Kostenloser Baugeld Vergleich mit Niedrig-Zins

Darlehensbetrag
Was wird finanziert?
  • 400 Banken im Vergleich
  • Persönliche Beratung vor Ort
  • Beste Konditionen am Markt
  • Auch mit KfW-Förderung

Baugeld Vergleich 2020 – Jetzt Baugeldrechner nutzen und Baugeld zu besonders günstigen Konditionen sichern

Baugeld ist in der heutigen Zeit so günstig wie noch nie zuvor. Aktuell können Sie als Bauherr und Immobilienkäufer von historisch niedrigen Bauzinsen profitieren. Sie müssen bedenken: So günstig wie in den letzten Jahren gab es Baugeld seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland nicht. Wenn wir also von einem „historisch niedrigen Bauzins“ schreiben, dann meinen wir das genau so! Der Hauptgrund dafür ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, die Sie wohl nur unter dem Kürzel EZB kennen, welche mit ihrem Leitzins den Kreditmarkt und die Kreditzinsen bei Banken stark beeinflusst.

Durch die niedrigen Zinsen wollte die EZB in den vergangenen Jahren die Konjunktur in Europa anheben. EZB-Chef Mario Draghi hat erst neulich verkündet, dass das Bauzinsniveau zumindest für die absehbare Zukunft auch niedrig bleiben wird. Falls Sie also bereits seit längerer Zeit daran denken, einen Baugeld-Vergleich durchzuführen und sich intensiver mit Baufinanzierungen beschäftigen wollen, ist jetzt die richtige Zeit für Sie gekommen.

Beachten Sie aber, dass Sie sich von den vermeintlich günstigen Zinssätzen auch nicht blenden lassen. Vielen Verbrauchern erscheint aufgrund des niedrigen Zinssatzes ein Darlehen für günstiges Baugeld automatisch als das beste Angebot, gemäß dem Gedanken: „Billiger kann es ja beim besten Willen nicht mehr werden!“ Doch das ist ein Trugschluss, in vielen Fällen finden Sie auf dem Markt eine Bank, bei welcher Sie Ihre Immobilie zu noch günstigeren Konditionen finanzieren können. Der Rückschluss aus dieser Beobachtung ist: Führen Sie immer einen ausführlichen Baugeld-Vergleich durch, bevor Sie das nächstbeste Angebot Ihrer Hausbank akzeptieren.

Bereits minimale Zinsunterschiede oder auch nur bessere Zusatzleistungen wie die Option von kostenlosen Sondertilgungen können bei den hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten von Baufinanzierungen einen enormen Unterschied machen. Wie Sie Baugeld richtig vergleichen und was Sie bei einem Baugeld-Vergleich sonst noch alles beachten sollten, haben wir Ihnen im folgenden Ratgeber ausführlich erklärt.

Der Baugeld-Vergleich im Überblick

  • BaugeldDer Begriff Baugeld ist rein technisch gesprochen nicht bloß ein Synonym für die Baufinanzierung, wird aber von vielen Banken online als solcher verwendet. Was Baugeld genau ist, ist in § 1 Abs. 3 des Bauforderungssicherungsgesetzes definiert. Aus Gründen der Einfachheit können Sie aber davon ausgehen, dass wir eine Baufinanzierung meinen, wenn wir in diesem Ratgeber von „Baugeld“ oder „Baugeld-Vergleich“ sprechen.
  • Die Zinsen und Konditionen von Banken auf dem Baugeld-Markt unterscheiden sich teils gewaltig. Angesichts der langen Laufzeiten und hohen Kreditsummen bei einer Baufinanzierung können Sie sicher nachvollziehen, warum nicht nur wir, sondern alle Verbraucherschutz-Experten Ihnen zu einem ausführlichen Baugeld-Vergleich raten, bevor Sie sich für eine spezielle Offerte entscheiden.
  • Der wichtigste Faktor bei der Entscheidung für ein Baugeld-Angebot sollte immer der effektive Jahreszins sein. Dieser gibt am ehesten Aufschluss über die zu erwartenden Zinskosten. Wie sich Zins und Tilgung zudem auch die Laufzeiten eines Baugeld-Angebots auswirken, haben wir Ihnen im folgenden Ratgeber ausführlich erklärt.
  • Sie sollten bei jeder Baufinanzierung grundsätzlich Eigenkapital einbringen, wenn das möglich ist. Zwar gibt es auch Baugeld-Offerten ohne Eigenkapital, das höhere Ausfallrisiko lässt sich die Bank in diesem Fall aber mit deutlich höheren Zinsen bezahlen. Sparen Sie also immer erst eine gewisse Summe an, bevor Sie an eine Baufinanzierung denken.
  • Mit unserem praktischen Online-Vergleich können Sie in nur wenigen Schritten verschiedene Angebote von Banken einholen. Wie Sie dabei vorgehen, haben wir Ihnen im folgenden Ratgeber in einer schrittweisen Anleitung erklärt. Zudem haben wir die wesentlichen Vorteile aufgezählt, die Sie bei diesem Vorgang haben.

Baugeld – was verstehen wir darunter eigentlich?

