:Warum der Staat allein fürs Wirtschaftswachstum sorgt
Unternehmen und Haushalte haben seit 2020 unter dem Strich nichts zum Anstieg der Wirtschaftsleistung beigetragen. Hätte der Staat nicht so viel Geld ausgegeben, wäre das Bruttoinlandsprodukt sogar geschrumpft.
Wirtschaftsministerin
:„Wir müssen wieder gewinnen wollen“
Die Deutschen, findet Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, reden Erfolge gern kaputt. Ein Gespräch über Aufbruch, die Kosten des kommenden Winters – und das Trainertalent des Kanzlers.
Konjunktur
:Eine schlechte gute Nachricht
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche freut sich über die besseren Wachstumsprognosen – und hat doch eine Befürchtung: dass die leichte Erholung zu falschen Schlussfolgerungen führt.
Grundsatzpapier
:Industrie fordert Kurskorrektur
Klimawende? Gern. Mehr Staat? Okay. Aber alles mit viel mehr Realismus. Der BDI legt ein Grundsatzpapier vor, das nach Kompromiss klingt – und nach ziemlich viel Frust.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Aufschwung: Die führenden Wirtschaftsinstitute heben ihre Prognosen deutlich an. Doch Experten warnen: Das Ganze steht auf wackligen Beinen.
Neue Prognosen
:Deutsche Wirtschaft wächst viel stärker
Nach schwierigen Zeiten wird die Wirtschaftsleistung dieses Jahr um mehr als ein Prozent zunehmen, sagen Konjunkturforscher voraus. Das wäre das erste nennenswerte Wachstum seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs. Der Energieschock fällt weniger ins Gewicht als gedacht.
Konjunktur
:Ökonomen trauen der deutschen Wirtschaft deutlich mehr zu
Die Wirtschaft in Deutschland läuft wieder besser, Ökonomen sind zuversichtlicher. Das Ifo-Institut erwartet, dass das Wachstum 2026 bei 1,4 Prozent liegt – so hoch wie seit 2022 nicht mehr.
SZ am Abend
:Nachrichten vom 25. August 2026
Was heute wichtig war.
Bhutan
:Glücklich sein reicht nicht mehr: Bhutan will jetzt auch reich werden
Für viele Menschen gilt das kleine Land als Vorbild. Trotzdem wandert die Jugend ab. Der Monarch plant deshalb eine Musterstadt, die grün und zugleich gut für die Wirtschaft sein soll. Geht das?
Weltwirtschaft
:Weniger Kinder für mehr Wachstum?
Sinkt die Geburtenrate, schadet das der Wirtschaft, so die einhellige Meinung. Wirtschaftsnobelpreisträger Daron Acemoğlu kommt zu einem anderen Schluss. Er sagt, der Arbeitskräftemangel macht Firmen kreativer.
Migration
:Das Thema Einwanderung ist in Polen tabu
Polens boomende Wirtschaft findet nicht genug einheimische Arbeitskräfte, Unternehmen hoffen auf mehr Migranten. Doch statt Zuwanderung zu organisieren, möchte die Tusk-Regierung das Land lieber abschotten.
MeinungKlimakrise
:Wir können das Wetter nicht beeinflussen? Eben doch
Niedrigwasser, Dürre, Hitzewellen: Die Erderwärmung kostet Wohlstand. Doch statt eine Strategie zu entwickeln, flüchtet sich die Bundesregierung in Fatalismus.
Wirtschaftshistorie
:Was die Geschichte über die KI-Revolution lehrt
Jobs kommen und gehen: Vor den Folgen neuer Technologien wird seit der Erfindung der Dampfmaschine gewarnt. Sind die schlimmsten Befürchtungen jemals eingetroffen?
Munich Economic Debates
:„Wir befinden uns auf einem nicht nachhaltigen Kurs“
In vielen Ländern Europas droht eine zu hohe Verschuldung, zeigt eine neue Studie des IWF. Demnach sollen Regierungen durch Reformen Wachstum fördern, gleichzeitig Defizite reduzieren – und am besten schnell damit beginnen.
Börse
:DAX erreicht neues Rekordhoch
Trotz einer stagnierenden Wirtschaft markiert der deutsche Leitindex einen neuen Höchstwert. Unternehmen profitieren auch vom KI-Hype.
Geldanlage
:Die Rekord-Jagd ist vorbei
Nach immer neuen Höchstwerten fiel der Goldpreis zuletzt unter die 4000-Dollar-Grenze. Woran das liegt, und was Experten für den Rest des Jahres erwarten.
Technologie
:Hält die KI, was Donald Trump verspricht?
Der US-Präsident hofft, dass die Wirtschaft durch KI schnell wächst. Doch bei Technologiesprüngen wie der Elektrizität dauerte das oft Jahrzehnte. Eine Studie untersucht, ob die Wette aufgehen kann.
