Warschauer Pakt

Geschichtsbild
:„Ruszkik haza“ – „Russen, geht nach Hause“

Im Oktober 1956 forderten Zehntausende Menschen in Ungarn die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Moskau ließ den Volksaufstand brutal niederschlagen. Ein Trauma, das auch bei der Abwahl von Viktor Orbán eine Rolle gespielt hat.

SZ PlusVon Tobias Zick

Bundeswehr
:Tradition mit dunkler Geschichte

Die Aussetzung der Wehrpflicht 2011 gilt manchen heute als Fehler - doch damals gab es ernsthafte Gründe dafür.

Von Joachim Käppner

Prantls Blick
:Vertrauen wagen, Demut wagen, Demokratie wagen

Der Kniefall Brandts, der Warschauer Vertrag: Wie Bundeskanzler Willy Brandt vor fünfzig Jahren den Völkern einen neuen Weg geöffnet hat - und was wir heute daraus lernen können.

Die politische Wochenvorschau von Heribert Prantl

Ungarn-Aufstand 1956
:Ungarns kurzer Traum von der Freiheit

Der Wiener Fotograf Erich Lessing setzte dem Ungarn-Aufstand mit seinen Bildern ein Denkmal. Besuch bei einem 93 Jahre alten Herrn, der damals alle Illusionen verlor.

Von Ruth Eisenreich

Politik kompakt
:Medwedjew fordert Gleichberechtigung

Russlands Präsident verlangt mehr Anerkennung vom Westen, die UN machen Druck auf Karsai und die NPD soll Staatsgeld erschlichen haben.

20 Jahre Mauerfall
:Diplomatie in der Grauzone

Täuschen und Tricksen: Die USA und Deutschland ließen Russland Anfang 1990 in dem Glauben, nach der Wiedervereinigung werde die Nato nicht nach Osten erweitert.

Mary E. Sarotte

Michail Gorbatschow
:Wiedervereinigung war unvermeidlich

Michail Gorbatschow ist sich sicher: Auch bei rechtzeitigen Reformen in der DDR hätte es die deutsche Einheit gegeben - wenn auch in anderer Form.

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