehen.

Weitere Möglichkeiten der Baufinanzierung kompakt erklärt

Damit haben wir die beliebtesten Finanzierungsmodelle der deutsche Verbraucher allesamt besprochen. Es gibt jedoch auch noch weitere Möglichkeiten, einen Hauskredit in der Bundesrepublik aufzunehmen, die vielleicht noch nicht ganz so bekannt oder populär sind. Daher wollen wir Ihnen auch diese Optionen noch kompakt vorstellen.

Die Fremdwährungsfinanzierung

Hausfinanzierung RechnerEin Fremdwährungskredit ist ein spekulativer Hauskredit in ausländischer Währung, bei dem Sie ein Hypothekendarlehen mit einer Bank nicht in Euro, sondern in einer anderen Währung führen. Das bedeutet: In der Regel gibt es keine feste Zinsbindung oder die Bank schreibt den Zinssatz nur für sehr wenige Monate fest. Je nachdem, wie sich die gewählte Währung nun im Vergleich zum Euro entwickelt, wird Ihr Hauskredit entweder teurer oder günstiger – daher ist dieser Kredit eben wie erwähnt sehr spekulativ.

Jahrelange Erfahrung mit solchen Darlehen hat aber gezeigt, dass die Zinsgewinne durch negative Währungsschwankungen sehr schnell wieder verbraucht sind. Kombinieren Sie diesen Fakt mit der Tatsache, dass Sie bei ausländischen Hauskrediten oft höhere Sicherheiten anbieten müssen als im Inland und außerdem nicht selten hohe Gebühren zahlen, würden wir einem Kredit-„Laien“ von einem solchen Kredit eher abraten. Zwei wesentliche Nachteile des Kredits sind daher:

  1. Kursschwankungen bedeuten immer ein großes Risiko, im schlimmsten Fall sogar den Totalverlust der Immobilie bzw. des Eigenheims.
  2. Banken verlangen in der Regel höhere Gebühren und auch mehr Sicherheiten von Ihnen als Kreditnehmer.

Förderkredite und KfW-Darlehen

Viele Verbraucher in Deutschland wissen leider immer noch nicht, dass Sie unter gewissen Umständen auch staatliche Förderkredite zum Kauf oder Bau von Eigentumswohnungen in Anspruch nehmen können. Das wohl bekannteste bundesweite Förderdarlehen, von dem die meisten Deutschen bereits gehört haben, ist das KfW-Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau und das Wohn-Riester. Genauere Informationen zu diesen Förderkrediten finden Sie auf den verlinkten Webseiten.

Diese zwei sind bei weitem aber nicht die einzigen Förderdarlehen, die Sie in der Bundesrepublik erhalten können. Einzelne Bundesländer sowie vereinzelte Kommunen bieten ebenfalls Fördermaßnahmen an, bei welchen meist Familien mit mittlerem Einkommen und Unternehmensgründer im Fokus der Finanzierung stehen. Welche Förderung Sie speziell erwarten können, erfahren Sie immer bei Ihrer Kommunalverwaltung.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile von Förderkrediten und -maßnahmen im Rahmen eines Hauskredits:

  • Lukrative Zuschüsse zu Bau-, Kauf- oder Umbaumaßnahmen
  • Es handelt sich meist um sehr zinsgünstige Hauskredite.
  • Familien mit mittlerem Einkommen und Unternehmensgründer profitieren besonders stark.
  • Gegebenenfalls müssen Sie eine zeitintensive und bürokratische Antragsprozedur durchlaufen.
  • Es ist immer nur ein Teil des Hauskredits als Förderdarlehen möglich.

Kapitallebensversicherungen als Hauskredit

Schon gewusst?Sie können auch Kapitallebensversicherungen in einen Hauskredit miteinbeziehen. Eine solche Versicherung dient in ihrem ursprünglichen Sinn eigentlich der Kapitalbildung bei einer gleichzeitigen Versicherung für den plötzlichen Todesfall. Wollen Sie diese Versicherung für den Erwerb einer Immobilie nutzen, müssen Sie zunächst einmal eine Vorfinanzierung abschließen, bei dem es sich in der Regel um ein endfälliges Darlehen handelt. Mehr dazu finden Sie weiter oben im Ratgeber.