Viele Banken und Online-Anbieter verwenden den Begriff Baugeld sehr oft als Synonym für alle Arten von Baufinanzierungen – die wir Ihnen übrigens einen Absatz weiter unten noch genauer erklären wollen. Rein technisch gesprochen ist das allerdings nicht korrekt, denn es handelt sich beim Baugeld um einen eigenständigen, klar umrissenen und begrenzten Begriff. Demnach wird der Begriff „Baugeld“ ganz klar im § 1 Abs. 3 des Bauforderungssicherungsgesetzes definiert.

Dieses Gesetz gibt es in Deutschland bereits seit mehr als 100 Jahren. Um den Inhalt des Gesetzestextes einmal konkret zusammenzufassen, fallen unter den Begriff Baugeld alle Geldleistungen – in der Regel Kredite – die für einen Bau gewährt werden und deren Sicherung ebenfalls mit dem Bau bzw. mit der Finanzierung eines Grundstücks in engem Zusammenhang steht. Damit Sie hier eine passende Geldleistung finden, die auch Ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird, können wir Ihnen in der Regel einen Baugeld-Vergleich empfehlen.

Schon gewusst?Als wesentliche Sicherheiten nennt der Gesetzestext in § 1 Abs. 3 Nr. 1 BauFordSiG:

  • Die Eintragung der Grundschuld
  • Die Hypothek
  • Die aufgeschobene Übertragung des Grundstückseigentums

Doch aus dieser Definition des Bauforderungssicherungsgesetzes ergibt sich nicht nur, was Baugeld eigentlich ist, sondern vor allem, was Baugeld nicht ist: Nicht unter den Begriff Baugeld fallen alle Kredite, die Sie als Kreditnehmern bei einer Bank aufnehmen, die nicht im Zusammenhang mit dem Grundstück stehenden Sicherheiten stehen. Das klingt auf den ersten Blick erst einmal wahnsinnig kompliziert, ist aber eigentlich recht schnell erklärt. Folglich sind klassische Konsumentenkredite oder Privatkredite, die Sie für die Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses aufnehmen, kein Baugeld im gesetzlichen Sinn, auch wenn viele Banken das vielleicht so kommunizieren. Entscheidend sind immer die Sicherheiten, die Sie sich als Kreditgeber gewähren lassen.

Im Streitfall trifft Sie als Empfänger des Kredits die Beweislast, dass es sich bei einem gewährten Darlehen technisch gesprochen nicht um Baugeld handelt. Das ist so im BauFordSiG vermerkt. In der Praxis müssen Sie sich um diese Unterscheidung in der Regel aber keine Gedanken oder gar Sorgen machen. Wir wollten es an dieser Stelle nur einmal erwähnen.

Das sind Sinn und Zweck des Baugelds

Nach dieser Erklärung fragen sich viele Verbraucher vermutlich: Was sind dann überhaupt Sinn und Zweck der Einführung eines gesetzlich definierten Begriffs für das Baugeld? Nun, das ergibt sich grundsätzlich aus § 1 Abs. 1 Satz 1 BauFordSiG, wonach die am Bau beteiligten Unternehmen davor geschützt werden sollen, dass Sie als Kreditnehmer das aufgrund eines Baudarlehens gewährte Geld für einen anderen Zweck verwenden als eigentlich vereinbart. Der Gesetzestext benutzt hier auch das Wort „zweckentfremdet“. So lautet das Gesetz im Wortlaut:

Der Empfänger von Baugeld ist verpflichtet, das Baugeld bis zur Befriedigung solcher Personen, die an der Herstellung oder dem Umbau des Baues auf Grund eines Werk-, Dienst- oder Kaufvertrags beteiligt sind, zu verwenden. Eine anderweitige Verwendung des Baugeldes ist bis zu dem Betrag statthaft, in welchem der Empfänger aus anderen Mitteln Gläubiger der bezeichneten Art bereits befriedigt hat.§ 1 Abs. 1 Satz 1 BauFordSiG

Für Sie als Kreditnehmer bedeutet das: Verstoßen Sie gegen diese Verpflichtungen, können Sie sich im Fall einer Zahlungseinstellung oder Privatinsolvenz strafbar machen. Laut Bauforderungssicherungsgesetz stehen darauf neben saftigen Geldstrafen auch Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren. Daher sollten Sie bei der Aufnahme von Baugeld stets darauf achten, das Geld nicht für einen vollkommen anderen Zweck – wie etwa eine Autofinanzierung – zu nutzen. Aber das sollte Ihnen sowieso klar sein.

