Wahl in Italien - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Wahl in Italien

Kommunalwahlen
:Die Rechte triumphiert auch in Italien

Die getrennt marschierende Linke verliert Hochburgen - und der Glanz der sozialdemokratischen Hoffnungsträgerin Elly Schlein verblasst. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kann sich im Erfolg sonnen.

Von Marc Beise

SZ PlusItalien nach der Wahl
:Melonis Mühen

Wahlsiegerin Giorgia Meloni sucht nach Ministern für ihre neue Regierung. Doch ihre Partei hat kaum fähiges Personal, und ihre Verbündeten stellen sich quer. Nun bahnt sich ein kurioser Tabubruch an.

Von Oliver Meiler

SZ PlusWahlen in Italien
:Protest und Apathie

Die Italiener haben immer weniger Lust zu wählen, die Beteiligung ist auf ein historisches Tief gefallen. In anderen Ländern Europas sieht es ähnlich aus. Die Ursachen liegen auf der Hand, werden aber zu wenig diskutiert.

Von Markus C. Schulte von Drach

SZ PlusItalien nach der Wahl
:Salvinis Sabotageakt

Schafft es Italiens Rechte nach ihrem Wahlsieg, eine Regierung zu bilden? Premierministerin in spe, Giorgia Meloni, fürchtet nun vor allem das Machtmanöver ihres Rivalen und Alliierten Matteo Salvini. Der Chef der Lega kämpft um sein politisches Überleben.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItalien
:Das Gespenst ist wieder da

Die Schüler von Benito Mussolini haben in Italien gewonnen: Der Schriftsteller und Wahlrömer Durs Grünbein über die Wahlen in Italien.

Von Durs Grünbein

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Extreme Rechte siegt in Italien: Neuer Ärger für die EU

In Italien kommt mit Georgia Meloni eine Postfaschistin an die Macht. Was bedeutet das für Europas drittgrößtes Land - und für die Europäische Union?

Von Andrea Bachstein und Lars Langenau

SZ PlusEU-Politik
:Was Italiens Wahlergebnis für Europa bedeutet

Russland-Politik, Geflüchtete, Rechtsstaatlichkeit: Der Erfolg der Rechtspopulisten in Rom könnte Auswirkungen auf die ganze EU haben. Welche Konflikte sich bereits abzeichnen.

Von Hubert Wetzel

Italien
:Rechtsbündnis bei Wahl in Italien vorn

Hochrechnungen zufolge steigern die rechtsradikalen Fratelli d'Italia ihr Ergebnis deutlich. Auch wenn die Bündnispartner Lega und Forza Italia Stimmen verlieren, dürfte es für eine gemeinsame Mehrheit im Senat reichen.

Reaktionen zur Wahl in Italien
:Europas Rechte feiert

Nach dem Wahlsieg der Fratelli d'Italia spricht Parteichefin Meloni von einer "Nacht des Stolzes". Auch die AfD und weitere rechte Parteien jubeln. Andere Teile der EU blicken sorgenvoll in Richtung Süden.

SZ PlusMeinungItalien
:Giorgia Melonis derbes Spiel

Europa braucht Italien. Vor allem aber braucht Italien Europa. Daran würde auch ein Wahlsieg der lauten und extremen Rechten nichts ändern - zum Glück.

Kommentar von Oliver Meiler

SZ PlusWahl in Italien
:Was die Rechte mit Italien vorhat - und mit Europa

Gewinnt die extreme Rechte zum ersten Mal in der Geschichte die Parlamentswahl, stehen alte Gewissheiten auf dem Spiel - auch die antifaschistische Verfassung. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Oliver Meiler

Wahl in Italien
:Vor dem Höllenritt

Die italienische Industrie kämpft ums Überleben, die römischen Parteien um Wählerstimmen. Dabei dreht sich gerade alles um die Frage: Wie lang hält die konservative Fassade der rechtsnationalen Wahlfavoritin Giorgia Meloni?

