Wirtschaftswachstum

Wirtschaftsaufschwung
:Der Iran-Krieg durchkreuzt die Pläne des Kanzlers

Nichts ist für Friedrich Merz so wichtig wie ein Erfolg seiner Pläne für mehr Wirtschaftswachstum. Doch statt eines „Politikwechsels“ beschäftigt ihn nun eine Energiekrise – und der zarte Aufschwung droht zu verblühen.

SZ PlusVon Markus Balser, Michael Bauchmüller und Henrike Roßbach

Fünfjahresplan
:Chinas neue Linie: Sicherheit statt Wachstum

Chinas Führung stellt beim Volkskongress den neuen Fünfjahresplan vor. Die Rede von Ministerpräsident Li Qiang zeigt, wie sich die wirtschaftspolitischen Prioritäten der Volksrepublik verschieben – und wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Vor dem Nationalen Volkskongress
:Die andere Geschichte über China

Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Reformstau
:Die Schneckenrepublik

Deutschland weiß, was zu tun wäre – und tut es nicht. Ein Psychologe, ein Philosoph, eine CEO und eine Transformations-Chefin über den Graben zwischen Wissen und Handeln.

SZ PlusVon Hannes Vollmuth

Konjunktur
:Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?

China meldet erneut exakt das gewünschte Wirtschaftswachstum von fünf Prozent. Doch Handelskrieg, Immobilienkrise und schwacher Konsum werfen die Frage auf, wie belastbar diese Zahl ist.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Prognose
:IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft

2026 soll das Plus den Experten zufolge bei 1,1 Prozent liegen. Damit läge Deutschland wieder vor anderen G-7-Nationen.

MeinungLobbyismus
:Ein Schuss Zuversicht täte dem Land gut

Wirtschaftsverbände malen seit Jahren ein düsteres Bild von Deutschland, um ihre Interessen durchzusetzen. Aber es gibt viele gute Gründe, warum dieses Land funktioniert – schlechte Stimmung hingegen hilft niemandem.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Studie
:Chinas Wirtschaftswachstum nur halb so hoch wie offiziell angegeben

Offiziell wächst Chinas Wirtschaft solide – doch Ökonomen aus den USA zeichnen ein anderes Bild. Auch für 2026 erwarten sie kaum Besserung.

Länderbericht zur Konjunktur
:IWF warnt vor Dauerflaute in Deutschland

Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2026 und 2027 mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung. Aber was kommt danach: Aufschwung oder erneute Lähmung?

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Wirtschaftswachstum
:EU prognostiziert Deutschland für 2026 Anstieg des BIP um 1,2 Prozent

EU-weit erwarten die Konjunkturexperten ein Plus von 1,4 Prozent. Damit wurde die Prognose im Vergleich zum Frühjahr leicht verbessert.

Bundesregierung
:Ein bisschen Wachstum

Ökonomen sagen für 2026 einen wirtschaftlichen Aufschwung voraus. Für die Bundesregierung sind das zunächst gute Nachrichten. Ohne Strukturreformen aber dürfte die Erleichterung von kurzer Dauer sein.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Wissenschaftliche Studien
:Was diese Ökonomin für den Umgang mit der AfD empfiehlt

Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Nicola Fuchs-Schündeln, hat Schwarz-Rot ihre Erkenntnisse bereits präsentiert.

SZ PlusInterview von Bastian Brinkmann

MeinungArbeitslosigkeit
:Damit Deutschland wieder in Schwung kommt, sollte Kanzler Merz seine Zurückhaltung ablegen

Drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Job. Das ist traurig, aber nicht unabänderlich. Denn es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu verstehen, was hilft.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

MeinungSchrumpfende Wirtschaft
:Es braucht dringend einen Stimmungsumschwung

Rückschlag für die deutsche Wirtschaft: Managertreffen im Kanzleramt allein helfen kurzfristig nicht, um die Konjunktur in Schwung zu bringen.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Konjunktur
:„Die deutsche Wirtschaft entfaltet einfach keine Dynamik“

Export, Bau, Industrie: Die Lage ist noch schlechter als gedacht. Von April bis Juni ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent eingebrochen. Ökonomen sehen aber auch Grund zur Hoffnung.

SZ PlusVon Oliver Klasen

Wirtschaftspolitik
:Konzerne wollen Milliarden investieren

Topmanager versprechen bei einem Gipfel im Kanzleramt für die kommenden drei Jahre Investitionen an deutschen Standorten in Höhe von 631 Milliarden Euro. Damit wollen sie die Konjunktur stützen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann, Henrike Roßbach und Vivien Timmler

MeinungWirtschaftslage
:Deutschland hat Probleme, ja – aber vor allem mit seinem Selbstbild

Nach dem gerade beschlossenen Milliardenpaket für die Wirtschaft braucht das Land nun dringend einen weiteren Booster: einen trotzigen Glauben an sich selbst.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Konjunktur
:Wo bleibt der Aufschwung?

Trotz Zöllen, Krieg und Jobabbau: Ökonomen sagen wieder bessere Zeiten voraus, in den Unternehmen steigt die Stimmung. Unterwegs  in einem Land, das auf Wachstum hofft.