Diese Voraussetzungen müssen Sie beim Baugeld-Vergleich erfüllen

Bitte merken!Für Sie als Kreditnehmer gibt es wie bei jeder Geldanleihe in Deutschland – ob Baugeld oder Kleinkredit – einige Hürden, die Sie nehmen müssen, damit Sie das Geld bzw. die Finanzierung auch tatsächlich erhalten. Das gilt sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmer. Die Anforderungen und Bedingungen können von Anbieter zu Anbieter durchaus verschieden sein, bei einer seriösen deutschen Bank müssen Sie aber immer mindestens diese Punkte erfüllen:

  • Volljährigkeit und volle Geschäftsfähigkeit
  • Regelmäßiges und ausreichendes Einkommen aus einer sicheren Anstellung
  • Ausreichende Bonität, also keine negativen SCHUFA-Einträge
  • Eine bestimmte Quote an Eigenkapital – meist 15 bis 20 Prozent vom Kaufpreis bzw. Objektpreis
  • Der Besitz eines Grundstücks, nur bei einer „reinen“ Baufinanzierung
  • Fester Wohnsitz in Deutschland
  • Konto bei einer deutschen Bank

Wesentliche Vorteile eines Baugeld-Vergleichs online

VorteileInsbesondere beim Baugeld und Baufinanzierungen lohnt sich ein kurzer Gang zu Ihrer Hausbank, da Sie dort auf weniger Skepsis und mehr Vertrauen stoßen. Die dort ausgehandelten Konditionen sind allerdings in den allermeisten Fällen nicht die günstigsten, die Sie auf dem Baugeld-Markt finden. Dennoch sollten Sie immer zunächst eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen.

Im Anschluss können Sie immer noch die dort vereinbarten Konditionen mit denen aus unserem Baugeld-Vergleich vergleichen und so herausfinden, wie Ihre Hausbank im direkten Vergleich abschneidet. Meist haben Sie dann die Option, mit den besten Zinsen und Konditionen aus unserem Rechner zurück zur Bank zu gehen und so Druck auszuüben, damit Sie diese Zinsen auch dort bekommen.

Wie Sie also sehen können, ergibt ein Vergleich von Baugeld-Offerten auf einem Vergleichsportal wie dem unseren in jedem Fall Sinn. Wir wollen Ihnen wie wesentlichen Vor- und Nachteile vorstellen, wenn Sie Baugeld online vergleichen.

  • Sie schränken die Auswahl an Anbietern ein und ermitteln so ganz einfach die günstigsten Zinsen für die verschiedenen Banken am Markt
  • Sie erhalten eine einzigartige Übersicht über die Konditionen zahlreicher Anbieter auf dem Baugeld-Markt
  • Absolut kostenlos, unverbindlich und SCHUFA-neutral bis zum Zeitpunkt der tatsächlichen Unterschrift unter den Kreditvertrag
  • Garantiert keine Lockzinsen wie bei vielen anderen Vergleichsportalen
  • Unkomplizierte Baugeld-Anfrage, die keinen Einfluss auf Ihren SCHUFA-Score hat
  • Keine persönliche Beratung, die Sie nur bei einer Filialbank vor Ort genießen
  • Ein gewisses Restrisiko bleibt bei jeder Kreditaufnahme – das können Sie aber mit einer guten Planung und Vorbereitung minimieren

Baugeld kompakt: Die verschiedenen Arten von Baufinanzierungen erklärt

Baugeld VergleichSie werden bereits bei einer kurzen Internet-Recherche feststellen, dass nicht jede Baufinanzierung der nächsten gleicht. In Deutschland haben Sie mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten, Baugeld aufzunehmen, mit dem Sie Ihre Immobilie oder Ihr Grundstück finanzieren können. Zu den wichtigsten Darlehensarten beim Baugeld zählen:

Die bekannteste dieser Optionen ist mit Sicherheit das Annuitätendarlehen, aber auch andere Finanzierungsformen haben durchaus Ihre Vorzüge und auch Nachteile. In den folgenden Absätzen wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber verschaffen, welche Optionen Sie in Deutschland haben, um Baugeld aufzunehmen.

Das Annuitätendarlehen

Die am häufigsten für eine Baufinanzierung in Anspruch genommene Kreditform ist das Annuitätendarlehen, das vielen von Ihnen vermutlich auch als Festzinsdarlehen bekannt ist. Hier legt die kreditgebende Bank einen bestimmten Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit fest, was für Sie als Kreditnehmer eine große Planungssicherheit bedeutet. Sie zahlen unabhängig von den Zinsschwankungen am Finanzmarkt stets denselben Zinssatz über die gesamte Laufzeit der Zinsbindung. Ein Annuitätendarlehen nehmen Sie meist über seinen sehr langen Zeitraum auf: 10, 20 oder 30 Jahre Zinsbindung sind bei dieser Form des Baugeldes keine Seltenheit.

Der Name der Finanzierung stammt von der Annuität, also der monatlichen Rate, die Sie zahlen müssen und die sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammensetzt. Im Laufe der Finanzierung nimmt der Zinsanteil der Rate immer weiter ab, wodurch Sie mehr finanziellen Spielraum für die Tilgung des Darlehens haben. Macht zu Beginn des Annuitätendarlehens also noch der Zinsanteil den Löwenanteil des Darlehens aus, zahlen Sie zum Ende der Finanzierung hin weniger Zinsen und die Tilgung nimmt zu. Sie schaffen es in den meisten Fällen allerdings nicht, mit nur einer Zinsbindung die komplette Restschuld zu tilgen, weswegen Sie sich hier häufig nach einer Anschlussfinanzierung umsehen müssen.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile des Annuitätendarlehens im Baugeld-Vergleich:

  • Sehr gute Planungssicherheit dank mehrjähriger Zinsbindung
  • Monatliche Belastung bleibt über gesamte Laufzeit gleich hoch
  • Etwaige Restschuld für eine Anschlussfinanzierung steht bereits Jahre vor dem Ende der Zinsbindung fest
  • Bank verrechnet monatliche Tilgung direkt mit der Restschuld – daher sinken die Zinsen, während der Tilgungsanteil steigt
  • Geringe Flexibilität, da kaum noch Vertragsänderungen nach Abschluss möglich sind
  • Anschlussfinanzierung kann überraschend teuer werde, da niemand die Entwicklung der Bauzinsen genau vorhersehen kann
  • Sie können während der Zinsbindung nicht auf sinkende Zinsen auf das Baugeld reagieren

Variables Baugeld

Sie wollen sich lieber einen finanziellen Handlungsspielraum bewahren, wenn Sie Baugeld aufnehmen? Dann können Sie ein variables Darlehen zur Baufinanzierung in Anspruch nehmen. Dieses Darlehen zeichnet sich vor allem durch eine hohe Flexibilität aus. Die Bank passt den Zinssatz hier in regelmäßiges Abständen von knapp 3 Monaten an, wobei der sogenannte EURIBOR als Grundlage dient. Dabei handelt es sich um einen Zins-Richtwert für die bankinterne Kreditvergabe. Steigen also die Zinsen, steigt auch Ihre monatliche Belastung, bei fallenden Zinsen profitieren Sie. Ein variables Darlehen hat keine Vertragslaufzeit, sodass für Sie als Kreditnehmer auch jederzeit die Möglichkeit einer vorzeitigen Tilgung besteht, was für viele Verbraucher noch ein Pluspunkt ist.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile des variablen Baugelds:

  • Hohe Flexibilität
  • Sondertilgungen kostenlos möglich
  • Umwandlung in Annuitätendarlehen meist möglich
  • Bank schreibt niedrigen Zinssatz nicht auf Dauer fest
  • Zinsanstieg kann zu höheren Belastungen führen

Endfälliges Darlehen

Das endfällige Darlehen unterscheidet sich deutlich von einem Annuitätendarlehen. Im Gegensatz zu dieser Kreditform tilgen Sie bei einem endfälligen Darlehen während der Vertragslaufzeit die Kreditsumme überhaupt nicht. Sie kommen nur für die anfallenden Zinsen auf, während die Kreditsumme dann am Ende der Laufzeit in Form einer einzigen großen Summe auf Sie zukommt.

Daher nennen wir das Darlehen übrigens auch „endfällig“. Um ein endfälliges Darlehen abzusichern, empfehlen wir Ihnen, zuvor einen Bausparvertrag oder eine Lebensversicherung abzuschließen. Diese Option war vor Jahren sehr beliebt, als es noch gute Zinsen auf diese Anlageformen gab, mittlerweile würden wir aber von einem solchen Darlehen eher abraten, wenn Sie nicht von Steuervorteilen profitieren können.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile des endfälligen Darlehens im Baugeld-Vergleich:

  • Niedrige monatliche Belastung, da keine Tilgung anfällt
  • Großer Steuervorteil: Falls Sie die Immobilie nicht selber nutzen, können Sie die Zinsen steuerlich geltend machen
  • Insgesamt höhere Kosten, da Sie das Darlehn nicht tilgen und die Zinskosten so konstant hoch bleiben
  • Doppelte Belastung durch Lebensversicherung oder Bausparvertrag, die Sie einkalkulieren müssen

Forward-Darlehen

Bitte genau hinschauenEin Forward-Darlehen ist für Sie eine Möglichkeit, sich bereits frühzeitig gute Zinsen für das Baugeld einer Baufinanzierung zu sichern. Gerade als Anschlussfinanzierung an eine Baufinanzierung ist das Forward-Darlehen sehr beliebt. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Annuitätendarlehen, dessen Auszahlung aber erst Monate nach dem ursprünglichen Abschluss des Darlehens erfolgt.

Sie sichern sich quasi einen aktuellen Zins für eine Finanzierung der Zukunft. In der Wartezeit, die bis zu 66 Monate lang sein kann, fallen keine Kosten an. Diese Zinssicherheit lassen sich viele Banken aber mit Aufschlägen bezahlen. Wie hoch diese genau sind, richtet sich nach der Marktlage. Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Ratgeber zu diesem Thema unter diesem Link.

Die drei Phasen eines typischen Forward-Darlehens sind:

  1. Konditionen verhandeln: Hier handeln Sie die passenden Konditionen für das Baugeld aus und schließen das Darlehen ab. Meist handelt es sich um eine Anschlussfinanzierung an ein Annuitätendarlehen, bei welchem Sie nach der ersten Zinsbindung noch eine Restschuld zu tilgen haben.
  2. Forward-Periode: In dieser Phase warten Sie auf die Auszahlung des Darlehens, es fallen keine Kosten an. Die Forward-Periode kann bei den meisten Banken bis zu 66 Monate bzw. 5 Jahren andauern.
  3. Auszahlung: Die Bank zahlt das Baugeld aus. Als Kreditnehmer beginnen Sie nun mit der Rückzahlung in Form von Tilgung und Zinsen wie bei einem normalen Annuitätendarlehen.

Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Baugeld-Zinsen?

Wie hoch die Zinsen für Baugeld aktuell sind, bestimmen vor allem die Rendite für langfristige Anleihen bei Banken sowie Pfandbriefe. Diese beiden Faktoren bilden den Ausgangspunkt für die Berechnungen von Baugeld-Experten. Letztlich kommt es aber immer auf den Leitzins der Europäischen Zentralbank an. Dieser bestimmt das derzeitige Marktniveau und somit auch die Zinsen, zu denen sich Banken selbst Geld leihen können.

Bitte beachten!Diese Zinsen geben die Banken mit geringen Aufschlägen beim Baugeld an die Kunden weiter. Im individuellen Fall spielen zusätzliche Faktoren eine Rolle, die vor allem aufseiten des Kunden liegen. Dabei kommen folgende Faktoren für die Festsetzung eines individuellen Zinssatzes durch die Bank in Betracht:

  • Bonität: Ermittelt aus Einkommen, Erwerbstätigkeit, SCHUFA-Auskunft und Ähnlichem
  • Standort des Objektes bzw. Lage des Grundstücks
  • Geplante Nutzung des Baugeldes: KfW-Vergünstigungen etwa nur für Wohneigentum möglich

Aufseiten der Finanzierung für das Baugeld sind dagegen folgende Faktoren interessant:

  • Höhe der Darlehenssumme
  • Vom Verbraucher eingebrachtes Eigenkapital
  • Art und Dauer der Zinsbindung
  • Höhe der Tilgung

Wie Tilgungshöhe und Zinshöhe die Laufzeit des Baugeld-Darlehens beeinflussen können, haben wir Ihnen ausführlich im nächsten Absatz erklärt.

So beeinflussen Zins und Tilgungshöhe die Laufzeit

Wie lange Sie im Einzelfall benötigen, um ein Baudarlehen aus unserem Baugeld-Vergleich vollständig zurückzuzahlen, hängt wesentlich von der Höhe der Baugeld-Zinsen und der Tilgungsrate ab. Allgemein sollten Sie sich merken, dass Sie den Baukredit spätestens bis zum Eintritt ins Rentenalter getilgt haben sollten. Anhand unserer Beispielrechnung können Sie schnell nachvollziehen, warum es so wichtig ist, eine Baufinanzierung in der richtigen Höhe zu tilgen, um rechtzeitig schuldenfrei zu sein. Viele Verbraucher achten bei der Aufnahme von Baugeld nämlich nur auf den Zins, wobei die Tilgung eigentlich eine noch wichtigere Rolle spielt.

AchtungIn unserer Beispielrechnung wollen wir einmal annehmen, dass Sie ein Baudarlehen in Höhe von 100.000 Euro aufnehmen, bei dem die Bank den vereinbarten Zins auf 10 Jahre festgeschrieben hat. Verändern Sie nun den Zinssatz und die Höhe der Tilgung, verlängert oder verkürzt sich die Laufzeit des Baukredits. Bei dieser Beispielrechnung kann sie, um Ihnen eine Orientierung zu geben, je nach Zinshöhe und Tilgungsrate zwischen 31 und 52 Jahren schwanken.

Was macht dieses Beispiel deutlich? Wenn Sie beim Baugeld nur auf die Bauzinsen und nicht zusätzlich auf eine ausreichen hohe Tilgung achten, ergeben sich schnell unglaublich lange Laufzeiten. Unser Tipp ist daher: Wählen Sie von Beginn an einen höheren Tilgungssatz von mindestens 2 Prozent und mehr und vereinbaren Sie auch kostenlose Sondertilgungen, damit Sie die Laufzeit im Zweifelsfall noch weiter verkürzen können.

Unsere Annahmen für die folgenden Rechnungen:

  • Darlehenssumme: 100.000 Euro
  • Zinsbindungsfrist: 10 Jahre
  • Tilgungshöhe A: 1 Prozent
  • Tilgungshöhe B: 2 Prozent
SollzinsEffektivzinsMonatsrateRestschuld Dauer bis schuldenfrei
2,3 %2,32 %ca. 275 Euroca. 88.770 Euro52 Jahre
2,5 %2,53 %ca. 292 Euroca. 88.652 Euroca. 50 Jahre
2,8 %2,84 %ca. 317 Euroca. 88.475 Euroca. 48 Jahre

Bei einem Tilgungssatz von nur 1 Prozent haben Sie extrem lange Laufzeiten von bis zu 50 Jahren. Dabei ist es egal, wie hoch der Effektivzins ausfällt.

SollzinsEffektivzinsMonatsrateRestschuld Dauer bis schuldenfrei
2,3 %2,32 %ca. 358 Euroca. 77.538 Euroca. 33,5 Jahre
2,5 %2,53 %ca. 375 Euroca. 77.305 Euroca. 32,5 Jahre
2,8 %2,84 %ca. 400 Euroca. 76.950 Euroca. 31 Jahre

Wählen Sie dagegen nur unsere empfohlene Mindesttilgung von 2 Prozent aus, verkürzt sich die Laufzeit des Baugeld-Darlehens bereits um etwa 20 Jahre.

