Kostenloser Baukredit Vergleich mit Niedrig-Zins

Darlehensbetrag
Was wird finanziert?
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Baukredit Vergleich 2019 – Jetzt aktuelle Baudarlehen berechnen und Niedrig-Zins sichern

Die eigenen vier Wände sind ein Traum vieler in Deutschland. Die Finanzierung ist dabei ein ganz wesentlicher Punkt auf dem Weg dorthin. Denn leider reichen die angesparten Geldsummen meist nicht aus, um ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu bauen. Vielleicht haben Sie sogar einiges geerbt, benötigen aber trotzdem ein mehr oder weniger hohes Darlehen, um den kompletten Haus- oder Wohnungsbau zu bezahlen. Mit der Frage, ob und wie Sie sich Ihr Traumhaus leisten können, sind Sie keinesfalls alleine.

Im Rahmen des Baus sowie der Finanzierung kommen einige Fragen, mitunter sogar ungeahnte Hürden auf Sie zu. Unser Ratgeber zum Baukredit soll Ihnen dabei helfen, diese gut zu meistern und letztlich den perfekten Baukredit für Ihre Traumimmobilie zu finden. Dazu stellen wir Ihnen zunächst die allgemeinen Finanzierungsmöglichkeiten, die bei einem Baukredit in Frage kommen, vor und verdeutlichen außerdem, worauf im jeweiligen Fall zu achten ist.

Je nach Ihrer individuellen Situation – sowohl in Bezug auf den Bau Ihrer Immobilie als auch beispielsweise auf Ihre finanziellen Mittel – müssen Sie möglicherweise noch einige Besonderheiten beachten. Auch diesbezügliche Fragen beantworten wir in unserem Baukredit-Vergleich. Um schließlich ein Angebot zu finden, das genau zu Ihnen und Ihrem Traumhaus passt, können Sie unseren Baudarlehen-Rechner verwenden.

Was ist ein Baukredit und wo liegt der Unterschied zum Immobiliendarlehen?

Der Baukredit ist die gängigste Möglichkeit, den Bau eines Hauses oder einer Wohnung zu finanzieren, wenn Ihnen nicht genug Eigenkapital zur Verfügung steht. Baukredite funktionieren grundsätzlich wie alle anderen Kredite, jedoch sind sie streng zweckgebunden. Sie leihen sich also Geld von einem Kreditgeber, zum Beispiel einer Bank, um damit ein Haus zu bauen. Anschließend – oder auch schon währenddessen – zahlen Sie das Darlehen in monatlichen Raten wieder zurück. Diese Rückzahlungen der geliehenen Geldsumme nennt man Tilgung.

Außerdem fallen zusätzlich Zinsbeträge an, die sich an einem zuvor festgelegten Zinssatz bemessen. Regelhaft vereinbaren Kreditnehmer und -geber Vertragslaufzeiten zwischen 5 und 15 Jahren, aber auch kürzere oder längere Zeiträume sind grundsätzlich möglich. Im Normalfall handelt es sich beim Baukredit um ein Annuitätendarlehen, jedoch existieren auch weitere Finanzierungsarten, die wir Ihnen im entsprechenden Abschnitt vorstellen. Nutzen Sie unseren Baudarlehen-Rechner, um ein passendes Finanzierungsangebot zu finden.

Der Baukredit ist die typische Form der Baufinanzierung und dient der Bezahlung eines Neubaus. Ein Immobiliendarlehen dagegen nehmen Sie auf, wenn Sie eine bereits bestehende Immobilie kaufen möchten. Dies ist gleichzusetzen mit dem Begriff Immobilienfinanzierung.

Benötigen Sie für Ihren Hausbau nur eine geringe Geldsumme bis ca. 25.000 Euro, kann auch ein Bausparvertrag oder ein Privatkredit in Frage kommen. Brauchen Sie mehr Geld, nutzen Sie in der Regel einen klassischen Baukredit. Im Gegensatz zum Immobilienkredit erhalten Sie den Baukredit häufig nicht auf einen Schlag, sondern in Teilzahlungen. Der Zeitpunkt der Zahlungen ist davon abhängig, dass ein bestimmter Bauabschnitt fertiggestellt wird. Der Bau eines Hauses kann mit unerwarteten Schwierigkeiten und dadurch verursachten Verzögerungen einhergehen.

Für derartige Situationen existiert der Bereitstellungszeitraum. Die Bank hält in diesem Zeitraum die folgende Geldsumme bereits für Sie bereit, ohne Zinsen zu verlangen. Bei diesem Zeitraum handelt es sich meist um 6 bis 12 Monate – je nach Vertrag. Der Baukredit folgt in seiner Funktionsweise meist dem Grundprinzip des Annuitätendarlehens, der jeweils monatlich anfallende Zinsbetrag bezieht sich jedoch nur auf die jeweils bereits erhaltene Geldsumme. Mehr zum Annuitätendarlehen finden Sie im entsprechenden Abschnitt unseres Baukredit-Vergleichs.

Wie funktioniert die Finanzierung? Die unterschiedlichen Möglichkeiten.