Von Ulrike Sauer

SZ PlusItalien vor der Wahl
:Was bedeutet das "Frausein" der Giorgia Meloni?

Sollte die Postfaschistin italienischer Premier werden, wäre sie die erste Frau in diesem Amt. Nun tobt eine Debatte darüber, ob das ein Triumph für alle Italienerinnen und den Feminismus wäre - oder gerade nicht.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItaliens Linke
:Wenn drei sich streiten, freut sich die Vierte

In Italien zanken die Parteien des progressiven Lagers lieber miteinander, als gegen den gemeinsamen politischen Gegner zu kämpfen. So verhelfen sie der extremen Rechten bei den Wahlen am 25. September wahrscheinlich zum Sieg.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItalien
:Als wäre nichts dabei

Die Italiener stehen tatsächlich kurz davor, die extreme Rechte an die Macht zu wählen. Höchste Zeit, Paolo Berizzi zu treffen, den Mann, der die Rechtsextremen kennt wie kein Zweiter - und deshalb jeden Tag mit dem Tod bedroht wird.

Von Oliver Meiler

SZ PlusWahlkampf
:Duell zweier Italien

Die Wahlfavoritin Giorgia Meloni von den Postfaschisten misst sich online mit dem Sozialdemokraten Enrico Letta: sehr gesittet und per Du. Die zwei mögen einander, aber ihre Weltbilder gehen weit auseinander.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItalien vor der Wahl
:Melonis Achillesferse

Das rabiate Duell im Lager der extremen Rechten könnte die Postfaschistin Giorgia Meloni um die Macht bringen. In Italien fragt man sich, ob Matteo Salvini den vorausgesagten Sieg sabotieren will.

Von Oliver Meiler

Italien
:Das Testament - ein Manifest

Hört sich so einer an, der in Pension geht? Der geschäftsführende Premier Mario Draghi hält eine bemerkenswerte Rede - und alle fragen sich, welche Rolle er nach den Wahlen vom 25. September spielt.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItalien vor der Wahl
:"Russische Schatten"

Mischt sich der Kreml in Italiens Wahlen ein? Vor allem manche Rechte haben eine verdächtige Nähe zu Moskau. Deshalb will das Parlament Parteikonten nun prüfen lassen.

Von Oliver Meiler

Postfaschisten
:Warum Italien über eine dreifarbige Flamme diskutiert

Die Postfaschistin Giorgia Meloni belässt das Symbol in ihrem Wahllogo für den 25. September. Für Italiens extreme Rechte steht es samt stilisiertem Sarg für den lodernden Geist Benito Mussolinis.

Von Oliver Meiler

Italien
:Partner, panisch gesucht

Um dem Rechtsbündnis bei den Parlamentswahlen im September etwas entgegensetzen zu können, müssen sich andere Parteien zusammentun. Das erweist sich als schwierig.

Von Andrea Bachstein

Italien
:21 Kanonenschüsse und ein Finale mit viel Würde

Italiens alter und neuer Präsident, Sergio Mattarella, ist vereidigt. In einer bewegenden Rede erklärt er den Italienern, was er unter Würde versteht.

Von Oliver Meiler

Italien
:Das Rechtsbündnis fällt auseinander

Nach der abenteuerlichen Wiederwahl von Staatschef Sergio Mattarella ist die italienische Politik in Aufruhr: Die Rechten versuchen, sich neu zu sortieren, bei den Fünf Sternen streiten sich die Chefs so laut, dass es nach Spaltung aussieht.

Von Oliver Meiler

MeinungItalien
:Firewall gegen die Populisten

Dass Sergio Mattarella als Präsident wiedergewählt wurde, ist ein Glücksfall für Italien und Europa. Es offenbart aber auch die eklatante Schwäche der italienischen Parteien.

Kommentar von Oliver Meiler

SZ PlusItalien
:Mattarellas kleines Martyrium

Italiens Parlament nötigt Sergio Mattarella in eine zweite Amtszeit. Damit bleibt Mario Draghi Premier. Alles beim Alten? Nicht ganz. Die verrückte Wahlwoche hinterlässt Schrammen.