Das sind die wichtigsten Finanzierungsbausteine im Baugeld-Vergleich

Damit Sie Ihre Baugeld-Finanzierung auch richtig aufstellen können und wissen, was Sie bei einem Baugeld-Vergleich neben den bereits erwähnten Faktoren in diesem Ratgeber noch beachten müssen, haben wir Ihnen an dieser Stelle die weiteren wichtigen Bausteine einer erfolgreichen Baugeld-Finanzierung vorgestellt:

Das Eigenkapital

Um Baugeld bei einer Bank zu erhalten, führt häufig kein Geld am Eigenkapital vorbei. Die meisten Baufinanzierungen sind so konzipiert, dass Sie als Kreditnehmer einen gewissen Anteil aus Eigenmitteln zusteuern. Bei den meisten seriösen Banken in Deutschland ist eine bestimmte Eigenkapitalquote sogar eine essenzielle Voraussetzung für die Gewährung von Baugeld. Wir empfehlen hier immer eine Quote von mindestens 15 bis 20 Prozent des Kaufpreises. So halten Sie die Beleihung niedrig und können auch gute Baugeld-Zinsen realisieren. Alles rund um die richtige Verwendung von Eigenkapital bei der Baufinanzierung erfahren Sie aber auch in unserem Ratgeber zum Thema Baufinanzierung unter diesem Link.

Eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital ist zwar ebenfalls möglich, wir würden Ihnen davon aber grundsätzlich abraten. Solche Baugeld-Angebote sind nicht nur mit hohen Risiken für beide Seiten verbunden, sondern kosten Sie meist auch das Vielfache dessen, was Sie bei einer normalen Baugeld-Offerte mit „normalem“ Einsatz von Eigenkapital erhalten würden.

Die Tilgung

Bei der anfänglichen Tilgung handelt es sich um den prozentualen Anteil des Darlehensbetrags, den Sie monatlich tilgen wollen. Innerhalb Ihrer finanziellen Möglichkeiten können Sie diese nämlich bei den meisten Banken frei wählen. Dabei sollten Sie folgende Zusammenhänge beachten:

  • Je höher die anfängliche Tilgung, desto höher ist auch die Rückzahlungsrate pro Monat
  • Je höher die anfängliche Tilgung, desto geringer ist die Restschuld am Ende der Zinsbindung
  • Je höher die anfängliche Tilgung, desto niedriger sind die gesamten Zinskosten
  • Je höher die anfängliche Tilgung, desto geringer ist die gesamte Restlaufzeit Ihres Baugeld-Kredits

Aus diesen Zusammenhängen können Sie selbst ableiten, dass sich eine möglichst hohe anfängliche Tilgung empfiehlt, sobald Sie diese Rate auch langfristig ohne Probleme stemmen können. Wenn Sie eine gute Balance zwischen Ihren finanziellen Möglichkeiten und einer schnellen Rückzahlung finden, haben Sie alles richtig gemacht. In Niedrigzinsphasen ist es zudem sehr lohnend, Einsparungen bei den Zinsen in zusätzliche Tilgung zu investieren. Grundsätzlich achten Verbraucher beim Baugeld immer zu sehr auf die Zinsen und zu wenig auf die passende Tilgung – Sie wissen es jetzt aber besser!

Die Zinsbindung

Unter der Zinsbindung verstehen wir die vereinbarte Zinsspanne, innerhalb derer der Zinssatz für Ihr Baugeld immer konstant bleibt. Während der Zinsbindungsfrist ist es für Sie nur unter speziellen Bedingungen – zu denen etwa der Verkauf der Immobilie gehört – möglich, Ihre Finanzierung zu kündigen oder den festgelegten Zinssatz zu verändern, wenn es sich nicht um variables Baugeld handelt.

Bei fast 9 von 10 Baufinanzierungen reicht die ursprüngliche Zinsbindung nicht für eine komplette Tilgung der Restschuld aus. Daher benötigen Sie hier eine Anschlussfinanzierung. Sie können sich mit einem Forward-Darlehen aber bereits Jahre zuvor günstige Zinsen für eine anschließende Finanzierung sichern.

Sondertilgungen und Ratenpausen

Wenn Sie während der Laufzeit zusätzliche Rückzahlungen leisten wollen, geht das über kostenlose Sondertilgungen. Ansonsten sind die meisten zusätzlichen Tilgungen immer mit Gebühren in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung verbunden. Viele Banken verlangen für die Aufnahme von Sondertilgungen in den Kreditvertrag allerdings einen Zinsaufschlag – deswegen sind sie nur sinnvoll, wenn Sie auch tatsächlich planen, zusätzliche Tilgungen vorzunehmen, mit denen Sie die Laufzeit des Baukredits noch weiter reduzieren können.

Da während eines Baudarlehens immer überraschende Änderungen passieren können, sind auch Ratenanpassungen oder kostenfreie Ratenpausen sinnvolle Optionen. Bei einer Anpassung können Sie die Tilgungsrate anheben oder absenken, wodurch die Monatsrate analog steigt oder sinkt. So können Sie entweder mehr tilgen oder sich dringend benötigten finanziellen Spielraum verschaffen. Bei einer Aussetzung tilgen Sie dagegen gar nicht mehr, sondern zahlen nur noch die Zinsen für den ausgesetzten Zeitraum. Dadurch sinkt die Rate rapide und Sie haben ebenfalls deutlich mehr finanziellen Spielraum.

Gerade Ratenanpassungen bieten viele Banken auf Nachfrage auch kostenfrei an. Hier lohnt sich für Sie in jedem Fall ein genauerer Blick, um so später mehr Flexibilität ohne Zinsaufschlag nutzen zu können.

Checkliste Baugeld: So können Sie sich die optimale Finanzierung sichern

BaugeldrechnerDamit Sie stets den besten Anbieter für Baugeld für Ihr persönliches Vorhaben finden, lohnt sich unser Baugeld-Vergleich. Mit der Hilfe unseres Rechners verschaffen Sie sich einen guten Marktüberblick und können verschiedene Offerten effizient miteinander vergleichen. Dabei sollten Sie sich an die folgende schrittweise Anleitung halten, wenn Sie den Baugeld-Vergleich nutzen wollen.

  1. Geben Sie im Baugeld-Vergleich ganz oben auf dieser Webseite bitte den gewünschten Darlehensbetrag an. Wählen Sie zudem die genaue Art Ihres Vorhabens aus: Etwa, ob es sich um ein eigenes Bauvorhaben oder um den Kauf einer bereits bestehenden Immobilie handelt.
  2. Klicken Sie nun bitte auf den Button „Jetzt anfragen“. Der Baugeld-Vergleich leitet Sie direkt zum nächsten Schritt weiter.
  3. Geben Sie bitte die Eckdaten Ihrer Finanzierung ein. Einige wichtige Angaben, die Sie dabei machen müssen, sind die Höhe des eingesetzten Eigenkapitals, Ihr Haushaltsnettoeinkommen sowie Ihr derzeitiges Beschäftigungsverhältnis.
  4. Geben Sie anschließend Ihre Kontaktdaten an. Dabei handelt es sich um normale demografische Angaben wie Name, Adresse und E-Mai-Adresse.
  5. Sie haben nun noch 4.000 Zeichen zur Verfügung, um etwaige Anmerkungen zur Baugeld-Anfrage zu machen, falls Sie etwa noch besondere Wünsche in Bezug auf Ihr Finanzierungsvorhaben haben.
  6. Anschließend können Sie sich entscheiden, ob Sie eine telefonische Beratung vorziehen, oder lieber durch einen Berater vor Ort – entsprechende Stellen werden angezeigt – beraten werden wollen.
  7. Klicken Sie nun auf den Button „Daten überprüfen“. Sind alle Ihre Eingaben richtig, können Sie die Online-Anfrage auf Baugeld abschicken.

Nun erhalten Sie ein individuelles Finanzierungsangebot des gewünschten Anbieters. Achten Sie dabei auf alle Aspekte die wir weiter oben im Ratgeber erwähnt haben, also vor allem Laufzeit, Zinssatz, Monatsrate und passende Anfangstilgung. Die genauen Finanzierungsdetails können Sie jetzt mit dem Berater des Anbieters persönlich vereinbaren.

FAQs: Hier finden Sie kompakte Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Gibt es auch staatliche Förderungen, die ich nutzen kann?

Die staatliche Förderung von Baugeld beschränkt sich mittlerweile nur noch auf staatlich geförderte Kredite. Der wohl bekannteste dieser Kredite ist der KfW-Kredit, der neben Studenten auch Bauherren bei Ihren Finanzierungsvorhaben unterstützt. Die KfW vermittelt aber niemals direkt, sondern stets über eine Hausbank. Auch hier sollten Sie daher Angebote vergleichen, da einige Institute versuchen, die bereits günstigen Konditionen der Förderbank noch weiter auszubauen.

Die Darlehenssumme aufteilen – ist das ein guter Ratschlag?

Eine Aufteilung eines Baudarlehens in mehrere Teildarlehen mit verschiedenen Zins- und Tilgungssätzen hat den Vorteil, dass Sie die langfristige Belastung besser auf Ihre individuelle Situation abstimmen können. Wählen Sie aber verschiedene Laufzeiten, ist es später sehr schwer, die Bank noch zu wechseln. Häufig stehen Sie daher bei Anbietern später vor verschlossenen Türen oder erhalten das Baugeld nur zu höheren Zinssätzen.

Kann ich auch als Selbstständiger eine Baufinanzierung erhalten?

Ja, das ist grundsätzlich auf jeden Fall möglich. Bei Selbstständigen und Freiberuflern wollen Banken aufgrund der unsicheren Einkommenssituation allerdings weitere Nachweise wie Einkommenssteuerbescheide und aktuelle Datev-Auswertungen sehen. Zudem muss Ihr Steuerberater Gewinn- und Verlustrechnungen bescheinigen und eine betriebswirtschaftliche Auswertung vorlegen. Selbst dann erhalten Sie Baugeld als Selbstständiger oft zu schlechteren Konditionen als ein fester Angestellter, auch wenn Sie eigentlich mehr verdienen.