BaukreditAuf welche Art Sie Ihren Hausbau finanzieren, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Benötigen Sie nur einen relativ kleinen Kredit, da Sie beispielsweise eine hohe Geldsumme geerbt haben und somit viel Eigenkapital mitbringen, können ein Bausparvertrag oder ein Privatkredit das Richtige sein. Das ist allerdings eher eine Ausnahme. Müssen Sie, wie die meisten, dagegen ein Darlehen über einen höheren Geldbetrag – also mehr als ca. 50.000 Euro – aufnehmen, um sich Ihr Traumhaus leisten zu können, brauchen Sie eher einen Baukredit beispielsweise in Form eines klassischen Annuitätendarlehens.

Das Annuitätendarlehen

Im Normalfall handelt es sich beim Baukredit um ein Annuitätendarlehen. Abgeleitet ist diese Bezeichnung vom Begriff Annuität. Dieser beschreibt eine regelmäßige gleichbleibende jährliche Zahlung an den Kreditgeber im Rahmen eines entsprechenden Darlehensvertrags. Sie leihen sich eine hohe Geldsumme vom Kreditgeber Ihrer Wahl und stehen bei diesem folglich in einer Schuld. Diese begleichen Sie anschließend nach bestimmten vertraglich festgelegten Konditionen.

Dazu gehören in der Regel ein fester Zeitraum – beispielsweise 10 Jahre – ein fester Zinssatz – beispielsweise 1 Prozent – eine gleichbleibende monatlich zu zahlende Rate – beispielsweise 2.000 Euro – sowie ein Tilgungssatz, der sich im Laufe der Zeit verändert. Die Restschuld wird aufgrund der zu zahlenden Raten von Monat zu Monat geringer. Somit sinkt auch der zu zahlende Zinsbetrag, der sich aus Zinssatz und jeweiliger Restschuld ergibt. Die monatlichen Zahlungen, die Sie an Ihre Bank leisten, bleiben dabei jedoch stets gleich. Somit steigt von Rate zu Rate der Tilgungsanteil.

Das Grundprinzip des Annuitätendarlehens geht mit einigen Vor- und Nachteilen einher, die wir in der folgenden Übersicht für Sie zusammengefasst haben:

  • Gute Planungssicherheit durch langfristig gleichbleibende finanzielle Belastung
  • Frühzeitige Planung der Anschlussfinanzierung möglich
  • Sinkende Zinsbeträge bei steigender Tilgung
  • Kaum Flexibilität durch langfristige Bindung an die vereinbarten Konditionen, Sondertilgungen und Tilgungssatzwechsel nur bedingt möglich
  • Bei sinkenden Bauzinsen: Fehlende Möglichkeit, davon zu profitieren

Wichtige Tipps für Ihr Annuitätendarlehen:

Mit dem Annuitätendarlehen unterschreiben Sie häufig sehr starre Vertragsbedingungen. Gelingt es Ihnen jedoch mithilfe der folgenden Tipps ein wenig Flexibilität in Ihren Baukredit zu bringen, können Sie trotzdem noch auf die eine oder andere Veränderung reagieren. Kümmern Sie sich auf diese Weise also schon frühzeitig um Ihre Zukunft.
  • Wichtiger HinweisVergleichen Sie Angebote! Nutzen Sie unseren Baudarlehen-Rechner, um passende Angebote zu erhalten und vergleichen Sie diese anschließend sorgfältig. So holen Sie das bestmögliche aus Ihrem Annuitätendarlehen heraus.
  • Sondertilgungen und Tilgungssatzwechsel sollten in jedem Fall Teil Ihrer Vertragsverhandlungen mit der Bank sein. Diese Optionen erhöhen die Flexibilität Ihres Annuitätendarlehens. So können Sie gegebenenfalls schneller Schuldenfreiheit erlangen und Zinskosten sparen, indem Sie mehr tilgen, wenn Ihnen einmal mehr Geld zur Verfügung steht. Umgekehrt haben Sie auch die Möglichkeit, geringere monatliche Raten zu zahlen, wenn Sie einmal in finanzielle Engpässe geraten.
  • Die Anschlussfinanzierung sollten Sie ebenfalls frühzeitig berücksichtigen, um nach Ablauf der Darlehenszeit eine besonders günstige weitere Finanzierungsoption zu erhalten oder bereits erhalten zu haben. Außerdem stellen Sie auf diese Weise sicher, nach Ablauf der Darlehenszeit nicht planlos vor Ihrer Restschuld zu stehen. Sie haben in Bezug auf die Anschlussfinanzierung verschiedene Möglichkeiten, die Ihnen im entsprechenden Abschnitt unseres Baukredit-Vergleichs vorgestellt werden.

Weitere Finanzierungsoptionen

Neben dem Annuitätendarlehen stehen noch weitere Darlehensformen für Ihren Baukredit zur Verfügung. Diese möchten wir Ihnen im folgenden Baudarlehen-Vergleich vorstellen.