Von Oliver Meiler

Italien
:Warum Draghi nicht längst gewählt ist

Soll der Premier Präsident werden? Die Präsidentenwahl in Italien zieht sich hin, auch der vierte Wahlgang endete ohne Ergebnis. Dafür gibt es zwei objektive und einige surreale Gründe.

Von Oliver Meiler

SZ PlusMeinungItalien
:Der doppelte Mario Draghi

In Italien wird im allgemeinen Chaos der neue Staatspräsident gewählt. Und den besten Kandidaten braucht man eigentlich als Premierminister. Nun wird über eine kühne Lösung diskutiert.

Kommentar von Oliver Meiler

Italien
:Berlusconis große Enttäuschung, 48 Stunden vor der Wahl

Silvio Berlusconi gibt auf. Italiens Präsidentenwahl, die an diesem Montag beginnt, ist auch wenige Stunden vor dem ersten Durchgang ein offenes Rennen. Als Favoriten gelten nun Mario Draghi und der Christdemokrat Pier Ferdinando Casini.

Von Oliver Meiler

SZ PlusPräsidentenwahl
:Bringt Mario Draghi Italien mehr als Premier oder als Präsident?

Das ist die Herzfrage, um die die Wahl am 24. Januar kreist. Denn Italien bekommt einen neuen Staatschef und der jetzige Premier wäre bereit dazu - gerne sogar. Antworten auf die vier zentralen Fragen rund um die Präsidentenwahl.

Von Oliver Meiler

Italien
:Berlusconi drängt sich auf

Hat er Chancen auf die Präsidentschaft? Italiens Rechte schickt ihren alten Padrone offiziell ins Rennen - unter einer Bedingung.

Von Oliver Meiler

SZ PlusPräsidentenwahl in Italien
:"Frauenhass und Sexismus werden bei uns still toleriert"

Vulgäre Beschimpfungen, sexistische Angriffe, Morddrohungen: Die Politikerin Laura Boldrini hat zuletzt so viel Dreck abbekommen, wie kaum eine Frau in Italien. Warum das Land noch nie eine Präsidentin hatte und es wohl auch diesmal so bleibt.

Von Oliver Meiler

MeinungZehn Jahre Costa Concordia
:Italienische Havarien

Vor zehn Jahren kenterte die "Costa Concordia", sie war damals eine Metapher für fast alles - auch für das Ende des "Berlusconismo". Nun ist Silvio Berlusconi wieder da und will auch noch Präsident werden.

Kommentar von Oliver Meiler

Italien
:Großvater der Republik

Premier Mario Draghi schließt nicht aus, italienischer Staatspräsident werden zu wollen. Die Wahl findet im Januar statt und hält das politische Rom seit Wochen schon gefangen.

Von Oliver Meiler

Präsidentenwahl in Italien
:Will Draghi antreten?

Drei Monate vor der Präsidentenwahl diskutiert Italien, ob Mario Draghi sich für das höchste Amt im Staat interessiert - oder ob er in dieser schwierigen Zeit besser Ministerpräsident bleibt. Auch Silvio Berlusconi rechnet sich Chancen aus.

Von Oliver Meiler

SZ PlusItalien
:"Verrückteste Wahlkampagne der Welt"

Roms Bürgermeisterin will wiedergewählt werden. Doch ausgerechnet ein tierisches Problem könnte das verhindern: Machen doch Horden von Wildschweinen Rom unsicher.

Von Oliver Meiler

Leserdiskussion
:Ihre Meinung zur Regierungsbildung in Italien

Die populistische Fünf-Sterne-Bewegung und die rechtsnationale Partei Lega sind mit ihrer geplanten Regierungsbildung überraschend gescheitert. Nachdem sich Präsident Mattarella weigerte, einen europakritischen Finanzminister zu nominieren, will die Fünf-Sterne-Bewegung ihn absetzen.