SZ PlusVon Michael Kläsgen, Stephan Radomsky, Kathrin Werner und Markus Zydra

MeinungKonjunktur
:Wirtschaft ist auch Psychologie, das zeigt sich gerade ganz deutlich

Die Konjunkturprognosen für Deutschland gehen plötzlich nach oben, es kehrt wieder mehr Zuversicht ein. Dabei hat sich fundamental doch bislang kaum etwas geändert. Wie kann das sein?

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

MeinungMigration
:Lasst die Menschen kommen – Deutschland braucht sie

Die harte Grenzpolitik der Merz-Regierung ist nicht nur inhuman. Sie schadet auch der Wirtschaft. Die Bundesrepublik sollte sich sogar mehr um Zuwanderer bemühen.

SZ PlusKommentar von Kathrin Werner

Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft wächst überraschend stark

Im ersten Quartal legt die Wirtschaft um 0,4 Prozent zu. Ist das der Beginn des lang erwarteten Aufschwungs? Warum daran nur einzelne Ökonomen glauben – aber es nächstes Jahr trotzdem gute Chancen gibt.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Bruttoinlandsprodukt
:0,4 Prozent: Wirtschaft im ersten Quartal stärker gewachsen als geschätzt

Bisher wurde ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. Grund für das höhere Wachstum sei die „überraschend gute konjunkturelle Entwicklung im März“, sagt die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.

Prognose
:Drittes schlechtes Jahr für die deutsche Wirtschaft

Die Wirtschaftsweisen erwarten erst für 2026 einen Konjunkturschub. Nur wenn die Regierung das Geld aus dem Ausgabenpaket richtig ausgebe, sorge sie für viel Wachstum – und begrenze die Schulden.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

MeinungGroßbritannien
:Die britische Regierung feiert kleine Erfolge, als wären sie große Wirtschaftswunder

Und das ist gar keine schlechte Idee. In diesen überharten Zeiten tut ein bisschen Übermut ganz gut.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Spanien
:50 Prozent obendrauf

Per Handstreich erhöht Premier Pedro Sánchez die Verteidigungsausgaben seines Landes, gegen den Willen seiner linken Koalitionspartner. Leisten kann sich das florierende Land eine größere Armee problemlos.

Von Patrick Illinger

Degrowth
:Gibt es unendliches Wachstum?

Im SZ-Interview stellt der Ökonom Daniel Susskind die These auf, dass unendliches Wachstum möglich sei.  SZ-Leser widersprechen und verweisen auf die real existierenden Probleme der Menschheit.

MeinungDiskussion um längere Arbeitszeiten
:Lasst die Leute in Ruhe arbeiten – dann stimmt auch das Ergebnis

In Deutschland wird so viel gearbeitet wie lange nicht, doch es kommt immer weniger dabei herum. Das liegt aber nicht daran, dass die Beschäftigten faul sind.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Bundestagswahl
:Wer kann Wirtschaft?

Die Konjunktur ankurbeln, das muss die nächste Bundesregierung schaffen. Doch wer hat das Zeug dazu? Die Spitzenkandidaten im Kompetenz-Check.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Claus Hulverscheidt, Roland Preuß, Meike Schreiber, Vivien Timmler, Kathrin Werner und Christian Zaschke,

Künstliche Intelligenz
:Wie Europa doch noch die KI-Revolution schafft

Ist der alte Kontinent schon wieder einmal zu spät dran bei einer neuen Technologie? Ganz und gar nicht, glauben deutsche KI-Unternehmer. Es gehe doch gerade erst los.

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Wirtschaftspolitik
:„Unendliches Wachstum ist möglich“

Es komme nur darauf an, welches Wachstum, sagt Daniel Susskind, der neue Lieblingsökonom von Barack Obama. Er ist überzeugt, dass die wachsende Degrowth-Bewegung falsch liegt.

SZ PlusInterview von Kathrin Werner

Habecks Jahreswirtschaftsbericht
:Stagnation, nächste Runde

Wirtschaftsminister Habeck enttäuscht die Hoffnungen auf Wachstum. In seinem Jahreswirtschaftsbericht sieht er aber auch „Licht am Ende des Tunnels“.

Von Claus Hulverscheidt

Investitionen
:Deutscher Wirtschaftsstandort soll attraktiver werden – nur wie?

Weil die Wirtschaft lahmt, sucht die Politik nach einer Wunderlösung: Union und FDP wollen Steuern senken, SPD und Grüne Investitionen belohnen. Recht haben beide – und keiner.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

MeinungKarenztag bei Krankmeldungen
:Pro: Der Allianz-Chef spricht aus, was sich Politiker im Wahlkampf nicht trauen

Die Deutschen sind kein Volk der Blaumacher, aber das System macht es ihnen doch recht leicht, mal eben kurz krank zu sein.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Konjunktur
:Wie die deutsche Wirtschaft wachsen kann

Dazu stellt Ifo-Präsident Clemens Fuest seine Pläne für 2030 vor. Von Subventionen für deutsche Autohersteller und Stahlproduzenten hält der Ökonom wenig.