Diese Finanzierungsoption für einen Hauskredit war vor wenigen Jahren bei Verbrauchern noch sehr beliebt, da alle Erträge aus Lebensversicherungen in Deutschland für eine Zeit komplett steuerfrei waren. Das hat sich mit dem Jahr 2005 allerdings geändert. Seitdem sind Kapitallebensversicherungen eigentlich nur noch ausschließlich für Anleger interessant. Für Selbstnutzer hat das Vorhaben dagegen fast nur noch Nachteile, die da wären:

  1. Es besteht eine große Abhängigkeit vom Finanzmarkt.
  2. Sie können Kreditkosten nur sehr schwer vergleichen und finden daher selten wirklich das beste Angebot.
  3. Es besteht ein hohes Risiko bei einer spekulativen Anlage – Einbußen und sogar der Totalverlust der Immobilie sind durchaus möglich.

Welche Finanzierungart passt am besten zu Ihnen?

Nachdem wir Ihnen nun die verschiedenen Finanzierungsarten vorgestellt haben, stellen sich viele von Ihnen mit Sicherheit die Frage: Welche Finanzierungsoption passt am besten zu mir und meinem Vorhaben? Nun, diese Frage können wir pauschal nicht beantworten, da es immer auf die individuellen Umstände ankommt. Manche Verbraucher gehen zum Beispiel gerne ein kleines Risiko ein, wenn sich der Ertrag dafür lohnt, während andere Personen dagegen lieber auf Nummer sicher gehen.

Dennoch können Sie vermutlich mit der folgenden Tabelle, welche die Eigenschaften eines jeden Kredits, den wir oben besprochen haben, noch einmal aufzeigt, selbst entscheiden, welche Finanzierung genau zu Ihnen passt:

Finanzierungsart für den HauskreditLaufzeit TilgungRisiko
Annuitätendarlehenlangfristiggleichbleibende Ratenäußerst gering
Tilgungsdarlehenlangfristigabnehmende ratengering
Endfälliges Darlehenmittelfristigeinmalig am Ende der Laufzeitgering
Forward-Darlehenmaximal 5 Jahregleichbleibende Ratensehr gering
Bauspardarlehenlangfristiggleichbleibende Ratengering

Der am häufigsten genutzte Hauskredit in Deutschland ist das Annuitätendarlehen, welches gute Transparenz mit einer niedrigen Anfangsbelastung und einem sehr geringen Risiko vereint. Zu dieser Finanzierungsart können wir Ihnen daher immer raten. Sollten Sie sich für ein anderes Konzept interessieren, können Sie auch einen Beratungstermin mit Ihrer Hausbank vereinbaren, um die Nachteile dieser Optionen gemeinsam mit einem Berater durchzusprechen. So können Sie das Risiko einer Fehlentscheidung minimieren.

Wie können Sie Ihr Budget für den Hauskredit berechnen?

FrageWenn Sie das genaue Budget für einen Hauskredit berechnen wollen, ist vor allem Ehrlichkeit gefragt. Setzen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin mit Ihren finanziellen Möglichkeiten auseinander. Dabei gilt: Je genauer Sie kalkulieren, desto günstiger ist letzten Endes auch die Finanzierung. Eine gute Kreditvorbereitung setzt sich immer aus zwei Komponenten zusammen: Der Berechnung des genauen Kreditbedarfs und die Ermittlung des eigenen, monatlichen Budgets. Da macht auch der Hauskredit keine Ausnahme.