Wie viel Eigenkapital benötige ich bei einem Immobilienkredit?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital Sie mitbringen, desto weniger Baugeld müssen Sie aufnehmen. Bringen Sie dagegen sehr wenig Eigenkapital ein, steigt das Risiko für die Bank, weswegen sie hier oft einen nicht geringen Zinsaufschlag verlangt. Das Eigenkapital zählt daher zu den wichtigsten Faktoren beim Baugeld. In der Regel sollten Sie als Bauherr zwischen 15 und 20 Prozent des Kaufpreises mindestens selbst aufbringen. Es ist allerdings sinnvoll, hier großzügig zu planen.

Welchen Sinn ergeben Restschuldversicherungen bei einem Baugeld-Vergleich?

Restschuldversicherungen sind zusätzliche Absicherungen gegen plötzliche Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder gar den Todesfall, die Ihnen viele Banken freiwillig anbieten. Es handelt es sich dabei um eines der umstrittensten Themen im Bereich des Baugelds. Wir würden Ihnen selbst bei langfristigen Baufinanzierungen eher davon abraten, da die meisten Angebote schlicht nicht lukrativ sind. Lassen Sie sich zu diesem Thema aber gerne bei einer Bank persönlich beraten, wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Restkreditversicherung aufzunehmen.

Hat sich die Stiftung Warentest bereits mit Baugeld beschäftigt?

FragezeichenAuch die Stiftung Warentest hat sich bereits auf mehreren Themenseiten mit verschiedenen Ratgebern und Tests dem Thema „Baugeld“ angenommen. Der letzte Baugeld-Test der Stiftung Warentest vor nicht allzu langer Zeit hat vor allem die Bedeutung des Eigenkapitals für eine Baufinanzierung einmal mehr hervorgehoben. Demnach haben bereits niedrige fünfstellige Beträge einen enormen Einfluss auf die Konditionen der Finanzierung, wie die Experten der Stiftung in einigen Berechnungen aufgezeigt haben.

Den gesamten Ratgeber zum Nachlesen finden Sie unter diesem Link. Sie erhalten darin unter anderem auch wichtige Tipps, wie Sie Eigenkapital mobilisieren können. Jeder Verbraucher, der mit dem Gedanken spielt, in der nächsten Zeit Baugeld aufzunehmen, sollte sich diesen Test der Stiftung Warentest also in jedem Fall durchlesen. Auf der Themenseite der Stiftung unter diesem Link finden Sie zudem weitere Informationen zur Thematik.

Kann Öko Test mit einem eigenen Baugeld-Vergleich überzeugen?

Auch Öko Test hat einen eigenen Baugeld-Test durchgeführt und sich dabei neben den Zinsen für eine Baufinanzierung auch weitere Faktoren angesehen, welche einen enormen Einfluss auf das Baugeld und die Konditionen bei einer Baufinanzierung haben. Den kompletten Ratgeber, den Sie allerdings leider nicht vollständig kostenfrei lesen können, können Sie unter diesem Link abrufen.

Mit mehreren Zitaten und Expertenmeinungen aufgefrischt sorgt der Öko Test-Artikel allerdings für eine angenehme Lese-Erfahrung, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Gerade, wenn Sie demnächst Baugeld aufnehmen wollen, können wir Ihnen in jedem Fall empfehlen, diesen Ratgeber durchzulesen und die Informationen darin aufzuschnappen.

Fazit: 6 schnelle Tipps für günstiges Baugeld

Wichtiger HinweisZum Abschluss unseres Baugeld-Vergleichs wollen wir Ihnen noch 6 schnelle Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie garantiert günstiges Baugeld finden werden:

  1. Sind die Bauzinsen günstig, wählen Sie nach Möglichkeit eine lange Laufzeit. So sichern Sie sich das günstige Zinsniveau für einen möglichst langen Zeitraum und schützen Ihre Finanzierung vor steigenden Bauzinsen.
  2. Wie günstig ein Baukredit ist, hängt maßgeblich von der Höhe der Bauzinsen ab. Wir empfehlen Ihnen daher, immer die aktuelle Entwicklung der Darlehenszinsen im Blick zu behalten.
  3. Beim Baugeld gilt die Faustregel: Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto geringer fallen die Bauzinsen der Bank aus. Daher sollten Sie 15 – 20 Prozent der Kaufsumme mindestens aus eigenen Rücklagen finanzieren.
  4. Vereinbaren Sie immer die Möglichkeit von kostenlosen Sondertilgungen vor Abschluss des Vertrags, wenn Sie zusätzliche Rückzahlungen planen. So können Sie die Laufzeit nochmals erheblich verkürzen.
  5. Die Höhe der monatlichen Tilgungsrate entscheidet darüber, wie lange Sie Ihre Finanzierung abzahlen und wie teuer Sie letztlich ist. Wir empfehlen bei günstigen Bauzinsen immer eine Tilgung von mindestens 2 Prozent oder mehr.
  6. Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf ein zinsgünstiges Hypothekendarlehen der KfW-Bank haben. Der Staat fördert den Kauf und Bau von Wohneigentum nämlich mit günstigem Baugeld.