SZ Espresso
:Nachrichten am Morgen - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird: Regierungsbildung in Italien gescheitert, Präsidentschaftswahl in Kolumbien, US-Delegation in Nordkorea.

Von Jana Anzlinger

Italien
:Präsident beauftragt Jurist Conte mit Regierungsbildung

Nach einem langen Gespräch gibt Staatschef Mattarella dem Kandidaten und damit einer EU-kritischen Regierungskoalition grünes Licht. Conte erklärt, er sehe sich als "Verteidiger des italienischen Volkes".

Regierungsbildung
:Italiens Präsident empfängt Kandidat Conte

Die möglichen Koalitionspartner Fünf Sterne und Lega haben Conte als Ministerpräsident vorgeschlagen und halten trotz Kritik an ihm fest. Der Juraprofessor soll seinen Lebenslauf geschönt haben.

Regierungsbildung in Rom
:Italien wird zur Wutprobe

Die Politiker in Rom versprechen den Bürgern Wohltaten, die sich der Staat nicht leisten kann. Wenn sie Ernst machen, droht Europa die Krise.

Kommentar von Alexander Mühlauer

Mögliche Regierung in Rom
:Anleger flüchten aus italienischen Staatsanleihen

In Rom formiert sich eine Regierung - die einen Frontalangriff auf die EU und den Euro starten könnte. Die Finanzmärkte sind nervös.

SZ PlusPolitik in Italien
:Alte Muster

Italien wartet nach wie vor auf eine neue Regierung. Die Populisten legen zumindest schon einmal ihren revolutionären Habitus ab.

Von Oliver Meiler

Italien
:Warum Berlusconi bald im Senat sitzen könnte

Die Rehabilitation des 81-jährigen Ex-Premiers überrascht Italien mitten in der schwierigen Regierungsbildung.

Von Oliver Meiler

Italien
:Berlusconi macht Weg frei für Mitte-Rechts-Bündnis

Der ehemalige Ministerpräsident erklärt, dass er einer Regierungskoalition aus der Fünf-Sterne-Bewegung mit der Lega Nord nicht im Weg stehen werde. Sein Rückzug war eine Bedingung für das Bündnis.

SZ Espresso
:Holocaust-Gedenktag, Merkel bestellt Aldi und Lidl ein, Umgang mit Coronavirus

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

SZ PlusRegierungsbildung in Italien
:Vetos kreuz und quer

Bei den Regierungsgesprächen in Rom blockieren sich die Parteien gegenseitig. Präsident Mattarella mahnt, über Inhalte statt über Macht zu reden.

Von Oliver Meiler

Regierungsbildung in Italien
:Der Flirt der Radikalen

Die Chefs von Cinque Stelle und Lega setzen ihre Gemeinsamkeiten und Telefonate in Szene. Inhaltlich könnten sie sich arrangieren. Plötzlich fragen sich alle: Regiert in Rom bald Frankensteins Monster?

Von Oliver Meiler

SZ PlusWahl in Italien
:Wo den Sternen die Herzen zufliegen

Vor allem in Süditalien schnitten die Cinque Stelle stark ab. Nun pochen die Wähler auf eine Einhaltung der Versprechen.

Von Oliver Meiler

Zukunft der EU
:Die Italien-Wahl ist für Europa die letzte Warnung

Die Italiener haben der EU schonungslos vor Augen geführt, was sie von ihr halten: Mehr als 50 Prozent haben gegen sie gestimmt. Diese Bewegung hat das Zeug, die Gemeinschaft zu sprengen.

Kommentar von Alexander Mühlauer

SZ PlusWahl in Italien
:Rücktritt in Zeitlupe

Nach der historischen Wahlschlappe der italienischen Sozialdemokraten will Matteo Renzi erst abdanken, wenn die Partei in die Opposition geht. Da aber kein Lager über eine Mehrheit verfügt, kann das noch lange dauern.

Von Oliver Meiler

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