ArtBeschreibung
Endfälliges DarlehenDas endfällige Darlehen zeichnet sich dadurch aus, dass während der Laufzeit nur Zinsen gezahlt werden. Die Tilgung erfolgt im Gesamten nach Ablauf der Darlehenszeit.
Forward-DarlehenDas Forward-Darlehen ist eine Form der Anschlussfinanzierung, mit der Sie sich das zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aktuelle Zinsniveau schon für die Zukunft sichern können.
TilgungsdarlehenIm Rahmen eines Tilgungsdarlehens sinkt die Höhe der monatlichen Raten stetig, da der monatliche Tilgungsbetrag gleich bleibt. Der zu zahlende Zinsbetrag sinkt wie beim Annuitätendarlehen aufgrund der sinkenden Restschuld bei konstantem Zinssatz von Monat zu Monat.
Variables DarlehenBeim variablen Darlehen legen Sie und Ihr Kreditgeber den Zinssatz in einer bestimmten Frequenz immer wieder neu fest – häufig geschieht dies alle 3 Monate.
Volltilger-DarlehenEntscheiden Sie sich für ein Volltilger-Darlehen, bleibt im Gegensatz zu den meisten anderen Optionen nach Ablauf der Darlehenszeit keine Restschuld übrig. Sie begleichen Ihre Schuld also vollständig während der Laufzeit Ihres Baukredits. Laufzeiten von 30 Jahren sind somit keine Ausnahme. Das Grundprinzip folgt ansonsten dem des Annuitätendarlehens.
Für eine Baufinanzierung mit viel Eigenkapital – also, wenn Sie nur eine geringe Geldsumme in Form eines Kredits benötigen – können auch ein Bausparvertrag oder ein Privatkredit eine sinnvolle Option sein.

Der Bausparvertrag:

Schon gewusst?Der Bausparvertrag ist sozusagen eine Verbindung von Sparbuch und Darlehen. Sie vereinbaren einen Gesamtbetrag mit der Bausparkasse – beispielsweise 50.000 Euro. Anschließend sparen Sie eine ebenfalls zuvor festgelegte Geldsumme – zum Beispiel 25.000 Euro – an. Daraufhin können Sie sich das Ersparte auszahlen lassen und die Differenz zum Gesamtbetrag als Darlehen aufnehmen. Ein Bausparvertrag eignet sich außerdem gut zur Anschlussfinanzierung eines Annuitätendarlehens oder zur Finanzierung von Möbeln und Sanierungen.

Bleibt dann noch Geld übrig, sind die meisten Bausparkassen heutzutage nicht mehr so streng, wenn es um den Verwendungszweck geht. So dürfen Sie das Darlehen aus Ihrem Bausparvertrag häufig auch wie einen nicht zweckgebundenen Konsumentenkredit nutzen. Die Zinssätze sind bei Bausparverträgen meist relativ gering. Das bedeutet, dass Sie wenig Zinsen auf Ihre Ersparnisse bekommen, jedoch auch wenig Zinsen für das Darlehen zahlen müssen.

Der Privatkredit:

Eine weitere Option für einen Hausbau mit sehr viel Eigenkapital stellt der Privatkredit dar. Dabei richten Sie sich mit Ihrer Kreditanfrage nicht an eine Bank, sondern an eine Privatperson. Mögliche Kreditgeber können Freunde und Familie sein. Die SCHUFA-Abfrage bleibt dabei meist aus, die Zinsen können aber aufgrund des für den Kreditgeber schlecht einzuschätzenden Risikos sehr hoch ausfallen.

Seien Sie vorsichtig bei Krediten innerhalb der Familie und Freunde! Auch wenn Sie ein gutes Verhältnis haben und sich lange und gut kennen, sollten Sie daran denken, dass Geld schnell zu Streit führen kann. Halten Sie also am besten auch einen Darlehensvertrag im Freundeskreis schriftlich fest. Möchten Sie dem Risiko eines Streits im privaten Bereich gänzlich aus dem Weg gehen, stehen auch Online-Plattformen für die Vermittlung von Privatkrediten zur Verfügung.

Die Anschlussfinanzierung

Baukredit VergleichNutzen Sie die klassische Form des Baukredits – das Annuitätendarlehen – oder beispielsweise auch ein endfälliges Darlehen, kommt nach Ende der Darlehenszeit eine häufig nicht unerhebliche Restschuld auf Sie zu. Dafür benötigen Sie eine Anschlussfinanzierung. Drei gängige Optionen hierfür stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

  • Prolongation oder Umschuldung: In der Regel schlägt Ihnen Ihre Bank nach Ablauf des Zinsbindungszeitraums einen neuen Zinssatz für einen weiteren Zeitraum vor. Möglicherweise können Sie noch ein wenig verhandeln und so noch bessere Konditionen erhalten. Nehmen Sie das Angebot Ihrer Bank an, handelt es sich um eine Prolongation. Der Begriff Umschuldung bezeichnet den Wechsel zu einer anderen Bank. Dies kann sinnvoll sein, um sich einen günstigeren Zinssatz zu sichern. Hierbei gilt: Vergleichen Sie verschiedene Angebote! Unser Baudarlehen-Rechner kann Ihnen dabei helfen. Gegebenenfalls kann es auch nützlich sein, sich schon im Voraus um Angebote zu bemühen. Gerade, wenn Sie steigende Zinsen erwarten, können Sie so noch von einem niedrigeren Zinsniveau profitieren. Schließen Sie den Vertrag für Ihre Prolongation oder Umschuldung schon Monate vor Beginn der Zinsbindung ab, handelt es sich um ein Forward-Darlehen.
  • Bausparvertrag: Auch der oben bereits erläuterte Bausparvertrag stellt eine Möglichkeit zur Anschlussfinanzierung dar. Mit dieser Option können Sie Ihre Anschlussfinanzierung schon frühzeitig planen. Die Zinsen sind in der Regel niedrig. Außerdem sind Sie in der Verwendung des angelegten und ausgeliehenen Geldes heutzutage relativ frei. Die meisten Bausparkassen binden Sie dabei nicht mehr an die Immobilie. Sollten Sie also genau richtig geplant haben, können Sie mit einem entsprechenden Bausparvertrag die Restschuld Ihres Baukredits abbezahlen. Steht Ihnen mehr Geld zur Verfügung als gedacht, haben Sie die Möglichkeit das ganze oder einen Teil des Darlehens auch anderweitig zu nutzen.
  • Lebensversicherung: Eine Lebensversicherung stellt ebenso eine Option zur Anschlussfinanzierung dar, mit der Sie schon früh planen können. Nachdem Sie regelmäßig eingezahlt haben, erhalten Sie nach Ablauf eines bestimmten Datums die Versicherungssumme. Mit dieser Geldsumme können Sie dann die Restschuld Ihres Baukredits tilgen.