SZ PlusAnna Lea Jakobs

Wirtschaftspolitik
:„China überholt uns“

Europa müsse endlich kapieren, in welchem Schlamassel die Wirtschaft steckt, meint der französische Ökonom Antonin Bergeaud. Er erklärt, warum die Produktivitätskrise unseren Wohlstand gefährdet – und damit auch die politische Stabilität.

SZ PlusInterview von Kathrin Werner und Markus Zydra

Fluglärm
:Extrem laut und unglaublich nah

Über keine andere Stadt in Europa donnern so viele Flugzeuge wie über London mit seinen fünf Flughäfen. Und es sollen noch mehr werden. Erkundungen in der Einflugschneise.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Konjunktur
:Deutschland lähmt das Wachstum in der EU

Die deutsche Wirtschaft bleibt auch im kommenden Jahr schwach, das lastet auf den Konjunkturaussichten für die gesamte Europäische Union. Doch es gibt mehr als einen Hoffnungsschimmer.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

MeinungWirtschaft
:Lindner und die FDP machen es sich zu einfach – SPD und Grüne aber auch

Das Problem von Ludwig Erhards Nachfolgern ist nicht die Schuldenbremse, der Sozialstaat oder der Klimaschutz. Es gibt auch nicht zu wenig Reformen. Was Deutschland fehlt: Zuversicht – und die Bereitschaft, mehr zu arbeiten.

SZ PlusKommentar von Judith Wittwer

ExklusivEntwicklungshilfe
:Mehr Exporte, mehr Arbeitsplätze

Wenn Deutschland andere Länder unterstützt, stärkt das auch die heimische Wirtschaft, zeigt eine Studie. Doch die Deutsche Entwicklungshilfe steht vor einem Einschnitt.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

MeinungWirtschaftspolitik
:Die deutsche Krise ist strukturell. Und sie hat viel mit den Unternehmen in diesem Land zu tun

Während die Wirtschaft in anderen Ländern wächst, kommt Deutschland nicht vom Fleck. Die Misere können die Firmen jedoch nicht allein der Politik anlasten.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Wirtschaftswachstum
:Bauen auf den Staat

Chinas Wirtschaft schwächt sich immer mehr ab. Auch deshalb träumen viele Menschen von einer Karriere beim Staat – ohne die Risiken der Privatwirtschaft. Eine ehemalige Tech-Managerin, die in der Krise ihren Job verlor, erzählt.

SZ PlusVon Florian Müller

Lateinamerika
:Auf der neuen Präsidentin Mexikos ruhen die Hoffnungen

Das größte spanischsprachige Land der Welt wird seit Oktober erstmals von einer Frau regiert, Claudia Sheinbaum. Die Wirtschaft hofft auf weniger Populismus – und blickt bange in Richtung USA.

SZ PlusVon Christoph Gurk

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Schrumpfende Wirtschaft: Wer um seine Jobs fürchten muss

Deutschlands Wirtschaftsleistung geht abermals zurück. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Von Roland Preuß, Lars Langenau

Fiskalpolitik
:China kündigt Konjunkturpaket an

Die zweitgrößte Volkswirtschaft kämpft derzeit mit schwachem Wachstum. Nun hat die chinesische Wirtschaftsplanungsbehörde Maßnahmen angekündigt, die Abhilfe schaffen sollen.

MeinungKonjunktur
:Habecks größtes Problem ist die Flaute

Zielstrebig trimmt der grüne Wirtschaftsminister seine Partei auf einen Kurs der Mitte. Doch die jüngsten Wachstumszahlen hängen bleischwer an seinen Beinen – und durchkreuzen seine Strategie.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Konjunkturkrise
:Bayerns Wirtschaft schrumpft überdurchschnittlich

Der Freistaat stand jahrelang in der Spitzengruppe der Bundesländer mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Derzeit ist es umgekehrt, jedenfalls nach einer ersten vorläufigen Berechnung.

Landtagswahl in Brandenburg
:Frust trotz guter Zahlen

Wirtschaftlich ist Brandenburg im Aufwind: Tesla schafft Arbeitsplätze, der Bund gibt Milliarden für den Strukturwandel in der Lausitz. Auf die Stimmung im Land wirkt sich das bisher kaum aus.

SZ PlusVon Jonas Junack

Industrie
:Industrie mit Auftragsplus

Die Bestellungen sind um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gewachsen – und das inmitten von Rezessionssorgen.

MeinungWachstum
:Bräsige Autokonzerne und politische Versäumnisse: Die Wachstumsschwäche ist hausgemacht

Eigentlich wollte die Bundesregierung mit ihrer „Wachstumsinitiative“ die Wirtschaft anregen. Doch nun könnte es im Herbst zur Wiederaufnahme der Haushaltsverhandlungen kommen.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

Großbritannien
:Trümmerfrau im Königreich

Nach dem Wahlsieg von Labour beginnt in London die Arbeit der neuen Minister. Im Fokus: Rachel Reeves, die erste britische Finanzministerin der Geschichte. Wer ist die Frau?

SZ PlusVon Martin Wittmann

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: