Erinnerungsort NS-Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof
Quelle: denkmal-lohhof.de - Erinnerungsort NS-Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof
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🤔 Häufig gestellte Fragen
Der Erinnerungsort NS-Zwangsarbeit in der Flachsröste Lohhof ist dreiteilig: Das Denkmal am Bahnhof Lohhof, der Weg der Erinnerung und der Virtuelle Lernort im Flachsfeld. Der Weg verbindet Denkmal und Lernort; Flachsblüten aus Beton und Stahlplatten tragen Namen, Infotische und Porträtstelen erinnern an das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter.
Der Virtuelle Lernort im Flachsfeld wird über einen QR-Code auf einer Stele zugänglich gemacht und führt zu einer virtuellen Rekonstruktion der Flachsröste Lohhof sowie zu historischen Informationen und Fotos. Das Gelände ist privat und nicht betretbar; Die Mixed-Reality-Erfahrung kann auch mit dem eigenen Mobilgerät genutzt werden.
Die Geschichte erklärt, dass die Flachsröste Lohhof ein kriegswichtiger Betrieb war, in dem NS-Zwangsarbeit stattfand. Ab 1941 wurden jüdische Zwangsarbeiterinnen aus München und 68 jüdische Frauen aus dem Ghetto Litzmannstadt eingesetzt; sie wurden deportiert, und der Ort gilt als berüchtigt als die „Hölle von Lohhof“.
Zum Erinnerungsort gehören das Denkmal am Bahnhof Lohhof, der 500 Meter lange Weg der Erinnerung, der Lernort durch den Virtuellen Lernort im Flachsfeld und die markierten Stationen. Das Denkmal erinnert am Bahnhof, der Weg der Erinnerung verbindet Denkmal und Lernort, und der Virtuelle Lernort bietet digitale Zugänge zur Flachsröste.