In wenigen Schritten zur Traumimmobilie – Baukredit-Vergleich mit dem Baudarlehen-Rechner

Nachdem Sie nun bereits wissen, wie die Finanzierung mit einem Baukredit grundsätzlich funktioniert und welche Möglichkeiten Ihnen dabei zur Verfügung stehen, ist es an der Zeit, Ihrem Neubau ein Schritt näherzukommen. Mit dem Baudarlehen-Rechner stehen im Grunde nur wenige Schritte zwischen Ihnen und Ihrer neuen Immobilie, die wir Ihnen im Folgenden aufführen möchten.

Schritt 1: Höhe des Darlehens ermitteln – wie viel Baukredit können Sie sich leisten?

BaudarlehenBevor Sie einen Baukredit-Vergleich durchführen können, müssen Sie zunächst feststellen, wie viel Kredit Sie sich überhaupt leisten können. Dafür sollten Sie einen Kassensturz vornehmen, um Ihren finanziellen Spielraum zu ermitteln. Sofern Sie nicht ohnehin ein Haushaltsbuch führen, nehmen Sie sich einfach ein Blatt Papier zur Hand und gehen Sie wie folgt vor:

  1. Einnahmen zusammentragen: Die monatlichen Einnahmen setzen sich zusammen aus Ihrem Gehalt, Nebenjobs, Geld aus Vermietung und Verpachtung sowie beispielsweise auch Kindergeld.
  2. Ausgaben berechnen: Nun berechnen Sie alle monatlich durchschnittlich anfallenden Ausgaben. Hierzu gehören Miete, Versicherungen, Nebenkosten, Lebenshaltungskosten, Aufwendungen für kulturelle Aktivitäten und andere Freizeitgestaltung, Kleidung sowie sonstige Kosten, die Sie monatlich entrichten müssen.
  3. Freibetrag bestimmen: Bevor Sie die maximale Kreditsumme ermitteln können, müssen Sie Ihren monatlichen Freibetrag bestimmen. Dafür stellen Sie lediglich Ihren Einnahmen die Ausgaben gegenüber. Bei monatlichen Einnahmen in Höhe von 2.500 Euro und Ausgaben in Höhe von 1.300 Euro, ergibt sich somit beispielsweise ein Freibetrag von 1.200 Euro.
  4. Maximale Darlehenssumme ermitteln: Folgende Formel zeigt Ihnen nun, wie hoch der Kreditbetrag entsprechend Ihrer finanziellen Situation maximal ausfallen kann: Monatlicher Freibetrag x 12 Monate x 100 / Zinssatz in Prozent + Tilgungssatz in Prozent

Bei einem Freibetrag von 1.200 Euro, einem Zinssatz von 1,5 Prozent sowie einem Tilgungssatz von 2,5 Prozent, ergibt sich demnach Folgendes: 1.200 x 12 x 100 / 1,5 + 2,5 = 360.000 Euro.

Je nach Zins- und Tilgungssatz, kann sich der Betrag von Bank zu Bank unterscheiden. Um ein auf Sie perfekt abgestimmtes Angebot zu erhalten, können Sie ganz bequem unseren Baudarlehen-Rechner nutzen.

Schritt 2: Angebote erhalten und vergleichen mit dem Baudarlehen-Rechner

Bitte merken!Mit dem Baudarlehen-Rechner haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Angebote zu vergleichen und letztlich Ihren Wunschanbieter zu finden.

  • Geben Sie hierfür zunächst den ermittelten Darlehensbetrag sowie die Art des Vorhabens – also Kauf eines Neubaus vom Bauträger oder eigenes Bauvorhaben – an.
  • Mit Klick auf „Jetzt anfragen“ gelangen Sie auf eine weitere Seite, auf der einige Eckdaten zu Ihrer Finanzierung – wie etwa die Objektart, Eigenkapitaleinsatz oder auch das Haushaltsnettoeinkommen – benötigt werden.
  • Darüber hinaus geben Sie Ihre Kontaktdaten – wie Name, Adresse sowie E-Mail-Adresse – ein.
  • Sobald Sie dies getan haben, steht Ihnen ein wenig Raum zur Verfügung, um der Anfrage weitere Anmerkungen beizufügen, die persönliche Wünsche in Bezug auf Ihr Finanzierungsvorhaben betreffen.
  • Schließlich können Sie entscheiden, ob Sie telefonisch oder durch einen Berater an den entsprechenden Stellen kontaktiert werden möchten.
  • Überprüfen Sie abschließend Ihre Daten und stellen Sie die Anfrage.

