:Der Iran-Krieg durchkreuzt die Pläne des Kanzlers
Nichts ist für Friedrich Merz so wichtig wie ein Erfolg seiner Pläne für mehr Wirtschaftswachstum. Doch statt eines „Politikwechsels“ beschäftigt ihn nun eine Energiekrise – und der zarte Aufschwung droht zu verblühen.
Fünfjahresplan
:Chinas neue Linie: Sicherheit statt Wachstum
Chinas Führung stellt beim Volkskongress den neuen Fünfjahresplan vor. Die Rede von Ministerpräsident Li Qiang zeigt, wie sich die wirtschaftspolitischen Prioritäten der Volksrepublik verschieben – und wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist.
Vor dem Nationalen Volkskongress
:Die andere Geschichte über China
Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.
Reformstau
:Die Schneckenrepublik
Deutschland weiß, was zu tun wäre – und tut es nicht. Ein Psychologe, ein Philosoph, eine CEO und eine Transformations-Chefin über den Graben zwischen Wissen und Handeln.
Konjunktur
:Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?
China meldet erneut exakt das gewünschte Wirtschaftswachstum von fünf Prozent. Doch Handelskrieg, Immobilienkrise und schwacher Konsum werfen die Frage auf, wie belastbar diese Zahl ist.
Prognose
:IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft
2026 soll das Plus den Experten zufolge bei 1,1 Prozent liegen. Damit läge Deutschland wieder vor anderen G-7-Nationen.
MeinungLobbyismus
:Ein Schuss Zuversicht täte dem Land gut
Wirtschaftsverbände malen seit Jahren ein düsteres Bild von Deutschland, um ihre Interessen durchzusetzen. Aber es gibt viele gute Gründe, warum dieses Land funktioniert – schlechte Stimmung hingegen hilft niemandem.
Studie
:Chinas Wirtschaftswachstum nur halb so hoch wie offiziell angegeben
Offiziell wächst Chinas Wirtschaft solide – doch Ökonomen aus den USA zeichnen ein anderes Bild. Auch für 2026 erwarten sie kaum Besserung.
Länderbericht zur Konjunktur
:IWF warnt vor Dauerflaute in Deutschland
Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2026 und 2027 mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung. Aber was kommt danach: Aufschwung oder erneute Lähmung?
Wirtschaftswachstum
:EU prognostiziert Deutschland für 2026 Anstieg des BIP um 1,2 Prozent
EU-weit erwarten die Konjunkturexperten ein Plus von 1,4 Prozent. Damit wurde die Prognose im Vergleich zum Frühjahr leicht verbessert.
Bundesregierung
:Ein bisschen Wachstum
Ökonomen sagen für 2026 einen wirtschaftlichen Aufschwung voraus. Für die Bundesregierung sind das zunächst gute Nachrichten. Ohne Strukturreformen aber dürfte die Erleichterung von kurzer Dauer sein.
Wissenschaftliche Studien
:Was diese Ökonomin für den Umgang mit der AfD empfiehlt
Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Nicola Fuchs-Schündeln, hat Schwarz-Rot ihre Erkenntnisse bereits präsentiert.
MeinungArbeitslosigkeit
:Damit Deutschland wieder in Schwung kommt, sollte Kanzler Merz seine Zurückhaltung ablegen
Drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Job. Das ist traurig, aber nicht unabänderlich. Denn es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu verstehen, was hilft.
MeinungSchrumpfende Wirtschaft
:Es braucht dringend einen Stimmungsumschwung
Rückschlag für die deutsche Wirtschaft: Managertreffen im Kanzleramt allein helfen kurzfristig nicht, um die Konjunktur in Schwung zu bringen.
Konjunktur
:„Die deutsche Wirtschaft entfaltet einfach keine Dynamik“
Export, Bau, Industrie: Die Lage ist noch schlechter als gedacht. Von April bis Juni ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent eingebrochen. Ökonomen sehen aber auch Grund zur Hoffnung.
Wirtschaftspolitik
:Konzerne wollen Milliarden investieren
Topmanager versprechen bei einem Gipfel im Kanzleramt für die kommenden drei Jahre Investitionen an deutschen Standorten in Höhe von 631 Milliarden Euro. Damit wollen sie die Konjunktur stützen.
MeinungWirtschaftslage
:Deutschland hat Probleme, ja – aber vor allem mit seinem Selbstbild
Nach dem gerade beschlossenen Milliardenpaket für die Wirtschaft braucht das Land nun dringend einen weiteren Booster: einen trotzigen Glauben an sich selbst.
Konjunktur
:Wo bleibt der Aufschwung?
Trotz Zöllen, Krieg und Jobabbau: Ökonomen sagen wieder bessere Zeiten voraus, in den Unternehmen steigt die Stimmung. Unterwegs in einem Land, das auf Wachstum hofft.
MeinungKonjunktur
:Wirtschaft ist auch Psychologie, das zeigt sich gerade ganz deutlich
Die Konjunkturprognosen für Deutschland gehen plötzlich nach oben, es kehrt wieder mehr Zuversicht ein. Dabei hat sich fundamental doch bislang kaum etwas geändert. Wie kann das sein?
MeinungMigration
:Lasst die Menschen kommen – Deutschland braucht sie
Die harte Grenzpolitik der Merz-Regierung ist nicht nur inhuman. Sie schadet auch der Wirtschaft. Die Bundesrepublik sollte sich sogar mehr um Zuwanderer bemühen.
Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft wächst überraschend stark
Im ersten Quartal legt die Wirtschaft um 0,4 Prozent zu. Ist das der Beginn des lang erwarteten Aufschwungs? Warum daran nur einzelne Ökonomen glauben – aber es nächstes Jahr trotzdem gute Chancen gibt.
Bruttoinlandsprodukt
:0,4 Prozent: Wirtschaft im ersten Quartal stärker gewachsen als geschätzt
Bisher wurde ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. Grund für das höhere Wachstum sei die „überraschend gute konjunkturelle Entwicklung im März“, sagt die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.
Prognose
:Drittes schlechtes Jahr für die deutsche Wirtschaft
Die Wirtschaftsweisen erwarten erst für 2026 einen Konjunkturschub. Nur wenn die Regierung das Geld aus dem Ausgabenpaket richtig ausgebe, sorge sie für viel Wachstum – und begrenze die Schulden.
MeinungGroßbritannien
:Die britische Regierung feiert kleine Erfolge, als wären sie große Wirtschaftswunder
Und das ist gar keine schlechte Idee. In diesen überharten Zeiten tut ein bisschen Übermut ganz gut.
Spanien
:50 Prozent obendrauf
Per Handstreich erhöht Premier Pedro Sánchez die Verteidigungsausgaben seines Landes, gegen den Willen seiner linken Koalitionspartner. Leisten kann sich das florierende Land eine größere Armee problemlos.
Degrowth
:Gibt es unendliches Wachstum?
Im SZ-Interview stellt der Ökonom Daniel Susskind die These auf, dass unendliches Wachstum möglich sei. SZ-Leser widersprechen und verweisen auf die real existierenden Probleme der Menschheit.
MeinungDiskussion um längere Arbeitszeiten
:Lasst die Leute in Ruhe arbeiten – dann stimmt auch das Ergebnis
In Deutschland wird so viel gearbeitet wie lange nicht, doch es kommt immer weniger dabei herum. Das liegt aber nicht daran, dass die Beschäftigten faul sind.
Bundestagswahl
:Wer kann Wirtschaft?
Die Konjunktur ankurbeln, das muss die nächste Bundesregierung schaffen. Doch wer hat das Zeug dazu? Die Spitzenkandidaten im Kompetenz-Check.
Künstliche Intelligenz
:Wie Europa doch noch die KI-Revolution schafft
Ist der alte Kontinent schon wieder einmal zu spät dran bei einer neuen Technologie? Ganz und gar nicht, glauben deutsche KI-Unternehmer. Es gehe doch gerade erst los.
Wirtschaftspolitik
:„Unendliches Wachstum ist möglich“
Es komme nur darauf an, welches Wachstum, sagt Daniel Susskind, der neue Lieblingsökonom von Barack Obama. Er ist überzeugt, dass die wachsende Degrowth-Bewegung falsch liegt.
Habecks Jahreswirtschaftsbericht
:Stagnation, nächste Runde
Wirtschaftsminister Habeck enttäuscht die Hoffnungen auf Wachstum. In seinem Jahreswirtschaftsbericht sieht er aber auch „Licht am Ende des Tunnels“.
Investitionen
:Deutscher Wirtschaftsstandort soll attraktiver werden – nur wie?
Weil die Wirtschaft lahmt, sucht die Politik nach einer Wunderlösung: Union und FDP wollen Steuern senken, SPD und Grüne Investitionen belohnen. Recht haben beide – und keiner.
MeinungKarenztag bei Krankmeldungen
:Pro: Der Allianz-Chef spricht aus, was sich Politiker im Wahlkampf nicht trauen
Die Deutschen sind kein Volk der Blaumacher, aber das System macht es ihnen doch recht leicht, mal eben kurz krank zu sein.
Konjunktur
:Wie die deutsche Wirtschaft wachsen kann
Dazu stellt Ifo-Präsident Clemens Fuest seine Pläne für 2030 vor. Von Subventionen für deutsche Autohersteller und Stahlproduzenten hält der Ökonom wenig.
Wirtschaftspolitik
:„China überholt uns“
Europa müsse endlich kapieren, in welchem Schlamassel die Wirtschaft steckt, meint der französische Ökonom Antonin Bergeaud. Er erklärt, warum die Produktivitätskrise unseren Wohlstand gefährdet – und damit auch die politische Stabilität.
Fluglärm
:Extrem laut und unglaublich nah
Über keine andere Stadt in Europa donnern so viele Flugzeuge wie über London mit seinen fünf Flughäfen. Und es sollen noch mehr werden. Erkundungen in der Einflugschneise.
Konjunktur
:Deutschland lähmt das Wachstum in der EU
Die deutsche Wirtschaft bleibt auch im kommenden Jahr schwach, das lastet auf den Konjunkturaussichten für die gesamte Europäische Union. Doch es gibt mehr als einen Hoffnungsschimmer.
MeinungWirtschaft
:Lindner und die FDP machen es sich zu einfach – SPD und Grüne aber auch
Das Problem von Ludwig Erhards Nachfolgern ist nicht die Schuldenbremse, der Sozialstaat oder der Klimaschutz. Es gibt auch nicht zu wenig Reformen. Was Deutschland fehlt: Zuversicht – und die Bereitschaft, mehr zu arbeiten.
ExklusivEntwicklungshilfe
:Mehr Exporte, mehr Arbeitsplätze
Wenn Deutschland andere Länder unterstützt, stärkt das auch die heimische Wirtschaft, zeigt eine Studie. Doch die Deutsche Entwicklungshilfe steht vor einem Einschnitt.
MeinungWirtschaftspolitik
:Die deutsche Krise ist strukturell. Und sie hat viel mit den Unternehmen in diesem Land zu tun
Während die Wirtschaft in anderen Ländern wächst, kommt Deutschland nicht vom Fleck. Die Misere können die Firmen jedoch nicht allein der Politik anlasten.
Wirtschaftswachstum
:Bauen auf den Staat
Chinas Wirtschaft schwächt sich immer mehr ab. Auch deshalb träumen viele Menschen von einer Karriere beim Staat – ohne die Risiken der Privatwirtschaft. Eine ehemalige Tech-Managerin, die in der Krise ihren Job verlor, erzählt.
Lateinamerika
:Auf der neuen Präsidentin Mexikos ruhen die Hoffnungen
Das größte spanischsprachige Land der Welt wird seit Oktober erstmals von einer Frau regiert, Claudia Sheinbaum. Die Wirtschaft hofft auf weniger Populismus – und blickt bange in Richtung USA.
SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Schrumpfende Wirtschaft: Wer um seine Jobs fürchten muss
Deutschlands Wirtschaftsleistung geht abermals zurück. Das hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
Fiskalpolitik
:China kündigt Konjunkturpaket an
Die zweitgrößte Volkswirtschaft kämpft derzeit mit schwachem Wachstum. Nun hat die chinesische Wirtschaftsplanungsbehörde Maßnahmen angekündigt, die Abhilfe schaffen sollen.
MeinungKonjunktur
:Habecks größtes Problem ist die Flaute
Zielstrebig trimmt der grüne Wirtschaftsminister seine Partei auf einen Kurs der Mitte. Doch die jüngsten Wachstumszahlen hängen bleischwer an seinen Beinen – und durchkreuzen seine Strategie.
Der Freistaat stand jahrelang in der Spitzengruppe der Bundesländer mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Derzeit ist es umgekehrt, jedenfalls nach einer ersten vorläufigen Berechnung.
Landtagswahl in Brandenburg
:Frust trotz guter Zahlen
Wirtschaftlich ist Brandenburg im Aufwind: Tesla schafft Arbeitsplätze, der Bund gibt Milliarden für den Strukturwandel in der Lausitz. Auf die Stimmung im Land wirkt sich das bisher kaum aus.
Industrie
:Industrie mit Auftragsplus
Die Bestellungen sind um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat gewachsen – und das inmitten von Rezessionssorgen.
MeinungWachstum
:Bräsige Autokonzerne und politische Versäumnisse: Die Wachstumsschwäche ist hausgemacht
Eigentlich wollte die Bundesregierung mit ihrer „Wachstumsinitiative“ die Wirtschaft anregen. Doch nun könnte es im Herbst zur Wiederaufnahme der Haushaltsverhandlungen kommen.
Großbritannien
:Trümmerfrau im Königreich
Nach dem Wahlsieg von Labour beginnt in London die Arbeit der neuen Minister. Im Fokus: Rachel Reeves, die erste britische Finanzministerin der Geschichte. Wer ist die Frau?