Wirtschaftswachstum
:Warum Italien besser dasteht als Deutschland
Die Wirtschaft des G-7-Staates schwächelt, aber besser als in Deutschland läuft es in Italien allemal. Und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni punktet jetzt sogar in Brüssel.
Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1990
:Wo bleibt der Reformator?
Hartmut Berghoff seziert Deutschlands aktuelle Wirtschaftspolitik. Er sieht keinen Anlass für Untergangsstimmung, aber die Rolle des Staates bereitet ihm einige Sorgen. Über den schmalen Grat zwischen historischer Betrachtung und Tagespolitik.
Die Bundeswehr und die Angst vor dem Krieg
:„Verteidigung ist kein Fun-Thema, es ist bittere Realität“
Steht Krieg in Europa bevor? Wie gehen Soldatinnen und Soldaten mit dieser Ungewissheit um? Wie nimmt man Eltern von Kindern im wehrpflichtigen Alter ihre Sorge? Ein Gespräch mit Eva-Maria Kern, Chefin der Bundeswehr-Uni München, über schwierige Perspektiven und ihre Prepper-Box im eigenen Keller.
Literatur
:„Dreihundert Männer“ von Konstantin Richter gewinnt den Deutschen Sachbuchpreis
In seinem Buch erzählt der Wirtschaftsjournalist die Geschichte der deutschen Wirtschaft seit dem Kaiserreich. Eine gute, aber auch ein bisschen deprimierende Wahl.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen
Eindringlich empfehlen die Wirtschaftsweisen Sparmaßnahmen im Sozialbereich. Was getan werden muss.
Konjunktur
:Ifo-Geschäftsklima verbessert sich überraschend
Der Ifo-Geschäftsklimaindex legt im Mai zu. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Wie Experten die aktuelle Lage und die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bewerten.
MeinungKonjunktur
:Die beste Rentenpolitik ist: Wirtschaftspolitik, die zu Wachstum führt
Will der Kanzler etwa die Renten kürzen? Oder übertreibt die SPD? Um die Altersbezüge der Menschen zu sichern, gibt es eine Lösung, die Sozialdemokraten und Union gefallen müsste.
OECD-Bericht
:Long Covid betrifft bis zu 15 Millionen Menschen
„Wie ein langer Schatten“ zeigen sich die Folgen der Pandemie noch heute, sagt die Organisation. Das ist nicht nur für die Betroffenen schlimm, sondern kostet Milliarden und belastet ganze Volkswirtschaften.
MeinungWachstum
:Deutschland muss jetzt sein Wirtschaftsmodell umbauen
Ein irrlichternder US-Präsident, der Iran-Krieg und Russland wie China bringen die Exportnation in die Bredouille. Will das Land Jahren der ökonomischen Depression entgehen, gibt es nur einen Weg.
OECD-Prognose
:Iran-Krieg treibt die Inflation nach oben
Weltweit geht das Wirtschaftswachstum zurück, sagt die OECD. Für Deutschland erwartet die Organisation zudem einen Anstieg der Inflation. Und es könnte noch schlimmer kommen.
Wirtschaftsaufschwung
:Der Iran-Krieg durchkreuzt die Pläne des Kanzlers
Nichts ist für Friedrich Merz so wichtig wie ein Erfolg seiner Pläne für mehr Wirtschaftswachstum. Doch statt eines „Politikwechsels“ beschäftigt ihn nun eine Energiekrise – und der zarte Aufschwung droht zu verblühen.
Fünfjahresplan
:Chinas neue Linie: Sicherheit statt Wachstum
Chinas Führung stellt beim Volkskongress den neuen Fünfjahresplan vor. Die Rede von Ministerpräsident Li Qiang zeigt, wie sich die wirtschaftspolitischen Prioritäten der Volksrepublik verschieben – und wie angespannt die wirtschaftliche Lage ist.
Vor dem Nationalen Volkskongress
:Die andere Geschichte über China
Auf der künstlichen Insel Haihua Dao im Süden des Landes stehen Hotels, Einkaufszentren und Kirchen leer. Es sind Symbole eines Wachstumsmodells, das an seine Grenzen geraten ist.
Reformstau
:Die Schneckenrepublik
Deutschland weiß, was zu tun wäre – und tut es nicht. Ein Psychologe, ein Philosoph, eine CEO und eine Transformations-Chefin über den Graben zwischen Wissen und Handeln.
Konjunktur
:Chinas Wirtschaftswachstum: Zu gut, um wahr zu sein?
China meldet erneut exakt das gewünschte Wirtschaftswachstum von fünf Prozent. Doch Handelskrieg, Immobilienkrise und schwacher Konsum werfen die Frage auf, wie belastbar diese Zahl ist.
Prognose
:IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft
2026 soll das Plus den Experten zufolge bei 1,1 Prozent liegen. Damit läge Deutschland wieder vor anderen G-7-Nationen.
MeinungLobbyismus
:Ein Schuss Zuversicht täte dem Land gut
Wirtschaftsverbände malen seit Jahren ein düsteres Bild von Deutschland, um ihre Interessen durchzusetzen. Aber es gibt viele gute Gründe, warum dieses Land funktioniert – schlechte Stimmung hingegen hilft niemandem.
Studie
:Chinas Wirtschaftswachstum nur halb so hoch wie offiziell angegeben
Offiziell wächst Chinas Wirtschaft solide – doch Ökonomen aus den USA zeichnen ein anderes Bild. Auch für 2026 erwarten sie kaum Besserung.
Länderbericht zur Konjunktur
:IWF warnt vor Dauerflaute in Deutschland
Der Internationale Währungsfonds rechnet für 2026 und 2027 mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung. Aber was kommt danach: Aufschwung oder erneute Lähmung?
Wirtschaftswachstum
:EU prognostiziert Deutschland für 2026 Anstieg des BIP um 1,2 Prozent
EU-weit erwarten die Konjunkturexperten ein Plus von 1,4 Prozent. Damit wurde die Prognose im Vergleich zum Frühjahr leicht verbessert.
Bundesregierung
:Ein bisschen Wachstum
Ökonomen sagen für 2026 einen wirtschaftlichen Aufschwung voraus. Für die Bundesregierung sind das zunächst gute Nachrichten. Ohne Strukturreformen aber dürfte die Erleichterung von kurzer Dauer sein.
Wissenschaftliche Studien
:Was diese Ökonomin für den Umgang mit der AfD empfiehlt
Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin, Nicola Fuchs-Schündeln, hat Schwarz-Rot ihre Erkenntnisse bereits präsentiert.
MeinungArbeitslosigkeit
:Damit Deutschland wieder in Schwung kommt, sollte Kanzler Merz seine Zurückhaltung ablegen
Drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Job. Das ist traurig, aber nicht unabänderlich. Denn es braucht keinen Doktortitel in Ökonomie, um zu verstehen, was hilft.
MeinungSchrumpfende Wirtschaft
:Es braucht dringend einen Stimmungsumschwung
Rückschlag für die deutsche Wirtschaft: Managertreffen im Kanzleramt allein helfen kurzfristig nicht, um die Konjunktur in Schwung zu bringen.
Konjunktur
:„Die deutsche Wirtschaft entfaltet einfach keine Dynamik“
Export, Bau, Industrie: Die Lage ist noch schlechter als gedacht. Von April bis Juni ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent eingebrochen. Ökonomen sehen aber auch Grund zur Hoffnung.
Wirtschaftspolitik
:Konzerne wollen Milliarden investieren
Topmanager versprechen bei einem Gipfel im Kanzleramt für die kommenden drei Jahre Investitionen an deutschen Standorten in Höhe von 631 Milliarden Euro. Damit wollen sie die Konjunktur stützen.
MeinungWirtschaftslage
:Deutschland hat Probleme, ja – aber vor allem mit seinem Selbstbild
Nach dem gerade beschlossenen Milliardenpaket für die Wirtschaft braucht das Land nun dringend einen weiteren Booster: einen trotzigen Glauben an sich selbst.
Konjunktur
:Wo bleibt der Aufschwung?
Trotz Zöllen, Krieg und Jobabbau: Ökonomen sagen wieder bessere Zeiten voraus, in den Unternehmen steigt die Stimmung. Unterwegs in einem Land, das auf Wachstum hofft.
MeinungKonjunktur
:Wirtschaft ist auch Psychologie, das zeigt sich gerade ganz deutlich
Die Konjunkturprognosen für Deutschland gehen plötzlich nach oben, es kehrt wieder mehr Zuversicht ein. Dabei hat sich fundamental doch bislang kaum etwas geändert. Wie kann das sein?
MeinungMigration
:Lasst die Menschen kommen – Deutschland braucht sie
Die harte Grenzpolitik der Merz-Regierung ist nicht nur inhuman. Sie schadet auch der Wirtschaft. Die Bundesrepublik sollte sich sogar mehr um Zuwanderer bemühen.
Konjunktur
:Deutsche Wirtschaft wächst überraschend stark
Im ersten Quartal legt die Wirtschaft um 0,4 Prozent zu. Ist das der Beginn des lang erwarteten Aufschwungs? Warum daran nur einzelne Ökonomen glauben – aber es nächstes Jahr trotzdem gute Chancen gibt.
Bruttoinlandsprodukt
:0,4 Prozent: Wirtschaft im ersten Quartal stärker gewachsen als geschätzt
Bisher wurde ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. Grund für das höhere Wachstum sei die „überraschend gute konjunkturelle Entwicklung im März“, sagt die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.
Prognose
:Drittes schlechtes Jahr für die deutsche Wirtschaft
Die Wirtschaftsweisen erwarten erst für 2026 einen Konjunkturschub. Nur wenn die Regierung das Geld aus dem Ausgabenpaket richtig ausgebe, sorge sie für viel Wachstum – und begrenze die Schulden.