Genauen Kreditbedarf berechnen

Fokussieren wir uns zunächst darauf, wie Sie den genauen Kreditbedarf berechnen, den Sie angesichts Ihres Bau- oder Finanzierungsvorhaben haben. Dafür müssen Sie genau ermitteln, welche Gesamtkosten rein beim Kauf der Immobilie, der Renovierung des Hauses oder einer anderen Anschaffung auf Sie zukommen. Anschließend berechnen Sie, wie viel Eigenkapital Sie in den Hauskredit einbringen können. Dabei reden wir nicht nur von Erspartem aus einem Bauspardarlehen, sondern auch von eventuellen Geldanlagen auf Fest- oder Tagesgeldkonten und alle weiteren finanziellen Mittel, die Ihnen zur Verfügung stehen. Ziehen Sie nun diese ermittelte Summe von den geschätzten oder berechneten Gesamtkosten ab und Sie wissen genau, welche Summe Sie bei einer Bank anfragen müssen.

Passende Monatsrate ermitteln

Wählen Sie die Monatsrate für Ihren Hauskredit bitte nicht zu hoch, da Sie sonst mittelfristig in ernste Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten. Sie sollten aber auch nicht nur 50 Prozent von der Summe tilgen, die Sie sich Monat für Monat eigentlich leisten könnten, da Sie sonst über einen unnötigen langen Zeitraum Zinsen zahlen. Die Monatsrate müssen Sie also immer passend wählen, das ist einer der wichtigsten Schritte beim Hauskredit. Doch wie gelingt Ihnen das? Ganz einfach: Indem Sie einen Haushaltsplan aufstellen.

Dafür nehmen Sie bitte ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand und teilen das Blatt in zwei Hälften. Auf die rechte Seite schreiben Sie nun alle festen Einnahmen, die Sie monatlich haben. Wir schreiben ausdrücklich von „festen“ Einnahmen, da Sie die 200 Euro von Tante Frieda jeden Monat nicht zu den Einnahmen zählen sollten. Zu typischen Einnahmen, die jeder deutsche Haushalt mehr oder weniger hat, zählen unter anderem:

  • Gehalt, Lohn oder Einkommen
  • Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung
  • Soziale Zuschüsse wie Kindergeld, etc.
  • Laufende Unterhaltszahlungen
  • Und viele weitere …

Anschließend schreiben Sie auf die linke Seite des Blattes – Sie denken es sich bereits – alle festen Ausgaben, die Sie Monat für Monat haben. Typische Ausgaben, die wohl jeder Haushalt in der Bundesrepublik in irgendeiner Art und Weise hat, sind:

  • Miete plus alle Nebenkosten wie Strom, Wasser, Gas, etc.
  • Kosten für Mobilität und Freizeitgestaltung
  • Lebenshaltungskosten wie Essen, Kleidung, etc.
  • Versicherungen, Telefon, Internet, Handy, etc.
  • Und viele weitere …

Um jetzt aus diesen Zahlen Ihr monatliches Budget zu berechnen, ziehen Sie bitte die Summe aller Ausgaben von der Summe aller Einnahmen ab. Anschließend erhalten Sie einen Wert, den Sie nun für die monatliche Tilgung eines Hauskredits einplanen können. Rechnen Sie aber bitte immer einen Puffer mit ein, damit Sie bei unerwarteten Ausgaben, die immer auftreten können, nicht direkt in Zahlungsverzug geraten und Gebühren zahlen.

Hausfinanzierung berechnen: In nur wenigen Schritten zur Wunschfinanzierung

Haus finanzierenDie passende Vorbereitung ist das A und O einer jeden gelungenen Baufinanzierung. Daher sollten Sie unbedingt obigen Ansatz lesen, wie Sie Ihren Kreditbedarf richtig berechnen und die passende Höhe der Monatsrate auswählen, wenn Sie das nicht sowieso schon getan haben. Anschließend ist es für Sie an der Zeit, einen Hauskredit-Vergleich durchzuführen, damit Sie sich einen ersten Marktüberblick verschaffen. Der Vorteil dieses Online-Vergleichs ist, dass Sie ihn zu jedem Zeitpunkt an 24 Stunden 7 Tage die Woche nutzen können – also auch an Feiertagen oder am Wochenende. Sie sind daher nicht mehr von den Öffnungszeiten Ihrer Hausbank abhängig.

Zudem sollten Sie mit einem Hauskredit-Vergleich immer das zinsgünstigste Darlehen finden können, das Sie aktuell erhalten können. Und das Beste: Sie können das Darlehen auch direkt online beantragen und profitieren von einer schnellen und unkomplizierten Antragsstellung, von besseren Konditionen und einer schnellen Auszahlung der Kreditsumme. Bei Haus- und Filialbanken dauert ein gesamter Antragsprozess von der Terminfindung bis zur Auszahlung des Geldes gerne einmal einen Monat, online benötigen Sie hingegen lediglich wenige Werktage.

Damit Sie auf dem Weg zu Ihrem Wunschkredit auch wirklich jeden Schritt richtig setzen, haben wir Ihnen im Folgenden eine schrittweise Anleitung erstellt, wie Sie unseren Hauskredit-Rechner optimal nutzen.

Schritt 1: Kreditrechner nutzen oder Bausparvertrag abschließen

Nutzen Sie mit den neugewonnenen Informationen aus der Kreditbedarfsberechnung und der Festlegung der Monatsrate unseren praktischen Kreditrechner. Geben Sie dafür einfach die geforderten Angaben – also Darlehenssummer und genauen Verwendungszweck – in den Rechner oben auf der Webseite ein und klicken Sie anschließend auf den Button „Jetzt anfragen“. Damit können Sie bereits bei Schritt 2 fortfahren.

Alternativ können Sie sich aber auch zunächst für den Abschluss eines Bausparvertrags entscheiden, um ein wenig Eigenkapital für die Finanzierung anzusparen. Was ein Bauspardarlehen genau ist, haben wir Ihnen bereits weiter oben im Ratgeber erklärt.

Schritt 2: Erste Kreditanfrage stellen

Pfeil zum InhaltNun leitet Sie der Rechner automatisch zu einem vorgefertigten Antragsformular weiter. Um ein erstes, individuelles Kreditangebot zu erhalten, können Sie eine Anfrage der Kreditkonditionen stellen, die absolut kostenlos, unverbindlich und zu 100 Prozent SCHUFA-neutral ist. Füllen Sie dafür einfach das vorliegende Formular vollständig und wahrheitsgemäß aus. Darin müssen Sie unter anderem zu folgenden Themen Angaben machen:

  • Eckdaten Ihrer Finanzierung: Hier wollen wir etwa wissen, ob Sie das Objekt bereits besichtigt haben oder sich noch in Kaufverhandlungen befinden. Zudem geben Sie hier bitte den benötigten Darlehensbetrag, Ihr Haushaltsnettoeinkommen und Ihren geplanten Eigenkapitaleinsatz an. So kann sich die finanzierende Bank einen Überblick über Ihr Finanzierungsvorhaben verschaffen.
  • Ihre Kontaktdaten: Hier geben Sie bitte Angaben wie Ihren vollen Namen, Ihre E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer ein, auf der Sie die Bank jederzeit erreichen kann – am besten also die Handynummer.
  • Angaben zur Beratung: Sie können zudem noch mitteilen, ob Ihnen bereits ein Berater empfohlen wurde oder ob Sie persönlich an einem Standort in Ihrer Nähe beraten werden möchten.

Überprüfen Sie anschließend Ihre Daten und schicken Sie die Anfrage ab. Fahren Sie nun mit Schritt 3 fort.

Schritt 3: Individuellen Finanzierungsvorschlag erhalten

Nun filtert unser Kreditrechner aus über 400 verschiedenen Angeboten die zinsgünstigste Bank für Sie heraus. Sie müssen also nicht einmal mehr den Aufwand betreiben, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Danach erhalten Sie kostenlos und unverbindlich einen mit Ihnen persönlich abgestimmten und individualisierten Finanzierungsvorschlag. Diesen erhalten Sie meist per E-Mail, damit Sie ihn sich in Ruhe in einer ruhigen Minute anschauen können. Bei Fragen hilft Ihnen Ihr persönlicher Finanzberater auch immer gerne weiter.

Schritt 4: Bonitätsprüfung und Darlehensvertrag

Haben Sie den richtigen Hauskredit gefunden, unterzeichnen Sie bitte den individualisierten Kreditvorschlag und schicken ihn direkt an die Bank zurück – gemeinsam mit allen Unterlagen, welche die Bank womöglich von Ihnen anfordert. Die Bank prüft nun alle Unterlagen und Ihre Bonität und entscheidet darüber, ob sie den Hauskredit billigt oder nicht. Erhalten Sie die Baufinanzierung, schickt die Bank Ihnen den Darlehensvertrag in Kopie zu und Sie erhalten eine persönliche Benachrichtigung.

Mit diesem Darlehen in der Hand können Sie nun mit Sicherheit auch eine passende Immobilie finden oder eine bereits gefunden Immobilie finanzieren.

Schritt 5: Bank zahlt das Geld aus, Rückzahlung beginnt

Je nach Bank und Darlehen erfolgt die Auszahlung des Darlehens nun nach wenigen Werktagen, spätestens aber nach einer Woche. Sie können das Geld anschließend direkt nutzen, um die eigene Immobilie zu finanzieren. Nun beginnt auch direkt die Rückzahlung des Angebots in gleichbleibenden monatlichen Raten, wenn Sie sich für ein klassisches Annuitätendarlehen entschieden haben. Damit haben Sie alle Schritte erfolgreich erledigt.

Auf diese Faktoren sollten Sie beim Hauskredit-Vergleich achten

AchtungBei einem Hauskredit binden Sie sich in aller Regel für mindestens 10 Jahre an einen einzelnen Kreditgeber. Daher empfiehlt es sich in jedem Fall, vor der Aufnahme eines Hauskredits einen Hauskredit-Vergleich durchzuführen, damit Sie auch wirklich das beste Angebot finden. Selbstverständlich ist der effektive Jahreszins dabei der wichtigste Faktor, entscheidet er doch letztlich darüber, wie viel Sie für einen Kredit zahlen. Doch auch weitere Faktoren spielen gerade bei langfristigen Darlehen wie einem Hauskredit eine wichtige Rolle. Wir haben Ihnen die wichtigsten Aspekte aufgezählt, auf die Sie neben dem passenden Zinssatz bei einer Hausfinanzierung noch achten sollten.

Die richtige Zinsbindung

Mit der Zinsbindung fixiert eine kreditgebende Bank den Kreditzins für einen festen Zeitraum. Die richtige Zinsbindung ist demnach immer davon abhängig, wie die aktuelle Lage der Bauzinsen auf dem Finanzmarkt ist. In Niedrigzinsphasen ist es beispielsweise empfehlenswert, eine möglichst lange Zinsbindung anzuvisieren. Liegen die Kreditzinsen aber sehr hoch und Sie erwarten eine Senkung des Leitzinses in den nächsten Monaten, können Sie stattdessen eine kurze Zinsbindung wählen.

Die Wahl der Zinsbindung ist auch immer ein wenig eine persönliche Sache. Viele Verbraucher wollen einfach einmalig einen annehmbaren Zinssatz festlegen und dann mehrere Jahre deswegen Ruhe haben. Andere Personen sind dagegen aktiver und interessieren sich für den Finanzmarkt und wählen deswegen lieber kurzfristigere Zinsbindungen mit der Option, noch etwas Geld zu sparen.

Passende Laufzeit und Monatsrate

Eines sollte Ihnen zu diesem Zeitpunkt des Ratgebers bereits klar sein: Je länger Sie die Laufzeit des Hauskredits wählen, desto höher werden die Gesamtkosten des Darlehens, da Sie über einen längeren Zeitraum Zinsen zahlen. Andererseits sinkt so aber auch die monatliche Belastung für Sie als Kreditnehmer. Hier gilt es für Sie, mithilfe eines Hauskredit-Rechners zu ermitteln, welches monatliche Budget Ihnen zur Verfügung steht und welche Laufzeit Sie sich daher „leisten“ können, ohne dass Sie direkt in eine finanzielle Schieflage geraten.

Gleichzeitig gilt aber auch: Je kürzer die Laufzeit und je höher die Monatsrate ist, desto schneller können Sie das Hausdarlehen tilgen. Wir empfehlen Ihnen hier einen Blick auf unseren Absatz „Wie können Sie Ihr monatliches Budget berechnen?“, den Sie etwas weiter oben im Ratgeber finden werden.

Eigenkapital richtig nutzen

Finanzierung HausWir haben es bereits mehrmals erwähnt, wollen es Ihnen an dieser Stelle aber noch einmal sagen: Je höher Ihre Eigenkapitalquote im Vergleich zum finanzierten Anteil ist, desto günstiger werden die Zinsen für den Hauskredit und desto schneller können Sie das Darlehen abzahlen. Ein nachweisbares Eigenkapital von etwa 15 bis 30 Prozent des Kaufpreises der zu finanzierenden Immobilie gilt in Fachkreisen als optimal. Selbstverständlich können Sie aber immer nur so viel an Eigenkapital mit einbringen, wie Sie eben auftreiben können.

Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle auch mit dem Vorurteil aufräumen, dass sich ja jeder Verbraucher in einer Niedrigzinsphase ein Eigenheim leisten könne. Das ist so nicht richtig, da Sie immer mindestens 15 Prozent des Kaufpreises des Hauses selbst stellen sollten. Zwar sind Vollfinanzierungen, in denen die kreditgebende Bank 100 Prozent des Kaufpreises übernimmt, in Deutschland durchaus möglich, diese zeichnen sich aber meist durch sehr hohe Sollzinsen aus.

Sondertilgungen vereinbaren

Gerade bei langfristigen Finanzierungskonzepten wie einem Hauskredit nehmen Zusatzleistungen wie die Möglichkeit, kostenlose Sondertilgungen vorzunehmen, an Bedeutung zu. Über einen langfristigen Tilgungszeitraum steigen die Chancen, dass Sie irgendwann zusätzliches Geld haben, das Sie in die Finanzierung mit einbringen wollen, enorm an. Bei vielen Banken müssen Sie dafür aber Gebühren in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung zahlen, da der Bank Zinseinnahme entgehen.

Gerade bei Hausdarlehen sollten Sie daher darauf achten, dass Sie kostenlose Sondertilgungen vornehmen können. So können Sie die monatlichen Raten senken oder die Laufzeit des Darlehens verkürzen. Auch kostenlose Ratenpausen, bei denen Sie einmal im Jahr bei finanziellen Schwierigkeiten mit einer Tilgungsrate aussetzen können, sollten weit oben auf Ihrer Prioritätenliste stehen.

FAQ: Ihre wichtigsten Fragen kurz und kompakt beantwortet

Wie erhalte ich einen Hauskredit ohne Eigenkapital?

Ganz ohne den Einsatz von Eigenkapital ist der Abschluss eines Hauskredits zwar schwierig, jedoch nicht unmöglich. Sie müssen allerdings über sehr gute Voraussetzungen wie ein hohes Einkommen und eine gute Bonität verfügen, um eine Vollfinanzierung bei einer Bank zu erhalten. Und oft sind selbst dann die Sollzinsen für diese Finanzierung deutlich höher als bei einem normalen Hauskredit mit dem Einsatz von Eigenkapital.

Kann ich einen Hauskredit von der Steuer absetzen?

Sie können die Raten für einen Hauskredit nur dann steuerlich geltend machen, wenn Sie die Immobilie verkaufen oder vermieten. Diese akzeptiert das Finanzamt dann als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Bewohnen Sie Ihre Immobilie dagegen privat, haben Sie auch keinen Steuervorteil.

Welche Voraussetzungen gelten für einen Hauskredit in Deutschland?

Für einen Hauskredit gelten in der Bundesrepublik die gleichen grundlegenden Voraussetzungen, die für die Aufnahme jedes Darlehens Bestand haben. Dazu zählen:

  • Volljährigkeit
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • Konto bei einer deutschen Bank
  • Regelmäßiges Einkommen
  • Ausreichende Bonität

Gibt es auch einen Hauskredit ohne SCHUFA-Prüfung?

Alle seriösen Anbieter werden bei der Vergabe eines Hauskredits auch Ihre Bonität, also Ihre SCHUFA-Einträge, prüfen. Bei einer negativen SCHUFA verschlechtern sich Ihre Chancen auf eine erfolgreiche Gewährung des Kredits gewaltig. Die Bank muss dann befürchten, dass Sie nicht rechtzeitig alle Raten zurückzahlen können. Jedoch muss ein negativer SCHUFA-Eintrag nicht zwingend immer ein Ausschlusskriterium sein, wenn Sie andere Sicherheiten vorlegen können.

Wie kann ich einen Hauskredit günstig umschulden?

Es gibt letztlich 3 Möglichkeiten, wie Sie einen Hauskredit umschulden können:

  1. Stets nach einem Ablauf von 10 Jahren mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten. Das ist die gesetzlich festgelegte Sonderkündigungsfrist. Diese können Sie nutzen, um etwa zu einem günstigeren Hauskredit umzuschulden.
  2. Nach Ablauf der Zinsbindung. Wenn eine Restschuld übrig ist, können Sie dieses Geld durch den Abschluss einer Anschlussfinanzierung ablösen und dabei selbstverständlich auch die Bank wechseln.
  3. Jederzeit nach einer Frist von 3 Monaten. Bei fast allen Banken müssen Sie dann aber eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Prüfen Sie in diesem Fall bitte genau, ob sich eine Umschuldung zu einem günstigeren Hausdarlehen überhaupt noch lohnt.

Gibt es einen Hauskredit-Test der Stiftung Warentest?

FragezeichenGerade in Niedrigzinsphasen steigt das Interesse der deutschen Verbraucher an Baufinanzierungen und Hauskrediten selbstverständlich enorm an. Das weiß auch die Stiftung Warentest, die sich in den vergangenen Monaten und Jahren bereits ausführlich mit Hauskrediten auseinandergesetzt hat. Die Experten der Stiftung Warentest verfügen über eine langjährige Test- und Vergleichserfahrung und genießen bei den deutschen Verbrauchern daher ein sehr hohes Ansehen. Zwar gibt es keinen klassischen Hauskredit-Test, aber immerhin weitere interessante Artikel rund um den Hausbau.

Daher freut es uns, Ihnen zu berichten, dass die Stiftung Warentest erst kürzlich einen eigenen Ratgeber zum Thema „Baudarlehen“ erstellt hat. Darin ist sogar ein eigener Finanzierungsrechner enthalten, den Sie als Kunde nutzen können. Hier geht es zum kompletten Artikel. Eine Übersicht über alle weiteren Ratgeber, Tests und Artikel der Stiftung Warentest rund um das Thema Hauskredit finden Sie übrigens unter diesem Link.

Hat Öko Test einen eigenen Hauskredit-Test durchgeführt?

Normalerweise kann Öko Test nicht mit dem Umfang an Ratgeber rund um Finanzthemen mithalten, die die Stiftung Warentest produziert. Doch hat sich auch Öko Test aufgrund der enormen Nachfrage bereits vor Jahren mit dem Thema der Baufinanzierungen auseinandergesetzt. Einen eigenen Ratgeber, in welchem Öko Test 201 verschieden Baufinanzierungsangebote überprüft, finden Sie unter diesem Link. Dahingegen gibt es aber keinen Hauskredit-Test von Öko Test.

In den letzten Jahren nimmt aber auch das Thema Klimaschutz in Deutschland einen besonderen Stellenwert ein. Jeder, der also ein eigenes Haus bauen, aber dennoch etwas für das Klima tun will, sollte sich einmal diese Artikel von Öko Test zum Thema „Grüne Baufinanzierung durchlesen“. Sie finden den kompletten Ratgeber unter diesem Link, wir können ihn nur wärmstens empfehlen.

Fazit: Achten Sie auf diese fünf Mythen bei der Hausfinanzierung

Wer sich in der heutigen Zeit bereits einmal im Internet über einen Hauskredit informiert hat, stößt auf eine Menge Webseiten, die mit allerhand Mythen rund um die Hausfinanzierung um sich schmeißen. Damit Sie keiner falschen Aussage auf den Leim gehen, haben wir die populärsten Aussagen rund um den Hauskredit zum Abschluss dieses Ratgebers auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft.