Der Baudarlehen-Rechner generiert nun eine Liste mit perfekt auf Sie abgestimmten Finanzierungsangeboten von verschiedenen Kreditgebern. Schauen Sie sich die unterschiedlichen Konditionen in Ruhe und sorgfältig durch und wägen Sie ab, welche Bedingungen am besten zu Ihnen passen. Macht für Sie etwa eine längere Laufzeit mit geringerer monatlicher Belastung Sinn? Oder sind Sie vielmehr in der Lage, hohe monatliche Raten zu zahlen, um den Kredit schneller zu tilgen?

Schritt 3: Vertrag mit dem Kreditinstitut abschließen

Bitte genau hinschauenSie haben mit dem Baudarlehen-Vergleich ein ansprechendes Finanzierungsangebot gefunden? Dann ist nurmehr ein letzter Schritt erforderlich, um die Vergabe des Baukredits fix zu machen: Der Vertragsabschluss. Es erwartet Sie ein persönliches Gespräch mit dem Berater der entsprechenden Bank. Auch hier werden Sie wieder einige personenbezogene Daten angeben sowie Nachweise zu Ihrem finanziellen Status vorbringen müssen. Schließlich muss die Bank zumindest in gewisser Weise sicherstellen können, dass Sie den Kredit vollständig und innerhalb der vereinbarten Zeit tilgen können.

Zu den Unterlagen, die Sie dabei regelmäßig benötigen, gehören:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Einkommensnachweise der vergangenen 6 Monate
  • Einkommenssteuerbescheide der letzten 3 Jahre
  • Aktueller Stand von Bausparverträgen
  • Depotwerte und andere Bankeinlagen
  • Wenn möglich folgende Objektunterlagen: Grundbuchauszug, Grundriss, Lageplan, Flurkarte, Verkaufspreis, Fotos
  • Nachweise zu Rückkaufswerten von Lebensversicherungen
  • Belege zu Schuldverhältnissen wie Leasingvertrag, Autokredit oder Ähnliches

Bei der Baufinanzierung für einen Neubau werden Sie zusätzliche Unterlagen einreichen müssen:

  • Baugenehmigung
  • Baubeschreibung
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Baukostenabrechnung
  • Berechnung des umbauten Raums
  • Gegebenenfalls Erbbaurechtsvertrag

Günstiger Baukredit durch Eigenkapital

Baudarlehen RechnerIn Zeiten niedriger Zinsen stellt die Aufnahme eines Baukredits nicht nur für Interessenten mit größeren Rücklagen eine attraktive Möglichkeit zum Bau eines eigenen Heims dar. Auch immer mehr Familien, die lediglich wenig bis gar kein Eigenkapital aufbringen können, spielen nunmehr wieder stärker mit dem Gedanken an ein eigenes Haus. Doch ist eine Baufinanzierung ganz ohne Eigenkapital – auch Vollfinanzierung genannt – überhaupt möglich und, wenn ja, vernünftig? Was alles zum Eigenkapital zählt und wie viel Sie entsprechend Ihrer Situation tatsächlich benötigen, möchten wir Ihnen im Folgenden zeigen.

Was alles zum Eigenkapital gehört

Beim Eigenkapital denken die meisten zunächst nur an jahrelang angespartes Geld, welches sich etwa auf einem oder mehreren Sparbüchern befindet. Wie viel Eigenkapital Sie tatsächlich besitzen, können Sie nur durch genaues Nachforschen ermitteln – denn häufig verfügen Bauherren über weitaus mehr Eigenkapital, als sie auf den ersten Blick erkennen. Beim Eigenkapital handelt es sich grundsätzlich um alle finanziellen Mittel, die sich für die Baufinanzierung freimachen lassen.

Bestandteile des Eigenkapitals im Überblick:

  • Vorhandenes Bargeld
  • Sparguthaben
  • Darlehen vom Arbeitgeber oder von Verwandten
  • Bereits vorhandenes Baugrundstück
  • Bausparverträge
  • Schuldenfreie Immobilien
  • Geldanlagen und Wertpapiere
Sie verfügen über handwerkliches Geschick? Dann können Sie zudem Eigenleistung als Eigenkapital aktivieren und somit die Kosten beim Neubau senken.

Wie viel Eigenkapital Sie tatsächlich mitbringen sollten

Wie viel Geld Sie aus eigenen Mitteln in die Finanzierung Ihres neuen Heims einbringen sollten, lässt sich nicht pauschal sagen. Das Eigenkapital nimmt jedoch grundlegend eine Doppelfunktion ein. Zum einen können Sie durch genügend Eigenkapital einen Baukredit mit günstigeren Konditionen erhalten. Zum anderen dient es jedoch auch dazu – was einige häufig unterschätzen – etwaige Baunebenkosten abzudecken. Welche Nebenkosten beim Bau in Eigenregie oder mithilfe eines Bauträgers anfallen, finden Sie in unseren FAQs.

Die meisten Banken betrachten einen Eigenkapitalanteil von 20 bis 30 Prozent der gesamten Investitionssumme als „vorteilhaft“. Grund hierfür ist, dass mit steigendem Eigenkapital das Risiko des Kreditinstituts abnimmt. Bringt der Bauherr dagegen wenig bis gar kein Eigenkapital mit, verteuert sich der Kredit, um das höhere Ausfallrisiko mit höheren monatlichen Zinszahlungen zu kompensieren.

Fehlendes Eigenkapital hat somit in Hinblick auf Ihre Finanzierung zwei dauerhaft negative Effekte:

  • Die monatlichen Zinszahlungen fallen höher aus
  • Die Laufzeit der Baufinanzierung verlängert sich

Ein Unterschied von 0,1 Prozent im Darlehenszins kann den Kredit dabei – je nach Kreditsumme und Laufzeit – bereits um einige tausend Euro verteuern.

Gleichwohl sollten Sie beachten, dass das Eigenkapital lediglich einen von vielen Faktoren darstellt. Auch wenn sich fehlendes Eigenkapital in einem teureren Kredit niederschlägt, kann sich für Sie der Bau eines eigenen Hauses oder einer eigenen Wohnung – gerade in Zeiten niedriger Zinsen – dennoch lohnen. Wichtig ist nur, dass Sie der monatlichen Belastung ohne Probleme standhalten können. Demnach möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt noch mögliche Risiken sowie einige Tipps an die Hand geben, die Sie im Falle einer Vollfinanzierung durch die Bank berücksichtigen sollten.

Baukredit ohne Eigenkapital – die Vollfinanzierung

Bitte merken!Wie bereits erwähnt, steuern Sie bei der Vollfinanzierung – auch 100-Prozent-Finanzierung genannt – als Bauherr keinerlei Eigenkapital bei, sondern leihen sich das gesamte Kapital vom Kreditinstitut. Dabei wird jedoch noch einmal zwischen zwei Arten der Vollfinanzierung unterschieden:

  • Finanzierung des gesamten Kaufpreises der Immobilie
  • Finanzierung sowohl des gesamten Kaufpreises der Immobilie als auch jeglicher Nebenkosten

Da die Nebenkosten die Darlehenssumme in der Regel zusätzlich um 10 bis 15 Prozent erhöhen, spricht man bei Letzterem auch häufig von der 110-Prozent-Finanzierung. Zumindest diesen kleinen Teil sollten Sie bestenfalls aus eigenen Mitteln aufbringen, da Banken dies einerseits inzwischen häufig überhaupt als Bedingung zur Vergabe eines Kredits ansehen und Sie andererseits schon dadurch einen wesentlich besseren Zinssatz vereinbaren können.

Welche Auswirkungen die Höhe des Eigenkapitals auf die Baufinanzierung im Allgemeinen verzeichnet, haben wir Ihnen bereits erläutert. Welche Vorteile, aber auch Nachteile und Risiken sich bei einer Vollfinanzierung jedoch konkret ergeben können, möchten wir Ihnen im Folgenden kompakt darstellen.

  • Sie müssen nicht über lange Zeit Eigenkapital ansparen.
  • Jüngere Familien oder Partnerschaften können sich den Traum vom Eigenheim schneller ermöglichen.
  • Sie können auf unvorhergesehene günstige Angebote sofort mit einer entsprechenden Finanzierung reagieren, ohne dafür mehrere Jahre Eigenkapital angespart zu haben.
  • Ihnen bürdet eine größere monatliche Belastung durch schlechtere Kreditkonditionen auf.
  • Fällt eine Einkommensquelle aus unerwarteten Gründen wegfällt, – zum Beispiel wegen Jobverlusts oder Berufsunfähigkeit durch Krankheit – übersteigen die monatlichen Zinszahlungen schnell die verfügbaren finanziellen Mittel.
  • Im Falle einer Zwangsversteigerung bei Zahlungsunfähigkeit, bei der die Immobilie häufig unter Wert verkauft wird, bleibt Ihnen die Restschuld!

Eine Vollfinanzierung bringt somit einige Vorteile mit sich, birgt jedoch gleichzeitig nicht unerhebliche Risiken. Kalkulieren Sie demnach immer eine höhere monatliche Belastung ein und haben Sie stets einen Plan B für das Szenario einer wegfallenden Einkommensquelle parat. Sollte für Sie eine Vollfinanzierung in Frage kommen, haben wir für Sie zudem folgende drei Tipps:

  1. Baukredit-Vergleich: Gerade bei einer Vollfinanzierung ist es ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und so den günstigsten Anbieter ausfindig zu machen. Denn bereits kleine Differenzen im Zinssatz können, über die häufig im Rahmen der 100-Prozent-Finanzierung lange Laufzeit, große Unterschiede machen.
  2. Sondertilgungen: Wegen der meist langen Kreditlaufzeit, sollten zudem Sondertilgungen vereinbart werden. So haben Sie die Möglichkeit, größere Kreditsummen auf einmal zu tilgen und damit die Zinslast zu reduzieren.
  3. Sicherheiten: Sofern Sie über kein Eigenkapital verfügen, sollten Sie ausreichend Sicherheiten etwa in Form eines hohen, sicheren Einkommens vorweisen können. Auch Immobilien aus vorherigen Investments können Ihnen eine solide Absicherung verleihen.
Abschließend halten wir fest: Je mehr Eigenkapital, desto besser. Nichtsdestotrotz stellt die Vollfinanzierung gerade in Zeiten niedriger Zinsen eine gute Möglichkeit dar, um sich den Traum vom Eigenheim schneller zu erfüllen. Wichtig ist in erster Linie, dass Sie die monatliche Belastung sowie jegliche Nebenkosten stemmen können, um nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Ist dies der Fall, stellt eine Immobilie immer eine gute Investition dar, die Ihnen bis ins Rentenalter eine solide Absicherung gewährt.

Die Stiftung Warentest zum Baukredit

FragezeichenDie Stiftung Warentest stellt einige Informationen zum Thema Baukredit zur Verfügung. Unter diesem Link erreichen Sie die Themenseite zur Baufinanzierung. Dort finden Sie Tests und Ratgeber zum Baukredit und zu weiteren hilfreichen Punkten im Rahmen der Finanzierung Ihres Hausbaus, wie beispielsweise verschiedenen Förderungsmitteln. In einem aktuellen Baukredit-Test erfahren Sie Aktuelles über die Marktsituation und verschiedene Anbieter.

Die Stiftung Warentest stellt dabei fest, dass Sie auch bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau durch sorgfältiges Vergleichen der Angebote noch viel Geld sparen können. Mit diesem Link gelangen Sie zum Baukredit-Test. Schauen Sie sich dort doch einmal um, um einen Eindruck von den Anbietern zu bekommen. Anschließend kann Ihnen unser Baudarlehen-Rechner helfen, um ein individuell für Sie passendes Angebot zu finden. Nicht nur mit dem Baukredit an sich hat sich die Stiftung Warentest befasst, auch weitere eng verwandte Themen wurden schon behandelt. Mit diesem Link kommen Sie zu einem Anschlussfinanzierungs-Test von 2019.

Gibt es einen Baukredit-Test von Öko Test?

Einen Baukredit-Test gibt es nicht, jedoch einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Baufinanzierung. Unter diesem Link gelangen Sie zur entsprechenden Seite. Der Ratgeber beschreibt sehr anschaulich, worauf bei einem Baudarlehen besonders zu achten ist und stellt heraus, dass nicht nur niedrige Zinsen wichtig sind. Ein weiterer Ratgeber von Öko Test befasst sich mit Wohneigentum und somit unter anderem auch mit dem Thema Baukredit. Hier finden Sie einige interessante Zahlen und Fakten aus Umfragen, die zeigen, dass der Hausbau immer beliebter wird.

FAQs – häufige Fragen zum Baukredit

FrageWelche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um einen Baukredit zu erhalten?

Um einen Baukredit zu erhalten, müssen Sie die Voraussetzungen erfüllen, die auch für die meisten anderen Arten von Krediten notwendig sind. Dazu gehören:

  • Alter über 18 Jahre
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • Konto bei deutscher Bank
  • Regelmäßiges, ausreichendes Einkommen
  • Ausreichende Kreditwürdigkeit laut SCHUFA-Überprüfung

Je nach Bank und Kreditrahmen können noch weitere Bedingungen hinzukommen, beispielsweise Bürgschaften oder Kreditsicherheiten. Auch die Einstufung der Wichtigkeit einiger Punkte kann sich von Kreditgeber zu Kreditgeber unterscheiden.

Warum sind die Konditionen schlechter, wenn ich mehrere kleine Kredite habe?

Für einen Kredit über eine geringere Geldsumme sind die Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, meist nicht so streng. Leihen Sie sich eine hohe Geldsumme, schaut die Bank dagegen umso genauer nach. Mehrere kleinere Kredite sind außerdem unübersichtlicher als ein einzelner großer. Kreditgeber gehen bei Kunden, die viele Kleinkredite aufnehmen oder aufgenommen haben, häufig von einer geringeren Kreditwürdigkeit und einem höheren Risiko aus. Deshalb sind auch die Konditionen, die Ihnen eine Bank in diesem Fall für ein neues Darlehen anbietet, tendenziell schlechter.

Fördert der Staat den Hausbau?

Es gibt für den Hausbau verschiedene Förderungsmöglichkeiten von staatlicher Seite. Dazu gehören in erster Linie die der KfW und des BAFA.

  • KfW: KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die KfW fördert Neubau und Sanierung, wenn die Energieeffizienz der Immobilie eine Rolle spielt. Dies geschieht in Form von Krediten, die über andere Banken vermittelt vergeben werden. Fragen Sie dazu also einfach bei Ihrer Bank nach. Außerdem fördert die KfW unter bestimmten Bedingungen Familien und Alleinerziehende mit dem Baukindergeld. Dabei handelt es sich um einen Zuschuss von 12.000 Euro pro Kind. Informieren Sie sich auf der Internetseite der KfW, welche Förderungen für Ihren Baukredit in Frage kommen.
  • BAFA: Die Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beziehen sich in erster Linie ebenfalls auf die Energieeffizienz der Immobilie.

Sie können diese beiden Förderungsmodelle gegebenenfalls auch in Kombination nutzen. Übrigens sind KfW-Kredite und BAFA-Zuschüsse nicht nur im Rahmen des Immobilienbaus erhältlich. Auch in vielen anderen Bereichen setzen sich diese beiden Institutionen für Bürger ein, zum Beispiel im Rahmen von Ausbildungen.

Wofür fallen Nebenkosten an?

Baudarlehen VergleichBeim Bau eines eigenen Hauses fallen zunächst einmal Nebenkosten in Form von Notar- und Gerichtskosten an, die sich auf etwa 2 Prozent der Darlehenssumme bemessen. Hinzu kommt die Grunderwerbssteuer, die von Bundesland zu Bundesland voneinander abweicht und in der Regel zwischen 3,5 und 6,5 Prozent liegt. Außerdem können sich hierbei Unterschiede je nach Art des Bauvorhabens ergeben. Erwerben Sie das Grundstück vom Bauträger und beziehen ebenso die Bauleistung über diesen, ist die Steuer auf den Gesamtbetrag zu entrichten. Verwirklichen Sie Ihr Bauvorhaben hingegen in Eigenregie, erstreckt sich die Steuer lediglich auf den Kauf des Grundstücks. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass der Eigenbau mit zahlreichen weiteren Nebenkosten einhergeht:

  • Handwerker
  • Architekt
  • Statiker
  • Bauleiter
  • Baustellenstrom
  • Gebäudeversicherung während der gesamten Bauphase
  • Entsorgung des Erdaushubs

Glossar

Einige Begriffe, über die Sie im Rahmen unseres Baukredit-Vergleichs stolpern, sind möglicherweise nicht immer ganz klar. Ist mit Kredit und Darlehen eigentlich das Gleiche gemeint? Was bedeutet Tilgung? Und was macht die SCHUFA überhaupt genau? Um ein wenig Klarheit zu schaffen, erklären wir im folgenden Glossar die wichtigsten Begriffe.

Kredit und Darlehen

Im rechtlichen Sinne handelt es sich bei dem Kredit um einen Überbegriff für jegliche Geldanleihen, beim Darlehen um eine Unterform des Kredits. Im normalen Sprachgebrauch spielt das allerdings kaum eine Rolle. Die meisten verwenden die Begriffe Darlehen und Kredit synonym. Häufig bezeichnet ein Darlehen dabei Geldanleihen über höhere Summen, ein Kredit solche über geringere Geldsummen. Auch diese Unterscheidung ist jedoch nicht zwingend.

Zinsen

Würden Sie Ihrem Kreditgeber das geliehene Geld in gleicher Höhe zurückzahlen, würde es sich für diesen kaum lohnen, ein solches Leihgeschäft mit Ihnen einzugehen. Deshalb verlangt die Bank eine Zahlung von Zinsen. Diese Zahlungen berechnen sich in Form eines Zinssatzes. Das bedeutet, dass Sie einen bestimmten Prozentsatz der geliehenen Summe zusätzlich zur Tilgung zahlen müssen. Je höher der Zinssatz und je länger Sie für die Rückzahlung Ihrer Schulden brauchen, desto höher fällt auch der Zinsbetrag aus, den Sie bis zum Ende der Darlehenszeit insgesamt zahlen mussten.

Tilgung

Der Begriff Tilgung bezeichnet die Rückzahlung der Darlehenssumme, die Sie sich vom Kreditgeber Ihrer Wahl geliehen haben. Zinsen und weitere Gebühren sind darin nicht enthalten.

Sondertilgungen

Sondertilgungen sind Rückzahlungen, die Sie außerhalb der regelmäßigen Raten an Ihren Kreditgeber leisten. Dadurch verringern Sie die Restschuld und werden schneller schuldenfrei. Je nach Vertrag können Sondertilgungen – gerade beim Annuitätendarlehen – nur in einem strengen Rahmen und gegebenenfalls unter Zahlung von Gebühren möglich sein. Diese Konditionen sollten Sie schon bei Vereinbarung des Vertrags berücksichtigen.

Tilgungssatzwechsel

Mit einem Tilgungssatzwechsel ändert sich die Höhe des zu zahlenden Tilgungsbetrags. Dies bedeutet gleichzeitig eine Verringerung oder Erhöhung der monatlichen Rate. So können Sie auf eine veränderte finanzielle Situation Ihrerseits reagieren. Ob und unter welchen Bedingungen Ihnen diese Möglichkeit offensteht, legen Sie zu Beginn mit Ihrer Bank im Darlehensvertrag fest.

Restschuld

Die Restschuld bezeichnet die zu einem bestimmten Zeitpunkt noch ausstehende Geldsumme – also die Summe, die Sie Ihrer Bank gerade noch schulden. Anhand der Restschuld wird stets der Zinsbetrag der jeweiligen Rate bemessen. Der Zinssatz bezieht sich also nicht immer auf die gesamte Darlehenssumme, sondern nur auf den Anteil, den Sie Ihrem Kreditgeber tatsächlich noch schulden.

Vorfälligkeitsentschädigung

Zahlen Sie Ihren Baukredit unerwartet schon deutlich vor Ablauf der Darlehenszeit an Ihre Bank zurück, müssen Sie in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Dies ist nur der Fall, wenn Sie eine langfristige Zinsbindung vereinbart hatten. Beim variablen Darlehen existiert diese Regelung dagegen nicht.

SCHUFA

SCHUFA steht für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Es handelt sich um eine Wirtschaftsauskunftei, die kreditbezogene Daten über Personen und Unternehmen speichert. Anhand dieser Informationen können Geschäftspartner deren Bonität – also Kreditwürdigkeit – einschätzen. Auch Ihr Kreditgeber wird Ihre Bonität anhand der SCHUFA-Auskunft prüfen. Doch nicht nur Banken, auch beispielsweise Arbeitgeber oder Vermieter können eine SCHUFA-Auskunft fordern. Dabei erhalten Ihre Geschäftspartner jedoch lediglich den für sie relevanten Auszug. Die gesamten SCHUFA-Einträge über Sie können nur Sie selbst anfordern. Dies ist übrigens ganz bequem online möglich. Besuchen Sie dazu einfach die Internetseite der SCHUFA.