Mythos 1: „Dank niedriger Bauzinsen kann sich jeder ein Haus leisten.“

Wichtiger HinweisWir können es derzeit nicht bestreiten, die allgemeine Bauzinsen bewegen sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Viele Verbraucher, die aktuell einen Kredit abschließen, können sich also über besonders günstige Konditionen freuen. Doch nicht auch zuletzt deswegen hat die Nachfrage nach einem Eigenheim in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In der Folge sind auch die Immobilienpreise in vielen Regionen Deutschlands in die Höhe geschossen, sodass Sie immer ganz genau prüfen sollten, ob Sie sich eine Immobilie leisten können oder nicht. Gehen Sie nicht grundsätzlich davon aus, dass Sie sich ein Haus aufgrund der niedrigen Zinsen schon leisten können, sondern denken Sie daran: Eine gute Planung ist das A und O einer jeder Kreditaufnahme.

Mythos 2: „Ohne Eigenkapital können Sie keine Immobilie kaufen.“

Wir empfehlen Ihnen immer, einen Hauskredit unbedingt mit Eigenkapital abzuschließen. Die normale Empfehlung ist, mindestens 20 Prozent der Kaufsumme des Hauses als Eigenkapital in die Finanzierung mit einfließen zu lassen. Dennoch besteht auch die Option, eine Immobilie ohne den Einsatz von Eigenkapital zu erwerben. Wir sprechen dann von einer sogenannten Vollfinanzierung. Bei dieser Art des Darlehens übernimmt der Kreditgeber 100 Prozent der Kreditsumme. Bei einem solchen Kredit müssen Sie als Kreditnehmer aber zwingend über ein gutes und verlässliches Einkommen verfügen. Die Sollzinsen liegen zudem deutlich höher als bei einer klassischen Baufinanzierung.

Mythos 3: „Die Laufzeit des Darlehens sollten Sie immer so kurz wie möglich halten.“

Gerade in der aktuellen Lage kann man diese Weisheit, die sonst eigentlich für alle Kreditarten wie Ratenkredite gilt, hinterfragen. In Zeiten von niedrigen Bauzinsen würden wir Ihnen eher zu längeren Laufzeiten raten. Als Darlehensnehmer müssen Sie sich mit einer längeren Sollzinsbindung keine Gedanken über zu lange Vertragslaufzeiten machen, denn sobald 10 Jahre nach Auszahlung des Kredits verstrichen sind, können Sie das Darlehen nach § 489 BGB ordentlich kündigen. So haben Sie dann die Option, ohne zusätzliche Kosten eine günstige Anschlussfinanzierung abzuschließen.

Mythos 4: „Sobald Sie eine Immobilie finden, sollten Sie sich schnell eine Finanzierung sichern.“

Viele Verbraucher, die nach langer Suche endlich eine Immobilie gefunden haben, wollen umgehend handeln. Die Wahl des geeigneten Darlehens gerät bei vielen Menschen dabei in den Hintergrund. Das kann sich allerdings rächen, gibt es doch auf dem Finanzmarkt derzeit viele verschiedene Banken und Dienstleister, die unterschiedlich attraktive Offerten anbieten. Am besten nutzen Sie daher immer einen Hauskredit-Vergleich, bevor Sie einen Kreditvertrag abschließen. So erhalten Sie eine einzigartige Marktübersicht und profitieren von günstigen Konditionen.

Mythos 5: „Der Darlehensbetrag setzt sich aus dem Immobilienpreis plus 5 Prozent zusammen.“

Wer ein Haus kaufen will, muss nicht den Preis für die Immobilie begleichen, sondern auch etwaige Nebenkosten einplanen, die beim Hauskredit und -bau anfallen. So belaufen sich Grundbuch-, Notar- und eventuelle Maklerkosten meist auf knapp 10 bis 15 Prozent des Kaufpreises. Diesen Betrag müssen Sie in der Regel selbst zahlen, da die Nebenkosten in einer Baufinanzierung nur selten abgedeckt sind.